909 Amtsblatt zur Laibacher Zeitung Nr. 118. Dinstag den 23. Mai 1876. (1579-2) Nr. 2036. Concurs-Ausschreibung. Zur Besetzung der für die k. k. Weiber-Straf' Anstalt in Vigaun in Oberkrain bewilligten, mit !» Jänner 1877 in Wirksamkeit tretenden Haus-^zt-Stelle mit einer Bestallung jährlicher 400 ft. °- W. und der Borrückung in die höhere Bestal-lungtzstufe jährlicher 500 fl. und 600 st. ö. W. "ach Verlauf von je fünf, als vom Staate bestellter Pausarzt dieser l. k. Strafanstalt vollstreckten Dienst-lahren, mit welcher jedoch der Anspruch auf eine Noruialmäßige Versorgung nicht verbunden ist, und Ul't der Verpflichtung zum Wohnsitze in Bigaun ""rd der Concurs bis 15. August 1876 "^schrieben. . Die Bewerber um diese Stelle, bei deren Be-^uvg Doctoren der Medizin und Chirurgie ins-Mders berücksichtiget werden, wollen ihre gehörig Hten Gesuche unter Nachweisung ihrer Ve-^ ?lslung und Sprachkenntnisse, insbesondere der ."ben Landessprachen bei der k. k. Staatsanwalt' M in Laibach innerhalb des Concurstermines wichen. Laibach am 15. Mai 1876. K. l. Staatsanwaltschaft. (1642—1) Nr. 1541. GefangenallsseherStelle. Bei diesem Landesgerichte ist eine Gefangenaufseherstelle mit dem Iahresgehalte von 300 st., 25perz. Activitätszulage, dem Rechte zum Bezüge der Amtskleidung und dem Genusse der Wohnung in Erledigung gekonimen. Die Bewerber haben ihre gehörig belegten Gesuche, in welchen sie sich auch über die Kenntnis der beiden Landessprachen in Wort und Schrift auszuweisen haben, bis 21. Juni 1876 Hieramts einzubringen. Anspruchsberechtigte Militärbewerber werden auf die Bestimmungen des Gesetzes vom 19. April 1872, Z. 60 R. G. B., und die Verordnung vom 12. September 1872, Z. 98 R. G. B., gewiesen. Laibach am 19. Mai 1876. K. k. Landesgerichts Präsidium. (1638—1) Nr. 1557. Gerichtsdiener-Stelle. Bei dem k. k. Bezirksgerichte Kronau ist eine Gerichtsdiener-Stelle mit dem Iahresgehalte von 250 ft. mit dem Vorrückungsrechte in 300 ft., 25perz. Activitätszulage und dem Rechte zum Bezüge der Amtskleidung in Erledigung gekommen. Die Bewerber haben ihre gehörig belegten Gesuche, in welchen auch die Kenntnis der beiden Landessprachen in Wort und Schrift und die Fer^ tigkeit zur Verfassung von schriftlichen Berichten nachzuweifen ist, bis 19. Juni 1876 Hieramts einzubringen. Ansprucksberechtigte Militärbewerber werden auf die Bestimmungen des Gesetzes vom 19. April 1872, Z. 60 N. G. B., und die Bervldnung vom 12. September 1872, Z. 98 R. G. V., gewiesen. Laibach am 18. Mai 1876. K. k. Landesgerichts Präsidium. (1653—1) Nr. 24. Kundmachung. Ein Diurnist mit der Monatsentlohnung von 24 ft. findet auf die Dauer von 6 Monaten bei dem gefertigten k. k. Bezirksgerichte sogleiche Aufnahme. ! K. k. Bezirksgericht Loitfch am 17. Mai 1876. Anzeigeblstt. M«-1) Nl. «353. «, Executive "ealitäten-Verfteigernnst. itiel..^ ^ ^" Ansuchen der Karolina Haidenschaft, die crec. b°n Hou " » > dem Jakob Venöina »«schützten Ä?«"' «"ichtlich auf 700 fi. "ä Tritts ."tät i" Z°U «"b ^3- 271 bietun^ °uf dtn "°h""0en. und z»ar die erste "we.teuuf^"uni, "'edr..te^^l. ttbe^, l6.«ugust 1876, Vttt." ""mittags von 11 bis l 2 Uhr. im dons^"'Ntalität, fall« hinnen 14 Tagen ^tit Oi s Tabularinteressenlen dagegen ^»e ' '^"che erhoben wird, mit dem «n-tl^ .^ordnel worden, dah die Pfand-'Vm. ^" "sten und zweiten Feilble-^"th ^"" "er über den Schätzung«-^ln k! "l dritten aber auch unter dem- "ntanll.eaer.en werden wird. '^blson! ^ltationsbedinanisse, wornach «lnb^. °"e jeder Licitant vor gemachtem «ltila« t<" l«°/. Badlum zuhm'den der °°« dl^'' "ber das Ansuchen deS Groß-"lch ^?""ses Ignaz Stern H Söhne, Ken U"" Dr. Pfefferer in L.ibach, lt. 2^°"«nn Delleva von Zarcöje Hs.. , Vj. « °»ln schuldiger 26l fl. «5 lr. ''hl zg ' ». c. in die erecutlve 0ffent< '^n. in, «.^""Ng der dem letzteren aehv. ^ Urb Abbuche aä Herrschaft Prem >rb.K^V.. undHerlschaft Prem '^til,^.'"r 2, dann aä Herrschaft St. «°. °'" zu Igg ur°7.Nr. 22'/. vor- kommenden Realitäten, im gerichtlich erho» l denen Schätzungswerthe von 3350 fl. v. W.' gewilligt und zur Vornahme derfelben die Feilbietungs-Tagsahungen auf den 9. Juni. 11. Juli und 11. August 1876, jedesmal Vormittage um 9 Uhr, in der GcrichlSlanzlei mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietenden Realitäten nur bei der letzten Feilbictung auch unter dem Schatzungbwerthe an den Meistbietenden hintan gegeben werden. Das SchätzungSprolololl, der Grund» buchsexlract und die Licilationbbedingnisse lünnen bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Nmtsstmidcn eingesehen werden. Gleichzeitig wird für die Pupillen Johann, Maria, Marianna und Helena zur Wahrung ihrer Rechte bei der obigen Feilbiclung und allfalliger Meistbolver» lheilung Herr Ignaz Eamermit von Feiftriz alS curuwr aä llctum aufgestellt und werden demselben die bezüglichen Rubriken zugestellt. K. l. Vezlrlsgericht Feistriz am 3ten März 1876.______________________ (1454—3) Nr. 1171. Relicitation. Wegen Nichtzuhaltuna der Üicitations« bedingmsse wcrden über Elsucheu der l. l. Finanzplocuratur in Laibach nachstehende Realitäten als: I. die Realität im Grundbuche »>e Haupttreffer betraam tv,: 375,000 Reichaniark, »AO,OOO Reichsmark, 195,000 Reichsmark, SO,OOO Reichsmark, 60,000 Reichsmark, 50,000 Reichsmark, etc. «te. Zusammn, enthält die «otterie i3><)<) G«« lvinne im Nelrllge uon 7 3lilll«n 7?z,8»tt Iioick»m»rll, »«Ichs >>, ? «bl^.lunye!, unler ^»ntr«l« »e« Der kleinste Gewinn ist bedeu-tend grvsier wie der Ankauf«, preis eine« Loose«. Laut anltlich« Feststellung lostet l u«m«5 Nsly l.uo» 6 >v. «. 3. 30 l »,«lbS8 „ „ „ „ „ l 62. l vlssts« „ „ „ „ „ ^ 63. Vegtn Einsendung de« »«trage« >n «nnlnolen. «onh«n« etc. elc. »d« auch yc<,en V«ft»««n«h«» vllsendet unterzeichnete Firma dir il'lu'.inal» l»«se «cht,«it>q che amll,che »elloosu»,,^ tzlln» »«rbln jedem Vrisse beigellgt u»d nach Ziehung bi« Hllh»»g«lifte los«" zugelanbl. — lubei di« gt«onnlnen Äelber loon sofort dis» p»»irt »ntzn» NUl bit Ifte ^iebuna n^rbe» VtNcllunaen bi» 31« Ma d«. T. cntgtgenqtnomincn '::tN)auf( JSENTHAl & Co., t»om «taate angestellt. H»optd«bit»ure d.]!r»uns<:hw. 11. H»mb. Lotterie. SlV<3l,<5I-, «estaurant. Mark 39«ft>4)OO ist im glücklichsten Falle der größte Gewinn der großen vom 8t«ts ^llmbusy aenchmiaten und ^»rlntirton ^ 27N«5? Geld-Mterie. ^ Unter fortwährender ßU»^nnti<» und Aufsicht des Staates stehend, sind bei diesem Unternehmen sowohl Solidität als a.ute Einrichtung derart vereinigt, um die Theilnahme emvfehlong' werth zu machen. — Dieselbe enthalt zusammen 43,40«» Gewinne, welche innechnlb K Monaten u. z. planmäßig in 7 Classen oder Abtheilungen zur Entscheidung tommen, darunter befinden sich folgende bedeutende Geivinne - K ^ H«,«»» NR il >«,»«« 4»» ^ »«<»« R 5 4«,««O 2« » «UOQ «»> ü H«Z
  • 3 5« n^llls ^ „ ,, 3, „ „ „ „ l, /5 Viertel ., ,. „ »z „ „ .. .. - 90. Gegen Entrichtung obigen planmäßigen Betrage« oder unter Poftnachnahme versenden wir die mit dem 8t»3i«wnppen ver> sehenenOnginalloseunterVeifügungdeölNntllchenÄerioosllngz-planes. Die »>ntli«:I»»',» Ocwinnliften sowie die Aus^ zahlung der Gewinne erfolgt sofort nach Ziehung. Das Ver> trauen, welches sich diese Loose so rasch evwcnben haben, läh! uns dedeutendeAufttäg? erwarten, solche werden bis zu den tieiu-ften Bestellungen selbst nachdm entferntestenG^'nden proulpt und verschwiegen ausgeführt. ! ^".uftlci«« Mi d,« erste Gew„m ^? Ä ^ W^?.^'! s^» «R» ! entaeaen Man beliebe si^-Udu^l und ^'l l.^t zu wenden an Valentin *& Vo^ @to«t«»ISfffCUn^aiiMunfl, Humbu -re.______ Uotiz-Hüchet billig zu haben in der Vuchhandlung von Kkinmayr & Bambeig. Dank und Anempschlung. Der achtungsuoll Gefertigte spricht für den sleundUchm Besuch dcS von ihm bibhlr pachtweise lnnegchadten Gosthaus.e „zur Stadt Laibach" allen seinen gc,hrlel'. Gästen den wärmsten Dank aus, zeigt denselben hiemit ergebenst an, daß er nun das im Mediat'schen Hause in der Wiener-ftraße befindliche G.sth^us „ZUM Pariser" gepachtet hat und empfiehlt dieses Lokale einem recht zahlreichen Zuspruch« mit dcm Oeifiigen, daß er auch steilische Weine ausschenkt, in Goutelllen verlauft und gutes Schreiner Märzenbier zu den billigsten Preisen aufzutischen in der Lage ist. Ergebenster Johann Mesetelj, (l5»0) 3 3 Gastwirth. WewHanl. Im allen Zoisschen Hauje am Rann Nr. 174 wird von heute an ein Weinschant eröffnet, wo echte lrainische, alt« und neue Marweine (Eigenbau), sowol im «leinen als auch im Großen zu haben sind. Auch ist täglich EabelflUhstuck und lalte Kü^e zu haben. ^" ^ (1600) Schon am ».Juni s» ^ Ziehung üer 1864er Staats Lose. Eine ganzo 1864er Lo.s-PromRS.se nur faulflen O und Nlrmptl. flaupittrfj« ** ijauptlrtffti: a. ««ni.ooo: WeoliNWti'tt-ftMolitUlt Jfr Jdminiftralion MPUPTTD" Äif». *»'{*if' !» „IMIjUil . Sr 13. Eine schöne Wohnung im schönsten Theile der Stadt gelegen, bestehend ans 8 Zimmern, Kllche, Keller, speise, Holz-läge und Dachkammer ist von Michaeli ab zu vermiethen, Näheres aus Gefälligkeit im Oowp-l»ir dieses VlatteS. l!2W) t2 (l492—3) Nr. I53Z Alnnerung. Im Nachhange zum Edlcte vom 22sten Eep!ember 1875, g. ^043, wirb den im-belannt wo befindlichen Franz und Marie ssalM von Srnoselsch. Helena F.anell^ ^uu., Paul und Kalharina stlan^ Herr Franz Erhconic. l. l. Notar '" Neisniz, als culllwr 2,6 uotuw besteul wurde, welchem auch obige Rubriken ^ gestellt worden sind. 8. k. Bezirksgericht Reifniz am 19"" April 1876._____________________^. (1491—3) Nr. 26lK Edict. Vom l. l. Gezlrlsgerlchte Nussem^ ^ wird betannt qemacht, daß das hoaM' liche t. l. Kreisgericht Nudolfswerth la" Erlasses vom 4 d. M.. Z. 665. U den Johann Kocjan von Rinl b:i 5"" die Forldauer der Vormundschaft allf l°" gere und unbestimmte Zeit auch ^" desscn zu erreichender Großjiihlialelt ^ verhängen befunden hat und daß ^>> Vermögen der bisherige Vormund Ioha"" Poväe von Matet auch fernerhin vtl' walten wird. , K. l. Bezirksgericht Nasfenfutz Edict. Von, dem l. l. stiidt.'deleg. Vej^ sterichte laibach werden dichmyen, '"'", als Gläubiger an die Verlasftsisch^, nm 19. Juli l«75 ad inwgwto "K/, benen Herrn Dl'. Anton Nud o^'/s5 und Gcrichls-Udvocat in Laibach, "°M ! die Verlassenjchast der am 6. gM ^< «le chfalls 2b iutßgtato ocrstorbcic" ^B und Gerichts «ldvocatens . Will" /'^ Albine Rudolf in Laidach eine 3"°'^ zu stellen haben, aufgefordert, b«' ^,M Gerichte zur Anmeldiuig und D^ , ihrer »„fprilche den 1. Juni 1876. gdll vormittags 9 Uhr, zu erschil"" ^. bis dahin ihr Gesuch schriftlich 5" gel-reichen, widrigen« denselben <"!, 'ablunll lasstnschaft, wenn sie durch ,A n>e<-der FovdelUl'n erschdpft würde, ^ ^elNt terer Anspruch zustünde, als '"' ihnen ein Pfandrecht gebührt. «M^ tt. l. stlldt.dcleg. Bezirksgericht am ,,< Upril 1«76. (,532-3)---------------------^s' Edict. ^ Vom l. l. städt.-del. lveztr^« ^ Vaiboch werden alle dlelenigtU ^' ^ A welche auf den Nachlaß des am "> ^^^ in Laibach verstorbenen und da»"" ^/ haft gewesenen, aus Koppel. A F' Neustadt. Grohherzogthum Saden- ^ tigen Schmiedes, namens G" "/°d" fel als Erben, Vermüchtmsnch^ Gläubiger Ansprüche Me'. w ll"'g^^^ gefordert, diese, beziehungswelse ly ^"binnen Monatsfri^ °°m unten angesetzten Ta«e W anzumelden, widrigen« der^^rd' die a.Sliindische Ger.chtSbehor« ausgefolgt werden. g,^ .^aericht ^" K. k. stadt..delg. Gez.rls« bach am 30. «M ^^^^^-^ Dr»ck »>b Verlag »«« g«»«, » Kl« »»gyr ck ßt>»r V««b»rg.