MbllcherHMum. Nr. 14l. Pvä»um«l»li!>n« P,ft g«n»i. fi. 15, halbj. fl. ?.«. Mittwoch, 24. Juni H»»lltl«0«»«»2^l Vl« ^„/j^i«A! l»«l «0»,., ,«. »lt., »».st.».«): s««»pl^ell« l»«lr., ««.»lt., ,2». l» ll. n. f. ». I»s«r«,»»ß«»p«: ird«««. X» «e. l874. Pränumcrations - Einladung. Ä»it I.Iuli 187^ beginnt ein ncucS Abounclncul auf die „Laib<,cher Zeitung." Wir werden durch reichen und mannigfaltigen Inhalt. durch sorgfältige Redaction ocö politischen Theiles, durch ciusschendc Hchnndluüg aller wichtigen Tagest Fragen in Original'Arritcln von unterrich!> insbesondere durch reichhaltige, thatsächliche und klirre Hcrichtcrstattunq über alle hervorragenden !)lcuiglciten des In und Auslandes, durch ^ ,! der materiellen ^ a n d c s i n t c r c s sc n, durch schnelle Mittheilung thatsächlicher Provinz- und ^ o c a l - A n g cl c g e n h e i t e n, durch Äcsprcchung iv:^ fragen au>? dcul (Miete der Vitcratur, ^and und F o r stw i r t h sch aft, Industrie und ')i a t i o n a l ö l o n o m i e, denen die „Lai^.,.. Zeitung" auch fortan ihre Spalten bereitwilligst offnen wird, dnrch Mittheilung von Original Tclegrammen über aue wichtigen Ereignisse, durch neueste, interessanteste Original Noinmic cnthallcndc Feuilletons theils belehrende», theils unterhaltenden Inhaltes, durch die Rulirit „stimmen aus dein Puulicum" zur Kundgebung der Wünsche und Äcschwcrdeu, wie biohcr, bcinilht sein, unserem Blatte ein allstem inro Interesse zu sichern. Die vollinhaltlichc Mittheilung der wichtigsten Reichs^ und V a n d es g c sc tz c, Ministerial und VmidcS-B e r o r d n u n gc n , wodurch die Anschaffuug von Zeparatausgabeu erspart wird; die Schnelligkeit, unl welcher dic Verhandlungen des i)t c i ch s r a t h e s, Vaudtagcs, G c m c i n d cr a t h c s, aller vereine uud Korporationen gebracht werden, dürsten der ,.Lm^>ch.', .jeit«uss ' den Borzug vor anderen Blättern sichern. Die Oejprechung in allen Rubriken wird eine gemessene und leidenschaftslose, endlich die äußere Horm eine anständige sein. Eine unserer ersten Aufgaben wird eö auch im ^vciten Hcmcstcr 1874 feiu, die Nubril „locales" mit thatsächlichen Berichten über alle in der Bandes Hauptstadt Laibach und im ganze» Vandc Krain vorlommcndcn wichligc» und interessanten Tagesereignisse reichlich auszufüllen. Wir ersuchen deshalb alle Freunde unseres Batcr imd Heimatlandes, alle freunde des Fortschrittes ans der Bahn der Staatsgrunogesetze, alle wissenschaftlichen, politische», humanitäre!' Vereine und Gesellschaften um ihre geistige und matcricllc Milwirluug zur Erfüllung unseres Programmes uud um gefällige Mittheilung von O r i g i na l - C u rr c s pu n d c n z c n über besondere Ereignisse und Vorfälle, über die fortschritte auf den Gcbictcu der Industrie, des Handels und dl,r Ge werbe anv> allen Bczirtcn dcS Vandes Krain, damit die „L«lbachrr ^jcit,,ng" cin Gemeingut des gesammten Hriumtlandes werde. Wirllnscrcrscits werden alles aufbiete,,, um die Verwirklichung dieses rcclleu palriotischcu Programincs zu erziele». MW" Schließlich mache» wir darauf anfmcrlsam, c>asi a,u l. Juli l. I. daS Gcsctz bclrcffcnd dic 'Aufh^buu«, des Insclatenstempels in Wirtsauileit tritt. ^ir find von diesem Zcitpuntic angefangen in der c,,,,nehmen ^agc, übcr die Ins.lntc ^i»l,^cre Rechnung lcgcn zu lönnen. Durch Wegfall der Stempel gebühren für Adrigen wird in Hinkunft auch für die Vermin'ung fclbst dcs llcincn läglichcn Gcschäftövcrlchrv üblich, jich des wirliamslen Mittels, der öffentlichen Blätter zu bedienen, und laden wir das geehrte Publicum zu rcchl fleißiger Benützung der „Laivacher Zrllung zu diesem Zwecke höflichst ein. Dic Mmlmrlalwns-ZldingulMU bleiben unvcrünicrl- » GaxWhlig mit Posl, Mllc». Hchltiftn vcrscndrt . . . l.1 fl. — lr. ^nilijnhrig für ^'aibach, ins Haue zugesiell« . . . . l2 st. — lr. ' I)llll)iiil,l'iq bto. dlc>. dto. ... 7 „ 5<» „ ljülbzährig bio. dlo. d!o..... b , ^ ssaii^jähng in, Comptoir lllllcr Coiwrrl..... 12,, — ,. gau,jichr,st im Comsilon oficn...... «l ^ — ^ hc,lb>äl)l,g d. bto. ..... <» „ ^- „ > yalb^ähriy dto. dlo....... I „ 3<» , Die Pränumerations-Beträge wottcr portofrei zugesendet werden. ttaibach, im Juni 1874. Ignnj v. Meiumnyi ^l FeM Namdeig. Amtlicher Theil. s ^dc. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allcr höchster En'schl'cßuli,^ vom 19. Juni d. I. dem l. l. Schahmtistcr lli Pli>sio^!, dann lvllllichen Mlt^litde dei lais. Alad.mie der Wlssiuschaflcn, RcgilruligSrathe Io> hann Gablill Stidl in Aütrlcnuung scincr vitljähri» gen v:rdimsllich:n ^eistun^n. sowohl in Hof- uud StalllsoiclMn als auf dem Gcbicle der vatetlündifchen «ileralul-, dtn Titel und Charallcr eimS f. l. Hofralhts t°fflti alltrgliädigft zu vlrleihtn g«ruht. Die l. t. Staalöschuldtnlllssi wird bis auf wtilcrts bit am 1. Juli 1874 fällig wcidcndll,, in Silbcr zahl» baren Coupons und Quittungen von Obligationen der einheitlichen Staatsschuld aul Verlangen der Parteien auch iu Holm nach dcm osfickll uolilrlm Gtli»» cursc dts Silbcli, des dcm EmlösungSlage oorangcglln. gtncn B0lse:',lagrs eililösll,. Selvstvllstünblich elsolgl. wenn die Parte, «ucht ausdrücklich die Zahlung in Noten btgehll, die sililv-sung dtr iu Rede stthlnden Coupon« und Qmtlung:n nach lvic vor in S'lbcr. Wien, am 19. Juni 1874. Vom l. l. FinauMl'.nsterium, N,n 20. In»i 1874 wurden m der t. l. Hos' und Slllülö-drullerti in Wim da« XXX. lind XXXI. Stilcl des Neichsgrs^ lillllte«, vorläufig blos i» dcr dtulschcn Auögabc, ausgegebm unt» versendet. Da« XXX. SMcl eulhall unlcr Nr. ft? oie VeroldüüNli des Insiizminifteri! vom AI. Mai 1874, womit alif Grund drö t; 5>. dci< Ech'hc«« vom I!», Mai 1«7'l (N. O. «l. '^lr. 7<») im Uiiwlrnchmcn mil dc» Mi-mstcru dcS Iiincr», des Haudclö unt> dcr Fiuallzcu Bcstim: muiistcll drlrrfjriid dic Anlrgunss »»d Führung vo» Lisrn: bllhnvilchcru cirgrdrn wcidcn. 2as XXXI, Süll! rulhä!» unter Nr 88 das Gcsch uom 2. Juni 18?l, wirljam für das Lrzhcr-zogthum Oesterreich uulcr dcl ^nliö, Nbcr d,c vom Vaud^ lagc des Elzhl'rzoglhum« Ocstcrreich unlcr dcr Euuö aus Grund dcö ti i>chlu»<> dltjrlbm; ^r. ij!> das Ocsc<) vom 2, Juni 1874. iliirljam für da« Erzhcr-zoglhum Olllclrcich ob dcr Eu»?, Ndrr dic vom Randlage dr« Erzhei^güinm« Ocstrrleich ob der 6n»s auf Grund de« 6 l^i, Absatz ^ des Stallt«^,imdgelches vom iil. Dc-- zemder l«67 c öffentliche Ausmell>umlc,t unl,r l„ Unjpl^ch hcl.ou,»nll, hat, als irglnd einlr dcr polttljH,en Vorgänge der jül,,,,slel' Ztit. Dcr Rückliilt tco Fcc vcrmuttjlte »st in O^lcirtlch ,m«l.cl das Nünllattt. Und nu: zu l>üufi»< pft^l oll ölll„l-lichtn ^:ecnfjlvn uuv dem Uuttllüll'.n auch ea« Üucr» t^llllichc zu wltdeli. Wir maßen uns nicht an, dic G.Unoc ausclnau» dtrzusthen, wclche zu dltsm btdcului>^sooUen iljtrilnbc» rungln gefühlt haben. Wil, jino in dl.sll Hczlehmig ebcn auch nur nuf das H/uttllulc nn^wltjcn, wclchcs der Ta^echroml üoerhaupt zur ldclju^ung ^lsltUl »fl. ^ös ist aber blehcr uuwiedcijpluchen gec'ltthc:,, t,uh dil tnlgtm luilc'llllc «lists m e^l.r ^iiNlc t»nc Bcrjchil-dtnyeit der Auffassung Ubcr niuge wlchllgr organifutv', lische Punllc dcr H^rci^lwallung lulspiunucn «zl. 4)ic Umgicnzung drc ilufgadl-n uao drr ol^Uung dls Gl" neralstadts, die Schwung, wclchcr in ltlier Ätiijc oo« Flags« die hühci,« ttilluug ^ec AlMcr oo«, d.: Nomi^ stralion unlcrzogcu lvclden jolllc, jchtlut — »m Zu jllmmnchangc unt den O.sfcl^.z^^ üdcr dus . ie- alftjz — d»e Entwicklung on K»lsis v^ ,. zu haocn. iös lntfprach gauz o^m gerad:n jo'^ali>chln löharaltlr dcs Hmhclin von Kühn uod aUe» ocn männlichen tiilill'.schailll,, die jcin: ^mlswlllsauilnt uut dcm trfltulichlu <ögebnisst emel, iiichl gcwbtzllich«« !ä.ische!l Doctrincn zusammcl,fl<.lc!'. IedlnsuUs aber hauen rein le chn ijch.uli lila rlsche Oll^en zu der belrlfienden <önt>chcldung ae» drüngl. Das Meittorijchc der Sache isl oullllchl bc< ftreltbar — niemand wild geradc gtgeuüölr oraanisato- l ifchtu Pruliiclllcn Änzpluch auj u ' il .zytveli oulslil. ÄUll»! evc»! 0lSl «lljjlyl>l!tl». .ll^elll, uuj dll> bunlllli Hlutccytulld uUlr wo^llchtn BtjvlgUlsse, sUl »tlchc man jich — btztlchNlr.o Mug — nicht aus williich!.e> und positives, joudlln uus „politische Iustmclc" ^ru,<», zu dul>ttl ^laublc. Dcui'. ll< der Thul, tli» nllzlhe ^uc^um, wt^chtS dcu bllllff^udln ^allc^ul«,,cll liucll jul^ll^ll< Hailpunll oaizuoiclen jch.t«, ,st seller ll. vc,rltb»^uocr Welse' richl g gc,l.lll wolocn. Del Muugll bcr conjlllul.vl.tllen Co.,l!usi^!a>ur dn HnchcKung l»lS bishlllg.n zlllc^», MlinittlS uui> dcr <öll.e..<.u.lg jcllilS ^uchzo^clS — l,o-wvljl durch lcill Hcjrtz oor^,^n^tu - - wulilc bljllm-octl, Ui,d es 0ezl<^nu nur cine jchuloigc i«uck,il^i ocr N^itlung uuf otlcchll^te tjvldriui.gcn der bftculUchln Mciilung, wenn jie wenl^lltne t-urH cme ütt^lküg. lichr osf>.:lUc Klloff.. ,^, l.üqe ß'l^ü ha» ^ju , ....., .....^. ^^ ^, illln l,i nlHlS ln dltjem Slnne oe- — « .. unljari,chc i«l»chbl^ ft>»r daher ,n j^,ntm l,oü.n lltlchtt. sich zum WüHlll bcr cottslllul,o, l.Ml! Ucbul^cn iü !. U.izwt!>llh^s. auch da« offene Einalftand- nlS dcr RciMUl«^ ro jc- em Dlljeytu oolglsaUcn und sie trle^ nr als chrc Pftlcht das clDcue Actuchcu zu bc-rit^ligt.,, j^ut.l Wclly, und hlcl wlio man oulll,Hl lnil Ui^'. lcm lju^ von dll Oc2cuiUl!g bcS po- lttischin ^ s jplrchn. tüi>:n, als ,m oben ei- wahülsn ljaUc. Vlaulüftillchi pftc^tn nicht eben mtt htnauc». WahlUllj dcr constUutlvi.lUln Prmllp.eu e»-glicltcl zu l^cldtu. <)lc I> augururul^ ni^cr jich der ltontlvlc d«r l. l flliin vc^irclu den iiaoiultc . lllion in u, wüli,c Glu, i datenlisten." „Der uns aufgedrungene Kampf gegen den wiener EentrallsmüS." saqt t»:r „Polrot", wur^e ein« müthig vo^ jedermann, war cö ein Edelmann ade,-Bauer, Vüryer oder Arbeiter. Conseivalivtr oder Ra> dicaler. unter der einen Fahne des passiven Widerstandes geführt. Einille male schon winkt? uns bcr Sieges« kränz, aber der Kampf ist noch nicht zu Enoc gülämpft; und jetzt mitten im Kampfe angesichts unserer trüberen Aussichten auf linm raschln Erfolg wagen e« die Jung» czechen, die czechische Einigkeit zu sprengen, wahrend sie doch die gesunde Vernunft lehren sollte, die Regungen ihres persönlichen Ehrgeize« und ihre lauteren und un» lauteren Gelüste bis zu der Zeit zurückzudrängen, wo die Wlnzelstrone in erneuertem Glänze erstrahlen wird." Durch ihren Abfall, führen die beiden genannten Gilder aus, haben die Iungczechen das czechische Volt vor die Alternative gestellt: Palacly'Rieger auf der einen, Sladlocvs'y und Consotten auf der andern Seite. Die Nation möge erklären, zu wem sie mehr Vertrauen besitze. Das Volk werde, dem ihm angebornen Selbst» «haltungstriebe folgend, entscheiden, ob auch für die Zukunft Einigkeit noththut und die ^iste. die aus den Wahlen hervorgeht, werde man weder eine alt-» noch eine jun^czechische, sondern eine czechische nennen müssen. Dtr Kampf ist, wie man sieht, unausweichlich geworoe". Die Iungcztchen werden beweisen müssen, daß >hr Mulh. den sie bisher blos im Scandalmachen an den Tag legten, sie auch nicht oelliißt czegell eiren mächligcl» Gegner, dem sie ohne Bundesgenossen ganz isoliert entgegen» treten. Auf Sympathien von irgend welcher Seile lön» nen sie in diesem Tournier kaum rechnen, diese haben sie sich längst verscherzt. Sie können nichts erwarten, als zu dem Schaden auch noch den Spott, Das ungarische Wahlgesetz, welches im Eentralausschusse des ungarischen Abaeord« nelenhauses bereits die endg'ltige Fassung erhielt, lautet im Entwürfe wie folgt: Erster Abschnitt. Das Wahlrecht. § 1. Vei den Wahlen der Reichstagsabgeordneten besitzen das Wahlrecht alle jene eingeborenen oder natu» ralisterten Vürger - mit Ausnahme der Fraum —, welche ihr 20. Lebensjahr vollendet haben und die in den tz§ 1 und 2 des G.-A. V: 1848 sowie in den §8 3 und 4 des siebenb. G.-A. II: 1848 festgestellten und in den folgenden Paragraphen detaillierten Quallfi' cationen besitzen. § 2. Das Wahlrecht kann künftighin auf keine vor 1848 bestandenen Privilegien basiert werden; diejenigen jctoch. welche im Slnne des G.'A. V: 1848 und des siebenb. G.-N. II: 1848 auf Grundlage der allen Vc, rechtigung in einer der ReichSlagSwühlerlisten vom Jahre 1848—1872 enthalten waren, werben ln der Ausübung des Wahlrechtes für ihre eigene Person belassen. § 3. In königlichen Freislaolen und in Städten mit geregeltem Magistrat besitzen diejenigen Wahlrecht, welche als ausschließliches Eigenthum oder mit ihren Gattinnen, beziehungsweise mit ihren minderjährigen Kin« dern gemeinschaftlich u) ein Haus besitzen, welches we- nlgstens drei der Steuer untcrstchende Wohnpiecen ent« tMl, wenn es auch z-ilw.'ilig steuerfrei ist; t>) Ut'.m Grund besitz l,, wilch:r nach ei: fl. zahlen; c) dle als Kaufleute oder Fabrikanten eine Staalosteuer nach einem Einkommt« von mindestens 105, ft. zahlen; ä) die als Handwetler iu löniglichen Frclslädlen und in Städten mit geregeltem Magistrat eme Slaatssteuer nach elnem Einkommen von mindestens 105 fl. zahlen; o) welche als Handwetlec iu großen und kleinen Gemeinden mindestens nach elntlN Gehilfen Eil>lommensteucr zahlen. 3 7. Wahlrecht besitzen auch jnie, welche im Sinne des G.-A. XXVI: 1868 auch ein unter die l. oder U. Elnlommtnsteucltlasse fallendes Einkommen von 700fl l jerner jene Staats«, Municipal- und Gimeindebeamlcn, welche nach einem unter die zweite Emlommenslcuerllosst fallendes Einkommen von 500 ft. Emtommensteutl zahlen. § 8. In den in den Paragraphen 0 und 7 auf' gezählten Fallen ist es erforderlich, daß die auf den ll' wähnten Grundlagen in die Listen aufzunehmenden Ml^ ler schon in dem vorhergegangenen Iahrc nach dem ol>^ festgestellten Einkommen besteuert waren. (Forlsetzung folg«.) «seuilletml. Die Schauspieler.* Eine Erzählung von Wilhelm Marsano. (Fortsetzung.) Mariane hatte in Fritz auf den ersten Vlick jenen blonden Fremdling erkannt, der ihr von der Nllhclms-H0H unvergeßlich geblieben. Doch hatte sie auch jtht noch seinen Namen nicht gehsrt, weil Rosa in ihrer Ulberrafchung ihn nicht genannt. Mariane erhob sich endlich lächelnd von der Schwester Schuller und be-willlommte den Gast freundlich in ihrem Haust. „Oowohl w»r es damals in dem schonen Auge-", blicke der Rettung dem Zufalle überließen, uns, die Fremdgebliebenen, wieder ngend einmal zusammenzu« führen, obwohl Sie es wünschten, gleichsam als eine namenlose Esscheinung an uns vorüberzugehen, fo brachte eben diefer Zufall, der jtzt als Schicksalsgültin aufzu» treten schemt, dennoch wleoer die Getrennten zusammen, die auf ihn vertraut. Ihre Ansichten ehrend, werde ich auch hier Sie recht herzlich wllltommln heißen, ohne um Ihren Namen zu fragen." „„Was dort wohl zu entschuldigen u»ar"", erwie< derte Fritz, „„weil ich das ganze Abenteuer seines romantischen Schmuckes nicht entladen wollte, würde hier blos als bizarre Laune erscheinen. Ich wollte nur, ich lbnnte meiner edlen Pflegerin einen Namcn nennen, der so wenig in dem Strome der Zeit unterginge, wie sein ' Vn^7«r. 197 d Vl. Träger ln jenem Bassin, so aber heiße ich nur"" — — «Halt", rltf Roja, „lassen wic das Incognito noch eine Welle regieren. Denkt Euch, es sei heute ein Maskenball, nehmct das Aeußere für eine Maate und sucht au« der gegenseitigen Unterhaltung zu erfahren, wer dahinter steckt." Rosa ließ sich nun von Marianen das Zusammen-treffen auf der Wilhelmshöh erzählen, um zu erfahren, wie weit das Verhältnis zwischen beiden gediehen sei. Eben dies Romantische jenes «ugenblickes. die Relluna, die Ohnmacht, der Eindruck des ersten Erwachens, die gerührte Umgebung, die weinende Familie, die schnelle Trennung ohne eine Hoffnung des Wiedersehens, selbst baS Verschweigen deS Namens schien ihr alles interessant genug, um bleibend auf diese jugendlichen Gemüther zu willen. Sie zog Mina unbemeilt bei Seite und suchte sie als theilnehmende Freundin auszuholen. Aus ihren Geständnissen lonnte sie wohl den Eindruck entnehmen, ben Fritz auf Mariane gemacht, aber waS fühlte er dabei? Rosa schien nachdenkend, ernst zu werben, als bekümmere sie da« ganze um MarianenS willen. Sle ließ einige Worte über Rücksichten fallen, die hier eintreten würden, über fremde Verhältnisse, Vorurlheile u. f. f. Rosa, welche die beiden nicht aus den Augen verlor, sah, daß Marlane mit leuchtenden Vlicken an Fritzen hing, und daß dieser etwas zerstreut schien, wodurch die Unter-Haltung häufte ul>t;rbrochen wurde, was aber Mariane gar nicht bemerkte. Eben trat Rosa wieder zu ihnen, und Fritz wollte fich empfehlen, als der Obttfinanzrath auf sie zutam. „Ich freue mich recht sehr darauf, lieber Herr ttenz. sie bald auftreten zu sehen", sprach er. „Ich habe so viel Schönes über sie gehört. Was spielen Sie dt"" eigenlllch? tomische Rollen?' — Fritz warf errölhend einen Vlick auf Marlant, f" ihn erbleichend mit großen Augen anfah. Mma s^'^ jetzt Rofa's frühere Anspielungen zu verstehen und ""1 elnen finsteren Blick aus Venz herüber. Rosa aber lonnlt sich nicht entHallen, zu sagen, indem sie fast spsltl!^ lächelte: Fritz werde hier wahrscheinlich meist nur eil" traurige Rolle spielen. Der Ooerfinanzrath war ein Mann, der den Olanz lieble und die Stadt von sich rel-en zn macht"» lieble eigenllich die Künstler nicht, auch halle er nur tM' scilige Vegl.ffe von den Künsten, aber er fand in bild" eine brauchbare Folie, sein HauS zu einem ««such"" und glänzenden zu machen. Er ging oft inS 2A"" ' aber es unterhielt ihn selten; er sah alles, was «un,ll liebte und ausübte bei sich, aber blos, um daß """ davon sprach. Doch mußte man ihm Geist und tttben« tlugheit zugestehen, die heterogensten Stünde bei st^ ' einen anmulhigen Einklang gebracht zu haben,."as den Spannungen und zuweilen kleinlichen Rüaliail » die man in der Residenz zu nehmen gewohnt war, au ding« eine schwierige Aufgabe gewesen. ^ Rosa halle seine Säle neu belebt und >hn oa°u ^ selbst neu verjüngt. Er duldete es daher sehr s"". ' sich seine Töchter an sie fchlossen, obwohl er, wa« ^ eigenen Familienverhältnisse betraf, nicht srel v°" " urlheilen war. die 3i°s» bald klar geworden. Mariane hatte daher bcl dem «rften W°ltt "« Vaters die Kluft zu ihren Füßen sich °""^"?n fehen, die sie. wenn auch Fritz irgend «lnen Fu^ ^ Neigung fiir stc fühlte, von ihm sch'ld. >M, 999 Politische Uebersicht. «aibach, 23. Juni. Dle Eonferenz der Dealpartei beschloß, den Gericht des lirchenpolltlschen Ausschusses bis zur nächsten Session zu vertagen. Den deutschen Bund esrath wird, wie deutsche Blätter mit Bestimmtheit melden, i« nächsten Herbst das Vanlgesctz beschäftigen. Der erste Entwurf, an welchem im RciHStanzlcramt gearbeitet wird, ist dem Abschluß nahe und soll derselbe, bevor er in weitere legislatorische Studien trill, den Einzelreglerungen zur Begutachtung zugehen. Man verhehlt sich nicht die be-deutenden Schwierigkeiten gegenüber den ungemein großen Meinungsverschiedenheiten, als deren Träger einerseits die großen norddeulschen Handelsplätze, anderetselts fast ganz Süddcutjchland anzusehen sein werden. Die umfangreichen Debatten, welche die Reichslassenschein-Frage sowohl im Reichstage als zuvor im VundeSralhe hervor-gerufen hat und der Widerstand, welcher theils von Bremen, theils von Vaiern dagegen geltend gemacht wurde, kann vielleicht als ein Vorspiel zu der Debatte über das Vantgesetz gellen. Im Vundesrathe glaubt man nach der jetzt erreichten Feststellung der Reich «justiz-gesehe, daß oie Hauptarbeit der Herbftsesfion sich auf das Budget und das Balllgesltz beschränken werde, größere Verhandlungen sind daher laum vor der zweiten Halste des September zu erwarleü. Gleich nach dem Abschluß der jetzigen Ounbesralhsarbeilen wird der Präsident Delbrück seinen Urlaub aiitlelen. Dem deutschen Reichstagc sollen in seiner Session bereits sämmtliche drei im Iustizausschusse deS VutldeSrathlS vorbereitete Iustizgcsetze vorgelegt werden. Da die Erledigung derselben innerhalb einer ReichatagSsessloll von gewöhnlicher Dauer und neben den übrigen Ä,beilen des RrichStaglS nicht möglich ist, so soll seitens dlr RclchSregierui'g die Einsetzung einer mit besonderen Vollmachten ausglstalttten Zwischencommis-sion in PorsHag ßcbrachl werden, welche nach dem Schluhe der Reichslausslss,on zusammentreten und die Iustizgesttzc bis Herbst 1875 zur Berathung im Plenum vorbereiten soll. Die Erledigung der Vorlagen in der Session von 1875) vorausgesetzt, ist die Einjührung der Iustizreform zum I. Jänner 1877 in Aussicht genommen. OS verlautet, daß die ba i tt ische Abgeo rd» neten lamm er aufgclöst werde. Für die Neuwahl sollen im Ministerium des Innern schon Vorbereitungen getroffen werden. Wie man der „Independance beige« aus Paris schreibt, hätte Varon Damns aus Frohsovlf oermil. telnde Vorschlägt sür das rechte Centrum überbrachl. «Liner anderen Version zusolge will jedoch Graf Cha inborn weniger denn je Lonccssionen machen. — Dic versailler Nationalversammlung hat während der abgelaufenen Woche die wesentlichsten Puulle des Muni. cipalgesetzt« erledigt. Der Gesetzentwurf enthielt vier fuudallllnlulc Vchlmmungen: dle Fixierung dcS wahlfähigen Allers mit 25 LedlNSjahren, d»e AuSnahmS-stlUung der Höchstbestcuerten, die Bestimmmigen zum Schutze der Minoritäten und das lNechl der Main«. Ernennung, das von der Regierung in Anspruch ge-nommln wurde. Dlc ersten dltl Punlte, welche die Beschränkung de« allgemeinen SllwmrechltS zum Zwecke hatten, wurden trotzdem, daß d,e yiegitlung ihren ganzen ^nfluß aufbot, um sie durchzubrwgen, verworfen. Nur die Bestimmung, wonach die Regierung noch durch fer» nere z«el Iah« da« Recht haben soll, die Maire« zu ernennen, wurde in der Samstagssihung der Kammer mit 29 Stimmen Majorität ongenommen. Der Deputierte von Limerick, Butt, wird am 30. Juni im englischen Unterhause eine Resolution beantragn, dsß cs ana^messe» und billig sei, dcr iri-schen Nation das Recht zur Berathung ausschließlich irischer Angelegenheiten im irischen Parlamente wieder zu gewähren; gleichzeitig müssen jedoch die Integrität des Gtsammtreiches und eine solche Verbindung Eng» lands mit Irland aufrecht erhallen werden, daß alle ReichSangelegenheitcn vom Rcichsparlomenle erledigt würden. Die Carlisten der Provinz Mancha coacentrie-ren fich. Die Viscaycr ziehen gegen Estella. Die Car» listen dirisslerm nach Eslella vier Kanonen schweren Kalibers, die vom Auslande lamen. Die Verstärkungen und Prooiantzufuhren dauern fort. Concha ist im Vormärsche auf Lerin begriffen. Der Senat und da« Repräsentantenhaus in Washington haben das Gesetz über die Papiergeld-Ausgabe angenommen. Hagesneuigkeiten. — (Vom Allerhöchsten Hofe.) Ihre laiserl. Hoheit die duichlauchtigfle Erzherzogin Marie Valerie ist Samslag nach Ischl abgereist. — Se. laiserl. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Karl Ferdinand ift am 16. d. M. zum Curgebrauche in Marienbad eingetroffen. - (Der Parteitag »n Krem«), an welche« 200 Angehörige der Verfassungsparlei lheilnahmen, nahm unter anderen auch solgende Resolution an: „Der zweite niedetösterreichische Parteitag begrüßt mit Genugthuung die in der letzten ReichsralhSsession beschlossenen konfessionellen Gesetze, weil er in ihnen die Bürgschaft zu finden glaubt, daß nunmehr der Slaat seme unveräußerlichen stechte gegen« Über der Hierarchie klüftigst wahren werde. Daran knüpft derselbe jedoch die berechtigte Erwartung, daß die Regierung die diesen Gesehen entsprechenden VoUzugSvoischrislen ehe» stens erlasse und im Geiste derselben handhabe, insbesondere nach jener Richtung hm, wo eS sich um den Schutz dc« niederen Klerus gegen die Vergewaltigung seiner Oberen Hantel:. Er spricht ferner seine Ueberzeugung auS, daß »il den bereits «flofsenen Gesehen die Reform auf confejsio-neliem Gebiete bei weitem noch nicht abgeschlossen sei, und erwartet zuversichtlich, bah baldigst die Nechlev«rMnisse der AltlalbMen im Geiste der vollsten Gewissensslecheit ge. regelt, daß die Resor« der Ehegesehgebung « gleichem Slnne angebahnt und bezüglich des Einflusses dc« Lattu» stände« aus dle Conftiluierung der Kirchengemeinden, Er» nennung der Seelsorger und Verwaltung deS Kirchen-VeruwgenS enlsprechendc Gesetze zu stände gebrach« werben. Endlich hält der uiedelöfterleichlsche Parteilag eine durch» greifende Aenderung in der bisherigen Erziehung und Heranbildung dcs Pnesterstande« jowle die NuSschlilßung deS IesuilenvldenS und aller demselben affilierten Orden und Congregalionen auS Oesterreich sllr dringend gedolen und «wariet auch in dieser Richtung dle baldige lirlassung der m Nussichl gestellten Gelehe." — (Leichenbegängnis.) vorgestern wurde in Vraz der durch seine persönliche LiebenswUtdigleu sow« dutch snnln Wrhllhäligleuesinn hochgeachtele jubil. l. l. Ober-landesgerichlsralh, Herr Karl Hansa, Inhaber des Gutes Eibiswald, zu Grabe getragen. — (Hagelwetter.) «us Wildon 21. d. wird der „Olazer Ztg." berichlel: Gestern nachmittags 4 Uhr hatten Jugend auf selbst den bildenden Künsten gelebt, in ihttrn Hause unter ihnen erzogen worden und täglich ihre Junger in ihrer Umgebung sah, tonnte Fritzens Slano niht störend sein, vorzüglich, wenn er ihn ehrenvoll blhlluplelll lhr Valer aber dachte, so zuvoclommcnd «r auch gegen alle war, die ihm angehöllen, dennoch yanz anders darüber und halte nie eine solche Verbindung genehmigt. Der Obttfinanzralh ließ sich des breiteren in sei-Ntn Ansichten über die Kunst aus, welche aber zuweilen mit jenen Fritzens im Widersprüche standen. Walldmf lieble eigentlich nur die Oper, vom recitierenden Schau» spiele nur das Lustspiel ooer die Posse. Darum stand ihm auch der Sänger hoch über dem Schauspieler, noch höher aber eine schone Sängerin, wie z. V. Rosa. Darin, Meinte er, erschöpfe sich die Natur in ihrer höchsten Kraft. ..Komödie splelen", fuhr er fort, „lernt man bald, vorzüglich ernsthafte Rollen, wenn man nur etwas Uebung hat, aber das Singen nicht. Ich habe Lcule gesehen, die zum Theuler gingen, ohne einen Begriff von irgend etwas zu haben, was dazu gehört, und nach einl-8«n Jahren wurden sie recht brauchbare Schauspieler. Was aber ganz verloren geht, ist die echte Komik und der Humor. Dazu aber gehört mehr. als daß man eine Rolle auswendig lernt, sich lächerlich kleidet und emlgc karikierte Bewegungen macht. Die komische Wirkung auf die Zuschauer muh aus dem Innern des Schauspieler« "usgthen und nicht von seinem Aeußeren. Dle Meisten aber glauben, es sei mtt oem allein abgethan. In emem lvlickc, in dem Ausdrucke eines Wortes, in emer einzigen Bewegung kann sehr viel komisches liegen, woran der Dichter gar nicht gedacht hat. Der Komiker hat, wenn er es ganz fein will, die schwierige Aufgabe, den Dichter zu commentieren. rächen zu erlegen nul den Worten oes Dichters, wenn dltse schon an sich komisch sind, «st lein Verdienst des Darstellers. Kr muß dar» sttllen, was nicht auf dem Papier steht, und d»c iieute müssen unten lachen, Er muß d»c Schale zu dem Cha» ralter erst bilden, wozu der Dichter »hm den Kern gegeben. Sle, lieber Herr Lenz", sprach hier der Ober-finanzralh emlenlend, weil er bemerkte, daß ihn se»n Thema zu weil abführe und für einen jungen Liebhaber uno Helden fast vttlehcnd klinge, „sind m ihrem Fache gewiß sehr brav, ich b,n überzelgt, und wir haben eigen!« llch wenig gute, jugendliche Männer dafür, aber sngen Sie selbst, haben wir nicht an guten Komikern denselben Mangel? — Warum? Well man fur andere Fächer an der Routine genug hat, für buses Fach aber gehört unstreitig eine große, natürliche Unlage. Spaß macheu liisst man leichter, aber auch den Gebildeten zum dachen zu bewegen, nicht durch dlc Situation, durch das Splel, ist schwer und verdienstlich. Ich liebe nun einmal dle traurigen Sachen nlcht, man muß fich für Eines entscheiden, um ganz zu genießen. Cs gehl dem Gemüthe dabei, wie der Kunstllebhabcrei. Wer Gegenstände von allen Sorten sammeln will, muß ein unermeßliches Vermögen zum Vllschlcudern haben und wird doch nicht« vollständiges gewinncn. Man bescheide sich für e,n Fach und suche darin das Höchste zu erreichen. So gehl es auch dem Menschen mit seinen Neigungen »m Leben, er enlschelde sich für einen Gegenstand, und der ersülle ihn ganz, die Menge zerstreut. Ich bleibe bei der Oper, und wenn ein tüchtiger Komiker kommt, beim Lustspiel." (Fortsetzung folgt.) wir ein furchtbares Hagelwetter, welches w den Gemeinde» Wildon, Sloling, Hart und Kainach die Ernte total vernichtete. — (Iftrianer Vahn.) Wie die „Montags-Uevue" vernimmt, sind auf Grund der Offerlausschreibung über die Vergebung der Lieferungen von Locomoliden und Wagen für die iftrianer Eisenbahn bei der Vauablheiluna der Generalinspection der österreichischen Eisenbahnen acht Offerle eingelangt. Die Lieferung der Locomolwen samml Tendern und ikeserdegarnitnien wurde an die Locomoliv-sabril in Floridsbors und die Maschinen-, Locomotiv- «mb Waggonfabrik in Mödling; die Lieferung der Wagen, Schneepstüge, Reseivebestandtheile ,c. an die Fabriken Mödling, Graz, Simmering und an die wiener Maschinen- und WaffenlFablilSgesellschaft vergeben. Die auS diesen Neftellun« gen resultierenden Ersparungen gegen den Voranschlag beziffern sich »il 700.520 fi. — (Ueberschwenlwung.) Dem „Obzor" wirb aus Sissel berichtet, daß die Gegend an der untern Save abermals durch eine arge Ueberschwemmung heimgesucht wurde. Tausende der schönsten Feld« und üppigsten We-sen liegen unter Wasser, alles ift vernichtet. Locales. Zur Waldwirthschaft. Es ist leider unleugbare Thatsache, daß auch in den Wäldern unseres Landes, c^gen die Vtegeln emer ratto-nellen systemmäßigen Waldwirchschast verstoßend, zu allen Zeiten des Jahres Planlerwirlyschllfl geübt und zeUwlvng Holz gefällt wird. Es ist Ausgabe emeS rationellen Forftwulhes, den Einfluß der Schlagzeil auf die Daueiha ftigle il deS Holzes genau zu beobachten. Dte «Deutjche Vauzeitung" theilt Resultate von Versuchen mit, die m We ftp Hal en und Lippe angefteUt wulden. «icr stichle», gleich von All«, Gesuuoheu, auf gleichem Noden und in gleicher Lage gewachsen, wurden Ende Dezember, Ende Iännn, Ende Februar, «nde März gefällt, in 30 Fuß lange. 6 Zoll breite, ü Zoll drcke Ballen so beschlagen, bah der Kern in b« Mille blub. Mch geschehene« Trocknen wurden sie auf Ge^ufte gelegt und m der Mille «u Vewichle« beschwer!, um fie auf ihre Tragfähigkeit zu prüfen. Der im Tezemder gefällte Ballen zeigte die gröhle Tragfähiglet, der l« Jänner ge-fülile zelgle eine 5l!i Perzenl gelinge« und die l« Fedluur und März sanken »« 20, resp. 3V Perzenl bezüglich der Ttllgsühiglcu. Gleichailige und gleich starte Fichletistuligen, zu« Theil Ende Dezember, zum Theil Ende März gehauen, wuiden zu 4 Zbl! 2)ulch«ess« hallenden Bau«-pfählen vcrardekel und, nachdem sie gehörig auSgelrocl-ucl warcn, 3 Huh lies in d»c Eicic geschlagen, ^cchrend die Ende Dezember geschlagenen nach 16 Hahreu noch seft-standen, brachen die Ende März geschlagenen ve» der geringsten Vewegung nach drei blS vier Ial^en ab. Von zwei gleichen Fichten, von denen l,« eiue Ende Dezember, b« andere lHnde Februar geschlogeu war, grub «an Blöcke in feuchte Erde e»n. Der Block der tlfttl^u halle nach 16 Jahren noch festes Holz, wahren der zueile Block nach U Jahren velfaull war Mit Holz vou deuselben Hichlen wulben zwei PlerdeftäUe gedielt; die Dleluvg l,c» Deze»-ber-HolzcS dauerte jechS Jahre, während die andere schon nach zwei Jahren «neuen werben muhte. Eln gleiche» Resullal zelglen zwe, Wagenrader, bie «ll Felgen vo» Buchenholz belränzl wurden. DuS Deze«ber.^elgeuholz h«lt bei starkem Gebrauch jech« Jahre, das Februar.^el^eu^olz bei gleiche« Gebrauch nur zwei Jahre. Von grohew prallischen Werth siub o»e Uulersuchuugen deS Holzes inbezug aus seme Dichtigkeit uul. ^.rojllül. Kon vier wichen vou gleicher Quuliläl, Enbe Dlzember, Jänner, Üliärz, gesäÜl, würben m gleich« BobtuylHe vlrr Zoll dicke Scheiben abgeschnitten, aus blese «lu jech« Zl,U hoher, sech« ZoU wetter blechern« Kruuz geliltel, ,u oaß d« Scherbe den Boden eines offenen WejähtS bildete unt, ln l,ub>elbe zwei Mäh remcs Wasser gegossen, ^er Booen ovu Holz, i« Dezember gesälil, luh le»u Wasser durch, l,« oeS Jan-ner-HolzeS nach 4tt Sluuden einzelne Tropjeu; oas l» Februar gefällte Holz l)»ell die Wufserwufse nchl 4« stunden und der Boden des Mälz.HolzeS lnß das Wufjer m zwei Stunden ourch. Aon zwcl gleich beschaffenen nebe»-emand« aeftandeuen Eichen, Ende Dezember und Ende Jänner ge>alll, wurde je e,n gleiches Sluck zu Fahdauden verarbeilel, die barau« geferliglen zwei Oh« hallenden Füsser, mll gleicher Sorglull und von gleich tMlen Dau« den gebaul, wulden vorher angebllchl, gnnulgt uno «« jungem Wem gejUUl. iltach Iai)re»lli,l warcn u» ^ah vom Dezember-Holz 1 "/„ Mah. m be« anberen aber acht Mah verschwunden. Dem auher der l^aslzm ge,aUlen Holze ist daher in Bezug aus Dauer, Trugscchlglm uud Dichllgleit entschieden der Vorzug einzuräumen. Ruch o« Helztrasl des »« Dezember uno Dünner geschlagenen Holze» ist nach augefteUlen Versuchen groher als bei dem l« ^e, bruar und März gejchlagenen. — Du Devastation der Wälder gr«st kider zu« Nachtheile de« allgemeinen Holzelsolberulfsee für Gegen» warl und Zukunft in allen Provinzen Oefterieich.Ungarn« u» sich. Du „M. Pol." schreibt: „Von Tag zu Ta, »ehren sich die Klagen über d»e Devattalivn der Wal. düngen in verschiedenen Theilen de» »teicyes. Weder oen Verwaltungsdehörbeu noch dcn Gerichlen ift e» dl»t)« ge-lungen, durch energische Maßregeln die Himanhallung ber Beschädigungen z« bewirken. ^>a« Uebel ruh« giohten- 1000 theil« davon her, daß sich bel unseren mangelhaften Gesetzen nicht Nar bestimmen läßt. welche Maßregeln in den Wirkungskreis der eigentlichen Forstpolizei gehören, und wie weit sich der Wirlungstieis des in polizeilichen Uebeitre« tnngen kompetenten Gerichtes erstreckt. Diese Zweifel zu zerstreuen, wäre in erster Reihe ein Waldgesetzentwurf be» rufen. Da jedoch kaum Aussicht dazu ist, daß dieser Gesetzentwurf, sorgsälliz und im Detail neu bearbeitet, schon bald dem Reichstage vorgelegt werden könnte, so ist man an competenler Stelle schlüssig geworden, durck eine zweck» mäßigere und gleichförmigere Regelung des Dienstes deS in d«n Staalswaldungen angestellten Aufsichls» und Polizei» Personals, dahin zu reuten, daß bei sorgsamerer Ueber» »achung und plinltllcherem Dienste die geschehenen Schilden baldlgft eruiert und durch öftere und wachsamere Revision der Waldbezirle die Devaftalionen verhindert werden." — (Iohannisfeuer.) Ein großer Theil der Bewohner ^«nhachs bestieg gestern abends die Anhöhen bei Olxrrosenbach, um das herrliche Schaupiel der auf den Vergspi« nun 22 Kegel der beste Schub sind, wohl zu hoffen steht — dem wohlthätigen Zweck eine nicht un« bedeulenbe Summe zuführen. — (Die Veseda), welche am Sonntag, den 21. d. W ser hiesigen Citalnica stattfand, wir gut besucht. Die Pcoductionen der Sänger und der Regimentsmusitlapelle empfingen lautn», wieverholten Beifall. — (Mllitär-Asslftenz.) Infolge eines an Gr. Durchlaucht den Herrn Minister.Präfidenlen gerichteten Emschreitens des Reichelriegsminifteriums wurde den poli< tischen Landesfiellen milgeiheilt, daß vonseite der Civll-behörden Mwär'Assiftenzen behufs Nufrechlhaltung und Wiederherstellung der gefetzlichen Ordnung und Sicherheit nur in dringenden unvorhergesehenen Fällen und auch nur dann bel den Mililär'Slations'Commandamen anzusprechen sind, wenn es sich um Assistenz im Garnisonsorte selbst oder in dessen Nähe auf kurze Dauer handelt, hiedurch nicht elne bedenkliche Schwächung der Garnifon entsteht und htezu leine besondere, von höheren Behörden abhängige Marschdisposinon erforderlich ist. In allen anderen Füllen des Anspruchs von Militär'Assiftenzen möge man sich an die General- und Mililär-Commanden wenden. — (Für Angehörige der Feuerwehr.) Zur Theilnahme an txm Feuciwehrtage in Klagenfurt sind folgende neue Anmeldungen eingelangt, und zwar: Edelstein 4, Vrnneck 2, Slalina (Slavonien) 3, Weih 8, Windisch. graz 14, Epittal 13, Slraß 6, Brück 10, Wlndischfelstritz 15, Turnerfennwehr Graz 7, Nußdorf be« Wien 6, Ober-dianburg 4, Nrnfels 3, Kindberg 12, St. Veit 40, Unl«< Döbling bei Wien inclusive Musillapelle 33. Reiningehaue (Graz) 4, Eibiewalb 8, Trofaiach 3 Mann; ferner sind Nachlragsanmeldnngen von Klofterneuburg 3, Eisenlappel 4, Leibmh 6, Völlermarlt 2, Ngram 6 Mann angelangt; e« sind daher bis heute 6b Vereine in Summa »it 911 Vlann «gemeldet. — (Schadenfeuer.) In der Nacht vom 12. auf d«n 13. d. gegen 11 Uhr kam in der zu» Hause des Vregor Rem«tar in Vresje, Gemeinde Grohlupp, Bezirk Umgebung Luibach, gehöligen Küche infolge unvo, sichtiger A»fbewahl«ng emes holzdündels auf dem Herde ein Brand zu« Ansbluch, der jedoch von den über Hilferuf herbei» geeillen Nachbarn sogleich geliischl wurde und ltinen bedeu» tenden Schaden anrichtete. — Eichelem siernehmen nach t,»g Ialod Kofter in hoheneck, Beznl Oollfchee, Vater des hansoesitzec« Georg Kofler Nr. 3, die im Kochofen b«find. Uche glühende Ajcke auf den oder der Küche befindlichen Bllllerdoden unl» verlie« sofort das Haus. Die Glulh enl» zNndele den Fußboden, der hclle Brand erg,iss den Etall und die vorhandenen Fultervorräthe. Es gelang der nahen schnellen hilft, den Brand li^ld zu löschen und die drohende Gefahr von den nachbarlichen Realitäten zu beseitigen. Gegen den unvorsichtigen Jakob Kofier wurde die Ttraf» anzeige erstattet. — (R aubanfä lle.) Am 12. o. wulde um lie Mittagsstunde in die Keusche dcs Florian Zblüir i„ Starucna, Bewirt Stlin, eingebrochen. Der Besitzer war abwefend und dessen Ehegattin trat eben iu die Wohnstube, als der Embrecher mit dem Ausleere» der Effekten auS der Truhe beschäftigt war. Urfula Ioeäir forderte den Einbrecher auf, die Effecten zurückzulassen und sich aus dem Haufe zu entfernen; der unbekannte Mann warf jedoch das Weid zu Boom, mishandelte dasfelbe und ergriff mit einigen gestohlenen Gegenständen die Fluchl. — Am felben Tage gegen 10 Uhr abends überfiel ein bisher «ben auch unbekannter Mann auf dem Wege von Staruc'na nach Rcpar die von Laibsch nach Haufe gehende Maria Ieraj aus Dobrußl, Bezirk Stein, raubte letzterer eine Barschaft von 3 fi, überdies geringe Quantitäten Zucker, Caffee und Selfe. — Belde Raudanfälle wurden zu Kenntnis der betreffenden Gendarmeriepoften und des competenlen Ge« richte« gebracht. — (Aufgefundene Leichname.) Am 7. Mai l. I. wurden zu Biala in Ungarn i« Stalle des dortigen Wirthshauses „zum goldenen Unker" die Leichname zweier unbekannter Männer aufgefunden, von denen der eine laut ärztlichen Gutachtens an den Blattern, der andere aber am Typhus gestorben ist. Bei denselben wurden keine Schriften vorgefunden, aus denen die Identität ober Zuständig« leit derselben conftaltttl werden könnte; zufolge gepflogenen Erhebungen dürften sie nach Krain zuständige Arbeiter sein, die dem V^ue des Kanales /Ilür" Beschäftigung gefucht haben. Perfonsbefchreibung des einen: Alter be» 30 Jahren, Statur hoch, Gesichtsfarbe braun, Haare und Bart schwarz, am ganzen Leibe mit Blattern befäet. Klei, dung: ein rölhlicher abgenützter und zerrissener Tuchrock und zerrissene Eommerhose, ohue Fußbekleidung und Hemd; des zweiten: Aller bei 27 Jahren, Statur millel, blonde Haare, Schnurr» und Backenbart, blaue Augen. Kleidung: ein bis an die Knie reichender, grauer, zerrissener Rock »nd eben solchfarbige und zerrissene Hofe, barfuß und ohne Hemd. In Laibach ankommende Eisendahn^üge. Tiidbahn. Von Wien Personenzug 2 Uhr 41 Min. nachts. „ „ „ ' I „ 4 „ nachmitt. „ Schnellzug <: ,. 5 ,. abends. „ „ gemischler Zug li ,. 17 „ „ ,. Trieft Personenzug 12 „ 43 „ nachts. 12 „ 57 „ mittags. „ „ Schnellzug 10 „ 31 „ vermut. „ gemischter Zug 5 „ 8 ,. früh. (Die EilzUge haben 4 Min,, die Personenzllge circa 10 Min. und die gemischten Zlige circa ',, Stunde Aufenthalt.) Uudolfsbahn. Abfahrt: 1 Uhr 10 Min. nachts bis Valentin. 6 ,. 10 „ abends „ 1 „ »0 „ mittags „ Villach, «nlunft: 2 „ 15 „ nachts von Valentin. 8 „ 36 ,. frUH 2 „ 35 „ Nllchmitt. „ Villach. Neueste Post. (Original'Xelegramme der „itaibacker Zeilunst.") Wien, H3. Juni. Die „Internationale Korrespondenz" bespricht die Resolution des kremser Parteitages betreffs der siebenbürger Sachsen, hebt deren Tactlosigkeit und Unzweck, »nasjisskeit hervor und fragt, ob es der kremser Parteitag wohl freudig bcgrüften würde, wenn eine Versammlung in Ungarn die Lage der cisleithanischen Slaven zum Gegenstände einer Erörterung und Beschlußfassung,nachen würde? 43b die in Krems vertretenen Schattierungen der Verfassungspartei sich stark genug fühlen, die Allianz mit der transleithanischen Verfas. ungspartei in die Schanze zu schlagen odee dieselbe gar zur Gegnerschaft herauszufordern ? Qb dieselben auf die guten Dienste vergessen haben, welche vor drei Jahren der Versassung und dem Dentschthum in Oesterreich ungari' scherseitS geleistet wurden? Mas solle auck die Resolution praktisch bedeuten? Welche auf dem Boden der Verfassung stehende osterrei« chische Regierung, welcher verfassungstreue Reichsrath werde sich bereit finden, auch nnr den Versuch zu machen, von solcher Resolution amtlich Kenntnis zu nehmen? Pest. V3 Juni. Unterhaussitzung. Der Ministerpräsident ersucht, die ^ivilehevorlage von der Tagesordnung abzusetzen und verspricht eine Gesetzvorlage betreffs der Givil ehe für die nächste Session ?tach längerer seitens der Linken heftig geführter Debatte wird Absetzung der <5ivilehe°Vorlage von der Tagesordnung mit «57 gegen >O8 Stimmen angenommen. Äeleuraplltslller Wechstlcurs ! vom 23, Juni. ! Povier.yitntt 6940. — Gtlb«'Neul< 74 85. — I860« Gta«la-«nlehm 10910. — Vaul-Nclien 992. — lredlt.Nctln» 22550. - London 111 90. - Gilbr 1.^6 75. -- K. k. Milu^Vn« cot«,. — ^tapol-ousd'o^ 3 94'/,. Wien, 23. Juni. 2 Uhr. Schlußcomse: Kredit 22275, Anglo 135-—, llmon 100 - , Francobanl .j0'25, Handclsoanl 63 ^5>, Vereinsbanl Hasen pr. Stllll . .- - specl, geräuchert Pfd. — 40 Wildeulen pr, Slilll — i - Angekommene Fremde. «m 23. Juni. «»<«> »»»««» ^V««n. i'öwiüger. Kobilschcg, MUller »nl> Trafojer. Reisende, Wien. - Wcisftr, Kfm., «rlinn, -- M' bal,«.'le, Höflein. — i,'cppma!M. Kfm, Verlin. tt»tp> «>««'»»«. Plbroutz, Kropp. - Vergant, Pfalttl» Koschlllill. — Vioscnberger, Görz. «>»t«> ««»»»«l»". Tlrlldthoff mit Fra», Gurlscld, - Schoh«l< l, l. Hauplmauil, und Vurgrr, Privatier. Graz. l^»«»«,»' v««> »«,»z«^«>«>«>,. Eajhen, Trebovle. ^ Podboj, Landftraß. Hl»«»»»««. Rüilcr mit Frau, Gurlfcld. — Garland und Sp^ Tolmezzo. Salralllil, Wien. — Krcgatin, Privatier, Dl<' chcnburg. Atel^arosassischs Heohachlunqeu in l'Macß^ ,.....Is^'ff'V''^''H 6Ü7M. 782.!», ^^i47?>" SWTs.'slchnI halb heiter ^i 2 „ st. ! 735.«« , -j.22.» SV. schwach heiler 0-»" 10 .. «b.! ?39 «7 ! -»-14,» SO. s. schw heiler Morgen« etwa« bewülll. lluerlag« heiter, abend« Vcwt>ll»"s' schöner Sonnemlntergllüg, inttlisives Abcndrolh. schwacher ^°s' Da« Ta8e«mittel ter Würmc j 17 4'. um 14° unter dtlN ^° ' ! male. ^ Veranlworllicher Medacleur: Iunaz v. 5 l e l n m a »r. ^. >>l »^s»^»«i^V Wien, 22. Juni. Wie in den letzten Tagen beschäftigte sich die Vürse auch hmte ganz vorzugsweise und sehr lebhaft mit dm Nülagewerchm und ili?bcfolid,re M'l ^,, «Q^l'l st vlz lsD l. nnd Eisenbatznaclien Von Losen stiegen Itt60er noch an der Voroorse b>« 1l 9 f>0. ungarische bl« W. Dic Eiseubahnaclien stiegen mil nnr wenigen NuSliahmcn <" " haften Vettllge» und dies infolge größerer «llufe der Arbitrage, mit welcher die Plahspeculaliou gemeinschaftliche Sache machte. ^.^ 0 » I860.......lOi» — 109 50 ^ I860 z» 100 ft. ... 1" — 112. . 1«»^ ......132 — 12^50 Dom»nm Pfllndbliefe . 1^2- 12« bo Pitlm,tn°nlthen der Stadt Wien 100 40 1W 7(1 »°.l^ ! """. ! ! .' 80- 81- Sledlubürgm f ,""' 1 . . 73 — ?:l b0 Un,»n> I l»«w,« >.. 7490 7540 Vcul»u.«e°nllerung«.L«lt. . . V6 70 3690 Uu« «islubahn.Nn:.....9530 95^0 Uuz. Pramtnl.Uul......79 50 79 75 «W«u« Com«u»«l.»nlthe, . . 85 70 859) Aetie» »»« W««?e». Vtld Vor, «««l«,«Vanl.......I»4 50 184 7ü V«ul»««w.......75- 76 — V«d»«ldit»nfi«l« ' . . . . —— — — »r«tzU«»st«lt ....... »S50 32875 Creditansialt, ungar.....156— 1b6f0 Tepositenbanl..... 131 — 13s- n . . . 116- 117 -Unganschi Oftbahn .... 55— 5550 X?a««°l,.«tftllsch..... 137-..... 140- VangeseUschOfte«. Allz. österr. VanaeseNsch»fl . . 55 75 56 Wtmtr Vungesellschaft.... 64 - 64 50 Vf«»>l>rl,s,. «lle?m. »fterr. Vld«,rtl»it . . 95 - 95 50 bto. l« 33 Iahlw 84- 84 25 ««tl°unlb»n! ö. V..... 91 50 91 70 Un«. B.,d,r:s?ldll..... 85'b0 85 75 Llisabllh.V. 1. «m..... 93 — 93 50 ßerd..A«r°b. S...... 1^4 90 10510 »lanz.Ioseph-t'...... 102 iit» 10250 «al. zt«l,knl»wi,.B,, 1. Vlll. . 108 - 10850 Ocherr. ««b»eft.V..... """ i<6 70 Siebwdürz»..... 7li7b 7s — »l«»l>t^l, . , . . » — 140 oq «°"^°»«/......>zS '?!>'b südbahn. Vl»u« '. ! ! '2^^^^ Ung. ofi^hn......65«" 6b"' G»l»«tl»le. ««..^«.........»" " l«« « «ud«lf«.l» ....."- "l, «»»"all,........A 7<, 9^90 zr-nlfnrt........^s^ b4l,5 H«nb»r«.......',?1ii<)112i0 P»"!". ' ' '. . ! '. ! "" "" P«,««tim»,: «»«« two". ««"