LmlmcherMMtmlg. HUM «M Pr»numflal!oni>pr«>»! Im «lomploll «an,z. c«^ ^ ^ «> < ^X. « 3»s«l««»»»««bs^ ^ <^. Mit 1. Februar beginnt cin neucs Abonnement alls die „kaibacher Ieituilg." Der Prä numerations - Preis beträgt siir die Zcit voin 1. bis Knde Februar l872: Im Comptoir offcil.......— fi. 92 lr. Im Comptoir unter Couvcrt .... 1 „ — ,. Für Vaibach ins Haus zugestellt . . . 1 „ — ,. Mil Post unlcr Schleifen.....l ,. ^5i „ Für die Zeit vom 1. Februar bis (5ndc Juni: Im Comptoir offen.......4 si. <'.<» kr. Im Comptoir unter Couvert . . . . 5> „ — „ Für Vaibach ins Haus zugestellt . . . l» .. — „ Mit Post unter Schleifen.....<; .. 25, .. Alntlicher Theil. Der Minister dcS Idncrn hat im Einvernehmt!! mit oen bclheiligtcn anocrcn l. l. Äiinisterlcn dcn Herren Eduard Fischer, ArolfDletz, Wilhelm ^racnlcl. Achilles v. Melingo, Maximilian Maulhncr und Dr. Arnold Pann die Gewilligun^ zur Enichluug einer Acliengcsellsch>:ft unlcr der Firma „Wiener Vauocrem" mit dcm Sitze in Wien erlhellt und deren Statuten genehmigt. Der Minister des I,mern hat im Einvcruchmen Mil den bcthclliglcn anderen l. l. Ministerien den Herren Hermann Riltcrshausen, Franz Karl Peusens und Dr. Gustav Hccher die Gewilligung zur Errich» lung clucr Aclicngcscllschafl unlcr der »Firma „Erslc Eizcnbahnwagen^Vclhgesellschafl" mit dem Sitze in Wien ertheilt und deren Statnten genehmigt. DaS l. l. Landesprästdium hat eine im Bereiche der polltlschcn Verwaltung in Kram erlcdia.lt Äezills« secrelillSstclle dcm Diurnisten Anton Zadnil ocrlichen. Nichtamtlicher Theil. VllUl Cage. In den Ausschuß» und Eomit^Vitzungen dcS Ab' gcordnctcnhauseS wird fleißig sorlgearbeitct. Wir haben demnächst den Schluß der im Subcomll«' schwebenden Vclhandluna.cn über die gali zische Resolution, wovon der „ächstc E'ilwilslunslsgang ganz und gar a!^ hängig ist. zu gewärtigen. Früher wird auch die N c, l h wa h l y esc tz - N ooclle nicht vorgelegt wcrdrn lümicii, da ja die Eventuallliit. wenn die Dinge sich gunsOa abwiclcln. «»serec« brachten« bestehe,, muß, auch ohne jcucs Hilfsmilttl Hand an die Wahlrcform zu lcqcn. Was über da« iöul,com!l6 andeutungsweise be-lannt wird, lauttt günstig. Mittlerweile durften nnch ^ie Arbeiten dcs Fi'mnz^lusschllsscS so vorschreilcn. daß noch in dieser Woche die Äudgetberathung im Hause wird beginnen lönncn. Das Ministerium Aucreperg hat, wie dcm „Pester ployd" au^« Wicn berichtcl wird, bereit« die kaiserliche Ermcichligun^ zur Einbringung dcS Nolhwahl« gesch, Entwurfes erlangt, der noch in der letzten Zcil Gegenstand wiedeshnlter und rcifiichcr Prüfung war. So soll nun auch dieses Gesetz noch in dicscr Wochc vor daS Abgeordnetenhaus gelangen und di: Annahm, dcsslllicn von der R.qicrung inil allem Nachdruck bcfüvwnrlcl werden. A, den Polen zumal wird ts gr lege,, s'iu, bc« diessm Anlasse dll der Satz: ai» il^w «ü»^!-«!, dann solllc gerade die verfassungstreue Piesse den fanatischen Wi^rsland, den die versassungsfeind» lichen Organe der ^ahlgtsevnc.vlle entgeatpsehen, wohl beachten und aus diesem dic Nutzanwendung febdpscn. taß eine solche Novelle dock ein Mtttcl scin müsse, wohl geeignet, die Bcrfasslma einigermaßen gcgcn secessionistische Allenlatc sicher zu ficllcn. Iü, Ucbri^cli abcr beweist der Umstand, daß d Untergang zu retten und aus Croatian einen Slaul ersten Ranges ^n n.achen, wo die Regierungsgeschafle ihren waberen Händen anvertraut werden müßten, damit jeglicher Gcsinnung^enosie mit Äml und Würbe fin die Demoralisation im ^andc belohnt würbe. Ausgc rüstet mit dem Manifeste ln "cplcmbcr. gcrircn sie sich als treue Alchänger tn> .grundgesetzeS und nrbciltn mit Geld nnd Lügen unlcr der unerfahrenen Vollemllsse, unter dcr schlichttn Bürgerschaft, unter den wanlelmülhigen Staatsbürgern dahin, daß Croalien in cin Provisorium käme. um wieder ein Spielball zu werden mit Zugrunderichlung jeglichen materiellen und geistigen Fortschrittes, daß es erst nach Jahren auf die Stufe der Cultur und deS Fortschrittes käme, auf welcher sich andere vorgeschrittene Nationen heule befinden. Hader und Fehde, Huh und Verleumdung, Vernichtung jeglichen moralischen Staatsgefühls und Nichlanerlen-uu»g dcs sociellcn und staatlichen Einverständnisses, daS ist »hr ^cbenselcment als Männer, welcher einer sogenannten nationalen respective einer illyrischtn Partei angehören, die in ihrem Liberalismus keine andere Partei dulden will im constitutioncUcn Staate, wcil sie ihnen aus dic Kappe gehl und ihrcn IcsuitiSmuS und EgoiS» mus auS ^ichl zieht. - Eine Anzahl Männer, die sich nicht glscheult haben daS berüchtigte September-Manifest zu unterfertigen, hätten mit der erlauchten Krone als gewählte Repräsentanten der Nation im Randlage in legislatorische Verbindung treten sollen, welche daS sanc-lionirte StaalSgrundgesetz negircn und tudul» rk«l machen wollten. Mlt inniger Befriedigung nimmt jeder gemäßigte und legale Slaal ' die Auflösung deS Randlage« an, nicht so die . ^ fraction, die ihrcn Muth» willen in den staltgeiliiuclicu Confcrcnzcn abgekühlt, wo es buut und darüber gegangen sein soll. Wie verlautet soll ein zweites Manifest an die Nation gerichtet werden, auf dessen Inhalt man nach dcn Enuncialionen des „Obzor" und der .Südslavischcn" schließen kann und in welchen der gisligc Pfeil auf dic Regierung und die Unionsparlci geschleudert wird. Ungewiß ist e«, ob du gewesenen Volksvertreter der sogenannten nalio» nalen Partei ili ^»Ndum das zweite Manifest unter» fertigen werden, da sich unter demselben line Fraction gebildet hat, we!" . für da« jeil, wenn die «Uyrifche und die jüdslaoi» sche Idee aus dcn Köpfen einiger Volkebeglücker eben so entschwinden würbe, wie sie aus dem (5aslauer Gefilden und den russischen Schmcsteppcn nach Croatien geschmuggelt ist, und wenn die wahren Patrioten der nationalen Partei daS Heil und die Zukunft Croatitn« im Verbände mit der Slephanslronc suchen möchten, statt daß sie sich außerhalb dcs vorgezeichnelln Kreises bewegen und in ciner Hochpolilil taumeln und lununcln, um der Welt wieder den Veweis zu liefern, daß Croa-licn constitulionell nicht regiert werden könnte, bei solchen schroffen und unfinnigen Anforderungen, deren Vcl» wirllichung das ^and und die Kation in einen unabsehbaren Abgrund stürzen würbe." Parlamentarisches. Wien, 27. Illnner. Nach Schluß der Plenarvrisan'mluna dcS Abgeorb nctcnhauscS am 5?6. d. trat. wie die „Rcichsraths ^or» respondcnz" berichtet, dcr Finanzausschuß noch zu einer achten Sitzung zusammen, welcher von Seile der Regierung Se. Exccllenz der Herr Hanbelsminister Dr. Ganhans, dann die Ministerialrülhe Kllpccla und Vrun-ner dl'wohnten. Dcr Gcrichtcrslatler Ritter v. keilen, das Referat über dcn Slaatsooranschlag de« 'lcriums fvlt, und zwar bei Tllel ^ deS Erfordernisses. „H^scn- und Seefaniliitsbiensl." Da« ordentliche Erfordelniß dilscS Tilcls. präliminirl im Staalsvoranschlagc mit 77,1,K77 ff . wird nach dem Antrage dcs Rcj, >r mit 7 ' ss. eingestellt. Rücksichtlich der «mhebun«, l»e« ssrelhasenS von Triest lV ^ fola^ndc '' ' ' „: ..< , . ^'"> t" , '"8 beS Frechasln«» von Tl'csl >u clNjtt ., ^ z,chen, sowie die entsprechende Vorlage riol-.-------., -> > ,^ kie in das Jahr lft75 fallende gän^lichc Vl le« ' Anbaues als den für dilsc Mahrcgcl gccignclcn ^cil. ss in ?ti't>sickl zu stcllcn." Glcich^cillg sragt er dcn Minister, ob in dieser Sache bereit» etwa« gclhan sci und welches Schicksal dltfe Resolution allenfalls zu erwarten habe. Sc. Excellln "' ' -,sler Dr. Ban^ns: Ml dcr Aufhebung t, sci cr i?n Pimcip ein- verstanden; jcdoch ft, die ^iagc der ^ ^cs Triester Fuihas^ns ciue sehr schwicrige, bic ^..,. ^.arbeiten b«. 172 dinge und nicht einer übereilten Lösung zugeführt werden dürfe. Was die übrigen Posten des außerordentlichru Er« fordernisscs anbelangt, so wird für die Post „Physio-graphische Arbeit«:!, im adriatischen Meere" 5000 fl. conform der Regierungsvorlage; für die Post ..Münzverlust' statt 20pCt. nur 15pCt., daher statt 279.800 nur 209.8.1)0, für die Posten „Außerordentliche und neue Hafcnbauten". „Außerordentliche und neue Seelcuchten", «Außerordentliche und n?ue Hochbauten" statt der präli« minirten '«2.449 ft. nur 362000 fl. bewilligt. Die Bedeckung des Titels „Hafen- und Seesani, tätsdienst" beantragt der Berichterstatter statt mit der von der Rcqieruna beantragten Summe per 352.92? mit 43:, (XX) fl. einzustellen, welchem Antrag sich der Ausschuß bei der Abstimmung anschließt. Es wird hierauf zum Erforderniß des Art. 7, „Postaefällc". übergegangen, welch?« von der Regierung mit 11,093.640 fl, im Ordinarimn präliminirt wird; dcr Berichterstatter oeantragt, statt dieser Summ: zehn Mill,onen 915>.(X)0 fl. zu bewilligen. Dcr Antrag des Berichterstatters wirb angenommen. Nbg Wickhoff interpellirt die Neuerung wegen der Einführung der gedruckten ssrachtbliefe, namentlich, ob diese von den Parteien gekauft werden müssen und ob dies« Maßregel «ine allgemeine sei. Se. Exc. Handeisminister Dr. Vanhan« erklärt, daß die Einführung dieser gedruckten Frachtbriefe be» reils unter seinem Anlsoorgiinger vorgenommen wurde, er selbst sei indessen mit dieser Maßregel ganz einuer-standen, dieselbe Einrichtung besteh« seil längerer Zeit auch in Deutschland. Durch die Mehreinhebung von einem Kreuzer soUc dem Publikum keine neue Steuer auferlegt werden, sondern solle durch denselben nur der Ersatz für Papier- und Druckkosten des Frachtbriefes hereingebracht werden. Die betreffende Maßregel habe für alle Postämter der Monarchie Giltigleit. , Abg. Dr. v. Demel stillt die Anfrage, welche Stellung das Ministerium zu den Privatpost^nstalten einnehme und ob es nicht die Absicht habe, diese nach und nach abzulösen und dafür ärarische einzuführen. Se. Exc. Herr Handelsminister Dr. Vanhans: Im Principe sei er allerding« dafür, wenn nur ärarische Postämter exstiren würden, die Einlösung und Umwand« lung der in der Monarchie bestehenden Privalpostämter würde jcdoch einen großen Aufwand erfordern, indessen sei er bestrebt, insbesondere in den größeren Städten und Märkten ürarische Postämter nicht nur einzurichten, sondern diesllbcn auch mit den Telegraphenämtern zu ve.binden, wie dies in der Schweiz rrut großem Erfolge durchgeführt sei. Aftg. Dr. Weigel drückt den Wunsch aus, daß auch in Galizien ärarische Postämter mit Postuerwallern an der Spitz? an Stelle einfacher Postexpeditionen errichtet werden mögen, wenigstens in sämmtlichen früheren Kreisslädlen. wo dies bisher noch nicht der Fall sei. Hinsichtlich des außerordentlichen Erfordernisses diescs Titels beantragt ol' ten u„d 5ls A 'tra? des Abg. Dr. Vres»el auf Streichung Nntrag des Berichterstatters abgelehnt. Die Post „Adaptirung des Postgebiludes in Prag." so wie die fernere „Aoaplirung des Postgebäudes in Vrünn" werden beide conform der Regierungsvorlage, die erstere mit 130.000 fl.. die letztere mit 25 !»0 fl. genehmigt. Die Post ..Die Errichtung der Rural-Post" wird conform der Regierungsvorlage mit 100.000 Gulden eingestellt. Was die Vcdcckung des Titels „PostgeMc" anbe< langt, so bcanttaat. d:r Berichwswtter statt der von der Regierung präliminirten Summe von 13.429.95^0 fl.. den Betrag von 14,570.000 fl. daher eine Ibperc. Er. hohung einzustellen, und begründet diesen seinen Nntrag mit den Erfahrungen der letzten Jahre. «bg. Dormitzer gibt dem Wunsche Ausdruck, das Ministerium mScbte auch im deutschen Reiche die Ein« führung dcr Postkarten anregen und dem Uebelstande abzuhelfen trachten, daß für fchwerere Vriefe so unver-hültnißmäßia hohe Gebühren zu entrichten sind. Te. Exc. Minister Dr, Vanhans «vtlält. daß lr bereits betreffs der Postkarten mit dem deutschen Reiche in Unterhandlung getreten sei und die Einführung der« selben dort anstrebe. Ob dies jedoch Klingen wcrde. stehe heute nocd dabin. Ebenso hade cr bereits betreffs der zweiten K!age Unterhandlungen mit Unqarn eingeleitet und hcsfc oon dtlisllben das Resultat, daß eine Pcala von dr«i zu dn^ Lolh ,'mz^ühN wnd«; da« HvU. und Hanbelsbündniß m t Ungarn hindere ihn jedenfalls, einseitig vorzugehen. Oer Antrag des Berichterstatters auf Einstellung von 13,570000 fl. wird hierauf angenommen. Der Titel „Telegrafthenanslalten," im Staatsoor« anschlage im Ordinarimn mit 2.874.788 fi. prülimi-nirt, wird über Antrag des Berichterstatter« in d«r runden Summe von 2,834.000 ft. angenommen. WaS das außerordentliche Erforderniß dieses Titels anbelangt, so wird dasselbe conform der Regierungsvorlage angenommen, bei- der Post „Münzverlust" jedoch statt 40.000 ft. nur 30.000 fl. bewilligt. Abg. Wolfrum we»st bei dieser Gelegenheit auf die Mangelhastigleil der Zustellung der Depeschen hin. Se. Exc. der Handelsminister hofft vonderRcorga nisirung. welche innerhalb der bewilligten Buogelsumme durchzuführen wäre. da« Geste. D,e Bedeckung dieses Tttels ist mit 2,467.000 fl. präliminirl. Abg. Dr. Herbst stellt mit Rücksicht auf den Rechnungsabschluß dcs Jahres 1870 und auf die Erhöhung der Gebühr in Deutschland den Antrag, 2.600.000 fi. einzustellen, welchem Antrage sich der Berichterstatter anschließt. Bei der Abstimmung wird der Nntrag des Dr. Herbst angenommen und hierauf die Sitzung geschlossen. Auf die Interpellation dcS Abg. Wickhof, ob die Regierung nicht beabsichtige, ein neues Expropriations« gcsetz einzubringen, nachdem dasselbe dringend nothwendig sei, indem Bahnbaulen oft jahrelang durch die Grund» einlüsungen gehindert werden, erwidert Se. Excellenz der Handelsmimster Dr. Vanhans: Ich habe diesfalls einen Beamten beurlaubt, welcher sich ausschließlich mit der Ausarbeitung eines solchen EisenbahN'Expropriations» gesetzes beschäftigt, und werde, fobald es lhunlich fein wird, dasselbe dem hohen Haust zur verfasfungsmäßi« gen Behandlung vorlegen. In der am 27. d. stattgefundenen Sitzung des Finanzausschüsse«, in welcher von Seile der Regierung Se. Excellenz der Unlerrlchtsmlnister Dr. von Zlrcmayc anwesend war, wurde der Gesetzentwurf be> treffend die Normirung der Gehalte der Professoren an den theologischen Facultäten berathen. Bei tz 1 beantragt der Berichterstatter o. Ezedil die Gehalte in folgendem Ausmaße festzusetzen, und zwar für Wien mit 2200 ft. für Prag nnt 2000 ft., für Graz, Innsbruck, Lemberg und Kratau mit 1800 fl., für Olmütz und Salzburg mit 1400 ft. Abg. Dr. Herbst plaidirt sür die Regierungsvorlage wegen der geringeren Leistung und des leichteren Dienstes, dar?» der besonderen Verhältnisse der Professoren der Theologie. Nach dieser Vorlage wird für Wien der Gehalt mit 2000 ft., für Prag mit 1800 ft., für Graz und Lemberg mit 1600 fl., für Innsbruck, Kralau, Olmütz und Salzburg mit 1400 ft. festgesetzt. Abg. Wickhoff inlerpellirt den Herrn Unterrichts« minister, welche Ingerenz die Regierung auf die Professoren der Theologie zu üben in der Lage fei. Sc. Excellenz Unterrichtsminister Dr. v. Stremayr setzt auseinander, daß die Ernennung der Professoren dcr Theologie «,ach der Ministerialverordnung vom 29ten März 1858 über Vorschlag des theologischen Professoren« Collegium« und nach Einvernehmen des Bischofs er» folge, daß die Regierung jedoch das unbedingte Recht der Entfernung pftichtungetrcuer Professoren habe und dieses auch praktisch übe. Abg. Czcrkawsli stimmt dem Antrage des Abg. Herbst dei, ohne indessen die Folgerungen zu acccpliren. Er stellt den Antrag, es sei folgende Resolution einzubringen: ,Dic 3?egic,u»s wild aufgefordert, die Rcoraani^ fa/jo/l de5 la/hoji/ch-lPeoicHlfch,/, Hacul/ülen in der den meinen Umversitäts-Studienordnung, insbesondere be» züglich dcr Maturitätsprüfung hat auf die katholisch-theologischen Facullätell Allweodlmg ;u finden." Ueber «nttay des Abg. Wlckhoss wird der Ve-/chluß gefaßt, die weitere Debatte b,s zu der Debatte über den StaatSvoranschlag des Cultusminisleriums zu vertagen. Bei der Abstimmung über den tz 1 der Regierung«-vorläge wird derselbe genehmigt. Die übrigen Paragraph« des Gesetzentwurfes wer» den ohne Debatte genehmigt. Weilers referirt Abg. v. Czedik über den Gesetzentwurf betreffend die Gehalte, die Quartiergelder und den Rang der Professoren an den vom Staate «rhalt«» nen nautischen Schulen. 5j l diescs Gesetzentwurfes wird nach der Regierungsvorlage genehmigt. Zu tz 2 beantragt der Berichterstatter einen Zu-satz. Die Paragraphen 3 bis inclusive 16 werden ohne Debatte genehmig. Sodann wird noch der vom Abg. Dr. Herbst gestellte Nntraq. dah dieje« Gesetz mit dem ersten Tage des auf die Kundmachung folgenden Mo-nates in Wirksamkeit zu treten habe, angenommen und hierauf die Sitzung geschlossen. Der Petitionsausschuß setzte in seiner heu. tigen Sitzung, welcher Se. Excelleoz der Iustizminister ^Di. Ma^ti anwohnt«, d'tt Btrachung Mr dit PtMion de« Salzburger LanbeeauSschxsseS um Nichtemführung deS Legalisirungszwanges furl. Es entwickelte sich eine sehr lebhafte lebalte, m, wrlcber sowohl die Ausschuß' Mitglieder wie auch de>> Mmstir sich betheiliglen; jedoch gelangte diese Angelegenheit in dieser Sitzung noch nicht zum Abschlüsse. In der heutigen Sitzung deS Legitimations' ausschusses wurde nach längerer Discussion, ob die Beschlußfassung über dic Hauptfrage abermals zu ver-niqen sei, nachdem die Majorität des Ausschusses gegen die neuerliche Vertagung mac, zur weiteren Verhandlung geschritten. Ueber den Antrag des Referenten Abg. Or. Weeber beschließt dcr Ausschluß: l. ^ sei nicht zulässig, die 102 Stimmen jener, welhc den Protest unterfertigt haben, den czrwähllen 15 conssr^ulioen Großgrundbesitzern abzurechnen; 2. eS sei lVülc genügende Vcranlllssu»,), die G^ltiqkcit dieser WahMiinmen zu beanständen, worauf die Wahl der 15 cotij<', liatioen Groß grundbesitzer mit 4 gegen 3 Stimmen alö gillig aner lannt wird. In der ebenfalls heule Vormittags stattgehabten Sitzung des Relrutenau?schüsscs verliest der anmesende weiter des LandeSverthridigungS-Ministeriums Oberst Horst, als Beantwortung d dieselbe sohii' als Grundlage für die Specialdebalte angcnommcn. Der H 1 wird m>t dem vom Referenten Dr. Waldert beantragten Zusatz genehmigt, das; die in der Eigenschaft eine« Titular - Unteroffiziers zurückgelegte Dienstzeit in die achtjährige Untcrofficicrs - Dienstzeit einzurechnen sei, wogegen tz '; dcr Regierungsvorlage, in welcher dieser Zusatz theüweife enthalten ist, zu ent« fallen habe. Im § 2 der RegierungSvolagc wurden die Worte „und Gendarmen" ausgelassen. Statt de« H 4 beantragt dcr Referent eine Fassung, welche dahin gcht, daß dc>, Unteroffickren, welche nach dem Gesetze Anspruch m>f eine vorbehallene Diener- oder auf den Vorzug vei Verleihung von Veamtenstellcn erlangt haben, von ihrem vorgesetzten General- oder Militärkommando eine Veslä» ligung über den erlangten Anspruch (Cerlifnat) ausge» fertigt werde. Nach einer längeren Debatte wird vorbehaltlich einer späteren S'ylisirung dieses Paragraphs beschlossen, daß die Certificate von dem Kriegs» respective 0em Lan-'dtbvM'yn^yunybm^Mtnnm audzu^eUen jrien und dav in denselben nicht allein der ZlnMiich Ht,„)^ji/, /on- nur für Diencr» oder auch für Veamtenstellen geeignet sei, aufzunehmen ist. Ein Einvernehmen mit den einzelnen Elvilsietten vor «usstellung der <3el/ifica/c ist nicht zu psteczen. Eine weitere Abänderung beschließt der Ausschuß beim H 6, nach welcher nur jene subvcnlionirten oder vom Staate garanlirten Eisenbahnen» oder Dampfschiff. fahrts-UlUernehwungen derlei Dienststellen für Unter« officiere vorzubehalten haben, welche entweder eist con-cessionirt werden oder welche bereilS concessionirt und durch ihre Statuten. Konccssionsullundcn oder in an« deren Weise zur Befolgung der kaiserlichen Verordnung vom 1'.>. September 1853 vtlpflichtet sind. Ueber eine Bemtlkung dcS Leiters de« LandeSver cheidiclUNgs'M'nisteriums. dah durch die Annahme d^ ParaarapheS il» dieser stassung das Interesse t»cr U„-terofflciere insofern nicht gewahrt sei. al« derlei Unl.l-nthmungen durch die Verordnung vom Jahre 1853 nicht verpflichtet worden sind, sondern zum Theil sich selbst verpflichtet haben, wird die Hassling desselben dal)i" umgeändert, daß am Schlüsse gesagt wird. dah die ovcn a gefühlten Unternehmungen zur Bcdachtnahme auf die ausgedienten Unlerofficiere velpflichtet sind. Nl« Ero.2nzuna. de« Berichte« über die letzte Siz-zung deS Ausschusses zur Vorberathuna dcs Gesetzenl« wurfes betreffend die Versorgung auSgedicnter Unter-osskier« lhtM d« „R. ä." noch Folgendt« mit: 178 „Der Ausschuß hat bisher zwei Sitzungen in Vei< sein des Leiters des ^andesoertheidigungS-MinisteriumS Oberst Horst gehalten, in welchen die Regierungsvorlage als Substrat der Berathung angenommen wurde. Nach eingehender Verathung der einzelnen Paragraphe und der Vergleichung mit dem vom Referenten Dr. Wal» dert vorgelegten Entwürfe wurden jedoch die Htz l dis 14 in der von dem Letzteren vorgeschlagenen Fassung mit geringen Abweichungen zum Beschluß erhoben, nach» dem die Regierung bei den meisten Paragraphen ihre Zustimmung dazu ausdrücklich erklärt hatte. Ueber die ß§ 15» bis 2l des von dem Referenten verfaßten Entwurfes ist die Berathung noch ausstehend und durfte dieselbe in der nächsten Sitzung erfolgen." Politische Uebersicht. Laibach, 30. Jänner. Die ungarischen Glätter haben das Memo ran« dum der kroatischen Nationalpartei oer. öffentlich, worin dieselbe sagt: sie müsse entschieden den Insinuationen entgegentreten, wonach die Nalionalpar» tei die staatsrechtliche Zusammengehörigkeit CroalienS mit der ungarischen Krone, welche ja auch die Krone Croatiens sei, verleugnen oder bekämpfen will. Die Nationalpartei habe stets dicse Zusammengehörigkeit ver< fochten, so gut wie die untrennbare und reale Zusam« mengehörigleit der ungarischen Krone mit den übrige» Königreichen und Bändern Sr. Majestät. Das Aus-gleichsgcsetz von 1>l6K zwischen Ungarn und Croalien trage den Bedingungen unserer nationalen Existenz nicht genügend Rechnung. Die staatsrechtliche Fra^e Eroatien« lann ohne Mitwirkung der Mililärgrenz-Vertretung nicht rechlsgiltig geregelt werden, und auch Dalmaliens Betheiligung an der Lösung allcr slaatSiechllicheu Fra> gen, die EroatieN'Slavonien berühren, ist nölhig. Das Ministerium möge bei der Krone die Bille unterstützen, daß jene Paragraph« des AuSqlcichSgesctzcs, welche die ttanbes-Inlearilät betreffen, ehcmü,>ichsl zur Durchfüh rung gelangen. Nichte würde die Nalionalilitls Inler-esscn mehr beruhigen, als dic baldige Berufung der Orcnzuerlrelungcn im Landtage. Die ?ialionalpiir<«i ver. lange, daß die croalischen Behörden und Institute unbehelligt in Fiume bleiben können, daß die croatischen Stiftungen und Fonds herausgegeben und gesondert werden. Bei der AuegleichS'Revislon solle die croalischc Regierung von dcm ungarischen Ministerium im autonomen Pclwaltuügslreise unabhängig gemacht werden und der Banus soll aushören, Präsident des Obersten Gerichtshofes zu sein. Die Vertretung im Reichstage müßte geregnt werden; neben den Banus müssen drei Regierungsorgane dcm Landtage für die autonomen, Angelegenheiten vcrcmlwortlich fein. Die Abänderung bc« bestthenden PauschalsystcmS sei nöthig, und bevor diese Frage gelüst ist. mögen die Grenzwälder Erträgnisse leiner einseitigen Bestimmung zugeführt werden. Damit die Nalionalparlei Vertrauen fasse, wolle eine Regierung eingesetzt werden, die das Vertrauen der Nationalpartei besitzt. UlbrigenS werden man sich etwaigen begründeten Einwendungen nicht verschließen. Die „Kreuzzeitung" enthält Mittheilungen über die in Berlin stattgehabte Vorstellung der Räthe dcs C ul? lu sm in i ste riumS. Der Cullusminisler äußerte sich dahin, daß die Stellung dcs Kultusministers gegenwärtig mit besonderen Schwierigkeiten verbunden sei. welche nur durch die angelegentliche Beihilfe der be« rufenen Mitarbeiter ülierwundcn werden können; er erwarte volles Vertrauen und rückhallslose Unterstützung auch da, wo etwa deren Grundsätze und bisherige Auslassung mit den seinigen nicht in allen Punkten ülier« einilimmten. - O,e oculschc Einheit wird« . D,e wültlem belgischen Truppen leisteten am 2',. d. d,m >,/,,/ch//? ^//^ <>^, lfa^cllcnels. ! Bei der Debatte über die Beschwerde des G i schofS von Augsburg vertheidigte Minister ^utz am 27. d. in der baicrischen Abgeordneten/ammer in mehr als zwei Stunden währender Rede die Versassunc,«-mahigleU des Rig^iungKstllNdpuntles, mSdcjonderc dic niemals unlestirochcne oder aufgehobene Giltigkeil dcs Plucetum«. )tachdem beide Referenten namens der NuS» schuß-Minorität und Majorität gesprochen, trgrifs der Ministerpräsident Graf Hegnenbcra das Wort. Hier« nach erfolgte die Abstimmung und wurde der Gc schwcrdt'Nntrag nnl 7i» gegen 16 Stimmen verworfen. Der „Indepcndance belge" schreibt man aus Vcr-saillcs: Thier« weist die Zumulhung zurück, nicht in der Kammer zn sprechen; er w,ll leine stummc! RoUc spielen und prolcstirt gegen den Plan. eincn Bice< Präsidenten zu wähle,,.- lieber wolle er sich zurück«»'«!) n. — Die Regierung beschloß. Frankreich in N'. Mili. lärbezirle einzutheilen, wovon jeder ein Armeccorps zu stellen hat. Da« Gerücht von neuerlichen Anstten, gungen, um eine Fusion der bonrbonischcn Linien herbeizuführen , bestätigt sich. Eine Zusammenkunft dtt Grafen von Paris und Ehamdord ist bevorstehend. Das LomiiV! in Nancy behufs S» bscriplio« nen zur Befreiung des slanzbsischtn Gebiete« von der Occupation beadsichligl. einen Plan zu veröffentlichen, wonach der Regierung 5> gerlh, Fölsch, Professor Grlmburg. Herr. «lberl v. Klein. Kraft, Baron Löwenthal, Karl Pfaff. Franz Mcchr, Hofrath v. Ritlinger, n Berathung, d>c auch im Wesentlichen angtnommen wurden, als: Die Vorlage dcs Projects für den Bau del Maschinenhalle, der projec» tirten Flächenverlheiluna., der Disposition der Gänge und Oclcisc. Ein« und AuSgängc, der Herstellung deS Fußbodens, der Anlage von Geleisen sür Lauskrühne, dcS Projects über die Disposition und Einrichtung der Dampflcssclhüuscr. der Bestimmung der Höhe und des Materials der Schornsteine, Glstimmung des Nbslandes vom Hauptgebäude, der Werlställe jür den Dienst der slufstcllung. Die Berathung der weiteren Vorlagen, be« treffend daS P,ojcct für die Anlage del Transmissionen, Bestimmung der Höhenlage, dcS Durchmessers und der Tourenzahl der Transmisslonswellen, Rücksicht auf Del« lenvorgelege, Organisation des DalnpstVssclvelriebe«, die Disposition der Dampfleitungen, die Wasserleitung für die Kessclspeisung und Condensation, den AbzugScanal sür (5ondensalionSwasscr und Ncgenwasscr, wurde für die nächste Sitzung offen gelassen. Einem Briefe aus Stockholm entnehmen wir, daß der Bruder des Königs. Piinz Oscar, die schwedische Ausstellung in Wien als Präsident der Commission lei. ten werde. Ihm zur Scile wird Herr v. Dardel, Ca-binels-Kammerherr dcs Königs, als Vlceprüsident fungi« rcn. Die fchwedisch-norwegischc Nusstelluna verspricht schon deshalb besonders reich zu werden, weil eS beabsichtigt ist, alle Objecte, welche die skandinavischen Länder bis Mai l>^l in Kopenhagen, London und Mos lau ausstellen werden, von diesen Ausstellungen gleich directc nach Wien zu senden. Über die Vorbereitungen, welche der Orient für die Betheiligung an der Ausstellung »riffl, liegen heult einige neuere Details vor. Vor Allem kgl die Pforte erhöhten Eifer an den Tag und hat die türkische Commission dic Arbeiten mit großer Energie in Angriff genommen. Der kaiserliche Commissar Hamdv Bey will sich, wie aus Constantinopcl berichtet wirb, persönlich als Aussteller an dcr Exposilion bclhciligen. Hamdi V>y genießt nämlich auch als Maler einen guten Ruf und arbeitet fclosl an einem Bilde ^ die <^«^^vv^^ Kuns/a/MtttlMg i»ls IaHsss /573. llußcr ihm habcu! , i?//H /chi?// ////Ftt'// ////'/'//'^ ^ttsss'^5 slc ^cs<00 fl, verlauft worden. Dasselbe zählt 40.000 Auflage. — (Den Haupttreffer in TUrlenloseu) von 300.000 Franc» sollen in der letzten Ziehung zwei Vauern au« Belaczana gemacht haben. — (Lin ganzer Eisenbahn-Train versunken.) Ein furchtbares UnglUcl hat sich auf der Lwner Eisenbahn in der Nacht de« 24. d. M. ereignet. Da« Wasser halle die Brücke bei Orague forlgerissen und in Folge unyeniizender Warnungssignale und Porkeh» rungen versank der heranbrausende Nizzaer Nbendtrain. Dreißig bi« vierzig Personen wurden getöbtet und nur eilf gerettet. — (Grohe« EchiffsunglUck.) Nach Berichten au« Montevideo ist der italienische Dampfer „Amerika" am 24. v. M. auf der Reise von Bueno«'Nvre« nach Montevideo verbrann». Von ^4l Passagieren und der Schiffsmannschaft sind tt? Personen verbrannt od,? ^. lrunlen. Locales. Bericht über die vandesausschußfitznng vo» Vtt. Jänner. Nl« Milqlied des l. l. i'andeeschulralhe« wurde Pros. Tuiet mil Mehrheit der Stimmen in Vorschlag gebracht, nachdem der srlihcre diesbezügliche Vorschlag de« ^ande«» auSschusse« auf Ernennung des Prof. ^esar in den ^anbe«» schulralh vom l. l. Mmisterium nicht genehmigt wor» den ist. Dem Tr. Nmbrozi«! wurde die Stelle eines Secun« barius im landschaftlichen kivilspitale aus weitere zwei Jahre verliehen. Zum Diurnisten bei der Epilal«verwaltung wurde Joseph Paternoster ernannt. gur Erhaltung der li-oncurrenzstrahen des kaafer Bezirke« wurde fur da« Jahr 1«?^ au« de« i'anoe«fo»de eine Subvention von 1000 fl. bewilliget. Zum Vaue der Psarrjchule in Commenba St. Peter wurde sUr da« Jahr I«73 au« dem P. P. Vlavllr'fche» Fonde ein Veitrag von 1500 fi. bestimmt. Ueber «ntrasl. de« l l, ^anbe«schulrathe« wurde die Einstellung des Betrage« von 50 fl. »n da« Präliminare de« Normalschlllsonde« pro 1873 al« Subvention für den Schullehrer in Ablest beschlossen. — (Der Bürgermeister Herr ii.arl T ejch» mann) hat der freiwilligen Feuerwehr den namhaften Betrag von 20 fl. gespendet. — ()m Processe Preuz) findet die Urlheil«, publication heute Mittwoch um halb 12 Uhr statt. — (Fas chi n g«chr oni l.) Unser ü-«sino,3lfstaura-leur hen Franz lthrfeld gib/ zu Ehren j«/»sr S/amm-^Q^ ^^» ^Qm»^g 'den 'M ?sedruc,r in ^en ^ au-illiwnb'^cuUlälen emen ^e),l)scho))sadsnd mi: ^)// und Eiquisite« zu finden, «r signalisirl: festliche Decora-lion, brillante Veleuchtung, neueste Tanzpiecen und in der Raststunde eine allgenillne Ueberraschun^ ^ ' '>ld wird Wort halten, ei wird sicher auch tne i> ^,H. Nnge seme» westügeiswUe« und du edelsten, dpuauttlslch-sten Tropfen seine« Kellers selviren lassen; e« wird an diesem V'csellschasl«llbende da» Vcmd zwischen Lasino.Re-stauration und ihren Stammgästen wesentlich gekräftigt und gestärkt werden. -- (Der hiesige Handel«.Kranken- und Ptnsion«,Ver ein) hat un« seinen ^>l, sprich! prv 1^7l vorgelegt; e« ist bereit« der vieru» ' Der Verein Ml 17 C - ^ ' ' ' '. »"> ^ '^' wirk. liche, zusam«,,en ,. slbischl'fl, Gnaden Herr Dr. B, Widme, -n der Epe,ch„ hervorragend genannt, , , ^'b ^ Mitglieder gestorben, im Jahre 187^ bereu« l, neue Mitglieder bei. qelrelen. Die Direction lann mil Befriedigung auf da« abgelaufene Jahr zurückblicken, denn tzer Vrrrin ist der Aufgabe, die er sich gestellt: sich in immer Weileren Krei» sen Sympathien z« gewinnen und dadurch wnc wmanen Zwecke und inede^onder« auch seine i'ei ^keil zu heben, nach Mögllchlcu, ,a selbst wider i^.n „,?., gerecht geworden. Die Direction lann e« nicht unterlassen, ihr Vedauern darilder aufzudrucken, dah der Britin in den Kreisen der Mgern Tlandeegenosscn noch nicht jene Theil' nähme gefunden, die denselben in Anbetracht feine« nUtzli, chen ^wrclcK H«Hdt von d«^ln zugtwtndri weiden ^cM«. > Die Direction appellirl schließlich an den gefammte» Ha«, 174 delestand: dem Pereine vollzählig deilreten zu wolle», da« mil durch vereinte Kräfte und durch gemeinsames Wüten diesem humanen Institute in kürzester Frist die Möglich» Kit verschafft werde, seiner Aufgabe vollkommen entsprechen zu können. — l.Fleischtarif pro Februar.) Das Pfund Rindfleisch bester Qualität von Mastochfen kostet 20 lr.. mittlere Sorte 22 kr., geringste Sorte 18 lr.; von Kühen und Zugochsen losten die drei Sorten Fleisch 23, 19 und resp. 15 lr. — (Loca ldericht.) Bei Maria Presl in der Po< lana Haus.Nr. 32 wurde ein eiqenthümlicder Diebstahl verübt. Ein sicherer Johann Glasic aus Ißtava« hat von einem im Stalle noch im Felle hängenden, aber bereits abgeschlachteten Kalbe gan; gemüthlich emen Schlegel im Werthe von 4 st. herausgeschnitten und denselben sich zugeeignet. — Dem Herrn Andrea« Cliunil, Oberlieutenant des l. l. 17. ^in.'Inf.'Neg., wurden aus seinem versperrten Wohnzimmer in der Pelersvmstadt Haus N. 55 Pr«. cioscn ^Ihlkelte, zwei Medaillons), Silbermünzen und in Barschaft l)0 st. gestohlen. - Eine sichere Margarelha Supanc^ aus Iavor hat oer Wirthin Frau Amelia Chri-stof Nr. 53 ein Umhängtuch im Werthe von 6 st. geswh len, — Der Vagant Joseph Pum aus Göding in Mäh' ren wurde wegen betrügerischen Echuloenmachcns bei dem Austocher Joseph ^'eschnal in der Pctersvorstadt Haus-Nr. 1 beanständet und der Behörde eingeliefert, bei welcher er nebstbei als Fälscher öffentlicher Urkunden entlarvt wurde. — Bei einer Wohnung im Hause Nr. 253 wurde sc^pr eine Thürklinke aus Messing »m Werthe von nur 70 lr. gestohlen. — Ter Zrau Fanui Tomasin in der Kratau-Vorstadt Haus'Nr. 3 wurden zwei mit dcm Merkzeichen F. T. versehene Leintücher im Werthe von 3 st. entwen» bet. — Ein sicherer Machlas Preml aus Karline, Veznl Stein, hat dem Boten I. Urba? aus St. Ve« bei Podpetsch vom Dreschboden ew Handwagerl im Werthe von 15 fl. gestohlen. Ge gibt auch genäschige Liebe. Der Fabrikarbeiter Anton FlalnV hat aus einer Buchse Bombon« im Werthe von 1 st. entnommen. — Am 19. d. wurde beim Handels' manne Herrn Stedry Haus Nr. 271 ein Eindruchsdieb-stahl versucht. — Aus der Auslage der Echuhwaarennie-derlagc des Herrn Josef Strohmaier Haus Nr. 213 haben zwei Burschen am 19. d. ein Paar Slieslelten gestohlen. — Dem Handelsmanne Herrn Josef Schreyer Haus Nr. 269 wurden aus der Auslage 1 Dunggabel und 1 Kram« pen gestohlen. Dieb und Waare wurden eruirl. — Auch seine Clgarren verlocken. Ein Echusterlehriunge hat am 21. d. der Tadallrasitantin lLordula Gerlölc in der Ka> puzinervorstadt Hau« Nr. 5? unler falschen Vorspiegelungen 10 Stuck BrManica. Higairen entlockt. - Am 18. d. wurde dem Handelsmanne Hnr» Winller aus dem Ge» wölbe 1 Paar Schlittschuhe entwendet. — Die städtischen Pollzeimänner Ulrich Salmic und Johann I'zorc haben in der Nachl vom 25.-26. o. M. emen seltenen Fang gemacht. Beide Sicherheitsmänner palrcuillirlen in der Schulallee, fanden die Thüre an der Fleischerbude des Rai» mund Nnoretta gedfsnet und darin zwei Manner mit Hin« packen von Waaren beschäftigt. Der Augenschein zeigte den Polizeiorganen vorher an, daß an der Thür mittelst Werkzeugen gewaltsame Hand angelegt worden, und sie es nul Emdrechern zu thun halten. Der eine von diesen Dieben, mit dem Namen Oeorg Palet aus Bocuz nächst Stein, «griff d« Flucht und wurde vom Polizeimanne Izorc verfolgt; zwischen dem zweiten, einem handfesten, robusten Individuum und dem Polizeimanne Salmic ent» spann sich ein lelyafter, sogar blunger Kamps; letzterer mußte den PoKzeimann I^orc znr Hilft herbeirufen und dieser die Verfolgung de« Patek aufgeben. Endlich gelang es beiden Wachmänuern, den bereits gerichlsbelamllen, berüchtigten Einbrecher Mathias Suppan aus Hl. Martin bei Kralnburg zu bändigen, und diesen gemeinschädlichen Verbrecher, den Schrecken de« ganzen Bandes, dem Strafgerichte einzuliefern. — Ter größte Theil der in dem heuligen ^ocalberichte bezeichneten Uebelthäler wurde eruirl und zur strafgerichllichen Amtshandlnng eingeliefert. z — (Theater) Auch gest«,,, bei der sechsten Wie-l derholung binnen wemgen Tagen, bewährte die „Prinzessin von Trapezunl" ihce Zuglraf». das Theater war noch ziemlich gut besucht. Die gestrige Aufführung zeigte stellen« weife bedeutende Kürzungen, die wir nicht überall am Platze fanden. Hespiell wurde mit ^usl, Publicum sowohl als Acteur« schienen sich vortrefflich zu amusiren. Fräulein Pichon errang durch den seelenvollen Vorlrag de« liebes-liedes im dritten Act wieder stürmischen Beifall und gab dasfelbe dankend noch einmal zum Besten. Wir hoffen in einigen Wochen die Prinzessin nochmal« ihren Triumphzug halten zu sehen. — (Meb. Dr. Prelog), der gewesene Landtags« Abgeordnete und Redacteur des „Slovensli Gospodar," i ist am 29. d. in Marburg gestorben. — (Die zur Verwaltung der Marine» Unterstützungsfonds) bei der l. l. Seebehörde be^ rufene Centralcommifsion ist am 23. d. in Trieft ins Leben getreten. ssinncselldet. 4Uen blanken kralt unä 6e5llllübeit okne Nleäicill nuä okiie llozten, llevalezeiöle Du Läir^ von I.ouüoll. sseii^ Kldülhelt velinag di°r delicaten ll,) zn ividel stehen niid bcsciligt dieselbe ohne Medicin und Kost,» alle Massen-, Nerven-, Vn,ft-, Lnnssen-, Leber-, Druscll-, Schleimhaut-, Alhc»,-. Vlasen- nild iliiersilleideu, Tilberculose, Schwindsucht, Aichm.1, Hnslen. Unuerdaulichleit, Verstopsung, Hiarrhüc», Hchlaflllsiglcit, Schwäche, Hämorrhaidtll, ?8asscrsucht, Fieber, Kchwiüd.'l. Blutanfstrigen, Ohrenbrausen, Uebellelt und Erbrechen 'elbst wälzend der Schwangerschaft, Dlabete?, Melancholie, Ab-mageruug, Rheumatismus, Glchl, Vleichsucht. Auszug aus 72.000 Certificaten Über Genesungen, die aller Medicin wider« standen: Hertificat 3l r. 58782. Lyrnau, 10. Mai 1869. ^ch lilt lange au Appetitlosigkeit nnd Erbrechen uach dem Lss^n. Ihlt vortreffliche l'.ov,'»!»',«'!,^ hat das Erbrechen gänzlich gehoben und mmien Appetit helgestellt. Meine Ueberzeugung von der Vortrefflichlen Ihrer tt,!v»!'>5<'i,!!-.! veranlaßt mich, diefelbe andern Leidenden beften« anjurathen. Carl Verger. Herlificat Nr. 02914. Wc«lan. 14. September 1868, Da ich jahrelang filr chronische Hämorrhoioal-Leiden, i'cbcr-lranlhcit und Bersto^'siiug alle mögliche ärztliche Hilfe ohne 2r-folg angewendet, so »abm ich >n Perzweiflung meine Zuflucht zu ^hrcr ll<»v.i>e»^. Ich taun dem lieben Gott und Ihnen uichl genng danlen fl,r diese lästllche Gabe der Natur, die filr mich die unberechenbarste Wohlthat gewesen ift. Franz Steinmann. Nahrhafter al« Fleisch, erspart dit Nevülv»« i^re bei Erwachsenen uuo Kindern 50 Mal ihren Preis in Arzneien. In Vlechduchsru vc», ^ P!"»d si !"). I Psund fl. 2.50. 2 Psilno fl. 4.50, f» P,!Md fl W, 12 Pfund fl. 20, 24 Psunb ft. :j«'. ll'!>»!«,< !^ssi <'.»>»» ulül»!« ill Pulver »lnd in Tabletten fur l2 Tassen fl. 1.50. 24 Tassen fl. 2 50. 48 Lassen fl. 4 50, iu Pulver für 120 Tassen fl. K», le in l.llen Städten bei guten Npolhelern und Spectieihäudlerr'; auch versendet da« Wiener Hau« nach allen Vegendeli gegen Po> inweisuug oder Nachnahme. Ucucstc Post. (^ristinal lelegramm der „LalbacHer geitung.") HÜien, 3l Jänner. In der gestrigen Neichsrathssitzun^ wurde auf motivirten An» trag Perger's der Bericht über die Wahlveri» ficirung des böhmischen Großgrundbesitzes von der TaglSordnunss abgesetzt. Die Negierungs» vorlagen betreffs Verkaufes mehrerer Objecte unbewegllchrn HtaatSeigenthumS und betreffs Nekrutenco»»tlugentS . Aushebung pro >ß47V wurden in dritter itesung angenommen. Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin sind am!^. d. von Salzburg nach Mlran abgereist. Wien, W. I.ilmer. Hlule wurde der Lloydver' liag einstimmig ohne Dralle aligellommeu. Zugleich wuldl bcr Ressitruxg angelegentlich die Verücksichtigung der Bombaylinie empjohlcll. Pest, 29. Jänner. Der Minislev des Innern, Toth, hat siine Del^issioil überreich!. Auf Ersuchen Lonyay's versprach Toth das Portefeuille bis nach Cl< lcbigung des Wahlgesetzes ^u behalten. Agram, 2l). Iaiuul-. Die 5 Vertrauensmänner der Nalioualpartei reiscu heule kach Pest behufs Wiederaufnahme der Verhandlungen mit ^ouyay. Pifino, ^0. Jänner. Hcute flüh 5 llhr wurde tie Carriolpost oberhalb Lindaro Überfalls", dcr Fuhr-mann und der Vedeclungs'Gendarm ^ ^vundel und überwältigt und das Felleisen mit über l^j.000 fl. ge< raubl. Paris. 3l>. Jänner. Die „Unio.»' vcroffinllicht cin Mauiscst des Grafen Chambord, lroin diefer gegen den ihm zugefchriebeuen ^cdanlen eine« . Jänner. T >c Stadt Lcha-machi in Schirwan würd: gestern dmch anh.iltcndcs Erdveben fast vollständig zerstört. Weru^ Häuscv l'lie-den stehen, viele Menschen la.nen um. Telenraphlscker Wechselcl»„s« vl!» .'!<> ^äuuer. 5perc. MelaÜique» 62.W. — kpeic llitslaNiqne? m« ll)la<» und 3lovembcr-Zill>tN —. . - ^perc. siatlona^Anlfhen 72.40. - l860er S«aat«-«ulehen W6.50. — V»»l-Aclleu 8l.i». - «redi«. «ctien 347.80. - London 113.75. - Gilb« 112.25. - «. t Mun,. Ducatm 5».40. — Vlapolcondor 9.02 Sandel und ^olliswirlhschaslliches. ')ludolf«werth, ^l' dinner. Die D»schschiiitl,-Pr,ise stellten sich alls dem heutigen Marlte, wie solnt: Weizen per Metzen 6 40 VMler pr. Psund . — Korn „ 5, 70 Eier pr. Stllcl . . — 2; Gerste „ 4 45 Milch pr. Mas, . — 10 Hafer ,. 2 — Rindfleilch pr Psd, - 24 Halbfincht .. 5» 80 Kalbfleisch „ — 2«: Heiden „ 4 20 Schweiutsieisch „ — 2l Hirse „ 4 40 Hchüpsenfielsch ,. - - Kuluruh „ 5»! Hilhndel pr Z!i',sl — ^ 36 Erdllpfel „ 2 25 Tande» „ — Linsen « - Hen pr, Eenluer . «irbsen ,. , — Slroy ,. . — - Fisolen „ « «0 Holz. Harle«:l2", Klsl 6 50 N,ud«schlnalz pr. Pfd. — ^ 5,0 — weiche«. ,. — ! — Schwetneschmalz „ - l«0 Wein.rother.pr Eimer l< speck, frisch, — 34 — wnher « « Specl, zertluchert Pfd. — j ^ ^ Anstekommene Fremde. Am 2l<. Iclniler ««el»»T. Iuclermadl, Äelsender, Wien. — Pitorio. Italien. - Tonz, Flume. - hofenhclndler und Latoro, Trieft. »jt»«>T 5Vl««. Kehel, Htausm., Stein. — 5,'lidw»g, i,'ehrev. Sagor, - suschnil, Viechnungsfilhrer, Sagor. — Wolf, itauf- mann, Mainz. Theater. Hentei Valentine. Schauspiel in l» Acten dou Freitag. ^lteleorologische Neolinchlullgell in ^aibach. ° -i i! kz - -? l«^ " ^ kk N ° ^i ij« ' »ill. Mg. 7id,^ -l^ l^, wiudlllll llilbe .'l0 2 « N. 7:l8.!i, 4- 3.« Windstill ganz bew. 0.,., >10« Nb. 7il.<>« > ^- l.< windstill ganz bew. ! Trllbe. ssssten Noend gelockerte Wollenrecl?, abwechselnd fterutnhl!ll, später ganz bervuM. 2)a« ^anesmillel der Wilrme -j- 2.l°, um 3 4" Ulx-r dem iliormale. Verantwortlicher Ned»<-teur: Izna, o. Kl e i u m a l< r. ^Nsll»nl,l»»»i^t Wien, 2V. Jänner. Die HUtung der Vüls: war eine sch,v^nlende und namentlich variirteu jene Speculationspapiere start, in welch'« die Engagement« der üaulisse dle ^U^IlUU^Vlll)i. giüßlcu sind, wie die« bei Wcchslersbanl der Fall ist. Anlagspapiere behaupteten fich, doch war auch hier wie llberhiupt M,ttigleit und Orschgft«unluil Vruudton de« Perleyr«. ^. «»«»meine «l««»4s«h«l». s«r 100 ft. Vt'd vl»«r' Tillheitlicht Ktuatsschuld ,u 5 pC, in Violen verzin«! Hiiai^ilovtmdn H2 6b 62 80 Febr„ar-«uguft «2 65 62 H0 Gilber „ ^änuer-Inl, . 72 tö 72.30 " ^ ^pnl-Octoblr . 72 l5 7 a <öi!>nt?^!,'!!al!l^eu zu 120 st. ö W. ». «ctlen »on V»nflnftltuten. »ug'o-öswr. Vunl.....31>j — 34«.!>0 Vuntnerein.......3^,6—307.- ^obc»l:nalb»nl.......552.-> 8b4 — Uuionbanl.......303.— 303.50 Utttlnsbaul...... 1li>— 115.25 Verlthrsbaul .......202.50 203.- >5. Alth.Wfftbahll.....245.25 ^46.5 3l,jabeth.Westbahn (linz - Vud, wnsei Strecke).....213. - 213 5^> »eidlUlmlX-Nordbahn . . . 2260—2265.— A»lWch««.V«^:r.«H» . 179.50 1V050 »^aa!' Hr^> 1«j..- Siebenblirg^r Hahn .... l«?50 18«.50 stalltsb^hu.......4l1 — 4l3 — sUdbahn . ......219 75 22'.».— Vttb-nordd verbind, vahn .It:°.in33I.ruckz.,n5p'll inü.W. «6- 87.25 «atlonall-.. ,u 5 p — 18?» -74) i. l/)0 Frc« pr. Ntitll . ,-------____ llng. Oftbahn fUr 1W st . , >H_. ^'zs, ». Vrlvailof, 4 ) 96.^5 HllMdur«. süi K» Mart «»nc« ^i.I0 8.) 1" ilondau. fnr 10 Psuuo -Kt.-rlu^ '.14 35 !I4i'0 Pari«, sur 100 Franc« ... 44 l»0 41 '> ». MUnz Dncatt». . 5 ft. 43 ll. t> st. 45, lr. !«apoleon«b'or . . 9 ^ 09 ^ 9 ^ 0'.»i ,' Prtuh.Tassenscheint 1 » 70j. 1 . 7>i " l^ld« . 113 , - . N3 , 5" " >. V6 iy,»rt.