(Poetnina placana t jotonni.) trl^etst »»che»Utch «vcta«!: MnWiiMii nt Verwaltung: ««tavva »liea fit. I. Wertem >1. - » nk»n d ig» » ae m «ad» t» da g liglpr'Hc i*€r >3!» JfcvmJ -< •«*- Mw»tin «, aoniiftnp Dt» J«0-—. AG» da» I Nummer 78 Sonntag, den 3(». September 1928. billigster Aebichren entgeflengenommea itfl. — Einzelne Nummern Im 11», | 53. Jabrqana J>.r Kalt ^oljSak Wir würdin dem soglnonnten Fall Poljkak nicht diese Stelle in unserem Blatte einräumen, wenn er nicht weit über die Grenzen Slowenien» und Jugoslowien» hinaus bttröchtliche» Aussehen nicht nur in den Kreisen der Aerzte und der Kranken, sondern in den gesamten O>sfentlich-leiten, man kann sagen Europa» und vielleicht sogar Amerika», erregt hätte. Zudcm geht er ja von unserer Stadt au» und e» ist verständlich, deß ihm besonder» die Cillier große Auf-merksomkeit entgegendringin müssen. Bemerkt muß werden, d> ß die solgendtn AuSsührungen keineswegs von fachmännischer ärztlicher Seite herstav men oder auch nur irgentwie beeinflußt wurden, wcs sich au» der Art der Stellung-nohme ohneweiter» ergibt. Sie sind vielmehr da» Ergebnis der Betrachtung von Seite eine« vollkommenen Laien, der bemüht war, au» den widerstrebenden Meinungen der Mitglieder jener Fachkommission, die dieser 2>ge die Probe-Heilungen d»S Herrn Fachl.hreiS Poljöak im Marburger Allgemeinen Krankenhaus abschließend beurteilte, im Wesen ein möglichst objektive» Bild zu gewinnen. Die Tatsache eine» Luien-Urteils dürfte dem Ersoffen der Sache nicht hinderlich fein, denn vielleicht kann nur ein gesunder Laie, der vor dem übrigen Publikum keinerlei besondere medizinische Kenntnisse, also auch keine Vo, urteile oder von Wissenschaft nnd Beruf erzeugte Widerstände dezw. Momente kollegialer LppositionSlust oder erhoffen Eigen-mltzens voran» hat, dieser außergewöhnlichen Angelegen heit die annähe, ndste Gerechtigkeit widerfahren lassen. Ein solche» Urteil muß auch dem Träger der ganzen Affäre — dazu wächst sich die ganze Sache au» — am erwünschtesten Zus dtm Iayrcsquartat der Hchwimmyose. Scmwertleffen, Bad«bilder und ändert Indiskretionen von Helfried Patz SttH. Senrotctb. Die lüh um vier Uhr ist e» noch h«itz und »wischen 4 urb 6 Uhi ist >« mich nicht kühler. Solche und ährliche Geborten wälzen flch durch «ine Vehirnreste (so die Leine noch nicht au»ge-trclknet und zu Zunder gnöfiet ha» ), dieweil ich durch die Bahnhofebffe Ichreite. Urd hirier mir läi »elt ew Pärchen «irher, Hord in Herb, im Schweiße te« Nr.-für den «orgigen Sonntag einen ilnistng«-|lan schmiedend. — „Tu, Egon, ich weiß wat l Zihr'n «a worg'n na» Rogotka Slaiiva". — ES folgt ein fui|t«, betdersettigeS Schweigen, dorn ein «tgitrütl 4 laute« Vähnen.— ?— Ich di,h' mich vm «d schau' geradeweg« in Egou'« weit, aber schon sehr Mi«, al'c wirklich schon üderau« weil aufge- sein, weil ja auch er al» Laie oder sagen wir lieber al» Nichtfechmann der Beurteilung einer Fechsommifsivn gegenübergestellt >st. Wtnn man den Fall Poljöak beim richtigen Zwickel angehen will, muß man sich zuvorderst vor Augen halten, auf welche Weife damit an den 2>g getreten wurde. Hä te e» geheißen, daß e» da irgentwo in einer Stadt Südsteier-mark» einen Laienarzt gibt, der harlnäck ge AuSschlLge, Exzeme, tuberkulöse Haut- oder Knockenkrcnkheiten, und wa» e» derlei un-angenihmer Geschichten schon gibt, b>sser heilen ki'nn als der oder jener Professor — die in Betragt kouimcnden Patienten waren in solchen Erzählurgen schon immer olle bei irgendelnim berühmten „Proftssor" in der Großstadt gewtf«n, der sie nicht heilen konnte — dann hätte eö einen Fall PoljSak überhaupt niemals gegeben, jedenfalls wäre eine Einladung zu Probeheilungen in einem Spital niemals erfolgt. Es gibt, wenilstenS für eine weitere Oeffentlichkeit, ja auch keinen „Fall" HöllerhanSl oder Zeilei». Nicht einmal einen Fall Pfarrer Kneipp hat e» gegeben, olwohl dieser Name schon längst weltberühmt ist und da» Prinzip seiner Kalt-wosserheilungkn zum Gemeingut der Menschheit gehört. Diese Leute und unzählige andere waren auch Laien, sie wurden und werden von den zünftigen Aerzten bekämpft, aber zn einem Fall wuchs sich keiner au». E» steht nirgend» geschrieben, deß die Wissenschaftsgebiete auS-schließlich?? Tummelplatz der Zünftigen zu fein brauchen (ein Forstmeister erfand im grünen Walde die Schiffsschraube!), aber von allen diesen Laienärzten sind nur diejenigen in der Erinnerung der Leute geblieben, die wirklich haltbare Ideen in ihren Verfahren verwirklichten, alle anderen, und besonder» aus diesem so 'perrien Nachen. Ich schätze diese Oeffnung auf ändert halb Tagwerk. — „Warum gähnst du?" fragt besorgt die holde Maid an seirer Sri«, .Host Schlaf?" — ..Nein ich had' nur grad vorhin in me,' Portmovnäh v'etvg'fchaut urd — Gähnen steckt an! 14 Und Ilsen waren die beiden in ein Seitengätzchen eingeboge».--- >m rächsten Tag, einem einzig schönen Cillier Bodesonntag, hab' ich die beiden zvfSllig triebet gesehen —. drunten an d« Sann. Ruf einem Wiesen-stick unterhalb der Lerdorfeibrkcke hatten ste ein Tisch tuch ou«geb,eit«t, die mitgebrachten Packeiln «»rden mit v'tocht geöffnet urd lustig schnabulierten ste drauf lo«. »uch „Sie- hatte wa« mitgebracht. Mein Sott, staue Zeiten, da« steht .Sie" auch ein, darum „«o teilte Rechnung." Und Über fein bartbeflorpette« ZÜnglirigSanilitz ging ein fibrau« »ufriedene« Läch ln. Sicherlich freute er flch gar, ir«gehiklich und auch gar nicht zulässig. Toch darauf, auf Landschaft» und Naiurlcben, kommt e« in den allermtisteo Fällen ja gar richt an, sonder» doch nur ouf da« Bad Übe» a!« solch,«, auf den Trubel, da« Vergnügen, den Flirt, die „Hetz". Und da« gibt e« an der Sann ja auch, ja fast überreichliche Mao hat genug zu schauen, stch ,u — erbauen. Den «ben-teue lustigen r öffnen flch Betätigungsfelder in fast ungeabrten P r'pektiven. Womit ich also mit meinen Betrachtungen und Je,diSkrelti,nen beginnen kann.. . » E« g'bt SiOTtcr, die in früheren Jahren angeblich am Lido, in Biado oder in Gastein recht in frieden waren und stch j>tzt einfach nicht entschlitßen körne», Cilli der Stadt ihrer gistörten Träume, de» Rücken »u k'hren. Warum and ? Wie schön ist doch ber Stadipark mit seinen lau'chigen Plotzerln und larpnb'u a an Exotik gibricht, wird durch Liebreiz und N»hbarkeit reihlich wettgemacht. Hoch die Heimat! . . . Und so blieb auch ich im Vaterland?, giwsscn BolkSschulzrusdsätzen getreu, um den Fremden->eik hr mitzuh'bkn und meine wenigen, aber immerhin , blinken" Dinare unter V.'ttSzenossen ,u bringen. . . . Badelonntag an der Sann I «n solchen Sonntagen steht Cilli im Zeichen eine« sie geahnten BadefanatiSmu». B»d »gehe-, ist die Leiden» fchaft der sommerlich jurßcf.irbl rb-nm C llier, die — denselben SiundsStzn fo'cnd wie ich — da« liebe Sräot ben an der Sann eins ich »ich« verlassen »»(Un. GiUi i Bade'o nti»! E. beginnt mit einem »irlstimmigen Voaelaezwitscher in meinc« Baier« Hühr-erstall, « Mittwoch wurde in Leogral die »ehvizig« Koifereij de« «eetere» «asschuffe« der radikale« Partei m«t ein«r R? o attv« abgeschlossen, welche, t» der For» gemäßigt n >d »«fchewbar, m der Sache immerhin eine verurteisun^ de» vak tev ^ Re,i»e« Du Wesen Wcib im Badetrikot l Wen« ich dich schon,, ist mir immer, al« ob ein Znlberkünstlet fei* Apparate erklärt: „Sie sehe«, meine Herrschaften, e# iK oben nicht« und e« ist unten nicht»!' Frauen im Badetrikot. Fast immer daSlelbe Bild, in groben Umrissen ungefähr so: Unterhalb de« B ofil« ein mehe oder minder sauft vorgewölbter Welleurtzthmu« al« typischer Bestandteil der KSrperstlhouette, welcher vi«-a-Bt«, aber mehr schief abwärt«, in den meiste« Fällen noch viel tyvischer ist . . . Fast immer dasselbe Bild und doch immer ra|te»er iuteresfiertec Politiker u,d Politikaster beruht. Wie au» den Zeitungen ktfichil ch ist. hat besonder» der al« Delegat aus der Stzuug de« radikale» Hz» p au«'chrsse« avwesevde frühere vürg«»etfter der Stadt Soitschee Dr. Ssjor c in die S«rbe einer ,a wohlwolleudev(I) Behandlung der nationalen Minderheiten geichlaue». Wir könne» uns richt voistelle!', daß de» Harpla»»schuß da« vkifloffi», Wirte» diese« Staune» i» der SotNcheer Sprachinsel, so wie e« stch au« den wtede holien D»rstellu»geu der ,So!t!cheer Zeiu»^' und ao» de» Etugabeu an deu Laidacher Odergespau ergibt, de ka»ut g»wese» sein ka»n. Der Odergespan des L li-bacher verwaltun^«aebiete« Dr. Vodopivc, den Dr Gajcv c lv seiner Rede über da» .dritte Süd-serbie^' »tt N»«e» a»siihrte u»b angriff,- «äre »vrch-ll« in der Lage, den Herren in Bogiad eiue a» liche Darstellurg vorzvblingev, inwieferu und warum von der sawosen ..Richtlinie-des »ationalen Ttaate«, w!e fie der Herr Deleoat D. Scjovc in seine» Wakunxtb,reich i» Sottschee fich zurechtgelegt hatte, abg'gauge» wmde bz». abaegange» werden wußte.) In den auf die Wirtschaft beglichen T rlen d,« Reso'utiov«e t-wmsk» wird der allgeweine» Krise getacht. bere» B Hebung durch Ve>waliurig«reform.'v, durch >us» uahwe eiuer >vle he, b-sondet» aber durch de» Bau von E sevbahne« angestrebt werde» soll. Jideusal!» müffe eiue Politik geführt werden die e» der 83 -di'tno.g erwöglichi, ihr täglche« Bro: zv erarbeiten. Die R-ioluuon selbst, die eus de» angeführten «,!-wmfe ausgebe» wnrbe, bat nur einen ku z?u Wortlaut, welch-r lautet: .Der weiter« Hzvptau«. schuß der radikale» Partei hat aus seinen SItzuuze» vom 24., 25. imd 2S. S pte»ier 1928 „ach de« B-richi de« engeren Harp avsschrss s u»d nach der Debatte über die politisch» Lage »it Ziftiebe»h«it da, stellt. B.ka»uilich hatt» fich schon seit la»ge» ei, Z»ie'palt zwische» de» Obmann de« radikalen Ab geordueteriklub«, de» frühere» Minist« präfide»te» Sukiev feien aufzuarten trotzte. Durch diese erste S'tznu^ W Havptau«'chvfs'« vcch de» Tode P-S ü', wilcher kr alle Führer Tci Sraurjev'i präfivierte, sollte h!e L.ge irrerkalb der radikale» Pari« beremigt »erde». Die« ist I» langen Debatten u»b persöulicheu Ko»pro»ibverha>dlu»geu »wische» deu gegueri'che, Lagern auch gelu»ger. Buk ö v i gab i» ganze» nach urd arch der Htvp'ou»lchuß verzichtete iu seiner Resolution aus alle Gchlrftu, welche geeignet ge-»eseu wäre», die Ewigkeit der Partei i» Frage za stellen. ?oo der erhrffieu Ao»jchli«ßung Budö v 6 und sei»er Freunbe au« der Paitei ist in der Reso lation eicht die R'de. I« de» Resolutionieniwms wird dem engere» Hanptautschah die Bov»acht er' teil», die Ordnung u»d Disz'pli» iu»erhalb der Partei wi«deih«znftellen. Bezüolich der Verständi-ß«vg »it hea Kroate» wird »it B dauern festgestellt, daß da» Einver»'hwe» he» Jahre» 1S25 im J,te-reffe der kulwrillen E rungerschaften cller Teil« de« Lolke« nicht länger eingehalten wurde. Die radikale Partei sei bereit, eine Platifov» zu schcffeu. aus der e« jede» Soda de« vlterlaade» wöjlich sein »vß. i» brüderlicher Zisa»»«?mbeit noch seinen Fähigkeiten für eine schönere Z"ku'ft de» G sa»t. >:atc< u»d aller drei T ile de« ve»einigten Volkes beizutragen. Besonder« wird due de« kroa'ilchen Volke« zum B»IS'chen ^e bracht bat. E« »bfie ein E»vermh»e» zwischen den britou Parte n> zuünnl'eko»»», durch da« die B r» ht»du»g »it deu Scoateu »ie^erbeeg stellt u»d die Möglichkeit ihrer Mitarbeit g'lcheffeu wird. Fer»er »ird festgestellt, daß der jagoslawiiche Staat ein Na tivualstaat sei, weihalb bedauert »erben »üss», daß die Zaver Politik iu der l tz'eu Z'tt dies« R chtlinie nicht ei»gehalte» habe. Dieser P-siu» richtet sich »ffeubar geae» die nationalen M uderheite». Seine Iafaad»e in deu Resolntlo»«k»t»ors kann nur ir. folge »»richtiger Darstelln»gen von Snte eiliger vllegaten «folgt sei», den» u»« ist »tcht b k«nt. daß unter de« R'g'»e de« Mioift«rp7afi?e»t,n Pak c't) { oder Dr. floud c sich irgeudelwa« au der Lag« her nationalen Winkerh^iteu gebessert bätte. geschweige de»» daß fie »ur irge»d»ie aas jenem Wtand gehoben »orten wäre, deu der ioternat>v»ale Mnd«heit»schutzv«Irag vorschreibt. Die« wiesen kraß Iinng auch die Nedeu der Ibgeordueteu D. Sia't >»d Dr. Mo'er t» Parlament »ach. Wen» die Mchtliaie de« nationale» Staate« inbezvg aus die Pehandlong nationaler Minderheiten au» jen« lerrv'at»o'phSre genommen wird, die tn ben Jahren ISS3 bi« 1925 herrichte, wo P:rso»eu »n'> Si^entu» der M:»b«heit«avgehörige» dem Terror voa dunklen Elementen on«ze'etz' wurden, lo »a? für die »ach- lLperngocker »tcht vergissen) — weht dort wa« Weihe«: Aalerl fallt, R«k«l fallt, Ho?e»l fallt, nur fähr hab' ich ewmal über »i» Wiener „Wilde SSosehS^fl* gelesen, (et liegt im Zimudattor«gebiet der Dona» rächst Satinwühlen und Kagrav), und wie hätte e« ander« «ein klonen, al« dah ich dabei nicht allsozleich an unsre liebe Sann hab' denken wüsten? I Und Stnder, hier ein Buberl tort ein Mäderl, (am klein und lplitternatkt, so spielen ste am Rand de» Siffii«, krabbeln über die Steine, graben im Scheiter nb find erstaunt, gleich wieder auf Waffer »u flohen. ?ald kommt auch die Mama hw,u und geht mit Adamerl «»er «verl pritscheln. . . . Doch steh, auch dort etwa« gan, Rackte« ! Jedoch licht mehr gan» klein, sondern schon gavj und gar »«gewachsen. Soldaten stnd e», Menschen au« weltfernen L^karländern, wo die Sonne heiher brennt und der Oiier t in fein Rechte tritt, Menschen mit voller Ahnung«» liEgkeit, die ihr« Derbheit, ihre Unberührt H-U von der Zidllisstion nicht vnleugreu können und auch gar »ttt Bollen. . . . lie Tage dort oben an der Sann stnd ohne tchtrere. Et« tropfen lächelnd und blau in« Nicht«. Za der Schwimmhose oder im Badettikot, da« Sleider-Mnbel unterm Arm, so kann man dort bummeln nach beizn ilvst, bi» man ein Platzerl gefunden hat, wo'» fei» einsam und still ist, man die Augen »umacht a», in der Sonne schmorrenb, wähnt, am Lido »u fein. Kni man hört auf zu denken, die Z^it steht stille für unser Bewußtsein und im lloterbewuhtsein verschwinden alle Sorgen und Wünsche und da« rew Animalische er, füllt un«, daß wir werden wie Sahen, die in der Sonne liegen, oder wie flatternde Schmitt-rltnge. Also überlegt man stch'« erst lange, ernsthaft lange, ob man den Arm »»«strecken oder den Sö'.per drehen oder den Blick auf die andere Seit« richten soll. . . . In träger Lästigk.it dehnt man die Glied«, flieht bald die Sonne und sucht ste dann wieder. Wa« man anderSwo verlernt hat, hier vermag man «» wieder: bi« holb« Fertigkeit de« bewuhten Richt»tw«, der au»g«koste«en Faulheit. Bei Sonnenuut«gang fliehen dann die grünblich gebadeten, durchlüfteten und sonngebräunten Menschen iu die Stadt »urück. Manche »«hl wachen roch halt im „Walthau« beim Sa« er oder sonst in irgendeinem gastlich Hau«, so ein Föhrenzweigbütchel auSgesteckt hat und über einen Gommergarten ober eine lerafle verfügt. Dah dabei Unmengen von .Srügela" und »Spritzern" vertilgt werdev, brauche ich wohl nicht besonder« zu erwähnen. Ist doch nach Anstcht vieler «in Maß guten Mä!,eu> biere» die beste Arznei gegen die Hundstage. . . . U d wenn e« dann schon ganz st.st« geworden »st, freut man stch im Stadtpark oder etwa» höher droben am Retterberg d« gan» üb«au« netten Badebekannt fchaft. Und während man (ha hm I) höchst angeregt plaudert, lächelt man zufrieden. Denn: „Es kann nicht schaden, weno man stch kleide,lo» kennengelernt hat", sagte einst ein weif« Philosoph. . . . » Ein bikannter Agramer Journalist sagte einmal, al« « in einem Feuilleton so von ungefähr auf die vielen Büsche zu sprech«» kam, welch« .die kupplerische Natur läng» de» Sav-strand-S g< pflanzt hatte^, unge-fähr folgende«: .In den Zweigen der Büsche finge» Bözl-in rnd urter ibnen beginnen, dauern und enden tausendfältige Trazikomödien der Liebe.^ Wie an der Save, so auch an der Sann. Gleich oberhalb d« städtischen Bäder, avwo da« wilde «änse. bä^fl beginnt, üppigste» Buschwerk an dm liebliche» Ufern. Weidengebütch. Am linken Ufer führt, die niederen Uferweide» entlang, ein schmaler W'g durch sonnig still« Wiesen. Nicht selten klingt au« dief,m Buschwerk unUrdrückte« Lachen und bethe« Flüstern badelustig« Pärchen in die ttefe Stille dieser bienendurchfuwmten, mittagstille» Auer einsam kett. Ein Eldorado für bade- und lkbe»-bedürstige Leute. . . . Wa« man so im Vorübergehen, ungesehen, höre» kann, soll hier ein Beispiel zeigen: .Sagen Sie, ist da» wiiklich ein echter Leb«fleck? Gestatten Sie?" »Au! Schwören Sie erst. . ." „Gleich. Ein Momenterl. Mir scheint . . „Richt doch, Surti . . .Wie bitte?" „Sie haben veripiochen. brav zu sein." „Ich hab' mi''« überlegt. E« w5re «in« Beleidigung einer so hübschen Frau gegerüber." .Surti, gib acht, ich bin . . Ich bin weitergegangen nnb registrierte: Ni»i casie, »altem caute! Wenn schon nicht keusch, - dann wenigstin« vorstchtig! « Wie ein Film rollt der Badesommer ab. Einzelne ' Erinnnungsbilder haften: so auch ein Blinzelstündchen Seit. 4 ttllter Zeituaz ftnnmn 78 die richtige» ®tficht«pn»fce k« Partei!« un, lo»ohl bezüglich der Einschätzung »er allge»eine» po'itl'chen Situation wie bezüglich der Berhältviffe in der Partei festgestellt. Der wkilere Hmptao«schu5 st>»»t vollko»»ev mit d«n E,k!Sn»gen überein. welchi der P:äfldeut H?rr Aci ©tanojev* b«züglich der ge-störten Beziehungen mt« de» kroait'chr» Büd«r» abgegeben hat and bie auch i» B richt de« engeren Haup!au«schvfi-« ai««gedrLckt fi'd." Die R«'ol«tl-o, wurde ei»fii»»io a»ger>om»»n. aiso aoch «rt de» Stimmen der «vhänger Bafi ü'<. H rr *ca S'a-coj'b'c ist mit Zuruf zum «>es der Partei gewählt worden. — E« liegt klar ans der Hand, daß die Sitzung de« radikalen H»optau«schuss'« von ich »er-wieyender Bedeutung >st, eicht tat wegen der geretteten Ewigkeit der Partei, sonder» vor allem im Hinblick aus unser politische« Haup Problem. die kroatische F-aze. Du^ch die «ekläungen. die hier von »aßgebevden P-rtialichk it?» adgsgede» »urs», ist der erst- Schritt vo» Seite B?ograb« zm Br sShao»g mit den »rosten getan, die Lage ist au« der Erstarrung de? l'tzte» Monate heranigehodeu morde». Daß der Ausfall der Bratunoen voran«-fich'lich -och einen baldigen W ch'tl dc« Regime« nach fich »iehe» wird ist von u»tergeordn«ter Bedeutung. )».de»fall« >st durch die Tienn, de« radi. kale» Havp auS'chusseS «ine P attfor« oeschbff a morde», auf welcher die Führ'r d»r Bau rlich dewo-kratitchev «oalitioa oh« jeden Peest'geverlust mit deu Serben 'n Verhandlungen eintreten kii»ea. Die Lage i» B'ozrad ist in ei ae Ha'd gegede» wurde», alle v-richwo»»knheit ist vorüber, Der n u« P rriei-chef >c» Stanoj dt welcher immer die Notwendig« keit der verlöh-ung «it deu A oate» ve trat, mir» »urmehr j-ne Au'orität sein, welche de» » oairu da« wird zugestehen kö,»e», wi« sie im Rühmen de« Möglichen v?rla»geo urd brauch'». Der innig« Wunsch verschiedener L ute in Slowenie», Dr. So roS c «Sje in die völlige Eivfiltblo^teit we^gr« drängt »erden. wird allerd'»^« nicht i» Erfüllung geh',, denn bei der Neoordrnng der Dlnge wird immer »och er, auch wenn nicht US Ministerpräsident, de» slowenischen Teil de« juzoslawi chea Bolk?« v r treten, u»d uicht etwa H'rr Dr. J»^» Sajovc au« Aeö rj?. Wa« die Berrirtrilonz de« Rgime» Bukt-ö'v'c bzw. SoreS c anbelangt, »ich man ste nicht sehr tragisch nehme», deun eine solche l'ejt dnrchau« in der notwe»dige» taktischen L>»ie. Da der Mord in der Skop'chtina uoter dem R?g<»e Buk 6 ö ( erfolgte, konnte man in der S tzu»g de« radikalen Hivptaußschvfie« gar richt anbei«, al« diese» Rc qime >u verurteile», wollie mau dm tieferen politi fche» Zmck der Tagung erreiche» uud den A oat-n G?»ngtnuag oebev. Eine Billigung de« v,»k c:> vic-Reqi»e« hätte doch den Gegensatz ,w 'chev Serben und A.oaten roch v'r^rößert, vielleicht uth-ilbat oemacht; j devfall« hätte vo» der Einleitung einer Versöhnung, die al« G>aat«notwe»digkelt anerkannt ist. auf lange hivavi kri»e Rede sei» köine». an der Saun mit dem SuSblick auf einen weiblichen Dreadnouzht, der fich unentwegt die Krampfadern kratzte . . . Ein überirdische« Vergnügen, »m Bauch »u liegen Und solch erhab'aeS Bild'»» schauen l Wie aber jede Betrachtung durch ihre längere Dauer cm SclteahettSwnt verliert uad in echte Lang-welle einmündet, so auch dieser «rhaiene »oblick. Also drehte ich mich um wobei ich mich von dem weiblichen Dreaduoght ab und der Sonne jukehrte. Oder, um es noch anschaulicher »u machen: Hatte ich bisher meinen Rück:n und jxen Teil deZ KSrper« de, Sonne »ugekehrt, wo, wie die Sprnter sagen, ,Ia e». smpivi» äo porävr »u uomdrv dour^o" —-der Rücken »etnen ehrlichen Nimm >u vnltereu begtnnt — so wir e« nun sew vi«»a viS, ans welche die bmeiden« -werte HimmelSgnade fortan wärmewüteud henrteder» lächeln konnte. Dech diese Umäljung, diese Dichurg weimS KZiperS um 180 Mr>k lzrade, blieb nicht gau« ehie Folgen. Denn als ich so am Räck.'n lag — hwzehaucht wie ein janger FrühlingSzott —, da konnte «S mir nicht entgeh?«, mi: auf leichten Füßen »ph'odite ein-herschrrebte, bebademäutelt, in zutgetöatem Badikostüm, um stch in meiner nächsten Umgebung mit einem viel-verheitztnden Lächeln am sandigen Rasen auSiubretten. Anmutig und schönheitS!>cwllßt — die« auch mit R.cht —, so ruhte ste alsbald auf ihrem B^demintel. wobei immer wieder „mit smi.leadem munde st über ahsel sah." Lange ließ ich m.inen Blick in ehrfürchtig voller Entjülkung auf diesem Bilde ruh'a. Daau aber frug ich mich; Warum rutscht dem Frauen^mmer stet« Aetde Kläger st ad zufrieden, Mit der auf der Sitzung de« ridikalen Haupt-au«schusse« gefaßten kurze» Resolution, welch« ru den politische» «reisen al« Limonade dezeichiet wird, sind beide Lrger der Radikalen z»friede». Die >n häoger üabütv C betrachte» ste al« Sieg, der engere Haup>au«schuß ist anch zufrieden, »eil der »eitere Haupta»«schuß seinen Standpunkt gen«h»Igt ha'. Man glaubt, daß Ici Stanojevit vor de» ursprüngliche» Resolutioa«e»t»arf, der oben »itgeteilt ist, drShalb abgegangen ist und deekurzeu Rilolutioa »azestiamt htt. weil i» letzten Moment gewisie Einst ifle auf ih» ausgeübt wurden. I« de» Kreisen der Oppifitiou ist mau »it dem AaSgaog de« großen radikales Treffen« uicht« »e»iger al« zu-friede». AXSlUNZ. Vie Beschwerde« Peutschlauds uöer die Äbrüflunf.sKomödte vor d m AölKeröuvd tu englischem sichte. Zu der R de de« dentfche» Delegateu Sras »ervtvlnff i» «e»s schreibt der „Daily Heraid«, daß der fraozöfiste Autzer>»ioister B.iand vor zwei Wochk» erklärt habe, keine Regierung i» Einopi «erde « wa^en, die Rästange« zu verm hrev. Heute erfährt man, daß da« sranzöfi che Mllitärbudget kür da« ko»me»»e Jahr u» 6 M llicn*» Pfund erhöht wurde. Der .Daily Expreß* befaß'e stch i» einem Leitartikel, überfchritden »rr .E » F tzen Pspier", mit der !Mch'läu«u»g de« Rhett,lande«, wöbet da« Plat: ans de» Artikel 431 dt« versa,ller V-Nrage« hir»« st. Dieser Artikel fitz? uoz»e'felh,st fest, daß bi« v rdü»dete» »it der Zurück,« h»ng der B !«tzu»g«. t uvp » a»erke»ne» werden, daß Deutschla»d sein-verpfl cht»»ge» erfüllt habe. D.e ganze Welt weiß laß Deutschland seist Verpflichtungen erfüllt hat. E,gla»d breche dadurch, daß e« dte Besatz»g im Rh> nla»d cos richterhalte, seine seierliche angeuom. me»e Pflicht. An» Stadt und La«i. Eoangeltsch« Gemeinde. So»utag, de» 30. September, st,»et der Semnndegotte «dienst v« 10 Uhr, der Jngenbgotte«di«nst um 11 Uhr tn der t5hristulktrche statt. £et Unterstüyungsveretn tn Tod«»> fäken .VoIK«f,lvtthUfe — Ljud«d« »amo-pomo6" für Slow'Nten in Marbarg zählt bereit« 10.000 Miiqlleder und hat im erste» Gnchäs ich»» 160 00g Dia an Unterstütznv^e» au»de?ahlt. «l« Mitglieder werde» alle gesund«» Personen bi« zu« &0. Lkbe»ejahre, i» den Abteiiuvgen für 2000 und 4000 Din an«oah»«weise bi« zu» 1. Oktober l. I. auch »och bi« zo» 60. Jahre, aufzenowmen. Veitrirt«nklärnngen werde» am Sonntag, dem 80. September l. I., von da« BadeNeid vom Lei»? «» um gleitet von bat Bändern, welche ans der Schalter ruh'a, ein« um« andere herab (wa« fie kaum von selber tun) ? l Wo mag also die Ursache dieser «rscheinnn«e» liegen i . . . Nach dem »ausalgesctz wird nämltch jede Er-scheinung durch eine Ursache bedingt. Ursache heißt also etwa«, insofern dadurch daS Dasein oder die Entstehung von etwa« anderem, der Wirkung, bestimmt gedacht wird. ll>f-che uud Wirkung verhalten stch «te Bedtn gung und Bediigte». Demgemäß maßt» ich auch ver« fahren, um auf dem Wege der Iiduktioa die Ursache der Eischeinu-rg (Hinabgleiten der Binder) »u er Mitteln. Doch da — mitten in meinen Ecwägungea über da« Prinzip der Kausalität — seh' ich vlLtzlich. wie die «leiae leise mit d:r Schalter „bebf, bis davon das Band, da« feine, langsam nach dje»g»ifie« eot-gege»t>evo«»en. Danllsagnna. Der Lta'itmagiSrat E lli teilt »il: De» städtisch« Ar»enrat sagt den H-i-re» F:a»z Zangger, Sauf»a»n i» E lll, und Dr. Fritz Z,»gqer, Recht«a»walt in E lli, wär»ste» Dank fic d,e Spende vo» je 100 D», w'lche ersterer statt eine« Lcaazet für de» versto be»«n Herrn s,lvester Foho, der letztere statt ei—« Sraoze« für de, ver-porbene» Herr» Franz Tram'cheg de» städttsche» Ar«er>s»,d gelpendet hat. Er«ähisuag d,r Gebühr«« für des-trtfcheu Anschluß. Der Stadtge»einderat E lli bat auf seiner orde»tlich-» bffeatlichen S tznog a» 6 E p lmber l.J beschlösse!', »aß die I^stallat'o»«-iiebühreo ermäßigt und nachfolgend berechnet «erde»: bi« zu » Ableiiuugen Dta 20 für j d, f»rneee Ab» l^t»»g S Din, einen Motor v»n 3 HP 60 Din, für j'de fer-e II? 10 Dt». Dr- Gebühren für da« Aukp obieren werde» abgeschafft und da« städtische Eitllrizi?äl«»:rk verrech»«» b oß di« ver»»»ndeie Zeit. Die Aa«sühruag der H»u«cnschlüsie uud die Installierung bi« zu den Zählern behäll fich da« ßi»tische Elettrlzs S i»erk vor. Der bezügliche B-schloß det S'metnderaie« ist »it 7. Gepte»d«r l. Z. ia Gel ung getreten. Monatltch«? Vtehmarkt tn Cilli. Za der Sladt Cilli st-rdet an j dem ersten Montag i» Monat auf de« stä'tisch:» M ri-ktplctz hei» ® st. bau« „S ün« Wiese" ein großer L ehmzrk: ftr Riader, Pserde und «kleiovieh stttt. F rll« auf diese» Tag ei» Feierlag fällt, »ird der Markt am »ächste» Werktag abgeh rlte«. Da die S'adtge»ewd« E lli wünscht, daß fich de »onatlich-u v eh»ä:kte wie i» a»der«u Städten gut ei»südre», lädt sie die«^,züzl:ch bei allen lkichen i> der U»jebnng von C lli uvh a»dereo Orten verküaden n»d läßt die Verkäufer uvd Läufer vo« Vieh zu» zahlreichen Besuch dieser Mä kte «in. Aus den monatlichen Bi'bmärkten »erde» keine G-büh'e, eing'do^e». I» Mo-at O? »der fi-det der »oaa'.lche viehrnarki am Montag, de» 1. O?>ober. statt. Dt« Kurse für rythmtsch« <öy»naftik, w>lchi die bekanrte Tä'^ert« Frl. Er»a Kovic abhält, beginnen am Ib. Ok ober. Die Einichreibung«» für di« Kurse fS »?»r. nod Dam«»k»rse für >y h> misch« SyAvastit) fi lden i» der Wohnung der Sünst-l-rin in C lli, Acalta P tra 16/111., ab 1. 0: de« Jihr» 1S26 Dmtichla»», die Schweiz, Holland, Btlgie», F.auk.etch. Epz»ieu und Jagoslawte« bereist haben. Au em «in?hsindrlge> Motorrad ist rückwärts ein ans zwei Inloräder» anfliegendes richtiges Boot angebracht, i» dtfl'n Sabwe die bedischen Regierung an, welche den Mieterschutz adgtschtff habe. Die fchl««n P oph zeinngen, die au«g-sp> »che« worden waren, hätten fich nicht »>r»Kkltcht. E« sei i« Gegenteil die Banlast ge dieze»; heute gebe e» l» deu Niederlanden zuviel Lohnnage« und die Mie'ziise seien bedeutend ge-sovk». Der jaqoslawische Brreter Frelib stellte s'ß, daß i» Jaeoslawie» seit Mn 1S28 kein Gohnu»^«schutz «ehr »x stiere. E« sei erfreulich ge-wese», deß sich die Gewerbetreibenden für di« freie Lirfügnng m>t den Wohrunge« ausgesptvche-» hätte». Der lschechof owakifch« Delegat Mares fährte an, daß der Stand d»r Frage i» der Tichechv-s!»»akei annähernd de« in Oesterreich gleich sei. «eil die Tschechoslowakei die ollen österreichilchen Gefitze übernommen habe. Die Hausbesitzer hält» aber die Zzficherung b?ko««en, daß der Wob"u»g»schatz i« rv«»ende» J,hr vollkommen abgrichcffi few «erde. Di« P äfidio« de» Songrisses «arde »ach der Sitz mg auch von Bundeskanzler Dr. Se pel empsangen, welcher bie große W chtigkeit des Hau«- b»sitziko?greff s aierkanuie nnb erklärte, baß auch O »erreich ehebabaldigst dt« Wohllirngssch?tz werbe adsch ff n «üss».^, weil er schwere wirtschas liche Folgen habe. Furchtbar«» Theat«rbrav t In Madrid. In Madrid brach am Sonntai abends im Rovebades-Theatrr, welches ein alter unmoderner Bau mit sechs Galerien inmitten eine« der bevölkerten Stadiviertel ist. in der letz'en Z vischenpause ein Brand ans, der sich infolge der größtenteils hv'zernen Innen-archiieklur blitzschnell ausbreit te. E« spielten sich gräßliche Panikiz'nen unter den 3^00 Bewchern ad. Die Musik versuchte durch Weiterfpielen das Publi kum zu beruh ften. was jedoch nicht gelang. Die Leute stürzten sich auf die wenigen AuSgänge, wo fie von den Nachdrängenden n edergetrampelt und buchstäblich totgetreten wurden. Auf einem der Treppen b'ätze lagen beispielsweise hoch aufeinander getürmt etva 25 Leichen. Dt Besucher de« Parterres, des ersten und zweiten Stockes konnten noch rechtzeitig da« Freie erreichen. Von den übrigen Zuschauern, die ihre Plätze in den höhergelegenen Galerien hatten, konnte sich nur ein kleiner Teil retten. Augenzeugen berichten, daß. al« der Theater-saal bereit» ein einziger riesiger Brandherd war, noch elwa 30 Person », in Flammen gehült fich zwischen den Sitzreihen den Weg zum AuSgang zu erkämpfen versuchten. Von den zahlreichen furcht-baren Episoden wird der Fall erneS Zuschauers hervorgehoben der unzählige Verletzungen erlitt, weil er stürzte und Hunderte von flüchtenden Zuschauern über ihn hmwegströmten. Er hat mehrere R ppeu brüche erlitten Ohne sich um seinen eigenen besorgniserregenden Zustand zu kümmern, erkundigte er sich bei ieiner Rettung in höchster Herzensangst nach seine Frau unv seinen sünf Kindern, mit denen er ins Theater gegangen war, weil seine Frau gerade ihren NamenSiag feierte. Aehnlich: tragische Szenen haben sich in großer Zahl abgespielt. Die Z ihl der Opfer dieses größten Theaterbrande« un ?ereS Jahrhunderts wurde am Montag mit 14 »6 Toten, 40 > schwer und 600 leicht Verwundete» an gegeben, während sich 7üO Personen retten konnten. Der Brand soll dadurch entstanden sein, daß in der Pause ein TheaterSiener aus der Bühne bengalisches Feuer ausprobierte; ein Stück des brennenden Magnesit« fiel zwischen die Sulissen die sofort in Flammen standen. Zum Un lück veisa ten auch der eiserne Vorhang und das elektrische L eht. Es haben auch alle Schauspieler und Schausp:rlerinne», sowie das Orchesterpersonal eine» schrecklichen Tod in den Flammen er itten. Außer dem Theater brannten noch vier mehrftockiae Wohnhäuser vollkommen ad, während von 11 Häusern die Dachstühle und teil weise die obersten Stockwerke dem Brand zum Opfer fielen. In ganz Span en herrscht' amenlose Trauer. Die Madrider Bevölkerung konnte nur mit Mühe in Ruhe gchrlten werden. Eine schreckliche Explofioa ereignete fich tn der Nicht von Die»stag ans Mittwoch i» der Nlhe der Stadt Melila tu Sp,»isch.Marokko. Die F-stnrg Enbaerizas flog «it 16 Waggons Munition in die Last; «in Teil der Stadt ist vollko««» zerflö t. Zahlreich, Meuschen wurde» getötet und schwer verwnnbet. Freiwillige Feuerwehr (»elje Telephon Rr. i»i». Te« SSochendienfi übernimmt am :iO. Sept. der III. Z«g. Commandant: (kdinund Sandrk. Da« neu« St«u«rge^etz ist >m Verlag df Druckerei „Ctleja" in handlicher Bro'chür-sor« in deutscher N bersetzang erschienen. Da das Ses-tz in keiner Wr«schift»hallnng sehle« sollte, will «an empfindlichen Schabe«, sowie «avcherlei Schreibereien n»d Lavsereieo vermeiden, fordern wir alle I»te> resseoten ans, die Broschüre, bie bloß 15 Din kostet, ehebaldigst zu bestelle». Wirtschaft uni> Verkehr. Van der ObO«rut« in Tlow?ni«n, welch« stellenweise sehr günstig aatfällt, werben nach den Ber'ch'en gegen 100 Waggons an«geführt »rd«n können. G oßes I -terefle sär slo-?k»isch-s Odst zeigt b«so»bers Deonchlanb. Die Preise bewegen fich »wischen 2 n«d 3.50. Aasfichten unserer Weinsechsung. El scheiut fich wieder ei»«al b-s alte Sprichwort bewähren zu wollen: Man soll den Tag »ich« vor de« »bend loben. Die Wei»lese in unseren Ge. bieten, di» Heuer qiavtitativ u,d «a«?ntlich arch qualitativ Erwartungen zuließ wie scho« lange nicht, ist dn:ch das kalt», regnerische Wetter der letzten Wochen in nicht g«ri«ge» Maß gesährdet. Mancherorts 'ü bereits Fäulnis eingetrete». Hopfenbrricht an» Saaz vom 21. S p t««ber IS28. I« der abgelaufenen B«rtchtlwo>ss ovärev, teilweise auch hiefije größere Exvorieure. Auch der inländisch« Kaudschafithanbel blieb »icht untätig un» griff gleich-zeitig «it im Saus« ein. Di» gezrblten Preise schwankten vorerst z»isch>n 2 300 b>» 2.400 S«. in ta» letzte« Ttjtv zwischen 2.100 bis 2.350 jtt p r 50 #j; tu »er abgelauseuen B.-richtSwocke wurden mehrere tausend Zentner ausgekiust. Der Preisrab«e« bat fich infolge schärserer Beurteilung b r O tali'ä'en etwas erweitert u«d notieren heut« 1923n: Saa««r Hopse«, wie solat: Ausstich vo» 2.350 bis 2 400 Rc, Prima vo, 2.300 W« 2 350 81 ante Mittelhops«« von 2.200 bis 2 300 «6 per 50 ftj 'x?l. 1% U«. satzsteuer. Schätzung«weise ist bereit« zirka e i « viertel der xesante« Hovsenernte des S»?zer Landes aus erster Hi«d e»t»o««eu. In ber öffent. lichen Hops'»fi:ui«rhalle in San» wurv«u bis d-nt« i«sz«sa«t 2212 Balle«, d. i. 5l85 Zentner ä 50 Sa, Brntto 1928?r Gaazrr Hopsen balliert und beglanbl^i. Die Berichte de« Hopfenbauverein«« in 'Itltt «r,en hinfort nnr noch jenen I'te-refievten zugehe«, bi» sich hiefstr «elbin. •rite 6 Ctlliei Zeitung ifanatr 78 Etsenbahnb.stelluna fttt Deutsch lauft. Wie an* verli» gemelkt «ird, hat der deutsche Stahltrust die Lieferuug von 13V «oderaeu L»ko«o«ide». servil vo» zahlreiche» Eisrnbah». aonS, Brücke» uud andere« Material für Jngo-e» über»o««eu. Für diese Bestellung«» wäre» drei Offert« eingereicht Word«», u»d zwar ei» ameri-kauische» uud zwei deutsche. Da! Offert dt« deutsche» Gtahltrust w«r da« güistigste. Dt« gesamten Liese ruageu belaufen sich vorläufig aus 10S.000.0V0 Mark; fie werden später »och erhöht werden. Die ja>osla»ische Regierung wird die Lieferungen de« StahltrustS «it 7°/,igeu Staal»bou» bez»hlen, di, ^ach 10 Jahre» al pari zurückgegeben «erde». Sport. I. B«rgmotorradr-»n«n auf dt« 5rojana. Am Sonntag, dem 23. September l. I.. faud da« I. Bergmotorradrennen (Wertung«- und GejchwindigkeitSsahrt) auf dieTrojaua statt, da« mit Bewilligung der zuständigen Behörden der Motoklub Lelje unter dem Ehrenprotektorat de« Herrn Jndu< striellen Peter Majdii in Cilli und de« Herrn Präsidenten de« Verbände« der Mvtvklub« de« Königreiche« SHS in Laibach D'. Kandare ver austallete. Da« Jntereffe für da« Rennen war uuter dem sportgeneizten Publikum sehr lebhast rnid alle« wie« darauf hin, daß die Veranstaltung infolge de« günstigen Wetters der letzten Tage der ver gaugenen Woche recht gut gelin en werde. Der Regenguß, der dann ununterbrochen von SamStag nachmulagS bi« Sonntag vormittags ll Uhr an dauerte, hat manchen Sportler abgehalten, fich an der Konkurrenz zu beteiligen, irohdem gemeldet »orden war, daß die Wertungsfahrt und da» Ge-schwiudigkeilSrennen unwiderruflich zum angegebenen Termin und bei jedem Wetter stattfindet. Der Klub erleidri infolge diese« ungünstigen Wetters in materieller Beziehung einen ziemlichen Schaden, wa« sür einen so jungen Berein, der noch nicht über geld liche Reserven für solche Gelegenheiten verfügt, einen empfindlichen Schlag bedeutet. Aber in moralischer Beziehung hatte der Berein dennoch s»ine Genug tuvng, weil die Veranstalter am Grundsatz fest hielten, die angekündigte Veranstaltung b!« zum Ende durchzuführen, auch wenn fie nicht über die ersorder-liche Zahl von Rennfahrern verfügten. Der Motoklub Eelje fand seine hauptsächliche Unterstützung in dem Kommandanten de« Radfahrerbataillon« in Laibach Herrn Major I. Jallic, der dem Klub mit verschiedenen fachmännischen Ratschlägen in den Fragen de« Sport« dazu half, daß es übe: Haupt möglich war, da« beabsichtigte Rennen abzuhalten; gerne kam er der Bitte de« Klub« we,en der Straßensperre entgegen und stellte ihm zu diesem Zweck 1V0 Mann zur Verfügung. Da« Haupt verdienst um die gelungene Organisation auf der Rennstrecke gebührt also vor allem Herrn Major Jakliö, der al« routinierler Sport«mann dem jungen Berein zum Erfolg verhalf. Deshalb dankt ihm d«r Motoklub Celje für die allseitig geneigte Hilfe a» dieser Stelle aus da« herzlichste. Ebenso dankt der Motoklub wärmsten« den Herren Obergespäneu de« Marburger und dt« Laivacher Verwaltung«« gebiete« sür di« günstige Erledigung de« Gesuchs ve züglich der Straßensperre. Damit haben fie Sinn für den Motoi sahrersport gezeigt, der heutzutage »uter de« Publikum noch nicht jene Sympathien ge-»ießt wie m den anderen Kulturstaaten, wo d^ser Sportzweig auf der Höhe und beliebt ist. Die Re» sultate der Wertungsfahrt werden gelegentlich ver» öffentlich» werden, sobald einige strittige Punkte liquidiert sein werden. Die Resultate de» Rennen» find folgende: Die beste Zeit des Tage« aller Kategorien hat der internationale Rennfahrer Herr Walter Stuzzi au« Kamnik, Mitglied de« Motoklub« Ljubljana, auf A. I. S. f>0() cm' O. H. V. mit Beiwagen erzielt, der die Strecke von Kilometer 46.2 bi« 38 in der Rekordzeit von 6 Minuten f>6.6 Sekunden durchfuhr. Mitfahrerin im Beiwagen war Frl. Minka Bertonlelj. In der Zkategort» 25« cm': l. Werner Stiger, Mitglied des Motoklub« Celje, auf Puch 220 cm', 7 Minuten 50 und XL Sekunden. 2. Hatt« Stoinfchegg, M. K Celje, Puch 220 cm', 8 Minuten 14 und i/i Sekunden. In d r MaUgottt 350 cm : Erich Breuil, M. K. Celje. auf Peugeot 350 cm' O. H. v. 7 Minuten 30 Sekunden. 2. Werner Stiger, M. K Celje, Puch 220 cm' 7 Minuten 38 und '/» Sekunden. 3. Mansred Rist, M. K. Ljubljana, aus B. S. A. 350 cm^ O. H. v 7 Minuten 39 uud % Sekunden. In d«r Kategorie 500 cm' I» dieser Kategorie find nach dem Start infolge Molord«fektt« zwei und infolge Unfall« ein Rennfahrer au«getreten. I. Werner Stiger. M. K. Celje, auf Puch 220 cm' 7 Minuten 30 und '/s Sekunden. E« wird bemerkt, daß Herr Manfred Rist M. K. Ljubljana. welcher in der Kategorie 350 cm" startete, beim Training wie beim Rennen alle Zuschauer durch geschickie Führung de« Fahrzeuge« uud die Technik in den Kurven entzückte; er zeigte die besten Schanzen sür den Sieg in der Kategorie, im Gegen-satz dazu enttäuschte sein Resultat alle Sportler, welche e« nicht verstehen konnten, daß er den 3. Platz besetzte. Man meint, ^ay etwa« bei seinem Motor nicht in Ordnung gewesen sein mußte sonst hätte er sicher eine bessere Zeit erreicht. De» jungen strebsamen SporlSmann wünschen wir für künftig bessere Erfolge. Die beste Zeit des Tage« in allen Kategorien der Solofahcer erreichte Herr Werner Stiger. M. K. Celje, welcher die Strecke in 7 Minuten 30 und '/s Sekunden durchfuhr. ftatrcoet« 600 cm:: mit B»in»aq«n: 1. Walter Stuzzi. 31!. K. Ljubljana. auf A. I. S. 500 cm" O. H. V. 6 Minuten 56 und '/ , Sekun-den. 2. August veble. M. K. Celje auf Rudge Whitworth 5CiO cm' O. H. v. 9 Minuten 33 und l/5 Sekunden. Meisterschaft A.hl.ttk: S fi. C'lj«. Son»tag, dt« 30. September um halb 4 Uhr fi»»et a« Spoi'plotz der A,d>eliker da« Meisterschaf>»'p'el A hletik gegen S K. C lje statt. Wir rechne« mit «ivim Siege der I h'tttftr. da ihre Mannichcft die »rb«dinot bissere ist. Obzrnar S. K. C lje gerade gegen A'hlltik immer sein, besten Gpiele geliefert hi». würde ei ein« große U'berra?chang sei», wenn et de« S. K. C'lji noch Jahre» gelinge» «ürte. über den K?ei«rneister zu fiegev. Damen •Westen »ufwftri» »ori Di.) 79 - Herren-Westen »ul'wiiir# von Dlfl 79"- Kinder-Westen nuswirie tob Dlfl 79'- Qrosia jfuswah/ j— > inl>ullov«-ir*,Liiml>er l__} jiu-k» und Jacken, Qrosze Jtuswah! in Haby-Strirkwnmi. X. putan Celje. U4F~ Besichtigen "W Sie bitte die Schaufenster. Schrifttum. Morocuttt Camillo, Gtoßdentschland — Grobsüdslawt'N Wien: Wilhelm Brau «üller, 103 S. Gr. 8». R« 3 — Zugleich »it der Zuse»du»a diese« hochiuteressa»teu Bach «, dtffe» Ausch ffrvg wir aus da« «äc«ste empfehleu, ist »i« eiue Bochbelprechung zugekommen, die wir im nachfolge«, de« vetöff-a-I che». Wir selbst werben zu« Werke unsere« La»tt»anne«, da» al« di« grcß zügigste »ad weridollste unter alle» b«her ia dirs-» oder ähulicheu Zusammenhänge» he,vorg«rete»e» Erjchei»avgeu avgesp?oche» werden muß, dem: ächst t» ein?» besovderen Altck«! Stellung ueh«eu. vor lärfi^ bringen «ir eine an« sr««der Feder üarnmevde Würdigung, wilch« lautet: Durch die jüngsten in»eu und außer politische» E.eigmffe >» Sü^lawie» ge-winvt dte soeben erschirnen« Schrift de« Führn« der D«utsche» iu Slowe»iea eine ganz besondere Bedeutung. Dr. Mcr.cjiii, der gedankliche Mit-begründer einer übervatloaaleu u»d earopäischen Minderheiter Politik, uvlerzt,ht «it giößter Soch ke»vtni« die gefahrdrohende» Nrtlovalttätt, Probleme i» Mitteleurepa- Süiofleurcpa einer ernste» und sachliche» Kritik und zeigt die großen Gefahre» bei bisherige» rücksichtslosen Staa>uatio»alit»u« und Wt,tschast«oatioval'S»ui« sowie die außeapolitischeu Gefahren de« Faschisrnu?. Die »nterdrückle», der Eutvatiovalifinuig preitgegebene» Bolk«grvppea ia den Mittel- und südosteurepätscheu Nationalstaat«» könne» vor der Asfimilierung »ur durch uatiovale u»d kulturelle Autonomien gesichert «erde». AuB» führlich b«spricht er die bisherige Entwicklung und die besoidere» Schwierigkeit»» für die Errichtung einer slowe»ische» Knltiira»to«o«ie in Kärnten. Da»» ««lldet er fich zu einer eingehenden Darstelln» g der schwere» Lage de« Deutscht»«» iu Slowe»ie», au» der di« traurige Tatsache hervorgeht, daß dte Eatdeutsch»»a«politik in Slowenien der faschistischen Eatuatiovalifieruogkpolitik bei deu Slowene» t> Jürie» uud bei deu Deutsche» iu Südtiiol voll-ko««en gleich». Nur dmch di« Gewähruug «lurr deutsche» Schal- und K»lt»rs«lbstoerwaltung wird da« südslawische Volk die so »otwendige Freuudschaft det benachbarte» deutsche» Volke« fi»de» köanev. Darüber hinaat hat die Gewährung nat!0»alkultur>ller Aulovomieu bei'pielgebeude Bedeutung für die Regelung der deutsch'» uud No«euischeu Mmderbeiten« frage ia Jtalieu. Für Siidslawien ist die Lö v»g dieser Miuderheitevfrage von g ößter anßeipoliii'cker Bideutuvg. Aus der Zwangllage, i» der e« fich hente defiadet, würde dte Gewühraaa ei»er Kuliur-au!oro«ie für die »aiionalea Miuderheile» uud eiae klar gerichtet« Freu»dschaflkpvl!t'k Südslawie»? zu Oesterreich Deutschland und Bulgarien de» e:»zig richtige» Ausweg dedenten. N >r durch eine »atüriiche uud orgaui!che Verständigung«Politik w Mitteleo: opa-Südosteuropi kau» der wirtschaftliche Aufschwung der Nachfolgestaat e» gesickert «erde». I, der R chtang dieser volweadige» E >lspa»»o»atpolilik liegt »te ft»u»dschaskliche Aanäheruua Sü!>slawien« a» Bulgarien u»d au Oisterreich-Deut^chlaud »it dem Ichließlicheu Ziel eine« dmch Bulgarien verg-ißerteu Geoßsüdslawlen, da« seinen beste» wirtschaftlichen, kullurelle, und orqani^a'orisch'n Rückhalt an d>m komme»de» Glvß^evt^chlaid fi:tea wird. Gi-oß» deutschlaud und Geoßiüd'lawien sind die Gruidlase» de« werdendev Europa Da« B 'ch Morecutti« zeigt de» «ig zu positiver Friedenspolitik, zu praktischer vationoler Bernzudizvog. E« ist ein Ausruf zu durchführbarer F iedei:«arbeit, di« i, dem »atonal zerwüdlte» u»d sriedlose» Sütoste» Eui opa« dri»ß>nd und uuaus'chieblich ist. Di« Damenmode und dt« R«-staurat«u»e. Unter den Zagreber Restaurateur eu ist eiue bezeichnende Bewegung i» Gange. Sie beklage» stch »ä»l ch darüber, daß die aeue Mode der Dame» ihnen großen Schaden zufügt, da sie vermehrt« Ausgaben dadurch habeu, »ah di« Dame» ihre rotbemallen Lippeu i» den Snviette», marche !ozar i» da» Tischtuch — da» w r»eu «ohl keime Da««» sei» — abwischen u»d daß fie «it >hreu Zigarette» so sor^o» u«;ehe». daß die Tischllich.-r au»!eheu wie eiue i« heftigsten Kugelrege» gestandene Fahne. Josolged fle» erwachse» de» Reüaurati ureu bedeutend größere Auklatea für da« Wasche^ rnd da« Neua»sch ff?» vsn Tischwäsche. Auch beklazeu sie fich d«über, daß die Da«e» viel uureia«r s,ie» al« die H rre». Ei» Tisch, bei de« eiue Dü«e sitze, sei voll vou B ös-la and Speistresten, die Zigaretteuasche wer»e aas die Teller gestrea oder aus deu Fußteppich geworsea usw. E« steht d^her ein Krieg »wischen de» Restauratemeu un> de» D»«eu iu Au«ficht, bei de« e« «ehr al» fraglich ist, wer den E itsieg d:vortrage» wird. Deutsche tretet ausnakmslos dem „Politischen und wirtschastliehe» Verein der Deutschen in Slowenien" bei! -Anmeldungen nehmen die Ver-traueusmänner und die Geschäfts» stelle deS Vereines in Marburg, Stroßmaverjeva 6, entgegen. ^ Conti NiNTAk (l\c berühmte mcißoerbreiMe deutsche - Schreibmaschine WANÖfftfP WERKE ArC SCHONAÜ 8EI CHEMNITZ Viu««rr 78 füllet Zeit»», Ccte 7 ' - Der Neger mit den weißen Händen. Von Sven El»» st ad. Natorifierte U-b?rsetzung von Gertrud vaser. (Nachdruck vnboten.) Krau Maji fuhr zusammen. „Ist er dcnn mit ihm ,nsammengetr»ffn> ?" .wann?" ^H'Ute na>ehirt. lltbrigev« glaube ich retoeSw'g«, daß Ihr Manu Ihnen geg nübcr den Namen diese« Schuft« erwähnen wird; dazu hält er ihn für einen ti-.l |u schmutzigen Kerl. Der Sagen ist da, guidige Krau, St« müsieu geheu." AlS stld Krau Maja vo, Nsbjs n »rag verab-fchi'dcte, stoß ihr H:r» wieder vor Dankbarkeit über, und ste konnte kaum genug Worte finden. „Vi'lletcht sehen wir un« wi der." bemerkte Krag. .Und fall« Herr M^xtm Ihren Weg »och einmal kreuzen sollte, so rufe» Sie mich nur." Damit schieden ste. »tzbjirn »rag blieb am Fenster stehen, bi« da« Automobil verschwunden war. Dann trat er an den »amtn und starrte gedankenvoll tu di« rote Slut, dte voihtn da« erste Seheimni» ia dieser Sache v?r,ehrt hatte. Nach einer »eile schlag »rag i, seinem »dreßbuch den Name» »ibsoa nach; e« waren nur ,«ei diese« Namen« |U Raden. Da stand: .«ha«, »ibsoa, Gutsbesitzer;" da« war der Oheim, «ad darunter „Theo «tbfos*, da« war also der Neffe, der klein« Theo. Er war al« «Srotzhindle»" vrzetchnet. »rag lächelte. „S-oßhäidler I" dachte er. »Ein vienfch, der gang sicherlich tu seinem L:ven nur Geld verbraucht uud keine» je vndient hat." »rag wußte, daß der N ffe de« Oh«in« Erbe und verzogmer Liebling war. Dte beiden Wohnungen schrieb er stch tn setu Taschenbuch. Ja diesem «uzaiblick kliigelte dte Flur,lock«, »letch darauf trat der Sehetmpolijist ein. „Wa« gibt e« Neue«?' fragte »rag. «Nur da«, wr« ich beauflragt warjzu beobichten,^ erwiderte der Polizist. .Lasten Ste Mren.' „D:r Schutzmann blieb genau nach feinem Befehl noch >ehn Minuten dort." .Wie verhielten stch dte beiden Männer so lange?" .Sie waren fehr neugi rtg.' .Da« strde ich ganz begrerflich. Uad der Schutz-mann?' .Er gab auf alle Fragen immer nur dte >nt-wort: .Jedermann kennt den Herrn Generalkonsul Berger. der Herr Generalkonsul ist ein reicher Manu und ein bedeutender Mann tn der Stadt/ und der» arltgeS Der Schutzmann sprach mit der thm eigenen tr«uher»i.'en Ueberzeugung dte gewiß Eindruck auf die beiden Sunden gemacht hat." .Dann stnd fie vermutlich vorerst noch ein wenig auf dem Holzweg, Da« ist gut. Dadurch gewinne ich vi'lletcht etnen ganzen Tag. Weiter!" .Fünf Minuten, nachdem der Schutzmann da« Hau« vertäfle» hatt«, kamen noch dte »etdea Lande» daher. St- nahmen die Sicht anscheinend »tt größter Ruhe uud gingen tn eifrigster Unterhaltung dt« Straß« entlang. Ich gtng hinter ihnen her, aber natürlich tn so achtaag«voilem Abstand, daß ich nicht hören konnte, wa« ste sprachen." .Wetter l" .Am nächsten Zettm»g«kto«r ging der mit de» Bollbart.. .• »Da« ist de, Nädel«fsthrer l' warf »rag ei». .Jawohl, «so der Mann «it dem Bollbart trat tn den »io«t, »m »u telephoniere«. E« war keine lange U rterredung, den« nach wenigen Minuten ka» er wieder her au« Darauf gingen st« tu gleich eifriger Unterhaltung w tter. Aber da fie recht langfa« ginge», dachte ich. ich kSnne mir dte Zeit gianen, die neueste »dend»ettung zu kaufen." .Ach so. tn demselben »io«k, den Herr Ma^i» soeben verlassen hatt» ?" .Hetßt er so? Jawohl, tn demselben Kio«k. Und die Dame darin hatte natürlich die Unterredung gehört. E« war übrigen« nicht« al« der telephonische Auftrag, ihm »wet Logenplätze recht« tm vartet^ Vovre« hall« »urückjiilege». Aber. . ." .Aber?' fragte »raz. .Herr Maxim verlangt« au«drückltch »wet Plätz« etwi« im Hintergrund. Mit anderen Worten, er geh« nicht »t«en der Borstellung hin." .Recht« haben Sie gesagt?" fragte »rag. Der Geheimpoltjist nickle. Sofort klingelte Krag die Geschäftsstelle de« varieiöl an und ließ stch »wet Logenplätze recht« w« rücklegen. E« feien die beiden letzten, wurd« thm gesagt. 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Anton Kunst Zahnarzt xa danken, bitten wir auf diesem Wege unseren aufrichtigen Dank entgegenzunehmen. Im besonderen auch herzlichen Dank der hoch-würdigen Geistlichkeit, den ehrwürdigen Barmherzigen Schwestern tflr die liebevolle und aufmerksame Pflege während der Krankheit. Celje, im September 1928. Die tieftrauernde Gattin und Kinder. ,y. ; • ■ ■ t v. > ■ ■ • - •«tu 8 Cillict Zeitung ftmmrc 78 AUSWASCHEN 7 MIT rsizix Regenwasser im Eigenen Heim Hartes Wasser frisst Seife ! Verursacht Kalkfleclo in der Wäsche ! TRI MIT EINWEICHEN BIS i ' mmm i /htfjiiuuuaa iiniiiiniiiii'..; irii.'inrr, iftim» rr r- Wz; :• I MWWWWK/Qj^U W^mM\ K W; MHM . V 4ll 2E; 1. ©i MOW MWM MIT BEIIMZIT FINWEICH ist das weichste Wasser, das m gibt. Bei kräftigster Schaumbildung sichert es die vollkommene Auswirkung des Waschmittel® uni damit angenehmes billigesWaachei Hartes WaBter aber ist zum Waschen ungeeignet, weile« die Seiie zum groseen Teil unwirksam macht und so Schaum* bildung und Waschwirkung verhindert. 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