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Doch da« gesaldte Haupt dcdars sich «klauben frugale Fasttage zu halten. v«wei« l dasür, wie ein Pfarrer am Sründonn»r«-ta«e in < einer Gastwirlschast sich gütlich that bei Fischragogoutsuppe, Stockfisch und Huchenschnitzel. seine zwei Kiilirchenpr obste aber von ihm am gleichen Dsche ff «il adgeschmorten Semmeln .abgespeist" wurden. . Daraus bekreuzte sich der Gesalbte de« Herrn m«it den Worten: (Hvala bogu, do smo ja tuuift der windischen Bettelpolitiker hat sich aber jener „Schrei nach Brod* immer noch stolz und imponierend ausgenommen. Kein Kenn.r der Verhältnisse kann e» ernst nehmen, wenn .Narod" behauptet, dass durch die Einstellung der tschechischen Odstruction eine Ent-fremdung zwischen Tschechen und Südslav»» ver-mieden worden sei. Nicht uninteressant aber ist e«, dass „Naiod" für die Juttgtfchechen. ^welche in den drei letzten Jahren in den kritischen Augen-blicken so viel Entschlossenheit und StaatSweiSheit an den Tag gelegt haben", eine Lanze einleg» gegen „FresSl, Sehnal o tutti quanti, denen man e« schon vom Gesichte ablesen könne, das« sie gewöhnlich« Schreier ohn« jtglich« politisch« und geistig« Bil-dung sind.- Wie riesig nobel die Tschechen gehandelt haben, kann man auS der Höhe des ihnen zugesicherten Schweig- und Trinkgeldes annähernd eimessen: SlaaiSdeitrag zur Herstellung gesundheitS» fördernder Einrichtungen in Prag, darunter der Trinkwasferleiiung, Bau mehrerer Lualbahnen, Ver. staailichung der Nordwest- und der füdnorddeuischen Verbindungsbahn. Zur Erwerbung der ersteren müsSie der Staat die Zinsengewährleistung sür 87 Millionen Prioritäten übernehmen und den Actionären sür die Actien 96 Millionen bezahlen; dazu kämen noch 30 Millionen Verlust an Zinsen-garaniie. Macht zusammen 213 Millionen Gulden, während die Bau- und die B'triedSanlagen 155 Mil-ltonen kosteten. Die Verstaatlichung der letzteren, deren Herstellung 36 Millionen Gulden gekostet, käme dem Staate auf 93 Millionen Gulden zu stehen. Die deutschen Abgeordneten werden wohl wissen, wa« sie zu thun haben. Dass Millionen zur Verstaatlichung von böhmischen Bahnen hin-ausgeworfen werden, nur um den Tschechen eine komö'ieanlenhaste, bohl« Obstiuction abzukaufen, mogli postiti J" zu Deuijch: „Gelool sei Äou. dass wu fasten konnten. — Dir kathol»che CulluS, wie er jetzt getrieben wird, scheint sich in eine slavisch-orthodox« Ratio-nalkirche umge,laliet zu ha^rn, in deren' heiligen Hüllen man nur oie Rache kennt und nur Frömmler ivlch.r Galtung billige (!) Unierkunst finden, die sich da glauben machen lassen, das« da« große Erlö-fun^werk nur sür sie, die wahren Kinder und Au«-erwäh.ien de« Herrn, allein vollbracht worden sei. Da« Geb« aus den Lippen ist gleich Sbschaum von gediegenem Metall — und duich'« Knierut,chen hat noch niemand den Himmel erreicht. .B-te d inen Herrn an un Geiste und in Wahrheit!" — Andachi«»immung drückt, unsern Ort und auch di« Umgebung. Honoratioren baten zerknischt um Abso-lution, deren auch kie »Spitzen' theilhastig wurden. «Ueber einen reuigen Sünder ist g>ößeie Freude im Himmel al« über 99 Gerechte." Auch durch Zwang suchte man Büßer zu schaffen. — Das« alte Frauen oft viel zu erzählen wissen, nimmt un« nicht wunder, doch warum und wessen mus« sich ein junge« Blut anklagen, dem ja die Natur de« Leben« Frische eingeimpft hat. Ja ihr Hochwürdigen all', denk» nur daran — tief drinnen pocht da« Hämmerlein ohn' Ruh' und Rast! Denkt nur dai an! — Geheuchelt« Religiosität ist keinen blauen Plunder wert. Nur in wah>er Gottt«erkenntniS liegt da« Heil l Und lieber Gläubiger, wa« denkst du wohl, worin dein Heil liegt.- nur in der Erziehung zur Moral. Da« thut noth! Den höchsten ländlich kirchlichen Pomp sollte ein Adschied«umzug mit Beleuchlung für Jung und der man durch festen Willen und ernste« Aufiretm ohne besondere Kosten Herr werden könnte — da« geht denn doch über die Hutschnur! E« wird als utopisch belächelt, wenn man Millionen für die be» drängte Landwirtschaft oder da« Kleingewerbe ver-langt, aber wenn e« sich darum handelt. Bahn-actionären die Millionen in den Rachen zu werfen, dann fehlt e« der noblen Regierung nie an ein«« Wünschrlrüthchtn. Theure Aröeit. Die Bahn zur gesetzgeberischen Arbeit ist frei, gelegt — Die Frag« ist nur die, für wen Arbeit geleistet wird und ob e« nicht zu theure Arbeit fein wird .... In der That, da« Abgeordnetenhau« arbeiiet. Da« Recrutengefetz hat die erste Lesung üb-rstand.n und ist an den AuSschusS gewiesen, die Vorlage über die Erhöhung der Brantweinsleuer zugunsten deS Haushaltes der einzelnen Kronländer ist in Berathung gekommen, dem öden Gewäsch tschechj. scher ObstructionSpolitiker, dem kläglichen Schau, spiele, da« die kindisch« Nachäffun., d«S drullchen V«rzw«iflu°gSkampfe» unter Badeni und Tbu» durch die Helden de« tschechischradicalen .Unter» bretilS' bot, ist endlich ein Ende gemacht Ader wer soll di, Kosten tragen für die Herstellung der Arbeitsfähigkett? In ihrem ganzen Umfange lässt sich diese üftuge noch nicht beantworten. Zunächst über ist eine« gewiss. Der Herr Adgevidnete FreSl hat einen Theil der Zeche bezahlen müssen. Di» Lor. beeren de« Herrn Klofac ließen ihn nicht schlafen; er versuchte e« zunächst mit einem Maueranschlaa im Sitzungssaal? und dann suchte er einen Anschlag auf die Rednerliste für die Recrutenvorlage auszuführen. Ader di«ser letztere Anschlag misSlang vollständig, und an den Rückichlap, der hierauf erfolgte, wird er wohl lange denken. Wieviel Pfeifen Tabak daS tschechische StaatSrechl wert ist, wissen wir schon von Dr. Gregr; Meister Fr^l wird un« wohl mittheilen können, wieviel - Backpfeifen die tschechische Odstruction wert ist. EinS muss man Alt im Markte bilden — ovch o«r Himmel weinte Thränen — war eS Freud' oder Leid über die vertröstet«» Sünd«r. ,Glaub«n macht selig«. — Da» Geschäft ist gemacht, sagt man. Da« Volt darbt wie zuvor. E« bleibt trog Allem Alles beim Alten. .Selig sind die Armen im Geist«, doch zu» «ist selig die, die «in«» reinen Herzen« sind, denn ihrer ist da« Himmelreich." j, Kohtenmärchen. Koblenmärchen. Wi,«t ihr. wa« da« ist? So an flockendurch ureten Winterabenden, wenn drauß«» all« Tön« fchlaf«n, da «rwuch«n si« in d«r stillen d"ttfchen Stube und erzählen und oerknistern. Die letzten Won« der Kohl« find'«, di« Diese spr«ch«n, h«oor sie in Flammen sterben. Und da vor dem Tod« nikmand lügt, sind Oiefe Kohlenmärchen auch wahr. O. wi« vi«l haben mir die singenden, flüstern. d«n Kohlen unt«r Flammengesprüh in stillen Winter, adendstunden erzählt: vom «rünen Wald, vom Innern der Berge, vom Flammenkern der Erd», von all»m W»sen«leid und »Freud wussten si« zu sagen. Ich rück« also m«in«n Stuhl zum Ofen. .Erzählt mir Märchen von mehr denn tausend und einem Tag . . Jetzt beginnt es schon zu raunen. Horch, draußen ist Schellenklingeln ... da fährt wohl ein jung.S Mädchen zum Ball«, um sich von d,n Tönen eine« Wulzer« di« ,üßen. wilden Märchen der Lebensfreude vorzauchzen zu lassen. Seite 2 „SeutsiW Macht Nummer 21 aber dem Manne lassen, er bleibt unerschütterlich sich selbst getreu. Er wollte die Rednerliste einstecken, al« die» aber nicht gelang, steckte er wenigsten« die Prügel ein, die er bekam und unterließ e«. einen MisSbilligung«au«schus« zu verlangen, wa« doch da« Minveste ist. da« «an in solchem Falle verlangen mus«. Die Tschechen wus«ten sich indessen auch in anderer Münze bezahlen zu lassen, ehe die Ob-struclion aushörte. Man hört von allerlei Zugestand« niffen reden, die sämmtlich .volk«wirtschafilich«r" Nitur sein sollen: Eisenbahnen. Flus«r»gulierungen, Brantweinsteuer — kurz da» bekannte polnische Beruhigung«recept, in« Böhmisch-Mährisch« übersetzt. Excellenz Rezek und di« Feudalen haben wacker mitgeholfen beim Schacher, und die Drohrede de« Oberstlandmarschall« von Böhmen. Fürsten Lob« kowitz. im Herrenhause war offenbar der letzte „Puff", welcher der zögernden Regierung versetzt wurde, um die Geschichte in« Rollen zu bringen. Wa« ihnen alle« versprochen worden ist, deck« noch der Schleier de« Geheimnisses. Man kann sich aber davon eine Vorstellung machen, wenn man die Gerüchte in« Auge faf«t, die darüber in Umlauf siid: Errichtung einer tschechischen Universität in Mähren, Schaffung eine« Arbeit«ministerium« mit dem Abg. Kastan al« Portefeuille-Jnhaber und dergleichen. Da gilt'« nun sür die deutschen VolkSzertreier, scharf aufzupassen und sich nicht überrumpeln zu lassen. Denn au« unserer Tasche, «it unserem Besitzstände und Rechte darf den Tschechen die Be« willigung von Vorlagen der Regierung nun und nimmermehr bezahlt werden. E« wird gearbeitet im Abgeordnetenhause — vorlaufig wenigsten« jedoch nur sür Regierung und Staat. Da ist da« Recrutencontingent, da ist die Brantweinsteuer, welche den für die Regierung höchst unangenehmen Nothrufen der Länder ein Ende machen soll, da ist die Jnvestition«vorlage, die mit der Tauernbahn einer StaatSnothwendigkeitRechnung tragen soll, welche allerding« sür die Alpenländer auch eine Volk«nothwendigkeit ist — und dafür sollen die Tschechen noch besondere Belohnungen dekommen außer den riesigen Canalarbeiten zwischen Moldau und Donau, sowie zwischen Oder und Donau, die ja alle vorwiegend tschechischen Se-genden zugute kommen werden. Wenn e« geling». Raum zu schaffen für die Befriedigung der wirtschaftlichen Bedürfnisse unsere« Bolle«, wenn dem Bauer, dem Gewerbe, und Handel«treibenden, dem Arbeiter, dem Handel«« angestellten, dem Privaibeamten, den großen Gruppen nothleidender Siaat«dieaer Hilfe gebracht, der finanziellen Belastung de« ländlichen und städtischen Grundbesitze« gesteuert werden kann, dürste ja jeder deutsche Volk«ver>reter bei et: sein, auch den andern, die mithelfen, etwa« zukommen zu lassen. Aber nimmermehr darf da« auf Kosten unsere« Volk«-thume« geschehen, weil un« sonst, wa« wir aus der einen Seite gewännen, auf der anderen doppelt und dreifach genommen würde. Wo bleibt die gesetzliche Regelung der Sprachen, 'fraget' Wo die verfassung«mäßige Erledigung der „Heda, ihr Kohlen, die ihr sonn an so flocken, stillen Abenden so gesprächig seid, «zählt mir ein tolle« Kohlenmärchen vom Fasching." „Vom Fasching? Von dem al« christliche Liebe verkleideten Has«, der auf dem Scheiterhaufen die Ketzer zu Kohle brannte.' „Nicht fo alle Geschichten? — Ein moderne« Kohlenmärchen. eine« mit Ma«ken und Fasching will ich hören/ , „Die Geschichte, die un« die Diamanten er. zählt haben?" »Ja. ja, die," verknistert eine Kohle. E« war einmal eine gar reiche und mächtige und stolz« Königin, der die halbe Welt gehörte, und diese Königin hatte die Kohlen so lieb, so lieb. In ihren Reichen wehte überall d«r Kohlenrauch au« hohen Kaminen über die Riesenstädte hin. Be-sonder« aber liebt« st« di« «delsten Kohlen, die weißen, welche die Menschen Diamanten heißen. Diese blitzen nämlich immer so flammenfroh wie wir. wenn wir im Feuer sterben müssen. Darum wollte die Königin auf dem Earneoal«balle tn ihre« Schmucke glänzen und wollte auch ihrem Cavalier. Mister Mammon, bei d«r Da««nwahl einen diamantenen Orden geben, damit er ihr trru bleibe und ihr«m Sohne seine Freundschaft, an welcher letzterem au« begreiflichen Gründen viel gelegen war. kor erer') bewahre. Hei, da« sollte ein lustiger Fasching werden, wenn sie so diamantmstrahlend in den erleuchieien Thronsaal treten wird mit dem viellieben Mister ') Für immer. § 14-Berordnungen und de« neuen StaalSooran« schlag«? Darüber wird man diesmal nicht sc> leicht hinwegtanzen dürfen, wie früher, und vor den De« legation«w.ihlen muss die Regierung darüber reinen Wein einschenken. E« ist unzweifelhaft, das« die Parteien der alten Rechten sehr geneigt siid, die Deutschen wieder aussitzen zu lasskn, das« Herr Rezek und and-r« Leute in der Regierung auf da« Gleiche hinarbeiten und das« ein großer Theil der deutschen Prrteien, oder sagen wir besser, ein Theil der .großen-deutschen Parteien, nicht abgeneigt si id, adermal« aufzusitzen. Doch die«mall sind auch die Alldeutsch«« da. die zwar um ein paar Mann schwächer sind, al« die «großen« Parteien, z. B al« die Fortschritt!«?, Großgründler, Christlichsocialt usw., die aber doch stark genug sind, um zu verhindern, das« die „Stärkten" schwach werden und das« die.Großen" klein beigeben. Mehrere Hunderttausende von Kronen sind in dem ergebnislosen ersten Monate der Reich«rath«-tagung zum Fenster hinau« geworfen worden. Jetzt arbntet da« Hau« — aber »un gilt e«. Acht zu haben, das« un« Deutschen die Arbeit nicht noch viel theurer zu stehen kommt, al« der Müßiggang. Darum ist heule zweierlei vonnöihen: Ersten«: Deutsche Volk«oertreier, seht auf euer Volk! Und zweiten«: Deutsche« Volk, sieh auf deine Vertreter I „D. 33/ Slavisches Eldorado der Zukunft! Da« Märzheft de« Kysshäuser bringt in der Rubrik Politik und Cultur einen Aufsatz au« der Feder Roman Sembratowicz, den wir wegen de« merkwürdigen, ja fast wunderlichen Gedankenspiele« allslavischen Größenwahne«, da« da besprochen wird, auch unseren Lesern vorlegen wollen. Der Aussatz lautet: .Die panslavistische Strömung scheint unter ollen Slaven die Oberhand gewonnen zu haben. Die Idee Palacky« von der slavischen Wechselseitig« keit ist, au« de« slavischen Horizont verschwunden — und alle slavischen Patrioten glauben heute nur an einen PanjlaviSmuS, dessen Verkörperung die russische StaatSidee ist. Ich sage olle slavischen Patrioten, denn die Slaven, welche nicht Pansla« visten sind, werden als „Verräther an der heiligen slavischen Sache" betrachtet. Russische Pressstimmen, die Au«sagen der russischen Gelehrten und Agita« toren sind da« Alpha und Omega der slavischen Wei«heit. Da die russischen Gel.'hrten. wie Pro-sessor FlorinSkij behaupten, die Verbreitung der Kenntni« der russischen Sprache unter den Slaven führe zu einer kulturellen Vereinigung de« Slaven« thum«, der eine nationale Vereinigung folgen wird, — so mus« e« wahr sein, e« g bi keine Be-rufung gegen diese radikale Lösung der slavischen Frag«, denn Herr Professor FlorinSkij ist die höchste Instanz in den „politischen und gelehrten Sachen". Ein russischer Dichter prophezeite, e« Mammon a« Arm. Nun überlegte die Königin noch, in welcher MaSke sie zum Balle gehen solle, und fand, daf« ihr alter CarnevalSanzug. den alle Welt gepriefen und gelobt hatte, noch fo gut wie neu fei und wohl auch heuer feine Dienste thun werde. Die Königin gieng also in der MaSke der Humanität zum Carneval. Vorher aber gieng sie Diamanten suchen, denn i« Süden ihre« Reiches hatte sie solche aufleuchten sehen. Auf diesem Gang« schien e« der Königin, al« ob di« ganz« Welt ein Ma«kensaal wäre, sie hörte überirdisch« Musik und sah vor sich eine Ma«ke mit Halbvisier schreiten. Der hagere Mann ist wahrscheinlich Mister Mammon. Sie rief ihn: ,0k äear Sir,*) wollen wir nicht einen Tanz machen?" Da jauchzten die Geigen God save the Queen *) durch den Riksentanzsaal der Erde, und während der Polonaise erklärte di« Ma«ke der Königin, das« «r al« tr«u«r Freund diese« RiesenmaSkensest veran« staltet habe. Er erklärt« der Königin auch die Matten. .Wa« sind d«nn da« für schreckliche verrückte Ma«ken V .Da« sind heulend« Derwisch«." .Und dies« zerlumpten, «lenden. wütenden Menschen?" „Da« sind di« allergetr«uefl«n Unterthanen Ihrer Majestät: die Iren.' *) Lieber (theurer) Herr. ') Gott erhalte bi« Königin. werden sich einst all« slavischen Flüss« im russisch«» Meere vereinigen — da« wird sich auch zweisei«, ohne btwahrh«it«n, denn e« war ein guter Dichter, der daS sagte. Kurz und gut. e» gibt nur ein sla» visqe« Paradie«, da« sowohl von Dichtern, Jour» nalisten. Agitatoren, wie auch von den Gelehrte« aller slavischen Zungen gepriesen wird, und zwar .Matusebka Kossija", aus deutsch „Mutter Rus«. land". In der .299. Nummer du« Tagblatte« .Ruskoje Slowo* schildert der bekannte Peter«, burger Schriftsteller ArabatSkij diese« zukünftig« allslaoisch« Elvoravo in einem ausführlichen Aussatz unter dem Titel .Russland» Landlart« am Ansang de« XX. Jahrhunderts.' Daseilift bespricht «r di« Ertignisse. welche zwischen d«m Jahr« 1900 und 1904 platzgreifen werden. Wenn man dem Herr» ArabatSkij Glauben schenken wollt«, wird Orster« reich-Ungarn nach dem chinesischen Kriege auS der geographischen Kart« ganz verschwind«» und da« Deutsche Reich wird „demüthig an Rus«land da« h?rau«geben müssen, wi« ihm aus Grund d«r Naturgesetze gebürt." Da« russische Reich wird nach der Prophezeiung de« genannten Schrifistellr« folgende Länder umsassen: 1. Königreich Pole« mit den Hauptstädten Warschau. Posen und Kr ata». 2. Rothruthenien mit Lemderg. 3. Lausitz mit Bautzen. 4. Da« tschechische Königreich mit Wie». Prag und Olmütz. 5. Da« klein« von allen S«ite» geschmälert« Ungarn mit Pest. 6. Serbo-Croatie» mit Belgrad und Agram. 7. Rumänien mit Bukarch. 3. Bulgarien mit Sophia und Aorianopel. 9. Gri^henland mit Athen und Thessalonichi. Schließlich Constantinopel al« viert« Hauptstadt Rus«land« (Moskau, P«ier«burg. Kiew. Consta«. tinopel). Um anzudeuten, das« bi« Slaven in de» au«ged«hnttn Rus«land viel größer« national« Freiheit genießen werden al« im heutigen Oester» reich und Preußen» will Herr ArabatSkij daS ne« russisch« Reich nicht m«hr in Gouo«rntment«. so», dern in ethnographisch« Grbikt« g«th«ilt wisse», wa« die national« Autonomie bebrüten soll. Da sehen wir wirklich ein Paradie«, in welchem ei» unschuldige« Schaf ganz ruhig neben dem gewal« tigen Leu liegrn kann . . . allerding« auf d«r Landkarte de« Herrn ArabatSkij. Nun betracht«» wir di« Kkhrs«it« der panslavistische» Medaille. 8« ist nicht jedem da» Talent gegeben worden, d« verschleierte Zukunft zu enträthseln — wi« Herr» Flori»«kij und ArabatSkij — darum s«i un« ei» kleiner Au«flug in di« jüngst« Gkschichte RusSlaad« gestattet. Das« Finnland russificiert wird und sei« Autonomie thatsächlich ausg«hob«n wurde, das« die Armenier au« den Staat«ämtern verdrängt werden ihr« Schulen geschlossen und da« Eigenthu« der« selben mit Beschlag belegt wirb, dürfte aUgemei» bekannt sein. Da« ist aber bei Weitem noch kei» Argument gegen die Ausführungen de« Hm, ArabatSkij. der Rus«land al« ein zukünftige«, slavische« Eldorado bezeichnet. Denn nach der Lehn de« Herrn Professor« FlorinSki' haben nicht all« Völker „Existenzberechtigung", und da dieser ant« gezeichnete Naturhistoriker. Ethnograph und Phil». „Und dirs« iraurigen Frauen?' „Da« sind deuifch« Bau«rnw«ibrr au« Sit« afrika, welche «it Hilfe von Kaffern von den ruhmreichen Soldaten . . . doch da« kann «a» »ich« aussprechen." „Und dort — da« sind wohl Opiumraiich«^ welch« ihren Rausch au«schlas«n?" .Nein — g«ruh«n Königi» doch dort nicht hinzusehen, da« sind nur einig« Million«» Indien welch« verhungert sind." .Wonderful.* *) Nun begannen die Geigen einen wilden Walz« durch die Welt zu jauchzen und da« Paar taiq» feurig und wild. .O. Mister Ma«mon. wie haben Sie b#l grandios arrangiert, man «eint — als ob afii« wirklich wäre. Und dies« eigenartig« Musik — je* klingt'« fast kirchlich . . ." „Da« ist ein dies irae." 4) .Wer sind denn die Bauern dort und weShalt beten si« zu Gott?" .Da« sind deutsche Bauern, die beten z» So« u« Freiheit und Recht, und Gott hört si«, uil diese deutschen Bau«rn sind--di« Räch«.' „Aber, Mister, Sie rasen furchtbar im Tanze -Ich kann nicht «ehr — acht«n Si«. dort tom« eine Grube, da« wird wohl eine Dia«a»te»gr»t» fein?" „Nein, Königin, da« ist eine and«r« Sribe. Utbrigen« bleibt sich da« gleichgiltig, denn d» •) Wunderbar. •) Tag der Rache. Hvmmer 21 fopf) in einer Person bi» heute den Finnen und Armeniern keinen Taufschein au«gestelll ha», so «iissen sie entvölkert w,rden. ES lebt aber in Eilt» rus«land ein große», slavische« Volk, welche« eigene Geschichte, Cultur, eigene Literatur besitzt, und trotzdem in nationaler und politischer Hinsicht noch «ehr bedrückt wird. Die« sind die Ruihenen, deren kleiner Theil auch in Oesterreich wohnt. Die Ru-«denen haben sich in der zweiten Hälsie de» XVII. Jahrhundert« freiwillig mit Rus«land ver-einigt, welche« ihnen ihre bisherige Selbstverwaltung aarantiert>. Trotzdem wurde unier der Herrschaft Kmharina II. gegrn End« de« XVIII. Iah,Hunden« d.« Selbstverwaltung der Ruthenen und ihre eigene militärische Organisation aufgehoben und da« Land «mer dem ofsiciellen Namen .Kleinrus«land" dem Czarenreiche einverleibt. Ruthenifche Schulen wurden emweder g« schlössen oder in russische verwandelt. Im Jahre 1876 erschien ein Uka«. welcher da« Drucken rnthenischer Bül er, Broschüren u. s. w. im oorau» »ntersagt. Die Ruihenen haben heute in Rul»laod keine «mzig« Volksschule,' um die Volk»bildung in den ruthenischen Provinzen de» heutigen Russlands war e» im XVII. Jahrhundert viel besser bestellt al« am Ansang de» XX! E« erscheinen in Ruf«-land Zeitungen in verschiedenen Sprachen — wie in der polnischen, lithauischen, finnischen, a>menischen, georgischen ic. — nur darf kein Blatt in der rulhe» Nischen Sprache herausgegeben werden! Da» zweit» größie slavische Volk—wie e« die Ruthenen st»d — ist mit seiner Lage in Rus«land durchaus nicht zu» frieden, ja e« versetzte den Schwerpunkt seine« natio« »alen Leben« nach Oesterreich. Zwar verspricht Herr Aradat«kij auch den Ruthenen im zukünftigen all-slavischen Paradie« die nationale Autonomie, er stellt anch den Ruthenen eine Provinz (mit der Hauptstadt Lem berg) zur Verfügung, die aber aus Kosten Oester-reicht .... Die Herrschaften find somit freigebig, aber unter der Bedingung, dos« andere die Zeche bezahlen.' politische Aundfchau. Kaufirgesetz Hntwnrf. Der Entwurf eine» neuen pauiirgel.hee, welchen da« Handelsministerium dem Abgeordnetenhaus? neuerlich vorgelegt hat, stumm, wie wir schon berichtet haben, im Wesentlichen mit den RegierungSoorlag.n über diesen iAegenstand vom Jahre 1897 und 1900 überein. Die Regierung«vvrlage vom Jahr« 1894 war von einem Subcomitö de« GewerbeauSschusse» und von dies«m selbst eingehend erörtert worden, gelangt« aber nicht mehr ins Plenum de» Abgeordneten-Hause«; die damalig.» Beschlüsse de« GewerdeauS-schufst« sind zum größten Theile in die späteren R,gnerunp«oorlagen ausgenommen worden. Di« Gesetzentwürse von 1897 und 1900 sind nicht in parlamentarisch« Behandlung gknommen worden. Ja >emem wichtigen Punkte geht die neukst« Vor» lag« im Entgegenkommen gegen die Wünsch« der Haaidel«» und kl«ing«wtrdlichtn Kreis«, b.tressend di« nau«, indem sie die Erreich- D«am»anttn sino auch nur Kohle und A>che. Kohle, Asch,e ist alle«. Wollen Sie vi«ll«icht hungernde Kohllinardeiter sehen? Dann tanzen wir in ein ander«» AuSbeuterland.' »Also die Diamanten sind Kohle?" »Ja, Majestät. — Kennen Si« da« Sprüch-lein:: Memento borao, quia pulris es et in pul-Teretm reverteris.* *) .Ach. wie können Sie nur solche Ballgefpräche sühreen! Da wird einem ja ganz kalt dabei, Mister Maarnmon, ganz kalt trotz unsere« heißen, wilden Tansje« ' God save tbe Qneen weinen jetzt die Geigen. „Aber Sie rasen zu s«hr, Mister Mammon." .Königin haben mich unter meinem Visiere nicht t ctfannt, ich bin gar nicht Mister Mammon, da» ist nur «in, meiner geläufigsten Verkleidungen auf I der Welt. Wenn e» zwö.s Uhr schläg», werde ich uinich demaskieren. Ader jetzt wollen wir rasen!* Dte Geigen wüteten, lachte«, weinien, schrieen, der Tanzer ta»tr, das Kleid der Humanität gieng in FHeyen. „Tat macht nicht»," sagte die unbekannte MaSiSte, „dann tanzen wir Cancan." Und die Geigen riefen: „Er soll dein Herr sein i —" Ter Königin wird e» immer «isiger trotz de» Rase.se»«. Entblößt von der Humanität gibt» «inen wildeden Tanz der Lebensfreude. Ader die Frau kann an diesem Tänzer nicht ') Gedenk Mensch, dass du Staub bist und zum ^teilhabe tvrßifM>rrii wirft. ..Sentl-ch- wa»»' barkeit eines Hausirverbote» überhaupt nicht m:hr an «in« btstimmt« Bevölkerungsziffer de» betreffen-den Orte» knüpft (der Entwurf von 1894 hatt« ein« Bevölkerung«ziffer von 10.000 Einwohnern, jener von 1900 eine solche von 5000 Einwohnern al» Voraussetzung der Erreichbarkeit eine» Hausir-verböte» normieit), sondern selbst sür Orte unter 5000 Einwohnern, unter der auch in dem ungar« ischen Gisetzentivulf« stipulierten Voraussetzung in» Auge fasse, »dass in dem betreffenden Orte stabil« Geschäft« in solcher Zahl bestehen, das« den Be-dürsnissen der Corsumrnten auch oh»e Zutritt de« HausirhandelS vollkommen en>sproch«n weiden kann". Eine neue Bestimmung de» Entwuise», die übrigen» d«r bisherigen Praxis entspricht, ist auch die. das» «in« Geweibedehöldr, für deren Gebiet ein Hausir-verbot «rlass.n worden ist, nicht berechtigt ist, sür ander« Gtbitt« Hausirb«willigun<,«n zu ertheilen. Z>er Kvenßoch Kommt wieder. Wie au« ver-läfSlichtr Quelle verlaut«», steht für die nächste Zeit «in« Candidatur Dr. Ebrnhoch'S für den ReichSrath bevor, und zwar soll die Wahl noch vor Ablauf der 90tägigen Frist, innerhalb welcher di« Ersatz-wähl auf Grund d«r allen Wahlmänn«rlist«n «r-folgen kann, vollzogen werden. Der Ab». Schachinger hat nämlich in sichere Aussicht Bestellt, auf s«in Mandat zu vkrzichten für den Fall, al» ihm die sehr put dotiert« Pfarre MooSbach im Jnnvi«rtel verliehen werd«. Die Wahlmänner dieses einstigen Ebenhoch'fchen Bezirkes würden ohne Zweifel ihren früheren Liebling wieder wählen. Hin einheitliches Parteiorgan der deutsch-österreichischen Hcweröepartei hat ter Pa>ttiraih der genannten Partei herauszugeben beschlossen. Da« n«ue Blatt, welche« an Stelle de« Central-organe« der deuischösterreichischen Gewerdepariei, .Da« Gewerbt', tritt, wird von Mitte März l. I. an regelmäßig monailich zweimal erscheinen, und stellt sich der Bezugspreis aus jäh l:ch 4 Kronen. Diese« Blatt wird in jeder Beziehung auf da« reich-haltigst« ausgestattet werden, sowie all« Wünsch« und Anforderungen der verehrlichtn V.rband«» leitungen, Genossenschafien und Gewerbttrribrnden thunlichst berücksichtigen. Hiebe! ist e» vor Allem aber dringend nothwendig, das» da« Blatt im Ge» werbestande auch die writ.fte Verbreitung findet, weshalb di« Par««ileitung nachdrücklichst zum Bezug« dttsilben einladet und d>« gtehrien Verband»-leitungen ersuch», an die Werbung von Abnehmern sür das neue Parteiblatt zu schrei'en und dieselben ehesten» ver Parieileitung («irem» a. Donau) be-kannt zu geben. Ein« thaikiästige Unterstützung de« neuen Unternehmen« erscheint umso dringenter geboten. al« da« bisherig« Parteiorgan so schwer an der Interesselosigkeit der gewerblichen Kreise zu leiden da»»«. Wenn die Gerctrbetteibeirtn «in Organ b. sitzen wollen, welch, S für bie Wahrung aller gewerblichen Interesse« mit Erfolg eintreten kann, so mögen si« auch die (leinen Opfer nicht scheuen, welche die Aufrechthaltung eine« solchen Blatte» vom Einzelnen fordert. «rwarmen, der Hai ja kem Fleuch — >» in. al» ob man modernde Knochen in d«n Armen habe. Diese» hager«, halboerdeckie Gesicht ist nicht va» Mister Mammon«. Wr ist denn der Tänzer? Und die Geigen schrien immer mächtiger: »Er soll dein Herr sein!" „Demaskieren Sie sich, ich will wissen mit wem ich tanz«.' „Um zwölf, wenn die Uhr auSgeschlagen hat.-«Hören Ei« auf, ich bin müde!' „Köm«« sollen fein« Zeit haben, müde zu sein, hat «in großer Kaiser gesagt." »Er soll dein H«,r sein,' schrirn dir G«ig«n und Die U,r schlägt Mitternacht. „Kennen Königin mich jetzt? Oft wohl ist aus Erden mein Namen Mister M »mmon — ich bin nicht von dieser W lt. — Warum ich fein Monocl« «>age, wi« Ihr Minister? Weil ich in den Augenhöhlen kine Augen habe. — Ich bin von königlichem Geblüt — Sie können wohl mit mir tanzen,' ich bin der König der Könige: Mors imperator.*7) »Jetzt rasen wir ja auf die Diamantengrub« zu, König Tod," rief di« Frau erschrocken. „DaS »st keine Diamantengrude. Diamanten sind Kohle . . . alles ist Asche — und diese Grub« ist daS — Grab." — Jetzt war di« letzte Kohle in Flammen ge-starben, d'rum konnte ich den Schluss b.« Kohlen-marchenS nicht mehr erfahren. (Graz. W.) 1 Herrscher Tob. Seite 3 j*ws Stadt und Land. Abg. J>r. ?ommer ist an ein«r heftigen In» fluenza erkrankt und mus» daS Zimmer hüten. Sein Zustand gibt erfreulicherweise zu «rnst«r«n Bisorg» nissen keinen AnlasS. Während der Osterferirn wird Abg. Dr. Pomm«r zur Erholung «mig« Wochen im Sü"en zubringen. EUlier Hemeinderath. Am Freitag den 15. d. M. um 5 Uhr nachmittag« findet eine ordentliche öffenllich« Gemeindeautschuss-Sitzunz statt mit folgender Tagesordnung: Nach Milchet* lung der Einläufe, Berichte der Recht»section über: I. einen AmtsvoUrag, betreffend die Abrechnung mit Ingenieur W. Lindauer bezüglich der Schlachthof« anlage; 2. einen Amisvortrag we.en Erwirkung eines LandeSgefetz,S sür Cilli in Canalisier»ngS« angelevenheiten; 3. die Gesuche de» Johann Udwardi, Josef Arlt, Sibastian Erichen, Jakob Wußer und Joses Traugott um Zuerkennung de« HeimalSrechie« in Cilli auf Grundlag« d«r neuen H«imai«ges-tz-Bestimmungen. Bericht und Antrag wegen Errichtung einer Mädchen-Bürgerfchul«. Bericht der B^usection über einen AmtSoo^trag mit Projekt und Koftenvoranschlag, betreffend die Regelung der oberirdischen Entwässerung der Hermann- und Karolinengasse. Berichte der Finanz» section über: 1. «in« Eingabe de» .Bunde» der Deutschen SüdmährenS" um Gewährung einer Umerstützung; 2. Eingabe der .Südmärkischen VolkSbank und Spargenossenfchast" sür die Alpen» läiider in Graz um Unterstützung ihrer Bestrebungen und 3. eine Eingabe de» steiermärkisch«n Kunstver» «ine» in Graz um B«st«llung der Kunstzeilfchrift .Grazrr Kunst". Bericht de» Theatercomite» über einen AmiSvortrag, betreffend da» Ergebnis der Untersuchung der Heizanlagen de» Staduheater». Der öffentlichen folgt eine vertrauliche Sitzung. Todesfall. Sonnt,g ist unser Mitbürger, der Ringelschmtro Jgnaz Frankl im Alter von 34 Jahrrn einem schwer'», tückischen Leiden «rlkgkn. Er wurde Montag nachmittag» unter korporativ«? Betheiligung der Feuerwehr und auch im Allge-meinen großer Theilnahme zu Grabe getragen. Der wack:re deuische Mann ruhe in Frieden! Siidmark AoMsSücherei. Am 1. März d. I. wurde die hielige Süomark»Volk»dücherei, welche die Werke der besten und beliebtesten Autoren in 1500 Bänden umfasst, eröffn«». Die Bücherei ist im Stadtamte (Casse) untergebracht. Die AuSleih» stunde ist vorläufig auf jeden Montag zwischen 1 und 2 Uhr nachmittag festgesetzt. Jeder Entlehner hat monatlich den Beirag von 10 Hellern und außerdem für jede» entlehnt« Buch ein«n Betrag von 2 Hellern zu bezahlen. Die Bücher müssen innerhalb 14 Tagen zurückgestellt werden. Ta» ausführlich« Bücherverzeichnis in zum Preis« von 4 Hellern erhältlich. Die Bücherei kann von j e d e rn Deutschen benützt werd«n. ßillier Deutscher Heweröeönnd. Sonntag nachmttagS fand IM Sa^'e be« Hotel« zur „Gol-denen Krone" die Jahreshauptversammlung be» Cilli« Deutschen Gcwir."tdundtS statt. Der Ob» mann, Herr Karl M ö r t l, begrüßte die zahlreich erschienenen Muglied«r und Gaste mit heizlichen Worten und d>achte sodann dte von Herrn Dr. Pommer im ReichSrath« eingebrachten gewerdfreundlichen Annage zur Verlesung. Für di« so eifrig« Ver>r,tung der «ewerblichen Jnieressen wirb Herrn Abg. Dr. Pommer der wärmste Dank schristlich auSgesproch n. Der Schrisi'ü^rer, Herr Otto Küster, erstatte'« hieraus den T^äiig» keitSbericht, auS dem wir entnahmen, das» im ab» gelaufen.» J-hre 2 Generalversammlungen, 3 Bvll» Versammlungen, 1 Wanderversammlung in Gonoditz und 14 Äusschusssitzungen stattgefunden haben. Der Verein zählte 55 orc>en»liche und 2 unterstü» tzende Mt glieder. A« Gewerbeiage zu Graz und am Deuischösterreichischen Geweibeiage in Wien wa- d r Bund oisizi. U verirrten. Im abgelaufenen Jahre wurde die Staiute»änbe>ung, sowie die Namensänderung .Deuisch-r Geweib-bunb Cilli" bei der Siatthalterei durchgeführt, ferner eine Filiale be^ ÄlierSre tencasse des Handwerker.ereine« der Deutschen Volkspartei G-az gegründet und «in gewerblicher Vergnügnun «ui Sflug nach Marburg unternommen. Äuch wurden sehr hübsche Vereins-abzeichen an»eschuffi. D-r seor beisalli. au'gen»mm>ne Bericht schloss MII den Worten: „Sache de« neuen Ausschusses wird e« "UN sein, dem so doffnungS» voll austobenden Bereine neue »räite zuzuführen, um so zu ermöglichen. ba«S jeder deutlch» Gewerbe» irei-ende nichi nur in C'Ui, sondern in ganz Unter» st itlmark. ver Recht. Schutz und Hilf, sucht, in dem Bunde einen guien Fr,und u d >ücht>g,n Berather finden kann." (fieouaf?, Heilruse) Der Be» richt d?« Cifsi, «. H rrn P»»gerich,k. Seite 4 wurde mit Befriedigung zur Kenntnis genommen und dem Cassier mit dem Ausdrucke des Dankes für feine pflichteifrige Mühewaltung die Entlastung ertheilt. Zu dem Cassaberichte wird bemerkt, bas» die Ausgaben dadurch eine ungewöhnliche Höh« erreicht hob««, w«il einerseits bi« Statut«« d«r Siatthalterei fünfmal vorgelegt werden mußten und w«il anderseits namentlich bie Anschaffung der VereinSabzeichen bedeutende Beträge verschlungen hat. Die Abzeichen bilben allerdings einen Theil deS VerinSvermögenS. Die Neuwahl hatte folgen« des Ergebnis. Ausschußmitglieder: Berns. Eichberge r, Koroschetz. Küster, Chiba. Mörtl, Pacchiaffo, Kuhlich und Urschko; Rech« nun^Sprüfer: Riegersp«rg«r und Planko. Herr Karl Mörtl v«rw«i»t auf den in Gründung begriffenen .Deutschoölkischen Gehilfenoerein für Cilli und Umgebung', begrüßt diesen Verein, der für die Erhaltung de« deutschen Gewerbestande« von eminenter B.beutung ist, mit der wärmsten Sympathie uib richtet an bie Anwesenden bie dringende Aufforderung, den Verein nach allen Klästen zu fördern. Ueber Antrag be« Herrn Otto Küster wird d«n au» d«m Ausschüsse geschiedenen verdienstvollen Mitglied«™ Jereb tschnig unb Pungerschek sür ihre Thätigkeit ber Dank burch Erheben von den Sitzen votiert. Mit allgemeiner Entrüstung würbe dann ein Fall erörtert, in welchem die von ben Slooenen zur Bekämpfung der deutschen Gewerbetreibenden hither importierten slovenischen GewerbSleute sogar von Deutschen ben beutschen Hanbwerkern vorgezogen werben. Herr Berna ver« weist auf den Unfug, ben ber jüdische Confectionär Baruch Reitmann betreibt, indem rr burch seinen CommiS bei ben Leuten Maß zu Kleibern nehmen lässt. Nachbellt noch einig« intern« Angelegenheiten erört-rt worden waren, wurde der „Deutsch eu Wacht' für ihre Haltung Dank und Anerkennung ausgesprochen und hierauf die Versammlung ge-schloffen. Hattnnrtegenofseuschaft. Dienstag nach-mittag« fand im Gasthofe „Sraufj" unier dem Vorsitze des Vorstände« Herrn Johann Terfchek die Generalversammlung der Genoffenschaft der Gastwirte statt. Die Genossenschaft zählte nach dem vom Secretär Herrn L«it«rm «yer erstatteten Bericht« 35 Hoteliers und Gastwirt«, fünf CafetierS. «inen Kaffeschänker, brei Eodawassererzeuger, 10 Brant-weinschänker und Bierabsüller, 1 1 Fialer unb Lobn« kuischer, zusammen bah.r 65 Mitglieder. Im Mo« nate Oktober 1900 würbe an sämmtliche Brauereien, welche in Cilli v«rtr«t«n sinb, daS Ersucht» gestellt, dass sie den Verkauj de» Flaschenbieres durch Kauf-Ieute. Greisler und Tabaktrofikanten einstellen mögen. Hierüber erhielt aber die Genossenschaft keinen Be-scheid. Zur Deckung der ungewöhnliche« Ausgaben wird beschlossen, bi» auf Weiteres eine Genossen» fchastSumlage von 4 K bei allen Mitgliedern ein-zuHeben, lieber Antrag deS Herrn Altziebler wird seitens der Genossenschaft beim städtischen Gaswerke um eine allgemeine Herabsetzung deS GaSpreifeS von 15 auf 12 kr. angesucht. Die Action deS steirischen GastwirteverbandeS betreffend die Aende-rung in der Andringung der Pipe an den Bier-fässern, fo dass dieselben nicht mehr liegend, son-dern stehend angeschlagen werden, wird auch von der Cillier Genossenschaft gefördert. Z»mtscher Kastnoverein. Wie bereits mitge. theilt, findet der ursprünglich für den 9. d. M. festgesetzte Familienabend Sonnabend den 16. d. M. statt. Die VortragSordriung ist «ine vortreffliche und bietet durchwegs Neue»; an ber Spitze der« selben steht daS Vorspiel zu Lohengrin für Orgel, Violine und Claoier, welches von unseren best-bekannten Kräften Herren Jnterberger, Concert« meister Gröger und Dr. Fritz Zangger au«-geführt werden wird. Einem allseitig gehegten Wunsche entsprechend, ist e» der Vergnügungsleitung gelungen, Herrn Dr. Fritz Bratschitsch für diesen Abend zu gewinnen; unser lieber Gast wird sich mit ein'm ernsten Vortrage sowie einigen auS-gezeichneten Couplets einstellen. Die Fräulein Jenny Duffek, Paula Wogg und Mizzi Zangger werden uns mit ihren entzückenden Stimmen er-freuen und da» reizende Ter;ett au» Mikado zu Gehör bringen. Die Cillier MusikvereinSkapelle hat ein vorzügliches Programm gewählt. Da auch diesmal die Damen Fräulein Hanna Wrada, sowie Frau Professor Freiberger in lieben»-würbigster Weise ihre Mitwirkung zugesagt haben, ist ein genussreicher Abend gesichert. Liedertafel des Kissier Männergesangver-eines. Di« Kundgab« d«r VortragSordnung sür di« heitere Liedertafel am 24. d. M. (Vorabenb von Maria-Verkündigung) erfolgt in den nächsten Tagen. Zu ber Aufführung, di« «in«n glänzenden Verlauf ..Settfche Macht' zu nehmen versprich«, find bereit» Besucher von auSwärtS in großer Zahl angemeldet. ßillier Mänuergesaugverein. Die letzten Proben vor der Liedertafel müssen vollzäh ligb«-sucht sein. Donnerstag findet di« nächste Probe statt. Kheaternachricht. Samstag gelangt auf unsern Bühne di« Neuheit deS k. k. Hofburgtheater« .Rosenmontag" von Erich Otto Hanieben zum erstenmal« zur Aufführung. Da« Stück, welche« sowohl am Wiener Hofdurgtheater, wie an allen Provinzbühnen fo auch von unserer Direction in Laibach mit burchschlagendem Erfolg aufgeführt wurde, börste gewis» auch hier ein zahlreich'» Publicum finden, welche» sich für diese« so doch-bedeutende Werk interessiert. Dienstag den l9. März gelangt die Operette „Die Landstreicher" zur Wiederholung. Beginn der Vorstellung 6 Uhr. E» wird darauf ganz besonder» aufmerksam ge« macht, das» diese Vorstellung nur bei zahlreicher Betheiligung de» Publikum» stattfinden kann, da die Kosten dieser Aufführung (40 Personen) enorm hohe find. Z>er Killier Zladfahrerverein gibt seinen Mitgliedern vrlannt, das« da« Schlus«kapselschießen mit SchusSbest«n Freitag den 15. d. M. im Club-zimmer (Hotel Elephant) stattfinden wird. Ki» Kurios«« aus dem Herichtssaake. Am 13. d. M. findet die SchwurgerichiSoerhondlung gegen den srüheren Redacteur de« „SlooenSki Gospodar" Augustin Janöa weg»n Pris«vergehen« statt und wurde über dessen Ersuchen Herr Dr. Eduard Glanischnigg al« Armenoertreier bestellt. Dieser hat um Enthebung von der Armenvertremng de» Augustin Iansa ersucht, weil eS ihm als Deutschnaiionalen und Protestanten doch nicht ge« ziemt, einen Mann zu vertreten, der sich zum Strohmann« «ineS deutschfeindlichen PsaffenblatteS hergegeben hat. Aarnch Keitmau«, der Kleiberjud«, der feit mehreren Tage« unsere Stadt mit seinen „billigen" Waren be—glückt, hatte sich kürzlich vor dem Leobner Gewerbegerichte zu verantworten, weil er seine Gehilsen übervortheilen wollte. Hierüber wird auS Leoben berichtet: «Die Werkstätte deS Kleider-Händlers Bernhard Reiimann in Waasen, eine« unartenlosen Staatsbürgers, wurde vom Gewerbe» inipectorate als zu klein und gesundheitsschädlich befunden und Abhilfe angeordnet. Reitmann wei« gerte sich, eine andere Werkstätte einzuräumen, wihalb feine Arbeiter die Arbeit einstellen musSien. Acht Echneidergehilsen reichten beim hiesigen Gewerbegerichte deshalb die Klage ein, da diese Arbeitseinstellung einer grundlosen Entlassung gleichkommt, und beanspruchten Entschädigungen der entgangenen Kündigungsfrist. AlS Gewerberichter fungiert« bei d«r Verhandlung Herr LandeSgerichtS-rath Kratter, als Laienrichter waren die Herr«« Franz Ballasch und Köstenberger erschienen. Reiimann würd« zur Zahlung der Entschädigungen im Gesammtb«trag« von 262 Kronen verurthkilt. In d«r Werkstäiie deS Verurtheilten gab S schon wiederholt Anstünde." KrtrunKen. AuS Wisell, 8. d., schreibt man der „TagcSpost": Am 4. d. ist der hierorts allge» mein beliebte und strebsame Kaufmann Herr Josef Siermecki im Flusse Solla ertrunken. Er fuhr vom Markte in Klanjec heim, kam um '/,10 Uhr abends zur Brofischen Kunstmühle und ließ sich, um den Weg zu kürzen, mit seine« CvmmiS Anton Kupljen bei der Wehre burch einen Müllerbursche« mittels eines Kahnes übersühren. Der FlusS Sotla war jedoch durch Regengüsse derart angeschwollen, das« daS reißende Wasser die Leitung deS Kahnes nicht zuließ, der in der Mitte des Flusses von der Strömung erfasst wurde. Da versuchten die drei Insassen durch «inen Sprung ins Wass«r ihr Leben zu reiten. Alle brei wurden vom Wasser über die Wehre fortgeschwemmt; dem Müllerbursche» gelang eS, sich zu retten; auch der an das User geschwemmte Kupljen würd« auS dem Wasser gezogen. Dagegen verschwand d«r Kaufmann Stermecki spurlos in d«n Wellen. Nach vier Tagen wurde Kausmann Siermecki unweit Greger«dorf an der kroatischen Seit« de« Flusse« Sotla al» Leiche gefunden. Siermecki hinte,läs«t ein, Witwe «it einem Kinde. Die ganze Bevölkerung Wisell« trauert u« den beliebten jungen Mann. Steier«Srkischer Aienenjuchtverein. Der-selbe hält Sonntag den 24. d. M. um 2l/t Uhr nachmittag« im landschasil. Rittersaal« zu Graz «in« Ge-neralorrsammlung ab. Außer den satzung«mäßigrn Programmpunkten wirb CeniralauSschusS Herr Felix Baßler einen Vortrag üder die Förderung der Biknenzucht und daS Recht an Bienen halten, an welchem sich ein« Berathung d«r eben so wichtigen Nummer 21 al« schwierig zu lösenben Frage über die N«fr wenbigkeit eine« LandeSgesetzeS für Bienenzucht reihen wirb. Letztere«, sowie die Vorlage de« Entwürfe« für die Cen«ral-Ein- und Verkaufsstelle bienenwirtschaftlicher Produkte, al« Antrag der Cenirallettung, läs«t eine recht zahlreiche Betheiligung der Verein«. Mitglieder wünschenswert erscheinen. Gelber und rother Schnee. Am Montag waren viele Gegenden von Oderkrain, Oderkärnten und Obersteiermark mit röthltch-gelben Wolken de-dkckt, auS welchen ein röthlicher Schnee, b«zw. ein schlammartiger, sogenannter Blutreg/n niederfiel. Stiftung für heiratsfähige Sottuteumidche». Bei der von Franz Graf Cosroipo errichtete» Stiftung für arme heiratsfähige Soldatenmä»ch,a sind vier Plätze für einmalige Betheiligung mit je 84 Kronen erledigt. AnspruchSberechtigt sind arme heiratsfähige Soldaienmävchen, deren Väter eine« der in den ehemaligen innerökterreichischen Länder gelegenen Regimenter angeboren oder angehört haben, sowie Mädchen von Invaliden de« Militär» JnvalidenhauseS in Wien, welche au« einer währen» der activen Dienstleistung de« Vater« nach erster Art geschlossenen Eh« stammen. Die Gesuch« find mit T lusschein, Armut«, und Sittenzeugni« de« Mädchen« zu bele,en und haben di« Angaben zu «nthali«n, ob ber Vat«r nach erster Art verheiraiet ist ober war. Dieselben sinb längsten« fc« 31. März l. I. bei dem vorgesetzten Regiment«-, dezw. In-valibenhauS-Commando oder bei der zuständige« Eoidenzbehörde einzubrinaen. ?ettauer Marktbericht. Großvieh« und Schwememarkt am 6. März 1901. Der Austrieb bestand au«: Pferde 175, Ochsen 530, Kühe 612, Jungvieh 110, Schweine 2V5. Dem Urfprunge nach bestand der Austrieb zumeist au« Thieren der Marburger, Pettauer und Luttenberger Genend, darunter recht prächtige Mastthiere. Gehandelt wurde bei entsprechend billigen Preisen recht flott und wurde der größte Theil be« Austriebe« auch rasch verkaust. Größere Mengen rollten ad nach: Graz, Wien, Groß-Florian, Köflach, Wie«, Sct. Michael od Leoben, Olang (Tirol), Laibach, «ahn«-dorf und nach der Schweiz Nächster Großvieh-und Schweinemarkt am 20. März 1901. Ein reger Besuch ist wegen der Billigkeit der Ware vorau«-sichtlich und sehr e«pfehlen«wert. Schaubühne. Wir w«rd«n nicht fehlg'hen, wenn wir die ganz einwandfrei« Ausführung der Opereit«nneuh«it „Dir Landstreicher" al« den amüsanteste» Theaterabend der nun zur Rüste gehenden Saiso» bezeichnen. Das war «ine Aufführung, bei beren Beu«heilung ber Kritiker seine freundlichste Stim« mung auspacken kann. Da» Stück selbst bietet s» köstlich« Scenen, so heitere Effecte ohn« irgend« welchen Stillstand, das» der Zuschauer durch di» Handlung und die reizende Musik allein schon gänz-lich gefesselt war. Die« aber umsomehr, wenn, wie die« am Sonntag der Fall war, die Dansteller sich selbst übertreffen, wenn Gestalte«, wie di« der Frau Wolf'Stletzky und de« Herrn Schiller nicht nur den hinreißenden Humor einer glücklichste» Stimmung ausstrahlen, sondern auch alle andere» mitreißen, so das« da« Zwerchfell auch de« sauet* töpfigsten Philister« in ununterbrochener Erschütterung gehalten wird. Im fröhlichsten Uebermuth entfaltete« Herr Pistol und Fräulein Schulz sowie die Fräulein Eckerth und Stein ihre beste» Seiten. Fäulei« Kittel-Sitta und Herr Rochell iruge« vornehmlich die musikalische Seite der Ausführung mit gewohnter Meisterschaft, va« Publicum stillte da« Hau« di« auf den letzten Platz und hatte wohl schon lange nicht Gelegenheit gehabt, seinem wohlverdienten Beifall in so de-geistertet Weise Au^ruck zu verleihen. Eine» Großtheil diese« Beifall« konnte Herr Kapell-meister Gottlied quittieren. Die meisterhatte Beherrschung aller Einzelheiten war eine ganz her-vorragende Leistung de« Herrn Gottlied. Da« Ballet im dritten Acte gelangte in reizender Weise zur Auffüh, ung. E« ist somit begreiflich, wen« die«mal au» den Kreisen de« Publicum« selbst der Wunsch nach einer Wiederholung de» so löst-lichen unterhaltttfgSreichen Stücke» geäußert worden ist. E» wird sicherlich niemanden gereuen, wenn er einen Abend mit diesen classischen .Landstreichern" verbringt. Deutscher Schutverein. In der Sitzung de» engeren Au»schusse» vo« 6. März 1901 wurden für geleistete Spenden: dem Vorschus»oerei« und der Sparkasse in Badens Nummer 21 den Sparcasse» in Neunkirchen, Karbitz und Mürz-zuschlaft, den Stodtgemeinde» von Warn«dvif und Vrüx. Frau Anna Hübner in Friedland. Herrn Heinrich Schieß in Brüx, der k. k. prio. Neun-kirchcner Drucktabrik-Aciiengesellschast, der k. f. .priu. Baumwollipinuf ibrik Friedrich Eltz Erben, dem Gesang- und Orchesteeverei» und der Familie VI. Schneider in Neunkirchen und den Antigratu-kanten in Brüx; ferner der O.-G. Piestingthal für den Ertrag au« dem Vortrage H^nn« von Schwarzali, de» Ertrag der Unterhaltung vom Ü-t. November 1900 »nd der Syloesterfeier. de» beiden O.>G. in Böhm.-Leipa für die Spenden «us dem Reinertrage de« Äbiturientenkränzchen« de« k. t. StaalSgymnasium« 1900 und dem reiche» Hrirage au« dem von beiden O.'G. veranstalteten Blnmenball vom 9. Feder 1901, Ergebnis einer Sammlung und Versteigerung anlässlich eines ^efellschaft«abend« der O.-G. »n Blisowa, Eamm-lun.i der Frau Heran»« Steppe« aus dem JosesS-thaler MaSke» ball, der Frauen-O >G. in Karbitz für den Keineltrag deS KräiizchenS vom 4. Feber 1901 der geziemende Dank abgestattet. Der O.-G. in Koleschowitz wurde sür die Herstellung der Volk«-bücherei ein Betrag tewilligt und derselben einige 'Bucher au« den, Vorraih zugewiesen. Für die Er-baliung der Schule in Böhm.-Schumdurg wurde -ein Betrag bewilligt, der Schule in Gereut der nöthige Betrag sür Handarbeii«ftoff anaewiesen, der Volksschule für Knaben in Gottschee für Lern-Mittel und der Volksschule in Schoflem für Lehr-und Lernmittel die nöthigen Mittel bewilligt und dem Kindergartenverein m Rann eine Subvention ^ür 1901 zugewiesen. Angelegenheiten der Schulen in Nieber-EmauS, Allbuch Döberney. Reiditz, RosSwein, St. Egidi, Sauerdrunn und Reisnig wurden berathen und der «Erledigung zugeführt. Herr Wände,lehrer Nowotny erstattete ringe-henden Bericht über seine letzte Reise und d«e tz. Unterwifternitz, Schöllichitz, Czer-nowitz, Kumrowitz, Obe..Gerjpi«, Hussoniitz, Mähr.-Weißkirch?», UngerSdors, Bölien, Neu«,«schein, Nessas Schicksat des todesmuthigm Aure»- Voltes, un,erer heldenhalten Stamm.sblüver, die «il Hingabe d>« letzten Blu:«iropfen« ihrem über» mächtigen Bedränger Vaterland und Freiheit in heiß m Sirene abzuringen suchen, erfüllt in allen deutschen Gauen, landaus landab, in Städten und Dörfern, die Seelen de« ganzen Volte« mit allve» geisterte? Theilnahme. Da« soeben bei K Thiene-mann in Stuttgart erschienene Buch: „Siegen oder Zierden •„ Die Helden deS Burenkrieg« von Fre» duit Romipel, ParlameniSberichierstatter und Krieg«-«»rrefpomdcnt in Pretoria, bestrahlt mit hellem Lichte Hea Kamipivlatz und die Kämpfer, den Ursprung ter oerschwistt-rteii Republiken, ihre Anfechtungen. Be-ftredunizem und KnegSthaten von Ansang bi« heut«! Die Busenfreunde insgesammt werden daS schöne, gerecht«, bilderreiche Buch beschauen und lesen und einstimmeen in taS Wort, mit d«m jüngst «in Redner » vieltatusendköpflger Versammlung einen BeisallS-stürm emifeffelt hat — da« unbestreitbare Wort: "ES würtde ein Herzblatt auS der Weltenblüte ge» rissen weerden, wenn die Buren untergiengen! Und w,e auch» zuletzt die eisernen Würfel in Südafrika fallen miöften, diese« gehaltvolle Burenbuch wird seinen BSefitzern al« Denkmal weltgeschichtlicher Er» «iguffse »ein kostbarer Schatz bleiben sür Lebenszeit. Hegge» das Krnmmschließe». Im ungarischen Abgeordnaetenhause wurde die Debatte über das Landesverrtheidigungsbudgkt sortgesetzt. Abg. Gabriel Ugron pprot. stierte gegen die Strafe des Krumm-schließe»«! und Anbindens Er reichte einen Be» schlussantitrag ein, wonach diese Strafen abgeschafft «erden sisollen. Der Bcschlussantrag wurde, nachdem Nch Staaatsjekruär Gromon dagegen ausgesprochen hatte, abgigelehnt. Z>a»5 Petroleum wird billiger. Die Petroleum-Raffinerieien haben die Preise um eine Krone herab-gesetzt. Z Die Preisermäßigung trat mit 1. März in Krast. — Wahrscheinlich macht die elektrische Be-leuchtung, g, die bald in jedem Bauerndorf eingeführt wird, denen Petroleum-Königen schwere Concurrenz, dass sie : sich dadurch bewogen sühlten, den Preis herabzusetzen. Irr^r Landespräsident als ?olizi>chen Aogeordnetei» Hause Hai das Jntresse für die Liguori-Moral un-gemein gesteigert. Die Moraltheologie de« heiligen Alphonso Maria Liguori wird nicht allein in allen in- und a sländischen Blättern eifrig eiörtert, sondern auch in der Übersetzung sehr gesucht. Die Die Grußmann'sche Broschüre wird massenhait ge-kauft und gelesen. Der Verleger musste bereit« wieder eine neue Auslage drucken lassen, die nun als di, siebenundfünfzigste in Stettin er»chienen ist. Sin „Nachfolger ßßristi" anno 190Ü Ein seltener Act romi,ch-prie>t«rlicher Pietätlos,gleit und Gefühlsroheit ereigneie sich am Sonntag den 10. Fe» bruar in Pirnik bei Mährisch. Neustadt. Der dort wohnende 93jährige Büchsenmacher Karl Feik, ein in ärmlich-n Verhältnissn lebender Grei«, der sich allgemeiner Beliebtheit erfreute, ein braver, ehrlicher Charakter, der sich bi« in seine letzten Lebensjahr« durch seine Hände Arbeit kümmerlich ernährte, fühlte sein Gab« herannahen und bat, ihm einen Priester zu bringe». Sofort fand sich ein Landwirt b.reit, für diesen Zweck Wagen und Pferde beizustellen und bald stand ver ersehnt» Tröster in der Todesstunde am Beti« d.« Sterbenden. Hier aber spielte sich nun em von unglaublicher Würdelosiakeit uno römisch-clericaler Anmaßung zeugender Auftritt ab. Der auS Mäh.-Neustadt erschienene Kaplan Puter Hermann Ludwig begehrte in auSkührlicher Beichte die „Sünden" deS Greise« zu wisse». Der gediech» liche Greis, der infolge Krankheit in den letzten Jahren einigemal verseh?» wurde und ohnehin ge-beichtet hatie, «»widerte: .Wa« soll ich denn sapen, ich w«iß ja nicht, wa« «in« Sünd« ist?" Der Kaplan aber sordert« fortwährend, der Grei« müsse seine Sünden hersagen, schrie dabei den schwer» hörigen und wohl auch nicht mehr ganz zurechnunfl«-fähigen Grei« an. das« dieser endlich schon ganz böse wurde und in begreiflicher Aufregung, da diese Scene über eine halbe Stunde gedauert vatt«, schließlich sagte: .Wenn ich könnte, ich würde Sie sofort hinausjagen!" Der „Hodjivürdigt* (!) ver» weigerte hierauf dem 93jährigen Grei« die Hostie, fuhr damit zurück nach der Stadt und sagt« zum Kutscher d«S Wagen«: „Ich bin 16 Jahre Kaplan, doch ist mir noch nicht vorgekommen, dass mun mich au« ber Wohnung eine« Kranken hinausjagen wollte. Das Begräbnis kann er sich suchen!" Der Sterbende indessen wünsch« sich dennoch einen Priester und so gieng anderen Tage« ein Bote nach dem Piarrhof in die Stadt, der vom Dechant den Bescheid erhielt: ES soll nur jemand »einspannen" (von Mähr.-Neustad» nach Pirnik ist e« nämlich zu Fuß eine kleine Viertelstunde Wege«!) er wird oen Kaplan Stöckl schicken. Dieser kam auch that-sächlich Momag 11. v. M. um 4 Uhr nachmittag«, nachdem er mit dem Wagen abgeholt worden war. verabreichte dem Sterbenden die letzte Tröstung, und nacht» 2 Uhr fchlos« der Grei« da« müde Augetzfür immer! Vothschild und seine Aeltenernng Die Prager antisemitische Wochenschrift »Nov« Listy" bringt in der Nummer vom 23. o. M. sol-gende Mittheilung: „ES ist allgemein bekannt, wie die großen Geldbarone eS verstehen, sich der rich- Seite 5 tigen Sieuerbemessung zu entziehen, während die der öffentlichen Rechnungslegung unterworfene» Actiengefellfchaften unter dem Drucke der Steuern leiden. Geradezu haarsträubend «st e« aber, wa« für ein MifSoerhältni« in der Besteuerung de« Haufe« Rothschild besteht. Diese« Hau« hat selbst bekannt, das« da« in einem Bankgeschäfte investierte Capital 77 Millionen Gulden beträgt. Vergleichen wir einen kleineren GewerbSinbaber mit Rothschild. Wenn fo ein Gewerbeinhaber ,n feinem U»t«r» neh »en 1009 Gulden investiert Hai, so mus« er wenigste»« 2J> fl. an Gewe, besteuern zahlen. Nach diesem Maßstabe müsste Rothschild, ohne Rücksicht darauf, das« ihm die S>euer eigentlich progressiv vorgeschrieben werden sollte, 1,925.100 fl. zahlen. Rothschild zahlt aber nur 125.000 fl., so trifft er e«, sich die Sache einzurichten. E« wurden ihm ursprünglich 250.000 fl. bemessen, wogegen er re-curierte. Hierauf wurde dies, Ziffer auf 174.000 fl. ermäßigt, wogegen Rothschild wieder recurierte, und schließlich wurden ihm jene 125.000 fl. bemessen. Für diese Ziffer dirimierte der Vorsitzeode der nieder-österreichischen La> de«commission, und da« Sinter« amt hat gegen diese Sieuerermäßigung keine Einwendung erhoben. An Perfonaleinkommensteuer zahlt Rothschild bloß 143.000 fl., wa« in keinem Verhältnisse zu seinem riesigen Einkommen steht. Zur Illustration der Verhältnisse Rothschilds diem, das« er, obwohl er m» Rucksicht aus seine riefig«« Einnahmen zu wenig an Personaleinkommensteuer zahlt, dennoch in jenem Umk>ei>», zu welchem der-selbe mit dem zweiten Rothschild und mit Gurmann und Wittgenstein gehört, da« ganze erste Drittel de« ^truerbetrage« leistet, während aus da« zweite Drittel schon 2500 Steuerzahler und aus da« dritte 11.600 P-tfonaleinkommenstkuerzahler entfalle«. Wir fühien diese« drastische Beispiel an und behus« Vergleichung konstatieren wir. das« die Lande«ba»t de« Königreiche« Böhmen, al« ei» keine«weg« auf bloßen Gewinn berechnete« Institut, vorige» Jahr 146.000 fl. an Einkommensteuer zatilte. also mehr al« da« 70 Millionen besitzende Hau» Rothschild. Die LandeSbank hat »ur fünf Millionen Gulden investierte» Capital. Die Gewerbesirma (Xirnostenslc» Banka), deren Capital kaum den siebenten Thetl de« im Bankgeschäfte Rothschild« investierten Ca-pital« beträgt, zahl« zweimal so viel al« die Welt» sirma Rothschild. Ans diese« Mis«v»rhättni< in der Besteuerung der Millionäre mus« ausmerksa« gemacht werden, denn hier haben die Finanzminister ein offene« Feld sür neue riesige Steuereinnahme»." Influcvja. Bei der Influenza, die leioer noch immer Nicht weichen will, ist t» von außerordent» licher Wichtigkeit, das« in den Wohn- und Schlaf» zimmern j derzeit auf gute Luft gehalten wird. Da e« nun nicht angeht, immer bei offene» Fenstern zu leben, so «rage man wenigsten« dafür Sorge, das« die Zimmerluft nicht zu trocken wird und keine Ausdünstungen bewahrt. Am leichtesten ist dem abzuhelfen, wenn man auf dem warmen Ofen un-unterbrochen ein Ge'äß mit Wasser erhitzt und in dasselbe zwei- bi« dreimal täalich etwa 10 Tropfen gute« sranzösi'che« Terpentinöl oder Wachhold«» deerenöl schüttet. Durch die Verdunstung de« Oele« wird die Lust de«ii ficiert und ozonisiert. Ferner wird gerathen, sich möglichst warm zu kleiden, einen guten Schiuck Wein zu thun, auf der Straße event, zu rauchen und vor allem keine Furcht vor der Influenza zu haben. Zu dem letzten Punkte fei eine alte E> zählung aufgtfrischt. Ein Buuer reitet durch einen Wald, wo ein alte« Weib ihm begegn,» und ihn bittet, es mit aufsitzen zu lassen. „Wer bist du denn?" fragte der Bauer. „Ich bin die Pest', antwortete da« Weib. Erschreckt schlägt der Bauer aus sein Thier, das« e« eine» hohen Sprung macht. Die Alte bat ihn unterdessen wieder ein-geholt. ..Warum willst du fliehen?' sagte sie zu ihm. »Glaubst du denn, das« ich ohne dich nicht zum Dorfe gelangen könnte? Sei drum gefcheidt und hilf mir fort, dafür verspreche ich dir. dich und d,e Deinige» zu schonen.' „Sitz auf", sagte der Bauer, und nun ritten beide dem Dorfe zu. Al« sie 20 Schrille geritten, hielt der Bauer an: „Du würdest mir einen großen Gefallen thun, wolltest bu den und jenen auch schonen." Da« Wnb antwortete: „Ich werde sie schonen." Und sür immer andere bat der Bauer, bi« endlich, al« sie am Dorfe anlangten, der P.st nur zehn Opfer übrig blieben. An demselben Tage starben aber schon 30 Menschen dahin. Der Bauer lief zur P'st und sagte: »Du bist eine Wortbrüchige, zehn wolltest du nur haben und nun sind schon dreißig todt.' Die Pest aber entgtftnete: „Ich hade mein Wort genau »ehalten, 30 sind allerding« gestorben, davon aber nur 10 an der Krankheit, 20 an der Seite 6 .Ventsche Wacht' Nummer ?! Furcht vor derjelben.' Die Moral von der Ge-hchichte: Fürchte dich nicht vor der Jofiuenza! Hin gelungenes Scheriwsrt fiel in den ersten Ukich»ra>h4sivnng»n auf den Bänken der Alldeutschen Ljereinigung. Ein mit schlagfertigem Humor de» gabier radikaler Volk«Vertreter äußerte nämlich: ^Run wollen wir «al mit Herrn Körb«» «21" spielen, — Schön«»r mischt — alldeutsch ist Trumpf." Hin merkwürdiger Aeschl»s«. Neulich ver-sagte im Troppauer Gtadttheaier der eiserne Vorhang; die Leute erhielten da« Geld zurück und gikn»'» nachdause. Da der Direktor durch den Aussall der Vorstellung «inen Schaden erleidet, suchte er d«i« G«meinderath« um «int Entschädigung von 200 Kronen an. Obwohl sich M'hrere Redner, besonder« Dr. Mohilla, sür eine günstige Erledigung de« Gesuch«« einsetzikn. würd« da«s»>b« abschlägig btschudtn. weil der Direktor s«lbst dufur zu forgen habe, da»« di« Sich«rh«it»vork«hrungen in Ordnung feien. E« gibt fein Parlament mehr, da« bunt« schickiger ist, wie da« österreichische. Prof. A. L. Hickmannt'« .Sitzordnung und Parteien de« öfter». Abgeordnetenhause«. XVII. Session. März 1901", eben bei S. Freyiag & Berudi. Wien Vll/1, Schoitrnsrldgafs« 64, er-schienen, bewei«t die«. Interessenten seien aus die hübsch in Farbendruck auSgesührie Uebersicht der Sitzemthtilung. Gruppierung nebst Siärk«-Anf.abrri der Parteien ausmertfam gemacht, die gegen Ein» ftadunn von 86 b gegen bar oder in Briefmarken von jeder Buchhandlung, wie auch vom Beilage oeli'fert wird. Achtung vor am Stande gebrochenen H läsern! Aus «ine merkwürdige Art tarn vor »urz«m «ne Münchener T>fchl«r»frau in den disten Jahren um rhr Leben. Sie verletzte sich im Gasthaus, au einem »las,, da« am Rande zeisplungeo war. unbedeutend du Oberlippe. Die Frau achtete ansang« nicht aus di« Wunde, empfand aber wenige Siunden danach heftige Schmerzen, wobei ihr da« Gesicht d»« zur Unkenntlichkeit anschwoll. Al« man morgen« den Arzt rief, war die Blutvergiftung bereu« so weit vorgeschritten, das« kein» Rettung mehr möglich war. D,e Bedauernswerte verschied unt»r unsäglichen Schmerzen. Apotheker Arady's Magentr-pfe», srüher auch unter dem Namen M a r i a z e l l e r Magen« tropfen bekannt, erfreuen sich w«g«n ihrer er» probt«n, vortttfflichkn. anregenden und kräitigenden Wirkung bei Magenschwäch« unv Brrdauung«-störungen in allen Bevö>kerung«classen grober, stet« wachsender Beliebtheit, sind in allen Apotl-«k-n vori äthig. Wir «mpfrhlrn uns«r«n gethrte» Lesern, bei Bestellungen auf die im Jnferatentbeile unsere« Blaue» enthaltene Abbildung der Schutzmarke und Unterschrift zu achten, womit die Verpackung der echten Mariazeller Magen,ropsen versehen ist. Wir machen Unsere geehrten Leser auf da» Inserat der Uhrenfabrik und Ervortfirma H-irn« Konrad in vrüx (Böhmen) ausmerksam und em-pf.hlen den Bezug der von der genannien Firma her-gestellten Waren, deren Öüte sowohl durch goldene und silberne AuSstellungSmedaillen al« auch durch Verleihung Ui kaiserliche» Adler« unzweifelhaft dargethan ist. Die Firma, welche sowohl im In- wie auch im Auslande ein wohlverdiente» Renommv geiueht. verschickt nur echte vom k. k. Münzamte pnneierte Gold- und Silber' «hren und garantiert schriftlich sür den Feingehalt de» Solde« und de« Silber«, sowie auch sür richtigen und verläßlichen Sang. Reich illustrierte Prei« «ataloge (Derben aus Verlangen grati» und franko versandt. Kin verbreitetes Kansmittet. Die steigende Nachfrage nach .Moll« Fr a n , d r a n n t w e i n «nd Sal," beweist die erfolgreich« Beiwendbarleit diese», namentlich al« schmerzstillend« Einreibung best-bekannten antirheumatischen Mittels. 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Leren». — Rhopcntika. — Runder Fleisch- oder Butter» korb mit Fayence. — Rüdliche Winke. — Hochzeit»' Gedicht. — Triplychon. — Personalnachricht. — Menu. — Verschiedene». — Korrespondenz der Redaction. — Modetheil, enthaltend über 70 Illustrationen und einen Schnittmufterbogen. — Inserate. Der Byzaniinitmu». Unter diesem Titel ver-öffentlich« di« „Ö a r t« n l a u 6 «* einen höchst lesenswerten Aufsat, in dem der Versasser Max HauShofer nachweist, dass der Byzantinismus nicht nur im Römer-reiche des Kaisers Deocletian, sondern seither fast überall und zu allen Zeilen geblüht hat, und das» noch heute die ganze Eulturrvelt ihren Byzanltni»muS hat. B. Ehiavaeei beschreibt einen FaschingSnachmittag in Venedig, dessen lebhafte» Treiben ein charakteristische« Bild von F. Müller Münster vor Augen fübn, und Richard March hat eine eutrurgefchichtliche Abhandlung über »Wirt«-hautfchilder' beigesteuert, die mit zahlreichen Abbildungen L. Jandas geschmückt ist. I. C. Heer» grobangclegter Roman „Felix Notvest" gestaltet sich immer spannender und Paul HeyfeS Novelle »San Vi.iitio" findet einen voUbcfriedigenden Abicklus«. Neben vielen Illustrationen von echi künstlerischem Gepräge wird eine in Farben-druck ausgeführte, entzückende Kunfibeilage, .Künstler» blut' von E. Louyot, Aug und Herz jedermann» erfreuen. Bon der Wiener Wotenfchrift „D i« Z« l t* (Herausgeber Prof. Dr. I. Singer, Dr. Max Burckhard, Dr. Heinrich Kenner, Prof. Dr. Richard Mulher) ist da» 336. Heft erschienen. Abonnement« aus diese Wochen-schrist, Viertels. 6 K, nehmen dte Post, alle Buchhand-lungen und die Administration, Wien. IX/3, entgegen. — Einzelnummern 00 h. — Probenummer grati« und franko .Illustrierte Rundschau" Nr. 3 vom 10. März hat folgenden Inhalt: Prinz Regert Luitpold von Bayern (Mit Porträt.) — Eine Kärntner Ehren-galerie. von R. vietor Loren,. (Mit zwölf Jllustr) — Französtiche Ringkämpfer. Bon Sarl Holder. — Die Pariser Markthallen. (Mit Jullustr. — Die Toiletten M Papste» — Technische». — Theater und Musik. — Feuilleton: Der Seniu« uvd feine Zeitgenossen. — vermischte«. — Notiz. — Dillinger'« Reiseführer: Miramare. (Mit Jllustr.) — Touiistische». — Ber-kehr»wesen. — Allerlei Nützliche». — Au» Stab und Fern. „Iireie Deutsche Schake^'. politische» Schul., volkSthümlicke» Elziehung» und Unterricht»btatt. Her-auSgeber und Schriftleiter Rudolf Rehling, Wien, 19/3. Blochgasse I. Erscheint am I. und »5. jede» Monate», mindesten» 10 bi» 12 ©eilen stark. Bezugspreis: Jährlich 2 fl., halbjährlich I fl., im Vorhinein. Ver-waliung: Heinrich Jäger, Wiea, 14/1, Neubaugür'el 40, wohin alle Bestellungen, Ankündigungen und Selb» sendungen zu richten sind. Die .Evangelische Kirchen, eitung für Oesterreich", herausgegeben von Dr. theol. Arihur Schmidt, evang Pfarrer in Bielitz (Oefterr. Schlesien), die gegenwärtig im 18. Jahrgange ericheint, ve,trit»mit Sntichi hältlich. FRITZ RASCH, im. CILLI.ä Nuiervilö. 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Nr. 7, nachstehende Anordnungen getroffen : Das Aushängen und Auslegen von Waren aller Art auf Strassen und Plätzen, sowie unter den Hausthoren ist aus Sicherheits- und feuerpolizeilichen Rücksichten verboten. Das Aushängen und Auslegen von Waren darf nur in geschlossenen Schaukästen, deren Anbringung den Polizei und Bauvorschriften entsprechen muss, stattfinden. Ebenso ist jeder Verkauf unter den Hausthüren und Einfahrtsthoren untersagt. Auf die festgesetzten Jahrmärkte hat dieses Verbot keine Anwendung. Dawiderhandelnde unterliegen einer Geldstrafe bis zu 100 K, event, einer Arreststrafe bis zu 10 Tagen. Stadftauit Cilli, am 6. März 1901. Der Bürgermeister: Stifter m. p. 5804 J. Pserhoser5 Abführpillen sind seit oielen Jahrzenten allgemein verbreitet, unb gibt es wenige Familien, wo diese» leicht und milde wirkende Hansmittel fehlen würde, da« von vielen Aerzten dem Publikum bei den üblen Folgen schlechter Beedau»»g und Stuhl»eeh»ltn»g empfohlen wird. Von diesen Ptllen, auch unier dem Namen Pserhoserville» oder Pserhofer's BlutreiaigungS-Bille» bekannt, kostet eine Schxchtel mit 15 Pille» 21 kr., eiie Rolle mit 6 Schachteln 1 fl. 5 !r., bei vorheriger Einsendung des Betrages kostet sammt portofreier Zusendung: 1 Rille 1 fl. 25 fr., 2 Rollen 2 fl. N kr.. 3 Rolle» 3 fl. 35 kr., 10 Rolle» 9 fl. 20 kr. — Gebrauchsanweisung beigelegt. Einziges Erieugungs- nnd Hauplverfandt-Lager: J.Pserhoser's Apotheke Wien, I. Singerstraße 15. sesi Ks wird ersucht, an^drncksidi A. ^serliofer's Msüsjrpiss.'n »u verlangen und darauf zu achten, das« die Deckelauischrift jeder Schachtel den auf der Gebra»ch«°Anweisung stehenden Namenszug I. Pferhoser. und »war in rither Schrift, trage. kräftigender Einwirkung auf den Magen bei Verdauungsstörungen. Preis eine» FläschchenS 22 kr.. I Dutzend Fläsch »en 2 st. Trn,'tl.»sknm " 2 Pferhoser, 1 Tiegel HroMifam «0 h (mit grancojUf. es kr. I. Pserhofer's Epiywegerichsafl schleimlösend, ein Flaschchen 50 kr. I. 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WM" Bei vorheriger Si»se»du»g de« Gelddetrage» («m besten mittels Posi-allweisung» stellt sich das Port» dedeuteud billiger als bei Rach»ah»ese»du»gea. Seite H .Deutsche Bacht" Nummer 21 nei§e>AnkÜDdigiing für die Frühjahrs- und Sommer-Saison. Mache hiemit meine geehrten Kunden und das P. T. Publikum von Cilli und l'n p. bürg höflichst daraut aufmeikfaii). dass ich nächstens behufs Einkaufe« von Neuheiten in ModellhOten, so auch Confection: Miintol, Krfleon und Jnckvn, wie auch Modeartikeln nach Wien reise, und ersuche ich, mir eventuelle Bestellungen bis liiiiffMteiiH SO. März 1. J. aufgeben zu wollen, und werde ich leatrebt sein, meine geehrten Kunden durch reell« und solide Bedienung zufrieden zu stellen. Zur Modernisierung bestimmte Höte bitte mir bis zum genannten Tage Überbringen in wollen, da ich dieselben mitnehme. Um zahlreichen Zuspruch bittet Hochachtungsvoll Anna Sadnik, Cilli 5700 Grazerstrasse Nr. 23. 1 Z i So Stets das Neueste in Saison-Neuheiten! 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An Gnvinn pro 190« ............ 6.086-67 79.738-56 2.860*89 421-36 365-20 336-48 847-34 90.6*6-50 ttoit Ende 1900 gehörten bettt Spar, und Credit-Vereine 32 Mitglieder mit 139 Stammantheilen an, von welchen 6 Mitglieder 19 Stammantheile gekündigt haben Dem Bereine gehörten Mit Ende 1899 «2 Gesch»ft^ntheils.Mitglieder an,^zu melchen im Laufen de« Jahres 1900 77 Mitglieder neu beigctretenünd. j davon haben 2 Mitglieder ihre Geschäftsanteile gesündigt. 5803 ' » 1 *... a 'i#rn«ftnnrMiroer Sari it...... i *>♦»«• WmbrrVtfcttfrfc T'tuc# n*r ..(Irleis^TITir