Mlmcher «r. 18l. «. ll. tz«l»,. si. 5' tz»» »it , balb! N, ? <». Mittwoch, 9. August. 187«. Aiutlichcr Tkil. S,. t. und l. Apostolische Majestät geruhten aller« gnädigst dem Fcldmarschall Lieutenant Ferdinand Frri. hcvrn Rosenzw r ig v. Orauwehr, Eommandantrn der N». Infanterie Truppendivision, anläßlich seines fünf« zigjährigen Dlenstci>jubiläums, in Anerkennung seiner stets pflichlgctreuen Dienstleistung, taffrei den Orden der eiser« nen Krone zweit.r, mit der Krisgsdecoration dritter »lasse zu verleihen («llerh. Entschl vom 2tt. Juli 1«7i!) Sc. l. und l. Apostolische Majestät haben nnl Allerhöchster Entschließung vom 3l. Juli d. I. dem Grundbuchsführer Martin Podstat ny in Veraun, aus Nnlaß seiner Versetzung in den bleibenden Ruhestand, in Anerkennung seiner oieljührigen, treuen und belobten Dienstleistung das goldene Verdlensttreuz allergnüdigst zu verleihen geruht. Ge. k. und l. «.postolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom Al. Juli d, I dem Wirthschaft^, sitzcr Joseph Ricdmüller in Vassee in Anerkennung seiner verdienstlichen Leistungen auf dem Gcblete der Pferdezucht das silberne Verdienstkreuz aller« gnädigst zu verleihen geruht. MMitlicha Thcil. Oesterreich und der Hase« von Mcl. Da» .Journal des Debats" bimgt eine sachgemäße und sorgfülllge staatsrechtliche Studie über den Hafen von Klel, die mit Vez»g hierauf, al« die strage der Schließung desselben erst kürzlich den Gegenstand dlplo« Malischer Verhandlungen zwischen der österreichischen und türkischen Regierung bildelc, erhohns Interesse fur sich l', Anspruch nehmen darf. Aus derselben erhellt zugleich mit historischer Veweiblrafl das unumstößliche Recht Oesterreich«, den Hafen von Klek jederzeit sperren zu dürfen. — Wir entnehmen dem erwähnten Artikel de« ..Journal de« Debal«" die nachstehenden wesentlichen Punkte: Um da« Verhülln«« OesterreichUngarn« sowol al« der Türlcl zu dem Hafen von »let zu oerdeullichm, muß man bl« in da« Jahr 17<^l zurückgreifen. Zu jener Zelt gehoite die Enclave von Klel kraft eine« zwischen der Republik Venedig und dem Großherrn bestehenden Vertrages diesem letzteren: aber die Venetianer besaßen linen Hafen in der Bucht von Klel. In den lehlen Iah> ren dt« achtzehnten Jahrhunderts, al« die Siege de« General« Vonaparte Dalmatien zu feinem Vande fchlu« gen, erwähnte der Friede o^n « außerordentliche Umstünde die Regierung de« Sultan« nöthigten, auf diesen Theil ihre« Territorium« Trupp.n zu senden, erbat sich die« selbe in Wien die Ermächtigung. d,ese Truppen in Klel ausschissen zu dürfen. Diese« Ansuchen wurde von der österreichischen Regierung günstig aufgenommen, aber man bedang sich in Wien aus. daß die hohe Pforie bei jeder einzelnen Truppen2u5,ch,ffung schriftlich anerkenne, daß diese ganz wohlwollend gewährte Ausnahme keinerlei Verletzung der Situation de« Hafen« von Klel al« m»rs cl»,i5ium in sich schließe, welcher Veoingung die Pforle sich bereitwilligst unterwarf. In den Jahren 1801. 1862, 1663 und 1866 wurdcn ähnliche Ermächtigungen seilen« der Pforle cr« beten und auch von Oesterreich gewährt. Es existiert eine große Zahl von Documenlen, welche sich aus jenen Zeitraum bszilhen und durch welche d»e hohe Pforte fornxll a>!>,ls,,„, i^s, !-,,<-., >>5,'",i^»,^,,nHs„ bloße Acte ^ nerung, einfache Eon..,,.^..>., ,...l, u lliprclioe ^agc der beiden Staaten durch die Autorität dcr Principien dcr Vertrage und der Thatsache., genügend llar festgestellt sein durste, wollen wir dennoch nmi. ,i» s,....i>.."...t>s« Beispiel ansührrn Im Jahre ! , ^ Schiff, welches in Klcl Truppe .....„.,,.,.,,. ...... ,„^ wie eS verpflichtet gewesen wäre, unmittelbar daraus dcn Hasen. Auf die deshalb von der österreichischen Rc« gierung bei der Pforte angebrachten Vlmcrluiwrn gab drr damalige (yroßoezilr Aal, Pascha Vefchl. daß das betreffende Schist ohne Verzng die Gewässer von Klel verlasse, und anerkannte so von ncuem den 8t»t.u» quo, das heißt das m»rs cuuuuw. Lie Minister-Anllage in Rumänien. Die Anklagen, welche die rumänische Kammer gegen das frühere Eabinct Eatargiu erhoben, unterscheiden sich nicht wesentlich von denen, welche die griechischen Minister jüngst auf die Anklagebank brachten. Der von dcr Kammer gebildete Ausschuß beinzichtigl den Premiermmisler und Minister des Innern Lascar Cawlgiu, die Fimmzm'nister Peter Wavrogheni und George Gr. Üanlacuzeno, den Kriegsminister Ion Em Ilorcscu, dcn Iustizminister Alefandru Lahooari (jetzt Mitglied des öassalionehoses), den Minister des Aeußern Gasile Boerescu. den Minister des Aeußern und Justiz, minister G. Eostaforu, den Cultus« und Unterrichts minister Titu Mazorcscu wegen Mißbrauch« der Amts» gewalt, Verletzung der bezüglichen »rtilel der Versus, sung und Vergehen und Verbrechen nach den tllf»tlo aufgezählten Artikeln de« Strafgesetzes, und wird über-dies die Klage gegen die beiden Finanzminister durch den Vcisah ..in crimineller Absicht" oerschürft. Dic Anklage gegen dcn Minister des Innern. E ». targiu, besagt in, wesentlichen nur, derselbe habe einen ungebülrlichen Einfluß auf die Wahlen ausgeübt. Da« erscheint, wrnn man mit der rumänischen Wahlmethode rinigcrmahrn bekannt ist, nicht gerade wie ein lodwü» diges Verbrechen. Es gibt in dem Bündchen leine Re» gierung, welchen Titel sie auch führe, die sich der offt» liellen Eandidatur enthielte. Die Radicalen treiben es in dem Punkte noch viel schlimmer als die Konservativen. In dem cincn Punkte wenigstens habcn die Rumünen ihren Mustcrstaal Frankreich erfolgreich copiert. Etwas bedenklicher sind die Anklagen gegen den Kriegsminister Florescu. Es scheint, daß dieser Herr für Offiziere fremder Armeen eiue lehr zartlicht Zuneigung empfand, denn er verausgabte einen Vctrag von 2240 Francs für ..Photographien fremder Offiziere." Das ware nun eine Liebhaberei wie jede andere, allein der facheuse Eharalter der Angelegenheit liegt darin, daß die bewußten 224(^ Francs dem Vuoael der Armee cut-nommen waren, und zwar waren sie daselbst ursprüng« lich für „Eonccntrierunaen" eingestellt. Nebenl-ei sei hier erwähnt, daß in der rumänischen Armee unglaublich viel „concentricrl" werden muß. da dieser Vudgcttitel wol zehnmal wiederkehrt. Es scheint, daß Herr Florescu auch ein eifriger Zs''"'""""""^ ">°l 1l l, "ngen" ausgegeben, während diesr ^»»in,', !"> „^"inuctionen" bestimmt war — was allenfalls auch nicht der präciseste Vudget« litel ist. Der Unlerrichtsminifter Majore«cu seinerseits hat für den pariser geographischen Longreß ein Vudget zusannmngebrachl, als ob Run"--- ^anz allein den Eongreß organisiert Hütte — v! Da sind 2000 Francs für rin Geschenk von lumaiu,chcn Phologra« phien (immer Photographien!) an die geographische Gesellschaft in Pari«, dann 1b(X) 3«ncs für des Vlini- Der Teufels Capitän. Roman von I. Sltinmonn (Foilslynug.» Vährend die Genannten gegenseitig ihre Gefühle «"«getauscht, halle Oraf Vertrand «il seinem Kammer« blener R«nald in einem Seilen,immer eine kurze U"ler. redung gehabt, die von letztere« mit den Vorlen Hz. tndiqt war. daß ulle« bneil sei. Gleich daraus bezab sich Oerlrand in den Salon "nd lrat auf Herrn von Mallon zu. «Sie kommen etwa« ipül, Freund Etienne," sagte " »Nir haben nur auf Sie gewartet, um unser Eon« Al zu beginnen. Eln lvcnig Musik und eln kleine» ^llet. uilii, ,veund. Ich hoffe, daß es dle ganze Ge> lellschaft ^„^ ^uch 3»e amüsieren wird." Der Graf verbeugte sich gegln Anna ..Sle sind die Konlgln de» Feste«, mein Fräulein. ""l> lch bin Ihr ergebener Diener. Vefehlen Sie. daß ^ b" Zeichen zum «nfange ^ebe?' , ..Vanz wie Sie wollen. Herr Graf," erwiderte «n, «?"^ verlrand schlug in die Hände. Ein Vordang ^ «nde de« Salon, ging ,asch empor und ein lleme» kr »".' °"l «'"" Estrace errichlet. zcizle sich den Anaen "lleUschaf,. Dlc o»r demselben befindlichen Musiler begannen die Einleitung zu cinem Vallel zu spielen, da« »le!ch darauf nach der Mode der damaliaen Zelt von italierischen Tänzern und Tänzerinnen graziü« au«« geführt wurde. Der Tanz war nur kurz, abe: er sollle auch nur al« Proloa zu der Eombdie dienen, die Graf Verlrand zu spielen gedachte. Elienne llopste dlm ftestgeber auf die Schulter. »Ich mache Ihnen «em Eompliment, Verlrund." fagte er. „Sie haben alle« sthr büblch arlangieli." ^O. e« wirlcl Ihrer noch eine größere Ueber« raschung." erwiderte Graf Membran ironisch. In diesem »ugenbllcke erschien der Kammerdiener Rinalt». der auf einer großen silbernen Schüssel Erfrischungen trug. in dem von Gästen gcfülllen Salon, «ndete Diener folgten m derselben Wlise. ler heuch« lerijche Schurke trug «ine sehr unschuldige Miene zur Schau. ..Hall.' sagte Elienne zu Verlrand. Rlnalo er-blickend. ,.,st das nichl der Spitzbube Rinald, der. als »ir noch Knaben waren, in Fongerolle« wohite?" ..Ganz gewiß ist e« derselbe." erwiderte Vertrand. indem er Herrn von Vamothe. der in seiner Nähe stand, einen Vlick dee Einverständnisse« zuwarf. Hieraus wintie er dcn, der G sellschast die auf der Schn^el l^findl'^l Hunn»,, »» ^y^» sentieren Rinald beenic i'ld. v gehorchen, l,l,0 maHle die Rl.nde in de« Eirlel der Güsle. die den Grasen umgabln. So trat el auch auf Manuel zu. Aber statt lh« zu bedienen, starrte er ihn mit großen Augen verwun. dert an. «Nun, mein Freund." sagte Manuel, dem diese« Vlnehmen auffiel, ,.wa« soll da«? Warum betrachtest du mich so vclwunoerungzooll?" Statt zu antworten, ließ «inald. scheinbar auf'« höchste erschrocken, die Schüssel »us den «oben ««U», daß die Flaschen und Gläser zerbrachen. Durch diese« Geräusch wurden noch vlele O»fte herbeigezogen. Glas Verttand hatte nun da, Nudiloriu«. das « wünschte. .Ungeschickt« Mensch." rief er dem »a»«er. diener zu. Rmald. ohne sich zu entschuldigen, näherte sich schnell seinem Herrn und flüsterte ihm einige Worte z». Verlrand faßte Manuel« »rm. ..Wifsen Sie. mein Vruder." sagte er mit erhobener Stimme, »wesaalb l">" M">" lo verwirrt erscheint?" Graf L»b»ig verneinte «Veil er, »ie er behauptet. Sie »iedererlannl hat" ..Da» ist möglich, aber ich kenne ihn "<«l." er. »iderle Manuel M«,4„,, ^Noch mehr," füg'e Veilrand b<"zu. ." ll«l"rir mir zu, daß Gi« »iihl mein Vruder sind. . Ein du«pf^«e«urmel und aus ,sdem Gesicht zeigte sich da« a^le ^unen^ M.vo führende Fahrstraße über. Von Milro» oica. beziehungsweise von Pristina zweigt eine andere Straße ab und fühlt längs der Eisenbahn über Skoplje, Kjöprölu nach Salonichi. Hu den nach Süden gchenden Straßen^üaen aehört auch die Bandstraße über ^eslovac und Vranja, welche in oie Chaussee Skoplje «Sofia bei Rumanooo mündet. Die von Nisch nach Norden gerichteten Eommuni« cationen sind von derselben militärischen Wichtigkeit, obgleich sie sich — nach echt türkischem Principe: die Straßen in der Nähe feindlicher Grenzen al« elende Karrenwege zu erhalten — in keinem besondere muster-giltlgen Zustande befinden. Die Wege über Topoloja nach Nlerinac und über Gramada nach Knja^evac haben in diesem Kriege zu wieberhollenmalen ihre Wichtigkeit und Nothwendigkeit erproben müssen. Nicht zu übersehen ist endlich die lndirecte Verbindung von Nlsch und Wid» din, welche entweder über Pirot und Belgradöil oder über Sofia und Verlooac vermittelt wird. N i s ch liegt zu beiden Seilen der Nischaoa, etwa sechs Kilometer von der Mündung diese« FlüßchenS in die bulgarische Moraoa bei Mramor. Die eigentliche Festung Nisch, d. h. ihre Citadelle, liegt am rechlen Nischava.Ufer; östlich davon das Stadtviertel der Zi. geuner und Bulgaren. Die eigentliche S:adt liegt da« gegen am linken Ufer der Nischaoa mit dem Türken» viertel, dem serbischen Stadtthtil und dem Tscherlessen» dorf. Die Citadelle rührt, wie die meisten türkischen Festungen, nicht auS einer und derselben Periode. An den Werken ist die forliftcatorische Thätigkeit der Römer, Serben. Oesterreicher und Türken in buntester Weise wahrzunehmen. Die Umfassung zählt fünf Thore und s:chS unregelmäßige Bastionen mit einem bis auf zwei Meter ungedeckten Mauerwerl: die Courtinen, eben« falls gemauert, sind von ungleicher Höhe, die E«carpe an sech« Meter hoch. Der sumpfige Gruben, welcher durch die Mchaoa gespeist werden kann, zieht sich auch um den am linken Ufer befindlichen Stadltheil h rum. Da« Vorfeld ist miniert, die Umfassung casemalliert und stellenweise mit Traversen oder einfachen Palissaden versehen. Die Umgebung von Nisch wird außerdem durch Vorwerke beherrscht. Im Norden liegt an der nach Ale» finac fühlenden Straße das erst in den letzten Mona. len errichtete Erdn,«! auf dem Huc Vrh; östlich davon da« im Jahre l864 erbaut« Fort Mithab Pascha. Am jenseitigen Ufer der Nischaoa befindet sich auf dem llei» nen Plateau nördlich des Dorfes Densla ein kleines Erd« werk; westlich davon, aber noch diesseits der nach VeS« kovac führenden Straße, ein anderc« Fort. Jenseits die. ser Straße steht eine Bal'erie bei Pa'opolje und west, lich dieser da« Fort «bdi Pascha, den lüdlichen Raum zwischen Nischaoa und Morava beherlschtnd. Längs der von Nisch aus nach fünf R,chlungen di. oergterenden Straßen sind Karaulen, blockhausartige G«. bäude, zerstreut, diese wahren .kli-touu-c»»" türkischer Kriegführung und Organisation. Eine Karaula— schl^l die ..Presse" ihre vorsehende Betrachtung versieht im Frieden vor allem den Dienst einer Gendarmerie-Caserne, wo K bis 30 Zaplichs sur die öffentliche Si> cherheit und Ordnung auf oitle Meilen in der Runde zu sorgen haben. Ist ein Lager in der Nähe, so ist die ilaraula der Cenlialpunll der Manöver, aber auch da« Lazareth für die kranken AslerS. In unruhigen Heilen wird die Karaula zur Redoute für die aegcn die Aufständische' ausgesendeten Truppen und im Kriege endlich »ird die Karanla zum oerlheidigungsfähigen Glockhaus, zur Slra« ßen« oder Thalsperre, ja sogar zum Fort erhoben, wie e« allem Anscheine nach in den letzten Tagen bei der Erstürmung von — Mramor der Fall war. 6. August. Die Entscheidung ist gefallen. Die Türken habe,,, wie heute aus officteller und privat Quelle gemeldet wird, nach einem erbitterten Kampfe von zwei Tagen Knjajevac eingenommen und die Serben in die Flucht geschlagen. Der Kliegsplan Kerim Pascha'S, an dessen großer Conception nur eine langsame Ausführung zu tadeln gewesen wäre, ist durchgeführt. Die ottoma-nischen Truppen beherrschen das Terrain am Timol, sie haben die östliche Grenze Serbiens in Besitz und halten die Straßenzüge, welche in das Innere des Van. des führen und bequeme Wege für einen Zug nach Vel» grad bilden, besetzt. Nach dem Falle von Knjajieoa» ist Zajiar durch die Serben nicht mehr zu hallen. Von Knja^oac wird jetzt die große Bewegung der türkischen Truppen nach Alerinac beginnen. Kernn Pascha soll be« reitS den Vormarsch angeordnet haben, dessen nächste« Hiel das Moraoa.Thal ist, in welches die Straße von Knja^eoac mündet, um bei Grad«« gegen Süden nach Nlefinac und zwei Meilen weiter bei Jabulooac gegen Norden über Paraiin, Svilajnac nach Belgrad abzu« zweigen. Außerdem schließen sich an die Straße Wege aus dcm Süden an, welche aach von Novi.Vazar durch die türkischen Truppen zu erreichen sind. Die Serben, meint die „TageSpresse" haben hlemlt ihr gewagtes Spiel verloren. Mit der ganzen Wucht eine« vernichtenden SchicksalSschlages fällt die Entscheidung auf Serbien nieder. Das Vand befindet sich nach der Schlacht bei Knjaäevac in den Händen der Tüllen. Nach diesem tutlcheldenden Erfolge kann man wol zagen, daß bei Knjajevac der Krieg auf seinem Höhepunkt angelangt ist. Was nachfolgen wird, können nur unbedeutende Ver< zweiflungslämpse der Serben sein, welche auf die end« licht Entscheidung leinen Einfluß zu nehmen vermöge" Zur Genesis des lelbisch-tüllischen Krieges. Ein interessantes Actenstück — der authentische Text der amtlichen Erklärung der türkischen Regierung über der Krieg mit Serbien — wurde dieserlage von der türkischen Botschaft in London veröffentlicht. Den Serben wird in dieser Erklärung der Vorwurf gemacht, daß sie den Aufstand in der Herzegowina mit allen Mitteln unterstützten. Infolge dessen habe die türkische Re« gierung sich gezwungen gesehen, Beol,achlu„M0lpS an den Grenzen von Lerbien und Montenegro aufzustellen und in Belgrad Erklärungen über die außerordentlichen Rüstungen Serbien« zu verlangen. Und schließlich habe der Fürst von Serbien, nachdem er das Ansinnen an die Pforte gestellt, seinen Truppen da« Einrücken in Bosnien zu gestatten, ohne eine Antwort abzuwarten, sich mit dem Fürsten von Montenegro zu einem Angriffe auf die Türkei vereinigt und so der Pforte leine andere Wahl gelassen, als den Krieg gegen die beiden aufstan« oischen Fürsten zu unternehmen. Die Morning Post nennt diese« ActcnstUcl ein sehr würdevolle«. ..E« kann leinem Zweifel unterliegen" bemerlt da« Blatt — «daß die Kriegserklärung ge< gen die Tinte, seilen« Serbien« und Monlenear»»'« ganz« «ich unprooociert war und den Verlraasoervsl'chlungen direct zuwiderltef. Die Behauptung der Türkei, baß die Fürsten von Montenegro nicht allein allen VerlragSver- «Ihre Diener scheinen sehr zum Scherzen auf. gelegt, mein Bruder," entgegnete er, indem er zu lächeln versuchte. „Ah. da zischt eine Schlange." murmelte Etienne. ..Mb« wir wollen weiter hören." Vlanuel näherte sich dem Diener, der in der Mitte der Gruppe stand. «Run. mein Freund", sagte er, «sieh mich genau an Wer bin ich denn. wenn nicht der Bruder de« Gra« sen Verlrand?" «inald heuchelte Verlegenheit. »Ohne den Ihnen schuldign Respect zu oesletzen". sagte er. «muß ich dabei bleiben: Gle find. Simon Vidal." «Simon Vidal! Der Gohn de« Gärtner« auf Gchloh Lembran", sagte Etienne lachend, «da« lft ja eine ganz wunderbare Behauptung!" «Aber sie ist wahr, gnädiger Herr. dieser junae Edelmann ist der kleine Simon, der an demselben Tage verloren ging, al« der zweite Sohn unsere« armen Herrn spurlos verschwand." Herr von Mallon zuckte die Achseln. «Dieser Mensch ist toll", rief er. gegen Manuel gewendet. Ich bitte dich, mein Freund, laß m,ch gewähren", sagte der letztere. «Ich muß die Gesellschaft von meinem guten Recht überzeugen." Er trat unerschrocken auf Rmald zu. .Dein Gedächtnis scheint sehr treu und gefällig zu sein. Woran erkennst du Simon Vidal» der gltich mir im «ller von fünf Jahren geraubt wurde?" ..Da« ist ganz ei«.fach. Ich war mit ihm von glei« chem Aller und finde seine Gesicht«züge in den Ihrigen, welche ich seil acht Tagen beobachtet habe. Aber e« gibt noch einen anderen Beweis. Al« ich eine« Tages mit Simon spielte, warf ich lhm einen Stein an den Kopf. Die Wunde war breit und tief, und man muß noch die Spur davon sehen können." Rinald streckte die Hand gegen Manuel« Antlitz, der entrüstet mit flammenden Augen auf Rinald zu. stürzte. .Elender!" schrie er, ..man hat dich bezahlt, um mich hier auf« schändlichste zu verleumden. Mein Vru« der »ird dir Schweigen gebieten und dich fortjagen l" Ein verächtliches Hohnlächeln war Vertrand« «nt« »ort. Aber schnell folgten demselben die im Tone de« Vtfehle ausgestoßenen Worte: ..Herunter mit der MaSle, mem Herr! Dieser Mann sagt die Wahrheit. Sie haben mich stit acht Ta> gen betrogen, doch heute geht Ihr "ichtSwürdiges Spiel zu Ende." »O. mein Gott— wa« sagt er?" murmelte Anna. welche dieser Scene erschrocken beigewohnt halte. Manuel wollte dem Glasen antworten, aber Etienne von Mallon.kam ihm zuvor. ..Ueberlegen Sie wohl, wa« Sie thun wollen. Ver. trand." sagte er. ,.Es macht Ihnen leine Ehre, einen Unschuldigen öffentlicher Schmach preiszugeben." ..Ich weiß. »a« ich thue," entaegnele der Graf stolz. „Seit drei Tagen schon halle ich diesen Menschen für einen frechen Eindringling in meine Familie; seit drei Tagen habe ich nur mit Mühe meinen Zorn gedämpft Ich weiß wohl. daß das Zeugnl« eine« DienerS nicht vollkommen genügt; alle,", e« sind noch andcre llare Vew'ise seine« Verbrechen« vorhanden. Ich ließ diesen Menschen sich in Sicherheit wiegen, denn ich wollte sein Verbrechen vor den «ugen der Welt enl« hüllen, die gesehen, daß ich ihn mit offenen Armen auf' genommen. Sein Empfang war laut und öffentlich, l" soll auch seine Strafe sein!" Manuel hatte sich instinctiv in Etlcnnc o slr,''t geworfen. „O. mein Freund!" rief er bestürzt, „vertheidig mich, denn mir fehlen Worte!" Herr von Malton war schon bereit dazu ..Sie spielen ein fürchterliche« Spiel," sagte er j^ Vertrand. ..Denken Sie daran, daß die Beweise v''" Ludwigs Identität vorhanden sind, daß ich dieselben ^ sitze. Denken Tie an das Testament Ihres Vaters." ..Man hat Sie wie uns alle betrogen." erwider" Bertrand kalt. . ..Aber die Aehnlichkeit des Grafen Ludwig ""'" nem edlen Vater," rief Herr von Malton zornig, .»" geschriebene Beweis?" ..Ich habe nichts mehr zu sagen," entgegnete s" trand ruhig. ..Die Intrigue wurde von mir e"th""' Nun ist es an dem Herrn von Lamolhe, GerechUS"' zu üben." «Ah, F>err von Lamothe ist mit Ihnen cinoersta^ den, Herr Graf. Bei («sott. Sie haben alles wohl v" abredet." 5413 blndllchleltcn, sondern auch den Rathschlägen Europa's" Hohn sprachen und sich dadurch allen Folgen ausgesetzt haben, die aus emcm Appell an d!c Waffen resultieren mögen, lann nicht widerlegt werben. Niemals gab es einen Fall v.n fievelhaflerer Aggression und ungerecht ferliglerem Ehrgeiz, als die Action Serbiens und Mon. teoegro's Diese Staaten haben jeden Anspruch auf die Sympathie oder die Prot:clion Europa's oerwirll. Sie haben sich durch lclne Rücksicht gegen den allgemeinen frieden zurückhat:?,, lassen, und so ist Euiopa in stric ter internationaler Villigleit verpflichtet, den Zuschauer abzugeben und den Türlen zu gestalte,', mit Rebellion und Aggression in der bei dei, Oloßmüchien üblichen Weise zu verfahren." Der Vassiret veroffenllicht nachstehende Docu» menle: Unterm 9. Juli 1876 hat der Großoezler pcr Telegraph die folgende Eiicular Depei'che an die Gou» derneure der Provinzen versendet: ^Ich grüße euch alle vonseite 3r. Majestät des Sultan«. Alle wissen, daß seil einiger Zeit die Feinde der Regierung und der Nation allerhand Intriguen, heimliche und hossene, ins Werk setzen, mit der Absicht, unserer Regierung zu schaden und sie zu ruinieren, was Gott behüte. Daö Resultat dieser Intriguen ist, daß in diesem Augenblicke die Feinde unserem Religion und Regierung sich an verschiedenen Orten empört und da« Reich angegriffen haben. Es ist daher die Pflicht eins jeden gläubigen Muselmannes, an dem helligen Kriege theilzlmehmen, um d,e Rechte, die Ehre, Religion und Nation des Islam zu retten. Wie die regulären Trup ven, w.lche zum Kampfe in dem heiligen Kriege unter die Waffen gerufen sind, so ist es durchaus nothwendig, daß auch die Rcdlfs (Reserven) aufgefordert werden, am Kampfe theilzunehmen. Auf Vefehl Sr. Majestät muß daher die ganze otlomanischc Macht bereit sein, den An» griff der Feinde des Reiches zurückzuweisen, weshalb es nothwendig ist. die Redif« unter die Waffen zu rufen und die vom Krlegsminister bezeichneten Vataillone so schnell als möglich an die verschiedenen Orte zu senden, welche ihnen per Draht angegeben werden. Sie werden alle gebeten, nicht einen eiilzigen Augenblick zu verlieren, um die« zu erreichen, und jeglichen Muth und jede Eile, welche in solchen Verhältnissen „othwendia. ist, zu ent. wickeln." Am 12. Juli versendete oer Großoezier das folgende Telegramm: „Ich bescheinige hiemit den Empfang Ihre« Tele» cnammcS vom l(1. Juli, betreffend die Einberufung und Bewaffnung der Redifs, sowie der Freiwilligen, welche am heiligen Kriege theilzunehmcn wünschten, um die Vcstrafuna der Feinde, welche sich in verschiedenen Punkten Riimclicns erhoben und das Reich anaeariffcn haben, zu beschleunigen. Die Freiwilligen, welche engagiert sein wollen, werden unter der Bedingung angenommen, daß sie in der Reserve stehen und während der ganzen durch das Milltürgesetz festgestellten Zeit dienen, wofür sie Waffen, Kleider, Anstellung und Rationen erhalten. Venachrichtiaen Sie davon die Offiziere der Redifs und registrieren Sie alle, welche die Waffen ergreifen wollen, und sende,, Sie, wenn müglich. 8(X), fei es RcoifS, sci es Freiwillige, an die Ihnen bezeichneten Platze, wo be-sondere Dampfer, Waffen und alles Nbthige sic erwarten. Theilen Sie mir da« Refultat mit." Politische Uebersicht. valbach, 8. «ugus. Neben der Intcrventionsfragc waren vn c>ci, Alar misten in letzter Zeit auch die umlaufenden Versionen über einen Zwiespalt in den maßgebenden Kreisen Oester« Der Genannte trat jetzt rasch aus der Menge her» vor, und augenscheinlich mit einer Zufriedenheit, die er nicht zu verbergen bemüht war. «Ja. mein Herr," sagte er feierlich. »Alles ist „. Dem Auge des Richter« entgeht nichts. U",l<^,. Eie? Seit drei Tagen bin ich durch dcn Grafen von Membran von allem unterrichtet und arbeite daran, das Gebäude zu zerstören, das Sie errichtet haben, v^ch habe bereits Ihre Complicen arretieren lassen und sie verhört." Elienne, d 'nochte, trat mit drohender Oeberde auf ihn zu. Der Beamte machte eine rückgängige Vcweaung. „Ruhe, Ruhe. Herr von Malton," sagte er, „ich b>n kein Prahler, man nennt mich nicht, wie Sie, dcn Teufelscapilüu. aber ich will es llar darthun, daß Oras «ertrand in seinem Rechte ist." „Und wie wollen Sie das?" rief Elienne. ..Ich werde Zeugen beibringen." «Wer sind diese Zeugen, mein Herr?" ».Der Zigeuner Ven Joel und seine Schwester." ^ ..Gott sei gelobt! Dann bin ich gerettet!" rief "tanuel. Der Eapitün stieß einen Ruf de« Zornes aus. k, «Thor. der du bist. Du begreifst die Tücke deines ""ides nicht." ln ^""m hgttt „cht. Manuel sah den Abgrund nicht, "n man ihn stürzen wollte G«ns,»»n, folgt.) rcichS bezüglich der zu befolgenden Orientpolitil beliebt. Ein Telegramm deS „Eastern Budget" in London sagt mm hierüber: „Das von mehreren englischen Blättern veröffentlichte berliner Telegramm, wonach die Militär« Partei am österreichischen Hofe zugunsten der Actions« Politik agitiere, ist vollständig unbegründet. Die Politik Ocstcrrcich-UngarnS ist wlc bisher auf die Vcwahrung des europäischen Friedens und die stricte Aufrcchterhal. tung dcS vou allen Machten accepticrten Nichtinterven« lwnsprincipes gerichtet; cS herrscht vollständige Har< monie zwischen dcn politischen und den militärischen Berathern der Krone." Die türlischcn Truppen haben am 4. d. M. tele« graphischer Meldung zufolge ihre Naralen bei Klel ge« räumt und verbrannt und auf dem Kricgsoampfer„Fethi6" die dortigen österreichischen Gewässer verlassen. Die in der letzten Zeit vielfach erörterte Angelegenheit des Hafen« von Klcl ist damit thatsächlich erledigt. Gegenüber dcr Nachricht, daß die Wahlen für den preußischen Landtag nach vorhergegangener Auflösung schon Mitte September stattfinden würden, bringt die »Norddeutsche Allgemeine Zeitung" folgende Darstellung dcr Sachlage: »Die Berufung des Landtages soll und lanu mit Rücksicht auf die vor Ende dieses Jahres noch stattfindende Ncichstagascssion nicht vor dem Jänner nächsten Jahres erfolgen. Da nun aber zwischen der Aus« lösung und der Wicderbcrufung des Landtages nach der Verfassung nur W Tage liegen dürfen, so ist die Auf. löjung nicht vor der ersten Hälfte deS Oktober zulässig, und können also die Wahlen frühestens erst für die zweite Hälfte deS Oktober angesetzt werden." Von der Ostseelüste wird in der «Kölnischen Zeitung" darüber geklagt, daß die orientalischen Ver< Wicklungen und die Furcht, daß dieselben noch größeren Umsang annehmen könnten, schon beginnen, einen höchst ungünstigen Einfluß auf den Seehandel und mehr noch auf die Seeschiffahrt zu äußern. Hunderle von pommer» schcn und besonders auch mecklenburgischen Schiffen drin-gen jahrau« jahrein Gctreideladunzen von Galaz. Odessa und anderen russischen Häfen des «chMlrzen Meere« nach den englischen, holländischen und belgischen Plätzen. Diese Thätigkeit beginnt jehl allmälig sehr i„s stocken zu gerathen, da manche Kaufleute und Rheder befürch« ten, daß bei etwaigen kriegerischen Zustünden zwischen Rußland und der Türlei wol gar die DardanelllN ge< sperrt und somit alle Handelsschiffe im Schwarzen Meere abgeschnitten werden möchten. Namentlich manche englische Kaufleute hegen jetzt leine ^ust, irgendwie in lang aussehende Ge,chaste mit den russischen Hüsen de« Schwarzen Meere« sich einzulassen. Viele deutsche See« leute. aus Furcht, rielleichl zum Floltendienste einberufen zu werden, seien jetzt in da« ferne Ausland gegangen. So steht e« denn jetzt mit der zahlreichen Rhederei der deutschen Ostseehäfen äußerst schlecht, und sollte die« noch zunehmen, so werden bald manche Fahrzeuge abgetakelt am Pfahl im Hafen liegen müssen. Im französische« Budgetau«schusse gab Gene« ral Ehanzy nähere Auskünfte "liber Algerien da« ohne Beeinträchtigung der anzustrebenden Fusion mit den französischen Departement«, an Ort und Stelle oer. wallet werden kann. Seit 1872 vermehrte sich die euro« päische Bevölkerung ziemlich stark, vorzüglich zugunsten der Vandlvirlhschaft. Französische und englische Gesell, schuften haben seil zehn Jahren die Ausbeulung der Eisengrubcn verdoppelt. Dörfer. Straßen und sogar Häfen geschaffen, ^andwirlhschajlliche Maschinen concur, rieren zahlreich mit dem Taglohn der Kabylen. Die tur. tischen Ereignisse konnten den Fanatismus der Araber nicht wieder anfachen, letztere vergessen nicht die Folgen de» Ausstände« von 1871. Er kostete ihnen 100.000 Hellaren Lande«, alle ihre Waffen und .j0 Millionen Franc« Geldbuße. Da« Einnahmebudget, da« 1871 kaum 15 M.llionen Francs betrug, erreicht 28 Millio. nen. Ungeachtet der allgemeinen Hai'dclestockung erfuhr die Zunahme der Ausfuhr leine Unterbrechung. Osslciös wird energisch dementiert, daß Frank, reich die I"il,alive zur Vermittlung zwischen der Tür» lei und Serbien ergriffen hat oder ergreifen will. Die ..Agence Havas" meldet au« Athen, den 4 d M. die griechische Regerung lasse die »ngabe. daß die Mission «ololotreni«' nach Serbien cinen officiellen Eharaller habe. demenlieien. letzte« Samstag wurde au« Kon st an t i n op el telegraphiert, die Salonichi Affaire sei cndgillig geregelt. I cs" erhall dagegen ein Telegram« ihre« Ez rejpondenlcn, datiert au« Athen vom 4. d., nach welchem die Botschafter Deutschland« und Frank, reich« der Pforte angezeigt, haben, sie würden am <». d. Konstantinopel verlassen, wenn nicht für die salo» nichischen Morde bi« dahin Entschädigung und Genug, lhuung llsolgl sei. Die Pforte zögere aber au« Furcht vor Unruhen unter den Mo«lim«. s« unlerligl keinem Zweisel mehr: Knjaievac und mit dieser Sladl die im Rücken von »lerinac und Delikat» führende Strahl sind am s». d. in dcn Besitz der Tüllen gelangt. Da« rfficiclle serbische Eom-muniqui' theilt mit. Horvalovic habe durch sünf Tage die Stellungen aus den Höhen der Tresibaba gegen einen übermächtigen Feind vertheidigt; erschöpft jedoch durch den kolossalen Angriff, habe er diese vor Knjazeoac ge« legenen Stellungen ausgeben müssen, u« sich in die oon Knjazeoac nach Banja führenden Püfsl zurückzuziehen. Tschernajesss Benehmen bleibt unerklärlich, bl« e« nicht klar wird. warum er zu spit und nur einige «enlge Bataillone zur Verstärkung nach Knjlljevac' entsendete, statt hier mit seiner ganzen Kraft da« Verhüngni» aufzuhallen. Nach dem Verluste Knjezeoac »erben die Serben wol bald genöthigt sein. ihre Stellungen bei Nisch. Deligrad und »lefinac aufzugeben, um sich nach Paraiin oder besser nach «iuprija, dem einzigen verthei-digung«fühigen Punkt im Moraoa.Thale. zurückzuziehen, nachdem sie dem Geaner da» Debouch6 bei Paraiin »uf der hier au« dem Timol.Thale mündenden Straße so lange als möglich verwehrt haben werden. An den ftall Knj^eoac' ist zugleich der Verlust Zajiar« g/knüpft. Hagesneuigkeiten. — (Se. Mai der Kaiser a l« l. e ben « retter.) Nu«! Ischl wird geschrieben: „»m 29 v. M nachmittag» p«M««, der «aiser, von seinem »djntanten begleitet, t»,e sogenannte «let« tenbach.Vildni» in de» «ülomenle, al« ein et»« 4i«hriger Kn«te, welcher ans eine ganz unaufgetlärte Weise an einen steilen «b« hang hinangetlettert war, in die schwindelnde liefe stürzte. »»< da» Geschrei be« Kinde» Ubeisehie der Kaiser »l« gewandter G,-birg«jager einen circa b Meter breiten Felsenriff, ersaßt« »it sicherer Hand da» an einer »nrzel über dem «bgrnnb hlnaenoe Kind und ließ e« durch den mittlerweile herbeigeeilten «dj». tanten in d,e «ettenbachmühle führen, »o ßch die «Nutter be« Kinde«, ein Salinen-«rbtlterwe>b, besand. Ve. WUljeßßt »er Kaiser ertheilte der vor »hm aus b,e Knie stVrznldn» M»tt» einen strengen Verwei» über die mangelhafte Veanfstlhtignng ihre« Kinde«." — (t«»fe.) I» «eichen» s«n» S«»«t«z in der H«n»« lapelle der er,herzoglich-n Vill» «Varthol,- bit Ia»se der »» 3l v Vl. g,dor,n,n lochler de« Herrn Erzherzog« K»rl lnd»iz durch d,n ßlirsterzdischof vo» Wien statt, »l» I«nfp««hi» f«ü» gierte die Fiuu Herzogin von vr»g»nz». Vlnller der Erzch««ß«H»» Maria Theresio. und erhielt die llein, Pr,n,,sstn die N»» Vl»ri° »nnuncia»». »oelh,il>, Theres,, »tichael«, Karelin«, l«fie, Pi», Ign»,i». . (Inliu« Payer.) «,» ßr»n,en«b«d wir» »n> getheilt, d»ß der rühmlichst bel«nnte «ordpolfahrer Herr I»lt«» Payer, »elcher künftige Woche Fr»»iene»»d »erlassen »iro. sich n.it eirer vanquiersg/malin an» Fnuckf»« ». M. Namen» Fannl Kann lLnlelm «olhjchlld») »« wrze» »ttl«bt h«»e. - (I k. Klein 5 ) »» l o starb in Verlin »er Dr««», tiler »no kiteraturhifloriler I, k. Klein, h«upt<»chlich durch sei, große« «erl „Geschichte be» Dr«»«'«« w »eitefte, Kreise, rOhmlichst belannt. i',ib,r h»t der lob itz» »» der »«>»»««§ df«sflben verludert. Klein war I8I0 zu lM«l»lcz l« N«z»« z«» boren und llble i"t 90 Iuhr,n in un«bl«sslger jour»»listrscher, p«el«scher und llter«lh'storischer thHtlgle>l zu Verlm -lSetzerfilile »„»Setzer«»«««.) Di, «Ht«»> frage. ob Setzeriun«» Tch ««ch f»r »ie «««M»»Nllche »nd ««stre,-gsn^e lhlllgleit bei« G«tz »l»«ß«> e,gnen, ,ß i» »« lehlm T»«,n zugnnfte» der Fr«»«««l>««t «l««zn,d e», worden Nie «llgemein bflunnt, »räch E»H« I««< b. I. i» Ve»» lin wieder ein Setze»ftl,l, au«. D« i« «olh u« Arbeiter sich beftndlnden Zli,un,»drucl,leien »«ndlen sich um Unterstütz««, bittend »n b,e «srld,u«e«ie», ». « »uch «n die S,tzerin»en. schul, de« i?stt»«l»«l»i»»« («i,rn»d,t am l »pril l87b). »utz biese ergr,fi gern dle <«<«i»«Heil ,u bswelsen, »a» ihre Setzeri»«» g,l,lnl halts«. Z»»!s Gsytllnneu zogen m,l dem Obelf»cl»r »e» E>,tz,r>nne«Ichul» sofort ,n b,e vcn «hrem bi«herigtn P«rs»««l verl«fiene Dtuckcre, be« »slnch». uud Vl»»l«anz,iger»", jeh» «»dere in di, der «Post« und »ier i» »ie der ^«S»«,»I,»1»»,'' und stelltsn diese Zeitungen, bi« »«« Person«! wieder l»»P«««lltt war, zehn Tage long fir und serlig her. Ueber»>, wohin fie lomen, zollt, m»n b,m Fl,«ß,, d,r Nu«bau,r. b,r s,schit au«findift ,u machen Den z»r I«^««»,, ««»,. sendelen i'ocom°l,oen »nd nemlich em Newer »««« „»eh»,«,, ans dem eine mehrere hunder, Fuß l«ng, Papierrolle li,,t. »«tz. rend der ß^hrl wnb d,ese «olle durch eine «»sch», ,,M«MM. und z»°r gehl. »»hreud der Zug ei« ('«ßlisitz») W«»e DMA» leg«, „n dre, Fuß l»n,,r P,,i«ß,l«l«n uuter ,i,e» «» h«r vl°sch,.,e an,,br»chlen >vl„fi,s» »«ch. H« «h,,« »« F^r«. »eß« regelmllh.ger find d,e Zeichen, welch, der »leißift «f »e» P-p'ere h,n„r!»h,; em, Unr,,e,»«H««ei< »« lS«tz, «h« ,n»«l>Hl liußerU unt,,,l»°ß,gt V!e>fti,lßri«>e «»» tze» PVPlMH««»«». tz«ß,«<, ««» »« P«Pi«n tulgeftlll». »nd der üvlaßst.b. »rei F»ß »i< «eil«, iß ««ß «,«»«, >,m d„ Esmltllung der sch«dh»slen Stell, »»glich z> »«»>«» In ahnl.chel V„s, »«b ,in P,»d,l. »»« z«i<«>« «»ei tl»«»«<-s,ll,n hängt, dazu »e,»tzt. »» «»« »er HeftißHM >M» Gch»»" gungs« d„ F»hl,r »» van ei»er Vahn ,» ,rf,««e» ^ fokales. («in Fest i» velb,«)««Uchlich^v"«ß,tze>. den «dre.se Sr l. «n> l. H.h... " .««<«««'"'"' <"/" «r.her,°g. e»dw., ,.c... «« »''d'' ^",^"' ds„ IC d «.. »u.er Nitt.nck«, »« K«P'°t de« «rzHerz., ^opolb 5.5 I»,°u.er.^«,,i«,«'« c'« ,reß" ^st « « '' . e, tl« See mit V-.^»U». ft-«««« """' "'°" "" ^"'" ß.l. D« V^chw, >-« 5*« »««« " v«° w b« l»««lU»l.. de« ^H,tel «l«U«>«." 1414 — lPerf« naln » chrich l.) Der Herr t. l Lande«prilsi-dent Xilter ». Vidm « nn i« heute nach Vastein abgereist, u« fei« F«nilie »bluhalen. — (Url«nb««ntritt.) Der Präsident de« steiermHrlifch. Nlr«t»isch.lr«inischen c)berl»nde«genchte« in «Vra,. Herr Dr. Ritter ». Vaser, hat vorgestern einen mehrwilchentlichen Urlaub ange» treten »nd sich zunächst nach Vad Sauerbrunn begeben — (L»nde«lasse.) Elner Kundmachung de« lrainischen k«nde«»u«sch»sse« znf»lge bleiben die Lolaliläteu der hiesigen?«n» de«laffe wegen vorzunehmender Neinigung«arbeiten in der Zeit »om II. bi« inclusive 1 4. d. M sllr den ilfientlichen Verlehr «Ischl«ff«. — ( O lfizie r» fest.) Zu Ehren des von seiner Urlaubsreife r«ckgelehrten «ommandanlen de« hiesigen Erzherzog Leopold b3. Infanterie.Regiment». Herrn Obersten srally, oeranftal. ten die Offiziere de« Regiment« heule nachmittag« ein Fest ,n Josef« thal. — (loncerl) (line au« den Herren Viola, Faltori und T»lesella »nd den D««e» Frau Zamboni nnd Frl. Toresella heßetze,de italienische Slngergefellfchafl au« Iriest conclllierle zeHer» abend« bei zahlreichem Vefuche und unter großem Veifalle. der sich namentlich auf d»e »«rllich recht anertennen«w«lthen Lei« fiungen der letztgenannten zwei Damen bezog, im lafinogarten. Da« Programm de« toncerle« bestand zwar nur au« h»er weniger betannlen italienischen Opern, sprach jedoch dessenungeachtet da» «nwesende Publikum günstig an — Heute findet im Casinogarten, wie schon erwähnt, da« Concert be« renommiellen wiener Waldhornqual tell« statt, dessen Vesuch allem »nlll»cl eine tllgliche uud zwischen Unterdeutschau und Altenmarlt ei« viermal »echentlich »nlehrend« Fnhbotenpost in« Leben. — (»lpine«) Anläßlich de« «lpenfestes. welche« die Ve, sellsch«ft der »Sannthaler" ,ur Feier der durch Vegnerbesserun» gen, Erbauung von Unt,rlunst«hl,tten u. s. w. bewerkstelligten Eljihließnng de, Sanulhaleralpen M'tle diese« Monate« veran« staltet, ist «»ch »ie Vesteigung der bedeulendsten Höhepunkte diese« i>t rettete» »«bänden befinden sich fern« auch »«« loitfcher »«t«» gebäutze. Me»sch«nlibn Lrfahrimg bringen, soll ein großer Iheil der Abgebrannten bei der liquidieren« den Vonl .Slonenijll« versichert fein. und foll die diesbezügliche Versicherung«summe den Velrag von circa N0,0Ol) fl. erreichen. - Angesicht« diese« erschütternden Vrandunglncke«, da« — wie wir nicht ohne Grund befürchten zahlreiche Familien in Noth und Elcud »ersehen und zum mindesten einen Schaden von vielen Hunderltausenden von Gulden angerichtet haben dürfte, «ritt zunächst an nn« L»nd«leule die Pflicht dcr Hilfeleistung in au«> giebigNem Maße heran, und zweifeln wir daher auch nicht, daß sich »l«bald im ganzen Lande zahlreiche mildthätige Hände finden werden, die da« G«mmlung«werl fördern und. unterstützt durch unsere Vereine, die ja b»«her noch nirgend« zurllckblieben, wo e« Thränen zu trocknen oder einer Lande«calam,tät zu steuern galt, zu e'nem ergiebigen Refultale führen werden Die Art „nd Weife, in der die« am besten und praltifchesten zu geschehen halte, lönnen wir wol m«t Veruhigung der Einsicht und d,m vielfach bewähr» ten guten Willen der betreffenden Kreise überlassen, doch glauben wir, daß im Interesse der Sache d,e «loustituiernng eine« eigenen Hilf«comit6s, welche« die Sammlungen und Veranstaltungen im ganzen Lande einbnllich zu leiten hält,, wol am zweckmäßigsten und mit Rücksicht auf die Schwere de« Unglücke« gewiß auch be-rechligt wäre. Unscrerseils soll. wie wir wo! nicht erst zu ver> sichern brauchen, gewiß alle« gelcheh«,,, wa« die VemNhung n de« letztern zu fördern imstande wäre. - (Line neue Art derM°o«heidelbeere) »L« dürfte den verehrlichen Lesern der ,L»cschr«ebene Pflanze vermöge der >n der Nähe von Lai» dach obwaltenden Bodenverhältnisse ganz geeignet zu sein scheint, mil ,hr gemachle Versuche zu emem günstigen Resullole zu süh. ren Auch hören wir. daß schon da« nächste Jahr i» hiesigen l. l botanischen Garten Versuche m»l dieser Pft»nze ge> macht werden dürften. Diese Pflanze g,höil in d«e Famille der Heidelbeeren und »st eine Anverwandte der auf unserem Moraste vorkommenden Moolheidelbeere, Vzccmium <)xvcoccs»«; sie ha« jedoch vlel größere Früchte, weshalb sie auch Vzccinium lu»cro-cTlpum — die ..grohfrUchlige Heidelbtere", genannt wird. In Nordamerika, wo sie häufig voilornmt. nennt man sie Kran«, beere. Wir entnehmen d,l nachstehende Veschreibung derselben der „Neuen fr. Presse". Die sran«b,ere Hal birnförmig g'ftal tele, lllschenzrohe und dnnlelrolhe FrUchle. die zwar «m l«h»n Zustand« ungenießbar find, dagegen mit Zucker zu Lompol em» gelocht eine Delikatesse bilden und die in Nordamer'l., fast eb?nso beliebt sind. wie be» un» die Preihelbeere Veren« im Jahre l^7!i machte man in Pot«dam die ersten Versuche damit, die auch in der That gelangen; noch besser jedoch fielen die de« Hofgärtner« Maurer in Jena au«; in Regel« «Oarlenflora" 1874 g,bt der» selbe belannt, daß diese Pflanze, welche er al« eine ganz an« spruchlose Moorpflanze bezeichnet, sehr üppig wächst und mit «hren dünnen 1', Vieler langen Iahr,«lrieben den Voden förmlich uberspinnl und emeu vollständigen Ral/n bildet sr berichtet weiter, daß diese Pflanze in völlig freier, etwa« fenchlerLage fich am besten eniw ck!e und so reichliche Früchte trag,, daß man von 12 Quadratmeter Fläche 10 Liter geeinte« habe. welche er auf amerikanische Weise mit ', Pfund Zucker per Liier zubereiten ließ. Die eigentliche Tragbarleit beginnt jedoch erss nach dem dritten Jahre n«ch der Anpflanzung, doch nur dann. wenn die Pflanze gehörig bestockt itt. sie wächst aus feuchtem Moorboden, der von den Unträulern anfang« befreit werdtN muh. wa« jedoch fpäter ganz unnölhig wird. d« d»e Pflanze al«bald den Voden gan, überwachst Die Früchte l»ss,n sich über ', Jahr ,m frischen Zustande aufbewahren, sind daher zum Versenoen gan, «eeignet. In Deutschland ist die «ranlbeere schon sehr start vklbreitel. nnd findet da« davon zubereitete tompol allgemeinen Absatz. Zu er. wähnen wäre noch. daß die , „Pstrde.«u«musteluna." ein sinnstörender Satz. fehler ein. den wir zu berichtigen bitten Statt „n,cht von der Lan°e«comm,ssi«n für »rain und da« Küstenland foll e« neml.ch l'chüg heißen- „nicht °°n der ?«nde«c°mm,sfion^f«r Krain. son. dern von jener für »rain nnd da« «Ustenland_______________ Aufruf! Das gestrige außerordentlich ausgedehnte Vrand-unglück von Loitsch rechtfertiget wol meinen Aufruf an die gesammte Vevöllerung der Landeshauptstadt zu milden Veitragen für unsere so schwer betroffenen Lands-leute. Die beim Stadtmaglstrate eingehenden dlesfülllgen Gaben werden veröffentlicht und ihrer Vcstimmung gleich zugeführt werden. Vaibach am 9. August 1876. Der Bürgermeister: Laschan m. i>. Ncucstc Post. (Original.Lelegramme der ,.^aib. Zeltung.-) ttonftanttnopel, «. August. Prloaldepeschtn ans Widdin vom 7. August melden die Rüumung Zajiar« seilen« der Truppen Ljlsanln« sowie die lampflofe Ve« setzung Hai«!ars durch die Türlen. KsllftanliNVpel, ^. August. Eine Depesche O«man Pascha« bestätigt, dah Zajiar nach der Räumung durch die Serben, welch letzteren die verfolgenden Tscherlefsen große Verluste beibrachten, von den Türlen besetzt wor« den ist. Berlin,?. August. Kaiser Wilhelm oerlüßt am 11. vormittags Gasteln. trifft am 12 nachmittag« in Vayreulh ein und verweilt dort zwei Tage al« Gast de« König« Ludwig Am 13. und 14. wird der Kaiser den ssest. spielen beiwohnen und sodann am 14. abend« nach Ver-lin zurückreisen. V elgrad, 7. August (A. Wr. Tagbl.) Die grem. den verlassen zahlreich die Stadt, »uch eingeborene rei chere stamilien reisen ab. 2« verlautet, dah die Regie« rung gestern um eine Mediation der Großmächte off, ciell ansuchte. Man oerzweifell an dem günstigen Au«, gang de« Kampfe«. Tschcrnaieff's Führung wird offen auf den Straßen getadelt. Er unlerstühle Horoatooii zu spül, erst am fünften Kampftage. Er behauptete im» mer. die Türlen führten bei Gramada ein Scheinma nöoer au«. Tschernajeff ist durch Kerim Pascha oollstan« dig irregeführt worden. — Da« Hauptquartier soll nach Huprija verlegt worden fein, welche« auf« neue be« festigt wird. — Die Hauptstadt ist in Trauer und Ve< ftürzung, die Fürstin ist ft«l leidend. Celegraphtscher Wechsettoul» vom « August Papter . «,,„t 66 30 ^ Silver , Rent, 70 80. — l»«0n «t°»,«'«nl,hen 110 75. - Vanl.Actien 8dß -. «redlt-Actin, 145 80 London 133 2K. — «Über >0, 60. K l «s,n,.Du. lalen 5 91. — «»V«l,on«d'«r 9 80 - l0<» «,t«latb. PrU. « Lanrii. «alel. — Held. Major; kangraf. «eis; Pollal. L0filer. »stte.; Holeiel. techniler; Kernberger. Proic^... Ottokar nnd Vlüh. »in». - Kllmel, «s».. «»rnb««. - v «ohlel. Privat. Sa««. — Ulmann. Ks«, ««nchen. Hönigmann. Kfm.. Marburg. — laferner. ves.. Vill«ch. ^ Vvsloill. «aden. h«tel Elef««t. Moll. Morlnisch. - Domladisch und Ventill», sseiftriz - Moubry. Klagenfnrt. — Kastner und Vasialladt. Trieft Trilß, Wien h«tel «ur l«V'. um 09' unter de« «,r»«le veranlwonlicher «edaclenr: c)lt«««r V««»er«. 23ölstn!)tll(bl 2!ü^ ^ ^°b»p Die «örst »«r etw«« animierter «l« seit einiger Z«t nnd «ab rückfichtlich der Sl««l«papiere reg, Kauflust ,u tllennen Devisen w«r,n »berwiegeud «e»r»«r.) """ (.....6» 4b ««« «,r«. ) ^'"«rente ^ . . «9.7^ 89«) ' l«04........107 - 10«,— " 1««........«N « ,N 7l> . 1«0 ^ 100 fi. ... N«^V N7 - . l«>54........l«0«0 l»1 - O«»»»eu.Pf«ndbnefl .... l4l«0 14»« »k»»ie»«»lehe» der Stadt Vlen >b L0 » — Siebeubur.« j ..^. j . - Z . 7«. _ u». «ij«z«HM««l. .... "- " - n», »e«».ie»»>»l......'^") 7» 70 »«^^««»»'«'«l.Unl.ha, . 33« «tlw «etle» »«» V«»le». »»«!«.«««« . . 7»— 73«b VoolVktltin . . ^" —— V,tzi»mhU«ß«tt .... ->- ^ ^ «redi»«nst»lt . . . I4b«) 14b - — — ««c«mpte«,y«lt . . «70-— «hft. ßr»nc«:V»nl....... — — » ^ »l,l,«n»lb»nl....... 8b7— llt9 — Q esterr. «aul,ese«Isch«ft ... . -— -.— Un«onb«ul ........ b^^ lHtzzl^ verkehr«»«»! ....... W— bll^O «etle» »«A T«»«>«^-U»ter»zt» Ton°u.I«»plch,ff..»lsellsch«ft 374- 37l,— Vli<«be«h-Westbahn.....lbb — lb3-bO »lis«btth.V«hn (LW,.Vnd»eis» Strecke).........— ». ^ _ ßlldin«ud«lßiordb«in . . . lllvO__I8l0'__ ßr«nz. IosePh . V«»» .... ,«-- ,zo^<) keml'.'l,ern..I«ssy.V»»n . . l«1 « „, 7h Ll«»t.«e._ Oeßer». «ord»estb«hn . . . . «8«) l^^ »l«»Oll««H«tz».......10b« l«- et»«»«b»h" «75 ,7l.z>o Sndbahn 77 7b 7f» lhe'h-«»l»rl........ ,li, . ,h,^. Ungarilche »iordofibahn . . . 99 - l»«^s) Ungar'sche Ofibahn..... zi __ z, ,y Ir«m»«Y'«esellsch...... NbbO lie- v«»«el«>s««,te». »««. llsterr V«u«ese»lch«ft . . -.». ^._ Viener V«n«e'ellsch«ft..... ^.^ ^... V»«»,hrl.r»e. «,. «st«r «odmeredlt . . . zoS-« 107— dto m 33 I»^eu l,»-«b «-«) Natlonalbanl ». V. z^»zy «/7«^ Ung. Vodencredit . YH.^ zg^ Prib'V....... 88» l>^« ««l. Kall.kndwi«-«.. 1 Vm. »««) 97» Oesterr N«rd»»st-V. »4 75 85- «VUtze»»«tt,n...... bO7b »1 — S»««««»«hn ... — — - — S«d»«h» k 8«/, . . lll ll»-N0 ^ b«....... «»0 934« S«idb«hn. V,»«...... — . - - Nu«. 0ßi«tz«....... «» «00 Prw«UO«e «rebil.e..........lb7«) «K8 ^ «ntz«lf«.L.........18« 14— »««»»»« . . 60 10 SO?» »r»«lftm . . «0,0 «0H b««»«r, . SN10 60-» «"»»« l«7b l«4^ P«ri« 4ll«0 «»«v Ducatt» .... bfi.»V lr. » fi« lr. ««P«le»««tz« . . »,8« , 9^« - Wr»ß.««ß»lchet« «0.«0 .«0.70 - «»er .... l01 , «5 . l0l , s» - UT«l>ll«H« On»ch«»ll«O»>>«»l>blig»ti«»e»»