Nr. 95. si. ,1. ha,», kl.z-2». Nur ^ll ^uNlllun« i», ^au« b'lb'. b° k. ckt der P,^ «c.^j.L?^,.'''^^ Mittwoch, 26. April. I»l,rti»»»glb2bl: Y«l Nein« Ini«»«« l>l» <» 4 Zeilen »5 ls, größere pr. >j. ausgabt des Gesetzes vom 8 März 1876 veranstaltet wurde, welche in Wien bei der l. l> Hof. und Staats-druckerei, dann bei den hierlünbigen Steuerümtern be« zogen werden kann. Hinsichtlich der ObliterkrungSorgane. dann der Verschltißstellen für Slempelmarlen und amtliche Wech. selblankctte wird auf die im amtlichen Theile der „Wie. ncr Zeitung" verlautbarle hieroniae Kundmachuna vom 18. April 1876, Z. 10.731. gewiesen. Iournalftimmen. Das pester Journal Ellcn 0 r brachte einen drohen-den Artikel aeaen Wien und Oesterreich. Die Tage«, presse fühlt sich diesen wuhnwitziaen Ausfüllen gegen, über berechtigt und verpflichtet, solchem selbstmörderischen Trotz und solcher blindwülhenden Leidenschaft ein Halt zuzurufen. Wem, ein Tisza den Standpunkt Oesterreich« in der obichwebenbcn wirthschaftlichen Differenz inschrne der Btrückstchl.gung für werth halte, diß er u " Parteigenossen he.mkehrt, um mit ihnen darüber »u be. «'hen so sollte man meinen, dl»ß dieser Standpunkt unmöglich derart beschaffen sein könne, üm eine solch Verbitterung zu rechtfertigen. Proposnionen, die ein T.sza mcht unbedingt abzuweisen für gut findet, scheinen "u ^"' ""« UNM in Toll- ,«„ ^ ^ M 0 r 8 enp 0 st bezeichnet den Ehauvl- M^^s?'^?°^^" °" ""en Feind, den der Mmisterp ästdent T.sza im eigenen Hause finde. Das Vlatt will jedoch hoffen, daß die maßgebenden Politiler Ungarns anders denken. Feuilleton. ^ 2r. MM«! Corvette „Friedrich." (Fortsetzung.) trosenlneipln — Goldgruben für die Whiskey« und Vierschenler — aMenlhtils kleine und unansehnliche Hüllen, zwischen welchen cine staubige und holperige Straße hinläuft. Allmalig aber geht gegen die rückwär, lige Sladtseilc hin oie Metamorphose vor sich; es fol-gtn lltwcre, einstöckige Back>temhäuser. dann entfallen die Montgomery, und die Kearnystraße die ganze Fülle modernen Prachtbaues, in welchen sich die bestloilttlierte Lady ungezwungen ncbm dem »m breillrämpigen Hute und im Rocke von zweifelhaftem Schmtte dahergehenden sslnmttlnechte dahin bewegt. Es ist ew bilderreiches k« ben das sich in diesen Straßen entfalle,. ' Eln Car — Tramwaywaggon — folgt dem an. dercn dazwischen L^uSwägen und Frachlwägen aller Art 'lausende von Spaziergängern, von hastig schreiten, den'Menichcn in allen Abstufungen der Gesellschaft«, schichten, sowol dem starten wie dem schwachen Ge-chlech.e angehorlg. Wr obertragen gern aus der alten in die neue Well diese zwe« Oeschlechtsbezelchnungen, ob-wol die Kultur deS Westens ftc gegenstandslos machle. In «lmirlla ist die Frau das mächchere Element, der Mann is nu für die Arbeit der Stärkere, und arbei. ten muß der Mann hier doppelt, für sich und seinen starken Herrn, die schwache Frau. Man kennt zur Genüge die exceptionelle, bevorrechtete Stellung der Frau im Westen. Diese Stellung ist das Dogma der neuen Nelt geworden, auf dem das republikanische Gemeinwesen er-baut ist. Vor demD 0 llar, der in Amerika Kdnig ift und Souverän, sind alle Bürger gleich, doch ü'ei den Ir«' gern des freien Gemeinwesens steht die Frau. Manche Auswüchse hat diese exclptiontlle Stellung d«r strau ae. schaffen, doch muß man bete"ncn, d«ß diese «ristolralii, dcs neuen WclltheileS im Durchschnitte mit allen ihren Aspirationen, ihrer Denkweise und poetischen Elgcnarl den Mann um eine Kopflänge überragt. Die Frau ist die Hüterin des SinneS für Kunst und Geschmack und feinere Sitte in dem Kande der urwüchsigen Gleichheit; sie ist in Amerika das Centrum der edleren Bestrebungen der Bürgerwelt und gibt oft im Stillen ,u dem den Anstoß, was dann später bei den vielen Meetings und Speeches zur vollen That reift. Das ^eben selbst ist ein Leben der Arbeit. Das i'and entbehrt aller jener Einrichtungen, welche dem ju. gendlichen Nichtsthun, jenem träumerischen Dasein der wohlhabenden Jugend der allen Welt, Vorschub leistet'. Alles alhmet den Geist der Thätigkeit und des Schaffens, der Reichthum auf Reichthum häuft, um ihn im gegebenen Momente bei irgend liner hirngespinftigtn Gpc. culation zu vergeuden. Vermbgen werden gesammelt und verloren, auf der socialen Stufenleiter des Besitzes steigen die Einen hinauf, die Anderen herunter, ohne daß fie, ausgenommen die Größe be« Credit««, um eine 734 Die Deutsche Zeitung verficht wiederholt da» Princip „Keine Mehrbelastung" und meint, es wäre unklug, durch Angriffe gegen die österreichischen Minister ihre Position zu erschweren. Die Presse müsse sich aus > naheliegenden Gründen im jetzigen Momente Zurück« Haltung auferlegen. Um so freier werde sie da« Recht der Kritik an dem fertigen Operate üben dürfen. Die Presse verweist auf die Vortheile, welche die sofortige Erledigung aller zwischen beiden Reichs-hälften schwebenden Fragen für den Gesammtstaat brin» gen würde. Namentlich wäre die sofortige Lösung der » Quotenfrage ein Gewinn, der beiden Reichshälften in » gleichem Maße zugute käme und für die liberale Partei l hüben wie drüben von gleicher Wichtigkeit wäre. Denn ff erst wenn die staatsrechtlichen Beziehungen zwischen Oesterreich und Ungarn in allen Details und in allen Eon-, jequenzen wieder verbrieft und besiegelt sind, ist auch der l Parlamentarismus in beiden Reichshälsten wieder gefeit gegen die feudalen und föderalistischen Velleitälen. Die Vorstaot-Zeituna erachtet alle Erörterungen des Standes der AuSgleichs'Unterhandlungen als müßig, da man davon doch nichts Bestimmtes weiß. Nur hosst da« Blatt, dah die Einigkeit o« Regierung «lt der Einigkeit der Verfasfungspartei zusammenfalle. Das Fremoenbllltt erörtert die Voraussicht' liche Rückwirkung des militärischen Fiascos der Pforte gegenüber dem Aufstaude und den eventuellen Versuch der Pforte, sich noch einmal, wenn es bis zum Aeußer-ften gekommen, zum heiligen Kriege für Allah und seinen Propheten aufzuraffen. Das Blatt hegt den berechtigten Wunsch, daß wir für jetzt und für alle Zeiten davon verschont bleiben und deshalb könne es nach wie vor unser Heil nur in dem festen Zusammenhalten Ouster« reich« und Rußlands erblicken, deren Wege sich auch dann nicht trennen mögen, wenn der kranke Mann ein — todter Mann geworden! Die Festigkeit des Dtti-Kaiseibiindniffcs. Eine sehr beachtenswerthe Stimme aus Berlin 2ußert sich in nachstehender Weise über das Drei-Kaiser-bündniS: Jetzt endlich ist allerseits die Ueberzeugung durch' gebrochen, daß das gute Einvernehmen der drei Kaiser-mächte keinerlei Trübung erfahren hat, ganz das alte geblieben ist und sich wahrscheinlich schon in nächster Zukunft auf das neue heilsamst bethätigen wird. Wir brauchen nicht zu versichern, daß man hier in Berlin stels an dieser Ueberzeugung festgehalten hat. Natürlich wurde es hier aber sehr ungern gesehen, daß man auswärts sich vielfach durch die Machinationen, welche es auf die Sprengung des Drei.KaiserbündnisseS abgesehen hatten, zu dem Olauben verleiten ließ, die Beziehungen der drei Mächte zu einander seien wirklich nicht mehr die frühe« ren intimen. Insbesondere misfiel hier die Leichtgläubigkeit, mit der man auswärts die Gerüchte von einer angeb« lichen Spannung zwischen Oesterreich und Rußland aufnahm. Glücklicherweise ist nunmehr der Irr« thum dieses Glaubens offenbar. Die österreichische Regierung wie die russische haben sich beide in gleicher Weise bemühs, diese gefährliche Täuschung zu zerstreuen und vor der Welt ihr sortdauerndes gutes Einvernehmen zu documentieren. Man mag bedauern, daß dies überhaupt nöthig war, da indes die Unruhe einmal angestiftet war, so ist es gewiß hocherfreulich, daß sie in so gründlicher und offenkundiger Weise aus der Welt geschasst ist. Die nächste Zeit, die vielleicht die ernsteste Verwicklung im Orient bringen kann, wird neuerlich darthun, wie solide diese Beziehungen der östlichen Mächte zu einander und wie wichtig sie für den europäischen Frieden sind. Schwerlich würde es vermöge irgenti einer anderen politischen Constellation gelingen, die orientalische Krise derartig zu isolieren und isoliert zu halten, daß die Möglichkeit, sie zu einer europäischen Verwicklung zu erwei« tern, dauernd ausgeschlossen bleibt. Dieses Erfolges haben sich aber die Ostmächle bis jetzt zu rühmen und sie werden ihn auch ferner aufrecht erhalten. Es ist vielleicht ganz gut, daß die öffentliche Mel. nung gerade jetzt über die Dauerhaftigkeit des Drei. Kaiserbündnifses aufgeklärt ist, denn sollte uns ein un» ruhiger Sommer beschieden seiu, so wird jedenfalls dann die Auffassung der Dinge im allgemeinen eine weit ruhigere und besonnenere sein, als wenn noch irgend welche Zweifel an der Festigkeit der gegenwärtigen Grundlage des europäischen Friedens bestünden. Das türkische kager bei Nisch. Seit drei Wochen herrscht in Nisch ein reges mili-lärisches Leben. Es vergeht fast lein Tag, an dem nicht neue Tabors (Regimenter) regulären Militärs hier ankämen. Nach den Mittheilungen der eintreffenden Offiziere wird jede aus und über Konstantinopel abgehende Colonne vom Kriegsminister persönlich inspiriert, wobei er die abrückenden Truppen in der Regel im Namen des Sul-tanS haranguiert. Als besonders ergreifend wird die Ansprache geschildert, mit welcher der Seraskier sich am 13. April von 2 Bataillons Infanterie verabschiedete, welche in Matli'Keui einwaggomert, und von dieser Station mit einem Specialtrain über Tatar.Vazardjit nach Sofia und Nisch befördert wurden. Der Minister appellierte an alle kriegerischen Tugenden, welche die MoSlims von je her auszeichneten und denselben in früheren Zeiten eine große Rolle in der Welt gesichert haben. Was die Armee betrifft, die bei Nisch in Zelt. lagern campiert, so kann nicht geläugnet werden, daß sowol Offiziere wie Soldaten einen guten Geist zeigen. Bis jetzt sind hier noch keine Redifs eingerückt, wiewol beschlossen ist, 25,000 solche Reservisten hierher zu sen-den. Es befinden sich im Lager nur Niznms-Regimenter, die aber noch nicht auf Kriegsstärke gebracht sind. Ein solches Regiment besteht durchschnittlich aus 12—1400 Mann. Das Aussehen der Soldaten ist im allgemeinen ein gutes. Es sind meist stark gebaute, kräftige und schöne Leute, besonders die aus «natolien stammenden. Die Equipierung ist bis auf den abgetragenen Feß und die etwas mangelhafte Beschuhung ziemlich defecllos und reinlich. Genährt wird die Mannschaft gleichfalls gut. Der „Pelsimck" ist gut, der Reis sehr rein, überdieß erhält der Mann per Tag eine Litra Hammelfleisch und Honig. An Proviant ist vorläufig kein Mangel, nur mit dem Solde stockt es und bleibt man denselben der Mannschaft wie den Offizieren schuldig. Die Leute zeigen sich ziemlich kriegslustig und sind unzufrieden, unthätig liegen zu müssen. Die Bewaffnung ist eine durchweg« gute. Hinterlader besitzt die gesammlc lagernde Infanterie. Die Artillerie ist nur mit Kruppschen Kanonen ausgerüstet. Mindestens 90 solcher Geschütze befinden sich in Nisch. Mit der wissenschaftlichen Ausbildung der Ossiziere soll es nicht zum besten stehen. Seitdem an der Kriegsschule in Stambul die früheren französischen und preußischen Professoren durch Türken ersetzt wurden, kommen aus derselben nurmehr wenig tüchtige Offiziere. Die Zahl der bei Nisch lagernden Truppen kann mit einer bestimmten Ziffer nicht präcisiert werden. Die Nuance besser oder schlimmer würden. Der Millionär wie der Arbeiter haben nur einen unversiegbaren Durst, — nach Dollars und Whiskey. Die meisten Menschen sind sich neu oder haben erst auf der Scholle, auf der sie leben, ihre Bekanntschaft gemacht. Verwandtschaft im weiteren Grade als die Fa> mitte. Freundschaft aus gemeinsam verlebter Jugend ist daher höchst selten. Den Einen gebar der Osten der großen Republik, des Zweiten Wiege stand am Mississippi, den Dritten spie Erins Insel jenseits des Oceans aus. So haben sich diese Tausende aus aller Herren Ländern auf diesem neuesten T:rrito>ium der neuen Welt zusam-mengefunden, und Noth und Neugierde schließen hier das Band der unentbehrlichen Geselligkeit. Bezüglich der bunten Zusammenwürflung von Kindern aller Länder und der verschiedensten Rassen leistet Ealifornien wol das Unglaublichste. Selbst der ferne Osten, China und Japan, hat hier zahlreiche Eolonlen gegründet und die Neger des Ostens und die Mestizen und ZamboS Eentral'Amerita'S haben ein respectables Contingent hither geschickt. Unter dem Zauber der gl:i. chen Berechtigung zur «rbeit findet jeder sein täglich «rot, den Boden, den er mit seiner Thätigkeit bestellt. Besoldete Stellen, einträgliche Positionen oder der Muße gewidmete Sinecuren gibt es hier noch wenige; ein ganze« Land ist noch zu cultivieren, zu bebauen, riesige Kavitalswerthc au« den Eingeweiden der Berge zu brechen; da hat die Gesellschaft noch nicht Zeit, an die Schassung bequemer Posten zu gehen. AlleS athmet Nr. veil uud Thätigkeit, und diese Physiognomie ist der aparte Vtempel des kalifornischen Leben«. Erst wenn die Sonne hinter der Lobosspihe im fernen Westen des stillen Oceans verschwunden ist und die Schalten der Nacht die Tagesarbeit abschließen, eröffnet sich daS gesellige, daS häusliche Leben. Der Amerikaner hält viel auf Eomfort des Hauses und ist dafür eingenommen, die modernsten Erfindungen der Hausindustrie anzuwenden. Nirgends liegt auch ein so zwingendes Motiv vor. Die hohen Löhne der gewöhnlichen Arbeit verlheuern die Salaire des Hausgesindes und dieses muß der unzuverlässigsten Klasse von Menschen entnommen werden. Von der Botmäßigkeit des Dieners gegen seinen Herrn ist in Amerika nichts zu entdecken, nicht einmal der Name; denn die sociale Gleich, heit hat die Bezeichnung auch gestrichen und es gibt nur IicipÄ, Gehilfen. Hieraus folgt das Streben, sich in seinem Hause so viel als möglich von der Nothwendig leit einer zahlreicheren Dienerschaft unabhängig zu machen und ihre Leistungen so viel als möglich durch treffliche Einrichtungen zu ersetzen. Viele entsagen auch dem Luxus eines eigenen Hauses, der ihnen nichts als Kummer und Aerger mit den Uoipg macht, und etablieren sich in den riesigen Stadthotels, die sich zu wahrhaften Phalanstöres des modernen amerikanischen Lebens herausbilden. In diesen Hotels, welche mit allem Comfort ausgestattet sind, nehmen die Familien ihre Zuflucht, indem sie mehr oder minder große Appartements miethen und im geselligen Verkehre mit einander leben. Sie finden dieses AuslunflSmlltel viel zusagender als eine theuere, durch vielen Aerger verbitterte, aparte Stadtwohnung. (Fortsetzung folgt.) Türken übertreiben offenbar die bezüglichen Angaben. Doch ist diese Zahl im steten Wachsen begriffen. Durch' aus nicht zu hoch gegriffen dürfte es indes sein, dit concentrierlen Truppen auf 40,000 Mann zu veraii' schlagen. Von diesen entfallen etwa 32.000 Mann auf die Infanterie, während Eavallerie und Artillerie etwa 8000 Mann zählen. Die Pferde sind meistens kleinen Schlaues, weil anatolischer Race. Man versichert, i,aß das Oberkommando entweder Hamdi Pascha oder Hus' stin-Aoni Pascha übernehmen soll. Jedenfalls würde die Armee vorziehen, den letzteren zum General uu ob«l zu bekommen, da sie zu ihm großes Vertrauen hat. Die Armee hat ihre Zeltlager auf ziemlich weile Strecken ausgedehnt, weil in den letzten Wochen viele Erkrankungen vorkamen. Seit einigen Tagen ist eine Bewegung bemerkbar; man glaubt, es handle sich «in eine neue Oräro äo brills. Es liegen aber gar leine Anzeichen vor, dllß die Armee etwa die Offensive ergrli' fen werde. Angesichts der aufgehäuften Truppenmassen herrscht im Paschalik von Nisch vollkommene Ruhe. Ob eS l" auch bleiben dürfte, wenn die Armee einmal vorrücke» sollte, ist allerdings fraglich. Die serbisch-bulgarische P°' pulation in diesem Grenzpaschalll wird von serbisch^ Emissären stark bearbeitet. Starke Garnisonen muH» jedenfalls zurückbleiben. Aus der Herzegowina geht der „Pol. Eorr." nachstehender Gericht aus Ragusa zu: Seit 21. d. M. herrscht in den Nachrichten vB Schauplatze des Aufstandes vollständiger Wirrwarr. ^" der einen Seite verlautet, daß Mukhtar Pascha neu^ di.lgs von Gacko vorgerückt sei, um noch NilsiiM, wenn sie wirklich eingeleitet sind, nicht mit allzu großer OcMß' heit zu rechnen wäre. Erneuerte Pacificationsvcrsllchc/ welche erst in diesen Tagen im Iusuraei'tenlager vo» Zubcl vom Nkeconsul Lazarevich gemacht wurden, h Sultorina äußert. » In einem der erwähnten Angelegenheit gewidmete" ^ Leitartikel hcbt daS Blatt hervor, daß die Insurae""" k von ihrer Devise: „Freiheit oder Tod" nur aus D^ U barlcit gegen Oesterreich abgegangen sind. Die dem^ N neral Rodich übergebenen Bedingungen bezeichnen ^ « die äußerste Grenze der Nachgiebigkeit, und cS ^ « jetzt in der Hand der vermittelnden Mächte, iiM". j dere aber der Türlei, daß das Verl>ant>lungsrcsult»t!^ « günstig und praktisch gestalte. Schließlich drückt ^ ^ „GlaS Eernagorca" seine Befriedigung darüber aus, °^ die Türkei durch den Waffenstillstand und die Verh°"° lungen die Insurgenten als kriegführenden Theil ^ lannl habe. ^ Entgegen den türkischen Angaben über die M^ in den letzten Kämpfen am Duga>Passc wird j^,^ ! Eetlnje gemeldet, daß die Türken gegen 1800 M"' und die Insurglnten 200 Mann an Todten verlort ^ haben. ,z, In Eetinje ist der Militär.«ttach6 der"«' schen Botschaft in Wien eingetroffen und soll si^ ° dort nach Serajevo und Belgrad begeben ____^< Politische Uebersicht. Laibach, 25. April. Die allgemeine Eonferenz der ungarischen l ralen Partei in Angelegenheit der AuSgleichSvcrya' lungen fand vorgeste n in Pest statt und war ä»M start besucht. Ministerpräsident TiSza schilderte dtt , waltenden Verhältnisse, legte detailliert das, was ^ sterMsidenl Fürst AuerSperg in Gegenwart Sr. >»"^ slät als das Aeußerste erklärt halte, was sein ^'.^ vor dem Reichsrath zu vertreten, beziehungsweise^ Reichsrath durchzublingen vermöchte. Sodann ly Tisza mit, 5aß er keinen Parteibeschluß provocieren, >> dern über Allerhöchsten Wunsch sich über die «"1"^ der Abgeordneten vollste Klarheit verschaffen n>ou^ möge ihm daher jeder einzelne auf privatem Mge ' ^ Anschauung kundgeben. Niemand ergriff, bericht"^, „Pester Eorr.," das Wort zu einer Rede, «ur 5 einander besprachen sich die Abgeordneten in V^^ Es machten sich da die verschiedensten »"A"^ ^ geltend. Die meislen beklagten zwar den Sl« ^s Dinge, meinten jedoch, daß immerhin die Annay' ^< proponierten Ausgleiches bas kleinere Uebel wa^ ^t ^ dere sprachen sich dahin aus, daß der NuSgle«") ^ bruchstückweise hätte in Angriff genommen werden « 735 Und daß die Sanierung der Mängel des 1867er Ausgleiches und die vorteilhafteste Ausnutzung der guten ^ Seiten desselben die wäre, wenn die indirecten Sleuern, welche ohnedies nach gleichen Gesetzen und Normen ge» handhabt werden und dem Gesetze zufolge sogar gegen« sekig controliert werden dürfen, für die Bedeckung dcr gemeinsamen Ausgaben verwendet würden, wodurch dann! auch jeglicher Anlaß zu Reibungen entfiele. Ein Theil der Abgeordneten aber sprach sich entschieden gegen die Annahme deS proponierten Ausgleichs und zugunsten des separaten Zollgebiets aus. Es wurde ein Bogen mit einer Erklärung in diesem Sinne ausgelegt. Denselben haben bisher 60 Abgeordnete unterzeichnet. Donnerstag den 27. d. M. vormittags um 11 Uhr findet in Wien eine Besprechung von Mitgliedern beider Häuser des Reichöraths in Angelegenheit der HeereS-abrüstungsfrage statt. In der Versammlung wird Herr Arthur de Marcoartu, ehemals Deputierter der spanischen Cortes, Bericht «statten über die Cou> ferenzen, welche er in diejcr Angelegenheit mit zahlreichen Staatsmännern und Parlamentsmitgliedern der ver» schiedenen europäischen Staaten, zuletzt Italiens, gepflogen hat. Privatnachrichten, die aus Bosnien kommen, bestätigen, daß der Aufstand dort täglich in Zunahme ist. Bedeutungsvoll erscheint, daß auch die katholische Bevölkerung sich erhoben hat, wie d?nn im lraoniler Kreise die Franziskaner an der Spitze der Bewegung stehen. Wenn diese vorsichtigen Mönche sich exponieren, so muß die Aufregung bercilS einen hohen Grad erreicht haben und hiezu trügt wol nicht wenig bei, daß man an ein Losschlagen Serbiens glaubt. Wie aus Belgrad ge. meldet wird, hat die Regierung die Steuern, die erst im April, und Mai fällig waren, bereits eingehoben, um wenigstens die dringendsten Oeldbeoüifnisse zu bestreikn. Soeben trifft die Nachricht ein, daß bei Bitellca auf der Straße von Plana nach Krstac ein größeres Treffen zwischen den Türken und Insurgenten stattgefunden haben soll. Die Details sind noch unbekannt. Das Journal „Diritto" meldet, die italienischen Minister werden der Kannner einen Gesetzentwurf, be» treffend die Verlängerung des gesetzlichen Courses dcr Billette der Consortialbanken vorlegen. Das Ministerium hege das Vertrauen, daß es noch vor dem Erlöschen dieser neuen Frist dem Parlamente wird Vorschläge wegen allmäliger Abschaffung des Papierzwangscourses machen können. Aus Spanien lommcn traurige Nachrichten. Der Flnanzminister Salabcria kündigt unter einem Schwalle von Finanz-Reformprojecten an, daß die Negierung die Zinsen der Staatsschuld für das laufende Jahr nicht bezahlen könne, womit natürlich dcr Slaatsbanlcrot ausgesprochen ist. In den baölischen Provinzen herrscht über die bevorstehende Vcschncidnng der FueroS die arößtc Aufregung, und wenn die Mltlcl und die Organisation nicht fehlen würden, dürfte der erneute Aufstand, dcn die Versammlung der Notablen für die nächste günstige Gelegenheit angekündigt hat, bereits heute ausbrechen. Hu allem Ueberflussc tritt auch die Exkönigin Isabella wieder auf die politifche Tribüne, indem sie ihre Ver. ssittluna zwischen dem Vatican und dcr Negierung in der'Frage der Olaubenseinheit anbietet. . General Charteret hat die msurrcctlonelle Bewc. kmg in Algier bewältigt, dic gegenwärtig auf El ^mn lokalisiert ist. Ucbcrall sonst herrscht Nuhc. ___ Hagesneuigkeiten. Tie Revision der Forftaesetze. Nicht nur in Oesterreich, sondern auch in vielen "'deren Staaten bildet gegenwärtig die Reform oocr ^"nzuny ^ Forstgesetze eine Frage, welche daS be-!o?a . lebhafteste Interesse weiter Kreise und die Ob-I^!./" Legierungen in Anspruch nimmt. Schon im Erwaau ^"lsi eine Allerhöchste Entschließung, in und n^? ?" nehmen, wie der eigenmächtigen Rodung bluest k^ttatt" Äbholzung der Wälder zweckmäßig Material w >!' ^"M- Das damals gewonnene reiche des im P^, d"« Substrat für die Verhandlungen festlichen «cm « " Vwn abgehaltenen landwirth. entwutf VerX''"' ^sen Beschlüsse in einen» Gesetz, liche Patent v°m «fanden, welcher durch das kaiser-mulgiert wurde u^.^" ,W «lS .^rstgcsetzpro. vertretenen K,c hat in dcn beiden letzten T,gm in unserer Ocgcnd enormen Schaden angerichtet.______ fokales. Handels, und Gewerbekammer für Kram. Aus dcm Protokolle Mr die am 17. Februar 1870 alMlM'nc ordentliche Sitzung bringen wir folgenden'Auszug: . < „. .. An dieser Sitzung nahmen unter dem Vorsitze des Präsidenten Alexander Dreo mid in Anwesenheit des wndesfm-stlichen Conumssars, t. t. Regicrungsrathes Rudols Gvafen lLhorlNstY folgende Knmmcnntt-aliedev theil: Ferdinand V N ^ u a Leopold Ä ü rger. ^ram Debeuz. Wnceuz Hans el. Josef kordiu, Peter Laßuil, Iojef ^renzl.. ^arl Luctmaun (Vicepmsident). Iohmm Matlnau. Emerich C. Mayer. Paul Seemann. Ptev Thomann. Mtthaus Treuu, Thomas Wrrnia und Baron M. A. Zols. Der PMmi constatuvte iAc Neschlußfähiatcit der l.tanl.nmer uud erklärte dle Sitzung für rrösMt. Bevor zur (5vleduumg der au der Tagesorduung bl>siüdlichcu Gegenstände gejchntteu wurde, ergriff dei V id"t das Wort. um nachstehende,, Bericht übe, di Verhandlungen des d r: tt cu D e l e gi ert e n^ ta.es de, ö tcrreichlschell Handels- und Gewerbe-lan.mern. welcher am 25, Jänner d ^. eröffnet wurde, und dem er als Delegierter dcr Kammer lmwohute. zu erstatten: „Die Geschäftsordnung des Handllskammertages wurde dahin abgeändert, dasi derselbe mindestens alle zwei Jahre zusammen zu treten habe. Jede Kammer habe in der Abstimmung nur Eine Stimme inicht wie bisher zwei Stimmen). Der Handelslammertag muß einberufen werden, sobald füufKammcrn es verlangen, welche jedoch dem Vororte zugleich die betreffenden Vorlagen zu überreichen habeu. Die Kosten für die Abhaltung der Handels-tammertage werden auf die einzelnen Kammern, je nach der Höhe ihres Budgets vertheilt. Aus den Budgets sind die nicht die Kammer selbst betreffenden Posten auszuscheiden. Iu der Zollfrage wurde die Forderung eines autonomen Minimal Zolltarifes abgelehnt, obwol die Mehrzahl der Handelskammern in den Gutachten an das hohe Handelsministerium sich für den autonomen Mmnnal-ZMaris ausgesprocken uud die Delegierten der Moutauiudustrie-Bezirte beim Handelskammertage dieselbe befürwortet hatten. Die Einstimmigseit der Beschlußfassung, die Forderung wegzulassen, wurde namentlich mit Rücksicht auf die im Reichsrathe in dicker Hinsicht herrschende Stimmung sür w wichtig uud eutschcidend gehalteu. daß jede Opposition unmöglich wnrde. Die Resolutionen, betreffeud die Zollfrage habeu folgeude Fassung erhalten: 1. Die zur Zeit bestehende,, Zoll- und Handelsverträge zwischen Oesterreich - Ungarn und anderen Staaten haben unsere industrielle Entwicklung in vielen Zweigen ernstlich geschadiget und gefährdet, andererseits für unseren Gewerbssleiß nicht jene Vortheile gebracht, die mau zu hoffen und zu erwarten berechtiget war. 2. Die durch die Zoll und Handelsverträge eingeführte Ermäßigung des „och bestehenden allgemeinen östcrr. Zolltarifcs vom Jahre 1853 geht für cine Reihe der wichtigsten Industriezweige oft sogar unter jenes Maß des Schutzes, welches zur bloßen Ausgleichung der uugüustigeu, von dem Willen uud dem Einflüsse der betreffenden völlig unabhängige,. Productions Äedinguugen unserer Industrie unerläßlich ist. 3. Es wird das berechtigte und begründete Verlangen gestellt, daß bei Feststellung des neuen Zolltarifcs und bei Abschluß von Handelsverträge» durch dic Mitwirkung erprobter und versierter Fachleute, wie ciu solcher Aeirath in analogen Fällen uotorisch auch iu audereu Staaten vortheilhaft verwerthet wird, diejenige,, Industriezweige besonders berücksichtiget werden, bei welchen die Nothwendigkeit eines wirtsameren Schutzes durch Eiliötiung der Zölle erwiesen sein wird. 4. Die Industrie bedarf dringend zu einer aeoeih-licheu Eutwickluug einer gewissen Stabilität derjenigen Zollsätze, die durch dcu Zolltarif für eme bestimmte Zeitdauer uuabäuoerlich zu gewähren sind. ü. Es muß erwartet werden, daß uusere Staats-rrgierung bei dcu Unterhandlungen betreffs neuer Vri> träge lediglich vou uusereu volkswirthschaftlichen Ver hältuisseu, uicht aber, vou politischeu Nebenzwecken aus geheud. die berechtigten uud begründeten Vorschlüge der betheiligteu Kreise zustimmeud würdige. Ueber das Apvrcturverfahren wurden folgende Resolutioueu gefaßt: 1. Das Appreturverfahren im Sinne der Verträge mit Dcutschlaud vom Jahre 1853, erneuert in den Jahren 1805 uud 1808, möge uach Ablauf der Ver-tragsfrist zwar auf weitere fünf Jahre erneuert werden, jedoch uur unter Eiuführuug vou mäßigen Veredlungs-Mcu für die aus der Appretur bei uns eiugehenöeu Waren. Nach Ablauf der füuf Jahre habe teine Er Neuerung mehr stattzufindeu uud es wäre eiue hierauf Bezug habende Bestimmuug schon jetzt imvorhinein durch die Legislative geboten. 2. Bezüglich vieler bisher bei Ausübung dieser Institution vorgekommener Misbräuche und Uebelstände siud geciguete Maßregel,, zu treffen, durch welche diese in der Folge behoben werden. 3. Die seit 1774 durch eiuen Staattzvertrag bestehende,, Grcuzverkchrsbestimmungeu mit deu Erweiterungen uud Erleichteruugeu vom Jahre 1835 sollen unverändert beibehalte,, werde,,, ebeuso wie Gewicht darauf gelegt wird. daß die hohe Regierung von Fall zu Fall durch Rückvergütuug der Zölle für zum Export bestimmte Waren die Ausfuhr unserer Erzeugnisse erleichtern werde. 4. Die zumeist an unseren Grenzen vertretene Leinen-Industrie, welche uach Einführung von Ver-edluilgszöllru möglicherweise empfindlichen Nachtheil erleide,, könnte, wird der hohcu Regierung bei Gelegenheit neuer Verträge für eine gauz exceptionelle Stel^ lung empfohlen und es glaubt der Delegiertentag, daß man in den, Staatsoert'rage vom Jahre 1774 gmü-qmden Anhalt für eine Sunderstellung der Leinen-Industlic an unseren Grenzen finden könne. M Bei der Berathung bezüglich der Steuerreform wurdeu folgende Resolutionen gefaßt: I. Es ist wünschenswert!), daß die bereits in Augriff genommenen Reformen dcr directen Steuern dcreu Vcrtheiluug „ach dem gegenwärtigen Systeme emc höchst „„gerechte uud drückende ist. ehestens durch, geführt werden. ^ 736 2. Das Princip der Emtheiwng der Steuern in Ertrags- und Einkommensteuern ist nur dann gerechtfertigt, wenn jede Doppelbesteuerung innerhalb der Ertragssteuern vermieden wird. 3. Als Grundlage zur Bemessung der Erwerbsteuer diene das Reinerträgnis, und es ist der Perzent-satz für einen längeren Zeitraum zu stabilisieren. 4. Die Erwerbsteuerpslichtigen der I. und II. Klasse unterliegen dem gleichen Perzentsatze. 5. Bei der Erwerbsteuer sind die Passivzinse», sowie die bei industriellen und montanistischen Unternehmungen nothwendigen Amortisationen der Besteuerung nicht zu unterziehen, für die Besteuerung der Prioritats-zinsen der Eisenbahnen ist ein Specialgesetz zu erlassen. 6. Die imH 6. d des Erwerbsteuergesetzes festgesetzte Unterscheidung der Erwerbsunternehmungen zum Zwecke der Gestattunq des Abzuges eines steuerfreien Betrages vom Erträgnisse ist nicht gerechtfertiget, und es sollen dagegen die Abschlagspcrzente nach der Höhe des Erträgnisses fixiert werden. W>M (Fortsehnn, f«l«t.) — (Der Herr l. l. L a nd esprU fil» ent Ritter V. Widmann) ist gestern von einer in den Vezirl«hauptmann< schaften Vottschee unl» Tschernembl unternommenen Inspection«« reife nach Laibach rückgelehrt. — (Verlosung.) Am 29. d. M., vormittag« um zehn Uhr. findet die 41. Verlosung der lrainischen Grundentla-ftuna.««Obligationen im hiesigen Vurggebäude (I. Stock) statt. — (Vrunofteuer. Regelung.) Infolge der zwischen den t. l Orunofteuercte in der I'it vom 15. bi« 17. Mai, dann zwischen dem lsitscher einzigen und lolmeiner I Llasfificalionsdiftricte in der Zeit vom 18. bi« incl. 22. Mai 1976 vorgenommen werden. Die Zusammenkunft der bei diesen gemeinschaftlichen Vegchungen mitwirlenven mit dem Grafen Andrafsy. Morgen findet eine gemein- V fame Konferenz unter dem Vorsitze des Kaisers statt. V Petersburg, 25. April. Der „Reichsanzeiger" ^ veröffentlicht eine offlcielle beruhigende Erklärung über den Orient und betont besonders da« Einverständnis der Großmächte bezüglich der Pacification. Kral au, 24. April. In hiesigen nationalen Krei« sen wird die Nachricht wiener Blätler bezüglich der Bildung einer Polenlegion für die Herzegowina entschieden dementiert. Konstantin opel, 24. April. Wie versichert wird, soll das Corps Mulhtar Pascha's, durch zehn Bataillone verstärkt, neuerdings eine Expedition zur Verprooiantie-rung von Nilftt unternehmen. Telegraphischer Wechselcours vom 25. April. Papier - Rente 63 70. — Silber - Meute 67-25. — 18«0et Staal»-Nnlehen 104 90. - Vanl-Nctien 864-. «rebit-Nctien 137 —. - London 121 75. — Silber 105 50. K. l. M,',nz-Du< laten 5 72. — N»p°leon«d'or 9 73. — 100 Reichsmark 60'—. W i e n, 25. April. Zwei Uhr nachmittag«. (Schlußcourse.) «lrebitactien 13650, 1660er Lose 105 —, 1«64er Lole 124 75, österreichische Rente m Papier 63 75, Staalsbnhu 269 50. Nordbahn 175 50, 20 . Franlenstücse 9 73 . ungarische «lreditactien 111 75, üflerrcichische ssrancnbanl 1250, österreichische Nnglobanl 56 80, Lombarden 9N25, Unionbanl 54—, auftro-orient«lische Van! — —, Lloydactien 307--, llustro-ottomanische Vanl -'—» türlische Lose 15 75, Lommunal - Änlehen 95 — , Eier pr. Stück . . — U Korn ^ 6 50 ^ Milch pr. Liter . -j « «erste ^ ^I"!i Rindfleisch pr. »ilogr. - ^ Hafer ^ 8 64'! Kalbfleisch pr. ,. -^ ^ Halbfruchl „ -»! — ,! Schweinefleisch „ -" ^ Heideu ^ 4 55. Schöpsenfleisch „ ^ _^. Hirse « 4 8« Hllhndel pr. Stll Fisolen «---------! Meter .... 2! 71 Rinbsschmalzpr.Kilog. — 89 ,—weiche«, „ — ! — Schweineschmalz ^ — 89 ' Wein.roth.,pr,Hellolit. 10,60 Specl, frisch, ^ ——— weißer ^ 1060 Speck, geräuchert „ — —!! j Angekommene Fremde. «m 25. April. Hotel Stadt Wien. Vaftian, Pariö. — Hirschmann. Holziuger, Plickennicisser, Schacheinann, Koppmann, Kstte., und llzerny, Privat. Wien. - Lt!wenbeig, «eis., Trieft. — Hancnschilv, Chemiker, Trifail. Hotel Elefant, v. Krobath, Wien. — Frau Klaninig, Idria — Gojpodarii. Dalmatien. K«ijer Vou Defterreich. Lungsmann. Marburg, — Frau ho' mann mit Familie, siadmannsdors, — Raucher, Graz. Vtobren. Wachter, Privat, Budapest. — Selnilar, Privat, Oberlrain. !l)ieteorolossische Beobachtungen iu Laibach. u <2«3 ^"_______________5<> ^ 7U. Mg. 73'5.,, ^-12.<, windstill dünner Nebel 25. 2 „ N. 734«8 ,-i-2y.» SW.schwach heiler 0.oo 9„ Ab. 785.«« !-j-l2 8 SW. schwnch sternenhell Morgens dünner Nebel, bald verschwindend, dann heiter, sonniger Tag, Hausenwollen läng« der Alpen, abend« sternenhell. Da« T»ge«mitlel der Wärme -s- 15 0', um 4 7° über deM Normale. Verantwortlicher Redacteur: OttomarVamberg. Nil^spN^rl^^ ^l"' 24. April. Die «ürse war anfana.« offenbar in günstigerer Disposition, verlor aber ihre Haltmia. wieder, als die Valutaspeculation ihre «nariffe mit Heftigkeit 0 «im« kommunal»»nlehtu . 88 50 89 — «etle» >«» V«»le». «Ngl,.v»ul........hh.ßO bf,.^ Ve»rreoit«»ft«lt.....—.^. ___ G«Ib Var« «reditanfialt........ 1»»k>0 I»450 «redilanstaU, nngar..... 113— I 111 25 Depositenbank....... —— —--- Lscompteanstalt ...... 6ll0— 635^ ssianco-Vanl....... 12 50 13 — Handelsbank........ 50-— 50 50 »iationalbanl....... 849 — 850 - 0efterr. «°nlgts«llsch«st . . . —-— --- Un'onbanl ........ LI2H 5^50 Verlehrebanl ....... ß<,.hy 70^ «ctien vo» Tr«nep«rt-U»ter»eh-«n«,en. Gelb V«ie Nlfold-Vahn........^..__ 95-._ Karl-Lndwig.Vahn.....1^ _ 1^350 DonllU'Dampschifs.» Gesellschaft 304 _ v06_- Elisabeth-Weftbahn.....14«^ i49__ Ellsalieth.Bahn (Linz-Vudweis«r Strecke).........— — - — ßerdinaub«-«ordbahu . . . 1705— I7bß-— ßranz. Joseph - «ahn .... lÜ0 — im-hy i.'emb..__ Tramway-Gesellsch...... 109 — 110-— vangesellschufte». Nllg. »fterr. Vaugesellschaft . . —»— —-— Wiener Vaugesellschaft..... —.» ».__ Vl««dbriefe. Allg. llfterr. Vodencredlt . . . 108 — 108 50 dto. in 83 Iahn 88 7b 89- Narlonalbanl ö. W..... 95.75 ZgM Uug. Vodencrebit...... __.^. ß^.«. Vrloritlte». «lisabtth.-V. 1. «w..... W- 8850 Ferd.eNordb.eG....... 108 50 104'— hr°nz«I°stph«V....... bli— 9250 «al. «arl.Ludwig«V., 1. E«. . 97 b0 »8 — Olsten. «,rd»tft.v..... libbv 86 — Oelb w«« SiebenbUrgcr.......62— «2'K0 Gtaal«bahn........147hl) 14»-- Südbahn i 8«/.......IN 85 Ill^b 5'/.......92- 9L«l> Südbahn, Von«......—-— -'^ llng. Ofiöahn.......bb — b6-^ Vrivattose. «rebit.l..........14st 50 150-- «ubols«,L.........18 - l»'b0 Wechsel. Nua«bnrg......... —»— "7 ^ Nranlfurt......... 5970 bSß^ Hamburg......... 59 70 59 90 London ......... 122 75 123 2b Pari« ......... 4840 48b0 «eldsorte«. Ducaten . . . . 5ft.?6 lr. 5 ft. 7« ". Nap°leon«d'or. . 9^79 „ 9^80 - PreußKassenschein« 60 „80 „ 60 ^ 4^ - Silber . . . . 100 «90 ^ 106 ^ 10 - «raiulsche OrunbenU«ftnng««0blig»ti«ntN, Pri»»wotitrnn«: «eld vtj-—, »„» ^-'^