^^» tHH^. ^>i^ Ailltlicher Theil. M»^ k- und f. Apostolisch? Majestät haben mit "nyljchft^ Erschließung vom 29. September d. I. Wn>!?"> ^'" ^'tel und Charakter eines Hof- und . nlNmalrathe« bekleideten Seclionsvalh , ^"'" nämlich die Clubs des liberalen Centrums vttbll k ^^btiroler sowie die außerhalb jedes Partei« der n 6 slehendln Abgeordneten mit den beiden Clubs ^ftvlis''!^" ^b/". um mindestens 28 Stimmen der heile« " ^^legen ist, während in solchen Ungelegen-Ul,d x' '" benen der Cotonini-Club, die Süoliiow "'ei, !i> genannten ..Wilden" mit der Rechten stim-Elim. ^"' bie M.hlheit dcr letzteren etwa fünfzig Yjeit^n - betragen wird. Das ist ein numerisches hch n ' welches der Regierung einen kräftigen ^c> '^" parlamentarische Action zu vielen ver- heria^^^llcher Beziehung hat der Verlauf der bis-tlh^." Sihutigkn des Abgeordnetenhauses den Beweis "'Hl , ^"^ Rechte und Linke einander bei weitem !0l,l^° shroff g^Me». stehen, wie von gewiss»,, l>l löhlil^'' H'lfe der Rechten, der maßvolle und ver->io^ ^ ^ou der Elöffnungireden dirscr beiden Func-^' die gewissenhafte Btrücksichtiszung der Mi- norität bei allen bisherigen Nntzschusswahlen, die Nominierung eines Abgeordneten drr Linken zum Obmann'Stellvertreler des Adressansschusses: Nlldirs meist darauf hin, dass man auf beiden Seilen des Hauses best'sscn ist. Mäßigung walte,, zu lassen und durch thunlichstes Entgeglukommen den Vlweiö zu erbringen, dass die in der Alle» höchsten Thronrede ent» halten? väteiliche Mahnung des Monarchen zur Ve<-söhnlichtVit anf fruchtbaren Boden gefallen ist. Mag sein. dass späterhin bei der Ndresbdebat'e oder bis die angekündigten größeren Gesehuurlagen auf die Tages-ordnung gelangen werden, die bestehenden Gegensätze markanter zutage treten werden, aber der Umstand, dass die beiden großen Parteien des Hauses gleich bei Beginn ihrer parlamentarischen Thätigkeit sichtlich bestrebt sind, versöhnliche Tendenzen zu zeiqen, lässt die Erwartung gerechtfertigt erscheinen, dass auch weiterhin nur sachliche aber nicht persönliche Gründe für deren Verhalten maßgebend sein werden. Unteistilht wird diese Hoffnung durch den Inhalt dcr bisher fowohl seitens drr Lixken als der Rechten im Abgeordnetenhaus« eingebrachten Initiativantiäge. Derselbe ist nämlich fast ausschließlich wirtschaftlichen Chmnklers nnd hat materielle E,leichterungen und Begünstigungen für die Landwirtschaft, das Gewerbe, dn, Beamteustand ic. zum Zwecke. Dieser Wettbewerb der beiden großen Parteien des Hauses darf vielleicht nicht mit Unrecht als ein Anzeichen betrachtet werden, dass Rechte und Linke, im Eir.llange mit den in der Allerhöchsten Thronrede niedergelegten Grundsätzen gewillt sind, den Schwerpunkt ihrer Thätigkeit in der nunmehr begonnenen Session auf das wirtschaftliche Gebiet zu verlea/n — rin Bestreben, welches den Wünschen der Bevölkerung ohne Unterschied der Na« tionalität und der politischen Parteistellung sicherlich am meisten entspricht. Die bisherige Erfahrung hat eben gelehrt, dass mit dem leeren Parteigezänle niemandem weiter gedient ist als jenen Elementen, welche, um im Tnlben fischen zu können, den Streit nm des Streites willen suchen. Diesen Elementen wird aber hinfort kein gewissenhafter Abgeordneter, mag er nun anf der rechten oder auf der linken Seite des Hauses feinen Sitz hab.n, in die Hände arbeiten wollen. Im ganzen genommen, dmf fomit schon heute ausgesprochm werden, dass die neue Session d?s Reichsrathes unter sowohl für den Staat wie für die einzelnen Schichten d?r Bevölkerung günstigen Auspickn begonnen hat. Mögen auch, wie der ncu-gewähltc Präsident in s«imr beifällig aufgenommenen Antrittsrede betont hat, bei den Berachungen des Hauses miiunter schwierig auszugleichende Gegensätze zum Ausdrucks kommen, so bürgt doch das biiherige Ve> halten der überwältigenden Mehrheit der Mge-ordn-ten ohne Unterschied der Parleistellung dafür, dass die Erörterung dieser gegensätzlichen Anschauungen nur der Gewinnung der Wahrheit und der Beförderung des allgemeinen Wohles gewidmet sein wird. Gewerbliche Sonntagsruhe. Vlelscitigl' Wünsche berücksichtigend hat bekanntlich der Handelsminister im Einvernehmen mit dem Mi« nister des Innern und dem Minister für Cultus und Unterricht eine Verordnunn erlassen, durch welche mehrere Bestimmungen der Verordnung vom 27. Mai d. I. betreffend die Gestaltung der gewerblichen Arbeit an Sonntagen, bei einzelnen Kategorien von Gewerben ergänzt, beziehungsweise abgeändert wird. Darnach werden in die Kategorien oon Gewerben, für welche die gewerbliche Arbeit an Sonntagen wegen Unlhun« lichkeit einer Unterbrechung des Betriebes gestattet wi,d, noch eingereiht der elektrotechnische Betrieb zu Belenchtunaszwecken (die Sonnlagsarbeit ist zum Ve< Hufe der Beaufsichtigung und Bedienung der conti« nuierlich betriebenen Kessel, Maschinen und Hilss« apparale gestattet), dann Hopfendarren und Hopfen-schwefrleien (die Sonntagsarbeit ist in den Monaten September bis einschließlich Dezember gestatte»). Sodann wird H 11 des Abschnittes ö, in welch letzterem diejenigen Gewerbe aufgezählt werden, welchen im Hinblicke auf die Bedürfnisse der Consumenten die Sonniaasarbeit gestattet wird (nämlich Bäcker, Zucker-, Kuchen« und Mandolellibäcker, Fleischhauer und Wildprethändler, Fleischselcher und Wursterzeuger. Gast- und Schankgewerbe, Erzeugung und Verschleiß von Sodawasser, Photographie, Friseure und Raseure, Badeanstalten, Handel mit Lebensmilteln, Fragner, Greisler, Höckler. Obst-, Milch, und Mehlhändler, Griesler, Spezerei«. Colonialwaren- und Delicatessen-Händler, Mineralwässer-Händler, dcmn Blumenhändler), folgendermaßen abgeändert: „Alle anderen Handels-gewerbe, nämlich sowohl die Handrlsgewerbe im en« geren Sinne als der den Productionsgewerben zu« stehende Verschleiß ihrer Waren: Die Sonntagsarbeit ist fiir den Warenverkauf, und zwar: 2) in den Stadt« gebieten von Wien und dem Wiener Polizeirayon, in dem Stadtgebiete von Prag und dem Prager Polizei« rayon, in den Stadtgebieten von Trieft, Lemberg, Graz und Brunn, endlich in dem Stadtgebiete von Kialau und dem zum Krakauer Polizeirayon gehörigen Stadtgebiete Podgörze, ferner in Ortschaften, welche nach der jeweilig letzten Volkszählung mindestens 20 000 Einwohner zählen, in dem dermalen zuläs-sigen Umfange, längstens aber bis 12 Uhr mittags; d) in den übrigen Ortschaft» in dem dermalen zu» lässigen Umfange, längstens aber bis 5 Uhr nachmittags gestaltet." — Hiernach wird auch die im vorletzten Absätze der Ministerial »Verordnung vom Jemlleton. Im Oktober. Eine Stizzc aus den steirischcn Vcrgcn. Wq " Atover sind die Tage kurz. Obwohl rs noch "li Hz /" "achmiltag war und der Himmel klar, brach ^r!» ^ Dunkelheit schon stalk herein. Drinnen ^r dn« Väumen hatte die Dämmerung sich dicht ^liltter ^e Gras und die feuchte Schicht gefallener ^Nst ablagert, h^ ihr letztes Leben in einer süß^n !"'"de8 ^tneten. welche der leichte Hauch des Abend, ^lnelte^t einzelnen Stellen zu einem Wohlgeruch ^uin,^ k ^"^ ""b würzig, wie keiner, den der >tfl. ^"vorbringt. Den Himmel halte das «bend-^borhl,? "Hl erreicht; noch blau, mit einzelnen ^N a'l^'^" Sternen, stand er über dem roth und >>r Ebenen Wulde, in dessen Farbenreichthume ^lbsiän?.! e Vaum etwas für sich wurde, etwas lvar. ^yeres. als er in der grünen Zeit gewesen >che>t"l"" der Sommer und die guten Zeiten "ich» ^. ?°"'"e gleich, aber der Herbst macht z"« nlle °b alle ernsthafter, sondern stellt sie "? sie ö"l Rede. jeden auf seine Weise; noch "? all«. l ""t Blättern bedeckt, aber die Linien ^lt dez w"b"s gewordm, und die eigentliche Ge. ^"dks^umes jst ^ zu erkennen. Und diese «rrr. ""g wird mit jedem der kurzen Tage sicht- Durch den Wald gieng ein einsamer Mann; in der st'llen Lust hörte man deutlich seine Schritte ouf dem durch starken Abendlhau gefestigten Wege. Er gieng nicht rasch, nnd es war ohne Schwierigkeit, dass sein Hund, der beständig raschelnde Excmsionen zu beiden Seiten im Unterholz machte, ihn wieder erreichen konnte, selbst wenn cr etwas weit fort gewesen war in seinen Untersuchungen von etwas, wovon er selbst noch nicht recht wusste, was es sein sollte, sondern es bloß für möglich hielt, dass es sich zeigen und ihm das eine oder das andere zu verrichten geben würde. Der wandernde Mann hatte ein sonnverbranntes und gesund yesärbtes Antlitz und klare, lebhaste Augen, aber sowohl in seinem schönen Bart als auch im dunklen Haupthaar war einiges Grau zu bemerken, ob« gleich er nicht darnach aussah, viel über die Dreißiger zu sein. Er war in Iägeitracht, trug aber keine Büchse in der Hand, sondern nur einen friedlichen Stock. Er aieng langfam, weil er den Wald sehr liebte, und fand, dass es ihm sehr wohl that, in ihm herumzuwandern an dem klaren Ottobettag mit der erquickenden Frische in der Luft. Er halte den Wald sehr lieb. und war seiner Liebenswürdigkeit und Anmuth gar nicht überdrüssig, obgleich er sie zum täglichen Gebrauch hatte und es sein Berus war, in ihm herumzustreifen; er war nämlich Finster jener Gegend. Uebrigens halte dieser Wald zugleich das Interesse der Neuheil für ihn; es war nicht viele Monate her, seit er diesen Posten erhalten, der durch einen Todesfall erledigt war. Sein Vorgänger war ein alter Mann gewesen, der in den letzten Jahren so wenig wie mög« lich gethan, und deshalb seinen District in einem sehr mangelhaften Zustande zurückgelassen hatte, der einem jungen thatkräftigen Mann, der feinen Beruf lieb hatte, genug zu thun übrig ließ. Darum streifte er denn auch von früh bis spät da herum und hatte seine neuen Wälder schon sehr ins Herz geschlossen. Jeder Wald war in seinen Augen schön, dieser aber weit schöner, als der, wo er bis jetzt gelebt hatte. Das Waren dünne, verkrüppelte Waldstriche gewesen, hier aber war er auf eigenem Grund und Boden und be» dkck«e bald in dichten Massen sich senkende Thäler, bald hob er sich wieder auf schönen Höhen empor. Es lohnte sich, in solch einem Walde herumzustreifen, sein Leben zu beobachten und in ihn Ordnung zu halten. Das fühlte er auch, und zugleich kam es ihm vor, als ob damit alles erfüllt fei, was er sich sü» seine Stlllui'g erwünscht und erträumt hatte, ja, als ob der Wunsch in weit höherem Maße erfüllt worden wäre, als er jemals erwartet hatte. Die Art der Aufgaben, die ihm hier gestellt waren, die Gegend, ja fogar die Wohnung «nd der Gehalt, alles war, wie er es sich gewünscht hatte. 6s kam ihm fast wunderlich vor dass er cö stch gar mcht an-ders wünschen konnte. U„d doch konnte sich daneben ein Verwundern darüber einstellen, dass er — ja, er konnte sich das nicht recht erklären — aber schließlich war eS doch anders, als wie er es sich gedacht hatte, dass es sein muss, wenn einem alles geworden war, was man sich wünschte. Laibacher Zeitung Nr. 229 1858 8. Oktober lss5> 30. Juli 1885 enthaltene Zeitbestimmung abgeändert, soweit dieselbe mit dem Vorstehenden im Widersprüche steht. Ferner ist nach Punkt 12 des Abschnittes V. noch folgender Punkt einzuschalten: „Unaufschiebliche Arbeiten behufs Anfertigung und Reparatur chirurgischer Apparate und Instrumente, Arbeiien unaufschicblicher Art behufs Reparatur von durch Unfälle beschädigten Fuhrwerken, dringende Hufbeschwgsarbcilen, dringliche Udaptierungsarbeitcn an Wohnungen innerhalb des Zeitraumes von 8 Tagen vor bis 8 Tagen nach dem gesetzlichen Ausziehtermine, dann Schlosser- und Glaser-Arbeiten zum Zwecke unaufschieblicher Reparaturen und Instandsetzungen, als: Einschneiden von Glasscheiben, Arbeiten an Schlössern und Schlüsseln, dürfen auch an Sonntagen vorgenommen werden." Weiter wird im Hinblicke auf die Bedürfnisse des öffentlichen Verkehrs die Sonntagsarbeit gestattet bei Güterbeförderung zum Behufe unaufschiebbarer Transportierung militär-ä'rarischer Güter, dann bei gewerblichen Arbeiten vorübergehender Natur, welche aus öffentlichen, insbesondere sicherheitspolizeilichen Rücksichten unauf-schieblich sind, wie: Arbeiten, welche infolge von Elementar-Ereignissen, durch Bruch von Wasser- und Gasleitunasröhren bedingt sind; Pölzungen von Häusern, unaufschiebliche Arbeilen für Straßen, Brücken und Eisenbahnen; unaufschiebbare Arbeiten bei Ocffnung und Schließung von Grüften; Herstellung von Decorations-arbeiten bei feierlichen Anlässen. Diese im Reichsgesetzblatte vom 1. d. M. veröffentlichte Ergänzungs-, beziehungsweise Abänderung!^ Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Kundmachung in Wirksamkeit. Politische Uebersicht. Inland. (Parlamentarisches.) Mit der vorgestrigen Sitzung des Adressausschusses beginnt die eigentliche innerpolitische Campagne. Die Minister werden zweifelsohne aufgefordert werden, über einzelne Fragen und Angelegenheiten Auskunft zu geben, und es ist nicht ausgeschlossen, dass dabei auch die auswärtige Situation gestreift werden dürfte. Wann die Adressdebatte im Plenum beginnt, ist auch noch nicht annäherungs-» weise festzusetzen; es scheint die Geneigtheit vorzuherr-schen. dem Herrenhause das erste Wort zu lassen. Nachdem nun Baron Hübner, der Majoritats-Bericht-erstalter des Oberhauses, am Montag, den 12. d. M., dem AbressauSschusse den Entwurf einer Adresse vorlegen wird, und von diesem es dann abhängt, ob auch die Minorität ihrerseits eine Adresse einbringen oder aber jene der Majorität bloß zu amendieren versuchen wird. so dürfte die Debatte im Plenum des Herrenhauses auch schwerlich vor dem Ende der nächsten Woche beginnen. Der Sesfionsabschnitt wird jedenfalls länger dauern, als ursprünglich beabsichtigt war, und infolge dessen werden die beiden Häuser des Reichs-ralhs und die Delegationen gleichzeitig tagen. Das Abgeordnetenhaus kommt auch so in die Lage, das Präsidium definitiv wählen zu können. (Bischofsconferenz.) Es fcheint, dass in der nächsten Zeit abermals eine Bischofsconferenz in Wien stattfinden soll. Mehrere auswärtige Bischöfe, wie jene von Linz, Tt. Polten und Krakau, sind bereits in Wien eingetroffen, andere werden in den nächsten Tagen erwartet. Die bevorstehende Adressdebatte des Herrenhauses wird die Spitzen des österreichischen Episkopats in Wien versammeln. Wahrscheinlich wird in erster Linie abermals die Congrua-Frage und insbesondere die Durchführungsverordnung zum Congrua-Gesetze die Kirchenfürsten beschäftigen. Eine öffentliche Declaration des Vifchofs Dr. Missia im Laibacher „Diöcesanblalt" hat ja die Erörterung dieser Frage bereits vor längerer Zeit angekündigt. (R ebla us«U n g eleg e nh e i l.) In einer der jüngsten Sitzungen des Hohenwart'Clnbs brachte Abg. M. Vosnjak die Frage der Grundsteuer für die von der Reblaus befallenen Weingärten zur Sprache. Nach dem jetzt zu Recht bestehenden Glundsteuergesehe darf sich die Grundsteuer nur alle 15 Jahre abändern, also müssten die Besitzer der bis nun von der Reblaus zerstörten Weingärten noch volle 9 Jahre die hohe Weingartencultur-Steuer zahlen. Abg. Vosnjak bezeichnete einen solchen Vorgang als eine ernste Ungerechtigkeit und ist der Ansicht, dass eine solche Bestimmung getroffen werden mnfs, damit die hohe Weincultursteuer aufhört, sobald die Reblaus uuf einer uder der anderen Grundparcelle constatiert wird. Abg. VoSnjak meint, es gebe zwei Wege einzuschlagen, um die Sache in Fluss zu uringen; der eine Weg wäre durch Einbringung einer Interpellation an den Finanz-minister, der zweite Weg wäre die Einbringung eines bezüglichen Gesetz-Abänderungs'Antrages. Schließlich wurde ein Comite, bestehend aus den Abgeordneten M. Voönjal, Vitezic und Poklukar, gewählt; dieses Comite hat die Aufgabe, sich mit der Regierung diesbezüglich auseinander zu setzen und dann im Hohen-wart-Club die nöthigen Anträge zu stellen. Ausland. (Die Wahlen in Frankreich) ergaben ein geradezu verblüffendes Resultat; die Ueberraschung, welche dieselben der politischen Welt bereiten, ist größer noch, als jene durch die ostrumelische Revolution. Bezüglich letzterer wusste mau wenigstens, dass es südlich wie nördlich des Balkans brodelt und gährt und gelegentlich eine Explosion erfolgen werde und müsse, wenn auch der Zeitpunkt derselben nicht im vorhinein bestimmt werden konnte; dass die Wahlen in Frankreich den Monarchisten einen so kolossalen Stimmenzuwachs bringen werden, ahnte kein Mensch; noch am Tage nach den Wahlen nicht, als bereits eine erkleck« liche Zahl von conservaliven Siegesbulletins ein-gelaufen waren. Cassagnac. der sonst so sanguinische Wahlmacher der conservative« Coalition, verkündete triumphierend, die Conservativen würden in der nächsten Kammer über nahezu 200 Stimmen verfügen, sie würden eine so starke Minorität bilden, dass die republikanische Mehrheit mit ihnen werde rechnen müssen. Heute ist die „sanguinische" Prophezeiung des Partei« führers, der doch einen Einblick in die Wahlvorgänge hätte haben sollen, weit überholt. Es liegt keineswegs außerhalb des Bereiches der Möglichkeit, dass die monarchistische Coalition der Bonapartisten und Orlea« nisten die absolute Majorität in der Deputiertenkammer erlangen. (Die Wahl des Regenten von Braun-schweig) wird wahrscheinlich am 19. d. M. stattfinden. Die Vorfragen sind, wie man der „Magdeburger Zeitung" mittheilt, auf Grund der Conferenzen, welche unlängst zwischen dem Fürsten Bismarck und dem Grafen Görtz!H ^ dann erst die Fraye etwaiger Compmsaliolm» andere Valkan^Staaten in Erwägung ziehe". ^, (In Aulgarie n ) ist man unablWg" p bemüht, die „Union" vollständig unter Da°) <, Fach zu bringen. Die bulgarische Deputation >" doch vom Zaren empfangen, und zwar am Sa« ,,. die officielle Antwort lautet indessen nicht !" ^ mulhigend, als man bulqarischerseils gewilnsH' ^ Diese Antwort stimmt übrigens niit der dein ^ ^ denlen der bulgarischen Nationalversammlung, ^^ bulov. auf ein Telegramm desselben Mkloni^ Mittheilung überein, des InHalls, dass dem o die bulgarischen Interessen stets am Herze» '"„ dass er aber die ohne sein Mssen vollMene l nicht gutheißen könne. — Mancherlei E'sa?" ^ aus früherer Zeit dürften übrigens die beM'^ Kreise in Bulgarien veranlassen, sich durV .^ officiellen Aeußerungen des Zaren nicht entm"^ zu fühlen. ...sls, (Italien.) Der bisherige italienische Vollöl am kaiserlichen Wiener Hofe, Gmeral-Lieuteüaw ^> Felix Nicolis de Nobilant. ist von seinem "" zum Minister der auswärtigen Angelegenheit <., nannt worden und hat bereits sein Nbberufun^^ ben überreicht. Graf Nobilant wird Ende dieser ^ Wien verlassen und sich an das Hoflager in.-" ^ begeben, um den Eid in die Hände des Könlst ^, zulegen, und wird sodann seinen Posten in ^ treten. Tagesneuigkeiten. ^ Ihre Majestät die Kaiserin haben, '"'^ „Brünner Zeitung" berichtet, die Nllerhöchstd"' „-von dem Olmützer Museumsuereine durch ein " ^ Comite überreichten Stickerei-Arbeiten anzunehme »^ dem genannten Vereine zur Hebung der Hauswo einen Beilrag von 200 fl. zu spenden geruht. — (Ueber das Dynamit-Ntt ent"^ Dux) wird vou dort unterm 5. d. M, gemeldet' ^ morgens um halb 4 Uhr befanden sich noch ^»zii»' in dem neben dem Vereinszimmer gelegenen ^ '^H mer; drei davon spielten Billard, drei saßen be>'" ^ und der Wilt auf dem Sopha. Plvtzllch ben'"" ^ Wirt einen Lichtschein in dem Vereinszlmlnel, .^, wollte ei sich erheben, um nach der Ursache z« >^ ^ da auf einmal — kaum, dafs er aufgestanden . ^ folgte ein furchtbarer Krach, dass das HauS >"! ^" Grundfesten erbebte. Thüren und Fenster wurvl ,« unsichtbarer Gewalt zertrümmert. Glasscherbe" '^ mit heftiger Gewalt inS Zimmer, der Wirt und ' ^! liche Gäste, auch die auf Stühlen saßen, w""' M Vehemenz zu Boden geschleudert, und dichte Sta^ ^d drangen ins Gastzimmer. Sämmtliche Thim^^lit' Fensterrahmen sind herausgerissen und in Stücke i j,,, tert. ebenso die Thüren selbst. Ein starker M^l" Hofraum sowie daS Hofthor sind in Stücke z^> Das Quantum Dynamit muss. wie Fachleute bey ^ mehr als ein Kilo gewesen sein. um eine M. Al-kung auszuüben. Man sieht unter dem Fenster Daran und an das, was er im Laufe des Tages ausgerichtet halte, und an feine Zukunftspläne für das Wohl des Waldes dachte er jetzt in unbestimmter All-gemeinheit, aus dem einen Vorstellungskreis in den andern übergehend, und nur hie und da durch den Hund gestört, wenn er von seinen Excursionen zurückkam und es für nothwendig hielt, ihn ausdrücklich darauf aufmerksam zu machen, dass er zur Stelle sei. Der Weg gieng nun bergan, und oben aus dem Hügel — noch ein Stück Weges fort — erblickte man zwischen den Bäumen ein langes, niedriges Haus, aus dem einige Lichter hervorschimmerten. Er stand stille. Es war sein eigenes Haus und doch machte es einen fremdartigen Eindruck auf ihn, in diesem Augenblick die bereits angezündeten Lichter zu sehen, die ihm in der halbklaren Dämmeruug ent-gegenglänzten. Er war ein einsamer Junggeselle, aber diese Lichter sprachen Plötzlich zu ihm von Heim und Familie. Es waren übrigens Erinnerungen an Verstorbene, die leise geweckt wurden; er gedachte einer Schwester, das einzige Kind außer ihm, die er sehr aeliebt und an die er sich eng angeschlossen hatte, denn ihre Eltern halte sie sehr früh verloren. Er wusste nicht, woher es kam, dass er so lebhaft an sie denken musste, wie er so dastand in der Dämmerung h'er draußen im Walde und nach den schimmernden Lichtern blickte, — an sie in ihrer frohen Kindheit und frohen ^u« gend .... Und da berührte ihn in dieser Verbindung der Gedanke, dass er vielleicht das längste Stück seines Lebens hinter sich habe, mit größerer Gewalt als je vtther. Und wenn er zurückblickte, schien es ihm doch nur eine kurze Strecke Weges zu sein. Es war nicht so wie in^der Jugend, wo es einem schien, dass man owohl ein langes Stück hinter sich hatte, als auch eine Unendlichkeit vor sich. eine unbegsenzte Menge Zeit, die eine unbegrenzte Menge Begebenheiten, Ueber-raschmMn und neue Wendungen in sich schließen konnte. Nun wusste er genau, was die enthalten würde, die noch vor ihm lag. Da standen keine Ueberraschungen zu erwarten; vor sich halte er nicht gleichsam eine große Landschaft, von einem Schleier verhüllt, sondern nur einen bestimmten Weg, von dem er gut wusste, wohin er führte. Es war merkwürdig, wie klar ihm das heut« Abend wurde. Er fieng wieder an zu gehen. Ja, hier in feinen Wäldern zehn Jahre, zwanzig Jahre bleiben, vielleicht etwas mehr, kurz, eine Reihe von Jahren, die nicht so arg lang war, wem» er jetzt auf eine enlfprechend lange Zeit zu-ückschaute. die er zu Ende gebracht hatle. Und wenn die Zeit vorüber war, würde man ihn eines Tages aus dem Hause dort oben heraustragen und lhm gerade auf diesem Wege das letzte Geleite geben. vieUelcht an einem Tage genau wie dieser. Er selbst musste dann da droben seine große Rechenschaft ab-V^' "^r was dann hier unten nach ihm? Dieser Wald wmde auf feinen Nachfolger gerade so heiab« chauen w,e auf ihn. und sein Nachfuhr würde gerade so an lhn denken wie er an seinen Vorgänger mit derselben Glelchgiltigkeit. und vielleicht fii.de,,, dass er seine Sache ziemlich schlecht gemacht, auf eine veraltete, verkehrte Art. Nein, gleichviel;, es konnte nichts nützen, über diese Sache zu grübeln; so wie es ihm gehm würde, war es schon so vielen anderen geganaen. >^ jhB zusehen, seine Arbeit so gut und gewissenhaft s^l^ als er es vermochte. Es war besser daran z" « ^ wenn er so im Walde herumgieng. Aber ja, ". jD das Wunderlicht am Walde, dass man in «tM ' c ^ dazu kommt, an das zu denlen, was eineM " „nv Herzen liegt. So war es wenigstens nut >v dem Walde gewesen. ^ >h^ Nun waren es oft ernste Gedanken. " f^ kamen; es gab eine Zeit, wo es ganz ande" , ^ liche Bilder waren, lichte schöne Traumbilder ,^^ Zukunft, und was sie bringen sollte, die da ""'aM" und ihn begleiteten. Und in ihnen spielte z" ^ü, die eine oder die andere weibliche Gestalt "^hl^ au« dem leichten Frühlingsgrün oder deM ^m^ des Herbstes enttauchend. unter das dich" '^„lle" grüne Laubdach gleitend und sich zwischen t>en Winterstämmen verbergend. . . Ellv^ Das war in den jugendlichen Zeiten oei „^ tungen so gewesen, als er viel vom Leben Y^' P" meinte, es berge einen so reichen Schatz >n l .^ mit hatten jene weiblichen Gestalten was 5" g>M' Aber weder halte er die Rechte noch °^,i s. Schatz gefunden; gleichviel! es waren gute o^Fe Wesen. Wie hatten doch übrigens derartige Aa und Erwartungen alleS um ihn her gesch"'"" s a' der und Felder, jede Landschaft wurde A Mese^ derem und zu mehr, als wonach sie zue/N ., M,« hatte. Na, nun war das ja anderS, "«" ^ t>a' man ja zu sich selbst sagen, und schon 1" h^ H man es so gut habe. dort, wo man sich a"" « (Fortsehnn« folgt.) » ^bacher Zeitung Nr. 229 1859 8. Oktober 1885. nan. ?"^' auf der dem Hofraume zugekehrten Seite. ., "Deutlich die Stelle, wo das Dynamit gelegen und zn., kploswn gebracht wurde. — Ueber die Person des Mali. r" ^ bis nun gar nichts bekannt. Auch das tele, '^ 2°"M in Dunkel gehüllt, — Wie auS Prag dem N ""^' vermuthet man dort allgemein, dass .^.""brechen ein Nache-Act zugrunde liege, Wir Nebä/>n nicht daran, dasö es den Anstrengungen der d!nas n 2^"aen »y,^^ ^j<. nichtswilroigen Indiuidnen H.!!'") i« machen, welche nicht nur den Ruf der Stadt droh b" der deutschböhmischen Bevölkerung be- >n M?^^rrain.Curorte.) Prof. Dr. Oertel Nie, »!< ^" ^ eiue größere Neife angetreten, deren luna? ^"ichtung von Terrain.Curorten zur BeHand. 3e!tf> kranken mit Kreislaufstörungen. Herzleiden, la«. ö u"d Fettsucht. Veränderungen im Lungenkreis. Va!. '^ ^' Zunächst wurden in Deutschland Vaden-^''"Oesterreich Ischl. der Semmering Ninl r ^" zu solchen Curorten ausersehen, Als N ' "ginnen sind von demselben bereits Meran-Mais. zen.Gries und Arco eingerichtet und für die Kranken "Mnet worden. EaniK»" (Zurückgebliebene Schwalben,) berae» l? °^"^^ ""^" vom Südabhange des Sviel-btn s Brunn aus mehrere Schwärme von Schwal-lcheinl^ '' ^che in den Lüsten kreisten und wahr° Elid, ^"" günstigen Wind abwarteten, um nach dem btn w?" ^'^"'- Nachdem der Wandertrieb der Schmal-ü«it s' bekannt. Anfangs September — um welche leicht ir."^ gewöhnlich verlassen — den Höhepunkt er-anlu' « ^ merkwürdig, so viele Nachzügler dort noch lelt« b ^" Anbetracht des in den Alpenländern be-nuf jf, ^^brochenen Winters laufen dieselben Gefahr, ?lem Fluge zugrunde zu gehen. Louil'c^ne Reise um die Welt.) Der Prinz die ^ "apoleon tritt am 26, d. M. eine Reise um !ch!«t ""' ^°" einem Marlne - Officier begleitet, dtltn " ^ ^" Marseille ein. um zunächst nach Alexan-Ez^. l" reisen. Nach einem kurzen Aufenthalte in Ehan? ^M er sich nach Singapore. Saigon und Mte'n m ^" längsten dürfte er sich in Japan auf-"nch >.' °" dort wird er nach San Francisco und h°tl , .^reinigten Staaten fahren, im Juli in New' Dir Q,',. ^en und von dort nach Europa zurückkehren. Vlon°. """ für diese Reise ist auf sieben bis acht " ^anschlagt. "hr ^ (Uhr und Herz) Eine gewohnliche Taschen-"lal in .^ ^l) mal in einer Stunde, folglich 411 840 Vli s' f^m Tage, 15042^560 mal in einem Jahre, ^lltll ?^^" Behandlung geht eine Taschenuhr zu-sir i5s^^ 2"^" richtig, und in diesem Falle würde Netall 6606 ""l Picken. Eine Uhr ist von hartem NtulH, 2'tnacht. aber es gibt eine andere merkwürdige l>(M ' ^ aus weit weicherem Stoff besteht und doch tlnen. ^ in einer Stunde schlägt. 120000 mal in ^uert ^' 43 830000 mal in einem Jahre. Sie Wlltdp ^ Wohl. jedoch nicht oft, 100 Jahre, und bt"ll5 ^"" 4 383 000000 mal fchlagen. Man sollte lchNkll,' ^ Maschine müsste, da sie so weich ist. sich Iedeil, ^nutzen als die andere, aber dem ist nicht so. hren N? 5"l diese kleine Maschine bei sich und kann schlag fühlen: sie ist das Herz, tr!«„7^ (GräsSl icher Mord.) Wie man aus ^Nn ""^t' Wurde in Vosentino unweit Levico ein ^^ "mordet und verstümmelt. Man fand die ab- geschnittenen Theile seines Körpers an einem Baume hängen. — (Wenn Stubenmädchen nicht ra« sieren können) Stubenmädchen: Hier sind meine Zeugnisse, gnädige Frau. — Frau: Bei wem haben Sie zuletzt gedient? — Stubenmädchen: Bei der Frau Gräfin Y. — Frau: Ah! Das ist die kleine Dame mit dem braunen Teint und kohlschwarzen Haare»? — Stubenmädchen: Ja. — Frau: Und weshalb wurden Sie dort entlassen? — Stubenmädchen (verlegen): Weil . . . weil ich nicht rasieren kann l Local- und Provinzial-Nachrichten. -(Die Reise Ihrer Majestät der Kai. serin.) Ihre Majestät die Kaiserin ist auf der Yicht „Miramar" vorgestern nachmittags halb 2 Uhr im Hafen bei Ragusa angekommen. Nach dem Besuche der Insel Lacroma setzte Ihre Majestät um 4 Uhr 10 Minuten nachmittags die Reise gegen Süden fort. — (Mobillsierungs-Gerüchte) Mehrere Blätter brachten gestern die Nachricht, dass angesichts der kriegerischen Vorkehrungen der Balkanstaaten auch in den militärischen Kreisen Oesterreich-Ungarns seit einigen Tagen der Plan einer theilweisrn Mobilisierung in Be» rathuug gezogen wurde und dass schon bis znm 20sten Oktober ein Theil unserer Flotte in Kriegsbereitschaft gesetzt Werden soll. Wir sind von compete nter Seite zu der Erklärung ermächtigt, dass diese Nachrichten jeder Begründung ent-b ehren. — (Todesfall.) Vorgestern abends ist im Schlosse Kaltenbrunn im Alter von 82 Jahren die Witwe deS gewesenen Präsidenten der krainischen Land' Wirtschastsgesellschaft. des Gründers der Papierfabriken in Iosefsthal. Zwischenwässern und Görtschach, Fidelis Terpinz. eine Schwester des kürzlich verstorbenen Herrn Isschko. Frau Iosefine Terpinz. einem Schlaganfalle erlegen. Die Verblichene war eine edle Frau im wahrsten Sinne deS Wortes, eine Frnmdin aller edlen humani-taren Unternehmungen, eine wahre Mutter der Armen. DaS Leichenbegängnis findet vom Schlosse Kalteubrunn aus morgen nachmittags statt. Die gesummte Bevölte. rung, insbesondere die Arn«n der Landeshauptstadt, werden der edlen Frau stets ein dankbares Andenken bewahren. — („Närodni Dom") Ueber den Stand und das Vermögen des Vereins ..Närodni Dom" mit Ende September l. I. kommt uns vom Verwaltungsauöschusse des Vereins folgender Ausweis zu: 1.) Angelegt bei der krainischen Sparcasse und bei verschiedenen slovenischen Vorschussvereinen (die Interessen nicht mitgerechnet) 32 659 st, 58lr.; 2) an lrainischen Grundentlastungs-Obligationen vom 1, November 1851 5250 si; 3) an Casfebarschast 158 si 96 kr. zusammen 33 068 st 54 kr. Außerdem das Inventar. — (Selbstmord.) Gestern früh wurde in Kla< gen fürt der Leichnam eines Mannes nächst dem Landungsplatze auf der Lend aus dem Cauale gezogen. Der. selbe hatte sich zuerst einen Nevolverfchufs in den Kopf gejagt und stürzte sich Wahrscheinlich — ob zu schlecht getroffen — ins Wasser. Als den Unglücklichen bezeichnete man. Wie die „Klagenfurter Zeitung" meldet, einen Bergzahlamts-Controlor aus Idria, welcher mit seiner Frau und Schwägerin seit ein paar Tagen sich im Gasthaus zum „Großglockner" einlogiert hatte. Bei dem Selbstmörder fand sich ein Brief vor. aus welchem hervorgeht, dass er den Selbstmord infolge eines unheilbaren Magenleidens an sich verübt habe. Außer dem Brief wurde auch eine Barschaft von 32 Kreuzer bei demselben vorgefunden. — (Besitzwechsel,) Das Haus vulgo ..beim Sikc" in der Vegagasse, früher dem verstorbenen Herrn Josef Mateusche gehörig, wurde von den Erben dem Herrn Skof aus Unterschischka, Besitzer des Hauses bei der sogenannten „Naca Mica", um den Betrag von 11500si. verkauft. — (Von einem Mühlrad« erdrückt.) Wie uns aus Krainburg berichtet wird, war der 52 Jahre alte Mühllnecht Georg Bezjal. beim Müller Johann Bizjak in Mavlii bedienstet, am 3. d.M. damit be-schäftigt. die Wasserräder der Mühle zu reparieren. Vezjak wurde hiebci vom Rade erfasst, gerieth zwischen das Rad und die Schlauchwand, wobei ihm der Brustkorb eingedrückt wurde. Der Verunglückte wurde als Leiche aus dem Wasser gezogen. — (Orient-Reise.) Das Schrökl'sche Reise« Bureau in Wien arrangiert Anfangs November dieses Jahres eine auf 35 Tage berechuete OrientRelse, als deren Ziel Jerusalem und Kairo in erster Linie, dann Alexandrien. Port.Said und Jaffa in zweiter Linie gestellt wurde, und zwar wurden für Jerusalem drei Tage, für Kairo sieben Tage, für die anderen Städte ein kürzerer Aufenthalt von einem bis zwei Tagen in Aus« sicht genommen. Nach Maßgabe der Zeit wird auch Trieft und Corfu besichtigt. — (Schadenfeuer) Am 3. d. M. um 8 Uhr früh brach am unversfterrten Dreschboden des Kaischlers Johann Mrak in Wodiz auf bisher unaufgeklärte Weife Feuer auS. Welches den Dreschboden sammt Schupfe, den Dachstuhl deS Hauses, Stroh, Kukuruz und einige Hausgeräthschaften einäscherte. Der Gesammt» schaden beträgt über 600 si Das abgebrannte Object war bei der Bank „Slavija" mit 400 st. versichert. — (Diebstähle.) In die Tabaktrafik in der Lattermannsallce wurde vorgestern nachts eingebrochen und aus derselben von unbekannten Thätern verschieden« artige Eigarrensorten im Werte von 70 st gestohlen. — Wie die Gendarmerle von Kostajnica in Kroatien anzeigt, wurden dort gestern eine Stute mit weißem Rücken, eine zweite braune Stute mit schwarzem Zeichen unter der linken Hüfte, etwa 13 Faust hoch, von ita< lienifchen Pferdehändlern gestohlen und dürften dieselben nach Krain getrieben worden sein. — Der Greisler!« Maria Regali in der Floriansgasse wurde gestern von bisher noch nicht eruierten Thätern der Netrag von 14 fl gestohlen. — (Gefunden) wurden in der Nähe der t. l Tabak« Haufttfabrik eine große Menge von Stoffen, Cambrick, Barchent u. s w, welche beim Stadtmagistrate erhoben werden können. — (Verloren) hat gestern der Kapellmeister des landschaftlichen Theaters, Herr Ludwig Andrea, auf dem Congressplahe einen goldenen Siegelring mit hellem Steine, in welchem die Anfangsbuchstaben K. ^. eingraviert sind. — (Unglücks fall.) Am vorigen Sonntag war in St, Wolfgang bei Peltau die Flrmuug. Dabei bekam die Pfarre vier neue Glocken, wozu der pensionierte Professor Herr Mursec aus Graz das meiste beitrug-Als in der Frühe dieselben vom Wagen abgeladen (Nachdrus verboten) Manuela. Roman von Maz von Weihenthnrn. (50. Fortsetzung.) Nach 'Ach gehe in die Bibliothek," fuhr Lord Emil so« '"" Pause mit herablassender Vertraulichkeit sollen "s " Sie oder Manuela meiner bedürfen ^ieder'bn? "'^" Sie mich zu finden. Nur so viel ^tde i^ 'H Ihnen nochmals, in Ihr^r Gegenwart ^"diau? "ich mit dem Mädchen zu keinerlei V,>r-^ Win 6 herbeilassen. Was ich ihr zu sagen habe. . Unk ""b werde ich ihr allein sagen." ^!elbe! )." TtMr der Vibliolhel öffnend, warf er ^ D°, hnend hinter sich in« Schloss. ^loranN die .U."euil lehnte, dessen dunlelroche Polfte< "'"der u A Vlä'sse ihres Gesichte« nur noch auf- '"l «eltung gelangen ließ. Welche Veränderung, fast bis zur Unkenntlichkeit, hatten wenige Tage an ihr vollzogen! Müde blickte sie auf. al« der alte. würdige Rechts-anwalt eintrat, und streckte ihm ihre kleine, fchmale, weiße Hand mit einem fo schmerzlichen, mallen Lä« cheln entgegen, dass es ihm durchs Herz gieng wie ein Dolchstich, denn leinen Augenblick verkannte der scharfblickende Mann. dass Manuela in Lord Emil und Madame von Waldau zwei Feinde besaß, die es auf mehr abgesehen hatten, als sie zu demüthigen und von der Höhe ihrer Stellung herabzustoße»,. Die letzte Stunde hatte eine furchtbare Klarheit über ihn gebracht. Der Gnade dieser beidrn preisgegeben, und Manuela war vereinsamter, als das elendeste Geschöpf auf Erden, hilfloser, als das unglücklichste Wesen unter Voltes Sonne, denn wer war sie in Wirklichkeit? Ihr Geheimnis, das Geheimnis ihrer Geburt, diese beiden, ihre Todfeinde, hielten es in ihren Händen und keine Macht der Welt vermochte es ihnen zu ent« reißen. B's vor kurzer Frist von allen verwöhnt, ge» liebt, iiber Glanz und Neichlhnm gebietend; — nun aller Hoheit entthront, verlassen, verwaist, liamrnlos, so rrwarleie sie der halte Kampf ums Dasein. Na« menloL! . . . Arme, arme Manuela! Minutenlang ruhten die Blicke des alten Mannes voller ernster Sorge auf dem lieblichen Antlitz des jungen Mädchens, indes seine Hand mit Wärme die ihre umschlossen hielt. «Lady Manuela." hob er dann an. ..verzeihen Sie mir diese Störung, aber ich brachte rs nicht über mich, länger zu warten. Wie die Dinge gegenwärtig stehen, kann es nur das Arst»' sei,,, wenn disssll,«'«» »" rasch als nur möglich geordnet werden." ,Wab kann es dabei noch zu ordnen geben?" sprach sie bitter. „Das Schloss und alles, wa» dazu zählt und was sich in demselben befindet, gehört Lord Emil. Er hat das vollständige Recht, sofort von allem Besitz zu ergreifen und mich ohne alle Umstände auf die Straße zu sehen." „Mein Kind, ich hoffe und glaube, er wird keinen Anstand nehmen, so vorzugehen, wie einfachster Gerechtigkeitssinn es von ihm fordert. Er wird Ihnen zuweisen, was der Verblichene Ihnen in jenem Testa< mente bestimmte, das er in der letzten Stunde nicht mehr unterzeichnen konnte." Sie erhob sich; ihre Augen blitzlen, aber es ge< lang ihr. sich gewaltsam zu beherrschen, und nur ein herber Zug um ihre Mundwinkel verrieth, wie schwer sie litt. „Doctor May, steht es in seiner Macht, mir jene Summe nicht zu geben, wenn er es will?" „Es steht in seiner Macht, ja, aber er kann nicht so niedrig handeln. Ihnen das Wenige vorzu« enthalten, was Ihnen zuzuwenden deL Verblichenen letztes Streben war!" Sie hatte ihn schweigend angehört, während es schmerzlich um ihre Lippen zuckte. ..Herr Doctor, Sie halten da« fllr möal.ch? Sie glauben in d!r That, dass er so aroh.mith.g handeln könnte? Hat er IlM" da« aH"" Nei„ er hat mir nichts acsaat. als das« er m>t <5bnen allci'" sprechen und abmache» wolle, was zu N en "be'. Ich schloße daraus, dass er gew.llt ist etwas für Sie zu thun. Er lst ,n der B.blwthek. Süll ich ihn zu Ihnen schicken, oder ziehen Sie e« lw>, noch nicht mit ihm zu sprechen?" (Fortsetzung folgt.) Lllibacher Zeitung Nr. 229 186« 8. Oktober 1895. wurden, fiel die grüßte einem dabei beschäftigten Zimmermanne auf den Fuß und fchnitt ihm diesen sammt dem Stiefel unter der kleinen Zehe quer gegen den inneren Knvchel ab. Der Verunglückte tanzte noch eine Zeit da rauf lustig lachend auf dem Platze herum, indem er behauptete, dass ihm nichts wehe thue Jetzt liegt er in Pettau im Spitale, _____________________ «Annst und «Literatur. — (Landschaftliches Theater) Ein einfacheres Thema eines Schwankes in vier Acten kann man sich kaum denken: In einem Berliner Cafe wird ein Urderzil-Her, i» dessen einer Tasche ein Schmuckgegenstand. „eine goldene Spione", versorgt worden ist, ausgetauscht und lommt in den Vesitz des liebenswürdigeil Zeicheulelirers Hänsling, dessen eiue Tochter soeben dem Medicinae Doctor „ohne Praxis" Gustav Col-mar verlobt worden ist. Die zweite Tochter lommt als Zeich» nerin in das Etablissement des Herrn Theodor Klingenbcrg, Chefs der Firma Wiegand Oestcrrcichs erfreut. Der ueuc Iahr< aang beginnt »lit der nencsten, sehr spannenden E> Minna, von E Werner- Ans Ehrenwort" und einem echt vullslhümlichen Roman von 'Maximilian Schmidt- «Die wilde Braut« Die populär-wissenschastlichen Artlkcl haben Professor Dr, Ludlmg Büchner und M. Wilhelm Meyer, kleinere Beitrage fowle Ge> dichte Felix Pahn, Banernfeld, Elisc Pollo, Ferdinand von Saar. E. M. Vacano u. a. beigesteuert. ,« ., , .^ .. Eine interessante Novität sind ferner d,e „Graphologischen Charakterbilder", in welchen Schriftproben der Abonnen en mitgetheilt nnd auf Grund der Merkmale der Schuften Urtheile gefällt werden. Die Spieles sowie die „Mine Chroml hab.'ii gleichfalls wesentliche Bereichern»« erfahren, nnd so dürfte dcnu der neue Jahrgang dem wohlrenommierten Vlaltc auch zahl-reici'c „eue Frenuoe zuführen. Der Abonnemeutspreis beträqt sür Oesterreich llilnaru: Ganzjährig 10 sl,, halbjährig 5 s>., vierteljährig '2 sl 50 lr, Neueste Post. Original«Telegramme der Laib. Zeitung. Wicu, 7. Oktober. (Abgeordnetenhaus.) Unter d.n heute eingebrachten Regiermigslimla^'n befand sich auch eine betreffs Verlängeruu., der z.ilw^iligen Einstellung der Schwurgerichte in Wlen, Kurneuburg und Wiener-Neustadt. Abgeordneter Plener und Genossen interpellieren über die künftige Haltlliig der Regierung gegenüber den nationalen Kämpfen in Böhmen und der immer mehr bedrohten Stellung der Deutschen daselbst. — Abgeordneter Keil beantragt ein Gesetz brtrtffs der Ve»pflichtung des Staates M Entrichtung der Landes- und Gemeinde-Abgaben vom Staatsbahnhetrieb. — Abgeordneter K>nderma»u beantragt die Verstaatlichung der böhmifchln Nordbahn. Wien. 7. Ollober. Die „Pol. Corr." bringt aus Philippopel die Nachricht, das« die Meldung, der Sultan sei bereit, den Fttrsten Alexander als General« Gouverneur Oftrumeliells anzuerkennen, hicr dankbalst aufgenommen wurde. Die Anfchauung in maßgebend?« bulgarischen Kreisen bleibe jedoch, absolut an der Bedingung festzuhalten, dass das orguuische Statut Ost« rumeliens außer Kraft gefetzt und >.ine große Nationalversammlung einberufen werde, um die Veif^sfung zu revidieren; ferner feien ein gleichmäßiges R^ierungs« system für beide Länder einzuführen und die erforderlichen Credite zur Bezahlung der Tribute u»d der rückständigen Schuldn, an die Pforte zu rwlicrm. Trieft, 7. Oktober. Die türkische Regu'iuug hat für Truppentransporte vierzehn Lloyddampfer gemietet. Agram, 7. Oktober. (Landtag.) Der Piäsidenl theilt mit, dass der hiesige Gerichtshof die Auslieferung der Abgeordneten Grzanic und David Slaröevic wegen öffentlicher Gewaluhäligkelt verlangt. Die Ali« gelegenheil wird dem Immuniläts^Auiifchusse zugewie. sen. Der Präsident erklält ferner, dass er in der gestrigen Sitzung die Ausdrücke der Abgeordneten Ra-dosevit und David Siuic^, welche eine sehr liefe Erniedrigung dieses Hauses und des Vanus sind, überhört, sich aber aus dem Stenogramme überzeugt habe, dass sie gebraucht wurdcn. Er beantragt daher, die genannten Abgeordneten von (50 Sitzungen auszuschließen. Hierauf begründet Folnegoviö den Dring-llchkeilsantrag betreffs Entsendung einer Adresse wegen Enthebung des Vanus. Die Dringlichkeit wird ohn? Debatte mit großer Majorität abgelehnt. Der Antrag wird einem Siebner-Comiiö zugewiesen werden. Maz-zura begründet in längerer Rede den gleichen Dringlichkeitsantrag seiner Partei. Po siloviö undTuskan unterstützen den Antrag. Letzterem wird vom Piäsidei,-ten schließlich das Wort entzogen. Crn kovik be-kämpft den Antrag ssolnegov!ö, den Banus in Anklagestand zu versehen. Derselbe weist die Berechtigung des Vorgehens des Vanus nach. Die Rücksendung der Acten war eine Restitution. Radoöevii interpelliert wegen Auflösung des Gememderathes von Kostajnici. Derselbe sagt, die Rechtspartei fordere, dafs die Re> gierung sich an das Gesetz halte, und werde dies for. dern, wenn es auch zu Blutvergießen kommt. Der Präsident rügt den Ausdruck und beantragt die Ausschließung des Abgeordneten für 30 Sitzungen. — Die nächste Sitzung ist morgen. Agram, 7. Oktober. Dem Vernehmen nach hat die Landesregierung den Bürgermeister Badovinac aufgefordert, die Motive anzugeben, warum die städli' sche Polizei zur Aufrechthaltung der Ordnung im Landtagsgebäude nicht beigestellt wurde. Paris, 7. Oktober. Bisher demiffionierte noch lein Minister. Paris. 7. Oktober. Die Resultate der hiesigen Wahlen sind noch immer unvollständig. Bis jetzt haben nur die Republikaner Lockror^ Floquet, Delafora/, Brisson und AllaiN'Targi, sowie die Radicalen Ba» rodet, Climenceall und Raspail die absolute Ma> jorität. Paris, 7. Oktober. Die Zählung der Wahlresul. täte ergibt nun als gewählt 136 Republikaner und 187 Monarchisten, darunter 77 Bonapartisten. London, 7. Oktober. Der „Morning Post" zu folge ist d!e Auflösung des Parlaments für den Iten November in Aussicht genommen. — „Standard" will, wissen, Lord Salisbury werde sich heule in einer Redc' in Newport dahin aussprechen, die Vereinigung Bul-! gariens und Ostrumeliens könne nur in einer Form genehmigt werden, welche die Au'oritäl des Sultans intact erhalte. Den Ansprüchen anderer Nationaliläten auf Entschädigung oder Grenzberichligung werde kein Vorschub geleistet werden. Sofia, 7. Ollober. Zwischen Garaschanin und de-bulgarischen Regierung fand wegen angeblicher Grein Überschreitung der ferbischen Truppen ein höflicher ^peschenauslausch statt, wöbe, Garaschanin versicherte, dafs es stch hier nur um eine Räuberbande handle. Ve,de Regierungen sagten die Mitwirluna betreff Habhaftwerdung der Bande zu. Der stattgehabte T)'-peschenverlehr bestätigt die V,vor. gerufen toilrden, wenn die Armee die Grenze über schritte. Delyannis lehnte formell die RaMA Englands ab und sagte: Griechenland werde die M,^ schlage der befreundeten Mächte befolgen, lvenn felben den Interessen des Hellenismus nicht M'" laufen. ,« h,, Athen, 7. Oktober. Eine au« drei SM" stehende russische Escadre wird morgen im P'^au wartet. Die englische Escabre bleibt in Corfu- . Suakin, 7. Okiober. (Reuter-Meldung.) E"'"' gralnni Markopoli Aeys aus Asmara, 29. SeP>A" ! an Oberst Chermside bestätigt den Sieg der Mw"^ über die Nebellen unter Osman Digma. welche >?^ Mann ails dem Schlachlselde ließen. Osman "»> befindet sich unter den Todten; dessen Leichnam w" identificiert. Die Abussinier erlittei, schwere Vew!^ Mlkswirtschaftliches. ^ Laibach, 7. Oktober. Auf dem heutigen M^ ^ erschienen: 14 Wagen mit Getreide. 4 Wage,, mit v^' Stroh, 1? Wagen und 7 Schiffe mit holz (65 Cnbilinew, DurchschnittS - Preise. ^. ^. Weizen pr, Hettollt, 6 34 7 12 Vutter pr. Kilo . ^84 ^^ Korn . 5 53 5 67, Eier pr. Stück . . 2i ^ Gerste ^ 4 3? 5^10! Milch pr. «iter - i^ ^ Hafer „ 2 92 3!i2,RiudsleIfch pr.Kilo "4 ^, Halbsrucht ^ —l— 6 2»! Kalbfleisch ^ b4 ^ heideu , 4 37 5 17 Schweinefleisch « ^^^^ Hirse . b!20 5 52 Schüpsenslelsch ^ ^^ -^ Kukuruz „ 5 40 5 40Hüyndel pr Stuck ^^ ^ Erdäpfel 100 Kilo 2.50-------Tauben „ ^ !3 ^ Linsen pr. heltollt. 8-------heu 100 lkilo . l ?« ^ Erbsen , 8-- Stroh ... 1^ ^ Fisolen ^ 8 50 holz. hartes, pr. ^. . Rindöschmalz Kilo - 90 — Klafter 7,A ^ Schweineschmalz ^ - 80------ weiches., bb"^ Speck, frisch .. - 54-------Wein. rotli .IOWit. Z — nernnchert ^ — 66 — — weiser . ^^^^> Landschaftliches Theater. ^ heute (gerader Tag): Eiu Blitzmädel. P"^«gll Gesang in 4 Acten von Karl Costa. — Musik von " Millücker. Meteorologische Beobachtungen in LaibaH^. 7U.Mg. 734.47 10.8 SW, schwach bewölkt ?.l> 7. 2 ^ N 732,69 17.8 , SW. mäßig zieml. lieiter g,,g," 9 . Al). 731.54 13.2 SW. schwach meist bell». ,, Morgens bewölkt, um 7 Uhr Regen, nicht lange a>'^ tend, tagsüber ziemlich sonnig, abends zunehmende Vew" , 5« und Strichregen. Das Tagesmittel der Wärme 14,s°. "" über dem Normale. ^^^^^ Verantwortlicher Redacteur: I. Nagli t-^^-. W Johann Vaumgartner jun. gibt im eigen"' W M nnd im Namen seiner Töchter Iosefine, Mary """ « ^M Alma sowie im Namen aller Verwandten die er « DW schüli^rnde Nachricht, dass es («ott del» Ällmani' « W> tigen in seinem nncrforschlichen Nall)schlnssc g^f" ?,. D ^ hat, feme inuigstgelicbte Schwiegerluntter, rcfp O^^'' W ^ mutter, die wvhlgeborene Frau W » Zoseftne Herpinz geb. ZejMo > W hcrrschafts. und Fabrilsbesiherin > « nach lurzem üeiden, versehen «lit den heil. Stell><" ^ M sacramentcn, gestern abends 10'/4 Uhr in !')"' W W 82, Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzuberu^ ^ W Die irdische hülle der theure» DahlngcfcM ^ W denen ist in der Schlosslapellc zu Kallcnbrunn a', « M gebahrt, wird Freitag den 9. d. M. um halb ^ "" W ^ uachmittags gehoben, nach Uaibach in die Domw« « W überfuhrt, daselbst um 3"/. Uhr eingesegnet uno >" » M dann auf dem Fricdhofe zu St. Christoph »' "" > W eigenen Familiengruft beigescht. <.,.-reN W ^ Die hell. Seelenmessen werden in mey»" « ^ itirche» gelcse» werde»:, ^ W W Schloss Kaltenbrunn am?.Oktober luv ' « i^D «eeibigungsansialt des Franz Doberlet, kaibach^^^^^W^ bestes Tisch- ii.Erfrisclmiigsg«trsinK erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Mag«"" ^______und Blasenkatarrh. __— ! Heinricli Mattoni, Karlstad Dnd Wien. ^ 186! Course an der Wiener sörse vom 7. Oktober 1tt85. «b^ oM^n Cour«bl«tte «.. Vel» W«, ,..^NeMe '......Nl'UU ui 45 ^°l4cs 4» «.......82'2^ 82 25 !««0tr s. »7 ^laalSlose 25U st, 12« 75 I27'2b 3."" ytüat«!«? "^" '"" „ ,8» «5 I»» 75. !!«!ier ^""«losf . . ,^ ^ ^^,^ ,^,,^ <°»^°,e4°/. ,o«ft, , ,21 in 1214c >'"^«.,.z»..»,,°» l^'^'hrK......1.,I50I<.2— °5^N«Wche ^ ' ! ^1^825 °''° '"enbtra^ 'lavonlsche ' U-- ,0.'- Veld Waif »«/» Temeser «anat . . , . l«L2b lO3'— 5 °/n ungarisch......lN2^2b 103 - Andere öffentl. Nnlehen. ^o».N! Me,i,.^os>! s>"/„ I«U ff. , Ilü'ls, »15 ? b, L!.,blgci»nndc W>>ül lsilb« und Volb) , , , , — — --— 'l'^iiiü'lüi'Anld^t.'di.^m W!>> 1»2 »0 l2^»u Pfandbriefe (sÜ! 10!» ft.) Botcnci, allg,öster,.4'/,"/<,GoId 125— l2ü'7» dlo, in 5« „ ,.«>/,"/,,«» 7s» >a« 25. dtr, in 50 „ „ 4'Vl, un — »5 50 tlo, Präiiiien-Schuldveisch.I»/,, 9u 25 !»u 7ö !?cs!.Hvpoth»!l»:nb>>nl lol.f, >/,"/, >ui-- — — l^ > jl.uü»,, Vaul verl, ü °/, , U,2 - 102 s.o dlo, ., 4 >/, <"c,, lUI 45 lnl'iin dlo. .. 4°/o . »8 70 »«'— N»,i, aN», >Uobe»crcd!l«Nctl>:!illcl !n P^'ft in I lNliN verl.5',"/„ >N2 70 lN3 »y Priorität» » Obligatloneu (für IN» «,) Elllabclli-Westdül)» l, Vmissio» 11s. 5,u na »5 ffe,di>!.!Nd«.Nr»bd.,hl> ,» Eilb, lüu — 1l,7'— str>,n^Iosef»B>ihil.....vi-zo »2 — Gclllzilche tt.i, I . l'udwig < !Ual», »«» XOu st, S.<« '/,<>/» 100 25 100 7k Oesterr. Norweftlmh« , . . . IU8 N0 »<><' — Si^benbul^r......»7 75 9» 2^ Veld Ware Staatsbahn I. Emission . . . lg? ül) — — Silbbayn k 3°/u......1ü22s, I0« 75 ^ " 5 5lches Pläillieü-Aülch^,, X<»st, 21— 22 — Osener vose 4« ss...... 41 ?^ 42 s.o Palsf!) ^ose Nutols'^os»: inft..... 175,0 18-^ S.ilm«Vo>e 40 fl..... L5 5,0 5« - S!.-Oci!!)!«-^ose «) fl, . . . 4»'5N 50 2s. W>llbs!cin«i.:rr. Vant 20u « , . u»s,a »7 — Äaulverci», Wiener, luo st. . . 100 25 10« 75 Äbncr.'Anss., Oest.2U0ftS, 40"/« «2! 50 ««Leo ,g. i!0!! fi, 28125.281-75 Depositen!,. Äug, 2ou fl. . , . l»u — 191 — H«cu«pte<»e<., Niederöst. üua !l, 0»a - 5zs> — Hypothelenb,, oft, 200 fl. 25°/" i»,f.O>/<,!i, »a 7l 97 25 Oester.'Una, «anl..... 85» — «ua- Unionl,anl 1UU st. . . ?? H 77 »0 Verl.-bli'bnns M>1 !4U <^ >45 — 1<5> 5:> Äcld Na« Actien von Transport-Unternehmungen. tper Stück) Älbrccht-Vahn uua st. Silber . - — —-— «lsöld^ss!Um-Vahn20yfl.Tilb. >8ü'- I8ÜL5 Ausftn-Tep. Eiscnb, 20» fl. CM.----------------- Vödm Ätordbahil 15>0 fl: . . . — —------- Westbah» 2U0 ft. , . ,---------------- ^!llcht,ihr.ider Eisb. 50« fl.^M.-------—>— ,. N,» !il>0 N, . 185'— 187 — Oonau , Dampfschiffahrt« « Ges. Ocsterr. 500 N- Hwl. . , 446 - 448 - Dr>n,-(lis,(Bi,t.»Dl.,-Z,)^>"sI S,-------— - bu,-Aodc»Iiach>,'llz,'B.2<><>ft.<-'----------------- lillsabeld Bah» 2UU ff. s,^00st,6. —— - — Gal,,Ki>>', ^'ubwi^V. 2(«>ft. cher s,»B,200ff,ö.«0. —— — — ssahIenbeva-Eisenb. ION ff, . . —— —-— »aschaU'Oderb. «Hislnb. 20(1 ft.6. 145— 145 25 Lel»berg«llMnow,»Ias!u ö, W. . . «4 s.o 225 — i, »i - »5-Nu! 5!f>Hc,hn 2l», N. Silb« . . IN4-5D 185 — Hlelieudurzer «.iisend, 2»« ft, , 1?» 5U Iß« — 2t.,.>l1>-N>'!,!>>l>» WO N ^ «!. ,283 25 28375 «eld W«»« Lllbbahn 200 fl. Silber . . . I«2 80 1«3 »0 Süb««°rdb.»Verb..!v.Luofi 75 Tramwav'Oes.. Wr.170 fl. ö, w, 183 lu 18» 75 « Wr., neu lU0fi, 1U2 5u l<13 »0 IrHN«Vc>rt>GrsMch.ist I««, fl. , —...____ U„ss...iali,. Lisenb. 2ft,G. lüüzz l«>'7c» Industrie Actien lb,.Ges, «c>« >' ,2« » ,«.„ Salgr.Ta. . «lsenrass, I»l> ,. . ._ _'^ Wasst»!>Ä,. 0eft, in »U, 1°>! 1. i«e._____ Il!— Valuten. Ducaten...... - S l»l, «oz «u.jfrancs.Slil«!« .... iou2 ,u>o» Silv«........ . —- __._. l