Nr. 229. st. ,1, halbj, fi, »-!». y, ff. l5, h»lbi. fi. ? «>. Freitag, 6. Oktober. I»l«»tl,»»gebü,: F«i Nei« Ins»«»« bi» ,« » gell» « kl., große« per Zelle « tt., btl «ft»«» wltbtlhownge» pn Zeile » k. 1882. Amtlicher Theil. Etlass des Finanzministeriums vom 24sten September 188^, ^omit die Bestimmungen über die Hinausgabe von «taatlnoten zu 1 st. ö. W. neuer Form kundgemacht werden. Das l. und k. Reichs'Finanzministerium wird am "'Oktober 1882 mit der Hinausgabe von Staatönoten iu Einem Gulden ö. W. m neuer Form. welche das ^atum vom 1. Jänner 1882 tragen, beginnen und die At im Umlaufe befindlichen Staatsnoten zu Einem dulden ö. W., mit dem Datum 7. Juli 18W, ein. "rufen und einziehen. .. Die Hinausgabe der Staatsnoten neuer Form und ^e Einziehung der Staatsnoten alter Form wild in ^tmähheit der nachfolgenden, im Einvernehmen mit ^ I- l. Regierung der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder und der lön. ungarischen Re» 8>etung ergehenden Kundmachung des l. und k Reichs» Nwllnzministsliums stattftiiden, welche andurch mit der ^"lllfamleit für die im Reichsrathe vertretenen König' ttlche und Länder verlautbarl wird. Dunajcwfki m. p. Kundmachung, ^reffend die Hinausgabe von Staatsnoten zu l Vul» "n östeneichischer Währung in einer neuen Form mit dem Datum 1. Jänner 1882. H Das t. und l. Reichs Finanzministerium hat im hernehmen nut der t. l. Regierung der im Reichsralhe ^ltietenen Königreiche und Länder und nnt der lön. ungarischen Regierung bcschlossen, Slaalsnolen zu . dulden österreichischer Währung i» einer neuen Form ^auszugkben und die gegenwärtig im Umlaufe be» mbllchen Staatsnoten zu 1'Gulden österr. Währ. ein-'""rufen und einzuziehen. h. "ie Ausgabe der neuen Staalsnoten zu 1 Gul. laul "^!^ ebenso wie die der gegenwärtig im Um> be>> befindlichen Slaatsnotcn unter der Controle der bllll,^ ^aatsschulden-Controlcommissionen und inner. ?.«» ^^r lür den Staatsnolenumlauf festgefetzten ge-glichen Grenze. I » , ber Hinausgabe der neuen Slaatsnoten zu «""den österr. Währ. durch die l. und l. Reichs. ""lUralcasje wird am 0. Oktober 1882 begonnen. H , "'eselben tragen die Firma der l. und k. Reichs» lnlralcasfe und das Datum «1. Jänner 1882"; die ^____________________________________ nähere Beschreibung diefer Noten wird im Anhange zu dieser Kundmachung veröffentlicht. Staatsnoten zu 1 Gulden, aus deren Beschaffen, heit selbst sich ergibt, dass dieselben mit Absicht einer Veränderung unterzogen wurden. dürfen von den Staalscassen und Aemtern in Zahlung nicht angenom-men werden, sondern sind durch dieselben an die l. und k. Relchs-Centtalcasse in Wien behufs Prüfung der Echtheit und deren Umwechslung gegen Ersah der ErzeuMngs» und Manipulationslosten einzusenden. Die gegenwärtig im Umlaufe befindlichen Staats» noten zu 1 Gulden österr. Währ. mit der Firma der l. k. Staats» Eenlralcasse und dem Datum «7. Juli 18tttt" werden einberufen und eingezogen. In dieser Beziehung wird im Einvernehmen mit der l. l. Regierung der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder und mit der lön. ungarischen Regierung Folgendes festgesetzt: 1.) Die jetzt im Umlaufe befindlichen Staats-iwten zu 1 Gulden österr. Währ. mit dem Datum ..?. Juli 1860" werden noch bis 30. September 1883 bei «lim lcmdcsfürstlichen Casscn und Aemtern der östelreichifch'ungariichen Monarchie als Zahlung an» genommen. 2.) Vom 1. Oktober 1883 bis 30. September 1884 werden die zur Einziehung bestimmten Staats» noten zu 1 Gulden österreichischer Währung mit dem Datum ,7. Juli 1800" nur noch bei der l. und l. Reich«.Cenlralcasse und bei der k. und l. Slaats-Ernlralc^sse >n Wien, dann bei der königlich ungarischen Slaats'Cenlralcasse in Budapest als Zahlung ulld während dieser Zeit auch bei jämmtlichen mit der Umwechslung der Staalsnoten betrauten landesfürst. lichen Eassen und Aemtern zur Umwechslung an« genommen. 3.) Vom 1. Oktober l884 angefangen werden dir einberufenen Staalsnoten k l Gulden österreichischer Wählung mit dem Datum ,7. Juli 1866" von den landessürstllchen Eissen und Aemtern der österreichische ungarischen Monarchie nicht mehr ,n Zahlung an« genommen. Von diesem Termine an werden diese einberufenen Staatsnoten auf Verlangen der Parteien m den im Reichsralhe vertretenen Königreichen und Ländern nur mehr bei der t. l. Staats Centralcasse (Verwechslungs-ablheilung) in Wien, dann bei den sämmllicheil Lan-deshaupt» und Finanz Landlscassen, dann bei den Lanorszahlämtern, in den Königreichen und Ländern der ungarischen Krone aber nur mehr bei der lönigl. ungarischen Staats.Eenlralcassr in Budapest und bei der lön. ungarischen Staats»Hauptcafse in Ngram, dann bei den sonstigen, vom l. l. österreichischen und vom lön. ungarischen Finanzministerium allenfalls besonders noch bestimmlen Cassen und Aemtern, worüber eine specielle Verlautbarung erlassen weiden wird. zur Umwechslung angenommen. 4.) Vom 1. Jänner 1867 bis letzten Juni 138« wird die Umwechslung dieser einberufenen Staatsnoten nur mehr über förmliche, an das l. und l. Reichs-Finanzministerium in Wien zu richtende, gestempelte Gesuche gestattet. Nach dem 30. Juni 1888 werden die einberufenen Staaltznoten zu 1 Gulden österreichischer Währung mit dem Datum «7. Juli 1800" weder eingelöst noch umgewechselt. Wien am 22. September 1882. Vom k. und l. ReichK'Finanzminifleriu». Källay m. p. Beschreibung der Staatsnote zu „Ein Gulden" vom Jahre 1882. Die Staatsnoten vom 1. Jänner 1882 ü. 1 fi. haben ein Format von 120 Millimeter Höhe und 76'/, Millimeter Breite. Sie sind doppelseitig in brauer und blauer Farbe auf dem ohne Wasserzeichen hergestellten Papiere gedruckt, emerseil« mit deutschem, andererseits mtt ungarischem Notentexte. Der braune Untergrund hat eine Höhe von 110'/, Millimeter und eine Breite von 09 Mllli-meter, so dass die Note von einem weißen, unbedruckten Papierrande in einer Breite von 4'/< Mllllmeler umgeben ist. Inmitte dieses braunen Untergrundes liegt da» eigentliche, blau gedruckte Nulenbild in einer Breite von 65 Millimeter und 111 Millimeter Höhe. Dasselbe besteht zunächst aus einer von einer architektonischen Umrahmung begrenzten Schriftlafel von 45'/. Millimeter Höhe und 38'/, MMmeter Breite, welche auf braunem Untergründe ein weihe«, ausgespartes Ornament zeigt, in dessen Mitte, von einem Oval umschlossen, d»e ebenfalls weih ausgesparte arabische Ziffer „1" sichtbar ist. Den Rand der Schrifttasel bildet ein Band, welches auf dunklem Grunde hell die forllaufenden Worte: „Ein Gulden" auf der deutschen und »Ajf/ I^orilit/ auf der ungarischen Seite zeigt. Oberhalb dieser Schnsltafel in emem Medaillon, das e>n an vier Punkten gebundener Lorbeerlranz umgibt, ,ft das Portlät Sr. Majestät de« Kalsers Feuilleton. «mil Holub. ebtn^' ^V-Wallishausser in Wien ist so« lNtin * Separatabdruck aus der Nugsburger «Allge-h^en Zettung" (2. 3. und 4. September 1882) eine h Mavh.e des bekannten Afrika - Reisenden Em,l zt^.V von O. Kienih. V'crpräsioenten der geo-zF'chen Gesellschaft in Karlsruhe, erschienen. Diese ^ii !. "6 beruht neben mündlichen und schriftlichen wn, Ölungen Holubs auf Angaben feiner Freunde vli m denen der Verfasser besonder« Professor Bohu« Und ist l ""b Conservator Bencs in Prag nennl), schließ f- """gend "nd warm geschrieben. Hieran loz s!!. .'^ eine umfassend'' Darlegung von des rast-ber.,!,.« b"'' unermüdlich thäligen Forschers Vor-sichlia» ^ ä" seiner nächsten Reise, da Holub bead-zulehre,, "" '" Fmhjahle l883 nach Afrlka zurück» 'Wer n-n. !^"" Emsigkeit ist es gelungen, die zu öllbri 'n Expedition erfoiderlichen Summen auf» scheren ^, «"^ '"^n, er. mit einer ungleich gründ» Wal »).H ''W'schaftl'chen Ausbildung als das erste-wird l^ ^"h"e Gebiet seiner Thätigkeit aufsuchen Forsches Gerden gewiss Mele den liebenswürdige» in die 5r, ^"" besten Wünschen und Hoffoungen nerne begleiten! sanaz"^ ^" Jahren — fchreibl Kienih in der ein» in die Melgten Broschüre - stürmte Holub hinaus . ^miners >! 'l ^'lch v°" der Universiiät weg. un-llN Befiel - '2 " l""e Muel habe. und glücklich '""er. hi, , """ drei Eompasse und seiner Thermo» "vrigens bald zugrunde giengen. Für eine o kümmerliche Ausrüstung hat er gewiss das Men chcnmögliche geleistet! Jetzt zieht er von neuem au«, mit reichlichen MiNeln versehen; mit reifer Erfahrung, viel reicherem Wissen! Er hat da« mitgebrachte verschiedenartige Material wissenschaftlich verarbeilet, und kann auf solchem Oiunde weiter bauen! Er hat «rundliche physilalisch-astronomische und topographische Vorstudien gemacht ,m m!lltär'geograph!sch,n Institute zu Wien. Für seine PositionsuestilNlnungsn und Routcnaufnahmen stehen ihm diesmal ein Theodolit, zwei Chronometer, zwei Aneroide, Fernröhre. Instrumente zur Messung der magnetischen Declination, kurz eine vollständige Musterausrüstung zugebote. deren Vorzügllchkeit sich bereits bei der taitographischen Aufnahme Bosnien« bewährt hat. So stehen zweihundert Kisten in vierzig Colll zur Mitnahme bereit, denn Herstellungskosten und Fracht bis zu den Diamantenfeldern kommen weit geringer zu stchen als m Südafrika, wo die Arbeitslöhne unverhälllismäßig hoch sind, und das Fehlen passenden Holze« die Brschaffuna desselben aus Norwegen nothwendig macht. So lst auch aus Ersparungsrücksichten schon alles bereit, was die weihen und schwarzen Diener an Ausrüstung sür fünf Jahre benölliigcn. Und zwanzig Kisten werden dazu dienen. Industr,e-Artitel aufzunehmen zur Anbahnung indu-stlicllen Verkehres von Südafrika mit Oesterreich. Zunächst gedenkt Holub mit zwei weihen Dienern (einem, der Tischler und Wagner und einem zweiten, der Schlosser und Schmied ist) über Hamburg nach Kapstadt zu fahren. D,e Expedition felbsl wird eine sechs» bis achtmonatliche Tour durch das civil isierte Südafrika, eine Reife durch die Velschllana. Länder von gleicher Dauer und Nord-Zambesi - Wanderungen umfassen, die je nach nach den Umstünden aulgebehnt werben sollen. Die erste Tour wird sich somit bis an den Oranje erstrecken und in vielfachen Kreuz- und Querzügen bestehen. Möglichst umfassende naturwissenschaftliche Sammlungen sollen angelegt und vor Antritt der zweiten Tour mit einer Sammlung lebender Thiere nach Europa geschickt werden. Besondere Aufmerksamkeit wird Holub der Paläonthologie schenken; auch verspricht er eine eingehende Abhandlung über die von Buschmännern gefertigten Zeichnungen und Gravierungen. Weitere wissenschaftliche Bedeutung erhält diese Tour dadurch, das« Holub seine Instrumente mit denen der Sternwarte an der Salt'Rivcr'Station vergleichen, sie nöthigenfall« corrigieren und fofort im ltaplande Längen» und Breilenbestimmungen vornehmen, dann dem Director der Sternwarte, Professor Vill, zur Begutachtung vorlegen wird. In der Capstaot endlich, wie in Port Elisabeth und Grahamslown und einigen Punkten der holländischen Republiken, wird Holub Ausstellungen der von ihm mitzunehmenden heimischen Handelsproducte veranstalten und die Anknüpfung regerer Geschäftsverbindungen mit Oesterreich persönlich einleiten. Die zweite Tour durch die Betschuana - Länder und West.Transvaal soll ebenso reiche und vielseitige Sammlungen bieten. Die Hauptaibeit aber wird in Breiten- und Längenbestimmungrn bestehen, in Fefl-stellung der magnetischen Decimal on für gewisse Punkte und in einer eingehenden Erforschung de» nros,!", Salzfeebeckens im östlichen Bamangwato-Lande. Außer den sünf früher besuchten Vetschuana-König- Laibachcr Zeitung Nr. 229 195N 6. Oftober 1«»k und Königs Franz Josef I. im nach rechts vom Beschauer gewendeten Profile angebracht, während zu beiden Seiten desselben in je einem kreisrunden Felde hell anf dunkler Guilloche die arabische Ziffer „1" ersichtlich ist. An den Seiten wird die Schrifttafel von zwei Pilastern begrenzt, welche, mit Capital und Basen aeziert, im Schafte ein helles Ornament auf schraf« Mtem Grunde zeigen. Unter der Schrifttafel in der Mitte ist in einer architektonischen Umrahmung inmitte eines ovalen Feldes die arabische Ziffer „1" dunkel auf hellem Grunde ersichtlich. Ober dieser Ziffer im Oiebelfelde und unter demselben befinden sich in mikroskopischer Schrift auf der Seite mit deutschem Texte die Worte: „Ein Gulden" und auf jener mit ungarischem Texte: „L^ Forint«. Zu beiden Seiten der erwähnten Umrahmung sind Cartouchen angebracht, welche auf hellem Grunde in kleiner dunkler Antiqua «Schrift folgende Texte enthalten, und zwar auf der Seite mit deutschem Texte links: »Die Ausgabe der Staatsnoten steht unter Ueber» wachung beider Staatsschulden-Control«Commissionen", rechts: «Die Nachahmung der Staatsnoten unter« liegt der geschlichen Strafe", und auf der Seite mit ungarischem Texte links: „^,2 äilan^s^slc kig.63.8a ax «.Ilamaäo^^lt^ot eilenorxä miu6kst dixott^ leiU^Llote alatt iUI", rechts: „^2 ä11am^6F76k Mäu2ä5» a törvön^adtH buntes klä 63ik". Nach oben wird die architektonische Umrahmung von einem bekrönenden Ornamente abgeschlossen, an welchem hängende Fruchtschnüre mit kleinen Medaillons, in welchen sich wieder die helle arabische Ziffer «1" auf dunkler Guilloche befindet, die äußerste Seiten-begrenzung des Notenbildes darstellen. Das Gesammtbild ins Auge gefasst, stellen sich die deutsche und die ungarische Seite der Ein'Eulden» Staatsnote als gleichartig dar, sich nur durch die sprachliche Verschiedenheit des -Texte« von einander unterscheidend. Der mit brauner Farbe gedruckte Untergrund der Note wird von sich diagonal durchkreuzenden Linien gebildet und zeigt in horizontal und vertical zwischen einander gestellten Reihen die mikroskopische weihe Ziffer „l" auf dunklem Grunde. An, äußersten Ende ist der Untergrund durch ein mussirisches Band abgeschlossen. Die eingangs erwähnte Schrifttafel enthält den Notenlext. Drr Wortlaut desselben besagt im deutschen Texte: „Ein Gulden" „Diese Staatsnote bildet einen Theil der gemein« samen schwebenden Schuld der österreichisch-ungarischen Monarchie und wird von allen Staatscassen und Aem» tern bei allen nicht in klingender Münze zu leistenden Zahlungen fiir Einen Gulden österreichische Währung angenommen und gegeben." ,Wien am 1. Jänner 1882. Für die k. und k. Reichs-Centralcasse: Angerer Director." reichen wird auch das sechste, das der westlichen Ba« manawato. das Gebiet des N'^nni-Sees und seiner Zuflüsse betreten. Während für diese Tour zwei Riesenwagen (zu je sechzehn Ochsen) benutzt werden, ist für die dritte, nördlich de« Zambesi, ein zusammenlegbarer eiserner Wagen bestimmt, soweit das Vorkommen der Tselse-Fliege den Gebrauch von Zuglhieren gestattet. Im Zambesi.Thale sind vor allem die zahlreichen, luateriö. MLäica. bereits auf der letzten Reise als wichtig erkannten, Pflanzen zu sammeln, wie Holnb überhaupt Afrika, in Rücksicht auf seine vegetabilischen Heilmittel, eine große Zukunft verspricht. Weiter handelt es sich um Erforschung des Marutse.Mabunda.Reiches, namentlich des Stamm, landes, der Barotse und um Sicherstellung eine« ihm angedeuteten Binneusee«. Lassen sich bei der Nähe des Zambesi noch Sammlungen über den Strom nach Pandamatenla befördern, wo die Händlerwagen zu hallen pflegen, so werden Handarbeiten der das Reich bewohnenden zahlreichen Stämme gesammelt." Das find Holubs Zukunftspläne, in großen Zügen skizziert! Von Kindheit an auf sich selbst angewiesen, hat er allem durch sich dle ersten Reisen und Forschungen zustande gebracht; hat er nach der Rücklehr in die Heimat durch den Ertrag seiner Schriften und Vorträge eine neue größere Expedition ermöglicht. Im besten Alter, rüstig an Körper und Geist, wird er bald vom „euen ringen und kämpfen für sein Vater« land. für die Wissenschaft, über den Inleressen der Menschheit sich selbst völlig vergessend: hoffen wir. ihn noch lange bei seinen Forschungen begleiten und noch vl«!cz von ^r,en Erfolgen berichten zu können. tte?bwb"'?""' "" ^" bisher beeilet, möge ihm im ungarischen Texte: ! „Ng7 l'oi'int." „H?6n ällamjo^ a^ OLxtr.z.k-mHssyg.r monarcliin, ki)203 lii^ßii u,66t;üüc;li.nu.Ic r6826t K6p6?v6n, mindon ü!Il>,mp6n2tHr 63 kivatai äAki mi'nc!ä?0n ti?l^68lckn6l, msl^ell new erc^rxiri^keu to1.j03iro»s1i)k, l)5xt,ruk 6rt6kü eg)? korintdan 6lf0M6t2.UK 65 kiaclatik." „Löcsbeu, 1882. Miwär 1«n ^ C8. 63 lcir. K0208 ki)2poiit,i püi^tär nevüdsn. ^ nss« rer Sowohl auf der deutschen als auch auf der ungarischen Seite ist unterhalb des Notenttxtes in der linken Ecke der Schrifttafel die Serienbezeichnung, in der rechten Ecke der Schrifttafel dagegen die Nummer der Slaatsnote in rother Farbe ersichtlich. Wien, im September 1882. Nm 3. Oltober 1882 wurde ln der l. k. Hof- und Staats-druclerei in Wien das KI. Stück des Reichsgcsfhblattc«, vorläufig blos in der deutschen Ausgabe, ausgegeben und veriendet. Nasselbe enthält unter Nr. 131 die Concessions.Urlunde vom 23, Aussust 1882 für eine Eisenbahn von Mödlinq nach Vordcrbrühl; Nr. 132 die Concessions-Urlundc vom 26. August 1882 für die Uocomotiv'Eisenbahn von Kremsmünstcr nach Michldorf: Nr, 133 die Verordnung des Finanzministeriums vom 19, Scp> tember 1882, betreffend die Aenderung der amtlichen nach Scala I gestempelten Wcchscllilanlctte der Ouldeniategnric; Nr. 134 die Verordnung des Finanzministeriums vom 19. Srp tcmber 1882, betreffend die Aenderung der Stempel» marten 1 Nr. 135 die Verordnung des Justizministeriums vom 27, Scp» tcmbcr 1882, womit der Betrag des vo» den Tträjlinqcn in den Strafanstalten zu leistenden täglichen Ersahrs an Strafvollstreckungsloften für die Jahre 1883. 1884 und 1885 bestimmt wird. (.Nr. gtg." Nr. 227 vom 3. Oktober 1882.) Erkenntnis. DaS l. l. Landesgericht Wien als Pressgericht hat aus Antrag der l. l. Staatsanwaltschaft crlannt. dass der Inhalt des in Nr. 267 der periodischen Druckschrift „Illustriertes Wiener Extrablatt" vom 27. September 1882 unter der Rubril „Was gibt's denn Neues" enthaltenen Aussatzes mit der Aüsiämst „Lie Bomben der Irredenta" das Vergehen nach Art, VII des Gesetzes vom 17. Dezember 1862. Nr, 8 R. (v, Bl. vom Iahie 18«3. begründe, und hat nach 8 ^^ St, P, O, das Verlwt der Weiterverbrcitung dieser Druckschrift ausgesprochen. Nichtamtlicher Theil. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die „Brünner Zeitung" meldet, zum Schulbau der Gemeinde Neurode 200 st,, den Gemeinden Aujezd. Schö< nau und Walchow je 150 fl., der Gemeinde Wrbi>titz 100 fl. und den Abbrändlern von Zarazih 200 fl. zu spenden geruht. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das unga< rische Amtsblatt meldet, für den freiwilligen Feu?» wehrverein in Felsö-Lövö 100 fl. zu spenden geruht. Zur Lage. Die erhebende Einmülhigkeit, mit welcher die ver-° sammelten Landesvertretungen der durch die Ueber-schwemmung heimgesuchten Reichsgenossen in Tnol und Kärnten gedacht haben, wird als ein erfreuliches Zeichen des stetig erstarkenden österreichischen Soli. daritätsgefühles in allen patriotischen Kreisen mit lebhafter Genugthuung begrüßt. Man erblickt hierin, nicht mit Unrecht, einen neuen Beweis dafür, dass das Bewusstsein der Zusammengehörigkeit unter den ein« zelnen Stämmen und Parteien Oesterreichs mächtiger ist als alle nationalen und politischen Geg^üsatze, und knüpft daran die Hoffnung, dass dieses Bewusstsein, welches sich in Zeiten der Noth und Gefahr so leb» haft manifestiert, stark genug sein werde, auch in gün« stigeren Verhältnissen dem Gedanken der Annäherung und Verständigung Vorschub zu leisten. Bekräftigt wird diese Hoffnung u. a. durch den Verlauf der jüngsten Sitzung des böhmischen Landtages, welcher ein entschiedenes Desaveu iener Stimmen ist, die in tendenziöser Absicht eine fortschreitende Entfremdung der Gemülher coustatieren wollen. Erst vor wenigen Tagen hat ein der Linken angehörender mährischer Abgeordneter vor seinen Wählern den Ausspruch gethan, die Parteien in Oesterreich stünden einander schroffer gegenüber denn je, und siehe da! die eigenen Gesinnungsgenossen dieses Abgeordneten haben seine Behauptung Lügen gestraft. Es war der Abgeordnete Freiherr von Scharschmid, der unter stürmischen Beifallskundgebungen sowohl von czechischer als vo» deut« scher Seite im böhmischen Landtage dem Wunsche und der Hoffnung Ausdruck gab, dass der einhellig ge« fasste Beschluss in Angelegenheit der Virilslimme für die böhmische Universität von guter Vorbedeutung sein möge, nicht blos für ein freundliches Einvernehmen der beiden Nationalitäten in Böhmen. Das ist eine Kundgebung, die schwerer wiegt, als die gehässigen Aus« lassunqen eines einzelnen Abgeordneten oder die leiden» schafllichen Ergüsse einiger auf Effect speculierender Journale. Hören wir nun, wie sich Wiener Blätter über die denkwürdige Sitzung des böhmischen Landtaa/s ä>,keri,. DaL „Fremdenblatt" schreibt: «Die Worte! Scharschmids sind verständnisvolle Worte, welche aanz anders klingen als jenes ominöse Dogma von deM unvermeidlichen Rassenkriege in Böhmen, welches von einem Parteiführer proclamiert und von der erhitzten Parteipllblicistil acclamiert wurde. Die czechische Hoch' schule steht nunmehr in voller Parität neben der deutschen. Die nationale Gleichberechtigung ist in diesem Punkte vollständig erreicht. Die Ezechen haben die größte Errungenschaft der Aera Taaffe unter das schützende Dach der Lanoes.Wahlordnung geborgen, und wie die heutige Debatte darthut, wird ihnen dieser Erfolg von den Deutschen am allerwenigsten missgönnt. Man vernahm nichts mehr von jenelN Tone der Bitterkeit, welcher aus den Reden der vereinigten Linken bei der Universitäts'Debatte im Ab-georonetenhause hervorllang. Andere Anschauungen haben mittlerweile die Herrschaft gewonnen. An die Stelle der momentanen Erregtheit trat die dauerhafte Einsicht, und bei dem Schlussacte der ganzen An-gelegenheit, bei dem Giebelbau, reichen sich beide Nationalitäten die Hand, wird die Hoffnung auf ein friedliches Einvernehmen ausgesprochen!" Die „Neue freie Presse" constatiert. das« der Gesehentwurf, betreffend die Virilstimme für die böhmische Universität, von keiner Seite angefochte wurde. - Die „Presse" bemerkt: ..So ist nu» diese Frage, welche ein neuer Zankapfel zu werden drohte, zur Zufriedenheit aller Parteien beigelegt wol" den. Die Ultras beider Parteien mögen den Äusgang der Affaire bedauern, der überwiegende Theil der österreichischen Bevölkerung wird mit Genugthuung wahrnehmen, dass die nationalen Differenzen nicht so groß. die Kluft, welche beide Völker Böhmens heute noch trennt, nicht so tief sei, auf dass man die Hoffnung aufgeben follte, der Friede werde wieder in das schöne Land, das heute der Schauplatz unerquicklichen Haders ist, einkehren." Die „Deutsche Zeitung" sagt: „Es fand sich auch »icht ein national.übereifriges Mitglied der Linken, welches Reclamationeu erhoben hätte. Aus' nahmilos traten alle deutschen Abgeordneten einetN czechischen Verlangen bei, für welches die Billigkeit sprach." — Die „Wiener Allgemeine Zeitung" schreibt: ..Im Verlaufe der Debate siele" mitten in den haarspalterischen Elörterungen über dtt Eontinuität der (^u-ow-I^l-aiiumd«:», sehr vernehmlich Laute der Versöhnung, die wir mit Befriedigung reg»' strieren. Weder die Deutschen noch die Czechen habe" sich als die nationalen Bramarbasse gezeigt, als welche sie in den betreffenden Partei-Organen dargestellt wUl" den. Die meisten Redner hielten sich streng an dlt Sache und betheuerten zu wiederholtenmalen ihren Wunsch nach emem friedlichen Zusammenleben beidet Nationalitäten. In der entschiedensten Weise geschah dies vom Referenten Hosrath Scharschmid, dessen vel-sühnende Schlussworte von den Bänken der czechische» Abgeordneten mit stürmischen Vybornü-Rufen accl> miert wurden." — Die „Vorstadt-Zeitung sagt: „Die Vorlage über die Virllstimme wurde ein-stimmig angenommen, nachdem Scharschmid noch Woul echt versöhnlichen Geistes gesprochen hatte." — ^ „Vaterland" bemerkt: „Der Commissions-Resettl« Scharschmid gab der theoretischen Debatle, die übrig^ mit aller Mäßigung geführt wurde, mit einer versöh^ lichen Rede emen leidlich befriedigenden Abschluss, uN° die Regierungsvorlage wurde sofort nnt allen anwese^ den 218 Stimmen angenommen." Die „Opinion«" kommt in einem Artikel Über das italienisch,' Parteiwesen auf die Tr tester Vow be»affa,le zurück, bezüglich welcher sie, obwohl Opp,^ sitionsblatt, die entgegenkommende Haltung der »taNe n,schen Regierung vollkommen billigt: „Unsere ^»e — sagt sie — kennen unsere Meinung: wir h"^ diejenigen für Mörder, welche die Bomben auf ha^ lose Leute geschleudert haben; wir nennen sie ^^. « in Florenz wie in Trieft; keinerlei Zweck heiligt d" verbrecherische Mittel. Außerdem ist es klar, dass ^ Allianz Italiens mit Oesterreich-Ungarn und DelltA land einzig davon abhängt, dass Italien kraftvoll, ar» selbstverständlich auf gesetzlichem und constitullonel"' Wege jeden Keim irredentistischcr Bestrebungen uim drücke. In dicsem Punkte ist leine Vermittlung""" Milde zulässig, und cs gibt auch gar keinen anve^ Weg für das gegenwärtige Cabinet, welches '" '^, auswärtigen Politik, wofür wir es loben, an ^l reich-Ungarn und Deutschland sich angeschlossen^ Aus Innsbruck wird geschrieben: Das hiesige Militärcommando ha nachstehenden Befehl Verlautbart: „Nebst "'el'"^ mir von Persönlichkeit!,, Behörden und ,^em"'^ direct zugekommenen schriftlichen und mündlichen "^ saqungen für die von den unterstehenden ^Ale anlässlich der letzten Überschwemmungsgefahr «^ > ^ Hilfe habe ich nachfolgendes Schreiben Sr- ^i^^ des Herrn Statthalters in Tirol und Vora" eilten: .„ m^rde«/ „Aus den Berichten der politischen ^"l mit welchen .ulch meine persönlichen Wahrneym"'^ sc weit sie r.ich,»!,. übcreinstimlmil, habe ich "' "" He dass sich gelegentlich der furchtbaren ttat^stropye, Laibachei Zeitung Nl. 229 ^»51 6. Oktober 1W«. in den letzten Tagen über die südlich vom Brenner gelegenen Theile von Tirol und über das Pusterthal yemigebrochm. das l. t. Militär und die Landes-schützen allenthalben in rühmlichster und nicht genug anzuerkennender Weise hervorgethan haben. Mit Bra« Vour und wahrer Todesverachtung betheiligten sich vleselbcn überall an der Hilfeleistung, widmeten sich mit selbstlosem Opfermuthe der Rettung von Menschen, Ortschaften und Gütern, hielten dort, wo die B(völ. lerung gebrochenen Muthes vor der Gewalt der Ele> Amte zurückwich oder deren Kräfte erlahmten, mit Ausdauer Stand und verhinderten durch ihr Eingreifen Wesentlich, daß das große Unglück noch weit größere Dimensionen angenommen hat. Allseits herrscht nur ^lne Stimme des Lobes über die Hallung der k. l. "uppen und Landesschühen, und nicht wenige Olt-Wflen schreiben mit Recht in dankbarer Anellennung bleser Leistungen ihre Rettung vor dem völligen Unter-öange der aufopferungsvollen Mitwirkung derselben iu. Ich habe der letzteren bereits in wiederholten an ben Herrn Ministerpräsidenten und Leiter des Mini-»lrriums des Innern erstatteten Berichten in gebü» tender Weise gedacht, und ich werde es, sobald mir ^ dieser Richtung weitere Details zugebote stehen Gerden, nicht unterlassen, hierüber neuerlich an den Herrn Minister zu berichten. Heute aber erfülle ich nur eine Pflicht, indem ich Eu. Excellenz für hoch-deren persönliche Mitwirkung an dem Rettungswcrkc Uno den k. k. Truppen und Landesschützen für deren Aligezeichnete und erfolgreiche Betheiligung an der Mfelcistung im Namen der Regierung und der an °em Unglücke Betroffenen den wärmsten Dank mit vem Erfuchen ausfpreche, denfelben den Herren Ossi-cltten und der Mannschaft sämmtlicher Abtheilungen ^ stehenden Heeres und der ^andesschützen, welche "us Anlass dieser Katastrophe zur Hilfeleistung heraufzogen wurden, bekannt geben zu wollen. Mit Stolz und dem Bewusstsein treu erfüllter Pflicht, lönncn ^e an den Rettungsarbritcn Betheiligten 'auf die uhten Tage zurückblicken, und dient eü nur zur großen Akude,. diesen Ausdruck allgemeiner Anerkennung °lwtlich bekannt zu geben. (Gez.) Thun, FZM." Se. Excellenz der Herr Statthaller Baron Wid. l "l°nn ist am 30. v. M. in Begleitung des Herrn ^ndezhauptmannes Ritter v. Rapp neuerlich m die fundierten Gebiete der Gegend von Aozen abgereist, "^ den Fortgang der von »hm selbst eingrleiten H'lssaction an Olt und Stelle in Augenschein zu "ehmen. ^, Es ist trotz der schleunigsten Maßnahmen, die an Utn Ölten vorgenommen worden sind, um den Fol-da?» des Unglückes zu steuern, gar wohl begreiflich, ^ sich hie und da Klagen erheben, es gehe mit t" Herstellung der Wege, Straßen und Brücken nicht ' ^ch vorwärts, als dies wünschenswert erscheine, H ° Namentlich sind es die in Bozen und an mehreren H"l l" des Pusterthales festgehaltenen Fremden und senden, die dem Wunsche Ausdruck geben, die be< U°"gten Wege und Straßen rascher hergestellt zu da.!?' "^ b,es bei Anspannung aller Kräfte über. lttn "^'ch 'st! °uch den vielen Süofrüchlenhänd-fallt ""^ Frachtern, die in Äozen, das nebenbe, ge. b^' ""lch die Ueberschwemmung leinen unmittel-die »l ^"^n erlitten hat, ihren Sitz haben, dürften a.f.""lehlsstrahen anfchemend nicht schnell genug her-"'"Ut werden. «^ ^"s unter den schwierigen Verhältnissen möglich best» ^" '^. die in den überschwemmten Ortschaften auch.^" ^ben und theilweise noch bestehen, das ist yH'Mächlich geschehen; man darf den politischen «ben l ^^ Zeugnis nicht verfagen, dass sie. was dass?"schenmöglich war. wirtlich geleistet haben, und Lend l^"^ ^"^ "" ^^ Lösung der ihnen oblie» lick «" l^weren Aufgaben unverdrossen und unermüd» ^»ortarbeiten. . Aus Krakau lNi^^rm 2. d.M. gemeldet: Der ..Czas" weist ft^l'^ustung den Samstag«Artikel der „Neuen "lim i!"^"' bet'lelt ,D,e polnifche Frage", zurück, sc>^. gelben eine unbegründete Denunciation und ihle V^alizien und die Polen haben glücklicherweise dort is?^ ^ "Ul vor dem Throne zu beweisen, und überall A""l' dass man auf die Polen immer und Galion ^ v"" l"""' be"» das Land und die polnische der wa^r" niemals ihre eigenen Interessen von Habibu?« listerreichischen Idee. von der Idee der b°tden w,^' .D'ese Einigkeit ist zum Axiom ge. Rechte k-«?^ sich auf die Achtung der nationalen dasz die N . '"' ^t- Diese Einigkeit wird bewirken, ?.lLenüber n !' ^terreichische Interessen dem Auslande Ne immer '^"len werden; im Gegentheile werden , r»ern Oes!" ^,'^^iger und uncmbehr'licher Factor ,m ^'"' welc^ c"^^ gegenüber verblendeter Opposition f'eten lötm/ '" nöthigenfalls entschieden die Stilil 3.". Werd^'l"°^ "'^"' ^'" Panslavismus gegen-lV" treu ^, '^ '"""" der wahren österreichischen ^urer sl)i .^,'bcn. treu ihrem Losungswort«: „Vei Nthkn l« ^ >^t stehen wir und wollen wir immer Vom Ausland. Aus Berlin wird der ..Schlesischen Zeitung" geschrieben, dass nach dem Eintreffen des Finanz« ministers Scholz von seinem Urlaube nun die Etats-arbeiten im Finanzministerium werden zu raschem Abschlüsse geführt werden. Es ist Vorsorge getroffen, dass der preußische Staatshaushallsetat eventuell am 1.. November vorgelegt werden kann. Dieser Umstand ist aber, wie die „National-Zcitmui" versichert, keineswegs als „iahgebend dafür anzusehen, dafs der Landtag noch in diefem Jahre einberufen wird. — Wie man dem „Corr. v. u. f. D." meldet, sind die von der ReichK.Commission für Ausarbeitung eines deutschen Civilgesetzbuches bisher fertiggestellten Theile des Entwurfes den Bundesregierungen bereits vorgelegt worden. Se. Majestät der König Humbert hat, wie das Mailänder Blatt „Ragione" wissen will, die beiden Decrete. durch welche die gegenwärtige italienische Abgeordnetenkammer aufgelöst und die Neu« wählen angeordnet werden, bereits unterzeichnet. Die Neuwahlen hätten, dieser Quelle zufolge, am 5., die nothwendig werdenden engeren Wahlen am 12. November stattzufinden. Die neugewählte Kammer soll am 20. November in Rom zusammentreten. Die Nachricht, dass der türtisch.griechi sche Grenz streit eine befriedigende Löfung gefunden habe, wird durch eine Notification bestätigt, welche Herr Trikupis an die Vertreter Griechenlands in den auswärtigen Hauptstädten gerichtet hat. Der Minister des Aeuhern sagt darin, dass der Sultan durch Mukh-lar Pascha die Versicherung habe geben lassen, er wünsche Griechenland jede Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, und habe demgemäß die Weisung ertheilt, dass die von den Türken in Thessalien besetzten Stellungen den Griechen übergeben werden. Sollten bei Ausfüh. rung der eilassenen Anordnungen Schwierigleiten ent-stehen, so wird die Entscheionng den Botschaftern zustehen. Die Elllärungen der Pforte haben, wie der «Standard" aus Athen erfährt, in Griechenland sehr befriedigt. Französischen Blättern wird aus Kairo unterm 1,d. M. telegraphiert: Der Process gegen die auf. ständisch.« Officiere wird schon in den nächsten Tagen beginnen. Aradi hat alle Mitglieder des egyptischen Barreau abgelehnt und um die Erlaubnis nachgesucht, sich durch einen englischen Advocate» vertreten zu lassen. — Die Eommissäre der öffentlichen Schuld er-klären mit Bestimmtheit, dafs der am I.November fällige Coupon der öffentlichen Schuld vollständig bezahlt werden wird. — Die englischen Truppen haben Ramleh geräumt. — Man behauptet hier. sichere Beweise dafür in Händen zu haben, dass das kürzlich auf dem Bahnhof arsgebrochene Feuer von verbrecherischer Hand gelegt wurde. Der Schaden ist sehr beträchtlich. Zehn Araber, gegen welche schwere Ver-dachisgründe der Mitschuld an der Brandlegung vorliegen, wurden verhrstet. ßagesneuigkeiten. — (Hofn ach richt.) Ihre l, und l. Hoheiten der durchlauchtigste Kronprinz Erzherzog Rudolf und die durchlauchtigste Kronprinzcjsin Erzherzogin Stefanie sowie Se. lön. Hoheit Prinz Leopold von Baiern sind am 3. d. M. abends um 7 Uhr 23 Minuten aus Siebenbürgen in Wien eingetroffen und haben höchstsich, sofort nach Schünbrunn begeben. l — (Für die Ueberschwemmten in Tirol und Körnten.) Um der gräsklichen Nothlage in den überschwemmten Gebieten unserer Alpenländer Tirol und Kärnten einigermaßen abzuhelfen, soll unter dem Titel: „Tirolia". Handschriftenalbum österreichischer Schrift, steller und Künstler, ein Vlatt erscheinen, welche» die Facsimiles von Gedichten. Sinnsprüchen. Eompositionen. Federzeichnungen und Skizzen österreichischer Schrift' steller und Küstler enthalten soll. Es ergeht demnach in erster Linie an die tirolischen und kärntnerischen, in zweiter Linie an alle österreichischen Dichter und Schrift, steller. Componisten. Maler und Zeichner die ergebene, dringende Bitte, diesem wohlthätigen Unternehmen bei. zutreten und ihre gütigen Beiträge, eventuell ihnen zu-geböte stehende, bisher unveröffentlichte Beiträge Verstorbener bis längstens ltt Oktober d. I, einzusenden: An die Redaction der „Tirolia", Schloss Nüchsenhausen bei Innsbruck, — (Excesse in Un g a r n) Da auch am 2. d. in einigen Ortschaften der Umgebung PresSburgs Excesse gegen die Juden voraelommrn sind. so wurde mit ErlasS Sr. Excellenz des Herrn Ministerpräsidenten v> Tisza uom 2. Oktober für das Gebiet des PresSburger Co-mitates für den Icitraum eil'e» MonateS daS Statorial-Verfahren (Standrecht) proclamiert. Mit einem zweiten Erlasse dc5 Herrn Ministerpräsidenten wurde der Ober-gespan Graf Stefan Esterhazy zum NegierungScom» missär für das ganze Gebiet deS PresSburaer ComitateS ernannt, „damit die behördliche Wirksamkeit im Interesse der Herstellung der Ordnung eine einheitliche und desto wirksamere sei." — In Preseburg herrschte übrigens in den letzten zwei Tagen insolge der getroffenen militärischen Sicherheitlmahrlgeln die vollkommenste Ruhe. Dagegen fanden ernstliche Unruhen in Magyar Vil nächst Wartberg statt. Nuch in Vvsing. Groh Schützen. Nädas, Wagendorf und anderen Ortschaften kamen Ausschreitungen vor. — (Denkmal.) In NW, der Geburts. und Grabesftätte des heil. fFranciScus SeraphicuS, wurde demselben ein Denkmal errichtet, welches um 1. d. M, mit großer Feierlichkeit enthüllt und eingeweiht wurde. Italienische Blätter beznchnen dasselbe, eine Statue des Heiligen, als ein Meisterwerk des Bildhauers Dupli. Locales. Krainischer Landtag. 10. Sitzung am 30. September. Beginn der Sitzung '/, 11 Uhr. Vorsitzender Lan» deshauptmann Graf Thurn; am Regierungstische: der Herr k. l. Landespräsident Winkler und der Herr l. k. Regierungssecretär Graf Pace. Der Schriftführer Conciplst Pfeifer verliest das Protokoll der letzten Sitzung in flovenifcher Sprache. Abg. Baron Apfaltrern erstattet in Fort« sehung der Debatte vom Vortage namenl des Finanz» ausschusses neuerlichen Bericht über die Petition der Privat'Logenbesiher um Einräumung des Mitentschei-dungsrcchtes bei pachtweiser Hintangabe der Theater-Unternehmung, indem er den abgeänderten, in Druck gelegn und vertheilten modisicierten Antrag deS Finanzausfchusses in dieser Angelegenheit zum Vortrage bringt. Derselbe lautet: Der H.Landtag wolle befchließen: Der Landtag anerkennt es, dass den Privat-Logenbesitzern gegen Leistung der bisher üblichen Ergänzung der Subvention für den Theaterunternehmer nach Maßgabe des jeweiligen Erfordernisses — die entsprechende Einflussnahme auf die Wahl des Theater» Unternehmers und die ihm aufzuerlegenden Leistungen einzuräumen sei, und er ermächtigt zu diesem Behufe den Landesausschuss, mit den Delegierten der Prioat-Logenbesiher, welche sich mit ihrer bezüglichen Bevollmächtigung angemessen auszuweisen haben, in diesem Sinne ein Uebereinkommen zu schließen, welches in dem Falle, als in demselben eine Aenderung der wesentlichen Bestimmungen des derzeit gilligen Theater-Pachtvertrages enthalten wäre, der Genehmigung des Landtages zu unterziehen ist. Der Herr Landespräsident hebt hervor, dass den Prival-Logenbesitzern nur eine informative, consultative Stimme, nicht aber ein Mitentscheidungs-recht zukommen könne, da dies gegen die Lanbebord' nung wäre, die dem Lanoesausschusse für derlei Entscheidungen eine Collessialberathung vorschreibe. Durch eine mitentscheidende Betheiligung der Privat.Logen-besiher an solcher Berathung würde also ein Recht beschränkt, das dem Landesausjchusse verfassungsmäßig zukommt. Abg. Ritt« v. Kaltenegger stellt nun zu dem abändernden Antrage des Flnanzausfchusses Zusah» antrage, die also lauten: Der h. Landtag wolle beschließen, es sei in dem geänderten Finanzausschussantrage nach dem Worte .Leistungen" einzuschalten: „in einer hiezu unter dem Vorsitze des Landeshauptmanns oder seines Stellver» treters im Landcsausschusse zu bestellenden gemischten Eommission". Weiters ist anstatt des letzten SatzeS: «welches m dem Falle" bis „zu unterziehen ist" an« zufügen: „Jedoch daif vermöge oiefes UebereinlommenS: I.) leine größere Anzahl der Delegierten der Vogen« besiher als die jeweilig zur Beschlussfafsung cmwefenden Vlitanten des Landesausschusses; 2.) eine Subvention aus Landesmitteln nur nach Maßgabe der Erträgnisse des Theatcrfonds und des vom Landtage festgesetzten Piäliminars desselben; 3.) leine wesentliche Aenderung on den jetzigen Bedingungen für die Vergebung der Theatcrunternehmung ohne landtägliche Genehmigung vom Lande^ausschusse zugelassen werden." (D'ese Anträge werden von sämmtlichen deutschen Abgeordneten unterstützt.) Abg. Soetec erklärt, dass er nicht wisse, ob man es nun noch mit dem Antrage des Finanzausschusses oder mit den Anträgen Kaltenegger« zu thun halie, da dieselben von allen Abgeordneten der andern Seite, also auch von den Abgeordneten des Fillanz-ausschusses, unterstützt wurden, die also ihren kurz vorher eingebrachten abändernden Antrag selbst desavouierten. Redner weist darauf hin, dass die Landesordnung nur durch eine Zweidrittel.Majorität geändert werden könne, und schließt mit den Worten: „Beschließen Sie, was Sie wollen, Sie werben die Rechte des Landtages nnd des Landes nicht beschränken können." Nachdem in der Debatte noch die Abgeordneten Dr. Ritter v. Vleiweis (aegen), Ritter v. Kalten -egger (für), Dr. Schaffer (für). Dr. Pollular (gegen), Dr. V.Schrey (für), Svetec (gegen) gesprochen, wird über Antrag Deschmanns die Debatte geschlossen. Der Herr Landespräsident betont gegenüber den Bemerkungen der Herren Abgeordneten Dr. Schaff er und Dr. V.Schrey, er hätte nur ein formelles Recht, in jede Dtbatte einzugleisen, dass die Regierung aus Giund der Verfassung die Rechte des Landes zu wahren habe, daher ihr Vertreter nicht Aaibachcr Zeitung Nr. 229 1952 6. Oktober llwil. blo« das Recht, sondern auch die Pflicht habe, das Wort zu ergieifen. wenn die Rechte des Landes ge« fährdet werden könnten. Berichterstatter Freiherr v. APfaltrern erklärt, dass er vom Finanzausschusse ermächtigt sei, den Antrag desselben zurückzuziehen und für die Anträge des Abg. Dr. Ritter v. Kaltenegger einzutreten. (Die slovenischen Abgeordneten verlassen in car-pore den Saal.) Der Antrag des Herrn Landeshauptmann-Stell« Vertreters Grasselli wird abgelehnt, und sodann kommen die Anträge des Abg. Dr. Ritter v. Kalten« egg er zur Abstimmung. Gs wird über Antrag des Abg. Dr. V.Schrey namentlich abgestimmt, und werden die Anträge des Abq. Ritter v. Kaltenegger mit 16 Stimmen angenommen; vier Abgeord« nete hatten sich, als Privat-Logenbesiher, der Abstim« mung enthalten. Abg. Klun erstattet mündlichen Bericht namens des Rechenscheftsberichts.AuKjchusse«, betreffend den Seelsorgedienst in Studenz — pag. 112 — Ndap-tierung des alten Irrenhauses, Heizerswohnung in Studenz und Verpflegslosten im Lalbacher Siechen« hause, pkF. 124 des Rechenschaftsberichtes. Nach einer kurzen Debatte, in welcher Abg. Dr. Ritter v. Blei -weis eine Resolution wegen des unzulänglichen Zu» ftandes der alten Irrenanstalt in der Stadt und Ueberfüllung des neuen Irrenhauses in Studenz, be« ziehungöweise wegen Ausbaues des letzteren, begrün« dete und stellte, gegen welche Resolution die Abgeord« nelen Dr. v. Schrey und Dr. Schaffer und theilweise auch Dr. Vosnjak sprachen, un) nachdem Abg. Ritter v. Kaltenegger zu dem Antrage Blei» weis einen beschränkenden, das Land vor eventuellen enormen Kosten schützenden Zusatzantrag eingebracht, werden die Anträge des Rechenschaftsberichte »Ausschusses angenommen und die Anträge der Abgeordneten v. BK'i« weis und v. Kaltenegger abgelehnt. (Schluss folgt.) Die 12. Sitzung des train. Landtages findet heute um 9 Uhr vormittags statt. Die Tages« ordnung lautet: 1.) Lesung des Sitzungsprotokolles vom 3. Oktober 1882. 2.) Mittheilungen des Land-tagspläsioiums. 3.) Bericht des Finanzausschusses über mehrere der Bewilligung des Landtages vurbehaltenen Strahrnsuoventionen. 4.) Mündliche Berichte des Ver« waltungsausschusst's: a) über den Bericht des Landes» ausschussis, betreffend die neueste Mittheilung der k. l. Landesrlgieluilg wegen Bildung der Hauptgemeinden; d) über dc», Bericht deö Landesausschusses wegen Ve» nehmigung verschiedener Geineillde-Umlall/n und über die Gesuche der B?zirlHstrahenausschüsse von Gurlfeld, Grohlajchiz und Tschernembl um Bewilligung von Strahenumlagen; «) über das Gesuch der Gemeinde Podsemelj um Enneihunq des bei Germ über die La« hma führenden Weges unter die Bezirlsstrahen; 6) über die Petition der Gruleindebeamten wegen Verbesserung ihrer Stellung. 5.) Mündliche Berichte des Finanz» ausschusses über: ii) den Bericht des Landesausjchusses, betreffend die Instandhaltung der Ahaciberi',st!l,h'.' aä Beilage 43; d) über das Gesuch des Sftllulscoutto-lors Gabriel Urbas um Erhöhung seiner Quinquen« nalzulagen; c) über die Pillion der Gemeinde Wlp» pach um eme Wasserschuh'Bausubvention; ä) über das Urlaubsgesuch oei Lanoesbuchhalleis Martin Ivanetiö; e) über das Einschreiten der k. t. Bezirkshauptmann« schaft Adelsberg um eine Subvention für die Niücke in Lueg; t) über das Gesuch des Lehrers Mathias Rant in Prem um ZuertVimuiiq der 2. Dienstalieis-zulage; ß) über da« Sulweimonsgesuch des Phllusu« phlN'Unterstühungsvereines an der Wiener Un urrsilät. — (Ernennung.) Der Minister des kaiserlichen Hauses und des Aeußern hat den absolvierten Stlftling der t. und l. orientalischen Akademie Rudolf Pogatscher zum Tonsulareleven ernannt. — (Personal»achricht.) Gestern nachmittags Verlieh Se. Excellenz FML. Ritter v. Stubenrauch unsere Stadt, um sich an den neuen Bestimmungsort nach Budapest zu begeben. Mit dem aufrichtigsten Ve« dauern sah die Gesellschaft Laibachs Se. Excellenz aus ihrer Mitte scheiden, und die Armen der Stadt verloren einen ihrer größten Wohlthäter. — (Das feierliche Triduum) anlässlich der Feier des 700jährigen Geburtsfestes deö heil. Franciscus Eeraphicus wurde in der Kirche Maria Verkündigung vom hiesigen Convent der WW. EE PP. Franciscaner in festlichster Weise begangen. Die Kirche war in gläu» zendfter Weise mit exotischen Pflanzen und Blume» in prachtvoller Weise geschmückt und in allen Theilen glän« zend beleuchtet. Sehr geschmackvoll war der Hochaltar decoriert und beleuchtet. Die Theilnahme seitens der Gläubigen war eine immense und die Kirche bei allen gottesdienstlichen Verrichtungen gedrängtvoll. Die Jest, predigten hielten morgens: am 2, Oktober: der hochw. Herr Stadtpfarrer Rozman; am 3. Oktober: der hochw. Herr Kobilca; am 4, Oktober: der hochw. Dr. Ma-rmlo; — nachmittags: am 2. Oltober: der hochw. ^anonicuz Gogllla; am 3. Oktober: der hochw. Spiritual 5°""r Kerz,c. T>«, Hochamt «l«bri«te am 2 Olto< ber: der hochw. Canonicus Dompfai,rcr Urbas; am 3ten Oktober: der hochw. Propst Dr. Iarc und am 4ten Oltober: der hochw. Guardian und Pfarrer Pater Ca< listus Medic. Das Triduum wur^e am 4. Oltober abends geschlossen, nachdem die Ercyklika Sr. Heiligkeit des Paps.es Leo XIII., betreffend die Verbreitung deö vom heil. Franciscus Seraphicus gegründeten dritten Ordens ver« lesen worden war. Die lau etan'sche Litanei und das I'säsum limäkmug celelicierte der hochw. Dompropst Zupan unter zahlreicher gcis.licher Assistenz, Der musi' lalische Theil des Festes wurde von den Chorsängern unter Leitung des Chordirigenten, hochw. Pater Angelicuö Hribar in würdigster Weise besorgt. -x- — (Wohlthätigkeitsconcert.) Die philharmonische Gesellschaft veranstaltet nach Schluss der Landtagssession im landschaftlichen Redoutensaale zum Besten der durch das Hochwasser Beschädigten in Tirol und Kärnten ein Concert. Für dieses ist bereits ein sehr interessantes Programm in Aussicht genommen, und kommen wir darauf d'emnächst ausführlicher zurück. Der bekannte Wohlthätigleitssinn unserer Bevölkerung lässt umsomehr ein volles Haus erwarten, als ja das Unglück auch ein Nachbarland betroffen hat und es sich um Länder handelt, mit welchen wir im täglichen Geschäfts« verkehre stehen und in deren einem überdies unsere braven Soldaten vom vaterländischen Regimente durch lange Jahre in Garnison lagen. — (Durchgegangenes Pferd.) Am 3. d. M. abends wurden zwei Reitpferde zum Bahnhofe geführt, um dort einwaggoniert und nach Wien überführt zu werden. Eines derselben gieng durch, wurde aber in der Näh? dcc Dampfmühle aufgefangen, worauf der zur Beaufsichtigung des Trantzportes beiaegebei'.e Cmpornl des hiesigen Artillcrieregiments. Michael Mezan. das^ selbe bestieg, um es zum Bahnhöfe behufs Einwaggunie-rung zu führen. Das Pferd gieng nun wieder durch, streifte in der Nähe des Gasthofes „zum baicrischen Hof" eine fremde Frau, welche zu Befuch nach Laibach gekommen war. und verletzte dieselbe, worauf das Pferd den Reiter, Corporalen M Mezan, abwarf, so dass derselbe schwere innere Verletzungen erlitt und ail seinem Aufkommen gezweifelt wird Derselbe wurde durch Sanitätssoldaten in das k.l. Garnisonsspital üb>'rsühit. -x- — (Rosental'sche internationale Er« findungen.) Soeben erschien im Druck das neue General-Programm für die Experimental« Vorträge auf den drei Hauptgebicten der Nosental« fchen stenopädisch'linguistischen Methodologie behufs der Vereinfachung. Erleichterung und Beschleunigung des Sprachstudiums; der mechanischen Polyglotterl'Uniuelsal-Rosentalographie, behufs der Vermittlung des Gedanken» Austausches zwischen Personen, welche ihre gegenseitige Sprache nicht verstehen und nicht lernen, also auf blos mechanischem Wege, und zwar persönlich, geschriebrn. ge» druckt und telegraphisch; und der internationalen Poly< glolten'Oekonomischen Stenographie, behufs Erzielung drr größtmöglichen Ecsparurgen an geistiger und materieller Arbeit, an Zeitaufwand und an Geldauslagen sowie auch zur auhc^uid^ntlichen Beorderung des internationals!, Verkehrs. Dieses Piograinm ist sehr reichhaltig, enthält viele lie^chtenöwerte Wiule und kann nicht genug, besonders denjenigen empfohlen werden, welche gesonnen sind, den in jeder Brziehung ungemein interessanten und lehrreichen Populär-Experimental» Vorträgen beizuwohnen, welche Herr Professor Rosental jetzt hier abhalten wird. Auf der Rückseite des Programmes ist ein Artikel aus der ofsiciellen „Wiener Zeitung" abgedruckt, in welcher (auf Grundlage d Aieizeo pl. vcstolit, ? «0 l> 0!) Butter pr. .Kilo . —78^!"' Korn .. 5 04 b 70 Hier pi, Stück . - 3 - ^ Gcrslc (iicu) . 4^06 4 72 Milch pr. Liter . - 8 ^ ^>aser „ U U0 !i^7.Rindfleisch pr. Kilo - b6 ^ Valbfrucht ., ^ 6 üOKalbsleijch , _ 60 ^ Hcidru „ 5 5,'i 5 ?3 ächweinesleisch „ — 58 ^ ^ V>r>I 100 Kilo 2 50____Tauben , __ IS " Lmjcn pr, helwlil. «50— Heu l00 Kilo . . 2 6s ' ^ (tldsen , «50-----Stroh . . . i 62 ' " öisulen . 9—------Holz. hart., pr.vier .^ Nindsschmalz Kilo — «4------- Q.'Meter - ^ ?^ Schweineschmalz „—««-------weiches. , — ^ «-- Speck, frisch . _ t/i-------Nein. roth,. 100Ult. ^ ^' A ^. — ««räuchert.. — ?U------—Weiher . ^ "1^-^ Theater. Heute (ungerader Tag): Donna 55uanita. ^, Meteorologische Beobachtungen in Laibach> «' .'i Ä jl - Ii iß " ^« ^3 K? ° -k ^ 7'^. Mg. 740 60 "^10 3 NO. schwach^"bewSltt :)S0 5, 2 ^ N. ! 741.7U .».112 O. mähig bewöllt Negt" i> . Ab., 743i)i! 4-9 6 O. schwach bewöM Tagsülicr triibe. etwas windig, nach 5 Uhr abends ^ »^ Das Tagesmittel der Wärme ^. 104°. um ^6« unter Normale. ____^ Verantwortlicher Redacteur.- Otto ,n a r Na mb<^> > Anzeige. > W Ticsbetriiblen Hcrzcns «eben wir hicmil b> lanA > M dass es Gott dem Allmächtigen gcsallett. ""> » M iunigstgclieliles TöchteUein > W im Alter von 3'/, Jahren nach lurzcm. abcr schwere" » ^ Leiden in ein brsscrcs IcnscitS abzuberufen. « W Um stilles Äcilcid wird gebeten, W > Frang und Theresia ES"- > « La! bnch . Oslobcr l«82. ^^^» 1953 Course an der Wiener sörse vom 5. Oktober 1882. ^a« >«. owM«. Co«^««««) «i'llb Ware Ttaats-Nulche». ^ben«le.......77 2^ 77.50 «"« <"/» Slaatslose . «50 fi, „0 - l«o 50 N " ° öü«,tel 1«, ^ , 84 l.° , 85 - ««»'«tntlnlchlwe . per kl. 34— « — 0.»»^»?°"""'' st"»«!«. . 95 40 9bbb bar l^ "'°""'""' ""'""' U»«. «°lb«nle «»/. . . . ,l,9 35l,!!k» ' » ^.^ <"/» .... u? 85 87Ol, ' v<>p!trlcnlc l>^ .... u« 31, u» l><> ' A .^'""l- "^' b'!> S. ,34 7l. ,85. Xü » ^1>bah».Plioti,5,c, ^,^ „„ 7h » «vllll» * ,, „ « vcm I. ,87« »4 7» 9b — ll,!^°°"«N'2nl.k!00s!,ö,W. »I6 7Ü ,17'llö «rnndentl.. Obligationen "WA- -.....1^'^.'° ^st!H""ichi!chl . . . .,04------------ ^'"°«li!ch, und llavonische . ,» - 10, - Gelb Wa« 5»/, fiebenbillgilch«.....l»»2b 9»7l. b°/, l«me«v««!s»n»t« , . »8— »»— 5°/, »ngarijche......»e»z »87b Andere öffentl. Nnlehe». Donau«3ttg,°?ose 5-/o iNO fi. ,15 5« — — dto. «nltihe ,87», steuelfrti . l08 7b 104 2ü Nnlthtn b. SladlglMlinbt Wiln 103 bo 104 — »nlehtn d. Slablgemlinbc Wicn (Vildel ober Gold) . . . .-------—- ^räm'tlxllnl.d. ElabtgemWien 124 l»0 1»5 — Pfandbriefe (jürlOUfi.) Vobcncl. aNg, öste«. 4>/,°/<><»oIb ,i8 30 ii8 l/,«/, W>z»b »« z.<» blv. ;<)„ „ 4°/, . 93 «0 94 »0 bto. PrümieN'Schulbvtlschl.»»/, ioo — 1(,<, 5<, Oest. VVpolbllenbanl loj. b'/,^» WN «5 — — Oeft.'ung. Ban! veil. K"/, . . ,i.u « ,(,<> «i. dto. „ 4>/,»/, . . ,00 4l> ,02 b(, dlo. „ 4°/, . . 94-S5 z»5 — N»g. »llg.Vodenciedil'Acllcngcs. in Pest in 34 I. vcil. 5'/,°/» - —'— — — PrioritütS. Obligationen. «ÜI 100 ft.!, Vlijabcth.Weftbahn I. «milfion »7 ?b »«25 hctbinands'Uoldbahn in E»ld. i<»^ «b i(,? — hranz.^osef.lvahn.....,01 7(. 10» — Oalizllche «an . Ludwig. Vahn /,»/» . , 100 10 lbo-25 «tlb W«e Oesteri. «»»bwtstbahn .... l« 70 103- - blcbenbülgel.......lw »5 Ux !>(> Slaatsbahn 1, Emission . . . !«> — i8i — bübbahn ^ ««/, ..... . ^« bl, i»4 — « l5°/,......!I7 »0 iiu,0 U»«.»g»liz. V»y».....»4 55 »4 7l> Diverse Lose (pn Slü »!olt 4U st....... I« b,, g» ^ 4«/„ Donau»Dl»u Mubols.roll I0fi...... —— _,_ Salm.^ojt 40 ft...... 5,-^l» ^zl 5.« kt'OtN0>«"Vol« 40fi..... <,.__ 47,^ Wa'.t'stciN'ücsc ll« fi..... ^.__ ^, _ «2ind>!ch8rätz«^ole »oft.. . . 35.7b ^-__ Vanl' Vctien fi.-------____ Vanlvelein, wiln«. ,0« fi. . . i,«.^z ,1,50 «dncl.^lift,0cft.i!0l»ft.S.4««/, ^z, - ,»3^ , __ mpte>OcI., Nicdciöft. .5«a fl. »7f, — «uo — Hypolhelcnv., oft. «<»l» fi. 25,»/, anl°ft. ^uo st. G, «>"/,H. ^.^ __._ Ocfterl.'Ung. «anl.....»«, — 8«7 — Umonbanl i"u ft......«8 bl, i«8 7b B«lcd,'Ol>a»l All.,, ,40 ft, , . ,,z.^ ,4«.__ Nctien von Transport' Unternehmungen (per «tü— — — »loN.Sllb. I7i lb 171 75 >ulfig..Iepl,Ll!enb, «!>«fi.«M. — — —-— »öhm. stoitbahn 150 ft. ... i»4 — 18b — , wlftbahn «00 ft, . . .«„9 —z,l — Vuschlithllld« Li DampslchiNahrt > Ges. Otftcri, 5Ul» fi. «Äl.....ü94 — 59b — DraU'L>I.<»al..Db..Z,)l!0<>fi.G. il>z> 50 ,?^- Duf.Vodtnbllchcr V..«. wofi.S.-------____ inz«Vubwt!« liuo ft. . . . ,9,- iz», ,5 ,bl»b.'T>iol.1II,>t.l8?8«00fi.V. 1«, 25, i»i 75. Ferdinand«.Norbb, 1000 fi. EVt. »»05 >8,l> hlanz>Io!es>«»hn «<>o fi. Gilb, 11« üo ,84 — ffünflirchtN.Varcl« «ubolf. «ahn xoo fi. Silbn . 1« — leb bo Siebtnbüiger «tisenb. li>U fi. E, 1«4'—1«4 bl< GtoalOeii^nbobn «U0 N, ü, W. . 345 — «45 bl> G< c. Vüb.Norbb. Verb.««. «ofi.LVl > Tht!h.V»hn «o fi. ö. «v. ,^ . . Tr»«»»y.Ves.,w,. I7u fi, 0. W. »^« — l«v .^ . wr.. nnl« 70 fi. . . — — — — Ir»n»porl»V,»ell fi. . i«H — lo« — TurnllN'slalup !ll)s> fi. l. W. . —— — — Ung.llllll», — ,»4 ^b Ung, «orboftbahn «<»c» fi. Silber i»4 .. ,«4 bb Nng.wtftb.l«»»b.Gr»z)»00fi.V. 1« bO 15? — Inbnftrie.«ctie, (pcr Stück), sgybi und Kinbberg. «isen» »nd SlahI.Inb. in W,«N «o fi. , — — — — ahntt>..^elh^, I, lwofi. 40°/, lo»'— 103 — „«tldemiid! , Pcil ü'r! u. 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