p»»I»0In1S0 72 I»Ivv»ng «Sodsiitll«» SotifiMGldMg (s«tGl»» M>n»d»»» X?. »70» «VWI« u«< yiieI»ck»M>»,» (7«t«ßoi» t»W«chGi» »ck. «2«»: WKRI»0«. «1.4» «I» »loaRckv. ««ck» ul. ,7. «tOM Ich 1<^22 »I,. SS» lW>NltOn- II. O!^GiMOMONi»»Kni»Htimo IN . ^Uküit«v» >il. 4 llta»pk«t«,: mon,v. N vln. ,u»t«li«n 24 vi»,. i'ann -'r ein Wl?rkzeu>fl der Japaner ist eine vorgeschobene Figur, die den Re> präsenlatlvttcv^lveckcn dient, mehr ein Geian c^ener alö .^>?rvscher. Gleichzeitig alxir war man sich darüber im Klaren, daft der Name Pu-Vl kin Programm bedeutet, das Pro» siramm der Restauration des Kaisertums in ganz China. Wie ist es nun in Wahlhett damit b?stelltV Der Regent der Mand'schurei hat kürzlich ein Interview gcnviihrt, wolhl sein e^tes Interview. Und da iinden sich manche bis» l^r>^cn Bornnltungen widerlegt und man« ch? bestätil^t. Was .^unlickM die These betrifft, daß Pu» ?ji eine „Puppe" in der Hand der 5^apaner sei: dazu ilt .^u sagen, das; der Prä-Ildent deS inandschuriicli^n Staates augent-ttckUch sich in noller Abhängigkeit von den Japanern bekind^'t „ nnrd c? aber immer so bleiben? Die Art, nne er sich lliälirend des Interviews k^enat^nl. spricht dafür daß er vielleicht eine? 'chönei, Tages mehr ?!n>tiatire wird entwickeln können alS die5 den Japanern lieb wäre. D?nn die ^Mandschurei ist ^ür ihn — und hier finden sich gewisse Bernlutungen voll bestätigt ^ nur eine Etappe. Er will, dies unterliegt keinem Zlveifel, Kaiser ganz Chinas werden. Ja. er ist jetzt ein W-rkzeug Japans. Aber vielleicht wird eines Tages !!^apan zu seine,« Werkzeug ,verde« Man kann es nicht wissen. Der junge Regent des mandschurischen Staates — Pu-Vi ist erst 27 Jahre alt — niacht keineswegs einen verschüchterten Gindruck. Er spracht vielmehr sehr frei, durch keine Hemmungen belastet, natürlich und sicher Es sieht nicht so aus. als sagt er aus-nvndig Gelerntes her. Man sieht ihm förm lich an, wie er ftlr seine Gedanken einen Ausdruck sucht und bindet. Im übri<;en ist cr ein wo-hlgepflegter. europäisch mit Eleganz gekleideter Mann, der viel Tharme besitzt und der sehr gut iveist, dah «r nsch sehr jung ist. Wenn man ihn sieht glaubt man sehr gern, daß Pu-Ui, der «üs Regent der Mandschurei unter japanischer Kontrolle steht, als Kai^ Chinas d^^r Kontrolle -ntschlttpfen könnte. Pu'?)i ist sich seiner Sache ßchor. Sein Weltbild ist geschlossen. Gr betrachtet die Mandschurei als das Privaterbe seiner Borfahren und er glaubt, das Thinas Ret, tung von der Maitdschurel aus kommen wird Drei Iahrl?underte lang lebte die Mandschurei unter einem Sonderregime. Ehe die Mands'.liildnnastic' Tsing im Iabre !6^4 Clüna ev>'lvvt>' re-^iior^c sie Schivivrig'keit^n nach sich zu ziehen. Besonders gespannt ist die Lage in Paris, wo in politiscl^n Krei-sen die Möglicli^eit eines Regierunzs^turzes als nicht ausgeschlossen hingestellt wird. Das eigentliche Entscheidungsringen der Regierung mit der Kammer um die Be^ willigung der für die Zahlung am 15. De-zember erforderlichen Summe wird heule um lü Uhr in der Deputiertenkammer erfolgen. Schon gestern, als die Kammer die Diskussion über die Kric^^^hulden au!" heute vertagte, wäre Herriot um eilte Haaresbreit? gestrauchelt, doch kann der Stlrrz der Re« gierung noch heute im Plenum erfi^ilien. j^indet die en^flische Regierung jcht nicht eine Formel in dem Sinne, daß gezahlt Wirt», ohne in Wirklichkeit beza'>lt zu ljaben, dann ist das Schicksal der franzi^sischen Re. gierung besiegelt. Wie in diesem statte die Abstimmulig über die Vertrauensfrage aus-kallen mag, kann man sich rorstellen. Ministerprälsident Herrwt hatte sich gestern die Vertagung der Diskussion erbl.'ten, um die Stellungnahme der englischen Regierung zu prjjfcn. In der Außenkoulmissisn und der Finanzkommission der Äammer hatte Herriot giestern abends vertrauliche Mitteilungen tdber den Stand der Dinge gemacht. Man einigte sich hernach 'n dem Sinne, daß vor der heutigen Plenarsitzung der jiiammer die^iden genannten Ausschüsse noch ein letztes Mal 'ukammentreten. Herriot gedenkt nicht locker zu lassen, er wird von der Cammer die unbedingte Bewilligung der die Zahlung am 15. Dezeni ber erforderlichen 18s» Millionen Franken fordern, und zwar unter Berufung auf den an die amerikanische Regierung mitzuteilen^ den Borbehalt, daß Frankreich diesmal zahle, die im Juni IWZ fällige Rate aber nicht mehr bezahlen werde, wenn sich Amerika niäit vorher zu einer durchgreifenden Revision der Frage der interalliierten Zkriegs-schulden herbeilassen werde. L o n d o n, l3. Dezenlber. Eine ähnliche, .zwischen Erregung und Konsternierung hin und her pendelnde Situation wie in Paris herrscht wegen der amerikanischen Ablehnung auch in London vor. Die britische Regierung ist heute vormittags zu einer neuerlichen Sitzung zusammen getreten, um noch eine vierte Note an die amerikailische Regierung zu richten. In dieser Note soll erklärt werden, daß Großbritannien seine am 15. Dezember fällige Schuldenrate vorbehaltlos bezahle. Diese Lösung wird als Provisorium betrachtet. In politischen Kreisen schließt man die Möglichkeit eines Sturzes der Regierung Macdonald nicht auS. Dic Mißstimmung gegen die Amerikaner wächst hier von Stunde zu Stunde, eS macht sich immer mehr die Strömung geltend, die von der Regierung die Einstellung jeglickier Schuldenzahlung an die NSA fordert. Pari Z, lA. Dezember. Die Regierung liar volle .häiidc zu tun, INN dic gegen sie in der Frage der Schulden-zahluNt^ an Amerika gerichteten Demonstrationen in den Straßen von Paris niederzuhalten. Dic Mitglieder ..Action Francaise", dic zugleich auch die Rädelsführer der anti-umerikanischen Dcmonstratione,! sind, veranstalteten gestern stürmiscl)c jikilndgebungen vor dein Kamndergebäude. dem Palais Bour-bon. Allein im Lause des gestrigen Tages wurden 460 Demonstranten verhaftet, doch wurden dieselben im Lause der Na6it freigelassen. Eine Deputation d<'s französischen Kriegs teilnehme? und KriegZopfcrvcrbandes erschien gestern in der amerikanischen Botschaft und überreichte dem Botschafter eine Denkschrift, in welcher erklärt wird, die französtsö^ und amerikanischen !'^ri<.'gLr hätten im Weltkriege nicht etiva deshalb Schulter an Schulter gekämpft, damit sich die Vereinigten Staaten jetzt auf .kosten des verarmten und zermürbten Europa bereichern. BvrfenbesiGt L j u b l j a n a, 13. Dezember. Devisen: Berlin 13t)8.7b—1870.55, Zürich 1108.35-1113.85, London 187.75—189.35, Newnork Scheck 57^1.59—5769.85, Paris 224.W- -^'26.08. Prag 170.67—171.53. Tricst 294.35 -206.75. Z a g r e b, 13. Dezembra. Devisen: Berlin I368.47-.1A79.L7, Mailand -296.97, London 186.86—188.^5, Nen'nork S6)eck 5741.59--5769.85, Paris 221.99^ S2ö.ll, Prag 170.67—171.50, Zürich —1113.85 Zürich, 13. Dezember. Devisen: Paris 20.^75, London 16.97, Newtiork Mai« land S6.60, Prag Berlin 123.675. Luftrennen zwischen Japan und der Mandschurei. M u k d e n, 11. Dezember. Zur Förderung der lapanisäi-mandschuri-schen Freundschaftsbeziehungen hat dic japanische Zeitung „Nagotia Shinmbun" ein nationales Luftrennen von Tokio nach Tschang tschun, der Hauptstadt Mandschukuos, ausgeschrieben. Um die ausgesetzten Preise von insgesamt 13.000 Den dürften sich etwa 10 japanische Flieger bewerben. Das Luftren« nen führt über insgesamt 4700 Kilometer. Der Bock als Gärtner. Im Randgebiet Aegyptens ist unter ei» nem Araberstamnr eine Revolte ausgebrochen. Die englische Regierung hat eine 500 Mann starke JnfanterieabteUung entsandt, die die Nebellion unterdrücken sollte. Der Oberst, der die Abteilung führte, hatte keine besonderen Vorsichtsmaßregelit getroffen, da er den Gegner nicht für gefährlich hielt. Aber er hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Plötzlich sah er sich von den Aufständischen umzingelt, und die ganze Abteilung mußte sich in arabische Gefangenschast begeben. golei und Korea um'aßte. Sie ging nach China — so denkt eS sich Pu-Vi — nicht als Eroberin, sondern als Retterin des chinesiscl>en Volkes. Die Dynastie Ming. die von 1367 bis IK44 regierte, um dann durch die MandschuDvnastie gestürzt zu avrden. hinterließ daS Land im Zustande des ChaoS und der Hilfslo'sisiki'it. Was liegt nähtr als eine Parallele zwischen der heutigen Lage und der Lage vor 300 Iahren zu zie.^n? Und so sagt Pu-Vn »Wenn dieses alt^ groste Reich noch gerettet werden kann, so nur.in gleiö^r Weise wie im 17. Iahr')'n,dctt" Er vergißt dabei allerdings, daß die Mand-schu-Dynastie nach ihrem Sturz im Jahre 1913 das riesiae Land in einem noch er-l'iirmiichcren Zustande hinterließ al-' ihre BovKängerin. So jchaltet Pu-Di alle llober- lögungen aus, die ihm unangenehm sein könnten. Die geschichtlichen Ueberlegungen bilden filr Pu-Yi eine Grundlage für die Beurteilung der Gegi'mvart. Er hofft, daß die „Ordnung", welche seine Regierung unter tiitiger „Midhtlse" der Japaner in der Mandschurei errichtet, ein Beispiel siir daS übrige Vhina sei« wird. Er hält die zur Zeit in Thina regierende Kuomintang-Partei filr unfäthig, ihrer Aukgalvn gerecht zu lver den, und er glaubt, daß die Mandschurei die Wiege eines neuen, besseren Thina bil. den wird. Daß dies ein kaiierliches China sein würde, ging aus allem, ivas Pu-?>i sagte, hervor. Man kann sich ncilli ^iese'n Iutevici darauj gefaßt machen^ üaß der Zeitpunkt nicht mehr weit :st an dem in China der große Versuch einer Restauration unternommen wird. Das chinesische Bott wird ganz einfach den frü^ren Kaiser ebenso berufen, wic ihn daö „umndschnrische Volk" berufen hat und wie seine Dynastie ror .'^00 Iahren, seinen Worten zu glauben, von den Chinesen „eingeladen" nxir, nach China zu konlmen und das Land von den, Cha.zs zu „retten". Man muß schon sagen, das, ^ie Anschauungen Pu-^is sohr geeijmel nnd, ein Aktionsprogramm zu inspiriere«^ das zu einer grundlegenden Aenderung »»er '^'er hältnisse in ganz Asien 'iihreu würd?. Und vielleicht täuscht man sich, ivenn inan glaubt, daß Pu-?)i dn'bsi nur eine ganz passive 'iolle spielen wiirde. /> » Der neue BundeSprSfident der Schweiz. Der bisherige Borstand des Schweizer Volk'^wirtschafts - Departements, Edmund T ch u l t h e ß, wurde zum Bundespräsidenten für 1933 gLwählt. Sin Avvek Bermgers .Die Aussöhnung zwischen Frankreich und Italien: unbedingt notwendige Garantie des Weltsriedens" en Pan^rkre.lzern, d^e ch.u . .u Lonl^oner Ccoabrüswnqs-Äblo'.i>^.^cn stehen. Denn das am.'r lani^che Mari»,ervi?t fuhr fott, das; die Inter^'ention ihnvnevs die Scinildendisrusiilin unnlöglich gemacht habe. s.'inen nviteren A'!sfilhrttnsien zitierte H.'rr!?t den VaSler Lachv^rständiqenbericht,! die Nesolulion des amerikanischen .^ionarefseS und nvch andere Dokumente. In der Kammer wurde es unruhig. Tie ^wmmuni'ten riefen 5,'>crnot zu: „Wo sittd die Schlus^do» Nunente"? Auch der frühere Finanzminister Fmndin machte einige ironische Bemerkun-g.en. ^erriot wurde noch unrulüger und fragte die Kamnier. ob sie die Details hören wolle. einige Radikale zustimmten, fuhr .«derriot in der Verlesung der bezüglichen Dotumente fort. London. 12. DyzemÜer Die Informationen der Berliner Di^-matie, die die Nachricht in die Welt gelvor» fen h^te. daß die französilsch-itaiienischen Freundsö^ktspaktvcrhaiütiun^n gescheitert seien, entsprechen durchaus den Tatsachen. Zumindest verspricht sich die internationale Diplomatie nic^S mehr riel von diesen Vev^aMungen zwischen Paris und R»m. Daran di^rfte auch ein Ap^ll des Senators Henry Berenger nichts ändern, der im Natnen Herr'ots die Verhandlungen mit den Gewährsmännern des Herrn Mussolini gcftchrt hat. Dio>r Appell des Borsitzenden der Außenkommission der Deputiertcnkam-mer wurde nicht nur im „E.'lair Journal" zum Abdnick gebracht, sondern auch du. Rundfunk in ^nz Frankre ch verbreitet. In diesem Appell gesteht Bevenger die französisch-italienische Annäherung kx; schweres Problem, welches j-cdoch von den Diplomatien i^Äder Länder gelinst iver>en müsse, denn d'e A.le'si>hnung zwis-^en Frank reich und Iwlien ^ei eine unbedingt not-niendii'e l^arantie d?s T'eltfriedens. Vercn-aers dür'te ein WMenschrei bleiben, denn es bellet n dieser Frage krin W.'s)c!m nis mel'r, dc'^ Italien als Ge'''<'nl?i^lun<^ Frankreick') Iu-^o'law'en au» dem Al'are der fran-"lss:»^-i'-''i.'nlr--s'^j>^.z ü^'erMat ^aß die auß'npou'ischen Richtlinien MnsseliniZ e n Au^ammenarbeiteu Mischen den beiden Mäch ten unmöglich machen. Diese Ueberzeugung tommt in einem Artikel zum Ausdruck, den der außenpolitische Mitarbeiter der bekann-ten „Revue des deuz Mondes". Renee P i n o n, dieser Tage veröffentlicht >»t. Der Artikel hat in Jt<äien die Gemüter in Walluny versetzt. Pinon stimmt in seinen Ausführungen mit feiner Ironie den Behauptungen Wickham Steeds bei, wobei er bemerkt, die Enthüllungen des berühmten eng^'ischen PMizisten in bezug auf die italienischen Absichten in Mitteleuropa und auf dem Balkan seien vielleicht ein bißchen übertrieben, sie enthalten aber nichts Un-stlau'bw'ürd'ges, auherd?m entsprechen sie den kaschistilschen und ungarischen Aspirationen-Umso größer ist die römisch? (^bittecuna, weil Renee Pinon se'nen Aufsatz mit den Worten schloß: ..Hier (ans italienischer und un<»arilcher ^i^e) muß das eilrcpäische '^'ulverfaß gebucht werden. Ist eS dann ver. wunderlich, da^< die^e ^rä^"e d'e l^^ndannen des europäischen Friedens entwaffnen wollen?" Es ist un^^^^mier zu verste^n warum di" faschistische Vr'ff? aerade iekt am Werke ist. die Einlv't der Kl?in?n Entente zu zertrüm ?nern. ?^n di^'l^m Zlrfamn^n^a''<'e werden bereits a'Mk»ch^ die ?l"^en^Alitik 5!?un änivns. is're ^'n'ere^en nnd d'e ?l»'?t-">' ed^l^-aft in der K^ei?'«'n t^nten^e !n Fra'^e 'u stehen. Alldi's ist erst d^r ^e^'snn einer ?''a'"',a^ne. T'rs'nk'-^'ch und seine ?^u?ide°-^<^n''s^en in und Vor de« »ücktritt des telßlstye« Ka»v»tttS. In politischen Kreisen wird der Z^ücktritt des belgischen Ministerpräsidenten Graf de Brocqueville mit seinem gesamte« Kabimtt für die nächsten Tage erwartet. Die unvollendete Savtbrücke we Straßeaoerbinbnni zwis » V?ol?rad unö Zemmu ^ D!e Beozrader Liad.ge» me'nde als Schuld: ragende. — Die Leu e der ^Gutehv'fnNnghatte" h'de» nichts z» montieren. B e o g r a d, l2. Dev^niber. Die große Sav.brücke. die Beouad mit En? anös neue F v t'nyc. tlk Kllmpfslrllnni^ qcAk» Anini a Der Kampf um die Erbschaft deS Marschalls Tschang.rschun«.Tschang. Nanking, 12 Dezember. Die Leiche dsH vor eini-^en Monaten auf dein Bahn^ Hofe von Tsinan ermordeten st)enerals Tschang-Ischung-Tschang hat nun endlich in einem s^^ral>? vor den Toren Pek ngs Ruhe gesunden. Der Trbschaftsstreit seiner Frauen! in Vegle tung von 8 ebenso großcn dauert alvr an und wird mit gröf?ter Tr» bilterung ^e'iiyrt. Aus den Mitteln des Ver starbcnen, der in den von ihm unt.'rwor-fpneu l^etneten mit grl^ßter Nücki1cbk>^losig-ke't seine ci>ieneu Tasck)en genlllt l>atte. bestritten nicht ^veniger alö rund lN00 Personen, daulnter IL Frauen des Marschalls, ihren Let>^nc^unt?rhalt. Die Admiralität hat '.m Laufi: der ! letzten Jahre u)re Taktik in einer Weise ge-^ ändert, daß beinahe schon vcin einer „Revolution" in der enMchen Flotten-politik sprechen kann. Im Laufe der Jahr« schenkte Ensiand die größte Aufmerksamkeit dem Mittelmeer, swi'chen 19S4 und konzentri<'rten sich d^-t — mit Malta als Stützpunkt — riicht weniger als Kwei Drittel der eig?nrli5'en Kampkschtiff^- Die Atlantik-Flotte, d^.e sich auf d'e Hcimachä'en stiitzt wies an Panzerschiffen eigentlich nur noch die beiden Riesen ..Nelson" und „Rodncy" auf. An der Spitz« der Mi'teimeerslotte standen „Royal Svvereign* und ..Queen Elisabeth" chlack»^ schif'en (Mischen und lZ.lXX) Tonnen' Die riesige Mitlel.ueerslotte hat.'e die Aus gäbe, die wichtigen Seehand?!si'>ege zu si^zeru, gle ',e tig alvr einen ..moralischen" Druck ans Frankreich auözui'lben. Wüt^reud nämli6) die n?ä und Italien sich feindlich gegenüberstehen. Der krauL^sisch-'i'alien sche Wettstreit zur See ist die beste Sicherung für England (^st eine Verständigung zwischen« Rom und Par's würde die britiscsi>; Admira lität vor neue bange Fragen stellen. Wie iveit England von diesen Sorgen entfernt ist. zei^t das Flottenbauprogrannn der bei-I den Mittelineeru,ächte i,i den letzten zehn ^^ahren: ! die AwangSentegnung vorzunehmen, selbst ivenn der höchste Preis bezahlt werden müßte, ließ sich die ^meindererwaitung in et- Stn Denkmal für Briand Frankreich Jtal en Kreu,^r (Washington-Type) 7 7 Leichte Kreu,zer 7 Itt Konduktoren u. Zerstl'rer .'iO ll, Minenträger Aj .W Unterseeboote 78 .->4 D<'r Fnnln>art Frit^ l a u s m a n n, der mit deni deutschen Austra'ieuslieger Ber train invhrcre A>''.'n ^^^uich Vtirjcholleu ivar, jt:^t wieder in seine He»- luat zurückgekehrt. Er wurde von seiner Braut und von seinoin Bnider (rechts) an ^^^ord des Daulpsers „^)i.'csar" bearüs^t, der chu uact) V^'emerjMcu gebracht hatte. Mr zeigen unseren Lesern hier eine jetzt Euglalü» seinerseits hat allein in den letzten drei Jahren tnit solgendeti Bauten be^ gönnen: 9 Keu.zer..'i Kondtrktoren, Minen' vt.,i dem sranzi>sischen Bildhaner G n i l l e-träger, 9 Unterseek>oote. Anch Amerika täfzt^,, m e geschlissene Statue Aristide die ,^eit nicht unnütz verstreichen. Es vollen B r i a n d s. die au« Jahrestage des To-det dlni Bau von 7 grossen SMachtsch's'en pes de.!i grollen frau^i'sisriien Politikers in und droht tnit der A'ielleglung von drei neu-^ ^aci)-sut:-Eure enthüllt lverden soll. Mwöoch, den tt. Dezember lSZ?. »Marfvorer AeMmA* Nummer MV. nen Kuhhandel mit dem Besitzer em, doch tonnten die Verhandlungen zu keinem Ende gebracht werden. Die Firina Batignoles inustte volle zwei Jahre darauf »varten, da^ ihr das Grundstück zu Bauzwecken für die Brücke überlassen wurde. Der ganze Brücken bau erfuhr tnfolqe dieser jedenfalls mysteriösem. Lapalie mn einen Grundstückanlauf eine Verzögerung, die 'ür das weitere Schick sal des Brlirtonbaues verhängnisvoll wui^. Wäre diese 'Z^erschlep^ng nicht eingetreten» dann wäre d>^r größte Teil ^r für den Bnlckenkinu »!^orderlichcn Vsenkonstruktio-nen in B<'o.zrad eingetroffen, und Mar vor dein 7^n'krci'ttreten.dcs Hl>over-Mora»oriumS ??on 70W Tonnen des für Ban erforderlichen Eisenkonstruktionsmaterials sind bis jetzt kaum 170<) Tonnen verbaut, daS ül'rige Material liegt in Deutlschtand und barrt seiner Bestimmung. Die Blätter fahni-den letzt nach den S^ldtragendsn doch bringt aber auch die zuverlässigst^' ^Lruie-rung des ivirkllch Tchuldtragenden nichts, denn es kommt de^lb aus Deutschland nicht ein Kilo-gramm Bnickenkonstruktiznen nach Iu^'sc'slliwien. Das Personal der „(^ute-ljofs'nunalii'ltte" ma6)t bereits Anstalten. Beo grad mit allem Maschinenmaterial zi> ver-'lassen, da es an der Brücke keine Arbeit gibt. Der Rauschgifthandel i« Chwa. Nanking, !1. Dezember. (J.N.5.) Nach einem Bericht des chinesischen Justizministeriums sind in diesem Jahre in verschiedenen chinesisckien Provinzen illsgesamt 64.388 Fälle von verbotenem ^»aujchgifthandel festgestellt und abgeurteilt worden. In Nanking allein sind im Monat November .^0t) Rauschgifthändler verhaftet und exenlplarisäi bestraft worden. Einen Begriff von der enormen Vorbereitung des Rausch-gistlatteis in China gibt die Feststellung des l^ouverneurs der Provinz 56)ansi, dasz in seinen, Gebiet alljährlich Lpium iin Werte >wn 1.' Milliarden Dinar konsumiert wird. Die Kinderhölle von Sumbea Y»rauenhaste Ain^rmischandlungen chmefi. icher eUler. ^ Zahlreiche Sinder entfiihrt, verstümmelt und an ß^ttler oerkauft. 0' l? a r I' i n, w. Tez^'Nllx'r. Das hien E? handelt sich hierkvi um ihr^n Mern geraubt.' minder, di? in furchtbarer x'selse mihbandelt und schließlich zu Krüppeln i^emaclN wurden, nm durch den Vertauf an Vtttler Nutzen zu ziehen. Ter -chllivfwintel der Verbrech.zrband< wurde durch eineil Zufall aufg^'di'ckt. Bor <.'inlgen Tatzen tmn ein >llmbe auf die Hauptpolizei-u-achc von ^nmlva, der voll Entsetzen erzählte, das; er einer Berbrecherbande ent« kommen sei, die ihn: Hände und Fns^<' ab-sckineiden wolltv. Man glaubte zunächst an Phantasie'!, de.5 .^tleinen. stellte aber trotzdem Nachforschungen an, die grauenhafte Ent' deckttngen zeitigten. Ter Poli^^i lvar es ge. lungen, iin tteller eines halbverfallenen >)aus<.'c! an der Peripherie der Stadt den Schauplatz der Verbrecherl»andc aufzuipiiren. In cinenl dunklen Naum wurde ein i^i^nabe !nit abgehalten .^'»änden u»rd Fühen aufgefunden. DaZ ^tind gal) nur schlvache Lebeno. zeichen von sich, ^n eineln anderen Keller« iicwölbc wurde der furchtbar verstümmelte Leichnanl eines ^tnaben aufgefunden, dem Hand») nitd k^üs^ fohlten und dessen Gesi6?t grauenhtnaben, der aber noch lebte. ^ erzählte, er sei der Sohn e^nes ^uern und wurde vor etlva einer Äo6,e van unbe-I?annten Männern entfiihrt, die ihn zunächst schnvr miszhaildelten und grauenvoll verstümmelten, um iHn später an einen Bettler zu verkaufen. Aus den Verhören der beiden Nnaben geht lzervor, daß es sich um eine wohlorganisierte Bande' handelt, die in Suln t>ea bereits seit längerer Zeit gearbeitet ha« txm mus;. 'Z'.'ährend dieser Ztiiidi'r spurlos verschwunden und vermutlich von der Bande entführt worden, die oie verstiluiin<'lten Kinder uni l)ol)e Sumnien an Bettler verkaufte. Den Mitgliederi^ der Bandt' isl ec- iil'lunaen. rcchtz<'itig zn flieben, l^och in idii.'il >i.' Polizei bereite aus d.'» Spur. Um dm 8 uo des Beamtengesetzes Es gibt keine StändiMt für die Staatsbeamten — Scharfe Gegenerklärung des Jugoslawischen Nationalklubs B e o g r a d, 12. Dezember. Als t iler Punkt der Tagesordnung der heutigeil Stupschtina kam die Frage der authentischen Auslegung des 8 lw des Zivilbeamtengesetzes zur Verhandlung. Den Mehrheitsbericht erstattete Abg. Dr. N i k o l i 6, die MinderheitZmeinung vertrat Dr. 2ivan L u k i 6, Mitglied des Fugoflawisch-natio« nalen Klubs. Gleich darauf erhob sich Justizminister M a k s i nl o v i zu nachstehenden Aus-fi'lhrungen: „Aeist und Sinn des Beamtengesetzes zeigen, daß es eine Definitivi-tätderStaatsbcanlten überhaupt nicht gibt. Sogar die nach, dem Beamten-gesetz erlassene Verfassung bestimmt dort, wo sie von den Richtern handelt, ganz eindeutig, daß die richterliche Definitivität erst nach Verlauf von fiinf Jahren, gerechnet vom Tage des Inkrafttretens der Verfassung, ein tritt. Co genießen auch jene Beamten, denen gegenüber mit Rücksicht auf ihre Sonderfunk tionen auch ein Sonderstandpunkt eingenom men wurde, keine Ständigkeit. Mit dem Entscheid des Staatsrates, der die Eröffnung administrativer Streitfälle gegen die Vorschläge der kompetenten Borgesetzten wegen Entlassung von Beamten «tuS dem Staatsdienste zugelassen wird, tritt das Prinzip im jliern vor: eS gibt keine Ständigkeit der StaatSb^ Abgeordneten nus l'B. Der Gefangene der Kapuzinergnift Na^'olel>ns I. SM keürt beim Exkaiseriu Zita hat ihre Bewilligung für t'ie Neberführung der Leiche des Sohn^'v deo tiroßeu .^tors<.'n auv der .Äapuzinergruft tn Wien, dic als privater Besitz der habsbur-flisch(!n Familie gilt, zwecks Bestattung iin Jnvaliden-Doine in Paris an der Seite seines l'aisorlichen V<»tcrS erlcilt. Diese Nack)-cicht erregte in Frankreich allgemeines Aufsehen. Ein Ausschus; hat sl6> bereit-^ ill Paris gebildet, lun den Heimslug des „jungen Aars", d<'m schon bei seiner (^'burt die Würde de-3 von Roni verli^'lien wurde und der genau vor hundert Iahren als Herzog von Reichstädt im österreichischen ^ril NN d'n Folgen der Lungenschwindsucht im Alter von ?l Iahren starb, in die Wege zu leiten. Die l^cburt des SohlleS ivar für Napoleon die Ersülllttlg eilles lieiß ersohnten Wünsche's. Tvr Miser hatte seine Ehe mit Iosephine Beauli^lirnais durch Senatstvi^cliNiß scheiden lassen, da er keine Nachkoinmensckast von ihr erlvarten konnte. Seine '.ZÄibl fiel auf die Erzl)erzogin Marie Luile, ToäUcr des l'sierreichiscken Liaiserij Fraliz, die sich zunächst dieser '^^'rbindung widersetze, später aber die B^'werbung des ^l^^orsen auS Gründen der Staatsraison aniri'hmen mußte. An, 20. März l?N schenke Marie Lnise ibrem Glitten einen Sohn. Nlipolcoli li^'ble ieiik >iind abgöllista!sergeiclii!cchteS, i><.'ssen Nactlstil)ren den '.'ines Imperium^^ no6> »nehr steigern »r.... '^Älhr».'nd der langen russischen konnte der ^iaiser die Trennung von seinen« einzigen ^^inde nur schwer ertragen. Vor der Schlacht bei Borodino er-liielt N'apoleon durch einen Feldkurier aus Paris das berühnttc Portrait des kleinen ^tiinigs von R^^in, das der Maler Gerard .gemalt hatte, '.'luf Befehl des .Kaiser wurde das Bildnis im Felde an der Front der Regimenter vorbeigetragen. die es init enthusiastischen Vivat-Rufen ln'griißteu. Nacii dem ^'nsaunnenbrnch russiscl)en ^eldzuges begann der Stern Napoleons schnell zu sinken. Seine österreichische Gemahlin wurde tleinmiitig. Doch tröstete sie Napoleon: ..Wir iverden schon Papa Franz schlagen." llnd der 2^^jährige Änig von Ro.m wiederholte vergniigt: „Papa Franz 'chlagen." ')1m 24. Jänner i-^l t sah Napoleon den ''inal'en zum letzten Mal. Wälnend der j>lm seinen Sobn ans Oesterreich zilrtü's^nb.'sc'nimen. Da '?.^.'arie 5nlse von einer »eich Pariv nicht'5 ivisiV'u woll ti! — ganL Eurs^'a sprach übrigens damals lVLISS L» «LIXL ./^uek »eiven lilitsekülern ist^ es sekon »ukxekaUsn, äass er in 1et2» ter 2eit so un».u5lnerksL^in UQÄ as.ekIäs»L8 i»t. sein I^tirer versteht, äass Lkm äer sedlimms IIu8teii keine I^ude I»st. Leine ter sollt« iwv jsebev. Ls ^rä in ^enixen l'g.xen keilen, unä er vLrck Hvieäer clsr sukmek-«ame LetiüUer von trUker sein. voQ k. SostkUpol. UQ^ Vollrsxesuncltiel^ 3. I^r. 16bb2 v. 29. IX. 1S3L. Der Sram Arauenmord ousgeuart Wie auS Graz berichtet wird, ist e^ überraschend schnell gelungen, den bestialischen Frauenmord von St. Peter bei Graz restlos aufzuklären. Wie bereits berichtet, wurde die verarmte Malermeisterswirwe Amalie Steinklciblin einem Schweinestall in St. Peter bei Graz ermordet auf« gefunden. Als Tnter tonnte bald darauf der in Studellzen wohnhaste -13 Iak)re alre verheiratete Besitzer Josef Fl itjch enUarvt werden, der lnit der Ermordeten iti näheren Beziehungen stand. Frau Steinkleibl erwartete ein Kind und da sie auch in sehr dürftigen Verhältnissen lebte, ging sie Flitsch stän» dig um Geld an. Aus diesem Grunde liat Flitsch den Entschluf', gefaßt, seine Geliebte aus der Welt zn schaffen. Der Mi^rdor hat bereits ein volles Geständllis abgelegt. von ihreul Liebesverhältnis niit dein öster« reichisc!)«» Grafen Neipperg — beauftragte Napoleon seinen Meislerspion, den l^isäiser ^arl Schulmeister, init der gel)eimen Mission der Entführung des Knaben aus dem schloß von Schönbrunn. Die .Katastrophe von Belle-Alliance vereitelte dies<' Pläne des Kaisers. Nach der Verbannullg Navoleonc' auf St. Helena wurde seim'in 5obn durch Crlak des Kaisers Franz der Titel dc--' Herzoge von Reichstadt verliehen. Gleichzeitig wurd< sein Vorname geändert: 3talt Napoleon hie^^ er von nun ab Franz. Der ^inabe »var zehn Jahre alt, als sein '-^i^itcr auf der fernen l)zeantnsel stach. Tie strengsten Vorsichlsmasinal)men wurden in Schönbrunn getroffen, inn l'.ic Verbindung zwischen deni l?eranwachsendem Sei. ne Napoleons und dell sranzösischen Bona' partisten zu verbinXrn. Für sie blieb d^'r lunge Herzog von Reichstädt imnter ilu^ U'-gitimer Kaiser Napoleon 2. Iuzwüchea zehrte die Sehnsucht und der Au.nuni.'r ait dem schwachen Körper des Iüngling'5. Als er iln Spätsvlumer 1832 das Zeitliche feg-itete, bettete man ihn in der ^I^iPuzinergruft von Wi,.'!!, der Begräbnisstätte des .^^abs-burger Geschleck^tes zur letzten Rube. Iln Laufe des Jahrhunderts verlan^ve Frankreich wied^rbolt von ^I^eiterreich die Auoliefernng der Ueberresie des Herzogs von Reichstadt. Als 18^0 die Leiche Napoleons Nack; Paris gebracht und iin Invaliden-Dom mit unerhörtem Poinp beigesetzt wurde, rich tele die französische Regiernng eine entsprechende Forderung an Oesterreich. 5ic wurde abgelehnt. Na6> der Tln'onbesteignng Napoleons des Dritten niurde die'e Forderung l8''>2 mit gröfitein Nachdruck loiederliolt. ')tnch diesiiral weigerte sich der !>^aiser von i7esti?rreich, dem Wunsch des Fran^o^nkai-seis nachzuM'en, s» das; der tote So^^ Napoleon? auch weiterhin ein l^x'fant?ener in der Kapuzinergnift bleilien mnf^te. N^ch dein Zizsam-menbrnch ^ei>rreichs in? Weltkriegc ttwllte Frankreich dii' Freii'^'lv de,- Leiäie ili den Friedv:.!-''.'!)^!'.i'üuiei' von ll.lain sestle^en. '.izuch diesnial l^untte es it»'- .Mar!borer Z?itvng^ Nummer 83^ ITINNlLoch, V?n N. ? nen Willen nicht durchsetzm, da die «ue 5stcrre'6)ische Regierung über d« A«puzi-nergruft, den Privatb^tz der ^bsburger, nicht verfi'lgen durfte. Jetzt bereitete Exkaiserin Zita dem jie'es AbgaNijus, in dieser -i'^nnq ,nit den Ka'.nantrö-gen. nvlche die An^ckiafsung eines neuen P^vonenautobusses be^ra'en. Da festgestellt ninrde dlik« Unter^e'l des seine^^zeit verbrannten Autobn^eS mit .^il?e von Erlak. t-^'ilen revariert beM- in brauchbaren Zu-fland cierset^^t werden kann und der Nutobus somit nur t>er Anschaffung einer neuen Karosserie bedarf, wurd? vom Ni'kaii^e eines neuen Antobi'sles abgeielien' .?»iebei wurde vom Vorsitzenden d'e Kulane der heinns.'l>;n Ver'icberunqsaekell^chakt „Tlavisa". iveick'e die -ck'-adenel'umme iur den abs^brannt^n > Antoüus in klir«'st?r Zeit liquidierte. bes>?N' dcrs fiervorgehobcn. j —ik. Bau eines ösfentli«?!-« Brunnens. ^lnicsick'^s des Umstandes dafs das an un-sercn Markt anschli>'s?ende Dorf Vi^anfe l-a? bisl^er eines offentlickxn Brunnens enlbehr-! te. so die (^inwobn^r daselbst namentlich im .^'ock'ilommer w'cder^i'^lt Mano?l an gutem Driulwasser litten en^^ch^os; ^ich un- ^ sere Marktoemeindevorstebung zur Errich-^ tun/^ eines sollen, nnd »«war am ^l^atze gvnüber dem Volks^HnIgebiind?. Der Bau Vrnnw.'ns w"rde vor kurzem >n Anari^f genominvn und sind die Arbeiten an dem-! selben nahezu vollendet, so das^ d^'r neu" Brunnen in den nächsten Tagen seinem ^ Aweckc beyv. der allae?neinen Bi'n'"'kun'' ^ wird überlassen wc^rden können. — Der be-1 absichtiote Vau einer Wasserlei^nn>i In unserem wttii>e ini .Einblick ank herrschende Wirt'chaftckr'se fassen gelassen und wurde d'rsell'e einem späteren Zeitpunkte vorbehalten. ^ —ik. Einftellttnq der fferichtkich^n Amts-tage. Die bisl^er jeden ersten Dienstag im Monate in der bissioen l^meindekanzle» ab« gehaltenen Amlstage des Bezirksgerichtes Koniice werden niangeis Deckung der beziix?-lick'en Auslogen unt diesem Monate eingestellt- —ik. Schlidenkener. In der Nacht vom l1. auf den lS. d. M. kam im Wirtschaftsgebäude der Besitzerin Maria P l e 8 n i k in Straniee ??euer zum Ausbruch, wvlches das Objekt vollständig einäsckMe, während das knapv anliegende Wohngebäude der genannten Besitzerin von den zur Löschung des Brandes herbeigeeilten Nachbarn gerettet werden konnte. Dem Feuer fielen außerdem einige landwirtschaftliche (Geräte sowie zirka 1500 kg Heu zum Opfer. Das abgebrannte Objekt war um Dinar gegen Feuersgesahr versichert, während die Schadenssum- Schvne Esfola» d»r Kraft» tponttr 0t« SGR. Mar. choa Wie schon berichtet, betett^gte ?ich auch Heuer e ne ziemlich starte Ringerrieze des hiesigen SSK. Marathon an den SlaatS-meisterschakhen im llafsilchen Sitnzlampf, die gestern nach bemerkenswerten Ereignissen in Zagreb geschlossen wurden. Tie „Maro-thon"-Ringer schlugen sich d esmal ganz ausgezeichnet Nach dem herrlichen Zieg des Sektionsleiters B id ic lenkte alsbald der stämmige P i r ch e r die Aufmerksamkeit auf stch indem er in seiner Klasse einen Gegner nach dem anderen auf die Matte legen konnte. Pircher sicherte sich trotz der si^ren Konkurrenz d n zweiten Platz im Halb'chwers'ew cht, während den dritten Platz B id ie in Anspruch na^m. Beide „Marathon"-Rtnger waren in Zagreb Gegenstand aMeiti^er Anerkennung^. Gleichzeitig tagte >n Aa^'reb der Iugoklaivische Ichwerachketikverband. Zum Vizepräsidenten dieses h^ten Svortforums wurd^ der anerkannte und vovulSre Ver echter deS heimifck^en Kraftsportwesens und Bize-'b« mann des Svortkluks ..?lpara^^n* in Ma-ribor .^xrr Schriftleiter Dr. Fr. Vatovec gewählt. fahicen bezw steileres Terrain aufmerksam macht. Auch die „Martborska koöa" verfügt be-rcitS über eine Ekifähre auf den bereits ver-schneiten Wiesen am Lüdabhang. Da im Laufe der Woche weitere Nieder-schlüge zu erwarten find, dürften die nächsten Tage unsere Wintersportgemeinde gewiß voll zählig auf dem Bachern versammeln. Su'e SMahr» am Bachern Am vergangenen Sonntag war der Bachern der Tummelplatz von zahlreichen Ski-siingern. Der hinreichend vorhandene Schnee ließ nicht nur in puncto Beschaffenheit nichts zu wünschen übrig, sondern ermöglichte bereits größere Ausfahrten. Im Umkreis der L>iitten herrschte Sonntag den ganzen Tag über ein munteres Treiben. TagSzuvor hin-ausgeeilte (^^^te ließen es sich auch nicht nehmen. bei silberklarem Mondschein ihre Bogen in den feenhaft schimmernden Schnee zu ziehen. Vielleicht die melkten Vkifahrer suchten das Senjor-Heim auf, dessen anheimelnde Innenräume von jung und alt ganz besonders liebgewonnen wurden. Die beherzte Schar, in der sich auch die Prominenten un-serer Bergsteiaergemeinde befanden, stattete der vereinsamten, in k'errlichstem Schneene« wände prannenden „Velika kova" einen Besuch ab. um dann von der höchsten Bachern-erliebung deS .,^rni vrh" die Abfahrt gegen Ribnica anzutreten. Eine zweite Partie wagte trotz Nebel die Ueberguerung des breiten Bergrü kenS der „Planinka". Die Gruppe fand auch hier eine ausgezeichnete Fähre vor, doch brachten sie die verlockenden Schußfahrten allzu weit von der Route ab, so daß sie ihre Kammwanderung vorzeitig im kühlen Zasipdol beenden mußte. Aber auch im östlichen Bachernabschnitt tauchten Sonntag wieder Skifahrer auf. In der gastfreundlichen „RuSka koöa" wurden die ersten Pläne für die Heuer vielversprechende Saison geschmiedet. Die Markierung der neuangelegten Abfahrttrafse. die n-'^' schweizerischem Muster vorgenommen w' lenkte alsbald die Allfmerksamkeit der .tzüt-tengäste auf sich. Diese einzige, wirklich allen Anforderungen des Schneeschuhes gerecht werdende Trasse dürfte Heuer die verwöhntesten Skiläufer zufrieden stellen. Das cote Dreieck am weißen Feld, ist so angebracht, daß es die Richtung zeigt und durch die verkehrte Stellung auch auf etwaige Ge- me gegen 10.000 Dinar betragen dürfte. Da Brandelgung vernnitet wird, wurden diesbe-.lugl ch die nötigen amtlichen Erhebungen eingeleitet. : „«apib"-^ik>rfe. Zu den Weihnachtsfeiertagen wird auch Heuer Skimeiste, Architekt Primus (Graz) beim Theiiel-.^im einen TkikurS abhal'en. D'^r KurZ f ndet vom 2b. d. bis 1. Jänner, bei n>ei-terem 5^n^eresse auch bis zum 8. Jänner 19Ä statt ^ Vv« »IUI p. vichtig fSr Gewerdetreibe«dek Der Stad Magistrat macht alle Gewerbetreiben-den darauf aufmerksam, daß sie im Sinne der Bestimmungen des Gewervegesetzes am Eingang zu ihren Lokalen eine Tafel anzubringen haben, an der der Tauf« sowie Schreibname genauestens anzuführen ist Mangelhafte Attfschrifttafeln sind durch neu»^ zu ersetzen. Gleichzeitig werden die Gewerbetreibenden davon in Kenntnis gesetzt, daß in Orten, in denen keine Genosiensl^ft ihren Sitz hat, die Gemeinden die Evi^nz über die Lehrlinge und Gehilfen führen Tiesbezügliche Anmeldungen sind unverzüglich an die Swdtgemeinde zu richten. p Verpachtung der *'rcth.'-Fe er in ?l?eimar vortragen wiiö. Beginn um S0 Uhr. e Vr^ind. ?am'?tag friik' kai' es m 'ie Lava Nr 13 zu einem Branve, >pr >usch ein^n glühenden Tramtaum in ''?äl'e des Rauch'anaes en'fkand. Die !'''^"«'r des 5>au'es li^^ ter glühte. ^ e. Tt^d^^'^er e^nes « ^enen Fresta<> war d>'r ein'^^'r ai' ^o^'n Taalö'inerS Ananst Olktin Velens? alkein »u ^nn>. Im ü^'^en mar ^ a k e naehei«t. Das Kinid kam ^nm nnd öffnete die T^ne. fsps '^lut au^ den die^'r wunden am aan,"n Ak'r^e^ erl^ielt s'berf^^rt das Ki"^ na^ E^'^'e in' meine Krankenhaus ivo es a^er a n ??nn-^aa d<'n ?^'r'^»^lia > c. Gt^'dtfsna. Di,'n?saq. ?^?ttw -si und DonnerZ^aa „Da'i Wiener Blism^n 'adel" Tonlusjsviel nach der bekannten Kl'mr^ie ! „Sturm im ?pas^<'ralaS" In den ^-»uvt- > rollen ??an«i Niese, Renate Müller nnd Harald Paui^en. ? t'i» <5k e e. Die Vtlra«rn»e?sterverel«lamig wird am ^re taq, den 16. d. im Saale des li'.^w.'rbe-'vimeö eine Versammlung reranstalten. Be-^nn um 10 Uhr vormitiagS. e. UnsaU des ftSdtirchen Au'sbnffeS. Vergangenen Samstag nachmittags kam eS in der Nähe von Dobrna zu einem Aut!.>bus-''nwll der aber glücklichernseise ke'nen glö-ß^ren Umfang annahm. Gegen 14 Uhr fuhr ein Wagen t^S ltöd'ischen Antvbusunter-nehmenS gegen Tobrna. Im Wagen laßen 'eVeln Wjrö jeeiem t-Isuse emploiilen. >Vexen cler tIac!iricI^ten uncZ Probleme beksnäelt unä äasvermüxe seinei ^usdreitunx «l8 ertolxkeicties tmertlong-orx o der Mrtsctiskt c!ien8tiz»r ist. Ve? lL387 lsnxea 5te eine prodenummerl limW >i! klvMl'Ml' Kl WM k! Sa5M»u» .A»« lroniVetr niÄl» ul. ^ittvo ii, äen 14. Dezember: ^elxeae ttsussciilscktunk). Um ?skilrejci,en öesuci? t)itten u. ..s. ^elcrep. aS»U«I»»k ^lltrüzxe unter .^quistteure" »n äie Ver^. Mittwoch, den 14. »AaMsre? Mkmsg^ k^mmer ^«ZcaF QHF^SF»jIc Ro ßonvsard»it»n aus dm M I.« n d«r VtaterdUftk Es wird UNS geschrieben: Eine Frage, die m diesen Dezembertagen in der Oeffentlich-keit viel diskutiert wird, bezieht fich auf daS seflcnannte ..Abdienen der UnterstiltzungSbei. triwe" aus den Spendeneingängen der Mn-te.i Nswktion. Diesbezüglich wird man schon vnng darüber geben müssen, wie man s' s> dl? Frnqe der Inangriffnahme von Not-sflii'''5c,rb<'iien fSchneewegrSumen, Planieren von Sportvläken usw.) vorstellt. Die im ?nm flr^'^?n Elend spärlich einlau« mi'i^scn trotz der Hochherzig« s sf w''!»'''!er '^evölkeri'nqslreise als gering bi"sinnet Vierden und sind dieselben nicht „s? zu den Gemeindeumlagen. son- srei!y!Nsq geleisteter Obolus auf d rc» der Charitas zu betrachten, d. h. ez 11' " n in erster Linie diejenit^en bedacht ndie ttnolücklich sind, nicht arbeiten '.c: "-?n. Wenn man neben der Wohltätigkeit 0'"^ (^emciiid?mitteln Not^^andSarbeiten di,r^?'l,V vcn will, so ist dies nur zu begrü-inid zwor als Notwendigkeit, gegen die sich der Stener^as'ler bestimmt nicht auslehnen wird. Es kvil jedoch vermieden werden, da«^ die ordontlich? Gemeindegebarung in ir-gendeiner ^orm Kontakt mit der Gebarung üb"? die Winterhilfe findet. Es wäre nämlich keine Hilfe, unterernährte. manaelhast bekleidete und kränkliche Leute zu ErdbewegunqSarbeiten im Winter zu verwenden, weil erstens die Zeit hiezu nicht da ist, gefrorene Erde zu Planieren, und diejenigen, denen die Silfe zugute kommen soll, gesundheitlich noch Schaden erleiden würden. Tie Arbeitswilligen und Arbeitstauglichen allerdings sollen zu Arbeiten herangezogen werden, die die Stadtgemeinde zu finanzieren hat. .0,ier ist nicht Wobltat. sondern das Honnrar für geleistete Arbeit an, Platze. '<^or allem mSae die Stadtaemeinde der t'riociten vnternef'munqstätigkeit förderlich sein und bei der Erteilung von Banbewilli-flnnqen, Gewerberechten niw., die den Menschen im Sommer und Winter Brot bietet, in beschlenniqtem Tempo vorgehen, auf keinen Fall aber, wie vielleicht in guten normalen Zeiten, der vrivaten ErwerbSinitia-tive Hinderniffe in den Weg zu legen. « De« »»» Dar«beIchWeedeii. EK'IN tust Al>sf'!äb»na ÄnMoken ?«bmer» w de» ?n Vri'chrl.iz bewirken t ? aründliche flima de? VerdattunqSvege« non Vioykpnbän^t'rn b?vnoen Mliflef non »tlä'ikriqen nern genommen und bekftmmsith ni'simdcn wird Da» 'R w Bv- v'»d ktVHereibandlnn.ieii »? V,nNone«»ie le der Postsparkasse bereits einsetzt. Allen Reklamationen, Nngaben und Gesuchen in PenflonSangelegenheiten ist auch der Buch-auSzug (Kupon) der Scheckanweisung beizu-schließen oder wenigstens die Nummer des Liquidationsblattes anzuführen, damit eine rasche Erledigung der Angelegenheit ermöglicht wird. m. Sichtig f«r Jnsemite«! D« die ko«. me«be G««»tag»«ummtr «eM» de« «aat» feiertage» am «amstag schs« Freitag «ach. mittags t»r Wiche« Gt««d« erfcheiat, «iif-se» die Jaftrate für dies« «W««er «t»as friiher »ie ge«GH«lich atgegebe« «lerdei. Die Juseiate für tzm klei«e« ««zelger ««» ge» biA spß eftens Doan^kstag abeads «ab die große« «k^zeigtn bis späteste«» Freitag v«»Ittags 10 ilht der >»r«»alt>wg über, geben werde«. Die Verwalta«g. m Vi« neuer J««e«ie«r. Die technische Fakultät d?r Universtlät in Ljubljana rer-l est als diplomierter Ingenieur der Elektrotechniker Herr Andreas S t o k a aus Ma« ribor. Wir gratulieren! m. Aus dem GtaatSbie«st. Der der Be^ zirkshauptmannschcrft zugeteilte technische Adjunkt Herr Methodius Pfeifer wurde in gleicher Eigenschaft von MartSor nach Ljubbjana versetzt. m. A«m Vhrenbiirger der Gemeinde Ka-pela bei BreSioe wurde der aus dieser Gemeinde Hebürtige ehemalige Direktor der Wein- und Obstbauschule in Maribor. Herr Andreas m a vin Würdigung seimr auk dem Gebiete uwserer Volkswirtschaft erworbenen Berd enste ernannt. Das Ghren-dlplom wurde ihm in feierlicher Weise bereits überreicht. m. Evangelische VelhnachtSbefcher««g. Mit Rücksicht auf die erschreckende Not, der die vielen Arbeitslosen ausgesetzt sind, fühlt sich der evang. Frauenverein verpflichtet, 'Mch auf diesoni Wege an die Oeffentlichkeit, oor kllem aber an die Evangelischen zu ap-t'ellieren. Fast 300 Mnder sind um Kleider und Schuhe bittlich geworden und die Mittel des Bereines r«!<^n Kaum für die Hälfte. Wer hätte das Herz, die restlichen 150 Kinder abzuweisen? Dn Verein ruft oaher die Barmherzsgkeit der Oeffentlichkeit an. Ab-aetrogene Kleider für Kinder und Ernxll^ jene alte Schuhe, Wäsche, Lebensmittel und Geldspenden werden dankend angenominen. m Tra«««ge«. In den letzten Tagen wurden in Maribor getraut: Wilhelm Bibiö, Lokomotivführer, mit Frl. Rofalie Boz; Paul LupovSek. Maschinist, mit Frl. AgneS Bu-zem; Stefan Koban. Schneider, mit Frl. Rosa Petek; Leopold Benedikiö, Schneider, mit Frl. Rosalie Kralj; Johann Rep, Tischler, mit Frl. Iosefine Siiek; Franz Krope, Fasj-I binder, mit Frl. Antonie PotrL? Alois Pri-stovßek mit svrl. Aloisie PlavSSak und Franz Peönik, Tischler, mit Frl. Josefine Kump. ^ m. ViVarbmeifterschaft vo« Marlbor. ^ Nach dem Borbilde anderer Städte wird auch ^bei uns demnächst eine Dillardmcisterschaft ' ausgetragen. Die Konkurrenz, für die bereits zahlreiche herrliche Preise gestiftet wur-^ den. wird in vier Kategorien bestritten. Anmeldungen sind an der Kassa des Cafs „Ja-dran" zu hinterlegen. m. Vibelvorlrag. Der nächste Vortrag über das Thema „Wie löst die Mbel die soziale Frage?" wird Donnerstag, den 15. d M. um 20 Uhr im evang. Glnneindesaale (Trubarzeva ul. 1) stattfinden. Jedermann willkommen. m. Si«e «e«e vrga«isatio« der Staats« pensioniste«". Die Ortsgruppe Maribor des Vereines der StaatSpensionisten und -Ptn-sionistinnen in Ljubljana hielt dieser Tage eine ausserordentliche Generalversammlung ab, um NN Sinne der behördlichen Verfügung eine Aenderung der Organisation vorzunehmen. In der Versammlung wurde die Auflösung der Ortsgruppe und Gründung eines neuen, selbständigen Vereines beschlossen. Die neue Organisation heißt „Berein der jugoslawischen Staatspens^ nisten in Maribor". m. WeihnachtSseft fiir arme Kinder. Der christliche Frauenbund für Maribor und Um gebunfl veranstaltet am Sonntag, den 13. d. UN, 1!) Uhr im grojzen Saale des ..Narodni dom" sein alljährliches WeihnachlSscst. Am Programm stehen Reklamationen, eine Ansprache des Herrn Professor Avortnik, Lie-der- und MusikvortrSge, ein AeihnachtS. schauspiel in einem Akt („In der Weihnachtsnacht"), Bertellung der Aeihnachtsgaben und Versteigerung de^ Christbaumes. Es ist zu erwarten, dah nicht nur die Mitglieder des Bereines, sondern auch die Freunde unserer armen Jugmd zahlreich daS Fest besuchen werden. m. Die FrisemgeschLft« a» GamStag ««d So«»tag. Die Friseurgenossenschaft teilt mit, daß die Friseursalons fier Damen und Herren am Feiertag, den 17. und Sonntag, den 18. d. zwischen 7.30 bis 12 Uhr geöffnet sind. m. Unsere Oessentlichreit begrüßte seinerzeit wärmstenS die Absicht der Antituberkulo-senliga in Maribor, mit Hilfe einer wohltätigen Aktion im Luuf der Zeit die Mittel für die Errichtung eines Asyls für Tuberku-lofe aufzubringen. Der Berein der Hausbesitzer sowie der Berein der WolinungSmieter in Maribor ht»Vm sich in edelmütiger Weise bereit erklärt, diese menschenfreundliche Aktion der Antituberkulosenliga mit allen Mitteln zu unterstützen nnd auch ihrerseits an die Mitglieder zu appenieren, daß sie diese edle Sache fördern. Bekanntlich soll allmonatlich von jedem Mieter eine freiwillige Ein-Dinar-Spende eingehoben werden, die die.tzausbesttzer anläßlich der Entgegennahme der Mietzinse einsammeln und auch ihrerseits zum Erfolg der Aktion beitragen werden. Die diesbezüglichen Sam-melbögen gelangen in den nächsten Tagen zur BerteilRnfl,^während die Gammelaktion erst nach Neujahr einsetzt. ES ist mit Rück ficht auf den eminent wichtigen menschen freundlichen Zweck zu hoffen, daß es in Ma ribor keinen HauSbefitzer bezw. Hausverwal ter (.Hausbesorger) geben wird, der sich nicht gerne dieser kleinen Mühe unterziehen wür de. Ebenso erwartet man auch mit Recht von den Mietern, daß sie nach Kräften die edl^' Aktion fördern werden. Die humanitäre Aktion der Antituberknlosenliga verdient je deZfalls die allseitige Unterstützung der Ürei ten Oeffentlichkeit. m. Vi« «ch«hplattlerpaar wird gesucht. Anzufragen in der TheaterSanKvei. m. „Im »etßei» Rö^«, die große Schla-ger-Revue-Operette, die in Wien SS0 Aufführunzen erlebt hat, gelangt um Weihnachten im hiesigen Theater zur slowenischen Erstaufführung. m. Die ersten trhristbS««e werden bereits am Markt feilgeboten und Preise von 10 bis 100 Dinar pro Stlick je nach Größe und Schönheit des VSumchens verlangt. m. veffentliche Arbeite» a«A der Vinter-Hilfe. Die Stadtgen«inde beschloß, die Unter stützrng der Notleidenden auf die Welse in die Wege zu leiten, daß ans den eingelaufenen ^träl?en ÄStstandsarbeiten vorgenommen werden, zu denen die Arbeitslosen herang?zogen ^Verden sollen. Aus '»en Ein-I l^än^n der Winterkilfe sollen die Lö.)ne bestritten werden, währe,^ das Material von der Gemeinde aus dem Titel der regelmäßi-!^n Ausgaben beschaskt wird. Soli^ Stra-s^enarbe'ten sinid ies'eitigt ^ii haben. In die Euae >i"!rie>n gestand V!ädchen schließli^ die Tat ein. Sie er- zählte, sie hätte Samstag nachmittags oas itind in den Teich von Betnava bei .^ a-ritvr geworfen, wo es ertr<7^t. Die Leiche wurde bereits im Teich ^jelunden. Die Uu-tersuchung ist noch nich^ abgeschlossen. m. RiWche de? Saisonarbeiter. Trotz der Krise in der ganzen Welt konnten auch Heuer größere Parteien von Saisonarbeitern aus Picekmurie auf Besitzungen in Deutsch, land n^rend der Sommerm^'nate unter-z^bracht lverden. Da die Feldarbeiten nun als keendet an^uschen sind, kehren diese Arbeiter wieder in die Heinrat zurück. De ^^ückkehr erfolgt gruppenweise über Maribor. Die letzte Gruppe der Rückwand-rer ist für Samstag angesagt. Die Leute find mit den Arbeits- und Lohnbedingungen in Deutschland zufrieden- Ein jeder konnte ein kleines Sümmchen auf die Seite legen, oder aber sich Kleider usw. anschaffen. m. Uebkrfa». Der ISjShrige Zigemer Alb<.rt B a r n j a aus Orehova vaS wurde auf der Straße von einer bisher unbekannten Person überf Jen und an der lnrkn .Hand angeschossen. Er mußt« inS Krankenhaus gebracht iverden. m. Aufregmig i« der SchlachthaTe. We. gen der Maul- und Klauenseuche wurde den Umgebungsban-ru verboten, die Schlaht. Halle zu betreten, da die Gefahr der Ueber-tragung dieser gefährlichen Seuche beftcht. Deshalb miüssen die Bauern setzt die Tiere durch Schlacht^usHedienstete schachten las. sen. Die Leute verlanaen deshalb, für die Dauer der Schlacht-Haussperre die Tie:e da. heim schlachten zu dlkfen. m. Vetterbericht vom 13. Dezember 8 Uhr früh: Feuchtigkeitsmesser: 4- 2; Barometerstand: 748; Temperatur:.-!- 0.5; Wind-richtung: SN; Bewölkung: ganz; Nieder, schlag: Nebel. * «nf allgemei«es Verlaage« Dienstag, den tZ. d. «ochmaliges Anftreten des Herr« Eve«gali. velika kavar«a. 10709 * Jnne«ra»imk««ft im Schaufenster. DaS Möbelhaus E. Zelenka zeigt durch drei Tage hindurch in seinen Schaufenstern Erzeug. Nisse eigener Werkstättenarbeit. Siehe Inse. rat! ^ b. Die «h»« des Daktor Wa«k. Roma« von Kurt Sonnenfeld. Ganzleinen S 7.60, Verlag Ftka, Wien 6. Verjüngung Mischehe,' Künlstierehe. Gefinnungskon^iktc und andere Rand- mrd Grenzfälle der modernen Ehekrise sind die Probleme, die dieser Ge-gemvartsroman behandelt. Der schon durch seine früheren Werke bekannt ge.vsrdene Autor rollt in seinem neuen Buch die ganze Bielfältigkit aktueller Gheprobleme in brei ter Fwnt aiu!f. empfeklei» »1, TkeaterKunst ItaNonoiMeoier «n Marlbor Repertoire; Dienstag 12. Dezember um 20 Uhr: „Dat Land des LLchel«S". Ab. C. Erinäßigte Preise. Mittmach, den 14. Dezember: Veschleffe«. DienStag, den 13. Dezember um 50 Uhri „Das Land des LSchelnS". M. C. Au ev mös^igten Preisen". Mittwoch, den 14. Dezember: Geschlossen. Kino Unio»i-Tonkiuo. H^ute, Dienstag, zum letzten Mal „Ovo vadiS?" Zlli Mittwoch das erschütternde Drania „Anna Ehristie" mit Greta Garbo, Theo Schall und .HailS Iunkermann. Greta Garbos bester dmt» scher Tunfilni. Burg'Tonkino. Nur noch h'ute, Mmstag, tritt Johann Strauß iul „ttaiserwalzer" auf. Mittwoch lommt die lustige Operette „Kiki" mit der tollen Anntt Ondra und dem charmanten Herinann Thimig in den Hauptrollen. Die b.^en sumpatbiscben ^ilt.istars übt!ltresss.u sich d'.iru» ihr 'nl« lante-i' Eviel ^ege^'scitiq. Wiek^er ein Film, den man gesehen I^rl'en muß. Mittwoch, den l^. Dezember IS^?. Wirtschaftliche Rundschau SugoflawifAer SlermarN ?^chh ewer nicht lange dauernden Kon-ßunkturwelle ist auf dem zlvischcnstaatlichen Mermarkte wieder eine flauere Tendenz Angetreten. Namentlich in Italien '.st die Marktlage bedeutend nngiinstiger ^ic'worden, lveir jetzt für bestr steiri^che Ware nur inehr 40 bis 4S0 Are je stifte erzielt iverden können, während vv-r Alvei Wochen der Min« destpreis noch ki00 Lire bettng. Infolge des Einsetzens von inildevom Wetter ist >i« Erzeugung im Lande selbst uneder bedeutend gestiegen und i'lbevdies ist der vortige Markt «och nnt belgischer Ware, die täglich billiger wird, si>rmlich überschwemmt. Wenn es also nicht bald zu einer Verschlechterung des Wetters kommt wird die eigene Erzeugung Italiens der eingeführten Ware stark schaben. Die Tchlveiz vorkiüigt noch immer nbcr große Borräte fonservicrter Ware, sich Außerdem auf deni Markte auch uiel Ware teigischer Genossenschaften befindet, die von Tag zu Tag die Preise. herabsetzen, »st bei dem heutigen schwachen Verbrauch in der Schweiz dort nicht viel anzufangen. Aehnlich find auch die N^hSltnisse in Deutschland. Auch dort gibt eS viel kouser, vierte Ware, die fiebi'rhaft angeboten wird, denn wenn einmal die Erzeugung- in Hm-land, Belgien und Deu^'chland selbst in vollem Zuge sein wird, kann sie nur uiit großen Opfern angebracht werden. Etivas günstiger lvar die Marktlai^ in der vorigen Woche nur in der Tschechös».?« ivakei. Die Nachfrage läßt aber au6) dort infolge starker Abnahine des Absätze'^ nach, so dah auch die Preise alsinählich abbröckeln. Im Jnlande selbst hat die Erzeitgung un der Einwirkung des niilden Heröflivetters zugenommen, die i!^iniaufspreise können aber unter dem Eindrulke der swrken Nachfrage der letzten Wochen mcht unter l.Ä) Dinar je Stiick heruntergedrückt uvrdnl, lvas ivieder die Ausfuhraussichten unserer Großhändler stark Veeinträchtigt- Wideklegung unstnnlger Sttüchle ^ldanweisungen an die i« Ausland sich aufhaltenden Jugoslawen. In Oesterreich, aber auch in: Unlande, find Gerüchte verbreitet, dic Veograder !^^ie-!>ninn'n die in den l»elden letzten Zeniestern, in die .'(>i'lmat zurückzukehren. da ihnen sonst die Reisepässe abge« Nt?!li»ien wi'lrden. Dic'se Gi!ril5>te n:erden von seilen der Regierung als unsinnig dementiert. Tatsache ist lediglich, daß die P e u s i o n e n an die ini Austandv sich aufhaltenden jugoslawischen Staatsbürger nicht uiehr in der ^ialuta des betreffenden Landes «uid an scin^ Adresse angewiesen- werden, sondern nur ini Inlande in Dinarwährung flüssig gemacht n'erde. Tofern die RuhLstäudler rorziehen, anch iveiterhin in« Ausland zu leben, können sie dies ruhig tun, nur kann .fang nehnven Desgleichen venvehrt. nmnd unseren Studente n, ihre Stu» dien im Ausland zu obliegen; nur kann den selben das Geld in ireniden Devisen nlcht mehr angewiesen werden. In der ^>'it der Krisemlot imih der Staat bestrebt ?r':n, den Devisenvorrat so n,enig als möglich :n Anspruch zu nehlnen. i^sterreichische Schillinge und griechische Bons 2 Promill; 2. bei EffektengesiMten: für ständig verzinsbare Effekten von jeder Par-toi 1 Promill, für Dollarpapiere von jeder Partei l.5 Promill und für Aktien l Pro-miN. Die Mindestgebühr beträgt 10 Dinar. X Reubelebung in der bosnische« Holz» induftrie. In der letzten Zeit nmcht stch auf dem Holzmarkt - eine lebhaftere Nachfrage geltend. Die Borräte sind größtenteils bereits vollkommen gelichtet, sodaß der Betrieb teilweise wieder aufgenommen wird. Die große llnternehnwng Jugoflovensko d. d. in Bofanska K^npa wird d^ Betrieb im vol» len Ilmfange wieder aufnehmen. Damit iver« den wieder mehr als tausend Arbeiter beschäftigt. X TarissUAgleschung der jugoslawischen Versicherungsunternehmunsen. Die Bertrc« ter der kon.zessioniert?n Bersicheruugsgesell-schasten hielten in Beograd eine Sitzung ab. IN welcher nach längerer, Debatte der Beschluß gefaßt wurde, sich bewl Abschluß von Bersichsrungsgeschliften eines einheitlichen Tarifs zn bedienen. Dan,it werden bei allen jugoslawischen Bersickierungsuniernehmun-gen die gleichen Sätze eingeführt, wie dies auch iu? Auslaud größtenteils der Fall ist. X Courtage an der Vitrse in Ljubljana. Die Leitung der^Börse iir Ljubljaua hat mit (^)iltigleit iwtti 15. d. lmchsteheiide Courtage für di.^ an der Börse getätigten Geschäfte festgesetzt: l. bei DevisengesckMten: für Ä:-vifeu und Valuten l Promill von beiden Parteien, für österreichische Schillinge i!N Privatclearing und für griechische Bons von in dieseni Fall ihre Pension nur der Bev^ill-! seder Partei l.ü Promill, bei Kon,pesatione^ mächtigte an der zuständigen Äasse »n Emp-ifür Devisen l P Promill, für Valuten, d. h. Radio Mittwach, hon l4. Dezember. Ljndlja n a Uhr: Kinderecke. — l8: Calonquintett. — 19.3ll: Literarische Stunde. — 3t): Foerster-Abend. — Beograd 2015: Konzert des Oberkantors Man del. ^ So.55: Leichte Musik. — 2l.30: Japan-Stimmungen. — Wien 20.35: Lrche-sterkonzert. — 21.50: Abendkonzert. — Heilsberg 10 30: Nachmittagskonzert. — Brü N N Ä.25: Proben guten Ehorge-sangeS. — Mühlacker 20: Solistenkon» zert. — B u k a r e st 20: Flötensolo. — 20.45: La vita breve, Opernaufführung. — Langender g 20.35: Leichte russische Musik. — 21.20: Stimphonisches Kouzert. — Prag 19.20: Bunter Abend. _ 20.l>5: Uebertragung aus dem Smetana-Saal. — Oberitalien 20.30: Konwdie in drei Akten. — B u da pe st 17.20: Ungarische Soldatenlieder. — 20: Teile ans Tonfilnien. — Warsch a u 20: Chorkonzert. 21.Y5: Klaviermusik. — 22.05: Äesangskonzert. — K' ö n i g s n st erhaus e n 20: Unterhaltungsmusik. — 20.30: Dichlev'-' 1'^ der Fichte-Gesellschaft. b. Rhades Handelskorrespaudenz l. Deutsch-Englisch. l5. Auflage, neu lzavbei-tet von Birck uu Bau D'Äden. L!eferuno 2 fca. 10 halbmonatliche Lieferungen zu M 1___Verlag Sauerländer, Frankfurt. Die 2. Lieferung umfaßt die Stichworte „Anzeigepflicht bis befreunden". Besond^'- be- achtenswert ist auch hierbei die B elseitig-keilt der Uedersetzung von Morien und Sätzen.in den vers«!^edensten Bcdgor Heinrich, Peter Dörfler. Iahresbezug Ift. Verlag Berlin, SWM. b. Le Trabueteur, französisch deutsches Sprachlehre und Unterhaltungsblatt. Verlag in La Chaux-de«Fonds. Schiveiz. b. Rosen, Züchtung, Anpflanzung und Pflege von Wilhelm .osf« mann. Neue Elternbücheiiei .Heft 0 jj^art. 1.?0. Verlag von B. G. Teuun'r in Leipzig. Ein Buch, das Lehrern und Eltern helfen soll der Jugend den Weg ins Leben zu erleichtern. b. «asmos. Heft 12, Jahrgang 1032. Ein Handilveiser 'ür Naturfreunde. Franckh'sc1>e Verlag'?buchl)andlung, Stuttgart. Einzell^eft _.50. b. A«^a-Revija. Dezember 1W2. Monat schrift für Fotoamateure. Jahrezbe.^ng Din. 00. Verlag: Zagreb, Dalumtinska tt. i29. Fortsetzung.) Nomon von Ger! Rotberg Lopvrlütlt bv k^. k^eucl^tvsnLLr. sl^le (Lssle) Da.^ Gespräcl) nxlndte sich dann ganz zuletzt Mister Z^ent zu, nild ^tanunerdiener und Koch Ovaren der Meinung, daß es «?bnorm sei, so die Frauen zn meiden wie Kent eS tat- „Dabei s^nd die Frauen rein toll nach ihin. Dinge kann ich erzlihlen, Dinge....! Na, ich erzähle sie lieber nicht." Und lvenn der .^ioch dann drängte^ angefeuert von Zolas Roman und dem guten Wein, dann zierte sich Tom noch ein bisz--chen. Aber dann erfuhr sein Freund doch einiges. Daß es nicht immer ganz 'o lautere Wahrheit war, brauchte der Franzose nicht zu wissen. Aber dessen Augen waren zuletzt wie au^> eine ^nopfgabel ^lespannt. A-U»e blieben dann stundenlang beieinander sitzen. Da^i sei festgestellt, daß beide für ihren Herrn dnrck>? ?^uer gegangen .l'ären. Er ^var eben nur in punkto Frauen für sie unbegreiflich denn sie hatten an ihren ^reien Tagen beide etwas fiir ihr Herz. Die übrige zahlreickie Dienerschaft aber lhätte es nicht ivagen sollen, auch nur ein Wort auszusprechen, das dahin zielte, das Tun und Lassen des Gebieters zu bekritteln. Wehe ihnen! gewußt, iver zn fliegen hatte, denn der König der Diener verließ sich in dieser Beziehung ganz auf die lviden. Ct)arles Kent aber faß in seinen Wagen gelehnt und fuhr durch die Strassen New-horks. Seine Lippen Ovaren 'est zusanrnienge-preßt. Er wußte, daß jetzt eine Aussprache erfolgen wlirde. Seine alte Freundin Miß Ioring hatte es ihm nahegelegt. Miß Shet-land endlich zu orientieren, u'ie er über eiire Elie dachte. Miß Ioring lvußte ja ganz genau, daß Elliuor sich falsche« .Hof'nungen hingab, und sie tat ihr doch leid, denn sie wußte wie sehr die schöne Frau dem sin-steren, stolzen Manne zugetan war. Ja, sie hatte ihn schon geliebt, als Bill, ihr Mann, noch lebte- Der gute Bill! Der >var leiblichen Genüssen sehr zugetan geivesen und war dabei täglich run!!^r und dicker geworden. Min Wunder, n^nn gegen ihn die )oi)e, gebietende, breitschultrige und doch schlaule Ge. stalt doppelt anziehend wirkte! jkent sah durch das Wagenfenster hinaus. kenverloreu sah Äeut aus die Blumen, die nelen ihm lagen. 'ZLeiße Chrysanthenl-en, wie er si,' allen Frauen schenkte, bei denen er zu eincul Fest erschien. Wi1rt>e Ellinor Shetland nicht jetzt andere Blumen erwarten? Die Mundwinkel des EisenbahnkönlgS senkten sich. Es nxrr viel-leicht wie ein kleines unmerklich spi!>l!ische>^ Lächeln, dann ivareii die Lippen wieder gerade und schmal. Wie käme er dazu, Ellinor Slietland rote Ro'en zu schenken? Ern>artete sie das? Sicher! Denn Miß Ioring war ja auch ihre mütterliche Freundin und würde vielleicht gar mit der schönen Frau im Komplott i^egen ihn sein. Diese Aussprache wurde 5.:''tinlnU „Miß Slietlantd erawrtct Mister L?ent im dlauen Salon", ineldete der Butler. ttaunl lnerkl'ck) nickte tkent. Er lies', sich selne Sachen abnehmen suhr leicht uter das dunkle Haar, reckte sich straffer auf und betrat den blaue« Salon. Ein entzückendes Bild! . Rosenholz mit blauer Seide bespannt, in Basen und Schalen »veiße Nosen. Und zwischen all den Blumen Miß Elli^w!, selbst wie eine lck^öne seltene Bluni? in ihrem duft zarten, hellblauen Seidenkleid, nnt deni rot-goldenen Haar lind den braunen, sehnsüchtige» Augen, dem halb geöffneten, rosigen Munde und den« müden, glücklichen Lächeln. t^llinors Blick glitt ab von dem harten Männergesicht, fiel au^ die 'veißen Cs)ryic-n- jetzt auf Ellilwr.^ Wunsch niit ^ themen und das glücklickie Lächeln um d'. n f^aininerdie,ier wie auch ff^ich l)ätten knr.zen Ein seiner Sprühregen hatte eiilges?t'.t. Er Prozeß gemacht. Da hätte der Butler b^d l rieselte an den Scheiben herunter. lÄedan- /vringci s>erbelgesnhrt (^t so! Auch Ellinor Shetland sollte endlich wis-'en. nwran sie war- Eine Klarstellung lvar die Angel^'genheit sicher loert, wenn seine Entscheidung auch Enttäuschung und — ja, vielleicht auch echten Schmerz liervorruieu würde. EllilwrS Liebe nwchte echt sein; er wollte gar nicht daran zweifeln. Doch aus seinem Leben waren die Frauen gesirickieu. alle auch wenn sie noch so schön und verfiihre risch ivaren. Der WaM hielt. Ehe der Chauffeur ihm noch behilflich sein konnte, war Kent bereits berausg^kprnu gen. Nachläsiig griff er nach den Blnnu'n Nlid dann gin.i er ino 5''an.> hinein an den 'sich tief verneigenden Dienern vorüber. roten Mund wich einem bitteren, enttäuschten. Ellinor Slietland wüßt« sckion in diesem Augenblick, daß dieser stol.p Mund kie nie küssen würiV, nnd eine unsagbare Traurig-seit bef'el sic. Dennoch ging sie dem Gast entgegen, und 'vrach mit läck^lndem Munde: ..Herzlich willkommen. Miiter Kent! Sie wissen, daß es nickit anders sein kanr, als das^ Sie unr mein liebster Gast sind anßer 'neiner alten Frenndin " Er drückte ihr die Hand lierzlich. zn ei» nem .Handknf; ließ der Eiscnbahnkönia sich grundsätzlich nie herab. s>ei keiner Frau? dann sagte er: „Ich lai'' ".'rn ^anke Ihnen 'ür den freundlichen Willtomnl.^' Mittwoch, 198?. .Ma?iöo?er ??eiinng^' Nummer IWIM^ Aulomatlfche Welt-Telkpdonzentrale Trlepwnvttbindung Maribor-Japan — Selbstanschluß mit der «anzen Welt — Ein neues Kabel zwischen Europa und Amerika In der Königin-Victoriastraße in London geht ein Riesenbau seiner Bollendung entgegen, das F a r a d a y-P a l a i S, daS nach dem großen englischen Physiker be^ nannte transkontinentale Fernsprechamt.' Kelbstoeritän>^lich stellt diese zentrale Ver« mitllunqs^lelle für den überseeischen Tele-phs'llverkefir tm Zeichen der modernen Selbltanl ^^'i'kitechnik. deren grosze Fortschrit to es "nt sich gübracht k'atten, daß etwa drei, j^ig Missionen »^ernsnrechleilnehmer in den verss^^''.'d?n-n Z'eilen des britischen Weltreiches s'^ntc nssi im Beii<,e von Selbstanschluß-avr'ara'on Neiin^ic? Prozent aller )'<'lcvf»c'nabonnenten werden am ?nf>?trie^n«?bme deS Uebersee-^im ?^arnas<'n. ant matisch betriebenem Welttele-pbl'rsnstem. daS sich ülier die ganze Welt erl^reck^n soll ist zwsifeNoS eine Frage dsr allernächlfen Zukunkt. Auf diesem Wege be-deutet die e'rricktung und 5)lnbetrieksehung des Farada»,-PalaiS in London einen wich-tij^en schritt. Es ist sogar für jeden Laien klar, daß mit der Herstellur z einer Eelöstanschlußverbin-dung zwischen den zentralen Fernsprechämtern der verschiedenen Länder u. der neuen Uebersee-Telephonzentrale in London der automatische Fernsprechverkehr durch die ganze Welt glatt vonstatten gehen wird. Jeder Teilnehmer am Fernsprechnetz in Maribor z. B. wird ohne weiteres in der Lage sein, auf ähnliche Weise, wie er sich heute vermittels der Drehscheibe seines Apparates mit seinem Fernsprechamt verbindet, den Selbstanschluß an daS Faraday-PalaiS in London herstellen zu können. Im Besitze der entsprechenden Anschlußverzeichnisse wird dann der betreffende Teilnehmer an seiner Selbstanschlußscheibe munter weiterdrehen, bis das ersehnte ^.Hallo!", sei eS auS Tokio, Newt,ork oder gar aus Hollywood, im Hi>rer ertönt. Allerdings scheint auch der Hör?? zusammen mit den uns seit Iahren vertrauten ^9iq verlorene Schily, alle sonstiazn rom Nebel verursachten Unfälle sowie Schäden d,»rch Bers^tunaen usw. werden von der Statist k n?chf erfaßt. Da anch das Flugzeug te'onderS bei der Landuna durch Nebel gefährdet ist. wäre es r>on ar^i^em Wert eine meteorologische Nebel vorhersage und anderseits em physikalisches Verfahren zu b?k;tz'n. das es gestattet, den Nebel, wenn auch zunächst auf kleinem Nau me beseiti^n. M » der Lö^nna dieses Problems teschaf-tilit sich Prof. A. W i g a n d am Meteoro-logi^ckien Institut der Uni-versität Hamburg und der damit verblindemn Meteorologischen Bers,ohnheit gcnwr-denen Wirlschten, vor Unberufenen und Unberechtigten ctwas unter Bersl!^uß kringln zu müssen. Dies gill in evster Linie vom U.m-gvng des Menschen mit Büchern. Der AuS-le^he-Beriehr öffentlicher und privater Nü-chersammlungen weiß darüber eine beredte Sprache zu führen: Wie sft ^'ngen unoer« fchloss^ne. richt^ sesagt: unversiegelte Bischer (z. B. ewtischen oder ähnlich. Inhalts) die unmündige Jugend in bohe sittliche Gefahr! Aevßech peinlich wird dann immer der gänzliche Mangel an einer wirklich prcck iischen, aber einfachen Verschlußmöglichkeit empf'lnden. Die^lb.: Wahrnehmun N i g g l, Manch-nl. Bon jedermann und an jedem Buch leicht anzubringen, wirkt es in der An-vendung als gefälliger Buchverschluß. Es ist aus dauerhaftem jdalbspevgament hergestellt und zu sofortigem Gebrauche vorbereitet. ?luch ein-zÄne TeilsMcke eines Buches können durch eine sinnreiche Besond»!rhctt der Ersindung bequem und sichlNt verschlossen ^vcrdsn. Der Spikgelpanzer. Der Madrider „Heraido" berichtet über die Erfindung des ftvnisches JngemeurS O m e d e s, durch die die Unsichtbarlna-chung „von Truppen und Geschützen" er-mc.glicht weiden soll. Es handelt sich um eine Art Spirgelpanzer, der in einem be-strnrmten Winkel zilm Erdboden derart ein-gest.'i^t werden kaim, daß die vor ihm liegende Flaäie widerg^piegelt wird, während alles, lr»as sich hinter ihm befindet, infolge der Undurchsichtig^keit dieses Spiegel-„Pan» zers" tierdeckt wii^- Die ^findung kann je-bent einzelnen Soldaten zugute kommen, und ein hinter dem Spiegelpanzei.- verborgnes Geschütz keisvielAlixiise ist au? '.venig-ftens AV Meter umicl>tbar. „.s^eravo" kündigt au, das', die»^ Ze» wechen MLdc, Mittwoch, den 14. Dezember 1932. v«i rkeumsttsctien ZÄmenen krksttutttlen. fUr ^ssssxon, bei Olieijer^ reiken. Xreuiisckmerzen. 5ovie Sekmor- xen im tZesickto unÄ im sisn??ei' Körper ^lült nl^l^ verteil t'eüers »Li5.ifluici«« irerno im tiause. — kvnütit ikn nun 5ek0» iiber 35 ^»dre /ur PNexe lie.'i Körpers unclinups«n unä L<.Iimcr:?en iieiLen. .,ii i^ierÄne leiäen un«^ selüeclit «ci^Isteii. — ^Issklui«! ertZjtIt ni»ii in Xputiieken uilU elnxciiliikiien (ZexcNitt-ten TU 6 vin.. 9 vin. unä 26 Vin. — per po!it xuminäest 1 Paket (9 I^rnke, Ooppel' cxior Z erolZe 8oerialkla5ct^en) tur 58 i^in. vier ^vlclic i^likete für I7A Dil,, sendet ^potkelcer t^uxen V. k'etter. ätudic.-» Donj». Llsaplutü l82 (Snvsks l^»N0vin-t). cZeiickinixt vc>m Alinislerium tür So^isl-Polilik ii, Volk»i»»unäk«it «ub So. ?>!?. so» vom ?4. NI. lVZZ. Kieiner /^i»eiger /^lisrsgen imU MnlWVssY Liriä S Ml>»r in öfie>- Micken dsi^ulsgen, (ja ansonsten cjie /^clministfstion niLi^l in ciss l.gcze ist, tjss Ls^ünsoiitv erlsciigsn. 5^«Z^»cAFe«?«»e» UVVVVVGGGsVVVVVGtzGv^ Fritchteichr«t, Spe^ial-ttornbrot» Wotitie«. Gugelhupf. KetS. Back» !^us Schmid, ^nröiö^oa nlita. _ i _ Dil» uapital iuml grosiereö, j^^ut^iedelilx's Uuk'r-nehmen iii Mciribor i^egcu Si-cherftelluni^ und moimtlicher Rcnle, oder auch als n«n. Ailtniq,.' »:rbe!ett iiiit.n' „ttapitdi" liii dii.' Periv^ «eine Weilinachten iiync ein BuclMich.'iddnch. (^iospost^i ttl. '.^8, ^iciii, !^)0tel „Zrc^'. l07'i0 Bon Herrschaften abgelegte Kleider, Schuhe, Gold- und Silberwaren. Möbel auch Bo-denkrani. kaust uoi) zah!r Höchst preise Altnxireiiliandlung En» mnh (neben Vlal^oviL). Mltn-sla ulica 1. 16^«^ l3chmucl. Gold« und Tilbersacheii. !»Ueidcr. Mi'bcln. Lustl.'r ekc. in der ..GrcijSla stites !>t lavier. ÄnträjZe nuter „Piano 11" an !?!<' Vcrw. 167.'i4 GGGGGDFGVWGVGGUGGVV LanffhanriA', weisse ÄnMa-KMninchensille al'^uqel^en. Adr. Perm. l»FSF«I» »GGVDffVGVVGGGGVG», G6>öne reine Vshiwnß. i»fort l»cziel)bar, in» ruhigen Hanie. — Werkftätt». Zentrum, be.^ietiliar, und große tt^. ,^änner >v> ver-geben. Adr. Aerw. 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Hl»rld«r. am IS. vee. 1SZZ l6728 In tieter Irsuer: .lariö. ttllllllllMtt'IIIttlltlllllltllMl'IlllllllllMllllllllllllllttlllMIIIIttlMttMINMIIIttffllllMslttM,, 5. vG». 1S32 Au5vsrllsuk »««m r«°I.«»kti«rt«8 t..s« m L.I.nt«n«.. Ku»-. un^ Lp.-l«'»«' Isssunx cles (^esekÄtes z:u staunenci kiüixvn preisen ausverleaukt. Sämtliekv V^srea mtt vrsiektüeken Vericaukspreisen ^erc^en tiek unter en Sie Mr V^eiknackten noek nie einseksuttl k>I»-msnc! versäume ciiese seltene l^su^^ele^en^eit» <^enn sie leommt niei^t ivietier! Mecierverlesuker Tünnen 2u Spottpreisen ikren kecisrk cteeleen! ssrsne Kormsnn, ^»rldor, Lowozk» Z v«t«WAsz»»tU^t llil« «t», »tl» »»II«?««« III — i?ii« «t«» u»a