WMMWViMß piMß» l'vo 74. tili «,a«n«i»u«vn »«etliMMl. SotWMl»!«»^ (I«l«>o« tMmed» »lir. SG?>0>. VmNmWmg u S««t»«tkUokOrol (7«l. inwnisd. hte. S024) Kil«»ldve. Uuseiö«« »l. 4 ßßuniikilpw «Wis« »öokt ->» bM»U»« Maridom Anwila I«e. ZS9 I'fVkWg. 6«»» 21. 0««md«r ISS» o. Ai«»ki«« I« u«. 4 (V«^»ttung> mon>«. 23 VW, »«!wil«n 24 vtn. 6vvk k'osi mon»«. 2» 0t^ Mss ^ tttlA» m»i»D. « 0t» Lin»>tnumm,' i S0 u. 2 l)in Die neue indische Verfassung Das englische UnterhlmK hat den «Dn eÄ der Mnt«rs«siion mit der Annahme zer indischen Berfassungsveform abgeslh^-cn. Man wird fich wohl noch ertn»ern, daß der wichtigste Punkt d« englischen Thron-cde, mlt der d'^ Mntersession evi^ffnet wurde, in der Ankündigung einer neuen ^.icrfassung Dr Indien bestand. Die berei^tS !>amals auSgafProchene Vermutung, daß mangels näherer Angaben in der Thron-icdc der Bericht deS gemischten AuSsl!^sseS beider Häuser des Parlaments als Grund-llige für den BerfasfungSentivurf dienm -verde, hat sich bestätigt. Nach dreitägiger ?5batte hat das Untevhaus den Bericht der irlamentSkommission gebilligt und damit ttl Vorschlag der Regierung gutgcheißen. Die neue Verfassung für Indien sieht in siron Grundzügen folgend^aßen auS: An telle der gegenwärtigen Zentralregierung der A l l i n d i f ch e B u n d treten, ler die Zusammenfassung der skh selbst re-qserenden Einheiten darstellt. Me Zahl der bisherigen neun P r o v i n z e n wird ikf elf vermehrt. ^ sollen durch e!n undeAsystem mit den indischen Staaten crcinigt werden, die durch einen freiwilli-Akt ihrer Reglerungshäupter in den k'und eintreten würden. Augenblicklich gibt ? deren SS, die unter der Herrschaft von wharadschas stehen. Ganz Indien wird zi^genwärtlg von 562 unabhängigen staa-cn gebildet. Weder in der Inneren Ber-Daltuirg der Ttaaten noch in den Beziehungen zwischen ihren Regierungshäuptern und er britischen Krone ist eine Aenderung be« bsichtigt, doch sollen d'.e Provinzen Hinsort ilu'c eigenen Geschäfte in verme'hrtereui lüifange als bisher venvalten. Zu !«n Zu-slmldisskeiten des Bundes sollen die Währung und die Handelstarife, die sich auf ?^lldicn '.m allgemeinen beziehen, gehören, dagegen bleibt die Landesverteidigung und die Regelung der auswärtigen Beziehungen der unmittelbaren Verantwortlichkeit des 'l.'neralgvuverneurs auch iveiterh'm über-assen. In jeder einzeliren Provinz soll es eine lieschgebcnde Bersantmlung geben, deren '.'uttjUeder durch ilmnittelbare Abstiminung ^cwählt werden. Der allindische Bund ver-llgt il^ber zivei Kam^mern, deren eine aus ^eil von den Staaten ernannten Vertretern lind deren airdere aus Mgoordneten be-tcht, die nlittelbar von den Provinzen ge-öhlt werden. Die Rechte der verschiedenen ilndocheiten sollen in allen Kmnniern gewährleistet sein. Der Bericht empfiehlt wei-lcr, daß der (^nernlgouvernenr und die ouvernonre der Provinzen an der Spltze di'r Vnndesregicrunq und der Provinzrecsic-iinqen stehen sollen. Die in diesem Bericht enthaltene Ver-assuligsrl'forin ist nun mit 4W Stiininen ''cl^en 127 angenoinmen worden. Rein äußer >ch lielituft sich demnach die Regierungs-iichrlieit auf W3 Stimmen, aber dennoch ist vieser sä^eiichar grosse Erfolg Macdolkald^' »icht ganz bodenkensrci. G^vih ist die Rc-sierttng?ittehrheit so stark, das^ d'.<' Ansnr-deilllug des Versassnngskiesetzes selln't unner-!üglich in Angrifs genommen werden kann, 'iilch inl Oberhaus wird die Indien-Bill Die ReglmingSkrlft F»rtsetzmg der Berhaadlmgen dmch Jevtiö Deograd, 20. Dez. S« d«fignwte MoWtrprapdmt Bogoyvb Sevtiä setzte he«te vor-millags sewe Verhandlunge« mit den für die Aegienmgsbildung in Frage lwmmeich« Persönlichkeil«« fort. Die Neulckdmig des Koliinelts diirste aber im besten Falle erst in den Wendstunden Wirklichkeit werden. SlgiiMche Nottenmanvver Japans fvr 1935 Unter Einsatz von 192 Einheiten und 200 Flugzeugen wM tte >vn?urSverhängung vermeiden, ilm nicht aw0 Menschen, die in dieser Autvmo-bikjiäbrtk beschäftig find, in Unficherheit zu briiigvA. T ok i o, so. Degemiber. Mit Stückficht auf die Lage im Stillen OMn wird den ja^nischen Flottenmanövern im Jahre IVLb erhöhte Bedeutung beigemessen. Sie sollen von Juli bis einschließlich Monat Ottoder dauern, und unter eitlem Einsatz von 192 Schiffseinheiten aller Kategorie nebst 200 Flugzeugen stattfinden. Zweck der Manöver wird die Wwehr feindlicher Angriffe auf die Kurilen, Sachalin und die nördlichste der Inseln des japanischen Kaiserreiches sein. Das ManÄierfeld wird sich bis zu den Aleuten ausdehnen. Die Gesamttosten werden fich auf 6 Mllionen Aen stellen. Die jcipanis6)e Presse bezeichnet diese Manöver als Gegenzug gegen die amerikanischen Flottenmanöver im nördlichen Pazifik, die bekanntlich voin Jailuar bis März abgehalten werden sollen. Weiter schreibt die Presse, diese beidenManöver berührten wichtige fern östliche Fragen. Gleichzeitig wird initgeteilt, daß die tzoe-resmanöver des Jahres 1935 in Nordjapan stattfindeit werden. Die Leitung der Flotten Manöver beider Länder liegt in den Händen der neuen Flottenchefs Tatahasch und Lee-veS. Vartt «der Sevttt Bettauuna docherfteut P a r i s, 20. Dezember. Die Betreuung des bisherigen Außenministers I e v t i ü mit der Neubildung des jugosl«»t.schen Kabinetts hat einen vollständigen Umschwung in der Beurteilung der. jugoslawis^ Jnnenlage hervorgerufen. Im allgemeinen begrüßt man den Regent-schaftSrat Mr Wahl des Außenministers Jev tiü, die durch die Freundschaft des Mandatars mit dem vevstorbenen König nnd die unbestreitbaren Verdienste des designierten Ministevpräfidenten vollkommen gerechtfertigt erscheint. Sollte es Herrn Ievtis wirklich gelingen, ein Kabinett der nationalen Versöhnung zu bilden, dann würde dies nach Ansicht der hiesigen politischen Kreise schr viel zur inneren ^stigung und Konsolidierung Jugo«slawiens beitragen. SMche EmanzipoNon Die britische GtaatSangehSrigkeit besteht bei Jrlöndern nicht mehr. D u b l i n, 20. Dezember. Das irische Parlament hat mit 51 gegen 30 Stimulen ein Gesetz angenommett, welches die britische Staatsangehörigkeit für Jr-länider abschafft. In Hinkunft gibt es für Jrländer nur eine «zinzige Staatsangehörigkeit: die zum Jrish Free State. Stn Reger gelyncht Der Rassenhaß in UEU. P a r i S, 20. Dezember. In Selly Bill im Staate Tennessse in USA hatte «in Neger sich wegen Vergewaltigung eines weißett Mädchens zu verantworten Bor dem Corichtsgebäude kam es zu einer großen Menschenansammlung, die schärfstens gegen den Neger demonstrierte. Die Äute drangen in den Gerichtssaal ein ltnd lynchten den Neger. Es kam zn einer flirchtbaren Schlägerei, in deren Verlaufe drei Personen getötet und tnehrere andere schwer verletzt wtrrden. „ENroen" in Konkurs geraten P a r i S, 20. Dezember. Wie das „Petit Journal" berichtet, hat die Leitung der Citroen-Werke beim Handelsgericht die Bi'lcher zwecks Bilanzerfassung hinterlegt. Das Gericht wird ^etzt darüber entscheiden, ob ein gerichtlicher Ausgleich angestrengt oder das KonkurSverfah« rett verhängt iverden wird. Die Regierung i« Oesterreich? Wien, S0. Dezember. Die Hoffnungen vieler Mütter, Frauen und Kinder, daß ihnen ihre Ernährer anläßlich des Friedensfestes wi«'dergegeben würden, schewt sich nicht erfüllen zu wollen, im Gegenteil, die immer starker unter römischen Einfluß kommende öster?eichische Regung hat durch neue Gewaltmastnah-men die Lage verschärft. Nachdem sich nun die Opposition in Oesterreich durch Neonate völlig ruhig verhalten und kaum eine« Anlaß zu Verhaftungen und Verfolgungen gegeben hat, sollen nunmehr nicht nur bestimmte .Handlungen, sondern sogar schotl die Zugehörigkeit zu einer unerlaubten Formation als Hochverrat gelten und denient. sprechend bestraft werden, ja selbst PcrsiZnen, die in Kenntnis von der Zugehörigkeit einer Person zu solchen Formationen sind uitd dies nicht der Behörde denunzieren, machen sich nach österreichisch-christlicher Auffassung nunmehr ebenfalls des Hochverrates schuldig. Das Fra«en»ahlrecht in der Tiirlei. A n k a r a, 20. Dezember. Na6) ihrem Sieg im Kanips um das Wahl recht veranstalten die türkischen Frauen im ganzen Land Freudeitfeiern. Die R?dn.rinnen in den Versammlungen erklären mit Pathos, daß sie eittschlosse>t seien, die Konkurrenz mit den Männern auf allen l-^^ebie« ten aufzunehmen. Einige besonders bcc;ei-sterte Verfechter der Parität I?ehaupten sogar, daß jetzt die Zeit gekommen sei, cin Amazonenregiment in der Armee zu bilden. Mit größter Spannung evwarteit die türki--schen Frauen die Eröffnung der Wc:HIsck)N« len, wo sie gelehrt werden sollen, wie sie die Wahlzettel mit Klugheit zn behandeln haben. Z ü r i ch, 20. Dezember. Devisen: PniZ 20.37, Lonidon 15.245, Mwyork Mai land Prag 12.W. Wien o7.s>0, 'Äcr--lin 123.95. L j u b l j a n a, M Dezelnber. Devisen: Berlin bis 1.';77.10, Zürich bis 1111.35, London biH ?keiv York Scheck 3381.1? li'.s 3409..P?, Paris M.2« bis ?2tt.38. Prag 142.57 bis 14?^.4?, Triost 291.58 bis 293.58; Uerreich. Tchillinsi (Privatclearing) 8.10 l'iö k?.20. WeNervorausfage für Freitag Wien, 20. Dczeinber. Die Bundesanstalt für Meteorologie nnd Geodynamik tneldet für Freitag, den 21. d. folgendes Wetter: Ohne wesentliche Veränderung, Niederschläge teilweise zu erwartet«. glatt durchgehen. Dennoch ist die Opposition stärker, als man nicht nur initerhalb der Regierung, sondern vor allen« auch in den Kreisen der ToryS angenommen hatte. Ae-wiß hatten die Gegner der indischen Ver-fassungsreforln auf dem in der vorigen Woche abgehaltenen konservativen Parteitag stärkste Opposition gemacht. Ihr Wi^rtführer ist Churchill, der übrigens auch im Unterhaus sich durch besondere Maßlosigkeit und Heftigkeit auszeichnete, dq?ch rechitets man allgemein mit höchstens sün-fzig Mitgliedern der kottseroativen Partei, die gegen die Vorliege stiminen würden. Nun hat es sich b^i der Abstimmung gezeigt, daß 75 K^'ni.'r» vative zu den ö^egneni gehleren, In Wirklichkeit ist ihre Zahl sogar noch größer, da mehrere Mitglieder der äußersten ^)>'echten, der sogenannten Dichard-Muppe, infolg^^ altdevlveitiger Verhinderutig an der Ab-stinnnutrg nicht teil,tal)tnen. Wenil nlan bedenkt, daß bei den 'itglischen Parteien die Disziplin viel ausgeprägter ist als in anderen Parlamenten Europas, kommt dieser Nichtbefolgung der offiziellen Partetparole durch mehr als drei Viertel-Hundert Abgeordnete sc!^n dem Charakter einer offenen Rebellioi« gleich. Da die Gefahr besteht, daß der Riß intterhall» der Parteien noch größer werden wird, kann datnit gerechnet «Verden, daß die Regiernttg in der Frage der indischen Reform der Oppositiott der äns^rsten Rechten noch dieses oder jenes ZngestiättdniS einräumen ivivd. Der Vorntnrsch der Reform an sich wird .dadurch allerdings nicht atisgehalten, nachdem durch Ablehnung des Antrag? der Arbiter-Partei, Jirdien die Rechte eiiteS Dominiums zuzuerkennen, wofür gerade ein Zehntel der Unterhaus-Aligeordncteit stimmte, grundsätzliche Einigling über den Umfang der Refovin herbeigeführt worden ift. Atlf der anderen Seite bleibt allerdittgs noch die Frage offett, wie sich die indischen Parteien mit der Neuregelung, die eine Miischung von zentraler Regiernttg tnit Parlainentarischem Systein in den Uutcr' gliederuttgen darstellt, abfinden. Die indische Kongreß-Partei hat bereits einstinmiig eine Reform auf der Grundlage Parlamentsberichtes abgelehnt. Schließen sick auch die übrigen indisl^n Parteien diesem schritt an, bleibt der englischen Regierung nichts n>eiter iibrig, als critch diese '^erfas-mitg gleich der Macdonaldsche«! >vnl Jahre 1932 zu oktroyieren. „Fariborer Zeitung" Nummer Z89. AieUag» dm S1. DezemSex LW4. Jevttä mit der Kabinettsbildung betraut Die Derdandlungen nildmi fich wrem Snde / Div deyoyiyt» SMvtHerprafldeitt zuverfichNtch gefiimmt / Do< Ausland über die Moflawliche «eglemngskrift B c o g rad, IS. Dezember. Außenminister Ievti 6 ist heute bereits »um zweiten Male von S. kSnigl. Hoheit l»em Prinzregenten Paul in Audienz em^angen worden. In der ersten Audienz erhielt er dos Mandat zur Neubildung des Kabinetts. Der designierte Ministerpräsident begann schon in den ersten Bormittagsstunden die Besprechungen mit den in Frage kommenden ^r-sönlichkeiten. Um 2 llhr nachmittags verließ Herr Jevtiö in Begleitung des frühere« Sk-tcrbauministers Dr. §kojie das Außenminist«-rium und begab sich in seine Wohnung, ^r Au^nnlinister und Mandatar war sichtlich optimistisch gestimmt und erklärte den chn be-stiirmenden Journalisten, das Mandat erhalten und die Verhandlungen zur Reubildung des Kabinetts in Angrifs genommen zu haben. .. krise in Jugoslawien nicht erstaunt, weil man sie als natürliche Folge der letzten Ereignisse betrachtet. Die Mehrzahl der Blätier erachtet die Regierungsbildung durch Jevtiü für vollkommen richtig, da jede andere Lösung — und ivenn sie auch nur provisorischen Charakter trage — ungünstigen Einfluß nehmen würde auf die Regelung der Donauraum-Fragen ut^ auf die von England gewünschte französisch-italienische Annäherung. Die englische Presse glaubt an die staatsmännischen FühiMiten Sr. kgl. Hoheit des Prinzregenten Paul, von dem es heißt, daß er vom ersten Augenblick an den ^chtigen Weg beschrit tcn hätte. P a r i s, 19. Dezember. ^vala.) Die .Erise der jugo^a-vischen Regierung hat in Pariser politischen weisen so wie in der französischen Presse die lebhaftesten Kommentare ausgel^t. Die heutigen Morgenblätter veröffentliiZ^n eiirgehende Berichte ihrer Beograder Korrespondenten und auch Äozninentare in ganzer Artlkell^n-ge. Der „Petit Parisien" bringt einen Bericht seines Beograder Korrespondenten, der u. a. schreibt, die Krise hätte in Beograder Politischen Kreisen eine beträchtliche Nervo- sität hertwrgerufen. GS heißt im Bericht daml weiter: Dtm Abgang JevtiS* betrachtet man mit gemischten Gefühlen, weil er vom Ausland als Z^lge der Rolle angesehen werden bSnnte, die Jevtiü in Genf gespielt hat. In MrVichkeit aber ist der vom Genfer Rat in der Angelegenheit deS jugosla-wisl^ungarischen Kvnflittes angenommene Beschluß lediglich der KaltÄütigkit, Selbstüberwindung und Mastjszität des ingoslawischen Auhenministevs zuzuschreiben. Äe-ser Koufltkt hätte mit anderen Leuten und unter anderen Umständen für Europa sehr ernste Folgen heraufbeschwören lSnnen. Blatt veröffentlicht außerdem eine» Artikel aus der Feder deS Publizisten Nur g e s, welcher u. a. schreibt: In Beograd ist eine Minzisterkrise einige Tage nach Beend;« gung der großen internationalen Verhandlung ausgebrochen, in der Jugoslawien im Hinblick auf die Autorität, Energie und stille Beharrlichkeit sewes Außenmimsters einen unibestreitbaren Erfolg und die Genng-tuung erzielte. Burges schreibt mn die Krisis in ihrer Entstehung. Diese Krise sei eine Ueberrafchung. Während BeneS und Tituleseu bei ihrer Rückkehr in die Heimat mit Blumen beworfen wurden, stieß ihr iu-goflawischer Kollege im Kabinett auf eine Pari s, 19. Dezember. (Avala). Die heutigen Pariser Morgen« blü.ttcr veröffentlichten die nachstehende Nach richl aus London: In Londoner diplomatischen Zidreisen ist man der Ansicht, daß die Rekonstruktion der jugo^slawischen Regierung auf einer nationalen und liberalen Basis nicht nur die Innenlage verbessern, sondern der unter der Führung des Ministerprä>si-denten Ievliö stehcndcn Regierung anch er-inöglichen wird, auf internationalem Gebicie eine bedeutsame Rolle zu spielen. Die wahr-scheinli6ic Machtübernahme durch Jevtiö v.nrd in London als Garantie für eine Ver-bcsserung der internationalen Lage sowie für ?inc srcundschaftli6)e Regelung der jugosla-Wisch-bulgarischen Beziehungen ausgelegt. London, 19. Dezember. Die hiesige Presse ist über die Demission des jugoslawischen Außenministers Jevtiä und die dadurch hervorgerufene RegierungS« Äwei MiMonen Neservtften wmdm vereidigt Die einzige HangebrüSe am Balkan In Jugoslawien wurden am Sonntag zwei Millionen Mitglieder des ReservekorpS auf S. Vt. König Peter den Zn>citen vereidigt. Unser Bild zeigt die Vereidigung von SV.lXX» Reservisten auf der „Danjiea" Paradefeld) bei Beograd. Opposition, die bei ei,ier anderen Gelegen Nach fünfjähriger Bauarbeit wurde jetzt i ist. Die neue Brücke, die die Residenz mit in B e o q r a d über die Save eine Hän->der Stadt Zemun verbindet, ist ein Wunderwerk der Technik. Als Probebelastung dienten außer einer Anzahl schwerer Straßen gebrücle fertiggestellt n. vergangenen Sonntag vonl Prinzregenten Paul feierlich er-l^»sfnct, die nicht nur die einzige Brücke dieser Art auf der Balkänhalbinsel, sondern vorläufig die größ^te Brücke JugoslawimS walzen auch 800 Reiter, die die Brücke passierten, um deren Tragfähigkeit zu erpro-hM, Die BKrWe sind glänzend^ verlaufen. heit verständlich wäre, die man aber nach dem vollständigen moralischen und oipwma-tischen Sieg in Genf zugunsten Jugoslawiens nicht verstehen kann. Burges beschreibt dann die innerpolitischen Ursachen der Krise und verweist auf den sonderbaren Empfang, der dem Außenminister Jevti^ von einigen seiner Kollegen bereitet wurde. Hierher gehört auch das sonderbare Äom-muniquee. Beides war für die Welt eine Ueberrafchung. Das Ausland hatte in Wirk lichkeit einen anderen Empfang evvartet. Burges verweist auf die M^lichkeiten, die diese Krise ttetet, und schreibt »^ter: Jugoslawien hat in der Vergangenheit an einigen Jnnenjstreitigkeiten schr stark gelitten. König Alexander, dem legendären Belkshelden, ge!lang es, diese KvnfUkte zu meistern. In den letzten Jahren seiner Herr schaft war Jugoslawien st^k und relativ fortgeschritten. Me Jugoslaiwen, vor allem die Führer, welcher Partei sie auch immer angehören mögen, müßten sich angelegen sein lassen, das grandiose Werk König Alexanders zu erhalten und fortzusetzen. Trotz der in Genf erzielten Befriedung befindet sich «Europa heute in einem derart ni^sta-btlen Zustand, daß der innere AntagcniS-mus in einem Staate wie JugyslaiVien oder in irgendeinem anderen Staate nicht gefahr los über den gegenwärtigen Siorgen zu do- Die im Artikel des Publizisten Burges zum Ausdruck gekommene Unruhe kommt auch in einigen anderen Pariser Blättern MM Ausdruck. So schreibt das .Petit Journal": Die Ldvesenheit des Herr» gestio in einer kldiftigen Aombinati« und ailf einem Po^, auf dem er w kritischesten Augenblicken Ruhe, Saltblütigkeit und Energie be-wies und dowit die Nelt in Erstaunen verfetzte, könnte nolens dolens den Anla^ zu einer ernstlichen französischen und europäischen Besorgi^s geben. Angeblich g^ «s nur um die Innenpolitik und um die Lat. fache, daß Herr JevtiS mit Herrn Uzuno-viL i^r die Zusammensetzung der Negierung nicht einig sei. Wer in diesem Augen, blick könnte ein innerplckitifcher Zwlp in Jugoslawien die Bedeutung eines aubenpo-litisl^n Ereignisses abgeben. Im übrigen müsse Frankreich dem Vlatt zufolge auf Jugoslawien vertrauen, welches seine Jnnenkrise am besten zu regeln vis« sen werde. Saint Briee veröffentlicht im ,Lournal" einen Artitel, in dem er auf die Krsplitterung der jugoslawischen politisihp, Kreise hinweist und M die Frage vorlegt, wie diese Zkise beigel^ würde. Saint Vri^ ee Spricht den Wuvsch nach einer KoaAim-tion der Befriedung und Aussöhnung aus. Marvel Ray schreibt im „Exeelstoi:«' aus führlich über die jugoslawisl!^ Ztrise nnd spricht den Wvnfch nach ewer baltigen und zufri^enstellenden Beilegung auS. Der Mui tor des Aufsatzes ist fest überzeugt, daß det Tod des KlinigS Alexmider das ganze Ingo-slawische Volk zutiefst erschüttert hat, vorauf er fich die Frage vor^t: Ist unseri Furcht, daß einige Politische Cliquen diesen Schmerz auSnüj^ und einige Unstimmig-feiten oder perfinliche Differenzen ausbeuten könntm, nicht völlig unbegründet? Die Abendblätter widmen der jugoslawischen Krise sehr viel Ziaum. „Paris Soir" schreibt, Jevtiü habe ein uneingeschränkt^^ Mandat erhalten. Der politis«!^ Mrektor des Blattes, Gabriel P e r r e u x, meint, die Ursachen dieser Krise müßten in der Innenpolitik des Landes gesucht werde». Frankreich mi^e sich freuen darüber, Jovti^ zwecks Beilegung der Krise auserwählt wurde, da er auf dem Gebiete der internationalen Verständigung so viel guten Mllen an den Tag gelegt habe, Sieg Jevtlä' in Jugoslawien wird auch den Sieg der Genfer Beschlüsse gegen alle Versuche einiger juqoslawis«!^r ^itiker bedeuten, die mit der ^edenAaktion Völkerbundes unzufrieden sind. , M > Der Lebenslauf des defig-nietten Mtniiterprafidenttn Bogolsub IevtiL wurd^ ISSS in Kra-gujevae als ^hn einer alten serbischen Familie geboren. Die GhmnasiÄstudien absolvierte er in Beograd, die Rechtsftudien indessen in Paris, Zürich, Berlin und Mitn-chen. 1911 trat er in den Dienst deS Außen-Ministeriums ein, wo er sehr bald von Sw-fe zu Stufe stieg. Im au^rtigen Dienste wirkte er in Tirana, Rom, Paris, Brüssel und Madrid. Auf allen diesen Posten er,^g JevtiS sich die allgemein« Achwng u. Wertschätzung aller. Von 1927 bis 1927 war er Gesandter w Tirana und später Gesandter in Wien, und zwar bis zur Berufung des Kabinetts Peter 2ivkovi6 am 6. Jänner 1929. Nun wurde er zum Hofminift« S. M. weiland König Alexanders berufen, dessen treuester Mitarbeiter er war. Am 2. Juli 1W2 wurde er zum Außenminister ernannt. Diese Stellung behielt er ungeachtet aller Regierungskrisen seit dem 5. November 1932. In seine au^nministerielle Aera fallen die großen Ereignisse, wie die Schaffung des Organifationspaktes der Kleinen Enten» te, der Balkanbund, die jugoslawisch-bulga« rische Annäherung, bis schließlich durch den Marseiller Königsmord das weitere Konzept gestört wurde. Der Außenminister bewies in Genf, wo Jugoslawien seine Genugtuung erhielt, sein ganzes großes staatsmännisches Können. Der Außenminister ist mit Fkau Olga, einer Tochter des DivisionSgenerals Nikolajeviö vermählt, deren Schwester die Gattin des Armeegenerals Peter Avkoviö G oeu T'ezembex Nariborer ^^eitung" Nummer 2k'.^. Budapest über Schufchnlgg mttSuscht Die österreichisch-ungarischen HandelsverttaqSverhandlungen unterbrochm / Was GSmbös nicht gelang W le n, 19. Dezember. Die seit einigen Tagen ill Wien geführ-len Ssterreichisch-ungarischen Handelsbekpre. chungen haben heute Plb^ich eine Unterbrechung erlitten. Obwohl in der Ssterre:-chischen Ht>lz. und ungattschen Weinausfuhr eine gewisse Annäherung zil verzeichnen war konnten . andere Gegensätzlichkeiten . nicht überbrück, werden, so daß. sich die ungärisi!^ Delegation zur Berichterstattung nach Bu« dapest begeben hat, . . A!^r auch über dm leht^ Ttaatsbesuch iil Budapest, der nach außen hin als eine große Ä^anisestatilZn der politischen Verbundenheit Österreichs und Ungarns gekenn-zeil^et wurde, erfgihrt man 'n po^itl.schen Kreisen, daß auf Seiten Ungarns eine ge-loisse Enttäuschung vorherrsche, da Oefter-rekch die NevistmiSpoltti? Ungarns nicht mtt ^LmnzWch-mMche» MINiaradfvmmm «n straft? Eine L-nd«ner <^fation. — «ine Lchnfzeit iwn flinf Jchrtzn. Lond o u, lv. Dezember. Das Abendblatt „S t a r" erklärt, es Xlbe nach der jüngsten ^thiillung eines angeblichen frayzbsislj^owjetrussischen Mili-tärabkommens Nachfol^ij^ngen gepflogen, die das Blatt zUr Behauptung berechtigen, daß ein devarti^S AbkoMinen tatsächlich end gültig und formM am 22, N»vembcr von. ?aval und Litvinolh genehmigt worden sei. Das Blatt Mcht eingohende Angaben über den Jnhalf des . znmachen teaGßchtiße. Schuschnigg und Ber-ger-Waldenegg haben s^ in diesec Sache freie Hände vorbehalten. Dem ungarischen Ministerpräsidenten ist es nicht gÄungen, likt. Die Ant-ivort ist vollkommen negativ. Bolivien dage gen hctt den Schlußbericht schon vor meh,^-ren Wochen ^ingungÄos angenommen^ Die paraguayische Note begründet die ablehnende Haltung mit acht Punkten, von denen die wichtigsten sind: ^r Schilußber'cht umfasse keine Vorschläge für eine endgülti-sie Einstellung' der' Feindseligkeiten, falls dci Friedensverhandlungen scheitern sollten; die paraguayische Verfassung lasse es nicht zu, daß die Regierimg ohne Befragung des <^ongresseS so weitgehende' Entscheidungen treffe: sWeßlich weist die Anbtvort darauf hin, !^ß es nicht richtig ^sei, daß sowohl Paraguay als Bolivien sich einer B-rletninq der Völkerbundsatzunqen schuldig gemacht hätten. Die loahrhaft Schuldigen seien die Bolivianer. Die Regierung von Paraguay babe schon beiin ersten Angriff Boliviens im Äugust 193S den^ Völkerbundrat idiese ^litsnche nntgeteilt und darauf hingewiesen, dnfj der Angriff Boliviens eine Verletzung der Artikel und U der Vi^kerbundsaAm-si?n darstelle. Schllesilich fehle «n dem ?chlußbericht die Feststellung der schuldigen bW>. des Angreifers iin Vran-Eha^o-Konflikt. Nekmtenvereiviouno in Oefterelch i«t aietit i»«kr «or kör liie Kviclivv er» rsiettliMk, »ov«^«n» Ir»»a siel» jeie Pv-li^i ein wahres Museum von unzüchtigen Bildern, die wie einige Blätter schreiben, auch die ATteute der nächtlichen Orgien im Atelier Bevc erkenen ließen. Dieser Skandal tvird für eine Reihe von Personen der Liub-ljanaer ^sellschaft üble Nachwirkungen haben. J'Ni Atelier fand man eine Photo-Apparatur, die es ermi^glichte, die im Räume befindlichen Personen zu photographieren, ohne daß diese eS gewahr wurden. Bevc ging so weit, daß er die durch Rauschgift betäubten Mädchen und Frauen halbnackt photogra-Phierte, unl dann Geld zu erpresftn. Ein i>aß seine Sekretärin ihn bestahl, wobei er feststellte, daß 40.000 Dinar fehlten, Unter Tränen gestand das Mädchen, das Geld nicht für sich, sondern für den Erpresser genommen zu haben, der sie in unmoralischen Posen photographiert hatte. Bevc exploitierte seine Opfer moralisch, Phtisisch und finanziell. Einer Bartänzerin knöpfe.»er auf seine Art und Weise ihren ganzen Verdienst ab. In einigen Z^reisen l^r Ljublsanaer Gesellschaft ist eine wahre jkonsternierung ausgebrochen. Es sind bereits Mächte ain Werk, die die Affäre vertuschen mieten. Bis jetzt wurden außer Bevc drei Danien verhaftet, die an den Orgien teilnahinen, ferner eine Person, die Zuhälterdienste verrichtete. RettnngSmaßNahmen, die den Tod brachten. Einen besonders tragischen Verlauf nah-inen die Rettungsversuche, die bei denl Schiffbruch des unlängst untergegangenen Frachtdampfers „Usworch" von einem englischen Passagierdampfer nnternommen wurden. Wie nachträglich festgestellt wurde, ist die Mehrzahl der 17 Seeleute, die bei der! Sin Pranger für Trnnk^nbokde. Im Staate Kentucky wurden in einer kleinen E.v388ei'.'> mors^ens e!n (Zlas voll genommen ^ vollkommene I?emi?uiix^ cle8 ^enögrmlcsnllls unci clui'cIiÄU8 xeorcl, ncte Veräklunnirsvei-Kältnizse. iir^te von lioliem I^us lieselieini^en, c!ak 8ie mit cler >Viflen Trauakt vollzog der hiesige '»il.iplan Herr <^ernigoj. Wir gratulieren! g. Unfälle. Die hiesige Hausbesitzerin Frc.u Maria G r a d i k n i k, die ohnehin an einem Fus; gelähnrt ist, stürzte dieser Tage sc» unglücklich, das; sie sich den rechten Un-tl'rschenkel brach. — Der Spenglermeisters-sc^hn Joses Zagorc erlitt beim Spiel einen Unterschenkölbruch. Bei^e wurden in I)äuslicher Pflege belassen. Donnt»»«»!. d« 20. Deiimber Lagerbranb bei Hutter Feuer im Baumwollager der größten Textilfabrik von Mari« bor / Beseitigung der Gefahr durch die Wehr / Ein Mann schwer verletzt Entfettungskur. Eine beliebte Dame fragt den ?lrzt: „AaS mutz ich tun, um schlanker zu .nden?" — „Lauter Gemüse und Obst essen.' — „Schön, aber vor den Mahlzeiten oder hinterher?" Bald nach 20 Uhr wurde gestern abends die Feuerwehr verstündigt, daß in der Tex-tilfabrik H u t t e r L Co. in Melje, dem größten Betrieb der Textilbranche in Maribor und wohl dem modernsten dieser Art in Mitteleuropa, die riesigen Baumwolllager brennen und daß rasche Hilfe dringend notwendig ist. Unsere brave Wehr rückte un-ter dem Kommando des Wehrhauptmannes Herrn B e ti e d i ö i ö sofort mit allen Geräten aus und packt« das gefährliche Objekt von allen Seiten fachmännisch an. Nach mehr als einstündiger anstrengender und viel Mut und Selbstverleugnung erforderlichen Arbeit wurde das Feuer gelöscht und jede Gefahr beseitigt, worauf die Mannschaft wieder einrücken konnte. Wie wir erfahren, entstand das Feuer im großen Baumwollager im ersten Stockwerk des Hauptobjektes der Spinnerei. Gegen 20 Uhr sah der Spinnmeister PetelinSek vom Hofe aus den Fenstern des im ersten Stockwerk des weitläufigen Gebäudes befind lichen Magazins dichte Rauchwolken aufsteigen. Er eilte sofort hinauf und mußte beim Oeffnen der Tür feststellen, daß der ganze Raum ulit undurchdringlic^m Rauch an-geMt war. Mitten in der Rauchwolke lag ein männlicher Körper regungslos ain Boden. Die herbeigoellten Arbeiter trugen zunächst den Bewußtlosen i^ts Freie und bemühten sich unl ihn. Es ist dies der 31 jährige Fabriksarbeiter Otto Krebs der beim Eindringen in den rauchgefüllten Raum ohnmächtig wurde und zu Boden stürzte. Die um ihn züngelnden Flammen hatten ihm schwere Brandwunden beigefügt. Der Mann wurde mit dem RettungS-auto sofort ins Krankenhaus überführt. Sein Zustand ist besorgniserregend. Da der Arbeiter lricht vernehmungsfähig ist, konnte noch nicht genau feftgestellt werden, wie daS Feuer entstanden ist. In der zu verarbeiteiitien Baumwolle kom nlen hie und da kleine Eisenteilchen vor, die beim ersten Passieren der Maschine, in der der Rohstoff g^nigt wird, von starken Magneten entfernt werden. Es kann aber vorkommen, daß nicht alle Eisenteilchen vom Magneten entfernt werden. In diesem Falle sprühen beim Passieren der Mischmaschine kleine, durch die harte Reibung entstehende Funken, die die Baumwolle unter Umständen zum Glimmen bringen können. Die in den Lagerraum im ersten Stockwerk mechanisch beförderte Baumwolle kann dort langsam weiterglimmen und bei Hinzutreten von frischer Luft auch in hellen Fktm-men auflodern. Ein solcher Fall dürfte hier vorliege::. Die Feuer^vehr hatte mit großen Schwierigkeiten zu VSmpfen und konnte nur mit Rauchmasken in heißen Raum eindringen. Immer wieder mußten die Mannschaften ausgewechselt ^Verden, da man in den stickigen Gasen höchstens zehn Minuten aushalten konnte. Die glimmende Baumwolle, aus welcher immer wieder Flammen aufzuck ten, wurde mit riesigev Mengen Wassers begossen und mit Eisenhaken auseinanderge-rißen. Schließlich gelang eS nach 21 Uhr doch, das Feuer gänzlich zu löschen und damit jede weitere Gefähr zu beseitigen. Der Schaden ist verhSlwiSmäßig gering und wird auf höchstens 20.000 Dinar geichätzt. Die angehäufte Baumwolle litt weniger unter dem Feuer, als unter den großen Wassermengen, die nötig waren, um die glimmenden Fasern vollkommen zu löschen. Der Betrieb in der Spinnerei wurde nach Ausbruch des Brandes eingestellt, während Hie übrigen Abteilungen weiter arbeiteten. Heute um Ü Uhr wurde in allen Abteilungen der ungestörte BetriÄ «uifgenommen. Da die einzelnen Siäume durch Betonwände voneinandAp getrennt find, waren die benachbarten Abteilungen nicht gefähtbe^. 2Ajavrto»< SefchüftchubUSum Dieser Tage feiert der hiesige Iuckerbß^ Herr Vman glich das AAHrige JabMnn seines GeschitftSvostmrdeS. ES find genau ZV Jahre her, s^tdem Tman Mich in mis»re Stadt gekommen ist. Gebürtig . in PrsÄ in Böhmen, war Jlich zunächst in BudweiZ, Prag utch Wien tätig, um ITOt stündig nach Maribor zu überfiedeln. Dank seinen, unermüdlichen Fleiß eröffnete Mich bereits ini Jahre 1900 in der oberen Herrengasse, jetzt TyrSeva ulica, ein eigenes Zuckerbäckerge-sl!^ft, das er im Laufe der Jahre zu einei: u^erer gesuchtesten t^nditoreien ausgestaltete. Nach d«n Kriege verlegte Herr Mich sein GesÄft in die Slovenfea uliea d und schloß diesem im Lauf« der Jahre eine Ulutte in der Aletsandrova eefta M an. Eman Mich trat schon 1904 als auSgi^ichneter Turner im damaligen Slowenischen ^ortküÄ hervor und wurde 1900 bei der Gründung des Mariborer Sokowereines zu dessen erstem Turnwart gewählt, welche Funktion er bis lS21 innqatte. Nich ist noch heute im einsleben ^olgreich tätig. Ähon dul?ch rere Jahre hindurch iist er Obmann der Zuk' kerbäckerveveinigung und AuSschußmftglie^ des Gewerbevereines. Wegen seines ruhi^n. konzilianten und rechtschaffenen NesenS freut sich der I^lar in seinem großen Kun den- sowie Bekannten- und Freundeskreis'' i>er größten Wertschätzung. Zum schönen Ar beitSjubilämn auch unsere herzlich^ wünsch«! Al< Mtb «aamvt Wie wir die^r Tage berichteten, versucht-vergattgenen Montag ein gewisser Army Gernu 8 bei einem hiesigen Trödler fünf Treibriemen an den Mann zu bringen. Da die ganze Sache dem Trödler verdächtig schien, verMndigte er die Polizei, die «er-NU« hinter Schloß und Niegel stalte: Grund der hievwer in der Maridover Aei^ SN Du wsrst mir cloek l komsn von EGst kotkdvrg (43. Fortsetzung). „Gnädiger Herr, die gnädige Frau und oas gnädige Fräulein aus Berlin sind seit gestern abend verschwunden. Das gnädige Fräulein ist Mch kurz vor sieben Uhr gesehen worden. Wir haben die ganze Nacht gesucht. Und da haben wir eine furchtbare Entdeckung gemacht: in der Ruine ist das Gitter gewaltsam entfernt, die Bretter vom Wasserschacht fort." Acherns Gesicht wirkte unheimlich in seiner tiefen Blässe. „.Haben Sie etwas gefunden?" „Nein, gnädiger Herr. Da Ihre Ankunst auf heute früh festgesetzt war, haben wir noch nichts iveiter unternommen." „Winlpert, wie geistlos das lvar! Man konnte ihnen längst helfen, wenn —" Wimpert senkte den grauen Schädel. Er sah seinen !^rrn nur an. Das Auto sauste jetzt dahin. Acherns Augen suchten das Zchlos^. Seine Zähne knirschten aufeinander. Was für eine Tragödie hatte sich während seiner Abwesenheit dort abgesplÄt? Endlich waren sie da. Achern sprang als erster aus dem Wagen, lief ohne ,'.ln Wort dem Park zu. Die andern folgten ihm. Herr Augsten und seine Töchter waren gerufen ivor^n. Sie hetzten jetzt inmitten der Dienerschaft der Ruine zu. Dort standen der Inspektor und der ^uptwachtmeister der in der Mhe stationierten Polize'vniache. — Stricke, Leitern waren zur Ttelle. Der Brun nenbauer mit Gehilfen war eingetroffen und schickten sich eben an, ln den S^cht zu steigen, denn er war als einziger schon einmal dort unten gewesen, als .Herr v. Achern, der alt^e Herr, noch lebte. Mit starren Augen blickte Harry twn Achern auf das Gitter. Der Beamte sagte: bestimmt „Es wird schnell aufgetlärt werden, wenn wir erfahren, wer den Befehl zur Entfernung des Gitters gegeben ^t. ^nn haben wir ja den Anhaltspunkt." Achern sah lhn an. Dann fragte er: „Sind Sie überzeugt, daß hier ein Unglück geschah?" Der Beamte schüttelte den Sof. „New. Es geschah wohl eher ein Verbrechen." Achern bäumte sich auf bei den harten, sachli^n Worten. „Ein Verbrechen? Wer soll ^r, der das Gitter wegbringen ließ." Wieder die ruhige, mitleidlose, sachliche Stimme, die Achern alle Nerven aufreizte. Aber er sagte nichts mehr. Die Männer waren seit etwa einer Stunde im Brunnen. Der Abstieg war sehr schwie rig und mit Lebensgefahr verbunden. Als endlich ein Zeichen von unten ertönte, traf gerade die Staatsanwaltschaft ein. Nach Bcr lauf einer qualvollen langen Wartzzeit, in der Achern ein ihn peinigendes Derbör zu bestehen hatte, legte man die Awei Frauen auf die Steinflesen des alten ÄirmeS. Tot! Achern sah erschüttert auf diese beiden Gvsbalten, die ihm so vertraut gewesen und nun so fremd waren mit den starren, verschlossenen Gesichtern. Ein Unglück konnte es doch nur gewesen sein, denn wer hätte ein Interesse daran haben können, die beiden sungen GeschApfe um zubringen? Das Gitter! Nein, es kein Unalück. ES war... ein .rbre^n. Wber wer? Wer? O Me nächsten Tage vergingen für Ackern in Aufregung und Trauer. Wer am meisten »schmetterte ihn die Erkenntnis nieder, daß Edelgard« das Gitter hatte entfernen lassen. Somit war einwandfrei schgestellt, daß sie die huldige war und ihre Freundin das Opfer. Aber warum? WaS für ein Grund lag für diese entsetzliche Handlung vor? Die Behörde fand nirgends einen Beweis für dies« Annahme. So blieb nur noch übrig, daß die kranke Frau ihrem Leben ein Ende machen wollte und die Freundin, die sie vielleicht im letzten Augenblick zurückzuhalten versuchte, mit in die Tiefe riß. Diese Anncchme schien nach Lage der Dinge die natürlichste zu sein. Di« alte Ruine behiÄt ihr Geheimnis. Achern kam erst zur vollen Besinnung, als alles vorüber war. Edelgarde ruhte in der Gruft von Gollwern. Ihr Bater hatte das so gewünscht, und Haary hatte sich ohne »veiteres gefügt. Otty Weilers sterbliche Reste waren nach Berlin überführt. Schloß Achern lag in alter Ruhe und Beschaulichkeit, und grell schien die Sonne in den kalten Wintertag, als Achern sein Auto bestieg und Mr Bahn fuhr, um daS Entsetzliche, das in der letzten Zeit über chn herein^bvochen war, in der Fremde zu vergessen. Sein Herz sehnte sich fort von allem, was ihm sonst lieb und teuer war. Pia! Jetzt war es keine Sünde mehr, an sie zu denken. Doch die Zeit mußte heilen. Pia war nicht mit in Achern gewesen, als alle Nachbarn dem Schloßherrn ihr Beileid ausdrückten. Sie hatte mir einen Brief gesandt und zwei große, schöne Kränze mit sc!^«e-weißen Rosen. Als Achern in Berlin den Zug verließ, um hier zu übernachten und noch einige Geldangelegenheiten zu regeln, traf cr Fritz Lerchen-feld. Der freute sich, ihn wlederzu-schen, schüttelte ihm fast die Hand aus dem G^k und nahm ohne weiteres an, daß er mit seinem Boi^chlag, man müsse sich nach solchem Pech zel^treuen, Zustimmung fände. >Er war aber höchst erstaunt, Äs Achern : kurz sagte: „Gnts^ldige, Lerchenseld, ich habe kein Verlangen nach Zei^treuuttg. Abet wenn du mir in meinem Hotel noch bei einer Flasche Nein G^ellschaft leisten willst, »vird mich das freuen." Der andere beeilte sich, ihm zu verfiti^rn, daß ihm das natürlich auch schr recht sei. Und dann saßen die Freunde ^Laudemb bei sammen. Lerchenfeld dachte ein über daß an» dere Mal: wie verändert er ist! Das Dra^ ma hat einen ganz anderen Men^ aus ihm gemacht. Achern starrte in sein Glas. Ein goldblonder MAdchenkopf sah ihm darmtS ent^ gegen. Pia! Sie hatte ihn gomleden. Jetzt erst rechl Wer weiß, ob es einen Weg gab, der zu ihr führte! und rein staiö» sie über allem, lvas in At^rn geschehen war. In sein« Gedanken hinein fragte Levchen' feld: «Wie lange bleibst du hier?" Achern fuhr aus. ,Lch mache hier nur Station, um einige wichtige Sa^n zu erledigen. Ich fahre »ach Novwegen zu einem ehemaligen ^«gSta-meraden, der dort auf dem Gut eines Ver wandten sitzt." LerchenfÄ gähnte verstohlen, und Acherv lächelte. „Wollen wir diesen Schluck auf ein froheres Vi^vfehen trinken, alter lustiger ^rl? Ich glaube es dir gern, daß ich dir in meiner jetzigen Verfassung nicht geiallc, aber nachfühlen wirst du mir sie wohl we nigstens können?" LevchenfM war ein bihchen Verden, meinte dann aber: „Natürlich kann ich dir das nachfühlen. Dir tut tatsächlich Tcholung not. Also, dmm komm gesund ^eder! Ich werde in etwa acht Wochen nach DavoS sah* rert. Meine Schlittschuhkünipe rosten sonst ein." Die Herren sprachen iwch über einige »»berflüchliche Dinge, dann verabsHiedt»ten sie s^ her^ich voneinander. Achern verlieb am nälUten ^ge gegen Abend Berlin und fuhr weiter, dem Norden entgegen. ty>g* veröffentlichten Meldung «hielt die Polizei zwei Anzeigen über Treibriemettdieb stichle aus dem oberen Drautal u. zw. wurden auS der Säge am Großgrundbesttz dtt Frau Thea Suppanz in Marenverg drei uud aus dem Sägewerk des HiLzhändlers Hein, rich Deutschmmm in Muta zwei TranSmis« sionSriemen gestohlen. GernuS wurde darauf hin neuerdings ^nem scharfen Ver^r unterzogen, wo!Ä er gestand, beide TreiVrie-mendieSsiSHIe ausgeführt zu haben. SchKeh-lich verriet er auch feimn ringen Namen; der Mann heißt Gabriel Ielen, fft S1 Jochre al! und stammt auS MZinga. wurde d^ ^Preisgericht »erstM. Vor der SinMdnina der Linienvetzevmngsfteuer Durch den »uSfal einiger städtische« Umla. gen bedingt. Das neue Städtegesetz sieht, wie uns Mitgeteilt wird, auch den Ausfall einiger Ge-meindeunckaMn vor, die biS^ eine wichtige ja wesentliche E!nnchmeene erfreut« sich wegen ih^'es lauteren Charakters Beliebtheit. — In Maribor ist die Beamtenswitwe Maria Pommer, geb. Donko nach längerer Krankheit im Alter von 60 Iahren verschieden. Die Beisetzung erfolqt Freitag, den 21. d. um l4..?0 Ulir am Franziskanerfriodhof in PobreSi« statt. — Friede ihrer Asche! Den schwer getroffenen Familien unser innigstes Beileid! m. Das Amtsblatt für das Draubanat veröffentlicht in seiner Nummer 102 u. a. die Verordnung iiber das Vermögen besonderer Teile der Stadtgemoinden, die Entscheidungen des Innenministers über die ^meinden und das Reglement über die Durchführung von öffentlichen Arbeiten. m. Die Geldinstitute bleib^'n Montag, den 24. d. den ganzen Tag geschlossen, lvoräuf die Geschäftsleute aufmerksam gemacht Zver« den. m. Der ZÄufilm „Maribor in Ton und Bild"^ hergestellt von der bekannten Zagreber „Svetlown"-'Gelellschaft, ist gestern im hiesigen.Burg-Kino vor einem geladenen Publikum zum ersten Mal über die Leinwand gegangen. Der Film, der von Herrn Josef Klement gedreht und Sei dem der hiesige Archivar und Historiker Herr Praf BaS als Regisseur heworragend mitgewirkt hat, ist eine Überraschung geworden. Sowohl im Hinblick auf die Ton- wie auch die LichtsMvse Elnbmch im Stadtzenttum Ein nächtlicher Geselle im Hotel »Novi svet* / Er hatte eS nvr ans Geld abgesehen / Ewe Berhastung Kaum ist der gelungen, einer Sin-brecherbande das Hant^rk zu legen, als heute Nacht wiederum ein schkr unglaublich frecher Einbruch im Zentrum der StM verübt worden ist. Als heute das Dienstpersonal in das GastlilZ^ des hiefigen erst vor kurzem eröffneten Hotels „Novi s^vet" (Povod-nik) in der JurLiSeva ulica kamen, fand eS die Registrierkasse sowie mehrere Laden erbrochen vor. Es wurde augenblickl^ die Po lizei verständigt, die sofort ihre Recherchen einleitet«. Wie festgestellt, mußte sich der Einbrecher tagsüber in den Hof eingeMichen und sich dort versteckt haben. Mittels Nachschlüssels gelangte er durch die Mr, die vom !^uSflur ins Lokal führt, in die N^tauration, wo er die dort sich bestndl. Registrienlaffe gewaltsam öffnete und ihr die Barschast von etwa Z00 Dinar entnahm. Augensiheinlich mit dieser Beute unKufrivden, riß er noch mehrere Läden auf, f«naS Wirts^tSgÄäude in Flammen. Sämtliche Objekte branntm bis auf die Grundlnauern ab. Der Schaden beträgt nach der ersten Schätzung eine halbe Million, doch dürfte er noch gvößer sein, da im Dunkel der Nacht zahlreiche Sachen gestohlen wurden. Aus den Stallungen konnte nur das Bich gerettet werden. ist der Film als ehrender Beweis für die Äistungsfähigkeit der genannten Firma anzusprechen. M.Sonntag blei»-» die v-schSste offen. Die Kaufleutevereinigung teilt mit, daß am Sonntag, den 23. d. die Geschäfte den ganzen Tag über offen gehalten werden können. Dagegen bleiben die GeschiäftSlokale am 25. nnd 2«. d. ganztägig geschlossen. m. Für die Nadiohvret. Bei den: heute, Donnerstag, den 20. d. um 19.50 Uhr im Wiener Rundfunk unter dem Titel Slawischer Bilderbogen" stattfindenden Konzert des Wiener Funkor<^sters unter Leitung von Max Schönherr wird auch der huuior!-ftifche „Slowenische Walzer" des in Ptus lebenden Stadtkapellmeisters I. Bernard zum Vortrag gebracht werden. m. Sründung einer Jugoslawisch-bnlsa-rischen Ago. Freitag, den 21. d. um 20 Uhr fin^t im Hotel „Orel" die gründende Hauptversammlung einer Jugoslawische-bul garischen Aga statt. m. «US der Gtandesbe»egung unserer vs-siAiere der »eserve und des Ruhestandes. Die Offiziere der Reserve und des Ruhestandes veranstalten F r e i t a g, den 21. d. um 20 Uhr im Saal des Hotels „Zamorec" einen Diskussionsabend, in dem zunächst der Vor« trag des Obersten Herrn B^ZiidaroviL durchberaten und anschließend daran daS Programm der bevorstehenden obligatorisck?en Fachivorträge ausgearbeitet werden soll. Alle Offiziere der Reserve und des Ruhestandes sind eingeladen. m. Der Verband der jungen Intellektuellen teilt mit, daß der für heute, Donnerstag, anberaumte Diskussionsabend nxlgen technischer Schwierigkeiten auf den 22. d. 18 Uhr ver-schizben werden muß. m. Mit dem Mesier in die Rase. In Lo- garovei kam es vor einigen Tagen zu einem blutigen Raufhandel, wobei der ?Jjährige Besitzerssohn Franz Prelog einen seMch in die Nase erlitt. Sein Zustand ist besorgniserregend. m. Ein Auto rennt einen Wage« um. In Gorisnica bei Vel. Nedebsa stieß ein Automobil in eirer Straßenk^ümmung in den Wa gen eines dortigen Besitzers, wobei der rückwärtige Teil des Gefährts völlig zertrümmert wurde. Den Unfall soll der K^aftwa-genfahrer verschuldet haben, da er sich im kritisä^n Augenblicke auf der falschen Straßenseite beflmden hätte. > m. Di« erste bedeutende Spende für die Winterhilssattion der Stadtgeuiewde Mati« bor. Wie wir erfahren, hat der Moriborer Großindustrielle .^rr I. H u t t e r, der schon unzählige Beweise seines Sozialempsin dens erbracht hat, für die heurige Mnter Hilfsaktion den ansehnlichen Betrag von 60.000 Dinar zur Verfügung gestellt. Diese edle und menschenfreundliche Geste sei zur Nachahmung empfohlen! m. Mes ««ue für de» Winterspott hat das bekannte Sporthaus D i v j a k auf Lager. Bei der immer größeren Verfeinerilng der Skitechnik machen wir ganz besonders auf die Stahlkanten aufmerksam, die hier tatsächlich fachmännisch montiert wcr^n. Aber auch alle übrigen Sportiltensilien sind hier reichlich vorhanden. m. Parfüm-rieartikel haben bei Geschenken stets den Vorzug. Bei Franz Weiler in der Gosposka ulica finden Sie auszerdem auch alle übrigen Sachen, die ins Heim gehören: schicke Maniküre-, Bürsten-, Kamm-, Parfüm-, Eau de Eologue-, Äifenkassetten, aparte Puderdosen und Zerstäuber usw. in größter Auswahl. m. Wetterbericht vom 20. Dezember, 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser — 3, Barometerstand 740, Temperatur k, Windrick^tung NS, Bewölkung ganz, Niederschlag Rogen. Schön und nützlich verdopp,?? den Wert des Geschenkes. Feine Hemden, Krairatten, Wollwarcin. Wä>schefabriks:ncderlagl?, Modewaren KarniSnik, Glavni trg. 13383 Tkeater«» Kunst Natlonaltdeoter in Mo»tboe >ePOet«ß»o: kW»«DiSi>>^ 30. Dezember um 20 Ahr: ,^Di« t««n» HwtortttiGe»»«". Ab. D. Sreiwi, 21. Dezember: «-Most«. SaulStSß, W. Dezember um 20 Uhr: Sich««". Ab. A. Peeift. Tonkt»o. Ab heute das sensationÄ-ste Programm, das in Maribor zur Vorführung gelangte: „Ki«g Ko«g", das 8. Wunder der Welt. Ew technischer Großtonfilm mit spannender Handlung und fabelhaften Aufnahmen. Ein Wunder, das auf einer einsamen Insel im Atlantischen Ozean von einem «jungen Liebespaar erlebt wurde. Als Ergänzung nebst intereffantem Iour nal das „Schlimme Hänschen", ein lustiger Silly-Mickyfilm in Farben. In Borbereitung der letzte Hanft Niese-Film mit Hanfi Niese, Willy Fritsch, Wth« Nagy. Adele Sandrock und Hans Moser. O Uuiou-Toukiuo. M heute Mttwoch der sensationelle Aventeuer-Fllm „Die Grenz« »»che". Ein spannender Film aus dem Wild West in halsbrecherischem Tempo mit tau» send Sensationen. Als Zugabe die neueste Wochenschau u. der lustigste Micky-MauS-Film. In Vorbereitung der letzte Film der beliebtesten Komiker ^t L Patachon att „L«»P«kavoliere" in deutscher Sprache. ler Wahrscheinlichkeit nach gelegt werden. Auffalleich ist auch, daß am 1.2. November t^s angrenzende Wirtschaftsgebäude des Be sitzers Ztajner eil! Raub der Flammen wurde. c. TodeSfSüe. In Celje, Kralja Petra ee-sta, starb Herr Franz F i l i p i e, Postangestellter im Ruhestand. Der Ve^torbene, der ein Alter von 66 !^hren erreichte, erwarb sich als Briefträger durch sein freund» liches und zuvorkommendes Wesen allgemei ne Beliebtheit. — In Gaberje bei Celie starb im Alter von 62 Jahren die Geschäfts Inhaberin Frau Therese Kraus aus Zo^ greb. c. «inen «ortrag über Textilindustrie hält a-m Donnerstag, den 27. d. um 20 Uh? im Bortragssaal des Gewerbeh^imes Herr Max S t u p i c a, Fachlehrer an der staat-Ilchen Textilschule in Krans. Der Vort,«-gende wird iiber alles sprechen, was im Textilwesen wissenswert und von Bedeu' tung ist. Den Vortrag veranst.-'^tet der hiesige Kaufmännische Verein. c. Ei« Erdstoß in Celje. Mittwoch früh, lZtwa 15 Minuten nack) 7 Ukjr, ist in (^elje ein heftiger Stoß verspürt worden. Manche 'nochten meinen, die Erscheinung baöc starke Aehnlichkeit mit einem Beben geh^ann schwachen Beben zeigten in d,lemens Krauß hat jetzt als seine letzte direktoriale Arbeit an der Wiener Staatsoper «?in Singspiel auS dem alten Oesterreich herausgebracht. Es s)eißt „D a' s Bei l-che n", weil dem berühmten kleinen Lied von Mozart darin eine gewisse Rolle zugewiesen ist und der Name !ann bildlich ei« nein lieben und verliebten Mädchen zu» komnit, das diese Melodie in sich trägt. Dichtung und Musik des Werkes stammen von Julius B i t t n e r, der ^amit auch als Cechzigiähriger seine frohe und unzerstörbare Jugend beweist. Alle Menschen, die in dieser OpeT agieren, halten es irgendwie init der Musik, die so zur tieferen Idee der ganzen .Handlung wird, und das Wien der crstvn Rcgierungszeit Franz Josephs mit seinen Biede^meiersalons, dem damals noch völlig unverfälschten „Heurigen" und dem Prater gibt den bodenständigsten Schauplatz dazu her. Das Milieu wechselt zwischm dem vornehmen Kreis aristokratischer Kavallerie-ofsiziere und der halb verträumten und doch wieder lebensbejahenden Triebkraft der Bor stadt. Das gibt eine gut? Mischung ab und Bittner wei^ aus ihr alle Wirkungm zu holen. Er fühlt sich freilich am wohlsten, wenn er in seinem ureigensten Gebiet deS Musikalisch-Volkstümlichen zuHaufe sein darf ilnd hier trifft er -- in der Heurigenszene des zweiten Aktes — Ton und RythmuS der Wiener Gemütlichkeit und des Wiener Kal-^^ers mit glücklichster Meisterschaft. Wer er n^is; auch ini dramatischen Aufbau der Musik ilnd bei de,t motivischen Einfällen Bescheid und forint seine Partitur immer mit ciner iiberzeugender Charakteristik, die alle Ztmttnungen des Spiels ausschimpft ohne trivial oder pathetisch zu werden. Clemens Kraus war wie bei jeder seiner Arbeiten mit restloser .Hingabe am Werk und führte die Sänger und Sängerinnen zu einer .^Höchstleistung, die keinen Wunsch i'lbrig lie^. Für den Dichterkouiponisten ist die Auf ftthrung zu einend ebonso herzlichen wie lauten Erfolg geworden, der überdies noch eine lange Daner verspricht. » Die Uraufffchrung einer Symphonie von Franz S 6) u b e r t gehört immerhin zu den musikalischen Ereignissen, die auch außer halb eines lokalen RahmenS Beachtung verdienen. Das Werk ist 182Z, also ein Jahr vor der „Unvollendeten" entstanden, aber kein Torso, wie diese, sondern mit einem „fine" nach dem letzten Takt. Allerdings ist nnr das einleitende Andante zur Gänze instrumentiert, alles aild^re hat Schubert sehr skizzenhaft und lediglich nach den führenden Stimlncn verzeichnet. Je nach der thematischen Verteilung, die ihm vorschwebt, sind die Melodien für Oboe, Klarinette oder .Horn, inanchnml auch für Bloline nokier» und nur gelec»-ntlich wurden auch ein Paar Baßnoten vr» merkt. Das OvtginalmanuS-kript, das 170 Seiten umfaßt, liegt in London im Archiv des Royal College of Mu» sie, aber vor fast fünfzig Iahren hat eS — auf eine Anregung von Nrahms — der verdienstvolle Schubert-Forscher Mandyezew ski so getreu kopiert, daß es beinahe wie ein Faksimile aussieht und der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde zum Geschenk ge-nmcht. Ein lang zurückliegender Versuch Pa-neths, das Werk aufführungsreif zu machen, ist später ohne Erfolg geblieben. Jetzt hat sich Felix von Weingartnerin liebevoller Einführung dieser Arbeit unterzogen und die Instrumentierung vollendet. AlS „Nachgelassen« Symphonie in S-Dur" ka,n sie unter seiner Leitung durch die Wiener Philharntoniker zur Uraufführung. Weingartner erweist sich hier nicht nur als der erfahrene Techniker des Orc^sters, sondern auch als ein kaum zu übertreffender Kenner des Schubert-Stils. Er hat dabei — von geringen Kiirzungen des vierten Satzes abgesehen, die eine straffere Fassung des Finales ermöglichten — alle nur erdenkliche Pietät walten laffen unid nirgends den unsteMichen Genius korrigiert. Das Werk selbst ist echtester Schubert von bezwingender Anmut und einem verschwenderischen Ueberfluß liebenswürdigster Motive. Ein entzückend fröhliches ^ema im ersten Allegro, das auch später noch einige-male anklingt, das auS dem C-Dur-Drei-klang aussteigende Scherzo mit einer fast übermütig fortströmenden Melodik und die scharf rythmisierten Schlutztatte des Finales gehören zu den besten Gaben Gchubert- scher Kunst. Die „Nachgelassene Symphonie in E-Dur wird übrigens in diesem Winter in vielen Konzerten zu HSren sein «ck woh! auch bald dem eiseriien Bestand fedeS großen Orchesters einverlei-bt werden. «. ». P. 5P0«7^ ' s Hat es wlrMch jemals Schnee gegeben? Die Skifahrer, noch vorige Woche aus a<-lem Volke an ihren schnnppernd in die Höh' gesteckten Nasen kenntlich, die den „in der Luft liegenden" Schnee lotterten, lassen jetzt besagte Riechorgane um so tiefer hängen. Traurig sitzen die Schwergeprüften in ihren Klubs mit ant»eren Leidtragenden beisammen und starren aus tränenleeren An^n auf Bilder von Skiparadiesen, in i>enen, ivenn die Photographie nicht lügt, es wirklich und »vahrhaftig irgendwann eittmal Schnee gegeben hat. Schnee . . . Einer sängt an von der vorjährigen Weihnachtstour zu erzählen, da war unsinnig viel S«!^ee, Pulverschme natürlich, unendliche Massen, bis zum Bauch, bis zur Nase, was sag' ich! — haushoch! Jawohl! Nicht gelogen! Er wird ganz hitzig, berauscht sich an den Wunschbildern; die andern lecken sich die trockenen Lippen und seufzen tief —, bis «^dlich einer ihm müde abwinkt. „Ich Hab' unlängst unserm Hüttenwirt ge schrieben." erzählt ein a?^rer, „er soll mir die SclmeeverMtnisse mitteilen. Heute kommt seine Antwort, da: „Schneeverhältnisse sind bei unS leider keine," schreibt er!" Und er sch)venkt die Karte und lacht, auS vollem Hals und ein wenig krampfhaft. Der dem Berichterstatter zufällig am nach sten Sitzende wen^t sich mit nervösem Zwinkern an irgendeinen der andern mißmutigen Zuhörer: „Ich bitt' dich, frag den Kerl, waS es da zu wchen gibt!" Worauf der Kerl die Karte betreten sinken lätzt und auch seinerseits in Weltschmerz versin?!. Die ältesten Leute können sich nicht erinnern, daß je um diese Zeit die FilApatschen so billig gewesen wären. Das Nichteriilnern auf alles mögliche ist nun freilich die Hauptbeschäftigung d« ältesten Leute, zugegeben — jetzt fangen aber auch schon die Jungen an, sich nicht mehr zu erinnern. „Ich weiß gar nimmer, wie ^nee ausschaut!" behauptet einer, und ein andrer erwidert mit Bitterkeit: „Ich glaube, eS hat gar nie einen gegeben. Das Ganze ist nur ein Schwin^del von den Skitischlern und den Hoteliers!" Ja, es wird ernst. Wenn es überhaupt noch Skiweihnachten jieben soll, dann werden die berufenen Stellen ihre Entschlüsse bald fassen mÄssen, sehr bald. Es mü^e ja mindestens drei, vier Tage schneien, bis die noch völlig aperen Hänge halbtvegs zugedeckt sind, und eibensolang braucht der Schnee dann noch zuin „Setzen". Und heute in fünf Tagen ist Weihnachten .. . : Rene Leitung des Jugoslawischen Anß-ballverbandsS. Minister Dr. Angjelinc.v!6 hat eine neue Leitung des Juqoslwviischen Fußballverbandes ernannt, die eine Reorga nisatlon dieser höchsten Fnßballinstitution vornehmen soll. In die Leitung wurden lü Personen berufen, und zwar Univ. Prof. Dr. K»rklje, Jng. Mito, NvliL, Mlovanovi^, Susta, Kostie, Andielkovi^, Ievtiv, Iovano-lis, Filipoviö, Dragoviö, Sulfio. PrebaniL, NiMiS und ^kavala. ter anderem auch zwei neue Weltrekorde. -Lachmann erreichte in einarmigen Reißen mit 92.Ü0 Mlogramm einen neuen Weltrekord. Er verbesserte mit dies^ Leistungen d^ bisherigen Äektivekord deS Franzosen Allaine von 91 .KV Kilogramm. Robert Mn, der Europameister im Leichtgewicht, stellte im beidarmigen Drücken mit 103 Kilogramm einen neuen Weltrekord auf. Di? bisherige Weltbestleistung behauptete der Deutsche Welbert n^t lvS.^ Kltögi^amm^ : IsKie im Äing. In Zagreb fand ein Boxkarupf Jugoslawien—^Tschechoslowakei statt. Jugoslawiens Meisterbo^er JakSiö schlug den Prager Lunda? nach einem turbulenten Kantpf nach Pvnften. Desgleichen Rt«b Eiavik Hullier. 9. Weber, w. Diwillard. : Der Tribüneneinftmz gefährdet de« Bestand der Glavka. Durch den Tribünenew-tturz vor dem Wettlampf Glavia gegen denice ist der Pra^r Berein in e^e grvße Gefahr geraten. Der Schaden beträgt mehrere Millionen ^chechokronen und dürfte, da die Versicherungsgesellschaft es abgelehnt hat, die Kosten zu tragen, zu Lasten deS Klubs gehen. Der Bau lvar ohne ^nehmi-gung durchgeführt und ohne behördliche Nc-gutachtung dem Gebrauch übergeben worden. Der Fall w!rd vor die Präger Gerichte ko,m,»en. Die Forderung der Aitive nach dem bei diesem Unglück tödlich verletzten D.F.C.-BorstandeS .^ller beträgt mohr als 300.000 Tschechokronen. Auch die W wi.itc-ren verletzten Zuschauer er^ben Ansprüche. Eine besondere Kommission des Vereines wird die Sachlage Werpriifen. : PerryS Si»ßesf«ri« «nterbrochen. Der englische Tennismeister Perry, der in Au-stralien eine Anzahl Siege erfocht, wurde nun in Melbourne bei den Meisterschaften von Victoria ausgeschaltet. Der englisch Meister zeigte große Müdigkeit und wurde von dem austvalischen DaviS-Cup-Spieler Quist mit 6:0, 6:2, 6:0 geschlagen. Vorher spielte Perry gegen Turnb«ll 6:2, 6:3, 6:0, Quist gegen Hopman 6:3, 6:0, 6:2, Cram-ford gegen die Stefani 6:4,8:6, 6:3. Im Fina le der Meisterschaft kamen Ouist und Cram-ford zusammen. Cramsord gewann 6:2, S:v, 6:3. Das Dameneinzel gewann Round in der Entscheidung gegen Hartigan 9:7, 6:0. Im Damendoppel siegten Dearman-Lyle gegen Round-Harper 6:4, 6:3. BüÄ'ersÄ'au b. Jugoslaoija. Auch in der November-folge dieser representativen Monatsschrift zur Förderung deS Fremdenverkehrs finden wir interessante Artikel und herrliche Bilder. Aus dem Inhalt des vorliegenden Heftes: Der Heilige der Siidslawen. Wln-Unsere TenniSreprüsentante« in Kal?ut»^ter in Dalmatien. Fanny S. Copeland: A ta. Punöec, Pallada, KukuljeviL und Schässer Mountain Road in South Jugoflawia; Ru- wische Hotels. .Seemannssprache für jedermann. slowenische Wintersportplätze. Pilgerfahrt nach Topola (Oplenac). Danlpser-fahrpläne und Hotelanzeigen. Im Jahres-be^g Die Verlag in Split. ^ / - b. Ausritt 19^/Aä. Alinaimch des Vtr-lages Langen ^ Miller, Aöünchen. Die reiche Fülle dieses Almanachs gibt ^inen Begriff von der vorbildlichen Arbeit des lagi^. Reben den Großen, die hier seit Jali-ren ihre Heimstätte fairen, erhält der Äl-manach seine besondere Note durch eine Fülle von Gedichten junger Autoren. Mit seiner geschmack^ooven äußeren Gestalt ist der Ausritt lS34/Zö ein wirklich schlaues schellk für jeden Freund deutscher Dichtung. Preis 80 Pfg. b. Nt und T«»di geh^n auf «benteuer. Eine lustige Erzählung für kleine Mädchen von El^ v. Steinkeller. Reich Mustricit. Spannend uird mit köstlichem Humor ge-slü^eben. In Ganzleinen Mk. ! 25. Verlng A. H. Päyne, Leipzig. . b. Gebranchsgraphift Rovemberfolge. Bei träge von Dr. E. Hölscher, H. K. Fren^el, Tuag. Schalcher, Dr. L. Schreiber, W. MaSjutin, Dr. W. Puttkamer, Besprechungen, Kurzberichte und ein reichhaltiger Anzeigenteil. Alle «rti»el sind kunstvoll illu. striert und bezeigen, auf welch hoher Stufe stch die graphische Zwnst befindet, ^i^e mo-natSschrtft, ivel^ zur Förderung künstlicher Reklame dient, sollte von jedem Graphiker gelesen werdet, da sie durch die erstklassige Ausstattung und die hervorragenden Bildberichte den Geschmack und die künstlerische Begabung des praktischen Graphikers außerordentlich ^« fördern vermag. Verlag in Berlin TW. 61. Einzelnummer M. 4.—. sind auf ihrer „Weltreise" bereits in Kalkutta eingetroffen. In Kalkutta sowie zuvor in Bombay wurde unseren Spielern settenS der dolf Sieber: Bacchantische Landschaften: Südschlawische Weinberge. R. Warnier: Suis se Croate, l« mufee deS Chateanx. Dr. W. Vertreter der indischen Sporwerbände eiti! Neubach: SMHerbst im Kroatischen Küsten- Ränder mit Eiklars bestrichen und zusammen überaus herzlicher Empfang zuteil. Den er-.land. Turiftieka Bibliografija. Rogaiika Sla gelegt abgeradelt. Die Polfterzipfel werden Mr die Uüche h. Gchiickkrapserl. Man macht einen gtucn Nudelteig, »valkt ihn dimn aus, füllt die eine Hälfte, immer genügend entfernt voneinander, nnt einer FÄtte von gchackten Fleischresten, die lnan mit etwas Fett und Zwieb<'l und Petersilie aufgeri^stet hat, bestreicht rund lierum mit Eiklar und legt den zweitcn leeren Teig darüiber.' Mir einem kleinni Krapfenste^r sticht mau nun kleine Krapferl auS, in deren Mifte sich die Fleiscß-fülle befindet. Man kocht sie eim Mertel-stunde in Salzlvasser, ibberstreut sie mit in Fett gerösteten Bröseln, gießt etwas Butter darüber und brlngt sie mit Salat zu Tisch. h. Veager Nahmdalkeu» Liter Rahm mit 14 Dekagramm Mehl besprudeln, von dem Rahm etivas zurücklassen. Mit 7 Dekagramm Zucker, S Dottern, etwas Salz und dem Schnee der Eiklars verrühren. In einer Dalfenform läßt man Fett heiß werden, gibt je einen Eßlöffel voll von dem Teig hinein und läßt ihn backen. Jede Dalke wird mit Powidl bestrichen, mit süßem Topfen bestreut und mit dem restlichen Rahm beträufelt. h. Aalte Echnittla»>chfOl^. Man kocht dret Wer hart, klimmt das Gelbe hevaus. zer. drückt es sehr sein und mischt etwas Oel, Salz und weißen Pfeffer damit zu eincin dicken Brei. Diesen verdünnt man mit Essig, den man je nach Geschmack mit odcr ohne Zusatz von Zucker vevivendet. DaS Aeis^ der Eier wird sehr fein gehackt und mit feingeschnittenem Schnittlauch zur Sotze gemi.scht. h. sj^fteezipfel. Mit l6 Dekagramin Mehl, 4 ^kagramm Margarine, 2 Dottern, etwas Rahm, einem Spritzer Essig und einer Prise Salz macht man rasch einen Tslg, der ausgerollt wird, zusammengeschlagen ^ wie Butterteig und dann zugedeckt eine halbe Stunde rasten lassen. Dmm wird er niesser-rückendick ausgetrieben, dmxmS Bierecke geschnitten, diese mit Marmelade belegt, die sten Kampf bestreiten unsere Repväsentan ten am 21. d. gegen die bchen Tennisspieler von Kalkutta. Am 30. d. geht in Kalkutta ein offizieller Tennisländerkampf Jugoslawien— Indien in Szene. Die nächsten ^mpfe find vorgesehen wie folgt: 6. Jänner in Madras, 13. Jänner in Bangalore, 17. Jänner in Be-zuada, 28. Jänner in Allahabad, 16. Feber in Lahors, 24. Feber in Pandjab, am 26. ^ber in Delhi und am 1. März in Bombay. : Zwei «eue Weltrekorde. Sonntaa wurden in Wien die Mannschaftsmeisterschaften von Oesterreich der Stemmer zu Ende ge-sthrt. gaib ausgezeichnete Leitungen, un- tina. Neue Reiseliteratur. Entfernungstabelle der jugoslawischen AdriahSfen. Jugosla- in heißem Fett gebacken und nachher Zucker bestreut. mit sll/ss?izem /steten c/as gfsdso. SSASN /ZZSttZ/k /na/gfSO I4»0 S7'c5/sn !Virtschaftliche Rundschau ^gefetzt werden konnten, wie man dies gleich nach der Ernte, zu Beginn der AuSfuhrlam« pagne erwartet hatt«. Wenn Vir die Wirtschaftslage uitsereS Staates genauer betrachten, so müssen wir zur Einsicht gelangen, daß unsere Wirtschaftslage trotz gewisser günstiger Anzeichen nicht eine starke Bewegung zum Besseren, die auch dauernden Charakters wäre, aufweist. Me eigenartige Struktur unseres Lan des läßt es nicht zu, daß sich Jugoslawien aus d«r allgemeinen BirtschaftSdePrefiion rasch emporarbeitet, wodtirch die Saufkraft des Bauern in stärkerem Maße steigen kSnn-te. Denn, ohne Festigung der Kaufkwst der breiten BolkSschichtm gibt eS keine dauernde Besserung unserer Wirtschaftslage. . —- Z0: Xus jrrob. 22.15: k'mikorekester. »--öeolcrsä II: Xoarvrt. — IS: ^IÄtSrlcon»ert. 16: Vrclie8terlcmi^rt. — 16: Kinckertumen. — 18.15: frim-05i»ed. — 1S.45: Xl3vVeiIinacktSjredrSue!iv. — 21.15: Suntvs pro ersmm. — VuÄapvst. 18.15: VioUnIcon. ?ert. — 19.39: Opemlldertrsicune. ^ K uk r e s t. 19.20: >V»«mer-8Sneer. — 20.lS: 8in-koniekoa-ert. — V r o i t v i e d. 20.39: Kon-^rt. — 23.15: t1in6emitk Xonrevt. — 1. e i v» — 1 «. 18.29: Vmve-Orcliestef spielt. — 2l: Me «e Xlten 8un«en . . — 22.35: l?icll >Vet-. 8tun m. 1«: VWNn-Iconrert. — 29.45: tZloeäre von L^rlievil-le«. Operette. 8trsSdurx. 19.30: XdenÄron-vrt. »21.05: Xomiert. — 8 t u t t-e » r t. 16: Konzert. N.30: I^o^er. — 1° o u 1 o u s e. 19.30: Opvrnarien. — 29.50: fjImmuÄk. 22: Vstvv^ell-Ovvrettvn. — 23.30: Operettenquer5ei,nltt »l^ainzvNo touoke«. — >Var8eksu. 17.15: 8treie!i-tno. — 20.95: IViuMÄlisckv l^auäerei. — 29.l5 8inkon!eIcRi«rt. — ! e n. 11.39? 8t,»m!e lter k'rAu. 15.49: l'sninnlsZK. 17.25: Kon» -rertstunäe. » 23.19: vnterdaltvnesiccmzert. — ? i1 r ! e d. 12: Operettenmvsik. ^ 29.15: »vs« ^drktetlein«. Oper. mischt man Liter steifgeschlagene Sahne unter die Creme. Man garniert mit Schlagsahne und karameierten Haselnüssen. K»>l«»»er«»e. Liter Milch wird mit Stange vanille aufgekocht. 6 Eidotter schlägt man mit 125 g Zucker auf schwachem Feuer schaumig, gibt die erkaltete vanMe-milch durch ew Sieb hinzu sowie 125 g sein« geriebene Walnüsse. Das ganze wird zu ei-ner steifen Creme verrührt, dann wird der Topf vom Feuer genommen und 10 Blatt weiße aufgÄöste Gelatine werden Hinzuge, rtchrt. Nach dem Erkalten wird ein halber Liter steifgeschlagene Sahne daruntergezogen das Ganz-» in eine Form gefüllt und auf EiS gestellt. Kurz vor dem Servieren wird die Creme gestürzt und mit Schlagsahne un> kandierten Rüssen garniert. HaselmiMH«. w «lSser«. 125 g geröstete s Nüsse werden fein gerieben und mit Banil« leschlagsahne vermischt. Die Sahne wird i« Gläser gefüllt, mit Mssen, Schlagsahne un1> Waffeln garniert. Idchtorte. 200 g geröstete, geriebene Hasel-Nüsse werden mit 200 g Zucker verrührt und mit dem steifen Schnee von sechs Eiweiß vermischt. Eine Backform wird mit Mürbe» teig ausgelegt, die Nußmaße eingefüllt und in mäßig heißem Ofen gebacken. Nach dem Erkalten wird die D>rte mit kavamelierten Haselnüssen garniert. H«sel»«ßt«te. 200 g Butter werden zu Sahne gerührt, 4 Eidotter, 200 g Zucker u. 390 g feines Mehl löffelweise hinzugegeben» Dann kommen 1^ Tassen geriebene NüssS hinzu und zuletzt der Eiweißschnee. Ein Back Pulver wurde mit dem Mehl vermischt. Die Maße wird in eine mit Butter auSgestriche« ne Form gefüllt und 5^ bis 1 Stunde in» nväßig heißen Ofen gebacken. MrdknAauskalt Ngffe ln vielfacher Sefialt In joder Jahreszeit die Früchte zu verwenden, die uns die Natur gerade schenkt, ist eine der ernsten Wissenschaften der Kü-Im Herbst ist der Segen an Früchten aller Art am reichsten, und wenn wir unS dem Weihnachtsfest nähern, so stehen Aepfel und Nüsse im Vordergrund. Die ersten Nüsse des Jahres, deren braunes Häutchen sich noch leicht abziehen läht, bilden stets eine besondere Delikatesse. auch späterhin kann man sie noch in vielfacher Gestalt verwenden. Nüsse sind, da auß^rdrntlich vitaminreich, nicht nur beson^S gesund und nahrhaft — sie sind auch beson^rS wohlschmeckend unt» g^n Kuk^n, Torten, Epeisen, Konfekt ein feines Aroma. «üffe als Rohkost. Anhänger der Rohkost sindm in der Nuß eines der wertvollsten RahrungsmittÄ. sie sollte b. keiner Mahl zeit als Beigabe fehlen. Daneben verleiht sie Obstsalaten Gehalt und Aroma. Hasel«ußtte«e i« GVffem. 100 g geröstete R^e werden gerieben und in X Liter kochender Milch aufgekocht. Dieses wird auf schwachem Feuer mit 6 Eidottern und 125 g Zucker zu einer Creme gerührt, der man zuletzt 6 Matt aufgelöste, durch ein Sieb gegossene Gelatine zusetzt. Nach dem Erkalten ÜMlMWiK! d. Ueber Lesen und Handarbeiten in vtt DAmmelt««g. Viele Menschen haöen die Gewohnheit, in den Abendstunden zu lesen oder zu Handarbeiten, weil sie bei Tag nicht dazu« kommen. Ganz beson^rs in der lvarmen Jahreszeit lesen viele Leute in den öffentlichen Gürten noch in der Dämmerung. TaS Auge benötigt eine bestimmte Beleuchtung des Gegenswnde^, uin ihn lvahrzunel^men; je kleiner der Gegenstand ist, desto besser muß er beleuchtet sein. Bei mangelhafter Beleuchtung muß sich das Auqe sehr anstren gen. um den Gegenstand zu sehen, »vas sich darin äußert, daß der Gegenstand (das Buch die Handarbeit) dem Auge sehr genähert 'Verden muß. Geschieht dies längere Zeit, so wird das Auge kurz^chtig. Man nerrichte also Näharbeit nur bei Heller Taffesbeleuck^ tung oder bei gutem künstlichen Licht. d. Leichte Erkältungskatarrhe, die sich zurzeit vielfach einstellen, werden .^lveckmSßig mit Apfelhonigwasser behandelt. Sechs Aepfel werden zerschnitten und ulZt einem Liter kochenden Wassers übergössen. Dann ^t man etwa SO Gramm Honil, sowie den Gast von zwei Zitronen zu und läßt das ^ Ganze gut bödeckt eine Stunde an einer hei-j^en Stelle deS Herdes stehen. Nach dieser ' Zeit wird die Flüssigkeit abj^epreßt. Ter Pa-^ tient erhält zweistündlich einen ??alben Tos-scnkopf voll von dieser Mss'gkeit. d. Lymphe ist ein Scrst, der in den Gewoben vorhanden ist. Sie ist eine geblich, weiße Mssigkeit, enthält aber auch feste Köriperchen, die sogenannten Lympl>rörper-chen. Die Lymphe sammelt sich In feinen Adern, die in die BlutSchn münden. Auf dem Weg zum Herzen sind die Lymphgefäße slellenweise durch die Lymphdrüsen unterbrochen. Die Lymphdrüsen haben die Auf-gäbe, Giftstoffe zurückzu^ten. Wenn durch eine Wunde eine Verunreinigung eintritt entstchen zunächst in der Haut rote Streifen, das sind die entzündeten Ltzmchgosä^, nachher schwellen die Lymphdrüsen an. Die Lymphdrüsenentzündung kann auch in Eiterung übergehen. SowoHl die Lymphdrüien entzündung als auch die Lymphgefasjentzün-dung gehen meist mit großen Schmerzen u. hohem Fieber einher. Ruhigstelluna des betreffenden KSrperabschnittes und UmLchlSge mit kalter essigsaurer ^nerde sind unbedingt notiwendig. Gedenket der Antituberkuloseu - Liga! ^aribover Zeitullg^ Nummer 28s. Freitag, den 21. Dezember 193' Kleiner /^»»eiser ^ns^gsn i«>k sinä s Mn»? !n Snvs- msfken dviiulvgsn, 6» «nsonsten cilo /^äministrstion niodt in ' l.3c?e l»t, öss Covvnsckts?u «ilocjiqon. ^'»raun«! >Varii(z jede.-m-^nn meiner t^rsu l^elä octer lleläes>vert 2U kroditieren. äa ick kür sie niLkt /nliler dln. voÜnSell. froitas. äon 21. unü tn«, c!en 3^. 6. im l^^.-itliause kon^«, Vetrinjzji» ul 4 Nau»»el,>»elitunlr. Die Kesten Killt» uncl I^ebei'V'Ursle. ^alilreiLkek? killet llie (lastwirtin. !^IZ7 GWGWGGGWGGVWGG Sekünsr VeÄte. 7 exvei tlüuser. vin. sa'^vle Villen, tliiuser, (Zastksuz l at kiiro »^splö« (w5lZ<)5kÄ 26. >5««?>ca>^Sn 8M.5lHot«I, seilt. Vit erksl-ten. I>Ir. ?. Lün5ttL 5u vvrlcau» ksn. /^ir. Llovenska 4 Izei ^rmdrustor. l4109 I°Vr Velkn»«liten Vort kis Z0l)0 l)in.. >?e.?en L.i>Leren »irobxiLkniipftLreli sepplcli z:u tau^Llien xesuclit. .^dr. V« r-waltunxi._ 14l>66 fiir ^slknzekten lcttnnen Sie Itiron alten lZoi^selimuclc dii-lik umarbeiten lassen, ^ucl^ I^epsraturen ra:ic!i unä Killik. ^5 empkielilt Sick clen ?. k. Kunden besten«, ^uxrst 1al>n. (iolclarbeiter un6 .luxvolivr. Ltvlna ul. 2. l.VS^ NerrUoli«» V^oiknaelitsze- sckenil! Lln sveitek^. in «sn? ^usoslavlen nickt existieren-clos Vl>«slkau8. Kur? äarstel lenli. 5tttnnle. Scknit^ardelt dillt« »drueeddn. Lssiekti-leml« VojslSniiiIcs ul. ?l. 1«W pre!« M» lZ. 14 16 ua6 2i) pro Illi«. ^erlesussstelle im Lpe» lereizsesckskt KHeizsk» «. 2. ^epkel» 8a«^krüvl»te» u 8pe»erei varea l4l4 Spl«««!. Z0 Stück, tllr v«Äe-rlmmer unä Vorrlmmor. »ckü ne ^e>t,nsekts«e»ek«nko ver Irsutt dlllie5t Sple«slt»drilc podroU». 2rleov»k» l«. l«7t 1 seliöner äunkler ean» neu 2 >Vintörri)cIie tllr selilsnlce mittlere (Zrüüe. 2 sel^vgr^e Kleläer diilirst 2U verkaufen, ^är. Verv. 14IZ3 diilisst. Korott«vW 2S. _136!?_ eiiü»»«diiol>er: prva tirvst-»Ks Steälonic» un^ntrAxv unter -»lnäu-«trieller« an äiv Verv. 14l)l6 Vt^olda»e>it»diio>»sr llo»tst alvlits! Darum v/erken Sie einen ölielc in äie «rollen Letiaukenster cker lZusklianä» lunL Sekviäbaeli. Oospakilra 28. Zeköno I^omano «ckon um 45 Vin. Kunstwerke, über 1000 Svittti unä mit vielen Kunstbilävrn 110 Vin. lnsde» »onÄers releke ^us>^alll an Zportdllekern Crrenk. Kukv). unü Kinäer- un6 1u«vn^ktt-cliern. s^fovenlscli u. äentiicli. s<>vio Lpielem. 14129 14»! veMent«!». biltiKe uncl xute ^kren» Lolcllvaren, Lilker- unV«ta lSZ4 von S 1-iter suiv. verkauft Paula Xokoscliitteee. KoSaki 18. Z4107 e« WWGWV»»WG»WGWVUV»^ 8p»rdLedv 6er pdHojiwiea dl»ro6ni äom Kpo^njeitiier» ska posoliiniea uns I^Iudljan-sk» lcreäitn» danka kauten vir «o«en varkassa. ,^ntrs.sls unter »Se!iu!äen«klsr« an <1. Verv. I«)l6 MM neuerälnßxg kersdxegetzt. un6 bieten vir den bisus-ktituen sovle >Vlntersportlern 6ie künstixste Oeießen-keit Sick mit clem Lckmscktisttesten unä Kesten 3u versorgen. 14118 Zo»Ip Vvnko MI«k»»i,«lro»» «. 19 0«r Sckn«« Iiomm» veclcei, 5le s'«k «ieslmld mit »ilen Winter- svvrtsrtikeln ei 'I . . . . . . . . für dl!«I»tk»I»r«r »d»a »ver »uvn »naere xutv una »ckvasvert« Lesvdealce vori»«»6ev un6 r^Ar: puppenN«?«!, vrelrRäer vail ?rittrol!er 71,eliteaals. 7iscl>d»I»räe. ?eekt»rtlkel. vox.?r»»awßt-d»tte etc. — v»» reickd»lt!sLte l^xer von silen Sport »ttikelll Lvclev Lie bei >4 n I^ar aie »iGl«««: für l«e OrokO«: »m MM «Ml». l«Mm w Wl»I? o»» d»»t» ö^»mlcure!e»ssett«n kürstenIeU»»etten ?»rLümIe»s»ettvn 6e LeikenlcMs»ettoa K»»ier»pp»rUte ?«kümv «ller Vl^eltm»rlcen ?erst»uker Pu5 LroLt« in oikonen ?«rküm«n unti L«u «ßa Lo> lossne ru diUixsten Dreisen ?r»n» 5pe»i»Ip»rkümeriv >»riboe» P0>k» 29 Ul^z Qeckeaket «ler ^tßtad«k>Io«eiSi»! V»» »«>i«dN « I«l» MM Lie kin6en e» im 5pvUisI LvsedRkt kAr IlvrrvvMQ^S H' ? Vr? Qogposlea ulios 22 ^ ^ (neben l^otel »^«nore'') t'Iobcickel's tlüte. ^llilouer un6 besten von jeker Sie Lesten k^reie veÄcckiixunx! K>GlT»»N«IssQV« l(ein Kaukvsnx! rkGUMDtlt«!»« Mim«?»«» «II« «It«i» r«>«. Zöllen. 4ie an I?tieum»tismus. Knovden-selimer^en. Ztecden, lsckias, 2!»tm» u«l k(opksckmerz:en ieiclen. emptelilen vir kk>-reldunxen. i^«»»»?v«voekell denütsen Sie Die I^assaxe mit stärlct un6 erkrtselit. l»t üderail vrliÄltlieti un6 kostet eine I'lasel»« vin 14.^ I?ex. 8. Sr. 18117/32. 1VSZ8 Ldetr«6»^»vur u»6 kR» 6i« k««I»KUai» V6o ScksnkGN d«»«l»«nll» «»«r4>«i» »«I»«««« «r o«« «, «M DGI»IOl kür v»»«»» ti«»«» u. i» «I» L>M>« ^RXlVG «ml »U«» ii«»«H«l»IinI« vi» 8ovk«« «. ». V. RItllVClG» i» «II«» k^«^«» «»ck Oa«Mt>« »«GssssWI»»HoD?« V». VW Z0 —««5Wikck>bI>»» »t«a (^««kßLt. W0»»«0l>» Kr lc>..,^>»?.tz.i «.u» «>«« ?«»d«« WWl»«»»Wia 6.»I>,»..,.w«?«»»nlM>»vt«5,!^ potl«ok v«j ««tl»,«« kSr V«td-». l^eikWL«!!»« ^K»« SkeiUM» i« UiGGß«? t»«i anroit »«»?II»a?, 0«»p«»li« O HO l«I« «MI K M« AW'! — Vniok »U»rU»«r>Ir» »tik«»»»» t» »»rikor Virektsr Si»»k» VLLLI^. — iZ«t6« v»dnl»«t» I« tt^ristbaumbeliünge Loribonnieren Zctiokolaüe krlscke Lückereien lür äie 1Veiknsckt8keiertsAe» besten« un6 dilligst bei LlUKSIN IIRclT Rov«a»>r» «I. 5 ^el»»«6rov» e. 4V kr^Vel» IOW »»erter mcilNM »b beute erbÄtliob im l-eben»m>tte!- Qesebekt Kl!l«I!.V«W.«M>tlI Lin »ut elnxeiülirtes d«e VqMttktchtmmg« bebiltzett« UnkG«h«jffe««>» »it U. Ä«»ll»e»»lr?>m«at«», im 60. i«l»» »«ttWUeb«» verieltleä«». vi» H»tz>»,IW I4LII» 6»r t»«»«» V»r>l»Ii«b»i»e» Hnrcl »» 2k. l)»»«»I»»r «« V»15 Ul»r »m k^r»a»i»Iuu»r-l^n»6-kois» t» «v l«t»t»n Kul»« l»»«t»tl»t. Di« U. L»»l»i«n«»»« vini A»w«t»x, 6«» 22. >l»«e «» 8 Utur i« «I«r k'i«»«i»lr«n«r-t'k»rrkire!»v ^I«»ea ^«rib«e» »» 21. l)«»«ml»«r 1984. I4ttl »«»-I«» MieieevW«»»?, I^«.^wol»t«r IW 4M B>»4 «l«« 0»««k v«»«»tvonito^»