Deutsche Macht «tHrrt |tbcn us» «oiita« ant t»ftn filr dlCi mit itf» H-»» m»iul[i4 « ciHjciw W»««u» 7 kl. 3n(ftott »°» lurif; bt. gftem fflirtftWra»«» «tfpte*tnl>ct R°d»!>. lalMttl »ehmeil 5offt*te f#i ufct »latt Mm«*** taurrtejjKhtumn kr* On- »•* »-»I-Ndr« an. Krtactinx «n» XX. e»«ch»,»dni M SlOatimt« tdjILdi, mit »»««chW« Ut «»>>». >»d &cint«|«. »»» U—1» ll»r Bw- **» »—* X» f>g**ttta««. - ««cl.mon»»- P-N-Kci. - I«.«»|enOt< Kitn »lchl kutüd^ml«. — SnantnK wcht dniiSstchti»«. Nr. 50. Cilli, Sonntag den 22. Jnni 1890. XV. Jahrgang. Pränumcrations-Einladnng. Mu I. Juli eröffnen wir ein neue« Abonnement aus die „Deutsche Wacht" und «achm hiezu die ergebenste Einladung. Tie geehrten Abonnenten werden dringend «sucht, die Pränumeranon ehestens vorzuneh-»m. damit in der Zusendung des Blattes keine Könmg eintrete. Tas Abonnement beträgt: für Cilli mit Kchellung monatlich 55 kr., vierteljährig fl. 1.50, halbjährig fl. 3.— ; für Auswärts mit Poftver-sendung vierteljährig fl. 1.6V, halbjährig ff. 3.2V. Imierale "MU fiitai bei der stets steigenden Auflage unsere« Blaues die weiteste Verbreitung und werden billigst berechnet. Dir Ad«iniftration der «Deutsche» Wacht" Per eiserne Ming. DaS Scherzwort war in der Linzer „TageS» zu lesen, und die clericalen Blätter haben et «ofort aufgefangen und sehr ernst genommen. „Qui Sicus« s' accuse* läßt sich in diesem Falle außerordentlich zutreffend anwenden. Die , ZogeSpost" hatte nämlich geschrieben: „Der eiserne Ring geht von St. Irgendwo in Wien ini, zieht sich über Kalksburg nach Graz und Laibach, geht nach Feldkirch, an das Gestade de» Schwäbischen Meeres, berührt den Freien. Die Arautschau. Srisvde -u« dem Leben meiner «roßmutter. (Schlub.) Li«a saß schön und graziös am Piano lmd spielte eine» der drei Paradestücke, die sie uiS»endig konnte, Krusen s«n. hörte ihr ent-lädt zu, nahm sie auch, als sie sich vom In» finnnent erhob, gleich in Beschlag und wußte sie durch seine väterliche Bewunderung, durch seine gemüthlichen Scherze in der That gesprächig uad heiter zu machen. Krusen sun. aber gesellte sich s»sott zu mir. „Spielen Sie nicht a»ch ?" fragte er. — „Jetzt nicht mehr, ich habe es ganz ausgegeben. —" „O schade, und warum denn? Fehlte eS an Neigung oder an Talent?" — .beides war vorhanden, aber da man es nicht m verschiedenen Dingen zur Meisterschaft brin-gen kann, entsagte ich der Musik zu Gunsten der ernsten Wissenschaften, sowie der göttlichen Poesie." — „So, so", sagte Krusen etwas ent-täuscht: „aufrichtig gesagt, ist mir Musik bei Frvien lieber, aber das ist ein Vorurtheil, von dem Eie mich leicht abbringen werden." — .Ohne Zweifel", versetzte ich selbstbewußt; „vollendeten Leistungen gelingt daS immer, und da mein Talent in der That ein ungewöhnliches ist, ungewöhnlich schon durch di« frühe Zeit, in der eZ zur Blüte gelangte--Wann meinen 6ie wohl, daß ich anfieng zu dichten?" — berg in Linz, von da wendet er sich nach Prag, wird in WarnSdorf magnetisiert und verliert sich zwischen Olmütz und Lemberg weiß Gott wohin." Die Clericalen waren über diesen Scherz sehr ausgebracht, sie schlugen plötzlich wie besessen um sich und schworen, die Jesuiten seien an dem eisernen Ring so unschuldig wie ein Kind. daS seine Erdenlaufbahn erst nach Tagen mißt. — Warum sich denn die ultram^ntanen Blätter plötz-lich gar so eifrig der Jesuiten annahmen ? Einsach deshalb, weil das Linzer Blatt mit seinem Scherz-wort einen Schwarzschuß gethan hatte. Freilich, die einzelnen Mitglieder desJesuiten-ordens, die da und dort als Lehrer oder Prediger in Priester- und Laienschulen wirken, sie sind es nicht, welche die große Politik deS Ordens machen, denn sie sind ja nur die Werkzeuge für bestimmte kleine Zwecke, welche alle daS Streben nach dem großen Ziele jener Politik fördern sollen. Aber der Jesuitenorden in seiner Gesammt« heit bestimmt doch schon seit Decennien die Politik der römischen Curie, und wenn auch der Ein-fluß der frommen Väter in Rom manchmal stärker, manchmal schwächer ist, im großen Ganzen bewegt sich der Vatican doch in den Bahnen, welche von den Jesuiten vorgezeichnet weiden. Und unter den katholischen Priestern «nd Kirchensürsten, ja, selbst unter den Diplo-maten der Curie gibt eS allerdings viele, welche vom Jesuitenorden vollkommen unabhängig zu sein glauben und seinem Einflüsse Widerstand geleistet haben und noch leisten. WaS aber will daS »eben der Thatsache bedeuten, daß der Generalstab der römischen Kirche von Jesuiten besetzt ist und daß in den Köpfen von Jesuiten die Operationslinien ersonnen »erden, auf welchen marschiert werden soll. Dieser Einfluß macht sich denn auch in Oesterreich ebenso geltend, «ie er in Frankreich, in Belgien, in Bayern und im Centrum des deutschen Reichstage« wirkt. E« ist nicht im .Hab' keine Ahnung." „Nun, im siebenten Jahre. Ich konnte kaum die Buchstaben malen, machte sehr viele Kleckse, aber die Dichtung»« waren doch von eigenartigem Reize. —• .Ist'S die Möglichkeit !" sagte Krusen trocken. „Ja. hören Sie nur einmal da» erste; die Überschrift heißt: „DaS Pferd und der Wurm." Also, passen Sie auf: „Mitten im größten Sturm kroch langsam aus der Erde ein Wurm. Er hatte kein Obdach, keinen Schutz, sank sogar manchmal tief in den Schmutz. Da kam ein Pferd und sah diesen Schmerz, und es brach ihm vor Mitleid daS Herz; eS trug den Wurm zu seinem Herrn und dieser nahm ihn auf recht gern, gab dem Wurm Speis und Trank, und der war dankbar sein Leben lang." „Großartig, nicht wahr, bei rührender Ein-sachheit? Nun, eS machte auch Aussehen, und ich schritt auf der betretenen Bahn weiter. Im zehnten Jahre war schon ein gewiffer weit-schmerzlicher Ton in meinen Gedichte» zu er-kennen." — „Weltschmerz im zehnten Jahre?" — „Ja, ein, Ton, wie er nur auS einem zer-rissenen Herzen kommt. Aber Sie sollen selbst wieder unheilen, ich kann auch aus dieser Pe-riode eins auswendig." — Krusen machte eine Bewegung, als ob er fliehen wolle, ich aber legte meine Hand auf feinen Arm und begann: „Das Gedicht ist eine Glosse üher den Vers: Geringsten zu bezweifeln, daß die Haltung der österreichischen Clericalen von Rom auS geleitet wird und daß e» der Curie durchaus nicht gleichgiltig ist, ob sich „die Kirche" mit den österreichischen Slaven blos auf gutem Fuße hält oder ob sie das Aufstreben derselben gerade zum Schaden der Deutschen unterstützt. Und da haben wir auf einmal den eisernen Ring. Die Curie behält in erster Linie nur ihre eiaene Wohlfahrt im Auge; die Staaten und Menschen, selbst die mächtigsten und die höchstgestelllen, sind ihr nur die Mittel, mit welchen sie ihr Ziel erreichen will. Würde nicht der gefammte österreichische Episcopat im Sinne deS eisernen RingeS wirken, wie er eS erst in seinem letzten Wahlaufrufe gethan, d 'r eiserne Ring wäre einfach unmöglich. Die Galizianer sind im eisernen Ringe die nächsten Verbündeten der Curie, und ihre Interessen werden deshalb sorgfältigst wahrgenommen, ihre weitestgehenden Wünsche werden durchgesetzt. ES ist auch nicht zu verkennen, daß eine etwaige Wiederherstellung Polens einen enormen Erfolg der Curie bedeuten würde, denn die Westflaven sind die Thürme auf dem Schachbrette Roms, und mit diesen Thürmen soll ja dereinst das große Schisma angegriffen werden. Und der feudal - clericale Adel, der in Oesterreich heute eine so bevorzugte Stellung einnimmt, ist prächtig daraus dressiert, sogar seine Nationalität zu ver« leugnen, wenn ihm dies von Rom aus geboten wird. Der eiserne Ring ist also die seste Stellung der Curie auf dem Weltfchachbrett, aus welchem Rom die Alleinherrschaft anstrebt, und wen» eS wahr ist. daß es die Jesuiten sind, welche die Züge ausdenken, die aus diesem Schachbrette ge-macht werden sollen, dann ist der eingangs er-wähnte Scherz des Linzer Blatte«, über welche» die Clericalen gar so böse sind, eigentlich nur bittere Wahrheit. WaS hat der Sterbliche hienieden? Nur Wünsche. Streben ohne Rast Und stete« Kämpfen ohne Frieden, Verlangen, Täuschung, Srdenlast, Nur kurzer Wahn---" „Aber ich bitte Sie," unterbrach Krusen die Deklamation. , haben Ihre Eltern den Unsinn Ihnen nicht — verzeihen Sie — mit der Rat: ausgetrieben ?" — „Glücklicherweise nicht. Sie erkannten den Genius in mir und wagten nicht, michzu stören,zu schnöder häuslicher Beschäftigung anzuhalten." — „So verstehen Sie wohl wenig davon?" — „Sagen Sie lieber, nichts, rein gar nichts. Mögen andere Mädchen, z. B. meine Cousine Lina, ihren Ehrgeiz darein fetzen, gut zu kochen, Wäsche und Haus in Ordnung zu halten. — ich verfolge andere Ziele." — „Und welche wohl?" fragte Krusen. der sich immer ungemüthlicher fühlte. — „Nun, neben der ernsten Wissenschaft die Muse, hauptsächlich aber die Vereine. Ihnen widme ich mich mit Leiden-schast, sie find mein Sport, meine Schwär-merei — —" „Und welches ist ihre Tendenz?" — „O, ganz verschieden. Der eine wirkt für weibliche Universitäten und Professuren, einer für durchgreifende Kleiderreform, einer für Ver» staatlichung der großen Wäschen und Scheuer» feste, ein vierter —■* „Aber das muß ja schreck-lich viel Zeit in Anspruch nehmen; wann, wenn 2 'Rundschau. i e Delegationen.] Die österreichische Delegation hat vorgestern da» ordentliche und daS außerordentliche HecreS-ErsorberniS votiert, welch« mit dem gleichzeitig zur Bewilligung gelangten NachlragScredit eine Summe von I >8'/, Millionen umsafs«». Die österreichische Delega-tion dürste nächsten Dienstag, die ungarische Delegation nächsten Mittwoch geschlossen werden. [BaronWidmann,derStatthal-ttA von DitoU ist aus Gesundheitsrücksichten in den Ruhestand getreten. [DerSlaven-Congreß,] von wel-chem letzter Zeit so viel gesprochen wurde, ist mit der Feststellung verschoben worden, daß er im Sommer 1891 in Krakau abgehalten werden solle. Das Jahr 1851 und die Stadt Krakau wurden von den russischen Panslavisten aus dem Grunde gewählt, weil dann gerade 400 Jahre abgelaufen sein werden, daß die ersten slavischen Kirchenbücher mit cyrillischen Lettern in Krakau gedruckt wurden. — Die Panslavisten geben sich offenbar eitlen Hoffnungen hin, wenn sie meinen, den Congreß in Krakau abhalten zu können. Die österreichische Regie-rung wird dies niemals zugeben. Außerdem ist zu bemerken, daß die Polen und auch die Tschechen von dem Congreß nicht» wissen wollen, und mit den Slovenen, Croaten und Serben allein wird den Panslavisten wohl nicht gedient sein. * * [Die Vereinbarungen zwischen DeutschlandundEngland.] Eine Extta-Ausgabe des deutschen „ReichSanzeigers" ver-lautbarte am Dienstag abends die deutsch-eng-lischen Vereinbarungen, welche nicht allein die Besitzungen und Beziehungen beider Länder in Ostafrika regeln, sondern für Deutschland auch den Besitz der Felseninsel Helgoland bringen. In dem abgeschlossenen V«rtrage, der als ein unabänderliches untrennbares Ganzes bezeichnet wird, ist für Deutfch-Ostafrika die südliche und westliche Grenze im Wesentlichen beibehalten, und die nördliche etwas weiter an den Aequawr gc-rückt worden, als sie bisher lief. Dagegen ver-zichtet Deutschland auf alle Erwerbungen in Uganda und Unioro nördlich diS Viktoria-Ryanza. Noch schmerzlicher wird in weiten Kreisen daS Ausgeben von Witu. wo die deutsche Colonial-gesellschaft gute Früchte ihrer Arbeit zu ernten hoffte, und die Überlassung deS Protektorate« über Sansibar an England empfunden. Was die Abtretung von Helgoland an Deutschland betrifft, so freut man sich in Deutschland, daß eS endlich gelungen ist. bieS vor Deutschlands Thoren liegende, durch nnd durch deutsche Ei-land auch politisch zu besitzen; einen wirtschaftlichen Zuwachs bringt es jedoch kaun», nur daß W«cht" eS als Stützpunkt für die deutsche Flotte dienen kann.ZSachlich hat also, wa« G-winn an Land und Macht betrifft. Großbritannien weitaus den größeren Vortheil von dem Vertrage; es trägt den Löwenantheil davon. Auf der andern Seite aber ist jetzt das Gebiet, auf dem deutsche Arbeit Früchte zeitigen soll, genau und sicher umgrenzt und es ist wahrlich noch groß genug, um jedem Ueberschuß von Kräften reichste Gelegenheit zu Thaten zu gewähren. Und waS nicht minder von Bedeutung ist. die größte Kolonialmacht, Großbritannien, schließt mit Deutschland einen Vertrag, in dem innerhalb der abgesteckten Grenzen nun völlige Gleichberechtigung verbürgt ist. so daß die Eifersucht und der Neid, welche Stanley durch seine Hetzreden gegen Deutschland aufzustacheln suchte, fürderhin keinen Platz mehr finden, um den deutschen Bestrebungen Steine in den Weg zu werfen. England verbleibt that-sächlich im Besitze der größten Macht in Afrika, aber eS begibt sich jener Superiorität, welche die ständige Quelle von Reibereien und Zwistigkeiten war. Damit ist nicht nur für Deutschland in Afrika viel gewonnen, sondern noch weit mehr in Europa: der Vertrag ist ein neues Unter-pfand der freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Reichen. Und da» stempelt ihn zu einem Ereigniß von großer Bedeutung. ^Italien und der Dreibund.] EriSpi, der italienische Ministerpräsident, hat sich, wie der Pariser „Siede" meldet, einem seiner Berichterstatter gegenüber folgendermaßen aus-gesprochen: „Ich halte mehr als je am Drei» Kunde fest Jetzt, nach BiSmarck'S Rücktritt, bin ich der älteste Bundesgenosse und die Bundes-leitung (?) gebürt mir. Dank dem Dreibund ist Italien eine Großmacht, ohne welche man keinen Stein mehr in Europa umwenden kann. Vor dem Dreibünde dagegen war Italien ein Basall Frankreichs, das uns befahl, waS ihm beliebte und uns auf jegliche Art aus» beutete. Die Franzosen waren die Herren bei uns, fortwährend warfen sie uns ihre Wohl-thaten und Siege vör. Nichts war für die Würde unseres jungen Volke« unerträglicher und nichts ungeschickter. Wir haben den Dreibund geschlossen, um diesem Joche zu entgehen, und wir werden nie so thöricht sein, den Dreibund zu zerstören und zum französischen Bündnisse zurückzukehren, das uns wieder dem Einflüsse der Pariser unter-stellen würde; wir können uns sehr gut ohne Frankreich helfen. Die Deutschen liefern uns Alles, waS wir brauchen, billiger und vortheil-haster als vorher die Franzosen. Man sagt, wir bedürfen des französischen Gelde«, um unS aus unseren Geldverlegenheiten zu ziehen. Da« ist nicht richtig, die Deutschen geben unS so viel Geld, w>e wir brauchen, zu billigem Zinsfüße." ! [Serbien] gleicht dermalen einem Wespennest. Eine entschlossene Hand hat hineing" griffen. Die Erklärungen Kalnoky'S und das ich fragen darf, leben Sie denn Ihrer Familie, Ihren andern Pflichten?' — „Pflichten? Die zwölf Vereine mit ihren Sitzungen, Vorträgen und Festen sind nzeine Pflichten, mein Leben«-inhalt; andere kenne ich nicht. —" „Wie aber, wenn Sie sich verheiraten?'' — „Dann müßte ich ebenso die Freiheit haben, meinen Neigungen zu leben, einem Zwange würde ich mich niemal» fügen, nicht einmal hinsichtlich der Stunden für die Mahlzeiten, sobald höhere Pflichten mich riefen." — .Höhere Pflichten !" rief Krusen nun wirtlich erbittert, ,,a1» dürfte die Frau andere haben, «l» die, dem Manne die Häuslichkeit zu schmücken." — „Ganz wie Cousine Lina sagt," spottete ich, „die hat auch so alt-väterische Ansichten. „Gelehrt und geistreich sein." meint sie. braucht man nicht, wenn man nur versteht, einen Mann, dem man herzlich gut ist, recht glücklich zu machen." — „Sehr gesunde Ansichten," rief Krusen und warf einen fast ab--bittenden Blick zu der fröhlich plaudernden Lina hinüber. „Dacht ich's doch, daß Ihnen das ge-fällt. So werden Sie wohl auch dem beistimmen, was sie ferner behauptet, — daß die Frau sich dem Manne zu Liebe auch bemühen müsse — hübsch auszusehen?" — „Nun, natürlich, natürlich : wer hätte dem Mädchen solche richtige Gedanken zugetraut? Wie aber, denken Sie auch über diesen Punkt anders?' — „Selbstverständlich ; ich meine, daß daS Aeußere bei einer Frau ganzNebensache ist. ja, daß man sich mit jeder darauf verwendeten Sorgfalt ein geistiges Armutszeugnis ausstellt, dagegen eine gewisse geniale Vernachlässigung der Erscheinung die günstigsten Schlüsse auf den innern Menschen zuläßt.' Krusen sagte nichts mehr, er schaute wie sehnsüchtig zu Lina hinüber, die, nun vollend» ausgetaut, mit ihren lebhaften, glänzenden Augen und höher gefärbten Wangen bildschön aussah und nun wieder am Piano Platz nahm, um ihr zweites Paradestuck abzuhämmern. Zur namenlosen Genugthuung der Tante sprang er hinzu, wendete ihr die Noten um und unterhielt während deS Spieles, diesmal mit besserem Er« folge, ein kleines, intime« Gespräch, das die beiden einander sichtlich näher brachte. Am andern Morgen vereinte ein solennes Frühstück abermals den kleinen Kreis. Lina sah im hellen Hauskleid und schwarzen Schürzchen wieder allerliebst au« und machte die Honneurs beim Frühstück mit wirklicher Anmuth. Krusen sen. verhehlte sein Entzücken ganz und gar nicht, der jüngere hätte e« ihm offenbar gern gleichgethan, warf aber hin und wieder ängfl-lich scheue Blicke auf mich und hielt sich zurück. 1890 } Schweine-Einfuhrverbot wirken zusammen, im das serbische Volk, dem eS an den Gelddeilei geht, zu ernüchtern, und e« dürfte allem 8» schein nach mit den Radikalen bald feine Ä«ch> nvng machen Vorläufig üben die letzteren pressalien. Nach einer der „Pol. Corr." ai Belgrad zugegangenen Meldung wurde ein Lag-gon mit Leder österreichisch-ungarischer Provenienz von den serbischen Behörden zurückgemt-sen, und zwar mit der Begründung, daß tat Leder von kranken Thieren verrühr« DeS mit-teren verlautet, daß die ferbifche Regierung ei« chemische Analyse österreichisch-ungarischer TexÄ-Producte angeordnet habe, welche das Voch«-bettsein giftiger Farbstoffe in den letztere» w geben hätte. Diese Feststellung werbe möglicher-weise einen Anhaltspunkt für bie Verfügung co: Präventivmaßregeln gegen die Einfuhr von Pr» ducten der bezeichneten Provenienz bieten. — Da« Gerücht, König Mtlan wolle für länger in Belgrad bleiben, tritt immer bestimmter am. Auch der serbische Gesandte für Oesterreich'!!», gärn, Simitfch, äußerte sich mit einigem Miß-behagen nach dieser Richtung und meinte, die Königin Natalie bilde keine Belästigung ftr Serbien, wohl aber der unruhige und gewak-thätige Konig Milan, bem man nur den Rath baldigster Abreise, geben könne. Milan soll aber bie gegenwärtige innerpolitische Lage Setbietl für so kritisch halten, baß er für bie Sicherhett feine« Sohne« fürchte und be«balb über der Königskrone wachen wolle. Die Parteizerrissa-heil, bie finanziellen Bedrängnisse, das inma stärkere Anwachsen der Extremrabicalen, die zunehmende Unzufriedenheit in ber activen Armee, lassen betn Könige bett Ausbruch einer Revolution nicht für unmöglich erscheinen. [Eine seitens der bulgarische» Regierung neuestens an die Pforte e r g a n g e n e Note] hebt mit Hinweis auf die innere und äußere Lage de« Lande« und die Glaubensverfolgungen der bulgarischen Bevölki-rung in Makedonien die Schwierigkeiten hervor, welche dem Fürstenthume aus seinem Vasall». Verhältnisse zur Türkei erwachsen, nachde» Bulgarien bei Bekämpfung dieser Schwierigkeit«» von der Pforte gänzlich im Stiche gelassen werde. Um diesem der Entwicklung Bulgarien» abträglichen Zustande ein Ende zu machen, möge die Pforte ihren Einfluß bei den Mächten zugunsten der Anerkennung de» Prinzen Ferdinand und der Cultu»ireiheit der Bulgaren in Mace-donien geltend machen. Für den Fall, als die Pforte diesen Forderungen des bulgaritche» Volke» nicht nachkäme, droht die Note ma Selbsthilfe, worunter doch wohl nur der scho« wiederholt als nahe bevorstehend bezeichnet« Entschluß der bulgarischen Regierung, da« La-fallen-VerhältniS deS FürstenthumS zu lösen und ein unabhängiges Bulgarien zu proclamien», verstanden werden kann Der Schritt der bu!« Ihm war nicht wohl bei der Sache. Beim Diner, zu dem einige Honoratioren der Stadt gelade» waren, sollte die Verlobung proklamiert werden, vorher mußte alles zum Austrag gebracht sem. Ebenso aber, wie sein Herz ihn jetzt zu Lina zog, band ihn ber gestrige Antrag an mich, wenigstens war ein eigenmächtiges Zurücktrete» vor Einholung meiner Entfcheibung mit seiner Ehre unverträglich. Jedermann erwartete, daß er sich um Lina bewerben werbe, alle« drängle ihn bahin und doch mußte er eS darauf an-kommen lassen, ob ich ihn freigab oder — entsetzlicher Gebanke — beim Wort nahm. Ich beschloß, seiner Pein ein Enbe zu machen. „Hen Krusen. aus ein Wort," flüsterte ich. als tuu sich zur Absolvierung des dritten Paradestücket an ben Flügel setzte. Wie ein Opferlamm stand Krusen vor mir. aus ba« Aergste gefaßt. fällt mir sehr schwer." begann ich. „Ihnen nach bem Vertrauen unb ber Neigung, mit den» Sie mich beehrt, sagen zu müssen, daß ich den-noch — nicht die Ihrige werden kann. 91ei«, sehen Sie mich nicht so drohend an," fügte ich hinzu, da ich die helle Freude auS feinen Augen blitzen sah, „eS geht nicht, geht wirklich nicht. Gestern Abenb vor Schlafengehen blätterte ich noch in ben Vereinsstatuten. — ich führe deren immer bei mir — unb ba fanb ich in dem vor- 38S»0 »arischen Regierung ist jedenfalls ein bedeut-jamrr, und hoffentlich bildet er nicht den AuS-gallftspunki zu neuen Verwicklungen auf der LallanHalbinsel, durch welche der allgemeine eiropiifche Friede, dessen Aspecten gerade in der lyten Zeit so günstige gewesen, plötzlich in Frage stellt würde. Locates und ^rovinciases. Eilli. 2i. Juni. Kilier KemeinderatK. In der gestrigen Sitzung theilte der Vor-ßsvide. Herr T r. Neckermann, nachdem ba« Protokoll der letzten Sitzung verlesen und »erificien worden war. eine Zuschrift deS Ob-«uines deS Mufealoereine«, Herrn BergratheS Ziiedl, mit. in welcher ver Gemeinderath einqe«. laden wird, den restaurierten Friedrichsthurm der Vurgruine Ober-Cilli und die auf der Zinne deisilben hergestellte AuSsichtSwarte zu besich-tiga. hiefür einen Tag der kommenden Woche schzusetzen und den Herrn Bergrath davon zu inständigen. WeiterS wird in der Zuschrift unter Hinweis auf die Schuld des Vereine« anHerrnBull-nann und auf die Nothwendigkeit, den Friedrichs-churm mit einem Blitzableiter zu versehen, um eine neuerliche Geldunterstützung'angesucht Der Emeinderalh einigte sich dahin, daß der AuS-ß»g nach der Burgruine Samstag den 28. d. rntternommen werde. Die Berathung des zweiten ldeiles der Zuschrift wurde der Finanzfection Aderlässen. — Der Vorsitzende legte hierauf die Mm städtischen Ingenieur sehr schön ausgeführten Plöiu und den Kostenvoranschlag der auf der Zkmgstraße, in der Gartengasse und auf der Strafe nach Tüchern auszuführenden Canalisie-rwig vor und bemerkte hiezu, daß die Südbahn die Evwilligung zur Herstellung der Canäle gegen dem gegeben habe, daß die Canäle «icht auch für Küchenwasser und Abfälle benützt werden dürfen. Die Angelegenheit wurde der Laufection zugewiesen. — Das Fremdenverkehrs-comite ersucht um Gewährung eines Betrage« 20 fl.. um die <5inschaltung einer Annonce der Etadtgemeinde Cilli in dem vom Fremden« onkehrö-Comitö in Eraz anlässig der Landes» mtfiellung in zweiter Auflage zu edierenden Fremdenführer zu ermöglichen. Ueber Antrag de« Herrn GR. Josef Rakusch wurde daS Sefuch als dringlich behandelt, von diesem mit der Wichtigkeit des Annoncenwesens im Allgemeinen und mit der Nothwendigkeit, in der För-derung der Interessen unserer Stadt nicht zu «lahmen, begründet und vom Gemeinderathe genehmigt. — Schließlich legte der Vorsitzende Iatadenpläne für da» umzubauende HauS deS Herrn Pacchiaffo an der Ecke der Graben- und Theatergasse. und für daS HauS de« Herrn Dr. Emiec in der Giselastraße vor. und wurden die- »ehmften und ältesten folgenden Paragraphen: Nur Unvermählte werden zur Mitgliedschaft zu-gelassen. Begreifen Sie nun, daß wir einander entsagen müssen?" — „Leider!" sagte Krusen; .die Hoffnung, ein so glänzendes Gestirn mein tu nennen, ist mir geraubt." — „Auf ewig!" sagte i(h feierlich; .aber seien Sie nicht zu trau-rig. ein andere« Wesen wird gern die Leere JhreS Herzens ausfüllen. Ich reife jetzt nach Haufe, d«in nicht länger darf ich meine Kraft dem Bereinswefen entziehen." Die Verlobung wurde bei Tische feierlich verkündet, die Tante strahlte vor Glück und Zrmnph. Krusen sen. war von dröhnender Heiterkeit, mein Onkel aber warf mir über Zische mehrmals schelmische, väterlich wohl-«ollende Blicke zu. Als ich mich nach dem Mal zurückzog, um mein Gepäck zur Abreife zu niftm. trat er plötzlich in« Zimmer, kniff mich in die Wange und schmunzelte: „Bist ein Allerweltsmädel, hab« deine ganze Komödie mit angehört, alS ich aus meinem Stübchen Cigarren holen wollte und dann im Salon--" „Aber die Tante soll's wissen, daß Du den Krus-n haben konntest, unsrer Lina zu Liebe aber ver-zichtet und den Blaustrumpf gespielt hast. Ver-laß Dich draus, sie wird e« erfahren." Dem kurzen Brautstand folgte eine sehr W«ch»- selben genehmigt. Herr Dr. Sernec wird aus diesem Anlasse ersucht werden, die vor seinem Hause be-findliche Mistgrube zu beseitigen. Aus der Tagesordnung steht zunächst die Wahl zweier CommissionS-Mitglieder kür die am 30. d. stattfindende Landtagswahl aus der Gruppe der Städte und Märkte. Der Vorsitzende bemerkte hiezu. daß der Bürgermeister, resp, dessen Stellvertreter, eo ipso Mitglied der Commission ist und daß die Stadt in der>elben demnach durch drei Herren vertreten ist. Es wurden die Herren G.-R. Dr. S ch u r b i und Joses Rakusch, und zu Ersatzmännern GR. Joses H e r z m a n n und GR. Dr. Sajowic gewählt. Für die B a u s e c t i 0 « berichtete Herr GR. Fritz M a t h e s über das von der Statthalterei gestellt« Verlangen, ein Magazin mit 200 Quadratmeter Flächenraum für ein zweites Landsturm-Bataillon herzustellen. Die Section stellte den Antrag, auf dieses Begehren im Principe einzugehen, hiekür den ehemaligen Wokaun'fchen Meierhof in'« Auge zu fassen und commissionell feststellen zu lassen, ob sich der-selbe zu gedachtem Zwecke adaptieren lasse. Der Antrag, von Herrn B. St. Stiger wärmsten« unterstützt, wurde zum Beschlusse erhoben. — Referent theilte weiterS mit. daß die Firma Grein die Rechnung über gelieferte Granitwürfel eingesendet habe, daß dieselbe mit dem thatfach-lich Gelieferten jedoch nichr übereinstimme. Ueber Antrag der Sectton erhält der Stadtingenieur den Auftrag, die abgängigen Würfel zu über-nehmen und das noch nöthige Pflafterungs-materiale nachzubestellen; die Überprüfung der Rechnung aber fällt der Finanzfection zu. Für die Finanzfection berichtete Herr GR. Ferje n über ein Gesuch de« Stadtverschöne-rungvereine«. Der erste Punkt des Gesuches lautet dahin, daß die Abflüsse der Dachrinnen unter die Trottoir« versenkt werden mögen, ein Wunsch, der insbesondere bei der Pflasterung des HauptplatzeS nach Thunlichkeit berücksichtigt werden wird. D«r zweite Punkt des Ansuchens erregte da« Befremden der Section, da hier das Ansinnen gestellt wird, der Gemeinderath möge den seinerzeit zu den Kosten ver in Aussicht ge« nommenen Streichwand im Stadtpark gewidmeten Beirrog von 300 fl., trotzdem von dieser Her-stellung abgesehen wurde, dem Verschönerung» verein belassen, in der Sparkasse deponieren und auch für diese« Jahr eine gleiche Subvention bewilligen. Ein Antrag des Herrn GR. Mareck, dieses Ansinnen rundweg abzuweisen, wurde ab-gelehnt, dagegen der SectionSantrag, die Angelegenheit zu vertagen und an den Verschöne-ruugsverein die Anfrage zu richten, waS er im Stadtpark vornehmen werde, angenommen. Auch die Entscheidung über das dritte Anliegen des Vereine«, die Ueberlassung der Heumahd im Stadtpark und aus dem Reitterberg bettessend, wurde vertagt. Der Wunsch deS Vereines, die glückliche Eh«. Lina erwie« sich als eine der Frauen, die erst nach der Vermählung zur vollen geistigen Entwickelung gelangen und stand als treffliche, anmuthige Hausfrau, Gattin und Mutter dem reichen, gediegenen HauSwefen vor. Im Laufe der Zeit kam e« freilich heraus, daß ihr musikalisches Repertoir nur drei Stücke um-faßte, und ebrnso offenbarte sie selbst ihrem Manne ahnungslos, daß an meinem Blau-strumpftum und meiner Vereinssucht kein Wort-chen wahr sei; aber das that dem Glück und der Liebe de« Gatten so wenig Einttag, daß er dem Glückwunschschteiben zu meiner Ver-mählung aus frohem Herzen den VerS beifügen konnte: „Und wenn man die Weisheit mit Schef-feln mißt. — Man streicht die Segel vor Frauen list. — Und schreiten als Riefen wir durch da» Land. — Die Kleinste führt uns am Gängelband. — Nur zu ! Ich habe nicht Grund zu Nagen. — Daß Eine auch mir ein Schnippchen geschlagen. — Nein, lieber Blaustrumpf, au« Herzensgrund — Wünsch ich Dir Segen zum Lebensbund. — Und daß Du in diesem neuesten Verein — Als Vorstandsdame magst glücklich sein!" — E. Ludwig. — 3 Gemeinde möge die Hauptallee de« Stadtparke« wenigsten« vom Steg aufwärts beleuchten lassen, fand ebenfalls nicht den Beifall der Sectton, und sie stellte den Antrag, hierauf nicht einzu-gehen. Nach kurzer Debatte wurde jedoch ein Anttag des Herrn GR. Dr. Schurbi. daß die Bau-und die Finanzfection in ber nächsten Sitzung über den Gegenstand zu berichten und einen Kosten-Voranschlag vorzulegen haben, genehmigt. Da« Gesuch deS Vereine«, die 25 fl. betragende Hälfte der Entlohnung des Stadtparkwächters zu über-nehmen, wurde zustimmend erledigt. — Ueber ein Ansuchen de« MusikoeceineS, ihm da« bisher vom Stadtgärnier bewohnte Zimmer im alten Schulgebäude zu überlassen, wurde beschlösse.,, es sei diesem Gesuche stattzugeben, jedoch mit dem Vorbehalte de« Rechtes der einmonatige» Kündigung. — Bezüglich einer Mittheilung de« Landwehr-BataillonS-Commando«, daß da« Hauptthor der Landwehrkaserne reparaturbe-dürftig sei, berichtete der städtische Ingenieur, daS Thor müsse neu hergestellt werden. Der Obmann der Finanzfection fand dagegen, daß man mit Reparaturen vollkommen ausreichen könne, und sein Antrag, die AuSttagung der Angelegenheit ihm zu überlassen, wurde auch angenommen. Den letzten Gegenstand der TageSordnun> bildete die vom Herrn Amtsvorstand auSge-arbeitete, von der ersten und der sünften Secnon berathene Straßenpolizei-Ordnung, die vollin-haltlich genehmigt wurde. ^Erzherzog Rainer> triff» Dienstag den 24. d. M mit dem von Süden kommenden NachmittagS-Schnellzuge zur Jnspicierung de« 20. Landwehr-Jnfanterie-Bataillons in Cilli ein. sPersonalnachrichten-j Der Con-trolor der Finanz-LandrScasse in Sraz, Franz O b st, wurde zum Direktor, und der Eassier dieser Casse, Johann L i n d n e r, zum Contro-lor derselben ernannt. fZu den LandtagSwahlen.Z Wie man unS mittheilt, beabsichtigte die siavophile Partei anfänglich, gegen Dr. Neckermann den Zufallsbürgermeister von Rann, Dr. Srebre, zu kandidieren, da man mit diesem einig: deutsche Stimmen in Rann kapern zu können glaubte (!). Nun dies nicht zu erzielen war, hat Dr. Filipic, Advocat in Cilli, die Gegencandidotur auf sich genommen, und er fährt im Wahlbezirke eifrig umher, um gegen Dr. Neckermann zu arbeiten." Von diesem Candidaien ist so gut wie gar nicht« bekannt, was sich öffentlich besprechen ließe. Vor einigen Jahren soll er eS mit ziemlich ungeschickter Hand versucht haben, unter den Deut-schen Zwietracht zu säen, ohne damit jedoch zu reufüeren. — Den Bauern um Luttenberg steht die Vorstellung ihres künftigen Vertreter« bevor, denn am Sonntag wird ihnen Dr. Deöko nach der Frühmesse in Kappel und nach dem Segen in St. Georgen die Früchte seines „Idealismus-servieren und den Leuten sagen. weShalb sie ihn eigentlich wählen sollen. — Herr Dr. Schutz ist ein Pechvogel. Trotzdem bei den Wenden die Mandate so billig wie Brombeeren sind, wird er doch keine« erhalten. Wir äußerten schon neu-lich. daß seine Wahl nicht sicher sei, und die Ereignisse fangen an, unS — wie gewöhnlich in windischen Angelegenheiten — recht zu geben. Da« Marburger Bauernhetzblatt hat schon seit Monaten gegen Schutz und zugunsten Lipold'« gearbeitet; Arm in Arm mit dem Blatte der Looanter Geistlichkeit gieng das Laibacher Geist-lichen-Schimpfblatt „Brus", und dieser char-meinten Sociatet, die ihre bissigen und entwürdigenden Nottzen und »Witze" auS der Näh« der Schönsteiner Kirche empfängt, wird Herr Schutz wahrscheinlich zum Opfer sallen. ES ist gewiß kein Schade um ihn. aber der Ab-schluß seiner öffentlichen Thätigkeit ist doch fast tragisch. Wie oft zog er maßlos über die Deutschen los, hob er seine „bratje" zum Himmel empor, und jetzt bekommt er selber die Falsch-heit seiner Gesinnungsgenossen zu fühlen. Er mag daran Studien machen. In slovenischen Blättern lesen wir folgende tückische Notiz: „Da man hört (!), Herr Dr. Schutz sei in-folge von Kränklichkeit gezwungen, auf feine Can-didatur zu verzichten, haben die Wähler der 4 Schinsteiner und Windischgrazer Gegend be-schlössen, Herrn Dr. Lipold zum Candidaten aus-zurufen. Herr Lipold hat die Candidatur ange-Kommen, und wird, wie allgemein verlautet, auch gewählt werden." — Wir erhalten folgende« Schreiben: Der Schwarz auf Weiß ge-druckte Pantheismus des Dr. Josef Sernec hat einige Geistliche doch stutzig gemacht, und auch Bischof Dr. Napotnik soll se>n Bedenken ge-äußert haben, daß die Diöcesan - Geistlichkeit mit solchem Feuereifer für einen „Clericalen' in'S Zeug geht, der. strenge nach den Grundsätzen der katholischen Religion genommen, eigentlich eine Art GotteSläugner ist. Schließlich siegte jedoch der nationale Fanatismus über die reli-giösen Scrupeln. und man einigte sich dahin, trotz der gedruckten Behauptung deS „clericalen" Herrn Dr. Josef Sernec, daß ein „geistiges Wesen, Gott genannt." nicht denkbar sei, den-selben mit der ganzen hiesigen Macht der Kirche zu unterstützen." Wir müssen zu dieser Mittheilung bemerken, daß eS sich um eine von Herrn Dr. Josef Sernec veröffentlichte Schrift handelt, welche den Titel „Materialismus und Slaven-thun," trägt und allerdings Grundsätze und Ansichten enthält, die in einem katholischen Geist-lichen, gelinde gesagt, große« Befremden erregen können. — Die Wahlmännerwahlen in den Land-gemeinden beweisen, wie gering da« Interesse der Landbevölkerung an den Wahlen und wie wenig ihr daran gelegen ist. ov der A. oder der B. nach Graz krakehlen gehen will. Meist erscheint nur der Gemeindevorsteher mit ein oder zwei Gemeinderäthen. So sind z. B. in Koziak und in Wresen je vier, in Pack drei Wähler erschienen. Würde die Geistlichkeit nicht die größte Rührigkeit entfalten, käme wahrscheinlich gar keine Wahl zustande. IDer Universitäts-Prosesfor D r. F r i f ch a u f ] legt unS unaufgefordert seine Ansichten über Knittl'« „Cilli" dar, und da Dr. Frischauf hier als Fachmann spricht und ohne Zweifel als Autorität gelten darf, so geben wir dieses Schreiben vollinhaltlich wieder. ES lautet: „Geehrter Herr Schriftleiter! Wenngleich ich in den letzten Jahren vor der freundlichen Eannstadt immer vorbeidampfte, so habe ich doch an deren Gedeihen immer da« lebhafteste Interesse genommen, und darum will ich trotz der au«-führlichen Anzeige in Nr. 41 Ihre« geschätzten Blaues nochmals auf Knittl'« „Cillr" zurück-kommen. Knittl ist in der Literatur kein Fremd-ling mehr, seine „Cultur und LandschastSbilder aus Eteiermark und Kärnten" haben allgemeine Anerkennung gesunden. In diesem Buche fand ich zum erstenmale gewandte Stilistik mit topo-grafischer Genauigkeit vereint, was man fönst gar nicht gewöhnt ist. indem man allgemein der Ansicht huldigt, daß ge. aue und richtige Dar-stelluagen von Land und Leuten trocken erscheinen müßen, sogenannte „lesbare" Aufsätze mit der Genauigkeit eS nicht sehr strenge nehmen dürfen. Bereit« beim Erscheinen de« ersten Buches von Knittl wollte ich die touristischen Leser in den mir zur Verfügung stehenden Fachzeitungen aus-merksam machen - doch nahm mir die Abwehr, die ich gegen manche Schriften, von deren Ver« fassern man glauben könnte, daß die Fälschung der Landeskunde ihr Zweck sei, meine ganze freie Zeit in Anspruch, so daß mir für die Förderung des Guten keine Zeit mehr blieb; — nun, vielleicht hole ich diese« Versäumnis nach. Knittl's „Cilli" steht in der Literatur einzig da. Auf diese« Werk können Verfasser, Verleger, Illustrator — auch der Cillier Gemeinderath — stolz sein. Zum erstenmale finden wir die Geschichte der interessantesten Stadt unserer Steiermark und eines großen Stückes diese« Landes, sowie dessen Topograsie al« angenehme Unterhaltung«°Lectüre zur Belehrung nicht nur de« Fremden, sondern auch de« Einheimischen behandelt. Mit Neid kann die Landeshauptstadt aus diese« Werk blicken, das durchaus einheimische Kräfte geschaffen. Um Graz bemühten sich sogar zwei ausländische Firmen — allerding« in ihrem eigenen Interesse. 1884 wurde mit 1000 fl. Unterstützung der Ge-meinde ein Buch geliefert, da« sich in keiner Weise über da« zweite Heft der steirischen Wander-bücher erhob. Im vorigen - Jahre wollte die Firma Cäsar Schmidt un« mit eine« idealen »Pe«tfch- Wacht" Städtebild „Graz" beglücken. Ueber Bemühungen de« Fremdenverkehrs - Vereine« sollte die steier-märkische Sparcasse diese« Werk mit einem Betrag von 300 bi« 500 fl. unterstützen, die meisten Geschäftaleute wurden zu theuren Inseraten »er-anlaßt — und dann erschien ein Buch mit stili-stischen und sachlichen Unrichtigkeiten, da« der gesammten steirischen Literatur zur Schande >e-reicht, mit Fehlern, welche die Gelehrten von Kainbach, falls man sie mit der Abfassung dieses Städtebildes betraut hätte, sicherlich vermieden hätten. Die kleine Stadt Cilli kann sich glücklich schätzen, daß sie in Knittl einen Autor besitzt, der für sie diesen schönen „Führer" verfassen konnte. Wir hoffen von Knittl noch Manches zu leftn zu bekommen; fein Fleiß und fein ganz eigenartiges Talent der Tarstellung werden ihm immer den Erfolg sichern. Möge er auck die nöthige Förderung und Aufmunterung bei seinen Arbeiten finden. Möge die hohe Unterricht«-Behörde auf Knittl aufmerksam gemacht werden, da er e« trefflich versteht, den >o spröden Stoff der Landeskunde in einer Form zu bringen, daß er von Jedermann gerne aufgenommen wird. Die Landeskunde zu fördern, ist eine ebenso wichtige als verdienstvolle Thätigkeit. — Graz. 16. Juni 1890. Pros. Dr. Johanne« Frischaus." sP a r k m u f i k.s Morgen. Sonntag, wird die städtische Capelle von I I bis 12 Uhr vor-mittags im Stadtpark spielen. sCillier Casino-Verein.] Mittwoch den 25. d. Mt»., nachmittag« 2 Uhr. findet im Casinofaale die Licitation der Zeitun-gen des Casmo-Vereine« für da« zweite Halb-iahr 1890 statt. sVerein „Südmark."s In der Ver« ein«leitung«sitzung am 14. Juni wurde, wie man un« au« Graz schreibt, mitgetheilt, daß die Stadtgemeinde Eisenerz sowie die Herren Josef Czerny in Tüffer und Anton Smreker in Lichten-wald dem Vereine al« gründende Mitglieder beigetreten sind. Die Satzungen der Ortsgruppe „Oberkrain" mit dem Sitze in „Neumarktl," ferner der Ortsgruppen ,.Villach und Umgebung" und .,Wolf«berg" wurden behördlich genehmigt. Die Gründung der akademischen Ortsgruppe in Graz fand am 17. d. M. statt. Die überau« rührige Ortsgruppe Eisenerz veranstaltet in den nächsten Wochen einen Unterhaltungsabend, zu dem ein nahmhafter heimischer Schriftsteller seine Mitwirkung zugesagt hat. Als besonders erfreulich ist die Thatsache zu verzeichnen, daß dieser Ortsgruppe auch eine Anzahl Bauern bei-getreten ist. fAu« Weitensteinj kommen un« Mit-theilungen zu, welche darin übereinstimmen, daß die Bürger de« Markte« Aber das Austreten deS pfarrherrlichen GeldmäklerS geradezu erbittert sind. Ziökar hat den Streit mit den deutschen Katholiken deS Orte« ohne jeden Grund vom Zaune gebrochen. Sie sehen in ihm mit Recht einen Friedensstörer und wissen nicht, wie sie dazu kommen, vom Pfarrer mit der Landbevil-kerung untereinander gebracht zu werden. Man sagt, daß der würdige Mann die schönste Fichte an der Capelle, eine Zierde für Ort und Gegend, selber fällen ließ, und er hat eS wohl gewußt, daß den Weitensteinern damit der größte Aerger bereitet ward. Ein würdiger Priester! Als einige Tage nach der famosen That Markt ab« gehalten wurde, äußerten sich die Leute von weit und breit in abfälligster Weise über den ordinären Streich. AuS seiner Umgebung hört man. daß er auch noch die anderen Bäume werde beseitigen lassen. sDer Au«SschußdeSVerbandeS „Pettau" de« Germanenbunde«) hat beschlossen, daS Sonnenwendsest am Man-tag den 23. d. M. im Gasthausgarten de« Herrn Franz Le«koschegg am Rann abzuhalten. Hiebei wird da« bestbewährie Septett de» Pettauer Musikvereines mitwirken. Der EinmttSprei« ist sehr gering. Da da« Reinerträgnis diese« Festes der Verbandskasse zugeführt wird, sind Mehr-zahlungen sehr erwünscht. Den VerbandSmit-gliedern wird e« zur Pflicht gemacht, mit ihren Familien vollzählig zu erscheinen, damit dieses Fest daS werde, waS e« immer war und bleiben soll, ein echte« deutsche« Volksfest. Da« Nähere sagen die Ankündigungen. Bei ungünstiger 1<90 1 Witterung entfällt das Fest und findet nur n geselliger Abend in Herrn Osterb erzer» Sai-zimmer statt. sSteiermärkische LandeS-Aili> st e l l u n g.j Die temporären Ausstellungen wm-den in folgender Weife festgestellt? Vogelschsi vom 15. biS 17. August, Bienenzucht - Sii-stellung vom 28. bis 31. August. Hundeschu vom 2. bis 3. September. Pferde-ÄuSstellivz vom 6. bi« 9. September. Rinder-, Schwein»-. Schafe- und Liegen-Ausstellung vom 14. i>t »6. September.Obst- und Gartenbau-AuSsteilioiz vom 28. September bi« 4. October. IKarlGottfriedRitter vonLeil-n e r,j der Nestor der steiermärkifchen und auch der österreichischen Dichter, ist gestern in (}rjj in seinem 90. Lebensjahre gestorben. (Zum Bürgermeister von 8eobn| wurde der Advocat Dr. Jgnaz Buchmüller ze-wählt. _ ?ie Friedrichs »Wart«? der Aurgrui« Höer-ßiM. Die Vertheidiger jener „guten alten Zeit,' die mit 1848 endet, wissen viel von dem Ztnb« nach höheren Zielen, nach Idealen zu erzähl» welches zu ihrem Bedauern mit dem Schluß jener vielgepriesenen Periode zu Grabe getragen, durch ein Jagen lediglich nach materiellem Vor-theil und Zwecke verdrängt worden sei. Unsere Umgebung spricht in den Ruinen ihrer schönsten, wertvollsten Baudenkmal« eritft, wahr und — ganz ander«. Können die Kinder der anzeblich tief >ze-sunkenen Jetztzeit auch leider die wunderb« schöne Kirche de« Saitzkloster« nimmer au« bei Staube, zu welchem die vielgepriesene „gute alte Zeit" in unverzeihlichster Weise sie zerfall« ließ, auferstehen lassen; können sie die Burx Ober-Cilli, die kostbarste geschichtliche Perle bet Sannthales, nicht wieder in den Zustand der Bewohnbarkeit') zurückversetzen, so haben rä doch Alle« aufgeboten, den Folgen deS Van> daliSmuS der Väter thatkräftigst zu steuern, bem von diesen arg verschuldeten Verfall« bleiben» Einhalt zu thun. Ueberall, wo der Museal-Verein zu diese» Zwecke mit seiner Bitt« um Unterstützung ai-klopfte, wurde ihm opferwillig ausgethan unb nur so wurde eS möglich, mit dem die sonstige» Ver«inSmitt«l weit übersteigenden Kostenbeträge von circa 2500 fl. den Friedrichsthurm in feiner Höhe von 22.6 Meter mit seiner riesigen Mauer-stärke von 2 3 Meter an den Zinnen, der Nach welt zu erhalten, Steiermark mit der Friedrichs-Warte eine Rundschau, wie solche schöner, groß-artiger nicht leicht zu finden sein dürste, einen Ausblick zu schaffen, der von dem GrmU« in Krain bi« zum kroatischen Mayelgebirze. mithin weit über die Grenzen der ewiggrüne» Steier hinauSreicht. Cin ganz besonderes Verdienst hat sich da Stadtbaumeister von Graz, Herr Josef Bullina»». dem die ganze Bauführung anvertraut war. nicht allein durch die Energie, welche er bei Bewältigung der Jahrhundene alten Vernach-lässigungSfünden anläßlich der Restaurierung dies«« Mauercollosse« entwickelte, durch die »ach-gerechte, ebenso verständnisinnige als solide Ant-süizrung deS Aufstiege« zur Warte selbst, sonder» auch durch den opferwilligen, höchst anerkennenswerten Verzicht auf Gewinn bei diesen eben,'» schwierigen al« kostspieligen Arbeiten erworbe». wofür ihm der beste, wärmste Dank gebürt. Die Friedrich« - Warte ist bi« auf weitere« jeden Mittwoch und Sonntag von Mittag sit zur Abenddämmerung gegen EinmttSkane» k 10 kr. für die Mitglieder de« Museal-Vereines, a 20 kr. per Person für jeden anderen zugänglich. Diese Karten sind in den Papierhandlungen von Fritz Rasch und Johann Rakusch. in den grS-ßeren Hötel« der Stadt, endlich am Schloßberz selbst in der Restauration „Zur AriedrichSrude" zu haben, und e« ist die Kart: ber« A d st i e j t •) Die Bura war 1760 noch bewohnt unb »it einem Kupferblech > Tache bedeckt, alt ihr Besitzer !i«e: an die Ecken der Hauptmauer anlegen lieh, u» die Quadersteine ausbrechen und zum Baue deS schlofft« Neu-Tilli verwenden »u lassen. 1890 Untftc 5 ton der Warte «keineswea« beim Aufstiege) dem Aachler au«iufolae». Beim Besuche der Warte uißer der genannten Zeit, ist die Begleitung de» Wächter« der Burgruine ,'eparat zu entlohnen. In Interesse der persönlichen Sicherheit mrd ausdrücklich daraus aufmerksam gemacht, daß an der Ruine bei ihrer so bedeutenden Ausdehnung und bei dem Umstände, daß die Mauern an vielen Punkten schadhaft sind, voll-ßä»diger Abschluß der Abstürze kaum durch-iihrbar ist und e« absolut nöthig erschein, daß Smder daselbst unausgesetzt unter strenger Obhut Erwachsener gehalten werden, indem die Ruine namentlich kein Kinderspielplay ist. Schließlich wird diese« Object, sür dessen dl«btnde Erhaltung in letzter Zeit eine so be» deutende Summe aufgewendet wurde, dem Schuhede«Publikum«selbst wärmsten« empfohlen, indem leider eine ganz «qualificierbare Zerstörungssucht dem Vereine dni an sich schweren, harten Kamps mit dem an der Ruine nagenden Zahn der Zeit we> sentlich erschwert. Der Ausschuß de« Museal« Vereine«. • » « >n Spenden sür den restaurierten Friedrich«» stürm sind eingegangen : von Herrn Fürst in Pettau 5 fl., von Frau Schur»! I fl. Herichtssaat. III. Schwurgerichtsperiode. Cilli. 17. Juni. (Todt schlag.) Bor-fitzender Herr L.-G.-R. L e v i, h n i k, öffentlicher Ankläger Herr St. A.-S. Dr. Nemant Ber tkidig« Herr Dr. Tchurbi. Die Ebeleute Josef und Fr»nziska P r o s e n j a k, Grundbesitzer in Te-Uiu bei Gonobitz, konnten sich mit einander nicht »erttagen und so kam es über Begehren der letzteren zur Scheidung. Josef Prosenjak zog zu seinen An-gebörizen, die 40 Jahre alte Franziska Prosenjak »»er nahm de» sechzigjährigen Witwer und AuSzügler Franz öreZner mit seiner Familie bei sich auf. Zeses Prosenjak ließ jedoch sein Weib nicht in Ruhe, lindern bedrohte es unter Anderem am 14. Februar Z. mit Mord und Brandl«gung, wofür er mit einer sechsmonatlichen Kerkerstrake bestraft wurde. Lald nachher kam es auch zu Mißhelligkeiten zwischen Prosenjak und Crtjner, von welch letzterem in der Semeinde Tepina allgemein gesprochen wurde, daß er zur Frau de« ersteren in intimsten Beziehungen stehe. Franziska Prosenjak führte später gegen ihren Satten, der mit ihr gemeinschaftlich eine Keuschen-realität in Tepina besah, Execution, und wurde über die dem Prosenjak gehörige Hälfte de« Besitzes sein Eezner Ütcäntr al« Sequester bestellt. Am 29. März (. I. kam es zum offenen AuSbruche der Feindselig-keilen zwischen diese» Beiden. An diesem Tage wollte nämlich Öttincr auf einem der sequestrierten Felder «fern ; Prosenjak kam dazu und suchte ihn daran zu hindern. Die beiden Männer wurden handge-»ein, w»bei letzterer eine leichte körperliche Beschä-dizimg erlitt. Im weiteren Verlaufe der Balgerei, bedrohte ^resner seinen Gegner mit einem Revolver und mit einer Pflugraute, wodurch Uebertretungen gegen die körperlich» Sicherheit und gegen das Waffen-peteat sowie da» Verbrechen der öffentlichen Gewalt-thätigkeit durch gefährliche Bedrohung begründet er-scheinen. Es war in der Nacht »um ö. Mai. l. I., als Prosenjak mit mehreren Freunden i» einem Aasihaule zechte und dasselbe spät verließ. Auf dem Heimwege forderte er die Freunde aus, mit ihm »ichsehen zu gehen, ob sein geschiedenes Weib bet üre^ner sei. Die ganze Gesellschaft begab sich dort-hin und Prosenjak begehrte in stürmischer Weise Einlaß; und als ihm derselbe verweigert warb, stieg er zum Zensier in die finstere Keusche ein. Bald darauf hörte» leine Genossen den Prosenjak rufen: »Jesus, Jesus, Freunde, kommt wir ,u Hilfe 1" Jgnaz Regor»ek suchte in da« Hau« einzudringen, ergriff aber »or dem ihm entgegenstürzenden Üresner die Flucht, und alle entfernten sich. Prosenjak folgte ihnen bald nach, blieb aber im Freie« liegen und starb nach kurzer Zeit, i^reöner sagte «or Gericht au», daß er ganz allein dem Prosenjak die tödt lichen Verletzungen beigebracht habe und gab auch zu, daß er die Absicht gehabt habe, den Genannten au« dem Leben zu schafftn, aber imstande der Nothwehr, während Franziska Prosenjak jede Handanlegung ent« schieden in Abrede stellte. Es mag jedoch nach der Anficht d«S Staatsanwalte« an ihrer Betheiligung nicht gezweifelt werden, sowie auch nicht an ihrer Absicht, dem Gatten das Leben zu nehmen, wen» man ihres sträflichen Liebesverhältnisse» mit CtcJ» ner gedenkt, bei welchem ihm der Gatte wohl im-»ege stehen mochte. ÜrtSiicr sowohl, wie auch die Prosenjak haben ja doch ihrer feindseligen Gesinnung gegen den Josef Prosenjak wiederholt unverkennbaren Ausdruck gegeben. Obgleich nun ein direrter Be-weis nicht vorhanden war, daß auch Franziska Pro-fenjak ihrem Gatten tödtliche Stretch« versetzt habe, so sprechen nach der Ansicht des Anklägers doch mehrere Umstände für diese Annahme. Wurden doch am Thatorte zwei Hacken vorgefunden, und die Schädel-Zertrümmerungen bekundeten deutlich die Mehrheit der Angriffe. Weiter« sollen sowohl C«4* ner al« auch Franziska Prosenjak mit Hacken ia den Händen i» dem Augenblicke, al« Prosenjak in da« Hau« drang, in die Vorlaube getreten sein, worauf fofort auf denselben Schläge niederfielen, wie die« v»n Zeugen angegeben wurde, die in jener Nacht im Hause weilten. Endlich soll das Weib den ('retzner aufgefordert haben, ihrem fortwanken-den Gatten nachzugehen und ihn vollends umzubringen, was auch geschehe» sein mochte, da an der Stelle, wo Prosenjak zusammengesunken war, Stücke eines Hackenstieles gefunden wurden. — Dem Cttinei liegt übrigen» auch da« Verbrechen d?« Betruges zur Last. Alexander Roth, Lebzelter in Gonobitz, verlor am 31. Juli 1386 auf der Straße in Tepina ein Notizbuch mit dem Inhalte ^ von 65 fl. Josesa, die vierzehnjährige Tochter (reiner'«, fand diese« Notizbuch und übergab es dem Bater; dieser aber stellte ba« Gefundene nicht dem Eigenthümer zurück, sondern behielt und verwendete da» Geld für sich. — Bei der heute »or dem Schwurgerichte stattgehabten Schlußverhandlung verlegte sich die Vertheidigung in sehr wirksamer Weife darauf, die Abficht aus Er-mordung de« Prosenjak zu bestretten, und so wurde (ireSner über Wahrspruch der Gischworenen, wie wir bereits gemeldet haben, nur wegen der Verbrechen des Todischlage», de« Betrüge«, dann wegen der Uebertretungen gegen die körperlich« Sicherheit und de« Waffenpatentes zum schweren Kerker in der Dauer von fünf Jahren, verschärft mit einem Fifi» tage in jedem Monate verurtheilt, hingegen Franziska Prosenjak freigesprochen. — 18. Juni. [Eint unglücklicheEht-1 Vorsitzender Herr L.-G.-R. Rattek, öffentlicher Ankläger Herr St.-A.-S. Schwentner, Ber-theidiger Herr Dr. S ch u r b i. Der nun 36 Jabre alte Grundbesitzer Johann Brumen in Zagerer heiratete am ! l. Februar 1877 die Grundbefitzerstochter Ursula (!eh. Die wirtschaftlichen Verhältnisse waren günstig, beide Ehegatten brachten einen nicht unbedeutende» Realbesitz mit, aber ungewöhnlich« Gemütsrohbeit auf Seite de« Manne« that bald ihre Wirkung. E« kam zu gröblichen Beschimpfungen, welche in Thätlichkeiten übergingen, ja es kam so weit, daß sich der Mann an der in hochgesegneten Umständen befindlichen Ehegattin vergriff und sie mißhandelte. Am 19. Juni v. I. überreichte Ursula Brumen gegen den Gatten die Klage auf Scheidung der Ehe von Tisch und Bett. Dir Beweisaufnahme bot ei» betrübende» Bild de« tiefen, unheilbare» ehelichen Zerwürfnisses. Seit Jahren erlitt die Frau die brutalsten Mißhandlungen. Einmal schleuderte sie der Mann zu Boden, dann verfolgte er sie mit dem Messer oder gab ihr Schäge mit der Peitsche, und wiederholt würd« durch die kläglichen Hilferufe der Frau die ganze Nachbarschaft allarmiert. Nicht selten entzog sich das bedauerns» werte Weib durch schleunige Flucht in eine« der Nachbarhäuser den wüthenden Angriffen des Manne». Nach alledem konnte e» nicht Wunder nehmen, daß da« Gemüth der Frau »erbittert, ihre Stimmung gereizt wurde, daß sie sich zu Scheltworten hinreißen und daß die Leitung der Hauswirtschaft manch«» zu wünsch«« übrig ließ. Anfang d. I. war die gericht-lich« Scheidung vollzogen, Brumen verließ den ge-meinschaftlichen Haushalt und zog auf sein vom Vater ererbtes Anwesen ia Zagorec. Seitdem führte Ursula Brumen mit ihrer Tochter Maria ('ech die Wirtschaft allein; im Hause wohnten die Kinder d«r Maria t)eh, Josef und Maria Ceh, und Franz Brumen, ein S»hn des Johann Brumen. Am II. Februar erschien letzterer im Hause seiner Frau, fand diese im Stalle beim Warten der Rinder, und mißhandelte sie nach kurzem Wortwechsel durch Schlage» mit einem Steine derart, daß sie auf dem Kopfe Verletzungen erlitt. Er wurde des-wegen vom Bezirksgerichte Pettau zu 24 Stunden Arrest verurtheilt. Am 16. März bereitete Ursula Brumen eine Mehlsuppe, davon sie mit ihren Kindern und KindeSklndern aß, ohne irgend welch« Folge zu verspüre«. Ein Rest von dieser Speise würd« im Ofen verwahrt, und man ging zur SonntagSmesse in die Kirche. Heimgekehrt, aße» sämmtlich« Hau«genossea von der nämliche» Mehlsuppe; auch da« */4 Jahre alte Kind der Maria £6. und 19. März d. I. gab er zu. Der Rückblick auf sein jahrelange« roh«« Benehmen gegen sei» Weib lieferte ein ge-wichtige« Verdachtsmoment, wie auch der Umstand, daß er am 19. März d. I. zweimal in'« Hau« der Brumen gekommen war, und sich beim Ofen, wo das Geschirr mit den Speisen stand, ia welchen Arsenik vorgefunden wurde, zu schaffen gemacht hatte. Wer — so deducierte der StaatSanwalt die Speisen am 19. März vergiftete, der hatt« die« gewiß auch am 16. März gethan, und an diesem Tage war ja Brumen ebenfalls im Haufe feine« Weibe«. Anderseits aber fiel zugunsten des Ange-klagten freilich der Umstand schwer in'« Gewicht, daß mehrere Zeugen v»n ihren während der Unter-suchung gemachten Aussagen abwichen, wie sich weiterS auch herausstellte, daß der Knabe Josef £« Rallan, Köchin, Triiail. Frl. Marie Mejac, Win» fchofterin, Ehrastnik. Mathilde Frutvirth, Private. Wien. Aranka Pollak, Weingroßhändlertgai"» mit Schwiegcrmama Amolie PoUak, Graz. Rtgin« von Lieder-DeUevaux. kail. Rath«wil»e mit Frl. Tochter. Wie,:. L Lobmehtr. Mitglied dr» Herrenbause«, Wien. Friedrich Barosch. Secretär. Wien. Fran i«ka Sibnabl, Private, Wien. Anna Schurgast, Kauf-mannSgallin mit Dienerin. Wien. Josefine Dornin-ger, Fabrikanie»»gattin, Grat. Frl. Louife Herr« mann, Private, Wien. Alexander von Weih. Groß-Händler, Agram. Lothar Bail, Ingenieur, Graz. 3- Ralhleitner, Fabrikant, Graz. Se. Excellenz Au-gufl Weigl k. u. f. FeldmarfchaU-Lieutenant mit Gemalin und Kammerdiener, Wien. 3ulio Neumann, Lederhändler mit Gemalin, Agram. Jsidor König, Privatier, Wien. Amalie Zimmer, Private, Graz. Amalie Denk, Private, Wien. Therele Wei», k. ü. f. Ober-VerpflegSv«rwaltrr»wilwe, Wien. Anton Tru-den. Kaufmann, Trieft. Joses Hüttl. Privatier mit Slubenmädchtn. Wien. Leopold Harmer, Realitäten-und Fabrik«besitzer, Spillern bei Wien. Nathan Zer-kowitz, Privatier, Wien. Carl NevohradSki, k. k. Peftofiicial mit Gemalin, Frl. Tdchter und Dienerin, Wkn. Emil Linker mit Frau Mama, Private, Wien. Nil »lau« Tarosiewicz, Gut«besttz«r mit G«malin, Pulicthuc«. 3ofcf Geb«, Privatier. Laibach. D»ct»r 3uri« Josef Kühn. Privatier mit Gemalin, z«v«i Töchtern, Erzieherin Fräulein v. Packen» und Stu-benmädchen, Wien. Wildtlm Ritter von Wiener, k. k. Regi«rung«rath und Sh«fredacleur der .Press«", Wien. Dr. N. Slandhartner.k. k. Primararzt, Wien. Maibilde Schnabl, k. k. Professortgattin, Graz. Josef Ritter vo» Freyenstein, k. u. k. Hauptmann i. R., Agram. Alfred Kaiser, Kaufmann, Eilli. Ee«lau« von Krolikowtki, Doctor der gesammten HtUkund«, Tarnobrzez. Rosa Maendl, PensionSinha-b«rin, Meran. Marino Graf Bond-, Gut»b«sttzerin, Wien. Peter Mally, Kaufmann mit Frl. Tochter und Dienerin, Nenmaikt (Krain). Johann 3va«c, Kaufmann, Agram. Do«tor Juri» Iuliu» August Boor, Privatier, Oedenhurg. S«. Excellenz Gabriel von Tschestiline, kaif. russischer Staat«rath und Se-nator mit Fräulein Schwester und Kammerjungfer, Warschau. Earoline von Lichtenftl«, Private, Wien. Antonit von Gastgeb, k. u. k. Oberstlieutenant». Witwe mit Kammermädchen, Wien. Magdalena No-wak mit Tochter Frau Marie Amru«, Agram. Franz Ritter, Reitschulinhaber, Graz. Earoline Gräfin Eg-ger, Guttbesitzerin mit Kammermädchen, Rothenstein (KLrnten). Dr. Karl Ritter von Wiener, k. k. Con-ceplSpraktikant im Unterricht»-Ministerium, Wien. Maurice Silver«, Fabrik»befiher, London. F«odor ..Deutsche Wacht- Abgarowicz, Gut»b«fitzer mit Gemalin, Bratißow (Galizien). Ludwig Ritter von Gröller, k. u. k. Oberst mit Gemalin und Kind. 18S0 MAIT05E! bestes diätetisches und KrsrliirHuiiicaicr'-irtinh, bewahrt M Magen- onil Darmkatarrh. Nieren- und {Magenkrankheiten, wird Tf>n den li<'lvorragainlston Ärzten »1» wejentlicbiM I lltrr-•>lftlx»iiK*>nilttrl bei der und an- dtr«n lliidrrriirrn, »owie »I« \*rhrur nach denselben zu in k»rtg«»etrtev Gebrauche empfohlen. WW? Herbabny's Pflanzen-Extract ein seit in < iv I- un,l Mi'iiärxpi- tr'lerii erpi-oii;«» nnd ".ietvjiiiri-e» MK'.el. ürjst'teh empfohlen je-»««n Giciil; end Riteuma. XerveMrlrmep ci eiler Art I»e! Ge "cb:»-«•hTer»,Isc'ji»«. Kree «eiiae:\~en,Mna e -•ej»vache. 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