iWgi Uta fiMr Preis Din 1*50 74. Jahrgang Erscheint wiehintlleh ttthtmal. Sehriftleitung (Ttltfon interurban Nr. 2670) to*ie Verwaltung und Buchdrucker«» (Ttltfon inttrurbtn N«. 2024); MARIBOR, Juröiötva ul. 4; Filialredaktion in BEOQRAO, Dositijevt ulica 6 Ttl. 28684 Anfrtgtn Rückporto btiltgtn Nr. 70 Dienstag, den 27. März 1934 inse att#- t Abonnements-Annahme In Mtribor: Jurciceva ul. 4 «Verwaltung) tfezi gsprtis? Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post rnonetl. 23 Oin, ruj das übrige Ausland monttl. 35 Din. tinzolnumnu' 50 u 2 Din Manuskripte wtrdtn nicht returrikrt Maridorer smma Senat B e o g r a d, -ti. März. Im Senat wurde heute der lStat des ÄckU» tenniinZstiriums durchbcraten. Bautenmini^ ster Trkulj berichtete in seinem Exposee auch über die Trockenlegung des Skutari-Sees, die 784 Millionen Dinar erfordern würde, in welchem Falle 348 Millionen aus Jugoslawien entfallen würden. W IM Hektar Ackerland würden dadurch gewonnen wer den, doch sei eS infolge der Krife nicht nög» lich, die Geldmittel zum gegenwiirtigen (Zeitpunkt hiefür auszutreiben. Heute gelangt das Budget des Ackerbauminifteriums zur Vera, tung, während das größte Jnteresfe der mor' gigen Sitzung deS Senats gilt, in der Au-henminifter Jevtis über den Standpunkt Jugoslawiens zum römischen Ergebnis der jta-lienisch-üsterreichisch-ungarischen Berhuud« lungen sprechen wird. Stavifkys Iuwtlenverftecke In England Juwelen im Werte von einer halben Milliiii! Pfnnd Sterling versteckt / Lerhaftuni, eines Boxers unv Bar Tigers namens Hein / Untersuchung nach England vcrlegl Pn r l ö, 2 Paris London lö.I7, Newyork 309.59 Mailand 26.55, Prag 12.845, Wien 5K.30, Berlin 122.85. ! Ljubljana, 26. März. — D e v i f e u .l Berlin I.'^5N.58—?k;7().Z8, (^iirich !l09.:j5-111<'i.85, London 174.42—176.02, Newtiork Scheck ."^402.72—3^:M.98, Paris 225.^8-227 Prag l l2.2!>—11Ü.I5, Triest 2W.7s1-.22<'>.1'.)l österr. Schilling (Privatclearing) 9.10—9.20.1 P a r i s, 26. März. Ministerpräsident Gaston D o u in e r -gue hielt SaulStag abends uul L Uhr eine von allen franzöfifchen Sendern iibertrage-ue kurze Rede, die fich ulit der innerpolitischen Lage besasjte. Die Rede deS Minister-Präsidenten spiegelte die tiefe Beforgnis llnder, die in Regieruugskreifen hinsichtlich der innerpolitischen Lage herrscht. Die Sta-visky-Affäre bildet nur eine der Ursachen der bedrohlichen inneren Spannung. Man spricht bereits von nahe bevorstehenden Zu-samlnenstöszen, von der Möglichkeit eines BilrgerkriegeS. Es wird davon gesprochen» daf; die Linksparteien von den Kommuni, sten bis zur Bluln-Gruppe der Sozialisten eine Einheitsfront vorbereiten, die die Ra-dikalfozialiften auf ihrer Seite hätte, und zwar bei Borbereituligeu fiir eiue direkte A«entat»verfuch aufNoofeveNZ Ein angeblich GeisterSgestitrter im Weif;«» Haus aufgespürt und verhaftet. Ä ashlngto n, 26. März. Gerüchte ilber eiii angeblich gegen R o o-seve lt geplantes Attentat verbreiict^ sich heute in der auierikanischen .Hauptstadt. In der Tat wurde iui zweiten Stockwerk des White House eiu Mann gefulldeu, der sich geistesgestört gebärdete und angab, Ha-node zu heißen. Er wollte nach seinen Angaben dem Präsidenten eine Bittschrift überreichen, wurde aber dabei von ^rau Roo'e-velt ertappt. Die Polizei nahm die Verhaftung des Mannes vor. KonsiM »wtftvea Volm und der Tfchechostowalel Weitere Zeitungsei«»>any .«»kuryer Eodzienin?" da.^ Postdebit auf die Dauer von zwei Jahren entzogen. '-Ler tschechoslowakische Gesandte in Warschau s)at beim Austenininister erqetnislos interveniert und ist bereits anl Zauistaq nach mittags nach Prag abgereist, um seiner Regierung über die Lage Beriäit zu erstatten. Die Vvlllpvinm unabhängig W a s h i n g t o tt, W. März. Präsident Roosevelt hat das Gesetz ilber die Anerkennung der Unabhcingigkett der Philippinen unterzeichnet. Die Nachricht von der Unterzeichnung diese.^ Aktes hat auf den Philippinen ungeheure Freude hervorgerufen. Die Glocteu läutetetu und die Zchiffe ließen ihre Sirenen cr!iineti. In den Straßen sammelten sick) große Mensäxumen gen an, die ihrer Freude iir lebhafter Weise Alisdruck verliehen. Splonaoe in der LSR Olmü tz, 2t». März. Der Vorstand des Wirtschaftsaintes der hiesigen Stadtgemeinde, Oberrat Obo r -u i), hatte einige vertraulicl>e Akten dec^ Heeresministeriumü erhalten, lun sie durch- Aktion auf der Straße. Die Rechtsparteien erscheine,! deuigegeuiliber in einer unentschlos senen Haltung, die uur die Frontkämpftr (^euerkreuzritter), die jeuncsse patriotique, die „Francistes" und die royalistischen ce-melots du roi sich auf Zusammenstöße vorbereiten. In der Rede Doumergues kamen diese ernsten Beflirchtungen zum Ausdruck. Der .Ministerpräsident trat in seiner Rede für die schleunige Ordnung der Finanzen ein, da-ulit der Franc unangetastet aus dem Kamp fe herausgeführt werde. Doumergue richtete an alle Franzofen die dringliche Mahnung, fich zufammenzuschliehen und den Kauips uln Frankreichs Wiederaufbau ge-. meinsä,aftlich zu führen. Er verglich die! Situation init der Marneschlacht, die Frank rcich zuni Siege geführt habe. zmeheii iiiid ergiinzell. C'r 'verlie si' je-diZlli ein, s^nidern lief^ sie lu 'Ren-snatlir liege», was zioei BeauU-.', v»u den-'i! !,loi»nlunisl isl, lieniitzlen u»i «.nc Allen .^b^iuschreib-eil und eilN'^e Pllinv' lovieren. worauf sie einenl loiininllki!!- scheu Sladll.u slbeiftaben, dei' tt ei'ier 'chafl'.'l^slelle in Pviig eingesandt htiben ss'll. Ter die b.'iden und I^iniiiunislisclie ^uidlriile wurden u-erhaslel. t5rklärungcn )ttoos?vclts zur :.'lpsc,i'ie a s li l II t l' II. ?>'cirz. Anläs'.lü^s, der gestrigeil 'l^reisetoliferen; iiic .'^Muse iineil .un' '^Iiilerilii ui'n-den sich zn'lir weiter iiber «^ie eul'vpiii'cheu Abrl'lslullgsliesvre.ljliilgeil li^sovillierell llilc» liegen nach U'ie vor 7>>^te^e!se »iir -'^ustandckoinlii'eii ei!'.e^' i'^irüalnen stilligot'ollvelllioll, wini^ell aber cili? ieiiien ,urls neue Biudlln.jell ill ".irüi von ^^icl'ier-hoir^-liarantie auf sicl» lkeliwelk. ^'">!ll.'ress<.' Anlkrlta-? geh(? nur i'v ineit, es iln ^aUe einer '^^erlelutiisi de»' >i!^Nlv.i'.ti»lk iin' das Z l)sloln liegen seil lger '!!^efnuuiii,l eiil selben würde. Berufung des ungarische« ,'>;ir»lpri>na^ nls Stnatssetretär lum 'iZ^ntikan? II d a e st, i?.'). 'Vüie> ^>ll politischen ^i'.eiseis sind l>)erl"ieiile ve'-breiter, daß der ltiisiarisMe ,'^inslpriu,li.^ !>tar dilial Dr. 5 e r e d i ili der inichsten ^»eit eine Bernsttug ziiiii 'I'alilan erhatteil so!t, ttnl dort als erster ZinerlSsetretär deä P.u,« ste'^ dwZ Erbe de.' biöl)eri(ieil !Ztaatsselre-tärv Ptteelli niizulrelen. erinnerlirt,, hat Seredi vor seiner Äahl zum ^iirstl'ri was inehrere ^^ahrc lnin? im Tienstc fes Vatikans gestanden. Er wnr ein '^'erlraliens mann des .^ieiligeil Paters und soll sich sirl.-»-sje Verdienste nin die ^Eodisizieruüg des ileil en kanonischen ')ie'.l»le'5 er.vlnsvn Den (Gerüchten zufolge, soll .<>iin diiial Pacel-li in den Nuliestand verseilt loerden iiiid an seiile stelle soll 5eredi teinmen. n'äre dies jedensalls, ivie in lirct)liehen reisen betont wird, ein üin>'rsr seltener ,'>-ass, dal', ein ?!ichtitalielier zum 2laai.5selret.ir des Vatikans ernannt luird. hiiie solche Erneil-nung ist in der Geschichie nlir lNls;erst sel-vorgekmnmen. Ans reiseil, die delli Fiirstprilnas nahestehen, wird beiläliiit, das'. 5crcdl wirklich eine '^^erllfililg nach )^ü'nl erl)alten habe, wohin er sich in der liächsieli Zeit begeben lverde. (v-? töllne aber nicht lnil Vestimmtlieit ciesa.^r werdeli, ab die Berli' sllng nach Noill lilit dieseir (Äerilelnen i», Zttsaminenhaiill stellt. Ter Kondor stirbt aus. Durch eil! unsinniges ulld graiisainv-^ seilinordeil bat inan deu ,^to>ldor, einen d^'r schönsten llnd stolzesten 'Siegel, die nur len-neu, in Südamerika dem Ailssiv'rl'eii »atze gebrach:. Ili Chile tolillte luall ili deil l.'lzten ^^ahreu anffalleud viel^^ i'^elidur^'ül.'^^ den Märkten erhandeln, sinuli'sem eifer hat ma,l die Prachtlio5en ger'u--dezu pliinmäßig aiisgeroUct. Ter ^^.'ondor der größte i^iervaael, dcn 'vir !enne,l, ?v kommt in den Hl^'chländeru Züdanlerikas von Feuerland b!.^ jenseits 'Dnito vor. Mit Borliebe hält er si>^l, ili Höli^'n zlvisch.'n und 5>()00 Meteril au?. (5r verschmälit es au6> nicht, Läiniiier nud ander,? kleine Säugetiere allzusalleii. Seine ^^iorverlttikgl: betrcü^: einen Meter und niehr, die Svanliivelie der k,err-licl)e,l Schwingell >ilis;t >U>er drei Nieter, '^besonders in den chili^nischen l^ebietcu hat iliau dein ^i^^ondor in den lez^uen ^,>al,ren eifrig nachgestellt. Die !)iegierimg von (5l,lle bat umfassende Magnahllien ansiekündi.,t, nin dem falsch verstandenen Iagdeifer, der tra," rigerweise ili eine ivahre Ausrottnngswnt ausarte:, Cinlialt zu gebieten und einen der interessantesten Birgel der Velt nor dvin viiNigeil 'Aussterbl^n zu tie!r>ahrcll. .Mnriöorer Zeitung" Nummer 70. DienStafl. den 27. März Holland nimmt Abschled von der KSnwlnmutter Die Voranschläge der Bttnisterien für Inneres, Krieg, Sozial Politik nnd Berkehr verabschiedet P e o g r a d, 2ö. Mäiz. ?'l' ^vcziatdcbaltc übe^ den Ttaatsvor« tNsschla,? ist im Jenat im vollen <^angc. Auch heute, anl Zoniltag. wui^de die Te-tiattc? sortpesetzt und gelangte zunächst dns Pudxicl des ^'"^nncnministel.s zur Beratun,!. 'Vach oinenl kurzen Cirposec des ,^,nuel,mini-iters Ii .i i . svrachcn die Senatoren Dr. (^jirlil-, Iankovis-, Lobrilil!, .'»iiiitr'r, Dr. ,yrcinge», i^eta und Dr. .^upe» riira. worauf de, Etal mit Mehrheit an-'leiwtnmen ivurde. Äl- nächster BoranschlajZ qewlrqte der >> e e rs e t a t zur Veratun;;. Nach einem (^^rvlisec des .Äriegsministers General Zt o-iIidinovikieailtragte Tenntor zswtur l^ie dissun'ionölosc ÄnnalMie des Budgets, wsü nuct, qeschet^en ist. Nach einem ausführlichen ^'rposce dcS Ministers Pucelj über sein Ressr'rt, wur de die Zitzung abgebro6ien und naäimit lags sortgesehit. der Nachmittassssitzunci sprachen die Senatoren Silovie, Tjirli'', Ob radovil' und Zec, worauf auch das Äudqi' dieses Ministeriums nerabschicdct wurde. Unk 10 Uhr lzeganll die Beratuniz dc'e-.Haushaltes des Berkehrsministeriums. Vcr tehrstninister Nadinojevi hielt, ähii-lich wie in der Zkups6itina, ein zweistündiges Eroosee, uwrauf die Deba^tl' beqann^ an der sich Ii? ^»iodner lieteiligtcn, die in ili^ ren Reden nerschiedetie Antrac^e und ^oi. derungen stellten. Ter 5enat verabschiedete schliesslich auch das Budget deS Berkehrsnn nisteriums. parlftr Splonagezentrale Sensationelle ErmittlMgm der Pariser Polizei / Wie Dr. Reich (Zagreb) die ftanzöfische Gastsreundschast belolinte Z a q r e b, i?5. März, uta r n ji Li st'' lierichtet t?uv Paris, datz mau im Zusammenhange mit der Untersuchung in der ".'lffäre der Tpis» nagebande ^^ydia ZtahZ auf eine vielverzweigte Bande gestr»s,cn sei, die ihre Abzwei--^ungei, auch i,^ Enc^land und NEA i^tte, at*fleselien davon, das? die Ztahl ihre Ver-dmdttngen auch mit jener finnischen ^pio^ nagcgejellsct)ast tiatte. die einen tinmichei. 'Ibersten erniordeil lieft. Die 1lntersu6iun, in der Affäre ^tahl-56Miv ist durch die le<^ len Unglücfsschläge, die irl^r Frankreich ge^ fmnu,eil waren Banonnc, 5tavi- >tyi ,,uui 5eil in den .'»Hintergrund getreten und sozusiige» au eineui toten Punkt ange-niugl. ''.l?ttn inissen aber die französischen Blätter ütier neue sensationelle Momente^ zl! berichten. Auj^er Obersl Doumoliil und' 7^nq. Aubrn wurden einige Ausländer in diesen, -^usaiilinenliailge nerhaftet, darunter mich ein jugoslawischer 5taatsliürtier, der« .^aqrelier ^'^ude Tr. e! ch, der die franzö-! sische -tciatsbiirgerschast dank seiner guten Beziehungen zu den Männern dez ^>!egie nlngch^stems erst seil sechs Monaten besas;. 'I'ücht nur Tr. ^»ieich, der «^'hetniler von Beruf ist. sondern auch seine Brüder au.-,^^ugojlaivien standen ilii Genüsse franzöi' scher 3tipeudicn> Dank seiiler Bezielzungl erhieli Ir. ')ieich eine schöne Anstcllui^ i'cinl Biologischen ^^nstitut in Paris, Vatel landsl0'.', Tie sterblichen Uebcrreste der nerstorbe-i schennienge auo allen Teilen des Landes nen holländischen ^^iöniginmntter Emma, nnd aus allen Bcnöllerunflsschickiten war wurden in der ??orlialle des Residenzschlos-> herbeigekonnneii, um vor den? ^arg zu de-ses irn Haag ^?usgcl^ahrt. Eine zahllose Men-! filieren. Bande zusainmenzuziehen. Aubry galt als einer i)er fähigsten Chennt'er ^ranfrei6is, er mar bei jeder .'»ionfcrenz anwesend, die sich Cpionageasfäre ^-rankreichs, da sie über! aus die ueuesten (5rsindunaen anf lriegche-dic Grenzen des Landes hinaus verzweigt mischein Gebiete bezas!. ^vioniert wurde Nt. Die besten .'»lrintinalisten von 'scotland! zugunsten >Zonijelrus',lauds und Dculsch- ?)ard und der englisckien ^^nteliigence Service sind an der Arbeit, die ^äden dieser land?. >Ze!n Laboratorium College de France. )atte Anbry in: vartser NeGtsanwätte demonstriefm ^hc in Konflikt gerät, zu wüsten Aueschrei» lungcn des gesantten Theatcrpul'l.lumc-. ?>"! Parkett und auf den (Valerie!, schrie man nncniinegt: ..Nieder mit dem Vorhang! — Schande!" (bleich dat'iiuf begann sich caö Pu btisiun unter lauten uud energÜch'^n Protest ru'en zu entserncu. ^.^i'>!:i^.! Tie Pariamcntaricr besuchen jtorsu. B e o g r a d. ^'nde '.vird eine etlva zäh iende ^'r'ippe ven ^enattZren »ilt» s.'i/.!nal'>!!'.^l'c'rdl>^ leu <'ille /iüslensahr: an der >'ldr!a niui.'rn^.ij!ueu, und zi'^ar iil cils .'uiS s,angs!)ciieu siiv die .'iuin^r.'ise, si.reu Cndzi-^'l ierin i'l-, ^u>a!^ auv>^r!.'iieii. .^ioN'i' -st .in Ali'!^ k^er ii>ich öel'nie «i.'vlant. Aiu sit loerdcii ^ie PailaiueiUarier ü'e - -Gräber und ^>ie inil der l^'e'michte de.-, jugo^-'Uan^'ich.n verlnüpsieu ^t^llen be^' illOi^n. Die '-i.'ise wird 1l» ^oslcn der Tcilneliiucr. Das safchistische Vlebisztt ))i o il>, '.viärz. .yeule wurde in ganz .'^laüen ^'^ie Aösciiii-vi.li.i'i'^ll, da .i.uilsi übe" »die von 'U'ussolini der !)>lZtion ^pk'^ulertc e». ^ine Prolesialtion gegen deil früiiercu ^^n-i luon sür seine versünliche Sicherheit furch-^ uni.nlreu^ie 5.'!nu.!l''e sür die iralienisu^e lur seillen er rat noch be- ».tziuinister Reiie R e na n l l. der gleich-! ttte. Unser Bild zei^t die ^liechtsanr^-älte auf! .^'ammer ^^'rllz.geu. Tie Ab'fiinninn.l be^ zay , inai ilul mr elne, >olldern gleich j falls in die 5taviskn-Affäre yer>oirlell sein! der grns^cli ^-reitrepve vi'»!' dein >''''"alast. gann inn 7 Ulir srläh und .r-u'deii deni rui >iiei)lele alistaudische -^--nchte. ^aliei j sM. Der Minister konute nnr unter Polizei-! ier zirei '.!^ai,lzellci iii e>ie ."dältde gegeben: lefer e inv (.soll ere eli Moskauer! snl^t^er in deil ,'^arti2il »''er Tritclore nnd dem Liltorenbünd.'l, lautend aus „^i'^, lind Machtliabern Daten über die fraitzösische! chemische .«ilricgsitldnstrie, ncbsrliei bctric!)^ er auch eilie einträgliche Ä^erkspioliage lllld ^ bereitete sich scheinbar darauf, die liilirriere! des ..schönen Sascha Ltavisü," nachzliahlnen.! Tie ,Ironie nir'llte e^?, dasz dieser Dr. Reichs IN Paris hohe Protetloreu l)atte. die ihlil! Kottschritt dcr Perhandluilgen. wgnr die französische Liaatsbürgei^schast ein! ^leränin' haben. '^Sie der „^^utarnsi List"! Die Veutfch-Wgoflawifchen HandetsveNragsverhanö-lungen i>enl Tor'e in sich trägt und io in' der ein zwciiter, weisser -jeucl, llinien^ auf „'.''o" bi>el)eil '.'inssaiiung über die He!^>s^>eil dcr^'.Vein». Tie fa'chisli'cj^e T^i'npliu Hai geilern Englands Kriegsflotte im Sturm lAoala.j B e e g r ad. ärz. ^ ie .v.1 ndel se r t»' g o e r I) n ^. lun^u .^v!>ch?>l d^ZN T.'lllll^'n ^!ch.' !Ii>'l > >n >'"^^1 m ,jag>» m,sg°dmugt, > ,^,.- x-, dcii.ru L«ic«,io..c.. «.-»Icri-r-.. " "'.' u..g.n.k,n mch« ....d M°nW ,z ^ ^ ^ j„. ...,^.. ^ n>-z Äenl'iinll'il zur ....... -.....— i '' ^ ^ ^ , uu Pleuuni. Parallel h-ezu >rer0eli loil-ohl >tl!»neden. er dieses „kleiullche Milieu - .. .... ' ' / , " ^ > die allgemeilieu '^^..ireiniuslan .i.bfulunnu'.l- cheniliar i»?cht vertrug, tauchte er illi Men- . ^ ^ ... . gLu a s auch die la»i'ar!>cheil ^^ordi.'rungell 'cheiinieer rioli Paris auf. wo die (Ärokstadt ielchen Tnpen niehr Gelegenheit gibt zuni nerbrecherifcheii Unwesen aller -)lrt. geu als auch durchberateil. Tie Perh.iiidlnng<'u n^ei'deu auf beitien leiten mit niige.eehnl'ch^'.li '.'^iil-lcu illid volleln '^ier'l.'iildnis sür die gegen-seilic^en Erierdernisse geführt. Große Demonftrattonen im Beograder Ratlonalcheater P a r i s, März. Dil? Polizei lial den Obersten D o li m o-l l n, gleichzeitig .^Herausgeber »ind ^ltedat-leiier des Blattes „Armee et Dculocrntie". »ud den Chcniikcr Ing. A u b r li smiie seine (>;allin vert,astet. Aulir», war in dcr!<^lgen die ?l,isjühruna eines sowjetrufs'i^ Munitionsalneilultg des KriegSniillisierinlils- Trama». — La» Stück kaum ntel'r zur A». bedienstel. Äerhoftet wurde serner der' sührung zugelassen. frühere jut^oslawische >5taatMtrger Dr.j e i ch nlid die rllinänische Ztaatsbürgeriii! e o g r a d, Mäiz^ Dr. '^ita D a u i d o v i c i, die die Per-! Antäqliet) der Premi.re des Tr^iiüi I>lndung zwisels^'n den hiesigen 5pi»ne«i nlid slan", eiiie»' Bühiieninerles de7' si^u» - Tie b'.llische Mitleluieer^ liiid die Atlan-> lenleilung. die M'aiii>oer ab.',ubrechen. Tie iik^I^lolie iuareli in dieseii ^agen zliiil er^ i d'iiiheiteii liefeil in den .'»/»afeli von Gitiral--s'eiimal sei! ,'^alireii wieder zu gelneinsauten! lar ein. llnser Bild zeigt den Panzerkreuzer den ausländischeil Amdschaftstellern anf -^'irlissischen Zchurlstelle.s Blllgtilou, laili ec? Manövern iul Mütelländischeu Meer bzw. ^ .V'tood" iill schll'eren Seegang. Eine geival-recht erhielt. Die ^jnhl der verhafteten ist ini viiiiblirk daraus, das^ das ^tnel alle ^le'j iln Allanlischen '"zeaii zniainiiieiige^oge>i liae L^ee gehl über Bord. bisnun auf gestiegeii. Es ist die<-die grvg nienle der Aiiffassnng der jr''cieli Liebe anf i worden. Ungehelier ^Inrin zlvaiig die i>lot-> Dienstag, den 27. MSrz lSAt. ,.Manborer Ze'ttuiiq'^ 'Plummer 7«'>. Sorge dafür getragen, dag der wei^c Zettel in höchst seltenen ^llen abgeg^rn wurde AewA^lt wurden Abgeordnete der fa-schistis^ien Partei, j>a nach dem Gesetz eine andere Partei überhaupt nicht in ^raqe komnlt. In Regierungskreisen rechnet .nin, day 90 Prozent mit .Ja" gestimmt haben. Obzwnr die Wahlresultatc in den Mend-stunden noch nicht bekannt waren, waren die Städte zu Beginn der Dunkelet festlich illuminiert und wurden dem Duce zu Ehren groste Manifeswtionen veranstaltet. Wer hat VdMvv« Daudet ermordet? Vein Bater Leon Daudet fordert die «lS-rmig des mysteriösen Mordes m seinem Sohne im Jahre 1S22. P ^oder von den serbischen Sachverständigen als echt erklärt. Da die lugoslawische ^liegie-rung in Berlin u»n die Herausiiabe des fto-der ersuchte, ist dieses Dokument vor einigen Tagen in der deutschen Gcsandts6?aft in Beo gmd den jugoslmvischen Behörden überreicht worden. kleinen Tempel auf das sorgfältigste und schmückten ihn mit den ersten Blumen und dem ersten Grün. Die beiden buddhistischen Priester der Gemeinde, Imuljdinon undMenjtov, weihten gestern die Budd Ha-Statue und die Zeremoniengegenstänse unter grotzer Teilnahme der Gläubigen in festlicher Weilse ein. Verbrecher Snvafioa la den lI.S.A. Washington, S3. März. Anschließend an die jüngste Erklärung des GelreralstaatSanwaltes C u n n i n g s, daß die Zahl der amerrkanischen, meist schwer bewaffneten Berufsverbrecher die Mannschasts stärke der Armee und Marine übertreffen, erklärte letzt der stellvertretende General, staatsamvalt Josef A een an in einem Interview mit einem Vertreter des „International NowS Service", das in dem Archiv des amerikanischen Justiz-Departements ?^in gerabdnlcke von rund 3,()Y0.(X)0 Menschen aufbewahrt »Verden. Dazu kommen jed^n Tag rund SSVN neue Fingerabdrücke hinzu. Man kann daher gegenwärtig von einer ivahren Berbrecher-^vaswn in den Bereinigten Staaten von Amerika sprechen. Millionen von herumvagabundierend^n Verbrechern, die man oft wegen der verschiedenen Strafbestimmungen in den einzelnen Bundesstaaten nicht fassen kann, schädigen das amerikanische Bolksvermöge,? jährlich um viele Milliarden durch Menschenraub, eimat verlief,en nnd schließlich in Beograd ihre Wahlheimat gefunden haben. Es sind dies sehr arme Teufel, die sich mit größter Not und Mühe als Hilfsarbeiter, Äuts<^r usw. durchschlagen. Die Männer und Frauen hliben die serbokroatische Sprache zuni not-ivendigsten Gebrauche erlernt, wäljrend die Kinder, in unseren Schulen erzogen, bereits ein schönes Serbokroatische spreäien. Bor zwei Iahren besuchte der an unserem Wnigshose akkreditierte japanische Gesandte .^>err Eisike F u j i t a — sein Amtssitz für Jugoslawien, Rumänien, Bulgarien und Griechenland ist in Bukarest — auch die armen Iiialmüken im Mali Mokri Lug, bei n>elcher Gelegenheit er die Entdeckung machte, daß der von ihren fleißigen Händen er-l>ante und eingerichtete Buddha-Tempel, der einzige in Jugoslawien, an ritueller Innenausstattung noch mancherlei bedürfe. Der Gesandte schickte zu diesem Zweck noch den Legationssekretär Herrn Jtaro Misuno nach Beol^rad, um mit den Kalmücken in Fühlun^^ zu treten. Das Ergebnis war, daß der buddhistische Bei-ein Buki-Rengo-Kai in Tokio seinen Glaubensbrüdern in Jugoslawien eine herrliche Buddha-Statue (ir^r 50 Zentimeter ho), ferner die rituellen GongS, Trommeln, Tschinellen, K^rzenleuchter nnd Mihrauchgcfässe schickte. ?^ttr die Beograder Kalmücken »var dieses Geschenk aus ^apan eine große Fi^ude. Die ^t)a.lmückemnädchen reinigten vorgestern den Beograder Wochmchronik Er Wik die Quadratur des Kreises gefunden liaben / Grandiose Festwoche in Begrad I93ö: Revue der internationalen Aviatik / Jugoslawiens Flugverkehr / Das neue Beograder Knabengymnasium nnjch- Ungarischer Proscsior spritzt sich ciitc ninljjsung ein. Buda p e st, srüli 'vur- de der bekannte an der Tierärztlichen .'i^c'chschule ^'mil tot aufgefunden. (5'i^ ii>Ii mil ner Spritze iiii Lause dev ^i'.nchnin injiziert. Der Tod trat uiäliien!^ der -'in. Die unliaviiche Pcleriiiäv.'.'isji'nschcin ' '.''yrt iu Prof. ^^i^itsils einen h^'cuorra^el!- ' umlul und Gelehrten. Ein Denkmal slir natio- ie Kämpfer in Das Probleni der Quadratur des Krcises ist schon seit langer Zeit endgültig von der Tagesordnung der Wissenschaft verschwunden, aber trotzdem gibt es noch eine Unzahl von Menschen, die sich mit den: Versuche beschäftigen, mit Lineal und Zirkel zu einer Lösung zu gelangen, wie es auch noch im-iner Leute gibt, die glauben, das Problem des perpetuunl lnobile endgiltig geli'st zu haben. Jetzt kam ein bekannter Advokat in Nis, Milan Popovie nach Beograd, um Interessenten für seine Entdeckung zu finden, die nichtsanderes bedeuten soll, als eine Uin-werfung zahlreicher alter Gesetze, die große Mathematiker, angefangen von Pytago-ras bis zu Tesla, aufgestellt haben. Der NiSer Advokat, der Sohn eines Lehrers- be schäftigt sich seit vielen Jahren unt der Qua dratur des Kreises und will jetzt cil,e tatsächlich richtige Lösung gesunde,! haben, die er jedoch nur an ganz erilste Interessenten und nachdem er alle Rechte für sich gesichert hat. Preiszugeben beabsichtigt. Bor langen ^hren wurden große Preise für die Lösung ausgeschrieben und Milan Popoviö reflektiert auf diesen Preis, der mehr als eine Million Dollar betragen soll. Beograd wird im Jahre 1935 eine grandiose Festwoche abhalten, die der Luftfahrt gewidmet sein wird. So weit man bisher erfährt, wird die Festwoche gelegentlich des .Kongresses der Internationalen aviati-schen Föderation F. A. I. abgehalten. Zu dieser Festwoche werden zahlreiche Zivil-und Militärapparate aller Nationen der Welt llach Beograd kommen, ebenso auch der „Zeppelin" und eine große Anzahl von .Helikoptern. Das Programm selbst wird um fassen: Aufstellung neuer Schnelligkeitsrekor de, Wettbewerbe für Sport- und Berkehrs-flieger, Wettbewerbe für Militär- u. Sport-apparate aller Kategorien, Demonstration der Militäraviatik, Internationaler Wettbewerb im Bombenabwurf im Triangel, Se gelschlepperei. Demonstrierung der Pilotagc, sowie eine populäre Ausstellung der Militär- und Zivilaviatik. Beograd verfügt bereits über eine ansehn liche Anzahl von F l u g l i n i e n wie Beograd—Budapest, Beograd—Bukarest, Beograd—Sofia, B«»grad—Athen, ferner Beograd—Zagreb—Graz—Wien, Nlit den Abzweigungen Zagreb—Ljnbljana u. Ljub ljaua—Susak, sowie ^L^grad—Salotiiki. MU Niiüi lUr Auilil«!-! Lin »ietiönes. kiiliLes Qeselienk nli»elivil Lic. xvLini Sie die vorrll»Ilek«n uinl Uesckmsek. vollen Wrim-Pro«lullt« ^clite» äskilui verlanlZLn Sie nur I^irnn-I^rs). äukte. kei äenen Iknen sute xorun- tiert is»t. Die beideit letztgenannten Linien gehören heimischen Unternehmen resp. sie werden ge-meinsani init ausländischen Unternehmen be trieben. Leider hat sich das Flugwesen bei uns noch nicht so reich entlvickeln können, wie in anderen Ländern, obwohl in der Be völkerlmg genügelides Interesse dafür besteht. Es wird daraus hingewiesen, das^ sich bei einem jüngst in Ljubljana abgehaltenen ^iurse 180 Pilotenanwärter gemeldet haben. Die Subventionen sind zn gering, ^^ugosla-Wien gibt nur 9 Millionen Dinar. Das klei ne Oesterreich investiert 18 Millionen, di^' Z'ick)echoslowakei Millionen Dinar. Voi, Frankreich und Deutschland sowie von Italien soll hier gar nicht gesprochen iverden. Ein neues Ä n a ben gl) m n a si u ni in Beograd, das als Widmung S. M. des Königs geschaffen lvurde, enthält nicht nur die inodernsten Lehrbehelfe, sondern auch Auf-entlialts- und Schlafräume für eine große Anzahl von Schülern. Das Gnmuasium ist ausjerhalb der Stadt in eiilenl inonumen« talen Gebäude untergebracht und gilt als Eliteinstitution, dessen Schüler besondere Uniformen und Kappen tragen, die mit den Initialen des .Königs versehen silid. Für arme Schüler ist die Unterkunft uild das Essen umsonst, Kinder vmi begüterten Elteril bezahlen inonatlich ^00 bis ^ Dinar. Bezeichnend ist, daß dieses Gliinnasiuin nicht nlir siir Beograder Schüler eingerichtet ist. Die Zöglinge kommet! aus allen Gegenden .'Jugoslawiens. Alle Kinder schlafen und essen gemeinsam und es lvird kein Unterschied gemacht, ob es sich nun n,n die Söhne armer oder reicher Eltern handelt. Diese Musterschule ist in Bezug auf die Erziehung nur mit dem Llizeum St. Louis in Paris und dem GalatauSerail in ^slanbnl zn vergleichen. «MM ' ^ Jil diesen ^agen fand in der un>inrisn)c!i .>>auptsladt die seierliet^e O'iltliülllinq eine? Denkillals für die .^1? Oln'er staii-, die seiner zeit der Kiiinps gegen die n^r derte, als Bela ^itliun Uusiarn zui publik erklärt liane. Jnsull will nach Monte Carlo? A then, auf dem sich bekannllich elu'nialiis setzt !licht in Port Said eingetroffen.'?!?-wo-hl iik Port Said >ils -lum in '.'ülien n'^'is; man nicht, wo lici, dl,>> ccki's l'efinde:^ glaubt, dan die ..Merlij.^" nulerweqo Monte o'arlc' ist, wv ,'^ninil ^in u hell t>offi. Freiwilliger Opfertod am Sche, ii. ^^tuf snutilbare nianne ein ln!'»5liiil' scher Priesler inseinen, ^'ediii elu ^'i,de. ,'^.il einüiir Äirsall vc'n reNt^ir'seiu ^mn Lrrtchikele LT ovr seinem ernsanken .Waribvrer Zeitung" Nummer 70. Dienstag, den K7. NSrz ISN. sc am Rande der Stadt cli«» grotzen Scheiterhaufen, den er mit Petroleuln itbergvtz. Dann tränkte er auch sein seidemK Pricher ljeivQlid nlit Petvaleum, stieg auf den Schei lerhaufeil und legV»r»«etmiDsGeseiljchajt .Lon der Boraussetzung ausgehend, daß III 9c» von llio Fällen ein iieuvermähltes Paar an den Hlichzeitsgeschenlken, die ihm die liefen Verwandten und ''^kannten brachten, mehr Arger als Areude hat, gründete ein tüchtiger amerikanischer AeslhästSmann in Jersey eine "Hochzeit^Sgeschenke ÄerwortuttgSgesellschast". Diese l!!^'ell!chaft sauft den jungen l^hepaaren die nicht er^ wttnschtcn 'oochzeitsgeschenke ab. ^latürlich nicht zunl voll«! Preise, und vertauft sie dann ^veitcr. So loird diese Angolegeliheit zu beiderseitiger Zufriedeichvit erlÄigt. Eiil Ehepaar, dem umn 1b Operngläser oder sec^ umnögliche ^Lasen, scheußliche Bilder l^der Duftende von Gesäiirrservicen geichenkt i>ai, wird die überflüssigen Sachen auf ror-icilhafte Weise los und kunn sich iür den (5rlö^ des Verkaufs andere, imtzlicherc Ge-l^enstände nach eigeneili Geschmack anschaffen. Tie limerikanisl^ HochAeitsgeschenle-Ber-wertunlzsgcsellich^ft blüht, loschst und gedeiht und nic^t glänzende Geschäfte. Man kann sich gar seine Vorstellung davon ma« tvcn, wieviele wohlgeineinte Geschenße durchaus nicht dem Wunsch des damit bedachten lunlien Paares treffen. Sine «atze als U«i»ees1ee»i«. ^n einer kleinen englischen Stadt ist dieser Tage eine alte unverheiratete Dame gestorben, die ein ansehnliches Vermögen hin--lerläst. ^ur grenzenlosen Enttäuschung der Mlreiä) zur Beerdigung erschienenen erb vercchtigten Verwandten ergab sich bei der Testanientseröffnung, daß — die Kahe der Verstorbenen als alleinige Nutznießerin des Vermögens eingesetzt worden war. Man ver suchte, die Giiltigkeit dieses für die hoffnungS vollen Verwandten wenig erfreulichen Te stamentes aufzufechten, hatte aber keinen Er folg damit. Der letzte Wille der alten Dame, die ihre .^iatze, ihre einzige Gefährtin und Hausgenossin, inehr liebte als die Menschen, i^'ird also respektiert. Das Tier wird der Pflege eines von der Erblasserin bestimm len Tierliebhabers anvertraut und bezieht eine monatliche Rente von hundert Mark. Wenn die von den enttäuschten Verwandten teils glühend beneidete, teils wütend ver-wünschte ^iatze ihr irdisches Dasein beendet, so soll sie ein schönes Grab mit einem prächtigen Grabstein ini Garten des Grundstük-kes ihrer vorstovbencil Herrin erhalten. Der Nest des Vermögens soll auch daml noch tiicht den auf das Erbe Lauernden zufallen, auch nicht einer wohltätigen Stiftung zur Verfügung gestellt werden, sondern den Grundstock für ein Katzenheim bilden, in deni lierrenlose Katzei, aufgenomuien u. gepflegt n'l'rden. Nachrichten a«» Eelje c. Me«e Ge»ei>diW>tzle« haben in Mot. nik bei Bransko stattgefunden. Die Liste der Regierungspartei, mit dem bisherigen Bürgermeister Novak an der Spitze, erihiel: 23b, die Liste der Oppositii>n 27 Stimmen. c. Z» Ehr«« deS kürzlich dahingegangenen Herrn F. T r d i n a, Baters der Lehrerin Frl. Nina Trdina in Celse, spendete der Lehrkörper der städtischen Mädchenv?1k.Z' schule dem hiesigen Ortsausschuß der In-g^- und Kinderschutzes 100 Mnar. e. Uetersiedlung. Der Sanntaler-Ziveig-verein des Touristenklubs „Skala" hat nach erfolgter Neuwahl seines Ausschusses den Sitz seiner Tätigkeit von Mozirje nach Celje in die Vodnikova ulica verlegt. Der nlnie Ausschuß setzt sich auS folge,^en Dainen un^ Herren zusammen: Obmann — Herr Juan Zmigovec, Obmannstellvertreter — 5>crr Franz Ä^ozina, Schriftführer — .Herr Kolinc, Säckelwart — M. slavka Horva", Verwalter — Herr Tine Äocmur, alle Eclie. Der Auffichtsrat setzt sich zusammen aus den 5)erren Ing. Alois 2umer lNcizars?) und Josef Prislan (<:rna). c. Aadfahrerverst»»«l«ng. Der »luli sl'^ ivenischer Radfahrer in Cel^e hic^t diesiir Tage seine ZV. Iahreshauptversaulmlnul^ ab. Der Vorsitzende, .^ierr Mirko F a s kc»nn-te in dieser Begrüßungsansprache ^ie erfreuliche ^ststellunq machen, daß der ^tlub >u den letzten fahren ein forts^^reitende'^ Wachsen zeige. Deitnoch aber schenkt inan in» allgemeinen deni Radfahrersport in un-erer Stadt tiur sehr i^ringe Aufniertjalu-'eit. Und gerade liier bei uns iin Tanntal, o sührte der Redner aus, gibt e-A unzälili'^c und wunderschöne Möglichkeiten zu Touren-ahrten in die »veitere und nä^re Umgebung unserer Stadt. Der .^lub zählt gciz?,:-wärtig 44 ausübende Mitglieder, von denen M beim „Gotura^ti savez kraljovine ^ug!.i- slovije" eingetragen sind. Im abgelaufenen Jahre veransdaltete der ^lub sie!^ Wettrennen, das Sternwettrennen in Cclse und das ^ischenklubrenmn aus der Rund^treck« Celse—Tehar^e_Arelin—Celje. Die Nub- rennen fanden auf verschiedenen Strecken in einer Gesamtlänge von A4V Nlometern statt. Die Klubmei^sterschaft für das Jahr 1933 erwarb sich in zwei Meisterschaftsrcn-nen über eine Gesamtstrecke von 123 K^ilo-Metern in der Zeit 4:01.58 Herr Albin .Z u P a n c, der somit Meister von t5?lie im Radfahren ist. Die AMengebahrung des abgelaufenen Lahres ergab an Einnahinen 210ä.5(» Dinar und an Ausgaben Dinar. Die Neuwahlen z-eigcn folgenden Ausschuß: Vorsitzender Mirko Fajs, Ztell-rertreter IoSko Aman; ZchriftsÄhrer Alois Tercck; säckelwart Anciust sumer, 2. Zäk-kclwart Franz Iurman; Verwalter -?lnlon Spes und Au'^schußlnitiilieder oline b^'sonde-res Amt Jo^ko .l^rmnar, 5lavko ^antoret, Mirlo ^absan, .'^^ugo Kolar nn^ Albii^ Zn-pan^'. c. Laßt läuten die GloÄ«n, fern und nah, sie sollen frohlocken, i>cr Lenz ist da! Ofsi^iel begann er ain letzten Mittwoch, den März, ^n Wirklichkeit aber ist er Heuer schon früher zu uns ins '^anntal gekontmen. Doch das milde, liebliche Wetter wi?lltc nicht lange anhalten. Die letzten Tage sind wieder recht kühl und unwirtlich i^cwl^rden. lind tvas wird die Karwoche lirinlten? Wie wirli sich das Osterwetter anlassen'c' l5s ist nichw Seslenes, das^ einent linden März ein rau« lier April mit ^tcilternctschläflen folgt. Auch sind die Abende zuweileti wii'dcr zieinlici? j ?alt geworden. So kalt aber isl ee aln'iid'^! wieder nicht mehr, al-^ daß nicht bereit.^ ! Bänke im Stadtpark und ani Reitcrbcrq von ^'iebespaaren besetzt wären — und da? sind fa do6i die Schwalben, di^' den ?^rtth-ling ankitnden. lllbsrIsZsn Vis niLkt! k^ntscdlielten Sie sicli! Kedültön Lie nur äie Ktrümpie. verselien mit nbisc»' i^cliut/.marlce. !^ürich: 20.50: ?iion-zert. — 21.30: Eine Vurschiade. — Mühl» aiker: 20: Der Leliertni>del, duute Ttunde. — 21: BlasmM. — Italienische Rordgruv-pe: 20: Ämmmermusik. — 20.Ä): Oper. — Prag: 10.05: schallplatten. — 10.30: Die Tenfelskäthe. Oper v. A. Dnoraik. — Nom: Nachrichten, Ächcillplatten. — 21: Oper. — München: 20.Z0: Opernabend. — Leipzig: 20.0^"): O»ier. — 2.'!: Nachtmusik. — Bukarest: 20.30: Zymplionietl^nzert. Breslau: l0: .ufregung einem Fluggast j,alt, allerdings cineni so kleinen, daß mau ihn bei anderer Gelegenheit leicht übersehen Ilätte. Der sieben Monate aUe Gunchard Aein inachte allein eilie LusLreise von Berlin nach D«uzig. Auf dcnl Flugplatz Berlin-!entpelhof wurde er von seinen Eltern in t>ie Maschine „verfrachtet", wo sich freundliche Mitreisende seiner annahnien. Der kleine (ÄMl)ard s6>ien an der Luftreise großen i^esallen zn fi,rden, denn er krähte verqmilit und lächelte freuitdlich, als sicki der Riesen-nogel in die Luft erhob. In ^nzig wurde ^r imnzige Fluggast von seinen, Großpapa kn Enipfang genommeli. Er hatte die Reise ^ut überstanden unid obendrein noch Mr Un-terhaltmlg seiner Misegefährten k^igetra- Au« Mkmk —ik. Neuerlicher Felssturz. Wie wir sei« nerzeit berichteten, lkiste sich ein nwt)rerc Tausend -Kilogramm schwerer Felsblock au5 dem oberhalb der Ansiedlun.^ Fu^ine bei Vi« tanje liegenden Waldbesitz des Bauern ^o-sef PreloZnik und rollte in die Tiefe, wobei die Steinmassen nicht nur im Waldbesi^^ erheblichen Zchaden verursachten, sondern aiich die Banalstraße Vitanie—Celje stark beschä. digten. Dieser Tage erfolgte iast an der gleichen Stelle eill neuerlicher Felvobsiurz, welcher wieder die Banalstraße in Mitleiden-schast zog und neuerdings mit Zteingeröll rerschüttete. Wohl nur einem iilüttlichen Zufall ist es zu verdanken, daß sich oer Fels« adl'turz knapp vor dem Passieren e:ne2 mit Äulurutz und Mehl vollbeladenen Lastenau-tomobils, welches ge^^en Vitanse suhr, ereignet hatte. Erst nach Wegränniung der Steinniassen konltte dao Autoinobil sein? Weiterfahrt fartsetzcll. Uin nvitcre Felsstür-iL und Felsrut'chunqen in dieseni (^ebi^'te zu verhindern, ist behördlicherseits eine eingehende Untersuchung^ des gesamten, längs der Banalstraße liegenden .>'tonn>lerc'? an.ge-ordnet worden. —ik Einsturz eines Stauwehres. Das beim Elektrizitätswert FuZine bei Vitanje befindliche Stauwehr, welches vor niehr ale-dreißig Iahreu errichtet wut^t>e, ist iniolqe Schadhaftigkeit des ^Inten^iimdes bzw. inscl-ge der langsährigclt Unterwasciiung leibweise einciestürzt, was znr Folqe hatte, daß jene Abnehnier des iitnrbades Dobrna, ivelchi' von diesem Kraftiverk dac- elektrische Licht l^ez'c hen, durch einige Tage ohne Licht ware:i. Das Stauwehr imirde zwar sofort provisorisch ausgebessel't und insoweit instandqes^'ht, daß das Werk seine ^^ichtabnelimer auch noch weiterhin wird befriedigen kiinneil. Ein Neu ausbau des Stauwehrs dürste, ivie nmti uns mitteilt, einen sehr bedeutenden .^kosteuauf-wand erheischen. —ik. Rätselhafter Gorageneinbruch. Als der hiesige Ehanffeur ,>ses Legvart, wcl.sier die täglich zwoiut, das sind rund 12 Millionen Diltar erhält. Zu Greta Garl'os Ehre mus; olier gesagt werden, daß h I ,n , g. Das Publikum wird höslichst sie sich nnr ihre!°nnitlcrische Arbeit bezahlen lt g^niacht, da>i eine ^j^rolongie- .Milien ausnierimm rung u^cgen Ncrma ausgeschlossen ist. Nie-uland soll sich dieses Ereignis enlgcchen lassen! Burg-Tonkino. Das ^ensationsdoppel-progratnm: Anim ?^kndra iit dem hervorra^ genden Lustspiel „Die grausame ,'Freundin" und die neue Greta Garbo — Tala Birell in deni Dschungcl-Gros^tonfilni „Nagona". <5!innine. Auf keinen Fall gibt sie sich für Reklanll'veranstaltnngen her, obwohl mau sie tttit äusserst verlockendeu Angeb>iten si^>rinlich i'berschüttet. So ervot sich vor kurzenr ein amerikani-cher (^eschoftsmann. dcr Tiva für ein ein« vs.es Wort die „^iseiuig^eit" von einer s)al>-l!n Millivti Dinar zu zahlen. Sie sollte „Die arausaine Freundin" ist eilt ausg^zeich- '"chls weite»' tun, als da'Z Wort „viallo!" in netes Lustsviel, in deni Annl? Otidra durch M!kroyl)on zn s^^rechen und damit die nnzi'hlizi^' tottiische 5itiiali7>n>'n ^.'U^'li-j -iu eineni Rellaineocrtrag iin tum ini fortwährenden Lachen liäll. „Naga^ '^undsunl geben. Der (^eschäit.nlan wnszt^' na" iit ein Großfilm aus deni Reiche der asri genau, das; ihnl die Sensation, kanischen Dschungeln. Wilde Tiere, sabelhaf^-, l'^reta Cl^arbo sprcctien zu hören, jeinl' Uul-te Anfnahmeit des Urwaldes. l)errlichc wei- wieder einlirinslen ivüede. Ter ^tar ...... Phantastische Angelwt abcr s^e und schwarze Frauen, n'underbare, spannende .'»Mndlung. Diese lieiden Proqramn,^^ in einer Vorstellung bieten viel Abwechs' lnng und ein ganzes Vergnügen. Radio Dienstag, den 27. März. Schallplatte,!. 12.1> 18: Ljubljana: Märchei». — 1!»: Französischer Sprachturs. — 19.30: Nationale Stunde. — 20: Violin-konzert. — 21.1ü: Orchestcrlonzert. — Beograd: 12.l>i'i: .>?onzcrt. — 16.30: Frauenstunde. — Vortrag. — l!»..'i0: Overn-arien. — !/0.I0: Vorträge. — ^'0.10: Ztan-koivill-lchor. — Wien: ll.lÄ): ,'Italienischer Sprachkllr'5. — 12: Mittagslonzert. — 14.30: Ztunde der Frau. — Das gute Lichtbild. — !7.20: ^^^onzcrt stunde. — 1A.25: Französische Sprachstuilde. nar. die Gosaintlo^ng vom? Vortage, gestoh-1 ^ 22.1^^: Abk^n^dkonzert.- lehnte diese.^ rundweg ab. ^ Nicht besser erging es eiueul englischen ^Journalisten, der ein .'^tur,',-^>ntero!ew ulil Greta Garbo in eineni '^.liagazin bringen wollte und der Dioa int Namen seiner ,'^eit-ichrisl siir die paar Sätze, die sie svrechcil sollte, .Ml) Psund (Mehr als eine Million Dinar» l^ot. Tie gleiche Suunnc wurde ihr von einer Zigorettenfirnw angeboten, die eine neue '^igarettenntarke lierausbringen wollte und sich als sensationelle Retlaine ein paar empfehlende '^^iorte von Greta Garbo au!?gedacht hatte. Anch daraus wurde ni6its. Die „Göttlietx'" ist sür 'derartige Rekla- -uleangelegenheiten nicht zu liaben. Sie lehnt aber auch jedes verlockende Angebot von Theaterdirettoren. die sie unl leden Preis einmal auf ihrer Biihne sehen nwllen, und die nicht minder große Zahl von Anträgen Ii): i großer ^-l'arieteol'ühncn Wl und bestimwl »b.- TienStag, den 27 März ISA« ..Manborer Zeitung" Nummer 7l). /^sZcaF QHF^«F»UZc Montoa. bin 2S Mar» Forderungen unserer Obst Händler Hotcl „Orel" fand verflangencil sonn vornllttai^s die ^'^ahreshauptveriamm' iilng der Bereinigung der Obsthändler und Ei'portcuro fiir das Trciubannt, die ihren in Maribor hat, stalt. Der Obmann .'^X'rr r a I n c aus Pei^nica Mb einen kur-.zon Uoberbliä über die Laqc anl Obidmarkte sciwie über die Beinühumien, die auf die bung unscrvs Obstciportes aufgewendet ll>sr-den. ^'"^nsbesondrre besagte er si6i mit der unlänftst in Bcocirad stattgcfundenen Obst-s'ändlertat^unff und mit den EntMies;ungeu, die den ^ständigen Ministerien unterbreit.it niurdcn mtd die die ^Forderungen der Obst-lryortcure aufzeigen. Tie Organisation habe bereits s^ione (Erfolge aufzuweisen, doch uinß-«>'.n künftighin noch iveitere schritte eingelei« tet wcrden, um die s^iltevessen diese-? wicht?« g<'n Ilreiges unserer Äollswirtschaft zu wah--ren. Ter Lekretär Herr A m b r o i s erstattete sodann einen ausführlichen Bericht übe^ die Tätigkeit der Pereinigung in» abgelau« feuen ^^ahr. ^r verwies daraus, das; die Or-gani'ation gegenwärtig I.'tt Mitglieder zählt. Ter Berick)t befaßt sich mit verschiedeluzn wich tigen fragen und erwähnt, das; die I^orde-rung unserer Obstcrporteure darnach geht, das', die Obstkoinmiissionen und -kominissäre vem x^andelöministerittm bMellt und auch uon dissenl entlohnt werden, ^n der Zeit der Kampagne ist die Verfügung zu treffen, das; die Obsthändler sich au6i der Bahniele-phone bedienen lönnen. Die Wagganzustel' lung ivar im Borjahre sckion besser, do6) wä-re es s«hr zu wünschen, das^ der Wagenzu-stcllungsdie>A in jeder .<)insicht kwppt. Es werden schritte unternommen, um uon den masigebeuden Ztellen die Einführung eines einzigen Tlips der liottändischcn Obstversand-kisten statt der bisherigen zwei zu erwirken. Attä) fordern die Ol'sterporteure, das; der ^nforttiation^dienst, der im vergangenen .^xrbst eingeführt worden ist. ausgebaut und verbessert wird. Von besonderer Wickitigleit ist c5, das; bei den Handelsvertrag-Z'verhand-lungen mit dem Äuclande auf die Placierung unseres Obstvs gebührend Nürtsickik ge-nonimen wird, schliesslich führl der Bericht aus, dak die Vanalverwaltung auf 7^nitiati-ve der Vereinigung Auftlärullgen darüber erteilte, wer zunt Obsthandel berechtigt ist. Auf Grund dieser Aufklärungen konnte an die Lösung der ^rage des Hilfspersonals im Obsthandel und der Einkäufer geschritten werdeil. weiteren Perlauf der Tagung wurden verschiedene ?lnregnngen vorgebracht, die an massgebenden -tellen zur Sprache gebriicht werden sollen. Da di<» fvunktionsperiode der Äereincleitung noch nicht abgelaufen ist, wurden vorgenommen. Aerztetagung Durcl) das Ableben des langjährigen Ob« niannes des Aerztevereines in Maribor, .<^errn Tr. I ankovi c,.ivar eine Komplettierung der Bereinsleitung notwendig gemordet«. Deshalb hielt der Berein ^^anls-tag abends in der Restauration „Maribor-sti dvvr ^ eine ausierordentliche Generalver^ sinnmlung ab, um den neuen Bereitisob-iliailn zu wählen. Zuut Nachfolger des verstorbenen Dr. ^^anto'oiö wurde der Priniararzt des Allgemeinen Krankenhauses in Maribor, Herr Tr. Mirko ö e r n i s gewählt. Dadurch wurde die Frage eines neuen Bizeobmannes aufgerollt. Die Wahl fiel auf den Zahnarzt .<>errn Dr. Rudolf Kac (Maribor). Da der bisherige Schriftführer Maribor verläht, niurde der Sekundararzt Herr Dr. Milko Ä e d j a n i e zu seinem Nachfolger auserkoren. .^'^m weiterc^n Verlaufe der Tagung wurden verschiedene aktuelle Fragen angeschnit-tetl. Grosses Aufsehen erregte die Mitteilung, das; die bisher vom Verstorbenen Dr. Iankc^vio bekleidete Stelle eines angestellten Ltrafanstaltsarztes, der außer den sy-steniisierten Bezügen eines Staatsbeamten freie Wohnung und andere Deputate genoß. abgeschafft wurde. Die Stelle eines Arztes an der Strafanstalt in Maribor soll künftighin vertraglich besetzt werden, wobei der Arzt das unglaublich klingende Honorar von Ml Diltar monatliä» ^ziehen soll, tvofür er für die Gesundheit von tW bis Sträflingen und gegen 1V0 Aufseher und deren Angehiirigen zu sorgen hat. Da diese Bezüge in keinem Verhältnis zu der Berantwortung stehen, die ein Arzt für die l'»)esundheit der ihm anvertrauten Personen trägt, wird siä) der Berein an die Aerzte-kammer niit dem Ersuchen um Abhilse wen den. Stlerliche Mplomaberrelchwio in Studmti Der Gemeinderat von Studenci hat dm 7^änner l. I. fünf Herren, die si6? unl d. Ge-nleinde u. ihren FortsÄ)ritt grosze Verdienste erwarben, zu Ehrenbürgern ertiannt. Es sind dies die .Herren General Mdolf Maister, Bezirkshauptmantl Milan M a l a r, Bürgernleister Alois K a l o h, Bizebürgermei-st^'r Zlinon Lorbek und Schulleiter Anton H r e il. Bergangenen Sanistag fand nun inl Gasthause die feierliche Ueber-reichuNti der Diplome an die Ausgezeichneten statt. An der schlichten Feier nahmen zahlreiche l^äste, darunter säst vollzählig der Gemeinderat von Studenci, teil. General Maifter hatte sich entsäiuldigt, da er aus G'? sundheitSrücksichtetl deni Abend nicht beiwoh nen konnie. Int Nainen des Geineinderates t»egrü^»c .'!?err Lchrer B r a n c die Erschienenen und hob dann in seinen Ausführungen die '^^crdienste der Ausgezeichneten hervor. Sodann überreichte Herr Bürgernleister jkt a-i o h die Ehrendiplome dem Bezirkshaupt-nmn Matar, den, Bizebürgernieister Lor^k und dein Schulleiter Hren, wobei er an jeden eine Ansprache richtete, in welcher er die Beridiellste eines jeden einzelnen unl die Genteinde ins rechte Licht stellte. Gemeinderat Pregelj händigte sodann dem Biir germeister Kaloh das Diplom ein, wobei ?r die Momente betonte, die für die höchste Auszeichnung, die eine Gemeinde verleihen kann, massgebend waren. Den, General M a i st e r wurde das Diploni dieser Tage vont Biirgermeister Kalch in seiner Voh imng überreicht. Die überaus geschmackvoll ausgearbeiteten Diplome sind ein Werk des Lehrers B l i-Kiö aus Studenci. Den Abend verschönte ein Oktet des Gesangvereines „E n a k o st", der eine Neihe von Liedern Ulit Verständnis zmn Bortrag brachte. Senerawerfammlung des Mderrenverbandes „Trlglav" Der Atz des Verbände» nach Ljubljana verlegt. Unter Antvesenheit zahlveicher Mitglieder aus Maribor und Ljubljana sand vergange-iten Sonntag im Hotel „Orel" die 14. Ial)-reShauptversammlung der Alt'herrenverban-des des Akademischen Vereines T r g l a v" statt, die der bisherige langjährige und verdienstvolle Präses Herr Hofrat Do?« tor T o p l a k leitete. In seiner Eröfs-nungsanspvache gedachte der Borsitzende der iim letzten Bereinsjahre verstorbenen Mitglieder Pros. Brollh, RockitSanwalt Doktor Mulej, Bozirkshauptmannstellverteter Pez-div und Nichter Dr. TomSiö. Die Tätigkeit des Verbandes tvar im vergangeneu Jahr«' recht lebhast, wobei insbesondere die gemeinsamen Diskussionsabende mit deni Altherrenverband „Iadran" eine allseitige Be achtung fanden. Nach den Berichten dev SchrifMhrers Dr. ö i s a n e c. des Kassiere! S k a z a, der Revisoren, des L-jubljanaer Lokalbevollmüchtigten Dr. S t a r e und dcr Vertreter der Aktiven-Bereine wurde über Vorschlag des Ljubljanaer Rechtsanwalts Dr. B a u P o t i L der Beschluß gefaszt, den Sitz des Altherrenverbandes ,.T r i -g l a v" nach Ljubljana zu verlegen. Bei den Neuwahlen wurde der Ljubljanaer Uni-versilätsprofessor Dr. Milan B i d m ar zunr.neuen Präses gewählt. Den Au!ZsÄ>uk bilden Dr. Stare, Dr. Baupotic, Dr. To-nlinZek. Dr. Mojzer, Univ. Prof Dr. Zerko, Dr. Ankovec önig eine Ergebenheitsdepesche gerichtet, aus die jettt der Oblnanit .Herr Franjo G e«" vom .^^oflnarschallat ein Schreibeik erhielt, worin denl Verein der herzlichste Dallt des Monarchen für die Be-lveise der Anhänglichkeit nnd Ergebeilheit ausgesprochen wird. m. Trauungen. Dieser Tage wurden der Haltdelsangestellte v^err ^ran'z n e ch t l mit Frl. ^^ustine Koblar und der Lehrer Herr Anton ü o r b a n mit Frl. Stefanie Germek getraut, sst.alnlieren! m. Neuer Spezialist für innere Krankheiten. Der sowohl in Veklinntenkreilen als auch bei seilten Patienten allseits geschätzte Assistent der internen Abteilung des Allgeinei-nen Krankeithauses in Maribor Herr Dr. Stalte L u t ni a n hat dieser Tage in Beo-grad dio Spezialiftenprüfung für interne Me dizin abgelegt. Wir gratulieren! Ir »vkont IkiM IN. Besetzung des Direktorpoftens des städtischen Bauamtes, Sinne eine^ diesbezüglichen Beschlusses der s^ntvinderats-sitzultg schreibt der Stadtmagistrat die Besetzung der Direktorstelle des städtischen Bau amtes iUlS. Bedingung für die Aufnahnte ist die absolvierte technische Fakultät lBaufach). die staatliche Technikerprüfung und eine we-liigftelts.i/ehnjährige Praxis, davon teiltveise im Verll>altungsdienst. Die Gestlche sind samt den notwendigen Belegen bis spätestens 15». Aipril iieinl Stadtmagistrai einzurei-6)elt. nt. Verstorbene. Borige Wocj)e siitd iil Ma ribor gestorben: Kajsler Zoseiine geb. Ro--iö. 65 ^ahre alt; Ro»ckar ^osefine, 70 I.; Poseb Ivan, 74 I.; SonL Dusan. 2 I.; Vi-lnan Josef, I.; Rupnik Leopold, I.; Lorbek Margarethe, 23 I.; Gnil^ek Agnes, geb. Gabrovec, Kranj.- Franz, 7^ I.; Bobel Hermine geb. Maser, .j0 I.; Simonie Antonia, I.; Iersiö Josef, «il Paulec Alerander, 70 I.; Zonc Stanislaus, l Monat und Schlauer ^^ein-rich, 77 Jahre alt. IN Die vftersahrt an die Adria gewährt llnl kaum 2^^ Dinar eilleit Besuck) unserer bekanntesten .Äüstenstädte. Die Fahrt nimmt altt d. uln Uhr in Zagreb ihren Anfang. Aln l. April um 6. Ilhr erfolgt die Ankunft in SuKak, tvorauf init dent Dainp-ser um 7.3t» Uhr der Kurs gegeti OntiSalj ntld Malinska eingesckilagen lvird. In Ärk ist die Ailkultft für Uhr vorgesehen. Die Abfahrt geht unl Uhr von statten, sodasj der Dampfer unl 17 Uhr Rab erreichen wird. Rab wird mn ?. April um 13.30 Uhr in der Richtung Erikvenica verlassen, lvo der Dampfer um l7.30 Uhr einlaufeit unrd. Um l9.3V Uhr ist die Lalldung in Sukak vorgesehen und ant 3. April um 2.1ö Uhr wird die Fahrt iil Zagreb abgefchlofsen. Anmeldungen find bis spätestens ?7. d. an das Reisebüro „Putnik", Aleksandrova c. zu richten. m. Der Slow. Vewerbeverein lädt seine Mitglieder ein, Mitttvoch, den 28. d., atn Vorabend de^ Gebnrtstages von General a i ft e r, am Stätldchen, daf^ die Maribo rer Bereine dem General lvreiten werdelt, vollzählig teilzunehmeit. Nt. Radfahrer am Promenadenweg! So sehr der Radsport int allgsmoiiren als ^ör-persport zu begrüHen ist, so sehr ist er zu verurteilen, wenn er, wie es in letzter Zeit VI« i«»u» wiederholt geschieht, auf Wegen ausgeübt lvird, die ausschließlich nur für Fußgänger bestilnmt sind. Wiederholte sklageil über das Radfahren in der Toin^is-Allee haben nicht viel genützt; immer wieder werden dort Rad fahrer angetroffen. Und ltiin sogar ai«ch scheut ank schienen Proinenndenweg längs der Drau nach Pobre^je! Ohne Ri'ictiicht iniissen dort Passanten sich gefallen lassen, das; sie gelcgeitt lich ron oinenl Radler fast zur 3eite gestoß''n werden. Ein solcher Fall erciglrete sich letzten Samstag in den Abendstundeil, wo eine Frau nur durch rasches Beiseilespringen deni Niedergesahrennverden entging! Es 'st do wohl ein bischen stark', uvnn sich iinver autivortliche Leute nun auch diese>r schienen Passantenweg zum Tutnitiellplat^ ihrer Rad^-tüni'te auserwählen. Abhilfe tut dringend' lwt! ^eder Radfahrer, der dort atigetroneit wird, soll riicksichtslos aitgehalten nnd der strenasten Bestr^isung zugemhrt werden. ln. In der BoltSuniversität sprictu heiue, Montag, Frau Dr. Äc'ila o v a ö über da.' Wesen und die Wirkung der Ri^'ntgc'n-strahlen. Den Vortrag werden zahlreiche in strnktive Bilder begleiten. Nt. Zu Ostern OpernaufsUhruug. Das de ste Werk des heimischen !slo«nvonlsten Förster, die Oper „O b e r k r a i n e r N u ch-tigal l", die vor etwa zehn fahren eine Neirbearbeitung ersuhr und in ^ublianci ansverkauste Häuser brachte, wird zu Ostern mn Mariborer Theater aufgeführt. Die Ein-stttdierung besorgten Regisseur Skrbiitkel uttd Napellttleistc'r Herzog. Mitwirkende sitld u. a. die Dmnen Udovie, ZamesiL-Kovie und Barbio sowie die .^^rren Nerali«', T'ancin, P. jitovii:, Mednen, Goriitsek und Skrbiitsek. m. Die ersten Bipern. "^n den Wein.iär-ten oberhalb von Brosternica fing der Tierpräparator Herr Z i r i n g e r die eritsn Bipvrn, die die schon jonnnerlicli anmutl?nde Sonne aus ihrenr Versteck ans Tageslicht ge-loctt hatte. Ziringor hat die Zchlang^'n — gleich ?.-> mt der Zahl! — in seinen: Schan" fenster in der Letarniöka ulica ausgestellt. Vei MildiiAeit» Gereiztheit, Angstgcsiikjl, EchlaflBaA natiirliche „Ztzra»,.^ses"'B!ttl?rN>asser dsii Blutkreislauf im Unterleibe nachhaltiq an und wirkt beruhigend auf die Wallnnaen. 'Lr^kelsore, kk? VerdailunaSkrvnkheiten erklären, das, si6) >»as ?^ra»^,Iosek-Vassl»r be? Erstsiüimlnlzen. die o«m Eekbswerffiftu'na de? Mtmendnrm! Bitterwasser ist in Apotheken, Drogerien und Spezereihandlun-gen erhältlich. m. Wetterbericht vom ?l'.. März, ^ Uhr: Feuchtigkeittnesser -^-3, Barometerstand 739, Temperatur -s-IV.S, Windrichtung NS, Bewölkung teilweise, Niederschlag ^ Die Saufmännische „Selbsthilfe" ersucht ihre Mitglieder, die Persoti, die ohne Vollmacht auf Gruttd des Verzei6>nisses die 'Beiträge einheb^, falls sie bei ihnen vorkvrcchtin sollte, der Polizei zu übergewn. Tkeater«.»Kunst Nattonaltdealer ln Morivor Repertoire: Rkntag, W. März: «eschlossen. Dienstag, 27. Äi'ärz: Geschlossen. .MaMo«? Nummer 70. G VinMag, den 57. Mörz INt. Wirtschaftliche Rundschau Me SchaNenfeitm des nmm slkweineabkommens mtt ver Tfchechosiowaket Die unklare Lage im Schweweexport nach der Tschechosiowalei bringt es mit sich, dast unser '^weineabsatz in diesem Land« auf ein Minimum zusannnengeschrumpft ist. Der fast völlige Ausschluß der Amporthändler hat die Lage ersc^rt, weil die landwirtschaftlichen Organisationen in der Tschechoslowakei im Fettschweinevertried wenig Erfahrung besitzen. Es ist einleuchtend, daß diese Organisation in ei^ter Linie die In« tcressen ihrer Mitglieder wahrnehmen und trachten werden, für dieselben konvenierende Preise für die heimischen Schweine zu erzielen, lvas jedoch nur dann erreicht werden kann, wenn der Import stark eingeschränkt wird. Dem Händler, der bisher Schweine eingeführt hatte, lag es daran, möglichst gute Geschäfte zu machen, sei es nun mit jugoslawischen oder anderen Schweinen. Die Marktlage ist normalerweise durch das Verhältnis der Nachfrage zum Angebot bedingt. Darin hatte Iilgoslawien im Nahmen der zugestan-i^nen Kontingente bicher freie Hände. Fort- an wird die Tschechoslowakei im Wege ihrer landwirtschaftlichen Organisationen imstande sein, die Marktlage willkürlich zu gestalten, da die Bereinigungen, Genossenschaften usw. die Preise und den Z^tpunkt der jugoslawischen Schweineausfuhr bestimmen werden. Die Tschechoslowaken gestatten es nicht, daß die ^iveinepreise in ihrem Lcinde anziehen. Die Folge 'davon ist, daß die Prootels in Palmyra (Syrien) saßen Mei englische Professoren der Archäologie und warteten auf den Chef des H^s^, den Grafen d'Anduvam, der sich erboten hatte, ihnen so-n»ic anderen interessierten Gästen einen Vortrag über die letzten Ausgrabungen in und um Palmyra zu halten. Das Hotel selbst erfreute sich eims außerordentlich guten Ru- fes; es war zeitiveise der Treffpunkt aller Gelehrten ui^d Globetrotter, die Zeit und vor allem viel Geld hatten, um sich auf beliebige Zeit hier niederlassen zu können. „Sir Hall", flüsterte Plötzlich einer der Engländer dem neben ihm Sitzenden zu, als eine hochelegante, bildschöne Frau, wohl Anfang der dreißiger Jahre, in die Bar trat und auf die beiden englischen Professoren zuschritt, „Madame d'Andurain, die Dame des Hauses." Fasziniert starrte der andere diese Frau an, die mit einem bezaubernden Lächeln die Herren begrüßte. „Oh, good evening, Gentlemen, auch Sie sieht man mal in unserer Einsamkeit wieder; Sie kamen heute direkt von T^maskus?" „Ja, Lady, bevor wir unsere Reise nach Bagdad und Mosiul fortsetzen, wollen wir hier 14 Tage StaNon machen." „Recht so, Gentlemen Lang ist es eigentlich her, seitdem wir uns trennten, ich glaube, es war in Südafrika, nicht wahr?" „Zn Transvaal, Lady, iibrigens eine un-angenel>me Erinnerung." „Ja, ich entsinne mich, es war damals, als unsere euro^ische Kolonie außerhalb von Johannesburg von Zuchthäuslern, Mulatten, farbigen Minenarbeitern und Chinesen eines Nachts angegriffen wurde; inan wollte sich nähme am lkmgreß zugesagt, darunter auch Jugoslawien. Die Teilnahme weiterer Staaten, die Interesse an der Entwicklung der Milch, und Käsewirtschaft haben, wird erwartet. Beim italienisli^n Organisationsausschuß sind bis jetzt 314 Berichte d. bedeutendsten Mfsenschaftler und Techniker aus d. verschiedenen Ländern eingegangen. Diese Berichte werden in die vier offiziell beim Kongreß zugelaf^nen Sprachen: deutsch, englisch, französisch und italienisch, übersetzt. Die feierliche Eröffnung der Ausstellung erfolgt am 30. April im Julius-Cäsar- Saal des Kapitols im Beisein des König von Italien und unter Beteiligung der Vertreter Italiens sowie der ausländischen Abgesandten. Außer den offiziellen Delegierten werden die einzelnen Staaten auch eine bedeutende Anzahl von Technikern und Sachverständigen auf den Gebieten der Zoote^ik, der Milch- und Käseindustrie entsenden. Die Tagungen der einzelnen Abteilungen »Verden in den 'Sälen des Palastes Margherito, dem Sitz der Mtionalen faschistischen Kon^ föderation der Landwirte, stattfinden. Dem Kongreß schließt sich eine Reihe von Besuchen im Internationalen Landwirt-schafts-Jnstitut, von landwirtschaftlichen G.?-nosienschasten und Verbänden, Milchzentralen, K^erei-Betrieben in Ron: und Mailand usw. an; außerdem werden zahlreiche Aus« flüge in die Meliorationsgebiete Pontine, Maeearese usw. sowie solche touristischen Cha rakters nach Neapel, Venedig, Genua, Florenz und Bologna veranstaltet. Fast alle Staaten haben beachtenswerte Fahrpreisermäßigungen auf den Eisenbahnen zugestanden, so z. B. Italien eine solche von 70"'.,. Die nationalen Komitees sowie die Reisebü' ros in den einzelnen Ländern sind berechtigt, Teilnahmeanineldungen entgegenzuneh nien. Auch die Milchwir^chaftlic^ Ausstellung, die gelegentlich der Mailänder Mustermesse organisiert wird, und die währenv der ganzen Kongreßdauer gei^ffnet bleibt, stellt einen besonderen Anziehungspunkt dar. X Minimale Bierproduktion in Jugosla-Wien. Den abschließenden Berichten über die Bierproduktion im Borjahre ist zu entneh^ men, daß der Biertonsum in Jugoslawien weiterhin stark gesunken ist und iin Jahre 1933 kaum noch 214.424 (davon in Slowenien) 23.315) Hektoliter erreicht l)at. Im Jahre 1928 stellte sich die Bierproduktion noch auf 728.307 (97.246), in den folgenden dagegen nur noch auf 674.763 (N3.14tt), 653.238 (110.225), 540.251 (87.740) und .B8.095 (47.342) Hektoliter. Die Ursache für diesen geradezu katastrophalen Rückgang der Bierprodvktion liegt neben der sinkenden »taufkrast der Bevölkerung in der starken Belastung mit öffentlichen Abgaben, da die Verzehrungssteuern .S.W Dinar pro Liter ausmachen. X Ze»tralisieru«g des Bvtter» und Käse, «lportes t» Oesterreich. Die .Kontingent-Maßnahmen in Frankreich und Deutschland hinsichtlich des Exportes von österreichischen Molkereiproduiten und gewisse Unzukömmlichkeiten bei den ErPorten nach anderen Staaten lassen es dringend notwendig erscheinen, daß in Oesterreich eine Expor^telle für Butter und Käse geschaffen wird. Naci, dem bißherigen Stand ist es den ausländischen Käufern anHeim gestellt, ob und wo sie die Ware in Oesterreich kaufen wollen. Es könnte sich dadurch der Fall ergeben, das^ einzelne Länder, bzw. einzelne Organisationen besonders bevorzugt im'rden, niährend andere Produzente,i, die ebenfalls gleichwertige Produkte erzeugen, einen Absatz ihrer Erzeugnisse im Ausland nicht finden können. Um dies zu verhindern, beabsichtigt da? Bundesministerittm für Land- nnd Forstwirtschaft, eine Verordnung zu erlassen, wonach alle Exporte von heimischen Molkereiprodukten einer Genehmigung dieser Er-portstelle bedürfen und wodurch der ausländische Käufer gezwungen werden soll, keine Einkäufe im Wege der Ervortstelle zu bewerkstelligen. Hiedurch wird auck) erwartet, daß einerieits gewisse Maßstände beim Export, wie Preisunterbietungen, hintange-halten lverden und daß anderseits eine der Produktion entsprechende Verteilung der Er--Portkontingente getroffen werden kann. ist anzunehmen, daß diese Exportstelle im Laufe der Zeit die Zentralorganisation für die Produktion und den Verkauf der Me's> reiprodukte werden wird. P»la Negri heiratet wieder! Aus Amerika komutt die Nachricht, das; di<' bekannte Filmschauspielerin P o la Negri sich zum vierten Mal vcvnläs?len wird, und zwar ist der Auserwälilte der Ch'-cagoer Tollarmillionär .Harold Mc. C o r-m i ck. Mc. Cormick war in erster Ehe mit einer Tochter deo Pl^troleunikönigs Rocke-feller verheiratet. Mc. Cormil besitzt zwai. leinen wohlklingenden Titel wie die „verflossenen" drei Ehemänner Pola Ncgris — der erste Gatte der Künstlerin war bekannt-lich Baron von Povper, der zweite Graf Domski, der dritte Prinz Sergius Mdivcini — aber die Ehe mit einem Multimillionär biete dasür in anderer Beziehung eine me von Vorteilen . . . ja wohl der weißen Frauen bcniäclitigen. Nun, hier in Vorderasien ist ja die Gefahr nicht so groß, MohaminedS Segen ruht über diesen Ländern." Noch einige Augenblicke unterhielt sich die Gräfin d'Andurain mit ihren englischen Gästen, dann verabschiedete sie sich und begrüßte einen anderen Europäer, der an einem Tische am äußersten Ende des Raumes Platz genommen hatte und, der sie schein bar erwartete, .^urz darauf sa^n die beiden Engländer, wie die Dame des Hau'es unt dem fremden Gast, mehr im Flüsterton sprechend, die Bar verließ. Zu den englischen Professoren gesellte sich noch ein Landsnmnn von ihnen, der die beiden herzlich begrüßte. „Nanu, Freemann, mit verbundener Hand — und in der Armbinde?" „Einen Unfall gehabt", lächelte dieser. „Denken Sie sich, ich stolzierte gestern kurz vor Sonnenuntergang zwischen den Rninen von Palmyra herum und setzte mich auf einen Stein, um mich ein ivenig auszuruhen. Berauscht von dem Herrli6>en Sonnenuntergang, der die ganze Umgebung in ein feuriges, glutfpeiendes Meer vevivandelte. schaute ich traumverloren dem Versinken ü^er roten Sonnenkugel nach. Plötzlich krabbelte etiwas über meine Hand, ich zuckte zusammen, ein schneidender Schmerz folgte. Ich sprang hoch, aber es war schon zu spät; ein Skorpion von ungewöhnlicher GefährlicUeit hatte in ich ge-biffen. Ich lief sofort ins Hotel zurück und benachrichtigte den Arzt, doch der war ausgeflogen. Da kam mein Schutzengel in l^e-stalt der Dame dieses Hauses, Gräfin d'Andurain. „Ausbrennen", sagte sie ganz ruhig und gelassen, als sie die l^iefahr erkannte, in der ich schwebte. Ich machte ein entietUev Gesicht. „In einer Stunde sind Sie sonst verloren," kam es dann nochmals kalt nnd herzlos von den Lippen dieser schönen Frau. Also ausbrennen — — und so geschah auch. Tie Schmerzen sind heute vellkomule-' vorüber." .,Und wer nahm dicie nicht alltäglich^' Operation vor?" fragte einer der Prosessr-ren. „Das versteht hier nur die Gräfin durain," erwiderte Freemann lächelnd; „ihre Sachkenntnis in solchen Dii'gen ist uN' übertrefslich. Mit einen: gli'lhenden Nagel, welchen sie mit einer Zange vielleicht zu'ei Sekunden lang in die Bisjstelle führte, raubte sie mir fast die Besinnuniz und — sci?enkie mir dafür das Leben. Ich I^artgesottener Globetrotter mußte hier in diese verdamnile Wülste komnien, um mir von einer Frau da>ü Leben retten zu lassen. Gräfin d'Andurain meinte heute morgen, vielleicht könnte auch die Sache umgekehrt werden. Aber daran glaube ich niclit, denn wenn dieser schönen Frau es hier eines Tages zu still wird unti ihr uuruhiges abenteuerliches Blut sie !r-gendwo hinruft, dann ist es dort bestinnnt so gefährlich, daß selbst ein John Freenianu sich Glicht erkühnen würde, seinen Fuß dorl> hin zu setzen." „Ja, Freemann, Gräfin d'Andurain ist eine seltsame Frau; schon oftmals war icii in Nordafrika Zenge, ivenn sie allen Pov' stellmlgen ihres Mmrnes zum Trotz Tages irgendwohin verschwand und lich nach einigen Monaten w^e-'^'i li-te. Nieimand ist in der Lage, 'i' - n «! 'r firen Idee abzuhalten; es lie ' , .in Blut, sie kann nicht anders!" Dienstag, den 87. Mikz lS»4. „Mariöorer Ze'lwng" Nummer 7s>. Sensationelle Weltrekorde in Vlanlca Btfger Ruud steht S2 Meter und abertnimpft ake Weltrekorde / Sigmund Ruud erreicht sogar ss Meter, doch streift er dm Boden / Die so Meter-STenze glatt überboten / Iugoflawien« nmer ?Mordeur NovSa» erreicht ü6 Me> ter / 4000 Zuschauer umsäumen die nme Mammutschanze Was der Wirtschaft und Politik gar sel ten gelang, blieb diesmal dem 5port vorbei lBltcn: Die ganze Welt ließ gestern das in-tcriialionale Tpringen in Planica aufhor' chcn. Ehe si6i unsere jünger des ^Zkisportö! zuin Kehraus entschlossen, rafften sie sich! noch einmal zusammen, um der ganzen Welt ihre weit grössere Befähigung, als sie^ die Sensation gezeigt, zu präsentieren . . .> Da schlos; si6i ihnen unser verdienstvolle 5porlmäzen u. qrößte Zportförderer Ing. > Vlondel all, uin die Zchar zu weit grö-1 Keren Unteri^ehlnungell zu fichreit. An der! Pforte decz schneegesegneten Plamca-Tales wlirde in den ^els eine Schanze geschlagen, auf die bald die ganze Sportwelt aufmerk-sani wurde, ^ng. Blondek stellte sich mit den gewöhnlichen Massen nicht zufrieden, sondern versu6)te weit mehr aus der Anlage harauszuholen. Die Anlaufbahn wurde auf V0 Meter hinaufgeschraubt, der Schanzentisch auf Z.ö0 Meter erhölit und für den Auf sprung bzw. Auslauf gleick) mehrere Hundert Meter vorbereitet. Die Ljubljanaer ,.J l i r i j a" unser älteste Sportklub war berufen, die besteti Springer der Welt für die Schanze zu interessieren. Das gestrige Springen übertraf in allen Belangen die Erwartungen und gestaltete sich zu einem Weltereignis. Die Schanze nmwehten die Flaggen von drei Ländern. Neben den jugoslawischen Nationalfarben lenkten das weiße .Äreuz am roten Feld der Norweger und die ro!-wcif;-rote Flagge Oesterreichs die Augen der mehr als ^000 Personen zäh lenden Znschauerschaft auf siä). Als dann die Besten der drei Länder hoch oberhalb der Anlaufbahn erschienen, duräibrauftc zum ersten Mal der Beifallssturm das in köni^iliäiem Weiß prangende Planica-Tal. Dio internationale Konkurrenz vereinte l-l Wettbewerber und zivar waren es 9 Norweger, Oefterreicher und 2 Jugoslawen — Palme und Novöak aus Bo-hinj —, die die Jagd nach dem Weltrekord aufnahmen. Zunächst behauptete sich die 60-Meter-Marke. Gustl Maye r auS Billach und sein Landsmann W eiste nbacher führten die ersten Sprünge aus. Dann kanl G ll t t o r m f e n, der bei Meter stürzte. P a lme stand hierauf glatt 55 Meter. Dalln kam Siirensen (Norwegen', dei: mit 71 Meter als Erster die 79-Meter-Grenze überschritt. Sigmund Rnud blieb auf 68.5. nach ihin stellte sich N o v a k mit 48 Meter vor. Birger Nuud begnügte sich vorerst uiit W Meter. Bon den ülbrigen Norwegern erreichte Johnson 71 Meter. Dann kam der Oe-sterreicher H ö ll und schraubte die Marke auf 74 Meter hinauf. Die beiden nächsten Ulland und Läse n-U rdahl (beide Norweger) blieben auf 71 Meter. Im zweiten Gang wurde der Anlauf verlängert. Guttormsen sorgte für die erste Sensation. Mit 8^^ Meter schuf er einen neuen Rekord. P a l in e folgte ihni, doch stürzte er bei K3 Meter. S i) r e n s e n führte dann einen eleganten Sprung auS, doch kanl er „nur" auf 75 Meter. Dann kain Iignnlnd Ruu d. Mit kräftigen Schwün gen schoß er durch die Luft und unter tosendem Beifall streifte er bei 86.5 Meter den Boden. N o v Z a k stand hierauf sicher .')7.5 Meter. Ionson stand dann noch .W Meter, während ö ll iil blendeltdem Still 8l Meter behauptete. In der Sprungkonkurrenz wurde nachsteh' endes Placcment erzielt: 1. Birger Ruud 218.? Punkte (69 m, 79 m); 2. Signlund Ruud. 217.2 Punkte (68.5 m, 86.5 m); 3. (Tregor 214.7 (74 ui, 81 ln); s. Olaf Uland, 209.1 (7! m, 76 m): 5. Radmar Sörenson, 205.5 (71 m, 75 m); 6. Per Zonson, 203 (71 m, 80 m); 7. Lasseu Urdal, 201.3 (71 ni, 71 m): 8. eivin Allstad. 179.7 (59, 66 m): 9. Raidar .off, 179.5 (63 m, 58 in); 10. Weißenbachcr Viktor, 171.2 (57 ni, 63 m); 11. Mayer Gustl, 164.3 (59 ni, 60 m); 12. Sigmund Guttvrmson, 154.5 (69 nl. 8:.' >n); 13. Novöat Albiu, 151.1 l48 n>, 57.5 uiti I 14. Paltne Franz, 1.W.3 (.',5 iii, .'»tt ,n). Im Anschluß gingen die Springer noch außer Konkurrenz an den Start. Das! Ergebnis war jensatianell. Gigmund! Ruud erzielte die längste jemals erzielte Gprugiveite v«n 9.'» Meter, vr tam bravourös auf die Aufsprungbahn, doch j streifte er seitlich mit Armen und Körper > den Boden. Auch die itbrigen holten durch wegs respektable Weiten heraus u. zw.! Weitzenbocher 71, Nuttormsen 74, Mayer! 6«, Birger Ruud 78, Palme K7 mit Sturz, Rovsak 61, Hofs 7N mit Sturz, Lassen. I Urdahl 78, Ulland 7«, Alstad 78, Jonfon 84 mit Sturz, Höll 89 mit Sturz und Bir ger Ruud 8« Meter. Noch einmal kehrte die Springergarde aus die Anlaufbahn zurück. Das Stgeb« nis war diesmal noch überwältigender. Birge rRuud stand sicher 92 Me. ter und übertrumpfte alle bislang ossiziell und inoffiziell bestandenen Weltrekorde. Der Oesterreicher .Höll legte 84.5 Meter vor, dann blieb es dem tapseren Nov. 8 a k aus Bohinj oerbehalten mit 6« Meter einen neuen jugoflawifchen Sprung-retord zu schassen. Sigmund Ruud sprang hieraus 87 und Ionson jagte es aus 89 Meter hinauf, doch stürzten beide. Ve Sensation des Tages aber blieb nichts aus, auf jugoflawifchem Boden wurde der neue Sprung'Weltrekord ge-fchassen! Start in die neue Saison Zu Beainn der Leichtathletiksaison: Croß-Coiintry-Meisterschatt von Maribor / Germovsek, Bradae und Zisek Einzelfieger / „Marathon" voran Die Leichtathleten traten gleich in?t einem Meiitvrsrt>aftskampf in die neue Saison, !var wieder das traditionelle C rs» -(5 o u n t r y zu Beginn der Saiioil, da^:» Heuer oon der lüsherigen „unwirtlichen" Bahn nln Radvanje aus den Sportplatz des SK. elez n i« öar rerlegt worden i't. Als Peranstalter trat lvicdcr die agile Leicht athletitsettion des e l e z il i e a r auf, die auch alles darausehte, uni die Durch filhrullg so glatt wie lni^glich zu gejtalten. Die .ikämpfe, die auch verhiiltnismäs;'!.^ viele Zuschauer heranlockten, gingeil in vrci »tlas-seil in Szerte. Borerst traten die ^nngutanneu ai?. ^n der ersten B-G-ruppe n>urden 1500 Meter au^esteckt. Als Sieger ging B r a d n ö lSSK. Maratlion) in 1:55 herl>or. Es folgten R o t n e r (S'x'lezniöar) iil 4:56 und ll r b a n ö i (Marathon) in 5>:0I. )n der zweiten ^nniorengruppe, die W00 Meter zu l'ewältigen hatte, siegte 7. i ?. e k (^-elezivt-ar) »n 6:3A vor e r a k (Marathon), der 6:.?6 benl^tigte, und R e z m a n (Maratt)on), der die Strecke in 6:3.^^ durchlief. Weit anrefjen^der verlief das Senitircureu-i nen über 500(t Meter, deren .<>auvtalteure GermovSet nud Podpeciail waren. Cc tam aber wicdi^r einnial nnders. G e r ni o v-« e k (Marathon! landet« in 17.13 ^in erster Stelle und bestälic^tc ncuerdings sein;? stcrfchaft ilber .M>0 Meter. Fül. die Ueber-raschung sorgte der brave ^ trucel > (Ma rachon), der ausgezeichnet lief und fogar Pe^pei-all zurückdrängte. In I7.:u erreiiPe er als Ziveiter das Ziel. Als Dritter stellte sich diesmal in 17.35 Po dpe <1 a n l'^e-lcznioar> vor. Troh>deni zeigte au6) diescr oin Können auf, das ihn noch immer größeren Leistungen befähigt. )n der Gosalnt'ioertung ging „M a r a-t h o n" nlit 7 Punkten »ls Croß-Coiintr»?-MminlschaftSlneilfter hervor, N'ährcud ,.?'.elez-niöar" mit 6 und „Rapid" mit 2 PltnkLen die beiden nächst>eil Pläye besehten. „Morlbor^' - „Suooslavlja" S:0 Weder „Celje" noch „<^akovec" lieMn sich« gestern nach Maribor verlocken, sodaß im letzten Augenblick die zweitklassige „Jugosla-viia" aus Celje in die Brescl^ sprang. Die Gäste stellten eine kanipssreudige und auch recht anfopfcritd spielende Mnnnschaft ins Feld, doch reichte chr Köniren manchinal nicht aus, sodaß „Maribor" aus ziemlich leichten Positionen zu einer Reihe von Tref-fertl kam. Daß auch ..Maribor Tore in .Cauf nehmen mußte, ist neuerdings auf die utizn-länglich Besetzung des Torlvachterpostens zu ri'lckzuführen. Dagegen überrirscbten die Weißschwarzen iiu Feldspiel. Bor allent die beiden Flügelmänner brachten den Altgrijs ilkmer wieder vor und schafstell die sÄiuß-rerfsten Situationeli. Leider agierte das Trio allzu lvenig energisch, sodaß so nmnche schöne Mtion unmittelbar vor ihrer Beeildignng zunichte ging. ?i?uch das Mittelspiel legte sich diesmal ganz ins Zeug lmd schaffte ein festes (^füge zwischen den beiden übrigen For lnationen. ^ Hinterspiel käinpften itur die beiden Verteidiger zuverläfsig. Die Gäste gaben sich ehrlich Mühe und stellten zufrie-denstellel^d den erwüiischten Sparringpartner. Dr. P l a ll i n K e k hatte das zeitweise zieinlich lebhafte Spiel stets in seiner Hand. llm die Außball Weitmetfter-schast Ungarn—Bulgarien 4:l. In Sofia traten gssteril inl ^Ausscheidunas spiel um den Eintritt in die Fus^ball-Weu-meistevschaft Uni?ar,l nild Vulgarieil gegenüber. Nachdem die evstc Spiolhälfte 1:1 ausgegangen ivar, lnußten die Blidaipester alle^' aus 'sich l)crauSholen, um die n»it beispiello» ser (Lnergie kämpfenden Bulgare,i n,it -!:1 ttioderzuringell. Die drei Trefier fielen in den letzteil sieben Minuten. Oesterreich—Schweiz 3:2. In Genf trüge»! gestern ^I^esterreich und die Schweiz eineil Länderlampf aus. .^ie Schweizer rechtfertigten ihren ^Xnf uud leisteten bis zur letzten Minute frältigeii Si-deri'tand. Oesterreich siegte nur knapp »lit Z:?. Tas Zpiel Milte zllnl ^nternationaleil Cup. Tschechoslowakei—Aronkreich 2:1. Das tsche6io>sle>!vatiscl^e Auszbasltcaili uahin gestern in Paris deil >tainpf gegen ^vrailk-reichs Nationalmanlischaft ans. Die Prager dchielteil knapp mit 2:1 die cZberhand. Italien—Griechenland 4:tt. Das Ausscheiidnngssviel für die '.Z^icltuiei-stericj>aft zwischell Italien und l^niedx'nland, das gestern in Mailand stattsant». endete mit denl erwarteteil Aieg der .'^talieiler, die den Äampf mit 4:0 beschlossen. Schweden« Nassischer Stlläuser ^.Vansens ^chtleeschuh-Erpeditioil (uild noch tnehr sein Buch über sie) quer durch i^irön-lairv hat Mitteleuropa deln Zkilauf „liäher-gebracht", in Zchlvcdeil erreiäite der ^'appe '^vva Lars Tuovda etn»as Achnlicbes. Nicht als ob der Stilauf in Tchwedell wi^seiltlich jllllger gelvvsen wäre als in Novniegeu, aber sportlich spielte er eine unverl)ältilisinäs;ig kleinere, ia überhaupt keilie Nolle, lioch zur Zeit, als in Norlrivgen bereits aiil '»^olmeil-kolleil die ersten Nennen stattfaildeu. A. E. NordenstM inusite 188^i seine Grön-laildexpeditivn vorzeitig abbreclx'n. Viel war erreicht worden, doch das wichtigste war unerforscht: das Inilere des Lalldes. Nor-deilÄki>ld entsalldte Mei Lappen, Tnorda uild Nassa, auf eine Zchnelltour und d'e beiden intelligenten Burschen erledigten ihren Austrag ausgezeichnet, brachteil interessante Kunde aus unbetaniltem Gebiei, nur . .. die Welt wollte nicht glauben, daß sie knapp Sluilden 46lt Kiloineter zurüctgelegt haben könnten, (^rade iu ^kandin-auien, wo man sich anss Skiläufen i^ierstand, erklärte man Nordenskrilds Bericht über die Leiiluna sei-iler ^>^'appen für Leichtgläubigkeit. Deshalb veran'italtete Nordensfi?ld. der seil an seim' Lappen nnd ihre Leistnilg glaubte. IW'l enien Langlailf, der 'chon staunend-erregend genannt ivcrden lnus^ und an^-i, »a nlals so bezeichnet wurde, ^nl Zeengebiet der beiden Zeen .Visflnekf un'd ^ivifsokk, die aii6) gröfitenteilc' die tiennitrecle bildeten, nurtx' ckll Skirennen über 2'.'0 >?ilonleter ail-^ge tragen. Tuorda siegte in -1 Stunden Minuten, iinr elf Sekunden vor einen: zweiten ^'appeil, dem wenige Minnleil später Ahr, niann als ^L^rilter ililgte. (5s war vormiegenti ein ,'Flachlauf uild der Stundendurchschnitt von über 10 !>iilonieter spricht für sich. !Z)ie^ se- 'kennen ist fast (Gegenstand eines lappi« sct'eil Sagentreises geworden »nd es wi-zer» legte schlag^ni^ nlle Zweifel an Nordenskölds Nachrichten. (5s inachte init einonl schlage deil ^ki als ^ortbenx'gungsnlittel populär. Tuordas und Rassas Leistung (Rasia war liei ^o-ktmokf ni6it nlitgelaueil) brachte !!>?anien auf den l>eroi!chen (bedanken, den Zentung nild erfreute sict» der größten '^^icrischätning aller, die ihn getanrir lmben. '^-!ei zahlreichen (5rstersteignnlien leistete er entiäieidende ?icnst^'. (5s erscheint deshalb nur l^ierständlich. das^ die Z^ctmiek^en das Andenkeil dieses gros^. Zportsmanns be-iowdcrs ehren ,vollen. (Idlanf gewann, gegen den Pa'iilauf nnd Birkebeiner-^ renllen fast >iurzstreccten sind, ^.'lin :i. ^-eber enthüllte ^^l'erst .^^olinallist, k^er Borsi.>ende des schn'ets illld tier auf dem ^tirchhok zn über den (Gebeinen Pavna Lars Tiiordas ein einfaches i^rabmal. (5s erinnert all deir lnstori-schn -Itiesenlauf ilnd an Tuorda, den 2t.'lz La^-olands, einen der bedeiitelwsteil, einen scholl klasfisctM Skiläufer. Auswanige Spiele Ljubljana: .torotan l:2. Zagreb: BAS.'^t—(^radsansfi Beograd: ^^ugoilavisa—.>.>ciiduk <>:!). Wie«: '^it<.n^Prag Pardubitz: Amatenrländerkaiiws ^schecti'-jlon'akei—'»inlnänien 2:2. Budapest: 'Zlldapest„Brünn 8:2. Steuer Weltrekord im Kugelstos^en. Lasayette (Luisiana), 2.V Mä>z. rance verlieiserte heute deil '^^^eltrekorti ini Kngelstos^en ails 16.30 Meter. L.uerfeldeinlaus der Nationen. A y r (Schottlaild^, 2.'). Mär^^. Den ^uer' seldeinlauf, 0 Meilell, der Nationen gel!>ailll ^'^^ac Holten in der ^^eii roll : SK. Rapid. Wintersport. Alle :^.^^iialie der, die alil Osterskiturs ank Otre^eis teil-llehmen wollen, lverden allsnalnnslos ersnctil sich lns Dienstag inittags nn .'^iadioiiau? Peieltt'zn inelden da sonst taunl niehr ein Reservieren von Betten inoglicli ist. Die jitursgebnlir voll Din 5»0.— ist sogleich zu erlegen. Eine vergiftete javanische Lanze gestohlen. Im Landesnluseulil uoil Brnnil ereigilete sich eilt ungewöhlllicher Diebstahl. In d<'? völkerkunldlicheil 'Abteillmq wurde von uil« bekanilter ^'dand eine Lalizellspihe aus Java gestohlen, an der sich ein unbekalilltes sava^ nisch«"^ Gift besindel. Die Lal,ze stamillt aus denl 18. Jahrhundert, und llach den letzten wissenschaftlichen ^eststellungeli ist das ^ilt heute noch nnrtsa-m Ulld kann dell ^Zod ei« nes Mcn,cheil l)erbeiführeil, n>enn nur die .Hau: init der Lail^^ilspit.^e eingeriiu lviro. Was der uilbekanllte Dieb mit d^'l vergis teten Lanze begitlneir will, isl lioch in heiinnls gehüllt. .Marita»«» Nu««« 70 Dienstag, den 27. März 1W4. Hypnose: ein SeilmMel. ein Se fteimnis oder eine Sefakr Z Ein neuer Fall von Hypnose-Entführung in Budapest Ist Hypnose Hexerei? Für normal empfind enlde, lmtüMchc Menschen schi». Wem iävst nicht eine Wlrsehaut i^r den Rückoen, ivenll einer aus dsni Bekanntenkreis am Kafseehaustisch plö^ich Lust bekommt, seine hypnotischen Fähigkeiten unter Bttveis zu stellen? Innerlich sträubt man sich tjegen diesen „HokuspskuS", aber — «S ist ^interessant", und man macht nüt. Man denkt nicht darall, welche gesundheitlichen Schäden mit dieser Hypnoise im Hausgebrauch hervorgerufen iverden können, denn ei«?^^nt-lich sollten sich nur Ärzte und berufene Kvi-miliaUsten nnt ihr befassen, man fühlt sich den iibernatilrlichcn Äräften verbunden, man löst sich von der Erde los und sinkt dann wieder in die eigenen Grenzen zurück. Hypnose ist edlvas, das wir uns im l^ten Gründe nicht erklären können. Ein Geheimnis, dessen Wert u?td Bedeutung wir künstlich übersteigen. Wenn wir jetzt aus Budapest erfahren, daß der Tischlermeister Ludwig Pap vor acht Tagen spurlos verschivunden ist! nnd nunuiehr einen Brief an seine Z^rau ge« schrieben hat, in dem er ihr mitteilt, daß eine schwedische Schriftstellerin ihn in der Hypnose nach Gotenburfl entführt habe, wo sie ihn in ihrer Villa gefangenhalte, ist man erst einmal skeptisch. Man kennt zuviele SensationSgeschi<^en und Hypnoseromane, um sich leicht mit einer gesunden Portisn von Miytrauen gegen solc^ Nachrichten zu wehren. Falle Pap scheint aber doch irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugegan-gen zu sein. Der Tischlevmevster, der eine Frau und zwei Kinder besitzt, war in Budapester Spirttvstenkreisen ein sehr bekanntes Medium. Bei einer der l^ten spiritistischen Sitzungen war auch ewe Frau Eric .Alsberg anwesend, die sich als schlvedische Schriftstsellerin ausgab, und den braven Tischlermeister zu überreden versuchte, d^ mit nach Schweden zu kommen. Auf Grund seiner mediailen Veranlagung werde er dort schnelliftens zu grobem Wohlstand ^elangeil. Ob der Tis<^rmeiq'ter das nur glaubte oder nicht, feststeht, daß er den begreiflichen Wut^ch hatte, bei Frau und Kindern zu bleibt. Die freinde Frau aber c^ab teine Ruhe. Als sie einsehen mußte, das; sie den Tischlermeister Pap auf natürlichem Wege nicht M überzeugen vermochte, versuchte sie es auf unnatürlichem, und stehe da, es gelang. Der verKweifelte Bri^ PapS aus Gotenburg besch^igt letzt die Budapest^r Polizei. In wenigen ^gen wird man sa sehen, was Wahrheit und was Erfindung an dieser neuesten EiUs^rung durch Hypnose ist. Das Hypnose zu verbrecherischen Zwecken mißbraucht wirl», ist eine alte Tatsache, scheinbar undurchd^ngliche Geheimnisse, die in den Ki?iminalaffSren des Tages un-aufklärbar erscheinen, werden hypnotisch durchgeleuchtet, der Erfolg aber ist sehr .Weifelhaft. Ms vor 5^ahr und Tag der Breslauer Professor Rosen auf rätselhafte Weise zu Tode kam und man seine >)aus-HAterin Neumann verschiedentlich verhaftete und wieder freiließ, weil man ihr nchtS nachweisen konnte, machte man schliesslich den außerordentlich interessanten Versuch, Ifle in der Hypno-se über die Wahrnehmungen in der Mordnacht auSzufra^n. Daß Frau Neumann fich freiwillig zu diesem Versuch bereit xrtlSrte, war ein Zeichen für ihr gutes Gewissen, denn im Allgemeinen h^ßt es ja, daß man in der Hyp«l>s« «iS-Plaudere, was man im loschen Austand bei vollem Bewußtsein verschweigen wolle. Auch das aber ist nm nicht «stloS nachgewiesen, sondern wird von wissenschaftlicher Seite aus stark beMeifelt. Auch in der Hypnose kann man die Unwahrheit sagen. Hypnose ist aber nicht nur eine Gefahr für willenSschtvache Menschen, die iowieso leicht unter den geistigen Einfluß Stärkerer gelangen, fie iist auch ein medizinisches Heilmittel. Heute kann man fast schon je^n bnp-lwtifieren, ob er nun will o^r nicht. Die Fixation des Blickes auf einen kleinen Gegenstand ist immer noch das beliebteste Mittel, in .Hypnose zu versetzen, aber auch die Berbalhypnose wird häufig angewandt, d. h., der Hypnotiseur spricht mit dem zu Hypno-tisieren^n in stark suggestiver Weise. Magnetische Streichbeivegungen vertiefen die hervorgerufene Hypnose, deren sich besonders auch die Psychoanalyse bedient. Als im Jahre IM? der aufsehenSerre-gendc Prozeß gegen die 17 iährige Lustmörderin Käthe Hagedorn stattfand, wurde von den Sachverstiändigen vielfach die Frage erörtert, ob nicht in ihrem Falle eine hyptlo-tische Beeinflußung rorgelegen habe. Mit der Hypnotilsierung Anderer sollte man überhaupt sehr vorsichtig sein, sie kann näml-ch nicht nur dann bestraft werden, ivenn der Hypnotisierte zu strafbaren Handlungen mißbraucht wird, sondern auch tvenn sie ahne Einwilligung des Hypnotisierten erfolgt. Dann wird die .Hypnose zur Freiheitsberaubung. Das Gericht fragt nicht viel nach dem „Geheimnis". Frei>^itsberaubung ist Freiheitsberaubung und keine „Hexerei". Man steht, man soll dil< Finger von Din- gen lassen, von denen man nichts versteht. Spiritistisch Sitzungen sind zum Übel. Tie Hypnose läßt nicht mit sich spaßen. Sie gehört in das Gebiet der Medizin und der ^irainalistii. Wir geivöhnlichen sterbenden sMen sie uns vom Leibe halten. Schließlich haben wir ja a>uch cn^ere zu tun. Sesunbdettspfleae d. Der MttagSfchlaf der Mnder. Da der Mittagsschlaf der blinder zn deren Gesundheit und Gedeihen erforderlich ist, soll streng daraus geachtet werden, daß dieser schlaf auch wirklich kräftigend und nicht schwächend wirlt. Eine Hauptsache ist, daß schlafende Kinder von allen beengenden Kleidungsstttk-ken befreit sind, damit die Haut auSdünstc>l kann und das Kind nicht so leicht in schivä-chenden Echlveiß gerät. Das Kind schMt dann unruhig und ist beim Erivachcn verdrießlich. Man soll sich also nicht die Miihe leid sein lassen, das Kind des Mittags zn entkleiden. d. Seit wann kennt man den Diabetes? Die frilheste Erwähnung des Diabetes findet sich im ersten Iahrkjundert v. Chr. bei dem alexandrinischen Arzt Temetrius von Apamea, Verfasser eines Werkes i'lüer die Leidenschaften. Im 7^ahrc 1670 stellte Thomas Willis den süßen Geschmack des Urins fest; er sagt in einer Abl)andlunq: »s)s m'^äicamentarum npei'atjoniliu?;«, daß der diabetlschi' Harn wunderbar si'iß, wie von Honig und Zncker durchtränkt sei. Er g'laub-te, daß es sich dabei um eiile Uniwandlung von salzen l>andle: daß der Zuckergehalt die Ursache sei. erkannte 177^ der Engländer Matthäus Dotlson. In seinen mit Pool ver-faj^ten „Medizinischen Untersuchtingen" (177s) gibt er an, daß der Zucker im Blut angehäuft sei; er geinann ihn durch vorsichtiges Eindampfen des Urins. 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