Nubernial- Verlautbarungen. 'Z. 1079. (2) ^ ^- 18291. ^ Kundmachung. Wegen Lieferung des für die in Laibach befindlichen k. k. Behörden, Aemter und An- sialten für den Winter i33i)32 erforderliches Brennholzes wird die öffentliche Versteigerung am 26 d.M. bei dieser Landesstelle abgehalten werden. — Der beiläufige Bedarf besteht M Folgendem: « ^ Benennung der Behörden, Aemter pa"e" ^^ Anmerkung ! ^ und Ansialten ^B?e"nnholz l l lK. K. Länder'Präsidium ...... l 35 «. ! 2 !„ „ Gubcrnium und Taxamt .... H 1I7 ^ ^ " Flskalamt ......... 2« - ^zur gtmemschaft- ! 5 I,'. ,, Swdt- und Landvecht . .,...! 60 — ll2 )llchcnBehntzung. ! 6 !'« » Staatöduchhaltung ,..,...! ic>6 ! l 7 " « Zahlamt . ... - . - . - 5. -!)2 ß g «Ständisch-Verordnete Stelle . ...... Io — ! » 9 «Lyceum .....»'''»''! ^^5 l l ^0 Prlcsterhaus .--'''/' ' ' ß ^^ ^ ß 11 iMedicinlschrchprurgische Ansialt sammt Klunk^ z ! und Eiull-" 2 ^« ,2 Irrenhaus.......' ' ' ' l 3 ^ ß i2 Gebährhaus ....-.'«-- l ^ ^ 3 1,^, lSlcchcnyaus « ^ »<''''"'! ^? 8 i5 lInqilisniünshaus....... . . » l25 l 16 Strafhaus ....... ' Welches mit dem Bclsahe zur allgemei-l'.c!', Kenntniß gcbvacht wird, daß d>e Vcrftci-genl!,g bianchcnwcise geschehen werde, die Lie-fcrui'g von mchrcrcn Partheyen, und selbst auch in klmicrn P.;rtylcn bis zu 20 Klaftern gestehen könn?, u:,d daß endlich von Seite dcv Ersichcr dl? gewöhnliche Caution allenfalls ouch mittelst Hmnrlcgung eines Verhältniß? ,naßigcn baren Bettagcs gefordert wcrde. -^ Jeder Licitant hat vor dem Beginne der Ver-sstiaerung ein Vadium von Funfz'g Gulden zu rleaen, odcr wenigstens emen annehmbaren Nüraen, welcher das Protokoll im Falle der erstandenen wferung mitzufert.gcn hatte, zu siellc», -- D»e Vodien dcr I^ichtersieher verbliebenen wscrunqölustigen werden sogleich, die der Mindestbiclcr aber nach sicher gestellter Caution Mkdcr auegeftlgt werden. « Die 766 übrigen Licitationsbcbingnisse sind die vorjahrigen, und können in dcn Amtsüunden bei der Gubernial« Expedits-Direction eingesehen werden. « Die lieferungslustlgen Partheien haben sich an dem obbenannten Tage um die zehnte Vormittagsstunde in dem Gubermal-Rathssaale elnzufinden. — Laibach am 9. August zLZl. Z. 1094. (2) Nr. 689. S. E. N a ch r i ch t. Zur Widerlegung des sich verbreiteten Gerichts von emcr Absperrung der Stadt Wien wird bekannt gemacht, daß weder in dem Falle, wenn in Wien die Cholera ausbrechen sollte, die Stadt von dem stachen lande, noch, wenn auf dem flachen ^cmde Symptome dieser Krankheit hervorkommen sollten, das stäche Land von der Stadt abgesperrt, Andern der wechselseitige Verkehr fortan offen bleiben wird. — Wien dcn n. August iLZ l. Johann Talatzko Ritter v. Gesticticz, Präsident der k. k. n. ö. Regierung. Nreisännliche Verlautbarungen. 2. lo63. (Z) Nr. 9767. K u n d m a ch u n g. Neber die im hiesigen Bürgcrspitals - Gebäude für das laufende Jahr i3Zi vorzunehmenden Conservations-Arbeiten, wird die ill Fol,gc hohen Auftrages vom 16. des vorigen, Zahl »5i26, angeordnete Mindest-Versteigerung am 26. dieses, Vormittags um 9 Uhr, bei diesem Kreisamte abgehalccn werden. Diese Arbeiten bestehen in der Maurer-und Zlmmer-mannsarbeit, dann m der Bestellung deren Materialien, ferner in der Tischler« 54Schlosser-, Glaser- und Mahlerarbcit. — Ticjem-gen, welche diese Herstellungen im Einzelnen oder nn Ganzen zu übernehmen willens sind, werden bei dieser Mindestverstelgerung sich ein-zusindm hiemit emgcladcn. — Die Baudemsc kÄnn in den gewöhnlichen Amtsstundcn jederzeit bel diesem Kreisamte eingesehen werden. K. K. Kreisamt Laibach am 10. August I. 1062. (3) Nr. 5i3ä. C u r r c n d e des k. k. Krcisamtes zu Adelsbcrg. — Da der von dem k. k. Bcrgamte in Idria, Mlt dem Frachier Johann Nev. Dollenz, am 12. December 1828 auf drei Jahre abgeschlossene Contract, oermög welchen dieser Letztere verpflichtet, war, die Bergwerksprüducte von Idria nach Tnch pr.Eentcn ^eNH* Gewicht um 36 kr., und dle Bergwerks-Erfordernisse von Triest nach Idria pr. Centen 5^o,'«o-Gewicht um Ic> kr,, dann die leeren Oehlfassec von Idria nach Triest unentgcldllch zu verführen, mit dem lefUen October d. I. zu Ende gehet, so ist dies/s Kreisamt über Ansuchen des gedachten k. k. Bergamtes mit hohem Gubcr-mal- Erlasse vom 2« v. M., Z. 17087, angewiesen worden, zum Behufe einer neuerlichen dreijährigen Verpachtung der oben erwähnten Verfrachtung für die Zelt vom 1. November i83l bishin !6Z4 cme Mmuendo-Licita-tlon abzuhalten. — In Folge dieser hohen Weisung wird daher die dießfalllge Mmuendo-Versteigerung am 5. Sepieinder l. I,, um g Uhr Vormittags in der hicrortigcn Kreisamt.s« kanzlet) vorgenommen werden. Stavt - unv Imwrcchtliche ^el lautbaiungen. Z. 1Q35. (2) Nr. I596. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Kram wird bekannt gemacht: Es seye von die« sem Gerichte in der Executionssach? des Leopold Frö-enteich, wider Or. Burgee, als Ludwig V. Schluderbach'schen Vcrlaßcurator, wegen schuldigen 692 fl. 2 1^ kr. .fchar, von Scnosilsch gehörigen, gerichtlich auf »55^ !^. 55 kr. Cono. Münze geschätzten i^Zhude. ,re§cn schuldigen 142 ft. 27 l^ kr. c. »- e-, gen'lllget, Und deren 'Vornahme auf den » Juli, i. Auqull und 5^». Septc:nl)cr l. I , Vormiic.lgs um 9 Uhr, in der Amiü^nzlcu Ncses Acz,rt5^cliLt.b mtt dim A'ihan.,3 vclllmwt irocden, t.^h< faNS diese Realität »rcdcc bc, der e.sicn noch zwliten Fc,I. biilungö > '^gsclhung um den < chähunqö.rclih oder dainber c>n !))iat'n gebracht wcroen lönine, solche bci oer dritten auch unter demsclden hlntan» gegeben werden würde. Wo^u die Kauft^itigcn mit dem Beisaye eingeladen lrccdcn, daß dle S^ä^un<; unt> ^icila« lionöbedinglnsse täglich in httsigcr l^clichtvlanziey eingesehen werden konnt«?. Anmerkung. Bei dcr eisten und zircits« ^cUblelungö . Tagf^ung Hal sich ttin Kauf^ lustiger gemeldet. BezukSgttichc Scnosetsch den 28. Mai »83«. 2. ioL3. (2) Nk. 972. Zcilbietungs»Gdict. Von dem oclcintcn Bezirlsgcrichle Micbelstät, lrn zu ^iraindurg, »vild b>em,t ^ekül'.nt gemacht: lss fey ücec Ansucden des Iosepb Nachtigall, ,n die cxccuciue Fe»^,etung der, dem Johann Wal« land von Kra'ndulg gehölla/'n, dem Bencftcie Sl. Leonardi. «ud Urd. 5lr. 24^2 zinsbaren, zu Te» netlsch, 8ub Y-lus'^ahl U ^c^eg«nen, genchtllch auf 9^6 ,l. 20 fr. geschähen Hudrealität , zre^en schulolgcn ^ä,ii fl. 47 ?r. c:. 2. c-., gen^igN, Und deren Bcinczhme cuf den »0. August, 10. ^cp« temder und ,2. October l. I., jedeSmal Vormn« ^ags Am 9 Ui)r. im Octe der Rcaliiäc mreoer dei der ersten noch zrreiten Fcilz rictungHca^sci^nnq um den Hchähungsrverth ober darüber an M^nn georacht werden tonnte, bei del olltten auch unter demselben hintangegeten wel-i?n würde. v , u „ f. ^''i" die K^u^ussigen mit dem Beisätze zu el,we'.l-.s,'i dn'mir enigeladen irerdin. daß dle Li-^^'o^tcdlnqnifsö twitch in hiesiger Oerichts« t^.^lc' clngcschen rrcitcn sönnen. '-i erelnccK Bezirks - Gericht Michelstätten zu K^lndurg >cn 12. Juni ,d3i. ^nmcrkunq. Bei der elften Licitatwn ist kein Kauflustiger erschienen. Z'Lioög. (2) Nr. 744. Licitation executive, lweier haus . Realitäten im Markte L i t t a y. . , Vom Bezirks »Gerichte zu Sittich wird be» 'ankt gemacht: Es fty auf Ansuchen ter ^rau Katharina Gläßer. gebornen Berner von St. Mat« tin bei Lltlao. wegen zu foltein badender 4on ff. C. M. c, 5 c., die erccuiive Betsteigerung der, dem Urban Rcmnttcr, Färber im Markte zu Lit« tao gthoNKen. der lovlicden Herifchafc Weixelberg, unter R Realität sammt Zubehör, im Wer«, l. e ps. 17a ss. E. M. bewilliget, uno hierzu drei FcUvielungslagfaVUngen, unv zwar: die erste auf den 25. Juli, c'e zueile auj den 25. Auqustund die diltte ouf oen 26. Srptcmbcr »63«, jederzeit um .0 Uhr VormntclgS, im Ocle der Realität Mlt ccm Anhange angeordnet worden, dah, wenn lvcder bei dcr ersten noch zweiten Veilleigerung nicht lvtnigftens eer Hchähungswtlth geboten rrel« dcn solUe; o>e Realitäten be, der dritten Feilbie« tung auch unter demselben hintangegeden lverden wurden. Jeder Licitant hat vor dem Anbot« den vierten Tycll von dem ^chähungswellhe zur Sicher, stclluNl, für die genauc Orsüllung dei Licitations» bedinginsfe bar zu erlegen, die der Srsteher nach reälöllaftiger MeUNols - Verlheilung wieder «x ^e/)05lto zur Befriedigung ter e erltandenen Realnäten auf seine Gefaxt und Unkolien ncuerdinsss nach h. 3g6 der a. G. Ö. vcrstci^llt crelten wurden. Hleron roertcn itauilustiqe, und insbesonders die Sahgläudigcr zur Berrrahrunc, ihrer Reckte mit dem Anhange in die Kenntniß gesehet, daß die übrigen Licitationsdedinstnifse in der Kanzle? zu Sittich täglich eingesehen werden können. Fittich am 20, Juni ,Wi. Anmerkung. Bei der am 25. Juli ,83» abgehaltenen Licitation ist nur das Far-berhauK vectaust worden , daher für das Btnesiciaten « HauS die zweite Licitation am 25. August l. I. abgehalten werden wird. ., 3. ioL6. (2) Nr. Sg5. G d i c t. Von dem Bezilksacrichle ,u Sittich wird be, lannl gemacht: Eö seo »n Folge Ansuchens rer Irau Katharina Orec;orj, lZesslonarinn ter Gilfa-beth Pait in St. '^e,t, durch ^ertretunq des Herrn 0r. u;ut dem Bel-saye bestimmt worden, daß d,e I^/^ Hübe so-wohl bei der ersten als zweiten Feibleiung nut um wenigstens »hren Schatzutigswerch von 2»7 fl. 10 kr., unV der l'nn<^!8 in5llucu^ nur um wenigstens seinen Schähungswevth V»n 2 fl. /z5 kr. hlntangeaeben werden könne, Hleoon n erden Kauftu^lqe nut dem wets tern Nelsatze verstand,gr, daß jeder, welcher den ersten Alibot macht, den Drtttthell des Schatzwerthes rmt 72 ss. ,I lz3 kr., zu Han.» den de« L>citatic>necommlsswn zu erlegen huben wcrde^ uid daß d»e näheren V>cit6tiosisbsdilig-nisse bei der d!cßger»chttichfn Reqisiratur m Abschriften behoben wnden können. Bezirksgericht We,xelberg am 29. Juli Wohnung zu vergeben. Auf dem Deutschen Plntz?, Nr, 2o3, ist zu ebener Erdc eine Wohnung, bestehend aus drtt Zimmern, Küche, Keller, Spels« und Holzgewölbe, zu Michaeli ;u vermicthen< Im Hause Nr. 6l, auf der W^ncr Straße, ist eine Wohnung ,m ersten stocke, bestehend aus drei Zimmern, Küche, Keller, Spcisckamlucr und Hclzlege, auf kommendcu Michacl, zu vergeben. Das Nähcrc erfahrt mar. im nämlichen Hause, im ersten stocke. Z. iab7- <^) ' A n z e , g e. In dcr Egn-'schen Buchdruckcrey, in ber ^pi« tal-Gasse, Nr. 2^7, ist zu haben: AmmnkmZ der POlitifOen s^efeeze nnV ^erordnnngcn für das NKiba- cher ^nverttcments'Ssebieth > im Uömgretche Mllzzrien. Jahr 1829. Eil ft er Band. In gr. Med. 3. 55 ^l2 Bogen siark, gebunden, 3 fi. 5o kr. Auch,sind "on "llen frühern IahrZänZen noch Exemplare vorrathig. ?6g Gubernial- ^erlmttbarungrn. Z. 1091. (1) Nr. 3io. P. S. C. Kundmachung der im österreichischen Küsicnlande auf allerhöchsten Befehl Seiner k. k. Majestät ausi durch die sie passirten, bestätigt erhalten haben. — k. tt. Uebertreter dlescr Vorschrift sind an- zuhalten, der 2otägigen Contumaz in einem zu zermrcndm Hause zu unterziehen, und zugleich ist die Anzeige zu erstatten. — tz. 9. In den Bcstatigungsklauseln muß folgende bestimmte Angabe über den Gesundheitszustand enthalten seyn: „Zugleich wtrd hiermit nach Pflicht und Gewissen bestätiget, daß in dem "Orte dieser Ausstellung sowohl, als auch in ",dcm ganzen Bezirke, und in der Umgebung desselben weder dle (^olera mordu» noch ir-"gcnd eine andere ansteckende Krankheit bis-„hcr sich gezeugt habe, und demnach em vollkommen guter Gesundheitszustand besteht." — Diese Vorschrift hat sich auf die Paßaus-stcllungcn und auf Vidirungcn zu beziehen. — §. 10. Der Unterschrift des Ausstellers oder Vidirenden, welche leicht leserlich seyn soll, ist jedcrzett nebst emcr deutlichen Bezeichnung des Dlenss-Eharacters, auch das Amts-sicgel beizufügen. Auf Bestätigungen ohne Siegel ist nicht zu achten, und sich pünctlich hiernach zu halten. — §. n. So wie sich irgend eine Bedenklichkeit im Gesundheitszustände zeuget, so darf kein Paß mehr ausgestellt werden, und in den Vidirungm hat die Gcsundheits-Bestatigungs-Klausel zu unterbleiben. — §. 12. Alle weiter versendet werdenden Waaren und Effecten sind mit gleichen Gesundhcits-Certificate» von den politischen Behörden zu versehen. — §. i3. Auf die un« nchtige Bestätigung des Gesundheitszustandes werden jene Strafen zu verfügen seyn, welche das Sanitäts-Strafpatcnt vom 21. Mai 53o5 in den §. §- 7 ""d 3, vorschreibet, daher die Pollzcy-Behörden auf diese Strafsanction aufmerksam gemacht werden. — §. 14. ' Diese Vorschrift ist sorgfältig allgemein kund zu machen, insbesondere mit Strenge gegcn wandernde Handwerksgesellen und dergleichen Personen in Anwendung zu bringen, und in ' der Amtsstube einer jeden Local-Polizcy-Be-' Horde zu afflgnen. Triest am 10. August i85i. ^ Alphons Fürst v. Porcia, ' Landes-Gouverneur u.Eommissions-Prasidcm. Laval Graf v. Nugent, - k k wirkl. gehenner Rath, Feldmarschall-?ieu- - tenant« Militär-Commandant lmKustcnlande. ' Anton Dr. Ieunlker, ^ k k Gubcrnial-Rath, Landes-Protomedicus ' ' und Samtäts-Referent. 2. ,090. (0 ^ i6lHHl745. ^ Verlautbarung m Priliileglen-Angelegenhetten. — Die k. k. allgemeine Hoftammer hat »m Laufe der letzten (Z. Amts-Blatt Nr. 100. d. 20 August i33^.3 770 Zeit folgende Privilegien n»b dm Bestimnun« gen des a. y. Pacentes voel woylfeller erzielt werden können. — Zwe»» tens. Dem Fürsten ^arl v. Rohan, Besi^r mehrerer Herrschaften in Böhmen, wohnhaft ln Prag, für dle Dauer von sechs Jahren, auf die Entdeckung, artesische Brunnen mtttelst neu erfundener Bohnnstrumente anzulegen. — Drittens. Dem Anton Mltrenga, bef. Parfumeur und Destillateur, wohnhaft in Wien, Graben, Nr. 6i3, für die Dauer uon fünf Jahren, auf dle Erfindung, e«n loge» nanntes Schweitzer-Toilette-Oehl zu erzeugen, welches nicht nur ein sehr angenehmes Broducl für die Toilette bilde, sondern auch die Eigenschaft besitze, daß die Haare durch den Gebrauch desjelben nich: zusammen klebend oder schnlerig gemacht werden, fondern eine angenehme glänzende Weichheit erlangen, feucht erhalten, und dadurch zum Frlsiren be» quem gemacht werden, wsbe, ihnen übrigens e>n sehr angenehmes Aroma mitgetheilt, und dle Farbe derselben mcht i,n geringsten verändert werde. Ist m ärztlicher Beziehung als ;u-lässlg erklart worden. — Viertens. Dem Johann Voigts, bcf. Gpenqler und Inhaber emer Ta^en , und Blechw^arenlakierfabrik, wohnhrfc in Nlen, ^andst^aff.', Nr. 172, für d,e Dau^r üon zwci Jahren, auf die ElNd3l ckllng einer neuen ^ackn^^e und Glanzlackle »^UNH für ?ed^r und andere dilzu geeigneten Btoffe, wobei i.) die Masse auf eigene Art und m jeder Farbe auf das Leder, Papier, Leinwand ic. aufgetragen, m eigenen Lackir« öfen getrocknet, und m solchen dle ganze Lak« klrung auch vollendet werden känne; 2.) d»e solchergestalt lacklrten Gegenstände elastisch , biegsam und reinfärtug werden, und Mit dem Lack fest und wasserdicht verbunden, einen au, ßerst dauerhaften, der feinsten Politur ähnlichen Glanz erhalten, memals spröde werden, auch nicht springen und brechen können, und enültch alle bisherigen Erzeugnisse d,e,'er Art Nicht nur an Achönhett und Dauerhaftigkeit, sondern auch an Billigkeit lm Preise übertreffen ; Z.) endlich die ?acklrung in jeder Iahress z«»l und bei jeder Witterung vorgenommen und ununterbrochen fortgesetzt werden könne, und zwar so, daß ln fünf Tagen mit viel wenigeren Arbeitern eben so viel, als nach der bisherigen Methode ^n fünf Wochen er« zielt werde. — Fünftens. Dem Heinrich Wilhelm Hochler, Apotheker und Freisassen« Hofbesitzer, wohnhaft »n ,T>rchlowiy, Pilsner KrelftS in Böhmen, für die Dauer von fünf Jahren, auf die Entdeckung und Verbesserung aus thierischen Knochen aller Art ein Mehl al» em chemisches Düngungsmlttel zu bereis ten, welches auf den Pstanzen - Organismus ganz besonders, auch in der geringsten Quantität genommen, die größte und beste Wirkung äußere, und alle blShcr bekannten Düns Zungsm,Ml übertreffe. — Sechstens. Dem Ludwig Hadmg, Inhaber eines ausschließen-den Privilegiums, wohnhaft m Wien, Gt^di, Nr. HOZ, «öalzg'les, für die Dauer von zwc» Jahren, auf die Erfindung, mittelst einer auf mathematischen Grundsätzen beruhenden Vorrichtung, alle Gattungen Manners und Kciabenkle'der den verschiedenen körperlichen Werhaltlnssen genau anpassend, dergestalt zujuschnewen und zu verfertigen, daß oabe» daS Maßnehmen äußert vereinfacht, und die vollkommenste Arbeit erzielt werde. — Siebentens. D?m Franz Hoinigg, k. k. Proumzlal - staatsbuchhaltunsts - Ingrossi'5, und Wilhelm Wleßner, bürgerl. Spengler-melster, wohnhaft ln Grätz, Vorstadt Gai, vorf, Nr. 34l, für d»e Dauer von fünf Jahren, auf die Erfindung neuer Stadtbeleuch, tungs Laternen, deren Vorzüge darm bestehen, daß: l.) durch die Lichtschirme derselben dai Licht nach allen Richtungen fo reichlich ressektirr werde, das aufeme Entfernung don Ho Bchr,t< ten noch Schriften gelesen werden können, und dle Laternen »hres sanften Lichtes wegen nur 77! 10 Fuß hoch hangen dürfen; 2.) daß dieselben vermöge der Anzündmaschmen bei jeder Witterung , ohne Beihülfe einer Letter angezün» der werden können; 5.) daß sie bei der ganz neuen Einrichtung des Oehlmagazms w-emger Oihl als die argandlschen ^ampm benöthigen; 4.) daß die begehenden Oluckenlalernen ln diese neu erfundenen umgestaltet werden tön» nen; 5.) endlich, daß dle hiernach eingerichtete Beleuchtung zweckmäßiger als jede andere ver« sehene, und geringere Küsten verursache. —. Achtens. Dem MathlaS Krupnck, bef. Tische ler, wohnhaft in Wlen, Windmühle, Nr.6Z, fur d»e Dauer von zwei Jahren, auf lne Erfindung e.nes neuen Schlafftuhles, englischer ^a^wn.l genannt, der den Vortheil gewähre, ^^ " ^ ^? Verrichtungen der dabei aw und b?^.1 '^""" «us n„e le.chie, schneie und bequeme An M eine ^ag.rstH.te ^stellen u^mv 7^ "1 " ^sonders kranken Personw fl^ ^!?.^^ daß er ferner durch d.e ela-Msche Ausfüllung semer Polster e.ne sanfte ^^sewahre, und die dadel anchebrachtea ^aichmen nicht sichtbar, daher keiner Verunreinigung ausgesetzt, und niemals einer Hemmung ,n ihren Vorrichtungen unterworfen beV"3.7^°""""6' Oem Franz Iautz, do f, N? -' ?^nhaft m Wien, Gumpen, Meubles und B.^>s ^ l^d.^m Ho7"e zu arbeiten, wodurch d.eftlden viel schöner und dauerhafter aussen, weil das durch "."e kunstl.ch hewukce Verdunstung luftdicht ae-wordene Holz, 3) von jeder mnern Feuchteren gereinigt, und dadurch das Schwinden -zerspringen und Auflösen der zusammen gefügten Thelle beseitiget werde, d) von der Zerstörung durch Holzwürmer gesichert sey, und c) ^„ ^h^. Temperatur der Witterung w'derstehs. 2.) aus luftdichtem oder auch aus gewöhnlichem Holze mechanische Tafel-Billards M't Blattern von Srem oder hol; zu vevfer-niä .^^" ^''b den angebrachten Mecha-n smus 1.) das Blatt samml dem obern Theile ?.^ ?^ "'" der aewoh.lickcn Höh? äugen-oullllch ohne aller Ungemachllchkeit u„b ohne oer geringsten Veränderung m der äußern sorm des Billards nach dem Bedürfnisse oer W'elenden Personen höher «ehoden oder herad gesenkr werden könne; 2.) durch dlcse Hcrab-senkung das Billard mittelst Darüberlegung einer Tafel sich als Speise-T»sch umwenden lasse; 3.) wegen dieser doppelten Benützungsart derlei Billards im Pretse b,lüger als d,e bestehenden zu ftehen kommen, nebst dem, daß das Spiel auf denselben angenehmer, und dem Körper zuträglicher sey; 4.) könne dieser Mechanismus nnt unbedeutenden Kosten, und ohne vieler Mühe sowohl bei den privilegtrten Ketten-als ouch del den gewöhnlichen Billards angebracht werden; 5>) endlich sey der lauf der Spielballen m Anwendung eines steinernen Glaties (da wegen der natürlichen Kühle deS Etemes der öftere Wechsel der Temperatur, die auf d>e Spannung des ober dem Blatte befindlichen Tuches wesentlich emwirkt, möglichst vermieden sey) um vieles richtiger, geschwinder und dauernoer, daher das Vlllard nicht so bald abgedeckt werden dürfe. — Zehn, tens. Dem Johann Baptist Springer, Doc« tor der Rechte, auch Hof- und Gerzchts-Ndvoe cat, wohnhaft ,n Wien, W,p^».ngerssrasse, Nr. Z36, für d»e Dauer von fünf Jahren, auf die Erfindung einer Zelchnungsmaschine, mittelst welcher man alle ln einer unbeweglichen k<5ze befindlichen Gegenstände, die man durch eme, m einer beweglichen Kugel befindlichen Rohre m emem Augenwinkel von ^5 bis 6a Graden in d:r Höhe, Tiefe und Brette sieht, in einer unausweichlich richtigen Perspective auf einer über dem Kopfe befindlichen Znch« nungstafel zeichnen könne, mdem die Blei« feoer bei jedem Zuge an einem Schnürchen, welcher Zug nach der Anweisung der in der Slchtröhre besindllchen Nadel, sey es nnt der Hand ober mit dem Fusse auf einer elastischen Feder am Voden, oder mittelst eines Uhrfeder» oder Gewichtwerkes gemacht werde, aus der üblr dem Kopfe des Zeichners befindlichen, um eine Kugel beweglichen, nnt der Gichtröhre Mittelst liner senkrechten Verbindungssaule m Verbindung stehenden Schlaqröhre hinausfahre, und den verlangten Punct auf die Zelchnungstafel anschlage, welche an einem rückwärts in ihrem Mntelpuncte eingesenkten Kügelchen schwebe, und mittelst v«er von ihren vier Ecken auskaufenden Geuenarmen mit den vier Strahlen des Hternkugölgehaufes m Ver-bmdung stehe, und dadurch sich der Bleifeder nach allen »hren Richtungen hm, in lmmer gleichen und erreichbaren Raume nähere, so, daß man also mit dieser Maschine von jedem Etanovlincte au«, ein genaues naturgemäßes Panorama des ganzen Rutidkretses auf achr Znchnunasblättern, und wenn man ln die Slchctugel unl> Röbre ein gutes Pet'svectw einlegt, mit Aufnehmung der entferntesten Gegenstände zu Gtande brmgen könn?; baß man ferner die Gegenstande mN beliebigen Far-bcnwechftl auf d>e Ze'chnungstafel anzuschlagen vermöge, indem man ohne Zmverluft spitzige 772 oder platte Bleifedern von beliebiger Farbe wechselweise einlege, daß man auf die Zeichnungstafel auch femer oder dicker, je nachdem man das Hugschnürchen mehr oder wem» ger gespannt halt, oder an selbes ein verhältnismäßiges Gewicht anhangt, firaffiren, auf dieselbe auch eme Kupferplatte befestigen, und fiatt der Blelfeder eine Radiernadel einlegen, und sonach em zum alsogleichen Abdrucke geeignetes Stück verfertigen, und das man endlich das Stelgen, Sinken und dle Wendung der Sichtröhve mittelst Schrauben, oder durch Wmoenwerk bewirken, und mlt dieser beliebig größern Maschine auch in größerem Maßstabe zeichnen könne. — Ferner hat die k. k. allgemeine Hofkammer die Verlängerung nachstehender Primleglen bewilliget, nämlich: a.) des dem John Andreas in Verbindung mit Joseph Pnschard, unterm 17. April 1828 ertheilten dreijährige.: Privilegiums auf Verbesserung im Baue der Schiffe, auf die weitere Dauer von zwei Jahren; I).) des dreijährigen Privilegiums des Nikolaus Köchle, ää^,. 17. Juli 1828, auf die Verbesserung chemischer Zündssaschchen, auf die weitere Dauer von zwei Jahren ; «.) deö, dem Ioscph Nach am 3o. Mai 1826, auf eine neue Verbesserung deS Verfahrens beider Abscheidung des Silbers und Goldes von Ku< pfer, Messmg und andern Stoffen verliehenen fünfjährigen Prioilegiums, auf weitere drei Jahre; ä.) des Privilegiums des Johann Bapt. Ferim, ääa. 29. Mai 1826, auf die Verbesserung der zu den Beleuchtungs - Lampen gehörigen parabolischen Reverber«, auf die weitere Dauer von drei Jahren; e.> des dem Vin;enz Sterz am 16. October »826, auf die Erfindung den Pavlerzeuss gleich dem Holländer zu leimen ertheilten fünfjährigen Privilegiums, auf die wettere Dauer von fünf Jahren; und l.) des Privilegiums des Joseph Gärtner, ääo. 29. Jänner 1629, auf Verbesserung der i'iano-k'oi'w, auf die weitere Dauer von drei Jahren. — Dagegen wurde d asPrivllegium auf dle Erfindung, die Manner-Cravaten Mlt Posamcnt«rssühlen zu ver-ßcrtlgen, welches Mathlas Stark am 17. August 1824 erwirkt, und .'beii werden wird, sind folgende: 1.) Dem Ünt^nchmco steht d^s ausschllcßcnde N^echt zu, die Bnefvosten, Estaf, fetten, die k. k. Fahrposten, di« <3ouiiri?le und die Reisenden mtt der Extrapost Von Tl'iest bis auf die nächstlicgetidcn Post^ationen gegcl^ Bezug der jeweilig bcstimniten Postrittta.re zu be« fördern. - 2.) C'r genießt den Titel emcö t. f. Postmeisters und die damit verbundenen persönlichen Auszeichnungen und Freiheiten. — 3,) Ist er vcipssichtct: .1.) sich in dieser Bczic-Yung nach den bcstchenden Pvstverordnungcn und denjenigen, die in der Folge Noch erlassen werden, genau zu benehmen; b.) in dem Pcststalle zu Triest die für den Dienst erforderlichen Postftferde, deren Anzahl jetzt zwischen sechzehn b,s zwanzig beträgt, zwci halb-gcdcckte und zwei offene Kalleschcn zur Beförderung der Reisenden, und vier kleine Wagen zur Verführung der Briefpossen unausgesetzt im guttN und brauchbaren Stande z.r erhal-1^'N^ e) in dcr Nä'be der k. k. Oberpostver. waltung iuulicu z.o.'l Pferde für Estaffetten ,zu U>^tcrhaltc,i, den Hauptpoststall aber nie ausscr der ^me v^n Tricst zu verlegen, und dicEin-l ttung zu treffe, daß die Pftrddestellungen i 1 dcm Estaffeltcnp^sistall gemacht werden kon, nen; cl.) stets mit eimr angemessenen Anzahl mannbarer, gut gesitteter und vollkommen veift läßlicher Prsüllons versehen zu seyn; e.) die Posistallgcrcchtigkcit selbst auszuüben, widrl-gcns aber, und wenn er in die Nothwendigkeit käme, sie an eme andere Person zu übertragen, dic VcwMlgung dazu vorlaufig anzusuchen und zu erwirken, welche ihm aber auch nicht versagt werden wird, wenn gegen die Sitten, Rechtlichkeit und Verläßlichkeit der nah,n-haft gemachten Person kcinBedenken obwaltet; s.) eine Caution von ZwcitauscndGuldcn C.M. bar oder mit einer annehmbaren Verbürgung einzulegen , wornach sich nöthigcnfattsundinsbesondere «lsdann gehalten wcrdcn würde, wenn eine Vernachlafflgung des Dienstes die Einsetzung eines Adnnnistrators nothwendigma« chen sollte. — 4.) Obgleich die Poststallgcrech-tigkcit auf neun Jahre, folglich bis letzten Oe-toder ^L/,0 verliehen wird, so soll es doch dein Unternehmer frei stehen, die Unternehmung nach Verlauf der drei ersten, oder dcr drei folgenden Jahre, folglich mit letztem October l9Z4 oder 18)7, nach vorausgegangener halbjahrigen Aufkündigung aufzugeben. Der Staatsverwaltung hingegen bleibt das Recht dcr halbjahrigen Aufkündigung einzig für den Fall vorbehalten, wenn dieselbe wegen Dienst-Vernachlässigung in die Nothwendigkeit verseht werden würde, einen Administrator aufzustellen. - 5.) Der Pachtschilling/ d?n der UlUernehmer er^a zu entnchten sich verpflichtet, muß m vierteljährigen Naten immer vorhinein «n die k< k. Dbcrpostvcrwaltulig in Tricst erlegt werden. — Dies«s wird mit dem Beisahe be» kannt gemacht, daß nach dem Durchschnitt dcr Jahre 1626, 1629 und i8Zc> dem Post-siallhalter in Triess für die Veförderung der Bvi's^oftcn 106? fi., der Diencstaffcttcn 59 fi. Hö kr , und der Wagen der k. k. Fahrpostan-ßali 29^7 fi. 3 l^I kr., zusammen ln einem Jahre ^094 fl. 1 1^3 kr. an Nlttgcldern aus dcr Postkasse erfolgt worden sind. Diejenigen, wclche diese Posistallgcrechtigfeit zu erhalten wünschen, haben Folgendes zu beobachten: ug.) Dic Gesuche müssen schriftlich und versiegelt unter dcr Aufschrift: ^An das hochlöbl. Präsidium des k. k. küsienland. Gubcrniums zu Zncst" bls letzten August d. I. eingesendet cdcr eingelegt sepn, da «uf spatere Gesuche, oder auf eine nachträgliche Erklärung keine Rücksicht mchr genommen, fondern die Unternehmung Demjenigen zugesprochen und der Vertrag m:t ihm adgcschlosscn werden wird, der sich bis letzten Aligust dieses Jahres für die genaue Erfüllung dcr vovcmZeführten Ve^ (Z. Amts-Blalt Nr, 100. d. 20. August ^Zi.) 77ä pssichtungen erklärt, zureichende Sicherheli «uswnser, den belien Anbot macht, und gegen dessen Person nlchls eingewendet werden kann. — dk.) In dem besuche muß oahec e,ne^»c,en Anforderungen entsvrechtnde belNmmle Erkla« rung unl> dleses insbesondere, od und welchen jahrlichen Pachtsch.lllng ln E. M. der Geluchs-fieller zahlen will. oder welche Vergütung derselbe etwa ansprechen ;u können uermemt, dann wie er Ine Verbürgung over Caut,o^ uon 2ac>» ss. E. M. oder etwa uon emem höyern Betrage zu lelsten gesonnen ltt, enihallen seyn, mit dem ausdrücklichen Belsaize, daß sein Gesuch sogleich oertnnollche Kraft yadl'n, Und er acht Tage nach geschehener Aufforc»<-rung die Eautwn einzulegen, und den pachl« »ertrag zu unterfertigen hat, wldngens ader für jeden Nachchnl oder Schaben zu bafcen »erpstlchret seyn soll. — cc.) Der A^fencyalts« »rt. deS Gesuchsstellers muli in d.m Gesuche glnes k. r. KrelSamieS o^r der k. k. p^lijey« Behörde beil,egen, wonn der silcllchc Wanocl, der gute Ruf und die VermögenSumstandc des Btttstellerz be»Utlgt werden. — ^icl.) W^n. den mehrere Personen m Gesilisch isc dle ^us-Übung dleser Poftstaugerechtlgkett zu eryallen wünschen, w muß l»eß l,n Gesuche angeftl^t, und Derjenige von chnen/Zwelchiln dl« liettulig des GeschäfceS übertragen werden wollte, aul, , drückltch genannt warden, well dle persönliche Auszeichnung, wovon im §.2 dic Rede Ut, nur diesem alle»n zu Che,l weroen kann, dagegen aber auch nur uon o>esem das Zeugnlß, d^iscn »m vorgehenden Absähe erwähnt wurde, eu^u» Nagen se^n würde. — Die übrigen Bc^un-mungcn des D»enstoerlrages sind del der f. ?. Oberpostoerwaltung m Hrleii elnzuschen. — Won dem k. k. Küsten < Gubernlum Hn^5 acn 3. August i9Zl. Franz Mich 2 e^ Ogrlsflg, Guderttlal- Vccrctär. Vermischte ^erlantbarunZett. Feilbietungs . Gdlct. Pon d^n k. f. st^'erscben LanlcS» O^rderq. «mte und »^ggerichte m Leoden, als m^,catnst,. tchtn Ne^lm<^nzs und als uon oer Grundobrlg^ü Dfannoerg oellg'lten Aehäroe, ,wild die^nn: de< tannl qein^lcht: OH s-oe von dcm Octszirlchte d,c HerlsH^fc Pfann^rg, ul5 Inl uni? Regina Ioc' l^is^öu GolicurK-In'^ianz üver Ui,such<:n d-?s au? gestellten O^cucsm-ff-i ' VcrtlölecK und ',8,-riN'i-gens. Veiwatters. Or. Iosech Grezoc Hoinann, im Gin^ecliHnoMe mic osll üce^ltaren-AuKschül' sen, in die öffentliche Feilmctunq d?r Oarl unv Regina Iordanlfckt»,, dann Franz und Magdale, na Sceorelschen ^ley < und ^ilvcr.,, V^rg. unl> ^2chmcl,zw Tafdcn liegt im Gca^er Kreise, unfeln yon Hro'ynleiccn und Pec» lau, wozu mchlcre alttrl'bcr besecdligte u„d „eu llelehnte ooel ^cmuthel« Gludonfe^d »Massen gc« holen, uno »!t gec'cktUch geschaht, zusaminen pr. 679,^^. 27 tr. (^. M. Hie oabcl tesintzlichtN' zur Hclrs-I>aft Pfann« belg 0lLnlNale,n Gcunoftückc/ N'lNden tlüverlh-l pl. loo si. st geschäht auf ^^6 ft. /,4 ss. 2. M. Vadm^N fur T^al und Taschen mic 660 »1,. E M. und für Racle'n mtt 42 lt. (g. !)K , wilcheS dtin Gllieher ln i^-n Aleisldoc einzcrechnct, ixn übrigen Lici» tanten ader nach deencigtcr Fci'.bi«tung Zuiückg«, W^r nicht im eigene» Ramln, sondern^für einen Dlitlcn mlcNcttlrcn wi'I . muß sich h'elju z«u emer lehnen BoNmachc auslreiscn, die dann sur t-in ^all, wenn er MeMitler r'el^leiben soll-le, c?em ^«cüalionv « Protololk' o^^ei^lo^'n lviro. Dle ^adw!is^s- und andetcn Mo^U;läl?n, ' dann VerNn^lchseucn, enlhallfn ?,« ^lcitations' dtüinqinsi,, w^lch,' hei tem iichovcsämlllchcn Ox» pedit, vrl <^«m OctöHe:ichle in Pfann'^crg, und bei - d.'m Di-. homann ln Orä^ c'.n^esrhcn 're^cn lonncn. - 60 ^erdem demnaä? die K.iussustiaen cinge« laben. zu der auKa.eschl,«dcncn Ieildictunss des Wertös zu'Tdal uno Taschen an d?m bcmelNü,i 9, Septlmber »83,, Frü!) um 9 Uhr. und zu d?r ^eilbi3tunss deK Wltlcs in <:cr Nattcn Nachmn. tags um 3 U!)c. am, näml:,ben 9^ H.-p^n'^t d. i's., sichln oem dießVheläMi','hen^om!v^fl^nK« Zimmer einzusinden. sssbsn am 5. August lLZi. 775 3. »UgC. (,) ^ I. Nr. 66^. Edict. Von dcm Bezirtsgerichte der'Herrschaft Wei« ^elverq wird fund gemacht: Oö scv über Anlan« Mn d«s Anton Rome von ANenrorf, gegen Johann ^rub^ v,,,, P^.,^^ .^gcn schulc lgen 200 ft. G. M. 5' ^ ^ « ln die cxecutiv«! Berstci^cluna der, dein ^ehteln ,'c^ii^en , zur Hercl^all We>ßlnsie,n c»en!N''xen, ,^t Pfanrrechl belegten, «cllchcl'ch Zu? »O^ z^ 20 kr. geschähen (tzonzdudc zu PcÜiy LewUNget, und hiezu dle Tclgst>lzunc;rn auf den ^' '''" ^' August und 7. Veptcmber !. I., ^ormttiagK uin c> Uhr, im Oclc d.r Nccililäl mit l^^M ilnl)2!i^e anberaumt wol.cn, ^ai), wenn ti^e lN t>lt lZ>'^ut,c'n g?zc^cne RcalU^l i'eö Nl'U^d' nerb, l?e:cr t?ci b«r cctt^n noch «ncicen Fnldl.» Nu'g um ocn Scdä^un^Ü.ccnd otil datü'cr an ^ann gebracht Zerren lonnle, scl^e bci ccl 5l,l. Teu auch unler hemseiden dinla^c^b.n werden ' B ,?, '^"lvran^, c.ng.s^en irccccn tonnen. ^l n m crtun g B.l oer z.vc neu ^el.ie.gtcun,s. ^glaßung hat sich l,?in KauftuMger gemt!' G d i c t. Vou dcm BrziilS -Genchte Weixclberg rrird dtkannt gemacht: ^ZK scy üder Unk'ngen 0es (Kxe« ^5^u G"!c^ ^'^"" Adeline, Y.ndelsmon. Anna B.rlhelme'sHen Re.ln"ten' ^anyaus unb «,) auf dcr zur B. '^. O. Eommenc'a Laidact, ^.) auf dcm zum Gulc WlN'eld^ch, 5ud Mect s. Äiüucinder 182l; e) auf der dei dem Gute Seitenhof, «ul, Rect ^r. 1, gelegenen bjä Kaufrechlöhude, am ^,27. Norcmoer »Ü2»; "' ,5 ^,'' !!'" ^"' Wcineag, 5ub Nect. Nr. .^R^N! ^' ^""she^schast Sittich, 5ud hu^be.Ie ''^>^^'^"'"bten . ss. 5o kr. lem^cr .92r " Vn7 ^^"'^e am 2g. ^cp. ^^^^^7^ ^ „. 2,pril runa 'us dcr Sch^ 'belme, beleben Folde- culen schuld'qcn L6ä fl 5"/" ^°" brn. Exe. essen von 653 st. sr:iieln LlcllationödeNnssti'sse tonnen hier? orts cina>'s.dtn oser auct) in Abschriften behoben lvcriüen. Woron die T^-ulargläubiger dulck Ru- driscn, Vcct^igeinnqölusNge durch gegenwärtiges Odicc ni Kc^ntinh qeftht und eingeladzn weiden, i1.d m h, 61/^ b. G. B. ausgedrückt Un Folgen ihre Ansprüche vorzudringen haben Werden. Beznksgn'ichl Weixclberg am 11. August ^63l^__________________________________ Z. 1098. (1) Nr. 5ä3. Widerrufung. Nachdem der Fxccut Jacob Schnidev« schitsch von Glmpl, die exequirte Schuld pr. !2c) st. sammt /» o.lo Vtrzugk-^Zlnscn und Un» köljen bereltS bezahlt hat, so Hai es von dem mmcls dleßortlgem Edicts vom 27. Iul« ikZii, 3tr. 5,3, auf den )i. August, 5o. September und Zl. Ocl.bcr 1LZ1 au5geschr»ebcnen cxccutiuen Veraußllungs-Tagsaizungln sem Abkommen. Bezirks.Gericht Savensiein am »2. Aus guss ittZi. ______________________^^ Z. 1092. (1) Wohnung zu vergeben. Im Hanse Nr. 25i, in der Stadt, ist zu Mtchacli im zweiten Stocke eine Wohnung, bestehend in vier geräumigen Zimmern, emer Küche, Speisekammer, Keller und Holzlege, zu vergeben. Nähere Auskunft erfahrt man rechts zu ebener Erde, im nämlichen Hause 776 Z. 1,01. (i) ! Haus- und Gar tender kauf zu Lai- b a ch. C'in, zur ebenen Erde aus vier Zim-mem bestehendes, neu gebautes, mit Ziegeln eingedecktes, und mit geräumigen Gartenter-rain, worin sich eine u>n>ersiegbare Brunnen-Quelle befindet, versehenes, nah? am Schulgebäude, in einer angenehmen Höh? bestehendes Haus, lst aus freier Hand, um sehr billigen Preis und unter vortheilhaftcn Bcdmgms-, sen, zu verkaufen. Das Nähere erfahrt man bei Georg Mathias Drcnmg, Nr. 7, in der Gradischa-Vorstadt zu Vaibach wohnhaft, taglich von 7 bis 12 Uhr Vormittaqs. Z. 1102. (2) Wagen zu verkaufen. Mtttwoch, als den 2/z. August, wird Vormittags um dle ic>te Stunde vor dem Nathhause zu ^aibach, einc unbrauchbare Dicnstkallesche pln-, allelenü verkauft. K. K. illyr. Beschcll- und Nemontirungs-Posten-Eommando. Slllo am 17. August iÜ3i. Z. ,072. (2) Nr. 5/,2. Widerrufung. Vom Bezirks« Genchlc Savenftem werden d»e auf dcn 2b. August, 22. Hept»mbcr und 2a. October i83l, nnt dem d,eßortlgcn Edicte vom 22. Iul» »33» , Nr. IZ5, aus» ßeschrledenen Fe^lbletungstagfatzunqen, der darm benannten Franz Barr^schen Realitäten, wegen gänzlich bezahlter Scdul^ pr. 5o st. 4 V?t. Ver;ugs;msen und Zfccutwnskostcli, mtt dem As hange widerrufen, daß dufe V^r-Huße^unqen an dcn gedilchun Tagcn mcht vor sich g?h,l) Neb. Nr. 27 dienst« baren, zu Snasil.d gelegenen, ^tlichtlich auf 2,3 st. 20 kr. st'sckä^n Kaifchc, rregcn fHultiqen »5>', si. M. M c. ». c., qca'ill^rl, »md dcrcn Bornübme auf ??cn ,4. September, ^. Octoder un.b t5. Novcm cr l. I., jedesmal Vormittags um 9 Uhr, im Dctc der Realn.it mil dem An« hange bestimmt worden, tah dcsagte Ncalität, wenn solcke weder bei der ersten nsck z^eicen Fnldielvngk» »Tags^hung um den Schähungslvenh »der Klüver an Wann ^ed^Hcht rrerd«n tts.nN., bei der dritten auch unter demselben hintangege« den werben n'ürdc. Wozu die Kaustustigen mit dem Beisatze zu erscheinen b'emit cinqelaoen n?erd«n, daß die A-cuat'onsdedinqnisse täglich in hiesiger Gerichts« t^nzley eingesehen werden tonnen. Vereinics Aeziltsgeri^t Michelstätten zu Kramburg den 3o. Juli ,Ü5>. Z. '067. (2) Anzeige des Knochenmehl-Vers kaufs für Oeconomen und Gartenbesitzer. Unter dcn neuerer Zeit empfohlenen Dun< germitteln empfiehlt sich vorzüglich das Kno< chenmchl, welches in ganz Deutschland, England und Frankreich, sowohl an Feldern/ Wlcsen, als in Garten nnt sehr gutem Erfolge angewendet wird. Für Gartenbeete und Blumcncultur ist es von entschiedenen Nutzen; bei Topfpflanzen ist es das bequemste Dun--gmigSmittel, da zwei Löffel davon hun-cichcn, die C'l'de eines mittelgroßen .Topfes durch Vc^ Mischung sehr nahrhaft zu machen. Em Centen kcstcr in Laibach 2 st. 3o kr., in kleiner Abnahme wird 1 Pfund zu 2 kr. verkauft. Faßchcn öder Kisten zu Versendungen werden sehr billig berechnet, auch können Sacke zur Verpackung zugesendet werden. Beliebige Bestellungen können in dein Fa«^ bcn - Verschleiß - Gewölbe, im Priestcrhausc, an der Damlnalleesette, beim Erzeuger I. Hauptmann, gefälligst gemocht werden. La'.bach am lo. August 16^1. Z. 2^l). (2) Quartier zu vermiet hen.. Es lst un Hause in der Stadt Vaibach> 5,a> Hails-Nr. 3l2, ncbcn dcm wilden M.n.-nc, cin schönes geväumigcs Ouanler, beuchend in drei ZlNimcrn, cin.'in Dpeisgcwölbe, c»ncr Holzlegc, Keller und Küche, für Michacll V, I. zu vermuthen. Pachtlusiige haben sich für das Weitere im crsien Stocke zu meldcn. Z. ic>/ö. (2) Anzeige. In der Egcr'schcn Buchdruckerei, in dcv Slli^ tal-Gasse, Nr. 267, ist zu haben: Allgemeine Belehrung, besonders für Aerzte "und Wundärzte, wie sie sich und Andere vor ansteckenden Krankheiten zu verwahren, und wic die Reinigung ' der verdächtigen Wohnungen und ^achm ^ emzulciim und vorzunehmen, ist. Pvnb: 4 kr.