Ni- 243. Dienstag, 23. October 1900. Jahrgang 11». Macher Zeitung. ^t!«l!l! !< ?"U": bei ölltien Wleberholuügeu per Zeile » »». Dle «Ualbacher Zeitung, erlcheli« täglich, mit «uinahme der Sonn° unb «eierlo», <^>, «b«.l»«»,.»,»« ^.»«»^4 fich «longreslplatz Nr. » die «.>»r«°» Da,m°«n.«°sst «r, 6 Ep""chNunbs" " r «^ ____________vormittag«. ÜnfranNerte «riefe werden nicht »genommen, ^anuscrlpte nicht zu^ ^ Amtlicher Theil. Verordnung des f. k. Finanzministeriums lvomit l" ^ vom 16. October IW0, l^mt!^^" ^"""^ November 1900 das Aufgeld be« zur 3?< Elches bei Verwendung von Silbergulden ^^")lung der Zollgebiiren zü entrichten ist. 25. w^ Azug auf Artikel XIV des Gesetzes vom ^Wen ni. ^ ^' ^' ^' Nr. 47) wird im Einver-sür den «3^ " ^"'Zl. ungarischen Finanzministerium für den «?) "^""ch des erwähnten Gesetzes und denjel!ia,n^ü" November 1!)00 festgesetzt, dass in u„d gU ""uen, in welchen bei Zahlung von Zöllen dann bei Sichcrstclluug dieser Eliten' /-^^ldgulden Silbergulden zur Verwendung ln Sill,^ Aufgeld von einundzwanzig (21) Procent " zu entrichten ist. Böhm «. p. ^^rei"^v?v^ ^^^ wurde in der l. l. Hof. und Staats- N)')chen. d°z . v,', ^ück der polnischen, das I.XI. Stück der »i^l., I.XIX !^ ' ^^^ der lroalischcn und polnischen, das '^gesttzh,^' "n° I.XX. Stück der kroatischen Ausgabe des "«es ausgegeben und versendet. s°,' d«ober^3?r^M""e zur «Wiener ijeitunss. vom 20. unb ""»lndtl P^c'". ,r ^' « «I! n?" Fliegende Blätter» vom 7. October 1900. " 190Y N^v^lio», «I.« tt^eil. (Genf) vom 13. Oo belt. ^>e 'm «iV" Zeitung, vom 13. October 1900. btta ^' li, lg °,^ "°n Rich. Ditrich in Dresden erschienenen <, >s. und 9^" ^ der Druckschrift: «Ioscfine Will-n.^Nlctlwi«. ^°^""'Ne einer rdlcn Frau». Noman von «, ^l «E./.- <« ""b Verlag von Nich.Ditrich, Dresden. ^lbl!«^ ^^ '^al pn ^°ll'Nchtm. vom 13. Mllcharls 1900. "Fs i9oo"°"enau.Mnigsberger «oltszeitung. vom 13ten ^' b 'U^H^^°^")tln. vom 13. Gilbharls 1900. ^'4l'3iol^ ^'op,üv„i!l. vom 13. October 1900. w ^ ,Ws,i» ^""llhe Rundschau, vom 14. October 1900. » 134 ,N^,' l""n !5. Septeinber 1900. ^^2 ,^""^ ^tolieki. vom 13. October 1900. 12. October 1900. Nr. 2 «llrom»62kv Nato»» vom 11. October 1900. Nr. 39 <8w0l»oczH. von, 11. October 1900. Nr. 39 «UrvatskH Xruna» vom 13. October 1900. Nr. 28 «prllvi I)»Imal,in2<:» vom 13. October 1900. «Neue Interessante Vlätter» von, 14. October 1900. Nr. 43 (450) «Pschütt! Caricaturen» vom 27. October 1900. Nr. 182 «II 8eoo1o. vom 15. October 1900. Nr. 118 «sorrier« ävl l^eno» in Rovereto vom 15. Oo lober 1900. «Veleväien? pllne slarosto! Ziovllnsli pfätels!» «?. 1. ptuteläln » »toupencüm »lc»vllQ8llü m^slenk^ v semicti lliiUovlltvi (^eslciilio l», ont^tniell ol)l».8te<:ti ulovllnstc^cii. ^'jzllein lluncleriLleina » b ial^ v /^li!lov«. ^llkl»6ein vlustnim.» Nr. 81 «l)p2V!ill/ I^cl6,!,>jk» vom 17. October 1900. Die in ruthenischer Sprache verfasste Flugschrift: «Lrati» ^vvliorei »llmtxrulcolio po^vitu». Nr. 195 «llzprxüä». Nichtamtlicher Theil. Die chinesischen Wirren. Im Folgenden schließen wir die Inhaltsangabe des vom k. und k. Geschäftsträger in Peking, Dr. von Rosthorn, dem k. und l. Ministerium des Aeußern erstatteten Berichtes vom 20. August: Zwei Tage lang lonntrn die fremden Truppen in Prtmg, da die Gesandtschaften noch nicht ernstlich gefährdet waren, offensiv vorgehen und die Boxer in die nächstgelegenen Versammlungsorte verfolgen; da trat mit einemmale die tragische Wendung ein. Die Nothlage, in welche die Expedition Seymour gerathen war. hatte die chinesische Regierung ermuthigt und der Partei des Prinzen Tuan das Oberfahrwasfer verschafft. Zugleich lief am 18. Juni die Meldung von der am 17. Juni erfolgten Einnahme der Taku-Forts durch die fremden Escadres ein, ferner die Nachricht von den bei Tien-Tsin begonnenen Kämpfen mit den regulären chinesischen Truppen. Schon am 19. sandte das Tsung-li.Yamen an alle Gesandtschaften eine Erklärung folgenden Wortlautes: «Laut Bericht des Generalgouverneurs von Chihli hat der französische Generalconsul du Chaylard (Doyen des Consularcorps in Tien-Tsin) am 16. d. M. schriftlich erklärt, dass die Escadre-Commandanten aller Nationen den 17. Juni 2 Uhr morgens als Termin angesetzt haben, bis zu welchem sämmtliche Forts von Talu ihnen ausgeliefert werden müssen; nach Ablauf dieser Frist würden die Forts mit Gewalt beseht werden. Das Yamen ist über diese Mittheilung sehr überrascht. China ist bisher im Frieden mit den fremden Mächten gewesen, allein die Ankündigung einer gewaltsamen Besetzung der Forts seitens der Admirale ist ein offenbarer Beweis dafür, dass die fremden Mächte den Frieden zu brechen und Feindfeligteiten zu eröffnen gewillt sind. In der Hauptstadt haben sich die Boxer erhoben und die Bevölkerung ist in großer Aufregung. Die Gesandten, ihre Fa« milien und ihr Stab sind in ihren Legationen gefährdet und die chinesische Regierung ist nicht imstande, ihnen sicheren Schutz zu gewähren. Wir müssen sie daher ersuchen, innerhalb 24 Stunden mit ihren Escorten in guter Ordnung abzureisen und sich nach Tien-Tsin zu begeben, um zu vermeiden, dass ihnen etwas zustoße. Wir weiden eine militärische Escorte bestimmen, um sie unterwegs zu beschützen, und die Ortsbehörden anweisen, entsprechende Maßnahmen zu treffen.» Zugleich erfchien ein kaiserliches Edict, welches über die Auffassung der Chinesen, ob diese Mittheilung des Tsung'li.Iamen als Kriegserklärung anzusehen sei oder nicht, leinen Zweifel aufkommen lieh. Dieses Edict lautet wie folgt: «Seit der Begründung unferer Dynastie sind die Fremden, welche nach China kamen, mit Güte behandelt worden. In den Regierungezeiten Tao.kuang und Hsten.fing wurde ihnen gestattet, Handel zu treiben, und sie baten um die Erlaubnis, ihre Religion verkünden zu dürfen. Diese Bitte wurde ihnen wider Willen gewährt. Anfangs fügten sie sich der chinesischen Controle, aber in den letzten 30 Jahren haben sie die Nachsicht Chinas missbraucht, chinesisches Land besetzt, das chinesische Voll bedrückt und Chinas Geld und Gut begehrt. Jedes von China gemachte Zugeständnis steigerte ihr Vertrauen auf die Gewalt. Sie bedrängten friedliche Bürger und infultierten die Götter und die Heiligen, wodurch sie den heftigsten Unwillen beim Volke hervorriefen. Davon rührt das Niederbrennen von Kapellen und Todten von Conoertiten seitens der tapferen Patrioten her. Der Thron war eifrigst bemüht, einen Krieg zu vermeiden, und erließ Edicte, mit denen der Schutz der Gesandtschaften und Erbarmen mit den chinesischen Christen anbefohlen wurde. Die Decrele, welche lundthaten, dafs die Boxer und Convertiten gleiche Kinder des Staates seien, wurden in der Hoffnung erlassen, den alten Zwist zwischen dem Volle und den (zur christlichen Religion) Feuilleton. 3>ie Kein, at. Woman von «. Ideler. '<^' dachte 7' ^""^ ^ Tie weib F""cke, «fast hätte sie sich ver- l Doln, ^'""lwürdig still. Hat die Bekannt. FNcke fu/lch enttäuscht?, ^"z l,."'» erwi?"^ "esern Nachdenken empor. ''«war im Gegentheil ^ !wl^ ab^°!n^e.r gefangen?. scherzte Roderich. " H^icht zl° leicht gewinnen wirst?. ^>ar. die ^"^ der russischen Regierung be-?) ihdl>lhrich^ "sch«ft Kolno käuflich zu erwerben. > ^ ^ugt. dass Graf Hochtamp bereit sei, '^'y 3 sich UU.'l°b« wie allesolcheAngelegt Y, ^ ^" ?Nr " ble Länge, und der Winter "' ^ «eben. das der »unge ««zwungen war. Täglich liefen eine Menge Briefe ein, täglich musste geschrieben, gerechnet, qcprüst und bestimmt werden, und so war Roderich schließlich froh. dass Zarncke ihn begleitet hatte. Dieser gieng mitunter in die kleine Dorsschenke von Kolno, in der der Wirt einen vorzüglichen Grog zu brauen verstand. Dort traf er auch Gcsellschast, Förster, Inspectoren und andere Beamte, mit denen man ein Stündchen verplaudern konnte. Er hörte dort allerlei und hörte auch recht seltsame Reden über die Gräfin Lowoff. Einzelne Männer behaupteten geradezu, sie sei eine Nihilistenführerin, die noch einmal in Si-birien enden werde; andere bestritten dies als Verleumdung; alle Reden aber gipfelten darin, dafs die vornehme Frau diesem Treiben nicht ferne stünde. «Warum aber wird sie dann nicht verhaftet?» fragte Zarncke erstaunt. «Man muss es ihr doch erst beweisen können, Brüderchen,» lachte der Schankwirt höhnisch, «und schlau ist diese Frau! Davon habt ihr alle gar leine Ahnung, wie schlau sie ist!» «Aber als verdächtig ist sie längst oben an. gemerkt,» sagte einer der gräflich Hochlamp'schen In-spectoren ernst, «und der Krug geht so lange zu Wasser, bis er bricht. Ich glaube, vieler Beweise bedarf es nicht mehr, dann nehmen die Polizisten sie ganz einfach einmal fest.» Der Schankwirt warf emen schiefen Blick auf den Sprecher, aber er schwieg. «Warum spielt sie eigentlich mit dem Feuer?» brummte ein alter weißbärtiger Förster. «Mir sollte es leid thun, käme sie ins Unglück. Sie ist eine sehr gute Frau. Die Armen in der Runde haben ihr viel zu danken l» Dies wurde von allen Seiten bestätigt, unb die kleine Schenke hallte jetzt wieder von dem Lobe der Gräfin Üowoff. Zarncke aber grübelte nur umsomehr, während er den Rückweg zum Schlosse antrat. Also politisch verdächtig! Und —das war zweifellos für ihn — sie hatte ihre Schwester auf die Fährte jenes im Dornhagener Schlosse gesuchten Diamanten-schatzes gelenkt! War das aber der Fall, dann war sie auch für ihn mit allen ihren Reichthümern und ihrer Schönheit erreichbar. Das heißt, wenn Lore Krasnek wirklich ihre Schwester war! Ueber diesen Punkt musste er völlige Gewissheit haben, dann wollte er unverweilt handeln. Am nächsten Morgen befand er sich mit Roderich allein in der Bibliothek, als Stein eintrat. Derselbe hatte die Höhe der Kaufsumme festgestellt, und Roderich erstaunte selbst über den ungeheuren Betrag. «Sie sind wohl einer der reichsten Herren im ganzen deutschen Reiche,» bemerkte Stein, «wenn man den großen Wert der Hochlamp'schen Familiendiamanten mit hinzurechnet.» «Was für Diamanten?»fragte Roderich erstaunt. Zarncke trat leise mit dem Fuß auf und beugte sich tiefer über feine Papiere. Nun kam die Wahrheit heraus. Das war unbequem. Würde der Graf, wenn er jetzt alles erfuhr, sich nicht fofort das Suchen im Dornhagener Schlosse erklären können? Zum Glücke für ihn deutete Stein im Augenblicke die Frage Roderichs falsch. Tr dachte, dass es dem jungen Herrn nicht angenehm sei, vor einem drittem von dem Dia-muntenschatze zu sprechen. So brachte er die Rede auf ein anderes Thema, und Zarncke gewann auj diest Weise Zeit zur Ueberlegung. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 243. 1992 23. October 1900. Bekehrten zu beseitigen, und die Fremden aus der weiten Ferne wurden mit äußerster Liebenswürdigkeit behandelt. Aber diese Leute kannten keine Dankbarkeit und vermehrten ihren Druck. Gestern kam uns eine Depesche von Du Chaylard zu, mit welcher wir angegangen wurden, ihnen die Talu-Forts zu übergeben, sonst würden dieselben mit Gewalt genommen werden. Diese Drohung zeigt ihre Aggression. In allen Sachen des internationalen Verkehres haben wir es ihnen gegen« über nie an Höflichkeiten fehlen lassen; aber sie, die sich selbst die civilisierten Staaten nennen, haben ohne Rücksicht auf Recht, nur auf ihre militärische Kraft bauend, gehandelt. Wir haben nunmehr fast 3t) Jahre regiert und das Volk wie unsere Kinder behandelt. Das Volk verehrte uns als seine Gottheit. Und inmitten unserer Regierung waren wir die Empfänger der gnädigen Gunst der Kaiserin-Witwe. Ferner sind uns unsere Vorfahren zu Hilfe gekommen, die Götter haben auf unseren Ruf geantwortet, und nie war eine Bekundung von Loyalität und Patriotismus so allgemein. Mit Thränen in den Augen haben wir an den Altären unserer Vorfahren den Krieg angekündigt. Es ist besser, unser Neußerstes zu thun und den Kampf aufzunehmen, als uns nach Mitteln zur Selbsterhaltung umzusehen, was ewige Ungnade nach sich ziehen würde. Alle unsere Beamten, hoch und niedrig, sind von einem Gedanken beseelt und haben ohne Aufforderung mehrere hunderttausend patriotischer Soldaten zusammenberufen. Sogar Kinder tragen Speere im Dienste des Vaterlandes. Die anderen verlassen sich auf listige Kniffe, wir vertrauen auf die Gerechtigkeit des Himmels. Sie hängen von Gewalt, wir von Humanität ab. Ganz abgesehen von der Berechtigung unserer Sache, zählen wir 20 Provinzen mit mehr als 400.000.000 Be» wohnern, und es wird nicht schwer halten, die Würde unseres Landes zu rächen.» In dem rasch zu einer Berathung zusammengetretenen diplomatischen Corps machte sich nur die eine Auffassung geltend, dass man der Aufforderung, ^ Peking zu verlaffm, einfach Folge zu leisten hätte; die' Bewerkstelligung innerhalb 24 Stunden aber war ein Ding der Unmöglichkeit, denn die Fremdencolonie zählte ohne das Militär an 800 Personen, darunter 200 Frauen und Kinder, und hiezu traten zwischen 3000 bis 4000 chinesische Christen, die man dem un-ausbleiblichen Massacre nicht preisgeben durfte. Es wurde also eine gemeinsame Note an das Iamen aufgesetzt, in welcher die Bereitschaft erklärt wurde, Peking zu verlassen, aber ein Aufschub der Frist sowie Transportmittel und Garantien für die Sicherheit des Convoi verlangt wurden. Zugleich wurden die Prinzen und Minister ersucht, die diplomatischen Vertreter am 20. Juni morgens behufs Verständigung über das Arrangement bezüglich des Transportes zu empfangen. ^ In einer Versammlung dcs diplomatischen Corps am 20. Juni um 8 Uhr morgens wurde, um doch noch einen Verständigungsversuch zu machen, be-! schlössen, an das Tsung li-Iamen eine Note des Inhaltes zu richten, die Aufforderung der Admirale zur! Uebergabe der Taku-Forts sei ohne Kenntnis der europäischen Vertreter in Peking erfolgt, da diesen ja die Möglichkeit fehle, mit ihnen in Verbindung zu treten; das diplomatische Corps wolle aber für die Zurücknahme der Forderung der Admirale und selbst für die Rückgabe der etwa bereits genommenen Forts eintreten, falls die chinesische Regierung es ihm ermögliche, sich mit den Admiralen in Verbindung zu setzen. Gleichzeitig wurde, da auf die Anfrage wegen des Besuches des diplomatischen Corps im Iimen eine Antwort nicht eingetroffen war, der Vorschlag gemacht, einen Dragoman ins Iamen zur Urgierung der Antwort zu entsenden, da sich die diplomatischen Vertreter der Gefahr nicht aussetzen durften, dass ihr Besuch an der Pforte abgelehnt werde. Da erklärte der deutsche Gesandte, Freiherr v. Ketteler. er habe in eigener Angelegenheit seinen Besuch im Iamen bereits an.' gemeldet und wolle gleichseitig gern anfragen, ob und wann der gewünschte Empfang des diplomatischen Corps erfolgen könne. Dies wurde mit Dank angenommen. Der Bericht des Dr. v. Rosthorn fährt sodann also fort: «Cine Viertelstunde später begegnete ich den Mafus der deutfchen Gesandtschaft, die vom Iamen in Carriere zurückkamen und mir schon von weitem zu« riefen, der Gesandte sei ermordet. Ich verständigte rasch die benachbarten Legationen und lehrte in unsere Gesandtschaft zurück. Ueber die Umstände der Er« mordung erfuhren wir nachträglich Folgendes: Freiherr v. Ketteler befand sich in einer Sänfte und in einer zweiten folgte Herr Cordes. In der östlichen Hauptstraße, unweit der Ecke, wo man nach der Uamen.Straße einbiegt, bemerkte Cordes, wie einige Solwten von Tung.fu.Siang« Brigade aus einer Polizeistube herauskamen, im Anschlag auf die erste Sänfte zugiengen und feuerten. Er sah, wie sein Chef vornüber aus der Sänfte fiel und anscheinend todt liegen blieb. H«rr Tord« selbst hatte seine Tänfte niederstellen lassen und sich vom Sitze erhoben, als ihm eine Kugel durch die Hüfte drang. Er sprang eiligst heraus, lief unter heftigem Feuer trotz der Verwundung einige tausend Meter zurück und rettete sich in ein Haus der amerikanischen Mission, von wo er später ins Lazareth der englischen Gesandtschast gebracht wurde. Die Ermordung des deutschen Gesandten verursachte eine allgemeine Panik, und die Idee der Abreise wurde natürlich aufgegeben; das Martyrium Kettelers erwies sich gewissermaßen als Rettung für das diplomatische Corps. Die ganze Colonie wusste nun, wie wir daran waren, und musste aufs schlimmste gefasst sein.» Natürlich lag Dr. v. Rost Horn zunächst das Schicksal der österreichisch-ungarischen Gesandtschaft am Herzen. Fregatten-Capitä'n v. Thomann erklärte, die Gesandtschaft könne wegen ihrer Ausdehnung, isolierten Lage und Entfernung von den anderen Legationen gegen militärische Angriffe nicht gehalten werden, zumal die Engländer, wie ihm foeben gemeldet worden, sich von der Brücke, die bisher die Deckung der Gesandtschaft gegen Westen gebildet hatte, zurückgezogen hätten. Auch der belgische Gesandte, welcher seine Gesandtschaft am 16. Juni aufgegeben und mit seinem Personal in der österreichisch-ungarischen Gesandtschaft Aufenthalt genommen hatte, begab sich in den Schutz der englischen Gesandtschaft. Commandant v. Thomann traf somit rasch die erforderlichen militärischen Maßnahmen zu wenigstens zeitweisem Schutze der österreichisch-ungarischen Gesandtschaft, um Zeit zu gewinnen, mittels des einzigen verfügbaren Karrens die Munitionsvorräthe und Brotsäcke der Mannschaft in die englische Gesandtschaft zu bringen und die Chiffren der Gesandtschaft zu vernichten. Als um 3 Uhr Mch-mittag das österreichisch-ungarische Detachement die Gesandtschaft eben verlassen und in der neuen Position Aufstellung genommen hatte, lief die Antwort des Iamen dahin lautend ein, es habe mit der Abreise der diplomatischen Vertreter leine Eile, indem die chinesische Regierung sie nach wie vor beschützen wolle, da sie aus der überreichten Note mit Befriedigung er« fehen habe, dass die fremden Vertreter keine feind-feligen Absichten hätten. Durch diefe anscheinend conciliante Antwort veranlasst, kehrte das österreichisch-ungarische Detachement nach der Gesandtschaft zurück. Unmittelbar darauf begann aber von drei Seiten ein mörderisches Feuer gegen die Gesandtschaft, welches die Insassen zu schleunigstem Rückzüge nöthigte, wobei ein Mann ver-wundet wurde. Damit begannen die Straßen- und Barrikadenkämpfe, die fast ununterbrochen bis zum Tage des Entsatzes währten. Die große Eile bei der Räumung der Gesandtschaft, der Mangel an Trans-Portmitteln und Dienerschaft machten es unmöglich, etwas vom Inventar und Archiv derselben oder von Privateffecten in Sicherheit zu bringen. Unmittelbar !nach der Räumung begann die Plünderung der Gesandtschaft, und am 21. Juni giengen alle Gebäude ^ der k. und l. Mission in Flammen auf. Politische Uebersicht. Laibach, 22. October. Seine Majestät der Kaiser hat verliehen: das Ritterkreuz des Leopold-Ordens mit der Kriegsdecoration dem Fregattencapitän Eduard Thomann Edlen von Montalmar; den Orden der Eisernen Krone 3. Classe mit der Kriegsdecoration den Linienschiffs-Lieulenanten erster Clasfe Guido Edlen vonKottowitz, Theodor Ritter von Winterhalder, Johann Indral und Josef Kollar, allen vorgenannten taxfrei; die goldene Tapferleitsmedaille dem Seecadetten zweiter Classe Richard Freiherrn vonAoineburg, dem Quartiermeister Artillerie-Instruclor Karl Reschka, dem Steuergast Michael Rasljan, dem Matrosen erster Classe Torpedovormann Georg Ursic-Mime; die silberne Tapferleitsmedaille erster Classe den Seecadetten 2. Classe Rudolf Burgstaller und Thomas Mayer, dem Quartiermeister Artillerie-Instructor Wenzel Sirovy, dem Marsgast-Artillerie-Instructor Georg Sobotla; dann dem Steuerquartiermeister Anton Vierheilig, dem Titular-Maschinenquartier-meister Samuel Hoffmann; dem Matrosen erster Classe Thomas Puljar; den Matrosen zweiter Classe August Paulin, Ernst Grbac, Matthias Simcik, Matthias Tomjan. Peter Fantow und Nikolaus Hranuelli; den Matrosen dritter Classe Josef Kollarie, Anton Antonac und Johann Vulusit; die silberne Tapferkeitsmedaille zweiter Classe dem Seecadetten zweiter Classe Edgar Lescha-nowsty, dem Marsgast. Torpedoinstructor Vincenz Zec; den Matrosen zweiter Classe Georg Petrovac. Josef Badurina, Robert Bonyhardi, Anton Stiglic, Josef Aernardis. Matthias Mirko. Lutas Zdunaiö, Nikolaus 6udie. Andreas Krois. Anton Kresoja und Ernst WaaS; den Matrosen dritter Classe Ive Lassan, Leonhard Tamburus und Marin Vaiii. Ferner hat der Kaiser verliehen die silberne Tapferkeitsmedallle erster Classe dem Seecadrtten zweiter Classe Erich Pro' chasla, die dem Bootsmannsmaat Emil Schindler, dem MW' quartiermeister Alois Prochasla, dem Mm""' erster Classe Stefan Mogroviö, dem Sa""» matrosen zweiter Classe Hermann To so und o ' Matrosen dritter Classe Alois Ivancic. Der «M den Ausgezeichneten sich befindende Seeca^ Mayer gehörte dem Detachement der 'Anta» Peking an und starb dort nach dem EntMe v°" Peking an Typhus. Der schwerverwundete Se""" Boineburg befindet sich als Neconvalescellt ^ dem Heimwege nach Europa. Die anderen "w" . wurden telegraphisch von den Auszeichnungen v ständigt. — Die «Wiener Abendpost» fügt der "^ öffentlichung der Auszeichnungen hinzu, daj» ' selbstverständlich auf Grund der eingelaufenen "" tionen erfolgt seien. Viceadmiral Seymour ha^^ graphisch der besonderen Anerkennung für die Leljtunu des österreichisch-ungarischen Marinedetachements " druck gegeben. . ... _ ^ Am 20. d. M. hielten in Wien die Mitglieder" Clubs der deutschen Fortschrittspartei des "> gelösten Abgeordnetenhauses eine Berathung ".'^ der zahlreich besuchten Versammlung wurden die , Hältnisse der einzelnen Wahlbezirke eingehend er" ^ und ein vom Vorstande vorgelegter Wahlaui ^ einstimmig angenommen. Der Aufruf, der" ^ deutschen Reichsrathswähler gerichtet ist, >"">Mer-dass die nächste Zukunft entscheiden könne, ^."^e reich als Einheitsstaat weiter bestehen oder, w ^ Bruchtheile zerschlagen, einer slavischen Dlctatur " ^ antwortet werden solle. Auf das Letztere 1« ^ Streben der Gegner gerichtet, und es sel ",^le hängnisvoller Irrthum, zu glauben, dass d" ""M^ Kampf nur geführt werde um die Regelung oer^ spräche in einigen Gebieten des Reiches, ^r ^ werde vielmehr um nichts Kleineres gefuy", c.M den Fortbestand Oesterreichs. Eine ihrer ^l",,, bewusste Regierung dürfte keinen Augenvlm s »^ in diesem Kampfe Stellung zu nehmen. Die " ^g-Regierung habe bisher geglaubt, eine solche ^ ^ nähme vermeiden zu können. Eine Besserung e ^ ^, nur von dem Zusammenwulen einer zlelbewui ^ gierung und einer gewissenhaften Vollsvertre ^ erhoffen, wodurch unter gesetzlicher Fes"^« ^ deutschen Staats- oder Vermittlungssprache "" ^zte. heitliche Gefüge des Staates gesichert werden ^^ Nur unter dieser Voraussetzung könne 0'e ^z Stellung des deutschen Volkes befestigt, d>e -" l^t-Staates nach außen gewahrt, die wlchugr . ^ schaftlichen Aufgaben der nächsten Zeit " ^'sur ^, Weise gelöst werden. Diesen Zielen ""^H^siB^ werde nur möglich sein, wenn die deutWU ^z-Parteien in dem wieber arbeitsfähig M"""'" ^st rathe in allen nationalen Fragen einig "" U' „ver vorgehen und allen überflüssigen Streit «"" ^ d>e vermeiden. Unter allen Umständen aber "^sich^ deutsche Fortschrittspartei unerschütterlich "" f^M los eintreten für die Aufrechterhaltung «»o >' "ip>! ^" ^"'^ kein Zweifel darüber bestehen, our fckli s!H "" wesentlicher Schritt nach vorwärts den Z '"'Hen Beilegung der Unruhen gethau wor- Tagesneuigleiten. ^en"Lu?.?^?/"te Aufstieg des Zeppelin-wirb aem^/^^^S.) Aus Friedrichshafen, 21. d.M., ! anI"^?. "^ltellt und hiebei eine Hollen- w ^"kn in di. > ^ be" sweck haben sollte, den Zug d? ""b ein ^ die e^!""^Oberst begab sich an die Stelle, l5° Verba "^"^ Entdeckung machte. Der Student ^" Feld« n^ tagsdarauf wurde die Mine auf b3°" wit sj'.^"'""t der Polizei und der Gerichts- H>n N"^" Wirkung gesprengt. Die Soch. l° ? '"ilre. ?, "? einstimnlig, wenn der Anschlag l'lt n" ?er an,. 3 " ^^ "^in der Zug des Zaren, h° ? d" Unters ^ "" ""ächtet worden. Die Ein- o»ch>n zur N""« W eine große Menge von Ver- bum °^ beim m llchabt. — Man erinnerte sich hiebei hiitt. lestgesleln""^ ^gen den Mörder des Königs ^ luncichs ? "urde. dass die Anarchisten beschlossen W« w"- Gleichw"^"^en Kaiscr und den Zaren zu " jenem V!lt es noch zweifelhaft, ob dieser '"ei^lEin p«??^ zusammenhängt. ^t ^NHHad .^.Uicher Mord.) In der Ge- ^y^ ^"sliche7^ü"6st ein Einbruch stattgefunden. <^ ^"erlte n.^??e ""W- Der Schuster Stefan l^l V" seinen K?n^ b"i Männer, die den Versuch '" z^? ^uß d^ Anzudringen. Der eine hatte ^ > «ben c? b" Stallfenster gethan und wollte ^!?F eben im^" lassen. Da band Stegner - ^ ^""b des Vz«^ ?e befand und unbemerkt blieb > ib? ^allpf^ "Zechers mittels eines Halfters an > bn" Genossen ^' Die beiden anderen versuchten >?"er n H°us dieser Situation zu befreien, hallen des s/wg. Um nun durch das Nufen Ps c>b ^tden l^V^tenen Einbrechers nicht ver. !>> en«'Hni"en sie ihm lurz entschlossen den ^k«'"hen zu i^ ^ °"l den Lärm herbcigeeilten ^ ^'schenEt^!" ^"etzen eine Leiche ohne Kopf ^ '«sr^eima °""? heraushängen!' >,senden Aus^ b"ngt.) Zu einem peinlichen Y^'t°r' "us Ctt".^ ^^ltete sich diesertaae, wie ^3^. berich ^n w der Grafschaft Samson, ö ^ie Z. «um T°k. ' ^" Hinrichtung des wegen H>N l!^fe des ^.""""heilten «rchie Kinsault, H^tz>n V"^ns zweimal an ihm ^ci" ei. "Ubnis dio ,^°" b« ihm vom Sheriff 3>. ^nsftre> de7^^°" die versammelte Menge zu ^3's°^ der festen Schrittes ^<"> nu? "'c ^""nstieg. leinen Gebrauch b '5 W^ftlichen ei«""" b°uptes mit dem ihn «^ ^" NH' Kumten in stillem Gebete zehn Minuten nach Kinsaulls Körper einer ""z°g, musste er unter allgemeiner Erregung an den Sheriff die Forderung stellen, den armen Sünder nochmals aufs Echasott bringen und den Voll-strecklmgsact an ihm wiederholen zu lassen, wenn man seinen Todeslampf nicht grausam auf unbestimmte Zeit verlängern wolle. Thatsächlich war die Schleife des Strickes dem Uebelthäter bis zum Kinn gerutscht und lchterer hatte die vorgeschriebene Zeit dagehangen, ohne erwürgt worden zu sein. Dcr abgleitende Strick hatte durch die scharfe Reibung eine Wunde, die kaum vernarbt war, — Kinsault hatte am 14. September in seiner Zelle sich die Kehle zu durchschneiden versucht — wieder aufbrechen lassen, und der Anblick des von Blut überströmten Unglücklichen war selbst für die starknervigen Zuschauer unerträglich. Es war deshalb eine doppelte Erlösung, als nach einer zweiten Procedur des Hängens, die acht Minuten währte, der Arzt feststellen konnte, dafS Kinsault jetzt endlich ins Jenseits gebracht worden sei. Vocal- und Provinzial-Nachrichten. — (Staats-Subvention.) Einer uns zugehenden Mittheilung zufolge hat das l. k. Ackerbau-Ministerium die vom hiesigen LandeSausschusse nachgesuchte Erhöhung des Beitrages zu den Kosten der Einlösung und Beseitigung des Mühlwehres in der Gurl bei Brod behufs Regulierung dieses Flusses und zur Vermeidung von Ueberschwemmungen alldort bis auf 4 5 pCt. der mit 20.000 k. veranfchlagten Kosten bis zum Höchstbetrage von 9000 X bewilligt. Diese Flussregulierung wird auch aus Landesmitteln mit 35 pCt. der veranschlagten Kosten subventioniert. —o. — (Bauden lünftigenStaatsbahnen.) Die Trassierung« - Exftofituren sür den Bau der neuen Staatsbahnlinicn wurden nunmehr eröffnet. Die Leitung der Trassierungsexpositur für die Tauernbahn mit dem Amtssitze in Schwarzach-St. Veit erhielt der Vau-Obercommissär der Staatsbahnen Johann Altenberg er, für die Wochcinerbahn mit dem Amtssitze in Assling der Bau-Obercommissär der Staatsbahnen Leopold Frisch, für die Pyhrnbahn mit dem Amtssitze in Windisch-Garsten der Inspector der Staatsbahnen Ferdinand Weßnitzer und für die Karawanlenbahn mit dem Amtssitze in Klagenfurt der Oberinspector der Staatsbahnen Hans Nngl. — (Zur Errichtung der neuen Sodawassers a bril.) Die innere Einrichtung dieses Unternehmens wirb von einer Wiener Firma hergestellt und mit Dampfbetrieb versehen werden; die Fabrik dürfte, je nach Bedarf, täglich über 400 Flafchen und Kracherln liefern. Die Kosten für die Maschine und den elektrischen Motor sollen sich auf 8000 X belaufen. Die Genossen-schaftsstatuten wurden bereits dem Handelsgerichte zur Genehmigung vorgelegt. — Die Generalversammlung findet nach eingelangter Genehmigung statt; die Betriebs-eröffnung foll in der zweiten Hälfte des Monates December erfolgen. 2. — (Oeffentliche Arbeiten.) Die nöthigen Maurerarbeiten werden derzeit noch am Iustizgebäude und an der landschaftlichen Burg ausgeführt. In den Ziegeleien ist der Betrieb noch in vollem Gange. Beim Vrückenbaue werden am linken Ufer die Grundausgrabungen fortgesetzt, dagegen wird am rechten Ufer die weitere Anzahl von Piloten mittelst Dampfapparates eingeschlagen. Die gesammten Arbeiten dürften bei günstiger Witterung bis Mitte December fertiggestellt fein. Die Regulierung«, arbeiten in der Pressren - Gasse bleiben bekanntlich bis zum Frühjahre unterbrochen; da jedoch das Terrain daselbst dermalen stark zerstört erscheint, wäre eine stärkere Beleuchtung dieser Gassenftrecke sehr am Platze. An der Petersstraße wurden in der vergangenen Woche einige Pflasterungsarbeiten ausgeführt. Die Levstik-Gasse und die Rosenbacherstraße erfuhren in der letzteren Zeit eine Er-Weiterung bis zur Eisenbahnstrecke. — Für die nächstjährige Bausaison wird vom stoven. Arbeiterbauvereine die Aufführung von zehn neuen Parterregebäuden, theils in Udmat, theils in der Stadt, beziehungsweife in Waitsch-Gleinih, projectlert. — Die Anzahl der seit der Erbbeben-Katastrophe in Laibach aufgeführten neuen Gebäude und Mrtschastsobjecte beträgt 211. 2. — (Zur Errichtung einer gewerblichen Fortbildungsschule in Sagor.) Bereits im Jahre 1896 hat der lrainlsche LandeS-ausschuss anlässlich der Verhandlungen wegen Anglicdcrung einer zweiten Parallelabtheilung an die vierclassige Volks-schule in Töplitz-Sagor mit Rücksicht auf den Umstand, dass die erwähnte Volksschule von 119 Wiederholungsschülern, deren Eltern größtenlheils dem Gewerbe- oder Urbeiterstanbe angehören, besucht wird, die Errichtung einer gewerblichen Fortbildungsschule in Sagor im Wege des l. l. Landesschulrathes, beziehungsweise der l. l. Landes-regierung, angeregt. Den seitens der l. l. Vezirlshaupt-mannschaft in Littai gepflogenen Verhandlungen stellten sich damals unüberwindliche Hindernisse entgegen. Einer-seits erschien die Heranziehung der Glasmacherlehrlinge, deren Arbeitszeit nicht fixiert war, zum Besuche der Schule kaum ausführbar, anderseits erbat die Gemeinde-vorstehung von Gagor die BerMbung der Errichtung der Fortbildungsschule, weil die dortige Pfarrkirche, erst im Jahre 1870 neu erbaut, durch das Erdbeben im Jahre 1695 ftarl gelitten hatte und nur für Reconstructionsarbeiten den Betrag von 40.000 X erheischte, und weil weiters in den letzten Jahren ein neues Gemeindehaus und ein Nothfftltal gebaut worden waren. Im Laufe des heurigen Frühjahres weilten nun die beiden Regierungscommissäre für die Infpection der gewerblichen Fortbildungsfchulen zwecks Wiederaufnahme der bezüglichen Verhandlungen in Sagor. Dieselben fanden eine total veränderte Sachlage und infolgedessen einen für die Errichtung einer solchen Schule sehr günstigen Boden. Ja, von sämmtlichen maßgebenden Factoren daselbst, von der Gewerkschaft, dem Ortsschulrathe und dem Gemeinoe-ausschusse, wurde übereinstimmend erklärt, dass sie die beabsichtigte Errichtung einer gewerblichen Fortbildungsschule aufs wärmste begrüßen und dieselbe kräftigst fördern wollen. Im Hinblick auf diese Erklärungen wurden seitens der l. k. Bezlrlshauptmannschaft Littai sofort neue Verhandlungen eingeleitet, welche zum ge-wünfchten Refultate führten und das Summarium ergaben, dafs die vor wenigen Jahren noch illusorische Errichtung der gewerblichen Fortbildungsschule in Sagor ihrer Verwirklichung entgegengehe. Dieser Erfolg trat umfomehr hervor, als auch feitens der Arbeiter und Gewerbetreibenden eine Opposition gegen die beabsichtigte Errichtung nicht zu erwarten stand, vielmehr anlässlich der letzten Strile-bewegung in den Arbeiterverfammlungen von den Arbeiterführern die Errichtung derselben als ein in nächster Zukunft zu erfüllendes Postulat aufgestellt wurde. — Die mit 1. Jänner 1901 zur Eröffnung gelangende Schule, für deren Unterbringung seitens des Ortsschulrathes Töplitz-Sagor die erforderlichen Schullocalitälen bereitwilligst unentgeltlich überlassen wurden, dürfte nach dem jetziaen Stande nur aus der Glasfabrik 60 jugendliche Hilfsarbeiter, welche in der Schleiferei, in den Graveurstuben und bei der Glasbläserei in Verwendung stehen, als Schulbesucher zählen; aus der Mitte der Gewerbetreibenden dürften sich am Unterrichte deren acht bis zehn belheiligen. Ueberdies haben sich 90 bereits längst der Schule entwachsene, in verschiedenen Dienst-Kategorien der Gewerkschaft Töplitz» Sagor beschästigte Arbeiter zum freiwilligen Besuche der Fortbildungsschule gemeldet. — In den bezüglichen Lehrplan wurde neben den an gewerblichen Fortbildungsschulen üblichen Lehr« gegenftänden auch die Vergbaulunde sowie das Zeichnen für Bergleute (Formen, Holzverbindungen der Strecken-, Schacht- und Abbauzimmerungen) und die erste Hilfeleistung bei Unglücksfällen (Demonstrationen und praktische Uebungen an Lebenden und Demonstrationen mit Verg-bau-Rettungsapparaten) aufgenommen. Die Unterrichtsstunden wurden für alle Wochentage, ausgenommen Samstag, von 6 bis 8, beziehungsweise 9 Uhr abends und sür Sonntag von 9 bis 12 Uhr vormittags festgefetzt. Für die Ertheilung des Unterrichtes werben die Lehrkräfte der beiden Volksschulen Tüplih-Sagor und Sagor herangezogen werden. — An Beitragsleistungen sür die Erhaltung der Schule haben bisher die Gruppe II und I der Bergbaugenossenschaft des Revier-amtsbezirles Cilli und der Gewerkschaft Sagor je einen jährlichen Betrag von 150 X, die Gemeinde Sagor einen Jahresbeitrag von 200 X, die Gewerkschaft Sagor am Savestrome 100 k votiert, überdies hat sich die Werksleilung Sagor erboten, die Materialien für die Beheizung und Beleuchtung der Schullocalitäten kostenlos beizustellen. Man hofft auch, entsprechende Subventionen seitens des l. l. Ministeriums für Cultus und Unterricht, der lrainischen Sparcasse und der Handels« und Gewerbe-lammer zu erwirken. — In den provisorischen Schul« ausschuss, an dessen Spitze der um das Schulwesen in Sagor wohlverdiente Gemeindevorsteher Herr Handelsmann Richard Michelciö steht, wurden bei der vor kurzem stattgehabten Wahl des Vertreters und Stellvertreters aus dem Stande der Gewerbetreibenden Herr Jakob Karpelis. Glasfabrils-Inspector in Töplitz, und Herr Martin Bulovec, Mühlbefther von ebendort, einhellig gewählt. Zugleich wurde von den versammelten Gewerbetreibenden der allgemeine Wunsch zum Ausdrucke gebracht, eS möge mit Rückficht auf die Ortsverhältnisse von Töplitz und Sagor der Besuch der Fortbildungsschule obligatorisch erklärt werden. —ik, — (Selbstmord eines Vierzehnjährigen.) Der 14 Jahre alte Vesiherssohn Alois Praprotnil aus Kaier, welcher seit 1. April 0. I. bei seinem Bruder Johann Praprotnik in Kaier, Gerichlsbezirl Neumarktl, als Schuhmacherlehrling beschäftigt war. ist am 1«. d. M. gegen halb 7 Uhr früh unbekannt wohin gegangen und am selben Tage nicht mehr zurückgekehrt. Er wurde sodann am 20. d. M. von seinen Brüdern Martin, Franz und Anton Pcaprotnil im Feistriher Bache unter dem Wehre deS Mühlbesihers Johann Pogainil in Brezovo, woselbst das Wasser 2 m tief ist, todt aufgefunden. — Der Selbst« morb dürfte auf den Umstand zurückzuführen sein, dass der Bursche das Schuhmachergewerbe schwer lernte und von seinem Bruder Johann wegen seines Eigensinnes oft gerügt und streng zur Arbeit verhalten wurde. Er hatte sich bei seinem Weggehen einem Inwohner gegenüber geäußert: «Ich gehe, um nie mehr zurückzukehren.» —!. Laibacher Zeitung Nr. 243. 1994 23. October 1900- — (Verein der Aerzte in Krain.) Den 27. d. M., 6 Uhr abends, findet im chirurgischen Operationssaal eine Vereinsversammlung mit nachfolgender Tagesordnung statt: 1.) Mittheilungen des Präsidiums. 2.) Demonstrationen von Krankheitsfällen. 3.) Demon« stration des verbesserten Nöntgen-Apparates und anderer medicinischer elektrischer Apparate im Sanatorium «Leo« ninum». — An der Sitzung werden auch Mitglieder des Vereines der kroatischen Aerzte in Agram theilnehmen. Die Vereinsmitglieder wollen daher zur Begrüßung der Aaramer Eollegen recht zahlreich erscheinen. — Nach der Sitzung gesellige Zusammenkunft im «Narodni Dom». — (Artillerie-Schießplatz bei Gurl-feld.) Der Schießplatz in Zadovinel wird heuer auch im Winter von den Artillerie-Abtheilungen benützt werden. Eine Abtheilung der Artilleriemannschaft ist bereits am 20. d. M. in Untermeierhof eingetroffen und wird mit dem Aufstellen von Scheiben und den sonstigen Vorarbeiten beschäftigt sein. — c — (Vemeindevorstands-Wahl.) Vei der am 25. v. M. vorgenommenen Neuwahl des Gemeinde-Vorstandes der Ortsgemeinde Loloic wurden der Grund» befitzer Johann Dragovan von Unterlolvic zum Gemeinde« Vorsteher, die Grundbesitzer Johann Nemanil von Ober« lolvic, Marcus Stefanie von Klein«Leice, Johann Sullje von Unterlokvic und Johann Ialljevik von Grabrovc zu Gemeinderiithen gewählt. — (Straßenverlegung.) Dem Vernehmen nach wird die schon seit mehreren Jahren geplante Ver« legung der Karlstüdter-Reichsstrahe vom Steinberge nächst der Treffener Maut bis zum ersten Hause in Treffen (Gasthaus «TonM») im nächsten Frühjahre zur Aus« sührung gelangen. Dadurch wird einem thatsächlich großen Bedürfnisse Rechnung getragen werden. 8. — (Der Bezirks - Straßenausschuss Treffen) wählte am 20.d.M. neuerdings Herrn Julius Treo, Herrschastsinhaber in Malavas, zum Obmann und Herrn Johann Bukovec, Grundbesitzer und Bürger« meister in Kaltlaken, zum Ovmann'Stellvertreter. 8. — (Beilegung des Ausstände« inTrieft.) Gestern erfolgte die vollständige Wiederaufnahme der Arbeit seitens der Magazinsarbeiter und Verschieber in der Trieft« Station, und zwar infolge der seitens der Südbahnverwaltung gestellten Bedingung, dass einer neuerlichen ernsten Prüfung der von den Arbeitern erhobenen Forderungen seitens der Südbahn die vollständige Bei« legung des Strikes und die Wiederaufnahme der Arbeit vorangehen müsse. Auf Grund des erfolgten Arbeitsantrittes wurde eine Deputation der Arbeiter von der Wiener Generaldirection empfangen, um die diesbezüg« lichen Verhandlungen einzuleiten. Die Meldung, dafs sich die Südbahngesellschaft zur Erhöhung der Accordlöhne bis zu einem Gesammtaufwande von 100.000 X per Jahr bereit erklärt hätte, erweist sich als verfrüht. — (Das Wiederauftauchen der Krebse.) Aus Gottschee wird gemeldet: Als heuer »egen der Grundaushebungen für die neue Kirche die Rinnse abgelassen werden musste, blieb zwar der reiche Fischzug aus, den man bei dieser Gelegenheit erwartet hatte, dafür aber zeigten sich wieder vereinzelte Krebse. Vielleicht darf daraus auf ein Erlöschen der Seuche und auf ein neues, zahlreiches Auftreten dieser edlen Krustenthiere geschlossen werden, von denen früher die Rinnse wimmelte und die einen begehrten Nusfuhrgcgenstand bildeten. Das Oeffnen der Schleusen hatte ferner das Gute, dass der das Flussbett beängstigend überwuchernden gelben Teichrose kräftig zuleide gerückt werden konnte. Es fcheint eine Aufgabe der Krebse gewesen zu sein, die Wasserpflanzen nicht in dem Maße Überhand nehmen zu lassen, wie seit dem Beginne der Seuche, wo namentlich die genannte Teichrose armdicke Wurzeln schlug, stellenweise ein undurchdringliches Dickicht bildete und eine wahre Plage wurde. * (Brand in Wocheiner-Vellach.) Vorgestern gegen 7 Uhr abend« entstand in Wocheiner-Vellach ein großer Brand, welcher gegen 10 Uhr nachts localisiert «schien. Allein gegen 2 Uhr nachts begann es wieder zu brennen; es sollen vier Häuser sammt den Wirtschaftsgebäuden total abgebrannt und 14 Stück Vieh zugrunde gegangen sein. — Aus Rabmannsdorf wird uns zum selben Gegenstande geschrieben: Sonntag gegen 8 Uhr abends wurde ein großes Feuer in der Richtung gegen Velde« signalisiert. Sosort eilte eine Ab« theilung der Feuerwehr bei strömendem Regen und, da ob des abscheulichen Wetters niemand seine Pferde zur Disposition stellen wollte, selbstbespannt dem Vrandplatzc zu. In Lees, woselbst mittlerweile auch die Feuerwehren von Vigaun und Möschnach angelangt waren, nahm man jedoch wahr, dass sich die Brandstätte in Wocheiner. Vellach befinde, und so kehrte denn ob der zu großen Entfernung und der Abnahme des Feuerscheines die ob-genannte Feuerwehr zurück. — Um 2 Uhr nachts gab es zum zweitenmal« Feuerlärm. Das Feuer — in der gleichen Richtung — erschien viel größer. Die Feuerwehren aus Vigaun und Radmannsdors eilten nun den Kameraden von Wocheiner - Vellach. Veldes und Görjach, die sich, obzwar erschöpft von der Bewältigung des ersten Brandes, eingefunden hatten, im schnellsten Tempo zu Hilfe. — Dem ersten Brande fielen zwei große, mit Futter und Getreide voll gefüllte Wirtschaftsgebäude mitten im Dorfe, in dem einen auch 11 Stück Rind und 8 Schweine, zum Opfer. Durch das zweite Feuer, welches an der Peripherie des Dorfes ausbrach, wurde das Wohn« und Wirtschaftsgebäude des Besitzers Bovc bis an die Grundmauern eingeäschert. — DaS Feuer dürfte von böswilliger Hand gelegt worden sein. * (Brand in Zgosch) Am Nachmittage des 17. d. M. sandte die Besitzerin Iosefa Taviar aus Igosch, politischer Bezirk Radmannsdorf, ihren 4>/, Jahre alten Ziehfohn zum Greisler in Zgosch um Zündhölzchen. Der Knabe holte sie, fand die Mutter nicht daheim, entnahm der Schachtel mehrere Zündhölzchen und entzündete hiemit im Spiele die seiner Ziehmutter gehörige, mit Feldfrüchten belegte Harfe, die auch zu drei Viertheilen abbrannte. Hiedurch wurde ein Schaden von 400 K ver-urfacht, der ohne daS rechtzeitige Eintreffen der Vigauner Feuerwehr noch größer geworden wäre, weil auch Gefahr für die Nachbarobjecte bestand. —r. — (Waldbrand.) Am 9. b. M. entstand im Walde Bistrica (Dolwica) ein Brand, welcher die Antheile der Besitzer Lorenz Ahtin, Johann Podpeslar aus Ranndorf, Peter Noltar, Johann Kastrun und Josef Zadnikar in Neudorf im Umfange von circa 30 !>» vernichtete und denselben hiedurch einen Schaden von 1000 X verursachte. Das Feuer hätte, da sich in der Waldung trockenes Gras, Laub «. in großen Mengen befand, einen sehr bedeutenden Schaden anrichten können, wenn es von den Insassen der nächst umliegenden Ortschaften nicht rechtzeitig bemerkt und localisiert worden wäre. Es entstand durch Unvorsichtigkeit zweier Hirtenknaben aus Neudorf, welche auf der Weide Kastanien brieten und hiebei das angemachte Feuer vernachlässigten. —I. — (Versuchter Diebstahl.) Am 13. d. M. gegen 12 Uhr nachts giengen die Besitzerssöhne Johann Krijaj und Franz Vilfan aus Obersenica von Ralovnil nach Hause. Beim Hause des Anton Kuralt wurden sie eines Mannes gewahr, welchem drei Schafe nachfolgten. Dem einen Burschen kam es verdächtig vor, dass der Mann mit den Schafen vom Hause des Kuralt durch den Garten gieng und hiebei leinen Weg suchte. Er sprang ihm nach, packte das rückwärtige Schaf und zog es zurück, worauf die beiden anderen Schafe nachkamen, wohingegen der Mann die Flucht ergriff. Von Kuralt wurden die Schafe als sein Eigenthum erkannt; sie waren in einem von rückwärts verriegelten Schweinestalle untergebracht gewesen. — Der unbekannte Thäter war mittelgroß und trug einen Hut mit herabhängenden Krampen. Ein verdächtiges Individuum wurde bereits gesanglich eingezogen. —I. — (Diebftahl.) Am U.d.M. früh wurde der Kaischlerin Maria Jordan in Sturia, Gerichtsbezirl Wippach, aus einem Kleiderlasten ein Geldbetrag von 116 X entwendet. Den Diebstahl verübte die wegen Diebstahles schon vorbestrafte Maria Pusnar, welche bei der Jordan seit vier Wochen gewohnt hatte. Die Diebin wurde nach verübter That unter Rücklassung ihres Arbeitsbuches und einiger Kleidungsstücke in der Richtung gegen Gürz flüchtig. —1. — (Von einem Baume erschlagen.) Am 18. d. M. waren der Besitzer Paul Iamöel aus Ielovo. Gemeinde Ratschach, und dessen Schwager im Walde «Podjelovo» mit dem Fällen von Bäumen beschäftigt. Gegen 1 Uhr nachmittags kam auch die Gattin des ersteren hiezu und half den beiden einen Vuchenbaum niederwerfen, sie hantierte jedoch dabei fo unglücklich, dass sie von dem niederfallenden Baume am Kopfe getroffen wurde und sofort todt blieb. — c. — (Wasser st and der Save.) Der Save-fluss ist in Littai infolge der letzten Regengüsse um Im über das Normale gestiegen. —iic. — (Cur - 2 iste.) In Abbazia find in der Zeit vom 8. bis 17. d. M. 394 Personen zum Cur-gebrauch eingetroffen. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutsche Bühne.) Die fleißige deutsche Bühne hat am Samstag ihrem Publicum eine fröhliche Novität beschert, die, nach dem ungewöhnlichen Erfolge zu fchliehen, noch manches volle Haus erzielen dürfte. Der Verfasser des neuen Schwankes «Die Dame von Maxime», Georges Feydeau, ist dem Laibacher Publicum kein Unbekannter, denn feine tolle Posse < Fernands Ehe-contract» erlebte vor drei Jahren hier ihre Erstaufführung, scheiterte jedoch an der ungenügenden Besetzung des jungen Pariser Lebemannes. «Die Dame von Maxime» gehlirt zur Gattung jener französischen Possenbamen, die im ungelegensten Augenblicke in die Situation hinein« platzen, helllose Verwirrungen, Verwechslungen und Missverständnisse hervorrufen. Dafs auch Feydeau diese alte Theater-Gauloiserie in seinem Schwanke aufs neue ge-staltet hat, thut gar nichts zur Sache, denn bei der Situationsftosse entscheidet die Wendung, die der Dichter einem Motiv zu geben weiß. Das ist Feydeau aus» gezeichnet gelungen, als er aus dem Hineinplatzen ein« Ezcentric'Tänzerin in das Haus eines ehrsamen Gelehrten, der aNerbing« die Schuld daran trägt und gezwungen wird, die übermüthige Dame als seine rechtmäßige Gattin auszugeben, eine Reihe ungemein drolliger Ga^ lagen schlägt und die komischen Wirrnisse zu "^ wahren Thurme des Nühnenübermuthes übereinanderyai' Die Posse ist mit verblüffender Keckheit und vlrtmr Geschicklichkeit geschlungen; an hinreißend lou"1<^ Situationen, überraschenden Folgerungen, "^zH und Gesprächswih ist der Verfasser schier unerschG""' Der zweite Act erhebt sich insoferne über das gemU" " Niveau der tollen Posse, als er sich aus die sal"!^ Seite neigt und den alten ironischen Spott aus ^ menschlichen Schwächen in den Vordergrund s^" ,,^ werden darin verschiedene Lächerlichleiten des P""'" ^ die alte Sucht, die gröhlen Modethorheiten der V°' staot nachzuäffen und hier, soweit es geht, die ^"eg" »^ und das Benehmen einer Dame aus der Pariser v ^ well zu copieren. ungemein lustig gegeißelt. "" ,.' hie Einstudierung und Insceuesehung der Novität ya" ^ Direction besondere Sorgfalt verwendet, und es » fröhlicher Sieg der trefflichen Regie und der "I" Darstellung, mit der ja das Stück steht und M.^ zuschreiben. Das Zusammenspiel gieng, bis auf ^ Unebenheiten im zweiten Acte, flott ineinander; "" dem Publicum nicht viel Zeit, über diesen oder > ^ Unsinn nachzudenken, sondern jagte die ^5v ^ette^ hintereinander vorüber. Das anmuthlge S°" ^^ Talent von Fräulein Schulz zeigte sich in ?- ^M der Excentric-Tänzerin. die im Mittelpunkte d" v° ^ steht, im vortheilhaftesten Lichte. Fräulein Sch"" « M Tänzerin mit sprühender Lustigkeit, graciös h''^' nftl Spielweise, schalkhaft, mit unmuthiger unv ^ Keckheit. Fräulein Schulz sah pikant und ^ °">g es fand ihre liebenswürdige Leistung volle AN" ^ auch in Gestalt eines hübschen Blumenlorv^ ^ Schiller spielte den Mann in tausend ^ng' ^l trefflich von Anfang bis zu Ende. Er ist «n ' ^ Verlegenheitslomiler. mit gesundem, natürlichem ^^ der ununterbrochene Heiterkeit hervorrief. "" ^e Komik spielte Herr Weiß müller, der ^ ^tt. geschickte Inscenierung besonders verdient ^"^ldig^ den Freund des Gelehrten, mit gewohnter V^ ^^^ und guter Wirkung Fräulein Burg die ge'U^ ^" desselben. Gelungen in Haltung und Ton ^'" ^bel del Sod el einen biederen Haudegen, der in den ^l», Tollheiten hinein getrieben wird. Etwas 3^^"« sicherheit wäre von ihm bci der nächsten ^' Hecl anzustreben. Köstlich in Maske und Sp»" M Kühne in der Charge eines verliebten "^ M Gecken; er holte sich einen separaten B"!«"- ^eü die Darstellung der übrigen Mitwirkenden ," ^eg^ mit der übermüthigen Posse auf gleicher Hoye. ^ der Damen im Salon des Generals war w«^ ^^ wert. nur wies das Zusammenspiel hier ^ , Posp - einige Klippen auf, über die "gens fchifflein inmitten brausender Heiterleitsw^ ^ sichern Port des Lacherfolges geleitet "U^- ^hoU fand vor ziemlich gut besuchtem Hause die ^. ^ des luftigen Schwankes «Die dritte Escaor" ^t "<"" Heiterkeitsersolg stand dem der Erstaufführung^. ^ ja der erste Act fand noch weit wärmeren ^, v -(Die «Kleinen Hermann Kretzschmar), Handlung Vreitlops ^jt z belehrexden Inhaltes immer mehr an ^ M' sind nicht nur für jeden Concertbefucher "" ^"'elll Hilfsmittel beim Anhören von großer« ^hlic^ ^ Werken, sondern auch dem m"^"""" ^d ^e«! beliebter Führer beim Einstudieren class'H^ H^ Werke. Es sind soeben folgende 2°n " u" ^ OM „ 1.) Mozart. Symphonie Nr. 38 W ^" sy«,i Symphonie Nr. 3 in !'-^ ke« G«nel»>« Weylel zum w«" ^n» ^ haben bei Mimstei de« 3»««" l minist«! ihn Demission Mden, l H^cherIeiwng Nr. 243. 1995 23. October 1900. >Kb^?u, b' 22. October. (Meldung der Agencia kl inn?!"" s°"b ein Ministerrath statt. Angesichts ktsH I ? . bes Cabinettks entstandenen Meinung«. «3"> schloss Ministerpräsident Silvela. bteilen^, Dentin die Vertrauensfrage zu unter-!Nüa«,???a wird sich um 7 Uhr abends bem»s ""W'che Palais begeben und die Demission hch w? ^'""^ überreichen. Es ist noch Zweifel-Wird, ^ Entscheidung die Königin-Regentin treffen tch dtt N^' 21. October. Gerüchtwelse verlautet, ^lilllin i/^^ent drs Senates, Azcarraga, von drr ^aut w?^" "^ b" Bildung des neuen Cabinettrs ist gebildet'^' ^' October. Das neue Ministerium Kuuzh "' Azcarraga übernimmt den Vorsitz. ^ Kli^' ^'"^sterium des Aeußcrn, Linares b°rläl,si^""s ^ d!e F^ " französische Minister des Aeuhern t! ^en «^ ?^ eingeladen, sich ins Einvernehmen ^lIlMti«3 '".."lch als möglich dem chinesischen >'tten A" die Bedingungen der Mächte zu ^u° ^^nwärtig handelt es sich nur um den >l°lnez 3^ai. Wahrscheinlich wird ein ge-^en an^v3" zur Formulierung dieser Bedin. ^ ^genommen werden. !?^ webt ">/ ^^ ^"ober. Einer amtlichen Meldung b'N ans ^ "lagge des Feldmarschalls seit dem Pclriz laiserlichen Palais in Peking. 3^! Der k'i,s^' D"°ber. Die «Agence Havas. K'ster dez ?^'^s'W Gesandte überreichte dem Hrs von ^"bern DelcW ein Schreiben des il^l" erster "° .°" den Präsidenten Loubet, in 2 Mer l?"?«^ »Uten Dienste deS Präsidenten "Acht. >^r Eröffnung der Friedensverhandlungen !3?°us In^' 22. October. «Newyorl Herald» lo^'lcher Z s^'°"' Vevor Präsident Mac Kinley l>ie ^ zusiimn."""s des englisch, deutschen Ab- ^M?°"'will er sich üw den Inhalt und " ^- «rtilels desselben vergewissern. ^ Vet« solera in Japan. dck^' lneld^"^' 22. October. Die «Nowoje ^w ^apan .: °u« Wladiwostok vom 19. d. M, "üt^n Dll,...c )°l"a zunehme. Die aus Japan dtt^n. Ampfer müssen sich einer Quarantäne V°l!letbucht ,." Dampfern, die aus Nagasaki in ^^Mom^^sen, sind Todesfälle infolge Neuigkeiten vom Büchermärkte. Muele, Dr. I. R., Das historische Princip der Sta> tistik, K240. — Siothpleh N.. zoologische «lpenforschungen, X 9 60. — Vae meister I., Warum? Mensch und Vuch. Händler', X 2 40. — Kipling R., Diener der itönigin, X — 96. — OUnther Fr., Verssangenheit, Gegenwart, Zukunft. X 2. — Schneider I., Worlfamilien der deutschen Sprache, K —96. — Oberländer H., Uebungen zum Erlernen einer dialectfreien Aussprache, X 2 88. — Oberländer H., Dramatische Scenen in Dialogsorm fiir den Unterricht, k 2 40. — Kleimann P. A., Praltijche Anleitung zum Erlernen des stummen Spieles auf der Bühne, X —72. — Gaist, erg S. v., Herstellung und Instandhaltung elektrischer Licht» und Kraft» anlagen, k 2 40. — Vollsbrlrug und Reichseinheit, X —-72. — Paulscn I., Ein gulunftsweib, X 2 40. — Iehner, Dr., Dcs Haarschwunds Ursachen und Behandlung, k — 96. — Nodank N. v., Die schwatze Katharina, X 2 40. — Dreves W. v., Gefährt. X 2 40. — Engler A., DaS Pflanzenreich. Lies. I., li 2-88. — Fischer Th. v., Wie hypnotisiert man? li—-90. — Massot, Dr. V.. Kurze Anleitung zur Appretur» Analyse, II 3 12. — Lendenfeld v. Neuseeland, k 6 40. — Iaelel V., Studien zur vergleichenden Völkerkunde mit besonderer Berücksichtigung des Frauenleoens, k 2-40. — Sü» delum, Dr. A., Die chinesische Frage, X 3. — Haase O., Repe litorium der Physik, X 2 40. — Tanera K., Die Eurasierin, Roman auö der indischen Neuzeit, 2 Bde., X 7-20. — Proelß R., NulMsasöte Geschichte der deutschen Schauspielkunst von den Anfängen bis 1850 nach den Ergebnissen der heutigen Forschung, X 7 20. — End er A.. Kurzer AbrisS der Katcchctil, X 1-02. — Reger K., Das französische Zeitwort, X 1-44. — Michaelis, Dr. lneä., Maqendiätelil filr Gesunde und Kranke, X 1 20. — Michaelis, l)r. mu«l., Die Lungenentzündung, X 1 20. — Michaelis, Dr. nieä., Bleichsucht, Magenkatarrh, Magen» geschwür, X 1 20. — Schubert H. v., Siebenbürgen. X 1 80. — Nebel Heinr. C., Der südafrikanische Krieg und seine handelspolitische Bedeutung, X —-48. — Psannluche, Dr. A. H. Th,, Was lieSt der deutsche Arbeiter? X 1 50. — Wi chert R. v., Die ewigen Räthsel, X 1 80. — Nimte W., Sechs dreistimmige Lieber, X — 48. — Edert R,, Geschäfts« auMe, Heft I.. X -72; Heft II.. X -90. - Haase K., Der moderne Hauslehrer, X — 90. — Ianle C. F., Päda» gogische Schnitzel und Späne, X 1-20 — «an der Maals, Prof. Dr. I. D., Die Continuität des gasförmigen und flüliigen Zustandes, X 3 60. — Geel, Dr. N., Hilfe gegen faule Schuldner, X — 90. Vorräthig in der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr H Fed. Namberg in Laibach, CongnfSplatz 2. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 w. Mittl. Luftdruck 736-0 mm. —l 2 u. 3i^ 739^5 12 6 SO. mäßig theilw. be^Tl 22. ß . Ub. 7428 88 NO. schwach bewölkt________ 23.l^U. Mg. j 743-2 j 6^2j S. schwach j dewöllt j 2 b DaS Tagesmittel der gestrigen Temperatur 9 4°, Normale: 93«.________________________________________ Verantwortlicher Redacteur- Anton Funtel. ^ Verstorbene. Nm 21. October. Maria Ljubii, Vrbeiterstochter, 7 M Castellgasse 2, acuter Magen» und Darmlotarrh. — Io» Hanna Voniar. Besitzerin, 61 I., Polauastraße 19, Schlagfluss, Gehirnerweichung. Im Eiechenhause. Am 22. October. Maria Vozic, Arbeitersgattin, 49 I., ^lelro, lu»ulüciontill oorcli», Osäem» ullivel»»li». Volkswirtschaftliches. Llllbach. 20. October. Auf dem heutigen Markte find erschienen: 2 Wagen mit heu und Stroh und 81 Wagen mit Holz. Durchschnitts.Preise. »«artl ll»U»^z H«U Vrel« X!l> X d X' d X b Weizen pr. q . .-------18 20 Butter pr. kss. . . 1 80-------- Korn ...-------13 80 Eier pr. Stück .. —6j-------- Gerste » . .-------13 - Milch pr. Liter . . — 14------- Hafer ...-------12 SU Rindfleisch I»pr. kz 1 24-------- halbfrucht ...-----------!- Kalbfleisch . 1 16------- Heiden . . .-------18 — Schweinefleisch » 1 20------- Hirse, weiß ...-------18 — Schöpsenfleisch » — 80-------- Kukuruz ...-------14 — Hähndel pr. Stück — 90-------- Erdäpfel » . .-------4 20 Tauben » — !40-------- Linfcn pr. Liter . — 24------- heu pr. ? . . . . 3 20 -— Erbsen » . — 80------- Stroh » » . . . . —----------- Fisolen » . — 1b—!— Holz.hart.,pr.Cbm. 7 35------- «inbSschmalzpr.lcz 190-------—weich., » b----------- Schweineschmalz » 136 — Nein,roth.,pr.Hlil. —----------- Speck, frifch . 120 - - weißer, .--------------- — geräuchert » 1 42------- Aanöestheater in Faiöach. ib. Vorstellg. Mittwoch, 24. October Unger. tag Vie Geisha oder die Geschichte eines japanischen Theehauses. Operette in zwei Acten. Text von O. Hall. Musik von Sidney Jones. Deutsch von « de« oMM«. 2°«^ Die notlerttn «ourse verstehen ftch in «r«nentoHhruna. Die Notleruna sämmtlicher «ctien und der «Dloersen Lose» versteht ftch per stück. ____< AU,»m»in» zlaalsschuld. """ """ «inheltl. slente in Noten Mai« November p. I. 4 »«/<>. . . ««5 9« 85 »n««t.F«br..«ug.pi.lI.4»°/, 9<, «) gß »o ..Gllb.Iän.°Iul«pr.«,4»°/, W85 »«55 „ „ «lPlil<0ct.pi.«.4«»/» 9g 35 9«c,z <854«l Vta»t««s» »5« ft. » ««/, i?o - ,?» - 18«0« ., «a l. 4»/, 1,1 50 1«, 50 I8«0er „ 100 l. b°/, 1«) —1«,- 1»S4«r „ 100 l. .. 1«? —iW- bt«. „ 50 l. . . 197 — 19»- Dom.'Pfandbr. k 1« ft. 5»/, . ,«g „. «>y .. zl»al»schuid d»r l« Aeich«« rath, «rtl»t»n»n König« reich» und zindtt. oesteri. «oldrrnte, stfr., 100 sl., per »»ffa.....4°/, 114 i<> 114.^ bto. Rent« in Kronenwahr., stfr., P« «ass».....<°/, 9? « 97 t< dt». dt«. dto. per Ultimo 4»/, 97 «> ».«n c>efterr.Inveftiti«n».«ent«.ftfl., per «ass» .... «'/,»/, „ zz ^ ^ »lse»»»h«.«<«»t»sch«l>»n> schltibn»ge». »lisabethbahn in »., steuerfrei, zu »4.000 «ronen . . 4^/, m.,5 i,,.,h »ranz» Josef, »ahn in Vllber (dtv.Et.). ... »'///« 11»«>11?«0 «uo«lf«b«hn ln Kionen»»hl. steuerfrei (b<>. «t.) . . 4"/, 9,-15 94 15 vorarlberzbahn in itroneluvah«. fteuerfr., 400 «r.. . . 4'/, 9, _. 9,.«) Z« «t»««sch»lb»erschrel»«»> «lisobechbabn X» ft.««. V/.'/, «m lll14b0 «tlisabethbahn, 400 u. «XX> Vl. 4°/°......... I«'«» ll4«0 Franz Josef.«., »m. 1884. stiv. Tl!) V»lb., 4°/. . . . 9t>»0 9S-«allzlsche »arl dt». dt«, per Ultimo .... 11« 7Ü 11« 9b 4«/. bto. «ente in Kronenwühr.» steuerfrei, per «laffa . . . 90 05 90 »5 4«/, dt«. bto. dto. per Ultimo . 90 05 9» «5 Un«. Vt..«is..«nl. «old 100 fl. 1l» 50 «lß.«tg..L°st 4°/, .... 13«50lllS,5 4°/, ungar. Vrunbentl..0bllg. 90 40 9140 4«/, lroat. mid slavon. betto 9ll — 9« — And»« zffnlll. AnUhttl. 5°/, Dona»'«eg..«nleih« !S7» . U» — 108 — Anlehen b«r Ltabt VOrz . . —— —>— »nlehen b. Vtadt Men . . . 10» 10 t0» 10 bt«. dt«. (silver od. »old) l« « 1« 50 dt«. bt«. (1894) .... 9»— 9»8u>.°«nft, 4»/, 9« »0 »7 1» Oest.'un«. «anl 40>/»lahr. verl. 4«/,......... 9? 75 9875 bt«. bto. 50Mr. v«ll. 4°/, . 9? ?i 98 75 VpaitllNe,l.0ft.,«0I.,verl.4»/, »8»5 »9»b Gis»nbahn»1ri«t1tzl»« Vbllgationen. F«binand«Murbbah» Un«.>«lll!z. »ahn.....10» — >03 80 4»/, Unterlrainer »ahnen . . 99 50 lUU — ,l«rft z«s, (per Ntuck). »erzl»»llcht »»se. »0/, «odencreblt'Lost «m. 1880 z»9 — »41 — «»/, „ ,. «m. 1889 »»»»5 »»4 50 4«/,D°nau'Dampfsch. inofl.. . 350 — «70 - 5»/, Donau»«t«ul.'üose . . . »51 »5 »5« «5 Nn»erzl»»llch« Lose. Vudllp.'VasUl« (Domban) l fl. 1»30 l» »0 «rebitlost 100 jl...... «89-50 »»1-50 «I»ly.L°se 40 sl. «Vt. . . . 1»s — 1»8 — Ofener Lose 40 fl..... l»« 50 1»» 50 Palffy.Uose 40 fl. «N. . . . 1«» — I8l — Rothen«reuz, 0eft.«es.»., 10fl, 4» »l» 4» »5 „ .. un«. „ „ 5fl, »0— »1- «ubolph-Lose 10 fl..... «0 - »» — Talm.2ofe 40 ft...... i?0 — 17» — St.»««noi»-Lost 40 fl. . . . 198 — »00 — W2ldftein.2«se »ON.....------—- «ewinftsch. d. »»/» Pr..Gchulbv. d. Vodencrebltanft.,»«. 188» 50— 5» — Laioach« L»fe...... 50— 5»- »70 50 »to. bto, bto. U»,» . . »S3 - »85 - V«hm. llioidbahn »50 fl. . . 4lk — 41« - Vll «send.» Vtfelllchaft 200 fl. E. . . . 5»4 — 5«8 - Lloyb. Oeft., Trieft, 500 fl.«W. 7?»-- ?8l> — vtsteri. «orbweftb. 200 fl. 8. 44? — 450 - dto, bto. (Ut. U) »00 sl. E. 459- - <«l — Pillg'Duitr «isenb. 100 fl. abgft. 172 — ,75- Etaatseisenbahn »00 fl. L. . . «43 7» »44 75 Vüdbahn »00 fl. s..... 107 50 l? — /, « 197-50 1W - --------------------------------------5i> «"" Lünlxrbanl, Oeft., «» fl. - - Uz, M Uüionba»! »00 sl. . , - «z—lu" «erlehilbanl. «ll«., »40 fl, 3ndustri g,g^ ,°^ Ealao'Tllrj. Ntetnloblrn 1°« ' ^...««« ..^l°»lmüh,", P°^erf.'"N' ,1, «^ „Tttvrerm" Papiers, u.»/« ^ „ <^ lrisaller «ohl«nw.»«e<. ?° ll' ,«. «»> WaNen,.-«.,Oeft.,nW ^ ^ l^^ wr. Uausejelllchaft "" jl.^- ^^ «,' «lenerl»«,« Zle«el'«ct«en««" Deviftn. «mfterbam ...--'' ll?'°!lgi» Uonbon.....- 95«' ^,.. Pari».......' <-- Et. Petei»bur« . . > ' »ucaten......' ' l»'!,i?^ ,<>'ffranc«Etü!¦¦¦ m* T **¦!•¦, «V. Cm Mayer SstaxlK- AB.zxdL TK7"«ob.«l»x-0-e»e2Lekft I^lfcmofc, SpltalgMM. « iiiiiiiii.................i.........>»¦'¦' Privat-Depot» (Sa/e-DeF°Biu) r »»¦•«- firziiNH ni Ur-CUIiiM i-T^--w^- ¦< «¦* ** f?****^ I^ubljanska kreditna banka Laibacher Creditbank in I^aibach, Spitalgaase Nr. 2. 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