Ks«!»!.' M Marwor, vonntag, den i2. April :l92S. SchrlMÄkiMA, lM?ass«NG vuchdrukerel, Mavid«»», lurkiileva ullca 4. Telephon v«zug»p?»ilet f?d?iolen. monatlich Vln 20»^ Zustellen , « « » 21'»« Durch Post . ... Zo»— tlusland, monatlich . , , 20>» Einzelnummer vin 1 di» lZel ve1t«U»»g d«r ZelNina ist de? ild»». n-mentzdctsag tllr SIoMemcn tt>? «nlnd«» lten» einei»Monat,avb«rI)atd lürmlndestin» drei Monate einzusenden.?» deantvortend» vrleseodneMsskeverden nicht derllc^sichtlgt Inferatenonnahm« in Marido? bei d« ^dmlnlstratloii der Zeitunq; 1uröl««»> »lica 4. i>» ciudljana det »tom» Lompanv, ln Zozrev del In, terreklam d. d-, t» V?«H l>.kienrelld,Na!teiger, t» >V1en de> otte» ttnzelgena»' notime» Uellea. Nr. S2 — SS. Sahrg. ?l?/^VM«87VV >Sl- srs,lärtes Strahlenantlitz, wiederscheinend Auferstehung, Frühling und Vefreiung, Urmutter Sonne, Areudetränen weinend Beugen wir uns deiner heil'gen Weihunz v lockenläuten, frohes Glockenläuten ^leh' den heißersehnten frieden uns Herabt Herzen läuten: lNögen neue Zeiten Gstern seiern, Auferstehuna aus dem Grab! oS o^'o c> -ovo o v v ^ v ^ o »»tt«'»«, ^ . ' ' ' » « « <>»»/// . . WM> Auferfteduny. Maribor, 11. April. Das Chrytentum i^t soeben daran, das Osterfest, die Erinnerung an die Leiden, den Märtyvertod und die Auferstehung seini'H Erlösers feierlich zu begehen. Die Wirkung des tragisö^n Endes Jesu Christi hat seine An-Hänger zwar schwer getroffen und stark ein-gesc^chtert, doch bald sprossen die Lteime, die der Meister in die Herzen seiner Jünger ge-legt, unwiderstehlich- hervor und es gelang ihnen schließlich, mit Mitteln der Licbe, der Versöhnlichkeit und des Friedens die Lehre des großen Meisters zum Siege zu führen. Zum ersten Male nach der Geburt des verewigten Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen soll auch im poli'tisch^n Leben das hehre Osterfest im Zeichen der Versöhnlichkeit und des Frieden?, im Zeichen d?r endlichen Auferstehung des dreinamigen jugoslawischen Volkes aus jenen dunklen Tiefen, die fast sieben Jahre lang wie ein Alp auf d.!m ' Herzen unseres Staates lasteten und sc^ne Entwicklung hemmten, ibegangen werden. Die vom Präsidenten deS parlamentarischen Klubs der Kroatischen Bauernpartei, dem Abgeordneten Paul Radi,^, nnnnlehr in den Boden der Voltsv<'rtretung verpflanzte Verständigungsidee und Friedensbereitschuft, brach mit einem Schlage mit der unfruchtiba» ren und geradezu verhüngnis^^ellen Vergangenheit und eröffnete neue Bahnen und Wege, die unserem Staatsüvesen nunmehr eine ungehemmte Entwicklung und eine schöne Zukunft gewährleistet, wenn der nun einmal erfolgten glüclli^^n Wendung am politschen Horizont allen Seiten die verdiente Einsicht und das notwendige Verständnis entgegengebracht wird. Die Fügung, dcib daS Aufkeimen de? Ver-ständlgnna.5wi'.'l7ns und der Fn'edenc^'cn'cit« s6)aft mit dem Auferstehungsfeste Jesu Christi, dem Schöpfer der Lehre von der ??lich-stenliebe, zusammenfügt, darf als glückliches und vielversprechendes Omen begr-i'lsst werden, mit der Hoffnung, daß es uns recht bald vergönnt fci'n werde, dasOsterfest gleichzeitig als Auferstehungsfest der brnoerlÄien Liebe und Eintracht in unserem König,?eiche zu feiern. Erwartunasvo llblicken wir in die kommende Zeit. Das Gute ist im Kampfe mrt dem Dösen noch immer Sieger gMieben. -rn- VvUM«k «om-v. — Der deutsch-rumänische Wirtschaftslon» flikt vor der Beilegung. Die rumänische Regierung hat einen neuen Vorschlag Deuts 5)-lands zur Lösun.i der deutsch-rumänischen Drfserenzen hinsichtlich der Banea Generale erhalten. Diese Lösung soll im Wege deS SchiedsgeriÄ)tes erfolgen. Man glaubt in politischen Kreiden, daß England geneigr sein werde, in dieser Frage Schiedsrichter zu sein. Es soll der rumänischen Regierung den Nat gegeben halben, den Vorschlag Deutschlands anzunehnl?n. Die runmnische Regierung hat angeblich gegen eine solche Lösung nick)ts einzuwenden, stellt aber die Bedin- Z«g7 A/l0l!ev28Lde, !enden und dennoch sclMinder die Erinnerung an ihn noch nicht. AlleS, was mit ihm einmal im Zusammenhang sta?n'c>, erinnert seine Mitmenschen an ihn und wird fast wie eine Reliquie verehrt. Die Ketten, mit denen (!arnga gefesselt war, sind nun der Gegenstand des Begchrens seiner Bewunderer. Doch die Stadt Osijek nimnlt ^dieselben für sich in Anspruch; daher werden sie denl 'itädtischen Akuseuin übergeben. t. Amnndsen auf dem Wege zum Nordpol. Donnerstag begann die Expedition Amun'dsen-EllÄr)orth von Tromsö mit dem Kurs auf Kingbad auf Spitcherqen. Die Erpedition hofft in vier bis fünf Tagen anzu-kolminen. Amilndsen und Ellswort^h giugen an Bord des Transportschiffes ,.Farnl". Tie Piloten mit den Aeroplanen befinden sich auf dem Motorschiff „Hobby?. Es bestehen die l>eften Aussichten auf eine glückliche Durchauerung der nördlichen Gewässer. t. Entsetzliche Rolheit eines 12jähr'gcn Knaben. Ein «furchtbarer Fall erregte die Bevölkerujlg eines nahe 9!ancli gelegenen Dorfes. Ein I?jShriger Knabe, der nach ei« gener Aussage die Absicht h-atte, einen Apachen zu spielen, versetzte einem Mädchen Mes» serstiche in Herz und Lunge, daß es bald da« rauf verschied. t. Marconi will heiraten. Der lerühnüe Erfinder Marconi wird sich zu den Oster-feiertagen mit der iul l8. Lebensjahre stechenden Tochter eincs GulsbcsÜ^zers in Pat^ne.'r verloben. Marconi steht im .'»l. Lebeniiiahre. t. Tie Ass?ntkernng der tschechoslowali-schsn Staatsangehörigen in Slowenien nnd Prekmurje. Voin tschechoslowaifischen Konsulate in Ljuüljana wird uns geschrieben: Am 22. und 2.'^. April 1925 findet die Assen-tieruug der Jaihrgänge IMt und in den Aiutslokaleu des KonsulliteS der tscl:e-choslowafischen Republik in Liubljaua, Breg Nr. 8-1, statt und Mar: Am ??. April I!>25 für alle jene tschechossowakischen Staatsangehörigen geboren rm Jahre IWZ, lMt und NX).'), wohnhaft im Bereiche des Kreises Ljubljana, und am 2.'^. April 1025 für 'die-jenilgt'n Stellungspflichtigeu, die in? Bereiche des Kreises Maribor wohnhaft fiud. Alle Stellungspslichtigen müssen sich mit ihrem tsck^echoslow. Reisepasse oder .Heimatschein legitimieren und den Betrag von Din. 40.-^ als Taxe für die ärztliche Untersuchung mitbringen. Zilr Assentierung haben sich amh diejenigen der Jahrgänge bis 1992 einzufinden, die bisher der Afsentpflicht aus ir-g^endeine mGruude ni'cht nachgekommen sind. Gegen jeden, der seiner Stellnngspflicht nicht n-achkommt, wir'd im Sinne des Wchrgeset^es eingeschritten werden. Die Assentierung findet jedeSiual um 9 Uhr vormittags statt. t. Tie furchtbare Nacht im Jägerhaus. Ue- ber einen Naubmordversuch, der nur durch den ungewöhnlichen Mut el'ner Frau vereitelt wurde, berichtet u?an aus Ung.-Brod in Mähren. In den Wäldern nächst'Ung.-Brod haust in einein einsainen .Hegergehöft der Forstniann Nespora. An eineni der letzten Tage beg.^5 ax sich auf den gewohnten Dienstgaug in den Wald. Seine Frau Ma-riv blieb allein zu Hause. Bor 7 Uhr abnids kam ein unbekannter Mann vor das Hans, der auf eiuem Schubkarren einen größeren Reisekorb mit sich führte. Er ersuchte uul cin Nachtlager, da er sich fürchte, in der Nacht bis nach Ung.-Brod zu fahren. Die gaft-freundliche Forstmaunsgattin wi'lligte ein, half denl unbekannten Manue den .Korb ins Zimmer'tragen, woranf dieser erklärte, er wolle sich noch eine Weile vor deui Hause ergehen. Die Frau blieb alleiu in der Stube, uud als sich i'hr Blick uuwillkürlich auf den Korb lenkte, beobachtete sie zu ihrem Entsetzen, daß sich der Deckel hob. Geistesgegenwärtig drückte sie sich an die Wand, riß eine Doppelflinte herab und zielte auf den unbekannten Mann, der sich nnt deul Revolver in der .Hand aus dem 5iorbe erhob. Sie dri' 'e ab uud der Mann flvl mit einem Auf schrei zu Boden. Er war offenbar das Mitglied einer Räuberbande, die das .^X'gerhaus umstellt' hatte und auf d'.'n Schuß hin in das Haus eindrang. Die Frau löschte die Lankpe aus und galb el'ncn zlveiten Schuß durch das Feuster ab, durch den sie einen zweiten der Verbrecher tödlich traf. Die Räuber, durchi den tapferen Widerstand der Frau entmutigt, ließen ihre Kameraden im Stich und ergri^s-sen die Flucht. Die Bande hatte es offenbar^ auf das vom Heger einkasiierte Geld filr' Holz abgesehen. t. Flinfzehnjährige Eltern- und Geschwi-stermörder. Die 15- und ItZ-jährigen Söhne des Grundbesitzers Masel in Mangersreuth bei ^Augsbnrg erschlugen am 15. Oktolvr des vorigen Jahres mit Beil und Hamnier nacheinander oie iin Erdgeschoß wohnenden Eltern und dann im ersten Stock die Brüder, die infolge Ermordung der Eltern aufgewacht waren. Das hauptsächlichi/te Motiv der irrsinnigen Tat war für die Brüder, das Geld der Eltern zu erlangen. In raffinierter "^i^eise beseitigten sie alle Verdachtsuio-mente und leugneten nach ihrer Verhaftung hartnäckig, bis sie endlich der Staatsanwalt zu einem Geständnis brachte. Das Jugendgericht vernrteilte nun die beiden Wrder zu je zehn Jahren Gefängnis. t. Platin-Hochzeit. In Verviers ist der seltene und — N'er weiß — beneidenswerte Fall vorgekommeu, daß eiil Ehepaar seine Platin-.Hochzeit, s',', Jahre Ehegemeinschaft, feiern konnte. 18ti() wurde das Paar getraut und zeugte 14 Kinder, die ihrerfeits schon wieder Kinder nnd .Kindeski^nder in dre Welt gesetzt hciben. Er ist 88, sie 84 Jahre alt. Sie wohnen seit 62 Jahren in derselben Woh-nuug. t. Ein gut gestillter Ose». Französische Blätter berichten von einem Journalisten naulens Pierre Damet, 'tx'r bei einem Pariser Alteisenhändler einen fleinen rostigen Ofen für zehn Francs kauftc?. Er lud den Ofen gleich auif eiuen Schubkarren und wollte ihn fortfahren, da fiel aus dem Innern.des Ofens ein Sack mit Goldm-ünzen, 'oen offenbar wäkirend des Krieges dort jemand verborgen hat, als in Frankreich wie bei uns alles Gold den Behörden abgeliefert werden sollte. Jetzt streiten der Jonrnallst und der Alteisenhändler darum, wem der Schatz ge-hör.'N ^'oll. t. Die Taschenlampe als Strumpfband. Die Pariser Atodedamen haben eine neue Modetorhei't entdeckt. Ain Strumpfband der eleganten Frau prangt seit allerletzter Zeit in der Form cr,ler Rosette eme Mi.'niatur-glühbirue mit dazugehöriger Trockenbatterie Wenn die Trägerin des ?tbends nach H«use konrult, braucht sie nur ein wenig den Rock zu Heven, um sich die Treppen hinausleuchten zu können. Der Erfinder empfiehlt, wegen der geringen ?lusmaße dieses Beleuchtungskörpers einen sparsamen Gebrauch. t. Der Sport als Bekehrungsmittel für Verbrecher. Wir berichteten vor kurzom Äber die von der sran.^^slschen Regierung geschaffene Neuerung im Leben der Deportierten, wonach weiblichen Sträflingen nach einer Bew'cührungsfrift die Heirat mit einem Verbrocher goftattet wird. Diese Vergünstigung soll allerdings nicht nnr die Moral oer Verbrecherwelt, sondern auch die gesunkene G<<''urtenziffer Frankreickis heben . . . Nun koimnt aus Auierika eine Meldung, die zeigt, daß es auch andere Mittel gibt, nin die unc? ^7. M/). <5: e'o.» nu/' u2tc?cl 7. 7^6^. .ZOO. »Dte drei stkSnen Bernkausen«."^ '70 (Nachdruck verboten.) ,M.öchten Sie mich für einige Minuten anhören, Fräulein Gisela? Ich bin vorhin zu-^ fällig Zeuge chrer Unterhaltung mit Re gewesen." . «Sie wurde ein wenig rot. Er sa?i es, wie die, Farbe bis hlnt..r die kleinen Ohren stieg. „Nun möchte ich meines Kindes Fvage wie-dccholen: Werden Sie 'bei uns bleiben?" . „Das hängt doch ganz von Ihnen sb! Wenn ich inein," Schuldigkeit tue —« „Sie tun 'Mehr, viel mehr! Eine ganz andere Atnwsphiäre ist in meinem.Haus, seit Sie i« sind! Mein Kind ist in den besten .Händen! Doch Ihr .Herr Schwager —" „Bitte, Herr Doktor, lassen wir den aus dem Spiel! Kein Mensch ist mir so wenig maßgebend wie er, 't^m ich nicht den gering-.sten Einfluß auf meine Entschlüsse einräume. lFk sein .Haus gehe ich nicht! Wenn^Sie mit mir zufrreden find, Herr Doktor, so wünsche '.ich keine Acwderung deS gegenwärtigen Zu-. standeS." „Ich auch nicht, Gräsiu Gisela, nur — nein, machen Sie nicht solch sinfteres Gesicht '— ich sage Ihnen ani liebsten wie nieine Jl-Fräulei» GijellU* " ' „Mein Schwager hat gegen meinen Willen gehandelt, wenn er —" „Das dachte ich mir. Aber nun möchte ich Ihnen sagen, daß ich doch in einem Punkte eine Aenderung wünsche." Seine Stimme klang lei'se und flüsternd. „Sie sind meinem Kinde wie eine Mutter, Ilse liebt Sie wie als solche, und darum bitte ich Sie: werden Sie ihr auch in Wi'rkli6)keit und für immer die Mutter, die sie nötig Hot!" In jäheul Erschrecken senkte Gisela deu Kopf. Die Werbung kam ihr doch überraschend. Er griff nach ihrer Hand. „Fräulein Gi--sela, Sie wissen, »vie es ohne Sie in meinem .Hause ausgesehen hat. Und was Sie daraus und aus meinem Kinde gcnwcht hal>eu, wei'ß ich nur zu wohl zu schätzen. Und deshalb möcl)te ich Sie sür immer an uns fesseln. — Meine Dankbarkeit wäre grenzenlos, jeder Tag würde sie Ihnen zeigen —" Er vermied, von der heisren Liebe, di'e ihn für sie ersüllte, zu sprechen. Das hätte sie nur zurückgeschreckt, wie ihui ein inneres Gefühl sagte. Ach, und er s^^iute sich so inbrünstig danach, dieses holde Geschöpf als sein geliebtes Wel'b ain .Herzen zu halteu. 'Als sie noch iüunier schN'ieg, suhr er in warnieni, ütx'rredendeul Tone fort: „Fräll' lein Gisela, Sie sagten einmal, Sie hätten kein .^'^eim mehr, da die Schwestern verheiratet seivu. Und hier — hier wartet ein verwaistes .Haus auf seine .Herrin, ein nnitter-loses Kind au^ seine Mutter! Wäre der Ge- danke nicht verlockend für Sie, hier reiches Glück zu spenden? Oder bin ich Ihnen so unsympathisch, Oiß Sie Jetzt schlug sie die Angen zu ihm auf. „Neiu, .Herr Doktor! Aber ich habe nicht daran gedacht —" „Sie stainmen aus ganz anderen Kreisen." „Von denen ich mich innerlich uud äußerlich ganz losgelöft habe. Das kommt hlvr gar nicht in Betracht, .Herr Doktor." „Ich will nicht in Sie dringen, Gisela, at>er ich bitte Sie: Ueberlegen Siv meinen Vorschlag! Und wenn die Antwort doch an« ders aussallen sollte, als ich sehnlich wünsche, habe ich die dringende Bitte: Lassen Sie keine Aenderung emtreten, lassen Sie uieinc Ilse uicht unter der unbescheidenen Frage leiden, die ich doch auch uni ihretwill.'u tat. bleilieu Sie der gute Geist uieiues .H'illse?, vergessen Sie dann nienle Bitte, der-.m Erfüllung nlich freilich sehr glücllich machen würde." .Hatte er doch die Frage nur unl des des willen getan? Er stand auf. „Ich will Sie für heute von meiner Gegenwart befreien. Möge en? :nir gütig gestiulmter Geist Jhreu Eulschlnß lenken." Er drückte seine Lip^x'n aus ihre .^v^nd. „Uud u^eun Sie uicht uwllen oder '.önuei^, dann s^uecheu Sie das Wort uicht ans, schrei?-ben Sie es inir. Dann soll alles vevs.esscn sein, ^oas ich je^U gesagt!" Gleich dllrauf lmr sie allein. Mit ver-schlungenen^ Häuden saß sie aut Tisch. Sie blickte um sich. Wie war ihr der Raum lieb und vertraut geworden! Da war Ilses Platz — da der seine! Wie manche anregende Stun de hatte sie mit ihm verplaudert, wenn er sich eine Stunde ihnen widmen konnte. Nie hatte sie empfunden, daß sie in abhängige? Stellung war. Und jettt sollte sie wirklich als Hausfrau hier schalten und walten? Das .And — nii'e tvar es ihr ans Herz ge-ivachsen! Und er? Ein stattlicher Mann N'ar er, der ihr sehr st>mpathisch war. Aber lieben? Nun, er hatte ja auch nicht von Liebe gesprochen — im Gegenteil, er hatte nacl)-drücklich nur für sein ^ti'nd gefordert.. Aber ein dunkles, unbestimmtes Gefühl war doch in ihr, daß sie ihm wohl etivaS galt, »veun er sich auch nie durch Wort oder Blick verraten hatte. Was tun? Gisela dachte nach. .Hier war Heiniat, war Licht und Wärme! Hier wäre sie geborgen, hier tat sie ein gutes Werk, für das ein hochgesinnter Manu ihr dankbar sein niürde! Und sie brauchte nicht weiterzupil-gern, bis sie alt uud grau geniorden! Und denuoch war etwas in ihr, das sie zu-rüclbi'elt. Vorwurfsvoll sah sie Karlerusts Augen auf sie gerichtet. Wie konnte sie da mit der Liebe zn ihin Heiu^rods Wunsch ersüllen? Aber war das nicht di ebeste Lösung, von deul Manne Vivianes loSzukonunen? Ein-^ uial niusite doch unter diesen Abschnitt i'dres Lebens ein Strich genlacht werden, daS Grü-.^ beln und die Sehnsucht aiisliörec. lFortsehung folgt.) ^umÄer V8 ?öm Äßrlk ».MatvvtSS? ZtNu»^ U«S MentaMät der VerHrecher günstig zu veein« stussen. Wcnilgstcns glaubte dies der bie'oere Genletniderat der kalifornischen Stadt Sa-ermnento, da er die Sträflinge des Gefäng-niffes von Briceburg ermächtigt hat, einen Volfklub zu grün'ocn und chnm so<,ar eln Terrain gvatis zur Verfügung 'steltte. Die „United States Golf ?lssociation" hat den neuen Klu'b in ilhrl?n Berba-nd aufgenommen un>d dabei der Hossnung Ausdrualls ein ncueZ interessantes BetätigungSgebiet! — Nachrichten aus Maribor. Mari bor, l1. April. m Dvoraks Messe in der Domkir6ie. Der Stadtpfarr-CänUenvcrein bringt am Ostersonntag um 10 llhr unter der Leitung deS Domkapellmeisters .Herrn Josef Trafeni'k die Messe Ddoraks in D-Dur, Op. 86, zur Auf-fuhruna. Wie noch in (k-rinnernng sein di'>rf-te, wurde vor kurzem „Geisterbraut" des genannten Tondlicht^rs mit grossem Erfolge in Man^hor nufgefiührt. Die genannte Messe gilt allgemein al6 sein bestes W-^rk. m. Stellenausschreibung. Beim Stadtma-gi?strate in Maribor ist die Stelle eines Nei.!?-mlngsbeamten ausgeschrieben. Bedingung: Msolvicrte Miltelschule mehrjühri'-?' Praxis. Mit Dokumenten versehene Gesuche sind bis spätestens 33. April beiin Stadtma-mstrate einzureichen. m. Aus de? rGsechästSivelt. Die hiesisii? ?lr-k^'ilterbäckerer k^at ain Glavni trg eine Filiale errichtet. — Bcgoniir 5lachta, Restauratenr l'm Vnrgkeller, errichtete ain Trg SvcHod.'' ein Gast!)aus. i n:. Die ArbeitsbSrse in Maribor. In der -Zeit voul S. bis ll. April l. I. waren ber der Arbeitsl'örse ^in Mnribor Kl freie Dienst-Plätze ang<'meldet, 8S Personen suchten Arbeit und in 43 F-t..ien vermittelt? di^ Börse mit Erfolg. Die Aribeitslosigkeit niimnt um ein-Geringes ab. ' .«m. Das Michl-Streichquartett in Maribor. Der Volksuniverfitüt in Mnribor ist es gelungen, das ausgezeichnete Michl-Quariett für cinen Kannnerniusitabend in Maribor zu gewinnen.. A r t h u r Michl, der Prima-jnus und gleichzeitig d«: Sec^ des Quartetts, jhat als Tondichter wie auch als anöM'nder KüTistler bereits einen Namen von allerbestem Klang. Dies« ideale Kammermusikver-rl'nigung, die eS sich in erster Reihe zur Allf-Wbe ^ gemacht, unerschrocken für neue imd mueste Mi^sik einzutreten und so nicht nur hon großei? Toten im Reiche der Kunst dient, sondern sich mit Hingabe den noch Strebenden und Ringenden, die es ehrliä) nüt ihrer iKunst^.meinen, widinet, bringt an ihren: ^bend.'nm 18. d. in Maribor auker emeni ^trer^quartett von Dvorak nnd Hat>dn ein jtnteressantes Quardett von Max Schö n-Kerr.sun. zur hiesigen Anffiilirung. Max Vchönherr, ein Sohn unserer Stadt ,heute S1 ^ahre alt, ist eiile vieÜiersprechende Bega-bung. Ein Schüler des .^rrn ^Kapellmeisters Hermann Frisch und des Steierm. Konser-^atornlms in Graz, hat es der junge Tondichter verstanden, durch sein Schaffen bereits D weiteren Kreisen Aufmerksmnkeit zu erwecken. SchünherrS einsaitiges Quartett nnir de bei seiner Uraufführung in Graz von Pu' ilblikum und Kritik mit außergeivöhnlicher Begeisterung aufgenomen. Herr Professor.'d. ^ruzov?L wird dazu oinen Einleitungs-wortrag halten, der sich mit den anfgefülir->ten Werken und ihren Schöpfern befas^t. Da !t>ie Ei^lltrittSpreise durch das große l5ntge-^enkommen der Künstler äuf;erst niedrig an-lgesetzt werden konnten, ist es jedermann er-'^öglicht, sich diesen in Maribor seltenen Mnstgenuh zu verschaffen. Der Borverkauf !bv'ginnt ab Dienstag bei? Fr. Höfer imd Zl. Vriiinik. H. B—k. m. Vom M^erschutzverein. In der letzten Ausschußsitzung des Mieterschutzvereines Hat der gesamte Ausschuß seine Funktionen niedergslegt. Für Sonntag den 19. d. wurde i^ine außerordontliche Generalversamullung ^^berufen, auf der ein neuer Ausschuß gewählt werden wvvd. , m. Billige Sohlen fttr AriegSinvalide. Die drtSgruplpe des Jnvalidenvcöban'oes in Ma« ^ibor teilt Men Mitgliedern mit, daß der Dermin für die Bestellnivg von billigen Koh» ^ bis 20^ April verlängert wurde. Die Kohle stellt sich per IVW Kilogramm linS Mu SgcsM) auj:. Tri/aiile:: StückkoAe 38v Dinar, Grieskohle 345 Dinar, Wöllaner 200 Dinar. Den Mitgliedern wir'd empfolhlen, die Bestellungen ehestens in der Vereins-kanzlei abzugebcn, um die Gesamtbestellung vornehmen zu köunen. m. Unterstützungen für die Invaliden. Usber Vorschlag des LokalauSschussxs hat der Exekutittalusschust 't.es Iuvalidenverban-des M Ljubljana folgenden Mitgliedern Unterstützungen zuerkannt: I. Kolenc, Maribor, lOOY Dinar, F. Mli'naril^, Bresterni-ea, .M> Dinar, M. ("'ergulj, Maribor, 2.',0 Dinar, M. Breg, Meljski hrib 2.'iO Dinar. Außerdom wurde vom Lokalansschusse dein Invaliden F. Mlinari6 eine auszeror't^entli-che Unterstütuln'i ini Betrage von I00 Dinar zuerkannt. Fi'lr die Osterfeiertaqie beschenkte der Ansschus^ mehrere in Not lebende Mitglieder mit (^eld- und Lebensinnttelgeschen-ken. Allen Spendern wlr't> auf diesem Wege der herzlichste Dank ausgesprochen. m. Danksaquug. Die Bierbrauerei T. hat fiir die Fahne des Nadfahrerllubs „Ve^ run" in Maribor, dl? am Pfinasts^-.nntag den 31. Mai l. I enthüllt r.'ird. 25?0 Dinar gespendet. Der Ausschnst des .<>tlub^ spricht auf diesen: Wege für die beispiell^eb.'ndc Spende seinen kerzsichsten Dank aus. m. Die Volks'nbliothek (?laro>ni dom, 1. Stock) ist heute Lanistag abends gel^sfnet und am Ostersonntag geschlossen. Des m. Wohstätigkcitötvmbola de? Psstanq?» stellten. T'.e hiesige Ortcigruppe des Verbau^ des der Post- n. Telegravhenangestellten veranstaltet Sonntag di'u ll). Mai am Glavni trg eine gros-/ '<:>ohllütigteitctcnrbola n,it zahlreichen (^<:vinstnt? tdarunter befinden sich ein vollkoilUiU'nes ^chllifziunner. el'ne Singeri!ühn?aschu'.e, ein 5>crrenfal)rrad, eine Üii'lchengarnitur, -1 ^tubitlneter 'Z'uchenbolz usw.) Insgesanü lonimen noch 2', schöne Quint- und Quaw' n.'n, I^>li Ternen und IVO Anlbo .^i"' Verteilnna. Ton^l'''Il''sartett nur Tin. sind be!? all'.'n Briesträgern u. in allen Tabaltrasiken erhältlich. n:. Kranzspendenablijsung. ^.^ln stelle eines .^lraNs',es fiir den iierstorl.enen Obersten Paul 7^url^lt; sv^'ndete sierr Djuro Dxamon-ia d.'n Betrag von 1s!<> Dinar für da? Ar-menheinl, wofür ihnl der Auoschich den herz» lichsten Dank ausspricht. m. Wetter!:?richt. Marl'bor, l?. ?l/r:l, 5) llhr srnh: ?liftdrnck ?^aro'.neterstand 7l0, Therniel^ndreskop -U -!, '??^'ar'nmltempe-ratnr Mruimalleniperatur Dunst druck 13 nl'.'n., Windrichtung Bewölkung 'Zliedersthlag 0. lJn der vergangenen * Wie rcrl«ingl?rt man das moi^'chliche Leben? Doch nur durch das ri'1i!i'/^e T^unktio-nieren innerer Organe! Das Nadeinerwas-ier ist ein',ige richtige Mittel dazu. 3706 Zm GsSirgt. M. L I MiMM» ?!ach dem Gemälde v^n Casvar David Friedrich. m. Spenden. Ungenannt spendete 100 Din. für die arme Greisin. Ungenmmt «'rlegte 30 Tinar für die arme W?twe. — .Herzlichsten Dank! * »Fröhliche Lstern!« wünscht Hotel .Halb-wfol. 365! * Nach der Auserstchung abends im Hotel .'^'^alliwidl, sowie an beiden Feiertagen, .^Än-zert. (Keine Kopfsteuer). Versuchen Sie wch meine Weine. Borziigliches Gijjzer Bock, ».«d Märzenbier. 36>2 * Achtung! Wohin zn den Osterseiertagen" Osternwntag, den 13. April Eri>ffnung»feier der enrenov'ierten Lokalitäten der Restaura-tion „TranÄvanl" gegenüber dem Kärntner-bahnlhose. Tänzerinnen und Tänzer! Gemütlicher FamilZena ab. ! Tfteater und Kunft^ Ratkonaltheater w Maribor. Ne»ertoire: Sonntag den 12. d.: „Scampolo", Koupone.' .'):?nlag den 13. d? „Traviata", Ksupo'ne. 'j Dienstag den 11. April: „Baron Trenk", Ab.' A. Zum letzten Male in der Saison! ^ nl. Zum Viscnbahnunsall in Hoöe. Unter Bezugnahme aus unsere, unter obigem Titel in der ??unliner ti2 unseres Blattes gebrachte Notiz wird nus von der Eisenbahndirektion in Ljublsana folgendes mitgeteilt: Auf Grund der durchgeführten genauen Untersuchung wurde über das Unglück folgendes festgestellt: Der Blvniser der Station Mari-bor-Hanptibahnhof Alois.^ioro^ec verunglück-te um 15).45 beim Verschieben in der Station Ho5e dadurch, das; er denn Auskuppeln zwei" er !^i^^aggotts zwi'scl^'.'n den Schienen mit dein Absätze hängen blieb und daher vom rollen^ den D>aggon zu Boden geitosien wnrde. Da-lbei wurden ihn, der linke Flis; unÄ der linke Arm der Länge nach zerqueischt. Das Unglück ist ejc'ln unglücklichen Zufalle znznschreit»en und trifft deoweg:n nieiuanden eine Schuld. Das Vorgehen der Statronsleitnn^ war den Berhältniffen entsprechend, und vollkmumen richig. Der Verunglückte nnirde 7 Minuten nach dem Unglücke per Bahn nach Maridor transportiert, wo er von der inzwischen be« reits verständigten Rettungsabt.'ilnng ül-er-nommen und ins Allgeniel'ne sirankenhaus übersül)rt und so am schnell st n,ögl ichst en Ä?e-ge sachmannischer Behandlin^g nlvrgeben wurde. Ein jeder andere Borgang in Hoöc würde die Ueberfi'ihruiig des Veruugli'lckten verzögert haben. — Ber- hältni^ss'L auf den Stat.' ! trifft, nulfi festgestellt werden, das', sich wie bel' jeder Station, ai'ch in das vorge-schriel>ene Berl'andlästchen niit allen nötigen !>?(itteln für dlv erste .'^Hilfeleistung befindet, ivie dies schon seinerzeit der Brauch war. Der Inhalt des .V^äslchens wurde an: 21. Jänner l. I. sachinännisch geprüft und in vollster Ordnui^g befui^den. Von dieser Ze'ck l?is znnl genannten U^iglücksfalle nnirde das ästchen nicht geöffnet und befand sich daher auch anläjzlich des Unglücks iii vollster Ord^ nnng. Eisenbahnpersonal tviid von Fachleute!? über die.^.'»ilfeleistuug in Unglücks fällen unterrichtet und Iiat sich l'ereits nne-derbolt liesteu'i tunväl',rt. Iui übrigen lnit die Stali'onsleitung in .^>eee sonne das gesantte dort lx'dienstete Personal in nollstein Mas^e seii:^ Pflicht getan uud kann ihm kein Vorwurf geuiacht werdeu. — Direltor Borko Nl. P. * Das Par?-(5afe ist über die Feiertage d'en gan.^en Tag geössnet. Der Pianist Mirko 5>t'ezer spielt von lli bis 18 und von 21 biS h<^lb 3 Uhr früh. 30»V * Gasthauö Andcrle, cesia. Zu den Ostersciertagen Frick)- nnd At>^'ndkonzer-te. Vorzügliche ^iüche nnd bekannte Perlen« lveine. — „Znr Linde" in Radvanje: Ostersonntag l>el günstiger?i>itternng: Garteu-eröfsnttngS?on'.ert. !.tapelle Pilil). Schönster Ausflug Maribor. ' ' ^721 ^ T ie O sterfc iertage an unsere vi Theater. '^tNl Ostersonntag gelang? die überaus gut gellnigene .^sotnök>ie „Scampolo- zur Vor-!l"llrung, dle de: uns mit grown Be rakl auf-' ^encinnren n-i rde. Montag wird di-? belobte O^>er „Tea:!'ota" vorgeführt. ^ > Zum le^en Male in der Saison ge." langt fommeuden Dienstag die belieb^" Ove-rette „Baron Trenk" zur Auffühnlng. Die' Operett-e erfreute sich lvi allen Aufführungen eines zahlreichen Besuches und werden gewiss auch alle jene, die sich das Stück l>is jetzt uoch nicht angesel)en haben, die Gelegenheit nicht nngenützt vorübergehen lassen. Dereinsnachrichtea. v. Tie Eröffnungspartie des „Edelweiß^ findet ain Osternwntag irach Viftrica statt. Abfahrt UN? 14 Uhr vom sNu^heim Hotel Halb-widl. — .Kraftfahrer sammeln sich am Glavni trii, Aöfaihrt punft halb 15 Uhr, die Fahrt für die:''.^totorrädden 13. d. M. Eröffnungspartie nach! Lajterobei'g (»io^a'ki). AMHrt um 14 (2) Uhr nachmittaigs. Uin pünktliche und z^'enschaften zu verzeichnen. Mit der An-Wendung d^s Prinzipes, die Investitionen durch Geschäftsanteile und Barberträge der Mitglieder sofort zur Gänze zu decken, wurden diese Genossenschaften auf feste Basis ge-st:llt und befinden sich in günstiger Finanz-lagc. Im allgemeinen kann festgestellt werden, daß im verflossenen Jahre die Elektrisrzie-rungsaktion unseres KreiseS ^zrosze Fortschritte zu verzeichnen hat. Für das Dranfeld und Ptnj bedeutet die neuerrichtete Abzweigung der Fernleitung Fala einen mächtl'genSprung nach vorilvärts und nun soll diese Abzweigung gar bis Ormoi und Sredi^öe, ja sogar bis Lakovec verlängert werden. Der Verband ist bereit, an der Elektrifizierung dlvser Ortschaften kräftigst mitzuwirken. Im verflossenen Jahre vermehrte sich die Organisation um eine neue (^' nossenschafts-art, die der Viehverficherung. Trotzdem bis jeht erst eine solche G^n!''ss''nschaft besteht und eine zweite in dcr Gründung begriffen ist, Herr, dafür bereits ?>nterc'sfe unter den Viehbesitzern. Zu Pr«pagandazweckcn hielt der Verband 19S4 bei 8 M?tgli.ds-genossenschaften Borträge i'cker verschieden? GenossenschaftSsragen. was jedoch bei weitem nicht genügt. Die Erfahrung le^t, wie not es tut, den Genossenscs)aftSgednnken im Volke wieder zu heben und es aus dem Schlamme der NachkriegswirtschaftSmoral auf d.v ideale Höhe der genossenschaftlich!?» Moral und des genossenschaftlichen Ideals emporzul?eben. Bei uns l^rrscht auch die allgemeine Ue^er-fteugung, überall muß der Staat mithelfen. Diese Anschauung ist vollkommen irrig. W'?r müssen vielmehr auf eigene 5iraft und eigene hart«, aber ehrliche Arbeit bauen. Mit Hilfe eines gut organisierten land^virtschaftlichen und ge^verblichen GenossenschastÄvesenS ist manch schöner Erfogl zn rezielen. Den besten Beweis hiefür liefert die erwiesene Tatsache, daß drei slowenische Genossenschaftsverbände dem Volke durch niedri^geren Kreditzinsfuß schon im Jahre 1V23 rund 20 Millionen Din. envirtschastet haben, waS sicherlich als ein ko-lossaler Erfolg der GenossenschaftSidee zu bezeichnen ist. Aehnliche Erfolge w!v bei Kre-ditgenoffenschaften wären auch bei Produktiv und Konsumgenossenschaften zu erzielen, cS fehlt jedoch noch sehr viel dazu. Wein und Milch sind sicherlich div wichtigsten Produkte unserer Landwirtschaft und bildet die Qualitätsverbesserung dieser Markkvare und somit die Erzielung ei^eS höheren Verkaufspreises eii,e Existenzfrage unserer Landwirtschaft. Je dermann weiß es, dbn>ohl es sich nicht verliehlen läßt, daß ihre Folgen bei unseren ungeordneten politischen Verhältnissen gros^ Perturbationen hcrausöe-schwören würden. (Fortsetzung folgt.) Sitzung des Gemeinderates. Vergangenen Mittwoch fand eine Sitzung des Genreind-.'rates statt, iTl welcher wichtil^e Fragen erörtert wurden. Dank der UnPimkt--lichkeit einiger Gemeinderäte konnte der Biir germeister die Sitzung erst nnt oiiier einstün' dingen Verspätung erössuen. Nach seiner kurzen Berichterstattung über die laufenden Angelegenheiten erstatteten die Referenten der einzelnen Ausschüsse die Berichte. Mehrere Bittsteller wurden in den Heimatsverband aufgenommen. Für den Finanzausschuß referierte Herr Dr. Boi'.e dii« Anschlivßuug von drei Hydranten an die Mjjsaille für vorzügliche Arbeitsleistung wurden folgende Beamten des hiesigen Postmnte's aus-ge^^eich'nrt: Anton Mirnik, Anton Boc, Katl Mlakar imd Rosa KoroS^ee. — Befördert wur dien ^ian Gains von der 4. Gruppe der K. Kategorie in die ii. t^U-uppe der S. Kategorie. ^ Benetzt wurden: Mnria Robiö nach Mc-?.ica, Anka Ku^x'c nach Ljubno und Ciril Trolc nach Ljubno bei Planina. — In den dauernden Ruhestand wurde dcr Pvl/tbeamte Bartholonl^us Vouk versetzt. e. Aus dem politischen Dienste. Zu Regic« rungSsekretärtM in der 7. Gruppe der I. Kategorie wvrden erna5t behalten. c. Apothekennachtdienst. Den Apotheken-nacbt't'ienst in der kommenden Woche versieht die Apotheke „Pri Mariji pomagaj" am Glavni trg. c. Kino. Im Ctaidtkino gelangt am 12. «^md 13. d. M. die groftartige Komödie „Dcr Filmflirt" mit den beri'ckmten Komikern Pat und Patachon zur Aufführung. Das Stück ist auch 'oer Jugend zugänglich. — Im Kino Gaberje wird vom 11. bis lS. d. M. der sensationelle Film ..Die Apachen", ab 13. der Filmschlager „Welck)er ist der echte?" ciuf geführt. tJn der Hauptrolle Luciano Alber-tini). KinQ Vurg.Mno. Von SamStag bis einschließlich Montag: „Nin-Ti'n-Tin" im Filn: „Der LiobeSsieger". — Ab Diensag bis Donnerstag: „FraUeufeinde", Kolotalfchlax^er. Ttadt-Kino. Vom 1l. bis 14. April: „Der Skandal in Wien", Schlager (Oberst Redl, der Spion). „Nin'Tin-Tin" im Burg-Kino nicht verges sl'n zu besuchen! Samstage Sonntag u. Mon-« tag. — Ab Dienstag d^'r Uolossalschlager, grö s;er und schöner als „Die Herzogin von Kö-nigsnta rk": „Frauonse?.^de". Lchte Nachrichten. Herrivt zu Fall gebracht! Paris, 10. ?lpril. Das Kabinett Herriot ist heute i:n Zenat zu Fall gebracht worden. Es lagen zwei Tagesorkmungen vor, ein^^ von Bieiwenu-Martin, die der Rt'gierung das Vertrauen des Senates ausdriickte, und eine von Eheron, die im ?!a>mcu der Opposition ^vie Finanzpolitik der Rexiierunq tadelte. Hei'riot erklärte, d-aß er znr Tagesordnung Bienvenu'Martin die Vertrauensfrage stelle. Es wurde zunächst über die Priorität der b<'idcn TageÄ^rwungen abgestimmt. Der Senat entschied sich mit l.^l^ zu 132 Stimmen siir die Priorität der TageS-ol-dnung Eheyon. Die Neciierung, die auch für die Priorität 'tie Vertrauensfrage gestellt hatte, N'iar dadurch in die Mindn^eit verletzt. Die Abstimmung über den Antra-g Ehe-ron hatte das gleiche Ergebnis, nämlich l.'^i» gegen 132 Stimmen für die Negierung. .Herriot hat auf t^^run'?' dieser Niederlai^te demissioniert. Er begab sich sofort ns?ch dem Ela-see, Ivo er deni Pri'/identen Dounnergue die Demission des K^i'binettes überreichte. WKB. Paris. 10. April. fWolif). D^'r Priisident der Republik hat die Deniission deS Ka'binettes.Herriot angenommen. Balsonr in Palasiina. WKB. Damaskus, 10. April. (Wolff.) Gestern nacknuittagS kam es wicdernm zu ernsten Ausschreitungen qegen Balfour. Die Menge griss die zum Scs)utze beorderte Polizei nlit ^lnüttelu an und versuchte lNlti^'r einem .Hagel von Steiuwi'lrsen in di^'l 5>otel, das Balsvur bewol)nt, einzudringen. Regie-runslstrup^x'n mit Kavalleriv, Panzerauto-mvöilen uttd L1u2^euAu<^Y aus. Ain Heften behagte ihm der Titel eines Sartre-dakteurs. Als ihn vor zßvei Dtonaten in einen! Pyriser Hotel zehn Detektive festneh-nien wollten, entkam er über das Dach. Nach jedem gelungenen Streiche sandte er der Polizei einen Spottbrief und behauptete d-arin, solange er sein Amulett, eine kleine, weiße Ratte mit sich führe, werde mgn ihn nie erwischen. Dieser Tage wurde er dennoch verhaftet, als er seine Geliebte besuchen wollte. Danwiieau sagte bestürzt: „Tatsächlich ha^e ich meine weiße Ratte zu .^use gelassen." t. Die Ballerine und ihr Fürst. Wie daS „Berliner Tageblatt« aus Rom meldet, steht Ballerine Nunziata Pcrez bm Vordergründe eines Abenteuers. Die junge Dame ll^te mit dem Fürsten Granitelli in dessen Villa in Palernio z^zfamnien. Als sich der Fürst in Geschtiiften entfernen mußte, benützte seine Freundin die gute Gelegenheit, die Villa anszuräumen und zu verschwinden. Sie schisste sich nach Neapel ein, wurde dort jedoch sc^n von Kriminalbeamten erwartet, die sich aus Veranlassung des Fürsten zur Versoljiung ansgennacht hatten. Bei der Ver-ha>ltunki bezeichnete sich die anmntige Tänzerin als das Opser eineS Gewaltaktes und erhob ein so entsetzliches Zetergeschrei, daß die gro^e Menschennwnge, die sich angesammelt lMte, versnchte, sie zu befreien. Schliesslich üvnrde sie von einer starken Polizcieskor-te ins Gefängnis gebracht. t. Sandalen mit hohen Absätzen. Die neii-kste Fiißbekleidnng der eleganten Pariserin sind griechische Sandalen, die mit breiten Bändern unl die Flißknöck^cl befestigt sind; znin Festhlnlteil des B-^indes trägt man eine i^läuzende Schnalle. Der „Vorteil" dieser antikisierenden Mode besteht 'o-arin, daß man die Sandalen ans den bloßen Füßen trägt nud die seidenen Strüinpse verbannt. Aber uln wenilM'nS in etwas der modernen Knl-tnr eutg^'genzllkonlmen, haben die griechi-scj)en Stin'd^üen hohe sranzöstsche Absätze erhalten. Diese eigenartisie Schuhbekleidung ist an der Niviera sehr beliebt, und für den Soinmer richten sich die Pariser SchMa-brikanten darauf ein. Die Strumvssabri-kanten sind von der neuen Mode nicht gerade entMckt. Nmmntt 88 ?öm l?. »«aVlürst? znru«^7 Fs/e/^ /AIF. Silvester Skerl, Marlbor. Das Suchen nach der Kunst. Die BrUder Kralj. Vestsmmtes über Mrdclides sagen wollen, ist mehr Prophezeiung als Halt?bares. Atan kann feststellen, was man augcn/blicttich sieht oder empfindet, doch kann der morgige Tag mit einem nassen Schwämme dari'iberfahren vnd anscheinend felsenfeste, klare Konturen auf ewig verwischen. Es ist folglich ein undankbares Beginuezl, Tagesgeschichte zu schreiben. Aber die Menschen sind darauf crPiÄ)t, sie wollen Zeitungen lesen, ungeachtet der täglich wechselnden Erklärungen, die in den Zeitschriften enthalten sind. Es ist nicht lnei--Absicht, dieser Erscheinung nachzuforschen, estmöglichst zu beruhigen. Ich nlöchte einführen, wo der Eingang schwer ist, nw meine Freunde wohnen. Das ist das Haus der Werke, dre, iin Einzelnen vollendet, im Großen doch noch im Werden !>egriffen sind. Das ist das Haus der Arbeit zweier Brilder: Fran und Tone Liralj. Beide sind Älkaler und Bildhauer. Es gibt keiiieil Zweig der bildenden Künste, .an ^ul sie sich nicht betätigen. Sie h schlagen hat, der Äleiben des finden mus?, nicht Andeutung noch Uebergang. Das liegt dara,:, dasz die beiden .Wnstler > eilien Inhalt für ihre j^,lust gefunden halben,! der unerschl^Pflich schöpserW ist, reizvoll > >nld tlsf!ringend, wesentlich silr den Men-. ichen; nwgegen der Expressionismus in der! ?^ielt iul)aUlich lose und leer, unbezwingend i ist. ! Allhivr l)at sich das Unbewus^te zuin Ruc^» i' flrat des Bewus-ten gestaltet. Nicht das En-' chen nach neuen Stoffen, sondern das Sl.-chen nach der ^unst in den Urstoffen ist zuin Inhalte des Merkes geworden. Priniäres wird nen gegeben, tief Wurzelndes wird zu neuein Le'^n geweckt. Nacktes wird gesellen, Wahres wird gefühlt. Ewiges gedeutet. Zuul Gipfel hinan oder in den Abgrund hinab führen gerade Wege. Zll Gott lmd zum Teufel. Die Brüder Kralj suchen in ihrer Kllnst das Religiöse auszudrücken. L<'onardo da Vinci's Grundsatz: Aus der ??atur zur Natur ist Kunst, u>rrd bei den ^-.^rildern Kralj zu einer auderen grundsätzlichen Richtlinie gesteigert: Ans der Natnr zum Ueibernatürlichen ist Kuilst. Darin ist der Weg, den die beiden Künst-eingeschlagen haben, klargelegt. Ars sa-cra, religiöse Kunst, steht am .Höchsten in der 5t^nstgeschichte. Erhebung des Menschen znnl Got'te, Ausdruck des unbelvusttcu Triebes Tlack) dem Guteu, deS unerklärlichen Willens zur Vollendung. Frei von Modell, losgelöst vom Natürlichen, nlußte dieser Kunstlville eme Gestal-tnngsforin annehmen, die gründslitzli^ls, kannten. Die Betätigilng ist iinmcrhw all Traditimlen angeknilpft (^iirchennial<'rei, Grabmäler nsw.), und wenn a'.ich der Fortschritt, der genlacht wird, ilnverk'unl'nr ist. Fre? von Modell, d. b. gesi'lhlt und gedacht zugleich, ohne an den engen Banden des in der Natur Sichtbaren zll hängen. Ein Christlls, von eineiu d<'r beiden Bri'ldev Kralj gestaltet, ist nicht mehr Mellsch. Er ist so unbegrenzt, so wei't befreit voiil M)nschli-ichen, l'r'ln Ail'ä^.l'chen, vo'.n '''!ch"n. lnit der Ausdruck traumhafter, ilnbeunl^ter Vision dcs Grenzlosen, des GotleS wird. den ist llns aber begrellzt, ich möchte sagen nlenscl)licl) naiv veruiittelt worden und hat voin Gärend:li, vonl Traumhaften, Ekstatischen, kaiinl einen lvirklichen, eineli natürlichen Ausdruck. Die Prüder 5nalj versuchen das Ekstatische in Elftas.ni auszudrnclou, dciS Ueberua-türlithe in Visionen, das Unbewußte in Träu rnen. Ihre Bildlverke sas^'>iuiereil durch die stetig wachsende Kraft des Alie-drucles, der Foriulojenl geg>.!beu wird. » Trot.'denl die be!dell Brüder eigentlich von eiueln eili.;ii^^n Gedanken lebell, bestes>t doch lluter iljuell eill nro^er Uliterschi^^d, der liicht wenig wiclitig ist. Natürlich ist der ältere, 7vran, der ^'ahiibrechi^'r, lvogegeu der jüngere, Tone, mehr oder weniger Trabar«- ist. Schöne deutfOe Bauten: Bas Wahrzeichen Münchens > Die Bmuenkirchk. s Die spätgotisclx Ltirche ist zwischen i großartiges, Metel' 1)ohes Gewl'lbe, von und gleich den staiuinverwandten .^tir- aus',eu dur chdie ivnmtigen, uii't klipfernen ch enin Landslult, Ingolstadt und Stralching, H^'lnien gedeckten i^7 Meter hohen Türine. von Meister Jörg Ganghofer in Bacistem Diese ullvosleildeteu, doch davilin liicht weni-ausgeführt worden. Trotz seiner Einfachheit ^ ger reizvolleil Türilie sind zuul Wahrzeichen ilnponiert der Bau im Innern durch seiu jMüucheils gelvordeu. Traumhast geho-ben sind auch die Gestalten der Menschen, die Göttliches erl^<^cn, die .Heili'genscheiu habeu. Losgelöst vom Irdischen, voin Asltäglicbeu, vo ulNati'irlichell. Das ist Allsdrlick, Erpressiolli!?lNlls, doch nicht übt'rgänglicher. Die Ekstase ist stetig, wei'l sie iill Bilde, in der Skulptur eiugesau-ucn ist. Die n Momente ten, verewigt, uuvergänglich. Die hervorrageudsteu Vertreter der bildenden jttilllste habell sich in der Darstellung . . . , . .............. .. religiösen En^Psindeus zillli Gipfelpunkte i-h- !^il:^en ist von den geseicrlen und ai er ^rer Uuust einporgeschr.'ung^ni. Ihr Elupsill j Alu einfachsten läszt sicli der g.?nannte Iln-terschied so darstellcm: Fran ersiirdet das ^)ll-pl^abet, erfindet das Instrulnent, Tone gebraucht es feinelll Geschmack. Frall ist elUschiedel! scs)övferisch, Tone dagegen virtuos; nicht das? ihin Bildllngskraft feblte. das', er au Einfällen ariu wäre — vielleicht ist er der phantasiereiclx're voll den beiden —, aber sein Erfiildllllgsgel'st Ivnx'gt sich iil dekerativ-llluftischeln Sinne. Fran aber actert lilibebautes !i?alld . Auch der t^!'arc.?!erullterscsu^'d n as'ige-bend. Fral' ist der Deiller, der Iilgeuieur, der seine ^'u'icseu selbst ko^'ll'.l'.rert, der in di^ T lesen l^aut. ist al^er der Cluvor- steigende, der Jubelnde, der Nciche, der Ver»^ schwender. Selbst in den Werken, die das Entgegengesetzte dieser persönlichen Eharaktereigen-schalten ausdrücken, sieht man genau die Gesichtszüge der be?dcu Seelen. Wenn Fran sich einporhebeu ivill, belastet er sein Bild nlit Schwere uud Wichtigkeit; uud wenn Tone schnlerzhnstes ausdruckt, genies;t er im-uler noch an der Farbendekoration, an der Ablenkung. Der Beiden Weg geht im Suchen auf. Der des Einen iln Erfinden, der des Anderen illl Ausbauen. » Die Fülle der Werke, die die Brüder Üralj in verhältnisinäszig knaMm Zeitran-lne geschaffen haben, ist nuübersehbar. Beide sind gleich fleilszi'g Ulld zielbewusjt. Gelvaltiges steht neben Unbedeutendem, doch läs^t sich das Gewaltige ohne das Unbedeutende nicht leicht denken. Nebell ^Auszehrendeln steht ein stilles Rast-u>erk, neben Flalnlnendem ruhig Friedliches. Das ist das Haus der Werke, di?e, iiln Einzelnen vollendet, i,n Groszcn noch im Werden begriffen sind. Aufgesessen. Huiuoresle von A. Gebhart. Der Tiergartcnförste^r Franzi war ein Vcmin, der sein Fach verswird und sich nicht leicht cineli Bocl sclMarz maclM ließ. — Schnordig '.oar er genug, und die Wilddiebe lagen ihm quer ül)er ihiu Magen, wie dem Meister Urian eine alte Betschwester. Dank seines schneidigen Vorgel>ens war es ihm gelungen, das Di'ebsgesiudel so ziemlich von s.^inem Tiergarten fernzul)alten. Nur mir eiuem hatte er sein wchres .'»ireuz un'd dnS war eiu in seiner Nähe wolinender Schuster, welcher neben seinou: Handwerk — Gott ver« zeilie es seiner pechigen Seele — auch die 'ü^ilddieberei sbark betrieb und eben dieser Schuster, luit dem Tausnaluen Anton. war der vöi'e Äliochen, an welcheln unier Fran-zl stets zn nagen liatte. Dieier sch'^nierige Schuster uwr der 'blutii'e Faden im Lobenvlause des Försters. Allton war iin wahren Sinne des WorteS ein Dieb — e'in Wild'diev, sonst eill g-anH geulülliaier Menscli; es wäre itiin z. B. nie eingefallen, 'oem Först<'r, .Heger oder sonst jenraud.'m gewallutlig eiltgegenzlltreten, viel leicht gar seine Tat zil leugnen, Ausflüchte zu suclieu. Gott b^wat^re! Wurd-^ er erwischt, den verloren, wurde er nicht ^er^vischt, so gewmlil er. Dlizll kam noch, daß der .Herr Gras merkwürdigenrx'ise sür diesen !'li'ensel'en « 'n besonders mildes .Herz hatte i nnd stets die Prozesie, die nian ihm machte, ! in Ansehell 'ter armen Fmnilie niederschlagen liest. Er hat es al:ch dein Herrn Grafen reicl'lich gelohnt, der arlne ipe-chige Schuster, indenl er den ältesten Sohn, dem sichern entris^. Nach 'dieiei' T.rt, die er sich ailf 'eillen FM cntl^'^nen l'es^, wiirde der Bese?il -'cqeb.'n, nlan solle bei ^'einen Diebereien se-Ange, lvelcli'e>> si'n s G^'setz waclit. zlldrük-ken und siehe d-.i! Die "^'che hat sür 'kvn Allteil dell ac.,!^z<'n Neiz tvrloren n. hie und da einell .^'»aseil ansapnolnmen. den er in eigens hergestellten Fallen oder in Schlin-gen für 'seinen eigenen Tisch fing, hatte er Seche cinfgegelx'n. Bc'vor jedoch dieser Fall eingetreten wcir, !^lng Fr-an.^l einmal in? ^»evier, das bei^t in den Wild'gM'ten, nm nach 'k>em Neanf-^älliae !s' drüi^en wollte, und " ernannte in dersellien die Frall de? Schlllliters Anton. eSIbstve''ständsich cx'bt Fran.^l sofort alls sic? ^n un'ci fragt, was sie snche. „Ach. .He?r aer, ich ^bitte nicht l'öse zn sein, bloß ein paar '^5m'^nlme!" Fran^l beinerktl', das^ noch keine Schwämme nlld llberdies es nicht erlallbt sei, im Wildgarten lxrnnlznstrc'ichen. Schon wollte er sich entfernen, cils er auf den Buckelkor?. «Äke« »AO»b»rSek NuUlmer 52 vom ls-2? Ler Fvau auffmeirksom wiurde, in welchem sich etwas bewegte. ^Was hat sie da?« fuhr er die EchusterS-frau a<5i';ien schlafenden Kindleins zum Vorschein — aber neben diesem unschuldigen Köpften strampel te etwas gan^ ^ ganz kleines — und als Franzi 'oen oah. Die Schusterin erbat sich dach noch ein .^aar Minuten, um 'oein kleinen Buben Nahirun»^ zil geben und da sich draußen die Dorfinsassen anzusanrineln begannen, lud sie den franzl ein, in die Stut.' zu kmn-men. Fran^ bewilligte abermals und höchst eigenhändig nahm er den Korb und tru^ denselben in 'oaS Gelaß. Die in der Stul^ anwesenden Kinder wurden hernuHaeschickt, der Schuster wischte artig einen Stuhl ab und lud Franzl zum Sitzen ein. Er evl'ot sich, sür sein Werb eintreten zu ivollen, da? konnte Granzl aber nicht bewissioon, reate sich dann auf und hätte unfehlbar sein Weib geschla-MN. wenn eö der Försber gestattet hatte. Während sich der Schuster aufi'egie, /^og sich Franzl, soweit als es seine Amtswirlsamkeit gestattete, zurück, denn eine Naihrung gel>en'oe Mutter iift unter allen UnKenden für seden gesitteten Menschen ein achtungswürdiges Vild. 'die jm^e Mutter ihr Geschäft verrichtet, nahm sie wortlos den BuckcK'or^b; Franzi betastete das Rehkitz .i0ch einiual und vorwärts gings zum Forsthause. Unterlveigs wurde es dem Förster mn 'oas wrme Weib leid, die Tränen, lvelche si^' vergoß, die erlebte mütterliche 2^-ene der Svrg-falt und F'ürsorge, 'vas ärmliche, doch reinliche Hau'snx"sen, der rohe, aufgeregte Mann, welcher uUt Gewalttätigkeiten in dem ?l!?^en-blicke drohte, als die Schusterin das kleine Kind an 'der Brust hl?tte. Alles stimmte ihn w^ch und» hätte die Frau den Augenblick z''^ahr.zen'>mmen und i'hn aelbcten, sicher wiir-de er, trotzdem es nicht in seiner Befugnis war, ihr verzies'en h^ben. '^"t'ch es sollt? anders kommen, die milden Regungen sollten delt wcrden. Auf der F5i-ster?i an^^ekom^uien, erstattete der Gehilfe seinem Vorgesehten pflichtgemäßen Veri-ch", und es win-de 'e>a? erst? Verhör mit dem not^vendigen Cri^ste vorgenommen. Das Weib, we'lcl>es bis zum Augenblicke nur das allornotiigste gesprochen, fing an, eine langmäckitige Leidensgeschichte zu erzählen, weinte unt> spielte in echt weiblicher Schauspielkunst d-ie sehr schwer Beleidigte und Gekränkte, welche in harten Attsdrü6eir das Vorgehen des Franzl tadelte. Sie erMlte, sie nach W. zu ihrer Schwester gegangen sei nnd n>eil sie unterwegs nackigesehen, ob sie nicht etwa einen Pilz in ihre notdürfti^ze (5'vk^i.pfelsnppe fände, Hütte sie der Herr Fön'ter gisir so grob überfallen, ihr Leben bodroht und ein Spcltakel yemo>ck?t, 'k^ itx?? kleine Wenzl es wahrscheinlich mit schwerer Krankheit büsien n>erde müssen; ix'r kleine Schnsterspri'siÜng würde sicher Fraisen bekommen und sie auch ganz gewiß das „Hinsollende" kriegen. Arme Leute wären doch auch Menschen; 't^s liebe Vieh behandle man wegen nichts und wieder ni^s nicht so roh, geschweiige denn ei-n B^ik», weiche's ein Kind an dor Brust habe. Der Mige Hei-r Graf fönne 't'och unin^qlick so etwas verlangen und wegen einiger Schwäitn-we d-ie Leute gleich morden lassen. Cs kann und ist auch nicht Jedermann reich u. s. w. Nrmrzl schäumte, er war fSrn?lich zu einem reifsenden Tiger geworden, „llnd das Reh-5rtz?" schrie er. Die Schulterin beachtete ihn «icht, " ^ ' s<^h<^n Sie, gestrenger Herr Förster," fuhr sie fort „und zu meiner Schwester wollte ich dieses Kitz tragen, aur^ das erlaubt er nicht, als ob iihn das etivas anginge!" Mit diesen Worten Ko.g sie 'kas Tuch von dem konUzierten Wilde und statt den: Rehkitz lag in dein Vuckekkorbe ein schönes, schwarzes Al'.'genkit^ch.'n, dab beim Erblickeil des entbehrten Tageslichtes lustig meckerte. Wie es Franzi wurde, kann sich jeder vorstellen, der reißende Tigcr hätte sich an? liebsten in einen toten Tiger venvandelt; so etwas konnte nur ihln passiere». Er erbot sich einen Cid 'tarauf zu leisten, aber es half nichts. Der alte Päckel.s'aic^te: „Ja Du daß du den .^iorb nicht aus den Au^gi^n gelassen hast — doch darüber nachhe^r!" Er sagte 't'er Schnstersrau, daß sie eine Gaunerin wäre, sicher noch einmal auf den Galgen lmmnen wüiide und mehrere solche freundliche Sachen uiehr und saugte sie endlich zum Forsthause samt ihrer jungen Geis^ bin^ aus. Wie es deni aruien Franzl b^i der Geschickite zu Mute war, kann man sich denken. Alles kristallisierte sich in denl Worte: „Aufgesessen!" DZe WMrkest übe? MvKte Wohl kaum ein anderer Ott ist so von Fa-'beln uuWben, als Monte Carlo, das Spie» lerparadies an der Nioiera, das in den No-nulnen eine so große Rolle eimiinlUlt und alljährlich am grilnen Tische goktdürstige Besucher aus allen Teilen'der Erde versammelt. Diese „verflchrerisck)e Hölle«, in der es nach den landläufigen Schilderungen von ausregenden Drt?ilien, Selbst'uiordeu uni^> wilden Abenteuer« winlniel, iv'ed von Looat Fräser, der uns endlich die „Wahrheit über Monte Carlo" enthilllen will, als ein nüchternes und ziemlich langweiliges Spießernest zeschildert. „So prosaisch geht es in Monte Carlo zu," chrei'bt er, „das; die Verwaltung beständig versucht, andere AilziehAngen außer dem Spiel-iLasino zu schalen. Cannes ist dagegen fiebernd und Mentone aufi^eregt. Es wird wahrscheinlich in Monte Carlo im ganzen Jahr weniger ge-spielt und sicherli.-h weniger (^Zeld verloi'en, als bei dem englischen Derby, und sellir viel niehr Familien werden in London durch die Vi^rse zugrunde gerichtet, als jemals durch das Spielen in Monte Carlo zerstört wurden." Unter den Legenden über Mo^te Carlo, die der englische Schriftsteller zerüliren^ m'll, steht an erster Stelle die voin Sprengen der Bank. „Die Bank von Monte Carlo ist niemals gespre??gt worden nnd kmni nienlals gesprengt werden. Höchstens koinntt es ab und zu vor, daß an einem Tisch, an dem der Croupier mit besonderem Nngliick ^'pielt, kurze Aeit das Bargeld felilt. Jeder Ti^ch l'eginnt das alltägliche Spiel mit 2l)l).s)sX) Francs. In 18 Moimten sah ich nur ein einziges Mal. daß ein Tisch „abgeräumt" war. und die Erregung darüber war so groß, daß man daran sofort dies Ereignis als ein sehr un-aewöhnliches erkannte. Ral^ch ivnrde neues Geld gebra5)t, und nach einer Viertelstunde war das Spiel wieder anfgenommen. ,^wei-sellos bat das K'^ino m>ench'n>al schwere Verluste. ^n ein^r?^^oche des vergan'^enen I!''"h-res verl^ir die Berivaltnna über 7 Millionen Frani's, >eiber solche Bcrliche selten und auf die Daner gewinnt die Bank iuinu'r." Eine andere Legende fft es, daß die franzö« sisckien Arbeiter der Uuisiegend o^?4'r die Einwohner in Monte Carlo selbst ihre Gehälter verspielen. Es ist nämlich nicht nur allen Einwohnern des Fürstentinns Mvnacco, sondern auch den fremden Angestellten des Staates nnd lten Bürgern der uniliegenden fran-'.ösischen De^^iart^^ments der Zutritt streng untersagt. Die t^k'rüchte, daß nmn in Ni^>m oder anderen sranü'sil'chen Städten Spiel-käle einrichten werde, sind nn>lvgrün't>et. Roulette nn^ Trent<'-et-auarante, die beiden Hankptspiele in Monte Carlo, werden auch iveiterbin ein Privileg des j?Mnvs blei'ben, nnd e? 'k'^ürste ^'ch'.vieria sein, wi^ a?'der^ die-sell>e strenge ^'^^ntrolle des Noulettespiels durchznsi'chren. Jeden Mmgen werden die Roikllets des ^'a'inos einer genanesten wis-llmis.txistlichen unterzoiaen, damit keine Unregelniäs'.iakeiten vorkonnn».'n können. Eine Nieitere Fnlvl, die n?an o^t in Schilderungen lie't. ist di". daß ^!e Fe,ister des Kasinos nienials aeös^'net N'erd'n nnd d>pß eine „dnmpse, schviiise. aisti'ie ^nst - in den A^uulcn ludert. Bielmehr iverden die Säi^' so gut wie möglich gelüftet; freilich haben die Croupiers eine Ab-neigung gegen jeden Luftzug nnd deshalb sind die Fenster während des Spiels gelschlossen. Auch läßt die Ventilation in den älteren Räumen nianchn^al zu nvüuschen übrig, aber man gibt sich alle Mühe, für gute Luft zu sorgen. Eine große Plage sind die weiblichen Diebe, die häufig aus sileptomanie die Ge^.vinne fortstehlen. Nicht iveniger als 150 solcher Fraiuen sind in leiNer Zeit aus dem .^tasino entfernt wordeu. Die Gewinne d<'r Vern>al-tnng aus dem Spiel beliefen sich im let^üen ^ahr alkf U'l) Millionen Francs, von denen uiehr als die Hälfte znul UnterhM des Staates verwendet wurden. Der „Jüngste Tag" nahe! Christaibel Pankhnrst, die sich in den Sturm tagen der Sussragetlenbew^gung in London al'2 kauipfsre.niöige Ruferin ini Streit betätigte, ist in Wnenta, wohin sie sich l>egebeu hat, unter die Prl.'Pheten gegang»?u. Sie erklärte in einen: Vottrag, den sie türzlich in einer Newyorter t^lirche hielt, daß der Jüngste Tag nahe sei, und daß mall sich am bestell alis ihn vorbere'.'te, weiln inan n der re6?tcll Haud eille Bibel uild iil der linkeu .<^aud eine Zeitung l^alte. „Ich ll.!i':nich^ I?nz« gich", sagte Miß Pantl)urst. „die Leu:e lncchleu doch enolic!) l^inmal zu der Cr-I^^ilntnis kommen, dlaZz illau Christus ill der Z.'itlUlg so gut wie in der Bibel finden sann. Deshalb sollte ein gllter Bürger stets eine Bibel nlld eine Zeitung ill den Hällden l>a-bim, den die Ereignisse der Gegenwart brin-gell eine volle Ersi'lllnng der ill der Bibel enthaltenen Proph-zeniilgen. Als pc-liii-sches Lehr- und Haildbuch ist die Bibel iln-fehlbar; dlwon habe ich mich seit dem Jahre INi8 reichlich zn überzeugen Gelegenheit gehabt. Und es vergehh keiil Tag. all dem sich bei lnir nicht die Ueberzeugilng befcstigt, daß die natiollalen nn!k> internatiolialen (^Geschehnisse genau den Weg verfolgen, der ihnen in den W^lssagullgen der Bibel vorgezeichnet ist. Das Iaihr wird nns dem kritischen Ende!oer Welt ei,l ti'ichtiges Stiick liäher brillgen, llnd die Meiischen werden eine letzte erfolglose Anstrengung nlachcn, die Welt zll retten. Eiile Anzahl von Nationen wird sich zn einem Bund zlüsammenschltesjen, 'c»er sich der.^'^errschaft ein>'s Diktu.or» ullktrunrit Dieser wird nienk-and anders seill, der Antichrist der Bibelprophezeililig.« Miß Pankhu-st erklärte weiterhin, 'tiiampf zweier Walfische lnit eineln Seeunge-helier feststellte. Das Tier schien eillein Polarbären zu ähneln, ivar aber so groß wie ein Elefant. Ich beol-achtete, wie dieses -Älonstrilm sich volle 20 Fikß alis dein Wasser elchob ilnd gegen die beiden Walfische allrannte. aiigeiischeinlich ohne sie zu verletzen. Nach eiuer Stunde waren dje Walsis.tu' ver-schwnllden, und niit l^-er zliriickkehrenden Flnt kanl das Ungeheuer näher heran, dIgKvtt v,irkt mit Kvlo58.llem Lrloixe isl von d'acNmännern aunerksriiN. Ii^ltück in sllcn ^potlielten unc! tlrogeriko l-aborztorium .Vir. l). Vlll.iu. ^sxrev 7!. 1707 eine Art Rüfsel, etwa fünf Fuß lang und 14 Zoll lnl Durchmesser, dessen Ense in eine Schllauze wie bei eiliem Schwein al:slief. „Zchn Tag lang lag die Masse träge da," so schließt Balance seinen Bericht. „Am U. Ta-ge fand ich von ihin keine Spur mehr. Einige Elllgeborelle erzählten mir, daß sie beinl Fi-schell das Uilgehener lveit draßen iln Meer gesehen hätten, und das war das letNe, was ich von ihin hi)rte." Die Hochschulen Afrikas. Weiln deul dunkleil Erdteil lnit Recht eine große Zukuilft zugesproct)en wird, so erscheint tü liichl ohne Bt:lallg, zu be»l)achten, wie llieit ivisjenschastliche Schulung dort vorgeschritten ist und sich ihre Zentien geschaffen hat. Cill solcher Ueberblick läßt sich jetzt gelvinnen. Iinlu-.'r noch bleibt Aritisch-Süd-afrika emfchließlich der cinftigen Burenstaa-Gebiet, wo sich die lvissenschaftliche Tätigkeit ain stärkstell konzentriert. Hier ragen besonders die zlvar erst l!)18 gegründete, aber auf Einrichtungeil, die bi's 1829 zu-rüllgehen, beruhende Universität Kapstadt mit 1^.-^4 Hörern und die lluiversitäl Pretoria nüt 1721 .Hörern hervor; dieser ist cine ganze Anzal)l technischer und sachlicher Hochschulen und Colleges angegliedert, so Bloenfolitein, Pieterinarit^churg, Graham-tonnl, Potthefftroonl und die Frauenuniver-sität Wellington. Die Universität Johannesburg hat 11Ü0 Hörer; Stellenbosch zeichnet sich diirch gut nllsgebildete Fakultätell alis. Starter besetzt mit hochschnlartigeu Eiurich-tungeil. ist in zweiter Linie der Nordrand des Erdteils, wo die mohainnledauisch-lheolog?-sche Universität m Kairo, gegründet 070, durch ihren iilterllational-rcligröjen Charakter lnit 5400 Studierenden aus der gallzeli Welt ulid L29 Prosessoren und Lehrern alle anderen Hochschulen Afrikas weit hinter sich läßt. Eine daneben beftehende „Aegt)ptische Universität" scheint sich keines Zusprlichs z,t erfreuen. Kairo hat allch noch eilte Schilte für lilohcinlnledanifches Recht, eme französi« sche Rechtsschule, eine Schule für M^izin u. Pharinazie. eine Landivtrtfchafts- uird eitle Illgenienrschnle. Mol)autlnedailische llniver-sitäten befinden sich ferner in Alexalldrien Uild '>agozig solvie in Fez. Algier besitzt eine inoderne Universität mit eineln großen Lehrkörper; eine dein Studiulu des Arabischen Ulld der Berberdi'alekte geividluete Fachhoch-schule hat Rabat, eine Kolonialschule für Laudlvirtschaft Tiinis. Bestimlnten Disziplinen, vor alleln der lnedizinischen, dienen Nleist auch die noch ganz vereinzelten höheren Studienanstalten in Zentralafrika, so die sür Eingeborellenkrankl)eiten zu Dakar iin Seilega!, fiir Tropenkrallkheiten in Sierra Leoile nnd die geplante medizinische Fakultät in Accra an der Goldküstc, die einer Universität in Achimota angegliedert werden soll. Was der Landmann zum April sagt. Bleibt der A^ril recht sonnig warm, macht er den Bauer auch nicht arlit. — Paluiensonn tag hell llnd klar, deutet auf ein reiches Jahr. — l<)edeiht die Schnecke uud die Nessel, füllt sie Speicher und Fäfsel. — Der April kaiin raiseil, nur der Mai halt Maßen. — Ist der April sehr trocken, geht 'dann der Soillmer nicht ailf Socken._Frösck)e zn An- fklng April, bringt den Teufel ius Spiel. — Wenn die Grasnlücken fleißig sillgcn, iver-den sie zeitigen Lenz uns bringen. — Bauen iui April schon die SckMalbeil, gibt's viel Futter, Korll ulld Kalben. — Gras, das tln April wächst, steht iln Mai fest. — Wenn der April bläst ralih ins Ho>rn, steht eS gut mit Heu und Korn. — So lange die Frösche vor Vkarkiis geigell, so lange sie nach Markus sc!)Zveigen. — Des Aprils Lachen verdirbt des Lanldnlanils Sachen. — Besier Wassers-liot iin April, als der Mällse lustiges Spiel. — Welln's anl Karfreitag regnet, ist's ganze Jahr ges^'gnet. — Ein Wind, der von Ostern bis Pfilig'sten regiert, im ganzen Jahr sich wenig verliert. — Heller Mollldschein im April, schad't der Bliite gar viel. — Maikäfer, die iili April sävon schivirrcil, müssen daiin im ?.ikai erfrieren. — April Regen, brincit iiils Segen. Es ist kein Aprrl so gilt, er graiipelt denl Bauer auf den 5)nl. Regnet's ant Ostertag, wird settes Futter — April dürre, macht die Hsffnung tr«. — Jetzt muß der Holunder sproßen, slmst wird tvS Bauei^n Micn' verdrossen. — Dürrer Npril ist nicht dc».; Bauern Will'; April naß, Mt Scheuer und Faß. — Konumt Wprilstuvm schon beizeiten, ist das Ende wchl zu leiden. — Bringt 'der April viel Regien, so deutet das auf Se^^en. — Sind die Rcbv'n um Georg! noch blind, ss erfreut das Mann un.d K'lniS. — Je früh<^r i'.n April der Zchle?)-dorn bli'cht, desto früher der Schnitter zur Ernte zieht. Feuerwehrw Wie bereitet man sich aus eiüen Kit verhält man sich beim Eintritt eines solchen? Bon Branddirektor Ruhstrat, Stettin. ken, M'ch wenn sie sell'st dc^ran schuld sind. Viele .^'inl^eir sind schien verbrannt und erstickt, w?il sie den 5>'llfei"!f ni6;t ?luch Ktn!"^r nmssen misscn, d^s. nnn e.'.n ^Uirper Jsber soll an 'die Möglichleit einer Feuers-gefahr denken, sich an diesen Gedanken g<« wöhneir, sein Vechalten siir diesen Fall überlegen und alle seinem Schutze anvertrauten u. bei ihm in Db^st stehenden Personen über das Benehmen bei Feuersigef<^hr ^lehren. Dazu gehört: Fürsorge, daß ein F^uer Menschen nicht leicht gefährden kann. In Stieffenhäusenl keine leicht brennenden Stoffe aufbewahren, also keine Verschläge unter Stie^gen. Unnützes (^Zerümpel entfernen. Bor dem Schlafcn>k!chen Wohnung auf Feuersgef klein und seine Ueber-wältigung sicher schnell möglich, es sofort sewst Il^'chen, aber nicht in Eile mit brenn-lbaren Stoffen ausgießen, sondern ihm Nahrun,? entziehen, es einj'perren. Nie vergess'.n, :i'.''>'^'^)ilfe zu rufen. Wenn kein Gas ausströmt, Gas nicht abstellen, da Dunkleheit Gefahr und Angst erhöht, auch nicht elektrisches Licht. Dringt Qualm aus Spalten, diese imöglickK Ntlt Stc'ff 'clchten. Muß nmn sich seM in N>auch auslsMen, -t. B. llui Menschen zil warnen oder zu retten, so kreicht nian, liüt dem Munde ilwglichst nahe dein Fus;be.den. Ein vor Munid und Nase ^gehaltenes Tuch, Ml'it Vasscr e!^er Ess!<, getränkt, schützt etwos vor liei-ße», Qnalm. Türen schließen! Im ver qualmten Raum, in dein es nill! brelmt, ^nster unÄ 57fentk;-.'>?n öffnen! <^zeg:n Hitze «md 7.la!ttnnen Kleider 7'enässen. Ist ?s"sweg tz^efährdet, möglichst viele Ti'iren z^vischen lfilcs) und dias Feuer bringen, Türen aMchten, Fenster öffnen, nahe ain Fußboden sich anf-lh^lten, sich ab un'd zu durch Rufe aus dem Feilster beme-rikbar iniachen. Türen und Feir-Ister, leie vom Feuer err Vo'hnnng gefährdete Äewi.'.hner weck'.'n, sc>fnvt ^.'uec iilebd.'n r^dcr luol^den lassen. Verspätete Feuernleldu?:^ ist ein Unili'^ck, nicht Sch:lld der Fe>uerwe.'ir. ?cle sinülo? ?il.'l.^t''r Türen Acch breinieuc'!'!! e.'.'.schl.'^iicn, nie i'.ssen liissi'u. sonst Liist^vusl, ?Ieilervetbiei-' tiln^! durch Feuer Personen ^durch Zurufe ermntiqen, nie „springen!" rufen! Der F.-nenrehr nmchen, kur-,e, klare Au'^klunst sl'lö.'?'. -'.t klasien, ni'cht neuaierig s-^in. .^i iichcn ' b^IPanik oder wirllichv'r f^)e?c5?r dur b " 'e l^rliln-gen. Tsre.ueu uii,') üinl.^er nicht niild forlstürulen. ?^ast l^sse Totcn erliegen d.r Unvernuint, -nicht dem Feller! Medizinisches. SkiüÄazHM» hmch Vflanzsndoare. Von Dr. Lutz FrinIler. ???oderne Nems^ne und aildere klassische Werke der Woltliteratür werden zu biöchsten Preisen gekaust. Anträge an d?e Verwaltung. Wer hcitte sich nech nicht an einer T'vcnn-Nessel verbrannt! Sch."l l.'^se. una^'s^cht-l'che x'.enüm, ^'in -vaiil' jua:.n l^'ervl^r^'.'ri'.f^n. c-seicl, -s ',!ch d'.e .Haut n'.w .^liweil.'n er ich'.ine:! auch kleine roeis'.e Vlüc^heii. D!e una::.'>enel)!ne (5'rs6)ei-nng dau-.rt zluu GtUvk nici)! lau.'le, lioch" slens eillige Etlinde'i^ oft n'.;r innteil. das zugcht, hat die Äiss.'iischait länlist ermittelt. Die vilätter un'.> ^iensiel der '-^^renn-iiessel sinci iim e/nz^'liigen Hli.uvn die einen l'afl''niirli''l an^^esch'.volsenen (-X'i.nd und ein-.' boriteuför'.'.us^ aucge^'^osi'ne spitze h>e!!-en. Diese ist s^eif l'.nd /.iemllch diclivalidig. Ihr verkiesclte'? Cnde, eui.' Perdianll.^, bricht bei leichter Verü'l'nung sofort ob ll'.'.'.> die nun scharf'antige Spiye drltliit diiun in die Hnnf ein wie die Nadel einer I?iie?tionssnr'i!,'e. Tatsächlich ist da? Haar anc!) hohl und dürch d.'i, T'n.l nuf t.ine eiiachere ('inricliLnng ?!^nn NN1N sicki ilicht ^e.enken. Selt^'anl ist es nlln, iis'er das l^'.ist, das die Pfl/-!Nf,e ^nr Al^'.hr von ?t':s;riffen herstellt, noch nicht? be?annt geworden ist. M^n weiß nlir. daß es nicht, wie inair früsie-r ann'^!l>ln, alis Ameisensäure bestel't. Nach den Unters:'chn!'gen 57a-berlandts sc?,eint es sich lnl' einen siisti.^en Ekweis;sorper /n 'lil-iil'c'eln, d"r dein Eck^lan-^ena'st nenvl'üidt ist "n-d w:e dieses die Fäibig-keit be'ikt, as bedarf noch der l^^rsoricknina. eü die ^er'chi?^denen 'ü'fl^eil.^en nlit ?rvnn^>ren d-l^s gleiche (^)ist allv.ienden oder verschieden »usamn'.engesehtc. Die Wirkung tropischer Nesselarten ist bekanntlich viel bösartiger. Manche rufen nicht nur Jucken, sondern auch heftige SÄMcrzcn hervor, in schweren Fällen segar ü^ünrpfe, und lange Zeit anhaltenit«,-oder F^ir l-^ibeilde LäihmunFcn. Die indischen Aerzte heilen anderseits gewisse örtliche Lä?i-mnngen mit Brennpflanzen. Zu gleichem Sillne wurde die heiiuische Brennessel früher in Oberschlesien -angewan'vt. Ne^ben »^en Pllt.nzen, die durch ihre Haare alstige Absonderungen ausspi't)en, gibt e5 auch solche uli't leeren Nadeln, d'2 sich init 'charsen '3plt?en in die Haut eink>l>hren. Da sie sich sehr schwer entfernen lassen, hält der Juckreiz ost tage-, ja wochenlang an und steigert sich llnter Unrständen zu heftigen Ent-Zjslndun^en des Hautgewebes. Hier ist zu nennen die in tropischen Gebieten vorkommende Muhlphigie. Anderi» Pflanzen wiederum Üe-sit^n Drüsen^haare, die giftige Stoffe absondern. Anl bekanntesten ist bier die beliebte Prilnula obconiea und sinensis. BeiÄe sind als reichblühendc Zimmerpflanzen verbreitet, aber nock) viele Bluinenliebihaber wissen nichr, daß diese Gewächse ohne Gofahr nur mit H-andschuhen anzufassen sind. Ko-mmt die H.aut mit ihnen in Berührung, entstehen lästige, lnit heftigem Juckreiz verbundene, lt-.ngdallcrnde Erkrankungen. Da die wei:i'.en T rüselchaare dieser Primeln n^cht in sie .^"iau^ dringen, nluß das Gift schon auf der unverletzten Haut wirken. Das ^and Nestler bestätigt, als er von den Drii'enhaa'ren gelbsten (^iiststosf auf seine Haut brachte. Die Raiz-Wirkung tritt hierbei erst nack» Stunden oser selbst Ta>geli ailf. über die Bedeutung metereo-logischer und losmischer Sin-Msie auf den Menschen. Das Sonnenlicht wird in der Atmosphäre in seine BestiaTldteile zerlegt. Seine Wirkung j^ln'lnt weniger den Wärmestrahlen als sen auf chemischem Wege wirksamen, kurKvelli-gen ultravioletten Strahlen zu. Bei unvorsichtiger Dosierung verursachen sie Vorbven-nun'gen, gegen die sich der Körper durch Pigmentbildung KU schützen versus. Menschen, die wenig Neiguug zu diesein Braumveriven ha!l>en wie Blonde und Hochblonde, schütze« chre Haut durch Einfetten vor den brenn-süchtigen ultvavioletten Strahlen. Man muß besonicvrs auch darauf ack>ten, daß die dem Ä'örper durch Bestrahlung zugefügte Wärme Ml'ch nach der Bestrahlung noch längere Zeit ini Körper zurückschalten wird. Es ist deshalb zu'ecknläßig. dem Sonnenbad ein Luftbad mlzllschließen, um >oen Eörper langsam zur AbMillmg zu bringen. Steigt die tenrperatlir durch Bestrahlinng über die Kör-periilnenteniperatur, so kmmnt es Mn Son» nenstich. Das Nett'ellWem ist gegen Sonnenstrahlen sehr enlpsindlich, und Koips- und be-sonlters Nackeilschutz sollte bei keinem Sonnenbade vergessen wevden. Von der Gefähv-lichkeit all^u starker Besonnung macht sich der ein rechtes Bild, der bedenkt, ^ß in Hk'l-laTld im heißen Sommer allein an der großen Hitzewelle von nur einer Woche Dauer über .M) ??!eu«schen, meist an .Hirnentzündunq gestorben sind. Interessmlt sint> auch die?liuS-filihrunigen des badischen Kultusministers Hellpach be!i!onderS dadurch, diaß sie zeigen, welch große Bedmltung lveite Kreise 'ver M-tumusseniichaft jetzt auch bisher nicht meß-nnd ivägbaivn Erscheinungen schenken. Die jeden: Meilschen bekannte Ver'ändeining deS ?^'örperbesindelrs dnrch den Friihling, ist nicht nur lt^irch eine Umstellung in der inneren Tekretion erklärt. Wie beim Föhn, bei Ge-Witter n. a. spielen hier sicher noch nicht be» kannte arische Einflüsse mit. Wie wir ttl'ch niich iinn^lich im Dunkel sind üher den Einilliß d^'s Mondes auf das oft periodische Perb<0k«ze. SllO^kki nimmt MSN frllk nllektvrn «ln QIs» nstUrlieka» .IVSek^ "> VM«r^a»»«r. ^»ek «Zlsn »n cton Kllnl»«on fUr lnn«rs ^r«n!k«n durch ein hmnnlvses Mittel bei gleich vorMlicher Mrkmig zu ersetzen. Einen gro-hon Fov-chchrrtt bodwtet in diesem Sinne die Entdeckm^ des Psikains Weui'ooVo^ains), das ein Isomer des gewöhnlichen linksdre-henden BlittterkotainK und als solches rechts-drehend ist. Infolge der anderen Lage der Atome im Molskül ist alrch die Wirkung eine mÄiere. Eingehende Versuche an Tier und Mensch evgoben, daß es für die Oberflächen-fchmerzlähmung einen glänzenden (Zrsah dl^tellt, da seine Wirk-un^ fast doppelt so groß bei verschwindender Giftigkeit ist. Für die TiesenbehandluiÄg sedloch vcrdilencn auch vor ihm noch die andern Ersa^mittel wie Novokain un!s Tukain den Borzug. Das Psi-kain wird bevusen sein, eine Lücke dos Heil-Mtzes mlszufülle'n, indc»m es die Anforderungen, die der von Schmerzen geplaM Mensch an HarmloWeit und Wirksamkeit stellen mutz, vorzüglich gewährleistet. Dr. C. L. d. Ueber die Battertmslora im Büchse«« fleisch hat ws englische Nahrungsmittel-Untersuchiumgscvmt kirzlich eine interessante Artvit veröffentlicht. Sie stützt sich auf die Unt^uchung von 344 Proben und will sest-Me-n, ob und welche Rolle Bakterien bei dem Beöoerben solchen Büchseninaterials spielen. Nach diesem Bericht kommen Schimmel- und H^pilze kaum vor und sind wahrscheinlich auch von sanz geringer Bedeutung. Anaero^ Bakterien, d. h. solche, die nur bei Abwesenheit von Sa-uestofs geioeilhen können, in unversehrten und gut erhaltenen Büchsen nur. selten anzutreffen, dagegen nahezu immer vochaniien, vvenn bereits Zer-^etzungserscheinungen eingetreten sind. Weit häufiger werden anaeroibs Bakterien in den untersuchten Pwben gefunden, allevc^ings nur als harml^e, unschädliche Keime, da sie ja nicht fähig smd, sich in fehlerfreien Mch-sen, die vor Luftzutritt gesichert sind, zu ent-wickeln.Auch nach wärmelieferudenBakterien, die bei 55 Gralc» CelsiuS am besten wachsen, wurde gesucht; man fand, daß sie zMrr ganz besonders vorherrschen, aber ungeeignet sind, den Büchseninhalt zu verderben. Mifvokokken sinid selten. Nahezu M Prozent der sehler-freien Büchsen sind nicht steril. Selbst Steri-ZitSt ist darirm kein Unterscheidungsmerkmal für vSllvge Unversehrheit des Inhaltes doch beeinträchtigen die d^ssm Sterillisieren ent-igangenen Bakterien in keiner Weiise das Material, weil sie unter den vorhandenen Ver-HSltnisien unifäh^g sind, sich zu vermehren und Zersetzung und Verderben hervorzurufen. d. Sichtbarmachung der menschlichen Lunge. Professor IacolbäeuS aus Stockholm hielt kürzlich in der Pariser Akademie !t«r Medizin einen Bortmg, in dem er ein neueS Befahren der Lunyenuntersuchung demonstrierte. (?s besteht darin, durch die Nippenwand einen kleinen vptimm»elten Luft einen Ausweg zu schaffen. >d. Äe Leprakrankheit Heilbarl Amerika-Mchen Aerzten im Marinespital Carvisse im Ebaate Louislmia ist eS geluniien, vier »^älle schwerer Lepra soweit ausMeilen, daß die Kranken nicht langer eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen. Die neue Behandlungsmethode dieser fürchterlichsten aller Arx^n-Vheiten, die man seit Jvlhrtmlsenloen für völlig unheilbar erachtete, besteht nach den Mittei^lmgen des ameri'Vai^ischen Marine-GeneralarzteS Hßligh S. CÄnrming in einer kombinierten Kur, die d« Einspritzungen besonderer Präparate und die Bestrahlung mit Röntgen- sowie ultravioletten Strlrhlen umfaßt. Die Mlf 'vieise Welse behandelten K^ran-ken Haiden sich, bevor eine Entlassimg in Frage klnmt, einer auszerordentlich ftrengen Untersuchung zu unterziehen. Ein Jahr lang noch werden sie bakteriologisch untersucht und evst ein HeilungSzeugnis von drei Lepraärzten des j»spikllleS Ufnet ihnen die T^r. Nachricht von lser Ausheilung vier schinierer Lepraifälle hat bei den Leprakranken in An:e-rtfa, deren Zahl gvgenw^rtig etwa tausend betrkkgt, natürlich gro^ .Hoffnungen eiweckt. Das Marinespitak wird' mit "" Aitfnahme bestürmt. j „Wie ost habe ich tadellos gekleidete Damen gesehen, die kostbare Inlvelen trugen und dabei den Kopf einer Äi.>chin hatten." Diese Bemerkung geswttet sich der weltberühmte Pariser Damenfriseur, Mr. Antoi-ne, der in seinem glaa-reS spielt bei der Frisur eine bedeutende Nolle," behauptet dieser Modeköniq mit groszer Gelassenheit. „Die Hauptsache ist, Linien zu finden, die das betreffende Gesicht am vorteilhaftesten kleiden. Meistenteils kommt es d>aranf an, den Kvpff zu verlängern oder breiter zu machen und ihn dadnrch zu einein harmonischen Gan^zen der gesamten Silhouette M vereinigen." Diese Worte Mr. Antoine's stimmen vollia mit der Auffassung vieler fmnMscher Kunstkritiker Wer die Dreieiniakei't der Frauen-seit — la trlnltee 6e demiteo — Werein. (5s aen-ügt nicht, üHer strabsende <^c-snndtheit, der Linien oder einen in- dividuellen Reiz zu verfügen — die^e drei Elemente müssen ineinander verschmelzen, um einbeitlich wirVen zu können. Die Mode spielt daik^i die treue Natgobe-rin nnd leÄrt uns. 'die Naturga'ben M't Kylnst-arifken in ihrer Wirkung zu verstärken. Dliruber. was die P^-^de im Gel>iet der ^ri-sn rerr<'sks>t s'ot. wollen wir di'n viel-zitierten Mr. ?lntmne berichten- lassen. ..Mr ein grofies mit starken ?ü^n Paßt keine glatte, nach hinten verlesende Me Kunst, jung auszusehen Welche Frau, wenn sie die Zwanzig überschritten hat, möchte nicht gern junger aussehen? Und bczsonoerS bei der jetzigen Mode, wo man gar nicht schlank und mädchenhaft genug sein kann. Bei der Dame zwischen 30 und 50 wird dieser Wunsch zur gebieterischen Notwendigkeit, und sie went^t sich daher der Kunst, sich jünger zu machen, mit Eifer zu. Eine erfber1ra>^n. Gescheiteltes Haar wirkt übrigens selten schien, hingegen mo^it ein Scheitel über der linken Schläfe oft einen sehr angenehmen Eindruck." „Gestutztes Haar feiert immer größere Triumphe. Von zehn eleganten Damen sind es je!,ü neu'n, die ihr Haar schneiden lassen. Uebril^ns fordert diese Frisur eine besondere Ausmerkiam^eit, wobei die grk>ßte Sorgfalt dem Nacken gewitmet sew muß. Als letzte Neu^heit in diesem Gebiet können wir die Frisur a la Lord Byron empfehlen, die eine getreu Kopie des .Popfes deS großen Poeten darstellt und mit ihren, an den Obren heraibfallenden Locken dem Gesicht eine eigenartige WeiMeit verleiht. Seihr gra-.^il^s ist auch die Frisur a la Titus, die das DmnenkApfchen zu einer Illustration aus der Epoche des Direttoriums mack?t." „Bei >er Wahl der Frisur spielt die Haarfarbe keine geringe Nolle. Wä-lirend schwarzes Haar glatt und spstematisch nm das Ge-^,cht herum gelegt werden kann, muß Helles Haar in leichten, nachlässigen Wellen den ^»pf n!nrliöfllick>'it leichte, nicht hängende, sondern sich selbst tragende Frisuren zu wählen. Wiener Fravwdrsmode. Der Winter ist vorüber, die Frühjahrs-sonne winkt. Weiß lautet die Parole, weiße Kleider, mit rotem Lackleder kombiuiert, wc'i-ße Mäntel mit weißem Pelz, weiße .Hüte. Die lange ^ l'at sechs Knö^e nnd schmalen ss'n '^fragen, die Aermel sind ui'.d 'ne Manschette. Man trägt Nutttttter 83 Vom 15. AM 1323 ^ > ................' I.M Kleider aus schivarzer und schwarz^weiß punktierter Seide oder braunem Wollrips, nicht mehr in sackförmiger Fasson, sondern schon in geteilter Form, mäßig lang, der Rock erscheint durch eingelegte Hl>hlfalten enger, als er in Wirklichkeit ist, was jedenfalls beim Treppewsteig^'n recht bequem ist. Auch Jabots in bunter od?r weißer Seide und der so beliebte farbige Schal werden vielfach getragen. Die gesuchtesten Farben der Saison sind blau, bmun und grau in allen Nuancen und Schattierungen und auch sch:varz, namentlich in Seide und Rips. Sehr schick find' auch die heurigen Mäntel, meistens aus leichtem Material, Eovercoat oder Geibardin, i< Direktoirefasson, mit schmalem Schalkragen oder Herrenmäntel nnt Samtlragen und vier bis sechs z»veirelbigen Hornlnöpfen, und gerade englische Mäntel vielfa5, mit Leder garniert, die besonders für die Reise favorisiert werden. Der wiedererstehende Jumper. Wie die Modeberichte englischer Blätter hervorheben, gehen wir einer neuen Jnnlper-saison entgegen, die dem beliebten Kleidungsstück, das nvan schon als Merlebt betrachtete, eine neue Popularität zu verbürgen scheint. Man prophezeit, daß für Frauen jeden Alters der Jum-per in diesem Frühling so oH-ligat sein wird, wse er es vor einigen Jahren war. In den Auslagen der großen Modegeschäfte von London nehmen denn auch Jumper aller Formen unter den Modeneuheiten den Echrenplatz ein. Sie zeigen sich in allen Längen und aus verschiede/^em Material ge-arlvitet, das eine Unmenge von Farben und Zeichnungen aufweift. Gnin aber, von olivgrün bis zum blassen seegrün, s«l)eint für die neuen Juinper die beliebteste Modefarbe. Viele von den ausgestellten Jumpern sind so farbl der Gäste, die Art der leidung und die Zahl der 'ÄumMer ?Z^om 7S. chBB«IU»rßk? FrühNng in den Bergen. WNWW^MD Frühling bei SilS-Marra im Ob^irengadin, dem Lieblingsorte Nietzsches. Bcrczwiese ulit Krokus, im Hintergrund die noch mit Cchne^ bedeckten Berge. Gerichts bestimmt. Wie verschwenderisch cs Mr trohdem manchmal zu;iing, das sei an der Hochzei't eines Zinkbläscrs mit .?'.'.!^r AugSburger Bäckerstochtcr aus dcm Jahre 14V3 gezeigt. Das 5tleid der Braut bestand aus lauter zusamniengesej^tcn ^tiicken f'^rbi-gen Stoffes und blauer Seide. Die Nähte waren mit goldenen Spanxien, die Armbänder mit Edelsteinen besetzt. Die Strümpfe wa ren niit feinen Goldfäden durchzogen und die Schuhe mit Slvber belegt. Beii dem f)l'ch-zintsmahle sas;en an K0 Tischen 720 V^rso-iim. Die Hochzeit dauerte 9 Tage. Vi^rzebri wurden 20 Ochsen, 4!) Zicklein, si00 SttiÄ Fc-deroieh, i')0 Hrrsche. 15 Auerhähne, qcuiä-stete Kälber, 900 Wi'lrste, 95 Schweine, 25 Pfauen. 1000 Gänse, l5.000 der edelsten Fi-sck)e. Die Mitgift der Braut soll 3000 Gol'>-pilcte betragen hab?n. » 5 . Das Chamiileon-Kleld. Die farbige eleVtrische Birne vermindert die Gchnei'derrechnung. Das ist die neueste frohe BotischlK, die eine Pariser Modekünstlerin allen ten Mänilern zum Tröste z>uruft, die unter d^r Last der Toilettenwchnnn'ien senf-zen, sie ^i'lr ihre Frauen bezahlen solien. Ti^l'e erfindungsreiche Dame, eine in Paris lebende rnssi'sche Malerin, Mnte. Bu^dkoivsky, beglückt oie Damemvelt nlit dein „Cihanmleon-Kleic»", das 'belicibi.g jede F-iirbe annehnien wnn. Man braucht nur, wenn n,>an eine Toilette kauft, zn gleicher Zeit eine AnMl elektrischer Birnen in 'den verschiedensten F^ar-ben zu erwerven, un'd uran kann dann dieses Kleid in imnier nonen Farbennuancen erstrahlen lassen. Die kolorilitischen Toiletten wunder, die wir bisher nur im Scheinwerfer lvr Mlhne erlebten, nx'rd'en damit in den Salon i'llbertragen. Wenn die Da!n:e der Farbe ihrer Toilette überdrüssig ist, dann braucht sie nur midersfarbig.' Biruen in i'hrem En?-pf-^ingsrannl anzubringen, "itin vor ihren Freunden in „ganz neuem Lichte" zn erscheinen. Jede neue Zu^samuienstellung von farbigen Birnen erzielt eine neue Lichtuiischnng un'd verleiht deul Chamäleon-Geni'an'd srische Farben und ein anderes Aussahen. Die Versuche, die mit dieser l?rfindnng kürzlich in einem großen Pariser Modehan/se vorqenom-men wurden, ercvaiben ganz erstaunlickie Effekte. Derselbe Manneqnin, 'der stets da^ssebbe weiße K'ostüm mit scharzen Mn'tern trua. war bald in ein leuchtendes Gelb, dann wieder in ein tiefes Grün und in ein stinrmnngsvolles Blau getaucht. Über das Saus. Das einfachste und älteste Haus ist wohl Zelt des Nomaden. Als später der gri^ßte ^c'il der Menschheit zum Ackerbau überging, t^iltstand das Bedürfnis, aus denl Zelt, das llwhl wenig vor Wetter und Angriff schützte, ewas Besseres ,lnd Dauerhafteres zu schaffen. Wir fiildcn da schon Lehmhütten bei den Negern, Holzhäuser bei den jserluanifchen Ctännnen, Schneel^äuser bei den Eskimos. Meist waren diese Bauten entiveder zeltartig oder kubisch gebaut. In ir^iend einer Wand ist ei'n Loch angeordnet, um den Verkehr zu ermöglichen. Die berühmten Halleinerbauten standen auf Holzrosten, ganz ähnlich wie heute Venedig. Die Holzroste waren nicht auf dem Lande, fondern an den Ufern im See eiugetrie-t>en. Ein: einfacl)er Steg stellte die Verbindung zum Lande her. Man schützte sich auf diese Art vor feind^lichcni Überfall ilnd vor Raubtier-en. Venedig ist aus gleichen Gründen in das Meer gebaut. Auch Vencdi^l steht auf heute gänzlich versteinerten L>olzrosteu. Das dazu notnx'ndigc Holz — es ?st Eiche — holten sich die venezianischen Schiffer aus dem Gobiete des heutigen Äarst. Da man die Eichenbänme fällte, wo nmn sie fand, nicht aber für die notivendige Aufforstung sorgte, sc» veri^dete div Landschaft zu eine^nl Steinfeld, eine stete Anklage gegen Unverstand nnd rücksichtslose Gewinnsucl)t. Durch lx'stimmte geschichtliche und Psvcholo-.gische Gesetze bestimmt, drängten sich die Menschen iunner mehr l:n ei,lem Ort zu-snmnieu. Es entstanden Ctädte. Da man di': Ctadt nlit eigner Wehrmauer zum Schutze gegen Feinde umgab, wurde »er Boden i!nu'..'r teurer und man lernte a»L den ebenerdigen mehrstöckige bau^^x. Oswald S>>?ngler erzählt w feinenl ..Un-tergang des Alx'ndlandes", dasi u an Häuj'.'r bis zu sechs Stockwerken bunte, deren Lebensdauer aber nur 25 -:»0 Jcl?re l'etrug, dcib diese Häuser meist nach dicser Zeit emstür^tcn, so und so viele Menich.?:! dabei töteten, lick. aber tciire Behörde Me Baunieister di'^le? Zeit stand.'n '.'or dcr Stiegen !tN) Deelen .^u ersi'nd.'n, und lösten sie. In d'^ Breite !^änen konn-k' man nicht, der Boden war zu tener, also musjte man in die Höhe bauen. In neuerer Zeit finden wir ähnliche Verhältnisse', besonders in den i-nneren Vierteln d.'r Städte, ".»^ew York -baut heute Häuser, die „Wolkenkratzer'^, bis 5)2 Stockwerke. Ganz begreiflich, ,uer.n für 1 Quadratmeter Bodenfläch^: 10 Dollar gefordert und gezahlt werden. Wer ältere Städte aufmerksam betrachtet, der findet in alten Strasienzügcn fast all.) alten Häuser mit ganz kleiner Straf;lnfronr, dafür aber sehr tief nach rückwärts gebaut. In London, Aiusterdam, Hmuburg genau so gut wie z. B. in Graz fmden r.'ir di.'s.' Erscheinung bestätijit. Die Häuser sind luaiich' uml so schmal, das; sie geuide 2 Feusti'r 0)as-senfront haben oder eb^'uerdig einen Geschäft'.' laden und ein kleines Hanstor. In London gvbt es ganze Sttajzenzül^e, wo uian reicht in el'nem 5>ause Zimmer an Ziunn^'r neix'nnn-' ander n'ohnt, sondern übereiuand.'r. Als nach denl Z0jährigen .^trieg etnnis fr'^^'d lichere Zeiten eintraten, als die TürÜnie-nsü!-le nacl) Mittel.'uropa auftiörleu, sel)nte sich der Neicl)e aus der duuipfeu, qualooll.n ge der Stadt ins brei'lere, behäbiaere Lanr-. Es eiitftaud das Gegenteil de^^ en^ieu Stud:-hauseo. Man baute sich g^'^nütliclie, rlissig-breite Landl)äuser mit saft nlc mehr alc- einein Stocknvrk. Wir seben, wie der Bodenpreia die Aufgaben des Vannlel'sters lbestiiinut und ^'iu.'il eigenen .Geschnlack auc'l'ildet. Und ln uns'.'rer Zeit? Bestilnnlt nicht das Wort .,'iillig" den ganzen Geschuuick, die Grösse, die lichleit'i' Die Ziiliuier sind klein, niedrig, die jtüche eine Miniatur, spielt joinan'.^ Stock Lilavier, jo kann die Frau Hailsuieist.'-riu i?u ihrer ^ellenvohnung prächtig dazu siN' gen. Hat ulau das Glück, iu dieseui Fall.) ini 2. Stock zu wohnen, so hört nian bcide .sieich ltark und — drnl)tlos, oin Radioha'lZ, Können wir in der Flucht der Erscl^.'innn-gen dieser entrmnen? Nc^in. Es ist ein Zeichen unserer Verarmnng nnd in einia.'n Ändern als weiterer Nebenumstand ein Zeichen der .däuserzwc:nqswirtschaft. Die neuzei^l cl)l)ei schnullen. Modern gebaute Schnl-liünser entsprechen dieser Forderung iiu weit-geltendsten?.)cas;e. Ein nioderueiZ .^lans wird die Waschküche aul Dacl?bodcn einc^obaut erhalten und uicl)t l'ui j^eller. Die Waiserdinupfe beiul Ausloctien der Wüsche sind den darüber wohuendeu Parteien lästig nnd außerdem nlusz man die schive-re nane Wäsche vom ..eller auf den Boden zunt Trocknen und Rollen tragen. Vorau'?' setzung ist allerdings, das^ die Wasserleitung bis in die Waschlüche auf deul Dachboden geleitet ist. Steht ci'n Hau? auf. geneigtem Gelände, das dazu noch starkes Grundwasser führt, so stellt nmn die Grun.duianern, also daniit das gan.ze Haus, auf eiu uuigekehrt liec^endes Gewölbe. Würde das Terraiu (z. B. iul Herbst) zu rutschen ansangen, so würde das ganze Haus initrntschen (einige Zentimeter, auch nlehr). Es würde aber eben alles zu rutschen anfangen und nicht nur ein Tei'l, d. h. eS entstehen keine Risse in den Mauern. Da uiau solche nnlgekehrte l^iewöll'e ans Beton baut, erreicht man gleichzeitig den Vorteil, sich gegen aufsteigende Grnndlvasser geschützt zu haben. Auszer dieser Lagenänderung kann eii' Haus auch eine Abnxnchnng ans seiner Lotrichtung erleiden. Ein grobstnnliches Beispiel dasür wäre der berühmte scl^iefe Turm von Pisa. Ferner und das tritt l>ei allen neu^e-bauten .Häusern ein, preßt sich das Hau? in seinen Bodeu eiu. Das Gewicht eines HauseS ist inl Verbälwis zu seiner Aufstand'^fläche sehr grosz. Diese Eliipressnng ist einige Zen-tinieter, je nach dem Untergruud uud der Schnx're des Hauses. Ist der Uutergrund homogen, z. B. besteht er nnr ans Lehniboden. so wird das Haus etwaS in diesem einsinken. Stüude eiue Grundumuer, ganz grob gesprochen. anf Fels und die andere auf grauem Schotter, so wil'd der Schotter den Grundmauern nachgeben, der Fels aber nicht, das Haus wird sich neicien, di'e Wände nlüsien in einem besouders uugimstigen Falle Risse bilden. In nenerer Zeit hat inan versucht, den Wänden Hohlräunle zu geben, da diese Bauweise viel besser ge^ieu Hitze und Kälte schüt.^t, wie Massi-vmanern. Tie Wirfung ist ähnlich der der Dopvelfenster, d. h. st ehende Luttsäulen siud gut isolierend. Man baut diese Mauern niit besonder.^, geformten Ziei-zeln oder man legt den gewöhnlichen .Siegel in ei-uer ^toinbinat.'on derart, das; .'<>oh!räuuie entstehen. Man arbeitet hi.r n?it einem glücklichen (^><'danken, ol^ne dasi sich die oder di<.' andere Bauart al'Z allein h.'rrscl^end durch gerungen hätte. Dächer iui Rahnieu di' ses Äufsatvs zu be-sprechen, ist nicht inöglich. Eiu.'ö sei e^n^ähnt, das; nian in Hotz- anz auv Eisenb.'tou zu eauen. Man hat z'.nniud^sl d.n Vorteil, t.'i'.i Dach übersteigen zu nu'lssen, uns eine geringere Hastpflicht. bezüglich der Stiegeil sei bei^ertr, daß inan .:5tcin^t.'egen ciar nicht bei Feuer als etnni!^ besonderes Sichere^:?, den? Feiler Trei'bie!eu-des betracbten darf. Stein schnlil^;t zwar nicht, springst aber, Tvnnluu'r saus^'n in die Ti.se und schlacken die darunter liecienden S!ufen durch. Aiu l>est-'n sind E'.senl^'etonsciegen. Recht gut Eichenstnfen. Tiese brennen niciu, son»-dern silinunen nnr. Tie reichsdenschen Baubehörden lasseu deshalb heule auch sür inehrge-schossiip .Häuser Holzstiegen zu. ?.1l'a?l hat auch bei den „trac^enden,, Tecken verjucht, nenere Baniveisen einznsühren. Tie-se?ia!nveisen versuchen alle, das (5'.'gengelvicht der alten Trauidecte und deren ciros'.e .^>ös)e (etwa 50 Zentimeter) herabznset^en. Tlirchge-grifsen hat von allen diesen !!j^auloeisen keine. Es se'llen, nur mn die Rührigkeit anf diesen: Gebiet zn zeigen, ei'nige Namen genannt w^'r-den, wie da sind: Sclivber-, .'»ileuie-, .'onrdis-Pecnradecke. Sie alle arbeiten mit.<^oblziegel zwischen Traversen. Fenchtigkeit, Schwanun! (5-'.'n 5vzvnsabbath von Büchern, Abtiandll'.nqen u;cd Schritten. (^)edanken nnd Meinungen ninianzen einen dabei. Ist einnial der Schnianirn ini so könnte nwn nlit Prof. Tietel ansluien: „Gegen den Schnniuinl, da gibl's kei'n :^)litlel, Göt; von <'^erlici>!ng^'n! Prof. Tietel." Bei neu zu errichteuden .Häusern sclint^t man sics) vor aufsteigendeul Wasicr durch Eiu-leqeu von Zwischen lagen in Hoh^ der ^^eller-gleicl)e. Man nmnut Dachpappe, Bleiplatten (m Auierika) usni. Bei uioderueu Groschäuser-Banten n^erden nicl)t mehr die Wände znni Tragen des Ei-gengen'ic-htes der Decken ilnd der Nut.^laslen herangezogen. Bei Stocln'erkl)öhe von 52 Geschossen würdeu Niel zn schwere ?.^>aneru her-auskouluieu. Die Wolteukratzer iverden so ge-bant, das; alles, nnis an Gewicht ^ll tragen ist, eigenen Stahlgerüsten zugewiesen nnrd. Die Wäude N'erdeu niiv eiu Bild in einen Rab-uieu eiugesettt. die evcutuell blor.en Stellen lni't fetteu, Zeiuentniörtel gegen Rost bewor-feu. Das Großgescl)ästshaus Werlheiur in Ber lin ist auf fogenannten Zweig.'lenibogen als lasttragender.^toustruktiousteil ain'gebaut. In Beton baut uuin alles uiit sogenannten Rah-lnen (besonders in den holz- nnd ziegelarinen Mitielnieerländern). ^1.^>an siebt, daß wir von der Banwerse unserer Väter, bei welchen die Der größte Tempel de? Welt in Gesabr. " Anlonstevlpcl der Tempelanlage von llarsal Der gros^^ 7el.''4>el von .^karn.i?. dess'n Ruinen ein Gebiet von -U» Hektar b'decken und daher wohl die größten der Welt und, ist durch das irindnngen des Nil naher? st!;.ner gofÄhrdet. Bald mich d<'r Entdeckung dieser vieltallseu>iährigeu Rlünen beiürchte'en die Arcl)äo!otien jc!)on einen baldigen Iujaiuulcn brucl) der n^ich bestellenden Bant.'n. Die Grlnid nuiuern sind sei^dc'ni '^nuner liuchr von? '.^i^^as« ser nnterspült worden, un? es ist jevt eine lv sondere .>i.nnnnssion von Sachoeritän^igen nach Lnror abgereist, nn? den Znstan> zn un.* ersin-l^'n nild sofortige Gegenniaj;nci^nieu e'u» zuleiten. .Mk _______ ! l l, . ^ Mauer lasttrageise sollen aber auch manche Menschen freiwillig zu Wiederkäuern geworden sein. So hat man z. B. das Wiederkäuen bei .Hirtenkindern be-c»bachtet, die schon frühzeitig unter wiederkäuenden Tieren gelebt hatten und das Wiederkäuen zuerst instinktiv nachzuahmen versuchten. Endlich gelang es ihnen und sie wurden auf diese Weise also selbst zu Wiederkäuern. Das Wiederkäuen hat sich übrigens auch als erblich erwiesen. Seltsam i'st es ferner, 'vaß wiederkäuende Menschen das Wiederkäuen oft als Normalzust-and betrachten, da sie, sobald sie erkranken, das Wiederkäuen einstellen und es erst wieder aufnehmen, wenn sie gesinnd sind. Eine dem Wiederkäuen ziemlich nahe verwandte Erscheinung ist die Fähigkeit mancher Ä!e?rschen, verschluckte Gegenstände oder gro-^ Flüssigkeitsmengen wilMrlich wieder auS ihrem Mayen heraus.zubesördern. In dieser „Kunst« hat es ein namentlich in den letzten Iahren viel angestaunter Schluckkünstler zu einer großen Fertigkeit gebracht, indem er k?. Sende kleine Fische und Frösche verschlucfte un-d sie nach kurzer Zeit ganz unversehrt und „springilebend" wieder ausstieß. Mit solchen Experimenten sollte aber selbst ein „Künstler vom Fach" recht vorsichtig sein, wie daS nachfolgende Beispiel zeigt. Vor einigen Iahcen schloß in einem Wirtshaus zu Altenmarkt in der Sckm>eiz ein angeheiterter Bauernbursche die unsinnige Wette, daß er eine Kröte verzehren wolle. Zuerst bielt man die Sache für einen Scherz, der Bursche machte sich aber wirklich sofort an die ekle Mahlzeit und verspeiste denn auch einen Teil der Kröte; iazn trank er einen Liter Bier. Allein die Foli'e dieser Wette ließ nicht lange auf iich warten. Unter furchtbaren Schmerzen brach der jun.ie Mann alsbald zusammen und trotz aller G« -genmittel. die man ihm reichte, war er nach einer halben Stunde eine Leiche. Als Uriache seines Todes kann man jedenfalls das der Kröt<'N!'>aut anhastende Gift annehmen. M. A. v. 5. -lH- Esperanto. Äur KrM des «iperamv. Obwohl man heute als Anhänger der Idee einer Welthifsfprache keineswegs mehr dcr Gefahr ausgesetzt ist, von klugen Leuten von vornherein als Phantast angesehen zu werden, da diese Idee im internationalen Leben bereits zu greifbare Erfolge errungen hat, ist eS bei dem Mangel an eigenem Ur-tei'l, den man selbst bei Gebildeten beobachten kann und bei dem natürlichen Hang gewisser Leute, sich auf eine hohe kritische Warte zu stellen, ohne die Sachlage näher zu kennen, keineswegs zu verwundern, daß die Welthilfssprachbewegung beispielsweise in Deutschland und Oesterreich gerade in den Kreisen der Intelligenz nur verhältnismäßig langsam Fuß fassen konnte. Die Versuchung, in diesem Falle aus ge« wissen gefühlsmäßigen Gründen heraus einen von vornherein ablehnenden Standpunkt einzunehmen, ist alber hier auch besonders groß. Denn schon der Gedanke einer künstlichen Sprache mag dem sensiblen Beobachter von vornherein unangenehm erscheinen. Man wird betonen,^ daß eine Sprache neben an«? 'ÄümMK SS SSM I?. IM? 'Wk^lT' deren Faktoren doch auch ein Ausdrucksm^-tel der Kultur des betreffenden Volkes darstelle, welches nnt dem seelischen Leben des-seliben im engsten unlösbaren Zusammenl)an-fle steht und daher keineswegs lediglich als Verständigungsmittel betrachtet werden dür-se. Wenn wir dann gar, wie divs beim Espe-xanto der Fall ist, eine Fülle von Wortivur-zeln aus den uns bekannten Nationalsprachen verwendet finden, mag uns die kiinstli-che Vereinfachung und Anpassung dieser Wortwurzeln an gewisse prakti'sche Ziele zunächst abstos;cn und in gewissen Fällen sogar lächerlich erscheinen. Bei näl>erer objektiver Betrachtung der Sachlage ergibt sich aber ein ganz anderes Bild. Der b''kannte Berliner Unwersitätspro fefsor Ostwald hat in einer schon vor mehreren Jahrzehnten an der.Handelshochschule in Berlin gel)altenen Rede das Wesen einer künstlichen Sprache in glänzender Weise charakterisiert. Er betonte, das; es sich hr.^r nicht um die Beschreibung eines '-iturgewordcnen Dinges handle, wie dies in den Sprack)wissen schaflen sonst der Fall sei, und da^ der Vergleich nli't einer natürlichen Sprache ganz un angebracht ist, da das Problem einer künstlichen Sprache ein naturwisieuschaftliches Pro blem darstelle, wobei die Frage zu lösen sei, tzl>ie ans sprachlichen ^»^ichen als gegebenen (Elementen ein mit maschineller Prn'.ision arbeitendes AnSdrultÄinttel für psychische Phänomene aller Art geschaffen werden ki?nnc. Der Z w e ck, den eine solche künstliche Sprache zunächst verfolgt, und der überhaupt zu ihrer Entstehung Veranlassung gi'ben kann, ist, em internationales VerständignngSmit-tel zn schaffen, welches sich die Angehörigen d<'r verschiedensprachigen Völker und auch ?cichtgÄlidete infolge seiner ausserordentlich e'msachen Konstruktion in kürzester Zeit und uiit gröszter Leichtigkeit aneignen kk^nnen. In einer künstlichen Sprache können daher alle Ueb-^rbezeichnungen und Mannigfaltigkeiten, an denen jede natürliche Sprache so reich ist, ohne weiteres.entfallen. Das Esperanto besitzt beispielsweise eine derart einfache Grammatik, dasi diese in sechzehn knappen Regeln znsamengesasjt werden kann und crnen (^irundstock von nur 3l)s>0 Wörtern, aus denen man mit gröjzter Leichtigkeit durch Anhängnng von 28 Vor- und Nachsilben den ganzen Wortschatz einer natürlichen Sprache bilden kann. Von diesen^ Standpunkte aus erübrigt sich also nur die Frage, ob eine der bereits eri'-stiereüt'^'n künstlichen Welthilfssprackien, troh der hier vorausgesetzten geradezu unglanb-Einfachheit im Ausbau anch wirkli'ch iizistande ist, allen feinsten Gedankenschattie-rungen eindeutigen Aucdruck zu verleihen. Di'ese Frage ist aber Praktisch beix'ils gelöst. Pariser .^"^and^lskamuier vernnslaltete nämlich ein interessanti's ErPerimeiU: Drei il'^sonders komplizierte französische Texte wnr den von Dolmct^chem in verschiedene Natio-nnlsprachen und auck) in das Esperanto übertragen und diese Uebertragnngen darauf von anderen Dolnietschern, denen der frMlzMche Urtext nicht bekannt gegeibsn worden war, wieder in das Französische rück-ilberl'etzt. Bei Vergleichung der ursprünglichen Texte mit Ken auf diese Art erhaltenen Elttbora-ten in französischer Sprache stellte es sich nun heraus, daß der durch Vermittlung der Esperantoübersetzung er^h'altene Text zn denjenigen gehörte, die mit dem Original, was t^enauigkeit des Ausdrucks betraf, ain vollkommensten übereinstimmte. Die Fa^iig-teiten des Esperanto in dieser Hinsicht sind durch diesen Versuch Mvis; in glänzender Weise nachgewiesen worden. Ob aber eine solche' künstliche Sprache schon heute (wie dies beiipielsiveise vo.n Esperanto beh<^uptet wird) oder aber in Zn-snnft auch Ausdruck'i'nnttel ^er Dichtkunst sein kann, das i'it natürlich eine ganz andere Fragte, 'die aber nach der Ansicht des Verfassers des vorliegenden Artikels heute auch noch nicht von vornherein in verneinendem Sinne beantnwrtet werden kann. Es ist unstreitig, dast gerade das Esperanto von seinem Schimpfer ein aewisses inneres Leben ntitbekommen hat. das anderen solcben Sprachmaschinen vollkommen nmngcit. Jedenfalls ist aber d?e Frage, inwieweit hier Entwiälnngsnwglichkeiten gegeben sind, vorläufig gewisi noch osfen. Wenn wir also daran festhalten, das; eine Welthilfssprache als niit maschineller Ein-fachbe^'t arbintende künstliche Sprach?, zunächst nur das praktische ?.iel versosqt/neben der Mnttersvi'ache iedes einzelnen als internationales Verständigungsmitel zn dienen, werden vnv die grosien Erfolge d'eser Bewegung i?, le^iter Zei't verstehen. Man denke nur an die vorbereitende ^ionfercnz zur Ne-gelnng des internationalen Radionerlehrs in Genf und an die internationale ^'andels-und VerkebrSkonferenz in Vened'a, ans nielchen das Esperanto als einzig und allein in Betracht komnie?ide Radio-Sprache, beziehungsweise als wichtige Vcrkebrs- nnd .s)an-delssprache anerkannt nnd dessen allgeinel'ne Propagierung in die Wege geleitet wurde, nicht zu vergessen den Bericht der mi-t den? Studinul des Problenis einer Welthilfssprache betrauten Völkerbundkommission, welcher Bericht fi'?r das Es!>eranto derart günstig lautet, das', er von den Esperanto-Oraanisa-tionen in Broschürenfornr geradezu als Pro-vagandam'.'ttel benutzt wird. Ans deni t^^esaaten ist daher wolil zu ersehen, das^ gewisse uente. die sich zn den (^Gebildeten zöl^len nnd ohne die Situation nä-T^er zn kennen, b!'^leb!Nlg--w^''se das W.sen der Sache zn begreifen, deni Fall Es^^eranto ni'r ein hochn,s,tiaes Achsel'.'u-fen entgegen-bri'ngen. vielleicht schon in alle' nächster 5!.eit durch die Ereignisse belehrt werden di-rften, dasi ihre Slellnngnasime eine — gelinde gesagt — voreilige gewesen ist. Automobllwesen. Der AuiomobMSüm« ia Slowenien. * D?amten-N?esse, trg. Mittag- und Abendessen vro Tag zn5aimnen D. K). Anmeldungen täglich von 12 biZ lt Uhr. Zs)ö5 Di'^ 70er- und Kocr-!^ahrc des vorigen Jahrhunderts können wir als die Geburtsjahre des Autoniobilisinns ansprechen. Wohl wurden schon früher zahlreiche Versuche nu-tcrnomnien, um auf irgendeine Art und Weise das damalige Verkehrsmittel durch die neuen Errungenschlsiten der Technik zu ersitzen, di? aber wegen ihrer Betriebskosten nnd anä) der vielen Mängel lialber nicht konkurrenzfähig waren. Erst in deni ober-wähnten Zeiträume gelang es deutschen nud sranzi)sischen Finnen, ein Aeguivalent für die damaligen Verkehrsmittel in den Ben-ziiunotoren zn bieten. 5.)ievon wären besonders die deutsche Autofirma Benz sowie einige srauzösische Firnien zu erwähneu. Selbstredend waren diese ersten Erzeugnisse noch sehr mangelliaft und durch fortwährendes Verbessern und durä) zahlreiche praktische Erfahrnngen wurde da.i?luto von heilte geschaffen. Auch die Einbürgerung, bezw. di'e Einführuug des Autos iu das Weltgetriebe erforderte Zeit und Mühe, denn nian staud dein ?li!io geradeso sreplisch gegenüber wie vordeni d?m ersten Eisenbahnzng. Jedoch das Bedürfnis, unabhängig von Ort nnd Zeit nnd nach eigenen: (Gutdünken schnell nnd ziemlich sicher an ein entfernter gelegenes Ziel zu gelangen, verschafften dem neuen Verkehrsmi'trel, das nian noch als Lnrns betrachtete, Eingang und Würdigung in die Geschäfts- und besonders auch in die Sportwelt. Viel trugen dazu auch die versehiedenen Forschungsreisen und Wettrennen mitiels ''lnto bei, l'n welchen eben der Benzinnwtor feine Fenertanfe einpfin^g. Lanasanl nnirde auch ans den? Luxus, sich ein Auto zu Balten, eine Tagesfrage und danut auch den früheren Verkehrsnntteln, außer der Eisen- Bon besonderer Seite. in Betracht ziehen, so können wir uns der Tatsache nicht verschlies;en, daß die Fordwagen auch bei uns sich größter Beliebthe^ erfreuen. Von anderen Autotypen sind l^ei uns auch die Puch-, die Taimler-, die Steyrer-nnd die Fiatwagen ziemlich stark vertreten. Zu alledeni ko.mnt noch, das; die Preise der v^t'schiedenen Antos den Mitteln des Käufers angepaßt wurden; sie benx'gcn sich zwischen und t Dinar und ermög-licl>ell daher jedem Interessenten, sich das für ihn am besten passende Fahrzeug anzuschaffen. Eiue weitere Förderung erfuhr der Auto-sport, bezw. auch das Auto als Verkehrsmittel dadurch, das', sich in Jugoslawien ern Au-toklub konstituierte, der seine Sektionen in allen größeren Städten lin Slowenien in Ljub ljana nnd l'./caribor) nnterluilt. Das im Vorjahre stattgefundene Bergrennen von Vrhn^ ka, dem allgemeines Interesse entgegengebracht wurde, wird hoffentlich nicht allein bleiben. Ein, sagen N'.'.'r vom hiesigen Auto-slub veranstalteten Qualifitationsrennen' „Nttnd UNI den Bachern" wi'rde wohl vollauf den? Zwe^e entsprechen, der Oeffentlich-keit zil zeigen, inwieweit sich die verschiedenen ''.'lutotypen bewäs',ren. Denn eben diese Strecke bietet eine Uninenge von Terrainwech sel und ist das l'-x'lände geradezu wX'' geschaffen, uiu die Widerstandsfähigkeit und die Verwendbarkeit feines Autos iu? fairen Wett renneu init denjenigen anderer zu messen. bahn, der Tedesstoß versetzt. Weltkrieg ans. )a brach der Bei uns, speziell in der seinerzeit igen Un-tersteiennark, hatte der Autoinobilismns schon schöne Fortschritte zu verzeichnen, wozu auch die herrlich.'n, abn>echslnngsrei6?en ^audschaitsbilder das chre beitrugen und die Anregung für zahlreiche Autorennen gaben. In! Wel'lriege nn>rde ein C'^roßteil der Alraft fahrzenge beschlagnabnlt imd dadurch anch der private Autoverkehr sozusng.'n unterbun den. Das E'.:de d's Welllrieg''^ bildete den An-fa'.'.g der Blüt-ezeit des Automoöi'iwesens. Bei uns iu Slowenien errichteten die verschiedensten Antofabriken ibre Filialen, sei es 'sn- enrn Ford zu erwähnen, der läglich gegen 5Ms> Wagen herstellt nnd des-l^a!!b ancli se'.'ne Waren as'.nl'erall o Meter in Es dürfte fl'ir absehba- re Zeit ausgeschlossen sein, diese hervorragenden Leistungen zu übertreffen. : Beginn der Wettspiele am Lstermontaq. Wie IN1S nütgeteilt wird, beginnt das Vott-spiel K. Maribor—Eroatia (Zagreb) um l.') Uhr. D^>s Vorspiel S. 'Z.X'aribor-Ne'er-ven gegen 5. V. Rapid-Neferven findet oe« Veits NN? Uhr statt. Die von? M. O. b> stimu?ten ^chi^^dsril'hler baben sich :a:r angegebenen ^.eit aiu S.vielvlat^e einzufinden. — Die Wett'piele am Sanntag?>eginnen zu dem bereils niitgeteilten Zeitpunkte. Slcliel pllüxe » 8»ek Lseea » vle suck all« äere ?elä-xerAte Okoste A.li8vsdl vrakt» xeNecdtv (dement Iraverseo K«ui,s8oklAxo a. ». V. -Iu. Pl-I»-. 7-1-,°ll »r. zs2 »«»kiso« 7°I-zlZmm!?inI-n .«enu»«. 23?» Die nächste Nummer erscsiewt Dienst!?«?, den 14. April kiNe UN8 kZnl.'ilZIicd lic«; l-lili^ckeiclcnz unserer innjZ8?e1iebteii, unver» xelZIiclien Qattin, de^xv. /vlutter U5xv.. cicr i'rkiu xu^.eil ^cvvoräcnen vexveisl? ^er 1'eilns,ii7ne. .lucti tili- c!ie ^.ililreicds I^eteil??un<7 I.eIclientzeA.1n.!;n!s??e un^I clie scliüiien IZlilmc?nk!>ielic!eli. er!?,uden v!r UN8 -luf ctiesem VVe^e'unseren aufriektigsten, Lus tiefsten llcr^en kommen, äen s-^xien " Z717 ^^aridor, N. 192Z. vis GeschästSleiter Eisenhündler, nur erstklassige, tüchtige, in jeder Kln-sicht selbständige Kraft, wird sür ein aitrenommierles Eesckäft am hiesigen Platze gesucht. Ausführliche Offerte mit Angabe von Referenzen unter „(^isenhändter 5291 an die Verwaüung des Blaktes. 3648 das in ähnlicher Verwendung schon tätig war, zu meinen zwei Töchterchen. Mitarbeit im Häuslichen als Stütze der Kaussrau erforderlich. 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April 19^3 um l)alb L3 Uhr in ein besseres Jenseits abz«berufon. Die irdisch« Klllle des teuren Verblichenen wird am Sonntag, den 12. April um 4 Uhr nachmiltags am kirchlichen Friedhofe in Psbre^je feierlich einßesegnet nnd sodann zur lehlen Nuhe behaltet. Maribor, am 10. April 1925. g7i6 vnise Ve»»«»a. geb. «Ubtth, Gattin. Makhla» VefoNja» Vater. Iofeftn« vekOnja, ge». Parsa»«», Stiefmutter. «Setlie S«bt1h, Schviegermuller. Sr>«A «abtth. Schwager. ?»« »SS? Kleiner Anzeiger. ecüü n fS-WiSSS-Atl»««» Verstht^ne» Gchr«»»««?cht«««. Rtchenm«. fchinen, K»pt»rmaschtnen. O»alo-graphe. Schop,rogkophe. Färb. »ä»der. Kshlenpapler», Durch-schlagpOptere, Reporatureu und Netnlß«ng«n von Bürsmaschtl,«« Hlnt. Rud. Legat äe Co., Eis-«lie« 7, Telephon Ivo O«me Ftll«le s 8S UhreN' und (^oldwarenrepara-turen unter Garantie rasch und billigst. Beamte» Eisenbahner u« Penjionijtkn erricihigte Preise. 197S M. lZlger. Uhrmaäier Wer Tommersurosse» od. Leberflecken hnt, weide sich an mich. Adr. 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Josef Pergler» Maribvr» MlinsKa «l. 44 « »I!_ »»»»»« »»»»«» »»«»»» »«»»»» »» » » I » »»»»»» »»»»»» »»»»»» i L' » M» » »«»»»» »»»»»» «»«»>» «»»»»« »»»»»« !»»»»«» '»»»»»» »»«»»» »»»«»» »»«»»» »»>»»» ,»»»»«» »« IUI »» »«»«» »«» »««»»»»« ««»»«»«»««»»«»«»»««»»»»»»» »» vorsslino ........ »" ,»»»«»» »»WU>MlW »»» »»»»»>>» 2!»6Z vstei"ZklNÄunsvn «ler krvklsk» ilut t4seis«sk> nur k'adrilcate von er8ten k'jrmen sin6 dsreitK Zn ^^aridor, Qosposka uUca 16, dei lZKKEAK einxetroi7on. ^11e V^eltmarken 2U Kaden. > »> » » O »»«»>» » > « » » O » »« »» »»» »D » »«»>«« o IH »»«"» !»?»»»»!«»» lA» »»»»»»?»»»» >»?»!? »»»»», »»»»»»»»»» IlTl «»«»«»»,, »»»» »»»>»» «»»>»» »»»>«» »»»>»» «»»»»» «»»> I» l-:! 2ur k?llkZaI«»-5aS50n! Lmpkedle neu eiaAelgnlZte 8tc)tte lür ^Siitel, Kv-stüme unc! 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