Mittwoch den 1V. Novemver I87ö. XlV. Jahrgang. Die ^Marburger Zeitung" erscheint jeden Sonntag. Mittwoch und Freitag. Preise — für Marburg: ganzjährig S fl., halbjährig » fl.. vierteljährig 1 fl. 50 kr; fite Snstellunß _in» Hau« monatlich 10 kr. — mit Postversendnng: ganzjäl)rig S fl.. halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 fl. JnsertionSgebnhr g kr. pr. Zeile. Zom Vbtrba« dtr Tisrnbahnk». Die Schienen der Eisenbahnen ruhen be« kanntlich auf hölzernen Schwellen. Diese nun ohne allzu große Kosten durch eiserne zu ersetzen, ist der Zweck de« eisernen Oberba»ies, über dessen Wichtigkeit in der letzten Sitzung des „Oesterreichischen Ingenieur- und Architektenverein»" zu Wien der Oberingenieur Lazar einen sehr belehrenden Vortrag gehalten. (S. „Deutsche Zeitung.") Der Bedars an Holzschwellen bei dem bis jetzt fast ausschließlich angewendeten Holzschwel-len-System für die bestehenden Bahne,l, sowie für die noch neu zu erbauenden ist so groß, so bedeutend, daß er in keinem Verhältniß zu den noch zur Verfügung stehenden Holzvorräthen steht und einerseits bereits ein bedeutendes Steigen der Holzpreise nach sich zog, andererseits aber in vielen Ländern eine vollständige Verwüstung und in manchen wieder eine der« artiae Lichtung der noch vorhandenen Waldbe-stänoe zur Folge hatte, daß es vom volkswirth-schaftlichen Standpunkte ein Gebot der drin-gerldsten Nothwendigkeit ist, für die Schonung der noch bestehenden Wälder die größtmögliche Sorge zu tragen. Zu diesem für die Fruchtbarkeit und Kulturfähigkeit ganzer Ländergebiete bedeutungsvollen Umstand tritt noch der weitere hinzu, daß seit der Einführung de» Bessemerstahls zu Eisenbahnzwecken die riesigen Mengen von Eisenschienen, welche demnächst oder doch in einer bestimmten Zeit zur Auswechslung ge-langen müssen, so ungeheuer entwerthet wordei: sind, daß es keiner rationell geleiteten Bahn heute einfallen kann, diese z»lr Veräußerung auf den Markt zu werfen. Die Eisenbahnverwaltungen stehen daher vor der Wahl, entweder diese Schienen jahrelang ohne jede Verwendung liegen zu lassel», oder bei der Bahn selbst zu verwenden. Letzteres aber kann eben nur durch die Einführung des eisernen Oberbaues erreicht werden. Nicht mittder als die Eisenbahnen ist für die Einführuilg desselben auch die Eisen-Jndu-strie interessirt. Nur die wenigsten Eisenwerke sind in der glücklichen Lage, zur Bessemersabri-kation geeignetes Rohmaterial, Erze oder Brennstoffe, zu besitzell. Es ist daher eine große Anzahl von Werken von den Lieferungen für den Eifenbahnbedarf geradezu ausgeschlossen; die Einführung des eisernen Oberbaues wird ihnen diese Möglichkeit wieder bieten. Endlich gebietet aber auch die Sicherheit des Eisenbahnverkehrs die Verwerfung der Holzschwellen und deren Ersatz durch Eise». Heute, wo auf den meisten Bahnen Eilzüge eingeführt sind, wo die Zugsgeschwindigkeit 7 bis 8 Meilen in der Stunde übersteigt, heute genügt eine nur für kurze Zeit Sicherheit bietende, dann aber rasch schlechter werdende Holzschwelle nicht mehr; heute ist es nothwenÄg, einen Oberbau zu besitzen, der nicht nur einige Jahre, sondern einige Jahrzehnte unverändert dauert. Die Einführung des eisernen Oberbaues wird demnach sowohl von den Rücksichten der Volks-wirthschast wie von dem Interesse der Eisenbahnen, der Eisen-Industrie und des die Eisen-bahn benützenden Publikums gleichzeitig erfordert. Die Frage der Einfichrung des eisernen Oberbaues ist übrigens nicht neu. Bereits seit 'drei Jahrzehnten werden mehrere Systeme des eisernen Oberbaues angewendet, deren mehr oder minder günstige Verwendbarkeit hier zu erläutern uns der Raum nicht gestattet. Es genüge, daraus hinzuweisen, daß die ersten Anfänge mit der Einführung des eisernen Oberbaues da gemacht wurden, wo absoluter Mangel an Holz die Verwendung von Eisen erzwang. Ja es ist die eigenthümliche Thatsache zu konstatiren, daß unkllltivirte Länder wie Algier, Egypten, Indien bereits seit vielen Jahren im Besitze von eisernem Oberbau sind, der den in eisenbahntechnischer Beziehung so weit vorgeschrittenen europäischen Staaten fast noch gänzlich fehlt. Es hat sich der Einführung des eisernen Oberbaues bis zur Stuilde namentlich die Schwierigkeit entgegengestellt, daß die Eisen-bahnetl bei den jetzigen beschränkten Verkehrsverhältnissen eben nicht in der Lage sind, große Kapitalien flüssig zu machen, um dieselben zu Rekonstruktionen dieser Art verwenden zu können. Von besonderm Interesse ist daher die Mittheilung des Oberingenieurs Lazar über ein neues, von ihm vorgeschlagenes System, welches vermöge seiner Eigellschaften und Billigkeit nicht nur eine sehr günstige Aufnahme in in- und ausländischen Fachkeisen gesunden, sondern außerdem auch durch mehrfache, mit den größten Erfolgen durchgeführte Probelegungen seine Verwendbarkeit in der Praxis aus das beste bewährt hat. Der größte Werth dieses Systems scheint uns jedoch dariil zu liegen, daß nicht nur neu zu erbauende Eisenbahnen, sondern auch die bestchellden hiedurch iir die Lage versetzt werden, eine successive Einsühruilg des eisernen Oberbaues, ganz den Auswechslungs- Kenilteton. Der /rflmlgs-Kommaiidallt. Von L. Schücking. (Fortsehung.) Trenck erhob sich leise, k»nete vor dem So-pha nieder, aus dem er gelegen hatte, und zog unter demselben ein ansehnliches Bündel hervor. Als er es auseinanderschlug, nahm er einen Osfiziersdegen, zwei Pistolen, eine Aiili-tärmütze und ein Bund Schlüssel heraus, schnallte den Degen um, steckte die-Pistolen zu sich in die Brusttasche seines Uniformrocks und warf die Hülle des Bllndels um seine Schultern; es war ein weiter Militärmantel mit rothem Kragen. Das Bündel Schlüssel nahm er in seine Hand, ergriff dann das Licht, setzte die Mütze aus und verließ lnit behutsamen Schritten das Gemach, Draußen gelangte er durch ein Vorzimmer in den Treppenraum, schritt die Stiegen hinab und kam unten in den Flur vor der großen HauSthürs. Links neben dieser lag die Stube, worii» sich die Ordonanzen aufhielten. Nichts rührte sich darinnen, Trenck konnte unausgehalten beim Schein seines verflackernden Lichts, das er aus den Boden ge- stellt hatte, den rechten Schlüssel aussuchen, die Thür öffnen und, das Licht zurücklassend, in den Hof hinaustreten. — Er trat jetzt frei und ohne die bisherige Scheu, Geräusch zu machen, aus. Die Schildwache, welche vor der Thüre staud, streckte ihm das Bajonnet entgegen. „Halt! Wer da?" rief der Mann aus. „Ich bin's, mein Freund, der Konnnan-dant, Oberstwachtmeister von Frohn." „Parole!" „Gohr und Engelszell! Da hast Du die Parole! Jetzt pack' Dich aus deln Wege!" „Passirell der Herr Oberstwachtmeister!" sagte der Mann und stellte sich, un, die Honneurs zu machen, neben sein Schilderhaus. Trenck ging weiter, quer iiber den Hof. Die Nacht war zienUich sterneilhell, der Himmel nur theilweise umwölkt; wer mit der Oertlich-keit bekannt war, konnte sich ohne Schwierigkeit zurechtfinden. Der Oberst wandte sich einem Winkel des Vierecks zu, welches die den Hof umstehenden Gebäudetheile bildeten; hier zwischen zwei dieser Gebäude ansteigend, führte ein Weg auf den Wall der Citadelle. Vor dem Aufgange zwischen jenen beiden Gel>äuden war eiil zweiter Posten zu passiren. Dieselbe Scene, welche bei der ersten Schildwache gespielt, wiederholte sich bei der zweiten. Der Mann, der Trenck das Bajonnet vorhielt llnd bald wieder schulterte, konnte keine Ahnung haben, daß Jemand anders vor ihln stehe, als die hochgewachsene stattliche Gestallt des Kommandantelt, der selbst in seiner Brautnacht nicht unterließ, seine Wächterrunde durch die seiner Obhut befohlene Beste zu niachen. Und in der That, selbst in seiner Brautnacht hatte der Kommandant die Pflichten seines Amtes nicht vergessen. Er hatte seinen Ge-sangenen viel zu scharf beobachtet, um nicht Argwohn zu fassen, und dieser Argwohn hatte ihn nicht ruhen lassen. Währeltd Trenck kecken Mttths den Weg zuln Wall hinal^schritt, während er schon die Lltst der Freiheit zu athlnen glaubte, lvährenddeß erhob sich Frohil leise von der Seite der still schllunmerlldell jungen Frau, leise warf er seilte Kleider, seine»» Mantel um. nahln die Schlüssel der Festullg voin Nachttisch, und verließ llnhörbar das Schlafzimmer. Er trat in den Salon; es war völlig dunkel in dentselben. Frohn blieb steheil, uln auf da» Athlnen des Schläfers, den er auf deln Sopl)a liegend wußte, zll horchen; er vernahm keinen Laut, erschrocken tappte er sich dem So-pha näher — er streckte die Hand aus, um es zu betasten; aber noch bevor er eü berührt hatte, erkanllte sein die Dunkelheit durchdringeltde» Auge, daß es leer lvar! „Ahnt' ich's doch, daß Alles nur Spiel Perzenten für Holzschwellen entsprechend, mit den Auslagen zu bestreiten, welche bei Anwendung der Holzschwellen erwachsen. Es ist dem Vortrage auch zu entnehmen, daß bereits mehrere inländische Eisenwerke sich bereit erklärten, die Lieferung der Eisenschwellen an die Bahnverwaltungen unter der Bedingung zu übernehmen, daß diese den Werken dieselben Auslagen bezahlen, welche dllrch die Anwendung von Holzschwellen erwachsen. Haben unsere Industriellen durch diesen Vorgang den Beweis geliefert, daß sie allen billigen Anforderungen der Eisenbahnen zur Einführung des neuen eisernen Oberbaues entgegenkommen wollen, so läßt sich wohl voraussetzen daß nunmehr seitens der Äsenbahnen mit der Einführung des eisernen Oberbaues nicht mehr gezögert wird. Zur Geschichte des Tages. Die Interpellation, welche bezüglich der handelspolitischen Frage von den verfassungstreuen Klubs, vom Klub des Centrums und der Linken an die Regierung vereinbart worden, betrifft die Bedingungen für das wirthfchaftliche Gedeihen des Volkes. Eine Schädigung ^der Produktion, wie die HaUdels-pelitik des letzten Jahrzehnts sie verursacht, können wir länger nicht ertragen. Die VerwaltungS - Vorlage, welche im ungarischen Reichstage eingebracht worden, läßt die verrottete Stuhlrichter-Wirth-schast unberührt. Im Gegentheil! Nach dem Gesetzentwurf über das Bagatellverfahren, welches bis auf Beträge von hundert Gulden sich erstrecken foll, wird dieses den Bezirksgerichten entzogen und den Stuhlrichtern zugewiesen. Der Vetterschaft und Sippschaft blüht eine noch schönere Zukunft. Der Mangel an Nahrung, welcher die türkischen Truppen „im Kampfe um» Dysein" zur Verletzung der Grenze genöthigt, zwingt viele Freiwillige, die Reihen der Aufständisch e n zu verlassen. Die Herzegowiner und Bosnier sind eben — Dank der Osmanenherr- schaft — an den Hunger schon gewöhnt. __________ ______ Vermischte ZIachrichtcn. (S taatswirthschaft in Australien.) Die australische Zeitung „Iiis illustratsä llsy welche eine besondere deutsche Rub- rik eröffnet hat, berichtet in der Nunimer vom und List war!" rief er aus. „Der Oberst ist fort — heda, Leute, — Ordonanzen — Licht her!" — „Folgt mir in das Quartier des Obersten Trenck," rief er diesen zu, „ich will sehen, ob er darin ist," und zugleich wandte er sich, um die Stiegen wieder hinauf zu fliegen. In diesem Augenblick wurde von außen heftig an die HauSthüre geschlagen. Frohn wandte sich zurück. Das ist die Schildwache, die mit dem Kolben an die Thüre schlägt," rief er aus; „was will der Mann?" und zugleich griff er hastig nach seinem Schlüsselbund, ließ sich von einem der Ordonanzen, die ein Licht trug, leuchten, und öffnete die schwere Eichen-thüre. Draußen, auf dem Treppensteine vor der Thüre stand in der That die Schildivache, die mit dem Kolben angepocht hatte. „Was ist? was gibt's" fchrie Frohn sie an. „Ja, ich verwundere mich halt," fagte der Mann, „ich hör' eben drinnen den Herrn Oberst» Wachtmeister rufen, ulld der Oberstwachtmeister ist doch vor nicht fünf Minllteli an mir vorüber in den Hof gegangen." „Wer — wohill ist er gegangen?" „Der Herr Oberrwachtnieister; just fo hat er ausgeschaut und hat die Parole gegeben und ist über den Hof gegangen mit den Schlüsseln in der Hand, gerad' s) wie der Oberstwachtmeister." 21. August unter Anderem: „Die Regierungs-kaffe von Neu-Südwales besitzt gegenwärtig einen bedeutenden Ueberschuß nnd hat man deßwegen die Stempelsteuer theilweise, und das Porto für Zeitungen gänzlich abgeschafft. (Tele graphi e.) Die Telegraphenstationen Oesterreichs haben inl verflossenen Jahre 4,125.852 Depeschen aufgenommen. (Feuerwehr. R a u ch m aske.) Zu Aussig hat eine Probe mit der vom dortigen Weber Arnold erzeugten „Rauchmaske" stattgefunden.^ Nachdem von der Feuerwehr alle Vorbereitungen getroffen wordeil waren, betrat Arnold mit seiner neuersuitdenen, äußerst einfachen und billigen Kopfbedecktuig aus Schafwollgarn und mit Augengläsern versehen, ein dicht mit Rauch gefülltes Lokal, in welchem er volle Minute» verharrte, bis ihn der Ruf des Feuerwehrhauptmanns zurückbeorderte. Arnolds Kraft war ungeschwächt geblieben. ^Höhere Staatspolizei. Ein ge-heim er Bericht über Giskra.) Der „Tagesbote aus Mähren" veröffentlicht folgendes Aktenstück aus dem Jahre 1849: „Das hohe Landespräsidium hat unterm 24. d. M. . . . hinsichtlich der Emissäre des europäischdemokratischen Bundes zu Halle und Heidelberg Namens Byralt, Dr. Herzseld, Hayoll lnld Dr. Giskra anher eröffnet, daß der Zweck ihrer ver-muthlichen Sendung dahin gerichtet sein soll, die durch die jüngsten Ereignisse zerstreute Partei wieder zu sammeln und zlir Beharrlichkeit aufzumuntern, die ini gegenwärtigen Augenblicke abgefchnittene oder doch sehr beschränkte Korrespondenz mit den: Centralkomite durch Akquisition neuer hiesiger Organe wieder herzustellen, da die früheren Korrefpondenten theils geflüchtet, theils nicht inehr am Leben sind. Das Komite hat diese Männer aus dem Grunde gewählt, weil sie viele Beredsainkeit mit Schlauheit vereinen sollei» und bis zur Stunde in Oesterreich noch nicht kompromittirt sind. Insbesondere glaubt man sich viel von dem Wirken des Dr. Giskra versprechen zu können, da er namentlich unter der Jugend sich eines bedeutenden Anhanges ersreut. Er ist derselbe Deputirte, welcher in der Paulskirche im November v. I. so sehr zu Gunsten der Wiener Universität gesprochen hat. Kreisanlt Korneuburg, am 27. Februar 1649. Wenzel Turba, k. k. niederösterreichischer Regierungsrath und Kreishauptmann." (Aus dem Ges chästslebe u. „(Äe g e n Ueber g a be".) Obgleich der Fall häufig vorkommt, daß Jemand, weil er eine ihn; gelie- „Alle Teusel der Hölle! ' schrie Frohn außer sich, „so schlag er doch Lärtn, ruf Er die Posten an," und dann donnerte seine Stimme wie das Kommandowort eiltes Kapitains im Sturm, der sein Schiff auf einen Felsen zutreiben sieht: „Posten, Achtung! Die Wache in'S Gewehr! Niemand passirt l" Die Stimme des Kommandanten fand augeichlicklich einen weithin tönenden Nachhall. Der zehnfache, zwanzigfache Ruf: Achtung! tönte von Posten zu Posten durch die Stille der Nacht; zugleich wurde das laute Echo des Festungshofes durch das Rasseln der Gewehre geweckt, zu denen die Grenadiere der Wache stürzten. Unterdeß hatte Frohn sich von dem Posten vor seiner Thüre die Richtung bezeichnen lassen, in welcher der Flüchtling über den Hos geschritten; er eilte, von seinen Ordonanzen gefolgt, in derselben Richtullg davon; an der Hauptwache vorüber schreitend, befahl er deln Offizier derselben: „Patrouillen sollen abgehen; lassen Sie die Lärmkanone abbrennen!" und danu eilte er weiter, dem Winkel des Hofes zu, wo der Aufzug zu den Wällen war. Drei Ordonanzen folgten ihm, ohne trotz aller Anstrengltng gleichen Schritt nnt ihnl halten zn köllnen. In der lLcke, zwifche»^ den zwei Ge-bäudetheilen, die hier den Raunl für den an- ferte Waare zu überilehlnen und den Kaufspreis hiefür zu bezahlen sich weigert, auf Berichtigung der Kaufsunnne geklagt wird, so herrscht doch in der Praxis Meinungsverschie-dei^heit über die Bel)andlung einer solchen Klage. Begehrt man nämlich, der Geklagte sei schuldig, den bedungenen Kauspreis gegen Ueber-gabe der Waare zu bezahlen, so kann ein darauf gerichtetes richterliches Erkenntniß Schwierigkeiten herbeiführen. Es geschieht nämlich nicht selten, daß der Verurtheilte die Ueber-nahme der Waare Mrweigert und behauptet, daß die ihm angeboMe Waare nicht die gleiche sei, welche Gegenstano des geführten Prozesses gewesen. Wie soll nun der Richter die Exekution bezüglich der Berichtigung des Kaufpreises bewilligen, da dies dilrch die Uebergabe der Waare bedingt ist, darüber al>er, ob diese Bedingung als erfüllt anzusehen sei oder nicht. Streit besteht? Man glaubt daher in der Praxis diesen Schwierigkeiten dadurch zu begegnen, daß man sich in der Klage wohl zur Uebergabe der Maaren bereit erklärt, das Klagebegehren aber lediglich auf Bezahlung de« Kaufpreises richtet. Daß man aber hiebei nicht ins Schwarze getroffen, zeigt eine vor Kurzem er-flossene Entscheidung des obersten Gerichtshofes. Jemand, der Aktien zu deni vereinbarten Kurse zu übernehen hatte, dies aber nicht that, wurde auf Berichtigung der bezüglichen Slunme belangt, und da für die Richtigkeit der entscheidenden Umstände in der Klage glaubwürdige Urklttidel' beigebracht wurden, begehrte der Kläger auch die Einleitung des Exekutivverfahrens. Der oberste Gerichtshof verweigerte jedoch dies mit der Begründung, daß iil der Klage lediglich begehrt wird, der Geklagte werde zur Zahlung der bezüglichen Summe verurtheilt, während derselbe hiezu nur gegen Uebergabe der Aktien verltrtheilt werden könnte. Die Tragweite dieser oberstgerichtlichen Entscheidung wird erkeiuien, wer den Werth des Exekutivversahrens z»l würdigen versteht. Ztlarkurger ZZerichte. Sitzung drS Gcmeindcrathes vom 8. Nov. Herr Ferdiimnd Baron Rast berichtet über die Zuschrift des La»ldesschulrathes, betreffend die Anstellung eines zweiten Dieners für die Ober-Realschule. Dieser Ge^^enstalld befinde sich nun schon zum dritten Male auf der Tagesordnung. Das Begehren stütze sich aus einen gesetzlichen Ver- steigenden Weg zum Wall ließen, wollte ihn die Schildwache aufhalten; Frohn schlug ihr das Bajonnet zur Seite, indem er gebieterisch aus-ries: „Aus dem Weg da, ich bin's, der Kommandant; ist Jemand voritbergegangen?" „Diesen Augenblick," stotterte der Mann erschrocken, diesen Augenblick ist Einer vorübergegangen, und ich Hab' halt gemeint, es ist der Kommandant, der visitirt." Frohn stürlnte weiter, ohne das Ende dieser Worte abzuwarten. Er kam an eine Bohlen-thüre, die den Zugang zu dem Wall verschloß; die Thüre stand offen; der eine Flügel war nur angelehnt. Eine Strecke weiter machte der Wall eine Biegung, er sprang hier in einen stumpfen Winkel ein. Als Frohn diese Biegung erreicht hatte, donnerte die Lärn^kanone. Es war ein furchtbares Krachen in der stillen Nacht; die Mauern der alten Beste schienen dabei in ihren tiefsten Fugeu zu zittern. Frohn dachte an Agnes. Wie mußte sie erschrecken, — welche Nacht für sie. Er war oben auf der Mauer, er folgte dem schmalen Pfade, der über diese Wallmauer fortlief; er strengte seiil Auge an, um die nächtige Dunkelheit zu durchdringen. (Kortsetzttng folgt) trag zlvischen dem Unterrichtsministerium und der Gemeinde, und es bleibe somit der Sektion gar nichts übrig, als neuerlich zu beantragen, es möge ein zweiter Schuldiener mit 300 fl. Jahresgehalt und freier Wohnung (in der Ober-Neaischule) angestellt werden. Gelegentlich einer Unterredung mit dem Direktor Herrn Frank, habe dieser erklärt, daß es gar nicht in seinem freien Willen liege, sich mit einem Gehilfen des jetzigen Schuldieners zu begnügen; würde ein solcher aufgenommen, so müßte der Direktor dennoch aus die Anstellung eines zweiten Schuldieners dringen, weil sonst die Ober-beHürden den Vorwurf der Lauheit mache»» würden. Herr Johann Girstmayr beantragt, einen Stellentausch der Schuldie»»er an der Ober-Realschule und Knabenschule eintreten zu lassen. Der Diener an der Knabenschule (Terschek) wäre bereit, die Verrichtungen an der Ober-Realschule aufs Pünktlichste zu besorgen; die Gemeinde hätte nur j20 fl. mehr auszugeben und könnte sich ein Quartier in der Ober-Real-schule ersparen. Wolle der Gemeinderath aber diesem Antrage nicht beistimmen, so möge doch beschlossen werden, daß der zweite Schuldiener ledig sein müsse und die Aufnahme nlir provisorisch erfolge. Herr Direktor Gutscher behauptet, daß der Landesschulrath einen Tausch der Schuldiener durchaus nicht genehmigen würde. Terschek überschätze seine Krast und habe die Knabenschule bereits Verwahrung eingelegt gegen diesen Vorschlag. Terschek gestehe auch, daß er diese Verrichtungen allein nicht besorgen könne und sich einen Diener halten wolle; über diesen Diener hätten aber die Schule und der Gemeinderath keine Disciplin. — Der Landesschulrath werde einen Bericht verlangen und nach Allem, was vorliegt, würde dieser Bericht negativ ausfallen; danll würde der Landesschulrath aber imperativ auftreten, aus eigener Wiachtvollkommenheit einen zweiten Schuldiener anstellen und die Gemeinde hätte zu bezahlen. Der SektionSan-trag möge mit dem von Herrn Girstmayr verlangten Zusatz angenommen werden. Der Berichterstatter erklärt sich im Schluß-Worte mit dieser Bedingung einverstallden und wird der Sektionsantrag sammt dem Zusatzantrage de» Herrn Girstmayr zun; Beschluß erhoben. Herr Girstma:)r erstattet Bericht über die Kanalisirung der Windischgasse — vom Hause des Herrn Pernwieser l)is zur Kasinogasse. Die Länge des Kanals soll 61 Klaster und 2 Schuh betragen mit einem Kostenaufwande von 1^^15 st. 9 kr.; die Hälfte dieser Kosten müsse durch die Anrainer gedeckt werden. Nach dem Antrage der Sektion wird der Herr Bürgermeister ermächtigt, die Unterl)and-lnngen mit den Hausbesitzern einzuleiten. — Herr Girstmayr legt den Plan und die Kosten Überschläge, betreffend die Kanalisirung der Kaiserstraße vor. Die Kanalisirung würde sich auf eine Länge von 350 Klstr. und 2 Schuh erstrecken und I0.9ü5 fl. 63 kr. kosten; die Gemeinde Hütte als Besitzen»! des Kanduth'schen Hauses u. s. w. einen Beitrag von fl. 31 kr. zu leisten. Nachdein die Herren: Max Baron Rast, Dr. Reiser, Bitterl von Tefsen-berg, Pichs, Hartl»»ann, Direktor Gutscher, Flucher ul»d Girstmayr gesproche»», wird dein Antrage der Sektion gemäß beschlossen: die Subskription sür die Kanalisirl»ng voin Hauptkanal des Stadtgrabel»ü an bis zu»n Pagani-schen Hause durch den Herrn Bitrgernieister ein. zuleiten und günstigenfalls den Bau für diese Strecke auSzuführe»». Der llhrmacher Andreas Perthold von Gnas hat die Uhr aus dem Thunne der Stadtpfarre untersucht; das Werk, vor »nehr als hundert Jahren konstruirt, ist so alt und auSgelmlse»», daß Schade war u»n eine Reparatur. Die Bausektion beantragt deßwegen durch Herrn Girstniayr: 1. jede Reparatur zu unterlassen, 2. ein Dreierkoinite einzusetzen, welches mit Andreas Perthold »vegen Beistellung einer neuen Uhr unterhandeln und das Ergebniß dem Ge»neinderath vorlegen soll. Herr Max Baron Rast beantragt dagegen: es sei die Reinigung und die nöthigste Reparatur vorzul»eh»uen iu»d über den Vorschlag der Sektion zur Tagesordnung überzugehen. Das Wort ergreifen die Herren: Fra»»z Bindlechner, Dr. Reiser, Max Baron Rast. Nagy, (Airst»na»)r und wird der Sektionsa»»trag zu»n Beschuß erHobe»» »»»it der vo»n Herrn Bür» gernleister ge»vüi»schten Aeilderung, daß nicht ein Dreierausschuß gewäl)lt, so»»dern die Bausektion mit der Unternehnlung betraut werden soll. (Beschick»lng der Weltausstellung in Philadelphia.) Der hiesige Schuhwaaren-Fabrikant Herr Anton Kleinschuster gedenkt die Weltausstellung in Philadelphia zu beschicken u»»d hat gestern vom Wiener^Ko-lnite die Bestätigung der Zulässigkeit e»»»pfangen. ^Feuerwehr in E hren ha usen.) Die Versicherungsgesellschaft „Licurtü äi "Iriesw" hat der Feuerwehr in Ehrel»hausen vierzig Gnl-den gewidmet. i^Aus der G e »ne i n d e st u b e > Marge»» 3 Uhr Nachmittag findet eine Sitzung des Gemeinderath es statt. — zur Erledigung jener Geschästsstücke, die vo»»» 8. Nov. übrig gebliebe»». (Feuer.) Gestern Abends bran»lte in Wind.'fteistritz das Mannhardt'sche Gebäude. (lÄegen die Unsicherheit aus d e »n Lande.) In Neif»»igg soll ei»» Gens-dar»nerieposten errichtet werden. (T a n z u n ter rich t.) Der diplomirte Lehrer der Tanzk»lnst, Herr Eichler j., welcher kürzlich erst voi» Wie»» »»ach Graz zurückgekehrt, hat a»n 8. d. M. in seinein Jnstit»tte daselbst „die syste»natische Unterrichtsklasse für Ta»lz und Ansta»ld" wieder eröffnet. Wie wir erfahr ren, gedenkt Herr Eichler diesinal früher und zwar sofort »»ach Beendigu»»g der Grazer Kurft in Marburg sich einzufinden. Theater Freitag a»n 5. November debutirte die neuengagirte jugel»dliche Liebhaberin Frl. Ka» roline Alberti als „Vtaria»lne" i»i de»n Lustspiele „Feuer in der Mädchel»schule" vo»» D' E»»nere, u»!d zeigte, so weit es die knappe Rolle gestattete, die angenehmste Natürlichkeit i»n Ausdrucke der Gedanke»» und E»npsindungen; sie erscheint als eine talel»tvolle Al»fül»gerin und ist uns deßhalb recht »villkom»ne»l. Das Publi-ku»n war äußerst freul»dlich und gab so vielen Beifall, als ii» de»n leeren Hause nur i»n»ner allszutreibe»» »var. Hierauf folgte: „Des Löwen Erwachen", eine neue Operette von I Braildl, über deren Musik ein Urtheil »»icht ausgesprochen »Verden kan»», da wir nur ein äußerst »nangelhastes Probestück davon zu hören bekamen. Es wäre ungerecht, we»»n wir de»» Sängern allein die Schuld a»» dein Mißerfolge geben »vollten, welchen sie erlitten, »eil an alle»n und jedein ein schleuderhaftes Einstudiren der Operette zu erkennen war, wofür so»vohl die Regie, als auch der Kapell»neister die vollste Verant»vortul»g zu tragen habe»». Samstag den 6. Nove»nber gab »nan Grill« parzer's „des Meeres u»»d der Liebe Wellen." Da llns die edle Frucht auf glänzender Schale dargereicht wurde, so nahinen »vir sie »nit Freude und Dank entgegen. Es schie»» uns, als »väre die »veihevolle Begeisterung der Venuspriesterin Hero (Frl. Wilhel,»»i), die liebende Sehl»sucht des feurigen Jünglings Leander (Herr Kainz) auf das Publik»nn übergegangei», so still ui»d achtsam lauschten sie Alle. Der Dra»»»aturg, der Philologe »nögen «»it berechtigten» Vor-lvurse dei» Dra»natiker Grillparzer verbanl»ei», ihr Geist ka»»»» »»nterscheiden, »vas liel>ens»vnr-dig und was haffenswürdig a»» sei,»en» Denken sei; der Zuschauer ist nicht in ihrer Lage, er befindet sich n»it de»n Linne ul»d den» Herzen der Wirklichkeit gegenüber ul»d kann dem holden Zauber in allen Reden unseres Dichters ni»ntner widerstehe»» ; diese bald »»nlde, bald glühende Farbenpracht, diese Wär»ne und Tiefe der E»npfind»llzg bestricken seine Sinne »n»d neigen sie zu»n Schöne»», i»eh»nen sein H^rz gefangen, daß es durch des Dichters W^ute der Liebe Glück, der Liebe Verzweiflung fühlt. — Grillparzer ist ein wahrer Dichter! Wie man uns mittheilt, hat heute die Sängerin Frl. Kraft ihren Ehrenabend, und kom»nt Offenbachs Operette „Prinzessin von Trapezunt", welcke sich vor Jahren einer äußerst beisälligen Ausnahme zu erfreuen hatte, seither aber nicht gegeben wurde, ne»ierdings sehr hübsch ausgestattet, zur Aufführung. Die bekannte Vortrefflichkeit ttl»d außerordentliche Beliebtheit der Benefiziantin läßt einen glänzenden Theaterabend erwarten. Letzte Post Die Gewerb,vereine im nordwestlichen Bbhme« wollen den ReichSrath nm die end liche Durchführung der Steuerreform ersuchen Der Pascha von Zwornik läßt alle ma-homedanifchen Zigeuner bewaffnen. Für ElsaA-Lothringen soll ein besou-vereS Ministerium geschaffen werden. Eingesandt. Das Tegetthoff-Denkmal in Marburg. Marb»lrg ist »nit Recht stolz darauf, die Geburtsstätte des Helden Tegetthoff zu sein, dessen glanzvollen und ruh»nreichen Namen die ga»»ze Welt kennt. Im pietätvollen Andenken beeilten sich patriotische Mänl»er in Triest u»»d Wien, der Nachwelt i»» eherne,» Zügen das Bild eines der beste»» Söhne Oesterreichs zu überliefer»». Auch Marburg blieb hierin nicht zurück. Freudig folgten die Bürger de»n Aufrufe, mitzuwirken für ein De!»k»nal Tegetthoffs und Se. Majestät der Kaifer selbst übernahln in h»zld-vollster Weise die Protektioil dieses edlen U»»ter-neh»»»ens. Jahre sind seitdem verflösse»», aber dem kühnen Fluge der Begeisterling fehlt die That. Woran die Schuld liegt, »ver kal»n dies mit Besti»n»ntheit sagen? Ein Ko»»»ite, dessen Mitglied z»» sein schon Ma»»che»n im Laufe der seither verflossenen Zeit aus de»n Gedächtnisse ei»tschwul»den fei»» dürfte — hat seit Jahren keine Sitzung gehalten. Kein Lebenszeichen über die Höhe der verfügbaren Geld»nittel ui»d deren Anlage. Keine Mittheilung über ausgeschriebene oder ein-gelansel»e Plä»»e. Kein Anhaltspunkt über die Höhe des fil»anziellen Bedürfnisses, über die Art und Weise, wie das etwa fehle»lde ergänzt u»»d wann die Idee zur Ausführung gelangen würde! Waru»n, fragt man erstaunt, dieses geheiln-nißvolle lal»gjährige Dunkel über eine Angelegenheit, bei »velcher die Dankbarkeit si»r den großen Helden, »vie die Rücksicht gegei» den erhabenen Protektor des Ullternehn»ers zur offenen, raschen That drängen? Das ist der A»lSdruck der allgen»einen Stilnlnung und der Zweck dieser »inparteiischen Zeilen, eii» löbliches Kon»ite aus dein la»lgen Schlafe znin Leben »»nd zur Thätigkeit zurück-zuführe»». Wichtig sür Viele! In allen Branchen, insbesondere aber bei Bezug der allgemein beliebten Origii»al Loose rechtfertigt sich das Vertrauen einerseits durch ai»erkannte Solidität der Firnla, andererseits durch den sich hieraus ergebel»den enormen Absatz. Von gai»z beso,»deren» Glücke begünstigt und d»»rch ihre Pünktlichkeit und Reellität de- kannt, wird die Firma Adolph Haas ck Co. in Hamburg Jedermann besonders und angelegentlichst empfohlen. Z. 11693. (1925 Urogramm für den Hospitanten-Curs für Kellerwirthschast an der Landes - Obst» und Weinbaoschnle vom 1Z. bis 18. Dezember 1875. 1. An der LandeS-Obst. und Weinbauschnle wird vom 13. bis lg. Dezember 1875 ein Hospitanten-SurS kür Kellerwirthschast abgehalten werden. 2. Die Anzahl der Theilnehmer an diesem Curse darf die Zahl 20 nicht überschreiten; der Eintritt in diesen Cur» ist jedem Steiermärker, welcher über 18 Jahre alt ist, die nöthiqe Vorbildung zum Verstandniß der Vorträge hat und sich für den Gegenstand intereffirt, gestattet. 3. Die Aufnahme in diesen Cur» geschieht über mündliche oder schriftliche Meldung beim Direktor der Weinbauschule. Die Anmeldungen müssen bis zum v. Dezember l. I. erfolgen. 4. Der Iluterricht, sowie die praktischen Demonstra-tionen werden vom Kachlehrer Heinrich Kalmann er» theilt, und umfassen in Kürze die Theorie und Praxi» der Weinbereitung und Kellerwirthschast von der Traube«, lese angefangen biS znr Behandlung de» fertmen Weine» im Keller; Kelterung — Keltergeräthe — Bestandtheile de» Moste» — Eührung — Bestandtheile de» Weine» — Abziehen — Auffüllen — Kellereinrichtung — Kellerge-räthe — Krankheiten der Weine — Treberwein — Ver-werthung der Rückstände bei der Weinbereitung — Beur-theilung der Weine — Weinhandel — Topographie de» Weine». 5. Der Unterricht findet täglich von 9 bi» N Uhr Vormittag im Schulsaalc der Weintiauschule statt. 6. Den' Unterricht unterstützen drei praktische Demonstrationen, von denen die eine Dienstag den 14. Dezember von Nachmittag 2 Uhr an stattfindet und die Vorzeigung der Traubenmühlen, Rebelvorrichtungen, Pressen, Pumpen und dgl., die zweite Donnerstag den 16. Nachmittag von 2 Uhr an die Besichtigung einiger größeren Kellereien Marburg» liezweckt. Bei der dritten Demonstration, welche Samstag Früh V Uhr stattfinden soll, wird der AnstlUtSkeller besichtiget, wobei Charakter« und Sortenweine, sowie verschieden behandelte Weine znr Kost gelangen werden. 7. Die Theilnehmer erhalten auf Wunsch ein Are-quentationSzeuguiß. Marburg, im Oktober 1875. Pic Dinktioi der Laadli-VIist-». Wtiibaischiilt. koolr vlub. Mittwoch den 10. November pnnkt 8 Uhr zu erscheinen wegen der indianischen Spatzen. 1807 W^' Vssiino-ksstÄurstion. Donnerstag den 11. November 1875 von der (1S0S Südliahnwer kstätten-NtuMapeKe unter persönlicher Leitung ihre» Kapellmeister» Herrn Joh. Handl Anfang 7 Uhr. Entree 20 kr. I?. S. Gefertigter erlaubt sich ein k. 1. Publikum aufmerksam zu machen, daß bei in der Restauration, im Kaffee-Hause auch Speisen und Getränke servirt werde«. 1. Xnsokllv. O»s li-uxuil: R>g.MeIisr desoi'ß^t 6ie unä von am 3üä- näer Xärntnerbs^mlwfe anlanxenäen (Gütern, IIeker8ie6IunA8eA^ekteu eto., ^ 6ie allenfalls VersollunA — die IN (las von äen ?. I'. Karteien vorxeseliritzdene I^okale; — kerner 6ie «Zer per Latin »uk2u- xebenäen Maaren etv. vorn Lause äes ^ukAsders, äeren i?v^eiterS unä ^K>Lzx»IkS am betretfenäen Lxpeäitivnsamte 6er Küäbadn — prompt uuä su c!en t>jlliß^sten öeäinKnissen. (AleiedseitiK vK^erirt äassellie ^ s ^ Stemtuihlt: deste VrlLkUvr VKai»ze-Gt!UUvkIt«I»lV . . . . ö. 4K icr. per ^oll-^entner „ „ „ ILIvli»ItQl»Kv k SS kr „ „ loeo Aaxa^in Xärnter^asse oäer AlaAäalenavorstaät. Die ?u8tollukig in'8 ttau8 mrl! psr ?oII-?0kitnor Ä 3 lcr. prompt vffvlctuirt. Llekalli^e ^ukträße iveräen ent^eKenAenommen in äessen <1225 WeiN'jkizitation.^HW Am 10. November d. I. und wenn nöthig auch die folgenden Tage, findet bei der gefertigten Gesellschaft in Marburg eine freiwillige öffentliche Versteigerung des noch vorhandenen Weinlagers, circa Eimer, worunter die größte Partie rdlc Sorten vorzüglichtr Flaschrnweillc sind, niit oder auch ohne Gebinde statt. Die Lizitation beginnt um V Uhr Bormittag inl Ntisrr'schtN Haust, Tegetthoffstraße. NLhere Auskunft ertheilt Herr Dr. Radey, k. k. Notar hier. Da« liiquiMionij-llomitk l-i»«)__üki' Amckii MMck-kWlIÄsK. Die Gefertigte empfiehlt ihren geehrten Kunden und einem ?. I'. Publikum ein reich sortirtks Lager von Hrrrrn- und Damtn-Haudschuhr«, tvelche sie fllr eine renommirte Grazer Firma in Kommisston flihrt. (13l)4 Hochachtungsvoll 1o8viinv kvltlivika, o «Ts d»A>I1s ls s rn « »t, __obere Herrengasse Nr. 117. , Grmüsk- und Sitzgarttu- bksitzern empfehle ich mich hicmit zum rigolen und re,^ulirtN der Weingärten, zur Anlage von Hausgärten und kleinen Promenaden, Obstgärten und ^m putzkn der Obstbäum,, zur Drainage von Wiesen ze. Eustachius Stroh ries^el, Restauration am Kärntnerbahnhof 1312) bei Herrn Deutsch. Ein Clavier ist billig zu verkaufen. Näheres im Compioir dieses Blattes. ________________(1303 Mit einer Beilage. Verantwortlich« Stedoktiou. Dnick und B-rlag von ltduard Zonschit iu Vkarbmo. vis (Zskortixtoll Ksbea im tiöfston SedmvrFiv »llsll Verv»ii6tsn uiiä öslcauvtvn Äiv trsurig^a Xunäv von äsw lliQscdviävll ilirvs iaiüxstxv> livbtSQ Lödolviv» EGMTÄ. 6as Qkot» Itursslu sokvvrvll lisillon im L»rtsu voll 8'/, tisuts um '/,3 Ildr lilor- xous sankt vsrseliisäell i8t. Oiv irdisvdo Hülle äss lisbstvv, viel »u triZK <1»1iivA0sokjsäkllsn ^illcivs vuräv bskuks ^uk-rur liapvlls ävs k'riv^liokos übsrsüdrt, V0 kuoti morxsn um 4 IIl»r ^»cdmittax äis Liiiss^nuox uQll ösisstruvx ässssNisa in äiv (irukt statttinZsll >virä. Ißlnkdiirx KM 9. I^vvvmder Iö75. Lonraä Lrillvitzes, ^nna KriIIvil«er, IZII »I» eit«rn. II. ütvisrm. lIvil:kon»akbt^Iirllnx^g- u. öoor«Iit;uvx»»^n»t»lt. 3 Enten in Verlust gerathen. Der redliche Finder wolle ste gegen gute Belohnung in der Viktringhofgasse Nr. 38 abgeben. _(1306 Gine Wohnung ist vom 1. Dezember an bei Herrn Holzer, Bürgerstraße, zu beziehen. (1282 Beilage zu Nr. 136 der „Marburqer Zeitung" (1875). Nr. 7822. ^1266 Kundmachung. Nach dem Ergebnisse deS laut Kundmachung vom 5. September 1875 g. 5891 am 19. Oktober 1875 begonnenen uud am 27. Oktober 1875 geschlossenen ReklamalionSversahrenS bezüglich der Wählerlisten für die Gemeiuderaths-Grneuerungswahl für daS Jahr 1876, wird hie-mit zur allgemeinen Kenntnih gebracht, daß von der Neklamationskommission nachstehenden Einwendungen Statt gegeben wurde: 1. Herr Karl Reuter, besteuert für Han del mit Alt-Eisen und Metall, wurde nachträglich in die Wählerliste deS III. WahlkörperS sub Post Nr. 502 eingelragen ; 2. Maria Stebich Post Nr. 367 wurde als irrlhümlich eingetragen gelöscht und an derselben Stelle Mathias Stedich, Oreisler, eingestellt. Mamburg am S6. Oktober 1875. Der Bürgermeister: Dr. M. Reiser. 1S6S) vr. k. Vsrt oräillirt voll 8—9 lidr Vormittags unä 2—3 Illir XavIuuitt»Lxs lisuptplsk, KrillWitiorsoksI »«US, I. Ltovll. 3. 14047. Edikt. (1310 Vom k. k. Bezirksgerichte Marburg l.D.U. wird bekannt gemacht: Es werde zur freiwilligen Versteigerung deS der steirischen WeinhandelSgesellschaft in Liquidation gehörigen landtüflichen KeUereigebäudeS in der Tegetthofstraße in Marburg die Tagsahung auf den SV. November »SVS angeordnet. Die LizitationSbedingnisse können bei dem Feilbietun^Kommissür Herrn Dr. Mull v, k.k. Notar in Marburg eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Marburg linkeS D.-U. am 29. Oktober 1875. _Der k. k. VezirkSrichter. Nur mehr circa 10.000 (1276 Mei- und dreijährige: rother u. weißer Gutedel. Mosler. Riesling, Belina. öernina:c. — daS Tausend zu 15 fl.; — ferner noch gegen 600 Maschanzger, EdelborSdorfer, Goldreinetten ze. a 88 kr. und veredelte Kirschbäume zu 20 bis 50 kr. sind bei «Rvliani» Lehrer ju lSt. bei Marburg zu haben und wollen Bestellungen ehestens gemacht werden. Kirchenwein - Lizitation. Am Martinitage, OK. Hsvvvinkvr d. I. Bormitt. l0 Uhr werden ln 11 Halbstartin Kirchenweine samml Gebinden lizitando veräußert. (1L74 Zu verkaufen: Gin Pferd, Brc,un, Wallach, 8 Jahre alt, fehlerfrei, (1253 in der Joh. Jsepp'schen Weinhaudlung. vis xrö»»^o Eisenmökelsatirik von 102.' Ott»!!' in III. ^srxerAÄSse 17, viQptielilt Zielt Iiivrmit. NWOUOHNÄ^NMK! Leit der (?rün6nnA meines (Zeseliättes ^ar e3 stets mein Ltredei,, äen ^üuseiien meiner k^. k^unäen vollkommen 2U entspreelien! Ilm meineva Vorsätze ß^erevllt 2U veräen, dabe iel^ nun Herrn MuslK (elle- maliAen ilki' V. I^vbkllv^in) ^ür mein Oeseliä^t Ae>v0nnen un^ Iislie Herrn I^ieliard A5u8ll mit 6er seldststänlIiAen (^eseliä^ts^ülil'unK 6er pdotoKraplusetlen Anstalt in 6er Oberen Herren Kasse „I^ud^viKsköde" betraut. Il0iken6. 6a8S meine ^eelirten ?. 'IV I^unäen mein Streben anerkennen Nll6 miok mit sabireieben ^ukträKen beebren ^er6en, ^eiebne 1278 aMunxsvvIl srAsdenst Heiurieb Xrappek, I^arburA, 1. November 187S. ?k0t0Krapb. Da meine bisI^eriAen I^eistunKen als (Zreseliäftsleiter 6er k'irma V. I^oben-^ein 6em k'. I'. I^ublilcum binIänKliel» bekannt sin6, so erlaube ieb mir, auf 6iese meine neue stellunK im Atelier 6e8 Herrn H. Xrappek 6as ?. I'. I^ublikum aufmerksam 2U macben, empkeble mit 6em Lerneren Vertrauen un6 i^eiekne doelzaebtunAsvoll er^ebenst XIusLI. Lösis, seliönsis ««il >leiiii«eli IzMZs Lckuliö nur I»«l «ilr Burgplatz Nr T iu Marburg Durch günstige Abmachungen mit dir I« ^utoii Xleinsebuster bier, welche großen Ruf in ganz Oesterreich und tlber dessen Grenzen hinauö genießt, bin ich in der Lage, das und «okttttstv in diesem Genre bei billic^em Preise zu bieten. Ich halte mir ein vollkommen assortirteS Lager und empfrhle Ihnen für die aeaenwärtiae Winter-Saison bestens: ItttLllkspp., villf. Sodlsll, gsvnäkt il. 4.50 „ Lodilür, „ . 4.2» n „ li^llükuttsr, vypp.Lolilsli „ Ü.5V (Üdaxrin, oäsr Lclillü!', oivf. LvIUvll, xeusdt tl. 4.S0—ü.2V Doxp. „ ft . . . tt. 5.50 XiZ, oÄ.Sotmür, silis.Lolilöll, „ tl. 5.50—6.— » n . . . ll.6.80 LZtia^rm, Osssn, sink. Lokisn, „ 4.20 Hsr'l'VtA » SttsNstts: ?rss8ls6vr, Voppvl-Sodloo......tl. 5.50 Ksldlsävr „ „ ......^ 6.20 „ NN vvr«t«doQ<1 ti. 6.70 —8.— „ NN mit ovökv1ie!io Ilütio . tl. 7.— n n - n li'Uzitut.tsl', I'nelt-b'.inZatx, 3" Iwdo L. 8.— 3iiotlott.s, vinfaolis Lolilsn » n n voxpsl- „ 10" lwlis „ 8.50 n 6.20 „ 6.60 o6. Ossso, Oopp. Lodlöv, „ doks „ 5.— I'ueli, b'ilskuttsr ü. 6.--6.50 n n russ. I^»o^dö3kltz?, Oopp. Loklea, Ksnäkt, ^i>?tuttvr tl. 7.— Lammt, n n „ „ NN „ Insekte., voxp.Lodlon, ^ovaßsslt, ksredtkuttsl' .5.— viaf. KLväkt 4.70 Sc^iuUv 50 Icr. dis ü. 1.— tlwursr. Ferner noch viele Sorten vamsn-, ttvrrvn- u. Kinävrset^uko, Knadvnsekul,s, Knadvn-8tivilotts, ttvrrvn kökron- und Knabon-8tulp-8tiofvl. Ich «verde Sie in Folge meiner Erfahrungrn während nn^r lan^,jährigen Praxis in diesem Fache nur mit ganz guter Waare btdiknen und gebe Ihnen die Versicherung, daß ich die Ausführung Ihrer werthen Bestellungen nach Maß zu Ihrer vollständigen Zufriedenheil raschest besorgen werde. Hochachtungsvoll 12S7) Veltrlt». WeiN'Lizitation (Kine größere Parthie Weine eigener heuriger Fechsung, theils mit, theils ohne (Nebinde, werden am I.8.9tovember 1875 Vormittags 9 Uhr in den Schloßkellern zu Schleinitz im Wege freiwilliger öffentlicher Versteigerung verkauft werden. (i27ü Gräflich Ant. Arandis'jche GutslicrWaltlttlg. Süssor ist in » H>^«Ii»««I»»iiIr Tegetthoffstraße Nr. 3l (1297 die Maß zu -Av kr. im Autscha«!». Wiens assergrSßtes ^1'.-Ltadlissement der als solid und reell anerkannten Airma vei'nilsi'il pollsli» 'Wlsl», Kärntntrstraße 14 der Weihburstgasse) '1189 verkauft einzig und allein unter gewissenhaftester Garantie für beste Qualität und Echtheit ver Maaren fortwährend ä»8 kilr jeckv 8»isoii in Kchafvoll-KltidkrstoAtu. Ebenso alle erdenklichen Gattungen Leinen-, Mode-, Cur-rent- und Wirkwaaren, Seiden, und Sammtbänder, sowie Guipitr-Spihen in allen Sorten, nebst tausend anderen Artikeln. Zttufler- und Moaren-Verzeichniß ßxratß« «»»«> Vestellungen, selbst die kleinste prompt gegen Nachnahme. Nichtconvenirendes wird anstandslos zurückgenommen. (Frösste sowie selbst erzeugte von 0.^. L. k all; Sorrollkloläor Iisok 6ew neuesten Lokiiitt, soli6 ß^e-»rdeitet, ß^ut Zenädt, »us Lrüonvr, kranüösisoliell lluck elißlisodell Ltotkell: k»n?.e ^IlZÜxe . von s. R8 »ukvärts, Ilerkst-llederiielier „ KV , 8aee«8 . . „ 8 „ lavÄerne UerbstHoseil « » keiseHiatel. . 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N»» vrtgt»»««» » werVea ««»«»t dk« Ueber die Hälfte der Loose «erden innerhalb fiedeu «dtheilungm «de» Elasseu «lt Gewinnen gejogeu, nämlich event.: Reichsmark Gulde^^^ Sp«e» I 1 Prämie Rm.KL»0000 8 Gewinne RmK IS00S' 1 Gewinn K»S0O« 9 Gewinne O »»00« 1 Gewiaa «o«o« KS Gewinne D »«000 1 Gewinn «vov« 86 Gewinne M «««« 1 Sevina »voo« S Gewinne M 480« 1 Gewinn ««««O 40 Gewinne » K 4«00 K Gewinn »««0O K Gewinn M »ao« L Gewinne »0««« 204 Gewinne «» »O«0 1 Gewinn »»««0 4 Gewinne W RS«« 2 Gewinne »0««« 1 Gewinn M I»«» 1 Gewinn RS««« 4tL Gewinne « K»V0 WNllemÄl. fvo Gewinne, «to. »to. Reichsmark Gulde^^^ Zu der Ziehung erster Elasse versenden wir gegen Sin» S» vrr s'rquaA rriirr '»»»isT sendung veS planmäßigen vetraqeS: aanze Ortginal-Loosefür Thlr.O oder fl. S halbe „ K» Zu der Ziehung erster Elasse versenden wir gegen Sin» S» vrr s'rquaA rriirr '»»»isT sendung veS planmäßigen vetraqeS: aanze Ortginal-Loosefür Thlr.O oder fl. S halbe „ K» Jedem Theilnehmer wntden von uns die rnt< pen versehenen OrlUto»»»»«« unter Veifiigung deS amtlichen Ber-loosuna«plane« piinktlich zugesendet; die an>tlichen Äewinnlislen, sowie die Auszahlung der Gewinn« erfolgen sosort nach Ziehung. Aufträge siir die erste Berloosung Einsendung de« Betrage» oder unter uachnahme nehmen wir entgegen »o, Da» Vertrauen, welche» sich diese Loose so rasch erworben haben, läßt UN» bedeutenv« Aufträge erwarten, solche werden bi» zu den Nein-sten Lestellungea «vll»»» »mvi» it«» entrvrot»»««» prompt und verschwiegen ausgeführt. ,kg»n dtS zum 15. ^^ovemd. Man beliebe sich baldigst und zu wenden^ »äoipk «Mts ^ e«., Staatseffeeten-Handlung in Hamburg. Sa unser stet» vom Glitck begünstigte« Ges<^st st^ttn in N»»»» Zwtsch^^^ räunttn die großen Gewinn» von Zf »»».00». »«0.«V«. »<».V0V.«0.«»0. »0.«0V. »«.oo«. s«.v«». »^o.ooo V v»lt and re Der letzte größte Gewinn fiel am 6. Oct. m unser Debit. von Weinstein, Hadern. Messing, Kupfer, Zinn. Elsen, Blei, Kalb- u. Schaffellen, Roß-. Ochsen-u. Schweinhaaren, Schafwolle, allen Gattungen Rauhwaaren, Knochen. Klanen nebst allen anderen LandeSprodukten. "VsrlZLet.'Tii.L von ungarischen »ettfedern, Klanme« und «esP«n-nenem Roßhaar zu den bilkigsttn Preisen. 149) Marburg. Burgplatz. Dampf-«.Wannenbad i« der Kärnlarr-Vorfladt (21s täsilich von 7 Uhr Früh bis 7 Uhr Abends. _Alst» Gchmtederer. Eisenbahll-Fahrordnung Marburg. Personenzüge. Von Trieft nach Wlen: Ankunft 8 lt. »5 M. Früh und « U. bS M. Abend». Abfahrt 8 ll. 4b M. Früh und 7 U. SM. Abend».