Nr. 182. Dienstag, 18. Juli 1899. Jahrgang 118. Mbacher Zeitung. ^U"!"?"°"<'"'l- WM Postverlenbung: ganzjährlg sl. 15. halbjclhl!« sl. 7 50. Im «omptolr: »»n,Mri<, ,l. I«. hllibjähr!» fl. b'ül). fl«r die ttustellu,,« <„« Hau« aaxzjähr!« fl. l. - Instrtl°n»«bür: Für lleme Inserate bl» zu 4 Zeilen »b tl,, größere per Zeile « tr; bei »slere» Wedelholunzen per Zelle 3 lr »,e «Ualb. glg,» nilbeint täglich, m!< «u«n»hme der sonn. und »t!,rta,e, »olge einer abwehrenden Bewegung ins Gesicht, wa« bei ber Frau eine solche Nervenerschütlerung herbeiführte, dass sie auf der Stelle todt zu Boden stürzte. Der Arzt constatierte Gchirnschlag und Schreck als Todesursache. -^ (Vom General Gallifet) cursiert ,n Paris eine hübfche Ancldole, welche die Ochlagfertigleit ""d den Humor des als muthigen Soldaten fast ge-wrchteten neuen französischen Kriegsministers bezeugt. Das «ebut des Ministeriums Walbeck-Rousseau vor der Kammer »al, bekanntlich Anlas» zu einer recht stürmischen Sitzung, ^le Hauvtangriffe galten dem Kriegsminister. Gallifet, oer nicht sprechen sollte, sah gelassen auf der Minister-bank. Ah und zu nur erkundigte er sich bei seinen Col-legen nach den Namen der Hauptschreier, die er sich so-al«ch notierte. «Wa« thun Sie denn da?» fragte ihn emer der Minister. — «Sie sehen es ja!» erwiderte «w 'Ich notiere mir die Namen dieser Herren.» — 'Weshalb denn? Etwa um sie erschießen zu lassen?» — '"ein, um sie zum Abendessen einzuladen!» — (Einige classische Entschuldigungszettel) aus einer Berliner Gemeindeschule theilt man der «Täglichen Rundschau» mit: «Geehrtes Fräulein! "itte Franz zu entschuldigen, da er wegen Erkältung seiner zerrissenen Stiefel die Schule versäumte. E« zeichnet Achtungsvoll N. N.. — «Mein Kind konnte nicht zur schule kommen, denn es fieberte mit Hochachtung X.» — 'Da wir gestern bei einer befreundeten Leiche eingeladen waren, wollte ich sie daS Vergnügen nicht mißgönnen und behielt ihr zu Haufe. Frau S. T.» — «Mein Kind «nnte nicht zur Schule kommen wegen Aabwesenheit de« Marktes. Ich wollte ihr eigenhändig entschuldigen, wurde "der daran behindert. Frau U. V.» Local- und Promnzial-Nachrichten. —(Vaubewilligung.) Aus Grund der am ^- d- M. stattgehabten Localerhebung wurde dem lrai-nlschen Landesausschusse, respective dem Lande Kram, im ^lnne des tz 100 der Bau-Ordnung für die Stadt ^albach und in Gemähheit des § 2« der citierten Bau-ordnung die Bewilligung zum Baue der landschaftlichen Aurg an Stelle des infolge des Erdbebens demolierten Maudes am Congressplahe in Laibach nach Maßgabe der beigebrachten Pläne ertheilt, zumal sich anlässlich der am 13. d. M. stattgefundencn Local-Erhebung keinerlei Anstünde ergeben haben. —b. — (Lieferungs-Ausschreibung.) Das l. l. Handelsministerium theilt der hiesigen Handels« und Gewerbelammcr mit, dass laut einer in der «Gaceta de Madrid» vom 6. d. M. enthaltenen Publication eine Offertverhandlung, betreffend Lieferung von Kalk, Cement (Portland-) und Gips für die Municipal-Arbeiten bis 30. Juni 1903 im Werte von circa «0.000 Pesetas auf den 1. August anberaumt erscheint. Offerten (auf spanischem Stempelpapier) sind bis spätestens 1. August d. I. 11 Uhr vormittags an das 0»»a OonsiLwrittl, ^unta-mi(mto Oongtltuolon»! in Madrid zu richten. Nähere Details sind aus dem bei dem l. l. Handelsmuscum in Wien erliegenden, auf diese Offertausschreibung bezüglichen Zeitungsausschnitte zu ersehen. — (Professor ValentinKonschegz f) Wie bereits kurz gemeldet, starb vorgestern der pensionierte Professor Herr Valentin Konschegg in seinem 83. Lebensjahre. Der Verstorbene war eine in den weitesten Kreisen bekannte und geschätzte Persönlichkeit, und zwar sowohl als Mann von biederem Charakter als auch als vortrefflicher Lehrer und Erzieher, der es verstand, sein umfassendes Wissen im Unterrichte zu verwerten und bei der Jugend Interesse für seine Lieblingswissenschaft, die Naturgeschichte, und speciell für einen Zweig derselben, für die Botanik, zu wecken und wachzuhalten. Der Vollständigkeit halber sei hier im Nachstehenden noch Folgendes zu den gestern veröffentlichten biographischen Daten mitgetheilt: Professor Konschegg wurde 1810 in Trojana geboren und wirkte als Supplent von 1841 an zuerst in Marburg, ferner vom Schuljahre 1842/43 bis 1354 als Orammatilallehrer in Cilli, fobann eine kurze Zeit wieder in Marburg. Noch im felben Jahre wurde er ans Gymnasium in Laibach berufen, wo er mit Ausnahme des Schuljahres 1861/62, in welchem Jahre ihm die Leitung und Organisierung des neu errichteten Untergymnasiums in Krainburg zugetheilt wurde, ununterbrochen bis zum Jahre 1886 wirkte. Anlässlich seiner Uebernahme in den bleibenden Ruhestand wurde ihm von Seiner Majestät dem Kaiser in Anerkennung seiner erfolgreichen Dienstleistung das goldene Verdienstkreuz mit der Krone allergnädigst verliehen. Zu bemerken wäre noch, dass Professor Konschegg in den Jahren 1848 und 1849 als Schriftleiter der Zeitschrift «Oijukß I^ovino» thätig war und dass er durch eine lange Reihe von Jahren in ausgezeichneter Weise den botanischen Garten in Laibach verwaltete und denselben zu einem Mustergarten erhob. Seinerzeit war Professor Kouschegg auch ein eifriger Mitarbeiter der «Laibacher Zeitung», worin er eine beträchtliche Anzahl von instructive« Aufsätzen veröffentlichte. — Das Leichenbegängnis des wackeren Mannes, dem ein treues, liebevolles Angedenken bewahrt werden möge, findet heute nachmittags um 4 Uhr (und nicht, wie es in einem Theile' der Partezettel heißt, um 2 Uhr) vom Trauerhause, Wolfgasse Nr. 1, statt. — (EleltrischeStraßenbahn in Laibach.) Wie wir erfahren, finden heute, morgen und übermorgen Sitzungen des Gemeinderathes statt. Auf der Tagesordnung der für Donnerstag anberaumten Sitzung steht als einziger Verathuugsgegenstand der Bericht über das Project der elektrischen Straßenbahn. — (Die diesjährige Bezirls-Lehrer-conferenz für den Schulbezirk Gurl-feld) wurde am 12. d. M. in Landstraß abgehalten. Mit Ausnahme eines kranken Fräuleins versammelte sich die gesammte Lehrerschaft des Bezirkes um 9 Uhr vormittags im reich geschmückten und beflaggten Schulgebäude. Herr Oberlehrer Pavciö von Landstraß dankte dem Madame lächelte. l> f. .'letzteres mag stimmen. Wenn Sie jedoch denken, °"I» lch imstande bin, meinem Gatten den Freund zu petzen, so irren Sie. Ich besitze weder Ausdauer ,<5 3' ^ Schachspiel gründlich zu erlernen, noch hege m) da, geringste Interesse für Landwirtschaft und ^olitll. E« wäre wirtlich sehr liebenswürdig von Hnen, wenn Sie sich wieder öfters bei uns sehen lassen wollten.» . Sie sagte das so freundlich, so harmlos, dass ein ^"H," ^"fer Beobachter als Leczinski ihre Worte sur Wahrheit genommen hätte. Er aber verbeugte sich nur flüchtig, während abermals ein ironisches Lächeln Änc.?oi«s in ribiö (Cisenbahn-Unfall.) In der Station Sagrado wurden vor einigen Tagen von einem orlan-«Mtzen Sturmwinde vier Irachtwagen einem aus Trieft kommenden Personenzug entgegengetrieben. Knapp am Nusgange des Tunnels vor Sagrado fand der Zusammen« stoß statt, bei welchem die vier Frachtwugen zertrümmert wurden, während der Personenzug nur an der Locomotive Schäden davontrug. Verletzt wurde niemand. Nach Räumung der Geleise von den Trümmern sehte der Personenzug mit zweistündiger Verspätung die Fahrt nach Görz fort. — (Blitzschlag.) Am 16, d. M. nachmittags schlug während eines heftigen Gewitters der Blitz in die der verwitweten Grundbefitzerin Maria Rozina von Ornipotol, Gemeinde St. Martin, eigenthümliche fünf« fenstrige Harfe, welche mit Gerste vollgefüllt war, ein, entzündete sie und äscherte dieselbe vollständig ein. Die genannte Besitzerin erleidet dadurch einen Schaden von 100 fl., war jedoch um den Betrag von 50 fl. versichert. Die freiwillige Feuerwehr von St. Martin erfchien kurz nach Ausbruch des Feuers am Brandplatze, fand jedoch zum Einschreiten der Löschungsaction keinen Anlass. —ik. * (Aus dem Polizeirapporte.) Am 15. b. M. wurden drei Personen verhaftet, und zwar zwei wegen Vacierens und Trunkenheit und eine wegen Betruges. Adolf Grilec hatte nämlich beim Büchsenmacher Franz Kaiser ein Fahrrad entlehnt und dasselbe in Unterschischla um 20 fl. versetzt, worauf er das Geld verbrauchte. — Am 14. d. M. wurden vier Personen verhaftet, und zwar drei wegen Nacierens und eine wegen Excesses. —r. Theater, Kunst und Literatur. — (Neue Opern.) Das Berliner Opernhaus nahm für nächsten Winter Theodor Gerlachs Oper «Matteo Falcone» an. Verlach schreibt auch ein Schau« spiel mit Musik. — Alexander Mackenzie componierte ebenfalls eine Oper «Heimchen am Herd». Die Oper des bekannten englischen Komponisten wird im Herbste in London aufgeführt werden. — Eine ganze Reihe don Partituren ist, wie italienische Blätter melden, sür die nächste Saison fertiggestellt, so «U»t6t- äoloro»»', eine Oper in zwei Acten, Text von Giuseppe Menin, Musik von Giuseppe Orsini, die wahrscheinlich während der nächsten Spielzeit in Mailand aufgeführt wird; ferner «Anna Michailoff», in vier Acten, von denfelben Autoren, «I^a kireuEttu» von Enrico de Leva, «Oarlo du Ilimini» von Sebastiani, «I ?«ll6ßi'iin äi Ukrontieu» von Vittorio Pilotto, «VenasUu ^inßurLgoa» von Raimondo Montilla, «livllu, Imp«!-»»» von Paolo Dotto und «darnov»le» von Giuseppe Cabana. — (Eine «Novität».) Im Grand Opera House zu Philadelphia hat eine «Novität» das Publicum in Entzücken versetzt: «Der Troubadour» von Verdi — eine Novität für das dortige Theater. — (Der Preis der Giacomo Meyer-beer-Stiftung für Tonkünstler) ist fürs Jahr 1900 auf 4500 Mark erhöht. Es werden drei Preisaufgaben gestellt: eine Chor«Doppelfuge, eine Ouvertüre für großes Orchester und eine Cantate «Coriolan vor Rom», deren Text Th. Rehbaum verfasst hat. Die Frist der Ablieferung reicht bis zum 1. Februar 1900. Die Verkündigung des Siegers und Zuerlennung des Preises ^ erfolgt im Monat Juni. Das Stipendium ist zu weiterer musikalischer Ausbildung, insbesondere für eine Studienreise, zu verwenden. Der Sieger ist ferner verpflichtet, ^als Beweis seiner fortgesetzten künstlerischen Thätigkeit ! an die Musilabtheilung der Akademie der Künste zwei eigene größere Compositionen einzusenden. Die eine muss eine Oper oder ein Symphoniesah, die andere das Frag« ment einer Oper oder eines Oratoriums (Psalms oder einer Messe) sein, dessen Aufführung etwa eine Viertelstunde dauern würde. — (Das erste ungarische Wörterbuch.) Der Provincial der ungarischen Franciscaner hat aus der Bibliothek des Kremniher Klosters ein daselbst entdecktes Exeemplar des Murmellius'schen lateinisch-deutsch-magyarischen Wörterverzeichnisses (l55,3 gedruckt) dem ungarischen Nationalmuseum als Geschenk übergeben. Es ist dieses Werk das erste ungarische Wörterbuch und das dritte ungarische Druckwerk. Bisher kannte man nur das Exemplar des Schwazer Klosters in Tirol, das dasselbe aber nur für 2000 st. dem ungarischen Museum überlassen wollte, wie ungarische Blätter behaupten. — («vom in »vot».) Die Nr. 14 dieser illustrierten Halbmonatsschrift bringt im profaischen Theile eine biographische Skizze über den slovenischen Dichter Franz Gestrin (mit Abbildung) von Eugen Lampe, die Fortsetzung der Erzählung «Aufwärts» von Fr. S. Finjgar, den Schluss der Erzählung «Die Aeltcste» von Ivo Trost, den Schluss des Aufsatzes über das Bergsteigen von Ianlo Mlalar, den Schluss der Studie über das Eiszeitalter von Prof. Dr. Simon Subic, die Fortsetzung des Artikels über den Bischof Baraga von S. L. Burgar, endlich Literaturberichte und eine Correspondenz aus Kalifornien. Mit dichterischen Beiträgen ist Fr. S. Finzgar vertreten. — Das Heft enthält im ganzen 7 Illustrationen, darunter zwei Reproduc-tionen der Reliefs «Morgen» und «Abend» vom akademischen Bildhauer Ivan Iajc. Neueste Nachrichten. Großfürst-Thronfolger Georg f (Original'Ielrglomme,) Petersburg. 17. Juli, Abbas.Tuman ist seit dem Tode des Großfürst-Thronfolgers ein Wallfahrt«' ort für die Bevölkerung. Täglich treffen Tausende ein. um vor den sterblichen Uebelresten des Großfürsten ihre Andacht zu verrlchten. Petersburg, 17. Juli. Die Kaiserin-Mutter sowie die Großfürsten Michael Alexandrowitsch un) die Großfürstinnen Xenia und Olga Alexandrowna ferner Generaladmiral Großfürst Alexis Alexandrowitjch und Großfürst Alexander Michaelowitsch sind nach Vatum abgereist. Die Vorgänge in iberbien. (vriglnal'Telegiamme.) Semlin, 17. Juli. Nach Meldungen au« Belgrad dürfte das Standgericht in zehn Tagen b? ginnen. Der Minister des Innern hat der Budapest«! «lisvutl ä« l'orisnt et äo Non^riu» das Postdebit fill Serbien entzogen, weil darin feindselige Artikel gegen Serbien enthalten waren. König Alexander verlieh dein türkischen Gesanden in Berlin Tewfik Pascha den weihen Adlerorden erster Elasse. Semlin, 17. Juli. Berichten aus Belgrad zufolge ist gestern ein Gymnasialprofessor verhaftet worden. Weiters wurde ein Journalist aus Serbien ausgewiesen, angeblich deshalb, weil er in Neuster serbischen Blättern aufreizende Artikel veröffentlicht hätte. König Alexander empfteng gestern im Beisein des Königs Milan Huldigungsdeputationen. Es hatte» sich 2000 angesehene Bürger daran betheiligt. König Alexander versicherte die Deputationen seiner Gewogen heit und forderte alle auf, mit ihm vereint dal)»n z" Wirten, dafs Serbien von den Feinden des Landel und der Dynastie befreit werde. Wien, 17. Juli. (Orig.-Tel.) Mimsterpräfident Graf Thun reist heute abends an das allerhöchste Hoflager zu Ischl ab. Wien, 17. Juli. (Orig.'Tel.) Die «Wiener Abend-Post» schreibt: »Die in einem heutigen Morgenblalte enthaltene Nachricht, wonach Se. Excellenz der Hell Unterrichlsminisler gegenüber dem Rector der Univel' silät seinem Missfallen wegen der Milunterfertigung einer Adresse in Angelegenheit Finnlands Ausdruck gegeben und die Zustimmung zu dieser Kundgebung seitens des Herrn Rectors gerügt haben soll, entbehrt, wie wir zu erklären ermächtigt sind, jeder Begründung- Gstatterboden, 17. Juli. (Orig.«Tcl.) Der Wielttl Tourist Victor Maresch wurde auf dem Wege übel den Peterspfad nach der Planspitze von einem infolge des Regens lose gewordenen Felsstücke am Kopfe ge' troffen, ist abgestürzt und war nach einigen Minuten todt. Karlsbad, 17. Juli. (Orig..Tel.) Die Kronprinzessin von Schweden und Norwegen hat nach längerem Curgebrauche Franzensbad wieder verlassen- Paris, 17. Juli. (Orig.-Tel.) Die Agence Havas meldet aus Pittsburg: Dr. Kolbe, der bekannte Heraus' gelier von «Katolic Magazin» veröffentlicht einen energifchen Protest gegen die kriegerischen Tendenze" Englands und erklärt, es sei zu hoffen, dass die englische Armee, wenn man die Boers zum Krieg zwinge, nicht siegreich sein werde. Dieser Protest erregt leb' Haftes Aufsehen. Paris, 17. Juli. (Orig..Tel.) Nach Nachrichten aus Aubagne kam es dort zwischen italienischen und französischen Arbeitern zu Schlägereien, bei welche" zwei Franzosen durch Messerstiche schwer verwundet wurden. Die Gendarmerie stellte die Ordnung wiedel her und verhaftete zwei Italiener. Petersburg, 17. Juli. (Orig.-Tel.) Der .Peters' burger Herold» bringt unter der Ueberschrift «Reichs' und Zeilungspolitik» einen Artikel, in welchem Folgendes ausgeführt wird: Unfere Diplomatie begünstigt, dem erhabensten Willen in Nussland folgend, da« Wachsthum der freundschaftlichen Beziehungen zwische" Paris und Berlin, unsere Presse behauptet aber, d»e Vorgänge in Bergen seien die Einleitung zu ein" Action gegen Rnssland. Ist es möglich, sich einen ent' schiedenen Widerspruch zur amtlichen Friedenspolitik Russlands zu denken? Mit vielem Vergnügen suhlt das Blatt aus, dafs die «Moslowskija Wjedomosti' nicht wie die «Novoje Vremja. und die «Peters-burgskija Wjedomosti» in diesen Widerspruch verfallen, onoern bemerkt, dass man sich der Thatsachen '" Bergen freuen müsse. Das Blatt tritt ferner jenB Theile der Blätter entgegen, welcher an dem Ueber' einkommen Oesterreich-Ungarns mit Russland betreffs der Politik auf der Balkan-Halbinsel Kritik übt. Dec «Petersburger Herold» sagt, gehorsam dem leitenden Willen, schloss unsere einsichtsvolle Diplomatie '"'t Oesterreich, Ungarn ein Uebereinlommen inbetreff del Politik auf dem Balkan, der segensreiche Erfolg hat bisher felbst von politisch Farbenblinden erkannt «"' den können. Laibacher Ieitung Nr. 162. 1295 18. Juli 1999. Angelommene Fremde. b»tel . " °ö? NZ . 3" , «!»t> , b„ Hwmtl« , He» IT^Ü. Il7 M 3" 24 6 3lO. mäßig halb bewü'ikt .^9^» Ab. 734 6 17 6 S. schwach > bewölll i I^l?^Mg. ^734-2 ,14 4^ NW. schwach , Nebel > 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 1» 3', Nor» male: 19-8«. V«antwortllchn Redacteur: Anton Funtel. llllllllt llel!(. ll. !l. L«lllzslll8t«ll8'llMll. Maßstab 1: ?b 000. Preis per Blatt b0 lr., in Taschensorma, auf Leinwand gespannt 80 lr. 3g. v.Kleinmayr H Fed. Hambergs Huchhandlung in laibach. Eine angenehme Wohnung m» zweiten Stockwerke, bestehend aus zwei Zimmern, Küche, Keller und Holzlege, ist in der Polan&strasie *r. 26 mit 1. August, eventuell ¦ogleloh, zu ver-»»Uten. (2812) 3—1 Anzufragen bei der Hauseigenthümerin daselbst (Parterre). Um den Körper zu kräftigen und zur Arbeitsleistung tauglich zu machen, muss derselbe mit einer bestimmten Menge von Nahrung versehen werden, die einem gesunden Organismus in verschiedener Form zugeführt werden kann. Anders dagegen, wenn es sich um Verdauungsstörungen und schwächlichen Magen handelt; hier ist darauf zu achten, dem Magen die Nahrung in möglichst concentriertem Zustande zuzuführen, um einer Ueber» bürdung des Magens vorzubeugen, und zugleich in einer Form, in welcher die Nahrung möglichst rasch und vollständig vom Organismus aufgenommen wird. Ein derartiges vorzügliches Nährpräparat ist die Gomalofe, welche aus Fleisch hergestellt wird und lediglich diejenigen Bestandtheile desselben enthält, denen ein Hauptuahrwert zukommt, also die Enveißlörper und Salze des Fleisches. Die Gomalvse enthalt diese Stoffe in einer Form, in der sie sofort von den Körpersästen aufgenommen werden, ohne den Magen zu belästigen; infolgedessen nimmt die Tomaiose sofort an der Ernährung theil und hebt in kürzester Zeit die Äörperträsle und das Allgemeinbefinden. — Ein dies-bezüglicher Prospect liegt der heutigen Zeitung bei. (2757) FranMsche FusMden-Sparmichse, billigstes, einfachstes Selbsteinlasömiltel für harte Parlet., Weich» holz» und lackierte Böden, trocknet in einer Stunde, von Schneider H Co., Wien. Zu haben in der Velsarbenhandlung VrUder Gberl, «aibach, Francioeanergasse. Nach aus» wärts mit Nachnahme. (86?) 11—b Beim Schweizerhause heute Dienstag grosses jylilitär-Concert von 9er Kapelle des k. u. k. 27.3nj.-Reg. Xönig der Belgier. Beginn halb 8 Uhr. Eintritt 20 kr. Hochachtungsvoll (2976) 2-2 Maus Eder. ^^ (2231) 25-7 Chocoude * *±* KÜFFERLE in allen Qualitäten eokA zu beziehen durch: Jeglie S £cskovic, taibach. Kostknabe wird von einer deutschen Wiener Doctors - Familie in Pension genommen. Strenge pädagogische Erziehung, liebevolle Behandlung, Ciavier. Anträge befördert Bndolf Hone, Wien, sub «W. N. 3244.» (2790)3—2 Gott den» Allmächtigen hat es gefallen, unseren iumgstgelieblcn Aater, beziehungsweise Bruder, Groß. Vater, Schwiegervater, Onlel und Großonlel, den hochwohlgebornen Herrn Valentin ßonschegg l. l. Professor i. 3t.. Vlsiher des goldenen Verdienstlreuzes mit der Krone, Bürger der Landeshauptstadt Laidach, Mitglied der l, l. Geologischen Gesellschaft in Wien und anderer Vereine heute um 1'/. Uhr nachmittags nach längerem Leiden und Empfang der heil. Sterbesacramenlr in seinem «4. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzuberufen. Die irdische Hülle des theuren Dahingeschiedenen wird Dienstag den 18. Juli um 4- Uhr nachmittags im Trauerllause Nolf.Gasje Nr. l feierlich ein> gesegnet und sodann auf dem Fricdhose zu Sancl Christoph im eigenen Grabe zur letzten Ruhe bei» gesetzt. Die heil. Seelenmessen werben in der Pfarr» lirche Maria Verlündigung zu Laibach. in Sanct Gotthard bei Trojana und am 3l. Nalenliniberge bei Moräutsch gelesen werden. Laibach am 16, Juli 1899. Die trauernden Hinterbliebenen. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, die innigftgeliebte und beste Gattin, Tochter und Schwa» gerin, Frau Marianne 2ebr6 geb. ßedenik Aerichtsc>djunctens„. <„ «»t.n °"z Mal-Novsmber . . . iUU»,! , 8« 'n^°!l-n ofiz.Febs»c„ ÄllssuN 10U ».» l "Silber vfrz. Ia>,!,srIul! lcx» !»0 ,00 ^, ^ "/» Ltaat«l»Ie ul,o st. i?u".» ,?l ?2 ««n ü»/, «„uz» «><> st. l»8 - ,»9 b^ '°«<«i Ewat»,ose . . »ou l. lvc.^5 »sn <<> ^/° Dom. Psaubbl. »> l»u st. «47 . »4» - A« vesterl, Volbrent,. sltuerslli »lU «0 l l« 4,' «. . ^"^ l" ttr°»,nwahr,. »',»< ^ ^°, p.l UXin») . . !»»<»4s. «>U'«z wr «0U »ru„„, nun,, . . «?-.. «7 ^ lchrtlbuugtn. «»!abely!)ah„ ,„ «.. sttu,l,«< »"n»'I«scl.«ah„ in S!lb« "",?°'«ay„ 4°/« ,!, «c»n,nn,° "?"'b«8bahn 4«/. l. »r«!«n»,. ««"«^."^"'""schreibun. «" «bsststtlnp. ««sendV-Aclie». 't"!°d.!l,l,al,n WN sl !i,ii 5,'/.'/ ^,«wz'«!'dwcl» ÜW st. 0. W bto^.?^'^.......»»>?!» »8«'e> llbl>Nl>»,„,ent !,!,» «u<> u, »«» Vt, 4»/„ ab lo«/« «1^SN «Illlabrllibah», 400 ». »uoo M. 2 M, 4«/....... l«s »o — ' ffll»,z Iusrl V , !tm, l»54, 4»/, 9a- »3 7, ckl,!d,,,'!s 4«,^ pn «^aff« llv'iw ll»'4l> t>lu. »,», pel Ultimo .... llö-lo l^z»^ blu, Reult I» itrlllnüwihr., 4"/^ ftluclirri Iü> ^»Ujlimieii Äu», W'b', 9N?0 4°/„ dlo, b>°, pli U>!im° . . »<> ü« 9S'?<> »»ll>" bbl, Wl4'< dt<>, Staa« 0bl<«, ^U„«. vffb.) V I, l«7s.. li«/,..... „^v, ,,« ?» »lu, 4>///,Tcha»lr«gal «bl.Obl. ,<«>-. „x, ?^< blo, Prüni «»I, ^ «X» sl, «, w, ,«,. ,s» dlv, dto, k «>il. » «i, ,«1..,«»- Ihc!ß.«e,.'L°Il 4»/, ,«» K. . ,««<>l3»»<> Grund,nll.-Vbligatlon«« (wi ,u« n>l,s (l sl, 0, W,) , 94 <0 9» 4.» 4»/, lll>ati!cht m,d Ilnvonifch, . »g-z^ 97 »i A»l»»r» isstntl, Aulehen. D»nn»!>U,z.»Lost ü''/,. . . . 189—>«<>- «,. .«nleih, l»7» . . ,o« ?<, ,(w 7^' ««ley»« der Slnd! («r» . . ,»»- — - «nltl)tn d. Slad!,,»» i»l>« «8!ln lnz «>, w» «s» U»l,^en d, Ktlldlqemeindl VU« ^Vlllxr »dsl V»ld) . . i«4 75 ,«b b" ^„.«tn«.'!. >.««««». «Ne, ,',_I "° _ Vi>s,«t^u «„»,«,«< d«rl»»», »«<, l<» ,5 i<»,.Hl> 4',. »«i»r ««do» «nl.tz« . _,_ ,^«z psllNdblltft l, «Nq, »st !»!>»I «ll 4»,i> 9?0b »k-yz blo, Plam,'öchib», 8'7u, l, <°. »«/„ll.»U! l1?»i»,,8 — N üslevl i!a„d>'i hyp, N«st,4" i. Ulj'.U »U0 70 Oesl ,!,!« «anl vfN. <»/„ . U9 «U lU0 9<» blo, bto, blMr, „ 4"/, . . U» w, ll» 9i, Lparcalle.l.»st..»l)I.b'/,°/»VI l<»ü-c.!> - .- ßriorlllll» ybligatlontn fferbinnüd« ^uldl>^t,u »«, »»«» 99- 9»«, ÖtNsll, Noibwestdahn . . l«v 4^»»,(, 4>^ G!aal«bah»^'/„!»Nlc» öUUp.kl, >il!l ü>) iel»- tüdbal,,! 3V<> KFrc«, bUU p, ti »«» i<>»«» — btu. l,"/„KNX!ll, p, too», l»»»b°»l «XI ,l, - - - ,?3 ,,«^ »tld Wan ßstitn »on llnnzpori» Pnttrnehlnungtn (psl Llücl), «usstn lepl, E>!>»t>, !»<"> fl . l«<>«' l«i'»- >t!,m '«l'lbl'nl!!! lbU tl, . »4l »b >4» — B^lch,isl„lii>7r ! ^X) sl, L« l«0 »»8 dlo l><° llit. tt) »uu !l, , «b ^ «l? — Du^au Damvf!chls1»>lil!i Hei,, ?sslrlr . ü,>« sl, U»bf!,Ii»ch«E «ü'.<>ll,K, »6l-«,z>« - Ierdlüa,!di.'.^>bl', ,0M»N «U »il«' »X»b' iillnb'dztrno»,- Iasi» s! S, , , »8e?i«8?'?b Llovb, O,s! . Iri,N. .'>lX) sl, «lVl. 4»6 - - 440 - Oesleri, ««»wsftb «X> !l, 2. «4H— »46-. bl° d!» (lit, U) LUV sl, 8 »:9 — »«l, - »rog D»ler «tik'ib, »50 sl, 3, , 9? ?li 9k-t»<> ilalllOsissiil^hu Ü, L, , >4i t»>» 54« - 3sU,I>a!»ll WO »!, S, , , , ?4'7l» 75-7Ü Lüdnurdb, «slb,.«, «0« sl, Iramwai» ^1 ,«i .17Usl,««, — — -'^ bto ltm, 1»^7, 2U<» sl, . 4«- 444'-tramway <»>',. ^ilUf Wl , Pii- rif«!» Äi-üs'i nw s! , , . l»» — »»4 - Un» gali», sl, s«Ib« «»'— »ll b0 Ung Wtlll'(«and »laj^nofl s. «» — »>b- Wi«n« «»«lbahncn'»«.'««<. — — ^'^ Zndustri».sl!i,n ««,.«<,, »3« ^ 'w« "-^ ""'" '"'' »». 8!»— »« ^ öUina" ^ra..".-! K" 'l. , .,?««> !?? »« V.««" !ft,, «llg, »n P,ft, »r. »»ug'fselllch»« ,v«stlic» (Dombau) . 7 ^» 7M ««blilos« lUV fl...... l9? — l9» «laiH'Uos, 40 fl, I«, . . . Kb 7l, «7 ?z 4«/„Dl>n«u.I>ampf1ch, llON. «l»«o Kl «o «°th,nKlfu», Uoll, G«l ». »ft l07u li - «udolph'Lol» N' sl..... ««>— — - talmLolf 4« sl «M, . . . «4 — «— e,,.«sl,°<».ll°s, 40 sl «M, . «,-,5 «5» Dilllbsleiü'Uos» «0 sl «Vl, . . _ -^. ». — »ewiiistsch >, «"/., Pr Schuld», d V»b«ne«bitanst«ll, l »». ,4 ^, « «z bl,, vt» N, »«. l«> . . «— «, - 2»i»«ch« »^,...... » «» « »» ««sterdon,....... «" "" London........ »«»«»,»0?0 P«l, ........ ««" «»' Ol, P»t»r«bul, ..... — — —' - ylllulen. D«c»»»n........ b 58 9/» gtollenisch« Vantnotn» ... 44 bb 44 «b V«p<«.«ub«l . . . I . . l«? l »?,i^ "Ffl-n.- Mud '^'"•rlCB.vLf *•¦ K«at*M, l*r*ndbrlt»r*n, l»rlorU*U>n, Aetl*n, I>MM •»«_ UcTlun «ad V«IdC*b. J^'l L«poftit8) | fwdmH iH lM-flrtim !¦ lili inn» w* 1 jH^i,