t»R Sonntag, den 8. HktoSer I87t. X. Jahrga«G. Die „Marburgtr Zeituna" erscheint jeden Sonntag, Mittw^ und Areitag. Preise für Marburg: ganzjährig 6 st., halbjährig L fl.. vierteljährig 1 fl. 60 kr: für Sustellunz ln< Hanö monatlich 10 kr. — mit Postv»»sendung: ganzjährig 3 fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig S fl. Jnsertionsgebühr 6 kr. pr. Zeile. Me Weinbanschute in Warbmg. Malburg, 7. Ottober. Lo Ware denn die Errichtung der Weinbau« schule gesichert und einem liingstgehegten Wunsche der Marburger. einer dringenden Forderung des Unterlandes entsprochen. Als 186b die Marburger Ausstellung die kühnsten Erwartungen übertroffen, war eine der ivirksamsten ttolgen der nkugeweckte Eifer unscrer landwirthschastlichen Filiale. Damals gab eS jeden Monat eine Sitzung mit ltbhasttr Verhandlung; damals erwarb sich die gilitile den Ruhm, dle emsigste deS ganzen Lanbcö zu seiaz damals wurde vou einem Mitglied derselben Aerrn Dr. Mulls) der Beschluß angeregt, eine Rebenschule der Filiale zu errlchttn und berech« tigteu die Zeichnuygen der Mitglieder, namentlich jener aus der Stadt zu großer Hoffnung. Als 18ö6 der Landtag den landwirthschast» lichen Unterricht neu ordnen wollte, trat das ge» nannte Mitglied der hiesigen Filiale mit zwei Aussülzen in der „TageSposl" vor die Vesscnt-lichkeit. entwarf liea Plan, den Ackerbau vom Weinbau zu trennen und für letzteren eine Schule in Marburg zu gründen und entwick.lte seither unter allen Förderern der Sache die meiste Thä> tigkeit. Bom damaligen Schriftführer der Filiale (Herrn Friedrich Brandstetter) ward zuerst aus jene Liegenschaft aufmerksam gemacht, die nach dem Vefchluffe des Landtages für die Minbau« schule augetauft werden soll. Der erwühute Plan wurde freudig begrüßt; die hiesige Filiale und sämmtliche Filialen des Unterlandes, »vrlche ein Jntercsse daran hatten — der Ausschuß der Marbutger Äezirtsvertretuug ^ die Vezirtsveltretungln des Unterlandes — die Vemeindeverlretung und die Bürgrrschast der Stadt Marburg — Wählervcrsammlutigeu — Aachmünner und Landtagsaligeordnete (die Her« ren: Baron Bado. Dr. Zuchriftan. Gras Kottu-liveti, Planklnsteilter, Aloi» von Feyrer, Alois vou Kriehuber . . . .) ertlärten sich zu Gunften des Borschlages, für welchen auch der Landes-ausschuß und endlich der Landtag sich aussprachen nud gebührt schließlich der wärmste Dank der Stadt und des Untetlandes jenen Abgcokdneteu, welche den Landtag zur Erledigung der Frage drängten und namentlich, wie der Vertreter Mar burgs (Herr Karl Reuter) in der entscheidenden Sitzung für den Antrag das Wort ergrissen und stimmten. Marburg elhält durch diese Schule einen stattlichen Lau in der nächsten Rahe u!»d getvinnt die Landschaft durch die nenen Anlage an Schönheit. Marburg erhalt durch diese Schule eine Anstalt, tvelche die Gcmeindtkasse nicht btlastet, tvie es z. B. mit dem Kadettknstist, mit dem Bisthum, mit der Ober-Realschule dir Fall gewesen. Wirthschastltchen Vorthell bringen der Stadt die Ausgaben des Direktors, der Lehrer, der Zöglinge, der Verkehr der Eltern mit diesen, der Besuch von Seiten tvißl>tgieriger Fremder, der Besuch von Küusern und Nathbedürstigen. Geschastlich nützt nnS die Schule auch dadurch, daß ihr Ruf allein schon den Preis d,r hiesigen Weine steigert, wie er's z. B. in Klosterneuburg gethan. DaS wissenschaftliche Lcben überhaupt und die Fachwissenschaft insbesondere geivinnt durch diese Schule und wird die Lehre vom Weinbau im praktischen Betriebe der städtischen und der landlichen Besitzer ihren wohlthatigsten Einfluß üben: die altgeschichtliche und sprichwörtliche Borliebe der Marbiirger für Weingärten und die hohe BildungSsähigteit der Zöglinge bürgen uns dafür. Die günstigen Verhältnisse deS Bodens mit seinen sechzigtausend Joch Rebengrund — die Lage mitten im prächtigsten Weinhügellande der Welt — die Lage an der Kreuzmig der Eisen-t»ahnen von der ReichShaüptstadt nath dem adria-tischen Meere, von Ungarn und Kroatien nach dem Westen, den unS die Fortsetzung deS Schie» nenweges durch Kärnten und Tirol bis in die Schweiz hinein vollends erschließt . . . Alles. Alles verheißt eine schöne Zukunft für den wichtigsten Zweig der untersteirischen Boltswirth-schaft. Möge sie blühen und gedeihen die Spenderin dieser Hoffnung, die Bringerin dieses Glückes -die Weinbauschule in Marburg. Zur Geschichte des Hages. Die Regierungspartei setzt ihr verfassungswidriges Gebahren fort. Der Landtag von Ober Oesterreich hat nämlich dem Gesetzent» würfe beigestimmt, wonach Abgeordnete, welche ohne Urlaub den Sitzungen fernbleiben oder dem Landtag ihre Mitwirkung versagen, ihrer Stelle verlustig werden. Da zur Aenderuug der Landesordnung drei Biertheile der Mitglieder anwesend sein müssen, diese Zahl aber im vorliegeudeu Falle nicht erreicht wurde, so ist der Beschluß des oberösterreichischen Landtages eine Verletzung der Verfassung. Die D e n ts ch - A m er ika n e r. in Sachen des Rechtes und der Freiheit wohlerfahrne Männer, vernrtheilen einstimmig die Hohenwart'sche Politik uud hat nicht e i n Blatt derselben, nicht cines, auch nur den Versuch getnacht, diese Poli tik zu Verlheidigen. Vermischte Stachrtchte«. (Ein entsetzliches Raturereig-n i ß.) Blätter auS Batavia schildern eine enr sejjliche Raturbegebenheit, die sich auf der im ma layischen Znselmeer, 50 Meilen nordöstlich vou Celebes, gelegenen Insel Tagolanda zugetragen Der dortige, »eit langer Zeit ruhende Bull^an Bnr rang hatte nach einem vorhergegangenen Erdbeben, das an sich schon bedeutende Verwüstungen angerichtet, wieder zu speien angefangen. Sein Aus bluch war ein überaus heftiger. Unter dumpf-rollendem, weithin auf den Nachbartnseln hörba rem Getöse hatten sich mehrere Krater zugleich geöffnet, das Meer lvar plötzlich in die tvildestc Aufregung gerathen und als Folge davon eine tvohl vierzig Elle» hohe Wasserivoge Mll rasender Schnelligkeit herangewälzt gekommen, auf ihrem Weg Menschen, Häuser und Thiere von del Oberfläche der Insel lvegsegend. Aus jedem Krater qualmten ungeheure, von elektrischen Flammen durchleuchttte Rauchsäulen, in deren Umhüllung gliihende Felsstücke ze. hoch in die Luft geschleudert wurden. Um den Berg herum bildeten sich tiefe Erdrisse, nl. deren Slellen häuften sich die ausgeworfenen Lavamasscil zu thurmhohen Hilgrln Auch wurde während dieses KreißenS des Crdin nern ein kleines Eiland aus dem Meer emporgehoben. Bei der Ueberstuthung kamen vierhundertundsechzehn Menschen ums Leben, so daß die Insel jetzt ganz menschenleer ist. (Zur htn zu »virken, dast jede Wirksamkeit in Schule und Kirche den Anj^e-hörigen und Affiliirten des Iesulten'Ordenö v,??-schwffe« werde." A«« der La«dst«be. Inder zehnten Sitzung dtsLandtages wu>de vom Herrn Karl Reuter folgender Antrag einge« bracht: ..Nachdem die Errichtung eines ziveiten Gt-richtshofes für Untersteiermark eine schon von der früheren Regierung anerkannte Rothwendigkeit ist, wolle der hohe Langtag die Errichtung eineS Ge« richtShofeS in Marburg bei der Regieiung dringend befürworten." Unterzeichnet war dieser Antrag ailch noäi von den Herren: Dr. Sernetz, Dr. Woschnjak, Dr. Mnscizlrr, Licbl. Dr. Mich!. Baron Hammer-Purgstall. Scholz, Ol»kr«inzin^er. Baron Rast. Friedriä» Brandstetter, Zschok, Ritter von Carneri. Der Landeshauptmann eröffnete, daß >hm von Herrn Dr. Sernrtz eine Interpellation an die Regierung angemeldet ivorden. betreffend die Bestellung von OrtSschiilräthen fi»r die Borstadt-schulrn in Marburg. Herr Dr. Woschnjak stellte folge»»de Anfrage : „I^hr sür Jahr haben die slovenischen Abgeordneten an die hohe Regierung Bitten und Beschtverden gerichtet, dahingehend. daS Prinzip der Gleichberechtigung zur Dnrchfüiirung zu briir-gen. Diese Bitten blieben erfolglos und die Gleichberechtigung unrein frommer Wunsch. Sollen die Slovenen aber ftleichtn Schritt Hilten mit ihren besser bedachten Nachbarn, so müffcn die UnterrichtSanstalten aus nationaler Grundlage aufgebaut sein. Soll das Volk nicht große Nachtheile erleiden, dann muß in den Aemtern in seiner Sprache amtirt werden. In Böhmen — wo dassllbe Berhältniß herrscht, nur mit dem Unterschiede, daß dort mehr Böhmen als D'Ntsche. ivährend hier mehr Deutsche als Slovenen sind — hat die Regierung ein Na-tionalitätengcsctz zum Schutze beider Nationalitäten vorgelegt, lvonach die Rationaljtäteiiflagcn im Landtage von den nt^tionalen Kurien enljchiedtn iverden. DieS ist nun siir Steiermark nicht ge-schehen, obsälon eine solche Borlage augezeigt ivärr, damit die Llovenen eirdlich in den reellen B sitz d4r den Deutschen bereits g währten Rechte ge-langen. An Erwägung also, daß Steiermark von zwei Nationalitäten bcivohnt ivird. in Ertvägu»g. daß die Gleichberechtmung der Nationalitäten nicht durchgefilhrt ist. in Erwügnng, daß die Regierung sür Böhmen zum Schutze beid.r Nationalitäten tin Ges.tz vorzulegen b sand ^ erlt^ub, ich mir die Anfrage an die Regierung, ob dieselbe geneigt ist. auch dem steieim. Landtage eln bezügliches Gesetz vorzulegen." Der Statthalter versprach, dirse Ansiage der Regierung mitzutheil<» und in eiuer der nächsten Sitznngen zu beantworten. Der Antrag, betresfend die Eriichtuag eines aligemeinen Krankenhauses in Rann, wurde dem ArmenanSschuß überwiesen. Herr Konrad Seidl berichtete im Namen de» Sonderausschuffes über Straßenangelegenheiten uud stellte den Antrag, den Gtsetzeniwuis. betref-send die Biloung einer Konkurrenz für die Her« fteliuug und Erhaltung der Montpreis-Licht n-walder Straße alS BezirkSslraße 2. Klufse zu ge» nehmigen und den LandeSaueschuß zu beaustragui, diesen Ge»:tzrnt«urf der Regierung zur Eewirkung der kaiserlichen Genehmigung erst nach Einl urgen einer bestimmten Erklärnng deS Grasen Blootne. für die Herslellung der Mo»itpieis«Lvalder» Straße noch einen Veitiag von 2500 fl. zi, leisten, zn übergeben.'' Zum Beschuß erhoben wurde d^r Antrag deS Herrn Payrhuber: .Der i^andesausschnß werde beaustragt. den Herrn Grafen Bloome zur BeltragSleislung von 2500 fl. auszufoidern"; die Anilahme deS Gesetzes soll jedoch nicht von dieser Leistnng abhängen. Der Stadlgemtinde Marbnrg ivurven zur ersten Anschaffung d^r Lehrmittel nnd Einrichlung sür die Ober Realschitle 12.000 fl. und als jähr-licher Beitrag 2000 fl. beivilligt. Marbtlrgcr Berichte (DaS A ck - r b a n m i n i st e r i n IN an den Berein zur Förderung deS W e i n v e r f e h r S.) Vom Ministerium deS Ackerbaues ist dein hiesigen Berein zur Förderung des WeinverkehrS solgendeS Schrislstück zugesandt lvorden: ..Die Herren Adolf Eckert und Karl Hora-öek, Lehrer an dem pomologischen Institute zu Troja bei Prag, haben im Frühjahre 187l ein Fachblatt gegründet, welches alS Monatschrift in der deutschen nnd böhmischen Sprache unter dem titel „Pomologische Blätter" und .powogiellv listv" erscheint und den Zweck hat, den Interessen der Pomologie. deS Wein-, Gemüse-, HopfenbaueS und der Kellerivirthfchast zu dienen. Da in Oesterreich noch keine andere lediglich der Pomologie gewidmete Zeitschrift besteht und bei der Unterstützung, welche den Herausgebern dieser Blätter von Seite der patriotisch-ökonorni-si^en lÄ seltschaft in Prag gewährt wird, und bei der-n Verbindung mit dern pomologischen Institute in Troja mitBestimmlheil zu erwarten ist, daß dieses Blatt auch in Zukunft in gleich tutjprechender Weise redigirt werden und den Kreis seiner fachliche« Mittheilungen immer er-iveitern wird, verdient dieses Unternehmen entschieden Berücksichtigung und Weiterverbreitung. und folgen zu diesem Behuse in der Anlage Exemplare mit. Das Probeexemplar der „Pomologiichen Blätter" kann beiln Obmann des Vereins Herrn Franz Biiidlechntr in der Herrengasse eingesehen iverdcn ; dasselbe entl)ält u. A folgende Abhandlungen und Mittheilungen: Znstättde der böhmischen Oi)stt)aumzucht, ZartschaligeSommerbirne, Gelbe slühe Sommer-Apothekerbirne. Somlner-Apothckcrbirne, Weiße Herbst-Bntterbirne. Ueber die Bereitung von IohanniSbeer-Mein. Bon der Treiberei der Erdbeeren in den Treibhäusern -Weinzeitung: Trojer Wein, das Beschneiden der Weinstöcke. Imprägnirte Wti»pfähle, Grunddün-gnttg der Obstbäume, zur Gcschichle der Obstbaum-zucht... Diese Blätter erscheinen monatlich und belaufen stch die Kosten ganzjährig ans 2 fl. 80 tr. halbjährig auf 1 fl. S0 kr. (Sitzung des Gemeindeaus fch u s-ses vom 5. Oktober.) Herr Flucher stellt folgende Anfrage: „Es wird beklagt, daß jo ben viele neue Fässer in den Berkthr gebracht werden, die ohne Eimentirung willkürlich mit den Ziffern über den Iiihalt angebrannt stnd. Könnten die Revisionen über Maß und Gewicht nicht anch bei diesem Gewerbe unverinnthet vorgenominen werden?" Der Bi'irgermeister Heir Dr. MatthänS Reiser verspiicht. diese Frage in der nächsten Sitzung zu beantivorten. Der V0in Bürgermeister eingebrachte Antr.ig. betieffend den Ailkauf der Burgallee und der anllks.t' d. n Grnndstücke im Flächenmaße von 5 Joch. 888 G viertklaftern, ivird der dritten Abtlieilung zur geschäftsmäßigen Behandlung Li,g.wiesen. Bon 19 UnterstützungSgesuchen »jerden lü bltvilligt. V Herr glucher berichtet übe^ die^schivist der ' freiwilligen Feuerwehr und beantvMt: „Die städtischen Feueilösch- Verätl)schaften s.Wd'gur Beni^t-zung oer Feuerivehr zn stellen ^nr- Mili-kommando sei zu erivirkeu, daß bei j^em Brande süuszig Mann zum Wafferpumpen befehligt wer-den — der BeleuchtungSunteraehitter sei anzu-iveisen. bei einem nächtliche« Feuer nicht «nr die dem Brandplatz nahe gelegenen Gassen, sondern auch die zur Drau führende Gisse, in welcher die Schläuche gelegt iverden, in kürzrster Frist zu beleucht.n — die Bestellung von zwei ^aar Pferden zur B'sp.lnnung der Wafserivagen sei vertiagS-mäßig sicher zu stellen." Diese Anträge ivurden mit dem :insaj)e angcnommei«. d.iß die Löschgeräth-schaslen invkntarisch gegen beliebigen Wil^errnf übergeben iverden. Herr Flnchcr berichtet über daS Gesuch dcS GaSirert llnterntbmrrö Gras, worin derselbe die Auszahlung seines Verdienstes — 2081 fl. 6l kr.--verlangt, mit dem Beinerken. daß er im Wei-gerungssnllc die öffentliche Beleuchtung einstellen werk'e. Die Abtl^eilung beantrtigt. Herrn Graf abzuivcisen. well dieses Geld aus Grund deS Vertrages sür die Deckung aller durch die Gasbeleuchtung erwachsenen Kosten heftet. Wenn neuer dingS eine Unterbrechung staltfindet und die iin BeleuchtungSplane vorgezeichneten GaSfl.immen nicht binnen kiirzester Zeit in Thätigkeit gesetzt werden, so wird nach den Bestimmungen deS Vertragt» vorgegangen. Die Bersamvilung stimmt ohne weilcre Verhandlung bei. Herr Flucher berichtet über daS Ersuchen d.S StadtschttlnitheS um Herrstellunj, drr Otfeu im Schulhause zu Si. Magdalena und beantrat^t, die Rlparatur der Oef.n ln beiden klasstnzim' mern, sowie die Herstellung eineS OsenS in der Wohnung drS UnterlehrerS zu bewilligen und die Kosten im Voranschläge mit 18 fl. den Konkur-renken in Vorschreibnng zu bringen. Wird mm Beschluß erhoblN. " Heir glucher bertcht^t über das Anerbitteu deS M. Winkler in Wien, betreffend die Beistellung von Hausnumnurn und Ausschrifitafeln für Gofsen; es wird nach dem Antrage der Abtheilung beschlossen, die künflig erforderlichen Aus. schristtasrln noch dem vorliegenden Muster anzu« schaffen, die Beschaffung plastischer Metallguß-Hausnummern — das Stück um 60 kr. — zur Erzietnng der Gleichförmigkeit aber durch bat Stadtamt zu vermitt»ln. Die Pilotirung am Mellingerbach ist ganz vermorscht; zum Schutze der Straße wäre nach dem Antrage des Herrn Flucher die AuSsülMng eines Mauerwerkes von 2^/^ Kuliikklaslern notl»-wendig. Die Kosten, welche sich auf 65 fl. be-laufen, werden bewilligt und soll auch die Be- schottenmg der Meüinger Ttraße vorgenommen werden. Herr Flncher berichtet ilber das Ansuchen des Patronates BiSthum Lavant um Reparatur des Daches an der nördlichen Seite der Dom« kirche. Durch die Untersuchung wurde die Noth-wendigkeit dieser Reparatur festgesttlll. Nach den Kosteniiberschlägentdürfte sich die Konkurrenzkommission für den Antrag des Herrn Sticht entscheiden, wonach die gesammlen Baukosten auf 523 fl. zu stehen kommen. Der Antrag, den auf die Ge^ meinde entfallenden Antheil zu übernehmen, wird zum Beschluß erhoben. Herr Johann Demmel stellt folgenden Dring, lichkeitsantrng: Die Gemeindevertretung von Marburg wolle sich der Rechtsverwahrung deS steittmärkischen Landtag,« gegen die kaiserliche Botschaft an den böhmischen Landtag anschließen. Dieser Antrag wird hinlänglich unterstützt, als dringlich erkannt und mit Stimmenmehrheit angenommen. Herr Anton Hohl berichtet über das Gesuch des Herrn Albert Jägrr um die Konzession zum Betriebe des Maurermeister-Gewerbes. Da die erforderlichen Ausweise und vier vorzügliche Zeug niffe von Baumeistern und Maurermeistern vor liegen, so beantragt die Abtheitung. dem Gcsuche zu entsprechen und wird dieser Antrag zum Be schluh erhoben. städtische Mädchenschule.) ArL«' lein Katharina JalaS. vom Stadtschulrath zur Klaffen- und Jndustrielehrerin an der Mädchen-schule der Gemeinde ernannt, ist vom Landesschul-rath vorschriftmäßig angestellt worden. (Feuerwehr.) Heute Nachmittag 2 Uhr findet eine Hauptprobe der Feuerwehr statt — sowohl für die Spritzenmannschaft, als auch für die Steiger. Die Hauptleute der Feuerwehr in Graz und auf der Andritz werden an dieser Probe theilnehmen. (Berein »Fo r tsch r i t t.^) Der poli-tisch-volkSwirthschaftliche Verein hält morgen Abends im Gasthofe „zum Mohren" eine Ätzung, in welcher n. A. fönende Gegenstände zur Verhandlung kommen: Die neue Gemeindeordnung der Stadt Marburg, die Rechtsverwahrung des stet-ermärkischen Landtages, die Bereinigung mit dem» deutschen Bereine. Letzt- Most. „Sr^hett" und „SteueS Fremdeublatt" ftnv in Beschlag genommen worden. ?lam-Martinitz beim Minifterium Ar die tschechischen Landa^emeinde» ftchzeh» «t»grordnete mehr durchgefetzt, als nach de« Regierung^ntwurf über die «enderung der Landtags-Wahlordnung beantragt varen. In Spanien werden die Ministerbezttge vermindert» Marburg, 7. vktt. tWochenmaektSbericht.) Weittn fl. ö 8b. «orn fl. ».40. Gerste fl. 8.30. Hafer fl.I 9b,Kuturuh fl.4.60. Hirse fl. 8.30. Hirsebrei« fl. 6.—, Heiden fl. 8.80. Erdäpfel i««iir. Romant. Original-Zaubermärchen mit Gesang in 3 Auf« ziigen von Ferdinand R»nmund. Ossiuv ^ai'kurK. Vivnstllßs ckei^ 10. VIctober: Xullmg 8 Ildr. Warnunst. Jedermann, der nach St. Peter fährt, möchte nicht bei meiner Brücke auslvcichen. da die Piloten bei der Gemeindestraße schon so mürbe sind, daß sie fast zusammtnsallen und ich sür Unglück nicht gulstchen kann. 6ö4__Vernhard. echt Vorkshire'Race, bei der Pettauer Ausstellung mit dem zweiten Landespreis prämiirt, können billigst bezogen werden bei 658 F. Bvthe in KraitichSfeld. Vi» Lehrjunge wird ausgenommtn bei Michael Jlger, Uhrmacher, HerliNgafle. (632 leli erlaudo wir 6a8g ielz 8vit 22. v. vin iiostedenä au8: kvgSnMntvln, kvvon-uvä kvisv-KnziiM, Savkvn, ?l»lstotv Ullä RklntvmMtsln NSUHtSr fUHVN, VlöA nvt. kabs. Ls bittot um «alilrviol»«!» ILu8priioI» UookkodtuoxivoU 65b Vgmsvsodaviäor, HIarbnrU, 13?. Es wird ein vehree >«Gtenogeatzhie gesucht, der einen theilweise in dieser Kunst Be-wanderten weiter ausbilden soll. — Auskunft im Comptoir dS. Blattes. 660 Vtokervt mit Greiskerei u Geschwehandeß b,l einem JahreSvcrkehr von 8 bis 10 00V fl. öst. W. wird wegen Familienverhältnissen sogltich verpachtet. — RahereS in der Expedition dieses Alatte-. 65»9 3. 16! 1Z. Edikt. Vom k. k. Vttirksgerichte zu Marburg wird bekannt gemacht: Es »verde am IS. Oktober ISVI Vormittag «« »O Uhr an Ort und Stelle zu Wolfsthal die sreilvillige ösfent-liche Versteigerung der Franziska Sorko'schen Weingartrealltät Berg Nr. 273 ml Freidenegg im AuSrusspreise von 4000 fl. stattfinden, wobei jeder Lizitant vor dem Anliote ein Vadium von 400 fl. in Barcm oder steiermärki>chcn Sparkasse-bücheln zu Händen der LizitationS Kommission zu etlegen hat. Die übrigen Bedingnisse können lzier gcrichts ringesehen lverdcn. Marburg am 17. September 1871. Ein Logen-Antheil entweder für 1 Person jeden Tag. oder sür 2 Personen jeden geraden Tag. ist zu vekt^eben. Näheres im Comptoir d. Bl. (650 Schlafstellen für Arbkittt lverden gesucht. (648 A. o. XioinsvkuÄ«!'. Lizitatims-Anzchk. Montag den v. Oktober Wein-Lizttation. Wtinc au» dm Jahrgän»«» 18S8 und 1S66. Aytizk nd E»psthlW. Gestützt auf die mir vom löblichen Gemeinde-auSschuß der Stadt Marburg erthcilte Konzession mache ich dem geehrten Publikum die ergebenste Anzeige, daß ich mich hier als W»ure?-etablirt habe. Ich empfehle mich zur Uebernahme aller in dieseS Fach einschlagenden Arbeiten: Neublniten, Reparaturen und Adap-tirungen, zur Herstellung von Feuerungen jeder Art: Sparherde. Dampfrauchfänge. Waschkessel u. s. f. unter Zusicherung promptester Ausfüh. rung und billigster Preise. Marburg 8. Oktober 1871. (656 Albert JSger» ' Maurermeister. Wohnung: Burggasse, Druckmüller'sche» Hau», l. Stock. B« »i»fi«ger'scheN Hanfe, Aürnl»tr»->ffe. ivttdtn Zchlhw«»«» jide« Art verferligt, MschilstePPtNit» str >q»tz>«chn b,sorgt und »eißt lillschihe griitzt. 648 '?!»»»»«ie«la, Schuhmachtt. Mrniinx. Liluker, vslobo eokt »mv-rikkvisoko ^lVkeolsr I'käbmtseblvsll ru Ic»ufsv loksu, vorävll vor^vkUuf vov liluoklnou mit xvtl^I»obt«v Ltompsl üor ^Koslar (!o. xsvkrut uvä Irönuei» »iok äsÄurot» 8odüt«m, ii»äsm sis vom Vorkäukvrjsvsiton »ut äor k'avtur» »iol» 6io vosti»ti-euvx ^odeu ä»s» Äi» Ällsokmo ävr ^dsvlor ck svn Mx.'vo. in vriäxoporto-Vonaeotiout outstammt. 600 kvdrliilvrktli'svl» Ulitvrstviormarlc l)ei ^vlmnn» kolloi' in Mrltiirjs, Mr. S, I Stoelc Ei« Schneider Lehrjnng- wird sogleich aufgenommen. Nähere Auskunft m Comptoir d. Bl. 651 ?. V. Ivl» erlkulie wir an2U2siAen, äs.88 iell Sylt 20. 6. vln nvass IWsN>Ul?S>KtVl^--» ^TkülTIil- ^ WGÄGWTSI'Gri!- kvsvkSst inZt Man» ssrlAolivm HUaa?enI»«tv», vel'dunäeu wit andei demorktev I^ieäerlaxev erössuet kttds, uuä bitte wiell dei Leäart mit Idreut Vertrauen deedren 2u ivollen, vvelekes ieb stet8 demükt sein ^eräe äureb reeU3te Leäieiluvg auob 2U erlialtov. Iloedaelltuvssvoll MZ. V»p»n. >«ar'vui'«, k»Olsr» ck Hsr'i^siKzrass«), I^S. ««RNKKV.KVK 6si' rühmlichst deka««tni «KKV)K«K.K^K vo» von ? s«tw» vou »odvkrism LsrrsQvVKods. Wäscht virä vaod Ukii d«»orgt cvi^pe v^se Slvxvr Al«n«k»vtnrIaK O». MeHV»?«rIt, Inhaber der größten Nähmaschinen-Fabrik der Welt! "MW vsg äusMeiekneiste unä Vollkommenste auf äem (Jediote ävr MIima8ebiueu»Iliäu8triv bietet äie 8 iuxer L o. einem ?. ?'. ?i»dlilcum, uvä i8t namentliek äeren »VRIS ^a8 I<^IeAantete, va8 man in äiv8er Uivsiebt Ilaben Icann; 8elbjxe arbeitet 80 8ebön, leiebt unä 8l'bneII, Za88 e8 6ie be8tv ^a8ebjne 5ilr jeäe ^rt Arbeit 8ein äürtte. 604 k'erner 8ivä 8tet8 am I^axer >ßa»vklnsn fiif 8v!,nslöef, 8vkuim«vker u.». AT'aiss ?mc/ ^'ec/e ö^ST'aTttt'e Ae/e?s/e^. Da anäor8viti^ vaobßxvmaebts »^inxer»ßla8obinen av^^^vten veräen, 80 mavbe iob äaraut aukmer«8am, 6aL8 Original - ^a8ebjnv» uur äureb mieb besoxen veräen lcönven. Der silvinigv Nnupt-^xent Wr »»fdui'li: o Die von der hohen k. s. Statthalterei konzessionirte « Mivat-Agentie, Kentrat-Heschäfts»Kanztei des Anton KoinlW ^ in »»?!»«»» blfindel sich «UN mil d«r v»rci«l: _«»»»U»»»«, R»u» »r. »g» LerkS«f» NtMUt» ^Mehrere gut gelegene zinöerträgliche Stadt- nnd Borstadthäuser. ^Da» Haut Nr. öl sammt Garten und Feld in Windisch'Kei strih. Prei» sl. »SV0. ^Tiu sehr solid gebaute» ebenerdiges Wohnhaus mit einem gemauer-ten lvirthschastßaebände, Hofraum. Obst« und Gemüsegarten, dann bei 3 Joch Aecker. nahe der Stadt. ^Eine mit allem Comfort ausgerüstete selir schön gelegene Tutsdesi hniig mit gnt gebtNitem Herr-schastshause. nlehrereu in gtitem vauzustande befindlichen Wirth schastsgebauden uud Winzereien, mit Obst- nnd Gemüsegärten, dann einem gut arrondirten Grundkom pleze von 90 I. «ecker, Wiesen Waldungen ic.. ivorunter stch gut gelegene Weingärten besjuden PN». ttn lichtbrauuer Wallach. 1« Faust ?hoch, 8 Jahre alt, guter Zither, billig. 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Dienft-AntrSg, Ein kantiontsähiger, in allen! Fächren det Handeltgeschästet rou-z tinirter Buchhalter wünscht inj einerWeiuhandluug alt Buchhalters unterzukommen. Sin kaufmäunisch gebildeter junyei Mann, der in Ungarn, Kioatien? und Slavonien ansgebreitete Be-i sannttchaften besij»t, sucht Stellun« alt Geschäft»reisender, Somptoirist^ oder Commit bit l. Stovember. A« miethe» gesucht: Ein auf gutem Posten gelegene».i zum Landetprodutten Geschäfte geeignetes Lotale mit l oder 2 Wohn-zimmer, Küche, Keller ic. — dann^ eine schöne Wohnnng. bestehend? aus 2 bit I Zimmern mit l.^ November beziehbar. Bermiethet wird: Wegen Verlegung de» Geschäfte» ein^ große» Eckgewölbe auf sehr be-? lebtem Posten, besonder» zu einer^ Handlung ic. gee^utt, um den,! halben bitherigen Miethzint. Sin Berkauftgewölbe ans sehr^ gutem Posten. Mündlich« Auskunft wird «mntgiltlich, schrifillch« nur ge«»« Einschluß von ö0 kr. in Brief- odkl Slcmpilmarken »rthrilt. Lizitatioas-Edikt. Et wird hiemit bekannt gemacht: Et sei über Ansuchen der Erbeu mit Bescheid des k. k. Bezirktaerichtet Marburg alt Abhandlnngtbehörde dto. 27. September 1871, Z. lbS77 die freiwillige öffentliche Versteigerung der in den Verlaß det am 29. Dezember l 870 zu Rothwein verstorbenen Grundbesttzert Johann Kaiser gehörigen, in den Gemeinde,» llnter-Rothwein und St. Magdalena gelegenen behauste» Realität Urb.-Rr. 7/0 »ä Ezminoritengilt Bik-tringhof sammt dabei befindlichen tooten und lebenden Fahrnissen bewilliget worden, woriiber die Feilbietuugt-tagsakung auf den 10. Oktober 1871 Vormittag» IS Uhr am Orte der Realität in Unter-Rothwein abgehalteu wird, wozu Kauflustige mit dem Bemerken eingeladen werden, daß die Lizitationt-Bedingnisse in der Kanzlei des gefer-tigten Gerichts-KommissSrs eingesehen werdeu könne«. Die Realität wird um den gerichtl. erhobenen Schäj». Werth von 4b03 fl. ö.W. autgerufen und unter demselben nicht hintangegeben. An Vadium kommen l0»/, det Autruftpreis^ zu erlegen. Der Erstehe? hat auf Rechnung des Metstl^tes eine Tabularpost pr. 420 fl. »u übernehmen, sowie einen Meistbotantheil pr. 1000 fl. sogleich nach dem Zuschlage Händen der Lizitations-Kommiffion zu erlegen. Der Meistbotsrest kommt zur einen Hälft« binnen 6 Monaten und mit der zweiten Hälfte binnen Einem Jahre sammt v°/a Minsen vom Lizitationstage an zu erlegen. Marburg am 30. September 1371. 644 Der k. k. Notar als Gerichts-Kommifsär: Dr. Reiser. Freiwilliger NealitSte« Diese Realität, ganz nahe der nach Trieft uud Vettau führenden Hauptstraße, umfaßt nachstehende Be-standtheile: Das Haus, worauf stch seit vielen Zähren ein renom-mirtes und gut besuchtes Gasthausgeschäft befindet, hat einen schöne» llnd geräumigen Salon, ein elegantes Extra-»immer, ein Schank- und zwei Wohnzimmer, eine Spar-Herdküche, eine Wasch- und Selch-Küche, zwei Spelsekam-mern, einen schönen großen gewölbten Keller auf 60 Startin in Halbgebinden und einen Gemüss-Keller; ist gemauert,^ mit Ziegel eingedeckt und befindet stch im besten Bauzustande. Auf der Westseite des Hauses, eine t.k. Mauth mit zwei Zimmern uud einer Küche i dieses Lokale ist verpachtet nnd wirft lineu Reinertrag von 2000 fl. ab. Bor dem Hanse befindet fich ein Ziehbrunnen mit sehr gntem und gesundem Wasser. 6S9 Hinter dem Hause befinden stch die vitthschaflsgebäud», gauz neu erbaut, gemauert und mit Ziegeln eingedeckt, unter diesem Dache befindet stch ein aro^r gewölbter Stall für Hornvieh auf 14 Stück, eine Dreschtenne, Wagen-remise und Streuhütte; nach östlicher Richtung befinven stch die Schwetnestallnngen, wo die ganze Fütterung uud Alles unter einem Dache erfolgt. Gleich hinter sämmtlichen Gebäude» befinden fich die Aecker. ganz orrondirt und im besten Kulturzustande , diese werde» bezüglich ihrer Güte des Bodens und der Nähe der Behansung mit ganz geringen Kosten bearbeitet und repräsentiren netto 17 Joch. Et wird ziffermäßig nachgewiesen, daß die Realität einen Reinertrag von jährlichen 4800 st. abwirft und wird selbe aut Mr Hand unter sehr billigen Snhlungt-bedingnissen verkauft. Diese schöne Realität liegt in der Magdalena-Borstadt, eine Biertelstunde außer der Stadt Marburg. Ausragen unter franlirten Brieftn bei der Eigenthü-meriu selbst. Maris MitlRAtschitsch. liniv. Kivlit- u. vlutrolnigung».?!««. Von anerkannt ausgezeichneter Wirkung bei Gicht nnd Skheumatis«uO, ehrsn. Ha«ta«sfchliiGe>, offenen Wunden hat dieser Thee sowohl vurch die überraschenden Erfolge, als auch durch seinen billigen Preis alle ähnlichen Erteugniffe weit überflügelt, s» daß er in kürzester Zeit nicht nur in ganz Steiermark, fonbem auch in den angrenzenden Länder« einen großen und gewiß auch begründeten Ruf erlangt hat. K. Ellleelvrl»»!«»« Zur schnelle« Lindenmg der oft sehr heftigen Dich« tischen, rheumatische« nnd nervAse« Schmerzen sGelenk- und Mnskelrheumatitmu»), »velche sich gewöhnlich als «reu,schmerz, Hexensch«ß, Wliederreiße«, Hüftweh, Zittern, allgemei«» Rerv-«sch«»ilch,. oder bereits als partielle VSHmu«a äußern, ist ber Gliederbalsam als Einreibung ein sehr bewährtes und nicht genug zu schätzende» Untelstützungsmittel. Prei» eine» Paketes Thee sammt Gebraui^anweisnng ^ und 45 kr., einer Alasche Gliederbalsam VO kr. ö. v. Weniger als I großes V««k-t Thee oder »Aiusehe« Balsam werden pr. Post nicht versendet. Haipt >>»» str »M Ml>«l dti Aptthtker I« viel» «I»?t lkel «»»». It»«t stk/>l,rd,r«: A. ». Kt»«», «psth i Graz: I. Pnraleitner, Apoth. z. Hirschen: B. Gravlowitz, Apoth. z. Mohren: Brüder Oberanzmeyer, Drog. Herrengasse. Wien: Peholdt ck Silß u. 3. Faukal; Bruck a. d. M.: A. Wittmann, Apoth. . Klagensurt: A. Beinik, Apoth.: Billach: P. I. Merlin, Ksm.', Cilli: Baumbach'sche Apotheke, Weiß: C. Breymesser, Apoth.: Hartberg: I. Reßavar, Apoth.: Admont: Stiftsapoth.: Aürsten-feld: A. Schröckenfux. gtzz Verautwortliche Redaktion, Druck uud Verlag vou Tduurd Sauschitz iu MRebueA. 2.«. St. o.