Nr. 273. «. il, halbj. N. 5 50. Für die Zuftellung !n» H«»' Mittwoch, 2«. November. 4 geilen ü5 li,, giößcrc tz« Zelle « lr , b«! esl»»«n 1884. Amtlicher Theil. Se. f. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Hofrathe und Dbergesftane des Warasdiner Comilates Ignaz (Oanje-llav) Utiesenovii als Ritter des österreichischen kaiserlichen Leopold-Ordene in Gemäßheit der Ordens-ftatuten den Ritterstand mit dem Präbicate „Ostro-linski" allergnädigst zu verleihen geruht. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 20. November d. I. >n Anerkennung verdienstlicher Leistungen im Post» 'porcassendienste den Beamten des Postsparcassenamtes, Und zwar: dem Obercontrolor Johann Schön, dem «ecretär Eduard Tobisch, dem Disponenten Ludwig «reuher und dem Hauptcassier Karl Voynger bas Ritterkreuz des Fcanz.Ioseph.Ordens, ferner dem Controlor Vincenz Laukohly, dem Cassecontrolor Brando Edlen vonNettich, dem Rechnungsrevidenten Albert Kulhanel. dem Cassier Jakob Zawodsty und den Osficialen Franz Raaber und Franz Leh-Mann das goldene Verdiensttreuz mit der Krone, endlich den Ojficialen Gustav Kirn er und Joseph 3roschauer, dem Ndjuncten Johann Kram sky, dem Correspondenten zweiter Classe Franz Brauer, bem Ndjuncten Georg Konheisner und den Ossi« cialen Georg Mengele und Leopold Bayer das goldene Verdienstlreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst Entschließung vom 15. November d. I. ^".außerordentlichen Professor Dr. Franz Hof. k'ster zum ordentliche«, Professor der Pharmakologie ^tt» Phasmakoglwsie an der l. k. Universität mit deut. scher VortragLjprache in Prag allergnädigst zu ernen-Nen geruht. Conrad-Eybesfeld m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 15. November d. I. den außerordentlichen Professor Dr. Johann Horba -czewsli zum ordentlichen Professor der angewandten wedicinischen Chemie an der l. k. Universität mit böh« Wischer Vortragssprache in Prag allergnädigst zu ernennen geruht. Conrad-Eybesfeld m. p. Nichtamtlicher Theil. Frankreich und China. Die sian^ösisch chinesische Frage befindet sich nun seit einigen Monaten wieder in dem Stadium der militärischen Unbehilflichkeit und der diplomatischen Verlegenheit. In Tonking wie auf der Insel Formosa beschränkt sich die Action der Landtruppen und der Flotte auf die mühsame Behauptung derjenigen Po-sitionen, die man überhaupt nicht aufgeben darf, soll nicht das Ergebnis der mit so vielen Opfern bis jetzt durchgeführten Expedition als ein völlig verfehltes er» scheinen und das Prestige der französischen Waffen nicht allein im fernen Osten, sondern auch in Europa empfindlich geschädigt werden. Im Delta des Rothen Flusses beschränken sich nach wie vor die Erfolge des Generals Äriöreaus die Abwehr der stets sich erneuern« den Augriffe der Chinesen; in Kelung und vor Tamsui ist Admiral Courbet durch die unzulänglichen Streit» träfte, über welche er zu Wasser und zu Land verfügt, zu einer peinlichen Unthätigkeit verurtheilt. Die Ver-stärlungen aber, welche von dort °us dringend begehrt werden, stehen immer noch in Algerien und werden, wie der Kriegs« und der Marineminister schon mehr-mals durchblicken ließen, nicht vor der Notierung des neuesten Credits von fünf Millionen abgehen. Und auch diese Verstärkungen sind so sparsam bnmssen — bis jetzt ist immer nur von vier afrikanischen Batail-lonen die Rede — dass sie, felbst an Ort und Stelle angelangt, höchstens zu einer kräftigeren Defensive ausreichen, in keinem Falle aber eine nachhaltige, belangreiche Offensive gestatten werden. Würden auch die bereitgestellten Transportschiffe morgen schon von Touloi, nach den algerischen Häfen abgehen, um dort die T'Uppen an Bord zu nehmen, fo wülden ste kaum vor acht Wochen, mithin erst in der zweite» Hälfte der guten Jahreszeit, in Hanoi und Bacmnh verwendet werden, geschweige denn auf der Insel Formosa operieren können. Es ist darum einleuchtend, dass man heute in Frankreich, sowohl in den Rcgierungslreisen wie in den Gruppen der parlamentaiischen Majorität, welche seither die Politik des Herrn Jules Ferry durch Credilbewilliglmgen und Vertrauensvoten unwandelbar unterstützt hat, die Situation in Hu'lerindien mit ganz anderen Augen betrachtet, als zur Zeit, da die Freuden, botschaft des Vertrags von Tientsin nach Paris ge< drungen war und die glorreichen Thaten im Minflusse die Nation mit hellem Siegesjubel berauscht hallen. Und in dem Maße, als die pessimistische Schadenfreude der monarchischen und radicalen Gegner des Mini« steriums über dessen unglückliche Action sich in der Presst und in der Kammer schärfer ausläsit. steigen auch die Besorgnisse der Regierung und ihrer ergebensten Freunde über den misslichen Stand der Dinge und den höchst problematischen Verlauf, den sie fernerhin nehmen können. I. Ferry kann sich nicht da, über täuschen, dass die Zeiten der vertrauensvollen Tages» ordnungen, durch welche eine starke Majorität theils aus chauvinistischer Sympathie, theils in patriotischer Resignation zu vier verschiedenenmalen vom 10. Juli 1883 an bis zum 15. August 1884 sich gleichsam soli-darisch mit dem militärischen und dem diplomatischen Vorgehen der Regierung gegen Tonking erklärt halte, jetzt wohl vorüber sind. Man denkt heute anders über die Sache. Selbst in den Reihen der Opportunisten tauchen jetzt Bedenken auf, ob die Regierung zu jeder Zeit der Kammer die Wahrheit, die volle Wahrheit über die französisch.chinesische Differenz mitgetheilt habe, zumal bei Bewilligung des ersten Credits, den Herr Challemel-Lacour als vollkommen ausreichend erklärt hatte, um die „armseligen Banden der Schwarzflaggen" zu Paaren zu treiben und dauernden Besitz von Ton-ling zu ergreifen. Hat nicht, fragen sich bereits viele Mitglieder der sehr ernüchterten und verstimmten Majorität, auch in den späteren Phasen des chinesischen Conflictes die Regierung uns stets über die Unterhandlungen mit China und über die wirklichen Dispositionen des Hofes von Peking unvollständige oder gar unrichtige Aufschlüsse ertheilt? Hätten wir wohl bei genauer Kenntnis der Sachlage viermal nacheinander der Regierung unser Vertrauen in ihre «feste und kluge Politik und in ihre Energie, die Rechte und die Ehre Frankreichs zu wahren," ausgesprochen? Wenn jemand die Verantwortung für die heutige schwierige Lage auf sich zu nehmen hat, so sind nicht wir es, die wir von der Regieruna nicht gehöriq unterrichtet waren, sondern auf die Regierung selbst fällt die Schuld, welche von Anbeginn an und noch im Schoße der jetzt tagenden Tonling.Commission alle Vorgänge, selbst die angeblich jetzt mit England schwe-benden Vermittlungsverhandlungen, in geheimnisvolles Dunkel gehüllt hat. In der That haben die Haltung I. Ferrys in der Tonking'Commission und die lähmende Wirkung, welche er durch scine steten Ausflüchte und Zweideutigkeiten auf die Arbeiten und den Bericht dieser Commission ausgeübt hat, auf die parlamentarischen Kreise gerade in den allerletzten Tagen einen Eindruck hervorgebracht, welcher gewiss nicht zur Befestigung des Jemlleton. Von den Moden. f. Nichts ist so lehrreich für den Berichterstatter °" Diode, als ein Streifzug durch die Bersammlungs-^'t der eleganten Welt, die Promenaden, die Theater, ^oncerte. Gallerien und Salons. Hier erst erscheinen "e zum Leben erstanden, die Herrlichkeiten der Ma. Wne. hier können die neuen Formen und Farben in 'yrer Wirkung studiert werden. Denn die Kunst, sich 3"l und stets passend zu kleiden, verlangt ein Stu-?'"lN; nur wenige Auserwählte dürfen, durch beson» ^, günstige Verhältnisse unterstützt, nur geradezu Umgreifen in die Schatzkammern der Mode und Nch nach Laune und Einfall schmücken. Die Frau mit Mlnrnlem Budget und schlichtem Sinn, die alles Außergewöhnliche in der Tracht von sich ablehnt und M das Neue in verwirrender Fülle auf sich ein. h M sieht, hat daher das Verlangen nach einem .'währten Rathgeber, und diesen findet sie am besten l« ""en, guten Modejournal. Welches bessere aber '""Men wir ihr nennen, als das rühmlichst bekannte, ^"vnbreitetste „Die Illustrierte Frauen-Zeitung", fli.? Reichhaltigkeit die weitgehendsten Ansprüche be-!u gl- Doch lehren wir nach diesen Abschweifungen tU^?h"m Ausgangspunkt, den Sammelplätzen des ^5°' zurück. «. «n schonn Tagen zeigen die Promenaden e,n ein f bleiches Bild. Die vorherrschenden Töne sind: lchiln '^^ Moos» und Gelbgrlln, ein von Gold- "" "Mer überhauchtes Braun, Graublau, Olive und Gelbroth; alle diese Farben treten hell und kräftig an den Hüten, gedämpfter, aber dennoch weniger malt als in früheren Jahren, in den Stoffen auf. Zu den schon vom Herbst her bekannten vielen schönen Mustern der Stoffe kommt noch der anderthalb bis zwei Centimeter breite Längsstreifen in Sammet oder Frisö auf Wollen- oder Seidengrund. Seitdem der vornehme Sammet und Plüsch wie sein Bruder, der Vlvcat, beide einst nur zu Garnitur» Zwecken denkbar, sich völlig den Falten. Puffen und Rassungen fügen lernten. we»den auch sie. mit Pelz, Federbesah. Chenille, und Passementerie-Franzen zu» sammengestellt. immer mehr zu ganzen, höchst distin-guierten Toiletten verwendet. Da konnte eS denn nicht ausbleiben, dass auch sie sich mit Blumen. Muschen und Arabesken schmückten, die, aus buntfarbiger Seide gewebt, bald hoch aufliegen, bald halb in dem Grunde verschwinden. Den so beliebt gewordenen grobsadigen Geweben gesellt sich der Loden, dieser Neuling auf dem Gebiete der FraueN'Toilette, der sich infolge der ftrati,schen Dienste, die er im Herbst als Reise-Anzug und Regenmantel geleistet, aus der rauhen Gebirgswrlt urplötzlich in den Kreis eleganten Modrlebcns verseht sieht. Aehnlich ergeht es dem Tricotstoff, den die Mütter, nachdem sie seinen Wert bei den Kleidungsstücken der Kleinen erkannten, jetzt in der eigenen Garderobe nicht missen wollen. Nichts ergibt aber auch eineli gleich hübschen Rock zu den b.quemen Iersey.Taille", d.e neuerdings in Double-Gewebe, mit vorderem «""p,' schlus« und reichem Litzenbesatz, von Tag zu ^«u der allgemeinen Gunst steinen. ^ ^, ,. .„«„„triert In Jersey, WoUc.'L'he und Gold concenmerl sich gleichsam die vorherrschende Geschmacksrichtung. Litze in allen Breiten, mit und ohne Metallfäden, garniert Kleider, Hüte und Mäntel, glatt aufgesetzt und in Gestalt von Schleifen, Rosellen u. s. w. Gold, dessen Verwendbarkeit schier ins Unendliche gewachsen, überflutet als Soutache. Tresse, Spitze, kleine Gre-lots. Pompons. Blattwerk. Aehren u. s. w. alles ihm Erreichbare. Daneben erlischt der Glanz des Stahls und Silbers immer mehr. Ein neues Ausstattungs-Material, mit welchem Kleid und Hut gleich verschwenderisch bedacht werden, sind Wollenspitzen in Klöppel'Nrbeit, die in allen Farben und bib zu bedeutender Breite fabriciert werden. Als neueste Rock-Arrangements präsentieren sich die sogenannten Bauernröcke, fünf bi« sechs Meter weite Rockbahnen. die rings krau» eingereiht und in breite Pl>sst>. oder Tollsalten geordnet der Rock» grunbform oder dem Schoßtaillenrand aufgesetzt werden ; wer die Draperie nicht missen mag, rafft bie Hinlerbahnen mittelst Schleifen oder Aa'aff"' l-'cht zum Tülllenschoß herauf. Ihnen ""wandt stno°' lang herabfallenden Rock- «"d lfal.en - D^per n welche man s" rität durch höhere Rücksichten auf die allgemeinen Interessen und die Ehre der Nation eine Klisis ver. meiden müsste, welche nur Frankreich zum Schaden, den Mandarinen von Peking aber zum Triumph und zum Vortheil gereichen würde. Und selbst die aus den heterogensten Elementen zusammengesetzte und von den unvereinbarsten Zwecken geleitete Minorität würde im letzten Augenblick aus egoistischen wie auch aus patrio» tischen Gründen Bedenken tragen, ein Cabinet zu stürzen, das sehr schwer für den Augenblick in nütz> licher Weise zu ersetzen wäre, dessm Erbschaft aber in keinem Falle den Feinden von rechts wie denen von links zugute käme. Dass man in Frankreich heute darüber einig ist, mit dem chinesischen Handel ein Ende zu machen, unterliegt nach den Symptomen, die sich in allen Kreisen der französifchen Nation kundgeben, kaum einem Zweifel mehr. Man wird, gleichviel mit Hilfe einer engl'schen Vermittlung oder auf dem Wege directer Unterhand« lung, mit dem Tsung°li-Iamen einen Frieden abzu» schließen geneigt sein unter den mäßigsten Vedingun« gen. Wenn nur die Ehre gewahrt bleibt, wird man aerne gewisse Forderungen fallen lassen, an deren Er. süllung man bisher unerschütterlich festgehalten hatte. Man würde den Vertrag von Tientsin heutzutage als eine willkommene Errungenschaft hinnehmen und die Kriegsentschädigung, die nach dem «verrätherischen Ueberfall" von Gacle bis auf fünfhundert Millionen Franc« hinaufgeschraubt worden war, vollständig, sogar «im Principe", fallen lassen. Allein um zu einem an« nehmbaren FriedensschlusK zu gelangen, hiehe es — wie das »Fremdenblatt" bemerkt — den verkehrtesten Weg einschlagen, wenn die Kammer jetzt das Ministerium fassen lassen wollte. Die Staatsweisen von Peking, welche durch ihren Marquis Tseng über alle Vorgänge in Frankreich schnell und vollständig unter« richtet sind, können nur durch ein energisches Zusammenhalten aller Kräfte Frankreichs überzeugt werden, dass es doch besser ist, jchl schon zum Abschluss einer Situation zu gelingen, deren Fortdauer allerdings für die Franzosen eine schwere Last ist und sie ernsten Gefahren ausseht, die aber auch für die im Himm» lischen Reiche herrschende Dynastie sehr bedenkliche Eventualitäten herbeiführen kann. Wenn die Franzose,,, ob Republikaner oder Nichtrepublikaner, sich fest entschlossen zeigen, eher alle Opfer zu bringen, als einen unrühmlichen Frieden über sich ergehen zu lassen, so werden die Chinesen, so dünkelhaft sie sich auch heute geberden, sich sehr gerne zur Erneuerung und zur Einhaltung des Vertrages von Tientsin bequemen. Dieser Erkenntnis sollten sich die Parteien in Frankreich, selbst im höchsten Paroxysmus ihres gegenseitigen Vertilgungstriebes, zugänglich zeigen. „Willst du den Frieden, so rüste dich zum Krieg." Dieser alte Spruch hat noch nie eine actuellere Geltung gehabt, als heute für die Franzosen, und wenn die Kammer dessen eingedenk handelt, so wird sie die einfachste, vernünftigste und vielleicht auch die wohlfeilste Lösung der ihr obliegenden Aufgabe gefunden haben. Inland. (Der Reichs-Kriegs minister FZM. Graf Vylandt-Rheidt) hat, wie fchon gemeldet, vorigen Sonntag einen schönen Ehrentag gefeiert. An die Huld» volle Anerkennung Sr. Majestät des Kai fers, welcher nebst zahlreichen Mitgliedern des kaiserlichen Hauses dem greisen Jubilar die Ehre persönlicher Beglück« wünschung erwies, schlössen sich die imposanten Mani» festationen der dankbaren Würdigung der Verdienste des Reichs-Kriegsministers seitens unserer gesammlen Wehrkraft fowie aller jener, denen das Wohl des k. k. Heeres und der Kriegsmarine am Herzen liegt. Graf Aylandt-Rheidt mag insbesondere auch der vollen Sympathie der parlamentarischen Körperschaften und der am politischen Leben lhe,lnehmenden Kreise der Bevölkerung sicher sein, die ihn in seiner Stellung als Reichs-Kriegsminister als einen Mann kennen gelernt haben, welcher ernst bestrebt ist, die Anforderungen der Kriegsmacht an die Mittel des Reiche» auf das strenge Maß des Nothwendigen und Erfüllbaren zu beschränken, und welcher im Verkehre mit dem Parlamente sich seiner Pflichten als verantwortlicher Mi» nister voll bewusst ist. Graf Bylanot darf auf sei« nen Ehrentag, welcher ihm so allseitige Beweise auf« richtiger Sympathien gebracht tM, mit berechtigtem Stolze zurückblicken. (In Prag) haben gestern die Ergänzungswahlen für das Prager StadtveroroneteN'Collegium stattgefunden. Diefe zunächst rein communale Angelegenheit be« ansprucht weiteres Interesse aus dem Grunde, weil es bei diesen Wahlen zum Kampfe zwischen den Altczechen und den Iungczechen gekommen ist. Die letzteren gien-gen auf ein Compromiss nicht ein und stellen sür den Neustädter Wahlbezirk, in welchem siebzehn Mandate zur Besetzung kommen, zehn selbständige Candidates, auf. während sie sieben Candidate« mit dem Wahlcomite der altczechischen Partei „des Fortschritts zum Bessern" gemeinsam haben. Der Wahlkampf zwischen den beiden Parteien ist ein sehr heftiger und spinnt sich schon seit geraumer Zeit in zahllosen Versamm» lungen und erregten Erörterungen der Parteiprrsse fort; man mag auf den Ausgang der Wahl gespannt sein. (Das ungarische Abgeordnetenhaus) wird vor Beginn der Budgetdebatte, welche btklnmtlich für nächsten Samstag anberaumt ist, bloß die Berichte des Communications-Ausschussrs über einige Vicioal-bahnen, dann die Vorlage über die Verstaatlichung der Alföld'Bahn erledigen. Sonst wird sich für die nächsten Tage daH Schwergewicht der parlamentari« schen Thätigkeit in den Ausschüssen concentrieren. Mit lebhaftem Interesse sieht man der Discussion des Einundzwanziger-Ausschusses entgegen, welcher gestern die Berathung über den ersten und zugleich wichtigsten Punkt der Oberhaus-Reformvorlage, die Frage der Organisation, begann, da von den bezüglichen Beschlüssen im großen und ganzen das Schicksal der ganzen Vorlage abhängt. Der Iustiz-Ausschuss wird die vom Abg. Gäll beantragten AmendemeM des Gesetzes über das Waisen« und Vormundschafts' wesen in Berathung ziehen. Auch der Gesetzentwurf über die Regulierung der Donau-Strecke zw>schen Theben und Radväny dürfte noch im Laufe dieser Woche im Communications.Ausschüsse zur Verhandlung gelangen. (Die Delegierten Kroatiens undSla-voniens,) die vom kroatischen Landtage in den ungarischen Reichstag entsendet wurden und diesertage dort angelangt sind. hielten vorgestern in den Locall-täten des Clubs der liberalen Partei eine Co life renz, an welcher mit Ausnahme von acht noch nicht eingetroffenen Mitaliedern sämmtliche Abgeordneten theilnahmen. Die Theilnehmer an der Conferenz beschlossen einstimmig, in Anbetracht dessen, dass sich das Ergebnis der Wahlen in Kroatien trotz der Agitationen zügelloser Elemente in so glänzender Welse für die bedingungslose Aufrechterhaltung der Union mit Ungarn manifestierte, als treue Vertreter dieser Gefühle bei dem Herrn Ministerpräsidenten in corpars ihre Aufwartung zu machen, um diesen Gefühlen offen und freudig Ausdruck zu geben. Ausland. (Von der Cholera.) »Winterflösten weichet das Weh." Die Cholera macht sich in Paris auf die Beine und die Hospitäler stellen bereits ihre Bulletins ein; die Seine«Präfectur fährt jedoch einstweilen noch in der Veröffentlichung, derselben fort. Ihren bizarren Launen folgend, hat die Epidemie einen Abstecher über die Pyrenäen gemacht, um in der altberühmten Stadt der Gelehrten und der Waffenschmiede, in Toledo, aufzutauchen. Hoffentlich bleibt sie auch da nicht lange. (Deutschland.) Die dem deutschen Reichstage zugegangene neue Vorlage über die V'williaung von Nlichszuschüssen sür Damvferverbin düngen mit überseeischen Ländern unterscheidet sich von ber aus der vorigen Session im Texte durch die Emfügunll einer afrikanischen Linie neben denen iwch Ostasie» und Australien, und demgemäß durch Erhöhung der aul fünfzehn Jahre zu gewährenden Subvention von vier Millionen auf 5400000 Mark jährlich, in den Erläuterungen aber sehr zu ihrem Vortheil dadurch, dass die Förderung des Handelsverkehrs als erster U>lb wichtigster Zweck in den Vordergrund gestellt ist, während die Begründung des vorigen Entwurfes in erster Reihe von dem Interesse der Post« und Marineverwaltung an der Herstellung directer Dampferverbin-düngen sprach. (Congo« Conferenz.) Der an die Mitglieder der Con go-Confe renz vertheilte Entwurf einer Erklärung bezüglich der Freiheit des Handels «lN Becken und in den Mündungen des Congo besagt u. a>: „In den Gebietslheilen, welche das Becken des Congo und seiner Nebenflüsse bilden, soll sich der Hand" aller Nationen einer vollkommenen Freiheit erfreue«. Alle Flaggen ohne Unterschied der Nationalität so"" zu dem gesammten Küstengebiete der oben bezeichnet^ Landstriche frei zugelassen werden, ebenso zu allen Wa!" sern des Congo und allen Nebenflüssen und zu allen Häfen an den Ufern diefer Gewässer. Die in diesen» yerechv V«vollständigung ergibt das warm gefütterte Ueberfleid mit aufgelegter oder den zurückgeschlagenen Vorderlheilen eingeknöpfter Westen-Garnitur — neu — aus Iersey-Stoss mit quer aufgesetzten Voldlihen. Ebenso beliebt sind die langschößigen Iacken»Taillen. deren lose Vordertheile über einer abstechenden, mit in die Seitennähte gefassten Weste auseinandertreten, eine Tracht, die in ihrer zierlichen Kleidsamkeit, besonder« auf der Eisbahn, Triumphe feiern wird. Dorthin gehören auch di« reiche Pelzverbrämung des Kleides und die Pelz.Pelerine, deren gern getragene doppelte Vordertheile Gelegenheit zur Nnwendung von zweierlei Pelzarlen geben; ebenso die zur Toilette passenden Stiefelchen aus Sammet oder Tuch mit Pelz« und Federbesatz. Ueber dem Mantel erscheint die Pelerme durchaus nicht an ihrem Platz; dort a> nügt der kleine Pelerinen.Kragen mit kurzen, spitz aus-laufenden Enden, der selbständig, am modernsten aus Biber. Nerz oder dem grauen, schwarz gefleckten See« Hundsfell; nur übereinstimmend mit der Ausstattung des ganzen Anzüge« verwendet man auch Skunks, Krimmer, Federbesah und die pelzartigen Plüsch. Imitationen. Der Pelzmuff bleibt klein, ohne Schlei-fenschmuck, welcher, gleich den großen Aalldrosetten. in verschwenderischer Fülle über die winzigen Stoff« müffchen ausgestreut ist. Zu den Mänteln erscheint Plüsch in Seide und Wolle am meisten begehrt und hauptsächlich im Loutre-Ton verwendet. Sehr gut machen sich dazu Biberstreifen oder Federbesatz. Selbstverständlich werden daneben all die schweren, glatt und Ottoman^sj^-oder äa,m»88«z - gemusterten Doubles getragen , nur Slide und Sammet jeher« sich außer Cours geseht. Zum Dolman und den sehr langen, anschließenden Paletots kommt eine neue, den anliegenden Rückm mit den bequemen, radartigen Vorderlheilen vereinende Form, die auch zum Abendmantel sehr geeignet ist. Junge, fchlauke Gestalten tragen ausschließlich die kurze, hinten enganliegende Jacke mit losen, schräg oder doppelreihig geschlossenen Vordertheilen aus far-big durchschossenem Ralini und Floconne, glattem Tuch, Double, Plüsch und dem neuen, fein gerippten Velveet, dessen fahle, discrete Farbentöne so gut mit jeder anderen Nuance harmonieren. Ganz ungeahnte Dimensionen und Formen mh« men die Hüte, besonders die sogenannten runden an, mit ihrem oft unenträlhselbaren Gemisch von Filz, Sammet, Band und Federn. Der Kapuzinerhut, dessen spitzer, dütenförmiger Kopf so angestaunt wurde, und die kecke IockeyMütze sind bereits von dem österrei. chischen Käppi überholt. Die leitende Stimme unter dem vorherrschenden Material übernimmt der Filz. Man findet ihn in circa 45 Centimeter großen Rundungen vorräthig, die sich leicht in jede bellebige Ge« stall pressen lassen, zunächst aber, bisweilen in zwei Farben oder mit Sammet untermischt, zu den von aller Welt getragenen hohen Toques verwendet wer« den. deren Falten- und Puffen>Gewirr eine Barett» oder Caftote.Forrn als Grundlage dient. Chenille für sich allem oder mit Golo.Schnur und «L,he unter-mischt, bildet in dichten Reihen oder zierlichem von Draht unterstütztem Geflecht den Kopf kleiner Capoten deren Rand gekrauster Sammet bekleidet. Zu fal« tigem Sammetlopf ergibt wiederum eine geflochtene oder geknüpfte ChenilloBorte, Voldgaze oder Pelz den Krempenrand. Changierendes Band in Sammet und Faille, gleiche Marabout-Federn, gesprenkelte lM" abschattierte Straußfedern in kurzen Büscheln, die bm' testen Phantasie - Federn und leider auch Vog", Schmucknadeln u. s. w., dazu, wie schon benH^ ' Wollenspihen und Tressen bilden im bunten M^r die Garnitur, von welcher sich nur die Blumen au geschlossen haben. Für die kleinen Mädchen berem mau aanz reizende winterliche Capoten vor aus Samm und flauschigem, schneeweißem, auch mit feinen I bigen Streifen durchzogeuem Fries und Flanell- Treue Herzen. N»v<>ll« nach «ant Vtlar von U. v. Seefeld. (Fortsetzung.) Am Nachmittage des Sonntags, der der geh/'"" Zusammenkunft zwischen den leiden labenden so «' saß Gerda vor dem Mühlhause unter dem w«" ' st'll für sich weinend. Ihre verabredete Zus""'«" kuost mit Hans Peter am vorigen Sonntag war r deckt worden, und die Mutter halte ihr s"enae " boten, jemals wieder mit ihm zusammen zu tresses,' Armes Mädchen! ,. ^,»,er Gerade heute Nachmittag sollte er ste w unter der großen Buche erwarten, und jetzt "'"'»" ^ zu Hause bleiben, während er vergeblich 'y"r y . er, der doch so sehr eine» liebreichen Wortes von 'y ^ ^Der Müller und seine Frau sahen drinnen der Stube und unterhielten sich. e^Mi," „Nikoline, gib mir ein kleines ^as " /^ sprach der erstere und blickte seme Frau saust o> Llllbacher Zeitung Nr. 273 2251 26. November 1834. Gebiete eingeführten Waren werden vom Eingangs-und Transitzolle befreit bleiben." — Vorigen Sonntag fand bei Sr. Majestät Kaiser Wilhelm ein Gala-diner zu Ehren der Bevollmächtigten und Delegierten auf der Congo-Conferenz statt. Vor dem Diner ließ sich der Kaiser die Theilnehmer der Konferenz durch die betreffenden Volfchafter und Gesandten vorstellen. (England.) Die Unterhandlungen zwischen dem Cabinet Gladstone und dem Oberhause inbelreff der Wahlreform.Bill nehmen, wie verlautet, einen guten Fortgang; der Regierung wurden indes dabei manche Opfer auferlegt. Es heißt, der Opposition sei es gelungen, der Regierung eine Reduction in der I'hl der irifchen Unterhaus-Mitglieder aufzunöthigen. Irland wird mindestens fünf Vertreter einbüßen. Gladstone hofft, die Bill für die Nrueintheilung der Wahlbezirke schon nächsten Montag im Unterhause einzubringen. (Frankreich und China.) In der fr an« zösischen Kammer hat vorgestern die Tonling-Debatte begonnen. Zur Aufrichtung zagender Ge-lnlliher ist, «wie bestellt", ein Siegesbulletin des Generals Briöre aus Hanoi eingetroffeu. Oberst Duchesne hat am 20. d. M. die Schwarzflaggen und chinesischen Regulären aus drei besetzten Ort-schuften vertrieben und in die Gebirge und Wälder gejagt, nachdem er ihnen in den vorhergehenden Tagen erhebliche Verluste beigebracht. Einen großen militari« schen Erfolg darf man aber hinter diesen Siegen nicht vermuthen. Die Kämpfe spielten sich, wie die gemel-bete erfolgreiche Betheiligung des Kanonenbootes «Eclair" beweist, im Flussgeäder des Delta ab. Die Ilanzosen beherrschen nur dasjenige Gebiet von Toning, das den Fahrzeugen von der See aus zugäng-^ch; «in den Wäldern und Gergen" des Hinterlandes >lnd und bleiben vorläufig die Chinesen und die ihnen verbündeten Schwarzfluggen die Herren und Tyrannen deS Landes. (Aus dem Sudan.) Der Mudir von Don-3ola telegraphiert, er habe eine Unterredung mit dem Voten gehabt, der den letzten Brief von General «ordon nach Debbeh überbrachte. Er sagt, Char-lum habe illuminiert, als die Nachricht einlief, dass d'e britische Expedition unterwegs sei. Jedermann in der Stadt verehre General Gordon, und jeder Befehl !"erde mit unbedingtem Glauben und Vertrauen in Hn ausgeführt. Als der Bote in Chartum war, lang« ^n 31 Nootsladungen von Getreide dort an, die zum ^eise von 30 Francs per Büschel verkauft wurden, ^r Mahdi hat seinen Anhängern verkündet, dass er fahrend des jetzigen Monats Moharrem leinen An« ?^>! c»uf die Stadt zu machen gedenk,', da dieö gegen "as Ofslh hes Propheten verstoßen würde. Tagesneuigkeiten. Se. t. und k. Apostolische Majestät sind am 23. d. abends nach Gödöllö abgereist. — (Die Massenvergiftungen H zu einem siebenten Falle vorzudringen, Um den wü'.errn Lauf der Reka zu ergründen, wird es nothwendig sein, eines der Boote von einer steilen, 8 Meter hohen Felswand in jenes noch unbekannte Fahrwasser hinabzubefvr-dern. Bezüglich des vorhin erwähnten großen Domes sei hervorgehoben, dass derselbe an Geräumigkeit die früher passierten Hallen weit übertrifft; seine Höhe beträgt !30 Meter. Die vorderste Halle. „RudolfSdom" genannt, wird nach Vollendung der von der Section für Höhlen, künde und Hühlensport behufs Gangbarmachung an-geordneten Arbeiten bald jedermann zugänglich sein; derzeit ist eine Excursion in diese sehenswerte Grotte noch mühevoll und nicht gefahrlos. Ob es den Triester Glottenforschern gelingen werbe, den ganzen unterirdischen Lauf des alten Timavus als moderne Argonauten zu ergründen und damit ein altes hydrographisches Problem zu lösen, darüber Wollen wir uns derzeit noch jeder Prognose enthalten. Gleichzeitig hat der italienische Nlftiniften-lllub in Trieft fich damit ein Verdienst erworben, dass er die in den Vierziger.Iahren von Lindner entdeckte Grotte von Treb't (zwischen Lipica und Ootina) zugänglich machte. Der genannte Club hat in dem Schachte, durch welchen allein der Einstieg mvglich ist, 74 Leitern anbringen lassen. Einer allerdings start angefochtenen Hypothese zufolge ist der Fluss, welchen man in der 90 Meter hohen. 120 Meter breiten und ungeführ 300 Meter langen Grotte antrifft, ebenfalls die Reka; die Fortsetzung der Befahrung ihres Laufes in der Unterwelt wird hoffentlich auch dieses Räthsel lösen Der «Club degli Ulpinifti" in Trieft wird im Vereine mit einigen Mitgliedern der Triester Section des »Deutschen Alpenvereins" demnächst wieber eine Exclusion nach der Trebiter Grotte veranstalten, an welcher auch Delegierte verwandter Vereine aus Wien und Graz sich betheiligen werden. ">. während er ihr freundlich auf die Schulter klopfte, picheln Liebeswerben widerstand die resolute Frau "'cht; sie erhob sich und bereitete ihm ein Glas des "erlangten Getränkes. gh .,Ium Kuck.ick mit dem Mädchen l So in den A"ld zu laufen und Liebesposstn zu treiben! Da .""rden wir ihr doch einen Stein in den Weg "gen l" v -> s.. Indem Madsen diese Worte sprach, schlug er den fernen Deckel seiner Meerschaumpfeife mit einem 3"ll zu. lehnte sich in die Sopha-Ecke zurück und 'buchte mit männlichem Ernst. ^ «Ja, da» ist eine schöne Rechtlichkeit." sagte die A°U. hie sich wieder mit dem Strickstrumpf auf einen ^W in der Nähe des Sopha« niedergelassen hatte, bak b" bist felbst fchuld daran, Sören, denn du Z°N chnen durch die Finger gefehen, wo du nur ""Ntest.« bin l-^'kolint'. wie kannst du nur so sprechen l Ich H? so unwissend über ihre Liebelei gewesen, wie dieses ^ hier." »_ Diese Unwahrheit sprach der Müller wissentlich. °.k?"le "st genug die untrüglichsten Beweise davon Dn^ ' ^ Peter nnd Gerda einander gut seien. H er hatte die Schultern gezogen und gemurmelt: «Ach ja! Bin selbst einmal jung gewesen!" l» ni^"'" sprach er, „ich bin froh darüber, dafs ich l" Hl war. der sie da draußen in der Mühle sich lennn " l°h. Ich hätte ihn niedergeschlagen! Du " meine Heftigkeit." ler«l H' !" mit deiner Heftigkeit!" fprach die Mül- ülaeN b'e Oberlippe „ufwerfend. «E« ist sehr "H. das« das in den Weg kommen musste. W r erhalten in unserem gnnzln Leben nicht einen solchen Gesellen wieder." „Niemals!" stimmte der Müller lopfnickend bei. «Halle er nur etwas in den HNnden gehabt, bann halle ick augenblicklich gesagt: Das Mädchen ist dein, Hans Pet.r! So aber fprach ich zu ihm: Hans P.ter, du gehst fort, und es ist deine eigene Schuld! Du hast ein gutes Heim gehabt. Mine Frau ist wie eine Mutler gegen dich gewesen, doch du hast es ihr schlecht gelohnt — geh! 2r brach in Schluchzen aus und weinte. Du weißt, Mutter, ich kann keine Rührung vertragen. Ich wandte mich um und gieng, aber er wird an meine Worte denken!" Die Frau stieß ein vernehmliches „Hm l" hervor, welche« den Müller hätte aufreizen müssen, würde er nicht so behaglich neben feinem Mas Tobdy gesessen haben. «Wie es sich wohl eigentlich mit Nilavsen ver» hält." hob die Frau nach kurzer Pause von neuem an. ..Ich fürchte, es ist etwas Schlimmeres im Welle. Weshalb hat ihn die Assecuranz sonst vor Vericht fordern lassen?" «Ja, die Polizei fuhr mit ihm am Donnerstag fort, und er ist noch nicht zurückgekommen." „Nrin l Hat er eine Betrügerei begangen, dann verdient er seine Strafe, und dann ist der Pott aus zwischen uns." «Natürlicherweise, dann ist er fertig; ich dulde ihn nicht länger in meinem Hause." »Tr ist die letzte Zeil überdies so wunderbar ge-Wesen." Der Müller schüttelte mil dem Kopfe hielt d.« hohle Hand vor dem Mund und fl.iste'te glh"M nisvoll: „Er hat mir eigentlich nie so recht gefallen. Ich habe nur nicht darüber sprechen wollen. Er hat etwas Heimlückischl« in seine»! Augen." „Du musst nicht so rasch im Urtheilen sein. Sören Lass' uns erst die Sache abwarten, ehe wir den Mann richten." Der Müller stimmte ihr Vei, dass das nicht aNein gerecht, sondern auch klug sei, nnd griff nach der „Amtszeitung," welche vor lurzem gebracht worden und die dann während des stattgehabten Gesprächs auf dem Tische liegen geblieben war. Er putzte seine Brille, setzte sie auf und las eine kleine Weile. Plöh-lich sp,ang er mit einem Sah, wie elektrisiert, in die Höhe. .Moline." rief er. ,.o. Nitolin,. hier in der Zeitung steht etwas über Nlavsen! Himmel, was ist das? Hö,e nur: „Brandstiftung." Wie man sich er-innern wild, brannte neulich am verflossenen St. Io-hannisabend ein auf dem Felde von Vraaby aelegener Hof ab, welcher dem Landmarm Nilavfen gehörte. Da-Mals wurde angenommen, dass das Feues durch U,»« Vorsichtigkeit entstanden fei, indem ^ MW"^ St. Iohannisfeuer abbrannte und dies A <> ^ hilgel. der °'M Hofe so H ßunk.n auf dessen D"ch hmUb r Mr ^ ^^, ,U^"^^"^N "ss das Feuer doch vielleicht ^!.^l i^Wt^g durch das St. Ioha.misfeuer scharfer Verhöre ist es U! »"lerem tilchtiaen und eifrigen Bez,rlKilchler. dem Herrn Inst'zralh Ienfen. geglückt, den Besitzer zu dem Geständnis zu bringen, dass er selbst das Feuer an« gelegt habe!" (Schluss folgt.) Laibacher Zeitung Nr 273 2252 26. November 1884. Local- und Prouinzial-Nachrichten. Der k. k. Landesschulrath für Krain hielt am 13. November eine ordentliche Sitzung ab. Dem Sihllnqsprotokolle entnehmen wir Folgendes: Nach Eröffnung der Sitzung durch den Herrn Vorsitzenden trägt der Schriftführer die seit der letzte» Sitzung erledigten Geschäftsstücke vor. Dies wird zur Kenntnis genommen und sohin zur Tagesordnung übergegangen. Die Anfrage des krainischen Landesausschusses, betreffend die Erweiterung einer Volksschule, wird beantwortet. Im Einvernehmen mit dem krainischen Landes ausschusse wurde die Erweiterung der einclassigen Volksschule in V-gaun im Schulbezirke Latsch zur zweiclassigen, vom Schuljahre 1885/86 angefangen, bewilligt. Der Bericht der Prüfungsconumssion für all» gemeine Volks« und Bürgerschulen, betreffend die im Dltobertermin 1884 abgehaltenen Lehrbefähigungs» Prüfungen, wird zur Kenntnis genommen und hierauf der bezügliche Auftrag an die genannte Commission erlassen. Fünf Lehrstellen an Volksschulen wurden definitiv beseht. Ueber den Bericht des Vezirksschulrathes Gurt. feld wegen Unterbringung einer in Unterkrain zu er» richtenden Acker» und Wrinbauschule wird die geeignete Erledigung erlass'N. Inbetreff der Zuwendung eines Betrages aus der »Kaiser'Franz»Il)sel'Stiftung" für Gewerbeschulen an den Echulfond der gewerblichen Fortbildungsschule in Laibach wird dem trainischen Landesausschusse die Aeußerung erstattet. Einer Lehrerswilwe wurde anlässlich ihrer Wieder« verehelichung eine Abfertigung und ihrer Tochter aus erster Ehe eine Eoncretalpension zuerkannt und flüssig gemacht. Die Gesuche von Mittelschülern um Schulgeld« Befreiung werden erledigt. Einem M'ttelschul «Professor wurde die fünfte Quinquennalzulage zuerkannt und flüssig gemacht. — (Ernennung) Der l. l. Landesschulrath für Kratn hat den definitiven Lehrer Johann Bartl in Grahovo zum definitiven Lehrer für die zweite Lehrstelle an der vierclassigen Volksschule in St. Martin bei Littai ernannt. — (Theaternachricht.) Heute tritt Herr Gustav Starcle im „Verarmten Edelmann" und morgen im „Lorbeerbaum und Bettelstab" auf. AlS „Jakob" in Anzengrubers wirksamem „Meineidbauer", in welchem Stücke auch Frau Müller aus Graz in der Rolle der „Vurgerliese" auftritt, beschließt Herr Etarcke am Freitag sein Gastspiel. — (Die Babji.IotxGrotte bei Vetoes,) Der Vorstand der Section Veldes des österreichischen Touristenclubs, Hotelbesitzer Johann Mallner, hatte kürzlich diese noch mangelhaft erforschte Grotte für den österreichischen Touristenclub angekauft, sie gangbar gemacht und durch Sprengungen neue Räume aufgeschlos« sen. Am 23 d. M. hatte nun, wie wir bereits mitgetheilt haben, daselbst eine Probebeleuchtung mit 750 Kerzen stattgefunden, und obwohl sich die beträchtliche Anzahl von Lichtern für die ausgedehnten Räume nicht als aus« reichend bewies, so war doch jeder Besucher von den großartigen Stalaktiten und Stalagmiten überrascht. — (Ein herrenloses Fideicomm iss.) Vom Landesgerichte Klagen fürt als Fioeicommiss'Behörde wird bekanntgemacht: Wilhelm Ritter von Eggarten, Besitzer des Johann Leopold von Eggarten'schen Fidei-commisses, ist auf dem ihm gehörigen Gute Himmelau im Lavantthale am 3, August l884 ohne Hinterlassung ehelicher Descendenz gestorben. Nachdem dem Landes, gerichte Klagenfurt weder die etwaigen Fideicommiss-Anwärter aus dem Mannesstamme noch diejenigen, welche nach dcm Erlöschen desselben das Fioeicommiss, gemäh der Snftungsurlunde, als ein künftiges Allodial« Vcrmügeu ansprechen zu löunen glauben, bekannt sind, fo werden alle unbekannten Interessenten aufgefordert, ihre Successionz.Verechtigung zum F'deicommlss.Nach-lassvermögen anzumelden. — (Schadenfeuer.) Am 19 d. M. nachmittags brach in der Dreschtenne d«8 Besitzers Thomas P o -bovSar zu Rudnil auf bisher unbekannte Weise Feuer aus, welches das Wohn. und Wirtschaftsgebäude sammt Lebensmitteln und Futtervorräthen total ein« äscherte. Auch sind dem Besitzer drei Schweine und eine Kuh zugrunde gegangen. Pobovöar, welcher auf seine Realität mit 600 fl. asjecuriert war. erleidet einen Scha« den von 1500 st. — (Unglücksfall.) Michael Prek. der im Verein mit anderen Taglöhnern im Waldantheile des Besitzers Nikolaus Iamnik nächst Vabenthal mit Fichtenfällung beschäftigt war, wurde von einem Baume derart am Kopfe gestreift, dass er der erlittenen Ver« lehung nach acht Stunden erlag. — (Bahnlinie Herpelje - Trieft.) Die Stations'Eommission für die auf Staatskosten herzu» stellende Eisenbahn Herpelje«Triest wird am 4. Dezember ihre Amtshandlung im Sitzmigssaale der Stallhalterei in Trieft beginnen und nach Vedarf am 5 fortsehen uid vollenden. — (Cillier Citalnica.) Für die nächstjäh, rige Periode wurden zu Functionären bei der letzten Generalversammlung gewählt: Dr. I Sernec zum Obmann, M'ch. Vosnjak zum Obmann»Stelloertreter, Professor Aolgar zum Eassier. Dr. A. Vrecko znm Schriftführer. Beschlossen wurde die Abhaltung eines Unterhaltungs'Nbends für den 8. Dezember l. I. mit Gesangsproductionen und Tombola. Die zweite Unterhaltung findet am Sylvestcrabende statt. — (Mittel gegen kalte Füße.) Leute, die den ganzen Tag lang schreiben oder nähen und die überhaupt den Körper wenig bewegen, können ihre kalten Füße erwärmen, ohne sie an den Ösen zu halten. Sie brauchen nur aufzustehen und sich langsam auf den Zehenspitzen zu erheben, so dass alle Muskeln des Fußes vollständig angespannt werden. Sie brauchen nicht zu hüpfen oder zu laufen, sondern sich einfach — je langsamer, desto besser — auf die Zehenspitzen zu stellen, und dann allmählich ihre natürliche Stellung wieder ein« zunehmen. Man wiederhole dies etlichemal?, und die Arbeit, welche die Zehen thun müssen, indem sie das Gewicht des Körpers auf sich nehmen, wird den Blut» umlauf hinreichend beschleunigen, um die Füße warm zu machen. Sogar der halberfrorene Karrentreiber kann dieses Mittel probieren. Es ist eine Vorschrift der schwedischen Bewegungscur; und da es besser ist, die Füße durch Bewegung als durch Feuer zu erwärmen, sollten die, welche mit kalten Füßen geplagt sind. dies Mittel gerade vor dem Schlafengehen in Anwendung bringen. Kunst und Aiteratur. — (Landschaftliche« Theater.) Als „Philippe Darblay" in Ohncts „ Hü t t e n b esi h c r " eröffnete gestern Herr Ttarckc vom Grazer Landcsthrater sein Gastspiel auf unserer Bühne. Der gute Ruf, welcher Herrn Starcke vorangieng, hat sich bestens bewährt, denn wir lernten in ihm einen Schauspieler mit so hervorragenden Eigenschaften kennen, wie sie selbst auf größeren Provinzbühncn heute nur selten an» getroffen werden. Schon die äußere Erscheinung und sein vor« nehmes Auftreten prädestinieren Herrn Starcle zum Helden» spieler, und gleich nach den ersten paar Sähen, die ein sonores, wirtlich klangvolles Organ verriethen, wussten wir, dass wir einen Schauspieler von bedeutender Begabung vor uns haben. Die Nolle des „Philippe" erfuhr durch den geschätzten Grazer Gast eine wirtlich künstlerische Interpretation. Herr Starcke gehört nicht zu jenen Schauspielern, die ihren Rollen, um mit denselben zu paradieren, ein falsches Pathos in gc» wissen Momenten verleihen und hiebei auf Kosten der Auf» fassung sündigen. Die Rolle des „Philippe" kann nur zu leicht in den Strudel überschwänglicher ^yrik, über die ein jeder guter Liebhaber verfügt, getrieben und hiedurch in einer dcm Sinne des Autors nicht entsprechenden Weise verzerrt werden. Man darf nicht vergessen, dass der reiche Hütlcnbesihcr im fortwäh« renden Kampfe zwischen gekränkter Ehre und Liebe schwebt und so lange fiir erstere kämpft, bis er schließlich über beide als Sieger hervorgeht, In dieser richtigen Auffassung spielte Herr Ttarckc und in meisterhafter Weise charakterisierte er die Gegensätze. Als die bedeutendste Scene halten wir jene im zweiten Aetc zwi» scheu ihm und „Claire", und speciell jenen Ucbergang, wu das blutende herz an die geschlagene Wunde nicht zu glauben vcr> meint und das liebende Gcsühl sich mit aller Anstrengung Bahn zu brechen sucht, um plötzlich vom Ehrgefühle übermannt zu werden, war meisterhaft durchgeführt. Der Eindruck, den Herr Ttarcle bei seinem eisten Auf» treten zurückließ, war ein so sympathischer, dass wir der Fort-sehung seines Gastspieles wirtlich mit Spannung entgegensehen. Selbstverständlich fehlte es an reichlichem Äcifallc nicht, und wohl mindesten« ein duhendmal wurde der Gast vor die Rampe gerufen. Von unseren einheimischen Kräften war es ganz besonders Frl. Hardtmuth, die den Gast bestens unterstützte und ebenfalls durch lebhasten Beifall ausgezeichnet wurde. --- — („Von Pol zu Po l.") Victor Hugo hat an den Herausgeber der im Verlage der Firma Kleinmayr ck Namberg in Laibach erscheinenden Revue „Von Pol zu Pol," Herrn Arthur Brehmer, folgendes Schreiben gerichtet: „Ich wäre hoch erfreut, mein Herr, wenn Ihre Revue Erfolg hätte, und ich übermittle Ihnen mit meiner Beitrittserklärung auch die hoff. nung, die uns allen gemeinsam. Mögen Sie Erfolg haben; Sie müssen ihn haben, denn Sie verdienen ihn. Victor Hug o." Neueste Post. Origi na!«Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 25. November. Die heutige „Wiener Zei» tung" meldet die Ernennung Ihrer k. und k. Hoheiten der Herren Erzherzoge Ferdinand Carl Ludwig, Leopold Ferdinand und Franz Salvator, des Präsidenten der ungarischen Mugnalentafel, Szö> gyenyi, der Grafen Leo Thun, Ialomir Czernin und der Fürsten Carl Khevenhüller, Alfred Windisch-Gräh und Maximilian Thür n «Taxis zu Rittern des goldenen Vließes. Graz, 25. November. Im Markle Franz (Vez irt C>Ui) wurden gestern morgens zwischen 2 und 6 Uhr fünf heftige Erdstöße beobachtet. Berlin, 25. November. D>e Commission der west» afrikanischen Conferenz einigte sich gestern über das unter der Bezeichnung Congobecke» zu verstehende Ge« b,et ,m Smne der Ausdehnung deiselben nach Westen und nach Osten unter Wahrung der bestehenden Sou« oelälMätsrecht^ Für Mittwoch ,st eine S.tzung der Conferenz m Aussicht genommen. Paris. 25. November. Da die Cholera in Paris fast vollständig erloschen ist, hat die Seme.Präfeclur die Ve'öffenllichung weilerer Bulletins eingestellt. Paris, 25 November. Die am Sonntag verhaf. teten Anarchisten wunden wegen Auflehnung und Ve« leidiguna. der Polizei zu achttägigem bis viermonatlichem Gefängnis verurlheilt. Nom, 25. November. Die Amtszeilung veröffr; ein Reisender kam dabei ums Leben. London, 25. N"vember. Den „Tunes" zufolge wäre den Mächten bereits eine Uebersicht der Vorschläge Englands zum Arrangement der öffeotlichen Finanzen mitgetheilt worden. Wahrscheinlich sei die halbprocentige Zinsenreduction der Staatsschuld vorgeschlagen. London, 25. November. Die französischen Operationen gegen Formosa find infolge der Passatwinde und der diese begleitende» Regengüsse ins Stucken gerathen. Der Vorstoß der Nil-Expedition hat von Dongola begonnen. Berittene Infanterie rückle nach Handjak vor. Es verlautet, Wolseley habe Emissäre mit Friedens'Anerbietuugen zum Mahdi gesendet. Mlkswirtschaftliches. Herstellung der Valuta in Griechenland. Die theilnieise Emission der fünfprocentigen griechischen Staatsanleihe im Ve< laufe von 170 Millionen Francs, die in erster Reihe zum Zwecke der ValutN'Regulierung Verwendung finden soll, wird am 4. Dezember a, c stattfinden. Wie wir aus compclenter Quelle erfahren, soll auch in Trieft eine officielle ZcichenstcUe errichtet werden. «udolfswerl, 24, November. Die Durchschnllts.Prelfe stellten sich auf dem heutigen Markte wie folgt: fi. ^ tr. st- k. Weizen pr. Hektoliter 7 16! Eier pr. Stück . . - 2, Korn .. b 21 Milch ftr. Liter . . ^ L Gerste „--------Rindfleisch pr. Kilo . - 52 Hafer „ 2 77 Kalbfleisch „ - 52 Halbfrucht „ — — Schweinefleisch „ — 4 W Für die vielen Beweise herzlichster Theilnahme M M und Freundschaft während der langwierigen Kranl- ^ M heit meines geliebten Sohnes W Wilhelm Mihaliž geprüften Lch r amts'Ca n d id a t ens sowie für die zahlreiche Betheiligung am 2eicl,cn' begängnisse und die vielen schönen Kranzspende spreche ich allen, insbesondere dcm hochwurd'geu sürstbischüflichcn Consistorialrathc und Stadtpfarrcr von St. Jakob Herrn R 0 zman. den vcrchtM, Milglicdcrn des allgemeinen lrainischrn Militär' Veteranenvercins. den Herren Lehramtö-Candidalen und den Herren Sängern für den ergreifenden Gran-gesang, meinen wärmsten, tiefgefühlten Danr aus. Laibach, 25. November 1884. Georg Vtihaliü, Magistrals.Kanzleileiter. 2253 Course an der Wiener sörse vom 25. November 18N4. <« „ >« »„.,«1«, «»«.«»«.> «taats.Nnlehe». lK«".'......."" 8'8. ,,77"»tute.......k!l?1 b» l>N N "° «t.a».l«,« . ,5« st. l«'e ,,' ?° l8,^! """»!» . . 100 , l?3 5U>74 — 8^^ «°U>«t,t«, ,«u«frtl . i»4-. - 1« ,0 "«siNt. «otenrente. fteuersre« , ,» 95 97.15 """'"°lb«nt, ,°/. . . . „«.,«, i„,n ' ',^.5 ^° . . . , ,s.4s> »5«. ' «'lenb.Nnl. ,!i0st. e.!w,tz, ,<5..<>!____ ' cl«at«.Obl. (N°g.0Nb.)l,,...,l»lo », , ., V0« I. 187« 10» 7» 10!>- - ll«,f.^«'«.«Nl.kI00st.«.!ll). ,l?«: ,l? 70 ,«"".. Obligationen >,i.N«,.,,. , , , ,.».«.°.^ iv ,,"'<»« und l:<,von!s«s . ,«<>.— I2Ä-— Vtl»! Walk 5«/, ungarische..... 10c, »0 ici 40 Nndere öffentl. «nlehe». Donau.«e„..eoll »»/,, l«u fl. liN7l^1l7»s. bto. iNnleih 187«, ftruerkrei . ll>5- > — — «nlcb«li d. S .lbtgemeinb« Wien 10« ec 10» »5 Nnleyen d. Vl«» tgemeinb« Wien (V,lb« ob« «old) . . . . — - —'-PlH«l«n,«lnl.b.«»»btg«m.»»— 1« s,<, dto. in 50 „ , <>/, »/„ 9? .'.0 3? «<" bto. !n 5N . , 4"/, . <,«'kc ,z — bto. PsämitN^Gchulbvelschi.3»,i. H8"<5 37 25 Orft. Hypotbeltnbanl I0j. b>/,°/l. .....— Oeft./,°/«. . loo »0 101 l» bto. , <»/, . . 95 «0 3«ß5 Nng. allll.vol>enc«bc>» s.o l0l» «c, steibina^do-Nolbbah» in Gilb. lbi so ic,»-__ jlan»»Ioir!>!t>abn.....»o — hl»zl «lm >»«1 ^!<>n n. S, 4'/,°/^ , . »0 ?0 l«a - -Oeftei-r. Noidwlftkndn , . . lvz 7« ic4 — «>!>:! sül'llrss« , , , !»8'4c> b« 70 O«l» war« Vl«a««bahn 1. »«Isfton . . . l«? lO >' -Vnddayn ^ ««/,......l4«8^I<7«< » " „ ^e..... '«' '"'« N»«..,ali,. Nahn . . . ,,.,g «5», Diverfe ü,se (Pül Vlilll,, ««"N°le ,00 «...... „9 50 „,.. «lll«,.«ole 40 N...... ^- 415c 4°/. Do»»u.DnmpfsH. 100 n, l.5-^ 1,5 ,l kaibacher Prämi«.«nleh«n,0 st. ,,- - ,4- 0»e«r Lose 4U N.....". N. , . , ^ s.a^.a ,1« ','<.!>,Iv!,^r.'8osc !i< N. . . , ^7-5n! zg-^u Winbiichgläh»^«!.: ^u fi. . . . z»;« ,ü 75, Vanl. Nctien Unfllo.Oest«». Vanl «ao st. . . ,<>«.— ,l>« z5 «^nl.VcseMchoft, Wicnn WU N .._______ «anlvetein. Men«, loo«. . . ,<,z.z!> ,<.«b0 Ubncl..Nnft.,Oeft.ü0<»fi.V.40°/°»«i--«.'l«5 «ldt..«nft. ,. Hand u. G. i«o fl. zyz.75 ,c>< - Devosstend,, ^!i>,, ^»u st. . , . .^, s.l, ,ol 50 ««compte.Ocs-, »tiuberon. zo« st. 8»8 — «14 — !>ypothelenb., «st. ,00 N. ,5°/, i. ^. - kl . Länbllbllnl «ft, »09 ss. H. «><>^ilsI>l«I><>„s 'Nü^. !4N !l. . 147 25 147 ?l 3«lb ^ Nctlnl von Transport» Unternehmnnfle« (per Vti,«> N. Vilb« . >'— --. «sölv.N!!:ml>«,iftHhn»aoN.Eilb. i«50 l»i - «Nsfi»,.lepl H«enb,,»<:ss, «M.-------—'— V«hm. Norbbahn I— , ,00 fi. . — — —- Don»» « Dampfschiffahrt < Ges. Oefterr. L00 st. LM.....ki3t — «S — Dlan»Vis.(Vnt,.D5,.q )»<>0«,^ 1?» — 17« 55 Dnl»Vot>«nbacherE.'B.»0Osl.S'-------— - «lisalülb'Vllhn »00 st. LVi. , , 283 2<> 233 l<0 „ i'ii^'Hubwc,« z»« ff. . . , A»5'?5 >0« ?5 ,Slzb »TitoI.IIl.«i,I873»0Nst.G, >W —i^e 5!. flerbinaiibs.«orbb. looo st. «M. zzgli, «»» ifran»»IoÄnl>i! ü»o sl. Süd «yh»5 »^« 75 «NMtchen.«arcsn»ufl.V. — -> - -VllI,.llcirI>i!lltwB l00N. LVl >7l 50 i?»— «r2,.!löfiachcl«..H,«o»fi.«.«2, —..------ Hahlenbrrg'itilenb, »00 st. . . 41'- ii'5o Kaschau»Oberb. Ha st. l,iv. . . i«? bo I»8 — i!loyb, öft.'Ung.,Tlies.';!»0f!.H'l».'. 57k— eik -lDefterr. «orbwcstb. «00 ff. yib. l?5 7^ l»«- - bto. (M. «) ^iyo st, Stlb« . 180 — ;l,l 50 Prag'Dnf« «iisenb. lkio ü. Vilb. e<> 6c, 27-l.o «ubolf'vahn »00 st. Vllber , I»«ü5 l«»75 Siebenbülger «tisenb. »00 st. K, l?«. — I?» l^» Slnlit»rilenl>l>bn «ON N > w«e Giibbnbn X» st. Vllber 14« >< 14»«» SUb.«,:>b. »cff...«. «,st.«M 15« «o ,« « Ih<>»i,. «ilciiv. zou ff. Gilbn l?5-?5 i,«- -N»g. «oibostbahn »0l> st. Vilber I«» — »e»'?l Nng.westb.(«a»b'»ra,)«ost.«. 1,5- - i7l»5 Industrie» »etle» (per «til«). Vssybl n»b 5inbt>er«, Msen» und TtahI'Ind. tü Wien 100 5 ,y - »^» ltle?s. u. V..G. «t— «4,5 Monian-Vesclls. öste«.»alpin? . 51 70 s..— Prager «iV«l. »00 st 17« b» 17» — Galqi"T»r,. E!^nrc>ff, ION st. ,oz ^ lot'^ Wafien<..H., OcN. in W. 10U st ,50 — i»< 77 lrifail« »«,hlnl»..»es. 10« st . . — ^^» Devisen. Deutsche Plah«...... »o 10 60 »t e^nbo«......... 1«- '«4l Pari«......... « «l, l« e7, Petersburg...... -- - — Valnten. Ducalen........»7» 6»? «O.yranc».«t!!