Tluiiintcr 33. Pcttstu, den 15. August 1897. VIII. Jahrgang. erscheine jeden Honnrag. Pr«S för Petlau mtt Zustellung in« Haut: vierteljährig fl. t.LO. halbjährig sl. 2.40, ganzjährig sl, 4.f0, mit Postversendung im Inlande: vierteljährig fl. 1.40, halbjäfiiff» fl 2.«0, ganzjährig fl. 5.00. - Einzelne Nummern lt, kr. Schriftleiter: J»sef FelSner, «aerheilige»gasse l4. — Verwaltung «nd «erlig: W. «la»t», «»chhandliing, Ha«»tplay Rr. S. yandschrislen werden nicht zurückgestellt. Ankündigungen billigst berechnet. — Beiträge sind erwünscht und wallen längsten« bi« Freitag jeder Woche eingesandt werden. 5charse Abfuhr. Die Freitag«.Run»ner der „Grazer Tage», post bringt unter der liarmlosen Spitzmarke eine« „Eingkseiidet" die Antwort des Baron Friedrich Karl RokitanSky an den Abgeordnet, n Kaltenegger, auf dessen im „Vaterland" erschienene Siecht-fertigung. Der erste (Eindruck den Jeder, der auch nur mehr einen Tropfen warmen Blutes in den Adern hat, nach dem Durchlesen dieses Eingesendet em» psindet, ist der, dass der Abgeordnete Kaltenegger, sobald er diese» Eingesenkt ebenfalls gelesen hat. dem Baron F. St. RokitanSky seinen Kartelllräger schicken muß. — DaS ist der erste Eindruck. Allein liebt man den SchlusSfatz. dan» ge-winnt die Sache ein anderkS Licht; Freiherr von RokitanSky läßt Kaltenegger nicht die Wahl einer Austragung der Sache, wie sie unter Ehrenmännern auch noch heute üblich ist und trotz der schweren Strafe, die anf den Zweikampf steht, auch geübt wird, sondern er stellt ihm nur die Wahl zwischen einer Austragung der Affaire vor Gericht oder in einer öffentlichen Sitzung des steirijchen Land-ta^et. Baratt Rokitauth^ .wird sich im ^ebenen Falle mit jedem Ehrenmanne schlagen. — mit Kaltenegger schlägt er sich nicht, dein überläßt er es, vo» ihm vor dem Gerichte Geuugthiluiig zu fordern, da er ihm öffentlich nicht nur einen „Lügner" nennt, der in den vo» ihm abgehaltenen Versammlungen „wissentlich ", das heißt mit Bor« bedacht, gelogen habe, solider» ihn auch der Erb-schleiche«! und eines nach dem heutigen Strafgesetze zu ahndenden Vergehens zeiht. Baron RokitanSky wirst dem ReichSrathS» und Landtagsbbgeordneten Mathias Kaltenegger Mag nicht! «on I. fHlixn. '.BwkWafl.) Fran von Waldhanfe» kam in Begleitung des Gutsherr» die Treppe herauf »nd die Wirt-schasteri», welche sie an der Thüre der für sie bestimmten Zimmer erwartete, machte eine Ver-beugung, die nicht gerade sehr devot war. Herr von Escheubach wollte Frau Anna vorstellen, allein seine Schwägerin reichte der Wirtschafterin die Hand und sagte sehr freundlich: „Wir kennen »ins ja schon lange, nicht wahr. Frau Anna?" „Gewiß Gnädige. eS find bereits zwölf Jahre her. feit Sie zum letzten Male Gut Efchenbach besuchten. Es ist eine große Ehre, dass Sie sich meiner noch erinnern,*1 gab diese etwa» betreten zurück. „Ja wohl, Frau Anna, ein Jahr vorher war Dolly's Mutter, meine gute Schwester ge« storben. die. wenn ich nicht irre, in diese» Zimmer» yewohnt hatte. Nun lassen wir die liebe Dolores »n Frieden schlafen!" sagte Frau von Waldhausen weich. „Mein Schwager sagte mir soeben, dass ich Dolly's Nachbarin bin und dass der mittlere Salon neutrales Gebiet sei. Ich hoffe nicht, dass Dolly ollznstrenge Neutralität beobachten wird." „Gewiß nicht, gnadige Frau", rief die Wirtschafterin lebhast, „unser Fräulein ist viel zu lieb und lebhaft, als dass sie nicht froh wäre, in einer weit über Steiermark verbreiteten und gelesene» Tage« Zeitung vor: „Ich behaupte von Ihnen nur das. wa» ich beweisen kann, und ich nehme davon kein Wort zurück. Also hören Sie. ivas ich sage: 1. Dasü Sie zk.wiederholtcumaleu wissentlich in Ihren Versammlungen gelogen h.iben. 2. Dass Sie sowohl gegen Morre als mich Dinge vorbrachte»...die geeignet waren, uns in den Augen der Welt und unserer Wähler herabzusetzen Den AnSbrnck für diese Ihre Handlung«« weise finde» Sie in jedem Wörterbiiche. 3. Das« Sie den öffentlichen, im „Bauern-freund" Ihnen gemachten Borwurf, Sie hätte» sich in den Siebziger-Jahre» ei»ier Handlung schuldig gemacht, die nach unserer heutige» Gesetzgebung da« Vergehen der Executionsvereitluiig begründet, ruhig hinnahmen. 4. Dass Sie eine siebzigjährige verwitwete Greisin heirateten und nach einjähriger glücklicher Ehe das ansehnliche Vermögen erbten, welches die> selbe hinterließ, während sich heute »och Verwandte dieser Frau, beziehungsweise ihres erste» Gatten in Wie» aushalten, denen i« nichts weniger als Miymd geht uud die d^tk rechtlich^ Anspruch auf das Vermöge» gehabt hätten, wenn Sie nicht Erbe geworden wären." Wird Herr Kaltenegger auf diese Anwürfe reagieren? Wird er klagen? Baron Rokitansky kennt jedenfalls das Strafgesetz genau genug, um zu wissen, was er zn erwarten haben wird, wenn er für diese Anwürfe den Wahrheitsbeweis nicht erbringen kann. Aber er sagt ja offen, dass er nur da» behauptet, was er beweisen kann. WaS sagen die Wähler deS Herr» Kaltenegger dazu, das« ihr Erkorener also mitgenommen wird? ihre Tante in der Nähe zu haben. Der Salon ist seit Jahren ihr Arbeitszimmer und wenn Gnädige sich erst darinnen einmal genau umgesehen haben, werden Sie finde», dass unser Fräulein ihre freie Zeit tüchtig ausnützt. Ich sage ihre freie Zeit, denn so jung sie ist, um die Wirtschaft kümiuert sie sich, wie keine andere ihresgleichen Ich wünschte bloS, dass der gnädige Herr einmal wieder Lust hätte, eigenhändig ei» Menu seinir Leibspeisen zusammen zustellen! Da würden Sie sehen, wie unser Fräulein fix iu der Küche ist! DaS soll ihr einmal eine der Stall-egge? Comtessen nachmachen!" rief Frau Anna ganz begeistert. „Sie hct da wohl eine tüchtige Lehrmeister!»?" lächelte Frau von Waldhausen. „Run ja. gnädige Frau, aber unsere jungen Damen hnM wenig Lust zu solchen Lectione», während Frätlei» von Eichenbach sich nicht scheut, eine Kücheiisckürze vorzubinden, um Papa einen Wildbraten zu bereiten, wie er auf des Kaiser« Tafel nicht besser servirt wird. Aber, da ver-plaudere ich mich und denke nicht, dass der Gast meines gnädig«» Herrn müde vo» der Reise ist. Leni hat im Alkoven neben dem Schlafzimmer ein Bad bereitet und ich werde einstweilen die Koffer auspacken und dann ein Frühstück besorgen. Darf ich es Im Salon neben servieren, damit gnädige Frau im bequemen Hanskleide bleiben können?" Was sagt die Partei des Herrn M. Kaltenegger. deren Leiborga» die Devise trägt: „Liebet die Wahrheit, die Tochter Gottes!" dazu. dals einem ihrer „Wackersten!" öffentlich der Vorniurf ge-macht wird, in den Versammlungen der Partei-anhänget „wissentlich" zu lüge». Warte» wir ruhig ab. ob Herr Kaltenegger die „Geschworenen" oder den Landtag wählt, um dort Genugthuung zu fordern, oder ob er auch den Schimpfnamen „Lügner" auf sich sitz?» läßt, wie er den eines ..steirischeu Judas Jschariot" auf sich sitzen ließ und gönne» wir diesen Ehren-mann den Elericalen, die stets behauvtrn „auch Deutsche" zu sein. WaS die nationale» Parteien daz» sage»? Vielleicht das. ivaS Friedrich der Große zu Seidlitz sagte, als ihm die gefangenen Trenk'schen Pandure» vorgeführt wurde»: „Sieht er. mit solchem Gesindel muß man sich herum-schlage»!" — Das Volksfest am 8. August. In der nicht gerade armen Festchronik unserer Stadt wird das am Sonntag den 8. August d. I. in Verbindung mit dem .Gruppenturnen des Südösterreich. Turngane«" abgehaltene Volk«-fest einen ersten Rang einnehmen. Denn was das (Gelingen betrifft, so gestehen selbst recht kühle Naturen zu, dass geboten wurde, was in der kurzen Zeit zwischen EntschlnsS und Ausführung zu bieten möglich war. das» das Gebotene dnrchwegS gut und nicht theuer war und dass man sich sehr gut und angenehm unterhalten konnte, wenn man wollte. Endlich war man auch mit der Wahl des FestplatzeS und der Ausstattung desselben allge-mein zufrieden. „Gewiß Frau Anna!" nickte Fran vo» Waldhausen. die frischen Wangen der Wirtschafterin tätschelnd, „mein Schwager wird es wohl ent-schuldigen, dass ich ihn bi« zum Diner nicht mehr sehen kann, aber ich bin wahrhaftig müde und entzückt, eine so vortreffliche Fran uni mich zu haben, wie Sie Frau Anna. Also aus Wieder-sehen Eschenbach. beim Diner." Damit reichte sie dem GutSherr» die Hand und dieser verließ die beiden mit einem sehr zufriedenen Lächeln. AlS er eine Stunde später der Wirtschafterin begegnete und nach seiner Schivägerin frug, sagte Frau Anna mit der Vertraulichkeit einer lang-jährigen Dienerin: „Die Gnädige ruht und es lväre eine Sünde, sie zu stören, den» sie ist sehr ermüdet und hat auch ein wenig geweint, als ich ihr vo» unserem Fräulein erzählte; Frau von Waldhausen hat Fräulein Dolly, wie eS scheint, ganz ungemein lieb und kam aus dem Erstaunen gar nicht heraus, als sie sich im Salon umsah und des gnädigen Fräulein» Arbeite», Bücher und die Notenhefte musterte, die am Claviere liegen. Sie sagte, unser Fräulein müsse ganz erstaunliche Fortschritte im Clavierspicl g. macht habe», um solche schwierige Eompositionen spielen zu können. Sie wollte, al» sie frug, wer mit dem Fräulein vierhändig übe und ich e« ihr sagte, Herrit Lehrer Rohrbach kennen lernen nnd bedauerte sehr, dass er fortgehe. Die Wahrheit zu sage», gnädiger Herr, ich dachte dabei, das« Frau von Wer bo meint, dass man in kleinen Städten weit leichter ein Fest arrangiert, welches allge-meine» Beifall findet, der irrt ebenso wie derjenige. welcher etwa behauptet, dass das Theater-Publikum in einer kleinen Provinzstadt weit leichter zufriedengestellt sei, als in einer Großstadt. Wenn der Kleinstädter einmal in die Großstadt reist, um sich »etwas anzusehen-, dann sieht er sich in der Regel nur das Beste an. denn um irgend einen Echund zu sehen, wie er Dui vergnügungssüchtigen Großstädtern täglich geboten wird, ohne dass sie es eigentlich recht merken, weil die Abwechslung zu groß ist, dafür gibt der Kleinstädter kein Reisegeld ans. Und weil er. wenn er wirklich Gutes gesehen hat, an daö daheim Gebotene den-selben Maßstab der Kritik anlegt, so ist er mit seine»! Urtheile bald fertig: „Uj je. da hab ich schon viel Schöneres g'fehn!" — Daran, dass in der Großstadt, um nur ein Beispiel anzuführen, alles das, was man zur Ausstattung eines Fest-platze« broudjt, meist um eine billige Leihgebühr bereit» fix ni'd fertig zu haben ist, während in einer kleinen Stadt die ganze Ausstattung erst au« allen Ecken und Enden der Welt zusammengesucht und theuer bezahlt werdeu muß, daran denkt der cinheinilsche Besucher nicht. — Wenn daher die allgemeine Kritik über da« Bolksfest am 8. d. M. heute nach einer Woche noch eine günstige ist. so kann man eben ohne Übertreibung behanpten. dass eS gelungen war. Und da« ist der einzige Lehn für die wirklich nicht leichte Arbeit der cinzelne» ComitvS. Was den materiellen Erfolg anlangt, so be-trug die Brutto Einnahme rund 200l) fl. — Die Schlußabrechnung wird noch veröffentlicht werden. Am Samstage Abends war bereits Fest-stimmn»;] vorhanden, das konnte man beim Ein-fahre» des AbendzugeS schon am Bahnhofe sehen, den» der StationSplatz war überfüllt mit Neu- ? irrige», welche die mit dem Zuge ankommende» reinden Turner sehen wollten, die. vom AnS-schiisse des Pettauer Turnvereines und den Mit» gliedern des BequartieruugScomiwS empfangen, je nach Wunsch sofort in ihre Unterkünfte, oder in das SchweizerhanS im Volksgarten geführt wurde»' wo sich deuu auch alsbald eine solenne Empfangs-Festkiielpe entivickelte, bei welcher unsere wackere Musik conzertierle und der Turnwart Herr Alex. Kollenz tm Namen des verhinderten SprechwarteS, Herr Dr. E. Raiz. eine herzliche Willkomnirede hielt. Die Preisrichter besprachen da auch die Bestimmungen für daS am Sonntage abzuhaltende Wettturnen. Der eigentliche Festtag hatte sein schönste« Waldhausen für unser Fränlein die richtige Mutter geweseu wäre, den» diese hat ihr gefehlt. Ei» Manu kann niemals ein Mädchen erziehen und diese bezahlten Erzieherinnen und Gouver-»anten machen blos Zierpuppen auS ihnen. Den» ei» heranwachsendes Mädchen hat tausend Dinge zu fragen und muß tausend Dinge wissen, über welche eS mit den. Bater nicht sprechen kann und mit einer Gouvernante nicht spreche» mag. Und in den Büchern steht anch nichts davon. Wer soll ihr da den richtige» Weg weisen?" Über des Gutsherrn Gesicht flog ein Schatte», aber er schüttelte doch den Kopf »nd lachte jovial: „Na, na, Fran Anna, ich erzog Dolly eben so gut ichs verstand »ud gar so schlecht istS nicht ausgefallen." Damit gieng er weiter. „Nein, allzufchlecht ist's nicht ausgefallen," murmelte die Wirtschafterin, den Gutsherrn nach-sehend, „aber Ihr Verdienst ist daS nicht, Herr von Eschenbach! Schlimm genug war eS, als die Kleine in die Stadt studieren gieng; damals hätte ich keine» Pfifferling darum gegeben, dass man sie nach vierzehn Tagen nicht wieder heimschickte, den» ein eigenwilligeres, verzogeneres Geschöpf gab es damals nicht in der weite» Welt. Wenn sie trotzdem anders heimkam, als sie gegangen war, so ist das sicher nicht Ihr Verdienst gewesen. Und dann kam Rohrbach ins Haus n»d der hat in einem Jahre gut gemacht, waS fünfzehn Jahre einer vorkehrten Erziehung an dem Kinde ver- SonntagSröcklein angezogen und lachte so heiter vom blauen Himmel nieder, dass dem FestauS-jchnsse, der tagSvorher die über dem Bacher» und die Kollo» heraufziehende» Wolken zählte, um zu berechne», ob sie wohl für einen verregneten Tag ausreichen könnten, ein ganzer Steinbruch vom Herzen siel. Der Himmel blieb neutral am 8. August, er ließ fe«ue Sonne über Pettau und über EilU scheinen. Pettau legte Festfchmuck au und wenn die „Blau-Weiß-Rvtheu" behaupte», die „Schmarz-Roth-Goldenen" seien schlechte Patrioten, so lügen sie >» ihren Hat» hinein, denn i» Pettau wehten ain 8. August i» einer einzigen Gasse mehr Fahnen in den österreichischen Reichs-und .Hausfarbe» von den Dächern, al* auf sämmtliche» „Sokol feste»" in Eilli je wehen werden. Und die deutschen Tricvloren nahmen sich zwischen den Landes- und Reichifarben gar nicht so übel aus. Am Festplatze ward noch rüstig gearbeitet, als die Turner heranzogen zum grünen Kampf- filsttze, den der Zeugwart Herr I. LeSkofchegg seit rühem Morgen mit den nöthigen Geräthen aus-gestattet hatte. Bunte Fähnchen umfriedeten die thaufrische Wiese und die Freunde der deutsche» Turnerei bezahlten gerne ihre» Obolus, obgleich noch lange nicht Volksfest war. Aber wer die „Arbeit" der 25 angetretene» Wettnrner sah, ver-gab aus anderes, den» eine solche Summe mann-licher Kraft uud Gewandtheit, gepaart mit Eleganz und Leichtigkeit der Bewegungen, wie sie diese Eiiizelnbilder der um den höchsten Preis des deutsche» TunierS, den Eichenkranz, ringenden Kämpe» zeigte», ist nicht oft zu sehe». Und die Musik that ihr Bestes. Mehr und mehr füllte sich der Platz und als gegen Mittag zu die Ge-sammt-Übungen »ach Eommandoi, von allen Turner» ausgeführt, auch das Interesse deS Laien steigerte», da war der Turnplatz schon von Hunderten von Zusehern umstellt. Am Festplatze wurde noch die letzte Hand an die Ansschiilückilug gelegt und die Buden ringe-richtet. Die Obmänner d»r verschiedenen Sonderausschüsse hielten Umschau, ob wohl alles klappen würde und sie schienen befriedigt. Der Bau- und DecoratwnS-Ausfchuß mit dem VergiiüguiigSauS-schusic hatte» »ach gutem Plane gearbeitet. Die breite Hauptallee, über welche die mächtige» Kronen der Kastanienbäume ein natürliches, dichtes grünes Blätterdach wölbe», war als „Festsaal" hergerichtet, gegen die Stadt zu durch das Musikzelt abgeschlossen und gegen die neuen Anlagen am Drauquai hin offen gelassen. DaS dorben hatten! Ei, Herr von Eschenbach, die Liebe ist ei» besserer Zuchtmeister, alS Gouvernanten und vernarrte Bäter. Und wenn die Kleine jetzt unglücklich ist, so war eS nicht seine und nicht ihre Schuld, sondern die verkehrte Erziehung, die stet» alle Rücksicht aus ihr dummes: „Ich will nicht!" genommen hat. Jetzt büßt sie dieses: „Ich will nicht!" mit blutigen Thränen. Armes Kind!" und Frau Anna wischte sich mit der schneeweißen Schürze die dicken Thräne» fort, welche ihr unwillkürlich über die vollen Wangen perlten. satte sie recht? n der Au jenseits der Wörtschachbrücke. fast auf dem nämlichen Flecke, wo der gutmüthige Vetter Abschied von ihr genommeu hatte, stand daS Edelfräulein von Eschenbach und wartete. Sie wartete bereits seit einer halben Stunde mit heißer Sehnsucht auf die Antwort, welche ihr deS WegmacherS Tochter Lies auS dem Dorfe bringen sollte. Sie wartete geduldig und fühlte nichts als namenlose Angst vor der Entscheidmig. Sie hatte Lies mit einer Visitenkarte ins Dorj zum Lehrer Rohrbach geschickt nnd krause Zeichen darauf ge-fchrieben. die LieS nicht entziffern kointe, denn eS war ein Stenogramm und dieses lautete: „Wenn mein Vetter die Wahrheit sprach, dann kommen Sie, wenn nicht, dann senden Sie mir die Karte zurück als einzige Antwort. Dolly." Seit einer halben Stunde war die Weg-macherStochter bereits fort und tiefer trat Dolly Lob aller Besucher über diese Anordnung ist ei» wohlverdientes gewesen. Die auswärtigen Gtste speisten sodann in den verschiedenen Gasthäusern zu Mittag. Um 2 Uhr sammelte» sich die einzelne:! Trupps zum Festzuge vor der Turnhalle der städtischen KnabenvolkSschule und gegen halb 3 Uhr zeigten die schmetternden Klänge eines flottes Marsches den Bewohnern der inneren Stadt an, dass sich der Festzug in Bewegung gesetzt habe. Nach der Festi»g«>Ordnu»g eröffnete eine Abtheilung der Pettauer freiw. Feuerwehr den Zug, dieser folgten eine Abtheilung deS Pettaner Erzherzog Albrecht Militär-Beterauen-Vereines mit der Fahne, die Pettauer Musik-vereinScapelle. die H-rren vom Gemeinderathe der Stadt Pettau und des Festausschusses, der Pettauer Männergesangverci» mit Banner, die fremden Turnvereine nach alphabetischer Reihen-folge mit ihren Banner», zu», Schlüsse der Pettauer deutsche Turnverein, eine Abtheilung des Pettauer Erzherzog Albrecht Militär-Bete -ranen-VereineS und eine Abtheilung der Pettauer freiw. Feuerwehr. Der Zug bewegte sich am Hotel WoiSk vorüber durch die Bahngasse hinab gegen da» Gasthaus zum „weißen Kreuz", bog hier in die Ungarthorgaffe. über den Florianiplatz, durch die Kirchgasse nach dem Hauptplatz, zog durch die Herre»gasse, wendete am Dominikaiierplatze. gieng durch die Herrenaasse zurück und nahm vor dem Stadttheater Aufstellung. Unter dem mit blühenden Gewächsen ge-schmückten Säulenportal deS mit den Fahne» in den Reichs-, Landes- nnd deutschen Farben ge-schmückten Theaters hatten mittlerweile die Gemeindevertretung mit dem Herrn Bürgermeister an der Spitze, umgeben von den Damen des BluinenzelteS, Frau Ehler mit den FräuleinS: I. Ferfch, H. Kysela. A. Osterberger, I. Pichler. M. PoStoschill, H. Rodoschegg und I. Winkler versammelt und Herr Bürgermeister hielt eine ebenso warme, als mit Begeisterung aufgenommene Begrüßungsrede, durchweht von echtem deutschen Bürgersinne und vielfach unterbrochen von brausenden Heilrufen. Nach ihm dankte der Stell-Vertreter des Sprecher« des südösterreichischen TurngaueS, Herr cand. jur. Ezeruak, den deutschen Bürger» und Damen PettauS, dankend für den überaus herzlichen Empfang. Sodann begrüßte anch der Obmann des Fest-EomitS«, Herr V. Schulfink, die fremden Gäste auf da» herzlichste und rief zum Schlüsse „Fahnen vor!" Die Bannerträger kamen heran unter das dichte Jnngholz der Au. denn sie wagte keinen Blick hinaus auf den Weg, den er kommen mußte, wenn er sie lieble. Sie wartete geduldig, blos eine mit jeder Minute sich steigernde Angst raubte ihr fast den Athem und diese Angst wurde endlich übermäßig. Das Herz schien ihr stillt zu stehen und die Füße wollten sie nicht mehr tragen. Kraftlos lehnte sie sich gegen einen morschen Weidenstrnnk, der aber trotzdem eine dichte Krone von langen, grünen Zweigen trug. DaS Zeichen der Hoffnung cuf dem sterbenden Stamme der Stockweid«! Wie wenn kein Funken Seelenlebens mehr in ihr wäre, so regungSlo« lehnte Dolly von Eschenbach an dem schiesstehenden Strunke und sah wie geistesabwesend vor sich auf den Boden. Sie hörte nicht daS Knacken des dürren HolzeS, nicht den keuchenden Athem deS Nahenden, nicht die leise gröhlende Stimme, die mehr knurrte, als sprach. „Du, Lehrer, da iS' schon! Du sei nit harb aus sie, oder ich mag Dich auch nimmer!" Nichts hörte sie, nichts sah sie, nichts empfand sie als eine» ungeheuren Druck auf der Brust, der sie zu ersticken drohte. Dann schien es ihr, als öffne sich der Boden und sie sänke immer tiefer in einen endlosen, nachtschwarzen Raum. Da schloß sie die Augen und stöhnte das einzige Wort: „Mittler I" (3»tt(Uiing und bis jungen Festdamen perlen jebc einzelne Fahne mit einem Kranz an« Eichenlaub. AIS Frl. Pichlcr die Fahne der Cillier schmückte, brach spontan ein Sturm von Beifall loS: „Heil Cilli! Heil!" Nach der Begrüßung sehte sich der Zug durch die Kirchgasse über den Florianiplatz. die Flori. anigasse und den Miiiorilenplatz »ach dem Fest-platze im Stadtparke in Bewegung. Mit dem Ein-zuge ans den Festplatz begann da« Volksfest. Am Tnrnplatzt ivaren wieder die Turner, >20 Man», angetreten und begannen die Frei-Übungen. DaS Muster-Riegenturnen mit 15 Riegen in 3 Abtheilungen und die Kampfrichter elassifi-zirten diese Übungen durchgehend« als sehr gute Leistungen. Dann betheiligten sich 6 Turner am Pentatlon (griechischer Fünfkampf) mit: Hochweit, spiung. Speerwurf. Steinst->ß, Schnelllauf und Ringen. Eine dichtgedrängte Zuschauermenge folgte den Übungen mit steigendem Interesse. Hier war erster Sieger stiid. jur. F. Byloff vom Dentlche» Turnvereine beider Hochschulen in Graz, während zwei andere Mitglieder desselben Vereines, das eine mit dem „Speerwnrf" auf 75 2 M. das zweite mit dem „Steinstoß" (ein 17 Kilo schwerer Stein) auf 6 7 M. hervorragende Kraftleistungen boten. Beim allgemeinen Wettturnen giengen als Sieger hervor die Herren: 1. Alois Strimitzer, vom Turnvereine Laibach. 2. Hr. Josef Antoniuti der „Grazer Turnerschuft", 3. Hr. Florian Bayer von der Grazer Turnerschaft. Diese erhielten den Eichenkranz. Die ehrenvolle Anerkennung erhielten die Sieger: 4. Franz Przybila der Grazer Tur-»erschuft, 5. Als. SchwingShackl Laibach, 6. I LeS-koscheag-Pettau. 7. Körbt Karl-Grazer Tiirnerschast, 8. A. PollakPettau. Hervorragende Leistnngen boten die Herren: 1. Körbl. 2. Karl, 3. Stri-mitzer AloiS und Bayer Florian im Hantelturne», im Hochweitsprung: l. Herr I. Antoniuti und 2. Hr. Rzapek Carl. Im Schuellhanaeln: 1. Hr. Tscherno Carl. 2. Herr SchwingShackl Alsred u. 3. He»r Antoniuti Josef. Vertreten ivare» die Turnvereine von: Al» aerSdorf, Cillier Turnverein. (Turnlehrer Tisch), Gottschee. deutscher Turnverein beider Hochschule», Grazer Turnerschaft. Klagenfurt, Laibach, Mar. bürg, Mnreck. W-Feistritz, RadkerSbnrg, Trieft, (Prof. Aichölter.) Die Anlage der Objeete ebenso wie die Ausschmückung deS Festplatzes waren gleich gut ge-lungen und der Eindruck deS ganzen ein über-raschender, besonders die zum Festsaal hergerichtete Hauptallee mit den in dichte» Reihe» an langen Drähten hängende», vielfarbige», vielen Hunderten Lampions, die am Tage durch den bunten Farben-essest, nachts durch den Lichteffekt eine prächtige Wirkung hervorbrachte». Zur Rechte» standen die Zelte für Speise und Trank, ztvei lange Bierbuden, in denen Mit-glieder deS WirtschaftS-CvmitöS den vortrefflichen Stoff verzapften, in der Mitte zwischen beide» das Büffet, i» dem die Damen: Frau Ferk, Prantner, Krainz. Luttenberger und Jenko und Frl. Reicher bis tief in die Nacht mit seltener Aufopferung ihres Amtes walteten. Und heiß giengs da zu, bcitn der Durstigen waren viele und der Hungrigen auch. Zur Linken gabS feinere Genüsse. DaS „Wein-und Champagnerzelt", in welchen die Damen: Frau Srimz und Skubitz, dann die Fräuleins: Schwestern Hutter, Schwestern Vogel und Cousine, Jenko und MathiowSky. die Kelche credenzte» und nebenan die „Conditorei", in der die Dame»: rau Ackermann und Wreßnig und Frl. Tilde zak die Leckermäuler befriedigten. Die folgenden Bauten waren dem Ulk und Vergnüge» gewidmet. Da war zuerst daS „Post-und Telegraphenamt", dort thaten die Damen Frau Schulsink und Frl. v. Strobach „Schalter-dienst", während die FrlS. Kollenz, Winkler und später auch Osterberger und Vogel „Botendienste" thaten. DaS Blumenzelt. luftig und duftig, glich einem Bienenkorbe, das flatterte hin mit dustigen Sträußen in die Menge hinein und kam mit schwerer Geldtasche wieder, ununterbrochen. Hinter dem Bliimenzelte begann das Reich deS frischeste» StubentenhumoreS. Von der „amen-kanische» Schuellwaqe" bis zum ..Theater VariStö" war alles, alles ulkig. Den Fischteich allein be-sorgten die Damen Frau Bürgermeister Ornig mit Frau Blanke und Fran Fesi Massuti. während die FräuleinS: C;ak H. Eikhos, Kersche. Ranuer, Wessely für ein paar Nlck.l stundenlange die »löglichne» und unmöglichsten Dinge heraus-fischte» zum Gaudium der Zujeher, WaS das nebenan stehende .Raritätencabiuet" betrifft, so leistete der junge Custos ganz Erstaunliches a» Wissen und gelahrter Bemogelung, denn seine reichhaltige Sammlung war Gschnas. Da« „Va-riötS-Theater" war von einer Vorstellung zur andere» ausverkauft, den» die „fife sistere Barri-son", die „Riesendame", der „Schlangenmensch" :c. waren Zugkräfte ersten Ranges. Und da zum Vergnügen anch das Feuerwerk gehört, so wolle» wir blos eonstatieren, dass dasselbe vortrefflich ge-lungen war. entschieden aber eine bessere Wirkung erzielt hätte, wenn e« am anderen Drauufer ab-gebrannt worden wäre. Mit der vorfchreileude» Ta«,e«stnude füllte sich der Festplatz immer mehr und als der Fest-Commer« begann, mögen wohl 2tS>vach>tnbe im Rathhau» zu machen. (Erfunden) wurde am Montage im Stadt, parke ein Gilet. Dasselbe kann an, Stadtamte ab-geholt werden. (Verunglückt.) Am verflossenen DounerStag Vormittag holte der Knecht Jakob Xukowetz au» Stadtberg zwei leere Wäge» vo» der Bahn, auf welche» vorher Holz verfrachtet worden war. Beide Wäge» waren hintereinander gehängt. Als daS Gespann die Lastenstraße gegen die Über- setzung zu fuhr, wurden die Pferde anläßlich deS Verschieben» am nahen Bahngeleise scheu, giengen durch und rannte» sammt den Wagen i» den linksseitige» Straßengraben, Dabei ivurde der Taglühner Gregor Zechtel vom Wagen herab an einen Stein geschleudert nnd brach den rechten Fuß unter dem Knie Der Verunglückte wurde mittelst deS städtischen Krankenwagen» ins Spital überführt. (Eigenthümtichrr Tod.) Einen eigenthüm-lichen Tod erlitt am vergangenen Donnerstag den fl d, M. der Knecht Jakvb Laporsek, welcher in dj Wirthschaft der Besitzerin M. Poposchek in Stadtberg damit beschäftigt war, Haiden zu stampfen. Die Stampfe», mit welchen diese Arbeit vorgenommen wird, werden durch einen Tritlbalkeu in Bewegung gesetzt, ähnlich wie bei den Scheeren-Schleifern das Schwungrad und damit der Arbeiter nicht ermüde, ist oben im Gebälke ein Strick an-gebracht, der in eine Schlinge anSlänft, woran sich der Arbeiter mit einer oder auch beide» Händen festhalten kann. LaporSek aber wollte sich die Sache noch bequemer machen nnd legte den Kopf in die Schlinge verlor aber plötzlich den Tritt-balken unter den Füßen und erhängte sich, da er den Kopf nicht i»chr herausziehen konnte. Als zwei in der Nähe beschäftigte Arbeiter die Stampfe nicht melir hörten, »ach fnichtloscn Ermahnungen an Laporiek. weiter zu arbeiten, herbeikäme», sanden sie de» Jungen bereits leblos und alle Versuche, ihn zum Lebe» zu bringen, waren umsonst. (Pfrrörprämiiriillg in pettau.) Nach einer an dnS Stadtamt Pettau gelangten Znschrist der t. k. Gesellschaft für LandeSpferdezuchi in Steier-mark sindet die diesjährige Pferde.Prämiirung am 7. September d. I. in Pettau statt. Die Direktive» für diese Amtshandlung, welche die einzelnen Pierdebesitzer zu beachten haben, werden mittelst Ptacaten bekannt gegeben. Vermischte Nachrichten. (Jür radfahrende Reservisten > Das k. u. k. 3. Corps-Cvmmando hat mit der Bdg. M A. Rr. 4868 angeordnet, dass jene Heuer noch wasienübuiigSpflichtigen Refervemänner der Infanterie' und Jägertrnppe, welche geübte Radfahrer find, die Waflenübung als Militär-Radfahrer ab« leisten können, wenn sie ihre eigenen Fahrräder mitbringen, doch wird ihnen eine Entschädigung hiefür nicht geleistet. österreichischer «nnd der Vogrlfreunde.) Am 3. d. M. Abends 8 Uhr hielt der Sekretär des österreichischen B»»des der Vogelfreunde, Herr R Ott im Saale des Hotel Mohr in Cilli einen belehrenden Vortrag über Vogelschutz. Der geräu-mige Saal war schon vor 8 Uhr derart überfüllt. MS eine größere Anzahl Damen und Herren keinen Platz fanden. Nachdem Herr Buchhändler Adler den Vortragenden im Name» der Anwesen-de» aufs herzlichste begrüßt hatte, berührte der» selbe >» einem 1'/, stündigen Vortrage das Lebe» d.r Vögel, er geißelte die Mode de» Trage»« der ausgestopfte» Vogetbälge und veraulaßte die Fassung mehrerer Resolutionen. In einer derselbe» wurde dem Wiener Thierschutzvereine der Dank dafür ausgesprochen, das» sich derselbe, nunmehr dem Beispiele des Bundes folgend, gleichfalls zu Agi-tationen gegen den Bogelmassenmord entschlossen hat. Der Redner erntete reichen Beifall und eS wurde vielfach der Wunsch wegen einer Wieder-holnng eines derartigen interessanten AbendeS ge-ättßert. Der am 4. August 8 Uhr Abends in Mahrenberg in» Restaurant des Herrn LucaS ab-gehaltene Vortrag des Obengenannten hatte nahe-z» die ganze Intelligenz deS freundlichen OrteS versammelt. Herr Bürgermeister Langer begrüßte die Erschienenen, gab feiner Freude und Aner-kennung Ausdruck, dass der Bund der Vogelfrennde in so tliatkrästiger Weise da» Wohl der Landwirth-schaft fördere. Die wie immer trefflichen A»S-führnngen deS Vortragende» fanden denn auch allgemeine» Auklang u»d die Anwesenden meldeten sich sämmtlich zum Britritt. ^^. . . , • ^ « « Excursiou der Marburger Weinbauschule. Unter der Leitung des Fachlehrers A. Stiegler unternahmen die Zbglinae des 3. Jahrganges der steiermärkischen LandeS-Obst- und Weinbauschule in Marburg am 30. und 31. v. M. eine Wein» bauexcursion nach Petta» nnd in die Kollos. Der erste Tag ivurde anSgeiiützl, um die landschaftlichen amerikanische» Rebanlagen am Stadtberge bei Pettau. sowie die ausgedehnten »iustergiltigkn großen Rebschule» und amerikanischen Schnittweingärten deS Herrn R. F. Wibmer zu besichtige». Was Sortenreinheit und Pflege der genannten Anlagen anlangt, so kann nnr hervor-gehoben werden, dass Herr Wibmer in dieser Hinsicht volle Anerkennung verdient, da er diese Arbeiten ans das peinlichste ausführen läßt uud wäre nur zu wünschen, dass alle jene, die sich mit Rebschnlbetrieb (veredelter und unveredelter Reben) besassen, gerade diese so wichtigen Arbeiten stets vor Augen habe» möchten. Im Laufe de» Nachmittags wurde» in freund-licher und entgegenkommender Weife vom Herrn Bürgermeister Ornig bewilligt, da» städtische Ferk-Musenm einer grundlichen Besichtigung zu u»terziel)en und kann diese reichhaltige Sammlung von Alterthümlichkeiten ?c.. >velcl>e mehrere Säle einnimmt, zu den ersten SehenSwürdigkeite» PettauS gerechnet werden. Die seit heurigem Frühjahr dem Lande übergebeue» staatliche» Weine, die a»S den früheren StaatSrebenanlageu stammen, hatte» die Zöglinge cbeiisalls Gelegenheit zu kosten. Die Weine sind auS den Anlagen, die der Staat in Hrastovec (Kollos) und Gams (bei Marburg) angelegt hat. gewonnen und stammen dieselben a»S dem Jahre 1895. Alle vom Herrn LaudeSbeainten Goriöan, welchem hiermit der Dank für feine Mühe und freundliches Entgegenkommen ausgedrückt wird, credenzte» Weine waren sehr gut »nd kann an dieser Stelle wohl wieder mit Bestimmtheit gesagt werden, das» die Weine ans amerikanischen veredelten Reben nicht schlechter sind, sondern im Gegentheil gewinnen einzelne europäische Sorten im vereitelte» Zustande an Güte, wie z. B. der blaue und weiße Kölner, die in der Kollos so häufig vertreten sind, da sie früher »nd besser reif, zuckerreicher und säureärmer werden. Der zweite Tag wurde benützt, um die ausgedehnten Weiiigartenflächen in der Kollo», ein für Steiermark wichtiges und schönes Weinbau-gebiet, einer genauen Besichtigung zu unterziehen, um einerseits den Zöglingen an Ort »nd Stelle zu zeigen den alten Rebbestand, der leider schon bereits ganz durch die Reblaus zerstört ivurde und anderseits, nm auch die Nenanlagen niit ver» edelten Reben in Augenschein z» nehmen. Da die Weinbauer in der Kollos nicht nur mit steilen Lagen, sondern auch mit kalkhältigen Böden, die nicht selten bis zu 50*/o kohlensauren Kalk enthalten, zu thun haben, muß man bei AnSwahl der amerikanischen Unterlagssorten sehr sorgfältig zu Werke gehen, nm nicht Mißerfolge zu erzielen. Die Herren Josef Fürst und R. F. Wibmer scheuten das ungünstige Wetter nicht nnd hatten die Freundlichkeit, da» große Opfer zu bringen, die Führung zu übernehmen, wofür beiden Herren hiermit öffentlich der Dank ausgesprochen wird. Angesehen wurden die ausgedehnten und sorgfältig gepflegten LandeSanlagen in Ankenstein und die früher staatlichen und jetzt landschaftlichen Anlagen in Ankenstein und Hralovec, bestehend in Rebschule» veredelter und nicht veredelter Reben, amerikanischen Schnittweingärten und die reich mit Trauben behängen?» ErtragSmnsterwein» gärten, ferner die großen und schönen Neuan-lagen de» Herrn Wibmer in Gospoöek und Hra-stovec. Nicht selten konnte man in diesen Anlagen Stöcke sehen, die ein gutes Üeseschaff Trauben (8—10 Kilo) gebe» werde». Nach genauer Be-sichtignng vorhin genannter Anlagen bewirtete Herr Wibmer die ErcurfionStheilnehmer mit einem gute» Gabelfrühstück und gutm Kollofer Wein, wofür ihm hier nochmals herzlich Dank gesagt wird. Von Gospoüek wurde längS dem Bergrücken »ach 6uüek. GruSkovec. Welschegg und Paradeis. wo Herr Josef Fürst feine große» ausgedehnten uud schöne» Neuanlage» hat, eine Tour von 4 Stunde», gegangen. Dieser Gang bot viel Abwechselndes und Lehr-reiches für die Zöglinge, da ja die vorgenannten Herren Führer die einzelnen Anlage» gut kennen und auf die Einzelheiten ansnikrkfam machten. Die LandeS.Aiilage», die früher staatlich und jetzt laiidfchaflliche» Anlagen, sowie die deS Herren Fürst und Wibmer können zu den größten und bestgepflegten Anlagen gezählt lverden. Die An-läge des Herrn I. Fürst in Walschegg, die nahezu 9 Joch beträgt ist etwaS Herrliches, reinge-halten, sorgfältig gepflegt, stehen sowohl die Holz., wie die an Ort und Stelle vergrubten Grünver-edlungen im üppigen Wüchse und reichem Ertrage da. Gott der Herr verschone die schö»e» Anlagen vor Elemeutarschäden, wie Hagel. In allen ge-sehen?» Anlagen konnten selten Stöcke gesunde» werden, di? die Chlorose (Gelbsuchtj zeigten, ein Beweis, dass man mit der Auswahl der Unter-lagSsorte» sorgfältig zu Werke gieug. Für daS Kolloser Weingebiet wurden alj Unterlagssorten für die hohen kalkhältigen trockenen Lagen die Rupeslris monticola, die eine» Kalt-geholt bis z» 60 Prozent kohlensauren Kalk ver-trägt, für die mittleren und fenchtesten Lagen die Solonis, die einen Kalkgehalt bi» zu 35 Prozent und die Riparia porlalis für guten, nicht feuchten Boden, nicht zu kalkhältigen Lagen als geeignet befunden. Als Edelreiser vvii den heimischen Sorten wären von blaue» Sorte»: Kölner, St, Lanrent. Blaufränkisch und Portugieser. blau; vo» weißen Sorten: Kölner, weiß (Ranfol), WälschrieSling, iveiß, Heunisch, der großbeerige. Portugieser. roth oder KönigStraube, Gutedel, roth und weiß. MoSler, gelb, der groß- und dichtbeerige und Steinschiller, roth, in guten Lage» als Massenertragssorte», Burgunder, weiß. Klein-rieSling, Rothgipfler, Veltliner, grün, Traminer, roth. Rnländer, grau und auch Muskateller, gelb, zu nehmen. DaS Ziel der lehrreiche» nnd herrlichen Ex-cursion war der ParadeiS-Weiiigarte» deS Herrn I. Fürst, wo den ExcursioiiStheiliiehmern von der Frau Fürst ein ausgezeichneter Imbiß, fowie vor-trefflicher Welschegger-Wein von veredelten Reben in liebenSwSldiger Weise rredenzt wurde. Im Namen der Zöglinge, sowie deS Ge-fertigten fei hiermit öffentlich gedankt. A. Stiegler. Die Verbreitung der Reblaus in Steier-mark und die Cultur der amerikanischen Rebe im Jahre 1896. (Auszug au« dem Jahresbericht be« technilchcn Leiters der StaaI«-Reblau«belämpl»ngSorbeiten, Franz TOutiaäie.) Verkehr mit amerikanischen Neben in Steiermark im Zahre >896. ES wurden: Wurzel- Schnitt- rebe» rebe» aus den staatlichen Rebenanlagen im Lande gewonnen . . . 233.046 576.163 vom hohen k. k. Ackerbaumini-sterium auS Riederösterreich und Frankreich zugewiejen . 19.840 30.750 angekauft....... 70.000 183.760 als Rückvergütung in Empfang genommen......— 20.000 daher deS Vorrathe» Summe. 322.886 739.673 Hievon wurden abgegeben^ an Parteien gegen Entgelt . . 157.292 109.200 an Parteien unentgeltlich . . 46.516 37. IM) an die staatlichen Rebenanlagen in itrain...... 8.000 175.000 an den krainifchen Landes- anSschuß...... 52.960 64000 für die staatlichen Rebenanlagen in Steiermark verwendet . . 58.118 263.773 Summe der Ausgaben . 322.886 739.673 Hinsichtlich der opprorimatiwn Produktion»-fpfteii bei Rebenmateriales im Jahre 1896 ist Mifelbe zu bemerken, wie in Betreff der Anwach-i,l!,!>Spcr«n»e der Beredlnuge»; infolge der mtgsln-WitterungSverhältnisse im Jahre 1896 lie« ffrtcn wegen Verhagelung, Verschwemmung. Nässe s. w. einige Anlagen weniger Schnittreben, Lurzelreben oder Veredlungen, als bis» bei not-Bfllcii Verhältnissen der Fall gewesen iväre; außer-tom wurde die Qualität deS RcbenmaterialeS in dr» besonders betroffene» Anlagen geringer als sonst, während die ProductiouSkvsteu in diesen Anlagen sich hiedurch erhöhen. In denjenigen Anlagen, welche auch pro tfl<*7 nennrnSwerthe Rebenmengen lieferten, be-trugen die ProductionSkosten durchschnittlich: 1, für 1000 Stück Schnittreben =■ fl. 3 — 2. .. 1000 „ Wurzclreben — . b.50 Z. .. 1000 „ bewurzelte Veredlg. — 45.— IV. tlow ®tnate fuburutionirrtc Anlogen. Tie Anlüge der Bezirksvertretung Pettau, für welche von der t. k. Regierung bisher 800 fl. als Subvention flüssig gemach! winden, erhielt auch im Jahre 1896 -UXX) Stück SchniNreben unentgeltlich zugewicsc... Die Recvlistrunion der Anlage des Frie-dauer Bezirks-WeinbauvereineS in Steinlager-Ziuntscheu würd« auch im Jahre 1896 fortgesetzt. Der Weinbanverein in St. Nikolai im Be-jirfc Friedau erhielt auch im Jahre 1896 2000 Stuck Schuittreben der besten Unterlagssorten un-entgeltlich ausgefolgt. Die Gemeinde Wurmberg erhielt zur Aus-Pflanzung in der dortigen subventionirten Ge-mindeanlage 4500 Stück Wurzelreben unentgeltlich zugewiesen. Die subventionirte Anlage der landwirth-festlichen Filiale in Gonobitz wurde auch im abgelaufenen Jahre vergrößert. Rebenfnbventione» erhielten im Jahre 1896 außerdem der Weinbauverein in Marburg, dann jener in St. Benedikten in Windifch-Büheln, die landwirthjchafUiche Filiale in Tüffer uud die Be-zirlSvertretung in Lichtenwald. Außerdem erhielten mehrere Schulleitungen jii Unterrichtözwecken Schnitt- »nd Wurzelreben, sowie auch Edelreiser unentgeltlich verabfolgt. In den verfeuchten Gebieten könnte die Kennt-«iS und die ttultur der amerikanischen Rebe von den Schulgärten sehr leicht verbreitet und der ländlichen Bevölkerung zugänglich gemacht werden Leider haben die Schulgärten im Unterlande in der Mehrzahl 'ine zu kleine Ausdehnung und find sehr schlecht dotirt. Unter den subventionirten Anlagen ist schließ-lich noch die Rebschule deS landwirthfchastlichen Vereines in Rothwein bei Marburg zu erwähnen, woselbst gleichfalls alljährlich amerikanisches Reben-inateriale gezogen und an die Weinbauer vertheilt wird. V. Ändere öffentliche Anlagen. Zu den bisher bestandenen landschaftlichen Anlagen mit amerikanischen Reben in der Wein-bauschule in Marburg, der Ackerbauschute in Grottenhof, dann jener in Ankenstein, Pischätz und KummerSberg, kam in letzterer Zeit auch noch dai Weingut in SÜberberg bei Leibnitz. Mehrmonatliche praktische Winzercurse werden in der landschaftlichen Weiubauschule in Marburg, i« Ankeustein und in Silberberg bei Leibnitz ab-qehalten. Alle diese Anlogen, welche sowohl au»ge-dehnte Schnittweingärten. als veredelte Versuchs-und ErtragSweingärte», sowie Rebschulen umfassen, produciren jährlich sehr bedeutende Mengen von Schnitt-, Wurzel- und veredelten Reben. Der Schnittweingarten deS Pettauer land-ivirthschastlichen Vereines in Karcovina bei Pettau liefert gleichfalls schon eine sehr bedeutende Anzahl von Schnittreben jährlich. Amerikanische Rebenpflanznngen, welche au» öffentlichen Fonds erhalten werden, sind ferner jene der Steiermärkifchen Sparcasie in Maiberg in der Kollos, dann in Podgorze» im Bezirke Friedau sowie in Kofchak im Bezirke Marburg. Weiter sind zu nennen die Anlagen der Pettauer Sparkasse in der Mittelkollos, de» landwirthschaft-l'chen Vereine» in Rothwein bei Marburg, der Luttenberger Sparcasie in, Friedauer Bezirke, jene der BezirkSverlrelnng Rohitfch in Slake, ferner die der BezirkSvertretung in St. Marein. Die landwirthfchaftliche Filiale in Windifch-Feistritz bringt aus ihren Anlagen nun schon jährlich größere Mengen von Reben an die Wein-bauer de» genannten Bezirke» unentgeltlich zur Betheilung. Im politischen Bezirke Marburg befindet sich ferner der Schnittweingarten der k. k. Männer-Strafanstalt in Marburg und St. Benedikten die Anlage de» Windischbäheler WeinbauvereiueS. In St. Egydi bei Wöllan besitzt der .Wein-bauverein für den Bezirk Schönstein" eine Anlage, welche auch vom Staate subveiitionirt wird. Für daS Weingebiet de» Steuerbe^irke» Ober-Radkersburg ist der RadkerSdurger Weinbauverein, welcher im erstgenannte» Orte eine schone Anlage besitzt, für jene de» Bezirke» Mnreck der Wein-bauverein in Mureck mit einer Anlage im gleich-»ainigen Orte thätig. Die Sparcasse in ArnfelS erhält eine amcrl-kanische Rebcnpflanzung in Pößnitzberg, während die landwirthschaftliche Filiale in Voitöberg für die von derselben in Ligist errichtete Anlage auch vom Staate Subventionen erhielt. Auch im politischen Bezirke Rann befinden sich einige öffentliche Anlagen, e» sind dies jene der Gemeinde Sromle, dann die des Weinbau-vereine» in Videm und endlich jene der Bezirk»-Vertretung Drachenburg in G^rjanc. VI. Privataulagen. Eine starke Vermehrung und Vergrößerung von Pnvatanlagen mit amerikanischen Reben hat sich i'amentlich im Frühjahre 1897 bemerkbar ge-macht, so dass e» sehr schwer fiel, den enormen Bedarf an Rebenmaterial im Lande zu decken. Dieß war besonder» in dem Weingebiete der Kollos der Fall, aber auch in dem Friedau-Luttenberger Weingebiete entstanden in letzter Zeit immer mehr neue Anlagen. Hinsichtlich des Verhältnisse» der Reconstruc-tion gegenüber der Redlau»verfeuchung sei er-wähnt, das» mit Schluß deS Jahres 1896 bei einer gesammten, durch die Reblaus bereit» gänz-lich zerstörten Weinbanfläche per rund 3860 Hek-tar eine Fläche vo» 1320 Hektar mit amerikani-schen Reben wieder bepflanzt war. VII. wanderonlerrichl. Wegen zu großer anderwärtiger Inanspruchnahme der staatlichen Organe zur ReblauSbe-kämpfung konnten VeredlungScurfe im abgelaufenen Jahre nur an drei Orten abgehalten werden. Außer diesen Cursen wurden vom Berichte?-statter im Jahre 1896 bei verschiedenen Gelegenheiten drei Vorträge, die immer mit Demonstrationen über die Rebenveredlung u. s. w. verbunden waren, abgehalten. Ende September wurde vom Herrn Bezirks-hauptmann in Pettau eine Excursion der Wein-bauer in die staatliche Rebenanlage in Hrastovec veranstaltet. An derselben nahmen 30 Herren theil. Die übrigen in diese Anlage, sowie in jene bei Rohitsch-Sauerbrnnn projeetirten Exkursionen mußten ob der vorgekommenen Elementarschäden unterbleiben. Der persönliche und schriftliche Verkehr de» Gefertigten mit der weinbanbetreibenden Bevölkerung war entsprechend seinem erweiterten Wirkungskreise ein noch stärkerer al» im Jahre 1895. (Einen Vortheil für jede« Haushalt» bietet die Ber-Wendung von echtem Mal^kaffee sowohl i» gesundheitlicher al» in vkonomischcr Hinsicht Es ist da« Verdienst der Firma Kathreiner, in ihrem seit Jahren in der ganzen Welt populär gewordenen Kneipp-Kaffee den echten Malzkaffee eingeführt zu haben, der durch seine eigenartige Zubereitung Bohenkaffeegeschinack besitzt und au« diesem Grunde so rasch beliebt wurde. Dadurch Hot sich Jeder gern an ihn gewöhnt und wird er häufig ganz pur getrunken, zu-nieist aber al» bester Zusatz zu.n Bohnenkaffee verwendet. Keine Hau»srau, die dieS noch nicht gethan, säume länger, den gesundheitlich so werthvollen und geschmacklich so vor- züglichen echten Kneipp-Kaff-e einzuführen. Doch sei sie auch gewarnt, da vielfach »»iderverthiae Nachahmungen in gewinnsüchtiger Absicht und in auf Täuschung berechneter Verpackung dem Säufer aufzudrängen versucht werden. Natürlich entsprechen diese dann den Erwartungen nicht, die mit Recht an den echten Saibeeinerschen Äneipp-SRalz-kaffee gestellt werden. Borsicht beim Einkauf ist daher im eigenen Interesse nothwendig. Man verlange ausdrücklich und nehme nur den echten, allein mit Bohnenkasseezrschmack versehenen Kathreiner'» Kneipp-Malzkafsee in Originalpa-keten mit dem Bilde de» Pfarrer» Kneipp und dem Namen Kathreiner. Jede andere Marke oder offen zugewogene Waare weise man entschieden zurück. Bon bSSwilUaer Seite wird die Nachricht zu verbreiten sgesucht, dost seit dem Tod« Pfarrer Kneipp'» dieser Malzkaffee nicht mehr erzeugt werd« und an dessen Stelle ein andere» Fabrikat Sekreten sei. Niewand lasse sich durch diese völlig unwahre lachricht täuschen, denn wie wir schon früher einmal mit-getheilt haben, ha« die Firma Kathreiner für ewige Zeiten vom hochseligen Herrn Prälaten Kneipp da» Rechl erworben, seinen Namen und sein Bild al» Scfjupmarfe führen zu dürfen und wird der allein echte ftiu ps Mc: wie bi»her in gleich trefflicher Qualität in den Handel gebracht. Hie H»tser»««z ist kein Axderltit. Wenn man gut und billig bedient werden will, wende man sich vertrau-enSvoll an die unten stehende Firma. Man bekoninit daselbst einen guten Winterrock um fl. 16. einen Stadtpelz, Bisam, Prima-Sorte um fl. 6S, einen Pelz-Saeco fl. 20, einen Loden-Anzug um fl. 16. einen Salon-Rock um sl. 2V, ebenso die feinsten Sorten. 5 i> r F! ichr> passe »deß wird da# Veit, retour? e-gefttn. 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