^3^_________________Samstag, 22. Miirz 1902._________ 121. Jahrgang. /l"^ Zeitung. ^'"Nl.«,. "^^^°^ ------------ _______ ^'^''ÄH',,^ Poftverlcnbung: aanz«äl,r,5 .' " 2- ""r die ZufteN.m« lnt^ Haus nmizi.chriu L li. - Inser»<«nsgebübr: ssür t!^,!<> Die «Laibachci Zeitung» cvscheint täglich, mit Auönahme der Sonn« und Feiertage, Die Ubmlnlftration befinbtt sich Kongreftplay Nr, 2, die iNebattlon Valmatin-Gasse Nr, N. Sprechstunden der NednMon von » b<« 10 Uhr Vormittage. Unsranlierte Vriefe werben nicht angenommen, WcmustriM nicht zurückgestellt. ^ Amtlicher Teil. x,?"tl d?, V?,? ^ "Ulde in der ,, l, Hof- und Staats. ."'Unb xlv ^ ^' ""b ^ Stiick der italienischen, das ^"«Nischel. «..^ ^ ruthenijchen und das xVlII. Slucl «y'Ndtt. "" Ausgabe de« Ncichsgesetzblattes ausgegeben und 3 ^ 6«? w^""5' z" «Wiener Zettun«. vom W. Minz ^'>!t veibo"". ^" Weiterverbrettun« folgender Preß. ^r, Lg ,/^ ^vol-.n v°?1?' I, ?44, mit welcher die mit den 5 kdluai , "' ^lpnl 1895, Z. büOO, L. Ä. Bl. «r. 18, ^. 8124 ^^' F- ^^, «. O. Nl. Nr. U, ^. Juni 1896, i6 l3,U68 ^'Wl. »tr. 29, und 21. September 1900, ^Gnd di» M.^' ^' ^ ^- getrosienen Bestimmungen, 5"b, nack ^ ^"^"'"' "on der Vorschrift der Sonntags-^lutw?,i>> ^"""""ler sievision mit» teilweiser Ab< t>t. ^ie H,ft """lengefaht und neuerlich veclautbart werben. >«U."lt bem5?""^"l der gegenwärtigen itundmachung ^'amltit. ^ '^" Verlautliarung im Itianbesgejetzblanc r ^ebattiou des Landesgesehblattes fiir Krai,,. ^-»^^ ^aibach am 22. März 1902. Uichtanülicher CeÜ^ ^,^ Frankreich. '^'^Nie?" "^ ^"^ schreibt, rechnet die franzö ^^^Uiltia ^""^ '""^"' darauf, daß sie, rechtzeitig l^'Norn ,^ ^"'^lnigullg des Budgets von beiden ^"lwessi - ^^^ "lu mn 29. d. Vi. die Par '"tt sie '' "" M)ließ«r zu können. Zn diesein Zlvecke ^Nniss^ ^ "lln auf, nin die Arbeiten der Budget-b ^ ^on ^ ^ Senates zn beschleinngen, die nicht /'Proton .^^^^"'teiUmiiiner gefaßten Beschlüssen cm'^^dond!^»^^"'" cm deuselben zahlreiä>e, nnd >'^?^ 'lils^ "'"udenlngen vorgenointneil hat, die l>en >ver?"^"^ ^ie Zilstiunnung des Senates ^) Vour/' ?"dget loird infolgedessen in das ^35-^ uon zunilfr,^,,^.. „ulssen, und vorans- sichtlich loird die Herstellinig der Uebereinstnnmnng zwischen beiden .siannnenl nicht ohnl' mannigfache Ve ratungen und unter gegenseitigen Concessionen erzielt werdl.'n. Von dein Einwirken des Mnisterfträsi-dc'nten ern'artc't >nan, daß das Einvernehmen zwischen beiden Kammern so rasch als möglich el-folgeu n>erde. ^alls es gelänge, das Budget noch vor Ablauf dieses Monates zu erledigen, würde die Negierung die Vor nähme der allgemeinen Wahlen nicht über den 29. Npnl hinausschieben. Dieses Datum des Wahl aktcs, be,;ielinngsweise dasjenige des N. Mai fiir die Süchwahlen, soll die Outheisiung des Präsideiüen der Nepublit, sonne des Ministerpräsidenten erlfalten habe?». Da sich Präsident Lcmbet a»n l5i. Mai in Dun-lirclien zur ssahrt nach St. Petersburg einschiffen soll, wünscht die Negierung, daß bis dahin der ganze Wahl alt beendet sei. Es wird deslialb auch von dem Senate ! verlangt, daß er alle Bemühungen auflvende, um binnen acht Tagen die Vndgetberatnng zu beendigen, und man erwartet, daß der Senat sich nicht lueigern werde, der Nogiernng dadnrch neuerdings smn Ver-twuon kundzugeben. Die StudeutenlMluhen in St. Petersburg. Ueber die Ttudentenunnchen, deren Schanplah St. Petersburg am l6. d. M. war, gehl von dort fol' gender Bericht zu: Die Kundgebung, die vorher in ^ Proklamatiolren angezeigt war, verlief in derselben ^ Weise wie die vorjährige. Die von diesen Vorbcreitnn gen unterrichteten Behörden hatten l»ine ansehnliche bewaffnete Macht an den Hauptpunkten der Stadt ^ aufgestellt. Ein Teil derselben, und zwar hauptsächlich Polizeiagenten zu Fuß und zu Pferd und Gendarmen,! aber auch viele Soldaten standen in den Straßen, ein! größerer Teil aber wurde in den Manögen, in den Polizeistationen, in den Höfen verschiedener Mrchen,^ im großen Bazar, im Stadtlianse und an anderen Orten verborgen gehalten, mn anf das erste ZeiclM hervorzntreten. Als die Studenten in kleinen Gruppen oder einzeln an die besetzten Pnnkte kamen, wurde ihnen die Passage verwehrt und man ließ ihnen anch nicht einmal Zeit, Proklamationen unter die Vevö'lke> rung zu werfen. Wer nnr Miene mack)te, sich dem Ver» böte der Polizei zu widerselM, war augenblicklich von einer Schar von Polizisten uniringt und wnrdc zur nächsten Wachstube oder in die Kaseriu,', Manöge u. s. w. geführt. Auf einigen Punkten der Stadt, insbesondere auf dein Platze vor der Kasankirche, auf der Michaelstraße, Oartenstraße, Karawanenstraße u. a. kam es zu .'Zusammenstößen, wobei es Verwundungen gab und wobei auch zahlreiche Verhaftungen vorge nommen wnrden. Die Kavallerie trieb die Menge auseinander, indem sie rasch bis an die Trottoirtz heran-ritt, un5 sie begleitete ihre Bewegung stets mit Peitschenhieben nach allen Richtungen, so daß die Menge in panikartiger flucht sich zu retten suchte. Die von den Demonstrierenden verlasseneil Platze lvurden von der Polizei beseht, die sodann jeden Huzug aus den Seitengassen abivehrte. Erst gegen zloei Uhr nachmittags, nachdem schon Studenten in großer Zahl verhaftet worden waren und keine Gefahr mehr be« stand, daß die Bewegung fortgesetzt loerde, gab die Polizei die Straßen dem Publikum frei, das nun von allen Seiten herbeiströmte und insbesondre, gegen den Newski Prospekt sich bewegte, so daß dieser alsbald von melir als zehntausend Menschen, zumeist den Sonntag feiernden Arbeitein, angefüllt war. Die Menge verhielt sich vollkommen ruhig. Nächst dem Palais der Kaismn-Witwe waren zahlreich« Truppen aufgestellt, Patrouillen zu Fuß und zn Pferd bewegten sich zu beiden Seiten des Newski°Prospektes, in welchem eine dichte Masse von Menschen promenierte. Obwohl der Zuzug von allen Seiten immer größer wurde, verhielt sich die Menge doch so ruhig, daß die Kaiserin ohne jede Belästigung durchfahren konnte. Nach und nach zog sich die Menge, vom Newski-Pro« spekte zurück, und nachdem die Spaziergänger und die Neugierigen sich entfernt hatten, war es der Polizei ein leichtes, den Nest der Demonstranten Zu zer> sirenen. Der Abend verlief ruhig'und da keine Störung eintrat, dm-ften anch die Tramways und Miet° wagen wieder verkehren und die aufgebotene Polizei-und Militännacht konnte zurückgezogen werden. Politische Uebersicht. " Laibach, 21. März. Nebn- den bevorstehenden Besuch des österreichisch« un g arischen Geschwaders in den italienischen Häfen wird dem „Neuen Wiener Tagblatt" aus Nom geschrieben: Das Ge-schwader, mit dem Kontreadmiral v. issipper an der Feuilleton. "khuug, Entwickelung und Verfall der Sprachen. (Schluß.) Ri^ von a'^ "ber das Allssterben der SpraäM. b^cn'k Allngerer Bildung nehmen ohne großen '^oit ^Nstai'o.^"chc ^"'l Nachbarn an, falls sie l'ta^ ^!>n / ^' gezwungen werden. Besiegte l°5, >"'. al>/ ^pl'"^ sehr bald fallen. Die nme^. ^r!f"^N^> V '^' ""d australisäien Sprachen ^ s'l°päor t? l"lturelle und politische Uebermacht ^tn' bl'e >"""' niolgreichen Kampf aufnehmen, ^In^Üli^. ""»" selbst in einen kulturellen und V^ unsta v '^ '"^ ^'^ Kolonisten nicht ein-1^>r„ H^'^' sind. So sterben die Sprachen der üv^'bton ^^""^ "or unseren Augen ans. ^m ^ahre ^'ln l ^lch^- f,^^ä^n Stamme der- Koten nnr noch N>^ > Yente sind sie wahrscheinlich auch schon ^k?^^'^ ^"" "lso einem Volke durch rück^ ü>r ^l)?n di " ^mnnien werden. Viaterielle Vor- '^bslV''^'suna "-^o'rigen eines nnterjochtei: Volker s^5^^s ^7"r Sprache. Aber anch ei,r ganz ^s lculs^. ' ^as einige Tausende oder auch ^'^tl^ stärk ^°" ^elen zählt, kann im Nett° ^ V^ss "' Kationen nicht auskommen. Will l dn Wirtschaftlichen und knltmellen Errungmschaften teilhastig werden, so muß es sich auch jenes Mittels, das zum kulturellen fortschritte hinleitet, die Kenntnis der Weltsprache, aneigneil. Ein Voll aber, dessen intelligente Kreise zweisprachig sein müssen, beginnt alsbald den Umstand in Er wägung zn ziehen, ob eo nicht tunlicher wäre, sich der stärkeren Nation anzuschließen und anstatt zweier Sprachen nur die eine zu lernen, welche ihm alle kultu-rcllen Errungenschaften zu bieten imstande ist. Bei dem intensiven Verkehre der heutigen euro-! Päischen Völker untereinander darf es nicht wunder^ nehmen, wenn immer mehr eine Umformierung des Geistes aller europäisäM Sprachen platzgreift. Die hcntigen Sprachen erscheinen in ihrer Syntax schon nahezu ausgeglichen, aber auch die Phraseologie der selben ist ziemlich die gleiche. Eo gingen freilich auch mächtige Nationen und mit ihnen ihre Sprache zugnmde. Wie starb beispiels^ weise die lateinische Sprache an5? Sie zerfiel benntv znr ^eit der Republik in eine Schriftsprache und in ziemlich von einander verschiedene Dialekte. Allein die mächtige geselljchaftliclie und staatliche Organisation dehnte die Herrschaft der lateinifckien Sprache ill der ganzen Welt aus. — freilich sprach die große Masse der nnterjochten Völker nicht die römische Schriftsprache, sondern da5 Latein der Kolonisten, welä)e selber nnr italische Dia-lekte beherrschten. Als im Laufe del' Jahrhunderte die latinisierten Provinzen ihre Unabhängigkeit erlang ten, erhoben anch die Stämmc ihre allerdings durch lateinische Elemente durchsehte Sprache Zn jenen Vhrcn, welchpr biichw die launische Vprach« teilhaftig gewesen. So entstanden die französische, die proven-zalische, die spanisckie, die portugiefiscl)e und die rumänische Sprache. Ill Italien, selbst wurde zur Zeit der Bürgerherrschaft ill Florenz der toökanische Dia« lekt zur Schriftsprache echoben, ein Dialekt, der zur Zeit deo ersten Auftretens Dantes sicherlich schon seine tausendjährige Geschichte hinter sich hatte. Die lateinische Sprach lebt seither nur ill BüclMM. Cm zweites Beispiel bietet lins das Hochdeutsche. Die Erzeugnisse der althochdeutschen Literatur waren bis zum 12. Jahrhunderte in verschiedenen Dialekten geschrieben. Zu dem genannten Zeitpunkte dominier« ten die mitteldeutschen und hochdeutschen Dialekte, allein die, Schriftsteller jener Zeit bedienten sich nicht der alten Sprache, welche sie nicht mehr verstanden, sondern jener, die sie selbst in der Gewalt hatten. Zur Heit der Reformation wurde die Sprache, in welcher Luther schrieb, zur neudeutschen Schriftspracl)? el> hoben. Man sieht also, daß nur Schriftsprachen aus-sterben, da sie ein Bild der Spraä)e sind, wie sie vom. Volke nnr in einer gewissen Periode gebraucht wird. Die plattdeutschen Dialekte habeil sich im öffentlick)en Lcben zu keiner solchen Bedeutung wie die hochdeut' scheil aufgeschwungen, dafür brachten sie auch keine so bedeutende Literatur hervor. Wo immer infolge einer nationalen Organisation eine Schriftsprache geschaffen wird, greift dieselbe un-bemerkt auf die Gebiete der einzelnen Dialette .wrr. Dafür gibt es zahlreiche laut der Sprache, dic KoloniM",,, poM, che Ver-höltmss" dio k«lwr5ssen V.zielm„l,on ""d '"öbeson- Laibacher Zeitung Nr. 67. 534 22. März^>- Spitze, von dem Linienschiffs - Kapitän Pietowski, FregatteN'KaPitän Lerch und Korvetten'Kapitän Sellner befehligt, wird am 29. d. M. in Spezzia, am 4. April in Neapel und am 12. April in Tarent eintreffen. Von Neapel wird sich der Kontreadmiral v. Mpper nach Nom begeben, wo er oon König Viktor Emanuel III. in der ersten Aprilwoche m besonderer Audieng empfangen werden wird. Das „Fremden-blatt", die „Neue Freie Presse" und das „Neue Wiener Tagblatt" reproduzieren einen Vegrüßungsartitel des „Corriere di Napoli", in welchem die Vorzüge dor österreichisch-ungariscl)en Marine, die der italieniscl)en geradezu als Mltster dient, gefeiert werden. Das Blatt hobt hervor, daß die österreichisck^ungarische Marine mit verhältnismäßig geringen Mitteln überaus Tüchtiges leiste, daß Material llnd Personal allen Anforderungen entsprechen, und bezeichnet als besonders anerkennenswert die Einheit der Gesichts-punkte, die Klarheit und Beharrlichkeit des Programmes, die treue Kameradschaft und den gehobenen Geist. In den czechischen Blättern wird das Auftreten Schönerers und seiner Gefinnungs-Genossen als eine Folge der zu weit gehenden Duldung der alldeutsäfen Bewegung bezeichnet und die Erwartung ausgesprock)en. daß die Regierung nun-»nehr dieser gefährliäien Strömung gegenüber andere Saiten aufziehen werde. „Narodni Listy" betonen, daß sich die Hoffnung, durch Aufhebung der Sprackien« Verordnungen der alldeutsäjen Bewegung die Spitze abbrecl)en zu können, nicht erfüllt habe: es sei im Gegenteile der Uebermut der Deutschraditalen nur go» steigert worden. Die Iiele der alloeursckzen Bestrebungen seien nun aller Welt offenkundig und die Vor-aussage der Czechen in vollem Maße eingetroffen. Man dürfe gespannt darauf sein. welche Folgen die gewonnene Erfahrung zeitigen werde. „Politik" erklärt. Schönerer habe durch feine unpatriotisck>e ituno-gebung offen dargelegt, welche Ziele er mit der gesetzt lichen Festlegung der deutschen Sprackie als Staats» spräche verfolge. Das Blatt findet die Zurücklveisung Schönerers seitens der Sprecl^er der deutsä^en. Volks Partei und der deutsctjen Fortschrittspartei matt und ungenügend. Nur der Vertreter der katholifä)en Volks-Partei habe den Mut gefunden, mit überzeugungs-vollen Worten gegen die antwsterreichische Kundgebung der Alldeutschen zu protestieren. „Morcwska Orliee"hält es für schwer denkbar, daß die Negierimg noch weiterhin dem Treiben der Alldeutschen ruhig zu» sehen könne. Das beste Gegenmittel wäre die rückhaltlose Durchführung der nationalen Gleiä)berechtigung, bei welck>cr die Negierung auf die volle Unterstützimg des czechischen Volkes zählen könne. In einem Leitartikel der „Berliner Neuesten Nachrichten" heißt es: In Preußen weih man es woh! zu würdigen, wenn die Verdienste dos Hohen» zollern'Hauses auch über die Reichsgrenzen hinaus die gebührende Wertschätzung findeil. Diese Verdienste sind uns aber doch zu teuer, als daß wir sie durch die entfachten nationalen Leidenschaften in die Parteikämpfe eines auslälrdifck)en Staates hinein' gczerrt fehen möchten. Bei verschiedenen Anlässen muhte den Alldeutsäien in Oesterreich vorgehalten werden, daß sie bedauerlickMoeise die notwendige Mäßigung so gänzlich vermissen lassen und durch ihr Verhalten den wahren Interessen des deutsckM, Volks-tums in Oesterreich weit mehr schaden, als ihre ganze Agitation zur Wacherhaltung des deutschen National-gefühles zu nützen vermag. Gerade weil wir den Kampf unserer Stammesgenossen jenseits der schwarzgelben Grenzpfähle mit warmer Anteilnahme ver folgen, wünfchen wir, daß die geschichtlichen mtt> tat-sächlichen Verhältnisse nicht außeracht gelassen werden. Die Deutschen Oesterreichs haben eine hohe Aufgabe. Diese ist schwierig genug, so daß nur phantastische Köpfe das Bedürfnis haben können, fie durch Forderungen folck^er Art, wie die Herstellung eines bundes-rechtlichen Verhältnisses der deutfchösterreichischeil Länder mit Deutschland, noch verwickelter zu mactM. Die Demission des Kabinettes Vuii-wird von der „Neuen Freien Presse" als eine Wirkung des ZersetzungsvroMes hingestellt, der in den Majoritätsparteien der Skuptschina schon seit längerer Zeit zu beobachten sei. Aus einein sachlich nicht bedeutenden Gegensatze zwischen Kabinett und Skup-schtina in der Frage des BeanttengeseiM habe die Negierung die Konsequenz gezogen mü> der also geklärten Situation Rechnung getragen. Das „Neue Wiener Tagblatt" hält es für nicht ausgeschlossen, daß nunniehr sich wieder ein völliger Systemwechsel in Serbien vollzieht. Vielleicht würde es dem König gelingen, die Kabinettkrise bis zum Schlüsse der Skup« schtinasession zu vertagen. Dies würde lvahrscheinlich eintreten, wenn sich der neuen Kabinettsbildung be> sondere Schwierigkeiten in den Weg stellen sollten. Das englischeVudget für das nächste Ver-waltungsjahr ist in seiner Gesamtheit noch nicht be-, kannt, aber es besteht kein Zweifel mehr darüber, daß es infolge der fortdauernden Anforderungen für den südafrikanischen 5lrieg wieder mit einen: bedemenden Fehlbetrage — man fpricht von 20 Millionen Pfund Sterling — abschließen wird. In den letzten Jahren wurde, um die Abgänge zu decken, die Einkommen-steuer von « auf 12 Pence erhöht, ein Kohlenausfuhrzoll eingeführt, die Einfuhr des Zuckers mit einem Zoll belegt und überdies ein Anlehen aufgenommen. Die gleiclien Mttel sollen auch diesmal zur Deckung der Staatserfordernisse angewendet werden. Nach einer Meldung der „Voss. Ztg." wird beabsichtigt, die Einkommensteuer um 2 Pence zu erhöhen, den Einfuhrzoll fiir Tee zu steigern und die Einfuhr von Petroleum, die bisher frei war, mit einem Zoll zu belegen : was durch diese Maßnahmen nicht gedeckt wird, soll durch eine neue Staatsanleihe ausgeglichen werden. Eine Vlitteilung, lvelck)0 die „Pol. Korr." von kompetenter italienisck)er Seite aus Rom erhält, erklärt alle Enthüllungen angeblicher Pläne der ita -> lienischen Negierung, die auf eine militä» rifckie Expedition nach Tripolis abzielen sollen, als Erfindungen. Man habe es bisher an den maßgeben« den Stellen in Rom für überflüssig angesehen, der« artigen, in der letzten Zeit in verschiedener Form ver» breiteten Behauptungen entgegenzutreten, da man die Ueberzeugung hegen zu dürfeil glaubte, daß die Annahme, als ob die italienischen Staatslenker unter den gegenwärtigen Bedingungen der ^^"^ '' ^ des politischen Programmes des KöingreM^, einen Handstreich auf Tripolis dächten, ni ^ ^ lichen Meinung nicht Wurzel fassen könne. ^ ^ Umstand, daß nunmehr auch größere und ^Al>! italienischen Blätter ein solches Unternehme" ^ ^ gen und ihre Nachrichten mit Einzelheiten ^_^5 angeblich diesem Zwecke dienenden ^^^.^lah-ausstatten, sehe man sich jedoch in Nom v^ ^ weiteren Irreführungen durch die besnM ^ klärung vorzubeugen, daß die Behauptungen, ^ irgendeine bewaffnete Aktion Italiens b^ug' ^, polis bevorstehe, jeden tatsächliclM Halteselu^^. Tagesneuigteiten. ^ — (DasWarnungssignal.) E'" »"^: schichte: Er gehörte zu jenen Leuten, welche die S^^ ^ elektrischen Tramway vollkommen überwunden. ^Ai vollkommener Gemütsruhe, die nur durch den ^""1^ pi Gläschen Wein entstanden sein tonnte, ging " ^^l Etrahe. Mit schweren, nicht ganz sicheren SchnU"' ^i-ml'tn dem Geleise — aber die Mettrische", die taw ^, nicht überhören. Da zischt und faucht plötzlich "v^Zl^ dicht neben ihm vorüber, er sieht mir Dampf "'^ ^ Er ist erschrocken, dann richtet er sich auf u"d '^ii^ Automobil, denn ein solches hatte ihn erschreckt, w«'^ Na. du elendiger Schnellsieber — schrei doch «" „Tepp-Tepv" ... und ein heiliges Grab Verlautbart. Säm-tliche ^^ Entwürfe sind in der Aula der t. l. Akademie der ^,, Künsk ausgestellt und können durch vierzehn Tag ^sss werden. Die betreffenden Juries haben folget düngen gefällt: ^„!" PreiKlonturrenzen des l. t. Ministe f ii r K u l t u s u n d U n t e r r i ch l- ä- lilnslle^' Begründung der Preiszuertennung im bau Wettbewerbe fiir enu einfache PfarrNM' ^ Die reiche Beschickung dieser Konkurrenz "' ^„ed, jelten österreichischer Künstler darf als das eri^ ^^ überraschende Ergebnis hervorgehoben werden- ^s^ , täten der Entwürfe anlangend, ist das Ncf"l" ^n ^ freulicher. als die Mehrwertigleit vieler ^'!v„>^ ^ schwer zu Prüfen und zu entscheiden war. 0"^ bcs^ij, ständige Gedanken für die Gesamtanlage. sow" l" ^„stl^ beachtenslverte Details, mit wenigen Ausn^hn"!^. Sollte je der Fall eintreten, daß die Südpro-vinzei: Frankreichs von den nördlichen abfallen würden, so würde die südfranzo'fische Sprache jene Stelle im öffentlichen Leben einnehmen, welclze gegenwärtig die franzo'sisckje Sprache einnimmt. Allein dies wäre nicht etwa die alte Sprache der Troubadours, soilöeru jene provenzalifck>e Sprack)e, die heiltzutage in Süd' frantreich gesprochen loird. Envas Aehnlicl)«ö würde in Ticilien, in NorddeiüMand geschehen. Eü ist iibrigenv kamn anzunehmen, daß hochgebildete Nationen wie die DeutfctMl, Franzosen, Italiener ?c. jemals die Vorteile ihrer genreinsanlen Schriftsprachl,' vergessen würdeil: sie wissen eben sehr gut, daß ihrer Nolle in der Weltherrschaft imr eitle solche Organisation zusteht, in welcher kleinliche ver^ sönliche Rücksichten in der großen Allgemeinheit unter» gehen. Solchen Sprachen ist ein langes Leben beschieden. Schriftsprachen wie die englische, französisck>e, deutsche und rilssische lverdeil länger bestehen als die schwackM PflänzäM der fleinen Spraä>en. Fetich dürfte auch für sie einmal daä letzte Stündck>en schlageil, denn es ist kaum anzunehmen, daß alle Volksschichten sich auch im privaten Verkehre ausschließlich der Schriftsprache bedienen würden. Da sich aber die Spracl>e des ge> meinen Volkes unaufhaltsam ändert und der Einfluß der fremden Nachbarn ein stet6 gewaltigerer wird, so erscheint es wohl lnoglich, daß in den gegen-wm-tig vereinigten Nationen einmal eine Spaltung eintritt und daß ihre Entwickelung gett-ennte Bahnen einschlägt, worauf n«n0 Sprachbilbungen zutage iwim MM. Line kjamburger Patriziertochter. Roman «us dem modernen Hamburg von Onnanos Sandor. (64. Fortsehun».) „Sei ruhig. Schatz", sagte Judith tröstend, ,.wir wcrden zilfammen beraten und dann zu einem Schluß kommen, was das beste fiir dich ist. Wenn alle Stränge reißen, nehme ich dich mit nach Berlin. In wm reiä>en Hause meiner Freundin wird sich auch für dich Platz fnrden, wenigstens solange, bis sich etwas anderes fiir dich gefmrden hat. Ich bin überzeugt, daß du dort ebenso willlonunen bist als ich selber!" Eng umschlungen saßen die jungen Mädchen noch lange beisammen und berieten über die Zukunft und die denmächst zu unternchmenden Schritte. Elf Uhr war schon vorüber, als Judith aufstand und sich von der Freundin verabschiedete. XI. In demselben Augenblicke, als die Kleysen'sche Equipage, die die Heim kehreil den vom Bahnhöfe ge» holt hatte, »lit ihren Insassen längs der Alster fuhr, hastete eine kleine, zierliche weibliche Gestalt unter aus-gespamltnn Regenschirme die Bleichen hinauf und wurde vom Sturme buchstäblich um die Ee des Hamburger Hofes geweht. Mit der linken Hand die Falten ihres schwarzen, einfaäM Kleides hochschürzend, wäh° rend die Rechte den Schinn hielt, kämpfte sie Sck)ritt jür Schritt gegen den Heulendell West an, bis sie end« lich keucl^end, gänzlich außer Atem, an dem Wiener Caf6 Ecke der Kolonnaden und des alten Jungfern^ stkgs cmg«Ianyt war. Den Regenschirm nieder» lM!Mb, HM sie 5m Hlm dvz Myl» «>whlin der elettrisäM Lcnnpe ^ ^, auf ihr zartes, auffallend liebliches ^'^^''^, zwei fammctschwarze, lliild leilchteilde ^,^zhil^ strahlteil. Unter dein emfaa>n schloarzei: l5 ^ ^ stahl sich eine Fiille welligen rotblond^ -v^!^ uor, das, zu langen Schlnrgell g^rdnot, ^ ^ das ebenfalls fchwarze, en g an liegeil de I<^ ,^'^ siel. Trotz ihrer schlichten, beinahe durM^M'.^ haftete der Erscheiniuig eine gnvisse V"w/. ^i> und sigllalisierte ill. ihr eine Angehongc ^ Stände. ^ .i,icl,li'"^ (filler der Kellner, der sich an sie he" ' ^ z^> und ihr dreist ins Gesicht blickte, wich betr '^ lllld näherte sich seinen beiden müßig " ^, sichcilden Kollege:«. ^l^sbeil 0"'^ „Drt, Paulils", redete er einen deN^, lB l',^ inn erst du dich noch der beiden DaineN, " ^ <^> jähre und i,n Winter oft drüben mN ^ !,^ <^ und den alten Meeder von der Börse ^M ^ift' ^. Junge war des Meeders Tochter ""^,Mc^.^! Gesellschaftsdmlie. War das eine " ^„d^ ^ Ilmge! Und die Toilette! Die Z"tcn ^ >l"^ Sich da mal 'rüder! Wahrhaftig, ^ ^ ^ " . ans Eckfenster! Donnerwetter, die Hal ^ i, nommen! Und daß die um diese 9 .^. aNein--------" . ...^ u"d' Der andere blickte neugierig tM" ^l telte den Kopf. Vie H^ ..Das ist sie nicht, Jean", meinte er. ^ "^ ^ ih? wohl ähnlich, aber die Prinzessm ^^, ^ nicht, Nyd ütisshoupt, »»M d« dir eM" ^bKrZeitung Nr. 67. 535 22. März 1902. !ur,rn 4i/. "^isen zur Genüge, daß der Wettbewerb in ^l'icheV -^ '" feinem Verlaufe dem Plane, eine Nor-' H'< m!^^"' "U'g ferne steht. ^ über di ?'"^^ ^""^ beschlossene Publikation, welche ^ ^euchi/ ^^ ^^ Preisträger hinausgreifen muß, wird l'Ntt dez > - ^^'ual mehrstündigen Sitzungen wurden die Hunnen ^"" mannigfachen Beobachtungen und Er ^ Prei'a "^l"' !" '"^chen die einzelnen Mitglieder ^n m, - ,'^s burch eingchenbes Studium der zahl In d ^langten. dichtn ^".^chung am 12. März 1902 wurden die drli ^!»roch^/.^'le zu je 1000 X folgenden Bewerbern zu ^d ^ .' d t!,lt>^ ^^ Hauptaltarö muh aber als sehr würbig ^ den v ^^ bezeichnet werden. Das energische Streben. ' "ltn ^,/"""oeten Materialien und dem stnittiven Ge Atrien,,' ^' ^"" Kunstformen zu schaffen, hat volle Wed,t ^ " "lnblj^^ Anbauten wenig Anklang fanden, i^hlen i?, "" entsprechender Mittelgang zwischen den > ""g /s^^"lten »verden. Bei einer praktischen Aus-auch , I,'°elche die Entwürfe nicht direkt gedacht sino ,^lltc erw'^ ^llinhaltlich als solche prämiiert erscheinen) ^N)"rKil v werden, ob nicht das heilige Grab auf den N»tn ^"" Nauer und ^ eininger in die Kirche 'll-'^^^eitenrcnlm derselben zu verlegen sei. ^l^Nei?" ^""^' ^^""toii so abgorWn auMyo! ^'Uch v^^"' ^'^' Gläubiger doch nicht genom- - ^Nl D /^ ^ ^^ l" ^" ^'"^" Verwandten von ^ ^>i^ ^.^ ?/N keilte falleir wie die Batzen innne»^ ^ t>a^ ^, ^ ^i^ ^ doch", sagte der dritte, nachdem l^e si^ ^ '^adch^n eine Weile feiert hatte, „ich > ^^^'""u, V.'lV-i,l ältester Bruder war eine Zeit-^'Wn l" der HUla Meeder, da hab' ich die ^nim,"," ^""'a gesehm. To wahr, wle ich 'Adolf l„ ^or N ^ ^'t da5 die Prinzessin Meed,er!" ^ ^>n ^ ^^"Üand dieser eifrigcn Deliatte saß rnhig. ik'^'al ^^"^ ^'schchc'l. und blätterte in einen» ^^"Ni.A ^' "^'"' 0"laner beobachtete, sah, dch s^ ^it^. '^'^' lnochanisch ans den illustrierten Seiten ktt, ku, Ti ^ "ud ihre Gedanten ganz lr>o andere ^n ^, ^.'uu'n, inlt dnnileu Zn'Mlyandjchliheü ^"^. j^ ^"nde zitterten vor 5tälte oder vor Er ^cit,/v "^uitsten deutcten anf eine nrone ^i^^a .-"""were Unruhe hin. ^/^^t>>^ "'llnuten N'aren vergangen, als ein ^ iNsan,^^^ lMauftam. Daö ^c'ädcl^n znclte sicht ''"üs ll,'^ ,'!< ^"^ ^^^b sich ein wellig, alö der An->t Nld^s.^' 'l)N'ni Platze näherte. Ter neuc Gast ^ bi^ ^ l Ik'lch^ülüg an ihr vorilbergegangen, ^ ^Ujil^.. ""^llng deo Mädchend ihn nicht auf ^^Ü^i "'" gciuacht hätte.. Me angewurzelt ^.^^>i si^ ,"'"b starrte sie an. Dann, als das junge V^ Und. "'"" '"'^^ »liederlich und. sichtbar V"l lvvii ^"''"'^ b" ^"^ abwandte, ging er "^ ' ^'^d t> ' !^'^ ""ch enu,'r Ncile. wieder uinzu i» p<,iss,^ ^^U der jungen Dame. sa noch zwei> ' '^"> (yHltjetzun, folgt.) Die von der Kirche mit Rechi gewünschte praktische Lösung des Grundrisses ist von Herrn Z a s ch e in der ganzen Raumdisposltion und besonders in der Stellung der beiden Seitenaltäre mustergültig aegeben. Der Umgang hinter der Apsi» soll damit nicht empfohlen werden. Sonst hält der Entwurf die natürliche ländliche Bauweise in einfaä>en Formen fest. Herr Zasche hätte eine günstigere, mehr monu-mentale Frontwirtung erzielt, wenn er die Mauer daselbst in einer Flucht geführt hätte. Alle d«i Projette, insbesondere jenes von Herrn Zasche, knüpfen an die bisherigen Hauptformen der Anßenerscheinung und Raumgliederung an. Eine eingehendere Besprechung der drei prämiieren Projette wird der erwähnten Publikation vorbehalten. Die Mitglieder des Preisgerichtes begrüßen es mit Freude, baß dieser erste Versuch, zwischen Liturgie und Baukunst einen innigeren Kontalt herzustellen, von so großem Erfolge begleitet wurde, und daß der hiemit betretene Weg als der richtige sich erwiesen hat. 6. Begründung oer Preiszuerlennung im tiinstleiischen Wett' beweibe für ein Reliquiar zur Aufbewahrung eines Uraniums. In einer für den A. März 1902 einberufenen Sitzung der ^ury für die Erlangung eines geeigneten Entwurfes zu einem ltteliquiar für das ttranium des Papstes Urban 1. in der Reliquirntammer zu St. Stephan in Wien wurden die eingelieferten sieoen Entwürfe zunächst einer eingehenden Prüfung unterzogen! es wurde sofort in die Beratung der Preiszuertennung eingetreten. Hie Beteiligung an dem Wettbewerbe war verhältnismäßig nicht groy. Die Mehrzahl der eingereichten Entwürfe raglc nicht üder die Mittelmäßigkeit hinaus; gegen die Be-rnttsichtigung einiger sprachen liturgische Bedenken sowie die Nichteinhaltung der Ausschreibungsbedingung, daß daä Reliquiar zur Aufstellung zwisä^en hohen Altarleuchtcrn in St. Stephan geeignet sein mü)se. Aus diesen Tatsachen er klärt es sich auch, daß nur ein einziges Projelt (W y t r l i t ^ 5 elezny) der Hucrtennung eine» Preises, und zwar des eisten von 500 iv würdig erachtet, von der Zueitennung de» zweiten Preises dagegen abgesehen wurde, obzwar noch einige Entwürfe manche beachtenswerte künstlerische Einzelheiten boten. Die Lösung der Aufgabe, ein Reliquiar für ein Kra-l'.ium herzustellen, ist in dem preisgekrönten Entwürfe nach Form und Gebanleninhalt ansprechend. Sie knüpft mit der Annäherung an die Form des sprechenden Reliquiars verständnisvoll an gute Cypen au» den Tagen ausgebreiteter Reliquienverehrung an und beschränkt sich auf die Betonung d«'s Wesentlichen, das die Bergung und Aufbewahrung eiins .Uraniums fordert. Die Reliquiarform lenkt in der äußeren Erscheinung und in der Aergungsmöglichteit für die Reli quie die Aufmertsamrnt in zlveifacher Weise auf daü Haupt des Heiligen. Die turz abschneidende Büste, derei. Alschluh als Postament vollkommen genügt, lonzetürierl die Aufmerlsamreit der .Verehrenden aus das ausdrucksvolle Haupt, dessen Tiaraschmucl den Papst charakterisiert. Der Verzicht auf jedes »vettere Beilverl erhöht den Eindruck schlichter Größe. Das von den Händen umschlossene Reli quientäsMn, das wohl noch einiger künstlerischer Durch arbeiwng bedarf, steht in inniger Beziehung mit dem Dar-gestellten, ttopf, Gesichtözüge, Haltung und Modellierung der Hände sind mobern behandelt. Der Künstler versteht eä, einen traditionellen Darstellungstypus früherer Jahrhunderte mit den Ausdructsmitteln der Gegenwart wirtungs-voll zu beleben. Für die in der Wettbeloerbsausschreibung gefoldeite AufstellungÄinöglichteit zwischen hohen Altar leuchtern erweist sich die gewählte Büstenform ganz getignel, — Der im Entwürfe mit angegebene Sockel fand nicht bi^ Zustimmung dcs Preisgerichtes. Projekte, welche künstlerische Anregung gewähren, sollen in der geplanten Publikation (vergl. die Begründung de>> Preisgerichtes des Wettbewerbes für eine Pfarrkirche) Ve^ cüctstchtigung finden. Preiskonkurrenzen der ö st e v r e ich i sche n Leo-Gesellschaft. ä< Begründung der EntsrlMung des PleisgerichteK im lünst krischen Wettbewerbe für ein heiliges Grab. Für diesen Wettbewerb langten von 9 Bewerbern 11 Projekte ein, von denen einige zunächst leicht auszuscheiden waren. Dies gescl)oh in der Sitzung vom 1U. März 1902, in deren weiterem Verlaufe eine eingehende Prüfung dn Projekte vorgenommen wurde. Das Ergebnis derselben wcn aber ein negatives. Selbst oem relativ besten Entwurf konnte wegen wesentlicher liturgischer Bedenken über die Aus^ gestaltung des Erpositoriums ein Preis nicht zugesprochen werden. Dies dürfte umso richtiger erscheinen, als es der in den Bedingungen der Ausschreibung deutlich aufgesprochene Zweä deä Wettbewerbes war, ein billiges und würdigeü heiligem Grab für den praktischen Gebrauch empfehlen zu tonnen. Schließlich wurde der Antrag einstimmig angenommen, dem Direktorium der Leo-Gesellschaft eine neue beschränkte Ausschreibung unter gleichzeitiger Erhöhung dcl Preise zu empfehlen. Bei der Direttorialsituuig der 'österreichiscl«n Leo^Gesell-schast vom 14. März 1V02 wurde diesbezüglich ein bejahender Beschluß gefaßt. Die Bedingungen des neuen Wettbewerbes weiden in nächster Zeit ausgeschrieben werden. Ncani'ldllng der Entscheidung des Preisgerichtes im Wettbewerbe für den Hochaltar tiner Domtirche. Von den zwei Projetten, welche für den Hochaltar einer Domlirch« eingtlauf«, sind, ist das ein« als nicht v«m Pro, gramme entsprechend abzulehnen, wegen Anbringung eines Tabernakels und Erpositoriums, obwohl die Form be» letzteren an und für sich nicht uninteressant gelöst ist. Das andere Projelt tonnte trotz lobender Anerkennung der de-lcrativen Wirkung unter Rücksicht auf die unklare tonstrul-tio? Lösung nicht als mustergültig empfohlen werden. Nähere Angaben über die in der Ausschreibung erlvähnte geplante Publikation sind nach der Beendigung des neue« Wettbewerbes in Aussicht genommen. Lolal- und Provinzial-Nachnchten. Ein neues industrielles Unternehmen. -^ Die Industrie ist in unserem Lande noch wenig entwickelt; es muß daher jedes wirtschaftliche Unternehmen, das einen Schritt nach vorwärts auf dem national-ökonomischen Gebiete bedeutet, nut Freuden begrüßt werben. Ein solches Unternehmen ist nun im Entstehen begriffen. Wie man uns mitteilt, hat sich in Laibach ein Konsortium gebildet, welches die Wasserkraft des Saveflusses zwischen Zwischenwässern und Tazen im Wege der Kraftübertragung zu Fabrits-, Verkehrs- und gewerblichen Zweiten auszunützen beabsichtigt. Zu diesem Zwecke ist nächst Zwischenwässern die Errichtung einer Wehranlage projektiert. Bon dort soll das Wajser in einem 4000 ni langen LeitungStanal am linken Savcufer bis zu den bei Tazen aufgestellten Turbinen geleitet und daS auf diese Weise erreichte Gefalle von 9:35 bis K'53 ul ausgenützt lverben, wodurch MX) bis 3000 Pferdeträfte gewonnen werden könnten. Bom Turbinenhause in Tazen soll das Wasser mittelst eines 400 m langen Ltanals wieder in das Savebett geleitet werden. Die gewonnene elektrische Kraft soll, wie bereits er wähnt, zu Beleuchtung»-, Verkehrs- und gewerblichen Zloecten verwendet und zu diesem Behufe auch nach Laibach geleiter werben. Die Unternehmer beabsichtigen hier in erster Linie das städtische Eleltrizitätswcrt und die elektrische Straßenbahn zu fusionieren (wobei das bestehende städtische Elet' tlizitiitswe.il als Reserve gedacht ist), in zweiter Linie aber die elektrische Kraft zu angemessen niedrigem Preise an Fabrits- und gewerbliche Unternehmen abzugeben. Der sich ergebende Ucberschuh an elektrischer Kraft soll für eine elektrische Bahn auf den Grohgallenberg sowie für eine Karbid-fabril in Tazen zur Verwendung gelangen. Das Projekt für diese bebeutfame Wasseranlage wurde vom hiesigen Zivil-Oberingenieur Fr. Huöel versaßt. In die Details dc« Projektes können wir uns an dieser Stelle aller-dings nicht einlassen, doch dürfte es unsere Leser interessieren, wenn wir einiges aus dem Projekte mitteilen. Unterhalb Zwischen wässern ist im Savebette eine 114 m lange Wehr> anläge mit Schleusen und umtlappbaren Griessäulen pro-jettiert. Die Konstruktion der Wehranlnge ist im oberen Teile von Eisen, mittelst Beton in die Save gebettet und mit Pi-lolen gesichert. Der 4000 iu lange Leitungslanal soll gepflastert und mit Beton ausgeglättct werben. Am unteren Ende in Tazen erweitert sich derselbe vor dem Turbinen-hause; der Ueberfall ist 15 in breit gedacht. Es sind sechs Turbinen vorgesehen, und zwar fünf zu je 400 und eine zu 1000 Pferdelräften. Die Turbinen (System Iouval und Girarb) sollen mit Dynamomaschinen verbunden und von diesen die elektrische Kraft den bereits erwähnten Verkehrs-und gewerblichen Unternehmungen zugeleitet werden. Bei Ausführung dieses Projektes aber kommen zahlreiche Grundstücke und Wasseranlagen, insbesondere Mühlen, unterhalb der projektierten Wehranlage in Betracht, da diesen bei niedrigem Wasserstande der Save, wenn auch nur für einige Tage im Jahre, das Wasser vollständig entzogen, werben würbe. Der Projektant hat deshalb mit einzelnen Besitzern Verträge abgeschlossen; einige Besitzer abu stellen über triebene Forderungen ober sind überhaupt nicht geneigt, eine Transattion, einzugehen. Die Verhandlungen werben fort-gesetzt und dürften hoffentlich zu einem günstigen Ergebnisse führen. Es wäre bedauerlich, wenn das Projekt an dem angedeuteten Widerstände scheitern würde. Die Unternehmer sind bei der tom'petenten Behörde bereits um die Erteilung der Konzession für die Dauer von 90 Jahren eingeschritten. Die Kosteil für die gesamte Anlage sind auf rund zwei Millionen Kronen veranschlagt. — (Iu st iz Wesen.) Die heutige „Wiener Zeitung" publiziert eine Verordnung des Justizministeriums, wollach das Bezirksgericht F e i st r i tz des LanbesgerichtZsprengels Laibach die Bezeichnung „I l l y r i s ch. F e i st ri tz" zu führen hat. — (Zur Bekämpfung des Alkohol-genusses.) Seine Exzellenz der Herr Unterlichtsminister richtete an sämtliche Landesschulbehörden einen Erlaß, wor-nach die Lehrkräfte der allgemeinen Volts- und Bürger-schuleil sowie der Lehrer- und Lehrerinncn-Bildungsanstalteu angewiesen, »»erden sollen, jede Gelegenheit zu benutzen, um die Jugend auf die Gefahren des fortgesetzten, Alloholgenusses aufmerksam zu machen und bei der Auswahl der Bücher für dic Schulbibliothelen gleichfalls die Interessen der den Al-loholgenuh bekämpfenden Richtung wahrzunehmen. — (M i l i l ä r i s ch e ».) Laut des mit dem Neiblatte Nr. 10 erschieuenen. Verzeichnisses gelangen im Jahre 190A zu der Hauptprüfung für die Kriegsschule: die Oberleutnante Josef Rettl und Thomas Klimann. dann die Leut-nante Franz Freiherr von Eilvatici und Lulanc Edler v. S a ve n l, u r g dei! Infanterie-Regiments Nr. 17.' oer Oberleutnant Gustav N 0 w y Edler von Wallers^ berg und der Leutnant Othmar Wen^l des Infan-terie-Regiments Nr. 27; der Oberleutnant Fra^KopP und die Leulnantt Waller von St o ck e' > 3 "^ 'N , u s l . und 55edor U l m ° « s t » des Insantent-Regiment^tr. ^/. d^nn dVr Leutnant Karl Nitter P l e n y nt r V5N S «h a r . n l ck b.«s F- — (K. t. Ze n t r a l lom m i s si on fü r K u n st ^ und h i st o r. D e n l m a l e.) Aus der Sitzung vom 28. Februar: Konservator Gustos Szombathy berichtet über dir im Jahre 1901 in der frühmittelalterlichen Nelro-pole am Save-Ufer in Krainburg (Flur I^u I^a^liu) durchgeführlen Grabungen. (Referent: Regierungsrat Doktor M u ch,) Derselbe Konservator berichte! über einen Fund von 150 Eilberpsennigen des 14. und 15. Jahrhunderts in einem Steinbruche zu Krainburg. (Referent: Hosrat Dr. K r en n e r.) Die Zentrallommission beschloß die Ueber-irachung der Arbeiten beim Baue eines neuen Amtsgebäude» für die l. t. Bezirlshauptikannschaft in N udoIfswell einzuleiten, da hicbci vorgeschichtliche Funde zu gewärtigen sind. (Reserem: Regicrnngsral Dr. Much.) Für die Vornahme notwendiger baulicher Restaurierungsarbeiten au der Pfarrkirche in St. Ruprecht beschloß die Zentrallom mission eine Staatssubvcntion in Antrag zu bringen. (Re ferent: Professar Lu utz.) — (Voltsschuldien st.) Die Leitung der Volksschule in Seisenderg wurde bis auf weiteres dem Lehrer Johann Kutnar übertragen und bis zur Erlangung einer weitereu Lehrkraft für die 1. und 2. Klasse einstweilen der Halbtagsunterricht eingeführt. —o. — (S chu l s p err e.) Wegen eines Blatternfalles, welcher in Tabor, Gemeinde Vrab6e, in einem in der Nähe des Schulgebäudes stehenden Hause auftrat, wurde die dortige Volksschule bis auf weiteres geschlossen. —u. — (Der slove nische Alpen verein) hall heute um 8 Uhr abends im „Narobni Dom" seine neunte ordtntliche Generalversammlung ab. Auf der Tagesordnung sieht unter anderem' die Wahl der Ausschußmitglieder und ein Antrag, betreffend den Bau eines Touristenhotels im Vrc-tatale/ Mit Rücksicht auf die Wichtigkeit der Tages' crdnung erscheint eine zahlreiche Beteiligung seitens der Vrreinsmilglieder erwünscht. — (Der H i lf s be a in t e n Kranken- und Unter st ühungsverein für Krain) halt am 4 April um halb acht Uhr abends im Hotel „klrulelj", 3.>c.hnhofgasse, eine außerordentliche Generalversammlung ab, welche den neuen Statutenentwurf (Abänderung) durch-zuberatcn haben wirb. Nach H 19, Abs. 5, ist hiezu die Hälfte der ordentlichen Mitglieder erforderlich; desl)alb werden dieselben schon jetzt auf die oberwähnte Generalversammlung aufmerksam gemacht. x. — (Die Zahl der in den Gemeindever band von Laibach aufgenommenen Personen) betragt derzeit — ohne Familienangehörige — ungefähr 1700 Personen. x. — (Evangelische Gemeinb e.) Vei der gestern uorgenoinmrnen Wahl in das Prcsbyterium der evangelischen Gemeinde wurden die bisherigen Mitglieder desselben, und zwar die Herren Prof. Springer, v. Trntüczy und! Zublin. mit 23 Stimmen einhellig wiedergewählt. ^ — (Sanitäts-Wochcnbericht.) In der Zeit vom 9. bis 15. März kamen in Laibach 18 linder zur Welt (26-7 A), dagegen starben 12 Personen (1? 8 ^), und zwar an Scharlach 1, an Tuberkulose 3, an Enzündung der At-mungsorgane 1. infolge Schlagflusses 1. an sonstigen ttrant-heilen )> Infeltionserlranlungen wurden gemeldet: Scharlach 4. Diphtheritis 4. — (Laibacher Sportverein.) Die heurige Saison wurde bereits eröffnet; auf den Lawn - Tennis-Plätzen, die in vorzüglichem Zustande find, wird seit einigen Tagen eifrig gefpielt. Auch auf dem Fußballplatze wird fleißig geübt; für die Osterfeiertage steht ein interessantes Fußballwettspiel in Aussicht. Morgen Uebungsspiel. Anlicl l/^3 Uhr. Anmeldungen zu den Lawn-Tennis-Spielen sind an den Vorstand des Laibacher Sportvereines zu richten. — (V e re i n s au s f a h r t.) Der Laibacher deutsche Radfahrervcrein „Edelweiß" hat morgen die er st e Ansfahrt nach Htofelica. Zusammenkunft um 2 Uhr im Kasino. In Htofeljca wird nur turze Rast gemacht und sodann auf der Rückfahrt in Üaverca (^5 Uhr) der eigentliche Aufenthalt genommen, wo die unterstützenden Mitglieder samt Angehörigen zu Fuß, mit Wagen oder Vahn bereits angekommen sein können. Die Mitglieder werden ersucht, an dem Ausflüge zahlreich teilzunehmen. Gaste find willkommen. IV — (Die Laibacher Zivil-Kapelle) veranstaltet morgen abends um ^/>>9 Uhr in der „Narobna Ka-varna" ein Konzert. Entree 40 lV — (Zu r B a u sai so n.) Auf den Bauplätzen beginnt ei sich nach und nach zu regen, und die Arbeitertruppen halten bereits ihren Einzng. Die Zahl der bisher eingetroffenen auswärtigen Handlanger, Maurer und Zimmerleule übersteigt nahezu das erste Hundert, eine Reserve war dagegen schon in der Winterszeit bei den größeren hiesigen Firmen bereit gehalten. Die Ziegelöfen in der Tirnau und in Waitsch sind in Tätigkeit, die Steinbrüche liefern bereits größeres Quantum des Baumalcrinles, und von» Lande herein wirb Bauholz: Trame. Bretter und dgl. von allen Seiten zugeführt. An der Gerichtsstraße wird sich heuer das Gros der Neubauten konzentrieren, es sollen ja gegenüber dem Iu-stizpalais daselbst die sieben Projektierten'Neubauten mehr c.ltz die Hälfte der diesseitigen Gassenfront einnehmen und sich von der Wiener bis zur Mitlo^u'strahe ausdehnen. Dab Haus des Dr. Krisper gelangt im April zur Verputzung; bis dahin sollen im Inneren die Böden hergestellt weiden, deren Einsetzung auch schon im Zuge ist. Dasselbe gilt vom gegenüberstehenden, im Rohbau fertigen Hause des Franz Bahovec. Dic auf den obgenannten Bauplätzen vorhandenen Kastanien und Gartenbäume gelangen zur Abstoclung. und deren Fläche wirb derzeit zur Ablagerung des Baumaterials benutzt. Bein, Gerichtögebäude wurden diesertage die Ar-teiien bei del Anlage um das ganze Objett durch eine ZN'änsslingsadleilunc; in Angriff genommen, im Inntltn deö Hauptgebäudetz dagegen in rascherem Tempo bik noch fthlute um 6 Uhr abends eine Sitzung ab. auf d«.ren Tagesordnung sich u. a. folgende Punkte befinden: Bericht des Stadtgemeindeamtes über den Auftrag der l. t. Bczirlshauptmannschaft Nubolfswert. betreffend die Vei-tragslcistung zum Baue eines neuen Staatsobergymnasiums; Bericht über die Stadtlanalisation; Bericht über eine Anfrage der städtischen Sparkasse, ob die Stadtgemeinde bereu wäre. das Stadtgemcindeamtsgebäude zu einem zweistöckigen Hause derart umzubauen, daß im I. Stockwerke die Amtsräume der städtischen Sparkasse siiuiert weiden könnten; Bericht des Gemeindeamtes, betreffend die Verleihung einer Gasthauslonzession an die „Narodna l'italnica" im „Na-rodni Dom". —6— — (Sanitäres.) In den Ortschaften Gereut, 2i-berZe, Petlovec und Prapretnobrdo. politischer Vezirt Loitsch. traten die Schafblattern auf; an denselben erkrankten 25 Kinder, von denen 1 gestorben ist. Da sich dieKranlheit hauptsächlich unter den Schullindern verbreitet hat, so wurde die Volksschule in Gereut vorläufig bis zum 4. April geschlossen. Zur Verhütung des Umsichgreifens dieser Epidemie wurden alle vorgeschriebenen scmitätspolizeilichen Maßnahmen getroffen und dle Kranken in offiziöse ärztliche Behandlung genommen. ""<>. Nn»l«» «»or» in t>«r Fon,kirch<. Sonntag. den 2 3. März (Palmsonntag). Hochamt um 10 Uhr: Ehoralmesse ohne Orgel; Graduate und Trattus I'unuikU »nunuin von Ant. Foerster, Offertorium Iini'i-oi'c'i-iuin von Dr. Franz Witt; nach der Wandlung 1ion(! ,I<^u von Eugen Frei). In der Ktadtpsarrüirche St. Zakob. Sonntag, den 23. März (Palmsonntag), um >,<.9 Uhr Palmenweihe, um 9 Uhr Hochamt: ^li^n »un«w (^c-ilin in (3-ciur von Adolf Kaim, Offertorium Inipru-lwriuin von Dr. Fr. Witt. Die Gefänge find vokal und es wirb während des Hochamtes nicht Orgel gespielt. GefchäftsMung. — (Wocheiner Tu nncl.) Die Offer^verhandlung. w(lche behufs Vergebung der Vauarbeiten bei dem Wocheincr Tunnel ausgeschrieben worden war, ist. nach einer Mitteilung des ..Eisenbahnblattes", resultatlos geblieben. — (Warnungvor dem Anlauf kroatischer S ch wein e.) Da schon wiederholt die Schweinepest durch kroatische Schweine zum empfindlichen Schaden der Landwirte eingeschleppt wurde, werden diese neuerdings vor dem Anlaufe kroatischer Schweine gewarnt. In letzterer Zeit wurde namentlich in den Gerichtübezirl Scisenberg und in die Pfarren Maichau und Stopitsch die Schweinepest durch kcatischc Schweine eingeschleppt. Die Landwirte, werden c.uf die gesetzliche Bestimmung aufmertsam gemacht, wor-nach für kroatische, pestkranke und getötete Schweine leine swc.tliche Entschädigung geleistet wird^___________""«-— Telegramme des K.K.Eelegrapl>en-Eorresp.-Kureaus. Reichsrat. Sitzung des Herrenhauses. Wien. 21. März. Das Herrenhaus nahm in allen Lesungen eine Reihe von im Abgeordnetenhause angenommenen Gesetzentwürfen an, darunter betreffend die provisorische Regelung des Handels- und Konsularverhaltmsseü mit Mexiko, und betreffs der Arbeiterstatistil mit den von der Spezialtommission beantragten Abänderungen, wobei der Handelsminister zwar die Zweckmäßigkeit gewisser Abänderungen einräumte, jedoch zu bedenken gab. daß das Zustandekommen des Gesetzes dnrch die Annahme dieser Abänderungsanträge verzögert werden würde. i -X- Sitzung de« Abgeordnetenhauses. Wien. 21. März. In fortgesetzter Debatte des Titels .Mittelschulen" erklärt Unterrichtsminisler Ritler von Hartel. die Erfüllung aller auf diesen, Gebiete ""^l ten Wünsche würde approximativ sieben Millionen ^, und 10 Millionen einmalige Kosten erfordern. ^"^M die rasche Erfüllung aller^ dieser Wünsche nicht in ^. stellen kann. so sagt der Minister die objektivste und gc ^ Erledigung der Gesuche zu. Bezüglich des ^eh«rn ^ sei in der nächsten Zeit eine Besserung zu erwarten- ^ dio gegen einen seiner Vorgänger sowie die gege" ^B' wällige Regierung erhobenen scharfen Anklagen 5^ ^! weist darauf hin, daß nach Maßgabe der beschwi' tt" ^ für daö Mtl>lsclmlwesen in Oesterreich viel ^^M^ Der Minister bespricht eingehend die vorgedrachten ^ bezüglich einer Reform des Lehrstoffes und des ^. ^ii Verfahrens, verwahrt siä, entschiedenst gegen den ^ -^ daß er als Minister anders handle wie als Settionsct^^ daß er von der im Vndgetansschnsse abgegebene» ^ .^ bezüglich der Errichtung »euer Hochschulen abgewic^^^! Der Minister spricht den Nunjch aus. daß ma" ba'°' ^ politischen Beruhigung gelangen möge, deren dcis UN ,^ Wesen besonders bedarf, um zu gedeihen, auch u""^' ^>!^ der Nazillus der Unzufriedenheit, des nationalen ue ^, und der nationalen Unduldsamkeit leicht in die ^ zje! dringt und fruchtbaren Nährboden findet. (ÜeblM fall.) 6,c" Abg. Pommer spricht sich gegen die o',t<,'in^ citien aus lind bespricht eingehend die Zillier Frag - ^ Wien. 21. März. Das Abgeordnetenhaus ^ dic Beratung des Mittelschullocsens. Die vom ^" ^ ?i5 schusse beantragten Ziffern wurden in nainentU^ ^ stimmung mit 23!) gegen 144 Stimmen anaenom" ^, durch entfällt die Absümmung über die Anträge aM ^ js, chung der Ziffern betreffs des czechischen ^lM^. Ill^ Trrppau sowie des slovenischen Gymnasiums in !^ii!l^ Antrag des Abg. Dr. Derschatta fand die "" M Abstimmung über die Resolution Ttürqlh "'">' ^,« lassung der slovenischen Parallelklassen am Gt)"'^ " Eilli und Errichtung nnes slovenischen ^YM'"! ^ü' Marburg statt, welche mit 203 aegen 170 Stimm" "^ ^t »rl.rdc. — (Demonstrativer Beifall bei den ^ "^n ^ Polen. Tosender Lärm bei den Alldeutsä?cn. " ^ ^jl Abgeordneten der deutschen Vollspartei einftimm"' ^li oc, den Ezechisch-Raditalcn. Anhaltender Lärin. "^- ^c pfeift aus einem Schlüssel. Rufe: „Abzug Vetter- " Koerber!") .,iiM Der Präsident wünscht den Abgeordneten" ^ Feiertage und verläßt unter andauerndem ^ ^islt<" Sitzungssaal. Nach Schluß der SiMNg kommt "^F enljclnen Gruppen zu Streitigkeiten. Zwischen den ^, netcn Loser und Wolf entsteht ein WorttveM ' ^ Tätlichleiten auszuarten droht, waö durch das "^ treten von Abgeordneten verhindert wird. hsft^ Die nächste Sitzung wird im schriftliche» Mg gegeben weiden. Die französisch-russischc Erklärung ^ London . 20. März. Die „Morningpost" "/z ^l^ Paris verlaute, die russisch-französische Erklärung,^' Außenseite einer neuerlich abgeschlossenen Versta" v ^i welcher sich Rußland zum erstenmale bestimmt " ^ habe. als Gegenleistung für die Unterstützung s"« ^ reichs in Ostasien. Frankreich anderwärts bei gM " tualitäten zu unterstützen. ^ldllNg'^ Washington. 20. März. (Reuter-M»^ ^ russisch-französische Note wird in hiesigen "^! „„to<,,, einfach als ein neues Unterpfand seitens der S'g' ^ü angesehen, die Politik der offenen Tür aufrecht 5" Neue Unruhen in China. ^ Hongtong, 21. März. (»teuter-Melbun^^^ aus Kanton zufolge habe der Vizelönig ein ^'l-i ^^ ^ Üungtfchon an der Grenze vin Tonlin erhallen m ^, ^ dung, daß sämtliche Truppen des Generals Lu s^t i ständischen übergegangen seien. Falls sich dieje ^ As, slät'gt. haben die Aufständischen einen Zuw"")" ^ol^s nach europäischer Art bewaffneten, ausgebildet ^ ^>, , erhalten, die imstande sind, jede Truppe, welche ^ - ^z geholt werben. Graf Stephan Tisza erwiderte ^ ^ drucke tiefster Ehrfurcht, daß der Zusw»b ' ^ bedauerlicherweise kritisch geloorden sei. - Äbs'' l>" Budapest. 21. März. Der Zustand °^„r.""s man v. Tisza hat eine besorgniserregende p. 65 kr. b. fl, 14*65 Foulard ¦ Seide, truest b. 60 kr. b. fl, 3*65 Seiden-Damaste > 65kr.»tl. 1465 Ball-Seide > 60kr. > 11,14*65 Seiden-Bastklelder p. sw? >fl,8'65 > f 1.4275 Seiden Grenadines > 80 kr. > fl. 7'65 per SJictcr \>ovto* uub steuerfrei iuö ^ouö. -- SÄnftcr um^eljenb. — Stoppeltet SBricfporto nod) ber 0 0 "'»If..^^geSmittcl d.>r gestrigen Temperatur 9-5", Nor-^^eranlworllicher Redakteur: Anlon Funtel. 6r°5sc jffasvahl in prager, tjrazer, JÄarburger und kroatischen hinken, Schultern und Carres (1068J n Xhau S JVSurnik. j ni°rt wcr8en Bestellungen au/ frische •Oll»iikarpjen, fogasche unä Schiele bis İntag, den 24.9. JH., entgegengenommen. pnilharmonisciie Gesellschafs. ^ Chorproben l»ta^ 8tatt Montag, den 24. März. Für U6& um 7 Uhr abends, für Herren ^^^^ um 8 Uhr abends. (io36) 3 S&S'jf~ Ueberall zu haben. ^ unentbehrliche Zahn-Cr§me erhält die Zähne rein, weiss und gesund. Glcicbenbergcr Bewährte Heilmittel der Katarrhe aller Schleimhäute, besonders jener d. Respirations- u. Verdauungsorgane. Jobannlsbroniieii als Erlrlscüunasaetränk:. Hlauscnquelle. Constant!«-Qucllioole. (766^ 8—4 I|aiHilf-Apöitt"teI.LßiiÄ N «SÜ W ±3 £ -S i^| ra < ^ . ^ * siliümtlichel Altien und der «Diverse» Lose» versteht slch per Etück. ^'""'" ^°°'°sch«ld. «'ld Ware >''l!r7,!"H'ln M«i-^°l3'br.,l^^'" - - Wl-Lü 101-85 '^!. . l^ ' "^ "3-75 1K4-75 '"'«'" l«.V.ich°. ,^Hbve>..e.s.fr,.^,^ ^!ltit°^°, per'',:,,- ^ 4»/« 9U.25 99-^5 ^"»z«i>n«. ' ' "'^° ^l-'' "l'^5 ^,i^ «Ubw, ^ ^ ^, ,^. ^. 4S9'.. tN«-' <^,^^s.'^'^"^"«'' <^»»^^^ ' - . 422 — 423 - Veld Ware Vom Gtaatr zur Zahlung übtrnomment lklsenb.»Prlor. Obligationen. ltlisabctlivahn 60« u, 8000 M. 4°/„ al, ,0"/<,...... Ilb'75 N«'?b Elisabethbahn, 400 u, 200N M. 4°/«......... 119 10 iiv'«„ Franz Josef-«., ltin, 1884 (blu. St.) TIIU.. 4°/»..... 99 25 100-25 Valizlsche tiarl Ludwig «Vahn (div. Et.) Tllb, 4°/„ . . , 9»i>!> 9S'ü5 Vorarlberger Vahn, «t,». 1884 (dlu. Et,) Silb. 4"/o . , . !»9 — UU UU Ktaatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4°/u l!»i,, Guldientc pci Kasse . 119 «!> 1U0-U5 bto. dto. per Ultimo . . . . 119 «ü 120'U!» 4"/„ dto, Ncitte ili jl1?our»wäl)r., steuersrei, per Nasse . . . 9?.'»(> 9?'?o 4"/» bto. dto. dto. per Ultimo . 9745 97 «5 Uug, St.-Eis.-Anl, Gold 10!) sl, lÄOlis, 12»ü5 dto. dto. Silber 100 fl. . , . 100 «0 101 «w btu, Llaatö-ObUg. (Uni,, Oftb.) v. I. 187L....... 120 20 121-20 dto, Echanlregal.-«bIös,-Oblia,. 10NLN 101 00 dto. Präm.°tt. il 100 fl, - 2U« K 205 — 207- dto, dto, il 5N fl. — 1NU X 20 5-—207 — Ihciß-Äeg.Lusc 4»/° .... 1KU-— 1«8- 4"/« »ngar. Gniudeiül. - vblig, b? »0 9« 30 4"/<> lroat. u»d slavo«, detlo 97— -^ Andere Vssentl. Znlehen. 5"/l,Du»au.«ea,-Nnlfo dto. bto. (Silber od. Hold) 1L3-6U 124-00 dto. dto. («894). . , . 9K'/ijHhr. verl. 4"/»......... 100 20 10120 dto, dto. 50Mr. verl. 4"/n 1UU-20 101'20 Lpllrlasse, I, öst.,N0I.,verl. 4°/° 10060 10u?5 Eistnbahn.priorital«. Gbligationen. yerdi!,a»d« Nordbahn «tin. 188« 101 — ioi'?o Oeslcrr. «ordwestbah» . . . 10? 80 i«8 «0 Etaatöbahn....... 485-438 — Südbahn o. 3«/<,veiz,IH!M,'I»I< «18 - »l5- dto, li 5°/o..... 11940 120-20 Ung-naKz, Vahn..... 10785 1U8 85 4°/^ Unterlrainer Valine» . 99 50 100'— Diverse Lose (per Stück). Verzinsliche Lose. 3°/» Bodcntrcdlt-Lose (km. 1880 2?i>— 375-- 8<>/o „ ,, — 4"/u Donai^Dampfsch, l«0 fl, , 500 — 55«-— b"/° Do!iauNcl,i!l,-Lose . . . 28ü — LSi>— UnvelzlnSllche ^.'°sc. Vubap.-Basilica (Dombau) b fl. 194U 20-40 Kreditlose 100 fl...... 442 — 446 - lllary-Lole 40 sl, LM. . . . 170 — 173 — Ofener Lose 40 fl..... 218-— 220 — Plllffy-Losc 40 fl, CM. . . . il,8 — 191- Noten Kreuz, Oest. Ges,,v. 10 fl. 56 25 5? 25 , ,. »ng, „ ,, 5fl, »l— 32 — «„dols.Lose I<> fl...... ?»-— ^ — TalM'Uuse 4« fl..... 235 — 240 — St, EeiwiöLose 40 fl, . . . 270 — 280'— Mmrr llomm, Lose v. I, 1874 427'— 431'— Oewinstsch, d, 3"/«Pr,-Echlildv. d, Bodcnwdilanst., Em. 1889 ü05N «2 — Laibacher Lose..... 7U-— 7U — «elb Ware Ultien. ^ranspoll'^lltel' nehmungen. Aussig.Tepl, Eisenb. 500 fl, , , 2990- 300« «a»° u, Äetriebs-Ges, für städt. Etratzenb. in Wien lit. >V . 28? 25 28825 blu, bto, bto. lit, ü . 23Ä —284 — Vülmi. Norbbahn 15« fl, . . 40«-— 410'- Äuschtiehrader «tis. 500 fl, KM. 2S85- 2«85- dto. dto. llit. U) 200 fl. «90- »9ö-Nouau-Dampischlsfllhrlö Gesell. Oesterr,, 500 fl, »W, , . . «?? - 880 — Diix-Vodenbachcr E,-V, 400 X 525 — 530 — Ferdiiianb« Nurdb,1U00fl,KM. 5627' 5647-Lcmb,- Czeriillw, Iassy-lk!seül>,» Oflflllchasl 20!» fl, S, , , . 5!>6 — 569'- Lluyd,Oest,, Trirst, 500 fl,KM. «38 — »44 — Oesterr. NorbweNbab» 200 sl, T. 4U5-— 4«?- — btu, dto. (lit. tj)200fI.E, 471-- 472 — Prllg-Duler' ^ Elaatöeisenbah» 200 fl. S.. . 67450 «7550 Slldbahn 200 fl, S.....«7 75 6875 Südnordd. Verb..«. 200 fl, CM. 396 — üi>7 — lramway-Ges,, Ne»eWr,,Plio' ritHts'llltien inn sl, . , . 18N-— 188 — Ung,-aal^,(tisciil,, 20« sl, Silber 430'— 432'- Una.W<,-stb,<>»aab'G>llz)20<>fI,S, 432'— 434'— Wiem'i,-LuIalbal,!!cn>Klt,Hes, , — — —-— Danken. Anglo-Oest, VanI 120 fl, , , «»453 «85 50 Äaulverein, Wiener, 200 ,1. . 463-40 46440 «odlr.-Anst., llcsl., 200 fl.s. . 938 — 84l>'— Urdt.-Nnst.f. Hand. u.V. l Gcs,, ^^dri!st., 500 f! 4UU-—431 — V-.»U!igar. Nanl, s>00 fl. . 1«24 i»30 Unlunbanl 200 fl..... 563—564 — «erlelirebanl, «llg,. 14» fl, . 383 — 334- - Industrie »zillter-nehmungen. Nauges., «llg. «st.. 100 fl. . . 158 ba IL2'— „Schlüglmülil". Papiers. 200 fl. 235— 242 — „Steurerm.", Papiers. u.V-V, »61 — 363 — Trlfallcr Kohlenw, Gesell, 7» fl. 4.I0 — 434'— Wasfcnf..<ö,Oest,l»Wie».I00sl. »2:«— »2?'— WaWon Lcl>ia»st,,«lla... l» Pest. 400 «........ ?«5 — 785'- Wiener Uaugesellschaft 100 fl. . i«8—'73'— WienerbcrLelZlegel'Uktlei! Ves. 704 — ?»n — Devise». Kurze Sichten, «msterbam....... 1»? 80 1W0ö Deutsche Pllltze...... 11? ll2!ii?'50 London........ »40'10 »40-3« Pari«......... Sb 50 95 «2 l->t, Petersburg...... —-— —- Daluten. Dulate» ....... 1136 il<0 2O.^ra»c« Stütte..... <9-i2< 1914 Deulsche Reichsbaülnulc» . , 117 35 <> Italienische Vanlnotei, , . . 93-45 9» »^ «übel-«uten...... 2-5s^ » b^. I *" **•*!„ -^1»-- uad Verkauf LJ'Oj l.o»1!1,,1*1'»1»«111»»1»«»"*1'«. l»rlorllfti«u, Aktien, ^^7^ "«»» etc., JkevUen nuil Vnlulcn. ^^^»^fc>_^ Lob -Veralohorung. «IT. C- Mayer Ba.33L3c- -o-aa-d. "V7"eclxslex-G^aacli.a,ft Privat-Depot» (Safe-»«posit*») V.rzln.unn rn Bj.r-E.B.»Bn I». O«"»o-^r.n>-«nd auf fllr.-O.nt.. —M—i—I I ' Laibacher Zeitung Nr. 67. 538 22. März 19^, TELEGRAMM! Glogowski & Komp. Wien, I., Franz Josefsquai I a. Justizminister erteilte nach eingehendster Prüfung neuerdings eine Ordre von 205 „Remington Standard Schreibmaschinen" für die ungarischen Gerichte. (1075) Filiale BUDAPEST. Heinrich Kenda, Laibach grösstes Lager und Sortiment aller Kravattefl-Spezialitäten. (729) 1 Fortwährend Kravatten - Neuheiten. Panorama International im blirgerl. Spitalsgebäude. Eingang vom Obstmarkt (Pogaöar - Platz). Laibacher Kunstaussteilung I. Ranges. Photoplasüsche Rundreisen duroh die ganze Welt. Ausgestellt nur nooh heute Samstag, den 22. März: Die sechste interessante Wanderung durch €nglanö. Von Sonntag, den 23., bis Mittwooh, den 26. März: Das kalserl. Schloss Schönbrunn mit seinen prachtvollen Gemächern. Da diese Serie nur bis Mittwoch, den 26. März, ausgestellt ist, versäume niemand, diese prachtvolle Ausstellung zu besichtigen. mF* Das Panorama bleibt vom 27. bin inklusive 99. März geschlossen. (877) Täglich geöffnet von 9 Uhr morgens bis 9 Uhr abends. Toilette«U«gelegenheit. Mit dem chemisch reinen „KaiseoNorax" wird der Damenwelt ein Hilfsmittel von weittragendster Bedmtung an die Hand gegeben, das sowohl in der Körper«, Hant« und Gesundheitepslege, wie auch im Haushalt durch seine schätzenswerten Vorzüge sich bald unent? hrlich machen wird. Letztere liegen teils in dor außerordentlichen Wohlfeilheit, teils in der Einsachheit der Anwendung und der überaus giin« stigcn Wirlung. Schon die Wichtigkeit des Kaiser-P?rax als zuverlässiges Mittel zur Verschönerung deö Tein's macht ihn äußerst werlvoll; tägliche Vora^waschungen verleihen der! Hant Zartheit uud Frische uud beseitigen die Unreinigteiten der Haut. In hygienischer Veziehung lommt der Kaiser-Boraz,' für die Wundbehandlung, fürs warme Vad, für lalte Körper« abwafchungcn, zur Pflege des Mundes, der Zähne und Haare, als sicherstes Mittel gegen Fußschweiß, wie auch zur Desinfektion in Betracht. Unbegrenzt ist jedoch seine Verwendbarkeit alS Reinigungsmittel im Haushalt. Ganz vorzüglich bewährt sich hier der Kaiser«Vornx zum Reinigen von Siloerzeug und Mctallwareu, Spiegeln, Fenstern, polierten oder lackierten Möbeln, Türen» uud Fensterverkleidungen, Oefen, Fußböden, Linoleum» belag, Glas, Porzellan, Teppichen und Garderobegegcnständen, kurz aller Haus« und Küchengeräte. Infolge feiner reinigenden, bleichenden und desinfizierenden Eigenschaften verdient er als das vollkommenste Waschmittel gepriesen zu werden; unglaublich mühelos und vorteilhaft ist gegenüber andern Wasch» Methoden die Behandlung der Wäsche mit zlaiser ^ lg. v. Kleinmayr & Fed. BamW Buchhandlung in Laibaoh. * Flaschenbier ^\ aus de,„ Brauhause Perl«5* Eine Kiste mit 26 Halbllterflaschan üJ?!^,, 2« Bestellungen und Einzelverkauf: l - Prešerengasse 7 im Vorh*u^ Adler-Apotheke, LaJbach^, Empfehle meine medicinischen Artikel: Echten, infolge der Präparation leicht einzunehmenden Leberthran in Flaschen ä 70 h und 1 K. — China-Eisen-Malaga, laut Vorschrift der Pharma-kopöe. ä 2 K und 3 K 60 h. — Franz-brantwein, ausgezeichnetes Destillat ä 80 h und 1 K 20 h. — Das wirksame Kindereinstreupulver „Babypowder '* ä 30 h und 50 h. — Wiener Magen-krampftropfen k 20 h, 6 Stück 1 K. — Med. - Cognac, -Weine, Parfums, Toilette-Seifen und -Mittel, so Haarwasser, Zahnmittel (Specialität Mentholmundwasser il K, Mentholzahnpulver ä 60 h). — Puloherlncream, Hautverschönerangsmittel il K. 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