»«I'. >27 l? a«„ 24. »>»i 1SZ2 : .MM«» M.4. Bt»n der Exekutive der Sozwlisttjchen Ar beiterinternationale w»lrds et« Ents6)lte hung über die Laqc ini Fernen Osten u. die ^rricflägesahr an d. Arelizen t»er Sowjetunion angenommen Die Internationale fordert die jofortiqo Räuumng «Ä^nghais und der Mandschurei; falls Japan dies venoei'^ern sollte, soll die Abberufung aller Gesandten und Bkitschastcr aus ^pan und, ivenn nS« tig, die 'Anniendunfl wtrtsÄiaftlicher und fi. nanziellrr -nnktiom'n erfolgen. 'Sollte Japan seine Angrifssvorbereitun^ qen nicht einstellen/ wird die Sozialistlf6)e Arbciteriilternatic'nale au den Jntcrnatio--nalcn (^cwertjchastsbund appellieren, um meinsain mit allen Mitgliedern M der .H^r-stellunc, und "^erschictunji von Munition und jodl.'«, Transport von .^riejiSlnateria! und vrin Aaren an Japan zu widersetzen, nnd alle 'schiffe, die an6 Japan kviniuen od^r dortliin fas)reii, zu boylotticren. Eharle« Autvabe B It t a r e st, 22. Mai. '^Lie bereits berichtet, ist der sranMichc Finanjerperte C h a r l e S R i st, der seinerzeit dii.' '^'L,!lirungSstabilisierung Rumä« Niens durcht^^'silhrt hat, neuerdings nach Ru Niünien zurnckqefehrt. In seinem Gefolgt sind nie».iei)n sranMsc^' Sa6)verständige cini^etrnffen, u. a. die Herren Gnitard, Iu« lieii s^>l^ntier, IuleS Richard und Poison, femcr der Generallontrolleur der sranzüii» jöieu Alinee, BraiUy. In hiesiqeil diploma-tkjchv'n reisen wird die T^üsache. das'» dic Kittel!eder der Kmnmission Wichtiste Posten in den ?)linisterien besetzt s,abeu, als Bor-stadiinn ^zu der nuninehr voll einsetzenden ,'^inanztvntraNe durch Frankreich betrachter. Tie rnmänische Wirtschaftlage hat sich außerordentlich nerschlechtert. Wie in informierten Kreisen verlaiit.''t, ist die Gemnhrunq einer französischen Kredit-Hilfe non der Einrichtung einer ständigen .^^ontrotlc der rumänischen Finanzverwaltung abliängig gemacht worden. Geplant ist franzi'sischerseits die Reorganisation d?: TtaatSvermaltung, die Ueberwachung d.s gesamten CchuldendiensteS der öffentlichen t^l^rperschaften, die Erneuerung des Steuer-dienstes und die Sicherstellung der Mihrun?^. Auf den, Programni soll ferner die Reorganisation der Staatsfinanzen und des rumänischen Kriegs'vefens stehen, die ivahrschein" lich deni General Brailly anvertraut »Verden wird. DI« ÄuftSad» in LtbtNo Genf, 3S. Mai. ?Aie aus dem Bericht ljernorgeht, den der Ausschuß zum Studium der Berhältntsse in Negerrepnblif Liberia verfas,t hatte, «herrscht dort noch t>er Kannibalisnius. u. zw. an der westafritanischen Küste. Der Ausschuß empfiehlt in seinen« Bericht strenge Strafen für Menschenfroßerei, die besonders in Mary» land und in dem vom Stamme der Sione besiedelten Gegenden verbreitet ist. Ernstlil^ Unruhen seien ferner bei der Jagd nach Ein-geborenen ausgebrochen, die in die Stlaverei geflihrt werden sollen, viele Anhänger deS StainmeS Kru wurden durch die brutalen Po lizeimethoden in ihren Hütten bei lebendi-gem Leibe verbrannt. SmmMetk in Sriechmiand ««schiirfung d« LW in Griechmland — Posilerstreik beendet, eueralstttik pwklamiett A t h e n, 28. Mai. Die Laß» hat pch »ach dsr Demiffien deS RabinittS Kenizils« tßeefchtrft. «eftee» ßan» et« la>Der «wtstereMt statt, i« tze« bi« MGte LlMd de» Velagernags-»eehSnße» »e»tze, di» Gtreit «« Mitternacht beeadet ««d beßaden sich a» ihre DiiAftftelle«. Taz»ischeN amrde jedach US« ve»ertschaftSb«iid der veneralftrett PrOlla«i«rt. Siazelheite» wer die niuefte» Varßiinßß fehle« z«t M««>e. KoaNtlonsregiemng ln Japan? Ein letzter Versuch zlir Verhinderung der Machtergreifung durch den Faschismus — Der Gouverneur von Korea mit der Kabinettsbildung betraut Tokio, LZ!. Mai. Der Kaiser ht»t ß«jtd«ieOl « a l » t-situ, mit der SleuttldunG de« «adin^tis betraut. Der tzesißnierte Premier wird versuche«, ei« »ahinett «ns der Sequtai-und der «tnseita/startei, den «Onseroati-veu und de« Liberalen zu Hilden, und nian hofft bereits tn polttis^n lltretsea, dah aus diese Weise Kklingen kttnnte, de« Auf- siieg des Faschismus zur Macht in Japan tu hehindern. Der genannte ÄaatSmann hat sich als «eneealßOuuerneur von Ko. »ea ßrasies Ansehen envarden. Man blickt all«e«et« «it Vertrauen in seine Buch nur die Fra nauer Kreditgarantien zu crizrtern, bebor ^e die Gewißheit erhält, dast idle Ächuldner-lSnder bereits in der «sint», ihre,i Aeud-unld Handeismartt wieder l^rzustcllen. Diese Heute lkategori'sch ellhoibene ?^ovd«!rung hat isich ^chon auf der ViermAchtekonfernz ins»« fem an^ekitndigt, als ^d^e enfflisch^'lr T^le^ier ten stets eine konstruttiiie Zanierung als Bor<»uSseh.un>fl für loeitere Krediloperationen bezeichneten. Die britische Politik in ^r iilf^rveichrschen Frage hat ein im Auge: England ist davon ülvr^eAsit, Äaß die immer schärfer werdenden Vd alc' da« von die Heranzitchtung el,;e?< Rnttenii.ini.^5 tD0N Moratorien a^er Art imsinni.,^ nn!^ und auf ir-gend eine Weise abgestoppt werden nchss^. Anarchismus in Spanien Aufdeckung riesiger Bombe«« anarchistischen Madrid, 22. Mai. In den letzten Tagen wurden durch die 'Zickzerlieit!!)bel)örden in ganz Spanien grosse .i^oniben- und Zprengstoffunde getätigt, d,e daH Jnnennlinisterium nrit einer von i^en anarchistischen Gen^ertschaften angezett«:lten Berschwörnng in Zusainmentjang zu drin, gen versucht. Der Staatsputsck) hiitte anl 20. Ä,'ai inl ganzen Lande erfolgen sollen. Vis heute sind 'hi^lleninaschinen und Äom- und Sprengstoffunde — Die Gewerkschaften den gesunden worde,l. In Madrid allein wurden 1l)ii Pakete DyNWlit non je zivei Kiloqraimn Gewicht, ferner Revolver usw. lzesunden. Die Verschwörer beabsichtigten Sen Wasserbehälter, die Bewässernngsanla-lieii, BritÄen, Etraszen und Eisenbahnen in Ändalnsien zu spl.'cnl^n. Auch das Innen-iiiinisterium hätte in die Lust gesprengt werden sollen. Die BiiroS der anarchistischen OZewertschasten wurden geschlossen. Es ninr^-den etwa llX) Perhaftungeil vorgenonnnen. Anleihen gegen Nuanz-kontrolle Sin Artikel der „Times". Um de« Not ruf Oosterreichs. — Englische «rilit a« Genfer Finanzlamiiee. London, 22. Mei. Die „Tinies" erhebt tn einein ^eltariilel über die Lage in O « st e r r e i ch in al» ler Form die Forderung, daß Oesterceich eine »leue Finanzkontrolle des itiülterbundeS auf sich nchnlen miisse. Nur unter dieser Por Aussetzung könne eine ttcu.'t.liche Anleihe ^e-lvährt werden, da die österreichisch^' Finanz-gebavUGg seit Aufhebung der früheren Kon' tvollmaftnas)n,en in gewisser Weise entartet fei und zu einer aus^rordentlichen Erhöhung der öffentlichen Abgaben geführt Imle. Daran sei festzuhalten, obivohl die gegenwärtige Finanztrise Oesterreich sicher nicht ausschließ lich auf sMechte Wirtschaft zuvlickzuführen sei, eine endgültige Sanierung Oesterreichs sei nur möglich im Rahmen eines allgemei. nen Umbaues der wirtschaftlichen Struktur. Vie nun in informierten Kreisen verlau« tet, stellt der Artikel der „Times", der nur einen Teil des Gesaultprobtlents behandelt, nicht nur die Meinung der Redaktion, son. öeril weitester verantwortlicher unt» «nahge-bender Kreise dar. Die wachsende Opposition der ösfenüiclien Meinung Cn'inan,^illiilisterS der Gemeinde Wien seit !.'2. Mni llll'.i, also volle dreizehn Jahre hindurch. Denlsreiheit im Dritten Reich. H a ni bur g. 2:.' Adolf .Hitler richtete an den >)ai!ptschrlft-leiter deS nationalsozialistischen „Hainburger Tageblatts", Dr. Krebc^, ein Schreiben, in dem er il)n von seinem Posten entt^ebt una ihnl gleichzeitig die Ansstos;uiig aus der Partei mitteilt. Als Grund filr diese 5)lasire.ie-lnng wird ein Angriffsartikel aus den ReichS-wehrgeneral Schleiäier angegeben, der vcir wenigen Tagen in dem genannten Vlait erschienen ist. Kurze Nachrichten Paris, Mai. 5. .<)oheit Prinz Paul ^tinadiorlijeni^ trgs iu'ute in Ckitais ein und sc^le sei>u' Neije nach DWcr fort. L o nd o tt, Ma:. Die japanische Regierung hat di-' ^liegie« ruugcn Cllglands, Zranlr<.'ici».^, 7vüiliens u. der Pereinigten Staaten zu einer tienieinsa-n:en .Konferenz in Totio eingeladen, die über den Schumi der <^eineiniai»eu 7^nl^re'sen inl Fernen Osten weitere '.öesäiilnsse zu sas-seit Hütte. » Schanghai, 2!^. Mai. Ein chinesischer Soldat schos^ an' den en' tete sich deshalb auf Grahain, weil er sill» auf die Sucl>e nach dcul seinerzeit verschwundenen euglisclien Prediger i^>ergusou ge»nn^>^ hatte. Börsenbericht Zürich. S."?. Mai. Deoiseu: Beogrot» tt.vk», Priris 20. Ig, London Newnork 510.72, Mailand 26.27.'^, Prag 1iz.i5^, Äer-lin ! 21.70. L j n b l j a n a. 2.^. Mai. Devisen: Berlin lW87—13^'i.li7, Zürich iiM7..'i5-l 102.85, London 20.'>.!'>7—2s^7.I7, ''.^i'ewtiors Scheck Ü582.li»—!)«N0.8'.>. Ptnij 221.22 -222..'U, Prag 100.2!;-i<'.7.W Tiiejl 287. —2t10.08. ^Marlborer Zeitung" 5kum«lnc 137. DieiMag, be» D4. Mak lSSS. Sin Vt««» mtt vem Moeamianv» zivcik' Zohn Kiini.g'5 wn >)eÄschaS, Zyejslil-ibn-Abdul-Azi.z-^nuÄ, T^izokönij; iion «Mitto», traf aus seiner Eiiropai-eiie mit seinem auf dem Berliner Fwz- Hafen Teinpelhof ein, »vo er von Nert«tern der Ne^ierung empfangen wurde. Links ne- ben dem Prin^^n der Staatssekretär Aouad .?>amza, «chtK Major Ayvubi. Die römische Entrevi« Zum bevorstehenden Türkenbesuch in Rom B e o g r a d, 22. Mai. In hiesigen politischen Kreisen wird der auf den 24. d. anberaumten Ankunst der tür kischen Staatsmänner in Rom i^rosles ?>«» teresse entgegengebracht. Hiebe» sind es zwei Momente, die hier augenscheinlich und sinn-sättig der römischen Entrevue eine besondere Rote verleihen: die zeitlich rasche Auseinan, derselbe auf die Konserenz der Kleinen Entente in Beograd und die fast direkt at»s Mes tau ersolAte Weiterreise Jsmet Paschas und Tewsik Rudschi Bens nach Rom. Diese Aktion hat den Staaten, die ohnehin schon in den auszcnpolitischen Sperrkreis Italiens «inM-schlössen sindj. neuerdings Mut eingeslS^t. Dis Diplomatie Italiens ist sleisjijz am Wer» te, ihre Briicke ii^r Bulgarien lind die Tür-kei nach Moskau zu bauen, auf der anderen Seite wird hingegen versucht, die Sympathien Oesterreichs und Ungarn wachzuhalten. In hiesigen politischen Kreisen wird die Tatsache, daß die beiden türkischen Sta-;tS-männer seinsagen direkt aus Moskau in Rom einttesfen, als Beweis dasiir ausgedeutet, das; sie den italienischen Staatsmännern be-ri«!^n werden und nicht nur koilkrete Vorschläge betressend der ^sammenarbeit zwi-schen Italien und der Türkei michringsn, sondern auch einige DauerplLne der Gowjet-politik in be.^ug aus Ost- und Westenropa. Es wird in hiesigen Dreisen bedauert, datz das übrige Europa über diese Politik Italiens stillschweigend M Tagcöardnung schrei tet. Wie in hiesigen türkischen diplomatischen Kreisen verlautet, soll zwischen der Türkei und Italien ein neuer Handelsvertrag abgeschlossen werden, der dem Inhalt des kürzlich in Moskau zwischen der Türkei und der Sow jetunion abgeschloffene» HandÄsvertrag «m-Mrde» fsl. ji a m b u l. 22. Mai. Minifterpräfident Jsom Pafcha und «n-henminifttr Tewsik Rudschi Ve,, die erst kürz lich von einer zweiwölhigen Ves«chSreise aus Moskau zurückgekehrt «are«, ftP«« h««t« ihre Auslandsreise auf eine« italienische« Dampfer fort. Der italienifche VUnißerpräsi-dent entfendete de» beide« türkischen Staats« Männern als Ehrengeleit« eine Deleßatio«, bestehend aus pede« Offiziere«. I« «efalge JsmetS und Rlidschis befindet sich auch der neue türkische Gesandte ia «om vasche» Pascha. LeuizeloS gegen die Preffefteiheit Vae dem A>iaW«>iMßDe« der ?

Gltka>i» ichm «Wd WWWaDchl^tiichea ^^a?^iis«? « then, SS. Mai. Ministerpräsident BenizeloS, der sei» Regime mit dem Staate identifiziert, gab in der Rammer eine Erkllirung ab, die er schon einige Tage vorher angekündigt hatte. In seiner Rede sagte BenizeloS u. a.: Äe in der Verfassung garantierte Preßesreiheit ist von der oppositionellen Presse fälschlich ausgelegt worden und diese Schreibweise schädigt die Interessen der Ration, abgesehen davon, dah sie geeignet ist, die Autorität der Regierung herabzusetzen. Da es ihm nicht gelungen sei, auf gesetzlichem Wege die Pressefreiheit einzudämmen, habe er dein Präsidenten der Republik seineti Rücktritt unterbreitet. Venizelos erklärte ferner, er habe dem Prä sidenten die Gründe seiner Demlffion in persönlicher AuSspmche nahe gelegt und die Bildung einer KonzentrationSregierung unter einem republikanischen Erstminister sowie unter Mitwirkung der Monarchisten angeraten. BenizeloS schloß seine Erklärung mit d. Worten. „Sollte ich aufgefordert werden, neuerdings die Regierung zu bilden, so unter der Bedingung, daß die Verfaffung in der Richtung weitgehend« Beschränkung der Pressefreiheit reformiert wird". vte «tß» oeanflleoerta Die amerikanische Fliegerin An«lia E a r-Hart-Putnam, die vor mehrer»;n Ichren sich an einem mißglückten Ozean^lug beteiligte, hat nun den O^an glücklich ilber- P-gen. _ Sin Europa Fond? Wie Paul Boncour die Finaiyhilfe an Mitteleuropa organisieren möchte — Ans einer Genfer Rede Der französische Vertreter Paul Bon -c l) u r hielt im Rahmen der Aussprache den Bericht des Finanzkonütees des Völkerbundes eine längere Rede, in der er sich mit der von ?^rankrcich bereits an die Mitteleuropa-Staaten gemährten Finanzhilfe beschäftigte. In seiner Rede sagte Boncollr n. a.: „Nachdem die Krise schon ganz Mitteleuropa erfaßt hatte, war Frankreich vmt vornherein der Ansicht, daß die Lage ,tur durch eine Gesamtlö« Da» große Avus Nennen Genf, 22. Mai. sung gebessert werden kann. In diesem Sinne ist auch die Einführung des Regimes der Bor zugszölle in den Doitauländern beantragt worden. Was nun die Finanzhilfe selbst betrifft, ist Frankreich der Ansicht, daß die Regierungen der Gläubigerstaaten Garantien für neue Anleihen nur in dem Falle übernehmen könnten, weitn die erforderlichen Bedingungen dafür gegeben sind, daß die Anleihen tatsächlich nutzbringend angelegt werden. Frankreich schlägt die Schaffung eines gemeinsamen Fonds vor, der den Beginn der Rückkehr des Vertrauens in den Donauländern ermöglichen könnte. Frankreich würde die Verwaltung dieses Fonds einem unPartei ischen Organ anvertrauen, welches die Modalitäten und technischen Bedingungen der un- Macdonaw wieder-veraefteM erläßlichen Operatiomn festzusetze« hätte. v>-sterreich könnte dann nur in diesem Rahme« die Gewährung einer HUfe erwarten". Von d«t Mvmdad« Ix «loWe Einer der hoffnungsvollsten Olympiade-äa« dibaten Australiens, Jimnly C a r l t o n, will »seinen Giport «^geben, itm in ein Kloster etNMtreten. » Bei VerbammMikmßi«. Magenweh. ^Sd-trennen. Uebelkeiten, ltopsschmerzen. Nervenreizungen bewirkt da» natürlich« »Aranz-Iosef"» vitterwafser offenen Leib und erleichtert de« Blutkreislauf. Versuche in den Universitätskliniken ergaben, dak Alkoholiler» die an Magenkatarrh leiden, durch daS altbewährte Franz-Toses-Wasser ihre Eßlust in kurzer Zeit wiederfanden. Das Mekka der Shakespeare-Verehrer Das «e«e Ghakespeare-Theater i« Stratsard. Vo«MaxKli«gemith. Die altertümliche englische Stadt Strat-ford am Avon stand in diesen Tagen, weit über vie Grenzen des britischen Reiches hinaus, im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. Dem größten der englischen Dichter, William Shakespeare, zum Gedenken wurde in Sttatsord am 23. April, seinem 3S8. Geburtstag, untmnpagne. Ter Feld zug nahnl solche Farmen an, daß man am Tage der Änweihung Strahendemonftratio nen seitens der unentwegten Teff,»er des Tcott'sch.'-zre Bühne ist init gro^n FveSken von Eric Genniilgton geschmückt, die die Haupt lä6>Iichen dramatischen Ideen Thakespearc» symbolisieren: Lie^, lMersucht, Verrat, krie gcrifchen Geist, Lieg des Le^ns über den Tod. Tas Parkett hat ü00 Sitze, die L0tien und der Balkon weitere ürd>.n. An diese Audienz schloß sich eine längere Au'^-sprache Arakis nlit dem Prinzen 5 n j o n i. Es verdichten sich iniiner niehr und nielir die i^erüchte, das; Baron Hi ran u n» a, der Vizepräsident des l^etieinien Nateo lint« ,Führer der extrenien NationalisteG, das s^abinett bilden wird. „Soimmbronchms und MWingSiatmrh Wie die Sonnenbestrahlung auf den einzelnen Menschm wirkt II»» »»nuttiicii v« II»ß »«ov Ast es Zufall, redet inan sich's «in, oder können unsere Aerzte es bestätigen: daß nan» lich viele Menschen, zumal Kinder, sich bei heis^m Sonnenwettcr leicht — manche jagen: sogar leichter als im Winter — erkälten und einen Äatarvh betonnmn'^ Die l^r--tlärnng müßte eigentlich lei6>t sein. Warine«^ oder heißes Wetter, wie wir es gegenwärtig liaben, macht die Menschen sorglos nl^d nach lässig, verleitet sie, sich allzu leicht zu ll'tte ist — auszusetzen. Die plötzliclx' Aki^ichlung, da-zu vielleicht eine Durchnäswnlg, rüljrt zn ei« ner besonderen Gewebsreaktion; und diese wieder ebnet den Boden für die Ansiedlunz und Vernishrung von allerlei geineingefähr-lichen Bakterien. Ganz Dewitz eine plaustble Erklärung, die aber nicht genau zum Ausdruck bringt, n>a5 Dr. skurt K l a r e in det „Mnnchener Me-dizinischen Woch«?schrift" als ,.S onne n. !b r o n ch i t i s" bezeichnet, .'i.iui, ein ieltsa-nles Wort. Paßt eigentlich ganz vor.vnglich in die seltsamen Tage, n» wir die sonne io-zlvsagen in Reinkultur genossen hak»cn. Daß die Sonne, die natürlich wie die künst liche, bei aller schä^en^^iverten Lichtwirknnq auch ihre Schatten hat. ist begannt. Bekannt ist auch, daß die einz<'lnen Menschen, richtiger gesackt: die verschiedenen Konstit.itions typen auf Zonneni'estraihlung nngleich reagieren. Brünette Menschen vertra>ien die Sonne im allgenielnen gut — sogar viel l'ei-ser als blonde, liellfarbige. deren Haut unter UmWnden r<^>t eurpfindlich getrossen wird und die auch in ihrem All^^eineinliesinden niehr oder lveniger beeinträchtigt werden. Dr. Lslare hat solck^e Schädigungen auch t'ei Kindern beolachtet und zn>ar in Forin f l e b e r l) a f t e r Brollchial-k a t a r r h e. Allch 'hier wieder sind e^? besondere Typen, die ans allerlei Reize lebhaft reagieren t^ewöhnlich Kinder lnit lblonden Haaren, grauen oder blauen An» gen, Heller und '^art-'-durckscheinender Sind gelegentlich einmal dunkelhaarige Kinder überempfindlich, reizempsänglich. dann haben sie in der Regel gra^iblane Augen nnd eine zarte Haut. Ausschlagge-k^nd scheint Dr. Aare bei den blonden wie bei dc-u dunklen Typen ein rötlicher Farbeinschlag in der .Haarfavbc zn sein, dazu die zarte .^aut, die Ein WeiKer wird gelyncht Wegen Bergewaltigung eines kleinen Mädchens Im grellen Licht der Sä^iniverfer zahlreicher AtttoS wurde von einer wütenden Mngdem fich das (iterücht verl'rcitet hatte, daß der Unliold hier si^'. Die Anstalt wurde gestiirnit. die Aachen überwältigt und Nead iil eiileu Kraftwagen geworfen, in deili uluu ihil zur StÄtte seines Verbrechens führte. Dort ivur» de er an eine Ulnie gestellt, während rings»nl lkraftwagen sich gruppierten, und geblendet von dem grellen Licht der Schsin.^zerfer, die auf ihn gerichtet ivaren, wurde er an den« Baum aufgehängt, lvährend die Anwesendell dazu ein schauerliches .!?kott.^rt nrit ihren .Hu Pen vollfi'chrten. Bevor er. starb, hatte er sein Verbrechen eingestanden nnd als Entschuldi-gung angeführt, er sei betrunk»^n gewesen und halbe nicht gewußt, lvas er tue. Eine Ver folgung derer, die an dieser Lyilchiustiz teilliigt warvn, ist nicht angeordnet ivorden. faft rosig-hell ancheht, ein Zeichen il)t.cr sicht baren Durchblutung. Werden solclie „reizbaren" Minder so oder so besonnt, so bräunt sich die 'licht, sondern sie entzündet sich, wird rot, sil: verbrennt. Und wie die äußere Haut, so kalln sich auch die ^chleimihaut der oberen >re;^e entziiliden. Also: Zonnenbronchitis Und da man bier nicht gut von elner direkten Sonneneinwirknng spr'echen kann, so nimnlt Dr. Klare an, daß d. im Licht enthal' tenen chenlisch n'irksamen U l t r n v i o« l e t t st r a l e n zu einenl E l c i ß-zerfall i in G e w ebe fiihrei!. Da^ ergibt dann den auslösenden Reiz snr den M« »MV» VI» «VIS?» »WV. V v AZ'»-. > akuten Bronchialkatarvh. Biell«:cht verhält es sich lnit dem von anderer Seite beol>ach-teten gehänftei^ Auftveteil von sogenannten F r i'l h l i n si s k a t a r r l? c n ährilich. Allch sie nield^il sich recht nnliet>sanr ni-j^ nach unvermittelter Abkülilung und Walte-einwirklmfl. sondern gerade an ivarmen Tagen ulld nach Sonneneinwirkung. » Ilnd die Moral von der (^schichte? HineS schickt sich nicht für alle. Es gi^br eben ^ sa-gen wir einnml —. zartbesaitete oder rei^-empfindliclic Kinder, die die Sonne nur mit Vorsicht und i^viser Cinschränkiing genießen dürfen. Das liezieht sich auf die jetzt so überreichlich verhindmelteu 3onnenbäoer: nnd das gilt auch für die von Aerzten und !?ai^n stark gepriesene „Höhensonne". Prof. B. Kosmlfche Stradlm im Laboratorium Bahnbrechende Forschungen — Freimachung der Atomenergien Es lst erst kurze Zeit her, daß nian iib^ r-haupt etwas von der gel)eittlnisvolleu Stral)lung weiß, die au.^ den« Weltall ron unfaßbar iveiten Sternen her in unsere At-mospl)äre dringt. In allen Gebieten der )i.^is icnschaft arbeitet man sieb^'rhast an der ^'r^ sorschuttg des kosuiischen oder — lvie nian sie anch ilenilt _ Ultrastrahlen. (5in Triumph der phtHkalischen Aissenschast ist es, daß sie aus oem Aufbau des ^tosnlos Schlüsse zieht auf die Organisation der Ma» terie in ihren kleinsten Bestandteileil und daß Aslrott»inen und Atompln?siler .Hand ill Hand arbeiten an der Erforschung eil» und desscl btn Naturgesej-»ei?. Tic Fvrscher Prof. B o t h e und Tok-tor B e tk e r vonl Physikalischen Illstitut der Universität Gießell haben versucht, U1-trastral)lcn, welche alle anderen Ztral?len-arten an Härte nnd Turchschlagskrast ülier-tresseil, künstlich l)erzustellen, ^«izre Arbeiten, t'ei denen ilinen statt der Ueltkörper nur »'ltoiue zur Verfügung standen, waren von überras^<)endem Erfolg begleitet. Es gelang, den inosmischeik gleichartige 5tras)len zn erzeugen, die an Jnteilsität alle bisl)er syntlie-tisch hergestellten Strahleil n>eit nbertrefsen. Die Forscher haben bei ihren Versuchen Beryllium nlit Polonium, einer radick^kti» ven ^llbstauz ähnlich dem Mdium, bestrahlt. Das Polonimn sendet dabei die so-genannten Alpha-'Strahlen aus, die nichts anderes sind als fveigewordene Atonlkerne des Elenlents Helilim, die niit großer l.ve-schwiudigkeit den Rauni durcheilen. Mit diesen Alpha-Partikeln bonibardiert, senden die '.!^'lrtillimttat0'ine ihrerseil.> Ztrahleil au^^. Tiese Strahlen sinit» so stark und durchdringend wie Röntgenstrahlen, die mit einer ^pauuuug von l4 Mittionen Volt hergestellt werden, wobei tieniertt werden n,uß, das? ec. bisher no nicht t^lnngeil ist, Röntgenstrahlen von dieser Stärke zu erzeugen. Ä'ail l)atte schon frülier die Beobachtung geniacht, daß die kosniischen StralUen aiich die dicksten Bleipaitzer durchschlagen, niäh-rend Bleiplatten gegenüber der Radiiinl-strahlung noch daS einzige völlig wirksaine SchuMittel sind. Die synthetischen Ultra-strablen des Prof. Botche bleibeil hitlter deu uatnrlick)en nicht allzu nieit zurück, denn sie sind in der Lage, Eisenwände von ^ Zenti-Nieter Dicke zil durchschlnl^en, lchne melir als eilt Drittel ihrer Intensität zu verlieren. Aach d<'r Tlieorie -des t»ekanuten Physikers R. Ä. illikan soll der physttalische Vorgang bei der Entstehung dieser künstlichen Ultra-Strat)ien folgender sein: Durch die von de»« Poloninnt ausgesandten Alpha-Partiketll lverden aus den BeryMmn-Ato-inen Teile herauSgesclwssen, und zwar sogenannte Protoln'n, nämlich die ^rile ven Wasserstofsatmnen. Dadurch verläilgert sich das beschossene Atoin und verivandelt sich un ter Verlust voll ^^tjasserstosfternell in ein anderes. Tic herausgeschlagelien Protom^lI U'ären denlllact) ni^i'asselr. Sie Iiesilie.l demllaci) die Fähigkeit, die im Be-ryttiunlatom sck)Inmmernden Strahlung»' energien auszulösen. Daraus lnsit sich schon der Schlns; zielien. daß der Ausbau der Ele-mellte nicht einsach direkt dnrch Ksmbina« tioil von Protoilen nnd l^^lekiroilen vor sich geht, sondern das? die sclnvereren Atome schrittlvei'e ano den leichtere gebildet wer« den. Die Versuche haben ergeben, daß neben denl Berl^ls sich noch fünf andere leichtere Elenlente, nämlich Litl)iunl, Bor, Fluor. Magnesinin l>nd ÄInminilrnk znr Erzeliguna lvon llltra-Ltrahleii eignen. Bei nianrken von iiinen nnirdell ansjerdeni Protoilenomis-sionen festgestellt. Dies? Arlieiten znr kosnvischeii StrMung. welche.' sich sowolil liei den Weltkörpern, als bei den ?ttoinen gleiclierweise nachnieisen läsjt, sind deshalb so wichtig, n>eil sie durch' au'.^ ci<'eigllet scheinen, in nah<'r Zukunft die W<'ge znr Freiinachnng der Atonkenergien und zil lbrer praktischen Nntzbarniachnng zli !l>eisen. Selbstsi loeinl es gelänge, die zur Entfaltung gelangenden >^!rahlnnasenergicu zn einein wiltzigen Prnchleil eiile? Prozeiit.-in g<'bräuchlirhe Enersiieforinen liinzuwai,-dein, lnürde die>> sdi^'il eine Revointioilie« rilng der gesaiiiteii leclniischeii ^traskinirt' schail init unabsellbareii Perivektiven bedeii-ben. Aeitung' MWner 1.^7. !9SS /iVZcaF« QAF^sZlKIc Waffev-RettlmgSkilrse DlMDDD>D>ß?W? ^OA Unsere agiie Ortsgruppe des Rote» Kreuzes hatw ihrer letzten Ausschuß-fitzung ekml nicht zu unterschätzenden Muß gefaßt, der allseitige Beachtung verdient. ES sollen nämlich iim heurigen Sommer Vassier-Rettungs?urse veranstaltet werden,, damit eim entsprechende A?nz«chl von Leuten darw unterrichtet wird, wie bei Unfällen im Wasser rasche Hilfe geboten Verden kann. ^ der ctste Kurs bereits in dener sten Iunitaaen eröffnet werden soll, wer-alle Akflektanten eingeladen, ihre Teilnahme sobald als möglich d«m Sekretär der Ortsgruppe Maribor des Roten Kreuze», dem SmitätSreferenten Herrn Dr. A o r-j a n (vormittags von 10 bis IL Uhr auf der vezirkshauptmannschast, Zimmer 21, nachmittags von 14 bis 16 Uhr hingegen in der Maistrova uliea 5) zu melden. IÄer Kurs, gemeinsam für Frauen und Männer, würde etwa acht Tilge in Anspruch nehmen. Grund sätzlich sind die Kurse nur für die Absolventen des im Herbst in Maribor stattgefunde-mn Zamariterkurses sowie der ähnliih« Aur se in Ewdenci und Pl^rcije bestimmt. Wenn sich aber auch andere Personen für den Besuch der Wasstr-RettungSkurse interessieren sollten, wird tms Rote Kreuz hiezu die Bewilligung erteilen. Ihre sö^istlichen oder mündlil^n Anmeldungen haben aber sämtliche Interessenten ohne Ausnahme vorzulegen. Die Kurse werden auf der Mariborer Insel abgehalten werden, wo die Teilneh-nier alle möglichen Begünstigungen genießen werden. Dieser Beschluß unseres Roten Kreuzes ist jedenfalls nur zu begrüßen. Es ist ja hinreichend bekannt, daß bei uns alljährlich in der Drau ein« verhältnismäßig ziemlich große Zahl von Menschen umS Leben kommt. Ebenso bekannt ist auch die traurige Tatsache, daß in den meisten Fällen diese bedauernswerten Menschen ihr Leben nur des halb lassen mußten, da sich niemand rechtzeitig finden ließ, der dem im Wasser mit dem Toide ringenden Mitmenschen eil« rasche Hilfe gebracht hätte. Diesem großen Uebel soll nun in Hinkunft durch die ständige Einrichtung der Wafler-SWtungSkurse gesteuert werden. Iad«»sd«ich. dentichß« K«tt«r»«ch,D hält am 28. d. um 20 Uhr im VereinShauSsaale ihre erste Haupt Versammlung ab. Falls die Versammlung nicht beschlußfähig fein sollte, findet am 4. Juni eine zweite statt. P Eine «>«d^i«P«tti« «ßt««ft«ltet h«». ie, »KO«t«ß, um halb lS Uhr die Radfahrersektion des Sportklubs. Die Route geht über den Annahof, wo Halt gemacht wird» nach Burberg. Partieleiter ist Fahrwart Bersel. P. »SGI« ««l««tftf-WasserS sür den durch Essen und Trinken überladenen VerdauungSweg als eine wahre Wohltat erweift. c Der TatW^ ««« A«lee «sr Gericht. Bor einera Monate berichteten wir, daß die 43jährige Schustersgattin Betrih in Sv. Jede rt bei 2alee den 37jährigen Zimmermann J«>hann TurnLek mit einer Axt erschlagen hatte. Bergangenien SamStag stand die Antonie Betrih vor dem großen Senat deS Kveisgericht^ in Eelje dessen Borsttz Lan-desgerichtsrat Herr Dr. Pvemschak führte. Die Anklage vertrat Herr Staatsanwalt Lessak. die Verteidigung ftchrte Herr Rechts anwalt Dr. Kevschbaumer. Die Angeklagte bekannte sich nnt ruhiger Stimme als schuldig. Turn8ek habe auf sie einen alten Haß gehabt, da sie einmal gegen ihn vor Gericht zeugen ,nutzte, als er einem Bauern mit dem Erstechen gedroht hatte. TurnSek habe sie öfters tätlich angefallen. Im Jänner habe er sie geprügelt. TurnSek wurde damals zu sechs Wochen Arrest verurteilt. Am 21. April hät-te TurnSet die Strafe antreten sollen. Tags zuvor erschien er abends vor i'hrer abseits gelegenen Behausung und drohte, er werde sie und ihren Mann umbringen. Die Betrih hielt sich aber fest verschlossen und reagierte nicht auf seine Drohungei,. Turnsek gab aber nicht nach und erbrach die Haustüre. Die Frau ergriff nun in ihrer Angst ein Gefäß Mt Pfeffer und streute es dem Angreifer ins Gesicht. Dieser geriet nun in helle Wut und begann zu rasen. Die TurnLek er-driff nun eine Axt und schlug TurnLek drei-mal über den Kopf so daß er blutüberströmt zu Boden siel. Als er sich aber nach kurzer Zeit wieder D regen begann und auszuste-^n Ersuchte, oersetzte sie ihm noch zwei Schläge, sodaß er liegen blieb und bald darauf starb. 5?i?rauf schickte sie ihren Mann, der sich die ganze Zeit über verbürgen zehal tm hatte, zur Gendarmerie, «n die Anzeige zu m«j^. Das Gericht nah» an, daß sie zwar in Notwehr gehandeU, dieselbe aber überschritte« h«te «nd^menrteilte sie zu drei Jahren schw^ MsSM Ve V««rttilte legte gegm das Urteil Venchmg ein. ^^s«ii^«« ds^ I^^s« ^I«ts« tOWt. Vor Hwei Monaten beri^en wir über die Geri^sver^Mung gegen den 32-jährigen Vergönn Anton Tagar aus Zdole bei Kozje «nd sei« SSjährige Mutter Anna ^gar, die beide angeklagt waren, am 3. Februar ihren Vater bzw. Mann erschlagen zu haben. Anton Zagar wurde zu lebenslänglichem Kerker verurteilt, seine Mutter aber zu 12 Jahren schweren KerktrS. Beide legten gegen ihre Verurteilung Verufung ein. Das OberlandeSgericht in LjMjana ha« der Berufung stattgegeben und Anton Lagar die lebenslängliche Kerkerstrafe in 1ü Jahr« Kerker umgewandelt, bezüglich seiner Mut-ter aber das Urteil des KreiSgnichteS aufgehoben und eine neuerliche Verhandlung ausgeschrieben. ei« »« v«,toptu,». »»««rrlloi. H»««» «l», VoKI«»«. ^ Sslt 70 ^,1,?»« vaf,««Iietz W-vtlikt, »6 tr»tUÄ> »»«t «uet, tltr I»«»«« Irlalckie«« «mplokl«» d«t ?»«»». »»»ml«»«». d«I elva»i»el>«i« e«r A«id. tlkd«» r«i> «.».V. v>ld«e I> ^poÄ«Ir«>. Vk»i«rl«n «»< »U«» «rlititUelil Aus Slovnilarab« sl. >Etdrdbei«ch des UriWlMrzkS. An- läßlich der Pfingftfeiertage besuchte eine große Zahl von Touristen die Berghütte auf der „Urika gora", ein abermaliger Bemss wie beliebt dieser alpine Ausflugsort ist. Bei dieser Telegenheit werden alle Bergfreunde höflichst ersucht .Hunde nicht mit nehmen zu wollen. sl. A«S de« POftdiUche. Die Postbeamtin Frl. Berta TopliL wuche von Slovimjgradee nach Muta ver^^t. ik. VerjOlß»«« ei«es VerbrscherPaares. Dieser Tage gelangte dem hiesigen Gendar-mei^eposten zur Änntnis, daß das wegen verschiedener Einbruchsdiebstähle verfolgte Berprecherpaar Franz und Martin Lernjak aus Do^na i«n hiesigen Rayone aufgetaucht sei. Eine verstärkte Gendavmeriepatrouille begab sich st»fort auf die Suche. Es wurde alÄald festgestellt, daß die Einbrecher, in deren G^scl^ft sich auck eine Zigeunerin befindet, in die ausgedehnten Waldungen der „KonjiSta gora" geslüchtet waren, wovon daß Gen^vmeriepost^kommando i« Konjice in Kenntnis gesetzt wurde. Au« Ataole ik. ViKißer Mais. Unsere Gemeinde bekam von der RotstandSaktion auch eiir^n Waggon Mais zugewiesen. Die Verteilung desselben, wel^r pro Meterzentner 120 Dinar kostete, wurde in einem Tage vorge« nommen und hiemit der Großteil der Reflek tanten zufriedengesteM. ik. Vieh, ««d V«»e»«>atkt. Am 25. d. M. findet Hierselbst ein Vieh- und Warenmarkt statt. ik. Ka«Dssiiche KasalMPr-duktia«. Auf ihrer Durchreise veranistaltete eine aus 12 Pferden bestel^nde russische Reitergruppe Hierselbst am 20. d. eine BorstÄlung, welche sich eines schr guten Zuspru«!^s zu ^veu-n hatte. Die Kosaken führten auf ihren schön gepslegtm und dressierten Pferden verschiedene halsbrecherische Kunststücke vor. Kino V«t,>TG«ki««: Heute, Montag, letzter Tag: „JrrmGe des LedenS". Ein herrlicher Film mit Joan Crawford in der Hauptrolle. — Morgen, Dienstag, der große heimische Kulturfilm: „Für «iktig n«d Vaterla«»". — In Borbereitung: Die Reprise deS her. vorragenden GroßstlmeS: „V«ße in Mam- Unio«-TO«ki«o: Die glänzende Operette „Gitta entdeckt ihr Herz". In den Haupt-rollen: Gitta A l p a x, Gustav F r ö h« l i ch und Tibor v. H a l m a v FHmßVU, ß« S«. M«? kW».' .Marlbo?« ZeNMg" 'ikummtt 137.^ Kombination zweier Systeme Oesterreich kündigt ewe ne« handelspolitische Aktion cm Aus Ai « n wkd berichtet: In dem kürzlich ergangenen Schreiben d-s Ssterr^ichischen BmcheskanzlerS an den Generalsekretär des Völkerbunds wkd eii»e nelie hanidelspvlittsche Attwn Oesterreichs an gekjlndigt. In unterrichteten Kreisen ist man t»er Anficht, datz fich dieser Schritt ungefiii^r in folgenden Bahnen bewegen dürfte: ES soll eine AombinlUion von zwei Systemen geschaffen werden. Dos eine würde für die fünf Domutstaaten eine auf diese Länder-griippe beschränkte präferenzier^ Meisttv-günstigung umfassen. Danach würde z B. ein Borzugszoll, den Jugoslaivien an Oesterreich einräumt, auch den übrigen Donau-lSnidern zufallen, un»gekchrt würde stch eine ettva »>on Oesterreich an Rumänien eingeräumte Präferenz ebenfalls auf alle Donaustaaten erstrecken. Da in diesein Rahinen auf der einen Seite Agvarprobukte» auf der an. deren Seite JnbustrieartiM in Betracht k^m men, Vörden pratttfch einerseits Oesterreich und die Tschet^flowakei unter den,clben besonderen ^günsiigungen nach den drei agra ri?schen DonaulSndern exportieren, währe'vd fich wieder für diese dte gleichen agrarischen VorlSugAzölle in Oesterreich und der T checho slowakei ergeben würden. Daneben wird an eine Bereiiibarung mit den vier Grohmüch-ten gedacht, die davon ausgeht, datz diese an die ^Donauländer einseitige Präferellzen für bestimmte Artikel gewähren, die nur auf die Donaulünder b^chränkt wiirden. Ein Vorzugszoll, den Frankrieich für Iu;l»slalvien zil gesteht, würde daher woG für die Ton^u-gvuppe, aber nicht für andere Länder und auch nicht für die übrigen Großmächte gelten. Man verhehlt sich M unteri^chteten Krei sen «ticht die Echwierigkeiten, die der Durchführung eines solchen Planes entgegenstehen, ge^M aber zunächst, eine solche Diskussions basts zu schaffen. Sur Sraae der Ausgabe von Sleuerdeltätigungen Aus Lj ublzana wird berichtet: Die hiesige Finanzdirektion erließ dieser Tage eine Verordnung über den neuen Vorgang bei der Ausgabe von Steuerbesdätigungen, bzw. Bescheinigungen über Begleichung von Steuerschulden, wie sie besonders von Kauf-ltuten Jndusttiellen usw., die sich an öffent-lichen Lizitationen beteiligen, oft benötigt werden. In dieser Verordnung wird betont, daß das Finanzministerium bemerkt habe, daß einzelne SteuerSmter die Steuerbeschei-nigungen auch solchen Steuerpflichtigen ausfolgen, die ihrer Steuerpflicht nicht zur Gänze entspro^n haben, also auch jenen, denen eine fünfjährige ratenweise Tilgung der Steuerschuld zugestanden wurde, sowie jenen, die fich ZahlungSstimdungen erwirtt haben. Darum had d«is Finanzministerium angeordnet, daß von nun an die Steuerbestätigungen nur solchen Steuerpflie^gen auszustellen find, die alle fälligen Steuern tatsächlich bezahlt haben, denn die Jnan-spruchnahlne von Stundungen bringe eS mit sich, daß solche Bescheinigungen nicht auSge-geben werden können. Hiezu schreibt der „Jutro": Diese Verordnung bettifst jene Steuerpflichtigen sehr ernst, denen das FinanMinisterium oder eine Finanzdirektion auf Grund des K 1k>2 des neuen SteuergesetzeS Zahlungserleichterungen zugestanden wurden, sowie jene die sich eine ratenweise Tilgung erwirkt HMen, denn eS macht eS iihnen unmöglich, D^isen zu beschaffen, sich an öffentlichen Lizitationen zu beteiligen, trotzdem sie ihrer StelttrpfUcht i,n Rahmen de? gesetzlichen Bestimmungen nachgekommen find. Für viele Unteri«hmen, welk^ aus triftigen Gründen ein« Steuer-stunhung erhielten, ist dies ein^ Lebensfrage, deiln fie brauchen 'Z^visen, um fich Rohmaterial aus dam Auslande zu beschaffen, oder sie müssen stch an Staatslieferungen beteiligen, um chve Arbeiterschaft zu ^chäftigen. Gine Verweigerung der Steuerbestätigunz beraubt sie jedoch dieser Arbeits- und Ver-dienstünHglichkeiten. Diese Benveigerung »entspricht auch dem Sinne deS Geses^ und den» Willen des Gesetzgebers nicht, denn das Gesetz wollte in Schwierigkeiten geratenen Steuerpflichtigen helfen, nicht aber ihre Lage noch mehr erschweren, und wem: der Steuerpflichtige den ihm gesetzmäßig zugestandenen Ratenpflichten pünktlich nachkommt, kann er nicht mehr als f«wmiger Zahler betrachtet werden. ^shalb haben die WirtschastSkörperscha^-den an das Finanzministerium eine lNnga-be gerichtet, i,l der beantragt wird, daß di?^e Verordnung zurückgezogen werde, und dafi die Steuerbescheinigung^ nach wie vor auch jenen Steuerpflichtigen ausgefol^ werden, die gesetzmäßige ZahlungSstundung erhalten haben. DenaorN Me zu dieser Jahreszeit imlner einsetzende AHsch^vächuitzg der Erzeugung hat au? allen inländischen Märkten geringere Zu« fuhren zur Folge, so daß auch die Einkanfs- p«tse gestiegen find und jetzt schon tS Para je Stück betragen. Da aber die AbsatzmSg-lichleiten im Auslände von Tag z:» Tag geringer werden, ist. nicht zu ermorten, das; die AuSfuihrhändler dem Wunjsche der ^zeuger nach weiterer Preiserhöhung entgegenkommen werden, zumal auch in: Auslande die Lage alles als geNärt ist. Auf dem i t a. lienischen Markte find die Preise noch fest, fteirische Ware kann dort um 280 bis 2S0 Lire, sonstige um 250 bis 2V0 Lire je Kiste zu l Ttück ab Adelsberg nerkauft werden. Die AbsahmSglichkeiten in der Schweiz erschweren ungemein das jüngst abgeschlossene Clearingabkommen. X DiSi» Tnb« vi». T. «ch K».. Ae^ll z» hnt«. Sport SriVladrsmeeiino ve» Spott Wd< ..Stoptd' G«>iOre»: 10l) Meter: l. Pipi (Rapid) lt,8 2. Mesaretz (Rapid) 11.V 3. Benuti (2elezniöar) ll.9 800 Meter: l. Gradisnil (Z^el.) 2:13.0 2. Hoffer (Rapid) 2.14.S 3, Jeglitsch 1 (Rapid) 2.15.0 3000 Meter: 1. Podpeöan (2el.) 10.06 2. Strucel (Marathon) 10.15 3. Dolfi (Maribor) 10.18 Kugelstoßen bestarmig: 1. Rak 1 (2el.) 10.63 2. Bidie (Marathon) 10.44 3. Schweiger (Maroth.) 10.36 Kugelstoßen beidarmig: 1. Vidie (Marathon) IV.W 2. Rak 1 (Sel.) 18.98 3. Mario (2el.) 18.81 Gpeerwurf: ^ 1. Lozej (:kel.) 36.46 2. Schweiger (Marath.) 36.42 3. Rudl (Marathon) 35.90 Hochsprung: 1 Jeglitsch 2 (Rapid) 1.62.5 2. Fika (Marathon) 1.60. 3. Berto (Maribor) 1.60 Weitsprung. 1. Monderer (Rapid) >^>.97 2. Stareiina (^el.) 5.M 3. Strahalm (Z!el.) 5..'^ S ch wedenstaffel — 400, 300, 200, llBl Meter: 1. „Rapid" 2.13.0 2. „Z^elezniöar" 2.13.2 3. ^Marathon" T»G«»d: 60 Meter: 1. Oka (Maribor). 7.0 2. Toni, (Maribor) 8.1 3. Sekee (Maribor) 8.2 Dreisprung: 1. KovaS (2el.) 10.80 2. Prezinie (Maribor) 10.7S 3. Toni (Maribor) 10.69 Diskuswerfen: 1. Kovaö (ttl.) 31.15 2. TonLek (Tel.) 29.75 3. Herman (Z^el.) 28.42 Dreikampf: 1. Kovae C^el.) 1646.38 Punk. 2. Toni (Maribor) 1483.36 P. 3. Tonöek (^el.) 1432..^ P. 1000 Meter: 1. Vertnik (^el.) 2.58.4 2. DrevenSek (Svonda) 3.0» 3. .tzeriö (2el.) 3.06.4 Dame«: 60 Meter: 1. Ljubiea (Maribor) 3.8 2. Ciea (Marathon) 9.1 3. Heller (Rapid) 9.2 Hochsprung: 1. Lutiv (Rapid) 1.35 2. Ljubica (Maribor) 1.32 3. Heller (Rapid) 1.32 SP ee rn, urf: 1. Maries (Maribor) 22.73 2. eutiö (Rapid) 21.04 3. Mlakar (Marathon) 20.20 Dreikampf: 1. Ljubica (Maribor) 107 P. 2. (^utiö (Rapid) 99 Punkte 3. Heller (Rapid) 92 Punkte Staffel 4mal 75 Meter: 1. „Maribor" 47.0 2. „Rapid 1" 47.2 3. „Rapid 2" Renneu aus der Avus Reuer Veitrekord: Henne (B. M. v. SV«) fiihrt 198.1S Gtundenkiloineter. — Kitrft Lobkowitz tödlich verunglückt. B e r l i n, 22. Mai. Bei dem heute auf der Berliner Antorennl^hu Avus durchgeführten Internationalen Autoimobilrennen siegte in der Klasse der groncn 8-Liter-Renn wagen Manfred von Brauchitsch auf Mercedes-Benz. An zweiter Stelle ging Meter hinter ihm Cracciolaauf Alfa-Romeo durchs Ziel. In der Klasse der Äa, gen bis 1500 Kubikzentimeter siegte der Eng lSnder Carl Howe auf Delage ilberlegen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 176.V Kilometer. An zweiter Stelle ginc, dc« Ätgländer S. D. Barnes auf Austin durchs Ziel mit 140,6 Stuttdeilkilometer. Drittcr wurde der Miinchener Rennfahrer Et'ni- kstsel um (Zv^^sncjolin Griginalroman von tola Atein se Ein Mann, der nicht so sehr mit dieser Tragik verkn^ft ist, der Jh,«n ganz unbefangen gegenMertreten wird, kann viel leich-ter mit Z^en Mcklich werden als Tristan, der diese ganze schwere Zeit mit Ihnen erlebte!" „Gerade daS gemeinisame Erleben all deS Furchtbaven und Tragischen hat uns doch verbunden, uns einander nahe gebrach. l5s ist nicht so, wie Sie sagen. Frau von Möllingen. Ich war entwurzelt, eihe ich zu Ihnen kam. und werde es u»ieder sein, wenn ich Ihr Hans verlassen nruß. Sofort wird der Klatsch, die Sensationsgier, die Feindseligkeit der Welt wieder über mich herfallen. ES wird sein, l»ie eS damals war. Und ^ch !>e-greife das alles nicht! Ich kann es noch nicht fassen, dak Sie, Frau von Möllingen, die einkige Frau, die zu mir gehalten hat, mich wieder fort haben wollen auS Ihrem .Hause! Sie l?aben sich in aller Oeffentlichkeit zu ntir bekannt, haben mir vor aller Welt die Hände entgegengestreckt, als niemand etwaS von mir wissen wollte haben mir ein Heim gegeben imd die M5-^lich?eit für ein neue? Leben geschaffen." „Da'i tolles tat Tristan für Sie, Givendo' lin. nicht ich!" (Unberechtigter Nachdruck r?rboten.j „Verkleinern Sie nicht, waS Sie tateli, Frau von Möllingen! Es war ja viel, viel mehr noch, als was Tristan für mich wagte. Denn ihn trieb sein (Nefühl, er tat das alles ja auch für stch, wie er inir immer wieder erklärte. Aber Sie! Sie haben ans reiner, edelster Menschlichkeit so an mir gehandelt, groß und gütig u!Nd verstehend! Und darun, liegreife ich nicht, daß Sie setzt. . . Mich jetzt fort haben wollten. Ich fasse nichts mehr, nichts..." „Ich, Gwendolin, hatte damals nur die Wahl, Sie entweder in mein HauS aufzu« ne«hn«n, oder Tristan zu verlieren. Denn er erklärte init aller Entschiedenheit, sofort von lnir gehen M wollen, wenn ich mich seinem Wunsch, Sie zu uns zu laden, entgegensetzte. (5r ist mein einziges Kind, er ist alles, was ich besitze. Da ha^ii Sie die Trkläruivg für mein Verhalten So waren die Dinge. Sie sehen sie in einem ganz falschen Licht." „Nein!" schrie Gmendolin auf. ,.Nein! Das tst nicht möglich! Ich weiß doch, ich weiß es sa noch ganz genau, wie Tristan mich in Ilhr HauS litd! Seine Worte sind mir unnergestlick^ a^büeben. In Iihren? Auftrag, ^rau von Möllingen, sprach er, Sie ha-ten mich zu kommen." „Was er gesagt, wie er die Sache gedreht hat. weiß ich nicht. Sein Bestreben lvar ivoHl Ihnen alles leicht zu machen. Ich weiß nur, wie die Dinge sich in Wirklichkeit verhielten." „Sie— wollten mich also gar nicht im Hause schen?" „Können Sie das nicht verstehen, Glven-dolin? Sie waren iür mich eine völlig Fremde. Der furchtbare Verdacht, der auf Ihnen lag, war nicht entkräftet worden. Die Osffentlichkeit, die Presse, alle Welt beschäftigte sich mit Unen,_im ungüllstigen Sinne! Ich hatte auf eine schöibe Zukunft gehofft, hatte auf die baldige Erfülllung mei-ites größten Wunsches gerechnet! Ich war mit Fränlein Stüven hierher gekommen, die die ein^g paffende, richtige Fran für Tri stan ist. Die iihn liebt! Die ihm durch ihren Reichtum nützm, durch i^ire Mlantastbare Persönlichkeit in seiner riere fördern kann. Ich dachte an eine Verlobung der beizten und fand Tristan völlig verSn^rt, ük^er Haupt nicht wiederzuerkennen — durch Sie! Er war mir immer der beste, rückfichtövsllste Sohn gewesen! Plötzlich gab es nur noch Sie für ihn auf der Welt. t?^r hatte sich stets nach meinen Wünscben gerichtet, jetzt sollte ich ntich durchaus in seder Bezieihimg an seinen Willen anpassen. Wenn ich es nicht tun würde. droihte er mit daucrnt>er Trennung. U:ld er l)ätte seine Drohung damals ^.vahrge-nmcht. Ick, nvlr ihm sa plötzlich fllescs^-ü'ill'g 'emtirden. nnr ?!llingen. Ich habe das alles doch nicht gewollt. Ich bin schuldlos an diesen (Ereignissen." „Sie !)a>ben es nicht gewollt, nein, ich will nicht ungerecht gegen Sie sein. Sie konnten wo^l nichts flr diese verrlickte Verliebtheit, in der Tristan sich Kesand. Ich kann von nen nicht glauben, das^ Sie in Ihrer damaligen Situation geschürt haben. ?^r — ich sage eS immer wieder: Werden Sie mir ntchr sl!^rdig an ihm, indem Sie ihm seine gan« Zukunft zerstören. Jetzt ^oeiß er ja nicht, was gut für ihn ist, später wird er einmal wieder sehend werden md Sie mit Vorwürfen W^ch-ütten, wenn er fich unMcklich fWt." „So ist er Mcht, wie Sie ihn schAdern, so kleinlich und Mgevecht." „Liebes Kind, ich bin eine alte Frau, ich habe eine große Menschen- und Lebenser-faihrung. Ich weiß, daß man nicht dauernd über das Urteil Welt hinwegsehen, die Leute, die (Nesellistkeit, auf ^!iang und» Stand verzichten kann, ohne sehr unMcklich zu norden." „Aber das wird sa auch nicht nötig sein. Wenn eine Zeit vergangen ist, wenn die Lonle seben, daß Tristan und ich glücklich mit einander -^ewurden lvonn niemand mir auch nur das geringste nachsagen kann, wi,^ allmählich auch der lekte Znvifel schwinden, wird keiner mir noch etivas V^es zutrauen, lvird die (5-riunl'Nlng an diesen ungeheuerlichen Verdacht vollständig aufhören." MG o«f AWU«Oi. Dem Mnimn »ochnt« li« ktiertelmMo« Z«1ch»u« tei. Die «eiften HUMtr Ia«ie de, geßniMrtig in VerliH »eileitde Vitz»kö«iß des HeGscho» Emir Fai^ Wl befanden ßch unter den Zuschaue,». B « r l i «, SS. M»i. Ruf der Berliner Nvusrenndahn stellte heut« der Mimchener Nennßohrer Henne einen neuen NeU» retord für Motorräder auf. Er fuhr auf einer .'i>lU).KubifAentimeter-B. M. W.-Mvjchi-nf emc Vtundenqeschwtndigleit v«»n !98,lb V e r l i n, A. Ulü. Bei de«, heutigen Autorennen auf der htefigen AvusrennbÄn hat M ein fchweves Unglll^ ereignet. Der tschoslowutijche Rennfahrer Fiirst L o b t o-w i tz fuhr auf einem Vugatt'iwaqttt mit allzu hoher Geschwindigkeit in die Südtiirvs t>«r Nennl«hn hinein. Der Vagen wurde nur über die tkurve hinausgetragen, inndern sogar auf den in der Nühe vorük^r' führenden Eisenk«hndamm hinaufgeworfen, wo er »olltominen zertrümmert liegen blieb. ?jÄrst i^obfowitz wurde so schwer verletzt, datz e, im Krantenhau» seinen BerletzunM erlag. : .»«OtwOr« i« Bwepa GadOta. „Mari, btir" absolvierte gestern in Mursta Zobota «i,l ^Freundschaftsspiel gegen den agilen !»or' tigen »Zporttlub „Mura". „Maribor" be-hielt mit K:3 die Oberhand. : I«iOjla»l«N-.P»l»«. Ztommenden Tonn tag ^vngt in Zagreb ein Länderkampf Polen gegen Iligoswlvien zur AustrofluW. Im echen Zusanlmentresfen siegten die Polen !^oröia". : Nener Veltretard i« W NWNo im Aeichen ^r»>orn»gender sportliche, Lei. ftungen. Der Avazer Zellen fuhr mit jeinO« B»GattiMenn»aßen mit ?:V7 die beste Zeit des Tages» die einen Stunden-durchs^tt von Kilometern entsprickt. Auf einer Calttzorpe-Malchine Mte Vding mit A:l7.6 die beste Zeit Mr Motorräder auf. Barl March aus Äundbeam und S«rl Hailtnberger auf Harl^Davidson stellten desgleichen in chren A»ff^ neue Ne korde auf. Radio DlettDsaß, Dä» lR>I« L j ti b l l a n a, ll.M Uhr: Gchulfunk ^ IL !» und IS: Lchallplsrtten. — 1S.S0: NachinittizgSsonzert. ^ Deutsch. M: Uedntragung aus Wen. >>> B e o-grad Zo^: U>l.4ü: Kk^it — Langenberg 20.M: Klammermusik. — P r a g A»: Tamburizzakonznt. — 20.^^: Aben-dvonzert. SS.A»: Nachtmusik. ^ B u-daPest Konzert. --- 2S.SK: Mgl?uner musik— W a r s ch a u M.lk: Konzert. ^ 22: Natiiervortridfl. — 22.Ü0: Tanzimchk. — DU » e » tr » Z0LV: KbeWd«U»nßgUttnz. ^ Tanznvuftk. — Königswu-sterhausenM: LpernobeG. ^ Sl.lü. Ko«seet. ^ ZS.H»: O»chimustt. ^ PO »i »-A » dio zo.^: »heAVeranstWltuiiD. Hygieue des Herzens l. gm Gch«ltMW bss Ladens ist es n»t-«mMg^ daß dGK VN fortivb^rend de« Kitrper durchfließt, baß es jeder ^lle Eauer stvff zllfichrt, daß es imme; »»on neuem in der Lunge Ä»uei^ff aufnimmt und seinen Krsiswuf, der des HeipiO destänbiqe Tükig-seit reyelt. »ebn «m noch in der Nacht unterb^. S. Die ^ngenGtigkeit unterstützt die Arbeit des Herzens und bte Arbeit der Blut, gafäße. Daher muß blie Atnwng stets eine getckigenbe, nimWls ei» oberflächliche sein, woraus besoniber» bei lkinidem zu a^en ist. ». Kikeyerttche «ch ßs^che ZuDnbe de-ei^iflufsen «itsels des Herznervenapparatis bie TMMt be» Herzws. ^ reine Denk-MOMt aber s^^t das Herz nW. 4. Nicht die Jahre machen unser Alte,, ^onidem wtr sind ^ alt jung, wie Mse« EchlaWlbenl iM sind. Beide Mskn ivi, daher »or AAMtzUW HMn, «litzd es ist slir bie SchlsgadeLN als besmchsrs gefährlich bt« Ad«rw«dstarre (Arterwflle«fe) zu nennen, Mler «nid bei schnellem AachStun, ist er- dige» Grenze« Mchieh», für jet»«rmann noi. wendig. 7. Von großer Bedsutung is» dil? guWg des .Herzens fvr d>e t'^raii, dw schweren kSkpeÄiche» mck» geistigen Aufor-bermigen des Mutterberu'es genüq«n soll. Daher «uß die Vermichlichung auz der Er-zichung des Mädchens sowie ««is ber tebcnz« hattung der ?irau verbannt iverl^i. 8. ^ Hl^giene des Helsens qel)ön auch ^ie Vffege der Haut und eine verständige Abhärtung durch Baschungen und Lustbäid^'r. V. Ernste Vesahien bringen dem Lter^cn idie Infektionskrankheiten, beson>ders ^er GelenkSrheuinatistMis. D^ .Häufigkeit dies^'r Krankheiten kann man jedoch i>ttrch Besse. Umg der öffentlichen und häuslichen vcsund heispslege verniindern. lv. Lehr wichtig filr die Vesunderhaltunz des Herzens ist die Benneidung heftiger Ge-nlittsbewegtinsen so»l»ie ein nchige« Tenspe-rament, und wir können in bei-d«? Bezieh mg viel tun durch Selbstzucht und Bekämpf in.? unserer Leidenischaften, durch Unterdrückung Vertriebe«» Ehrgeiz^, durch gerechte Bo ir teilung uniserer Mitmenschen. 1l. Besonder Aufgaben evvachjen der Hi^giene des .Herzens in der ^^it dtS Wachs tmns und im heranreifenden Altvr. In der Jugonb ist Nertriebener sportartiger Petrieb von körperlichen Uekun^n ein sch^rer welche den Hchalanfakl veranlasst. ü. Gchiidlich für das ll^rz und die Gefäße find körperliche Ueberaiistrengungen, Hast. Unruhe, AusteWnHM, umcegelmäs;igc Lhi als zu wenig — genannt werben; der Alto-hol unb dewTaba? können geradezu zu Herz-giften werben; unb auch K«»ffee uitd Tee haben, W Uetermaß genossen, gleiche Wirkitng. «. Zu große Rulhe wirkt ungünstig auf das .^rz, und stets nmß die AnpafsnngSs^hiflke-t 'des .Herzens an Hi»^re Leistungen durch Nebung erhalten bleilben. Daher ist tägliche Bewegung ued Beteiligung an sportlichen Nnternvh»nm,gen, lange bies in verstiin» hi^hte Schonung ^boten. IS. Für 'das Alter dagegen i?ilt: „Wer ra-^t, der rostet!^ Man will dizrch Ne)v?'iung W; Stolkttngen int Blutkreislauf vorbeustl'N, ber Eckiilaf darf nicht ÄtertrieKen merZ^n. Vaßhaltm inl Vssen imb Trinken ist notiven dig, lind den Lebenssbenid >!?lk fri>hsin.ii.ies Empfin!^n verschi>nen. wicht Ncii» und l^n.zu-frißdenheit ersckMren. G. (intei'stlitret öie flMbei'kl.llozesiiic^a! UW /VI« >>»Iik»»doii»«iit«> tlS^älßlK «>« iill» LUV mit vmÄallunss) oä»k XüriebaorillamlloZlllr«! «WÄ! b^»rl<«nrükre V«rl»n»ea As noeb deute ko»t«it>o»a pfobenum» mer van 6er ?U8r^l.0»I0KK»e 4 XutkMiriiekste I!l»Äopro»r«mme, tntere»»»nta l-eit. täre. retebd»!«l»er t«edn>»eder 1'ell v»u»nlestua-Ue». Aurre ^Vellen. I'ontllm. 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