IW»«»,»»« prsi» oin l so 7S. WÜodonlliok 8otissMt«Itung l?E>«kon mtsiTird«» dir. 2V70>. V««»sltun9 u. ö«ickljsuok«s»I (7«l. intsrurd ZVS4> ^»rtdor, Uuktii«v» «i. 4^ I>D«>l>iisisi1r ««nt«» aivkt »«lurni»rt. -- /S, «>««« 1. 1SSS u. m ^H«?ld0kt ^»Mchv» i». 4 ahildamm sauste, eriisfueten die Banditen das ?^ener, wobei ein vom Unglück verschonter (5'lnopäer und 15, Japaner getütet wurden. 20 Japaner wurden von den Banditen gefangengenommen. Die Zahl der Bevlel.-ilen ist nicht bekannt. Die Banditen versckwauden dann spnrios im Dunkel. Der NeberfaN erfolgte 14 Meilen von .^sinking entfernt. Die Reisenden des Er-prest^ttlies. deren ??() an der ,^ahl. wehrten sich »energisch aber ohne Erfolg. »SMMWNS««»»» ^n?^5?.',^vi8ello ^ntondllnk ?siered Nie flin1o?er cler '»5uxo8?Nw!8cken I^nionliunk« ili /?a?red, äis 6ie l'ttrclvrunjzsc^drLLlinuni^en iiirer Lparein-lu^en fler ZI. Dez?emder nocil niciit liclmden iiaden — äiese ^!'>reL?munk er-wippte iNlf l^runä der ^nt??cl,ejclunl? äes I^^iisi5ter8 fiis- !1anöel un6 Inclu^trio vom 15. 1YZ5. ?ulil im?in- ne cie? ^rt. Z cler Verorcinunv^ iÜ^er <^en Scilut? clor <^is!äin?ititute und deren (iliiu-Kilver vl^ni I^nvemtier 1934 — xver-6en l.iert, die.'ze ^krecknunxen 5s)>vie l!ie entfi^llenäen l'rinritkitk^aktien IN (1(^r in ?ll?red, ke^vv. in Neoirraci. Xralik Petra u1. 31. nclek- liei clsn I^iliuien in iViarlkor. ?n?al< un(! Petrin^ ein^icliÜe^ii^Ück 4. ?u^t 1l).^5 7.N tiellelien oder kj?; zru die» 5eni duriwer ?u verMxen. '' /^1i!nnf dieser l'ri^t ^^erden die nnde''l>'u'nc'n l'iisiritüt'^l^ictien im Sinne dt'l- erwülnNen Veiordnnni? mis Xci^ten de!^ !^.ini('l?k:i-.'' dei der I^utiminIIiank de5 Xinii^^roieliek, .In^ti'^i^lvvien in kZenxrad sic/>v. liei deren l^jii^den innteriex^t >ver-dei^. Die VU(Ll(Il0>I Zuerst die dringlichsten WirtfchaftSsragm Die Regierunc; wird eine Reihe vöu Wirtschaftsdekreten erlas' sen - Darnach kommen die pottttschen Gesetze und deren Novellierung an die Reihe Beograd, 30. Juli. Wie anders gar nid>t zu erwarten war, herrscht in politischen Kreisen für die Novellierung der politischen Gesetze (Wahlgesetz Pressegesetz nnd Vereinsgesetz) das denk bar größte Interesse. Dies geht aus den im gan^n Staate abgehaltenen Versainmlun-gen hervor, in deren Rahinen seit dem Tage, an dem die Regierung zur Novellierung ermächtigt worden war, die sch^vebon-den Fragen eifrigst diskutiert werden. Die Presse veröffentlicht bereits Jliforma tionen, denen zufolge die königliche Regierung die Novellierung der Politischen Gesetze als eine ihrer wichtigsten Aufgaben betrachtet, nicht weniger dringlich sei aber auch die verordnungsgemässe Regelung brennender wirtschaftlicher und sozialer Fra gen.' Bon diesem Gesichtspunkt ausgehend wird die Regierung in kürzester Zeit eine Reihe von Maßnahmen ökononnschen und sozialpolitischen Charakers treffen uni die Wirtschaft zu beleben und dem Budget zu einer für die Wirtschaft vorteilhaften Aus-Wirkung zu verhelfen. In diesem Sinne sollen die die Gesamtwirtschaft betreffenden Fragen sofort in Angriff genommen werden. Eine dieser wichtigsten Fragen ist das Problem der bcitlerlichen Verschuldung und soll die Verordnung, die in diesem Zusammenhange bereits angekündigt 'wird, das Problem nicht nur provisorisch lösen, sondern für immer liquidieren. Nach erfolgter Regelung der brennendsten wirt'schaftspoli-tischen und sozialen Fragen wird sodann an die Novellierung des Wahlgesetzes, des Preß gesetzes und des Vereinsgesetzes geschritten werden. Die Regierung wird aber parallel hiezu das wirtschaftliche Aufbauwerk fortsetzen. Sie wird sich, wie man hier wissen will vor allem auch mit der Frage der ge-lverblickien und kaufmännischen Verschuldung befassen. 1 so^^^ois Deutsch - französische Berbandlungen Ribbentrov fährt Mitte August nach Paris Paris. 31. Juli. Die deutsch-französischen direkten VerHand lungen scheinen nun, an Aktualität zugenommen, in Gang zu kommen. Auf eine deutsck>e ?rnfrage, ob der Beisuch des Botschafters von Ribbentrop in Paris erwünscht sei, ist nun vom Quai d' Orsay eine zustimmende Antwort erteilt wordeil. Der Zeitpunkt des Besuches des Vertrauensman nes Adolf Hitlers in Paris wird erst nach Beendigung der Genfer Ratstagung bestimmt ^verden. Man nimmt hier an daß der Besuch deS Botschafters Ribbentrop Mitte August erfolgen wird. Die Haupt-thenien der Diskussion werden Deutschlands Beitritt zu verschiedenen europäischen Pakten und der Abschluß eines europäischen Luftlocarno sein. In diesem Zusammenhange wird ferner erklärt, daß der Besuch Rib-bentrops Gelegenheit geben werde, alle im Londoner franziZisisch-englischen Memorandum vom 3. Fe^r h. I. aufgeworfenen Fragen einer allgemeinen Erörterung zu unterziehen. Dr. Makek sllr die autarNel-le Planwirtschaft Der Begriff der Nation — Für Demokratie im breitesten Sinne des Wortes — Ein Interview des .Dan" Novi Sad, 30. Juli. Der Mitarbeiter des Tagblattes „Dan" besuchte mit einer Gruppe von Studenten Dr. Ma5ek anläsilich seines letzten Beogra-der Aufenthaltes. Auf die Frage, wie er auf die nationale Frage schlechthin und in Jugoslawien im be^sonderen blicke, erklärte Dr! MaSek: „Die Nation ist ein Begriff, der nicht genau definiert werden kann. Keinesfalls wird sie ansschlies^lich von der <^^meinschaft des liewohnten Territoriums, der Spracht' nnd Kultur gebildet, wie man zvxtngsläu-fig annimmt, sonldern durch das Bewußtsein. Wer sil^^ lils Mitglied einer Nation uns Kroaten durch ein Dekret Mingen, unser Kroatentum aufzugeben. Dieser Ansicht sind auch die Führer der serbischen Op;^:-tion die sich mit uns in einem Block vereinigt hat." Auf die Frage nach dem ivirtschaftspoliti-schen Charakter seines Progran?mes erwiderte Dr. Maöek folgendes: ,.Eine der wichtigsten Ursachen der Weltwirtschaftskrise ist die Neberproduktion der Güter, ein Uebel, das nur durch Planwirtschaft beseitigt werden kann. ?^S unser Volk benötigt, soll im Sande produziert werden, nnd die Zollpolitik soll es dem ausländischen Kapital unmöglich machen hier fühli. der i^ es auch sKon. Niemand kann seine Waren ailMsetzen. M.it einem Wort: ich bin für die Autarkie. Wie aber ?«m in unserem Laftde, wo das franzSfifche und englische Kapital souverün herrschen, von Planwirtschaft die Rede fein? Mr müssen uns vom ausländischen !^pital befreien." „Welches Svstem wäre nach dieser Periode einer drückenden Diktatur nach Ihrem Ermessen das beste?" lautet« die weitere Frage. „Demokratie im breitesten Cinne des Wortes," antwortete Dr. MaSek. ..Und Mar durch Freiheit der Koalition, der politischen nnd der sachlichen Organisation durch die Freiheit der Presse und Rede. Selbswerständ lich ljat das Bauerntum ein Recht, seine In teressen zn l)üten nnd sich davor zu bewahren, daß ihm die Interessen des Arbeiters ausgedrängt werden." Llwinov Mr die Habsburgers Sine sensationelle Information der Prager „Narodni Politik«". lkin "unüberwindlicher Wall" gegen Deutschland in Mittel- Prag. Juli. Die „Narodni Polilika schreibt : Die Ssterreichischen Legitimisten haben im inter nationalen Forum einen unerwarteten Ver Kündeten erhalten. Zwischen Litvinov, Dr. BeneS und einem Vertreter des Vatikans schn>eben seit einiger Zeit Verhandlungen zum Zweck des Abschlusses eines Konkor-1>ats mit Cowfetrußland. Angeblich ist Li-winov bereit, sich an die Ratschläge »'es tschechoslowakischen Außenministers Dr. Ve-ne8 zu halten,der bei diesen Berhandlnnqen den Bermittser spielt. Lttvwov fordert in-Hessen die Abänderung der .Haltung der Präger Politik gegenü^r den .HabSburgern. Litvinov begründet seine Forderung mit dem Hinweis darauf, daß ein habsbnrgisches Oesterreich, verbunden mit der Tscs>echoslowa kei, einen unüberwindlichen Wall geqen Deutschland in Mitteleuropa bilden würde. Feststellung d« deutschen Kathollzismu» Vi« Erklärung des Münchner erzbischSsli-chen Kapitels. Berlin, 31. Jnli. Daß erzbischösliche Ordinariat in Mün-chen hat eine Mitteilung erlassen in der es heißt, daß die kacholische K^irck^ in Deutschland die kommunistischen Angebote einer K^mpfgemeinsclmft gegen den nationalsozialistischen Staat und seine Ordnung mit Indignation ablehne. Die katholische ^r-che, heißt eS weiter, habe immer km schärfsten K'ampfe gegen den gottlosen BolschewiS muS gestanden, eine .^ltung die als unverändert zu betrachten sei. Die katholiscbe Kirche sei fest entschlossen, gemeinsam mit der staatlichen Obrigkeit diesen Kan^pf gegen den Bolschewismus fortzusetzen. Diese Mitterknng d^r hoben kirchlichen Ttelle hat in t^reisen der Reick>Sregierung freudige Genugtuung gesunden. Börsenbericht Zürich» Sl. Juli. Devisen. Veograd 7, Paris M.STk», London lk^.16k, Newvork MS.K7«, Mailand R.ys,, Prag I2.7<^, Wien !>8.w Berkin 1N.30. Ljubljana, .'il. Juli. Devisen. Berlin 17<;3.4«—17«7.W, Zürich l4S4.Ä>— London Slb.48^17.i«, Newt»orf Sci)eck -lSSI.?»—4R7.04 Paris 288.M—?99.^7. Pra^ lM7tt_!Si.8«, Trieft österr. Schilling fPrivatclsaring) 8.72—^.8^' Der Komintem - Kongreß in Moskau Oeffenllicher Dank all die Adresse der Prager Regierung MvSkau, 30. Juli. D>?r Weitkl^in.qrcf; der Kommulüstischcn Internationale stand ^um Beginn iiu r'^n des NcferatcS des deutschen st<'ufi'll)rcrv Villl) Pic'ck und niufiicn iiu Uici teilen Acriausc die „Pionicre der so.sialen Welt rolloluü lzn" s» mancl^' tiorgcschte liit"-tcrc Pille der Sowjctrcg'lcrun.cl s6)Inckett. Unl^chcucr war nämlich das Erstaunen der Delel^ierlen aus aller 5ierren Läirdcr, als si<' l'ifsizicss iieii Aunsch der SowjeticIie^ lunji ersuhreu, sich ini Kanlpfe gesien die „faschistische iÄarbarei", u,cnn nötifs auch mit den sapitalistlschcn und deinalratijchcn Il^'anderu .',u ^lerdinden. Der k,vranz^''sPralclariat.Z nach Moskau qcrichtct seien. CensatiiZneUe Neverraschung lwt jedoch der tschccho.slowakis6)e Delegierte, der in össent-li6)er Sitzung der Prager Regierung dafiir danite, daß sie im ganzen Etaate Stimpa-thien für Moskau werbe und die ^i^wjet-Union in der Dschechoslowalei s6)on pi^pulär gelllacht habe. Die kommuinstis6ic Partei in der Ts^iechoslowalei üiabe sich die Umwandlung der Republik in eiu Bolllvcrl der proletarischen Novolution ili zum Ziele gemacht. Ämmer näher an den abfo-»Uten Nullpunkt heran Werden lvir ihn je erreichen? ^ Die erfolgreichen Bersnche der Physiker auf der hollälldischen Universität Lehden Neue Versuche aln ^Ue-^Institut in kiön liatien weitere Aunäsieruugeil ou ^i.'n absoluten Mllpun?t Lsn n'.inuZ ergeb<'n. Bei detl Pt)!)sileril aller ''>eilen uii^ der liesteht seit langem al-^ eiue^^ der ^viiipl-forschungügebiete die (<'rsorschung der steu ilnd niedrigsteil Teinperaturen. Äi! der Wärnle geht e^ dabei leichter als init der Kälte. Dab beispiclsnieise ein elektrischer ?ftalnmelrbogen s^rad misit, hnl ^nall unschwer sestst<'llen töilnen. Die '.'ljtr>.''noulen die sowieso mit gros^^en '^ililen .;u re6nn'n ge^woHnt sind, hiiben ini! 5Vllse der Physiler herau^ibeloinlnen, das^ auf der Lonne iiNttt» Gvlid, aus dein Eirln> !l!^'<» l^rad und allf dein Eiern Beta Ceiltaure gar t^'r.id Ä^.'irine berrscheil. Wirklich nachprüfen lnird lnan diese abuornien HiNegrade u^olil erst, wenn man mit der ÄeltraulNwtele diesen Wii rnlespeltdern naheloliunt. ^''^nteressanterNK'ise hat aber die i^iälte lion jel)er «die Plnisiler niehr angezogen als die Wävnie. Der al'sc>Int<' NnNpunst liai wie der Nordpol etn>aS gerade.^,l gebeimnivvotl ?).'ag ne!is6ie>> an sich. Hier wie dort I^aben sich die Forscher In unendlicher Arbeit beiniilit, ibr ^^,iel .^n erreick^en. Mein, Nordpol ist eS indischen gelungen, absoluten Nitll» piinkt sind sie nabe daran. Ms der gan^^en Welt gibt es nur drei L^'abc'ratorien die sich lnit der Kältewissenjchast befassen: ^"^n ^'etlden, in?.oronto in Kanad« ulrd in '.Berlin, wo das.>ialte>^'aboratlirjnnt in d<'r PbNlskkali16> technischen Neich-^anstalt eröss nct- niurde. Die ander haben e - sich las« ict>i'N ^^ur Spezialität geinacht, deni alis!''Inten Null Punkt auf den Leib zu riicken. (L'inen bedeutenden Erfolg crrang 1<>08 .'^amcrlingh On-neS, als ihm gelang, flüssiges .'^^elium bis aus nt'nuS 272 ^rad abznkiiblen indem er eS unter stail nermiudertem Druci zum ^ie-d^'n brachte, ^^chon srilber wurden mit sie-dendcni fliissigen <^aS außerordentlich niedrige Tenlperaturen er.;ielt. Vic werden nun prastisck» diese tiefen Tem peratnren erreicht? Alte Wärine entsteht durch Bewegillig. .^.'^obe Kältegrade li^nnen also nur dllrr!) grös^tin'ögliche Ltillegung er» reicht werden. Der >^ältesorscj>er versu6?t deshalb die Spannung innerli6) der l^ase sl'weil auvzuschatteu, bis sede Bewegung der ?)!ole?iilc unterbrochen ist. Schliesslich waren di<' .votläuder bis auf <^,7l l^rad üsier deiu absoluten Nullpuult augelangt. Der bolläudische ^ors6)er Vebijed erreicki-te eiue weitere 'Abtnlsiuug dadllrch, das; er einen St^'ss, der die maguetischeO.^Nastlini-en besonder^ stark i>? sicli einsaugt, Plöhlich eutnlagnetisierte und schließli6> sede weitere Möglichkeit einer Wärlneausnahtne von aussen her au'>scha!lele. ".'Ins diesen» We.^ ist vor allem Professor de >:^aaS N'eitcrgcschritten dem es set.'t gelungen ist, bis auf (^rad an den absoluten Nullvunlt heran^ulommen. ^interessant ist noch die svrage. ob derar-tigc Temperaturen sik^erhaupt gentessen wer d^'n sonnen. Selbstverständlick> init Thermometern nicht, docd kani» der .'»^nltegrad durch genaue Berechnungen einwandfrei sestge-itelli werden, umsomebr al'^ alle blosse, die bi.> ^n diesen äus^ersten Temperaturen abge knbli loerden sich in ibren pl)niifalisch?n (^'i >ien'le>icnd oerändern. t Wiley Pos! fliegt wieder um die Welt! Wird der „rasende Wettflieger" seinen eigenen Rekord brechen? ZeLtuog^' üdiuuner 172. ^ ^ Sin Srett fprtagt mit dem Follschinn ob "u'.gcl'eure dieser Ta- ge . .^em tlemen ruMheu Dorfe die Tat russischen Äau-unbedwgt cilunal eineu Fallschirul-...' aufführen wollte. Seit lm^erer geiicn di^ Beitrichungeil der sow-'-^/örd^n d^thin daS Jtitcrefse )^.'.n^.'.völkcrung für daS Flugwesen .-^u .1.'?. werdcn auf Staat^i-sosten gröf;e-I ' 'leinene Fliegergru^>pen bis in die .".'vrn:.''tci'. TeÜe der Sowfetunion ge« !nn t>:er für daS ^-lugwefen .>-u wer-?a!v; ereignet sich nicht selteir der >'e t'vlieger iil so abgelegene Ort-'-'-i'icn komnien, die von der Tatsa6)e, daß > :')'eii'^> beute fliegen kann iiberhaupt n.-." gebör! landen. i!^eloohuer de-) kleinen Dorfes .^7?!5nbatten in iiirenl ganzen Leben I^Iua^cllg gesellen uiid glaubten zu 7-.'^''' an e'ne üöernatilrli^che ^'rscheinung. ^ N'' da^'on überzeugt hatten, daß '-'luchl-ch Menschen oon 7vt'eisch und Blut i" .^en geheimnisvollen Flugapparaten in >en aufsticken, war das Erstaunen ?l:n liinqerissensten war dsr '7'l'l!,''ke, i'in 'ilnsund'iebzigsäliriger Bau-?7. n'a>: ruhte ehe man ihm die Er-^ erteilte, eitnnal auS einem 7vlug-i'uq n"! ^".ent Fallschirm ab.^uspringen. Deim ''ie F^sl'chirmalnprüng^ eines^ der 'l'!izatten seine reUose Begeisterung !i^s', sich der l^reis in eine n."' ek.-?a i'^elcrit liinauftragen und von hier cii^em Mut ohnegle:-- ' l'^r landete n^irklich wolilbehalten 5.'.' i.'-r^bi^den uild mar t)on dem Erlel^--Fall''chir!uctbi^irunges fast überwäl-^ :^^mand »ragte ihn. ob <'r keine Mgst ' „D»tichi'ail bringt Bild einec. liütischen suirgen MidchenS, - m)N einer seltsamcil firett Idee besessen !n^ Mii'. Brenda Duff Frai^ier, eine junge 'l'ner'kanerils, weil? augenblictlich iu Lon-! n liei Belainiken z» L^esuch lind hat einer 'nrnalistin dk'r „Dailn Niait" ilire .WtN' n! ,!'isse anoertrant. »nächst: 'Nis', Brenda IN M?ssionenerknu. 'Äe hat augenl'lii^lich i"n nixhenll! wenn sie ^ in zN'e.i oder drei !^^ahren mündig wird soft ihr ein Belniigen ^nin s'ner ?1-isl'on Pfllnd ausgezahlt tnerden. "'. se sinige Dame let'I nnit itl einer gerade ^ panischen Angst, auierilanischen <^>ang stk"n II? d'e >^.')ände zn satleu. Die stani^ige 7^11/h'. entsiihrl zn inerden, h>il sie sogar an - dl', .'stenllai nach Vi'ndon ge^riekien und s'> silirnerte ininiev loieder, das', ihre ein ^igc' ^^rqe st)st iinliefannt zn I'lei s'en Wcnn l'rsi aie Welt lind »atiirlx-t» anch dil' gefiirchteteil „fidnlipper^^," non dein Ifn l^sld inissen, iilaul'l N>is', Brenda tlichl ni'k'n ^Ingentisift niehr ihri'S !^'l'liens jich^ r z» sein. ^enn 'iil'l e>i. i'inen sisl>l'ren Weg in der ga'szen Welt bc'rnhn'l zn werden, nl'-. einenr !ung'''repoiler ' sehr liülycheS.. Bild inil ein riill'en liissen. ^ieiiie F-rnge das', sie längst i>' da.i ,/.'lrchiu" der nlnerikunischell l^ialig sl>', linfgeiionlinen ii>orde>l usl, iil belli alle geldschnK'ren iind Verschleppung'^ würdigen ?1><'nschen Amerikas verzeichilet siild. Ware es i>i<'l>l liesser snr die iiliige Milliaueiierbin, lieber snr dailerild iili frl>l)li«l)>^'il allen techsels N'arf iinll dieser l'or, er jei ein lionio nonn<>, eiil .>V" Wer ist eigentlich de!» ">alei''' fragte er reinal in Bnr« bans in Kalifornien starlei, »ind, voll Osteii nach Westen sliegeud, ül'er ".'llasla iil Richtung Nlndriis^lalid weiterfliegeit. (Gienau zU'ei Jahre sind i'erslossen seit, iiu ."^lili l'.X!.'i, die ganze Welt ulit Lpannulig dl'Nl let'.ten gros;cn Welislug des anterilani« schen Piloten Wileti Peji salgte. Mit einem erleichterten ?lusatineil l'egrüsue tnan endlich das!t5-ilitresseil deS kühlten Fliegcr>> in New« Uork, dellt Start nnd '^iel seitie.? Weltflu« ges. Ozeallflüge warx'n auch nor zwei Iah» reu scholl tlichis tBesoltdere'> luebr. Aber daS Ilnleritehilleil Posts hatte dM nech eine te er dalll». „deine Mutter l^tit eS dir seden^ sali'/ schn'er aennli geinacht, dies^' Frage für dich zu beantloerlen!" gan^ andere Bedeutung. iZ-» wollte damals seinen ichoit im ^^ahre lY^^I aufgestellten Nelord nir die llnisliegung der Welt brc» chen. Diesec' Erperimen: ist Poir nicht gc-güiät. Mehrere Notlandungen, zu denen er gezwungen n^ar. biack)ten ihm eine sol6)e Verzi^gerllNg. das; er den beabsichtigten Dor-spriing von zwei Tagen nich! erreichte. Fminerhiit slcltie Post mit seinen: Weltflug des Jahres cinic^ neue Rekorde au'. (!sr hatte den ersten Non-stop-Flug New nork Berlin als ()^in;elflieger zurückgelegt. Wenn er I!>A3 ohlte Begleiter flo<; so tvar das itnr dadurch möglick), daß er in seine Mas6nne einen mechanischen Piloten, einen Nl>bi?t, eittbaute, der, »'.^weit einigermafsen crlrägIics>eS Wetter berrsMe die Maschine selbstätig führte, sedas; Post ilmncchin lüg' lich einige Stuiiden der Nnhe pflegen lontt--te. Dennl^) inns? die damalige Leistung Pi'üs 'ch.on ^nige'6>ay; n'erden. uneil)öi.ter Mut, '?«usd,^uer ui:d Zahigtci: DoimerStag, LenMugust 1S35. Mhörtm dazu, tagelang am Ste»erkmippel zu fitzm und nne kleine Maschine durch Nind und Wetter l'iöer Länder und Meere zu steve??.. Mley Post ist auf einem Auge blitid, man l)at ihn daraufhin den Beinamen ..der eildäugige Indianer" gegeben. Unter Berücksichtigung dieses Umstandes müssen sein Mut und sciN'2 Ausdauer eigentlich nocl) mehr bewundert werden. Der alnerikatiiiche Weltflieger hat auf seinen bisherigen Flügen stets bedauerlich viel Pech gehabt. ':Nan könnte Post fast al-.^ eineit Meister der N^i!-landnng bezeichnen. Es wurde schon unter den bedrohlichsten Uinständen zltr 5t0^san' dnnq gezwutigen, ist aber si'henflugi's be'chäitigt. ?S gebl ihn? dalici ni6it nln die (Erforschung koSniischer (strahlen oder ähnlicher Probleme fr will einfach die Fluginöglichkeiten in der Stratc" sohäre erproben. Post parkt alle feine Ber« >u6>.' mit eitler unglaublichen Mhnlieit an. er war non se'her ein Feind dsr „grauen Tlieorie", ein Mam, dkr Prari?. ^n mona' telanger Arbeit hat ?? auch seine ersten 5^öhenflusi-Bcrsliche durchgeführt, drch lei« der sind keine wesentlichen Ergebnisse dabei gezeitigt worden. In den lshteu Monati^n hat nun Post unentwegt in Burbank s>fal:» fornien), wo fetzt sein neuer Start zum Weltflug erfolgen soll, eine l^cihe ^on Ber^^ suchöflügen durchgeführt bei denen er mit seiner Maschine in ^<«>0 Meter .^whe au^'-stieg und eine Stultdengeschlvi?'.diglcit non ."MI Stundenkilometern erreichte. Der erste Versuch eines LandfrreckenflugeS in der ^tra tosphäre im Februar dieses Jabres schlui jedoch fehl. Sein fast sprichwörtliä>eS Plxli bei alleit Flügen zwang ihn wieder einnial zur Notlandung. Null will Post zu einem neuen Weltilu) starleu. Dicc-mal soll nack? Mögli^ikeit der Nekord des lctzten ^.!Ä:ltflugtS von 7 Taigen Stunden Minuten gebrochen werden. Als Begleiter ^r'erden zwei Frauett an denl Flug teilnehlnen, die (Gattin Posts und die Pilotilt Fall l^illis. Die letztere spricht flie' fend russisch, und Post hofft, daß die im Falle einer Notlandutlg in Nordrub'land voll großcnl Wert sein kann. Miß Gilli^ gehört übrigens in Newtiork den inerkn>ürdi-gen Klub an, in dem sämtlichc' ameritani-schen Piloten vereinigt nnd die bei einent Flugszeugunglüci mit heiler .^ut darwn-gekominen sind. Äm Badeanzug ttber die Straße Eine seltene l^eschmacklojigteit leistete sich die lleueste Pariser SchönheitStonigiu „Mß Benus IW". In dem unbezwingli chen Drange auszufallen, füHlte sich di. moderne Bcnus veranlag, auch fast im BcnuS.>^ostüm sich der staunenden Mitn>'!t zu zeigen. Angeblich wollte sie eine neue Mode für die Hund'slage creieren und io erledtkTi die Pariser — die ja vielem? ge-wohnt sind, die merkwürdige Sensation, daß eine junge Dame im Badetrikot durch d belebtesten Straßen wandelte. Sie kam ilch ungeheuer apart vor. Das kleid'^mc stüm, das jedem Strandbade alle (^re ge« macht hatte, war zweifellos durchaus ge-eiqnet dcr Welt um Pari-^ im besonderen nochmals eindringlich zu beweisen, daß die Wahl zur ..Miß Benu> l^.^'»" zu Recht ür-folgt war. In klcincn Zandalen schritt die moderne Bcnu-> leichtfüßig und lustig — 'äußerst luftig acileidct durch das lycwühl der Pariser ^ir^ßen. Sic lächelte lieblich, um dett Pari'ern zu zeigen, wie wohl ?><' sich im Bodcanzug suhlte, während alle an« deren sich -.xl? immer tnit lÄttigen Kleidern lx!r.^'nschleppLen. Und Miß Venu? machte l'". außerordentlich erstauntes n6i: a.' cndlt6> ein Polizeibcamtcr !2M und Ii' höflichst aufiorderte, sofort, aber umgelicnd zu versckiwindcn und in „bekleidetem Zustande" aus die Straße zu ?om« mcn . - , ' Unfolgsam, l^st: sehe soeben, daß 3ie kein Trinkgeld nehmen dürsen." iltellttcr: ..^>err seit meiner irül)esten ^nd-heit bin i6? wegen meiner Un'olgiamkeit be '.u^mt. Ich... danle bejlcns, dante sehr!" DrmneMasi, ?. Uut^ick IMS. ?>iwnql^ 172. Großes ZagdweMleßen Mittwoch, dm 2t. Aull «Y3S Attä) in diesem Jahre findet im Rahmcn der Mariborer Festwoche ein i^roßes Jagd» n^ttsch!cf;en statt, fnr diis bereits die regsten VorbZ Wettjchicsten wird nin S»nntag den 11. Nn^nst vl-in 7 Ins 18 Uhr ans der Militl^r-schiesMtte in Ri^dvanje abs^ehalten. Die Verlautbarunsi der Resnltate und die Preis nerteilunq ersoli^en am selben Tnlie um 2! Uhr inl Iaiidsalon des Hotels „Orel". Das Cinschief^en 'der (^^cwehre findet taqsMor von 15i Uhr bis .^ur ^mmerunsi statt. (5s wird so-wohl mit der K^us^el als auch mit qeschoNen werden, nnd zwar init d<'r ilfnqel auf die (^rinnerunq'?scheibe. auk den st-.'henden Nehbock, aus den versckMin" dendcn Nehbock, auf den verschwindenden Birkhalzn >>aseu nnd ,'^uW sowie auf das fsj'xhtende Wildschw.'in nnd mit Schrot auf Tontauben an^ d<'n flüchtenden 5'^as<'n und auf die Prackade. Die Wettbewerber nehmen in folgeuden Katesjorien an d<'r ^vonkurrenz teil: !. Meisterschaft der 7u>liioreu, 2. Meisterschaft der Tenioren, Mettschies^en der Ial^daus-seher, >t. M'isterschieften der '^.^l'ariborer ! ^ac^dvereinsfiliale um den "-l^'underpokal ^der Maril'orer ?.ladtjiett»einde und Toi,, tanbeniltt'isterschaft der Maribol>'r ^ac^d-vereinssiliale mn den Pokal des ^bnuinnes Direktor Vosidan Poqac'uik. ?!en jtate^ s^orien 1 bis sind unr Äikcilieder des 5lonx'nis in den slateflo« rien 4 und «'i hinqec^en anizer den Mili^lie-dern des Slowe,iischen !)aqdverl?ines auch Mitglieder fre»nder Iaqdorqanisatioiicn tanals- nnd des Staatsfonds fü^ öffentliche ?Irbc'it<'n sowie des Vanatc^-Notstands-fonds in d-.'r <^)esanllhl>he von U'200.00s) D'nar lx'stritten werden sollen. Folgende Eunnnen nnnden für die nachstehende wei-ter>.'n Be^^irke lx'willigt: ^ Bezirk Slovcnjgradec: Zerlegung der Etraf',e ?^o?^tani—5t. Vid 100.000, Mislinja-regllüerung l8!^.0l!0, zusammen ?80.s>00. B?.lirk GtZrnji nmd: ^tras^'narbeiten bci N k^ica PDobletina nnd Pusto Polje 100.000 Wasserleitung in Loli'ova 50.000, .Negul'irun>i der Luk'niw !00.0l>0, der Lsu-biia nnd Tirnava ^0.l>00 und der Sann bei Col?.v'a 1^0.000^ zuiamnK'n M^.lXX) Dinar. Vrzirk LaZko: Verlegung der PanatS-stras',e Z'dani most—l^elje I.'>0.<»>0, Fortsetzung des 2tras;enbaues Trboulie—'1)!ariia N.-ka Stras;e>uirl'.'il^u in Trliovlie 50.000 nnd Bobnaregulierung in .^rastnik si0.000. zusanlnien Dinar. Bezirk Ljutmner: Arbeiten an den Vanats straften Ljutomer — ^trigovti I08.7.'!0 luid Lv. Benedikt—Lomaaoiic 50.000, zusaiiimen l!'>8.7!'>0 Dinar. Bezirk Murska Sobota: Arbeiten am Len davabach I0.000 sowie anl Peöar- und Ko-SarSa6) in Puconci 30.000, Brilckenbau an der Banatstraße bei Kin 37 1 5.000 znsam-men 75.000 Dillar. Bezirk DÄnja Lcndava: Sicherungsarbeiten an der Mur l.A>.000 Dinar. Bezirk Prevalje: l^traszenbau <^rua—Zt. Pid !7?'.000, MeZaregulierung 200.000, Bist ricaregulieruug 50.000, znsainmen 425.000 Dinar. Bezirk Konjice: Vanntsstras^ Slov. Vi-striea—Oplotnica 5i>.0ir. 8 15.485 vom 25. 19Z5 Erstes internationales Tanztur-nier in Maribor ?lls Auftakt zu den solgenden grossen anslaltnngen der heurigen Festwoche geht Eanlstag, den 3. August uiu halb 2t Uhr im grossen Union—^aal das erste internationale Tanzturnier in Maribor in Tzene. Laut der Propositionen sind eine A—blasse und eine Meisterklajse ausgeschrieb'u, ferner i't eine 0;ästeklasse sür Tänzer und Tänzerinnen vorgesehen, die weder organisiert sind, noch bisher einen Preis errungen haben. Diedbc^üglich<' Aumeldungen sind an den Turnierleiter Tanzlehrer Ludwig Cimonk:i5, (^osposka ulica 20, erster Ctock, zn richten. Das oberste Schi<'dSgericht settt sich aus Eenatsuizepräsrdenten Dr. Ploj, Ctadtpräsidentcn Dr. LlPold, Etadtvizepräsidenten olonh, Regier-nngsrat Dr. Dnre aus Zagreb, .^',aupt' mann Mirkovi ans 0^raz, l^rofsindu-strieller Draöer, 0;rostkaufmann Pinter nnd TsMterintendant Dr. Brrn , i^u'aminen. ^'^weiselciohne >vird das Tnrni^n- alle Anzeils»<'n eines gesellschaftlichen Ereignisses haben. IN Unseren geschätzten Lesern! Die heutige Nuinnn'r der „Mariborer .'Leitung" erscheint trotz der uo6, inimer herrschenden techniscl)cn Schwierigkeiten auf acht Seiten. Die Normalisierung dcs Betriebes inacht rasche Fort schritte und ist zu hoffen, daß das Blatt in !srürze wieder regelmäßig in vollen« Umfange erscheinen wird. — Die Administration. nl llrieqsminister General Ziivkoviö aus Rogal^ka Slatina abgereist. Der jk'riegs'nini. ster General Peter i^ivkovik der l'ekannt-lich zum Kurgebrauch in RogaS^ka Slatina weilte, ist nach 22-tligigem Aufenthalt mit besten C'indriit^en, körperlich und seelisch er« frischt, wieder abgereist. n, Silbernes Priefterjubilöum. Der Ma-riborer StrafanstaltSkurat, Geistlicher Nat fierr Panl Za''adlal feierte gestern in der Insellirche in wo er var ?5 Iahren seine erste Messe gelesen hatte, sein silbernes Priesterjubiläum. Unsere Herzlj6>sten Glli^ck-wünsche! m ^naz Tischler gestorben. Gestern ab<'nds ist der.^aufniauu und Nealitätenbe-stj^er .^err Ignaz Tischler inl lU. i/ebens« jähre verschieden. Der Verstorbene, der auf der Aleksandrova cesta Jahrzehnte hindurch seiu Geschäst leitete, wurde in einem grossen Bekannten und Freundeskreis wegen seines guten l^niüts und Charakters allseits geschätzt. Friede seiner Asche! Den schwer betroffeneu .Hinterbliebenen unser herzlichstes Veileid! n?. Internationaler Z^echtabend. .'oeute, Mitt woch uiu 20 Uhr wird ini Rahmen des Trai ningabends des hiesigen Akad. Fechttlubs d'er bekannte österreichische Fechtme:st?r Infl. Arnulf Wratschko aus Graz mehrere Exhibitionskämpse gegen di<' hiesigen Meister der ^Ilinge nustrngen. Der Fechtabend ftndet iui Fechtsaal des obgenannten Verei nes ani Trg svobode statt. M.Todesfall. Im Alter von ^4 Jahren ist in Tezno der Tierarzt Herr Martin Ku« merc gestorben. Friede seiner Asche! Nl. Aus dem Gerichtsdienft. Zn Bezirks-gertchtsvorstel)ern unirden ernannt die.Herren: in Clovenska Bistrica Dr. Franz Mu-hiL, Bezirksgerichtsvorsteher in iilozje, in Kozie Stanko Mo«kon, B<'zirksg<'richtsrlch-ter in Sv. Lenart, in Sevnica Dr. Josef Dobro^ek, Bezirksgerichtsrichter in Slo-venska Bistrica, zum Kreisgerichtsrichter in Celje Rudolf Ro5nik, Bezirksgerichtsvor-steher in Sevnica; znm Sekrätor des Bezirks gerichtes in Celje Oskar DoboviSek, Ükon-zeptsbeamter dortfelbft. Verseht wurden die Herren Bezirksgerichtsrichter Vladimir Pun?uh von ^onjice nach Slovenska Bistrica, Franz L.'ogar von Surdulica nach Ko-njice und Dr. I. Dougan von Umka nach Sv. Lenart. Der Gerichtsobe Obsrau der „.harmo-nisa" Frau Zora Ravnik uird der rl'ihrige Dirigent Prof. Schweiger. m. An der hiesigen Forstschule »oinde Montag das Schnljahr geschlossen. Den Vor sitz der Kommission für die Ablegung der Echlnftprsifnngen fiihrte .sierr Banalrat Ing. .ciulgaj. Aus der einjährigen Schule bestlinden 8 und aus der zweijährigeil 1.'^ Schüler die Prüfung. »u Wohnungsamt der Mariborer Festwoche. ilnl die vielen Fremden von Nah und Fern im Hii^blick darauf, daß die.otels u. Gasthöfe den Zustron, nicht werden bes^'r. bergen können, dennoch unterzubrinji<'n, hat die Festivocheleituug eiu Wohuungsamt gegründet, welches ab l. bis t.'i. August Tag und Nacht bei allen Zlige» am neuen Perron des .^'»auptbahnhoseS amtiere,» wird. Verfügbare Zimmer mög<'n dort oder durch Tel. 20-00 angemeldet werdeu. Nl Aus dem Vteuerbienst. Der dem Steu- eramt sür Maribor-Stndt zugeteilte Steu-erkoiltrollor .^»err Ludwig Iiitrus umrde in de,l Ruhestand verseht. tu Regisseur SkrbinSek mrläsjt Maribor. Der Regisseur >^>err Vladiuiir Skrbiniiek wurde als Regisseur an das Theater in Skoplie verpflichtet und verläset d^'iunächst Maribor, lvo er etwa eiu Ialnzeliiit gewirst hat. »li Snde des Textilarbeiterstreik« in Melle. Zu'ischeu deu streikeudeii ''lrtx'itern >>er Teililsabrik Rosner in Melle und der Nn-leriiehinnng konnte ein Cinveruehluen in der Richtung erhielt u^'rdeu, t'asi die mert- Unio«-TO«twO. Der chailnanti» Lui'r'v^>l-schlnqer len«' Dich »ich» imd lieb« Vch?" mit Magda ?chneii>er u. Mill Foi'lt. vurH-TH«k»O. Emrl berühmter Roman (Die Wnigin von >n neuester T^nfilmfassung mit Anna Ttsi? in der Titelrolle. torischen Verhandlungen am 2. Auqust aufgenommen werden, da Herr Rosnsr »riir seinem Urlaub zurückgekehrt sein i't. Arbeiterschaft ist deHalb h«'ute oeKzählig wieder zur Arbei: erschienen. m Die Sperrstund« siir vtaftll>kale während der Aest»oche. kanig!. waltung in Ljublsana hat sine (Entscheid in i getro^'en. derzufolge ^vr die Zeit der i. riborer I^estwoche in Il?a'nbor stunde für Gasrhäuier au^ ? urld d'e '>er Kaffeehäuser auf t Uhr keslg^^'eizl lui-d. m Getreideschober angezündet. ?uZ Ztovenska Bistrica berichtet wird, ?in unbekannter Täter dem Besitzer Kar! ro?ec in Vide/ ?5 Stairgenschotier rn'^ .^ngarbe mutwiss'g in Br-Znd g^'te^'k!' Der Sachschaden beträft 20«>l) Tinar. T e darmerie fahnder nach dem Vran^'lis^er. m Pferderenuen in Sloa. Biftriea. ? : Zuchtwahlverein sSelekci'^?o dru^^roo) i? ?l. Bistrica veranstaltet am 25. Aua. um .'?0 Uhr ein Rennen warm- und ?altSlün?'r Pferde, verbunden mit einem Nennungeil sind bis 1^. Äug^': oder mündlich an den genannten Bsre-? durchzuführen. * Während der Mariborer Festwoche taq^ lich Kabarettvorstellungen in der Hel'ka varna. 777l ^ Ai»ß p. Dick gegen Mager, D>)n- n«rstag. den I.August um 1^. I.IHr gel.i.ig? aln '-pielvlatz des 5. Pluj !)in spiel zur Austragung, dei'en nach dem Gewicht 'ategori'i-irr ftn). ten Federleichte gegcil Schwergcwlcki:l>^r .-S. allgemein verständlich ausgedruä:^ )i>.' sten Vertreter der Mänillichkeic von l^cui gen die Magersten auf. (5s war keiu^» l«" 11' Aufgabe, die schwersten und leichtesr>.'n käni-Pen ausfindig zu marken, nix!» mebr /^oer dieselben soweit zu trainieren, daß das vergelvich: auf da^ er^order^ich^ bra)err Mie^ leiten. p Dtr tschechoslowakische Konsul ^ng. öik, der dieser Tage Ljudlj^na veriar^:^ 7.'r-abschiodete sich im i^'ahmen eincs abends der u g o i! an' t!V1' c > ^ k: > n Liga au^-ti von unserer ^tadt. ^renn:.:.! slchtigte »onsut !^ev<'ik die hi't.'c:>^e" Denkmäler von Ptuj. w^'r.^.u' er .'-nem lmilkett INI Gairtiof B<'rllo bei:o.'hnte P Aus den Vachern entsandte di.'er I i g? das hiesige Rote !l^reuz eine ^^r'.l?'.v erbolungsbedürftit^'n hindern Die 'kind.'r wnrden in der ^1)ll!e von Knuirtno unter' gebracht. p Mit der Sichel lebenslünglich l-erleyr. Die B<'sit^^erin Rosalie Artensak in Breg fügte sich mit einer m'rrosteten ^'ichel e'ne Verlegung bei. die eine schwere Blu'o.'r» giftung zur Folge »xr'ren Zusta,^ lebensgefährlich ist, wurde itt.< tal ilberfs^hrt. Z^rischhaltung von ,Ptronensaft. Um Z'- trouensnst aus lautd' Zeit dalt^r zu nui. chen, verfäl)rt man auf solgRde ^>:^.'eise-Nachdem dt'r Saft aus den Früchten .nlsge Ptvstt ist, läs^t mail diest'n bis zum ltt^-hite'» Tage zugedeckt stel>t'n. Nun gies^l man chn vom Bodensa^^ al'. fMU ihn in Fl^i'V^^en und e>I»itU den Saft bis iV Celsius eine t>tUl'e Stunde lang. Na^^ dem kalten werden die FIäsch»1»en gut v«'r?orkt und n'tt Parassiu oder Siegellack überstrich,^,, .'?»^r luit Pergainentvapier ilt»^'rdundt'n: Zupfer., zusat, ist ni^1,t uot,»'<'udig der Zitrone«' saft l)/ilt sich auf dies^' „INarikiorcr Zeitung". Nummer 172. 4 Dounerstag, d'en 1. August 1S35. Carpe diem! Die Tagc werden kürzer. T'e wenilisteil Meitschell such sich' d'arÄer ini .klaren daß Äcr Tag s6)on wiedar um 'list ,'inc Stunde aÜgcuommell hat. d^cinc — in Kürze wird cs wieder spürbar ^lüwiirtS gehen. Pessimisten wiesten dcn Kops ui?d saqd!n: „Nun nlss —^ die Tage werden ^ wie lange wird' es dauern, und niir inüssen 7)clzen. Kommt noch Weihnack)-ion. und das !^^ahr ist wieder herum!" So schnell s'raucht man imn freilich uick)t !^r^ allenthalben? Trägt nicht der Sommer wind Nosendüste iveit über das ganz-e Land? 'i^inn si, der Höhepunkt des Jahre.? ist über« sch-^itten und nnnierklich gleiten wir ticser IN die .)weile ?!>älfte d'eS Iahrcs hinein. aber brauchen nnr nns uin die langsam lisinehmenden Tage nicht zn grämen, dl'",, nlich ma5)t sich die verminderte Tages "ich« d<'u!lich spinbar. ist eigentlich «"-'i ^ann der "^-als. wenn u>ir bei ^!icht ,'ssc'n müssen ... Tage werden für^^er! Auch wenn wir Nl>ck uich! greifbar spi'lren so ist doch ^»ie Tatsa^>e s6?on <.'i»c tleine 5)kahnung: ^/»s'.en niir die >5ouimertage! ^.^iuizen wir die ".eit d<'r stvlihlenden sonnigen Morgen und ^1.-. lmigen hellen Abende. In ^'ier Wochen i wi> !> seine Müglichkeil mehr sein, nach dt'm 'i'isiendcisen cinen gemärblichen Epa'^ier liiinsi l^iirch dic Tammernng zn unter--uesinien. Tensen wir ailch daran, das^ .^)erbst ,1''''' Winter uu>^ niieder langc ,^ie!t ans ^^i!i> se^ieln N'erdeu. !^^ede Stunde, die wir in! 7>u'i<'u 'Zubringen können loollen wir ni- binnehniei, und gcnies;cn! (''«-'Vpi' dieiu!, siiglen die Alien. Das heis^t, v'>'i';l!l>er die-^ Vorl ist ein Symbol, ini'"' Nur die ^Ixuse Dnst und Schönheit v'iicfen sie in den .'^>änden tragend ab? ein ^^Neinod — s» wossen wir gleich-iam anch deu Tag pstüclen, einen nni den and<'in noin v^aunK' deS ^'eben.'. Tiese SoM' 'nertliae. siibleii wir, sind die s^hkinsten asl?7 ?aq>' de.Z qan>;eii Iahre'ii. Alle 7>ülle un!> alle Schönheit de-^ sieg<'uden ^'etiens ül^u',- ihnen. Pon der binnen Kuppel Sonimerhinnnel'^ die sich in beglilcken» vr ^tarh<'it über der grünen Welt spannt . bis zum imnzigsten grünenden 5Mm ist di>' Welt dieser Sommerlage ein Wunder. ^^iesleickt würden wir diese Tage nicht so aus tiefsten! ^^.x'r^zen genießen, wenn wir nlchi wiis;ten, dap, sie nN'? nnwied'erbriligl'.ch .'ntglciten. Alles grusle (.<-rleve>i dieser Welt lit deni t^ietieimnis begründet das^ ni6)t? uns bseil't, das', jeder Tag nnS entschwind?! und '^ergaugenbcit wird . . . Wieder erle-mir einen Sommer Voss reicher S'6wn-keit. lind solange seine strahlenden Tage an uns vfirül'l'rziehc'n, wollen wir jede,! von itinen als sosttiare.^ l^eschenl entgeaenveb^ men. (.^.arpe diem! Der millsommtnftc i^rebcsbries. Vor fur^;em sas; eine steine (^escllschast im Nik in Paris beim Mittagessen. Ter Mittelpunkt des Nc'inen ??reiseö Nwr die 1?rinzessin (ahren in lhrer Engend nnter deni '^.^lainen Liane de l'engn ein reöit galantes ^'eben gesnhrt hol' t.'. Ta-? «Gespräch drehte sich nnk Licbesbrie-(^iner der 7^-reun'de der Prin.zessin uiaud' l«« sich lächelnd an sie: „Ci6>er sind Sie mi! ?iebesl?ricsen srühcr recht verwiihnt wor den. Prinzessin?" Die frühere Liane de Pougn tächeltc. „Mit den Liebesbriefen," ertlärte sie dann, „ist daS eigentli6^ so eine 3ache_ Tie schönstc^n Liebesbriefe bleiben ^och im l^r!lni>e imiuer die ^ Schecks..." .^it mööööüqlW (^ro'cl lau: einmal dazu, wie sich zwei Artisten gegenseitig aufzogen lassen! Schade, dag sie nicht noch ein bißchen länger sind --vielleicht könntest dn sie dann als Gasmaske verwenden!" „Nlxh besser, so grobe Ohren zu hcrbclt als einen so surzell Verstaird wie du." bc« merkte der andere, „)väre er noch um ein 5>aarbrcit lirrzer, so ^narst du wirklich der reine Liliputaner!" (^rofs trat hinzu und machte ein nnge« hkuer erstauntes s^esicht. ^it möüoögliK" sagte er kopsjMtelnd, Bled Die SchönheUskönigin Jugoslawiens Bon Albert .Whler, Äor drei Jahrou begle^ete ich eine deutsche atademische Reisegruppe dur6) ganz Ju« g^^slawien. Vou Fiunie-Susak aus fuhren wir, frei nnd sonnig unser Herz wie diese Natur, die Adria hinauf und von Dainta-tien durch Montenegro nach Bosnien. t5in wechselnder Filnl von inärcheichaftem Reiz, für uns überspannte Stadtmenschen unlso packender, also wir hier uuverfÄs6ite ttr-wüchsigleit in Landschaft und Volk sanden in Gegensatz zu anderen schon überlnlt!« vierten Reiseländern. Dann als letzte Ruhestation vor der 5,?eim reise bezogen wir Bled. Kaum drei Stunden waren w!r dort, und schon waren wir alle einig: dies Aled ist das größte, schönste Erlebnis unserer Iugoslawienrei-se! Stellen Sie sich vier niächtige l>'cbirgS-Bge vor, die in lM Meter .Hi>he einen pa^-radiesi^schen See wie ein kostbare'^ i^Neinod nnr^schließen. Villen und Schlösser shoch auf einen: Wergkegel dicht ani See die Bnrg der früheren Bischöfe von Brixen) buchten wie eine helle Perlenschnur an den Usern, von der .stönigssainilie nnd den Beograder Diplomaten als Somnierrestdenz bewohnt. Ta Mischen zahllose .^wlels und Pensionen, nio sie sick) bei Pensionspreisen ab Tin heiniisch suhlen inmitten der sleißig sciulie'-ren Slowenen von herzlicher l^iastfreund-s6iast. Tie führenden 5'>äuser Pnrfhotcl nnd l^rand Hotel Toplice, lchtereS mit radio-aktivem Thernialschwilnmbad ini Hause, sin'^ 1V1 anf über llA)0 Betten umgebaut und nach niodernster .?>oteltechnik ausgebaut wor den. s^lieszendes Warni- nnd Kaltwasser, onnenlogia an sedeu? .^limnier, Lichtsignale, List gediegene AnSstattnng, Iaz-, nnd Tanz sind selbstverständlich! Ich Hobe lürz-lich in Iannar, nachdem „Toplice" erstnni' lig die Wintersaison wegen der prächtigen ^Sportniöglichkeilen für ^S'ki ^liodeln^ ^^'i'^-lonsen eröffnet hat, acht Tage dort gewohnt. Unvergeßliche Aussrischung Les (Yeistes und . , » Vergewaltigung durch die kulinarische Speisekarte, die in dcn 8 Tagen wie eine Wiederholung auftvieS. Die Mehlspeisen sind wahre Götterspeisen. Und warum ick) dies alles sage? Weil man eS hoch oben Mischen den Julischen Al^^en und Karawanken nicht erwartet ? weil die schönste Natur den verwöhnten Großstädter leider kalt läßt ohne diese Voraussetzungen. Bled ist ein ErdenparadieS zu jeder Iah-reszeit. Jnl Winter das sagte ich schon. Ostern und Pfingsten, wenn von dem Kirch-leiil auf der Insel inmitten des SeeS die Glocken durch die Berge hallen, sprießen in zarten Pastellfarben tausend .knospen und... unsere .Herzen. Ueber die sanften .Hänge der nahen Golira zieht die warnie Sonne den duftenden ?>arzissenteppich. Die erniachle Natur lockt die Alten zn leichten Ausflügen nnd die Jungen znni Alpinismus bis hinauf zuni ewig schneeliedeckten Triglav, dem dreizackigen .^önig der slowenischen Alpen. Und schon beginnen bereits schöne Strand ni^en aus allen Ländern sich zvnschen den ^-ischen zu tummeln. Der Runlmel der Hoch ^faison nnt Schönhl!it'7-' Tennis-, Angel», Tanz- und n>ciß Gott welchen Konkurrenzen naht! Tli wird das stille Bled über Nacht eine lärniende ^internationale. Un^ ?ie 7vorge: Machst du jetzt die Reise, Zahlst du Sonnnerpreise, Witlit du aber sparen Mußt in, Herbst du sahren. Dann, wenn zur Erntezeit die Äergmelt in lninter Farbei,Pracht leuchtet, kommen die Philosophen, die Di6)ter und Maler nach Bled. 7^n behaglichen Lebensform nach aussen in erquickender Nuhe nach innen, fühlt inon sich der reifen Erde nahe . . . und dcnl .Himnielties über den Bergen in silliernen Mondnachten. Me Halskette Maria Antol-nettes geraubt Ein ungemein frecher Raub iu New Nork — Bei hellichtem Tage um 250.0V0 Dollar Juwelen geraubt Newyork, ^^'»uli. (Avala) Ein ungewöt?ntjch dreister Uetx'r fall wurde gejtern in der Fnnjten Avenue anf eines der vornelimsten Iuwetengeschäf-te verübt. Während eine .Sckiar von Spazier gängern die Strafe bevölterte und ein 'Polizist nur .'»>» «schritte N'eit von dcnr Laden entfernt auf Posten ilaud, Iitlraten niebre-re lVanditen in der i'.'aste nornel)iner ^^>in-jer da^' Gclchäsl un^ lics;en si>t» eiilige S6>mnckstücke norlegen. Tann iibertielen fie blikartig den Geschast^sülirer und einen Mann, dl'r sich gerade ini Geschäft liefand fejselten beide und raubtell in aller Ruhe mit Kennerblick den wertvollsten Schmuck. Auch eine Nutiinhalsketle von großem Wert entunhuieu sie vor den Augen der Pasjan-tei, aus deni Sckiausenster. Den Schätzungen nach haben die Verbrecher Juwelen iul Wer te von Dollar geraubt. Ein New- vorkl'r Blat^ schät.^t die erwähnte Halskette, die einst Mari» Antoinette gehört haben soll^ lil^sl'in auf libl'r Dollar. Von den verwegenen Gangstern sehlt je^e Spur. 5P0K7 Leichtathletenmelsteilchaft von Maribor Voni l'iS l. Augui« liringt der l)iesige Unlcrau'>schuß des .''iUgojlaniijchen Leicht athletitverbandes ini „/clezni«'ar"-Stndion die Leichtathletikmeiste rschast von Mari bor zum Austrag. Starlberechtigt sind verifizierte Atihleten aller Mariliorer Sportklubs. Der Sieger in jeder Disziplin erhält den Titel eines Meisters vnn Marilior, ütierdieS sind sonstige Preise ausgesetzt. Das Pro-gramnt sieht vor: 2. ^August um lil)r: Meter Meter. .'i. August um Uhr: Vorlauf KAi Meter, .^wgelstokcn, Hochsprung, ls»0 Meter Vorlauf, IM Meter!^inale Hamnierwer-ftn, Dreisprung, Meter Finale, Hürden Vorlauf. August um Uhr: 1U> .Hürden ^i- nvnn ich bedenke . . . Deine Ol>ren, Erne-sto und dazu dein Verstand, lieber Mar — l'eides zusammen würde den herrlichsten Esel ergeben . . niile, Diskuswerfen Meter Vorlaus, Ttat'lwchsyrnng, .Meter, Speerwersen, Meter ?!inale, ls».iX>s! Meter Weitsprung, Stassel viernmt llti» Meter. : der Ztationalliga gehen nächsten Sonn tag vier Spiele in Szene nnd zwar in Lljub ljann „Priniorje" gegen „Gradjanski", in ,»^ogreb .vask gegen „Iugojlavija", in Beo-grad BSK gegen „Hajduk" und in Sarajevo die dortige ,/Slavija" gegen die Osije-ter „Slavija". : Ein Tennismatch Ljubljana-Celje brach te den .Herren „^^lirijaS" einen 5:1-Sleg dagegen behielten die Damen von Celje überlegen init die Oberhand. : <5ngland holt sich ini Davis-(5up-lHcraus sordernngSkamPs gegen Amerika nock, den vierten Punkt l>ud zwar schlug Austin in vier Sätzen den jungen Bndge. Die Partie steht somit 1:0. : In Briijscl nmrde das jugoslawisktie "'^iasserl'allteam nun anch von Belgien ge-sck^lagen. : Ungarns Tennisteam schlug ^oien 3^0. Im Treffen der Meister siegte Gabrovitz gegen Hebda mit 6:1, 6:2, 8:10 2:6, ti:!. : Elne «ß.45'Meter'Marle erzielte der ?l-merikanor Brow>r iin Staliho6>sprung. : Zwei Weltmeister behaupten sich. Mitii'r, Boxweltmeister im Federgewicht, schlug k. o. seinen .Herausforderer Watson. Der Weltmeister iul Leickitgüwicht Eanzoncri erion^i einen Punttesieg gegen Panono. : Bier Weltbestleistungen im Seq?lslul^. Vier deutsche Segelflieger legten ni't ein^'n, Distanzflug von der Wasserkuppe bis nach Brünn -198 Mometer zurück und erreisl)?n damit die bislang längste Flugdistanz. Der „Mahatma Gandhi" Badeanzug kommt Daß der berühnite Maliatma besont>!?rS interessante Badeanzüge trägt, Hot man lns her noch nicht ge^hört. Allerdings wirken manche seiner gewöhnll6)en Sraßenanzü>ie auch nicht viel anders als ein Aadekostüni __ wozu wäre man sonst in Indien? ?^ie dein auch sei: der letzte Schrei der Bode^ mode in Miami (Florida) ist der „Mahatma l^andhi"-Badeanzug. Ein neues Modell sowohl sür .Herren als auch mit kleinen Aenderungen für die Damenwelt geschosscn. Wie sieht nun eine moderne Amerikanerin im Mahatma-Badeanzug auS'i^ Alles an die sem Anzug ist, wie man erfährt klitzeflein» sodaß der'ganze Anzug wirklich Hiur t'ie aller, allerunuingänglichste Bekleidung ^a'-stellt. Von Stoffverfchtvendung kann ke'ne Rede mehr sein. Da ist ein kleines Brusttuch und ein winziges Höschen, fast könn'? man sagen ein Lendentüchlein, das irgendwie umgewickelt wird. Ein ganz kurzes Röckchen ist noch sür den Strand bsstiunnt nnd wird beinl Baden sellistverstandsich abgelegt. S)iescr Badeanzug isi die let/e Schöpfung der in dieser Saison besonders beUebten exotisckie,! Bademode zu dcr als wesentliches Bestandteil anch ein chinesischer ^ulihut gehört, in ganz breiter Bosthut, der vielfach die E'rgänzullg zu dein javani^ lchen Strandpviama bildet. Fern st ist jedenfalls das A und O der Strandmode. Unter „Sallegen". In der Tschechoslowakei lacht man viel über das Erlebnis eines tschechischen schrist stellers, der unlängst sür seinen Räulierro-man „Nikola Schuhaj" den Staatspreis er-l,ie!t. Ivan Olbracht, der Schriststeller glaul' te mit Recht, sich nach den, Ersolg seines Buches ein wenig ausrichen zu müssen, und fuhr in ein idyllisches Nest in den Narpa« then. Hier richtete er sich geniütlich ein. packte seine Ziiosfer auS, verstaute alles bestens in Schrank und Schüben und legte endlich sein neuestes Buch auf den Tisch. NM fich täglich aufS neue daran erfreuen zu können. Dann ging er spazieren und ge noß die Schönheit der KarpathenwSl^er. Als Iwan Olbracht von seinem ersten ?pa ziergang in der Sommersrische heimkam und sein Zimmer betrat, prallte er zurück. Ein rchter Ränber hatte hier inzwischen nach dem rechten gesehen und alles mitgenom inen was ihm wichtig erschien. Die Anzüge waren fort, Asten und Kasten nnd Koffrr ausgeräumt und sogar — ein Wik os,ue-gleichen — dcn neuen Räuberronmn liotte der Eindringling mitgenommen. Es wi,^ zweisellos ein echter Karpatho.Röuber der nnn in der Eiilsamkeit? seiner stillen .'^^ölile das neue Buch des tschechoslowakischen SchriststellerS lesen und sich darüber insor' Mieren kann, wie das .Räuberleben wirklich ist. Vielleicht wird es ihm sogar leid tun, daß er den „Kollegen" in so häßlicher Wei^ se nln seine Sachen erleichtert hat. Rüsten wir ab... Kurz nachdem der Zar seinen ersten Ab-rüstungsvorjchlag in die Welt geschickt hatte, wandte sich der bekannte Journalist Wil-lia,n T. Steaid ein begeisterter Borkämpsec der Fricdensidee, an den amerikanischen Dichter Mar? Twain Uli^ fragte iljn in eineni Brief, was.er eigentlich 'twn dein gewaltigen Friedensplan des Zuren halte. Twain, der unvelwüstliche tzumori-st, ant-inortete bald genug. „Der Zar," schriet' er „ist bereit abzurüsten. Ich bin elienfalls bereit abzurüsieii. Nun, nnd ldie übrige Mensch heit zu dein gleichen Entschluß zu briilgen, kanti sa nur noch eine Kleinigkeit sein . . Tie l^eschichte hat bewiesen, daß er wirk^ li^ nur eine Kleinigkeit ijt . , ^__ DonnerSka?, den l'. Uugusk IW. Mariborer Zeitung^ Mrtfchastsaufbau in Äugostawlen Benterkensiverte deutsche Stimme zuul neuen Kurs — Eine Gelegenheit für deutsche Exportsteigerung Der „Deu!1l^>i' WlrtschastÄ»ierrjt" veröfsenti Ferner denkt man an eine Elektrifizicr- ^neil bemerkensivertcn o. Zisj^e ^'iesei' TiUsc Ausjay ill>c?r die WirtschastSpolitil ilaii'u ncl, i^lk' neiie Wege einzuschlageil be« liw'» den festen Willen bekundet, mit l^asr an die Behebung der durch dic" 'Vettkise hcmusbeschwormen ^tVllcnnitä-ten ,^u schi^eiten. ' ..Iuqoslailiiens Mnisterpräsidcnf Dr. M. — führt die Wirtschastsre^me aus geht lnit groszer Enerc^ie St>iatSgiltschcinen verwendet werden die jeiner'il'it den am Bau der Savcbrücke Beo-sirat^'-^^emun hervormgend beteiligten deutschen Firmen statt Barzahlung i'rberwie-leil wurden. Mrn darf daraus schliefen, das; die jugoslawischen WirtschaftSkreise üemi'cht sind, ein gutes VertmuenÄierhältni.- mit ou§Iöiidiic!>l'n Industrielreisen herzustellen. Von dein in ?1ussicht genommenen ArbeUs-Nedit soll ein Tl^il für die Ausfiihrung gros s^'r Bauten nerwendet werden. Pläne siir den Ä'uc-t'au deS Beograder Savehafen^ lie" ge„ vo!, nerschiedenen, auck> von deutschen '^irinen, vor. Nunmehr soll sür den Bau de^ Savehafens ein Kredit von öd Millionen Dinar bereitgestellt und ehestens mit der Durchführung der Arbeiten begonnen werden. (.^'ine>^ der großteir.Hindernisse der Wirt-s6^altlichon Organisierung und der wirt^ s6iaftlichen Erschlies;ung der reichen Noh-stofsvorfommen in Jugoslawien ist der iwch wenig entwickelte und teils mangelt)aftc ''^ustdnd der Verkehrswege und Verkehrs-mittel. Die Regierung will nun diesen Ver-sehr5schwierigkeiten ein Ende bereiten und on ^cn Ausbau des Eisonbahnnekeci an die Erneuerung des .zum Teil schon nberbrauch" tl'n ^^okmnotiv^ und Wagenparks heran-> gellen. Das Verkelirsmimsterium soll ermächtigt nierden, für diese Arbeiten eine longsristige Anleihe von Millionen Dinar aufzunehmen. Maßgebende jugoslawische Wirtschaftssühr?r treten dafür ein, das; lür die Anlieferung des Vahnbaumaterials, der Eisenbahnschienen, ^^Üeichen und Loko^-motiven vor allem die deutsche Industrie dercingezogen werdeil müfzte. Wie verlautet wird die Verwertung des jugoslawischen t^learing-Altivsaldos gegenülier Deutschland INI Netrage von Millionen Dinar zur ''.^lnschaffung eines großen Teiles des <'r^ mätinten Materials erwogen. E'.' lieg! iin eigensten Interesse Jugoslawiens, siir den Ausbau seines Aahnnehes und für die Erneuerung seiner Verkehrsniit^ tel die !^'i^'st.'llungen in dem Lande zu täti-' gen, das ini Vahn- und Lokomotivbau nicht nur in Europa, sondern weit darüber hin^ lins lin erster Sielte steht. Die E^ute und Qualität ^e.' '^üahnliiaterials und der Ma--schine,, entscheidet nicht nur j'iber die Betriebsdauer und danlit über die Wirtschaft-liMeit der '^icvkehrvnnttel. Iut Zuge des gri'sien Aufk>an^'lanes wird auch an di» Cr-VKi'tiing l'iner neuen '.Uuhnlinie Pi<^arevac— ?n'.'n Severin gedacht. '".'Inf dieser Strecke sliil ;niischen Nnmänien nnd Jugoslawien eine groge Douaudrücte gebaut werden. uiig vorerst des Donaubanats. Daß man diesen Elektrifizierungsarbeiten ernstlich nähertreten will, zeigt die kürzlich erfolgte Errichtung einer ^sonderen Aliteitung für Elektrifizierung im jugoslawis6)cn Bautenministerium. Eine Sorge der jugoslawischen Regierung liildet seit jeher die Organisierung der Ber-teiluug und des Absahes der landuiirts6)ast-lichen Erzeugnisse. Noch bis vor uienigen Jahren koimte es vortoulmeu das', iu dein reichen Agrarland Jugoslawieil in einzelnen Distrikten die Laudesbevölkerung Maugel am Notwendigsten litt, ja hungerte. Die llrsa6)e dieser geradezu paradoren Erscheinung in einem so sru6)tbaren Äauernlande wie es Jugoslawien ist, lag bisher iil den Schwierigkeiten, die lanowirtschastlichen Produkte in Iahreil des Erzeuguugc'über-schusses richtig zu speichern uild den Absatz entspreland iut Interesse des gegenseitigen Aln'a^es weiter zu verbessern. schrift und die genaue Adresse des Inhabers zu enthalten haben. dänlpfen zwar etwas die Unterrrehmungs^ lust, doch lagen die Notierungen bei Wochen^ schluß fast durchwegs über denen der Vor^ Woche. Man rsch^et auch weiterhin uiit: stark schwankenden Märkteil, die in erster Linie ans i»ie ?Zetter- und Caatenstandsberichte reagieren inerdeil. Zucker: Auf den Zuckermärkteu trat nach den fckiarfen Rückgängen der letzten Wochen wieder ein«? Beruhigung ein, doch beschränk ten sich dii' Umsätze angesichts des unsicheren Ausblirtes aus das unbedingt notwendige Ausmaß. In Teilen des europäischen Rn-bengebic'tcs Vierden Negen dvinzend erwünscht. Kaffee: Träge und lustlos verkehrten die Kafs>cmärkte bei. leicht rückläufig-nr P».?'.s2n. Die .^taffeeablieferungen in de? Siison betrugell in: Vorjahr) und stellen dia niedrigste ^'Ziffer seit dar. Die Weltproduktion nnrd nlit Lac! (gegen beziffert. Uautschut: Die Benmhungen der hoslän" disch-indischen Negierungsstellen, die Ausfuhr von Kautschuk der E^ingeborenen, der sogenannten lnilden Produktion, zu verringern, Vierden fortgesetzt? man denkt jetzt an nmfangreicht' Rodungen nud Bereitstellung de.z Bodens für andere Produkte. Der Markt verfolgt diese Bestrebungen mit Interesse, lag aber, da es sich vorläufig nur um Projekte Handel!, eher schwach. Metalle: Die Weltproduktion an Raffina-dekupfer ini Juni wird ltanadas sowie aiihalteilde Trockenheit in Argentinien gaben den Weizeumärkten ein festes präge, (^'nnstigere Ernt<'nocjirichten aus Europa und starleres Angebot Rußlands Kurze Mrtschostsnachrichten In den ersten fünf Monaten wurden iii den Bereinigten Staaten 1,905.579 Autonrobile erzeugt gegeu tZ88.04'2, 75?.5l<', mrd im gleichen Zeitraum der Jahre 1932, IVAj uild 10^1. Die sowjetrussische Regierung hat den Bau von 7 .'Handelsschiffen im Werte von fast üOO.M» Pfund nach England vergeben. Die deutsche Rohstahlerzeugung siel im Juni unl 65.141 Tonnen auf 1,219.101 Tonnen. Die italienische Regierung Hot die Dek-t^unISbejtimmunIen der Währungsreform o. Jahre 1927 suspendiert. Laval nützt seine Vollmachten unter anderen^ zur Durchführung einer Zwangs--konversion und der gesetzlichen Zinssenkung aus. Ungarn hat das Prinzip des einheitlichen Wechselkurses ii: dem Au^nhandel nüt einzelnen Ländern aufgegeben und Clearing-pengl)s verschiedener Wertigkeit- geschassen. Ill Prag vollzieht sich eine Hausse, die durct) ivährungspolitische Motive genährt wird. Dabei iverden die Rüstungspapierc, derell Anstieg die Hausse einleitete weiter' hin stark favorisiert. <^leichzeitig mit der politischen Amiäher-und zwischen Polen und Deutschland holt-die polnische ?^ionkurrenz gegen die väfen Breulen und Danzig zun: Offensivstoß au?. Während internationale Stellen der Wirt schaft auf die Schattenseiten de-^ oorherr-schenden Kompensationssystems verweisen, werden alle niöglichen Waren zu Obsekten des Tauschhandels. Bukarest ist durch eine Deoisenafsäre überl^ascht, der als Ankläger westeuro^ päische und standinawische (Großindustrien in Bordergrund treten. ' . ^ ^ Die Besucher der Gewcrbeausftellung in Celje, die voin !. bis August clbge--halten wird genießen auf der Bahn bei der Rückfahrt eine .'>s>.ftrozcntfge Preisermässigung. X Z^rbegiinstigung für bopsenpflücker. Der VerkehrSminlster hat den Hopfen-Vslückern im Sanntal den halben Fahrpreis ans der Bahn zugestandeil. Die Hopfen-pslücke dürstc: zu Beginn der Weiten Au-gusthälstc? einsetzen. X Honorierung der Kriegsschadenkupons. Mit I. August wird die?lu6zahlung des Kupons der KriegSschadeiiobligationen Nr. lZ fällig und wird von diesem Tage an von der Postsparfasse und alleir Postamtern vor genommen. Letztere verabfolgen an eine Person den >(^egenNK^rl v^nl hiichstens zehn Knpons pro Tag. Inhaber von mehr als ?lV) ssnpons werdeil ersucht, dieselbeir lin Wertbrief all die Postspalasse eillzusellde'.l, die daiul deil <^>egeilN>'rt den» Absender anweiseil oder auf Wunich auf desseil .'!?'onto oder Spareiillage gutschreit'eu wird. Die Kupons sind init eiiieni Verzeichnis der Se rien ui,d Nniniilern der eiiiielnen Kuvon-' zu versehen, wobei die Bogen die Unter- Donnerstag, I. August. Lju/bljana, l2. Echall^platien. !3.l'» Dudelsacklieder. — 1s).1s> Nachrichten - -2l? Uebe^agung aus B<^grad. -- 21. Nachrichten. — Reograd, 1:.» Schallplatten. 1Z.15 Lieder. — 17 Klavierkonzert. — 19.15 Uebertragung aus Salzburg und Be' richt. Wlen,12 Mittagskonzert. — lii.lli Konzert. l9.1s) Uebertragung ans Salzburg Berlill, 2l).1f> Tanzabend. — Brünn, 2(^.2^'» Salonguartett. -- D'utschland send er, 22.1l> Aufruhr im Gemüsega'rlen Droitwich, 2s» Klaviervorträge. — 2<1v's) Der verlorene. 5.-^orizont. -- Leip-^ig, Operetten. — 21.l<^ Abendkoilzert. — M>i i land, 20.lO Konzert. — München, -<1 Aus Operetteir und Tonfilmen. — Prag, 21.0.-, Zum Schweizer — Natianalfei Zigeunermusik. - Zirt'usfuns. -- Warschan, !0..8s Schallplatten. — 20ll^ Militärkonzert. ' Ein neues Tier. Zwei ^ilinstirc' streiten sich. Zwci mäiv.i-licl>e Stars. Sckileudern sich Schimpsworte ins Gesicht, daß in kurzein das ganz.' zoo^ logische Wrterbuch erschöpft scheint. Noch einmal holt der eine aiis s^nau bend vor Wut sucht er nach dem härtesten Wort, das er finden könnte — abi^r es gibs keins inehr. Und er rl^elt: „Sie — Sie — Sie Affe Sie!" Darauf der andere, letzte Verachtung in Blick und Ton und abschließend sämtliche Airwürfe überbietend: „'^^-ilinpanse!'" Der beneidenswerte Bariton. Ein Tenor hat's nicht leicht. Der ameri» kanische Tenor Charles .vackett hat einmal seinen l^s'i'ihlen in deil Worten Lufr ge macht: „Warunl köllnen wir Tenöre iM! au<1> mal inl zweite,l Alt sterben und dann nach >hause gehen, Aber ilein: Bloß ^er Bariton wird imnier nnigebracht und inir müssen bis zunl letzten Tatt der Oper iiii gen — wer schreibt Nlal eiiie Oper fiir IliiS?" Mörder „Chinas Kummer seit fallen jedes Jahr — Negelttiüßi^ zur Sommerzeit tritt der „Gelbe Fluß" Hoan?ho (Hwangho) über Ufer. Das Volk nimmt diese Ueber-schnienunungen als eine Schicksalsfügung hin und mit fatalistischer Ergebenheit bringt es Jahr fi'lr Jahr die größten Opfer. So schlinmi jedoch wie in diesem Jahr ist es noch niemals gewesen. Der Gouverneur der Schautungprovinz hat die Bevölkerung aufgefordert, das gefährdete Gebiet zu verlassen. Zwei Millionen Menschen fliehen vor dem Gelben Fluß. Ueber 1oansihki heißt in der blumenreichen Sprache der Chinesen „Chinas Kikmmer seit den ältesten Zeiten". Die reiche Provinz Honan, in der alle l^etreidearten, die herrlichsten Früchte, auch europäische Obstarten ge-deib<'n, d<'ren Boden reiche Erzlager aufweift un?i deren Wma auch den« Europäer den Aufenthai! angenehm macht dieser blübende sparteii Chinas wird durch die Tücke des Tc>d/.'sflnsses in ein trostloses Jammertal verwandelt. Der Hoangho ist der zweite .^auptstroin Cs'inas. Er entspringt in etwa 4400 Meter Hohe ini nördlichen Tibet und mändet in den f^ols von Petschili. Seit v. Chr. hat er seine Mündungen zehnmal verändert. Sie ist vom l^rad nördlicher Breite bis zum hin nnd her gewandert. Seine gegen-wärtiqe Mündung besteht erst seit 1889. Die lekte ?fblen7nng hängt mit dem Taiping-ansswnd zusammen, währenddessen die Uekvrwachnng der Uferbauten, die sonst durch i?4.iAX) Arbeiter geschah, vernachlässiget wnrde. erfolgte der Durchbruch des nschlichen Arms, aber erst fast 40 Jahre sväter sam der Fluß zu seiner endgültigen Mündung. Wie beim Po lie^t auch beim .?>oanaha niM nur der Wasserspiegel deS Flnfses, sondern mich der Boden seines BetteS höher ass da? fmiliegende Tiefland. Seit Jahrhunderten sämftst der Mensch gegen den Flnst. Unsfehenre Si?minen sind an^geg^hen worden. NM ihn ^n bändii^en. Doppelte Dmnm'banten wurden ang^lesst, alier end-Mtia ist er noch nickt bezwungen. Die Länge de? Streme? mit allen Strömungen be-. annähernd ^000 ^m. sein Stromae-Viet nmsas?t s>^.000 Dnadratfilometer. Bon d<'r ?^i^ndnna an? ist er nnr.auf einer kurzen Strecke schiffbar. Wer wird Sieqer blekben? lvanz von wch W die Kage a»t^ den ältesten Zeiten" — Unzählige Todesopfer Zwei Millionen Menschen anf der Flucht warum denn die Bevölkerung stch immer! 192L, 1930 und 19S2 waren die größten, wieder von neuem in den gefährdeten Ue->AuS der UebevschwemmungSgeschicht« deS berschwemmungSgebieten ansiedelt, wenn sie doch Jahr für Jahr mit den gleichen Kata-strop^n rechnen muß. Der Grund ist in der außerordentlichen Fruchtbarkeit der Bek-kenlandschaften, der Gebirgshänge und der Hoangho-Tiefebene zu finden. Das ganze riesige Gebiet ist mit Lößboden bedeckt, der bekanntlich besonders ertragreich ist. Infolgedessen haben sich seit Jahrhunderten im-mer wieder von neuem Scharen von Ackerbauern und Seidenzüchtern an den Ufern des Hoangho niedergelasien, di« zu den am dichtesten besiedelten Landstrichen Thinas gehören. Aber der Fluß des Todes der den fleißigen Bauern durch seine Ablagerungen den fruchtbaren Löß beschert) läßt sie nicht in Frieden ihrer BeschäftiGlng nachgehen. In der Regel glückt nur eine Ernte in jedem Jahr, die zweite wird, wie auch diesmal wieder, ein Opfer der Fluten. Um dieser einen Ernte willen setzten Hunderttausende ihr Leben aufs Spiel wird der Kampf " -en den TodeKfluß immer wieder von neuem aufgenomiilen. Ueberschwemmungen früherer Jahre. Im 20. Jahrhundert hat der Hoangho fast in jedem Jahr große Ueberschwemmungen verursacht. Die der Jahre IVIl, 191V, vergangenen Jahrhunderts ragen die Iah re 1887 und 1890 hervor. 1887 vernichtete der Gelbe Fluß viele tausend blühende Dörfer. Auch im Jahre ISW stieg er so hoch, daß weite Gebiete in der Umgebung von einer fünf Meter hohen Wasserschicht überschwemmt-waren. ES ist niemals gelungen genaue Angaben über die Menschenopfer bei diesen beiden Katastrophen zu machen, aber eS steht fest, daß ihre Zahl außerordentlich hoch war. Da sich in der neueren Zeit herausgestellt hat, daß der jährliche Schaden größer ist als das Erträgnis der friedlichen Arbeit hat in den letzten Jahren langsam eine Abwanderung der Bevi^lkerung nach den Nachbarprovinzen, hauptsächlich nach den nördlichen Gebieten, eing^etzt. Man wird damit rechnen dürfen, daß unter dem Einfluß dieser neuesten ltatastroiphe die Abwanderung sich verstärken wird. Vielleicht ist der Ä^g nicht mehr so fern an dem die einst so fruchtbare und dichtbevöllerte Ho-angho^iefevene nur noch eine verwilderte LandsckMft ist, in der sich der Fluß des Todes eines Tages eine neue Mündung sucht, wenn er nicht mehr durch menschlit!^ Gegenmaßnahmen gebändigt wird. Dater sodannes und ftine Kinder Bon Walter Dach Als Johannes' Frau abends vom Waschen bei fremden Leuten kommt und müde heimwärts geht, ruft man ihr auf der Stras ^ zu: ,Mlchbarin heut soll's aber wohl bei Ihnen zu tzauS lustig sein: Ihr Mann hat wieder Arbeit." „Mein Mann hat wieder . . „Ja," ruft es auS zweitem Munde, „Ar-beit, Arbeit. Meiner vorgestern, Ihrer heute. Das spricht sich rum." „Biel Glück Nachbarin," gratuliert eine Dritte. „Nun werden Sie doch endlich die schwere Arbeit außer dem Hause.los." Johannes hat wieder Arbeit! Wieder Arbeit! Er ist wieder Maurer! Mein Gott, man hat so lange sehnsüchtig darauf gewartet, und nun kommt es doch überraschend. Wieder Arbeit! Endlich, nach langen Jahren, wieder ein geordnetes Familienleben führen! Endlich wieder etwas mehr Geld zwischen den Fingern! Endlich wieder a«f-bauend in die Zukunft sehen können! Schneller nimmt sie die Schritte bis zur Haustür. Leichter als sonst eilt sie die Trep Pen hinauf. Nur erst daheim sein! Nur erst sich ganz von Herzen mit Johannes und den Kindern fteuen können! „Als sie die Tür aufreißt... ja waS ist denn geschehen! Bater Johannes hockt in der Kück^necke auf der Fußbank und macht ein bitteres Gesicht. In jedem Arm hält er eins der Kinder, Hans und ElSchen. Tränenbäcklein laufen über ihre Gesichter. Schluchzend und schluckernd sammern sie irgendwas vor stch hin. Und da Johannes' Frau so gänzlich unerwartet Leid statt Freude sieht, ist ihr erster Gedanke: das mit der Arbeit ist ein böser Irrtum oder gar ein gemeiner Scherz. So stehen auch ihr die Tränen in den Augen, und das einzige, was sie sagen kann ist: „Johannes . . o du . . . Johannes!" Johannes set^t die Kinder auf die Dielen und greift lieb nach der harten ArbeitS-hack> der Frau. „Freust du dich denn so?" „Freuen? Aber Johannes! Ich glanbte du hättest Arbeit. Nun nun . . ." Da wird Johannes fröhlich. „Ach so, jetzt versteh ich ei^. Ja, ja, du, Arbeit richtige Arbeit. Morgen früh geht's los." Mtt «auW Ihr drei den« jol- che Flennerei?" Nun kommen ihr wirklich die Freudentränen." „Die Kinder du . . . die heulen, weil ich nun nicht mehr den lieben langen Tag mit ihnen herumtollen werde. Kannst du dir so was vorstellen? Da sieht man man wieder: Wat dem einen sin Uhl ist dem andern fin Nachtigall." Ja, Frau Johannes kann eS sich vorstellen, auch wenn sie es nicht leibhaftig vor sich sähe. Die beiden Kinder find aus Johanne' erster Ehe. Else war drei und HanS war zwei Jahre alt, als die Mutter starb. Kaum hatte der Bater den ärgsten Schmerz überwunden und wieder geheiratet, da wurde er arbeitslos. Auch sür Frau Johannes war das ein starker Schlag. Sie hatte den Kindern schnellstens wie eine richtige Mutter sein wollen vor allem durch Gewöhnung an sich, und nun trieb die Arbeitslosigkeit des MauneS sie in fremde Waschräume, in Nähstuben, zu Nachtwachen und in die Fabrik. Es wurde eine verkehrte Mlt. Die Mutter ging dem Taglohn nach, der Vater versorgte den Haushalt. Johannes fegte die Stube machte die Betten, putzte die Fenster. Er scheuerte, wusch, kochte, ging einholen. Wenn schon, denn schon — wehrte er den Absichten seiner Frau, zwischen ihren Schichten auch nvch.^usarbeit zu verrichten. Johannes versorgte auch die Kinder. Wie mütterlich er die Kleinen betreute! Wie er für Essen und Trinkm sorgte! Wie er sie an- und auszog! Wie er ihnen gute Worte mit auf den Mg gab! Wie er mit ihnen weinte und lachte! Wie er mit ihnen spielte, das war ganz groß. Wenn draußen schlechtes Wetter war, lagen sie zu dritt längelang auf dem Fußboden bauten 'oder bastelten oder trieben Allotria. War aber schönes Mtter, jagten sie draußen herum, durch Feld und Wald, über Stock und Stein. Da lvar ein bunter Käfer, der zu bestaunen war. Dort nistete eine Vogelfamilie. Bon jenem Bache wußte der Bater eine hübsche Geschichte zu erzählen. Aus den Weidenbüschen holte er saftige .^nx'ige und fertigte F?öten und Pfeifen daraus. Ar. das ^ jch: emlv Hjpel- wmeraden als Vater Johannes gab eS nicht. Und die Kinder meinten wohl, daS ginge nun immer so weiter. Ach, wenn fie schon reif genug gewesen wären und in das Herz deS BaterS hätten sehen können, dann wäre ihnen das Traurigsein angekommen. Da drinnen schien nicht die tzonne und tollte es nicht vor Uebermut. Still, aber zähe wurde da drin mit dem Schicksal gerungen. Mehr als einmal ging ein Brief ab: Stellt mich sür meine Frau ein ich gche kaputt dabei. Antwort: Das geht nicht. Rückfrage: Warum geht daS nicht? Keine Antwort. <Ähweig still, fagte die Frau, sonst setzen sie mir den Stuhl vor die Mr, und dann haben wir beide tlichtS. So war es lange Zeit. Nun aber, da er wieder Arbeit hat steint auch im Herzen die Sonne und tollt es vor Fröhlichkeit. „Wenn nur die Sache mit den Kindern über standen wäre," sagt Johannes. „Sie haben die schlechte Zeit» nicht gespürt, man hat sich alles für fie vom Munde abgespart. Nun wissen fie nichts GuteS mit der neuen Arbeit anzufangen." Frau Johannes ist viel zu froh, als daß fie über daS Verhalten der Kinder ein hartes Wort spricht. Sie zieht die beiden auf den Schoß und drückt sie an sich. „Ihr sollt man sehn, wie schön alles wird." Am andern Morgen als der Junge und das Mädchen auf^vachen, ist Vater Johannes" Bett wirklich leer. Und das Geränfch aus der Küche kommt nicht vom Bater, sondern von der Mutter, die nun lachend hereinkommt und die Enttäuschung gleich in früher Stunde mit den Worten verscheucht: „Kinder, waS meint ihr dazu wenn wir jetzt schnell Kaffee trinken und dann drans-sen herumlaufen? Da weiß ich Schönes, das Ihr noch nicht gesehn habt." Da machen die Kleinen doch blanke Augen, springen aus dem Bett und plappem als zwei quicklebendige Küchlein um die Henne. Dann wandern die drei heiteren Sinnes durch die Straßen ans Ende der Stadt, da wo das Feld beginnt und der Bater mit ihnen herumtollte. Hundert Fragen fliegen der Mutter um die Ohren und sie weiß sie geheimnisvoll zu beantworten, so wie im Märchenbuch. Als fie um eine Straßenecke biegen, sehen fie eine neue Siedlung vor stch, und an dem einen Ende bauen viele Männer ein Stück dazu. Was gibt es da nicht alles zu sehen! Steine fliegen von Hand zu Hand, Bretter werden über Gerüste gelegt hohe Sandhau fen liegen am Weg, Wände wachsen aus der Erde. Und als sie noch staunend auf das Gewirr des Bildes schauen, stumm vor der Fülle der Eindrücke, ruft eine Stiunnc: „.Hans! Elschen! Hier! Seht Ihr mick? denn nicht." Ist das nicht Vaters Stimme? Natürlich, da ist er ja. Oben auf dem Gerüst steht er verstäubt und glücklich in Arbeitshose und Hemd. Die Kelle fliegt in den Kalktrog, als der Polier ihm zuwinkt. Schnell ist er die Leiter herunter, drückt die Kinder an sich, daß ihnen der Atem ausgeht, und sieht der Mutter dankbar in die feucht schimmernden Augen. „Kinder solche Ueberraschung. solche Freude! Seid Ihr brav gewesen? Natürlich. Und Ihr niüßt weiter brav sein. Ihr seid doch schon groß und wißt nun, wo der Bater ist und daß er für Euch hier ist." Ja, nuu wissen sie, wo der Bater ist. Oester gehen sie nach hier sehen sich an den Straßenrand auf die Grasnarbe und sehen in das wachsende Geivirr, auS dem Bater Johannes dann und wann ein frohes Wort herunterschickt. Wie stolz sind die Kinder nun auf ihren Vater, noch stolzer als zuvor. Er kann nicht nur mit dem Steinbaukasten, sondern richtig bauen. Immer höher hinauf müssen sie ihre Blik ke richten, denn die Wände wachsen von Tag zu Tag. Und als der Herbst kommt steht alles fertig da. ES ist ein schönes, großes Haus. Die Werkleute rücken ab und fremde Menschen koimnen, um darin glücklich zu sein. Fortan gehen die Kinder an jedem neue« Haus wie an einem heiligen Ort vorüber. Immer müssen sie dann an ihren Vater den len, den Spielkameraden der solche Häuser bauen kann die wie gezaubert aus dem Boden kommen. Und immer haben sie das Bild vieler schaffender Hände vor sich, die Gwin anf Mein legen, langsam utbd doH HhM dM Ziele M. »Marikiorer Zettung*. Nummer '. Donnerstag, den 1. August IWS. Kleiner Modefpiegel Der Umhang für kühle Abende G<'Itei, ha! Ki^aii Mode etwas NetAvolle-rr'ö erschaffm^ ali' die kleinen Umhänge, die das N^id .^»nk Straßcnanzug werde?: las-ien imk» diliiMonlsche Ergänzung geben. Das ist Iisffrejsante an ihnen, daß sie das ge« sciwt!' s^^üsicht der Mode beeinflussen daß sie seine besondere Note geben inlt> das; sie einfachste und billigste ^>ilin«sien sozusagen eine Stufe höher he» tikn . . . Tl'r Umhang beherrscht das Modebild VN allen Abstufungen vom kleinsten kragen-ilhnlichon Cape bis zum großen dreiviertel« l^nt^en Schulter?raqen, der fast den Mantel '.'rse!5t. ?^>lr sehr viele Kleider ersparrt der kll'inl' Umhang an kschlen Tagen die Mitnahme eine?! wärmenden Mantels. <^erade an heisren Tagen z?i<^e« sich seine großen Das Klcft» ist leicht und luftig — Nmhang kann cms demselben leichten, luftisien Material sein, er braucht eS aber niwsteln die nur hauchdünn bedeckten Schultern .zusammenschauern läßt. Fast möchte ich sagen: daS mnnisch Hübscheste sind die abstechenden Umhänge, weil sie dem Schöpfergeist der Mnde tanseub-fache Abwandlungsmögli6)keiten geben. Und außerdem ist in Ihnen die Möglichkeit vorhanden, jedem Kleid auch einem älte-ren, das schon einige Sommer erlebt har, eine lyodisckie Ergänzung zn geben. Der kleine Umhang das kleine Cape vermag einer Frau ein ganz neue?, l'igene? Gesicht zu geben. Plötzlich liegt dies Eapo um ihre Schultern, das hoch am >^Mlse abschließt und seitlich aus der Schulter mit ein Paar großen Knopsen oder Schließen zn sammengehalten wird. Freili6i eine Mode, die mit Vorsicht genossen sein will. Sehr breitschulterige stattliche?srauen sehen nicht gut au5 in diesen kleinen Umhängen, sie sind am schönsten sür die Zarten. Schlanken, Rassigen - . . Wer diesen '^Forderungen nicht unmittelbar entspricht sollte zumindest nie den seitlichen S6)nilerschluf; eines Cape5 wählen, sondern die Mitte unterbrechen. Ein längerer Umhang macht schlanker als ein kurzer —. auch darauf muß man achten. In7 übrigen aber wollen wir alle uns diese hslbsche, etwas kapriziöse Mode nick» ent gehen lassen. ' Eveline. Gesundheit durch Mttchtenkuren! Obst und Gemüse als Medizin Obst und ^^Lmüse sind umso^ gesuirder, je f,ischer man beides r»erzehrt. Es ist ain besten, wenn es unmittel^r auS der Erde oder von: Baunl oder Etrauö) kommt. DaS isl sin- Ztädtebewohner aber nur selten zu «nni^glichen. Hier muß die.Hausfrau beinl Eiillanf doppelt sorgfältig prüfen. Obst, dessen Stiele braun und dürr sind kaust nmn lieber nickt, denn sein Wert ist sür die l^c-sundheit gleich Null. Beim Obst steht in der .Heilwirkung übrigens der Apsel nbenan. Er enthätt viel Kaliumkarbonat und ?lpselsäure, ist sehr l'lutreinigend und schüj^t gegen Verdauungs srörungcn, eS wird ihm auch ein großer Ein ilu^ auf die Gehirnnerven zugeschrieben. Er reqt außerdem die Leber an, befördert die ^cit'rentätigkeit löst Magensäure, desinfiziert ?>ie MundhWe und vergütet dadurch inan6)c Halskrankheiten. Apfelkompots ist eine erfrischende, fühlende Speise sür ^sie-l>'rkianke. Pflaumen sind' roh und gekoes Pulver?, sondern als alkoholischer Auszug verwandt wird. Dieses Mittel kann man ebenfalls leicht herstellen, indem man persisches Inseltenpuloer n?it 7l) prozeutigem Spiritus in einer Flasche tiichtig durchschüt telt, ein paar Stunden stehen läßt und hier auf den Auszug abfiltrierl. Einreiben der Hau! mit der so gewonnenen Flüssigkeit wirkt zienliich nachhaltig und hat gar keilte lästige Nebenwirkung. Andere gegen die Mückeu en^psohlene Stoffe z. B. Knoblauch und Kampfer, wirken zwar, sind aber sür den Menschen ziemlich lästig. Das beste und einfachste Mittel bleibt immer ein Stückchen gewöhnliche Waschseife, mit der man den Mückenstich einseist. k^^etupfen lnit Ichthyol 'st ebenfalls sehr gut. ^ Das Obst in der Krankenernährung Von Jahr zu Jahr dringt die Eckeimt-nis, daß das Objt ivegen seines Gehaltes an wichtigen Vitaminen und Mineralsalzen in der Ernährung des Menschen eine bedeutsame Rolle spielt, in immer wcit,^re B>.'' Völkerungsschichten. Man ist sich klar darüber geworden, da.; reichlicher Obstgenuß besonders geeignet isl, die >Schädigungen unzwecktnäßiger Lebensweise auszugleicheik. Und wo sich dieser trotz aller Mahnungen der Aerzte und der (^rnährungsphysiologen noch nicht in wünschenswerter Weise einbürgerte. da kann man mit Bestimmtheit annehmen, daß die Veranlajsung hierzu nicht in mangelndem Verständnis, sondern in finanziellen .Hindernissen zu suchen ijt. Wie steht es nun um die Verwendung von Obft in der Krankenernährung? In früheren Jahren kannte nmn auf diesem Gebiet eigentlich nur die Traubenkur, deren Durchführung an bestiurmte Aurorte, wie Wiesbaden Bozen und Meran, geknüpft lvar, infolgedessen aber nur sür bc-gülcrte .Kreise in Frage lam. Schon damals erzielte man niit diesen Kuren so überraschende Erfolge, daß sie sörmlich von einem Ninibus umgeben waren Utrd man von „geheimnisvoll wirkenden Kräften" sprach. Inzwischen ist das Geheinlnisvolle in die^ ser Materie abgestreift worden. Die luo-derne Stoffwechsellehre tritt init sicheren Beweisen vor die Oessentlicht'eit. Die Erfahrung lehrt, daß der .K^ranke ein instinktives Gesühl sür die Richtigkeit seiner Nahrung hat. Demgeniäß verlangt er vor allen Dingen nach der natürlick)en Speise, nach Obst und wenn es irgend möglich ist, nach frischein Obst. Besonders der Fieberkranke will sich durch Obstsäfte erquicken. Wer in der bedauerlichen Lage tst, nüt häufigen Krankheitsfällen in seiner Umgebung rechnen zn müssen, tut daher gut sich lr>ährend der Sominermonate ge» nügend Ntlt Fruchtsäfteu zu versehen. Mai: sollte zu diesem Znieck auch nicht an dein leider noch viel zu wenia geniürdigten Brombeersast oorübergehen. Zu seiner Her stelluug schüttet man die Beeren in einen irdenen T^vf, deckt diesen zu und stM ihn in ein Geschirr mit kochendem Wasser. Bei einem solci^n Verfahren sondern die Fruchte allmählich ihren Saft ab, den man nun so lange abschöpft, wie er sich irgend zeigt. Er fällt um so schmackhafter und unr reichlicher aus, je reiser die Früchte sind. Damit der Saft haltbar wird muß er von jeglichem Wasserzusatz völlig frei bleiben. Die Beeren dürfen dal)er vorher nicht ge-« waschen lverdeu, doch können nur ganz saubere zur Verwendung kounnen. Ter ab gefüllte Sast wir6 nachher nock)mals unter Zusatz von geläutertem Zucker —> man recl^-net etwa 7ös> Granrnr auf ein .Kilogrannn der Flüssigkeit _ auf Feuer gebracht und solange eingekocht, bis er sich sirupartig oer dichtet. Von iibcrängstlichen Menschen, hört man nicht selten die Anschauung vertreten: Obst-genuß habe doch schon häufig Erkrankung gen, ja sogar Todesfälle im Gefolge ge-habt — au^^ diesem Grmroe müsse man bei schwächlichen Patienten doch recket norsich-tig bei einer derartigen Ernährung zu Werke gehen. Die nwdizinische Wissenschast lzat sict) mit dieser Frage wiederholt ein gehend beschäftigt und ist zu folgendem Ergebnis gekommen: .Erkrankungen durch Obst können auf recht mannigfaltige Ursachen zurückgeführt werden. Abgesehen von Er' krankungen durch unreise'>, verdorbenes oon Pilzen befallenes oder mit Bakterien behaftetes, oder mit .'Konservierungsmitteln Iiehandeltes Obst, oermögen auch einwand-freie Früchte, wenn sie mangelhaft »er baut in beträchtlichen Mengen dem daran nicht gewöhnten Magen einoerleidt w^r--den zur.^N'ankheik und Tod zu iulnen. Al'^ besonders gefährlich nnissen .Kirschen und Stachelbeeren bezeichnet werden, da sie liei reichlicher Wasserzufnhr viel stärker au?-quellen als andere Früchte. Das Quell» vermögen von >iirschen im Wasser führt beispielsweise zu einer Vermehrung ihres llmfangs unr etwa Prozent. Eine erhöhte Bereitschaft zn Erlrantungen ist g," getzen durch individuelle Disposition und durch die heisre Jahre^^^zeit. Was nun den Nährwert de>^ Obstes inr die Krankennahrnng anbelangt, so müssen wir uns zunächst vor Augen halten, das^ die «leisten Obstsorten wasserreich, nrin an ,>elt und ann an stickstoffhaltigen Substanzen sind. Eine Ausnayuie inachen nur die nun-und inandelartigen Friichte die ein wertvolles Eiweiß besitzen und aus diesen: Grun de von den Rohköstlern gesck>ät5t werden. Teil größten Nährwert haben die Bananen; sie werden einzig und allein von den stastanien übertrofsen. Bei schweren Erkrankungen ist es natürlich Sache de-/ behandelnden Arztes, zu bestimnlcn, in uielcher Weise Obi't — oli roh oder in gekochtem Zustand nerabfol^N werdeir soll. Imnrerhin diirfte es auch jenem nicht unwillkommen sein, wenn man sür den Patienten zwei Obstspeisen in Vor ichlag bringen lann, die wenig bekannt sind ulld locgen ihres Vohlgeschmacl'^ aua) von Giranten gern genommen werden. Das sehr erfrischende Apfel^^ericht bereitet i-.icin au' solgendc Weise: Aepfel, Apfelsinen und Zi' tronen werden geschält und in fein!? ^'chc!' ben geschnitten, die mit Aofelsinenscheibcn bedeckt werden. Zur besseren Säfteabson« derung tut man gut. diese Schichten etwas einzuzuckern. Es folgen Vai'n Av'el^ und Zitronenscheiben, erneutes Einzuckern und wieder Aepfel und Apfelsinen. Sehr wich tig ist das; das Gericht nundesten^' zwei Stunden lang auf Eis zieht. Vor deni Verabfolgen wird es noch r. unter »Stünilix 200«. SN äie Ver>v. ö. öl. 7752 ^öbUerte» Ammor mit I1su8 msnn8lco8t >virck tiir äie k'o-rien^elt an 2vel Personen verseben. SckSner ^u5kIuL5-Punkt. rukiLLZ lieben. Lekte lleiml8cke >Veine stets 2ur Vel-küj?unL. ^6r. Verv. 7759 rukise kinderlose Partei eventuell Pensionisten vir«! ?lmmor un6 Kiielie vermietet. I'e^no, ptujsks 60. 7738 Lcliönes mübllerte» Vlllonrlm mer ev. mit Verpilexunx, ^u vermieten. 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Ks^ufmsnn uncß vS»lt»Or am vienstgßs clen 30. ^uii 1935 um lislt) 21 l^l?r n»cli liur^em, 8cliveren 1-ei6en unä versetzen mit äen Iiöstungen der lilx. lieUxion im 61. I.eden8j«liie L0tter8et>en ver8ct!leäen ist. l^as 1.eickende^Snxnl8 cle8 teuren vsliinxescliieclenen kinäet vonnerstse äen l. ^u?ust 1935 um 16 Ukr von der Kapelle sus sut den slS6lj8ctieo k^rieclt^ok in ?()t)re^je statt. l)ie kix. Seelenmesse virä k^reitsx clen 2. ^u^ust 1935 um liald 9 l^lir in der k^ran3jslea 6i« ^»ter»siel»a«ten »ll«n Vor ^ »»»ittitev, ?rvu»«t«i» uiit«n clis tr«unxo «I«K ikr« iiu»!?»t>^!i«dt»»«»verxeLli<:t,e Butter. L«l»R,i«is«rmutt«r, freu Esdrljel« Hoknik lXeoiteff «le» 19I5 um 13 I.llir ssvtt«?^«ken VOr»«l»>«6«i» i«Ii. , . ?> o»» l^iekealtezänI«» «l«r unversse—liek »m l)oi»ver»t»Hs «I«n 1. ^ujsust um 15 Ui»r vei» «I»r l^ic1i«ak»ll« 6«» »ti»6ti«elien fn«6l»ofe» ie pol^reti« io i>enig erfreut. Beim h.'l-len Lichtschein, der nun das .Limmer durch-fsnket, sti'lu'n der Mann und das Mädchen sich ein zweitesinal qecseni'lber. Der Anblick des Freniden ist nicht mehr so erschreckend wie vorljiTi. hat Schnnii) und Blut abgewaschen, die Wnnden sicsanliert, dio schlimmsten Stellen im Gesicht mit Pflaster nber^-klebt, die eine Hand mit Leinen v^iinden. Er sieht zwar in Klaus Diet-richs halb ans-rnnj^erteni Anznq, der ihni zu eng und zu knr^ ist, ein lvenkq lacherlich aus, aber Wieb k<' e,npfindet es nicht. Sie freut sich, daß er sauber gewaschen nnd gekleidet ist und man in ihni iet)t weder einen Verbrecher noch eilten ?^si'ichtling vermuten wird. „Was ma-ck<'n Sie denn noch hier?" fragt sie, als er sie schweigend niit seii.en großen Augen anstarrt. „Ich wollte ihnen so gern noch danken. Sie hal>en unendlich viel für mich getan." — „Marc-n sagte mir doch, Sie seien fort?" — „Ich ließ sie in dem Glauben. A-ber ich konnte nicht so verschwinden. Nicht ohne si«' noch «?inmal zu sehen, ohn«» Ihnen nof nehmen. Wir kämpften gegen die roten jettruppeu und eS gelang uns, meine zu befreien und Mitau zu erobern. ?aZ deutschfeindliche Ministerium Ulmanis ' "ir- kann nicht immer vernünftig sein, gnädige« mit Frau u'nid Sohn vereint. Ich will Sie Fräulein. Ich war es nur selten im Leben.'nickt mit Einzelheiten ermüden, flNädigeS in Rußland der Umsturz kam, kehrt« mein ! de gestürtzt, eine nationale lettische Ne-'i.'v ing Vater zu uns zurlick. gebildet. Sturz vor dem Einzug in ?i.Uau Der Vater zum Krüvvel geschossen. Aber, war ich bei einer Stteife durch Maldgeb et doch wenigstens am Leben und nun wieder l von meinen Ä'ameradeen abgesprengt nwi- den und sah mich Plötzlich allein dem Aninh--rer jener.Horde gegenüber, die »nscr ^''int Und oft ist das Unvernünftige ia auch daS Wunderschöne. Heute bestimmt." — „Aber wo wollen Sie seht hin?" — „Ich werde wandern." — „Die Nächte sind noch sehr kalt. Und Sie haben keinen Mantel." Er begreift, daß sie sich um ihn sorgt, daß sie An teil an ihm ?nmmt. Das ist mehr Glück, alS ihm seit uneltdlich langer Zeit zuteil f,«Vörden ist. „Hitze und Kälte macht mir nicht viel ans. Ich bin schlimmere Nachte gewöhnt, als diese werden wird." — „Sie habm viel Schweres erlebt?" — „Darf ich Ihnen ein wenig von meinem Leben ei^hlen?" ES wäre grausam, ibn jetzt in die dunkle und kalte Nacht hinausgeht zu lassen. — Sie empfindet Plötzlich daS Unpassende, daS ganz und gar Unmögliche .der Situation. Sie ist allein in tiefster Nacht in ihrem Zim mer mit einen» Wildfremden. Vinem Flücht ling. Vielleicht einem Verbrecher. ji« fühlt keine Furcht. Sie setzt sich. Und er nimmt auf ihren Wink im Äfsel neben dem Fenster Platz. „Ich heiß^ Eberhard von VeNmar", de-ginnt er auf ihren fragenden Blick. „Mein Vater war ein Deutschbalte, meine Mutter Fräulein. Wir batten schlimm« Jahre seit 1914 verbracht. Aber daS Schrecklichst« kam als im Ja.'iuar 1919 die lettische Arbeiter« und Bauernregteruna unter Stutschka Lettland zur Räterepublik erklärte und die blutige Ähreckensherrschaft des roten Terrors begann, der aus Sowjetrußland zu uns kam. Es waren entsetzliche Zeiten. Bewafs-nete Horden zoge,i damals von Gut zu Gut, raubend, plün^ritd. mordend. Die regulären Truppen der Russen, waren von verbrecherischen Elementen schlimmster Art durchsetzt. Auch auf unser Gut kam eine solche Bande. Mein Bater wurd? abaelchlachtet. Ohne Grund. Nur weil er ein Baron, ein Besitzender, einer vom alten Regime war. Der Anführer der Horde ließ alles ruhig geschehen, griff nicht ein. als die wüsten, betrunkenen, johlenden Kerle meinen hilflosen Bater fortschleppten, um ibn zu töten, ß^r tat als kümmere ihn das Ganze nicht. Dann zündete man das GutShauS an. ließ daS Vieb in den StAlen verbrennen, t^rnichtete Maschinen und Geväte. Mein« Mntter, seit Jahren herzleidenv ist wenige Tage später vernichtet, meinen Vater getötet hatte diesem Mann, der ein bekannter Führer der damaligen sowjetrussischen Truppen war, er blickte ich den eigentlichen Ml^rder meiner tsl tem. Ich griff ihn au, wir k.wlpftcn Prilst an Brust. Er blieb auf den, Vlatz; ich hatte die Genugtuung, meine Eltern gerächt, ihvcn Mörder beseitigt zu haben. ?Iber kiirzi' .^."it später erfuhr ich, daß die GPU einen auf meinen Kopf gesetzt hatte, dasi nmn niich suchte, um mich zu vernichten. Im Ii'li wurden unsere Deutschbalttschen. FornuN'^'^ nen von Ulmanis' Truppen g?s'.l^ll?>i<'n. Regierung gestürzt. Ulinmliß riß ^ neuem an sich. Meine Heim« lag. an'^ send Wunden bluteild, am Boden. Ein l5n de der fürchterlichen Wnrpfe war n-ck.t is'M sehen. Mein väterllckieS ^ut war inzn'iich^n aufgeteilt worden, ich sab keine Mi^glichsei'. es je wieder zu bekommen, wimn vsr anch der rechtliche Anspruch dokaus zustand, selbst war vogelfrei. Abier ich wollte let, n. Leben um jeden Preis. Die .heiniat n'ar nur verleidet. Ich sah in der Auswanderung a!. lein Rettung und die Möglichkeit, mir ein neues, besseres Dasein aufzubauen. Lt»viretlo>ltvur ul^ rvr «liv keckaklioo vorMolHvvrtlied: ^liara»« ^ —- kiiss ileo Horsui^elisr uvck äeo vekNnlvortllcki !