Ni. 278. Dienstag, 4. December 1900. IllhlMg 119. Macher Zeitung. !lw ""t«ti°n«plti«: Vllt Postversenbung: aanzjährl« 80 «. halbjährig lö «. Im «omptolr: ganz' ^ Die «Lalbacher Zeitung, erschei»! tilgllch, mit Auinahme der E»nn. «lib »e<^»««, „ «^ . .. '"' «' «i. Halbjahr!« ll «. ssür die Zustellung ?..« Hau« «anzjilbrig » K, - Instrtlo»«a«bürl Für f,eln« » fich «°ng«!«plah Nr, ». die «»dactlon D«lm°tl.,.Gafse Nr e Nd"ckstm,d7n "/,. ^"."««»istr.t,,» befind«« bl, zu 4 Zeilen"« li. grlß re per Zeile IX b - bc! öfteren Wiederholm.g«. per gelle S l>. ^ vorm.tta»«. Unftanlierte «rlrle werden „ich °..8«,°«me " V » «I^chtt n?cht üaz i.xxxvi. Stück des Reichsgesehblattes in deutscher "M" ausgegeben und versendet. dtuck.^ni- Deceuiber 1900 wurde in der l. l. Hof. und Staat«, st?? ^' ^'" ^Nl'' I.XXIV.. I.XXV«. uud LXXVll. buz««! """attischen und das I.XXXIV. Stuck der böhmischen u«oe des Neichsgesehblattes ausgegeben und versendet. E«ll°^"^2. December 1900 wurde in der t. l. Hof. und btun^uckerei das I.XXXVII. Stück des Reichsgeschblattes in '^r Ausgabe ausgegeben und versendet. 8, H..?°? dem Nmisblatte zur «Wiener Zeitung» vom 1. und bttiwn?. 5 1A" ("r. 27b und 276) wurde die Nciterver. »3 'Hender Presserzeugnifse verboten: l90l). "^ «Delaveo. Kcleöi ?r»por» vom 24. November 18H Nr. 10 «PfeUe g^s der Ebernburg» vom 20. Laubriss ^- 19 «Hausfreund» vom 7. October 1900. ! blj^'t 'm Verlaae von N. Werner, Asch. erschienene, nicht-! "°" John ^"'^chrift: «Asch - Helft, wer helfen kann!» Druck 3lr'^ '^^ °"^' """ 29. November 1900. 9) . Nr ^ '^'"zer Fliegende Blätter» vom 2b. November 1900. "'btr 19A ""b 50 «I.Iloee»^ äülnik. vom 16. und 23. No» Nr. 94 «3llmo8tntno8t» vom 24. November 1900. Die in Prag erschienene Druckschrift: ?iovo1äni». sllnili-li8liilll>ll Xnrln, i^lUlilll, n«ls. »oe. ciülniotv», v ?rkxe. df»,lllT» äem vla^tnim). Nr. 5 (I. Milage) «pockoäen» vom 24. November 1900. Nr. 47 .VöhnierN)alt».Vote> vom 25. November 1900. Nr. 27 uud 28«U,oma^»lly Iioto»» vom Ib. und 22. November 1900. Richtamtlicher Theil. Ein Schreiben Dr. Herolds. Ein offener Nrief, den Dr. Herold in den «Na» rodni Listy» an den neuen Obergerichtspräsioenten in Prag gerichtet hat. erfahrt in der Wiener Presse eine ablehnende Besprechung. Das erwähnte Schreiben erklärte, das czechische Volt verlange nichts als Ge-rechtigkcit, der gegenwärtige sprachliche Zustand in Böhmen entspreche aber weder dem Rechte noch der Gerechtigkeit. Durch die Aufhebung der Sprachenverord« nungen vom 24. Februar 1893 habe leine der früher erlassenen Verordnungen wieder in Krast treten können. Solle nun die Gesetzmäßigkeit im Gebrauche beider Landessprachen im Königreiche Böhmen eingeführt nmd'.'n, so müsse nach dem allgemeinen Stande der gesetzlichen Gwch^rechligung beider Natiomn diese sowohl im äußeren als im inneren Dienste im ganzen Königreiche durchgeführt werden. Selbst wenn man aber die Auslegung zulassen würde, dass die Stre-mayr'sche Mmisterialverordnung nunmehr Geltung habe, so müsste der gegenwärtige Stand als ein solcher bezeichnet werden, welcher diese Verordnung widerspricht Die «Oesterreichische Vollszeitung» sagt, der neue Chef des Prager Oberlandesgerichtes brauche auch nicht im entferntesten deutscher Parteimann zu sein und könne sich doch klar darüber sein, dass das, was die Czechen in der Sprachenfrage volle Gerechtigkeit nennen, höchst einseitig die volle Nechtszuerlennung an die Czrchen, die unbedingte Slavisierung der Aemter, die vollständige Verdrängung des Deutschthums aus allen öffentlichen Stellen bedeute. Dr. Herold muthe dem neuen Oberlandcsgerichts-Präsidenten zu, er solle seine Untergebenen dahin instruieren, dass die Aufhebung der Sprachenverordnungkn als null und nichtig an« zusehen sei und die Aemter Weiler czechisiert werden sollen, ohne Rücksicht auf die Regierung, die Deutschen ^Oesterreich'^"^^'llkeit de« sprachlich so zerrissenen ^ ?"ch«?^ «Extrablatt, wendet sich aeaen da« Schaben Dr^ Herolds, welchem das Vlatt^vorwirft dass er d:e Grenzen zwischen Rechtspflege und Politik m unangemessener Weise verrücke Paul Krüger. Ueber die Aussichten der Aciion des Präsidenten Krüger w.rd der «Pol. Corr.. aus Paris geschri b « Zu den nahezu emstlmmigen Sympachielundgebunaen' deren Gegenstand Präsioent Krüger ist, hat seine eben?° correcte wie geschickte HalMn/viel b^ bestimmteres Ergebnis seines Aufenthaltes in Nar^ wlrd er wohl selbst nicht erwartet haben. Es scheint als °b 'hm vorerst daran gelegen wäre, zu Gm.sten der südafrikanischen Republiken in Europa St^muna zu machen, ohne d.e Grundzüge seines Planes näher zu en wickeln. Doch n.mmt man es als sicker an da! ! er schlich ,n offizieller Weise die Intervention br l Machte verlangen wolle. Wahrscheinlich werde er die, jchun, sobald er selne Beiuche bei den europäischen Souveränen abgestattet und ihre Anschauungen lmnm gelernt haben wlrd; es ist aber noch ungewiss ob « sich zu dlesem Zwecke an alle Mächte oder nur an «ne derselben wenden wird. Von dem Vorhaben die guten Dienste der Vereinigten Staaten, auf die er lebr gerechnet hatte, in Anspruch zu nehmen, dürfte He?! Kruger schon abgekommen sein; es ist nämlick U«. ^t""? A"V°" " Washington leinesH m h feststehend. Me es schemt, hat er die Hoffnung Meut eme comblmerte In.tmtive Russlands und Fr3ntrN fur semc Zwecke veranlassen zu können. Allein so Ir er auch von dem Verlangen erfüllt fein mag, de hm durch felne Vaterlandsliebe vorgeschriebene Mission zu Ende zu fuhren, w.rd er sich doch über den Ausgana ftlner Bemühungen kaum einer Täuschuna binaeben Nichts lässt darauf schließen, dass die epische R?.' glerung zu emer Vermittlung ihre Einwilligung geben werde. Hierüber ist ,eder Zweifel ausgeschlossen Und aus diesem Grunde hat es auch die fwnzüsische Re. gierung für unMgemäß erachtet, sich unter den g. gebenen Verhältnissen .n der AbgeordMenlammer üw d,e Initiative zu emer Vermittlung auszusvrecken Als Feuilleton. ^ Eilige Barbara als Patronin der Artillerie. Von Kranz Ivanetls. ^NllnV/^estalt ^r heil. Barbara umrankt ein Kranz "l,t> ^,ii Sagen und Legenden. Eine der bekanntesten l B,"etftm lautet also: Fenez. "° ^ar als Tochter eines reichen, ange-"iai,i ' cn^" dem Götzendienste eifrig ergebenen ill ^ ^' ^canlens Dioscorus, im dritten Jahrhunderte !">'t ^""'kdlen geboren. Als sie zu einer blühenden, ^eten?" bes Geiste» und Körpers reich ausge-l"tt n^""^" herangewachsen war, befahl der ihren 5 seinem Wohnhause einen Thurm aufzu-'tiel>'. l>am,t Barbara in diesem ungestört vom Ge< Meaen!,^elt dem Studium schöner Wissenschaften >«r s^' wnnte und allen jenen Gesellschaften, die er M d-^^verderblich hielt, fernbliebe. Nun hatte es Mr l),z. ^sehung gefügt, dass Barbara während ^Naeli,/ Gelegenheit fand, mit den Betennern des Mll^. ?"ls in Berührung zu kommen und aus dem lktliez, ""»elben die Lehren des Heilandes lennen zu ^Üt^n ^Heilsbotschaft des Erlöser« ihr Herz und > lä,,?"chl'a ergriffen, lieh sie sich einst gelegentlich " die Z"en Abwesenheit des Vaters durch die Taufe 3" fortm,""""lchaft der Christgläubigen aufnehmen. U,^N si^, "ls treue und begeisterte Iüngerin des ?? der ^ ?""ä und gar seinem Dienste zu weihen. M lein» !." bei seiner Heimlehr die Kunde erhielt, ^h' "e Tochter eine Belennerin Jesu geworden, «us« hhchste erbittert. Um Barbara dem Heidenthume wieder zuzuführen, dünkte ihm kein Mittel zu schlecht. Nachdem jedoch alle seine Bemühungen sich als eitel erwiesen, schleppte er Barbara vor die Richter, um sie vor diesen anzuklagen, dass sie die Götter ver« achte Da Barbara aber auch von den Richtern vom Glauben an den Heiland nicht abzubringen war, wurde sie, nachdem sie zuvor allerlei Folterqualen und Schmähungen standhaften Sinnes erduldet hatte, zum Tode durch Enthauptung verurtheilt. Mit Ein-williaung der Gerichtshalter wurde dies Bluturtheil vom entmenschten Vater selbst vollzogen. Allein kaum hatte dieser die schreckliche That begangen, so ereilte ihn auch schon des Himmels Strafe; ein feuriger Blitz fuhr unter Donnergltcach vom Himmel hernieder und tödtete ihn unferne der Stelle, auf welcher Barbara durch feine eigene Hand den Märtyrertod erlitten hatte. * Bald nach ihrem Hinscheiden wurde Barbara in den Christengemeinden des Orients Gegenstand pietätsvoller Verehrung, indes im Abendlande ihr Cultus erst nach den Kreuzzügen größere Verbreitung gewann. In unseren Gegenden waren es außer den Bergknappen und Feuerwerkern insbesondere die Stückmeister und Stücklnechte. die Bombardiere und Kano» niere, die der Heiligen eine große Verehrung entgegen- * Nach einer anderen Version lebte Barbara im fünften Jahrhunderte in einem Kloster zu Vona in Afrila. Ihr Vater soll Alypius geheißen haben und ein großer Meister in der Zubereitung chemischer Substanzen gewesen sein. Als eines Tages wilde, ränbensche Horden vor den Mauern der Stadt erschienen, betheiligte sich Barbara durch Herbeischaffung von Zündwerl. Ausrichtung von Wurfgeschossen in solch muthvoller Weise an der Vertheidigung der Stadt, dass sie vom Kampfe nicht «her Abließ, al« bi« sie durch eine Explosion dm Tod fand. brachten und sie zu ihrer Schutzfrau erkiesten. Die Frage, wieso es kam, dass Kanoniere die heil. Bar» bara zu ihrer Patronin erwählt, hat vor Jahren ein alter Veteran der Festungsartillerie in seinem Tage» buche in folgender Weife beantwortet: «Barbara war in einem Thurme eingesperrt, und wir Kanoniere müssen oft Quartier nehmen oder Wache halten in entlegenen Festungsthürmen. Barbara hatte im Thurme mannigfache Widerwärtigleiten und Heimsuchungen zu erdulden, und wir Kanoniere haben im Festungslriege allerhand Beschwerden und Gefahren zu ertragen. Barbara hat in ihrem Herzcu trotz der schwersten Prüfungen d.n Heilandsglauben fromm und unversehrt bewahrt, blirb Gott und der Tugend treu, alfo sollen auch wir Kanoniere der Devise Mit Gott für Kaiser und Vaterland' unter allen Umständen treu bleiben. Der Blitz hat den Verfolger der Barbara jäh getödtet, also sollen auch wir Kanoniere mit unserer Blitzwaffen, mit dem Feuer unserer Ge« schütze rasch und entschlossen den anrückenden Feindesscharen entgegentreten. Barbara gieng muthig in den Tod, hatte leine Furcht vor dem Sterben, kapitulierte nicht, sondern blieb dem Gott gethanen Gelübde treu bis zum letzten Augenblicke, also soll auch der Kanonier lein Waffen- oder Pulverfteber vor dem Feinde haben, sondern lieber als tapferer Mann ehrenvoll sterben, als treulos oder feige handeln. Bar» bara trägt ein mit Blumen unwundenes Schwert in der Hand und einen Siegeblranz auf ihrem Haupte, und so wird auch der Kanonier mitsammt seinem Geschütze bekränzt, wenn er seine W^ffe brav gehand» habt, wacker und muthvoll gekämpfl hat. Und muss er über Befehl des himmlischen Feldherrn nach gut l gethaner Arbeit mitten aus Sturm und Kamps ab« Laibacher Zeitung Nr. 278. 2296 4. December iM> selbstverständlich wird es jedoch erachtet, dass die französische Regierung ihre Zustimmung zum Verlangen nach einer Vermittlung geben würde, falls diese von einer anderen Macht formuliert werden sollte. Dass aber hierüber bereits zwischen der russischen und der französischen Staatslanzlei Vorbesprechungen gepflogen worden seien, wird in Abrede gestellt. Politische Ueberficht. Laibach, 3. December. Im «Neuen Wiener Tagblatt» werden die Wahlaufrufe des verfassungstreuen Großgrundbesitzes in Mähren und Krain zustimmend besprochen. An dem ersteren wird die von aller Fractions-Exclusivität freie Sprache gerühmt, welche gleichwohl darthue, dass die mährischen Großgrundbesitzer mit ganzem Herzen im Lager ihrer Stammesgenossen stehen. Der Wahlaufruf des lrainischen verfassungstreuen Großgrundbesitzes lege das grüßte Gewicht auf die Zugehörigkeit aller Deutschen zur Gemeinbürgschaft. In beiden Kundgebungen aber trete besonders markant der Hinweis darauf zutage, wie, geboten gerade jetzt das unbedingte Festhalten an der Verfassung sei. Für die Deutschen sei die Aera der Sprachenverordnungen abgelüst worden durch eine Epoche, die der Vertheidigung der Staatsgrundgesetze gelten müsse. — Die «Deutsche Zeitung» hingegen findet, dafs alle bisherigen Wahlkundgebungen der Parteien den Erfordernissen der Lage keineswegs entsprachen. Ueberall komme nur der enge Fractions-standpunlt zur Gellung, überall würden einseitige Parteiwünsche vertreten, ohne dass man sich Rechen» schaft gäbe über die Mittel, sie durchzuführen. Man mache Programme um der Programme willen, die Kernfrage der Situation aber, wie das Parlament wieder arbeitsfähig zu machen wäre, finde nirgends eine ^ ernste Behandlung. « Im militärwissenschaftlichen und Casinoverein in Wien hielt der Präsident des Militärobergerichtes, Feldmarschall-Lieutenant Ratzenhofer, einen Vor« trag über den Krieg in Südafrika. Er bezeich« nete darin als besonders lehrreich den Transport von englischen Truppen, Kriegsmaterial und Pferden mit 280 Dampfern auf eine Entfernung von 26 Tagereisen und charakterisierte sodann die militärischen Eigen« schaften der beiden kriegführenden Parteien, wobei er die Buren als ideale Krieger im kleinen Kriege, aber nicht für große Unternehmungen bezeichnete, während die Engländer die entgegengesetzten Eigenschaften haben. Der englischen Truppenmasfe sei der Kriegszweck glcich-giltig, ihre Ausbildung fei ungleich und werde nicht durch freien Entschluss verbessert. Dafür haben aber diese Truppen ein ausgezeichnetes Officierscorps, das von dem Bewusstsein der Größe Englands durch, druugen und von einem waghalsigen Muthe erfüllt sei. Für die Kriegswisfenschaft habe der südafrikanische Krieg leine Neuerungen gebracht; es sei auch leine Aenderung im Wchrsystem Englands zu erwarten. Die Sympathiekundgebungen der beiden franko« fischen Kammern für den Präsidenten Krüger werden von der «Neuen Freien Presse» als Ausdruck des alten Grolls gegen den Rivalen jenseits des Ca« nals bezeichnet, wobei alle Rücksichten internationaler« Höflichkeit außeracht gelassen worden seien. Für Krüger sei die Kundgebung nicht viel mehr, als ein wenig Zucker auf die bittere Pille der Ablehnung, die er! schon auf der ersten Station erhielt. Zwischen Frank« reich und England aber schaffe sie eine Verbitterung, die außer Verhältnis stehe zu der geringen Erleichterung,! welche sie Krüger darbiete. ^ Der Generalgouverneur von Warschau, Fürst' Imeretinsly, ist am 1. d. M. einem Herzschlage erlegen. Der Tod desselben in dem Augenblicke, wo der Zar in Livadia krank darniederliegt, ist, wie die! «Neue Freie Presse» schreibt, ein Ereignis von nicht zu unterschätzender politischer Bedeutung. Fürst Imere« tinsky, Sohn des Zarewitsch von Imeretien, hat während seiner Verwaltung des Weichselgebietes alles! vermieden, was die Polen reizen oder kränken konnte. ^ Als ehemaliger Oberprocurator der Militärgerichte, Russlands war Fürst Imeretinsly auch auf seinem Posten in Warschau bemüht, das russische Beamtenthum im Michs'lgebiete im Geiste strenger Rechtlichkeit zu disciplinieren. Er genoss die Achtung des Zars in so hohem Maße, dass die von ihm seinerzeit dem Zaren überreichte Denk chrift über die Mängel in der Verwaltung des Gebietes dazu beitrug, dass der Zar die sofortige Abstellung dieser Mängel anordnete. Fürst Imeretinsky war auch ein Freund Oesterreichs und Deutschlands. Der Centralregierung in Petersburg wird es nicht leicht sein, dem verstorbenen Fürsten einen gleichwertigen Nachfolger zu geben. Tagesneuigleitelt. — (Auswanderung aus Oesterreich-Ungarn über Hamburg.) Der Augustbericht unseres Generalkonsulates in Hamburg theilt nach den für die Monate Juli und August vorliegenden statistischen Ausweisen folgende Daten mit: Ueber Hamburg sind aus Oesterreich-Ungarn ausgewandert im Juli 2104 Personen, im August 1432 Personen. Die überseeische Auswanderung aus und über Hamburg im Jahre 1899 beziffert sich nach der amtlichen Statistik auf 64.214 Per-fönen. Es wurden hievon 12.241 nach englischen, 7 nach anderen europäischen (belgischen und spanischen) Häfen und 51.966 nach außereuropäischen Ländern befördert, und zwar von letzteren 51.597 in dl-recter Fahrt und 369 indirect über Zwischenhäfen. Die Zahl der aus Oesterreich-Ungarn gekommenen Aus-Wanderer belief sich lm Jahre 1897 auf 9253,1898 auf 11.097 und im Jahre 1899 auf 18.546 Personen. Im ganzen wurden 1899 gegen das Vorjahr 12.084 Auswanderer mehr über Hamburg befördert. Die Zahl der aus Oesterreich-Ungarn stammenden Auswanderer ist gegen das Vorjahr um 7449 gestiegen. — An die nach Newyorl beförderten Auswanderer aus Oesterreich-Ungarn wurden behördlicherseits Adresskarten für eine unter der Oberleitung der «Oesterreichisch-ungarischen Gesellschaft» und des «Ungarischen HilfsVereines» in Newyorl gegründete Herberge vertheilt. Die Ausgabe dieser Adress-karten hat sich im Interesse der weder der deutschen noch der englischen Sprache kundigen Auswanderer als sehr praktisch erwiesen. -(DerObernachtwächter vonBersen.) Eine eigenartige Rangerhöhung hat der MagM« Bergen (Hannover) dem dortigen Nachtwächter ^"u> Steg verliehen. Steg feierte am Mittwoch "" '' ,z Frau das Fest der silbernen Hochzeit, und aus r»n , dieses Familienfestes ernannte der Magistrat den v der Nacht zum «Obernachtwächter.. n..z« diew ! -(«Der Präsident betet.») Unter°' Titel erzählt Adolphe Nrlsson im «Temps': ^ ' ^ der Menge, die sich zu dem «Hotel Scribe» hi"""^ Und da meine Eigenschaft als Ehroniqueur ""r Anrecht auf einige Privilegien gab, konnte !G ^ ° der Schwelle der Wohnung unseres berühmten ">^ gelangen. Der Präsident Krüger war gut bewaHl. Secretäre, seine Freunde, seine Diener wachten °° ^ dass seine Andacht nicht gestört wurde. 3? """ K„go also darauf beschränken, wie die Person bei Vicl" v » «diese Mauer, hinter der etwas passiert», ^ "» >^ Da sagte einer der Attache's der Gesandtschaft zu ^ «Der Präsident betet.» Ich fand, dass dieses w° seiner Einfachheit Größe hatte. Es klang m " ^ Ohren wie ein fremdes Wort, das von wett Y ^ kommen ist. Es beschwor in mir Bilder, an ". ^ kaum noch gewöhnt sind. Es war "berhaupl ^ «modern». In unserem Paris, das so w"° """"^ voll von Frivolitäten uud Leidenschaften w'^^ zweifellos Leute, die beten, aber das smd ^ schmerzgequälte Wesen, die bei Gott eine "nderu"U '^ Elends suchen. Es gibt auch Frauen, die zur "'"^MZ reuiges Herz bringen. Die Frömmigkeit ist bet un» Intimes, Discretes und Heimliches geworden; 1« u ^ sich nicht mehr dem officiellen Leben, aus vem , ^ zusagen verbannt ist. Deshalb schien es mir, « ^ der Attache' sagte: «Der Präsident betet». «" °° l" die fernen sagenumwobenen Zeiten zurückversetzt " V^ll denen die Könige, die Fürsten, die Führer der u"' ' ^ im Bewusstsein ihrer Schwäche die Vorsehung 0« ' ^ in der Prüfung zu trösten und ihnen in dem m» >, helfen .... klonen.) — (Aus dem Lande der Sensall ^ Ein alter, ehrwürdiger Bürger von Newlerjey w" „ stattet. Die Kirche war von leidtragenden """ ^e und Freunden dicht besetzt, der Sarg stand am ^ ^^ der Kirche auf dem Katafalk. Was gieng nun m» ^ des Verstorbenen vor? Hatte er Mitleid mtt ^cp? tragenden, denen die Ceremonie Langweile """ 's^den Oder widerten ihn die Thränen an, die °ie ""' ^l um ihn vergossen? Oder handelte er einfach "" p ^^ z« Yankee, der leine gelt verlieren will. um ins Jem ^ gelangen? Mag dem sein, wie es wolle, a«l " ^, erzählt das «Journal des Mbats», setzte stcy " ^ fall mit gewisser Feierlichkeit in der Richtung "" ^, Altare in Bewegung. Panischer Schrecken ergM ^ ^ß wesenden, die eiligst dem Ausgange zudräna«n. ^^e fich in der allgemeinen Verwirrung die "">"s H^en ^ des Sacristans vernehmen: «Bleiben Sie, l""^h das nichts l Es ist ja nur ein Automobil l» und " ^ ^ Bahrtuch vom Katafalk und zeigte der Trauerv r, ^„, die Näder. die Accumulators, die Kurbeln «" ^ell kurz. die ganze Maschinerie, durch die der Sarg Platz gebracht wurde. marschieren in die Ewigkeit, so wird auch ihm, wie es der heil. Barbara geschehen, die Ehrenlrone der heiligen Kämpfer zutheil.» Um die Patronin gebürend zu ehren, sich von ihr Glück im Kampfe und dereinst eine selige Sterbestunde zu erbitten, wurden von den Stücktnechten allerlei fromme Bräuche beobachtet. So war es Sitte, dass Abtheilungen derselben vor dem Abmärsche in den Krieg Barbaras Obhut mit einem Segensgebete besohlen wurden, das in die Worte ausllang: Barbaras Neist umschweb' euch auf allen euren Wegen, er sei mit euch im Lager wie im dichteu Kugelregen! Auch hatten die Stückknechte die Gepflogenheit, vor dem Abfeuern der Mörser «Barbara zur Chr'» dreimal die Hüte zu schwingen. Manchen Bombardiercompagnien wurden mit dem Bildnisse ihrer Patronin versehene Fähnchen vorangetragen, in welche Sprüchlein eingestickt waren, wie: Heilige Barbara, mit den Verdiensten dein lass dir alle unsere Marsch befohlen sein! Stehst du uns. 0 Bärbel, bei, so geht jeder Sturm schnell vorbei. Heilige Jungfrau, steh uns bei, mach' uns von Feinden frei! Aehnliche Sprüchlein wurden bisweilen auch an den Wänden der Rüstkammern und Wachstuben der Blockhäuser und Festen angebracht. So z. V.: Nimm auf, 0 Bärbel, wi« ich begehr', alle Schritt und Tritt zu deiner Ehr'l Wer St. Bärbel zu Diensten steht, nicht ohne Gnad' von hinnen geht. Barbara, steh uns bei, dem Lande zum Schutz, dem Feinde zum Trutz, unserem Fähnlein zur Wehr, dem Kaiser zur Ehr'. An manchen Orten ließen die Bombardiere ihrer Schutzheiligen zu Ehren Altäre errichten, vor denen sie alljährlich Barbaras Festtag in feierlicher Weise be-giengen. Als der berühmteste unter den Altären dieser Art gilt jener in der Kirche St. Maria Formosa zu lVenedig,* der auf Veranlassung der Bombardiere zu Anfang des 16. Iahrhundertes daselbst errichtet wurde. Das Bild, ein Meisterlwerl Palma Vecchios, darf den herrlichsten Gemälden, welche die Kunstgeschichte kennt, beigezählt werde». Der Widmung entsprechend liegen Kanonenrohre zu Füßen der Heiligen, während sie selber, umstrahlt von majestätsvoller Hoheit, die Siegespalme in die Höhe hebt. In ihrem Antlitze vollendeter Schönheit spiegelt sich das Siegesbewusstsein, und aus ihren hell funkelnden Augen kann man des braven Soldaten Parole lesen: Durch Kampf zum Sieg, durch Nacht zum Licht, durch Sturm zur Ruh. Aber nicht nur durch Errichtung kunstvoller Altäre, sondern auch durch Aufstellung einfacher und schlichter Votivtäfelchen war man bestrebt, Barbaras Gedächtnis zu ehren. Ein solches, zweifellos irgend einem der heiligen Barbara geweihten Bildstückel ent-nommenes Täfelchen fand ich vor einigen Jahren in einem Bauernhöfe deS Isonzothales; dasselbe trug nach-stehende Inschrift: « N,«gl. hlezu Professor Graus Kunstblätter. Vis zu diesem Barbarabild drangen anno 9 dle vo, ^ Hier stellte sich eine Schar der Unsrigen davor, ...^l M' Die Feinde mussten weichen vor den Kugeln o,ie^ ^^e, und von mehreren 100 Feinden lamen davon laUM Barbara sei danl, sie war unsere Hilfl* . ^„tl Und in den siebziger Jahren ^/7^^ Bauernhube am Iohannserberge in Karnten ^.„tes mit einem buntfarbigen Blumensträuhcyen ^M Papierbildchen, auf welchem Barbara '"«' l M° Weise dargestellt war : Auf einem g^ne" Wc^lte" sich ein runder Thurm, aus dessen Sck'M Kanonenrohre hervorlugten. Vor dem ^ ^ de Thurmes stand Barbara mit dem Sch""l^ ^ß Hand und einem Diadem auf dem Hauple- ^^ ell» des Hügels waren Wälle aufgeworfen, aus.^^n m' Schar Kanoniere Posto gefasst hatte, um der ^ ^ ^i jubelndem Schwenken der Mützen die H"'^zleill s" zubringen. Ober dem Thurme waren dle lesen: Barbara schafft WaffenglÜck und führt zum Sieg. Im Donner der Kanonen ,„. sticht sie den Tapferen Siegest«"'" ^beü Am unteren Rande des niedlichen VildA ^el die Worte verzeichnet: «Ich rühme "^Hettl«' Schwachheit, damit in mir wohne die Kra, ^ ^, * In einer Nntoniuölapelle in der U"ll^>^. Tirol befindet sich eine ähnliche Inschrift. V,e Veim Einfall der Franzosen im 97er JA da mufste Äntomus die Scheibe s"» s"NV' gl,, ,h, sei"' die wüthenden Franzosen gaben die lcug"" .^ «SA> um uns Brüder zu verschonen, wolltest 0" . lM'"' Heilige« Nntonius. wir bitten, sei uns« SA" das« wir einst verbleiben in Ewigkeit b" "» ^!^cher Zeitung Nr. 278._____________________________________^^________________________^____________^_^^ 4- December 1900. Local- und Provinzial-Nachrichten. dbttl^ ^ ^ s ° nalnachricht.) Se. Excellenz Herr «itl,b8 ^lhtspräsident ^"f Gleispach ift gestern N«d°ll^ ^ ^^ ^" dienstlichen Angelegenheiten in lllk i^wert eingetroffen. Wie wir hören, wird der-"l°wmen ""^ ^ ""^gen Tages auch in Laibach itzlo^^arltverlegung.) Ueber Ansuchen der "H 2 Tschernembl hat die l. l. Landesregierung ^!lt ^?^n« der Handels« und Gewerbelammer ge-«!>!> m°°'s der heuer auf den 2b. d. M. fallende Jahr-link. I""!! in Tfchernembl am 20. d. M. statt- A°^ /öehnlronen-Noten.) Vlättermeldungen ^lltttelcklü! ^" Ausgabe der Zehnkronen-Noten der ltilln ^'^'ungarischen Banl wegen technischer Schwierig- Mc h' ^ Jänner noch nicht erfolgen. Vorläufig ist ^ ^"lnin des 1. März in Aussicht genommen. >tlis>)^ ^m l. l. Stadtschulrathe.) Die ^Nack^ 2. vom 23. v. M. nahm folgenden Ver- ° ^it der l ^ssnung berichtete der Schriftführer über l». ^ ätzten Sitzung current erledigten Angelegen- zclb« ^> bas Wort und beantragte in längerer Aus- ^enllllrl,, ' bischen Volksschulen Laibachs mögen die '" lleln/ l" ^^ ^^^ers Prcsiren am 3. d. M. durch ' ^ges ? ^" ben Schulraumen und durch Freigabe °""l>en fetzen. Der Antrag wurde einhellig an- ^n ^. "Uch die deutschen Schulen haben am ge- 12. ^ ^ l«i. Weiters eröffnete der Vorsitzende, dass ^ b'etr« Tezett Vornahme der Reichsrathswahlm Mch^"Mnden Schulräumen die beiden städtischen Men hlunfclassigen Volksschulen keinen Unterricht 3!^he ki ^^""" "urde beschlossen, dem l. l. LandeS- ^in>il ^"riickung von sieben städtischen Lehr- ^lz^°" erste und eine solche von sechs Lehrkräften p^iy,^ltsclllsse vorzuschlagen. Dem ftiibt. Lehrer li^ lvlll? ^"^e die III. Dienstalterszulage zuerkannt. cMlW..,, eine ausführliche, elf Punkte umfassende »> ein!m" lür die Schuldiener der städtischen !i?^t<^ a angenommen. Dieselbe soll auch dem ^ker? zur Vestätigung vorgelegt werden. Be- ! ll"lrbe!? städtischen gewerblichen Vorbereitungs- V^t l« Gossen, in Hinkunft von einem deutschen '7 nicht , ^' ^ blasse abzusehen, da die Zöglinge V l>n de 3^ ^" ^"r Muttersprache genügende 5 'u«!viir? ^ legen. Zweien Gesuchen um Auf-l?"! eln« U" Kinder in städtische Schulen wurde ^ls.^"!"sste abschlägig beschleden werden. Der V^lerun nsv"w Professor Levec berichtete über V ^ « ^ ^' städtischen Kindergartens. Der ^7"! vo« .""hellig genehmigend zur Kenntnis ge-^ ^lnder^" Anstellung einer ständigen Supplentin VM^I"ten nässte infolge der ohnedies fehr ^ Eta? °st Abstand genommen werden. Jedoch ^Mtll^^slstrat empfohlen, für eine entsprechende ^^lichl.:/°^er Supplentinnen vorzusorgen. In V^eiten ^^ Kindergartens sollen einige Er-^st^hr. , .genommen und einige neue noth-H ^N d z Veschäftigungsmittel bestellt werden. ^^ der m '^"^""«ll« uoltohsko ? üelv^^"""eration für jene Lehrkräfte, welche >M d^ « Vorbereitungsschulen Silken, werde '^^^"uf. dafs die bisherige Remuneration den ausdrücklichen gefetzlichen Bestimmungen vollkommen entspricht, abgelehnt. — Es wird beschlossen, an den Stadt« magistral mit der Bitte heranzutreten, er möge für die Christ« feier der beiden städt. Kindergärten den Saal im «Mestni Dom» zur Verfügung stellen. Der Vorsitzende erklärt, der Saal werde zur Verfügung stehen. Die für diese Christfeier bestimmte Geldsumme wird unverzüglich angewiesen werden. Schließlich soll für einen Lehrer, der einen Handfertigteitsunterricht leitet, beim Gemeinderathe eine Remunerierung beantragt werden. — (Der Laibacher Gemeinderath) hält heute um 5 Uhr nachmittags eine ordentliche Sitzung mit folgender Tagesordnung ab: 1.) Berichte der Perfonal-und Rechtssection: ») über die Zuschrift des Stadtmagistrates, betreffend die Wahl von 15 Mitgliedern für die Relchsrathswahlen (Referent Plantan); d) über das Gefuch des «ilensko tslov^äu« äruZtvo» in Laibach, betreffend die Zustimmung zu den Satzungen des § 26 dieses Vereines (Referent Dr. Stare); e) über die Zuschrift des Bürgermeisters, betreffend die Vertretung der Laibacher Stadtgemeinde am allgemeinen, Mitte December in Wien stattfindenden Städtetage (Referent Plantan); Darlehens (Referent Dr. Hudnik). — 3) Berichte der Naufection (Referent Dr. Po Zar): 5) über die Parcellierung der sürftbischöstichen Vo fihung in der Catastralgemeinoe St. Petersvorstadt I; d) über die Collaudierung der Kuhnstraße und der ver« lungerten Nonnengasse, der dortigen Canalisierung und der Canalistcrung der Schießstattgasse. — 4.) Bericht der Polizeisection über die Zuschrift des Bürgermeisters, betreffend die Bahn Laibach-Idria (Referent Dr. Ritter v Nleiweis). - b.) Bericht der Direction des Schlachthauses über den Voranschlag des städtischen Schlachthauses pro 1901 (Referent Dr. Ritter von Bleiweis).— 6.) Bericht des Directoriums des städtischen Elektricitätswerke« über die an den neuen Ein-richtungen des städtifchen Eleltrlcitätswertes erfolgten Garantieproben (Referent Senelovic). — ?.) Beucht be" Curatoriums der Kaifer Franz Iofef I. städtischen büberen Töchterschule über die an dleser Schule im Schul-iabre 1899/1900 erzielten Unterrichtserfolge (Referent Dr Ritter v. Bleiw eis). - ») Berichte der Section für' die Stadtregulierung (Referent Dr. Stare): ») über das Anerbieten des Hausbesitzers Anton TeZak, betreffend 'den An au dessen Hauses am St. Iakobsplatze Nr. 6 ; 'd über das Anerbieten des Hausbesitzers Elias Predovic, b treffend den Ankauf des vor seinem neuen Hause Nr. 60 an der Polanastraße befindlichen Grundes; <-) über das Anerbieten des Hausbesitzers Dr.Munda, betreffend die Entschädiaung für den der Stadtgemeinde abgetretenen Grund an seinem Hause an der Römerstraße; * (Leichenbegängnis.) Gestern nachmittag« fand unter imposanter Theilnahme das Leichenbeaiinanis des so früh dahingeschiedenen Inspectors und Heizhaus-Vorstandes der l. l. Staatsbahnen, Herrn Adolf von Soch er, statt. Dem Sarge folgten eine Abordnuna der l. l. Staatsbahndirectlon Villach unter Führung des Staatsbahndirector-Stellvertreters, Herrn Oberinspektor« Dr. Altmann, zahlreiche Beamte und Unterbeamte der verschiedenen Dienftzweige von der Strecke von Laibach, von der Staatsbahndlrection Trieft und der Heizhausleilung Laibach Südbahn, Diener und Arbeiter des l. l. Heizhauses und des BahnbetriebSamtes Lalbach eine Abordnung des Laibacher Bicycle-Clubs, dessen Ob. mann der Verblichene gewesen, und zahlreiche TraueraäNe aus allen Kreisen der Bevölkerung. Die stattliche ZM von prächtigen Kränzen mit sinnigen Inschriften zeuate von der Verehrung, die der Dahingeschiedene genossen hatte. Beim Grabe widmete Herr Pfarrer Iaquemär dem Unvergefslichen einen tiefempfundenen Nachruf ln welchem er dessen hervorragende Charaktereigenschaften chilberte Ein Chor aus deutfchen Sängerlreisen sang sodann ein weihevolles Trauerlied. Möge der edle Mann in Frieden ruhen! ^ - (Die Preiiren-Feler an der Kaiset Franz Josef I. städtischen höheren Töchter, schule) war des idealen Schwunges dieser Anstalt würdig. Der Festlichkeit zu der sich Herr Bürgermeister Hribar mit Herrn Director Senelovic. außerdem eine sehr große Anzahl von Damen etngefunden hatte so dafs der grün gefchmückte Saal dichtgefüllt war wusste Herr Director Dr. PoZar durch seine poelisch angehauchte Rede emen schönen Mittelpunkt zu geben. Die Zöglinge slim"" Ienkic, genlovich. Pleilo unl . ^"" überboten einander durch Gefühl und Aus. druck ihrer Declamationen. Als das Lied «I.m.» «i^. verklungen war, that sich ein wunderschönes lebendes Bild ?Ä'c?l. lass ^' Fortsetzung.) ^3ill H" wir das. Hier nehmen Sie den ^lieichn" "esor dort. Sie werden darin ge- ^d w a?« über mein Vermögen, auch ) ^ c>l,o^" bares Geld und ein Schriftstück ' ° bey snn ' b"e mit meinem todten Leibe ver- Vi^'ssrn^' Sie werden diefe Anordnungen V^Nin "usführen, wie Sie gewissenhaft > ' Kt,d n " ^Uz.'etM werden. Ich bin dessen ,t!'sMl, G."".n, mein lieber Herr Mohammed ^ dor. s. ^ """ Schreibzimmer und machen ^Vibii^Uk'" mit der Lecture eines Buches ^/X 3n-^ und einer Cigarre, die Sie dort einen entsprechenden Nacht- ^ lei,,? das daneben liegende Esszimmer, !^?hat,?' Keme Einwendungen, ich bitte! ^t ^ w "kl" Menschen Langeweile gemacht, )^lle'^ee ebensowenig thun!. Z!^'"Un? "lchte mir die Hand. und ich y >,> N,il ^" er wünschte, folgte auch im ^ ^ ^'^ A" 'ch das zwischen dem z v^te ^chrelbzlmmer gelegene Toiletten- M>f dieAk'ch den Ton einer Glocke, wie »Ü ^. ^hür . ^'anal hin der alte Diener durch ^. zu seinem Herrn in das Schlaf- ^' siin? Speisezimmer ein Glas Wein. der , ^ «in« ^^" ausgestellt war. zündete im '"garr« yn und nahm aus dem Bücherschränke ein Buch heraus ^ zufall.g des Malers Hildebrand Re.se um d.e Welt war eme immerhin interessante Lecture sonst, aber d.e seltsame und chenthümliche Situation m der lch m.ch .m Angenblicke hier befand, machte doch chren Einfluss ^^'cb las aedanlenlos Worte. Sätze, Seiten, ohne zu wM, was ich gelesen, da mein Geist, mein Denken n^ natürlich nur mit dem wunderlichen alten Manne ^drnnnm anderen Zimmer beschMgte, der seinen Rechtsanwalt einlud, Zeuge e.nes Sterbens zu sem, ^« er ieden Auqenblick erwartete, chn dann aber an- wies b s zum Eintritte dieses Augenblickes bei Wein nn^nMs Cigarre und Lecture ich die Ze.t zu ver. ^ribm um ihm leine Langeweile zu machen. Schließ. ck dacb e ich: Muss der Kanzler oder Minister, wenn in KüU sterben will. auf den Eintritt des Todes, nm diesen zu bestätigen, im Vorzimmer warten, so ?.nn auch e n simpler Rechtsanwalt das gleiche wohl be. einem wundert . ^. Es war schon gegen Morgen, alö der alte D.ener in das Schreibzimmer kam und mit seinem gewohnten Ernst, wenn auch jetzt mit vor Schmerz zitternder ^"?Ker? Mohammed Müller, mein aller Herr hält k.n Auaenblick seines Scheidcns von diefer Welt für ?ommen und wünscht dabei Ihre Gegenwart. Bitte. Naen Sie mir in das Schlafzimmer.. ^ ^n dem Lehnstuhle. dessen bewegliche Rücklehne iM nieberacschlagen war, so dass der Stuhl nunmehr n RuV lag Herr Müller. Sein Haupt war aus Kissen gebettet, >eme Schultern waren von solchen gchütztTÄn der linken Seite des Stuhles sah d.e eme Hand ihres Herrn in der ihrigen haltend, die alte Haushlllterm. die ich bisher noch nicht aeseben h°"e. eme Matrone von feinem, fast distinguiertem Aussehen. Auf der anderen Seite des Stuhles bemWe ftch ein alter Hund. wohl der von den einstigen sechs l.tzt noch allem lebende, sich an dem Stuhle aus- "lstn Lehne ruhe! H«n'd ^«.^^^//""^^^ender ist ganz besonders qe-charft So hatte denn auch hier der im Sterben .egende alte Sonderling mein Eintreten vernmnmen trübem lch so le.se. w.e es nur möglich war a^' auch d« dicken Teppiche überdies noch das AuftN kaum hörbar machten. «u,ll«en Mit sichtbarer Anstrengung hob der alte 5err .e gefch offenen Augenlider ' ein^en^ Mom nt riKe den matten umflorten Blick auf mich und fluster e nut leifer, kaum vernehmbarer Stimme- «Ich danke Ihnen. Herr Mohammed Müller. wow er auch noch den Verfuch machte, mir seine Rechte zu reichen, wozu ihm abir die Kraft bereits versagte Natürl.ch erfasste ich die Hand. was der alte Hund knurrend zu hindern trachtete, der Sterbende wohl kaum noch suhlen mochte, denn schwache Athem, zuge kurz und röchelnd hervorstoßend, lag « jetzt da. Eme halbe Stunde nur auch währte es noch. und d7s letzte Tröpfle,« Oel in der Lebenslampe des alttn Sonderlmgs war verzehrt; wie dieser vorausgesagt, er" losch das glimmende Flämmchen mit dem Lichte be» (Fvrrjetzlmg fvlzt^ Laibacher Zeitung str. 278. 2298 4. December^M^,, — (Ernennungen im Iustizdienste.) Der Iuftizminister hat den Vezirlsrichter in Stein. Franz Varzarollt von Thurnlack, zum Landesgerichtsrathe in Stein und den Auscultanten Dr. Milan Olerlj zum Gerichtsadjuncten für Nafsenfuß ernannt. — (Nus dem lrainischen Lehrervereine.) Der nächste Vortragsabend dieses Vereines findet morgen im «Inselzimmer» der Casino - Gastwirtschaft statt. Beginn halb 9 Uhr abends. Herr Vezirlsarzt Dr. Alfred Mahr wird über das Thema «Erste Hilfeleistung bei Unglücksfällen, (mit besonderer Berücksichtigung der dem Vollsschullehrer zugedachten Aufgabe) sprechen. Käste, auch aus Nichtfachkreisen, willkommen. — (Die lrainische Kun stwebe-Anstal t) veranstaltet am 10. d. M. den Verlauf einiger ihrer Erzeugnisse, die sich besonders zu Weihnachtsgeschenken eignen. Näheres im Inseratentheile des heutigen Blatte?. --- (Für die städtischen Armen) Herr Dr. Franz Poiel hat anlässlich des vorgestern erfolgten Ablebens seiner Gemahlin für die Laibacher Armen den Vetrag von 50 li gespendet. — (25jähriges Dienstjubiläum.) In lurzen Zwischenräumen wiederholen sich bei der Firma C. I. Hamann die sonst immer seltener werdenden Feste der 2bjährigen Dienstzeit. Am 1. d. M. waren es 2b Jahre, dass Fräulein Karoline Suschnik, Tochter des vor einigen Jahren verstorbenen, allgemein bekannten Herrn l. l. Oberamtsosficials Valentin Suschnik, als Eomptoriftin in die Dienste des Herrn T. I. Hamann lr«t. Innerhalb dieser Zeit hat sie sich nicht nur das vollste Vertrauen ihres Chefs, sondern durch ihr würdiges und berathendes Wesen auch die Achtung ihrer Collegen erworben. Nm 1. d. M. früh versammelten sich in den reich decorierten Urbeitsabtheilungen der Jubilarin der Thef der Firma mit seiner Familie und dessen gesammtes Personale, um die Gefeierte durch Ansprachen sowie durch Geschenke auszuzeichnen. Tagsdarauf fand im Hause des Herrn Hamann ein Festbankett statt, an welchem sich auher dem gesammten Personale auch andere Befreundete der Familie betheiligten. Nachdem der Chef Fräulein! Suschnll den jüngeren Mitarbeitern als ein Muster von Treue, Unverdrossenheit, Fleiß und Geduld hingesollt hatte, überreichte er ihr einen wertvollen Ring, ein Vparcassabuch und noch andere Gegenstände. Fräulein Euschnil dankte mit schlichten, jedoch herzlichen Worten, und forderte zuletzt die Anwesenden auf, ihr Glas aufs Wohl des Chefs und dessen Familie zu leeren. Nachdem noch mehrere Toaste gesprochen worden waren, verblieb die Gesellschaft noch längere Zeit in animiertesler Stimmung beisammen. — Die Feier war ehrend sowohl für die Jubilarin als auch für die Firma C. I. Hamann — (Nicolo-Abend.) Der Laibacher Turnverein «Volol» veranstaltet, wie alljährlich, morgen einen Nicolo-Nbendim Turnsaale des «NarodniDom». An demselben wirkt eine Abtheilung der bürgerlichen Musikkapelle mit. Bc-ginn V,s Uhr abends. Eintritt sür Mitglieder frei, für die Familien derselben 40 !», sür NichtMitglieder 80 l>, Kinder frei. — Seitens des «öl«2L»n»lci Iclud» und der «Xrze.Noc 2ve«» wird auch morgen in den Localitäten de« «Katoliiti Dom» ein NicoloAbend mit Concert der bürgerlichen Musikkapelle veranstaltet werden. Anfang V,8 Uhr. Eintritt für Erwachsene 40 K, Kinder frei. Die zu vertheilenben Geschenke wollen bis morgen mittags, wohlverpackt und mit der Ndresse des zu beschenkenden Kinde« versehen, dem Hausmeister im «Katoliili Dom» oder Herrn Vreslvar, Buchbinder am Domftlahe, übergeben werben. , . (Ermäßigte Fahrkarten) wollten sich heute früh am Südbahnhofe sechs Arbeiter aus Draga bei Liltai sür die Fahrt nach Udine erschwindeln. Die Genannten halten sich beim Schalter der Personencasse zwischen italienische Arbeiter gemengt, welche zur Lösung ermäßigter Karten berechtigt waren, und waren auf dkse Nrt betrügerisch in den Besitz von billigeren Karten gc-langt. Gegen die Schwindler wurde die Strafamtshand< lung eingeleitet. .*»(In der Nonnenlirche) wurde heute früh von dem Messner beim Aufsperren der Kirche ein IM. vlduum in der Nanl versteckt gesunden, das im Verdachte steht, in der Kirche einen Diebstahl beabsichtigt zu haben. Das Individuum wurde verhastet. .*. (Diebstahl,) Gestern früh wurde im Mral» schen Gasthause in der Schneidergasse dem Schuhmacher-gehilfen Anton Klemenkik ein Havelock im Werte von 82 X entwendet. Der Dieb wurde abends in der Person de« Cajetan Bisaro ausgeforscht und verhaftet. — (Tod auf den Schienen.) Man tele. g»aphlert uns aus Littai: Heute früh um »/,5 Uhr wurde in Kilometer 415/56 zwifchen den Stationen Laase und Kreßnih der dortige Nblösewächter vom Zuge überfahren. Er wurde todt aufgefunden. — (Wasserbau.) Ueber Ansuchen des Bezirks-Strahenausschusses in Stein um Bewilligung der Er-richtung eine« Wehre« im Feistrihflusse in Duplica behufs Sicherung der dortigen Brücke wird die commissionelle Localverhanblung am ?. d. M. in Duplica stattfinden. __y — (AuS dem Vereinsleben.) In Laibach ist ein Sportverein in Gründung begriffen, welcher die Pflege und Verbreitung des Sportes durch regelmäßige Uebungen, öffentliche Wettspiele und gesellige Zusammen« lünfte bezweckt. Wie wir vernehmen, wurden die betreffm« den Statuten behördlich bereits genehmigt. —0. — (Ein junger Taugenichts.) Am 30V.M, wurde von der Treffener Gendarmerie auf der Bahnstrecke in der Nähe von Treffen ein dreizehnjähriger Knabe ausgegriffen. Derselbe heißt Franz Zagar und ist nach Uomat bei Laibach zuständig. Iagar wurde wegen Landstreichern dem Treffener Gerichte eingeliefert und wird nach über-standener Arreststrafe der Landes-Eorrectionsanstalt überstellt werden. 8. ,*, (Streifung.) Bei der gestrigen Streifung im Rosenbacher Walde wurden drei arbeitsscheue Individuell aufgegriffen und verhaftet. Ein Vagant hatte unter dem Rockkragen ein Detectivsabzeichen angebracht. »*, (Verloren) wurden auf dem Wege vom Alten Markte über den Rathhausplatz bis zur Schulallee goldene Ohrgehänge mit Diamanten. — (Cur-Liste.) In Abbazia sind in der Zeit vom 21. bis 28. v. M. 134 Personen zum Cm-gebrauch eingetroffen. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutsche Bühne.) Die Zeit des musikalischen Vorpostengeplänlels mit der Aufführung älterer Operetten seltene der deutschen Bühne ist nun vorüber, und die Direction schickt sich jetzt an, mit dem schweren Geschütze zugkräftiger Novitäten aufzufahren. Schon lange vorher war von der Operetten-Neuheit «Die Puppe» von Andran gesprochen worden, man hatte vernommen, dass sie überall großen Erfolg gehabt und auf dem Repertoire geblieben fei, und so war es ganz hegreiflich, dass sich zur hiesigen Erstausführung am Samstag ein sehr erwartungsvolles Publicum eingesunden hatte, das sich auch nicht enttäuscht sah. Der Beifall hob sich von Act zu Act und die begeisterte Aufnahme bewies, dass einerseits die Aufführung der Novität, die so viele Feinheiten ent-hält, eine ungewöhnlich gute war, anderseits das Publicum wirkliche Empfänglichkeit für feineren Humor, für wirkliche Pilanterie und sür graziöse, espritvolle Musik hat und etwas Neues, Ungewöhnliches sogleich in seinem vollen Wert e» kennt, wenn es ihm nur in der richtigen Art und Weise geboten wird. Wir sind überzeugt, das« das liebenswürdige Werk in Laibach dieselbe zähe Lebenskraft wie anderwärts erweisen wird. Da Teztbuch ist gut, weil es originell-lomische Situationen,^ frei von jeder Zote, schafft, die Musil ist noch besser, weil sie dem Besucher im Ohre hängen bleibt. E« ist viel feine Detailarbeit in der Operette, vor allem bietet sie dem Publicum, was es am liebsten hat. eine leichte, flüssige, ins Ohr fallende Musil. In dem Leichten sind aber feine Züge, ist Charakteristisches an« gebracht, wo es nur die Situation erlaubt — wir erinnern nur an das anmuthige Puppenliedchen — mit der Gavotte, dem Menuett und Walzer, an die schönen Lieder Lanzelots, Maximus' u. a. m. — Es bedarf wohl keines weiteren Beweises, dass der Erfolg der Operette in den Händen der «Puppe», d. h. der Darstellerin derselben liegt. Frau Wolf gestaltete die schwierige Doppelrolle der Puppe und des verliebten Mädchens mit einer ent« zückenden Künstlerschaft, die das Publicum den ganzen Abend hindurch in Athem hielt und zu stürmischen Beifallsäußerungen begeisterte. Die automatischen Bewegungen der Puppe gab sie mit graziöser Natürlichkeit, das liebenswürdige Mädchen mit gewinnender Anmuth und Lebenswärme. Hiebet wusste sie auch dem gesanglichen Theile mit vollendetem Geschmacke gerecht zu werden und ihre hübschen Musilnummern bestrickend zur Gellung zu bringen. Herr Röchelt sang und spielte den naiven Lancelot gemüthsuoll, mit feiner Zurückhaltung, und charakterisierte ihn in sympathischen ^ Zügen. Herr Wegscheider überraschte das Publicum durch seine schöne Leistung als greiser Maximus. Er hat sich in der «Puppe» als Besitzer einer wohlklingenden Bariton-stimme entpuppt, die er gut zu verwerten weih, und auch sein Vortrag zeugte von verständnisvoller Auffassung, die bei weiterer Ausbildung Gutes erwarten lässt. Herr Wegscheider erntete nach den wirkungsvollen Liedern, die in ihrer wohligen Gemüthlichleit an Lottzing mahnen, reichen Beifall. Mit wirksamer Komik nebst manchen glücklichen Extempores sorgte Herr Schiller als kurzsichtiger Hilarius ausgiebig für die El heiterung des Hauses und fand an Frau Hilarius»B urg eine kräftige Stütze. Frisch und lebensvoll gab Frl. Schwartz den Schüler des Hilarius, drollig waren die Herren! Pistol und Braune als alte verliebte Gecken. Der Chor hielt sich sehr wacker, das Orchester brachte alle Feinheiten unter der kunstverständigen Leitung des Herrn! Kapellmeisters Gottlieb einschmeichelnd zur Willung.' Die Ausstattung war geschmackvoll, das Scenische geschickt angeordnet und sehenswürdig. Namens des Directors Herrn Wolf, den da« dankbare Publicum wiederholt rief, musste der künftige Regisseur Herr Braune wiederholt erscheinen. — Gestern wurde vor gut besuchtem Hause und unter lebhaftem Veifalle der amüsante Sch^" «Die strengen Herren» wiederholt. . ^ - (Alexander Girardi) f"" "°A seinen fünfzigsten Geburtstag. Der Künstler w° gestern im Theater an der Wien Gegensian° u ^ Huldigungen. Von der Höhe der Sosfiten """" ^ dem dritten Acte des »Lumpacius Vagabundus» gleich Schneeflocken, die den Künstler zu ve^ drohten. Dem Blumenregen folgte ein "H^. der in einem Blumenarrangement den Namen « ^ zeigte. Während das Publicum den Vorgangen ^^ Bühne zusah, wurden Diener nicht müde, Mrai" und andere Geschenke hinaufzureichen. ^- Telegramme ^ des k. k. Telegraphen-TorresP.-Kuttall.. Die Krankheit des Zaren. ^ Livadia. Z.December. Das h"te um ^ vormittags ausgegebene Bulletin lautet: ^ ^chl verbrachte den gestrigen Tag und die verM»' ^z sehr gut. Die Temperatur betrug um " "^biective 36 6, der Puls 72. Befinden ein sehr gutes. Appetit «nd Kras« 'gß zu. Morgens war die Temperatur 36 6, 0" ? Vin strike der Fleischhauer w ""«< ^ Wien, 4. December. Die FlelWa". ^. Fleischselcher proclamierten das linde oe« U ^ ^, schlossenen Boycotts des Centralviehmarlte«. .^t competenter Stelle ausgehendes CommuM" .^l" die von den Fleischhauern 1" als einen ungeeigneten Schritt, "e ""» be veranlassen, in die Prüfung der 3° ""3^ Fleischhauer einzutreten. da es ange ? g sel« -Ereignisse die erste Aufgabe j^r ^G'" Zgie,' ' müsse, für eine qeregelte Fleischapp^ls^ "" "^ z vorzusorgen und nöthiqenfalls solche M^s^e sp< ergreifen, wobei von einer Rücksichtnahme a"s^h'« 'ciellen Interessen des Fleischt) auergrweroc» werden müsste. Aus Südafrika. ^ L 0 nd 0 n, 3. December. Nach eme" " ^ ^ Kitcheners aus Nloemfontein vom 1 /-^ «9. v^'. führlicher Bericht Pagets über das °m ^ gefundene Gefecht. Die Truppen <"" " iA ,^ .näher an die feindlichen Stellu^ Buren hätten um halb 2 Uhr VerstarkangH ^ drei neue Geschütze in Stellung gebsH^'t ich< lische Schlachtlinie angegriffen, selen 1"^^^ Verlusten zurückgeworfen word^ Ae ^ den für Tagesanbruch geplanten "'N^stlie s" nach Peking deu Deutschen uASe ^n h" < Uebergabe bezüglichen Urkunden ^ mittaa. unterzeichnet. ^,^ber. (^"" ^ ^ Washingtons. Decetn ^sche ^» Eine aus Peking hier e.ngeH'^,. b^ « meldet: Li-Hung-T^an« h^^ z- f „t A pesche, in welcher d« Z" "' ^ des Gouverneurs von She st, ^ L^l'ch "^ifz^cl Die Deutschen sind W.^ 'K M'"' Aige ^" Abtheilungen von 30 bis "" ^ue "' , die Umgebung und lehren ,c > und Waffen zurück. i »H^chtt geitung Nr. 278. ___________ 22V9____________________________________ 4 December 1900. für Glavier zweihändig in tief herabgesetzten preisen. l ^l. Unzarisch.slovalische Melodien, ftatt« 3 60 ^tH°n°. spanisches Liebchen, ftM . - 60. 'kt?'' st°" X 1-80 nur.......... -'60. Vk»!z w""'"«' statt X 1-80 nur......' -60. ^ll w'« "»"lied, ftatt K -96 nur...... - 30. «lrli °""' «n, thuner See. statt X 1 44 nur . » -'45. ! Heyti «'.'""znilnlc Stunden, statt X 3'— nur . ' - »0 btih',""»'!chts Nationallied, statt X — 60 nur. . —'10. ««i '«< Mr lleine Leute. Heft 3. ftatt lt 1 80 > blln^'^bum.Nb. l'..'st°tt'x'?'20 nur .' ' ' » 2--. ! .l 1 ^ ^ugendfreuden am Clavier. Heft 2, stalt i !V.^, N'u'silalis'che Anthologee, 8 Hefte, 'statt ^^»sil 1^/ ""..............tl » — 40. üui' °">cheAnthologie, «Nummern, stattk K- 96 ^ »u"^°llsch<: Anthologee.' 2 Nummirn. statt i^ li 1'20 ! ^Ngll. ^ ',..............^ ' "'^- «^ l. Italienische Ncisebilber, Heft 1, statt l^ 1 80 »e^ zn ' -................» —'^' h°pin?rne. statt l^ 120 nur.......» -"l". ^tlnv' ».°"b°' ftatt X -72 nur........ - ". üUi "' «lemer «lavierschüler, «d. ll.. statt X1 80 lilt^' '.....7............ -'60. I 1 .^«>' ^ie Nachtigall und die Frösche, statt ^lli?"m"de Iigeuner.'statt X i 44 nur'. '. '. ' '» -'46^ «>llt 5 "'""ung. statt X 1 20 nur.....» -20. !»>t ' "M «ondos Nr. 2 in L-öur, statt X 1 20 »tilb^.- '..........'.....' -40. H "' statt X 1 80 nur......... -60. .........' "»"- ll.^nri'öck" "eine Fähnrich, statt X —72 nur ' -'24. ^l> p?"', statt X --72 nur........ -'24. ^'' statt X 216 nur .... -'?2. h« 2'IK nu° s" " beliebte Vchweizerlieber, statt ^'«l^?^"uett,'ftatt'x--36'nür! .' .' .' ! --"' ^l>»N,ann' 3b"mblatt. statt X 1 20 nnr . . . . -40. ^'"' «lpenglühen. ftatt X 1 20 nur.... -40. t^Ntt i' ^°" X 1 20 nur......... -40. >l^.?"""'' ftatt X 1 80 nur ..... -'6(1. l»il >>>. ^ Ttti ^.«"?" °hne Worte, statt X 2 40 nur . -'40. ^V'W nur^ l«e tonbilder. «r. 1 bi« 3. statt 5 ^°l. N^" ^"nokorzk^ statt X 2 40 nur'. . .' - 40' ^°'
  • wü°H' "°tt X 1 80 nur....... -80. wt X --60 nur. . . . . -10. li>. "°" tharau. Phantasiestück, statt X 1-50 L"°N«'l^ 'f ^"'«' statt X 1-44 nu«. ..... -50. z,,^ry g.'>» del,« »«it, ftatt X 1 20 nur . . » — »0. >rt N^sch«s «ied, statt X 1 80 nur ... -60. h«° ll ^°"°t'°nen der Menuette au» Don Juan "'Itr N ?l nur...... .,..—-24. ^t "ttghauz, Wiegenlied, statt X -.72 ^ti«^ Lr^ ^°"'"' "«" X 180 nur ..... -'60. j'ltr. ^« et l>«,ueU«rj«. statt X 162 nur . -50. hle>hral/'s. °" "". du dunllcS «uge, Loncert- ^,'l^o'^°"Xi80nur ...!..... -'60. ^,. ^Nr «' ?" l^ 120 nur........ -'40. l'ichü nur " ""l> Vlüten. 12 Klavierstücke, ftatt ^ ^"?ez^ ^^° "« »UM Grabe. Heft 1/2. ^ ^ ^ ' ^'»^' st'att^is ^" ^'ea-t bi» zum 'Vrabe.' Nr.' 1 d^v' I.'o«5^ ^bi«X1 L0nurX-30bie . - 40. "^. ""y .<" l"^'c>n, Nominee, ftatt X 120 nur . —20. II 1 ^t.in^' st»" X 1-80 nur.....' -30- ^l, nur"' ""uäor et ^n6»Iou3«. statt ^°rio.^'"> statt X —48 nur....... -12. ^v.'^'wr n, ^" Clavierstücke, statt ^ 3 "Uen ls '..... ..» —60. 5<" ^N' ltatt X i'50 nur '.'.'....' - b«. '^?' "uO^ """ l^ ^ »t> nur...... -60- ^'d ^r. ^bwellen. statt X 1 20 nur ..... -40. ^H".tu" "^'' ^ut portal« rnu«i«Ie» . i^' 3^i 3^ '^' s'"t X 1 20 nur . . k . -40. "'d 3"rgch°.Impromptus, statt X --90 nur . » -'20. °»Nbe?«'? ^ Vuchhandlung Ig v. Kleinmayr H l» in Laibach, Congresöplah 2. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Nm 2. December. Jaeger, Fabrilsbesihcr; Schwarz, Reichenbach, Hochstädter, Verger, Eckstein. Lemberger, Herzog, Vienenffld, Ebner, Schulz. Mehl. Wagner, Kaufleute und Rci-sende, Wien. — Kah. itfm., Linz. — Witenz. Vesißer, Sanct Martin. — Vaplatnil, Private, Graz. — Kertin, Kfm., Sanct Georgen. — Springer, Kfm.. Lichtenweiben (Oesterr.'Schlesien). — Zanbcck, Fabrikant, s. Gemahlin, Feldlirchen. — Polaiel, Lbercommissär, s. Gemahlin, Travnil (Vosnicn). — Veiiec, l. l. Notar, Lichtenwalb. — Majdiii, Privat. Iarie. — Ranzmger, Besitzer, Goltsch«. — Hanisch. Militärverpstegs'Official, Marburg. Hotel Elesant. Am 1. December. Baren Vuöoviö, l. u. l. Fregatten« Capita«, Pola. — Midler, Mayer, Heinrich, Ingenieure, Veldes. — Wuilar, Besitzer, Sagor. — Kindle, Veamter. Weyer. — Kinzl, Ingenieur, Graz. — Ouerin, Kf«., Dreve. — Domicelj, «fm., Nalel. — Huber, Kfm., Konstanz. — Moß, »fm.. Miin-chen. — be Vrossi. Kfm., Lyon. — Pontini, Kfm.. Trieft. — Kern, Kfm., Ngram. — Weißmüller, l. u. l. Oberlieutenant; Polgiihr, Ingenieur; Mannheim, Grader, Koppel, Felder, Speiser, Lebemann, Graf, Kohn, Weih, Hirsch, Stein, Wiener. Stößl, Kflte., Wien. Verstorbene. Nm 29. November. Franciica Poöel, ssoncipientens« gattin, 21 I., Unterlrainerftraße s, luberculo-!. pulm. Nm I. December. Nnna Nizjal, Rechnungsrevidentens» gattin, 41 I., Oradaschzagasse 9, Anämie. — Marie Longyla, Fabrilsarbeiterin, 42 I., Karlstädtelstraße 14. Tuberculsse. — Theresia Paviet, Inwohnerin, 83 I., Hradetzlydorf 12, Ma« rasmus. «« 2. December. Ursula Eusterliö, Fabrifs» arbeiterin, 16 I., «osengasse 27. Tuberculose. Im Eiechenhause. Nm 2. December, llochus Uozman, Conducteur, 41 I-, Gehirntuberculose. Volkswirtschaftliches. L«ll>ach, I.December. Nuf dem heutigen Marlte sind erschicnrn: 4 Schiffe mit Holz. Tüirchschnitls.Preise. "" Piels Vr,i« Weizen pr. - lb 50 Nutter pr. k,. . . I 8<)------ e«rn ...------!4 - «'« pr. Stück . . -, 9 -»«ste » . .------12 80 Milch pr. Liter . . - 14 -III' ...------1310 Rindfleisch I'pr. ^, 1 24 - -Salbfrucht ...---------'- Kalbfleisch . 120 - -Heiden » ----------lb — Schweinefleisch . 1 20 - -Öirse weiß » . .-------l? - ^chüpsrnfteisch . - 80------ lukuru,, neu ... - - 11 8« Hühnbel pr. Stück - 90 - -VrUpfel »..-------4 40 tauben » — 40 — — Linsen pr. Liter . - 24------Heu pr. q ....--------------. »rbsen » . — 20-------Stroh » ....------------- ssisolen . . - 15 - - Holz.hart.,pr.lb«. ? 40 - -«indsschmalzpr.^l 1j90-------—weich., . b!----------- Schweineschmalz » 1,36 - Wein.roth..pr.Hlll.--------------- Vpeck. frisch ' 132 - - weißer, .--------------- — geräuchert . 140------- Lottoziehung vo» 1. December. Linz: 31 26 34 3 32 Trieft: 3 82 14 66 25 Meteorologische Vcobachtungen in Laibach. Seehöhe W6 2 m. Mittl. Lustdruck 736 0 mm. " ^!^^, . ......^° ' l H lsA^5?W^N 2^ V«6. mtitzig i Gewollt 2 9.Vb ?38 7 -11 NO. mäßig heiter ^^'UM^»^»I^3'3, NO. schwach , bewöltt < 0-0 Da» Ta«e««itlel der gestrigen Ie«peratur 10«, No>. male: 0 1'.__________________________________ Verantwortlicher Redacteur- «nton Funtef. Dr. Schoenfeld'fche Düsseldorfer Künstler-Farben^ 'N ?uben lubenfarben von Kaspar t Spitzauer in Wien. ^üUich beivrüver »berl. ««ib««, »r«ncl»«»er. gafl- Nach °uö>°ärte mit Nachnahme. l^2) 11-9 Depot der k.u.k. Generalstabs-Kartin. ManNab 1: 75 000. Preis per Blatt b0 lr., in Taschenformat """'"" auf Leinwand gespannt 80 tr. Ja. v.Kleinmanr ü Fed. zamberg« zuchhandlung in laibach. Soeben erschien: (4516) 3—1 unechte und. P*stichtem aus Miete und Pacht sowie das Verfahren in Miet- und Paohtstreltigkelten nach österreichischem Rechte, mit Beispielen gemeinverständlich erläutert von Pranz Tanlsclx Pr«l9 I K, mit Postzusendung K 1*10. Zu beziehen durch lg. v. Kleinmayr& Fed. Bambergs Buchhandlung Laibach, Congressplatz 2. Kmetska pisojilnica Ijubljanske okolice v Ljubljani Bilanzautwels pro Monat November 1900: (im) v Activa: Cassabarschaft......... K 23.70198 Angelegte Ueberschüsse....... » 571.391 60 Darlehen............... , 2,310.114 — Wertpapiere............ > 4(>00 -*- Rückzuerstattende Ausgaben..... > 68871 Inventar.............. » 9ß3 50 Rückständige Zinsen vom 31. Dec. 1899 > 23.944 06 Passiv«: Antheile........... » 23.402 — Retervefond............ » 46 567 08 Pensionsfond............ » 1.600 — Einlagen.............. » 2.777.2H4 24 Passivzinsen............ » 9.038 36 Geldumsatz.......... »10323.67180 Verwaltete Summe.......2.924 803 86 Beim Wagenbauer Ban Wieneritr&ase Nr. 31, sind folgende Wagen billigst xu habani ' (4515; 3—1 Zwei Broom» (überfahren); drei neue Hall>iredeolv<*l nchonc &ctilitten und «i« Lnndtiuer, ferner Übersahrene Wagen. JJdü AlA. Jälillllilluul I I in Wort und Bild. I Politische und Cultur-Geschichte I von Hans Kraemer I in Verbindung mit den hervorragendsten Fachmännern. I Eine glänzende Uebersicht I über den Entwicklungsgang I auf allen Gebieten des geistigen und praktischen Lebens I während der letzten 100 Jahre! ¦ RATint-ihüPhnitfP' st**ten- und VöJkergeschichte 1 üaUpiAüotüüilie. Geistiges Leben • Literatur • I Bildende Künste * Musik » Forschungsreisen » Physik I und Chemie • Elektrotechnik • Post- und Verkehrs- ¦ wesen • Technik und Industrie • Socialpolitik • I Rechtspflege und Gesetzgebung ? Völkerrecht * Ar- I chitektur und Kunstgewerbe » Himmelskunde * Heil- I künde* Ausgrabungen* Photographie* Buchgewerbe ¦ Mode * Die Frauen ? Theater • Pariser Weltausstel- I lung * Krieg in Südafrika • Entwickelung des Heer- I wesens » Entwickelung der Flotten u. a. m. I Monumentales Prachtwerk I Complet in 4 Binden, Preis pro Band 16 Mk. I i.uch In 80 Lifferungin a 60 Pfg. zu beziehen. I Zu beziehen durch (4491) I lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg| I % & BQcHlaidimt LaiDack, Coneressplats 2. I Danllllgung. Für die vielen Neweise aufrichtiger Theilnahme während der Krankheit und anlässlich des Ablebens «einer mir unvergesllichen und unersetzlichen innigsten Freundin, Fräulein Josesine Kronabethvogel Lehrerin in Sagor sage ich auf diesem Wege meinen herzlichsten Danl. Inibesondere danle ich dem hochwllrdigcn Kaplan berrn Josef lterin, den Frl. Mill« Herin und Rosa Juni« für die der Verstorbenen geleisteten aufopfc» rungSvolle Pflege sowie auch für die gespendeten Kränze und sür das ehrende Geleite zur letzten Uuhestätte, schließlich spreche ich dem hochwürdigen Herrn Pfarrer Ialol» Groh, der Lehierschast von Gagor und Töplitz, den Lehrerinnen in St. Martin und dem Herrn Oberlehrer und der Lehrerin in. Littai meinen innigsten Danl aus. 5 (4514)' Ela g 0 rMen 3. T>e«mberzi900. "*" G Marie lHafner?" Laibacher Zeitung Nr. 278. 2300 4. DecembttM0^ Course an der Wiener Korse vom 3. December 1900. «°«"««»M«««« 1°«^°" Dl« notierten «ours« »erstehen stch in »ronenwHhrung. »l« Notierung sämmtlicher «lctlen und b« «Diversen Lose» versteht fich per Btüll. AU,»m»in» ztaakschuld. ""^ "^" «wheltl. «ente in »ioten Mai« November p, 981z »«^ „ Gilb. Iiln..Juli pr.. 5°/» l«4_ 185-_ »864« .. I«) l. .. 1,9-«01- bto. „ 50 l. . . 199 ^. zyi _ Dom.'Pfllnbbr. k l»0 st. 5»/, . ,97 ^. »97 70 ll«»at,schnld d« l« Atich«» ralh« V»rtr»l«n«n König« «ich, und zänd»r. vefterr. »oldrent«, stfr., 100 fl., ^."^^? ^.' ' ^'^° U«42 11««l, dt». Rente in lkronenloHhr., stfr., p«r «afi».....4°/, «40 «.«, dto. dt«. dt«. per Mtimo 4«/, 9» 4», «<«., 0efterr.Inveftitt,n».«tn»e.stfl.' "" W" per «afs» .... «'/.»/, «4 05 «4 ,5 Vorarlbergbahn in llronenuHhr. fteuerft., 4 «r.. . . «"/» «« 9,55 Z« «t«»t»lch»l»»efschr«i»«». >e» «»^He»p.»ile»».'««ti«». «lisabethbahn »00 st. «M. b'/.°/, bto.Linz.Uud».'»«) st.«.'«'. v! ^" '^ l'/«°/,........ 444-.^?^ bt,.eal,b..Tlr. »00 st. «.«.«. b°/,......... 4»7 —450 — ««l «l»rlHub».«.»«,,l.«M. »°/» von «00 st...... 4»? «5 4«« »eld Ware »»« «t«l« z«, Z»hl««g »»«««»««»«»ise»».'Pr»«».' Obll»«tt«»e». «ltsabethbahn «aa n. »uoa «. 4°/„ ab 10°/,...... 11» ,0 »4 90 «lisabethbahn, 400 u. »000 «. »°/°......... 11« « - - Fran« Joses.»., ««. 18S4. (»t». Et^) Vilb., 4°/. . . , . «,,0 9«-«allzischt Kllrl'Lubwia>V»hn, (blv. Vt.) Oilb. 4°/, . . . S4- 9Ü--Vorarlberg« Nahn, lt»al,schuld b»r z«nw der »ngarisch« Kro«. 4«/o uug. «olbrente per ««ff« . 115 50 115 70 dto. dt«. per Ultimo .... 115 5« 115 70 4«/, dto. Rente in »r°ntn»«hr., steuerfrei, per «assa . . . 9l 45 91 «5 4«/, bt«. bto. dt«, per Ultl»« . 91 45 91 bl> Un«. St..««..«nl. «old 100 st. 119 50 <«0 40 dt». dt». silver 100 sl. . . . 99 »0 100 — bt». VtaatlObllg. (Una. vstb.) »Z. «7«....... 117 75,18 50 dt«. Vch«nllt>al»»bll!l.»Obli,. . 98 »u S9 30 bto.«ii»..«.k100sl.--«00»r. «8- 16»- dto. dto, k 50fl.«!»0<>»i. 1»7—1S9 - lhelst.«e«..L«le 4°/» .... 139 50 140 5V 4°/, unz«. «rundenU.»0bli». 91 - 9« — 4»/, k«tt. und swvlm. bett, 9» zy 93 5» Andn« lffentl. A»UH«». 5«/, D«l/»lilhl. verl. 4»/,......... 9» - 99 — bt«. bt«. bölllhi. V«I. 4»/, . 98- . 89 — Vparcas1«.1.»H.,»«3.,v«rl.4»/„ 98 »5 99 »5 Giftnbahn^riolltlt^ ^blizalion»«. Ferblnande»Norbbalin ««. 188« 97 80 98 «0 Oesterr. Norbweftbahn . . . »07 »5 108 »5 Otaatsbahn....... 417 — — — Vüdbahn A 8«/, berz.Iünn.»Iull »31 10 83« 10 dt». ^5°/»...... 1IS?t»1»o«5 Ung.«aallz. Nahn..... 104 »5 105 «5 4°/, Unt«rt««tn«l VilhNlN . . 99 50 »00»— M«lst z«ft (per stück). »»/, Vodencreblt'Lose Em. 1880 »39 5« »41 50 »*/» „ » »«. l889 »34-- »35 5« 4»/,DonaU'Dllmpfsch. 100fl.. . »50 — 370- 5°/, Donau>Ne«ul.«2ost . . . «59 — »S0 5N U»verz»»«llcht «,fe. «ub2p..«»ftllca (Dmnbau) » sl. »4— 14 75 »«dltlost 100 N...... »9» 50 401 5« «lary.«»lt 40 ft. «m. . . . K4__i4g_ Ofener Los« 40 fl..... 155 — 15? — P»l»ft,.Lose 40 sl. «Vl. . . . 1« b« l4» 50 «othenlkeuz, 0tst.«es.v., 10fl. 45 50 47 50 ,, ., un«. „ „ 5ft. ,A— »3 — «udolph.Lose 10 fl..... 59— «1 — LalM'üose 40 fl...... 180 — 18» — Lt.»««N«i»'Lost 40 fl. . . . «>3.— »05 50 Walbfttin-Lost »0 fl.....____». — «ewinftsch. b. »°/, Pr.^chulbv. d. Vobencrebltanst.,»». 1880 50— 51 — 2«lbach« L»se...... «>.» 5,.. »elb «are «etl«n. Vr»n»p<>rl-Knt»r» n»hmung»n. «usfig'tetil. »lsenb. 500 fl. . «»8- 8ll>8-«au« u. Verrieb«.«««, s. ftübt. straßenb. in Wien m. X . »50 — »k» - »to. dto. dto. U».» . . »4»-»45 - Whm. Noidbahn 150 sl. . . 4»«'— 484 - Vuschtiehrabrr 0 bto. dto, ilit, U) »00 fl. . 1l4l- 114» Donau < Dampsschifsahrt« < «Ves. ocsterr.. 500 sl. «Vl. . . 745 — 750- Dui-Aobenbacher «..«. 400 pr. N»0 — «.'»'— Ftidlnands'Norbb. 100Ufl.lM. «:»S «»l0' «nnb.-Tzernow.» Iass!»»«tisenb.« «esellschast »00 sl. E. . . . 53» - 5»7 — Llohb. OeN., Trieft, 500 fl.EU. »0« — 808 - vefterr. Nordwestb, »00 sl, V, 483 50 4« 50 bto. dto. (lit. U) »00 sl. L. 47l»- 477 - Praa>Duier »lsenb. lousi. ab«ft. 1?» — »77-50 staatltilenbahn »00 sl. T. . . »70,50 »71 50 Tudbahn »00 fl. H..... 11»- 114 — Tübnorbb. Verb.»«. »00 fl. «Vl. »7» 50 »75 — Tram»ay>««s., sieueWi., Prio» rit«t»««ctitn 100 sl. . . . 19? — 199 - Una.>aaliz. «istnb.»fl. Vllber 410-41» — Un«.!««ftli.l«»»b^»laz)»0Nfl,S. 415 - 418 — Mlner 2«c»lb«hnen.»ct.»«es. — — — — »nalo°O«st. Vanl 1»0 fl. . . »70 —»7l- Vanlvereln, Wiener, »00 N. . 4«? 50 4«8 50 Vodcr..«nst., vest., »00 fl. G. 88« — 89Z — «rbt.^lnft. f. Hanb. u.«. 1»« st. — — — — bto. dto. per Ultimo . . . «77 25 »7» »b «rebltbanl, «llg. ung, »00fl. . »?u 50 «81 50 Deposttenbanl, «llg, »00 fl, . 417 — 4,8- «co»pte.««s., Nbreft., 500 sl. 1400 1410 »lro.u.'- ^.^ itt Unionbanl »00 sl. .-^.«' ' «90"«"" Nerlehlsbanl. «ll«. t"'l. - zndustri-Mnltt« «hmunzsn. M°ntän.«esellsch.. vest'""'." i?« >"° „Vchl»«lmül,l". Papiers»«'' ^ _ ,«" «^«"«esellschaft,00^' ^f5tt«-Wenerberaer Zlt«el'«cnen^Wl'- DkVlftn. »«sterdam....... lt7^"Iz« Deiltfch« P«« . - - ' ' «40«;V London........ 9llO ".^. P«rl».........-"> Zt. Petti«bur« . . - ' '"'""' ..«!^. Ducaten ........ l»>' if„ ,0^r»nc«-Gtacke . - - - ,i7 l, >" ,z Deutsch« «elchsbanlnoten . «,l> ?°.. Italienisch« «»ntnoten . - ,i4.,!'" Nubtl.9t«ten. . . 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