Lliibnchrr TGlatt. Rcdaction und Expedition: Bahnhofgasse Nr. 15. — - - PränumerationsPreise: Hs)»« Kür LaibaL: Ganzj. fl. 8'40; Zustellung in« Haus vrtlj.Lö Ir. Mit der Post: GanzjLhr. fl. ir. SnIertion«Prcise: Lin- Samstag, L. März 1878. — Agx WWWK 11. Zahrg. Wofür soll Oesterreich mobilisieren? Während in England die kriegerische Volksstimmung immer entschiedener hervortritt, während die Regierung ihre Kriegsvorbereitungen ganz offen betreibt, die Befehlshaber der Landarmee und der Flotte ernennt und alles vorbereitet, um 60,000 Mann mit allem Kriegsmaterial in der kürzesten Zeit einschiffen zu können, und der „Standard" erklärt, England werde das Schwert ziehen müssen, wenn Rußland sich nicht zu Cou-cessionen herbeilasse, beobachtet Oesterreich noch immer eine gewisse Zurückhaltung, ja, der „Pester Lloyd", dessen Beziehungen zur ungarischen Regierung bekannt sind, scheint die Ordre erhalten zu haben, „abzuwiegeln." Er läßt sich aus Wien schreiben: „Der Kredit von 60 Millionen ist an und für sich schon zur Beschaffung von Reserve-vorräthen nothwendig. Was ^jetzt Plötzlich angefertigt würde, müßte ohnehin im Laufe der nächsten Jahre beigeschafft werden, so in erster Linie Gewehre, da der Vorrath nur 456,280 Werndl-Gewehre beträgt, dann sonstige Aus-rüstungsgegenstände. Die Mobilmachung der Armee ist auf dem Papier vorbereitet, die Thätigkeit bei den Commuuicationsanstalten, den Terrrtorialkom-nianden, in den Ergänzuugsbezirken, Arsenalen und Werkstätten im vollen Gange, um im gegebenen Momente fertig zu sein. In maßgebenden Kreisen wird jedoch die Ueberzeuguug gehegt, daß es diesmal nicht zum Losschlagen kommt." Andererseits wird von offiziöser Seite das Schlagwort ausgegeben, Oesterreich könne wol, eben so wie Rußland, von der Konferenz das „Mandat" erhalten, in Bosnien und der Herzegowina die Durchführung der Reformen zu übernehmen. Sollte es also nur auf einen militärischen Spaziergang nach Bosnien abgesehen sein, und sollte eine Besetzung von Bosnien und der Herzegowina genügen, um Oesterreichs Interessen an der Donau zu wahren, sollte hierin ein Gegengewicht gegen die Abtretung Rumänisch - Beßarabiens an Rußland, gegen die Beherrschung der Donau und des Zuganges zum Bosporus erkannt werden? Solche Tendenzen wären es wol nicht, für welche der patriotischeste Oesterreicher Gut und Blut zu opfern bereit wäre! Wenn die plötzliche kriegerische Entschlossenheit der offiziösen Journale nichts weiter bedeuten soll, so möchten wir uns wol der Meinung jener anschließen, welche den Frieden nm jeden Preis erhalten wollen. Besser eine vollständige Verzichtleistung auf alleir Einfluß an der Ordnung der Orientfragen, als eine Handlangerarbeit für Rußland. Wenn Oesterreich mobilisieren soll, so muß dies geschehen, um in Gemeinschaft mit England die Freiheit der Donau zu retten, die Ausdehnung russischer Herrschaft über den Balkan zu bekämpfen, dem Ueberflnten des Pan-flavismus einen festen Damm entgegen zu stellen; das wäre eine weltgeschichtliche Mission, eine That, werth jener Frankenkönige, welche, die Ostmark gründend, slavische Knechte von avarischer Tyrannei erlösten, Werth jener Ottonen, welche den magyarischen Raubzügen ein blutiges Ende bereiteten und die Saat für eine ueue herrliche Blüte der Kultur bestellten! Abgeordnetenhaus. Sitzung vom 28. Februar. — Abgeordneter Dr. Vosnjak und Genossen interpellieren den Ministerpräsidenten wegen der Vertagung der Landtagswahlen ans den Herbst. — Fortsetzung der Spezialdebatte über den Zolltarif. Zur Position „Baumwollwaren" wurde vom Abgeordneten Kopp ein Minoritätsantrag in der Richtung gestellt, daß die aus den allerfeinsten Garnen über Nr. 100 verfertigten Stoffe nicht, wie die Majorität des Ausschusses vorschlägt, mit 70 fl., sondern mit 150 fl. verzollt werden sollen. Er begründete die- sen Antrag mit dem Hinweis auf Schutzbedü tigkeit dieser, namentlich in Niederösterreich v»v breiteten Hausindustrie, welche gegen 20,000 Maischen der ärmsten Volksklasse ernährt. Nachdem,, der Handclsmiuister gegen diesen Antrag gespro-' cheu, nahm das Haus denselben in der vom Abgeordneten Jsbary präeiser gefaßten Form an. In der Debatte über die Tarispost „Leinengarne" beantragt der Ausschuß die Zollfreiheit für die Einfuhr von Jute, während Abgeordneter Beer als Vertreter einer Minorität des Ausschusses einen Zollsatz von 1 fl. 50 kr. beantragt. Ein Beschluß wurde nicht gefaßt, die Debatte sollte gestern fortgesetzt merden. Kriegsrüstungen. Zn dieser Rubrik liefern gegenwärtig drei Mächte wetteifernd ihre Beiträge. Nach Mittheilung der „N. fr. Pr." ist der Honvedkomman-dant, Erzherzog Josef, nach Wien berufen worden und man bringt diese Berufung mit den militärischen Vorbereitungen in Verbindung, welche von der Kriegsverwaltung bekanntlich getroffen werden, um allen Eventualitäten zu begegnen. Vielfach wird auch behauptet, dem Erzherzog Josef sei ein höheres Kommando zugedacht. Die Rüstungen Englands haben wir bereits an anderer Stelle besprochen. Aus Bukarest, 28. Februar, wird gemeldet, der Zar habe die Mobilisierung von weiteren 400,000 Mann angeordnet, der Kriegs-Minister treffe bereits alle dahingehenden Verfügungen. Der Großfürst Nikolaus soll nach einer Meldung aus Adrianopel sich in Konstantinopel auf der Dacht „Livadia" nach Odessa einschiffen, um nach Petersburg zu eilen, wo ein großer Kriegsrath unter dem Vorsitze des Zaren im Laufe der nächsten Woche stattfinden soll. Der russische Admiral Popoff ist mit seinem Stabe nach Adrianopel berufen worden. Man glaubt, er sei mit JemLl'eLon. Eine Annoncenheirat. Nach dem Englischen des Kapitän West. (Schluß.) „Es ist ein liebliches Plätzchen," sagte Mrs. Villiers nach einiger Zeit, in Hörweite von unseren Verschwörern. „Kommen Sie oft her, um Ihren alten Freund, den Bären, zu besuchen?" „Ungefähr so oft, wie Sie, um zu lesen," replicierte der alte George rauh. In der That, es siel ihm eben ein, daß er eine ziemlich lächerliche Rolle in der Komödie spiele, und je mehr er daran dachte, desto weniger gefiel sie ihm. „Ich glaube, daß George und Nina heute im Park find," bemerkte Mrs. Villiers. „Apropos — Sie haben mir nichts über die beabsichtigte Partie für Ihren Jungen gesagt." „Ah, Mrs. Mustard! Jeder Mann, der kein Narr ist, wie dieser Bursche, hätte sich die Witwe längst gesichert. 1500 Pfund jährlich, um damit zu verfügen, und dabei von gar nicht üblem Aussehen !" Hier zog sich Nina ein wenig von George zurück, und Mrs. Villiers sah sich bei dem Geräusch um. „Was ist das?" fragte sie. „Oh, irgend ein Vogel oder ein anderes Thier," erwiderte George sen. sorglos. „Ich warf eben einen Stein da hinein." „In der That, es ist Zeit, George zu verheiraten," sagte Mrs. Villiers flau. „Und Nina ebenfalls — meinen Sie nicht?" „Gewiß! Haben Sie eine Partie im Auge?" „Ja, da ist Mr. Bogie zum Beispiel; ein vortrefflicher Mann." George jnn. raschelte, und Mrs. Villiers warf einen Blick auf das Gesträuch. Mr. Bogie war eiu nonconformistischer Geistlicher aus dem Norden. „Der wird für das Mädchen nicht passen. Doch da ist der Coute de Crepitio." „Ein Kartengauner und alt wie die Berge," erwiderte Mr. Villiers mit Entrüstung. „Nicht doch, wol aber ein ausgezeichneter Whistspieler, der ein schönes Einkommen besitzt," rief der alte George. „Das ist angenehm zu hören," flüsterte Nina hysterisch im Gebüsch — „nicht wahr?" „Sehr angenehm," antwortete der Hußar kühl, denn er empfand Eifersucht. „Einmal," bemerkte Mrs. Villiers, „dachte ich, daß Nina geneigt sei, Mr. Bogie zu er-muthigen; doch ohne Zweifel hat Ihr Sohn ihr eine ausgezeichnete Partie und einen sehr würdigen Mann hinweggespottet. Zuweilen, Mr. Fitzgerald, macht mir mein Gewissen Vorwürfe, daß wir ihnen erlauben, so viel bei einander zu sein." „Unbesorgt, Madame, ganz unbesorgt. Mein Sohn kümmert sich kein Pfenniglicht um das Mädcheu; er hat es mir selbst gesagt." Bei dieser Injurie rückte Nina eilig von ihrem Vetter fort, der sie mit dem Arm stützte, so daß sie ein ziemliches Geräusch verursachte. George sen. wandte sich um, und Mrs. VillierS reichte ihm einen Holzknüppel, der zu ihren Füßen lag; er warf ihn in das Gebüsch, so daß die der Aufgabe betraut worden, an den Küsten des Marrnara-Meeres Vertheidigungswerke aufzuführen. Tagesneuigkeiten. — Lieutenant Toth. Man telegrafiert der „8k. fr. Pr." aus Jaszbereny unter dem gestrigen Datnm: „Das Kriegsgericht verurtheilte den Honved-Lieutcnant Toth wegen des Verbrechens des Meuchelmordes zum Verluste der Offizierscharge, des Ehrenzeichens, zur Ausstoßung aus der Honved-Armee und zum Tode durch den Strang. Um !) Uhr morgens wurde das hohen Orts bestätigte Urtheil im Saale des hiesigen Kriegsgerichtes in Gegenwart der Kriegsgerichts-Mitglieder, der Garnisonsoffiziere und der Gerichtsbeamten durch den Stabsauditor verkündigt Toth war auf die Todesstrafe gefaßt; ruhig und männlich hörte er sein Urtheil au. Die Hinrichtung erfolgt Samstag früh im Hofe des Gerichtsgebändes." — Gemüthlicher Straßenräuber. Aus dem Hausruck wird folgendes berichtet: Vorige Woche ging spät abends ein bairischer Händler gegen Haag zu. Plötzlich sprang ihm ein Mann entgegen und setzte ihm ein Messer au die Brust mit den Worten: „Nicht rühren, sonst bist du hin." Der Baier srug dann : „Na, was willst denn?" — „Deine silbernen Knöpfe", war die Antwort. (Bekanntlich tragen die Landleute iu Baieru und in unserem Jnnviertel ganze Reihen großer silberner Knöpfe auf Rock und Weste.) „Schneid' dirs ab", sagte der Angefallene, worauf der Räuber mit gewandter Hand dieselben schnell lostrennte. Als er selbe in der Hand hatte, mochten sie ihm zu gering scheinen, und er sagte dann: „Wannst mir 2 fl. gibst, gebe ich dir die Knöpf' wieder", worauf der Baier gemüthlich seine Brieftasche hinreichte mit den Worten: „Da nimm dir's!" Wahrscheinlich hatte es der Räuber mehr auf die Brieftasche, die er inhaltsschwer vermuthete, abgesehen, als auf die silbernen Knöpfe, denn derselbe machte sich mit derselben schnell davon. Der Baier versicherte aber, nur um etwas mehr als 2 fl. darin gehabt zu haben. — Ein Zodiakallicht, jene ziemlich seltene Naturerscheinung, welche bekanntlich auf das Sichtbarwerden der Sonnenatmosphäre znrückznsühren ist, zeigte sich inInnsbruck am verflossenen Samstag, abends zwischen 7 und 8 Uhr. — Eine tollkühne Vergnügungsfahrt unternahmen, wie nenestens aus Triest gemeldet wird, Herzog Robert von Parma und sein Cousin, der Herzog von Braganza. Dieselben schifften sich in Venedig auf einem sogenannten Seelen-tränker (Sandolino), einem ganz schmalen und kurzen Kahne, der den Reisenden kaum Raum zur Bewegung gestattete, ein und kamen unter Anwendung von Rudern nach 2'/, Tagen in Triest an. Unterwegs jungen Leute mit Schmutz und Sand bedeckt wurden, welch' letzterer einen kleinen Hagel in den Zweigen verursachte. „Es ist doch schmählich, so vom eigenen Vater mit Steinen und Knüppeln bombardiert zu werden," sagte der junge Hußar voll Entrüstung. „Und die Geschosse von der Tante zugereicht zu erhalten," flüsterte Nina zwischen Lacken und Weinen. „Sehen Sie nur, wie viel Sand ich in die Augen bekommen habe." Während ihr Vetter sich stillschweigend bemühte, denselben mit dem Taschentuch zu entfernen, nahmen die Alten ihr Gespräch wieder auf. „Oh, es ist nichts," bemerkte Mrs. Villiers, „vielleicht eine Amsel." „Nein, nein," fuhr der alte Dandy fort, „George hat seine Fehler, doch Liebe für seine Cousine ist keiner von ihnen. Er ist ein schöner Bursche; ein hübscher Span vom alten Block — nicht so? Und die Mädchen können leicht von ihm eingenommen werden." „Doch nicht Nina, wie ich glaube," erwiderte Mrs. Villiers. „Sie hat mir von George als von waren sie vom Unwetter überrascht worden, nnd es hatte ihnen nächst Grcido eine Fischcrbarke zu Hilfe eilen müssen, nni sie ans Land zu bringen. Montag nachts kehrten sie mittelst des Lloyddampfers nach Venedig zurück. — Ein Prozeßle. Nach dem Hörensagen erzählt der Stuttgarter „Beobachter" : „Neulich hatte ein zweijähriges Brüderle sein einjähriges bei dem Stuttgarter Kreisgericht verklagt, und zwar auf Anerkennung seiner Eigenschaft als Bruder. Das ältere Büble war nämlich schon vor der Ehe znr Welt gekommen, und der Vater, der kürzlich gestorben ist, hatte bei nachfolgender Ehe mit dessen Mutter versäumt, den Zivilstand desselben in gehöriger Form zu ordnen. In dem Prozeß war bereits die Tagfahrt anberaumt, nnd ohne viele Mühe hätte das Kreisgericht denselben entschieden, aber als die Parteien anfgerufeu worden, zeigte sich, daß beide ein paar Tage zuvor an Diphthe-ritis gestorben waren. So war aller Streit ausgeglichen, und man sagt, selbst hartgewohnte Juristen haben sich einer wehmüthigen Betrachtung über solche Prozeßerledigung nicht enthalten können." — Ein bejahrter Schüler. Was Hänschen nicht gelernt hat, kann ja Hans noch lernen, mag sich ein Zögling der Lehrer-Bildnngsanstalt in Roveredo denken, welcher nicht weniger als 52 Jahre zählt nnd nun eben das erste Semester des ersten Kurses absolviert hat. Zum Laudesschuliuspektor dürfte es der kaum mehr bringen. — Gegen die Todesstrafe. In Rio de Janeiro wird gegenwärtig lebhaft gegen die Todesstrafe geeifert. Anlaß dazu gibt der Fall, daß iu Jtabapoaua (Provinz Rio) ein sterbender Mann erklärt hat. er sei der Mörder einer Familie gewesen, die vor 2b Jahren ermordet worden. Vier Leute würden damals als Thäter hingerichtet, ob-wol sie bis zur letzten Stunde ihre Unschuld betheuerten. Erschütternd soll der Eindruck gewesen sein, welchen diese Nachricht auf de» Kaiser hervor-gebracht, welcher jenes vierfache Todesnrtheil seinerzeit bestätigt hat. Lokal- und Provilyial-Ängelegenheiten. Die Handels- und Gewerbekammer für Krain hielt am 1. März l. I. eine ordentliche Sitzung ab. Anwesende: Präsident Alexander Dreo, Vizepräsident Karl Luckmauu, die Kammerräthe: Albin Ach-tschin, Ottomar Bamberg, Ferdinand Bilina, Leopold Bürger, Franz Debenz, Franz Dolenz, Leopold GloboLnik, Vincenz Hansel, Johann Horak, Heinrich Korn, Josef Kordin, Max Kreimer, Peter Laßnik, Johann Matthian, Anton Perme, Andreas Schreyer, Matthäus Treun, Josef Zenari und Michael Freiherr von Zois; Kammersekretär Johann Murnik; einem federgeschmückten Taugenichts gesprochen, der der Beachtung eines vernünftigen Mädchens ganz unwürdig sei." Das war wirklich der Fall, doch hatte es Nina nur gethan, um ihre Tante irrezuführen. Kaum wagte sie nun, dem entrüsteten Blicke ihres Vetters zu begegnen, sondern sie hockte erröthend, mit gesenktem Kopfe auf den Knüppeln und dem Sand. „Außerdem," fuhr Mrs. Villiers fort, „wäre es für diese Zwei ganz unmöglich, zu heiraten, da Nina nichts besitzt, als was ich ihr gebe." George sen. schwieg ein wenig, dann sagte er: „Und, Mrs. Villiers, wenn es keine indiscrete Frage ist, wie viel möchte das sein?" „Nicht doch, Mr. Fitzgerald, nur mein Anwalt kennt meine Angelegenheiten, doch brauchen Sie keinen Zweifel in meine Zahlungsfähigkeit zu setzen." „Durchaus nicht, der Gedanke kam mir keinm Augenblick. L. xropos, Mrs. Villiers, ich möchte wissen, was Sie heute hieher geführt hat?" „Mein Wagen." als Ministerialkommiffär Regierungsrath Graf Cho-riusky. Präsident Dreo eonstatiert die Beschlußfähigkeit der Kammer, begrüßt die neu gewählten Kammer-mitglicder und ladet letztere ein, ihre Kenntnisse und Erfahrungen zum Besten des heimatlichen Handels, der Industrie und Gewerbe verwerthen zu wollen. Der Kammersekretär theilt das in der „Lai-bacher Zeitnng" knndgemachte Ergebnis der vor kurzem vorgenommcnen Kainmerraths-Ergänznngs-wahlen mit. Die Bersammlnng schreitet zur Wahl des Kammerpräsidenten; gewählt erscheint der bisherige Präsident Alexander Dreo mit 20 von 21 Stimmen. Herr Dreo nimmt die Wahl dankend an und ersucht die Kammermitglieder, ihn bei Förderung der Kainmerintercsscn, wie bisher, kräftigst unterstützen zu wollen. Znm Vizepräsidenten Wird der bisherige Vizepräsident Karl Lnckmann mit l9 von 2l Stimmen wieder gewählt. Herr Lnckmann dankt für die Wiederwahl mit der Versicherung, daß er diese Ehre zn würdigen wisse nnd das möglichste thun werde, um das ihm geschenkte Vertrauen zu rechtfertigen. Der Herr Regierungsvertreter beglückwünscht die beiden Kammerpräsidenten und die Kammer, die Männer gewählt hat, welche volles Vertrauen besitzen. Graf Chorinsky gibt die Erklärung ab, daß er der Kammer, wie bisher, thatkräftig an der Seite stehen werde. KR. Treu n ergreift das Wort, um mitzntheilen, daß die Kammer bisher iu drei Seetioueu getheilt war. Redner gibt die jeder dieser drei Sektionen zustehenden Agenden bekannt und beantragt: die Kammer möge an dieser Eintheiluug sesthalteu und in jede Section wollen elf Mitglieder gewählt werden. Der Antragsteller schlägt nnter einem namentlich die für jede Section zu wählenden Kammermitglieder vor. Vizepräsident Karl L » ck m auu stellt deu Antrag : Es seien nnr zwei Sektionen zn bilden und die Agenden der bisherigen zweiten und dritten Section zu vereinigen; auch möge es deu Herren Kammerräthen selbst überlassen werden, sich nach Belieben als Mitglieder der einen oder ändern, oder beider Sectiouen einzutragen. KR. Bürger unterstützt deu Antrag Luckmann, welcher angenommen wurde. Die Sitzung wird auf kurze Dauer unterbrochen, die Einzeichnung der Kammermitglieder in die Sektionen erfolgt, und der Kammersekretär verkündet nachstehendes Resultat: Iu die erste Section ließen sich als Mitglieder eintragen die Kammerräthe: Bürger, Lnck mann, Bamberg. Krenner, Schreyer, Korn, Zenari. MM- Fortsetzung in der Beilage. „Meine Liebe, nun will ich Ihnen sagen, was es war. Es mar dies", und indem er so sprach, legte George sen. kühn den Arm um die Taille der Witwe und hielt ihr mit der ändern Hand einen Brief hin. Nina blickte den jungen Fitzgerald bedeutungsvoll an. „Hatte ich es nicht gesagt?" flüsterte sie. „Ah, da haben wir in der That ein schönes Unheil angerichtet", sagte er, indem er sich ärgerlich in die Unterlippe biß. „Still", flüsterte Nina, „hören wir, was die Tante sagt." „Und wäre es möglich, daß Sie „Adoms" sind?" bemerkte Mrs. Villiers lachend. „So gewiß, wie Sie „Ariadne" sind", antwortete er mit Nachdruck. „Doch, entschuldigen Sie, Sie sind, wie Sie wissen, nicht ganz so jung, wie die Annonce behauptet." „Meine liebe Dame", erwiderte der alte George schlau, „Sie sind es auch nicht." „Ich sagte, daß ich nicht „unter dreißig" sei, was die Wahrheit ist." Beilage zum „Laibacher Tagblatt" Nr. Kordin, Bilina, Horak, Perme und Trenn; in die zweitedie Kammerräthe: Bürger, Luckmann, Baron Zois, Schreyer, Globocnik, Dolenz, Achtschin, Hansel, Debeuz, Matthian, Horak, Perme, Trenn und Laßnik. Die Tagesordnung war hiemit erledigt. KR. Laßnik ergreift das Wort und macht die Versammlung auf eine vor einigen Tagen in der „Laib. Ztg." erschienene Kundmachung des hiesigen Magistrates aufmerksam, womit sämmtliche Parteien aufgefordert wurden, die in ihrem Besitz befindlichen und bisher noch nicht geaichten Maße und Gewichte der Aichung um so gewisser unterziehen zu lassen, widrigenfalls nach Ablauf des gegebenen Schlußtermins gegen die Säumigen mit Strafen vorgegangen werden würde. Der Redner gibt der Ansicht Raum, daß der Aichung uur die in den Handel und Verkehr gebrachten, aber nicht anch die in den Kellern, Schupfen und Magazinen lagernden, zum Geschäftsbetriebe benützten oder auch leer liegenden alten Fässer zu unterziehen wären. Die Kammer möge dieser im kategorischen Tone gehaltenen magistrat-lichen Kundmachung auf den Grund sehen und das Geeignete veranlassen. KR. Perme gibt eben auch der Ansich, Ausdruck, daß die magistratliche Kundmachung sich nicht auf die in den Kellern n. s. w. befindlichen und nur zur Weinbewahrung dienenden Fässer beziehen dürfte, denn es sei unmöglich, große, mit Wein-vorräthen angefüllle Gebünde zur Aichung zu bringen oder die massiven Fässer zn zerlegen. KR. Horak theilt mit, daß diese Frage auch in der Wiener Schwesterkammer angeregt wurde und letztere die Hilfe des Handelsministeriums angerufen hat. - KR. Bürger bemerkt, die vom KR. Laßnik angeregte Frage sei heute noch nicht spruchreif, es liege in der heutigen Sitznng das Aichgesetz zur Einsichtsnahme nicht vor; sollte das Gesetz auch die in den Keller-, Schnpfen und Magazinsräumen lagernden vollen oder leeren Fässer in die Aichung einbeziehen, so beantrage auch er eine gegen diese Maßregel gerichtete Petition an das Handelsministerium; überdies wäre dieser Gegenstand vorerst der Seetionsberathung zuzuweisen. Vizepräsident Luckmann beantragt, diese Angelegenheit sei dem Kammerpräsidium zur Erledigung zu überlassen. Enthält die magistratliche Kundmachung eine auf irriger Gesetzesauffassung basierte Maßregel, so hätte das Kammerpräsidium sofort eine Gegenvorstellung an den hiesigen Magistrat zu richten; sollte jedoch das Aichgesetz derlei Fässer wirklich der Aichung unterworfen haben, so hätte das Kammerpräsidium eine dagegen gerichtete Petition beim Handelsministerium zu überreichen. KR- Freiherr v. Zois bemerkt: Es sei die Erledigung der von der Wiener Kammer beim Ministerium eiugebrachten Beschwerde abzuwarteu. „Dreißig!" stöhnte der junge Fitzgerald in den Büschen. „Fünfzig!" „Jugend ist nicht wesentlich für ein „glückliches Daheim", bemerkte der Alte, „und das, sagten Sie, sei der Zweck Ihrer Annonce. Ans mein Wort, meine Theure, ich glaube, ich könnte Ihnen ein glückliches Daheim bereiten. Was meinen Sie?" Hier nahm er die Hand der Witwe zwischen seine beiden und streichelte sie zärtlich. „Doch, weshalb schlugen Sie einen so unerhörten Weg ein, eine Frau zu suchen?" fragte die Dame. „Natürlich sind wir zu alt, um an solche Dinge zu denken, doch konnten Sie all' dies eben so gut mündlich sagen, ohne es in die Zeitung zu setzen." „Meine Theure, nie in meinen« Leben habe ich eine Annonce in die Zeitung gesetzt. Ich beantwortete nur die ihrige, als sie erschien, wie Sie sehen." „Sonderbar!" bemerkte Mrs. Villiers nachdenklich - „dasselbe ist bei mir der Fall. Ich hatte nur auf die Ihrige zu antworten geglaubt. Ich 51 vom 2. März 1878. KR. Laßnik beantragt: Es seien die Schwesterkammern einzuladen, in dieser Angelegenheit gleichartige Schritte in diesem Sinne beim Handelsministerium zu unternehmen. Nach Schluß der Debatte wird der Antrag Luckmann mit dem Zusatzantrage Laßnik angenommen und die Sitzung geschlossen. — (Per so nalnach richte n.) P. Thaddäus Gregorie fungiert als Vorstand des hiesigen Fran-ziskaner-Convents und P. Calistus Medie als Administrator der hiesigen Franziskaner-Pfarrkirche. — (Städtischer Musikverein.) Die Eleven der städtischen Musikvereinsschule werden am Faschingsdienstag um 1 Uhr nachmittags in der Sternallee öffentliche Proben ihres Fortschrittes ablegen. — (Maulbeerbäume) werden am Montag den 4. d. Vonseite des hiesigen Stadtmagistrates um 10 Uhr vormittags in der Schießstättgasse verkauft. — (Aus dem Vereinsleben.) Der Verein der Aerzte in Krain hielt am 11. v. M. eine Versammlung ab. Die Löschner'sche Stiftung wurde zu gleichen Theilen an zwei Parteien verliehen und der Vereinsvorstand aufgefordert, alle möglichen Schritte einzuleiten, um das bezügliche Stiftungskapital auf 2000 sl. zu erhöhen. Herr P. v. Radies hielt einen historischen Vortrag über „Medi-cinalia" in der sürstl. Auersperg'scheu Hausbibliothek in Laibach (Gründung derselben 1655, Rezepte aus dem 15. Jahrhunderte, Apothekerrechnung ex 1670, Kräuterbuch vx 1466, Kalenderliteratur des 17. Jahrhunderts). Hiernach wurde die Nothzuchtssrage auf die Tagesordnung gefetzt, und nach Schluß der diesbezüglichen Debatte demonstrierte Pros. Dr. Valenta eine sehr seltene Mißbildung eines Zwillingskindes. — ( Der Marien.Br nderschasts-Verein) hält am 10. d., um 10 Uhr vormittags, im hiesigen Gemeinderathssaale eine Generalversammlung ab. Tagesordnung: 1.) Ansprache des Vereinsvorstandes ; 2.) Lesung des letztjährigen Versammlungs-protokolles; 3.) Wahl von drei Directions- unb Re-visions- Ansschußmitgliedern; 4.) Anträge einzelner Mitglieder. — (Faschingschronik.) Heute abends: Handelsball in den Lokalitäten des alten Schießstatthauses; morgen abends: Tanzkränzchen im Glassalon der Kasinorestauration; übermorgen: Conversations- und Vergnügungsabend in den Kasinolokalitäten. — (Ein großer Brand) brach am 27sten v. Mts. im Orte Oberseniza nächst Zwischenwässern, dem Vernehmen nach infolge Brandlegung, aus und verzehrte acht Wirthschastshäuser sammt lunclus iu-sl.iuet.us. Der Gesammtschaden beläuft sich auf mehr als 15,000 fl. fürchte, mein Lieber, daß wir die Opfer irgend einer Mystifikation sind." „Einer Mystifikation! Ich möchte den Mann kennen, der es wagen sollte, mir einen Streich zu spielen", rief der alte George wüthend aus. „Lassen Sie mich ihu finden. — Doch nein, es kann keine Posse sein, die Sache löst sich in ein zufälliges Zusammentreffen auf, und, erlauben Sie es mir zu hoffen, in ein glückliches!" Während er so sprach, hatte der alte George erst seine Hand auf den Mund gelegt, um sich zu versichern, ob seine Zähne fest an ihrer Stelle saßen, dann — küßte er Mrs. Villiers ruhig und bedächtig, mit einem ziemlichen Schmatzen. Nun war der Angenblick gekommen, wo der junge Fitzgerald in einer wahren Folter von Schmerz, der von einem Stein herrührte, auf dem er kniete, Nina für eine Sekunde seine Stütze entzog. Diese verlor das Gleichgewicht, ihre Füße verwickelten sich in die Kleider und sie fiel nach vorne in die Zweige nieder, indem sie im Falle ein nicht unbedeutendes Geräusch verursachte. Die ältlichen Verliebten auf der Bank fuhren mit — (Wieder einmal eine Oper!) Montag den 4. d. M. kommt zum Vortheile des Theaterkapellmeisters Herrn Andreä, Boieldieu's romantische Oper „Die weiße Frau" (Irr dam« t^üuelie) zur Aufführung. Die Besetzung der Gesangspartien ist folgende: George Brown — Herr Patek, Lady Anna — Fräulein Sipek, Dickson — Herr Weleba, Jenny — Frau Fritzsche-Wagner, Gaviston — Herr Mailler. Nachdem diese Oper zum letztenmale vor fünf Jahren hier gegeben wurde und daher wieder frisches Interesse haben dürste, und in Berücksichtigung der Verdienste, die sich der Benefiziant durch tägliches, anhaltendes, eifriges Einstudieren der Operetten, durch correetes Dirigieren derselben, durch Vorführung mehrerer Opern nnd durch die mühevolle. Schulung des Orchesters im Verlaufe der Saison redlich erworben hat, ist zu erwarten, daß der Besuch der montägigen Opernvorstellung sich zu einem sehr zahlreichen gestalten dürfte. — (Für die Frauenwelt.) Herr Konrad Prosch in Marburg hat einen Tamburier-Zierstich-nnd Stickapparat für Howe-Nähmaschinen erfunden und hierauf ein Privilegium erworben. Der Apparat zeichnet sich durch einfache Construetion aus und ist sehr billig. — (Schnaps Han del.) Die „Blätter für die Alpenländer Oesterreichs" machen das Publikuni aufmerksam, daß Leute aus Krain und Kärnten erscheinen und verschiedene geistige Getränke als echten Wachholder-, Enzian- und Kalmus-Branntwein zum Kanse anbieten, der jedoch gefälscht ist und aus einer Mischung von Spiritus mit ätherischen Oelen besteht. — (Der Agiozuschlag) wird vom l. März l. I. ab zu deu hievon betroffenen Gebüren jener Bahnanstalten, welche zur Einhebung eines Agiozuschlages berechtigt sind und von diesem Rechte Gebrauch machen, mit 5 Perz. berechnet. Hiedurch wird die im Zivilverkehre bestehende theilweise Erhebung eines I5perz. Agiozuschlages im Personen-, Gepäcks und Eilgutverkehre der k. k. Priv. Südbahngesellschaft nicht berührt. Die zugunsten des Publikums bestehenden Ausnahmen von der Einhebung eines Agioznschlages überhaupt, sowie jene Ausnahmen, welche durch die Fixierung eines Maximal - Agiozuschlages für gewisse Artikel auf einigen Bahnen zur Einführung gelangten, bleiben unverändert. — (Aus deu Nachbarprovinzen.) Der auch in hiesigen Bevölkerungskreisen bekannte Advokat Dr. I. Kosjek in Graz wird bei den Landtagswahlen als Kandidat für die Städte und Märkte Pettan, Luttenberg, Friedan, Polstran und Rohitsch aus-treten. — Die Theatervorstellungen in Cilli erfahren in der „Cill. Ztg." lobende Besprechung. — In de» Räumen des Agram er Landesgerichts-Gesängnisses befinden sich derzeit 213 Häftlinge wunderbarer Eilfertigkeit aus ihrer zarten Situation auf, Mrs. Villiers lehnte sich in großer Aufregung mit verhülltem Gesichte gegen einen Baum, während der alte George drohend sein Spazier-stöckchen schwang und sich dem Versteck näherte. „Geben Sie acht", ries Mrs. Villiers in diesem kritischen Augenblicke, „es könnte sein, daß Ihr Freund, der Bär, sich von der Kette losgerissen hat." Der alte George hielt inne. Es fehlte ihm nicht an Mnth, doch das Thier konnte wild sein, und er hatte blos einen Spazierstock. In diesem Augenblicke, von einem glücklichen Gedanken durchzuckt, ließ der pflichttreue Sohn im Gebüsche ein so oininöses Gebrumm ertönen, daß der alte George beunruhigt einige Schritte zurücktrat, während Mrs. Villiers vernünftigerweise schreiend davonlief. Fitzgerald war der begabte Schüler eines Mannes gewesen, der alle Thiere des Farm Hofes nachzuahmen verstand, und er verstärkte die Wirkung seines ersten gelungenen Versuches noch, indem er ein zweites Brummen vernehmen ließ, infolge dieser Ueberfüllung ist unter den Häftlingen der Scorbut ausgebrochen, — Aus der Göller Lawine in der Frei n wurden wieder zwei verschüttete männliche Leichen herauszezogen; es fehlen nun noch vier verunglückte Personen. — Der Verein der Kaufleute und Industriellen in Graz beabsichtigt im Jahre 1879, eventuell 1880, eine Provinzialausstellung zu veranstalten. — Bei dem ersten, am 10. d. M. in Graz stattfindenden Wagner-Konzerte wird auch der k. k. Hofopernsänger Herr Skaria Mitwirken. — Der Kunstmühlenbefitzer Herr Wilhelm Löwenfeld zu Klein münch en in Oberösterreich baut aus eigenen Mitteln mit einem Geldauf-wande von 20,000 fl. eine Kleinkinder-Bewahranstalt und wird dieselbe überdies mit 20,000 fl. dotieren. — Die steiermärkische Landwirthschaftsgesell-schast petitioniert um Ermäßigung der Salzpreise, Regulierung der Grenzsperrverhältnisse bei Thierseuchen und Fortbestand des Staatsgestütes Piber. — In der Umgebung von Karl stadt tritt die Blatternepidemie heftig und bösartig auf. — (Eisenbahnverkehr im Jänner 1878.) 1.) Süd bahn: 293,974 Personen und 356,818 Tonnen Frachten, 2.390,896 fl. Einnahmen; 2.) Rudolfs bahn: 53,565 Personen nnd 103,828 Tonnen Frachten, 278,798 fl. Einnahmen. —- (FürAlpen- uud Gebirg sfreunde.) Die Filiale Eisenkappel des österreichischen Touristenklubs wird Heuer das Berghaus am Hochobir einrichten und auf demselben eine Restanratio nnnd eine meteorologische Station errichten. — (Landschaftliches Theater.) Unser Lust- und Schauspiel ist in neuester Zeit in ein niedriges, sumpfiges Fahrwasser gerathen, sogar die ersten Kräfte an unserer Bühne lassen die goldene Regel eines Schauspielers — Rollenlernen — außer acht, es werden Vorstellungen von so minderer Qualität gebracht, daß bessere von wandernden Truppen in Dorfschaften geboten werden. Bei der gestrigen Vorstellung des Sittenbildes „Fron-Frou" traten auf der Bühne und hinter den Cou-lifsen derartige grobe Verstöße, Störungen und Fehler auf, daß ein Theil des Publikums deni Lachvergnügen sich hingab, ein anderer, höchst indigniert, schon nach dem dritten Acte die Theater-räume verließ. Die Direktion Fritzsche vermeinte, durch Entziehung der Eintrittskarte für den Theaterreferenten die Laibacher Bühne und deren Mitglieder außer und über alle Kritik hingestellt zu haben, aber sie irrt sich, der Referent waltet seines Amtes fort und gibt, wenn nicht ohne Verzug ein merkbarer Umschwung zum Bessern eintreten sollte, der Ansicht Ausdruck, daß der Theaterbesuch gänzlich anfhvren wird. Wenn je eine Bühne aufrecht und lebensfähig erhalten werden kann, so ist es die hiesige, das Publikum thnt das seinige red- lich. Mögen diesem Beispiele Direktion und Bühnenkräfte folgen! Eine alpine Rechtsfrage. (Schluß.) Viele Juristen sehen die Gemeinde als Trägerin des Rechtes, die Gletscher uud Berge in Besitz zu nehmen, an, jedoch ein solches Recht ließe sich nach Ansicht des Dr. Schiestl auf historischem Wege nur in dem Falle ableiten, wenn man erweisen könnte, daß die Gemeinde als Gesammtheit ein gewisses Territorium oceupiert und sodann an die Gemeinde-Ansassen vertheilt hätte, wornach allerdings das noch nicht vertheilte als im Eigenthnm der Gesammtheit verblieben auzunehme» wäre. Allein diese Genesis der Eigeuthumserwerbuug läßt sich überhaupt und insbesondere in Oesterreich nm so weniger eoustatiercn, als die Territorial-Eigenthümer, wenigstens in jenen Provinzen, wo feudale Institutionen, Hörigkeits- und Unterthansverhältnisse bestanden haben, die Dynasten die Grund- und Gerichtsherren waren. Was daher nicht nachweisbar als Eigenthum einer solchen Grundherrschaft oder einer Gemeinde erscheint, mnß als herrenlose Sache der Zueignung offen stehen. So gut, wie die unterirdischen Schätze der Erde, die fossilen und mineralischen Produkte demjenigen, der sie als Schürfer entdeckt und aufgeschlossen hat, zur Benützung und Ausbeutung überlassen werden, müssen der Privatindustrie und Specnlation auch die zutage liegenden Produkte steriler, öder Flächen (Berge und Gletscher), die Ausbeutung der Eis-, Lehm-, Torf- und Steinlager überlassen werden. Wo ein Monopol, ein Privilegium des Staates, der Gemeinde u. a. nicht offen vorliegt, bleibt es bei den allgemeinen Grundsätzen des Privatrechtes. Beschränkungen dieser Art können durch politische Gesetze im Interesse des öffentlichen Wohles normiert werden; derzeit bestehen sie in Bezug auf Berge und Gletscher in Oesterreich nicht. In Oesterreich würde der Eigenthumsanspruch auf herrenlose Gletscher als nicht gerechtfertigt angesehen werden, das bürgerliche Gesetzbuch (Z 382) spricht klar nnd deutlich für den ersten Erwerber nnd Besitzer, der, wenn er die Eisgewinnung als Erwerbszweig betreibt, dafür vom Staate mit einer Erwerb- und Einkommensteuer, überdies von der Gemeinde mit einer Umlage belegt werden würde, im übrigen aber, wenn er das bisher herrenlose Terrain — Gletscher und Berge — nach den Grundsätzen des Privatrechtes erwirbt nnd in Besitz genommen hat, einer besonderen Coneession nicht bedarf. Dr. Schiestl vermeint am Schluffe seiner Abhandlung über die Gletschcr-Eigenthumsfrage, daß von den drei Alternativen: ob die Gletscher als Eigenthum des Staates, der Gemeinde oder — niemandes zu betrachten seien, die letzte die richtige, dem Geiste und Wortlaute der österreichischen Gesetze entsprechende sei. Dr. Schiestl gab durch Behandlung dieser Frage Anlaß, daß Gletscher, die den Naturfreunden so reichlichen Stoff zn Untersuchungen bieten, auch dem Juristen lohnendes Materiale zu rechtswissenschaftlichen Untersnchnngen, Befunden und Gutachten liefern dürften. Witterung. Laibach, 2. März. Anhaltend trübe, schwacher SSW. Wärme: morgens 7 Uhr -I- 84°, nachmittags 2 Uhr -j- 10 2" 6. (1877 — 0 4°; 1876 -j- 8 0° 0.) Barometer 737 97 mw. Das gestrige Tagesmittel der Wärme -s- 6 6", um 5 0° über dem Normale. Wiener Börse vom 1. März. Akki«m«in» s-kuk-I. Geld Ware 6150 6160 Silberrente 66 — 73 10 66 lo 73-L5 314 — 110 50 118 50 Staat»lose, I8SS. . . „ 1851. . . „ 1860. . . „ l8kvk5tel) „ 1801. . . 318— 110 — 118- Lruml«i,lkastung»- Gbligationea. Galizien Siebenbürgen . . -Temeser Banat . . . 85 — 75 25 77 — 77 25 85 50 75-75 77 5t 77 75 Anäer« üffenlli^e Ankes,«». Donau-Rcgul.» Lose . Ung. Präniienanlehen Wiener Anlchen . . . 102 75 74 25 84 — K'0-2l. 74 50 84-50 Aetien v. Aanlicn. Kreditanstalt f.H.u.G. S«con>pte-Äes., ».ö. . 225 7Ü 783 — 226 -785 — Aetien ». z.K-i!udwigb,i.L. Liest. Nordloest-Bah» Siebenbürger Bahn . Staatrbahn, I. Em. . Südbahn k » Perz. »5 „ . . Privatkos,. Kreditanstalt.......... Nudols»stiftu»g. . . . Devisen. London H«I>Isort«n. Geld 1V« 75 lll-SV -Sv SU 7«— UI8 50 106 50 89 75 S8 V5 5» SS-IV0 — «7 50 wl,'5« SS--64 65 155' IN-50 95 50 159 7? 13 50 119-75 Dukaten...............s 64 20 Franc-.............9 58 100 d. Reichsmark . .>59 l.-5 Silber................>106 40 Ware 107 25 115— 257 — 74-25 109— 107 — 90 — 98 60 95 50 93 50 106 50 8.75 102 — 8-«25 6425 >55 50 N2 -:«5 75 1> 0 25 14 — 5 66 9 59 -9 10 >06 60 Telegrafischer Kursbericht am 2. März. Papier-Rente 62 —. — Silber-Rente 6610. — Gold-Rente 73 80. — 1860er Staats-Anlehen 109.75. — Bank-aetien 790.— Kreditactien 227 75. — London 119 70.— Silber 106 50. — K. k Münzdukaten 5 64. — 20-Francs-Stücke 9 56. — 100 Reichsmark 58 95. mit solchem Erfolge, daß der alte George ebenfalls Fersengeld gab. „Wir müssen aus der Klemme heraus, Nina", sagte er, „denn da rennt der Gouverneur und brüllt nach den Wärtern, und sie werden iin Augenblick hier sein. Hören Sie doch!» „Der Bär ist los! Der Bär ist los! Nehmt Euch in acht! Das wollen wir eben auch thun, mein Mer!" Und sie krochen, ohne Zeit zu verlieren, aus ihrem unbehaglichen Versteck hervor. Dann eilten sie in entgegengesetzter Richtung fort, erstiegen die Terrasse und gingen dann gesetzten Schrittes auf ihre Pferde zu. Auf ihrem Wege begegneten sie einer Anzahl von Wärtern, welche mit Sensen und Heugabeln bewaffnet waren und nach der Bärenhöhle zueilten. Als sie bei der Polizeikaserne vorüberkamen, sahen sie eine Abtheiluna rasch unter die Waffen treten, zu dem Zwecke, den armen Meister Petz zu erschießen. Doch von Mr. Villiers und George, dem altern, sahen sie nichts mehr und hielten sich damit nicht auf, nach ihnen zu fragen. „Liebe Tante," sagte Nina einige Tage nach diesen Ereignissen, „ich liebe George Fitzgerald." „Potz Wetter! Ist das Mädchen toll?" rief Mr. Villiers. „Liebe in einer Hütte, in der That!" „Sie werden uns ein Einkommen geben, Tante, denn Sie sind eine liebe, gute und freundliche Tante", rief Nina schmeichelnd aus. „Das werde ich nicht thun, nicht einen Penny werde ich geben." „Wie Tante, auch dann nicht, wenn ich es dem Bären im zoologischen Garten sage?" sagte Nina schelmisch. Mr. Villiers wechselte die Farbe und verließ rasch das Zimmer. Am nämlichen Tage promenierten George sen. und George jun. Arm in Arm durch Kit-dare-Street. „Sir", sa^e der jüngere der genannten Herren, „ich werde meine Con „Den Teufel wir ine heiraten. t du", rief der alte George stehen bleibend. „Du wirst entweder Mrs. Mustard oder niemanden heiraten." „Wissen Sie", sagte der Sohn in entschiedenem Tone, „wenn Sie die Partie nicht billigen, so werde ich beim Bären im zoologischen Garten Klage führen." Der alte George starrte entsetzt auf seinen Sohn. Dann schoß er fort in seinen Klub, mit einer Schnelligkeit, die für sein Alter erstaunlich war. Da gab es noch einiges Hinundherreden, einiges Ueberlegeu zwischen Fitzgerald und Tante Villiers, einige Verhandlungen mit Advokaten re. — doch sie endeten mit der Heirat der Geschwisterkinder, welche sich ans ein ihnen bewilligtes Einkommen hin nach Indien begaben. Doch auch aus dem Vater und der Tante wurde bald darauf ein Paar — sehr zur Erheiterung ihrer Freunde. „Und," wie George jun. von Ostindien aus schrieb, „wenn der Bär nicht ebenfalls zu ihrer Verbindung lächelte, so hätte er doch ein Recht dazu gehabt." Worauf der alte George erwiderte, daß er in seinem Eheleben weniger vom Bären gefunden, als er erwartet hatte. Und er ist in der That diesem Thiere sehr zu Dank verpflichtet. Der „Figaro" schreibt: „Man legt sich oft die Frage vor, wie die armen Kutscher bei Regen, Schnee, Frost und Wind, bei Tag und bei Nacht ungestraft allen Unbilden der Witterung trotzen rönnen? Man ist versucht zu glauben, das; dieselben eine ganz eigene Constitution besitze», welche sie gegen alle und 'jede Zufälle dieser Art schützt. Und doch ist dies nicht der Fall; ganz im Gegentheil kommen bei keinem Gewerbe Krankheitszustcinde wie Bronchitis, Katarrhe, Erkältungen oder andere Affectionen des Halses und der Lunge häufiger vor. als gerade bei diesen,. Um sich davon zu überzeugen, genügt cs, einige Stunden in der Guyot'schen Apotheke zu-zubriugcu, welche sich aus der Fabrikation der Theerkap-seln eine Spezialität gemacht hat. Es ist interessant, die Menge der leeren Wagen zu beobachte», welche vor dieser Apotheke aiihalten und deren Führer sich mit dem ihnen so nützlichen Medikamente versehen. In der That ersetzen die Guyot'schen Theerkapseln mit Vorthcil alle Arte» Tisa»e», Pastillen und Mixturen, welche von niemandcm, der nicht frei überfeine Zeit verfügt, genommen werden können. Ein anderer und nicht minder wichtiger Northeil, den dies Medikament besitzt, ist seine Billigkeit. Wenn man bedenkt, dab jeder Flacon tiO Kapseln enthält und daß die gewöhnliche Dosis in 2 bis 3 Kapseln bei jeder Mahlzeit besteht, so wird man begreiflich finden, daß die ganze Kur aus nicht höher als circa 25 Cent. (10 bis 20 Kreuzerj täglich zu stehen kommt. Es ist evident, daß die Billigkeit deS Preises nicht weniger als die Vorzüglichkeit des Mittels zu seiner Popularisierung beigetragen hat. Angekommene Fremde am I. März. Hotel Stadt Wien. Eckstein und Oser, Kflte., Wien. — Baier, Kfm., Graz^ — Rauzingcr, Fabrikant, Gottschee. — Loos, Agent, Triest. Hotel Elefant. Fleischman», Ingenieur, Budapest. — Dr. Crobath, Advokat; Trüger, Kuback, Reisende, und Friedmann, Kfm., Wien. — Reinhofer und Stimpfl, Sagor. — Mluiar, Gerichtskanzlist, Pettau. — Baitz, Hdlsm., sammt Gemalin, Niederdors. Verstorbene. Den 28. Februar. Anton Aubel, Knecht, 28 I., Zivilspital, Lungentuberkulose. Den 1 März. Helena Mcrvar, Hansmeistersgattin, 56 I., Seminargassc Nr. 4, Lungentuberkulose. — Maria Ziller, Jnstitutsarmc, 82 I, Petersstraße Nr. 75, Marasmus. Marktbericht von L. Jacobius L Söhne, Berlin-Hamburg. Hamburg, 22. Februar 1878. Die festere Tendenz, welche anfangs der Woche fowol im Tcrminhandel als im Effectivgefchäft vorherrschend war, wich gegen Schluß einer merklichen Ermattung, welche bei überaus schwachem Geschäft den Terminspreis für Weizen um 2 Dirk, für Roggen ukn 1'/, Mrk. drückte. Weizen war an heutiger Börse in feiner Ware gnt zu lassen und fest. Gerste nur in seiner Ware beachtet. Roggen und Hafer flau. Einfuhr vom 15. bis 21.: Weizen 13,378 S. 1463 Ztr.; Roggen 2187 S.; Gerste 1556 S. 20,600 Ztr; Hafer 3904 S ; Erbsen 1274 S- 112 Ztr.; Bohnen 178 S.; Mais 3152 S. (davon 1192 S. Amerika); Malz 1050 E.; Wicken 184 S.; Buchweizen 231 S.; Eier nach Berlin 442 Faß 52 Kisten, nach Hamburg 119 Faß 506 Kisten. Butter: Für feinste Mecklenburger und Holsteiner Ware zeigt sich anhaltend gute Frage ü Mrk. 142 bis Mrk. 145. In Mittelsortm ist das Geschäft nach wie vor leblos, und auch für alte ungarische, galizifche und dergleichen Sorten hat die Nachfrage L Mrk. 52 bis Mrk. 55 wesentlich abgenommen. Weizen: Oesterreichischer, russischer und rumänischer Mrk. 205 bis 245, polnischer Dirk. 230 bis 260. Roggen: Rigaer und Petersburger Mrk. 146 bis 154, Galatz, Odessa, Nikolajess Mrk. 150 bis 156. G er st e: Oberländer, rumänische und galizische Mrk. 130 bis 165, schlesische, ungarische, böhmische und mährische Mrk. 170 bis 205, seine Mrk. 210 bis 230. Hafer: Russischer Mrk. 140 bis 160, böhmischer Mrk. 170 bis 186. Bohuen: Kleine weiße Mrk. 10 50 bis 11 50, größere bis Mrk. 15 per 50 Kilo, Pferdebohnen Mrk. 165 per 100 Kilo. Erbsen: Futtererbsen Mrk. 160 bis 165, Kocherbsen Mrk. 210 bis 230. Mais: Rumänischer Mrk. 154. Kleesaat (per 50 Kilo Brutto incl. Sack): Weiß Mrk. 50 bis 70, hochsein Mrk. 75 bis 85; roth Mrk. 40 bis 52, hochfein gefragt Mrk. 55 bis 60. Alsike: Mrk. 70 bis 110. Mutterkorn: Mrk. 80 bis 85 per 50 Kilo. Kanthariden; Mrk. 475 bis 500 Pr. 50 Kilo. Petroleum: Mrk. 10 90 pr. 50 Kilo incl. Faß SpirituS: Rectif. Kartoffelspiritus pr. 100 Liter Mrk. 44 bis 48; rectif. Rübenspiritus » 100 Perz. Mrk. 43 bis 46. Telegramme. Wien, 1. März. Die „Politische Korrespondenz" meldet ans Sernjevo, daß eine Deputation nmhainedanischer Begs und bosnischer Katholiken nach Wien abgereist sei. — Rußland verlangt, daß Montenegro bei Wischegrad an Serbien angrenze. Der Abbruch der türkisch-montenegrinischen Verhandlungen wegen der Demarkationslinie ist wahrscheinlich. Berlin, l. März. Die Verhandlungen betreffs des Handelsvertrages mit Oesterreich sollen Anfangs April wieder ausgenommen werden. London, 1. März. Im Oberhanse sagte Derby, er glaube, der Friede werde morgen unterzeichnet werden; er hoffe, das Gerücht, Rußland verzichte auf die Abtretung der türkischen Flotte, werde sich bewahrheiten. »L L o «t- k- .2.-- LO L L. Ls 2-« « N - L L"« «2 d?! -sZ S ZK " » * ZZ .L -O —- W kin Kienes ki'eigmsr R ja, ein im Buchhandel aewih Sensation erregender Fall ist es, wenn ein Buch 100 Auflagen erlebt, dem, einen so großartigen Ersolg kann nur ein Werk erzielen, welche» sich in g«»> angerordeatlicher Mise die Aunsl de» Publikum» erworben hat. — Da« berühmt« populär.mrdicinische Werk: „vr. «rs?» Rat«Heilmethode" erschien in > und liegt darin allein schon der beste «ewel» für die Gediegenheit seine» Inhalt». Dies« reich illngrirte, vollständig umgearbeitete Nub«l<»u»»ad« kann mit Recht allen Kranken, welche bewitzrte Heilmittel zur Beseitigung ihrer Leiden anwenden wollen, dringend zur Durchsicht empfohlen werden. Die darin ab> gedruckten Original-Attest« beweisen die »a>er»rdeut-Uchm -r»ll»l« in e»i»,i,. Herr en-Wäsche, eigenes Erzeugnis, sol-desie Arbeit, bester Stoff und zu möglichst billigem Preile empfiehlt k. I. UkMÄNN, Hauptplatz Nr. 17. Au» wird Wüstbe genau nach Maß und Wunsch an-gefertigt und nur beilvassende Hemden verabsolgt (23> 19 H. 7. ?i§eker, UdreL. « von 20 Kr. dis ü. 1 50. Gedenktafel über die am 6. März 187 8 stattfindenden Li-citationen. 3. Feilb., Mlinar'sche Real., Staravas, BG. Jdria. — — 3. Feilb., Cuk'sche Real., Lome, BG Jdria. — 2. Feilb., Osolnik'sche Real, Seidendorf, BG. Rudolfswerth. — 2. Feilb., Aasperlin'fche Real., Pozenik, BG. Krainburg. — 2. Feilb., Simonit'sche Real., Korita, BG.Jdria. — 2. Flb., Malaverh'sche Real., Schönbrunn, BG. Oberlaibach. — 2. Feilb., Äbenik'sche Real., Adelsberg, BG. Adelsberg. —2. Feilb., Furlan'sche Real., Werd, BG. Oberlaibach. — 2. Feilb., Kamensek'sche Real., Schwarzenberg, BG. Jdria. — 2. Feilb., Kobi'sche Real., Stein, BG. Oberlaibach. — 2. Feilb., Mihelii'sche Real., Prezrenje, BG. Radmanus-dorf. — I. Feilb., Koren'sche Real., Nadlesk, BG. Laas. — Reaff. 2. Feilb., Stradjot-sche Real., Unterkoschana, BG. Adelsberg. — Reass. 3. Feilb., Marn'sche Real., Sneberje, BG. Laibach. — Relic. Mehle-scher Real., St.Georgen, BG. Laibach. — Reass. 3. Feilb., Derglin'sche Real., Lamsche, BG. Laibach. — 3. Feilb-, Zalar'sche Real., Zapotok, BG. Laibach. — 1-, Feilb., Dragan'sche Real., Cesence, BG. Nassensuß. — I. Feilb., Bergles'sche Real., Reptsche, BG. Laibach. — Reass. Ister Feilb., Zdravje'sche Real, Kremenca, BG. Laibach. — — I.Flb., Hokevar'sche Real., Piauzbüchl, BG. Laibach.— 2. Feilb., Zakcl'sche Real., Godovik, BG. Jdria. Hnnderttaufende von Menschen verdanke» ibr schönes Haar dem einzig und allein existierende» sichersten und besten Es gibt nichts besseres zur Erhaltung ««d Beförderung de» Wachsthums al» die in allen Welttheilen so bekannt ^ und berühmt gewordene, von medir. Autoritäten geprüfte, mit den glänzendsten und wunderwirkendsten «kr-folgen gekröute, von Sr. k. k. apoft. Majestät dem Kaiser Ara», Josef l.! von Oesterreich, König von Ungarn der Kopfhaare und Böhme» Ik. rc., mit einem k. k. auSschl. Privilegium für de« ganze» Umsang der k. k. österr. Staate» und der gesammten ungarische» Kr»»-lä»der mit Patent dom I« November Zahl IL8I0-1»»», a»Sgezeich»ete NMa-Krilllskl-Pomadk, wo bei regelmäßigem Gebrauche selbst die kahlste» Stelle» de« Hauptes vvllhaarig werden; gra»e und r»the Haare bekommen eine «unkle Harde; sie stärkt den Haarbode« aus eine wunderbare weise, beseitigt jede Art von Sol»>i»i»«oI>Ua»»U binnen wenige» Tagen vollständig, verhütet da» «»Ssolle» in kürzester Zeit gänzlich und haare dem Haare einen natürliche» für immer, Glanz, diese» und bewahrt e» »»r dem Ergraue» bi» in da» höchste Alter. Durch ihren höchst angenehmen Geruch und die prachtvolle Ausstattung bildet sie überdie« eine Zierde für den feinsten Toilettetisch. - PreI « eine« Tiegel« sammt Gebrauchtanweisung in sieben Sprache» , st. S° kr. M.. Fabrik und Haupt-Lentral-BersendungSdepot en gro, L vn ösl»» bei (580) 20-15 ClLI'R Parfumeur und Inhaber mehrerer k. k. 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Im Namen des Vereins sieht sich der Feuerwehr-Ausschuß veranlaßt, für diesen humanen Zug den nütwir-keuden Thcatcrgcsellschaftsmitglicdern sür ihre Opferwilligkeit und den sämmtlichen hiebei betheiligten Spendern, insbesondere jenen vom Markte Reisniz, da dieselben zu diesem Zwecke eine zwei Stunden weite Reise unternommen haben, hiemit den verbindlichsten Dank auszusprechen. Gottschee am 27. Februar 1878. (105) Der Feuerwehr-Ausschuß. Karl Z. Buch- und Papierhandlung, Katüaaspsatz 2l nnit Unter äer Tranlfiiie 4. Reich sortiertes Lager von Bureau- und Comptoir-Requisiten, Papier, Schreib- und Zeichnungsmatcrialicu. Das Neueste in Papicrconfection, elegante Monogramme ans Briefpapieren nnd Couverts. Annahme von Bestellungen auf Vifitkarten.______________________<106) 1 Personen aller Stände, welche sich besonders für dieses Jahr ein reichliches ohne jede Auslage sichern wollen, mögen sich brieflich melden. Die Briese übernimmt ans Gefälligkeit unter „Nebeneinkommen" die Exped. der „Tagespost", Graz. (107) 3-1 Präuschers Museum. Morgen den 3. d. M. unwiderruflich letzter Tag. Eintritt 10 kr. (108) Ganz silberne sowie feuerversilberte antike Gürtel sind in großer Auswahl zu haben bei V. Petersstraße 5. (100) 2 2 Das 120 Seiten starke Luch: nnd Rheumatismus, eine leicht verständliche, vielfach bewahrte Anleitung . zur Selbstbehandlung dieser schmerzhaften Leiden, wird gegen Einsendung von 20 kr. ö. W. in Briefmarken ! franco versandt von Richters Berlagsanstalt in ! Leipzig. — Die bcigedruckten Atteste beweisen die > anßerordentlichcnHeiler folge der darin empfohlenen Kur. >7) 10—7 Theater. Heute (gerader Tag): Zum sicbentenmale: Die Porträt dame. Komische Operette in 3 Acten von Max Wolf. Aus Tkplih. Oefsentlicher Dank. Herrn Franz Wilhelm, Apotheker in Rennkirchen bei Wien. Seit dem Jahre 1866 infolge erlittener bedeutender Verstümmelung meist zur fitzenden Lebensweise angewiesen, hatte ich namentlich wahrend der rauhen Jahreszeit an dem Grundübel und allgemein an den Folgeübeln viel zn leiden. Der Wilhelms antiarthritische antirheumatische Blutrciuigniigs-Thee des Herrn Franz Wilhelm, Apotheker in Nennkirchen bei Wien, hat mir noch stets die heftigsten rheumatischen Schmerzen und Gliederreißen gelindert und nach anhaltendem Theetrinkcn ganz behoben. Bon Appetitlosigkeit, Harn- und Vcrdauungsbeschwerden, Äopf-chmerzen, Sodbrennen, Melancholie, ja selbst einem bösartigen Ansschlage sühle ich mich seit dem Gebrauche dieses unübertrefflichen Thees ganz befreit. Ich fühle mich daher verpflichtet, dem Herrn Franz Wilhelm sür diese namhafte Erleichterung meines sonst traurigen Loses, welche mir sein Wilhelms antiarthritischer antirheumatischer Blutreinigungs-Thee stets verschafft, hiemit herzlichst zn danken und jedem Leidens-genossen bestens zu empfehlen. >587) 5-2 8. k. k. Jnvalid-FeldiMel. Allein STLi.1: erzeugt von Apotheker in Neunkirchen. Ein Packet, in acht Gabe» getheilt, nach Vorschrift des Arztes bereitet, fammt Gebrauchsanweisung in diversen Sprachen 1 Gulden, separat für Stempel und Packung 10 kr. Man sichere sich vor dein Ankauf von Fälschungen und wolls ffcts „»illielins antiarthritifchen antirheumatischen Blntreinigungsthee" verlangen, da die blos unter der Bezeichnung antiarthritischer antirheumatischer Blntreinignngs-thee austauchenden Erzeugnisse nur Nachahmungen sind, vor deren Ankauf ich stets warne. Zur Bequemlichkeit des P. T. Publikums ist der echte Wilhelms anti-arthrittsche antirhenmattsche Blntreiniguugsthee auch zu haben Adelsberg: Jos. Kupferschmidt, Apotheker; Agram: Sig. Mittlbach, Apo' theker; Borgo: Gins. Bettanini, Apotheker; Bruck a. d. Mur: Albert Langer, Apotheker; Bozen: Franz Waldmüller, Apotheker; Bruneck: I. G. Mahl; Bello-vür: Rnd. Swoboda, Apotheker; Br ixen: Leonhard Stand, Apotheker; Bleiberg: Joh. Neusser, Apotheker; Cilli: Baumbach'sche Apotheke und Franz Ranscher; Cor-mons: Hermes Codolini, Apotheker; Cortina: A. Cambrnzzi; Dentsch-Landsberg: Müllers Erben; Essegg: I. C. v. Dienes. Apotheker, und Joses Gobetzki, Apotheker; Fürstenfeld: A. Schröckenfux, Apotheker; Frohnleiten: B. Blnmauer; Friesach: O. Rnßhcim, Apotheker, und A. Aichinger, Apotheker; Feldbach: Josef König, Apotheker; Gvrz: A. Franzoni, Apotheker; Graz: I. Purg-leitner, Apotheker; Guttaring: S. Vatterl; GrubiZnopolic: Josef Malich; GoSpic: Valentin Vouk, Apotheker; Grafendorf: Josef Kaiser; Herniagor: Jos. M. Richter, Apotheker; Hall (Tirol) : Leop. v. Aichinger, Apotheker; Juden-bnrg: F. Senekowitsch; Jnnichen: I. Stapf, Apotheker; Imst: Wilhelm Deutsch, Apotheker; Jvanic: Ed. Tollovic, Apotheker; Karlstadt: A. E.Katkic, Apotheker, und I. Benic; Klagen fürt: Karl Elemeutschitsch: Kindsberg: I. KariE; Kapfenberg: Turner; Knittelseld: Wilhelm Vischner; Krainburg: Karl Tchannig, Apotheker; Lienz: Franz v. Erlach, Apotheker; Leoben: Joh. Pe-serschy, Apotheker; Marburg: Alois Quaudest; Möttling: F. Wacha, Apotheker; Mürzzuschlag: Johann Danzer, Apotheker; Mur au: Joh. Steyrer; Mitrowitz: A. Kerstonovich; Mals: Ludwig Pöll, Apotheker; Neumarkt (Steiermark): Karl Malh, Apotheker; Otokae: Edo Tomaj, Apotheker; Praßberg: Job. Tribut; Pettau: C Girod, Apotheker; Peterwardcin: L. C. Junginger; Rndolsswerth: Dom. Rizroli, Apotheker; Rottenmann: Franz X. Illing, Apoth.; Roveredo: RichardThales, Apoth.; Radkersburg: Cäsar E. Audrien, Apoth.; Samobor: F. Schwarz, Apoth.; Sebenico: Peter Veros, Apoth.; Straß-bürg: I V. Corton; St. Veit: Julian Rippert: Stainz: Valentin Tiniouschek, Apoth.; Semlin: D Joannovics Sohn; Spalato: Venatio v. Grazio, Apotheker; Schlanders: B. Würstl, Apoth.; Triest: Jak. Seravallo, Apoth.; Trient: Ant. Santoni; Tarvis: Engen Eberlin, Apoth.; Villach: Math. Fürst; Vnkovar: A. Kraiesowits, Apoth.; Vinkovee: Fried. Herzig, Apoth.; Warasdin: Dr. A. Halter. Apotheker; Windischgraz: Jos. Kalligaritsch, Apotheker, nnd G. Kordik, Apotyckcr, Windisch-Feistriz: Adam v. Gntkowski, Apotheker; Zengg: Jos. Accnrti, Apoth.; Zara.^ V. Androvic, Apoth.; Zlatar: Joh N. Pospisil, Apoth. Unalyiisch-chemisches Laboratorium des Direktor Ar. Theobald Werner, Inhaber des polytechnischen Institutes, vereideter Khemiker zu Wreslan. B. G. IX., kol. 21. Ausgehend von der Thatsache, daß durch eine genaue und gewissenhasie chemische Untersuchung dem Publikum gegenüber am ehesten und sichersten eine genügende nnd sichere Garantie sür die Güte, Vorzüglichkeit und Unschädlichkeit, sowie Preiswürdigkeit eines aus organischen Stoffen znsaiiimengcsetztcn Fabrikates geboten werde, übersandte mir Herr Apvthekcnbcsitzer Franz Wilhelm zn Nenn-kirchen in Niedcrösterreich Proben des von ihm ersnndenen und nach ärztlicher Vorschrift bereiteten, unter dem Namen Wilhelms LchnecbergS Kräuter Allop in mit feinem Petschafte verschlossener Flasche zur chemischen Untersuchung, mit dem Wunsche, dieses sein Fabrikat genau zn prüfen uud mich über den Befund meiner Untersuchungen unparteiisch als Sachverständiger gutachtlich auszusprechen. Infolge dieser Aufforderung habe ich oben näher bezeichneten Saft persönlich, sowol qualitativ wie quantitativ, untersucht nnd bin aus Grund der erlangten Resultate berechtigt, nachstehendes Uriheil der Wahrheit gemäß abzngeben: Der Wilhelms Lchnecbergs Kräuter-Mop ist die ans knustgerechte Weise bereitete Extraction schlciinführender, die Athinungsorgane stärkender, daher katarrhalische Leiden jeder Art lindernder Vegetabilien. Diese Extraction ist auf rationelle Weife bereitet und zeugt von der Fachkenntnis des Herrn Fabrikanten, wofür auch schon der Name nnd der Stand desselben bürgt. Ein großer Theil der zur Verwendung gebrachten Vegetabilien ist der oben erwähnten heilsamen Wirkung wegen ! auf den menschlichen Organismus schon längst in der Wissenschaft bekannt und! vielfach als kräftiges Mittel in der praktische» Medizin in Anwendung gebrachte worden. Die erwähnten Extractionen der Vegetabilien sind mit bestem Rohrzucker versetzt, und hat cs der Herr Fabrikant verstanden, diesem seinem Fabrikat einen durchaus linden, angenehmen, aber nicht weichlichen Geschmack durch passende Zusätze zu verleihen. Ich kann daher aus vollster Ueberzengnng, gestützt aus die gewonnenen Re-sultate, diesen Wilhelms Tchneebcrns Kräuter Mop als ein vorzügliches Mittel gegen Brust-, Lungen- und Athmnngsleiden empfehlen und erwähne noch ausdrücklich, daß der dafür geforderte Preis dem Werthe desselben vollkommen entspricht. Es sei noch erwähnt, daß Herr Franz Wilhelm, Apotheker in Nennkirchen, der alleinige Erzeuger des echten Schneebergs Kränter-Allop ist, welcher Artikel seit dem Jahre 1876 unter der Bezeichnung Wilhelms Lchneebergs Kräuter-, Mop nur von Herrn Franz Wilhelm, Apotheker in Nennkirchen, versendet wird. Brcslau, im Mai 1877. (593) 3—2 ! I Der Direktor des analytisch-chemischen Laboratoriums und polytechnischen Institutes (K. s.) Tr. Theobald Werner, ______________vereideter Chemiker. Eine Originalflasche H. 1-SS österr. Währ, zu beziehen beim alleinigen! Erzeuger franr H/iltivlm, Apotheker in Lciinkirchen, «icder-Gejlcrrcich, und bei nachstehenden Firmen: ii» U »88»ilL; Adelsb erg: I. A. Kupferschmidt, Apotheker; Agram: Sig. Mittlbach, Apotheker; > Bozen: F. Waldmüller, Apotheker; Borgo: Jos. Bettanini, Apotheker; Brnneck: I. G. Mahl; Brixen: Leonhard Staub, Apotheker; Cilli: Baumbach'sche Apotheke und F. Rauscher; Essegg: I. C. v. Dienes, Apotheker; Frohnleiten: Vin-cenz Blnmauer; Friesach: Ant. Aichinger, Apotheker; Feldbach: Jos. König,! Apotheker; Gospic: Valentin Vouk, Apotheker; Glina: Ant. Hanlik, Apotheker;! Görz: A. Franzoni, Apotheker; Graz: Wend. Trnkoczy, Apotheker: Hall, Tirol: Leop. v. Aichinger, Apotheker; Innsbruck: Franz Winkler, Apotheker; Jnnichen: ! I. Stapf, Apotheker; Jvanic: Ed. Polovic, Apotheker; Jaska: Alex. Herzic, ' Apotheker; Klagenfurt: Karl Elemeutschitsch; Karlstadt: A. E. Katkic, Apo ! theker; Kopreinitz: Max Werli, Apotheker; Krainburg: Karl Tchannig, Apotheker; Knittelseld: Wilh. Vischner; Kindberg: I. S. KariiM; Lienz: Franz! v. Erlach, Apotheker; Marburg: Alois Quandest; Meran: Wilhelm v. Peru-Werth, Apotheker; Mals: Lndw. Pöll, Apotheker; Mnran: Joh. Steyrer; Pettau: I C. Girod, Apotheker; Möttling: F. Wacha, Apotheker; Peterwardei n: R I Deodatto's Erben; Radkersburg: Cäsar E. Andrien, Apotheker; Roveredo:!! Richard Thales. Apotheker; Rndolsswerth: Dom. Mzzoli, Apotheker; Tarvis:! Eugen Eberlin, Apotheker; Triest: E. Zanetti, Apotheker; Villach: Ferd. Lcholz,' Apotheker; Vukovar; A. Kraiesovics, Apotheker; Viukovee: Friedrich Herzig, Apotheker; Warasdin: Dr. A. Halter, Apotheker; Windischgraz: G. Kordik, ^ Apotheker; Zara: V. Androvic, Apotheker. Das P. T. Publikum wolle stets speziell Wilhelms Tchneebergs! Kränter-Allop verlangen, da dieser nnr von mir echt erzengt wird und da die nuter der Bezeichnung „Julius Bittners Lchneebergs Kränter-Allop' vorkommcnden Fabrikate «»würdige Nachbildungen sind, vor denen ich besonders warne. Druck von Jg. v. Kleinmayr L^F c d.^BIa m berg. Verleger: Ottomar Bamberg. Mir die Redaetion verantwortlich: Franz Müller.