Nr. 179. Piännm«t«llon«vl«!»: Im !5ompto»l ganzl- fl. n, halbl. N. 5 5N, FUr dle Zustellung lü« H««' Halb1.5a ir, Mit d« Pust ^inz,ü,in, s,,„bj. ss. 7 5", Saiustag, 8. August. Insert« on« ,ebü« : Für llllne Iils,»al« b!» ,n 4 Stilen «5. tl., ,,iöh«ve p» Zeile <> kr, > b»< 8It«i,!> 1885. Amtlicher Theil. Se. k. uud t. Apostol'fche Majestät haben mit «Uerhochster Entschließung vom 2. August d. I. dem «eyeimen Rathe und Sectionschef im Ministerium des innern Gustav Freih^rrn von Kubin anlässlich seiner aus Gesundheitsrücksichten erbelenen Uebernahme in oen dauernden Ruhestand die besondere Allerhöchste Zufriedenheit mit seiner vieljährigen treuen und ans-»ezeichneten Dienstleistung allergnädigst bezeigen zu lassen geruht. An ^' ^ ""^ ^ Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Professor an der technischen Hochschule in Vndapest Ladislaus Lügner als Nilter de« Ordens der eisernen Krone ontter Classe in Gemiißheit der Ordenöstatulen den «t'ttetstand mit dem Pmdicate „Zölyom" allergnä» 0W zu verleihen geruht. .,„ Se. f. und k. Apostolische Majestät haben nut «llerhöchstcr Entschließung vom 1. August d. I. dem Handelsmanne Franz Xaver Katzmayr in Wien das -mttertreuz des Franz.Ioseph Ordens ullergnädigst zu verlechen geruht. __________ y^ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 2. August d. I. aller-NNadigst zu gestatten geruht, dass dem Ministerial-rathe im Ministerium des Innern Joseph Ritter ««aab von Freiwalden anlässlich seiner aus Gesundheitsrücksichten erbetenen Versetzung in den dauernden Nnhestand der Ausdruck der Allerhöchsten ^."Medenheit mit seiner vieljährigen treuen und vor-^glichen Dienstleistung bekanntgegeben werde. Nichtamtlicher Theil. Kundmachung. Franz-Joseph-Elisabelh-Gold-Stipendien. Vom nächsten Studienjahre 1885/86 an werden an den Universitäten zu Wien. Budapest und Czernowitz ^ zwei, dann an jenen zu Graz und Agram j> eines ver für dürftige und würdige Hörer der vier Facul« !?'"'. gestifteten Franz.Ioseph-Elisabelh-Gold'Stipen-ulen nn Iahresausmaße von dreihun de rt G ulden >n Gold zur Verleihung lommen. Bewerber um eines dieser Stipendien haben ihr U".'händig geschriebenes, an Se. k. und k. Apostolische Majestät gerichtetes Gesuch zu belegen: 1.) mit dem Tauf« ober Geburtsscheine; 2.) mit glaubwürdigen Documenten über ihre Dürftigkeit unler Nachwcisuug des Standes, der Ver-mögens', Einkommens'' und Familienverhältnisse der Eltern, eventuell im Falle der Verwaisung nut einem Belege der Vormuudschastsbehö'de über den allfälligen Vermögenüstand; 3.) mit dem Maturitätszeugnisse, und wenn sie schon Universitätehörer find, überdies mit den Collo-quien- oder Staatsprüfunaszeugnissen bezüglich des zweiten Studiensemestels 188^/85. wobei jedoch bemerkt wird, dass unter gleichen Verhältnissen jene Comprtenlen, welche die Universitätsstndieil crst antrete», den Vorzug genießen. Die Gesuche haben auch die Angabe zu enthalten, ob der Bewnber bereits im Genusse eines Stipendiums oder irgend eines Abzuges aus öffentlichen Cussen steht, ferner jene von Abiturienten, welchem Facultätsstudium sie sich zu widmen beabsichtigen, und sind längstens bis 31. Angust 1885, bei der k. l. Direc« lion der Allerhöchsten Privat« nnd Familienfonde in Wien (k. k. Hofburg) einzureichen. Auf später einlangende oder nicht gehörig belegte Gesuche wird leine Rücksicht genommen werden. Wien am 29. Juli 1885) K. k. Direction der Allerhöchsten Privat- und Familicufonde. Die Kaiserbegegnung in Gastein. Uxter der herzliche» und begeisterten Theilnahme ihrer Völker reichen sich alljährlich die Monarchen von Deutschland und Oesterreich-Uxgarn auf dem Boden unseres Vaterlandes die Freundschastshand. Der Schauplatz der denkwürdigen und erhebenden Kaiser-begegnnng hat in diesem Jahre gewechselt. Gastein selbst, das mit freudigem Stolze den ehrwürdigen Kaiser des deutschen Reichet als treu anhänglichen Curgast beherbergen darf, war heuer Zeuge der Entre» vue, welcher zwei Reiche mit gleicher Sympathie entgegenblicken. Geleitel von zarter Fürsorge für des greisen Freundes Wohl, hat unser Monarch dem deutschen Kaiser die anstrengende Fahrt nach I'chl erspart und stattete an der Seile der Kaiserin in Gastein den Besuch ab, zu dem ihn innige Herzentneigung und Freundschaft dränqle. So wenig überraschend diese Be« grgnm'g kam, so sehr man sich'an die stete Wiederkehr eines solchen Ereignisses gewöhnt hat, der hohen und segensreichen Bedeutung desselben kann sich doch kein Freund des Friedens in Europa verschließen. Indem die Monarchen der beiden großen Nachbarliche die Herzlichkeit ihrer persönlichen Beziehungen, die Fa« milicnfreundschaft zwischen den Häusern Habsburg und Hohenzollern vor aller Welt bekunden, zeugen sie auch immer aufs neue von der unveränderten Nun« desgenossenschaft und Freundschaft ihrer Staaten und Nationen. Nicht der Herzensbuud der Herrscher allein ist die Basis dieses innigen Verhältnisses; m den Sympathien der Völker, in der tiefempfundenen Gemeinsamkeit tausendfacher cultureller Interessen und Bestrebungen; in dem Bewusstsein gestiger Verwandtschaft der Bevölkerung ist das Bündln« begrünbet, twtz heute in seiner unerschütterlichen Festigkeit ein Bollwerk der europäischen Ordnung und Ruhe bildet. Eng verbrüdert, H^nd in Hand sehen wir Oesterreich»Nn-gatn nnd Deutschland zusammenstehen zum eigenen Heile und zum Heile des Welttheils. In dem festen Bunde der beiden Eentralmächte erblicken wir die beste Bürgschaft für die Aufrechterhaltung jenes Friedens, der nun seit Jahren den Continent beglückt und durch keine vorübergehende Drohung und unbedachte Provocation getrübt werden konnte. Jede ehrgeizige und eigennützige Absicht liegt diesem Bündnis fern; in seinem Bestände liegt sein Zweck und seine Krast, und dass dieselbe eine erhallende, schöpferische ist. bezeugt das Streben aller konservativen Mächte, sich dem Frie» densbunde der beiden Nachbarreiche zu nähern, dessen edle Ziele zn fördern. Keine düstere Wlilke trübt heule den politischen Horizont Europas. Die afghanische Streitfrage, welche einen Augenblick die Weltlage zu verrücken und zwei durch Besitz und Macht rivalisierende Großmächte in offenen Gegensatz zu bringen schien, hat ihren bedenk« lichen Charakter verloren und gibt der Hoffnung auf endgiltige Schlichtung der noch vorhandenen Diffe. renzen Raum. Wäre aber auch der Bruch zwischen England und Nussland erfolgt, hätte nicht die über. zeugende Kraft friedlicher Erwägungen gesiegt, der Friede Europas hätte doch eine ernstliche Trübung durch die cenlralasiatische Verwicklung nie erfahren. Die beiden Mächte, deren Interessen in dieser Sache allein berührt waren, wären auch die einzigen Theil-nehmer an einer bewaffneten Action gewesen, und der unveränderte Bestand des österreichisch-deutschen Frie-densbundes wäre auch die Garantie gegen jede Erweiterung des Actionsbereichs geblieben. Mit Genugthuung aber sehen wir heute auch die afghanische Frage in das Stadium friedlicher und erfolgversprechender Unterhandlungen getreten, dle Gefahr einer kriegerischen Verwicklung beseitigt oder in weite Ferne gerückt. Das conservative Ministerium in London, in dessen Hände die volle Beilegung der Differenzen gelegt ist, zeigt sich ernstlich bestrebt, den übernommenen Verpflichtungen in loyaler Weise gerecht zu werden und zugleich die patriotische Pflicht eines britischen Ministeriums dem Vaterland« gegenüber zu erfüllen. Die Abwicklung der afghanischen, die Regelung der JeMeton. In der Wildnis. E» wäre eine dankbare und nicht sonderlich schwie-'llge Aufgabe, in den kühlen Gründen unserer Berge ven Spuren zu folgen, bis wohin die geschwätzige ^Uelle ..Geselligkeit" forlhttpsl. Am liebsten begleitet sie °k" eisernen Schienenstrang, der selber die Nüchtern-ye>t uusere« Lebens repräsentiert. An diesen Strängen l'egen nicht nur die großen Cullnrcentren. die Welt-"nd Hauptstädte mit ihren funkelnden Palastlumen "?d ihrem verborgenen Elend, fondern auch jeue Ge-Nsasy.le. welche man ,.fash>onable Curorte" nennt. Achts ist widersinniger, als GebiraMft, Schüeewind. 'Uvenniiesenaroma mit den Parfums m Verbindung sil li"^"' b" aus Netorten nnd Destillierapparaten >ur Ichwachnervige Zie, puppen gewonnen werden. Der '"lywnable Curort — sofern er in den Alpen liegt ^ 'F das kokette Schönpflä'st-rchcn, das Menschen in ^'llfeletten und Brocatroben der keuschen Natur l^ >! l haben. Wer zwifchen finsteren Tannen, rau-b?n"^" Graden und dräuendem Fels den Masken« uu des Lebens seine Allotria treiben sieht, deukt an "««vergleichende Bild von den noblen Stadlhe»ren, selche ein schönes, anmuthiges Landmädchen in den ilVr l -c^"l Unterhaltungen ziehen und es zwingen. F^,'r,sches Gesicht mit Reispuder zu bestäuben, das blni 'b "Us ihrem Hütchen mit Wachs- oder Stroh-"wmen zu vertauschen. Nun kommt eine Frau oder ein Mann von Geist in diese Tretmühle verkünstcllcr Natur und macht alsbald die Entdeckung, dass hier ein Oeltropfen anf klarem Wasser schwimmt. Beide meiden sich, können sich nicht vereinen. Solche Oeltruvfen schwimmen auf unseren Alpmseen und fetten mit Vorliebe das knorrige Leben unserer Hoch;,ebir^slhälrr ein, wl) etwa Heil' quellen aus d?,» Bodeu sprudeln, oder auch bloß die „Luft" als Wortergänzuug zum „Curmt" sich gesellt. Man sollte meinen, dass in derlei Luftkurorten zum mindesten deren Zweck und Bestimmung nicht Lügen gestraft werden sollte. Aber dem ist gleichwohl anders. Junge Dame», deren Älularmut sich in jenem „inter-essaulei! Bloss" verräth, das unsere flügellosen Bluinen-lchwärmer su mächtig anzieht, lussen die Luft an sich herankommen, suchen sie aber nicht anf. S>e sitzen Tag sür Tag anf einer Waldbank oder auf dem Altan ihres Sommerheims, oder in den unvermeidlichen Kiosken, welch letztere schon in der Stadt alle Tränme der Erholungsbedürftigen ausfüllen. Sie haben bereits zur Zeit der Schneeschmelze Pläne geschmiedet, wie traulich sie sich's in dem Bretterhäuschen einrichten werden. Zum Morgenkaffee in koketten Negltche»ö umher. Lässt sich die Luft des Abends rauh an, so flüchtet man in die Bchaufung und schließt sorgfältig die Fenster, damit ja nicht ein Atom von den mitgebrachten nervenmörderischen Parfums verloren gehe und kein Lufthauch aus dem kühlen Thale herein-dringe. Wie dieser Tag, verlaufen alle übrigen. Unfere Gesellschaft hat sich in die Einsamkeit zurückgezogen, aber sie weih mit derselben nichts anzufangen. An gesunde, stählende Bewegung wird nicht gebacht; man glaubt dem sanitären Bedürfnisse genügegeleistet zu haben, wenn man „in der Luft sitzt", wie man daheim Herbst, Winter und Frühling in der schwülen Vou< donlust sitzt, iu der trockenen G^satmosphäre der Salons die edlen Organe im naturgemäßen Fuuctionieren behindert. Selbstverständlich ist für ein nach wahrem Nalur-genuss sich sehnendes Paar kein Verbleiben in einer Gesellschaft, die den „Salon im Grünen" erfunden hat. Es macht zunächst mit Staunen die Entdeckung, dass auch im Hochgebirge die verkehite Lebensweise des Großstädters nach der bekannten Schablone zugeschnitten ist und der Naturaenuss zur P^odie w'rd. . . . Dabei fragt es sich freilich in erster Lime: Was P Nalurgenuss? .. Auf didaktischem Wege »vnd h.er keine Antwort zn finden fei.. Wer den Nalurgenu s vroaranlmähig aufsucht, w.rd ihn nicht finden oder NH dadurch selber beschwindeln, dafs er das Wort bei unzähligen Anlässen auf den Lippen führt. Der Wahre NallNger Entfernung. Seine Gedanken sind getheilt in d>e Bewunderung der majestätischen Felsgipfel, die den Winen. und in die Grazie der Vlumenpfluckerm. welche den Himmel wieder zur l?^b^m r^7 m/^''. ^ g°"ze großzügige Na u ei lckl nt ^ ' ""^ s". als köstliche Perle, <-. n ^?.'^ die Iochhöhe. Die Pferde rasten, der Po« stlllon fitzt am Fuße jme» Kreuzes, an dem verwelkte Blumen hängen. In der Tiefe öffnen sich raucharaue Thäler von blaugrünen Fichtenwäldern erfüllt, die wie ein stiller See zwischen felsigen Ufern liegen. Ferne Felsgipfel leuchten wie glimmende Fackeln, wenn das Sonnenlicht auf sie herabfließt. Als sie anhalten, ^ jeder Laut verstummt. Kein Vogel zeigt sich auf dM Höhe. wo nur einzelne Kiefern den Wettern trotze"' Sie sind arg zugerichtet, aber jetzt waltet der 5^ in diefer Einsamkeit. Sie ist großzügig und keusch l" die Liebe in ihrem ersten Erwachen. Beide Ef!^, sind sich gleich und wirken gleich mächtig auf H^' und Geist... Die junge Frau sieht über die lhauA Iochmatte. und es will ihr bedünken. als sei über >'< ein Lichtbild hinweggeschwebt . . . Das war gewiss^ Engel des Glücks, der vorauseilt, den kommenden A>^ zu beschirmen. So wird es Abend und wird Nacht. In ein^ kleinen Dorfe, dessen wenige Häuser um eine alte" graue Kirche sich drängen, rasten sie für heute. »"" chen Genuss, diese Stille, nur auf Minuten u"te,, brochen vom Vespergeläute l Von der kleinen W altane geht der Blick über etwelche Schindelt)^'' über einen glitzernden Bach, dem entlang eine lauelN" Katze schleicht, über abgeerntete Felder, wo gelbe sle'V^ von Getreidegarben stehen. Im Gemäuer zirpt °" Heimchen. Dann wird es ganz still. Der Holzw". allein regt sich im mürben Balken des Gelände«' Ein rother Schein verglimmt auf den höchsten 3^ zacken, graue Schatten — Nebelgestalten — Net sich zwischen den Fichten ins Thal herab. Dann 0M ^ sich das Firmament und eine bleiche Lichtcascade rw in stummen Bächen über Lehnen, Felsrnnsei,, Sch"'^ dächer und die Thurmhaube der Kirche. 3"'?,H glitzern die Lichtfuuken des Mondes, im schaukeln" Laibacher Zeitung Nr. 179 1453 8. August 1885. b r Cholera ergrissen wurde, deren Keim sie offenbar «"igevracht hatte. Trotzdem nun in diesem Jahre Massen «°'l Spaniel,, aus ihrem Vaterlande, namentlich nach "an reich und der Schweiz, gefluchtet find. so ist doch ^ lein einziger derartiger Fall vorgekommen. Fast noch Mnnmer aber als die Seuche selbst sind für Spanien oeren Folgen. Das Land ist ohnedils nicht reich, und nun hatten noch dazu in den letzten Jahre» Erdbeben ">'0 g^oße Ueberschwrmmuugeu einzelne Theile desselben geradezu i>, bitterste Armut versetzt. Das Hinzutreten °er Cholera ist natürlich von alleiungünstigstem Ein< l^Iie auf den Handel und alle Erwerbszweige gewefen, ">e Einkünfte aus den Zöllen gehen erschreckend zurück. ,'ele Steuerzahlungen bleiben aus. und das gerade zu "ner Zeit. wo von allen Seiten die finanzielle Unter- l'Uhung der Nrgieruug in Anspruch genommen wird N.l 1 ^^ Gipfel der Hilflosigkeit.) „Die "e>,e hat Sie augenscheinlich nugestrengt. Herr Milller. 7? ^'e etwas blafs aussehen?" — „Allerdings, denn ^ habe im Waggon fortwährend rückwärts gesessen. was 'ch aber durchaus nicht vertragen kann." — ..Ja. weshalb tauschten Sie denn nicht mit irgend einem "bentzwiirdigen vis-^vis?" — ..Ganz unmöglich, da 'H allein im Waggon war." ^- (Eine kostbare Orchidee.) Bei einer in London kürzlich stattgefundenen Versteigerung blühender Orchideen wurde ein Exemplar der äußerst seltcnen ^o1oß>no criLtÄw alda mit 131 Pfund Sterling be> zahlt. Die Pflanze hat sieben blühende Spitzen, deren fluten schneeweiß ohne die mindeste Schattierung oder öarbe sind. — (Eine Verschärfung der Tobesstrafe) "as höchstengericht in Kopenhagen hat nunmehr die in ^vrl Instanzen ausgesprochene Verurlhellung eines Mad« ^ens au» Sanct Thomas wsgen Kindesmorde» zum Tode durch das Beil. worauf der Kopf auf eine Stange zu sehen ist. bestätigt. y, — (Kleine Dramen.) III. Act. 2 Scene: «mmll (die Augen niederschlagend) : ..Wie werden Sie "Uch verachten. Robert!" — Robert (die Hände faltend): »Uh!" __ Emma: ..Ich habe einen Fehltritt begangen, weichen ich nur fühnen lann mit dem Tode..." — Lodert (abwehrend): ..Oh!!!" — Emma: ... . . meines Cannes; dann reiche ich Ihnen meine Hand!" Ausgebrütete Kinder. Professor Tarnicv. Director des Pariser ssmderspitals l'bsitt ^"tutv«, l>at in der lienminlcn Anstalt rmr ci^ctie Ab-lebe «!^ kmacrichtct für „vor der Zeit" zur Well qetommciic /. '"'"Uuache Kinder, welche in sogenannten l>'olivou»o« ä'^nfulitu U . c!"^> ^wa: „Kindcrüutzbrüter"). in Kasten mit Glasuer. !?sl.' '" ^"'en die Lufttemperatur stets aus Ü2 bis :^7 Grad wero<>! '"'^' ^'"' """' """ ^ ^^" ^"^ ' "^^'^" Fracht lick^ ^^ Taruier hat durch die Couveuscs und die liiust-^ ^u,ähru»g bei zu früh gcborncn Kindern recht aiisehiüiche <> >"'«e erzielt und schon so manches juuge Leben be», sicheren y "°f "lttisscn; den Triumph seines Verfahrens feierte er aber zeia, ^r^i in der Sitzung der Akademie der Medici»; er ?w°.'e °° seinen Collegen zwei Püppckeu, die in der vun scineu ?y ",'vanden sscbildctcu Höhlung Plcch hatten, durch iljlc Vc< M°""Nen und ihr Schreien jedoch Zeugnis von ihrem Dasein übe/!, ^"'b s'ch desselben, da sie bereits sechö Wochen aliictlich iein? 3" ""b einer Amme iibergeben werden tonnten, auch sch..,"'" erfreue» dürfte». Neide ttindcr waren aller Wahr» d7g s'"'tcit nach scho» a,n Eude des sünfteu oder ani Ansaug woa k. Monates aus Licht getreten. Das eine der Kinder u„5 °" der Geburt 102U Grnmm. verlor dann 170 Gramm Gr U""aim wieder 10b Gramm, so dass es am 21. Juli 955 Gram? ' ^"^ ^""^ ^"b hat seit der Geburt um 400 2?) zu^enonimcn und wiegt „»»mehr 1500 Gram»,, zart in '«, '"k" lMlcii ein rosiges Aussehe», waren uugcmein, kls<», ''^eu Formen und beinahe durchsichtig. Während der! " drei Tage gab mau ihneu stündlich acht Gramm Milch. ^ am vierte» Taqe alle drei Stunden 16 Gramm Milch, und so wurde dic Emähruün. sorlgescht, indem ma», bis zu ciuer gc° wissc» Grenze, die Pansen zwischen den Mahlzeiten verlängerte und die MilchmeiM vermchrtr. Zur Einsührnng der Nahrllng bediente man sich eines Kautschnlruhrcs, das etwa 15 Cent,-meter lies in Mnnd und Spciserülnr reichte; die Milch wurde durch ei»e Art Trichter in das Rohr cinssegossen; dieses selbst mufste aber, sobald der letzte Tropfen Milch vcrschwnndc» war, schnell znrüctaezogen werde», da sonst der lleine Magen die Fliississleit nicht behalten hätte. In der Debatte, die sich an die Präsentation der Kleinen knnpsle, bemerste Dr, Vlot, dass man durch Einwickeln in Watte schon früher Sechsmonat Kinder am Leben erl,altcn habe und dass die (5onvcuscs nnd die künstliche Ernährung cnißc^ halb des Spitals laum Eingang in Familien finden würden. Professor Tarnier bcstn'tt in der Vrwidcruna, nicht die Erfolge, die ausnahmsweise durch Wattc-Einwicklnil^ erzielt wurden! es sei aber von Wichtigkeit, dafs das Kind anch Lust athme, die ans 32 bis .'i? Grad erwärmt worden, da dnrch die Rcfpirationsorgane ebenso a.ut eino Erkältung herbeigesühlt werden könne, als durch die Haut: Kinder, die in der Watte infolge von Sllcrcma zugrunde zu gehen drohten, lebten wieder anf. lueun sie einen Tag in der Lonvcnse zugebracht hatten. Er hoffe, dass die Erhaltung so zarter Menschenleben dnrch sein Verfahre» zur Regel werden dinstc. Local- und Prouinzial-Nachrichteil. Die General - Versammlung des Gremiums der Kaufleute in Laid ach fand vorgestern abends im Magistratssaale statt. Der Gremialvolstand, Herr Sparcasfepräsident Alexander Dreo, eröffuete die Versammlung mit folgender Ansprache: „Der Gremialvorstand bechrt sich. hiemit für das Jahr 1884 den statutenmäßigen Jahresbericht zu erstatten. So wie, in den Votjahren war auch im abgelaufenen Jahre unter den Agenden des Gremiums die Handelsschule jener Gegenstand, welchem die meisle Aufmerksamkeit zugewendet wur^e. Eine außerordentliche Gelegenheit hiezu bot fich im verflossenen Jahre dar in dem Begehen einer Jubiläumsfeier aus AnlasS des 50jährigen Bestandes der Gremial-Handelsschule und der mit ihr in Verbindung steh^den Privat-Handels-Lehr« und Erziehungs.Anstalt l)es Herrn Ferdinand Mahr, Die Gremial-Hanbelsschulc wurde vor 50 Jahren von dem Laibacher Handelsslande gegründet und feilher erhalten; der Vorstand hielt sich daher ver-pflichtet, an dieser, seine eigene Schöpfung betreffenden seltenen Feier werkthätigen Antheil zu nehmen. Er hat daher in das diesbezügliche Festcomile drei Vertreter des Gremiums, nämlich die Herren Josef Luckmaun, Emmerich Mayer und Matth. Tleun entsandt und hat behufs Herausgabe einer auf diese Feier Bezug ha< benden Festschrift aus dem Schulft'nde den Netrag von dreihundert Gulden votiert. Der Abficht des Comitrs entsprechend, soll die Festschrift die Geschichte der Grün. dung beider Schulen enthalten, se-ruer alle über beide Anstalten bisher erschienenen Publicationen, alle auf die Gründung fowie auf die Entwicklung derselben in An» schung ihrer Organisation und ihres LehrplaneS bezüglichen Dateu vereinigen und endlich eine fortlaufende Chronik aller hervorragenden Ereignisse, welche im Verlaufe des letzten halbe» Iahrhuuderts die Anstalten be« trafen, liefern. Der Zweck dieser Festschrist war ein doppelter. Sie war bestimmt, die Namen und Verdienste jener Männer, denen die Stadt Laibach schon in fo früher Ieit die Errichtung einer Handelsschule verdankt, der Vergessenheit zu entreißen, ste follte aber auch ein Erinuerungszeichen fein für alle jetzigen und einstigen Zöglinge der Anstalt, für alle Mitglieder der Laibacher Kaufmannschaft fowie nicht minder für alle Gönner und Freunde der Anstalt feit dem Hage ihres Entstehen». Die Jubelfeier wurde am 6. Juli v, I. in überaus Llänzeuder Weise begangen, wie sie allen Festgenossen noch jetzt in lebhafter Erinnerung ist. Aus AnlasS dieser Feier hat der Vorstand weiters «us dem gleichen Fonde dem Zöglinge der Gremialschule Franz Zi ruin ermann, welcher bei der akademischen Feier im Re-doutensaale den Festspruch vortrug, eine goldene Re> montoir-Uhr mit einer auf den Tag diefer Feier Nez»§ habenden gravierten Inschrift als Andenken gesvmdet. Im verflossenen Jahre Wurden 35 Lehrlinge und 1 Pralticant als ordentliche, 1 Lehrling und 1 Commls als außerordentliche Schüler der Gremialschule beim Gremium immatriculiert. dagegen sind 14 Zöglinge nach abgelegter Freisftrechungs'Prüfung aus dun Verbände der Gremialschule ausgeschieden. Die Anzahl der lm Schuljahre 1883/84 die Gremialschule besuchenden Zo>,> linge betrug 84 gegen das Votjahr mit 88 Schülern. Drei vorzügliche Schüler wurden mit Prämien. be> stehend in passenden kaufmännisch'« Werken, betheilt. In Anbetracht der vielen ungenügenden Fortgangs-classtn sieht sich der Vorstand abermals bemüisigt. die Lehrherren zu ersuchen, ihre Lehrlinge zur Nufmerl« samleit in der Schule und zum fleißigen Lernen zu Hause anzuhalten. DieseS ist besonders bei jenen nöthig, bei welchen die Vorstudien mangeln. Eine Vermehrung der Lehrstnnden während der Woche würde sicherlich von gutem Erfolge fein; dieses könnte dadurch bewerkstelligt werden, wenn in jedem Jahrgange an irgend einem Werktage eine vermehrte Lehrstunbe eingeführt werden würde, was bei mehreren Handelsfchulen bereits der Fall ist. Der Vorstand glaubt an dieser Stelle auch einen Uebelstand, welcher sich in neuerer Zeit bemerk« bar macht, nicht unerwähnt lassen zu sollen, nämlich dass Zöglinge der Gremialschule im zweiten Jahrgange ihre Studien absichtlich vernachlässigen, um nicht in den dritten Jahrgang aufsteigen und in diesem die Freispre» chungs.Prüfung über die schwierigeren Lehrgegenftände ablegen zu müssen Ein weiterer Abusus besteht darin, ! dass in neuerer Zeit mehrere Zöglinge vor vollendeter Lehrzeit die Schule verlassen wollen, waS ebenfalls ganz gegen die Intention der Glünder dieser Schule und gegen die Beschlüsse des Gremiums ist; die Lehrherren Werden ersucht, auch in dieser Richtung auf Beseitigung derartiger Uebelstände zu dringen. Das Gesammteinlommen des Gremiums im ab« gelaufenen Jahre betrug 2003 fl 61 kr., die Ausgaben dagegen !404 fl 10 kr, somit eine Velmögensvermeh» rung von l>99 sl. 51 kr. Von obigen Summen entfallen: ») auf den Gremialfund als Einkommen 299 si, als Ausgaben 293 st 15 kr. und als Vermehrung 5 si. 85 kr; d) auf den Gremial«Schulfo»o als Einkommen 1704 st 61 kr. alS Nnslagen 1110 fl. 95 kr, und als Vermehrung 593 st 66 kr. Das Gremium verausgabte im vergangenen Jahre flir feine statutenmäßigen Zwecke, nämlich für Unterricht und für Unterstützungen, die Summe von 763 si 35 kr. gegen da« Vorjahr mit 1028 si. 60 kr. Das Gesammtvermügen beträgt die S»mme von 14 910 ft, 22 kr,, wovon auf den Gremialfond 544 fl. 72 kr. und auf den Gremial-Schulsond 14365 st 50 kr. entfallen, Der Gremial-Vorstand erstattet diesen Bericht an die Mitglieder des Grennums mit der B,tte, demselben die erwünschte Beachtung schenken und die darin aus» gesprochenen Wünsche des Vorstandes nach Kräften unterstützen zu wollen," Der Bericht wurde beifällig zur genehmigenden Kenntnis genommen. Namens des Rechnung» - Nevistonsausschusses er« stattete H,rr Ledenig den Bericht über den Rechnung«« Hz„ ^ schlagen Wellen wie aus leichlflockigem Schnee... Na» ^ Fieber der ringenden Welt geblieben? Dr„ pellen und sinnen sie jetzt in ihrem heißen bei»> '' ""b um wie vieles sind sie glücklicher als die halt ^ b" '" dieses stille Weben und Wandeln ttaum. A'hineingehen und in der Stille der Einsamkeit in aauberstundln der Kindheit zmücksinlet»? . . . den 5w freilich, die da draußen w>ssrn es besser, was von x ^" frommt. Auch sie huben einen Begriff Nil, " Neigungen der Well und wissen. dass d,e y^e die Seele des Genusses ist. Es ist über die sich °^ Glücksritters. der fein Geld verspielt und an?.'" Uebermuth mit der letzte», Banknote die Ci-^" anzündet; es ist die Muhe des dunklen Ehren-Eck l ^l ""ch nsolgter Entlarvung einen anderen es is. ?5 l"l seine ersprießliche Thäligteit aufsucht; Wei^ Nuhe des falschen Gentlemans, der fein derer o ""^ für den Verlust in den Armen an- NiHt5""weuung sucht; es ist die Ruhe des Tauge-alei^' .." üne Lilie knickt und deren Thränen tr mit tto A a'"! Grinsen beantwortet; ifer Ton durch die Einsamkeit — ein rälhselhaftes Klingen, wie die Stimme eines überirdischen Wesens — ein Schlum-mellied für große Kinder, der alle Sorge und Qual mit sich himvegnimmt. Vielleicht ist es drr Hauch der allgegenwärtigen Sehnsucht, dk in den leisen Athem« zügen der Natur erwacht. Waldstlllr! — Dich kennt das Weltkind nicht. Und da« Weltkind, da» dich aussucht, ist es nicht mehr. Wer von draußen das Glück mit herübergrnom-men, sieht es erst hier voll erblühen, wie die Wasser-rose, die auf den Welle» des smaragdgrünen Sees schwimmt. Die blauen Libellen, die sie umkreisen, sind die Geisterbolrn des Frieden«. Darüber wlben Wasser- spinnen ein Netz, das goldig flimmert, wenn die Sonne darauf fcheint; daran glänzei, Thautropfrn wie Ge« fchmeide; im Wellengeriesel — von der Vr<> angeregt — zeigen sich Silberfische, die ihre Schlupfwinkel im Schilfe haben, aus welchen Wassermäbchen ihre Kränze siechten. Die Wildnis ist keine folche für den, der in ihr lebt. Die Natur hat ihr elwas von dem Wesen der Dämm er »mg. des Halbentschleiellen; sie ist hier gleichsam von Ahnungen befangen. . . Was die Zeit ihr l«och bringen wird — welche Wandlungen, Freuden oder Schrecken?... Das wisse,, wir bestimmt: das Schlimmste wnd ihr zustoßen, wenn ihr Geheimnis entdeckt sei» wird. Dann hallt die Axt und fällt zu-erst ein Thtil des Waldes zum Opfer; später kommt lärmendes Volk. schleppt Steine zusammen und führt rine Zwingburg für Köche auf. ein P'ytancum für hungerige Sommergäste. D>e schaukelnden Eichhörnchen sind verschwunden und an ihrer Stelle wiegen sich be» frackte Kellner an gebogenen Rohrsesseln. Statt der blauen LlbeUeu stattern Menü Zelt^l im Winde und auf dem Wasser. . . Das ist da« Ende der W'loms, ist das Ende allcs Natmzaubers. Und d«m, kommen die Schweruöther aus l,e„ ..sashionablen Alpen-curorten und fiodei,. dass „„och immer zu wem,, qe« schehel!" ei Der wahre Naturfreund aber wlro aus seinem Asyle fliehen, wie aus einem entgältrrtel', Paradies?. . - Tragöss, im steierischen Hochlande. Schweiger-Lerchenfeld. Lalbacher Zeitung Nr. 179 1454 8. August 1885. Abschluss pro 1884, welcher als vollkommen correct genehmigt wurde. Herr Treun berichtete über den Voranschlag pro 1885. Der Gremialsond weist an Erfordernissen 230 st., an Bedeckung 250 fl, aus, schließt daher mit einem Ueberschusse per 20 fl. Der Schulfond für die Gremial» schule hat ein Erfordernis per 800 fl, eine Bedeckung per 998 st. 25 lr., schließt daher mit einem Ueberschusse per 198 fl. 75 kr. DaS Präliminare wurde genehmigt. Vei diesem Punkte der Tagesordnung gelangte auch das Betteln der vacierenden Handlunzscommis, welche von den Kaufleuten zum Gremialvorstande gefendet wurden, zur Besprechung. Herr Treun betonte, dass zu diesem Zwecke lein Fond existiere, daher in dem Falle, als die Unterstützung seitens des Gremiums gewünscht werde, ein Betrag ins Präliminare eingestellt werden müsste. Gremialvorstand Herr Dreo bemerkte, in diesem Falle müsste der Jahresbeitrag von 3 auf U fl. erhöht werden. Gremialcmöschuss Herr Josef Luckmann meint, die Ereierung eines speciellen FondeS werde die Kauf« leute von den vacierenden Handlungs-Commis nicht ent« lasten, diese werden, beim Gremium betheilt, doch noch bei allen Kaufleuten fechten. Es mögen in dieser Nich» tung die Kaufleute auf die Selbsthilfe angewiefen werden. Diefer Anschauung stimmt die General«Versamm-lung bei. Zur Aufnahme als Mitglied ins Gremium der Kaufleute hat sich der Handelsmann Herr Friedrich Soß zemeldet. Die Handelsleute Martin VindiZer und E. Hammerschmied werde» der gesetzlichen Bestimmung zufolge als Mitglieder eingereiht. — In den UusschusS wird als Mitglied Herr Josef Terdina gewählt. Der Ausschuss besteht außerdem aus dem Vor« steher Alexander Dreo, dem Vorsteher-Stellvertreter Emmerich Mayer, den Ausschüssen Josef Kordin, Peter Laßnil. Franz Sou van und Josef Luckmann. — In den Nevisionsausschuss werden gewählt die Herren: Josef Kuschar. Carl Karinger und Alfred Ledenig. Der Gremialvorstand Herr Dreo regte die im Sinne des neuen Gewerbegrsrhes nothwendige Bildung der Genossenschaft der Handelsleute und der Kranken-casse an und empfahl für die Vorarbeiten die Wahl eines Comites. Herr Treun erklärte, das Handels-gremium habe sich in dieser Richtung an das Nbgeord. netenhaus des Reichsrathes und an das l, k. Handels« Ministerium mit der Bitte gewendet, es möge das jetzt bestehende Gremium der Handelsleute und der Handels» Kranlenverem an Stelle der neu durch das Gewerbe-»rseh zu gründenden Corporalionen belassen werden. Bis nun sei jedoch noch keinerseits eine Erledigung er-folgt. Herr Josef Luckmann stellte den Antrag, vorläufig von der Wahl eines Comics abzusehen, bis die Petitionen erledigt werden Sollte es nothwendig sein. dann werde das Handelsgremium immer noch rasch genug in Action treten können. Dieser Anschauung stimmte die Generalversammlung einstimmig zu, worauf dieselbe geschlossen wurde. — (Personalnachricht.) Se. Excellenz der Corftscommandant Freiherr von Kühn trifft morgen 6 Uhr 10 Minuten abends mit dem Eilzuge von Pettau hier ein und wird Montag, den 10. d. M.. die Infan-terie.Regimenter Freiherr von Kühn Nr. 17. König Milan I von Serbien Nr. 97 und das Felbjägerbataillon Nr. 20 ou üetHil inspirieren. — (Militärisches) DaS Infanterie-Regiment König Milan I von Serbien Nr. 97 trifft auS Adelsberg von Oberlaibach heute zwischen 11 und 12 Uhr mittags hier ein. — Das Feldjägerbataillon Nr. 20 kommt morgen den 9 d. M mit dem gemischten Zuge um 4 Uhr 22 Minute», früh von Capodistria nach Laibach. — Der zweite Divisionsstab mit der sechsten Escadron des Uhlanenregimentes Franz II. König beider Sicilien Nr. 12 trifft heute zwischen 10 und 1l Uhr vormittags, die fünfte Escadron des obgenannlen Regimentes morgen ebenfalls zwischen 10 und 11 Uhr vormittags von Klagensurt in Lalbach ein. Sämmtliche hier anzeführten k l. Truppen werden im Vereine mit dem Infanterie-Regimente Freiherr v. Kühn Nr. 17. der hiesigen l. k. Artlllerietruppen und der k k. Sa-nitätsablhellung Nr. 8 an deu Brigade-Uebungen, welche bis inclusive 28. August dauern., thellnehmen. Am 29. August marschieren sämmtliche genannte Truppen, lörper zu den Divisionsübungen nach Klagenfurt ab. — Das 97. Infanterieregiment ist in dem Ge. bilude der Zuckerrasfinerie und in den Pungratz'schen Baracken, das Felbjägerbataillon Nr. 20 in der gedeckt ten Reitschule bei der Nuschallaserne und in der Zu. panc'schen Realität (kleine Nuschal.Kaserne). der zweite Divisionsstab, die fünfte und fechste Escadron des Ublanenregiments Nr. 12 in der bürgerlichen Militär, laferne, in der großen Nuschak-Kasern und der Nest in büraerlicher Bequartierung untergebracht. — (Vergnügungszüge.) Anlässlich des Fe.er-wges Maria Himmelfahrt verkehrt Freitag, den I4ten August, um 3 Uhr 7 Minuten nachmittags e», Vcrantt-gungLzug von Laibach nach Wien und Samstag, den I.iten August, um 1 Uhr 30 Minuten nachmittags ein solcher von Laibach „ach Trieft. Fiumc und Venedig. Die äußerst ermäßigten Fahrpreise der 14 Tage giltigen Tour- und Retourbillets betragen nach Wien II. Classe 18 fl.. III. Classe 12 fl.; nach Fiume oder Trieft II Classe 9 fl.. III. Classe 7 fl,; nach Venedig II. Classe 21 si . III, Classe 15 fl, 50 kc Alles Nähere enthalten die auLfichllichen, allerorts asfichiertcil Placate. — (Au gust. Sternschnuppen) Der perio dische Sternschnuppeufall im Monat August fällt in diesem Jahre auf die Nächte des 7. bis 12. d. M. Die Umstände find zur Beobachtung desselben günstig, da der Mond heute erst um 2 Uhr nachts und von da an jeden Abend um mehr als eine Stunde später aufgeht. Die gänzliche Dunkelheit des Osthimmels wird uns daher von 10 Uhr abends ab die Meteore hauptsächlich im östlichen Theil des Himmels erscheinen lassen, da, wo zur Zeit in der Nähe der Milchstraße die Sternbilder des Perseus, der Cassiopeia, des Schwans, bis in der Nähe des Pols des Ccpheus stehen. — (Kirchen brand in St, Leon hard) Bekanntlich wurde die Pfarrkirche in St, Leonhard in Kärn> ten durch einen Luftballon in Brand gesetzt. Die Italicner sind bis auf einen geflüchtet, der bereits zu acht Tagen Arrestes verurlheilt worden ist. Der Schade beträgt vielleicht 70000 st., die Kosten der Restaurierung wnr» den durch die Gemeinde, die Kirche und den Patron Grafen Henckel getragen. Die Assecuranz wurde mit etwa 5800 fl, bereits liquidiert. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Gastcin, 7. August. Als das österreichische Kai serpaar die Wohnung des deutschen Kaisets veilieh, führte Kaifer Wilhelm Ihre Majestät die Kaiserin Elisabeth am Arme und wollte seine Gäste hinab begleiten, was die österreichischen Majestäten herzlichst, aber bestimmt, ablehnten. Bei der Vllabjchiedunq küsste der deutsche Kaiser wiederholt die Hand der Kaiserin. Das Kaiserpaar kehtte m sein Hotel zurück, worauf Kaiser Flanz Josef unln stürmischen Ovationen die Beleuchtung besichtigte. Gastein, 7. August. Gegenüber den Gerüchten, wonach der deutsche Kaiser sich infolge der Aufregung etwas unwohl fühle, kann bestimmtest versichert wer« den, dass Kaifer Wilhelm hei^r und frisch wie immer ist. Das österreichische Kaiserpaar verließ heute das Hotel bereits um 7 Uhr früh, gieng in die Kirche und machte sodann einen Spaziergang. Gastcin, 7. August. Von der Promenade zurück« kehrend, machte der deutsche Kaiser den österreichische,, Majestälen einen Besuch im Hotel. Se. Majestät wurde vom Kaiser Franz Josef am Treppenende er. wartet und in den Empfangssalon geleitet; der deut« sche Kaiser trug Civilllcider. Zuvor halte Kaiser ssrauz Josef den Cardinal Fiiistenbera und den Grast«, Beust in kurzer Audienz empfangen. Ihre Majestät die Kaiserin nahm noch vor Aulrilt des Spazier^angcs ein Bad in dem Gasteiner Thermalwasser. An dem heutigen Diner bei Kaiser Wilhelm nahmen 33 Personen theil, worunter auch Graf Veust. Gastein, 7. August. Das Diner beim deutschen Kaiser, wobei dieser die Preußische Uniform trug. währte von halb 4 bis 5 Uhr nachmittags, worauf Kaiser Franz Josef und Kaiferin Elisabeth in Höchslihre Appartement« zurückkehrten, vom Publicum mit begeisterten Hoch>3lufen begrüßt. Eine Viertel-stunde später begab sich der deutsche Kaiser zum öfter, reichischen Kaiserpaar und kam bald daraus, die Kaiserin am Arme führend und gefolgt vom Kaifer Franz Josef, die Hoteltreppe herab. Nach herzlichster Ve, abschiedung, wobei sich Kaiser Wilhelm und Kaiser Franz Josef breimal umarmten und küsst?!', und unter enthu< siastischen Hoch-Rufe» des Publicums erfolgte um halb 6 Uhr die Abfahrt des Katserpaares mittelst vier-fpänniger Postlutsche. Per deutsche Kaiser stand entblößten Hauptes, bis der Wagen den Platz verlassen und lehrte sodann unter lebhaflen Ncclamationen in das Badeschloss zurück. Von der deutschen Suite hatte sich der Kaiser von Oesterreich durch Händedrilcke verabschiedet. Budapest,7. August. Gestern nachmittags in Waitzen fürchterlicher Brand: drei Gassen in Flammen. Trotz größter Anstrengung 30 Objecte und viele Hc>uslhiere v rbraont. Berlin, 7. August. Die ..Norddeutsche Allgemeine Zeitung" bezeichnet die fortgesetzte Ausbeutung des Dresdener Turnfeste« zu politisch.nalionalen Partei-zwecken als illoyale Umtriebe, die höchstens geeignet seien, den Gegnern des österreichisch-deutschen Bund-niss L einige Stunden der Täuschung zu bereiten. An die mahgebenden Kreise beider verbündeten Nachbarstaaten reichen derlei Manöver nicht heran. Paris. 7. August. Die allgemeinen Wahlen wu>. den für den 4. Oktober festgesetzt. Marseille, 7. August. In df« letzlen 24 Stunden gab es hier 33 Choleratodte. Madrid. 7. August. (Ojficiell.) Gesicr.i gab rs in Spanlen 4N3 E,k>ankungen und 1608 Todesfälle an Cholera. Diese Z,fstln umfassen mir 17 Provinzen wahrend die Cholera in ganz Spanien, namentlich n! der Provinz Barcelona, herrscht. Belgrad, 7. August. Der angesehene, der Negl^ rungspattei ungehörige Abgeordnete Veljko IakovlM wurde vorgestern abends in Berstk, im Rudliller Kreis, von Räubern überfallen und ermordet. ^ Angekommene Fremde. Am 7. August. Hotel Stadt Wie», von Droger. Privat: .hosfstelter, Privat! »titter vo» Nruwcith. Privat; Polzer, Nsm,- Gawlcha, K!^ Wien. — Dorn, lliechtspratticant. Graz. — Anovic, M Ger-Veamter. f. Familie. Pancsova, - Cdler von M> paner. l. s. Hauptmaiiii. s, Frau, Freihos. - Ritter v°!> Saviuschcgg. t. l, Lieutenant, Nlagenfurl, - Urvan^' Gutsbesitzer, Höflein, ' < Hotel Elefant. Wuchner. Ksm.. Dresden. — Danzcr ««" Spcllenbcrg,K'auslcn!e; Nrendler, Schristgießereibesiper. W>^ — Köhler, Buchhalter. Aqram. - Olivieri. Ksm, ZeiW-'" Nathan, Ksm. Kanischa, — Dadouc'el. Vcznlssörsler. s. F""' Cubar. — VIague. Guts^rwalter, ttroisenbach. Vairischer Hof, Fischer, Färber, sammt Familie, Wie». 7" v. Malitor Antonia uud Mark', Private. Trieft. G«^ Ioscfa. Private, sammt Tochter. Poln. - Zupan, Ha"° luugscommis, Lilli, Gasthof Südliahnhof. Louis, Privatier. Freiburg, — Hau", löuigl. Obcringenieur. Chemnil.!. — Nuwall), t. l. ^^ stabsarzt, Mir». ^ Nerrag, Cooperator. Nirderöslerrcich ^ v. Fladuuq. Jurist. Graz. — Cuuradi, Privatier. Finn«' ^ Iellelich, N'aufm,. Istrien. Gasthof Sternwarte. Pcrschal. Privalicr, Wien. — Lybc"^, Privatier-, Graz, — Lilar, «rhrer. Islack Moschuer, l.'' Stcucramtöcoutrolor, Laas. Verstorben i». Deu 5, August. Karl Octtl, Väclcr, de^ci! ZwiW liug, 29 I,. Polauadnmm Nr, 50. Klm'du« Ni i^lltii. ^ Den 6. A u a. u st. Frauciöca Zieger, Arbeiterm, 26 ^ Karlstlidlerstrasze Nr. 24, Luugcutubcrculuse, « Deu 7. August Aulon Noth. TilchleraMlc. 3?^' .Ikarlstädterstraße Nr. 5, 'I'-llio^ . Angust: Prag: 61 4l 75 90 1. Meteorologische Beobachtungen in Laibach^ /ll.M«. ^5.34 17.2 O. schwach Nebel . 7. 2 ^ N. 733.515 29.4 SW. mäßig heiter 0,lX» 9 ^ «b. 733.05 23.1 SW. mäßig heiter MovaMnebrl, tagsüber wenig Wolleu, sonnig, sehr lM' Wetterleuchten iu N, und NW. Das Tagesmittel der WiirN" 23,2°. um 3.4" über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Na «lit. ! Franz Millauz, b'lfsämter »Director I>ri der I l, t Fiiiauzdircctiou für Krain in Laibach, gibt in l scincul und iiu Namen seines Sohnes Franz die l traurige Nachricht von dem höchst betlübeudrn Hin« I scheiden seines innigstgeliebten Sohnes Udoff Mllauz ! l, l. hauptstcueramts»Adjuucten in Laibach ! welcher heule um "/< aus 4 Uhr früh nach längerem, l schlliercni Kraukenlagrr, versehen mit deu heiligen , l Sterbcsacramcnten, im Alter von 27 Jahren selig ! im Herrn entschlafen ist, ! Die Aeslaltulig der entseelten Hülle des un< erschlichen Vcrblichcucn wird am i». August d. I, l d. i, Sonntag, uni l St, Christoph slattsiudrn. Die heiligen Seelenmessen werden in der Do>n< lirche gelesen, ! Der theure Dahingeschiedene wird dein frommen l Andenlen feiner Verwandten und Bekannten em-l psohlcn. Laibach. «.Augnst 1835. --------------.----------------------------------------- 1st «lurch ihre ausgezeichnete Wirkung K('tfl" die Krankheiten des Magens und Unterleibes. Krämpfe, gastrisches Fieber, i.eihesvcrstopfun{), Hämorrhoiden, Gelbsucht, Migraine, Würmer etc- ein unentbehrliches Hausmittel geworden-I Wird vom Erzeuger pet Post vtrsimitt in Schachteln zu 12 Flaschen a fl. 1.¦'¦'(!. I Bei grösserer ^Lbnahme I>Tachlaß0- Preis einer Flasche 10 kr. (2416) 50-9 Depot der k. k. Generalstabs-Karten. Maßstab 1: 75.000. Preis per Blatt 50 lr. in Taschensor'"" aus Leinwand gespannt 80 lr. Jg. n. klmmayr H Fell. Kmllliergz izulklianlllllNg in Aaivach. Laibacher Zeitung Nr. 179 1455 8. August 1885. Course an der Wiener Korse vom 7. August 1885. N«« ^ oMenm CourM»^ l^eld War« Staats.Anlehen. ^^ '......^^ «^^ 33« 5^° Stoa.slose' ^5>« fl! 12825 129 25 lA!^5 ^^"^losc , . 100 „ 1«? ?ü IU8 25, °"'°"5entenschcmt . pel Sl. <3- 45— Q/n^«?°^lente, ft^ierfrei , 109 25 ,«»25 "«nerr. Vlotcnrente, ftc erfrei . l»»'5.o 8» 65. Nng. Goldrcnte 4 «/„ .... 88 so 9875. " lf"l"'?^ 5«/« . . . . »213 »2L5, " Ai^-'Unl, 120 fl. ö.W.S. 1« - 14U 5U « "stdahn-Prioritaten . . 98-io »8om I, 187« 10» 10 10950 T'^is. w ".?'^"l ^loofl.VW, 118 85 119 uo '"^""g-l!osc 4"/« lou fi, . , ,20 20 1«a 70 Glundentl.-Oliliaationen (l«r 100 fl. E.'Zl.) °?° böhmische......107,5« __._ s.°/" i"^e......105 25, .— 5«7 "erostcrrcichiiche . . . 10, 5b 108 2b Geld Wc,rr 5«/, Temeser Nanat . . . . io»—103 50 5°/„ ungarische......103-50 104 85 Andere öffentl. Nnlehen. Donau Meg,-Vosc 5°/„ lou fl. . 11« 50 II?'— dto, Nnlcihc I«?8, steuerfrei , 104-bo — — Nulebcn b,Stadtsscmc>nde Wic» 1011^5 104 — ?lnlew>, d, Stablgemcindc Wic» (Silber und Gold) .... — — — — Prämien-Nnl, d.Stnbtgem.Nicn 123 30 123 7" Pfandbriefe /,"/„Gold, 124 75 »25 5.» dto, in 50 „ „ 4 >/,"/,, l>s ?li los 25 bto, in 5.0 „ „ 4"/n . 95'— 95'50 dto, Prämien-Schuldversch.»"/» «» - 98 bu QcN,Hypo!brlcnba»l iaj.5>/»'^ loi — —-- Oest.'Ui-.c,, «anl verl. 5"/« - - lN2'?5 ia» - dto. „ 4 >/,"/<> , 101 60 10210 dlo. ., 4 o/n . . »"'— «9 2b Ung, allg. Nodencredit-llctiengcs, in Pest in 1.183!» verl. 5 >/,"/« "2 ?° 10» «o Prioritäts - Obligntionen (für lou st.) «tlisabcth-Wcstbah» I. Emission 116 10 115-50 Ferdinands«Noidvahn in Silb. 10« 25 10725. ssr«»z-Ioses-Äahn.....»»20 93 5« Oalizische Karl Ludwig.«ahn ! Em. 1881 300 fl. S. 4 >/,"/» . 100-UN 1L l'»0 Ocsterr. Norwestbahn . . . . 102 80^10» ^u Siebeubülü«......»»>—! «9 2ö Oelb Ware Staatsbahn 1. Emission . . . l»6 50 lu? 25 Slldbaun ii »«/,,...... 153-50! 154 - „ il 5>»/"...... 12? bü! 128-50 Ung'ssaliz. Vahn..... 995» 99-9« Diverse Lose (per Stück) !5lcbi>lose 10« fl...... 17? 75 178-25 <5larv»l,'ose 4« st...... 4l) 20 41 »ll 4"/„ Donau.Dllmpssch. ioo st. . l,»-üu H4 5o Laibach« PräliiieN'Anleh^i 2Ust. 22-- 22 50 Osener Lose 40 fl...... 42-75 4L-25 Palsfy Lose 4« N...... 3» 75 40-ü!> Molheil Kreuz, Üst. Ges, v, IU ft. 14 9t 1b ^5. Nudolf-Vose 10 st..... i8 60 19 — Sa!»!«Lose 40 fl..... 5425 54 75 St-Oen°is-Losc 4Ufl. . . , 49- - 49-5» Waldslciu-Lose 20 ft..... 27-L0 28üu Wi»dischgrätz.z.'ose !i«) st. ... AL?5 88 75 Nant-Nctien (per Stilck) Anglo-Ocsterr, Äanl 200 !'-biU'ai!i, Alla.»!»«. üU0 ft. . 237 — 2u? 5c> Depofltcub, Allss. 2uo st. , , . i»2 — 19^-5« Escomptc Oes,, Niebcrust, 5«U st. b»2 — 59? — Hypothelenv,,öst. 200 fl, «5°/°E. 59-— Sl — Länderbaul. öst,, 2N0fl. O,5>0°/oE. »? 75, 98 2'. Oeste»,>!I»ss, Äaul..... 879 — 8«!)-- Unionvanl 10« ft...... 79 ß<> 8ü'— Äerlehrsbanl All«, 140 fl. I4L ö0 I4ll— Gcld Ware Artien von Transport^ Nnternchmnngen. (per SlUcl) Albrcchl-Vahn 200 ft, Silber . «5 — «6 — «lsold-ssium.Äahn 200 sl. Silb. 1U4'2» 185.- Aussig.Tep, Lisenb. 2l)U fl. CM.----------------- Vöhm. Nordbah» 150fl. . . . —>—------- ,, Wesibahn 20« fl. . . .-------—- BuschtichraderLisb.5UNfl.TVl.-------—-— °Äahu 2«« fl. LM. . , 2»? 50 288 b« ,. Vm»-Vndwcis 200 fl. , . ,----------------- , Salb,.. ttahlenbevss liisenb, ino st, . . -—------- ttaschaU'Odcrb. Eisenb. 2«0fl.S. 149 75. 150 35 Vembera C^rnow,-Iassy Eisen- vabn'OcseN. 200 ö. W. . . 22u 5u »2? — ^'loyd, ösl,,una,,Triesl s>U0st,EM. K59— b«i — lDefterr, Norbwestb. uon st. Silb. 1U5 25 i«e — bto. (Ilt. Il) LU0 fl. Sllber . 15,7 5.« 158 — Pran°Durer Eiscnb.i50st. Silb. — —------- Rudolf.«>ibn 2c,l> st. Silber . . 185 75 I8L 25 Sievcnl'ilraer Eis^nb. li<>0 ft. . 18325> 18« 75 Stantseisenbahn »aa ss. «. N. . 295 25 295 75 Oelb Ware Sttbbahn LNU fl. Silber . . . 182 50 1»L-?b Sllb-Norbd,^«erb.l? 76 IndustrteMctien (per «tü«) Eaydi und Kinbbcr», Eisen« und Stahl,-Ind. in Wien iaa fi. . —-— ^.» EisendahnWokeiha.I.ZNs^a»/!. —-— -._ „Elbemübl". Papiers, u, V,»G. «<; 50 n»50 Montan Gcsellsch. österr,»alpine »? — z, ?L Prancr Ei^n-Ind.-Ges, ««» ,!>!» —184 — Salgu-Tcnj. Eisenraff. 10» 97— »7 50 Waficnf^G. Oeft. in W, 100 , 188 — — — Trifailcr Kovlenw..»^. ii»0^. . —— ——. Devisen. Deutsche Plätze......«1'45 «1 ea London.........125 40 12Ü-7» Pari«.........«72z 4»'7?» Petersburg......— — — — Valuten. Ducaten........ s 9> l »5 »u>strancs.l> „Ver- ^!3!!^^^uar^^^^ (3090) 7-1 Lehrling lr(* in eine Gemischtwaren-Handlung (3042) 3—2 ^olort aufgenommen. J^uiift bei der Administration. ^ur 3 8 ki\ ©in Liter sehr guter echter «nterkrainer Wein. Wird im Gaathause "Zum Gärtner", Burgstallgasse Nr. 2 ausgeschenkt. 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(3016)___________ Kaiser-, Märzen-und Bockbier aus der Brauerei Gebrüder Kosler empfiehlt (2813) 4 in Kisten mit 25 und 50 Flaschen A. Mayer's Flaschenbierhandlung in Laibach. Kundmachung. Auf Grund dor Statuton wird dio diesjährigo General-Versammlung des krainischen Fischerei-Vereines auf den 18. August um 8 Uhr abends im Glassalou des Gastliauses „zum Stern" einberufen. < Tagesordnung:: | 1. Rechenschaftsbericht für das abgolaul'ono Voroinsjahr. * 2. Gonohmigung des Voranschlages für das nächste Veroinsjalir. , C 3. Beschlussfassung übor Anträge dos Ausschussos odor dor M'tff/w««' •» c VoreinoH. (u0ÖJ) * C Laib ach, 3. August 1885. 1 Vom Vereinsausschusse des krainischen Fischerei-Vereines, j T>r. Kapler. \