Pränumeration» - Preise . Für Laibach: Ganzjährig . . . 6 fl. — kr. Halbjährig . . . z „ — . Vierteljährig. . . I „ zu , Monatlich . . . — . so . Mit der Post: Ban,jährig . . . 9 fl. — kr. Halbjährig . . . 1 , 50 , Vierteljährig. , . !i „ iS „ Tür Zustellung in» Hau« viertel jährig L5 kr., monatlich S kr. Einzelne Nummern L kr. Laibacher Tagblatt. Anonyme Mittheilungm werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. Se-aktion: Bahnhofgasse Nr. 13L. Erpedition »,,d Änscr Lnreau: Kongreßrlatz Nr 81 (Buch von I. v. Kleinmayr L F.B» ZnsrrtioasPrkisr: >ür die einspaltige Pelilzcile S kr dei zweimaliger Einschaltung k kr. dreimal L 7 Ir. InsertionSstemxel jedesmal »0 kr. Bei größeren Inseraten und österer Einschaltung entsprechender stadatt. Nr. 18. Samstag, 23. Jänner. Morgen: Timotheus. Montag: Pauli Lek. 1869. Minoritäten.* ii. — In de» vereinigten Staaten Nordamerika's, wo der Baum des repiäsentativen VerfassungSlebciis seine üppigsten Blüthen treibt, — in jcncni Lande, welches den souveränen Volkswillen bis herab zum einzelnen Individuum am besten zu würdigen versteht — dort hat man, um auch den Minoritäten ihre berechtigte Vertretung in der Legislative zu sichern, den Antrag eiugebracht, künftighin von allen Majoiitätswahlen ganz ab^usehen. Dagegen sollten alle Wahlbezirke in den einzelnen Staaten ausgelassen und jeder Staat nur als ein Wahlkreis betrachtet werden, in welchem jederman als in das Ncpräsciitai'teilhaiis gewählter Abgeordnete zu gelten ^>at. der bei der Wahl das Minimum einer bestimmten Ainahl Summen erhielt, gleichviel ob diese Zahl die Majorität aller Wahlmänucr bilde oder ">cht; gleichviel, ob die Stimmen auö diesem oder jenem Bezirke des Wahlkreises auf den Gewählten gefallen sind. Diese Minimalzahl sollte nach einem Perze»-tensatze der Gcsc»»mt;ahl der Wählenden sestgestcUt werden, „„d beispielshalber im Staate Newyork bei MO,000 Wahlberechtigten etwa 2500 Stimmen vetiageu. Bei diesem Antrage ging man offenbar von der loialen nnd freisinnige» Anschauung aus, daß eine Partei des Volkes, deren Vertrauensmann wiiidesieng diese Minimalzahl Stimmen in sich vereiniget, immerhin beachtcnswerth genug sei, um >n der Legislative auch mit angehört zu werden, u«d daß es gegen die Gerechtigkeit und gegen das * Siche Nr. 12. volksthümliche Prinzip der Beachtung des Gesammt-! willens verstoße, wenn eine solche Parteischattirnng vom Mpräscnlantenhause deshalb ansgestoßen bliebe, weil eö zufällig »eben ihr noch eine größere Partei gibt, welche über noch mehr Stimmen zu verfügen hatte. Eine derlei radikale Abänderung des Wahlmodus, kann in Oesterreich allerdings in so lange keine Aussicht auf praktischen Erfolg haben, in so lange der Schwerpunkt des Wahlsistems auf die Vertretung spezieller Interessen- und Ständegrup-pen gelegt wird. Allein früher oder später dürften auch in Oesterreich jene Gründe culfalle», welche derzeit einem abgesonderten Schutze partikularer Interessen das Wort geredet haben, und es wird früher oder später auch hier jener reine Gedanke der uuver-fälfchen Volksvertretung zum Durchbruche kommen, wornach jeder Staatsbürger ohue Rücksicht auf Stand und Berus für sich das gleiche politische Interesse an einer guten Negierung wird in Anspruch nehmen dürfen wie jeder andere. Aber auch schon derzeit kaun im indirekten Wege viel beigetragen werden, um die reine Idee der Volksvertretung im parlamentarischen Leben zur bessern Geltung zu bringen. Hieher gehört in erster Liuie alles, waS beitragen kann, im Volke eine richtige Kenntniß des VersassungSlebenS und seiner Bedingungen zu verbreiten. Ein Volk, welches politische Bildung und Reise besitzt, wird im Wahlrechte eines seiner werth-vollsten politischen Rechte erkennen, in dessen Gebrauche es um seiner selbst willen niemals lässig sein darf. Ei» solches Volk wird sich seine Selbstbestimmung nicht so leicht abschwatzen, sich nicht als willenloses Werkzeug einiger wenigen miß- brauchen lassen, welche dasselbe durch unbegründete Drohungen oder eitle Versprechungen und andere oft noch verwerflichere Mittel irre zu leiten und zu selbstsüchtigen Zwecken auSzubeuten sich bestreben. Dann wird es nicht mehr Vorkommen können, daß Vertreter des Volkes sich nicht als Machthaber, sondern als Vormünder desselben geriren, um den Willen und die Bedürfnisse des Volkes nicht weiter bekümmern, sondern lediglich auf Mittel sinnen, sich durch Kunstgriffe jeder Art, oft unter PreiSgebnng ihrer persönlichen Ehre, auf dem per las und nst'u« errungenen Platze zu behaupten. Was speziell unser engeres Vaterland Krain aubelangt, so drängt sich nnS die bedauerliche Wahrnehmung auf, daß in dieser Richtung bisher so viel wie nichts geschehen ist. Geben wir uns keiner Täuschung hin, sondern gestehen wir es offen ein, daß unsere Landbcvölke-rnng mit sehr geringen Ausnahmen sich dem Ver-sassungSleben gegenüber bisher ganz apathisch verhielt. Würde nicht hie und da die politische Behörde oft unter Androhung von ZwangSmaßregeln die verblüfften Gemeindevorstände anftrcten, würde nicht hie und da ei» heißblütiger Kapla» oder ei» fanatischer Schulmeister, freilich uur iu ihrem Sinne, mit allen drastischesten Mitteln ihr Publikum allar-miren, — unsere Landbevölkerung bliebe gleichgiltig, und gäbe Verfassung nnd Wahlen nm das Linsen-g richt eines noch so kleinen SteueruachlasseS aus Mangel am Verständnisse bereitwillig her. Die Schuld dieses UebelstandeS müssen wir der Regierung, der Schule und vorzugsweise der slovenischen Landespresse znschreiben: der Regierung, weil sic durch die frühere Bevormundung dem , Volke jede Energie der Selbstbestimmung geuommcn Feuilleton. Laibach, 23. Jänner. cbcn. Da« siud die wichtigsten Bestimmungen des setzes, durch welches die Ermerbsteuer „reformirt" rden soll. Das „Wiener Tagblatt" erklärt das Prinzip, auf welchem das Gesetz beruht, sür salsch und deshalb undurchiührbar. Falsch und ungerecht ist es, Gewerbe mit cinem wechselnden, von Jahr zu Jahr schwankenden Steuersätze zu belasten. Würde das Gesetz angenommen, jo kann dcr Gewerbetreibende in dem einem Jahre beispielsweise 20 fl. zahlen, im nächsten Jahre aber, wenn der Fmanzminisier beim Rcichsrathe es durchsetzt, bei vielleicht geringerem Einkommen -40 fl. Die Erwcrbslcuer sollte wie die Gruud- und die Haussleuer womöglich stabil bleiben. Dagegen soll die Eilikomimnsttuer sich den Bedürfnissen deö Staatsschatzes anschmiegen. Vom reinen Einkommen ist es leichter, mehr zu nehmen, wenn die StaatS-bedürfuisse es erheischen: Die Regierung ist aber den entgegengesetzten Weg gegangen. Sic macht die Grund-, Haus- und Erwerbsteuer beweglich, dagegen die Einkommensteuer six. Von der Einkommensteuer wird übrigens nach dem Projekte der Regierung auch dcr Grundbesitzer und dcr Erwcrbsteuerpflichtigc nicht ausgeschlossen. Der 8 1 des Enlwurses bestimmt, daß das gesammte reine Einkommen, welches eine Peison ans einer oder mehreren Quellen bezieht, dieses Einkommen mag von einer direkten Steuer getroffen sein oder nicht, dcr Personal-Einkommensteuer untcrworsen ist. Zn diesem Zwecke werden 20 Einkommensteuer-klasscn geschaffen, nnd für jede folgende fixe Gebühr ausgestellt. Bis >000 fl. Einkommen 8 fl., von 1000 — 1500 15 fl:, 1500-2000 27 fl., 2000-2500 40 fl. 2500-3000 54 fl . 3000 bis 3500 70 fl.. 3500 - 4000 86 fl, 4000—4500 103 fl.. 4500 bis5000 121 fl.. 5000 - 5500 140fl., 5500—6000 160 fl. Steuer; von 6000 bis 10.000 3 Perzent, 10.000-20.000 3;, 20.000—30.000 3j, 30.000 bis 40.000 3-, 40 000—50.000 4 , 50.000— 60.000 4;, 60.000— 70.000 4j, 70.000— 80.000 4Z, über 80.000 5 Perzent des gesammten Einkommens. Das steuerpflichtige Einkommen wird durch Bekenntnisse (Kassionen), die durch Einschätzungs-Kommissionen geprüft werden, feslgcstellt. Durch die Bestimmung, ein Betrag von unter 600 Guldeu bei dcr Erwerbsteuer habe einen Gulden jährlich zu bezahlen, würde eine förmliche Kopfsteuer eingeführt. ______________ Unser Nachbar. Eine in Paris neu erscheinende deutsche litho-grasirte Korrespondenz, dcr „Pariser Korrespondent," läßt sich aus St. Petersburg schreiben: „Unsere Regierung ist seit der polnischen Insurrektion vo» 1863 zu dcr Ueberzeugung gelangt, daß Rußland eines ruhigen Besitzes des ehemaligen Königreichs Polen nie sicher sein kann, so lange es nicht in Galizien feste» Fuß gefaßl hat. Gegenwärtig ist man, das kann ich Ihnen mit Bestimmtheit mcldcn, fest entschlossen, alle Gelegenheit zu benützen, ja vieles daran zu wagen, um den östlichen Theil von Galizien zu erwerben, respektive wegzunehmeu. Dieser Theil des Landes ist von Ruthenen bewohnt, welche nun, Dank den fieberhaften Prätentionen polnischer Großmachtspolitik, vollkommen für Rußland gewonnen sind. Man wartet mir die Gelegenheit ab, um die Osthälftc von Galizien zu besetzen. Wenn Oesterreich, wie man es in Pest wünschen soll, auf der Balkaninsel aktiv Vorgehen sollte, z. B. gegen Rumänien, so marschiren die russischen Regimenter sofort über die Grenze von Galizien. Die panslavistische Partei, welche die feindseligsten Gesinnungen gegen Oesterreich zur Schau trägt, hat seit einiger Zeit eine mächtige Unterstützung in dem Großfürsteuthron-folger gefunden. Dieselbe findet aber den Fürsten Gortschakoss nicht nach ihrem Geschmack und wünscht ihn durch General Jgnatieff ersetzt zu scheu." Politische Rundschau. Laibach, 23. Jänner. In der ReichörathSsitzulig vom 22. Jänner inlerpcllirle Lconardi den Iustizmu ister weg>n Einbringung der Rolauütsordnung im Laufe dcr Session. Giökia beantwortete die Interpellation Hamscti vc-lreffs de« VerwaltungS - Gerichtshofes : Die Zu« sainmensttllung deö Koinpetinzinh^llcS fei schwierig, die Zeit der Vorlage zu best mineu uimiöülich. Giötea beantwortete ferner die Jnttrpellation G>o-cholski, in dem er folgende RcgiclnngScrklär»ng vorlaS: Die Regierung sei zu ih>cm Bedauern nicht in dcr Lage, den Beschluß des gallisch n Landtag-dem Rcichsrathe Vorzügen, we>l sic nach der Vcr> sassnng hierzu nicht die Verpflichtung anzne>ke nen vermag, anbeiseils nach der GeichäflSordnnng nur selbständige Anträge von ReichSrathöiiiitgl>cdc>» oder Regierungsvorlagen cingcbracht werden können, dcr galizische Landtagsbeschlnß aber zu einer Regie, uugs-vorlage inchl geeignet sei. Die judiziellc Kommission des Herren- ! Hauses hat ihre» Bericht über den Gesetzentwurf in Betreff der Einführung der Schwurgerichte endlich erstattet. Aber auau erficht ans dem Inhalte und dem Tone deö ganzen Berichtes. welcher Pression seitens der Regierung es bedurft haben mußte, um die Kommission zu vermögen, daß sie ihren Bericht in einem der zwischen Regierung und Abgeordnetenhaus vereinbarten Fassung des Gesetzentwurfes günstigen Sinne abfafse, wcnigstcnS günstig insoscrn, als die Kommission schlicßlich dem Hanse die Annahme des Gesetzentwurfes mit minder wesentlichen Abänderungen empfiehlt. Aber die Mo-tiviruug dieses Votums ist eine höchst geschraubte und vcrräth den Kampf, den cs der Kommission kostete, als sie sich schließlich doch für die sofortige Einführung der Schwurgerichte iu Preßsachcn auS-sprach. Aus Prag berichtet man, daß ein großer Theil des Feudaladels dcr czcchifchen Partei den Rücken kehren und sich dcr Regierung zuwenden will. Diese Rachricht muß mit Vorsicht ausgenommen werden, denn nicht nur tauchte sie schon aus, ohne sich bestätigt zu haben, sondern es scheint auch kaum glaubhaft, daß die renitenten Fcndalen so ganz bedingungslos als reuige Söhne in den Schoß der liberalen Partei rückkchren wollten. Es gewinnt den Anschein, daß die europäischen Mächte doch vor der Lächerlichkeit zurückbeben, alle-sammt ein kleines Ländchcn nicht znr Rnhc bringen zu können und haben sich daher dazu verstanden, anstatt mit einem heimlichen Läckclu auseinander zu gehe», die Konferenz fortbcstehen zu lassen und die Sitzungen blos zu vertagen, bis von Griechenland die Antwort auf die Deklaration ciugclanfcn sein wird, um dann weitere Beschlüsse zn fassen, die eö verhindern würden, daß dcr europäische Friede von dem Belieben eines Duodezstaates wie Griechenland abhängig wcrdc. Dcr Umstand, daß eine in französischen Staatsdiensten stehende Person mit der Mission dcr Konferenz betraut wurde, sich »ach Athen zu begebe», läßt deutlich erkennen, daß auch Napoleon die Konferenz »iebt im Sande verlaufen lassen will, sondern daß er die Angelegcnhcit ernst-lich in die Hand genommcn hat, und daß Frankreich die Situation beherrscht. Zur Tagesgeschichte. — (Der Oberste Gerichtshof hat über die außerordentliche Berufung des Kardinal-Fürstbischofs von Prag wider die Erkeunluissc des Prager Landes-gerichteS und des böhmischen Oberlaudesgerichtes, mit welche» erkannt wurde, daß der Inhalt des Hirtenbriefes der Bischöfe der Kirchenprovinz Böhmen von« 24. Juni 1868 und die mit den Unterschriften de-böhmischen Episkopates versehene Instruktion für de« Klerus das Verbrechen der Störung der öffentlichen Ruhe begründe, entschieden, daß die erwähnten gleich-lautcudcu Erkenntnisse im Gesetze vollkommen begründet seien und daher der Bernsung des Kardinal-Fürstbischofes von Prag keine Folge zu gebeu sei. — Die „Wiener Zeitung" veröffentlicht ein österreichisch-türkisches Protokoll, durch welches die öster-reichisch-ungarische Monarchie den Bestimmungen des türkischen Gesetzes beilritt, wodurch den Fremden unter der Bedingung, daß sic sich den Landesgesetzen unterwerfen, das Recht eiugeränmt wird, unbewegliches Eigemhum im vttomanischen Reiche ebeuso wie die Unterthanen der Psorte zu erwerben. Die durch die Verträge gewährleisteten Vorrechte der Fremden in Bezug auf ihre Person und ihr bewegliches Eigenthum bleiben aufrecht. — Eiu junger Magnat, erzählt „Magyar Ujsag," forderte dieser Tage einen Schriftsteller zum Duell, weil er ihn — angesehen Da der Schriftsteller nicht erklären wollte, daß er den Magnaten nicht beleidigen wollte, so kam cs auch wirklich zum Duell; der Schriftsteller erhielt eine Wunde im Gesichte, der Magnat zwei Wunden an der Hand und eine am Rücken. Seine Ehre ist durch diese Wuudeu wieder restaurirt worden. — Der belgische Kronprinz ist in der Nacht vorn 21. d. M. verschieden. (Kronprinz Leopold, der einzige Sohn Königs Leopold II., war 185'.» geboren.) — Die Wahlen in Spanien sind beendigt und haben eine bedeutende Majorität sür die monarchischen Parteien ergeben. Die Oppositions-Fraktion haben etwa 100 Deputirte durchgesetzt. Bei dem Drucke, welchen die Negierung im monarchischen Sinuc ansgeübt hat, war ein solches Resultat vorauszusehen. Lokal- und Provinzial-Angelegenheiten. Origiual-Korres-oudenz. 0. Marburg, 21. Jänner. (PreßProzeß. ^ afinoball. Duell.) Für heute nur einen kurzen Bericht, da wir uns beeilen, denselben ehestens in Ähre Hände gelangen zu lassen Der Redakteur des »Elovenski narod," Herr Thomschitsch sowie dcr Drucker dieses Blattes, Herr Janfchitz, sind in dem Ihnen l.euier 3eit gemeldeten Preßprozesse vom Kreisgerichte ln Cilli von dem Bergehen gegen die öffentliche Ruhe und Ordnung freigesprochen worden. Der Staatsan- 2 Monate schweren Kerker und 100 fl. Kautionsverlust für den Redakteur beantragt. Der 2ie Kasinoball am 19. d. M. war sehr elegant, trug aber nicht besonders gute Früchte. Durch einen Wortwechsel zwischen einem Hnßarenossizier nnd einem '"fenbahnbeaimen wurde ein Säbelduell herbeigesührt, we ches Mittwoch darauf 4 ein halb Uhr Nachmittags lu der Kavalleriekaferne stattfand und wobei letzterer iwei H^be am rechten Arm erhielt. Man fürchtet, derselbe amputirt werden muß. Lokal - Chronik. — (Neuer Laibacher Schi eßstaud.) Am d. M. findet eine Generalversammlnng der Rohr-ichützen statt, deren Wichtigkeit die aller ihrer Vorgängerinnen weit überragt. Es wird sich nämlich °an,„t handeln, daß die Versammlung den Antrag ^ betreffenden Komitee's genehmigt, welcher dahin ^ht, daß ein neuer Schießstaud auf weite Distanz erbauen sei. Das Komitee wird der Versammlung >e Wege andenten, die zur Beischaffung des nöthigen ^deutenden Kapitals einznschlagen sein werden. Es ^ den Vorerhebnngen gemäß eine bedeutende Summe ^forderlich, um einen Schießstand hcrznstcllen, der Euerseits den praktischen Bedürfnissen der Schützen "tipricht, und andererseits durch die Schönheit und eganz des Baues eine Zierde für Laibach werden sl'.. ^uuen nur lebhaft wünschen, daß den , Men in Betreff des bereits bestimmten Bauplatzes euieCäMerigkeuen in den Weg gelegt würden, nnd I! ste überhaupt ihr gewünschtes Ziel recht bald erreichen möchten. r-, . (Zur Statistik des Frgnzisl'aner-^ rdens der kr a in i s ch - kr o a t i sch en Pro-riiz.) Nach dem eben herauSgekvmmenen Schema-»sluus zählt derselbe 109 Priester, 24 Kleriker, 6 Novizeu, 37 Laiker und 17 Terziarier, zusammen 193 Personen. — (M änn er ch o r der f ilh. Ge sellschast.) Morgen Nachmittag 5 Uhr findet eine außerordentliche Probe statt. -— (Nachträgliche Enthüllung.) Dcr Laibacher Korrespondent des „Slovenski narod" behauptet, ans zuverlässiger Quelle erfahren zu habe», daß während der letzten Landtagssession Dr. Bleiweis im nationalen Klub den Antrag gestellt habe, cs möge von Seite des Landtages eine Resolution bezüglich der Bereinigung der Slovenen in ein Verwaltnngs-gebiet gefaßt, oder wenigstens eine derartige Adresse beschlossen werden. Doch habe der gedachte Klub diesen Antrag fallen gelassen und es dem Dr. Blei-weiö anheimgestellt, diesen unwichtigen (?) Gegenstand in jener Art zu berühren, wie er es auch gethan hat. Dagegen nun gibt Dr. Bleiweis in dcr letzten „Novice" die Erklärung ab, daß niemand im besagten Klub diesen Gegenstand als unwichtig erklärt, sondern, daß ganz andere, vielfältige und sehr gewichtige Gründe seiner Gesinnungsgenossen ihn bewogen hätten, der einstimmigen gegenseitigen Anschauung sich derzeit zu fügen. — (Billiger Torftransport.) Von einem Morastgrundbesitzer wird uns folgendes mitgetheilt: Bei jedem Hochwasser der Laibach sieht man große Torsschollen auf dem Flnße durch die Stadt herab-schwimmen, bei deren Anblick dcr Besitzer des Grundes und Bodcns, von dem sic herrühren, nicht auf das angenehmste berührt wird. Sie kommen meist von den Parzellen längs des Johannisgrabens, in welchen bei anhaltenden Güssen die Jska sich ergicßt, deren Flußbett bei Tomischl ganz versandet ist, daher sie bei Anschwellungen den kürzesten Weg in den gedachten Graben nimmt, die angrenzenden Stradons und Grundstücke untergräbt, ganze Torsstrecken fortreißt nnd so die Zufuhr zu einigen Gründen schon ganz unmöglich gemacht hat, indem man nur über die Gründe der benachbarten Bauern zu denselben gelangen kann. Deshalb wäre es wohl zu wünsche», daß die Tomifch-ler von kompetenter Seite dazu verhalten würden, sür den Abfluß der Jöka in ihrem eigenen Flußbette Sorge zu tragen, damit sie nicht den Hausfrieden der Johannesquelle, für deren Abfluß jener Graben angelegt wurde, störe und sich in das angrenzende Besitzthum räuberische Eingriffe erlaube. — (Zwei Verbannte znr ückgekehr,t.) Dieser Tage war Ball bei dem Herrn Banns Baron Rauch in Agram, bei welchem man zum erstenmale wieder Frack und Zi linder in mehrfachen Exemplaren vertreten sah. — (Ein Krainer als Bischof in Nordamerika.) Zum Nachfolger des verstorbenen Bischofs Baraga auf den Bischofsitz Marguette in Nordamerika ist abermals ein Krainer, der hochwürdige Ignaz Mrak, geboren den 10. Oktober 1810 zu Pölland nächst Bischoflack, berufen worden. Derselbe verließ Krain im Jahre 1829 und widmete sich dnrch 40 Jahre dem Missionsdienste. — (Druckfehler.) Jui gestrigen „Tagblatt"'hat sich aus der :!. Seite, ,'j. Spalte, 24 Zeile von oben herab ein Druckfehler eingeschlichen, wo statt allen zu lesen ist vielen. Ans dem Gerichtssaale. (Schlußverhandlung gegen Johann SuppanLi« und Kons. - Fortsetzung.) Ucbcr die weitern sechs Vcrhandlungstage, die durch die Einvernehmung der Zeugen und jener Beschuldigte» i» Anspruch genommen wurden, welche sich mit dcr Verausgabung dcr Falsifikate beschäftigten nnd deshalb theils der Theilnehmuug an der Kreditspapier-vcrfälfchung, theils des Betruges angeklagt sind, berichten wir nnn in aller Kürze, da wir nicht annehmen können, daß unfern Lesern an dcr Kenntniß, wie die Verbreitung dcr einzelnen Falsifikate erfolgte, viel gelegen sei. Die Verausgabung erfolgte größtcnthcilö im Och-fcnhandcl anf Märkten in Krain und Steiermark, die Märkte sind die Börse unseres Landvolkes und die Ochsen vertreten bei ihm die Stelle der Staatspapiere. Wie man an der Börse in Staatspapicrcn spcknlirt, so speknliren unsere Landlente in Ochsen, man kauft diese großentheils nicht deshalb, weil man sie in der Wirtschaft braucht oder um sie zu mästen, sondern um durch deren Wiederverkauf einen Gewinn zu erzielen. Zum Abschlüsse solcher Geschäfte bedarf man auch wie an der Börse eines Sensalen, „wöZotar," und es sind diese Abschlüsse an manche herkömmliche Förmlichkeiten gebunden, in deren Geheimnisse man theil-weise durch die Schlußverhandlung eingeweiht wurde, da manche der Angeklagten bei den verdächtigen Och-senkänsen nur die Stelle eines solchen ver- sehen haben wollten. Unter diesen Angeklagten befindet sich anch Lukas Lintov, vul^o Wohlauf von St. Kantian, an den sich die Geschichte des gleichfalls der Krediwpapierverfäl-fchuug augeklagten Joses Jagodnik vul^o Polovnikar, Grundbesitzers in Tomigne, Bezirk Feistriz, anschließt, da man bei dcr Hausdurchsuchung bci Lintov auch solchc Falsifikate per 10 fl. vorfand, von denen es konstatirt ist, daß sie nicht von der Hand des Johann Snpancie herrühren und deren Falsifikation dem Jos. Jagodnik zur Last gelegt wird. Lukas Lintov hat sich kein glückliches Vertheidi« gungssistem gewählt; er gibt zu, mit Valentin Debeuz und Anton Petritsch iu Berührung gekommen zu sein und vom ersteren 3 Stück Banknoten ü, 100 fl. „getan ft" zn haben, u. z. das erste um 40 fl., das zweite um 50 fl. und das dritte um 48 fl., er will jedoch glauben machen, daß es sich um den Ankauf echter Banknoten gehandelt und er die Banknoten als echt gekauft habe und will darin nichts auffälliges finden, daß man in der Regel echte Ba»k»ote» nicht kauft, sondern nur wechselt, uud daß man sie auch nicht so leicht um die Hälfte des Nominalbetrages erhalten kann. Zwei dieser Falsifikate verwendete er zu einem Ochfenkaufe, hinsichtlich des dritten erzählt er aber die etwas unglaubliche Geschichte, daß er eines Abends etwas benebelt Uber einen Steg gegangen und da i» das Wasser gefallen sei. Das Wasser habe ihn eine ziemliche Strecke mit fortgerifsen und nur mit vieler Mühe und der Hilfe feines Schutzengels habe er sein Leben gerettet. Bci dieser Gelegenheit sei die Banknote in seiner Brieftasche naß geworden und da habe er sie dann weggeworfen. Gelegentlich dcr Hansdurchfuchuug bei Lukas Lintov fand man, wie erwähnt, auch Falsifikate pr. 10 fl. nnd einzelne Theile von solchen, die derselbe aus einer Reise nach Jllir.-Feistriz gefunden haben will. Die Verhaftung des Liutov und die Hausdurchsuchung bei selbem hatte aber seinen Nachbar Primus Eerer erschreckt, weshalb er sechs Stück derartige Falsifikate selbst zu Gericht brachte und über den Hergang weitere Angaben machte. Bei diesem Primns Cerer hatte nämlich im Jahre 1866 der Schneider Georg MarkuSic gearbeitet, der schon öfters wegen Verbrechens des Diebstahles abge-straft war und dieser ersuchte ihn um ein Darlehen von 20 fl., weil er dafür 100 fl. bekommen könne. Er theilte ihm mit, daß in der Gegend von Jllyr.-Feistriz ein Mensch wohne, mit dem er zusammen verhaftet und dessen guter Freund er war, dieser habe ihni gesagt, er möge nur zu ihm kommen und er werde sür 20 fl. 100 fl. erhalten. Den Namen dieses Menschen gab MarkuSic dem Ccrcr nicht bekannt und dieser lieh ihm auch nicht die 20 fl., nahm sich aber vor, dieses Geschäft selbst zu machen, und als zn Weihnachten 1866 eine Wallfahrt in der Gegend von Jl-lyr.-Feistriz stattfand, nahm anch er daran theil, konnte jedoch bei dieser Gelegenheit nichts in Erfahrung bringen. Um Weihnachten 1867 trat er wieder die Argonantenfahrt nach dem papierenen Fließ an nnd fragte in der Nähe von Feistriz einen unbekannten Mann um den Wohnort desjenigen, der falsches Geld verkaufe. Dieser zeigte ihm in der Ferne ein Dorf und bemerkte, daß das dem MarkuZie versprochene Geld schon verausgabt sei, da sich selber zu lange nicht darum kümmerte, daß man aber solches gegen Barzahlung zur Hälfte des Nennwerthes erhalten könne, er beziehe diese Falsifikate von einem Jude» in Triest, dcr jetzt eine andere Wohnung bezogen habe und von ihm erst ausgekundschastet werden müsse. , Verstorbene. > ^ Den 22. Jänner. Franziska Schittnik, Näherin, all 37 Jahre, in der Stadt Nr. 100 an der Abzehrung — AgneS Fiala, JiiftitntSarme, alt 60 Jahre, i»i Bersorgüugs Hause Nr. 4, an der Wassersucht. ^ Marktbericht. Vaiback, 23. Jänner. Auf dein hentigen Markte sind erschienen: 3 Wagen mit Getreide, 1 Wagen »nt Stroh <15- Ztr. 20 Pfd.j, 30 Wagen uud 4 Schiffe (10 Klafter) mit Holz. Durchschnitts-Preise. In diesem unbekannten Mensche» erkannte Cerer, in der Folge den Josef Jagodnik selbst. ! So war auch diese zweite Reise vergeblich gewesen; es mußte jedoch bekannt geworden sei», daß Cerer sich zum Ankäufe falschen Geldes nach Feistriz begeben habe; denn gleich nach Weihnachten 18V6 wurde er, von Lukas Lintov ersucht und anfgefordert, gemeinschaftlich mit ihm eine zweite Reise dahin zu unternehmen. Ueber wiederholtes Zureden ließ sich Ccrer dazn bewegen, und am 11. Jänner 1868 wurde die dritte Fahrt angetreten, auf welche Cerer feine letzte Barschaft i per 20 fl. mitnahm, die er sich durch den Verkauf > eiuer Kuh verschafft hatte. Sie begaben sich »un »ach Tomigne in das Haus des Josef Jagodilik, der jedoch abwesend mar uud sei» Weib wies sie an, in das Wirthshaus nach Harije zu gehen, wohin ihr Ma»u Tags darauf kommen werde. Am folgenden Morgen fände» sie wirklich den Josef Jagodnik in der dortigen Gaststnbe, der sich gleich entfernte und im Vorbeigehen ihnen still sagte, daß er sic unter der Kirche erwarte. Dort trafen sie ihn dann wirklich uud jeder kaufte dann von ihm sechs Stück Falsifikate uud zahlte dafUr 30 fl., worauf sie deu Rückweg antraten, auf welchem Lintov in Adelsberg ein Falsifikat verausgabte und dies dem Cerer j mit den Worten mittheilte: „kävn Ls äul". § Der Gewinn des Lintov aus diesem Geschäfte, stellte sich aber gleich anfänglich als ein sehr geringer heraus; denn dieser verbarg die Falsifikate in seine» Stiefeln und beim Ausziehen derselben verdarben ihm drei derselben, von^denen die bei der Hausdurchsuchung Vorgefundenen Bruchstücke herrühreu. Durch diese Angaben des Cerer kam man zur Kenntniß, daß der Fälscher i» Tomiguu wohne, die Person desselben wnrde aber erst dadurch eruirt, daß die Strafanstalt i» Capo d'Jstria a»gab, daß Josef Jagodnik gleichzeitig mit Markuöic daselbst verhaftet war und sich während der Haftzeit viel mit diesem beschäftiget habe. Lukas Lintov stellt alle Angaben des Cerer in Abrede, er will die Reise nach Feistriz allein gemacht n»d den Ccrer auf selber gar nicht gesehen, die Falsifikate aber, wie bemerkt, zufällig gefunden haben. Auch Josef Jagodnik, der wegen Verbrechens der Theilnahme an der Kreditspapierverfälschung ab ili-stiwtik freigefprochen und wegen Betruges zu dreijährigem Kerker verurtheilt war, leugnet alles, was Cerer gegen ihn vorbrachte und der bei der Schluß-Verhandlung einvernommene Pfarrer von Harije, Johann Oblcik, gibt ihm auch eiu günstiges Zengniß über sein Verhalte», bezeichnet ihn als einen arbeitsame» Mensche», der scho» manche auf seiner Realität haftende Schulden abgetragen nnd auch eiumal ei»e» Beitrag zur Anschaffung einer Glocke geleistet habe. Die Zahl der Angeklagten war während der Schlußverhandlung nni vier weitere vermehrt worden, die sich gleichfalls mit der Verausgabung von Falsifikaten beschäftiget hatten, demungcachtet war mit Schluß des zehnten der Berhandlungstage das Beweis» verfahre» im wesentlichen beendet; gestern gelangte noch eine große Zahl Aktenstücke zur Verlesung, heme wird die Verhandlung unterbrochen und Montag werden die Schlußvorträge beginnen. | 'JDift. SJfgj.» ff. | tr. fl-j tr. fl. j tr. fl."| h. Seijcit pr. SDZtz. 4 -10 öllO ©itttcr, ^ßfuuto —145 —i— ftont „ 3 3 30 CSicv pr. »ätitcf — 2------- (Merfte „ 2 50 3' - midi pr. a»aß - 10------- Hafer „ 115)0 2l— SitnSfletfd), ijjffe. —21----------- Halbfrudrt „ — — 3|80 Äalbfletfd) „ —20----------- Heiben „ 2;40 3j 10 «sdnoemefjeifd) „ —19----------- fcirfe „ 2140 2i7ö ©d)öpjetiflei(ct) „ — IG----------- Äutimt(} „ —— 3! 10 .jjäbubel pt. @t. —50----------- (Sriapfel „ lj40Stauben „ —15—- Sitijen „ 3120 -—- Heu pv. Rentner — 85------ (Svbjeit „ 3j40 b — 70------ fyijolen „ 4j50-------Holj, Ijar., Älftt.----------8150 9{mt>idjmafä,$fi>. — 48 — — - meid) „ -------6!50 ©d)rocinefd)iit. „ — 44 —- SBciit, rotber, pt. Specf, frijd; „ — 30--------------------------- (äimer---------9 — — gcraud). „ —140-----— weißer, „------------10t— Gedenktafel über die am 25. Iän »cr 1869 stattfindenden Lizitationen. t. Feilb., Trost'sche Fahrnisse Podraga, 60 fl. 50 kr., BG. Wippach. — 3. Feilb., Zerek'fche Real., Steinberg, BG. Treffen. - t. Feilb., Bicic'jche Real., Zirkniz, 14551 fl., BG. Plauina. -- L. Icilb., Hauser Äir. lv und 20 a>» allen Dkarkt in Laibach, 16500 fl., LG. Laibach. 2, Feilb., v. Rchchiitz'fclien Gut Hiendorf, I2>9<> fl. 4Vz kr., LG. Laibach. rl.! Viahr. — Fanni, ihre Verwandte, Frl. Jesftka. Witterung. Grnclalvkrslimmliing cler LodrsvdMLvll MontLA ä6Q 25. ä. M. 88 - brr! 7 Uki- /^iivnlls. Laibach, 23. Jänner. Morgens dünn bewölkt, später Aufheiterung, Källe zunehmend. Temperatur: Morgens 6 Uhr — 12.0", Nachm. 2 Uhr — 7.2». (1808 -s-2.0", 18l',7 - 6.1'). Das gestrige Tagesmittel der Wärme — 8.1", um 5.8" uuter dem Normale. Barometer langsam steigend: 327.42'". Angekommene Fremde. Am 22. Jänner. Parisini, Triest. — Baumann, Stuttgart. — Raschitz, Handelsin., Nesselthal. — Skarja, Post-Meister, Ärainbnrg. — Feudrich uud Friedrich, Kaufleute, Wien. - Leubucr, Reicheuberg. — Jombbart, Gutsbes., Klingenfels. — Freiherr v. Wittenbach, Gut Burgstall. Pachdertz, Handels,eis.; Raasbing und Würth, Kaufin., Graz. — Zncher und Taub, Ranchwaareuhändl., Judeuburg. — Wagner und v. Reiufeld, Privat, Wie» Äappler, Med. Dt., Gnrkfeld. — Blau, Gro, liäudl., Ka-nisza. — Golch, Pserdehäudl., Sesana. — Jaktitsch, Rea-litälenbes., Stc.ermark. Kgsltto-In;cigc. Den verehrlen Mitgliedern des Rafinnvereins wird hiemit bekannt gegeben, daß im Laufe des F-aschiugs 4^6!! iu den Bereiuslokalitätcu SW abgehalten werde», und zwar: >s. Ball am 13. Männer, II. Ball am 20. dünner, III. Ball am 27. Iünnrr, IV. Bull am :i. Februar, V. B»U am K. Februar. Anfang der Bälle ist »in 8 Uhr Abends. Laibach, am 1. Jänner 1869. (1— 2) Von der Kasinovereius-Direktion. jeder Größe, besonders für LanSncmcindc» sehr empfehl uSwerlhe 3-eimerige Tragsprihen zu 1»0 fl./ (8-3) Rottrendc Wkinpurnpeu zu IW st.. mit deueu mau 60 Eimer in der Stundc über schänken kann, sind zu haben in der g Glocken- nnd Metallgießerei, mechanischen Werkstätte von i» Lciibnek. Wiener Börse vom 22. Jänner. Staatsfonds. (.Weib flJJarc 5petc. öfterr. SBätyr. .' 67.90 58 — Mo. V.O. 1*66 . •' 62.40 62.70 bto. {Rente, oft. ^?ap. oi.10 61.20 bto. bto. öft.n. 65 90 66 10 Pojc Von IHM . . . 85.25 85.50 ifoic VOl! 1860, ßdnje 93 50 93.70 Vofc von 1860, ftünft.j 99.75 ioo.— iträmicnf$. u. 1864 . 114.40 i14.60 Gründend.-Obi. (srteiermar? juöpöt.j 88.—j 89.— Äointen, ft'ratn u. ftiiftenlanfc 5 „ i 86.— 94.— Ungarn . . Jit5 „ j 78.25 78.75 ftvoal. U. t. 225. — .- tfaff. fterb.-sJlovbb. . 2095 2100 (giibbabn ^efeflfd). . 223 80 224.— tfaii. iSlHabetb^’abn. i7<> 25 »76 75 (Sari Vubioia tyaon 214 50 215 — Siebeub. Ghfenba&n . 155 50 156 — Äaij. ftranj -xWeftfb. . ir.4.50 i«5 — ftilnff. JBavcier (S.*^. 167 50 168 — illfölb -ftinni. iPab» .153.75 » 54 25 Pfaudbriefe. Motion, ö.W. verloöb.l 94.50 94.75 Unft. $'ob.=C>rebitauft. 92.75 93 — 'Ättß.öft.iPob.sGrebit. 107.— n>7 50 bto. m 33 0. ritcf^. . 90.- 90 50 Geld 5)est. Hypoth.-Bank. »7.— brtorttäts-Vdilx. Lüdb. Mei.z»S>»>Fr. XI.L5 dlv. Bon» V pCt. 22».— viordb. il"0sl. CM.) »S— Sieb.-B.!ÄMN.ö.W.) !>4 40 !l!uccls«b.,»uuft.ö.W.) Üranz-Joi. (üUUfl.S-1 88.— I-oso. Credit ittv fi. ö. W. . Dvn.-L'amplsch.-Äel. zu Ivu st. EM. . . Lricster w» II. CA!. . dto. SO st. ö.W. . 4« st. ö.W. Etzterbazy st. 4i> CM. Ealm . „ „ Patssy . „ 4» „ Clarv . „ 4» „ Zt.Genois,, iu „ lUntillLqrätz LN „ Waldstcin . M „ 'icglevich . lv „ Riwo'ISMIt. I»ö.W. Mon.) Äi^sb. ilioft.ttldd.LV. Franks. »M fi. „ „ Vvndk» iv P!. Kleri. Pari« Ivv ftrancS Klünr«». ^»il. MHn,-Ducaten. Franc»stilÜ . . . BrreniSIHaler . . . Uber .... L-arr III i»4 -ut ^ k 84 v« ' «5.2» 8».b« i! IM 5» S4 2!> 94 ^ I t8. - IH».^ 56.— SS5N 40 5-0 »3.— »8.— »«.-20.— 41.« .11!.^ ^ ÜS— L». 14.,» 14.75 IS-'' lttl.M INI ^ INI .4» I»> IÜI - >ül"? 48.—! 4^>l> L r 1 eqrap hjscher Wrchsrl kours vom 2ü Jänner. ^ 5perz. Rente österr. Papier iil.25>. — Kperz. österr. Silber 2(1. - l^Mer Etaatsanleben !>3 7>>. "7 Bankaktie» 678. - Kreditaktien 260—. London >20.^ : — Kilber ll!<ül. - .«. l. Dntaren ü 71. Verleger und für die Redaktion verantwortlich: Oitomar Bamberg. Druck von Jgn. v. Kleinmayr L. Fed. Bamberg in Laibach