Mcher TaMt. Redacrion und Expedition: Bahnhosgasse Nr. Ib. rränumeralionspreile: 9^^ 120 Laibach: Ganzj. fl. 8 40 i Insertion «Vreise: Si»< Zustellung ini Haus vrtlj. «Skr. Mil der Post: Aanzjähr. fl. IS. L> amstaq, 29.Mai 1880. — Ssx W?4L 13.Jahrg.' ^ ° ,eigen bi, b Zeilen M Ir. ^ Die Einberufung der Landtage. Durch kaiserliches Patent vom 26. Mai werden sämmtliche Landtage Oesterreichs zu ihrer diesjährigen Session auf den 8. Juni einberufen. Nachdem infolge des Coalitionsexperimentes des Grafen Taaffe die Landtagssitzungen des Vorjahres in Wegfall gekommen waren, werden sich die Landtage bei ihren diesjährigen Sitzungen neben dem Budget für 1881 auch mit der nachträglichen Genehmigung der Landesbudgets für das laufende Jahr zu befassen haben. Mit den Berathungen dieser Fragen wäre die eigentliche Ausgabe der Landtage erfüllt und würde daher denselben nur eine verhältnismäßig kurze Sef. sionsdauer zur Erledigung ihrer dringendsten Obliegenheiten genügen, wenn nicht die bedenkliche Staatskunst Taaffes dafür gesorgt hätte, den landtäglichen Particularisten neue Hoffnungen auf die Erfüllung ihrer Wünsche zu eröffnen. Was wir unter dem Namen der „landtäglichen Particularisten" verstehen, brauchen wir wohl nicht erst zu erörtern. Wir verstehen darunter alle jene Parteien, welche, an der Durchführung ihrer politischen Absichten im österreichischen Einheitsstaate verzweifelnd, oas Hauptgewicht aller parlamentarifchen Entscheidung in die Landtage verlegt wissen wollen. Die ultramontanen Tiroler, die steirischen und kraini-schen National-Clericalen, die Czechen in Böhmen und Mähren — sie alle fallen unter den Begriff der landtäglicheu Particularisten, welche, durch die Einführung der directen und von der jeweiligen Majorität der Landtage unabhängigen Reichsrathswahlen emigermaßen eingeschüchtert, Dank der unseligen Comprvmisspolitik der gegenwärtigen Regierung, wieder den Muth gesunden haben, ihre, auf die Zersetzung des österreichischen Einheitsstaates hiuauslausenden Bohrversnche uuter auto-nomistischer Firma neuerdings aufzunehmen. Sie haben im Reichsrathe ihre Ziele nur insoserne zn erreichen vermocht, als sie durch ihre Allianz mit den Feudalen eine künstlich zusam- mengeschmiedete Majorität erzielten, mit welcher sich die Regierung von Fall zu Fall abzufinden genöthigt war. Da jedoch Graf Taaffe die Autonomisten des Reichsrathes nur als Mittel zum Zwecke benützen will, ohne daran zu denken, ihre Pläne um ihrer selbst willen zu unterstützen, so gieng er mit den Concessionen an die particularistischen Fraktionen sehr sparsam um, und ist daher mit voller Sicherheit zu erwarten, dass der nur halb gestillte particnlaristische Heißhunger sich auch im Verlaufe der nächsten Landtagssession zum Worte melden wird. Vor allem dürfte der böhmische Landtag der Schauplatz erregter Kämpfe werden. Schon lange bevor Graf Taaffe Heu Beruf in sich fühlte, als Hersteller der Volkszufriedenheit mit seiner Aussöhnung der Parteien von oben herab einen gewaltigen Misserfolg einzuheimsen, hatten die Deutschen in Böhmen daran gedacht, einen Weg ausfindig zu machen, auf welchem der politische Verkehr zwischen den Vertretern der beiden Nationen des Kronlandes vor sich gehen konnte, ohne dass die eine oder die andere zu einer Verzicht-leistung auf ihre berechtigten Ansprüche genöthigt würde. Und als im Jahre 1878 sich die Czechen zum Eintritte in den Prager Landtag entschlossen, da hat sich unter den Vertretern der deutschen Bevölkerung in Böhmen keine Stimme gefunden, 'welche den vom Abgeordneten Rieger eingebrachten Antrag auf Revision der Landtagswahlordnung bekämpft hätte. Man war zu Concessionen bereit und würde sie von Seite der Deutschen in Böhmen gewiss auch gemacht haben, wenn nicht in der Zwischenzeit die „Versöhnungspolitik" Taaffes den Nationalhader zu neuer verzehrender Glut angefacht und das Verhalten der Czechen im Reichsrathe die liberalen Teutfchböhmen zur Erkenntnis des traurigen Loses gebracht hätte, dem sie sich aussetzeu müssen, wenn sie nicht bei ihren Zugeständnissen an die Czechen die größte Vorsicht im eigenen Interesse walten lassen. Daraus erklärt sich, dass die verfassungstreue Majorität des böhmischen Landtags sich heute weit schwieriger zu Concessionen herbeilassen wird, als es noch vor Jahressrist der Fall gewesen wäre. Eine Folge davon wird aller Wahrscheinlichkeit nach die Ab-lehnnng der die Wahlreform betreffenden Regie-rungsvorlage sein, der möglicherweise — falls das Ministerium Taaffe sich auch noch zu diesem Wagnis entschließen sollte — die Auflösung des böhmischen Landtags und ein erbitterter Wahlkampf als neue Illustration zur Versöhnungspolitik Taaffes folgen werden. Nicht minder bewegt, wie in Böhmen, wird sich die Debatte im Innsbrucker Landtage gestalten, wo die Clericalen den im Reichsrathe erfolglos gebliebenen Kampf für die Unterordnuiig der Schule unter die Kirche erneuern werden. WaS unseren krainischen Landtag anbelangt, so heißt es zwar, dass sich die nationale Minorität einer gewissen Mäßigung befleißen werde. Aber wir haben zu dieser Mäßigung schon deshalb kein rechtes Vertrauen, weil unsere National-Clericalen. einerseits viel zu unbedeutend und anderseits auch viel zu inkonsequent, um eine selbständige Rolle spielen zu können, ihre Haltung doch immer nur nach dm ihnen zukommenden Winken einzurichten pflegen. Heute aus Opportunitätsrücksichten die Mäßigung selber, werden sie dieselbe sofort über Bord werfen, wenn sie von anderwärts her eine geeignete Anregung hiezu erhalten. Ob also unser Landtag diesmal einen ruhigen Verlaus nehmen oder ob auf demselben abermals ein national-cle-ricaler Hexentanz mit den gewohnten Protesten. Rechtsverwahrungen u. dergl. aufgeführt werden wird, liegt noch in der Zukunft Entscheidung. Gewiss ist nur, dass die diesjährigen Landtagssitzungen im allgemeinen sowohl bezüglich ihrer Verspätung als auch im besonderen betreffs ihres voraussichtlichen Verlaufes nicht dazu beitragen können, das Vertrauen auf die Ersprießlichkeit des derzeitigen Regiments zu erhöhen. JeuiUeton. Waisenhaar und Edelweiß. Eine Erzählung aus dcn Tiroler Bergen von Dr. Hans Kraus. (Forljeyung.) Der Bergerhöfer musste sich das gefallen lassen und fand seinen einzigen Trost in den häufigen Besuchen Friedls im Bachwirtshause. dessen Besitzer in seinem Schuldbuche mit einer ziemlich hohen Summe angeschrieben stand. Wenn, wie er voraussetzte. sein Stiefsohn wirklich ein Auge auf die schöne Wirtstochter hatte, so war es ja möglich, durch eine entsprechende Abfindungssumme den Vater derselben zur Uebergabe seines verschuldeten Hauswesens an das junge Paar zu bewegen. Natürlich hätte der Friedl in das Bachwirtshaus „hineinheiraten" und als Gegenleistung für die Ermöglichung dieses Heiratsgeschäftes auf die ihm zustehende Hälfte des Bergerhofes verzichten müssen. Voni Bachwirt hatte er in dieser Angelegenheit keinen ernstlichen Wider- stand zn befürchten, da, wie schon angedeutet, die in seiner Hand befindlichen Schuldscheine als wirksames Pressionsmittel benützt werden konnten. Alles kam nur auf die jungen Leute an, denen es nach des Bergerhöfers Urtheil jedenfalls lieber sein musste, allein Herr im eigenen Hofe zu sein, als Garten und Alpe, Stube und Stall mit einem Stiesvater, beziehungsweise Schwiegervater theilen zu müssen. So standen die Dinge, als kurz vor der großen Kirchweih der Gerichtsbote dem Friedl ein amtliches Schreiben überbrachte. Friedl nahm es mit sichtlicher Spannung entgegen. Als er aber dasselbe langsam zn Ende gelesen, stieß er einen Hellen Freudenschrei ans und wäre mit den, Schriftstück spornstreichs zur Thüre hinaus, hätte ihn nicht der Bote an die Unterfertigung der Empfangsbestätigung erinnert. — Friedl hatte seinen Abschied erhalten. — Nun war für den Bergerhöfer keine Zeit mehr zu verlieren. Ohne erst die Mitteilungen Friedls über dessen Zukunftspläne abzuwarten, verschaffte er sich nur erst die Gewissheit, dass sein Stiefsohn den Weg zum Dorfe und nicht hinunter in das Bachwirtshaus eingeschlagen hatte, um so rasch, als es eben die Gicht gestattete, in eigener Person dem Bater Cillis einen Besuch abzustatten. Mit diesem wurde die Sache nach einiger Schwierigkeit bald ins Reine gebracht. Hier konnte ja der Bergerhöser kommandieren, und was er da dem selten nüchternen Bachwirt über die Unhaltbarkeit seiner jetzigen Lage in gar beredter Weise zu sagen wusste, klang besonders für die Mutter Cillis so überzeugend, dass es deren Zureden leicht gelang, die Bedenken ihres Mannes zu beseitigen, um, wie sie sagte, durch ihre beiderseitige Zustimmung zum Plane des Nachbars den Hof wenigstens der Tochter und dem Tochtermanne zu erhalten. Dass Cilli damit cinverstauden sei, wurde keinen Moment bezweifelt. Denn abgesehen davon, dass Cilli aus ihren Absichten aus den Berger« Friedl gar kein Hehl machte, ist die Romantik der Liebe, wie sie unsere zur Fabriksware gewordenen Dorfgeschichten dem gläubigen Lesepublicum der Städte auftischen, auf dem Lande ganz unbekannt. Die jungen Leute beiderlei Geschlechts knüpfen vielleicht hie und da eine Art von Liebesverhältnis» Oesterreich-Ungarn. In bekannter Liebenswürdigkeit fordert daS Organ Riegers als Antwort auf den Sprachenerlass die Czechen auf, es als heilige Pflicht anzusehen, das volle Recht für die czechische Sprache zu erkämpfen. Vorläufig müsse jeder Advocat, jede Partei mit Entschiedenheit für unverkürzte Ausführung der Sprachen-verordnung sich einfetzen, das sei wichtiger, wie jede Resolution. Der „Pokrok" fordert jedermann auf, nur in czechischer Sprache vor alle Aemter Deutsch-Böhmens zu kommen, nur in czechischer Sprache Eingaben bei den Gerichten zu überreichen, nur czechisch zu verhandeln und nur czechische Entscheidungen anzunehmen. „Sollte man," schreibt der „Pokrok", „irgendwo Schwierigkeiten machen, so werden unsere Abgeordneten dafür sorgen , dass selbst der gelungenste Lehrling des Meisters Herbst das Gesetz erfülle." Deutschland. Die „Nordd. Allg. Zeitung" publiciert die Berichte des deutschen Botschafters Prinzen Reuß in Wien vom 29. März, dann 15. und 16. April, auf welche die gestern publi-cierte Instruction des Fürsten Bismarck die Antwort bildete. Die „Nordd. Allg. Ztg." führt aus, dass seit diesen Berichten und seit der Depesche des Cardinals Nina vom 23. März das Vertrauen auf ein Ergebnis der Verhandlungen mit Rom erschüttert war, und dass die Regierung infolge dessen zu dem Entschlüsse kam, den katholischen Staatsangehörigen solche Concessionen, welche ohne Schädigung des Staates möglich sind, gratis und ohne Rücksicht auf römische Gegenleistungen zu machen und die bekannten gesetzlichen Vollmachten bei dem Landtage nachzusuchen. Wie weit die Regierung von den erstrebten Ermächtigungen Gebrauch machen werde, solle von dem Maße des Entgegenkommens der Curie abhängen. Vermischtes. — Eine schreckliche Geschichte. Aus Tarczal wird dem „Pesti Hirlap" eine so grausige Geschichte mitgetheilt, dass man an ihre Wahrheit kaum glauben kann. Vor fünfzehn Jahren wandelte von dort ein junger Mann nach Amerika aus und ließ eine Mutter und zwei Brüder zurück Man hielt ihn bereits für todt, als er diesertage plötzlich zurückkehrte und seine in der Umgebung von Kaschau wohnhaften Brüder aufsuchte. Die Freude über die Heimkehr des schon todt Gewähnten war groß und sie steigerte sich noch durch die Mittheilung, dass er auS Amerika nicht weniger als 300,000 fl. heimgebracht habe. Nach der Mutter fragend, wurde ihm gesagt, sie habe auf einer Puszta ein Wirtshaus. Die Brüder kamen überein, der Heimgekehrte das, fast lediglich auf die Befriedigung sinnlicher Bedürfnisse gerichtet, in vielen Fällen auch nicht ohne Folgen bleibt. Zur Ehe werden aber derartige Verhältnisse doch nur dann führen, wenn die materiellen Verhältnisse der beiderseitigen Familien der Zustimmung der Eltern zur Heirat ihrer Kinder kein Hindernis in den Weg legen. Wäre Friedl das leibliche Kind des Bergerhösers gewesen, so würde man die Sache für abgeschlossen betrachtet haben. Denn dem Sohne bleibt in solchen Fällen, wo er betreffs der Uebernahme des Hofes und der Erlangung seiner Selbständigkeit nur vom Willen des Vaters abhängig ist, doch keine andere Wahl, als sich dem Vorschläge der Eltern unterzuordnen. Bei Friedl war das nicht der Fall. Hier musste, um nicht seinen Trotz zu wollen, die Anregung zur Heirat wenigstens anscheinend aus eigener Initiative hervorgehen, und zu diesem Zwecke sollte die ' zukünftige Braut selbst die Hauptaufgabe übernehmen. Die Besprechung, welche der Bergerhöfer mit der schönen Cilli hatte, war eine ziemlich lange. Nicht etwa, als ob diese den Vorschlag des Nachbarn, soweit er die Heirat mit Friedl betraf, irgendwelche Bedenken entgegengesetzt hätte. Aber die solle zuerst die Mutter aufsuchen und sich ihr nur nach und nach zu erkennen geben, während die anderen zwei Brüder erst nach drei Tagen nachfolgen sollten. Der Amerikaner kam abends an und bat um Nachtquartier. Die Mutter erkannte ihn nicht und erfüllte sein Begehren. Vor dem Niederlegen bat er sie, sein Geld, das er bei sich nicht für genug sicher halte, in Verwahrung zu nehmen. Die Frau nahm das ihr vorgezählte Geld zur Aufbewahrung, in der Nacht indess erwachte in ihr der Dämon der Geldgier. Sie ergriff ein Rasiermesser und schnitt ihrem eigenen Sohne die Kehle durch, so dass er auf der Stelle todt war, worauf sie die Leiche in den Keller hinabtrug. Am dritten Tage darauf kamen die beiden anderen Brüder an und fragten nach dem Reisenden, welcher vor drei Tagen hier eingekehrt sei. Die Frau erbleichte und gestand alsbald, was sie gethan. — Fabriksbrand. Wie man aus Radstadt meldet, ist dort gestern die Dampfsäge, der Firma „Giorgacopolu und Mosconi" in Triest gehörig, ein Raub der Flammen geworden. Die wiederholt hervorgetretene Gefahr der Verbreitung des Brandes in die Stadt wurde glücklich jedesmal abgewendet. — Kindersegen. Als große Seltenheit theilt der „Freie Appenzeller" mit, dass vor ungefähr vierzehn Tagen das dreißigste Kind des Johann Ulrich Eigner im Rinkenbach (Appenzell) zur Taufe getragen wurde. Eigner steht im Alter von 64 Jahren. — Ein entsetzlicher Vorfall. Aus Magdeburg wird gemeldet: „In den letzten Tagen gieng ein siebenjähriges Mädchen an einem Nachmittag aus den Kirchhof und pflückte bei seinem Herumstreifen eine Blume von einem der Gräber ab. Der Todteugräber, der dies bemerkte, ergriff die Kleine und wollte dieselbe nicht ohne eine empfindliche Strafe wieder entlassen. Zu diesem Zwecke sperrte er das Kind in die Leichenhalle ein, in welcher zur Zeit vier Todte aufgebahrt lagen. Der Tag neigte sich zu Ende, es wurde Nacht und die Eltern suchten angstvoll ihre Tochter, welche immer noch nicht heimgekehrt war. Die Nacht vergieng, und am Morgen, als der Todtengräber wieder an seine Arbeit gehen wollte, fiel cs dem Manne erst ein, dass er ein Kind in die Leichenkammer gesperrt und es herausznlasseu vergessen hatte. Als er in die Kammer eintrat, lag das kleine Mädchen zusammengekrümmt in einer Ecke, mit krampfhaft zusammengeballten Händchen, mit von den Zähnen durchbissenen Lippen, weit aufgerissenen starren Augen und war todt. Die Angst hatte das arme Wesen getödtet. Des Mannes bemächtigte sich sofort die Polizei, welche Noth hatte, die Leute ab- Vorschläge, welche ihr der alte Bergerhöfer machte, um Friedl, der bisher noch kein Wort von einer Ehe gesprochen hatte, nötigenfalls zur Heirat zu zwingen, waren derartig, dass sie selbst dem in Liebessachen sonst durchaus nicht unerfahrenen Mädchen die Röthe in die Wangen trieben. „Er ist halt schüchtern, — meinte der geriebene Brautwerber — wenn du ihn aber nachts einmal in deiner Kammer hast, dann wirst du wohl selber am besten wissen, dass er dir nimmer auszukommen braucht." Cilli lächelte verschämt und hielt dem Bergerhöfer die Hand auf den Mund. Dieser ließ sich aber nicht irre machen. „Ich will ja damit gar nichts gesagt haben, aber ich denk' halt doch, Cilli, dass es sür dich und deine Leut' am besten wäre, wenn die schöne Wirtschaft bald in die Hände von einem ordentlichen Bauern käme, sonst geht noch alles zugrunde und du müsstest es am Ende noch erleben, dass deiner Eltern Gehöfte an Fremde übergeht." — Letzteres war es aber, was Cilli bei dem Niedergange des väterlichen Hauswesens befürchtete und weshalb sie sich schon ohnedies alle Mühe gab, den Friedl noch vor dem Eintritt der finanziellen Katastrophe für sich zu gewinnen. Jetzt hatte man ihr freie Hand gegeben. War ja doch der Stief- zuhalten, die in ihrer Wuth den Todtengräber lynchen wollten." — Humoristisches von der Berliner Hunde - Ausstellung. Der „Berl. B.-C." schreibt: „Das Comite und diejenigen, welche den Katalog verfasst haben, sorgen für den Nachweis, dass selbst in der Hunde-Ausstellung der Humor nicht auf den Hund kommt — wenn es auch etwas unfreiwilliger Humor ist, um den eS sich handelt. In dem „Reglement für die Hunde-Ausstellung" finden wir wörtlich folgende Stelle: „Stand- nnd Futtergeld werden für Nichtmitglieder des Vereins mit fünf Mark pro Hund berechnet." .... Die Nichtmitglieder des Vereins auch gleich s>j schlimm zu behandeln und sie „Hunde" zu titulieren — das ist doch wahrhaftig nicht hübsch von dem Comite. Doch noch besser: Der Katalog weist unter Nummer 700 wörtlich folgenden Vermerk auf: „Nero", drei Jahre alt; Besitzer P. Colberg, Bankdirector in Dresden; Züchter Förster Stein; von der Rasse Sr. königlichen Hoheit des Großherzogs von Sach-sen-Weimar-Eisenach. . . . Wer ist nun eigentlich nach diesem Stylum von der Rasse des Großherzogs? Offene Preisfrage!" — Brückeneinsturz. Aus San Francisco wird vom 23. d. gemeldet: „Eine Brücke über die schmalgeleisige Eisenbahn stürzte in dem Augenblick ein, wo ein mit Exeursionisten besetzter Zug darüber hinwegfuhr. Dreizehn Passagiere wurden getödtet und sechzig trugen mehr oder minder erhebliche Verletzungen davon. Das Unglück fand in der Nähe von Santa Cruz statt und ist einer Entgleisung des Zuges zuzuschreiben." Local- und Provinzial-Angelegenheiten. — (Der Rechenschaftsbericht des Barons Schwegel) an die verfassungstreuen Wähler des krainischen Großgrundbesitzes hat in gewissen Kreisen eine leicht begreifliche Aufregung hervorgebracht. Wäre Baron Schwegel schon unter dem Ministerium Auersperg parlamentarisch thätig 'gewesen, so könnte man sein männliches Urtheil über die inneren Verhältnisse Oesterreichs etwa mit der Bemerkung abfertigen, dass er natürlich zu der Partei halten müsse, welcher er seine politische Bedeutung verdanke. Da ein solcher Einwurf im gegebenen Falle aber nicht gut möglich ist, so sieht man sich zur Entkräftung der vom Abgeordneten Schwegel vorgebrachten Ausführungen nach anderen Mitteln um. Zuerst betritt Gras Hohenwart die Bühne der Polemik, um uuter der Maske des unschuldig Gekränkten und mit melancholischer Stimme die stille Resignation als eine Errungenschaft seiner staats-männischen Carriere zu bezeichnen. Der arme Fuuda- vater des Berger-Friedl selbst als Freiwerber aufgetreten, und sollte es ihr denn so ganz unmöglich sein, den Friedl auf einen Pfad zu bringen, auf welchem eine Umkehr nicht so leicht möglich und der Weg zur Kindstaufe und zum Altar weit sicherer war, als wenn sie ruhig abwartete, bis der etwas kühle Verehrer selbst mit einem ernsten Antrage heranrückte? Sie gab sich zwar den Anschein, als ob sie für die frivolen Vorschläge des Bergerhösers kein richtiges Verständnis Hütte. Aber ob sie auch die Augeu verschämt niederschlug: die Glut ihrer Wangen wurzelte in einer anderen, weit niedrigeren Gedankenreihe, als in dem Gefühle mädchen» Hafter Schani, und als sie dem Bergerhöfer beim Abschied ein leises „Gute Nacht, Schwiegervater!" zuflüsterte, glaubte dieser sein Spiel schon gewonnen zu haben und stieg vergnüglich den Hohlweg zu seinem Gehöfte empor, das ihm jetzt, vom Abend-rothe des sinkenden Tages überstrahlt, um so schöner vorkam, als er nunmehr bald jede Gefahr einer Beeinträchtigung seines Alleinbesitzes überwunden zu haben glaubte. (Fortsej-ung f»lg>.) mentalartikelgraf! Er grämt sich gar nicht mehr darüber, dass man ihn als einen Gegner der gedeihlichen Entwicklung Oesterreichs bezeichnet, und nennt es eine Verdächtigung, wenn man sagt, dass er sich bei seiner Abstimmung im Abgeordnetenhause mehr von seiner ehrgeizigen Parteitaktik, als von den Rücksichten auf das Bolkswohl leiten lässt. Ganz und gar unerfindlich ist es aber, dass der arme, gekränkte Graf in seiner dem „Vaterland" zugegangenen Erklärung sagt, dass Baron Schwegel Unrecht hatte, wenn dieser sagte, dass es ihm nicht gelungen sei, ihn, d. H. Grafen Hohenwart, von seinem Votum in der Grundsteuerfrage abzuhalten. Ein solcher Versuch sei bei ihm gar nicht gemacht worden. Nun, zur Beruhigung seines verkannten staatsmännischen Genies möge Graf Hohenwart sich gesagt sein lassen, dass Baron Schwegel bei wiederholten Anlässen versuchte, die clerical-nationalen Abgeordneten Krains zu einer den Verhältnissen und den praktischen Bedürfnissen des Landes entsprechenden Auffassung der parlamentarischen Fragen zu bewegen. Musste er denn deshalb mit Grafen Hohenwart in persönliche» Verkehr treten, um sich zu überzeugen, dass an einem Manne wie dieser Hopfen und Malz verloren und dass es eine vergebliche Mühe sei, von einem Hohenwart eine Unterordnung der Parteitaktik unter die materiellen Interessen seiner steuertragenden Wähler zu erreichen? Genug, Graf Hohenwart und Fürst Windisch-Grätz haben gegen die Interessen der krainischen Landbevölkerung gestimmt, während die übrigen krainischen Mitglieder der Rechtspartei diesen traurigen Mrith nicht besaßen. In de» Schlussworten der Hoheu-wart'schen Erklärung an das „Vaterland", wo er andeutet, dass die von Schwegel ausgesprochene Hoffnung auf einen baldigen Umschwung der österreichischen Verhältnisse der sachlichen Grundlage entbehren dürfte, spiegelt sich das ganze selbstbewusste Vertrauen ab, welches den Grafen Hohenwart in unheilbarer Selbstanbetung zum größten Gegner des Fortschritts nnd des Volkswohles in Oesterreich werden ließ. Nicht minder interessant, wie die gegenstände lose Erklärung Hohenwarts im „Vaterland", ist die gegenstandslose Polemik, mit welcher ein offenbar dem Pressbureau entstammter Artikel eines Amtsblattes die Rechenschaftslegung Schwegels beehrt. Zunächst weidet da das officiöse Lämmlein auf der Wiese trivialer Gemeinplätze, indem es die längst zur Genüge gewürdigten officiöfen Vorwürfe wie-derkäut, dass die Verfaffnngspartei, welcher Baron Schwegel angehört, in Anbetracht ihrer erwiesenen Leistungsunfähigkeit nicht das Recht habe, über das Coalitionssystem den Stab zu brechen. Solche Vorwürfe klingen recht hübsch vom Anwälte einer Regierung, welche angeblich nur die Versöhnung anstrebt, dabei aber die Verfassungspartei in einem Tone angreift, wie er sonst wohl nur in den Redactionen des „Slov, Narod" und des „Pokrok" üblich ist. Doch das Beste kommt noch. Der betreffende Officiosns glaubt ein großes Wort auszusprechen, wenn er sagt, dass mit Rücksicht auf die 25 Millionen Nichtdentscher in Oesterreich ein aus ausschließlich deutschen Parteimännern bestehendes Ministerium niemals das zur Aussöhnung der verschiedenen politischen Parteien erforderliche Vertrauen finden werde. Hat denn Baron Schwegel davon überhaupt gesprochen? Hat er nicht vielmehr ausdrücklich betont, dass die Verfassungspartei keinen ausschließlich nationalen Standpunkt einnehme und eben deshalb auch allein imstande sei, als internationaler Vereinigungspunkt im Sinne einer Reichspartei in des Wortes wahrer Bedeutung zu dienen? Und dann — wo sind denn in „Oesterreich" die 25 Millionen Nichtdeutsche, auf welche sich der Offieiosus beruft? In seinem regen Eifer hat sich derselbe, ob mit oder ohne Wissen, eine Verletzung der ungarischen Autonomie zuschulden kommen lassen, da er gewiss mit bestem Willen nicht imstande sein wird, in Oesterreich allein 25 Millionen Nichtdeutsche zusammenzubringen. Die Ungarn aber würden sich unserer Ueberzeugung nach kaum dafür bedanken, wenn man in Analogie der ofsiciösen Berechnung dem nicht ganz 6 Millionen Seelen zählenden magyarischen Stamme gegenüber von mehr als dreißig Millionen Nichtmagyaren reden und daraus einen Schluss auf die Unmöglichkeit eines nur aus magyarischen Parteimännern bestehenden ungarischen Ministeriums ziehen wollte. Blamage — das ist das einzige Wort, welches wir dem in Rede stehende» ofsiciösen Artikel gegenüber haben, der zum Schlüsse die sehr überflüssige Bemerkung macht, dass nach seiner Ueberzeugung der von Baron Schwegel erhoffte Umschwung der österreichischen Verhältnisse im Sinne der Verfassungspartei nicht zum Heile Oesterreichs gereichen werde. Sollte Wohl richtiger heißen, dass ein solcher Umschwung nicht den Wünschen des Ministeriums Taaffe entspricht. Was uns anbelangt, so erlauben wir uns jedoch die Wünsche des Coalitionssystems nach deren bisherigen Erfolgen zu beurtheilen, und diese berechtigen uns, letztere u»d das Heil Oesterreichs für wesentlich verschiedene Begriffe zn halten. — (Personalnachrichten.) Der Justizminister hat den Gerichtsadjuncte» bei dem Landesgerichte in Laibach Alois Cantoni zum Bezirksrichter in Windischgraz, den Gerichtsadjuncteu bei dem Kreisgerichte in Cilli Dr. Joses Ritter von Scheuchenstuel zum Bezirksrichter in St. Marein und den Bezirksgerichtsadjuncten in Windisch - Fei striz Dr. Anton Zhnber von Okrog zum Gerichts-adjuncten bei dem Kreisgerichte in Cilli ernannt. — (Frohnleichnamsprocession.) Morgen früh um halb 8 Uhr, beziehungsweise um neun Uhr, halten die Franciscanerpsarre und die Pfarre St. Jakob ihre Frohnleichnamsprocessionen ab, zu welche» eine Compagnie des 16. Reservecommandos und eine aus dem 7. und 19. Jäger-Reserveeadre coinbinierte Compagnie die militärische Ehrenwache stellen werden. — (Vorsichtsmaßregeln gegen die Blattern.) Der Stadtmagistrat von Laibach veröffentlichte folgende vom 25. d. datierte Kundmachung: „Da in der zweiten Hälfte des Monats Mai mehrere sporadische Erkrankungen an Blattern, darunter einige Fälle von echten Blattern, vorgekommen sind, so wird das Publicum aufmerksam gemacht, sich des bewährten Schutzmittels gegen diese Erkrankungen, nämlich der Impfung, im ausgedehnten Maße zu bedienen, was durch Privatimpfungen, insbesondere aber durch Benützuug der öffentlichen Impfung, welche jeden Dienstag und Samstag nachmittags 3 Uhr bei dem Stadtmagistrate unentgeltlich vor-genommen wird, leicht zu erreichen ist und zu welcher deshalb das Publicum dringendst eingeladen wird." — (Todesfall.) Gestern nachmittags verschied in Hof bei Seifenberg plötzlich infolge Herzschlages der dortige fürstl. Auersperg'sche Corre-spondent Herr Franz Boben. Der Verblichene, seit dem Jahre 18b4 im fürstlichen Dienste, war nicht nur ein tüchtiger, sondern ob seiner Biederkeit allgemein hochgeachteter Beaniter. Witterung. Laibach, 29. Mai. Bewölkt, starker Südost. Wärme: morgens 7 Uhr -l- 18 8», nachmittags 2 Uhr -t- 23 8° 6. (1879 -4- 214°, 1878 19 6° 6.) Barometer im Fallen, 735 76 Milli- meter. Das gestrige Tagesmittel der Wärme -j- 22 0°, um 5 7° über dem Normale. Angekommene Fremde am 28. Mai. Hotel Stadt Wie». Ausmuth, Just, Zerautz und Oberländer, Kausleute, Wien. — Biollo, Förster, Schneeberg. — Katschanossky, Professor, Petersburg. Hotel Elephant. Edler v. Teyrer, k. k. Finanzseeretär; Kanitz und Rößler, Kausleute, Wien. — Jentt, Reali-täteilbesitzcr, Rudolfswert. — Knnschitz, Semitsch. — Achetz, Krai». Baierischer Hof. Muri, Holzhändler, Lees. — Glo-botschnig, Kausm., Florenz. Verstorbene. Den 25. Mai Rosa Zakrajsek, ArbeiterStochter, 2'/- I, Hilschergasse Nr. 6, chronische Wassersucht. Den 27. Mai. Anna Müller, Private, 78 I., Con-ressplatz Nr. 1, Altersschwäche. — Joses Vodnik, Kupser-mied und Unterjiiger im 19. Feldjägerbataillon, Bahn-hofgasse Nr. 4, Lungentuberculose. Den 28. Mai. Johann Sorko, Greisler, 33 I., Floriansgasse Nr. 32, galoppierende Lungensucht. — Eduard Wawreczka, Kasse-Assistentenssohn, 7 Mon., Alter Markt Nr. 28, Croup. — Amalia Predovik, Hausbesitzerstochter, 15 Mon., Polanaplatz Nr. 5, Blattern. Im Civilspitale: Den 25. M a i. Mathias Stalzer, Inwohner, 72 I., Erschöpfung der Kräfte. Den 26. Mai. Ursula ZnidarZik, Inwohner, 55 I., InSuLtionttL litsH8pi187 75 2450 I 2455 168 50 169 — 263 50 264 — 165 50 168 659 — 661 — Nordwestbabn . . . RudolfS-Bahn . . . StaatSbahn .... Südbahn............ Ung. Nordostbahn . Pkanäbeies«. Bodencreditanstalt in Gold.......... in österr. Währ. . Nationalbank.... Ungar. Bodenkredit- Krivritüt»-Ob!ig. Elisabethbahn, l.Lm. Ferd.-Nordb. i. Silber Franz-Ioseph-Bahn. Galiz.A-Ludwigb.l.E L)est. Nordwest-Bahn Siebenbürger Bahn StaatSbahn, 1. Lm. Südbahn k 3 Perz. »5 » . Privntkvfe. Ereditlose .... Nudolslose . . . Devisen. London .... Oekäsorten. Ducaten............ 20 ^ranc- . . . . 100 d. Reichsmark Silber............. Veld 163 50 159 25 276 25 85 10 146 50 119 — 101 — 102 25 101 25 98 75 106 75 100 50 106 25 101 25 83 50 126 — 108-50 178 75 17 10 117 80 5-56 9-38 58 05 Ware 164 — 160 — 279 75 85 30 147 — 119 25 101 75 102 40 101 75 99 25 107 25 100-75 106 75 101 50 88 75 177 50 I26'25 109 — 179 — 17 30 117 90 5 56 938'/, 58-10 Telegraphischer Kursbericht am 29. Mai. Papier-Rente 72 75. — Silber-Rente 73 48. — Gold-Rente 88 70. — 1860er Staats-Anlehen 129 80. — Bank-aetien 833. — Creditaetie» 277 75. — London 117 55 — Silber —. — K. k. Münzdueaten 5 54. — 28-^rancs-Stücke 9-36. — 100 Reichsmark 57 85. 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Z -Z " > 8 Z! -- -- »r s - ' -- ---s: .L Z? ^ irr IHZN.2 L ^ 2 'v ZZL S Lr: - , L« 5^ N ZL /^^N der MurgstcrUgcrsse KctUL-Wr. 7 ist eine Wohnung, "DG bestehend aus drei Ziiw Manier», Küche, Speisekammer und Holzlege, snr kom-inenden Michaeli zu vergeben. Das Nähere bei der Hauseigenthümerin daselbst. (190) 3—1 Mittel gegen Hansschwamm. Nr. U. /ereuers ^utlmeruliou, k k. Privilegium aus der chemischen Fabrik von Gustav Schallehn, Wien, X. Bezirk, ist »ach langjährigen Erfahrungen und amtlichen Proben das beste und sicherste Mittel zur Vertilgung und Vorbeugung des Hausschwammes sowie zur Trockenlegung feuchter Wäude u. f w. Prospeete und Gebrauchsanweisung gratis.— Niederlagen in Laibach werden gesucht. (117) 10 Wege» Abreise si»d Möbel »»d Zinniier-einrichtuiigsgegeuständc aller Art, darunter eine schöne Nipsgarnitur. 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Diu nädi8tv er8to 6s^jnnrivkunA t1io8vrAros3on, vom Ltaato ^nrnntlerlen 6sl(lvorlo8unA ist amt-livk testgestellt und lindst Zllkon SM g. UNll 111. ^uni ll. 1. 8ts11 und Icostst iliorru 1 grmros Original-I-os nur Llarlc 6 oder ll. 3 50, 1 Iiitldes „ „ „ 3 „ „ 175, 1 viertel „ „ „ 1'/, „ „ — 90. .^Ile ^ultrügo werden 8<»1'oi't gegen Einsendung, I'osteln/ttliluiig o«Ier Xnvkunknie dis lietruges ,uit der grosstvn Lorgtalt au8gvfüdrt, nnd orliält fodermann von uns dio init dom Ltaatswax-xen vor8ekono» Ol iglnnl-I-ose 8vll)8t iu Nündeo. Den Bestellungen werden dio erkorderlieden Lintliolien kläno gratis beigvkügt, und naek )eder Asimng senden wir unsoren Interv88sntsn unsuf-gelordert amtlielio I^i8ton. vie ^usualiliing dor 6owinno or5o!gt 8tot8 prompt unter 8ttintsgnrantle und kann durek dirvote Zusendungen odor ank Verlangon der Inter-essenteu dureil unsero Verbindungen an allen gre88eren klätren Oesterreiebs veranlssst worden. 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