Poitnina pfaCatia v fifotovhiL 79. Jafirgiiig Dltiiffag. dm 21. Februar 1959 Ei^hemi wöctienllicb «echsmaJ (mit An«nahme d«r H^riage;. jicünjt- BHT j|H Inseraten* und Abonntments-Annahme in Maribor, Kopaliska ulicn i toituDf^ Verwaltung und Buchdruckerei Tel. M-67. 25^ und 2^. CVerwallung;. Bezugspreise: Abholen tnonallich 23 Din. zustolUn 21 Diu Maribor. Kopati^ka ullct a M«nu«kripte werden okbt retoumiert. ■^7T||rj« durch die Post monalHch 7ß DIn, für das Ausland monatlich 33 i)iii Anfragen ROckpoHo beileflen. aJUgiX Eüueloummer und 2 Din. Preis DIU 150 snariliorer Bntnttg 33ufareft im Beiden Oer 3)airan-Union FEIERUCHER EMPFANG DER AUSSEN MINISTER JUCOSLAWIENS, GRIECHEN LANDS UND OER TÜRKEI. ^u^fteUuuo ted italienildien ^ttdie^ Eindrucksvolle jueosUiwltcli-HaUenlsche ManHestatloii zur Fdrdenmt; des Koltar-austausches in LJubljana. L j u b 1 j a n a, 20. Peber. Der große Saal der Nationalgalerie in Ljubljana War gestern vormittags Schauplatz einer feierlichen Manifestation jugoslawisch-if^Heni-sehen Willens zur Förderung des gegen-(ieitigen Kulturaustausches. Im Rahmen ei ner solennen Feier wurde näml. die Ausstellung des italienischen Buches in Anwesenheit der Vertreter beider Nationen eröffnet. Es handelt sich um eine Ausstellung, die den ganzen Reichtum der latei-nisclien Geisteskultur von Dante bis zu den Vertretern des heutigen dynamischen Italien aufzeigt. Zur Eröffnung der Ausstellung waren erschienen: Senatspräsident Dr. Anton K 0 r 0 ä e c, Banus Doktor Marko N a 11 a £ e n, Fürstbischof Doktor R o z m a n, Bürgermeister Dr. Juro A d- I e S i e, Universitätsrektor Dr. K u § e j, Appellationsgerichtspräsident pr. G 01 i a, Polizeidirektor Dr. H a c i n, ferner die Vertreter der Akademie der Wissenschaften, des Pen-Klubs, der Schriftstellervereinigung, des Theaters, des Verleger- und Buchhändlervereines usw. Eine tiefempfun dene Eröffnungsrede hielt Banus Dr. N a- II a £ e n, der darauf hinwies, daß die Slowenen ein Volk zum Nachbarn haben, das sich in einer zweitausendjährigen Kultur dauernde Denkmäler geschaffen habe, deren Größe von der gesamten Kul turwelt anerkannt werde. Die Werke die Dante Alighieri, Fracesco Petrarca, Michel angele Buonarotti, Rafaele Santi, Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini, Galilei u. Marconi geschaffen haben, seien Kulturgüter der ganzen Welt geworden. Der Banus betonte den großen Wert solcher Ver anstaltungen für die gegenseitige Annäherung der Völker und sprach die Hoffnung aus, auch in Italien sehr bald eine Ausstellung des slowenischen Buches zu sehen, in welcher bei dem italienischen Volke die gleiche Achtung gewonnen werden möge, wie sie in Jugoslawien dem ita lienischen Buche entgegengebracht werde. Die Worte des Banus beantwortete der anwesende Generalkonsul Italiens G u e -r i n i - M a r a 1 d i zur freudigen Ueber-raschung aller Anwesenden in einem schö nen Slowenisch. Auch Generalkonsul Gue-rini-Maraldi betonte in seiner Rede die Bedeutung der Ausstellung für die Pflege der italienisch-iugoslawischen Kulturbe-ziehuntren. In Italien sei dies voll verstanden worden, da sich zahlreiche Vertreter der studierenden Jugend mit der Slawistik zu befassen beginnen. Keine politische Einigung könne erfolgreich und von Dauer sein, wenn sie neben den diplomatischen Protokollen im Bewußtsein des Volkes kein Echo findet. Die Förderung der Kul-turbcziehun.^en sei das wirksamste Mittel zur Hcbun« des Vertrauens zwischen den Völkern und damit jjur wirksamen Be-kftninfunß aller bestehenden Vorurteile. Am Schlüsse dankte der Generalkonsul in cew."h'ten Worten allen Faktoren, die die Ausstellung; ermöfrlichten, worauf die Gäste unter Führunp; des Ausstellungsleiters ^rnf. M c s c h i n i die Ausstellung besich- Bukarest, Feber. (Avala.) Der türkische Außeniiilnister Karadioglu ist gestern um 21.45 Uhr im Sonderzuge Aber Bulgarien mit Gemahlin und Gefolge in Bukarest eingetroffen. Am Perron des Bahnhofes hatte sich Außenmbiister Oa-fencu mit hohen Beamten des Außenministeriums sowie der türkische Gesandte mit dem Pei;^onal der LegaHon eingefunden. Um 22.18 Uhr erfolgte die Begrüßung des griechischen Erst- und Außenministers M e t a X a s durch den Vizepräsidenten der Regierung Calinescu und den Minister des AeuBeren 0 a f e n-c u. Mit dem gleichen Zuge traf auch der jugoslawische Außenminister Dr. Alexander Cincar-Markovi£ ein, der von Außenminister Oafencu, dem Jugosla- Burgos, i2Ö. Feber. (Avala.) Die Besprechungen, die der f.anzöslsche Abge«| sandte Senator Leon Berard gestern mit Außenminister General J o r d a n a hatte, dauerten bis 21.40 Uhr. Der Unterredung wohnten höhere Beamten des nationalspanischen Außenministeriums sowie die Begleiter Berards bei. Senator Berard wird sich heute nach St. Jean de Luze begeben, um sich von dort aus mit der französischen Regierung in Verbindung zu setzen. Mit den neuen Instruktionen des Außenmhiisters B o n n e t wird sich Berard sodann am Mittwoch wieder nach Burgos begeben. Der allgemeine Eindruck Ifißt sich dahin zusammenfassen, daß die gestrige Besprechung bereits etwas günstiger verlaufen ist, da Berard bei seinem Eintreffen in Burgos ursprünglich auf eine sehr kühle Aufnahme stieß, die auf das Verhältnis zwischen Frankreich und dem rotspanischen Regime Negrins zurückzuführen ist Barcelona, 20. Feber. (Avala.) Der neue Gouverneur Katatonlens, Graf Montseni, hat 15.800 Beamte^ die dem bisherigen katatonischen und roten Regime, dienten, aus dem Staats- bzw. Selbst Verwaltungsdienst entlassen. Da sich diese Beamten augenblicklich In Not befinden, werden sie auch weiterhin Unterstützungen empfangen, bis sie Irgendwie untergebracht sein werden. P e r p i g n a n, 20. Feber. (Avala.) In Perpignan fand gestern eine Konferenz der Bürgermeister der Stadt- und Landgemeinden des Departements Ober-Pyre-näen statt. Die Konferenz, an der sich auch der Präfekt des Departements sowie mehrere Senatoren und Kammerdeputierte beteiligten, war der Frage der spanischen Flüchtlinge gewidmet, die zu einer großen Last und Plage der Grenzbevölkerung geworden sind. So wird beispielsweise die Grenzbevölkerung von den kommunistischen und anarchistischen Miliziern vielfach in ihrem Eigentum und ihrer Sicherheit bedroht. Es sind zahlreiche Fälle von Diebstahl und sogar Raubüberfälle vorgekommen. Ein haarsträubender Fall von tigten, die sich schon gestern eines außerordentlich großen Besuches erfreuen konnte. wischen Botschafter Jovan DujSi^ und dem Personal der jugoslawischen Botschaft herzlichst begrüßt wurde. Außenminister Dr. Cincar-Marko-vi£ erklärte Vertretern der rumänischen Presse gegenüber, es gereiche Ihm zu gro ßer Freude, In Rumänien eingetroffen zu sein, dem Lande, welches unter der Herrschaft S. M. König Carols 11., so große allgemeine Fortschrttte zu verzeichnen habe. Dieser Zusammenkunft der Außenminister der Staaten der Balkan-Union sei ein Glied in der endlosen Kette der jugoslawisch-rumänischen Freundschaftskundgebungen sowie der Sympathien, die di^ Völker Rumäniens und Jugoslawiens verbinden. Frechheit *wird aus einer Weingegend berichtet, wo die spanischen Miiitärfiücht-llnge einfach die Rebstöcke eines ganzen Weingartens aushackten, um sie für ihre Lagerfeuer zu verwenden. Die Bürgermeister sprachen den Wunsch aus, man möge die rotspanischen Militärflüchtlinge in kleinen Gruppen auf das ganze Land verteilen. Ein Antrag des Deputierten Nogue-res, die spanischen Milizsoldaten in Mili-• tärlagern auszubilden und gegebenenfalls für die Zwecke der französischen Landesverteidigung einzusetzen, ist abgelehnt worden. jirltif an iTtoo'ctKtte ^u^en-«olitif N e w y 0 r Ii, 20. Feber. Der bekannte amerikanische Zeitungsverleger H e a r s t knt;sierte in einer Versammlung di^ neu-♦^ste Politik des Präsidenten Roosevelt. insbesondere wandte er sich gegen seinen Ausspruch, daß die Vereinigten Staaten die Demokratie, die Religion oder die Vertragstreue in der Welt verteidigen wollten. Hearst richtete an Roosevelt die Frage, ob er etwa Sowjetrußland oder Sowjetspanien bekehren wolle. Zum Schluß fragte Hearst den Präsidenten, ob etwa die gewaltsame Unterdrückung von 300 Miironen Indern sowie deren brutale Ausbeutung den Prinzipien der Demokratie entsprechen. In ähnlichem Sinne sprachen sich gegen den Präsidenten aucli andere Persönlichkeiten aus, darunter auch einer seiner Verwandten, Theodor Roosevelt. Auch in der Jahrestagung der amerikanisch-irischen Gesellschaft in Newyork wurde d'e Politik Roosevelts scharf loi:s abgereist. R 0 m, 20. Feber. (Avala.) Der Choi dts italien'schen Generalstabcs Marf.jhar Badoglio hat sich nacli Neapel hc-geben, um sich zu einer Inspektionsrcs-* nach Tripolis e'nzusch ffen. Sandalen aus — Glas. Paris, 20. Feber. Auf einer hier ab,«gehaltenen Modcschau wurden vor Vorführdamen —■ gläserne Schuhe gezeigt. E"-' handelt sich dabei um keine richtigen Schuhe, sondern um eine Art Sandalen, die aus einer flachen, aus Glaspliitclio'^ zusammengesetzten Sohle bestehen. Da Material sieht wie Kristall aus und sul! recht biegsam, dabei aber unzerhrechlic'^ sein. Die gläsernen Sanda'n hnb-jn SH-berbänder, die über den Fuß bis zu do:' Knöcheln hinauf geschlungen vvert'en. D' • se neuartigen Glas-Sandalen sollen zu Abendkleidern getragen wonien. Zürich, den 20. Feber. — Devisen: Beograd IG, Paris 11.67, Londm 20.n5 c'i Halb, Newvork 410 fünf Achtel, 74.27 ein Ha'b, M^ilard 2:^ 17 ein Halb. Amsterdam Berl'n 17^5 75, Stock- holm 106.Oslo 10'^.77 pin H^lh, Ko penhagen 0?.20, Prag 15.07 em i^alb, W-^r schau 83.12. Budapest 87."'S. .Mh'^n 3.1)0, Istanbul 3.60, Bukarest 3 "^7. H'-'s-nk' 9.10 drei Viertel, Buenos -Aires 101 ein Halb, Sofia 5.40. Wettervorhersage für D'enstr»";: Vorwiegend bew(jlkt, hie und da Niederschläge, Temperatur unverändert. ^erarbs JUiffion DIE VERHANDLUNGEN IN BURGOS VERLAUFEN SEIT GESTERN GÜNSTIGER. — FRANKREICHS SCHWIERIGKEITEN MIT DER FLOCHTLINGSFRAGE. — Mariborer Zoitung*- Numnwr 42. Dienstag, den 21. Februar 1939. ;S)ie 3ufaref)er itogung öer ^alfan-Knfon :2ßor(ibrr Me QiuftcnmfnfUrr ^ugoflatvim^/ <9rif((^nfoiiM und der ;tfirtei txraien toerdcn / !}locD enotre Bufammcnarbcit 0«r 3altanflaalni anoeifInMot Hu k a r e s 1, 20. Kibcr. Heute tindet in Bakarest eine Konferenz der Staaten der Ralkun-Union statt, an der der griechi-sehe Ministerpräsident und Außenminister M e t a X a s, der jugoslawiscfie Außenminister Dr. C i n c a r - M a r k 0 V i ö, der rumänische Außenminister Oregori Gate n c u und der türkisclie Außenminister Karadzoglu teilnehmen werden. Die rumänischen Blätter widmen dieser Zusammenkunft ihre volle Aufmerksamkeit, indem sie übereinstimmend betonen, daß bei dieser Gelegenheit mehr als vorher der Wille zur Beharrlichkeit auf Orund des Organisatk>tisvertrages der Balkan-Union zum Ausdruck kommen Averde. So schreibt beispielsweise der ^>Timpuk<: »Die Kraft der Balkan-Union beruht aai dem Verständnis der gemeinsamen po litischen Interessen, die über die diplomatische Ueberzeugung hinaus in das Nationalbewußtsein eingedrungen sind, welches durch die gemeinsamen nationalen Ideale zusanmiengehalten wird. Das im Vorjiibre unterzeichnete SalonikerAbkom-men zeigte die freundschaftlichen Absichten, die die Balkan-Union gegenüber Bulgarien hegt. Diese Einigung, die vom Geist und Werk des Balkanpaktes getragen und gegen niemanden gerichtet ist, verfolgt die Absicht, Bulgarien für die Mitarbeit zu gewinnen, wobei restlos gute Bezlehun£i[en der Stabilität und der internationalen Ordnung erzielt werden sollen.« Die R 'I in a n i a« inöclitu betont wissen, daß die Biischlüsse, ilie die vier Ver-' sei. Der n i V L' r s u 1« verweist auf die Tatsache, daß der Saloniker Vertrag den ersten Schritt Bulgariens aus seiner Isolierung und zur Einigung mit seinen Nachbarstaaten darstelle. Ebenso müsse dar-ituf hingewiesen werden, daß die Politik der Balkan-Union nach wie vor auf der llnverletztbarkeit der Grenzen ihrer Mitglieder und iiirer Sicherheit sowie auf allen Problemen beruht, die auf der Auf-rechterhaltun;; des Friedens und der Eni-wickhiH); der kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen untereinander beruhen. '■ -• Der ioC u \ e ii i u 1«. meint, gelegentlicli (lieser Taj^ung werde nach Prüfung der allgemeinen Lage die Freundschaft und Solidarität der vier Staaten vollkommen ntm Ausdruck kommen. R t'0 g r a li, 20. Feber Wie die »Prav-fla«: berichtet, wird gelegentlich der heutigen Zusammenkunft der .'\ußenministcr der Balkan-Union über die nachstehenden Fragen verhandelt werden: 1. über die europäische Gesamtlagc, wie sie sich nach der letzten Zusammenkunft des Ständigen Rates der Balkan-Union entwickelt hat. 2. Ue'ber die Beziehungen der Mit-gliedstaaten unter einander im Hinblick auf die lokalen Verhältnisse. 3. Ueber die Beziehungen der Mitgliedstaaten der Balkan-Union als ein Ganzes zu den Nachbarstaaten. 4. Ueber die allgemeinen lokalen wirtschaftspolitischen Angelegenheiten zwecks Schaffung einer Basis für eine noch en-jjere Zusammenarbeit. 5. Ueber die Bestimmung eines gemeinsamen Standpunktes im Hinblick auf die f.age in Spanien im Zusammenhange mit der Fra^re der Anerkennung General Fran-cos und ri. lieber den Atislausch der Ratifikationsurkunden des Saloniker Vertrages. Den Erklärurren zufolf^e. U',' der gric-el ische M'nifX'rpr^'S'dcnt und Auf:'.ennii-nieier M e t a x a s den Vertretern der Presse gegeben hatte, geht hervor, daß die heutig. Beratungen der tfalkui-UiikNi von großer Bedeutung sein werden. Was Bulgarien betrifft, so bestehe die Absicht, dieses Und in das BAndnte der übrigen Balkanstaaien einzugHedem zwecks Aof-rechterhaltung des Friedens Im Südosten Europas. Ankara, 20. Feber. AuBenminlster K a r a d z o g 1 u ist zur Tagung der Balkan-Unfon nach Bukarest abgereist Pressevertretern gegenüber' ^k1flf1e''dcr Minister, daß er sich auf butgarlsclteni Bockn mit dem bulgarischeti Regierungschef und AuBetiminlster Dr. K j ti 5 e f-V a n 0 V treffen werde, der in Kürze tu einem offiziellen Be&uch nach Ankara kommen werde. Die Türkei sei auf Orund des Programmes der BaUtaii'Unioa fest er.tschfossen, Ihr l^rledenswerk fortzusetzen, wobei sie die geographische und strategische Lage des Batkiiis richtig zu werten wisse, Sofia, 20. Feber. Der türkische Aus-senmlnister K • r a* d 2 o g I u und Mlnl-stefprfisldent Dr. 'Kjuseivanov hatten in Plovdiv. eine halbstündige ^ Unterredung/ .worauf' Dr. Kjuselvanov' den türkischen' Außenminister bis zur Grenze begleiteta. Wfthreitd: der: fOnfstfindlgm 1 EI sentehnfahrt wurde zwischen. beiden Staatstninnem: dieiMöglhshkeit das Beitrittes Bulgariena zur Balkan-Union erörtert. England und dem Deutschen Reiche be-ürwortete. Handelsminister Stanley er-Järte u. a.; ^»Deutschland ist ein wert-»Iler Käufer unserer besten Produkte, ' im Rahmen dieser Ausstellung gezeigt erden. So wie wir wünschen, so viel als möglich nach Deutschland zu verkaufen, wünschen wir auch die Einfuhr aus Deutschland zu vergrößern. Dieser Wunsch kann durch durch die industr eile Zusammenarbeit der beiden Länder be werkstelllgt werden, die in freundschaftlichster Weise den Plan einer Intensivierung des beiderseitigen Güteraustausches prüfen werden. Aehnliche Besprechungen haben, schon sehr viel zum Fortschritt der Geschäfte zwischen den einzelnen Handelsbranchen beigetragen. Wenn die übrigen Wirtschaftszweige die Erhöhung der ökonomischen Aktivität herbeiwünschen, dann müssen sie auf Kaufen und Verkaufen bereitgestellt sein. Eine solche Aktion ist geeignet, di<; Zusammenarbeit Englands mit Deutschland intimer zu gestalten.« Am Schlüsse seiner Ansprache erklärte Stanley, daß er mit seinem Gehilfen H u d s 0 n im März nach Berlin reisen werde, um die direkten Verhandlungen über den englisch-deutschen Güteraustausch anzubahnen. VOR EINEM VORSCHLAG DER ROTSPANISCHEN REGIERUNG UNTER ENGLISCHER VERMITTLUNG — GENERAL FRANCO FORDERT NACH WIE VOR DIE RESTLOSE KAPITULATION — SCHLEPPENDER VER^J^UF DER VERHAND LUNGEN BERARDS MIT DER BURGOS-REGIERUNO Pari s, 20. Feber. (Avala.) R e u-t e r berichtet: Nach Mitteilungen aus wohlinforniierten republikanischen Kreisen wird die republikanische Regierung in Kürze einen formellen Friedensvorschlag unterbreiten. Der Vorschlag dürfte durch die englische Regierung in Burlos unterbreitet werden. Wie es u. a. heißt, werde der Friedensvorschlag ledig lieh eino Bedingung enthalten; den Pardon für diejenigen, d'e Anhänger des republikanischen Regimes waren und für dieses gekämpft haben. In diesem Zusam nienhange verlautet ferner, daß Staatsprä sident Azana für den Fall, daß es zu einer I solchen Ein'gung kommen würde, nach [Spanien zurückkehren werde, um diese 1 Finigung zu unterzeichnen. I L i s s a b 0 n, 20. Feber. (Avala.) Die Agence Havas berichtet: Nicola F r a n-(• 0, der Bruder des Generals Franco, erklärte in seiner Eigenschaft als Botschafter Nationalspaniens bei der portugiesischen Regierung den Vertretern der Presse: »Im Zusammenhange mit den in der Weltpresse veröffentlichten Nachrichten über die Haltung des nationalen Spanien kann ich erklären, daß die Regierung ih-I ren- bekannten Standpunkt be'behält, in-; dem sie die bedmgungslose Kapitulation der Roten fordert.« B u r g 0 s, 20. Feber. Die Besprechungen, die am Samstag zwischen dem französischen Abgesandten Senator Berard und dem Außenminister General Jorda-n a stattgefunden haben, nehmen — wie die nationalspanische Presse berichtet — einen schleppenden Verlauf. Senator Berard informierte den nationalspanischen Außenminister über den Wunsch der fran zösischen Regierung nach Herstellung freundschaftlicher diplomatischer Beziehungen zwischen dem französischen und dem spanischen Volke. General Jordana teilte Berard die Bedingungen mit, unter ^enen eine solche Normalisierung möglich wäre. Nationalspanien verlangt als erste Voraussetzung den Abbruch jeglicher französisch-rotspanlscher Beziehungen sowie jedweder moralischer oder ma terieller Unterstützung der Roten durch Frankreich. Eine weitere Voraussetzung ist die sofortige Entfernung Azanas, Del Vayos und der übrigen roten Machtliaber aus Frankreich, da sie unter völliger Außerachtlassung der Neutralitätsbestimmungen auf französischem Boden ihre gegen Nationalspanien gerichtete Tätigkeit als »Regierung« unbehindert fortsetzen. Die iKitionalspanische Regierung ließ durch (jeneral Jordana Senator Berard auf die Unvcr«inbarkeil dieser Talsachen mii Hlmi international - rechtlichen Bestini munüeii aiiimerksani machen Dem gegenüber konnte zwischen Nationalspanien und Frankreich in den Fragen des Verkehrs eine Einigung erzielt werden. So wird der Verkehr zwischen Hen-daye und Irun wieder aufgenommen werden. Am Donnerstag wird der Abendexpreß Paris — Lissabon zum ersten Male über Irun abgehen. Es besteht die Hoffnung, daß in Bälde auch die übrigen Züge restlos über Irun verkehren werden. B u r g 0 s, 20. Feber. In hiesigen diplomatischen Kreisen herrscht für die nationalspanisch-französischen Verhandlungen starkes Interesse. Man erwartet hinsichtlich dieser Verhandlungen, die die Liquidierung des spanischen Bürgerkrieges bezwecken, von selten der roten Machtha-l>er keine Schwierigkeiten mehr, da die roten Politiker und Militärs bereits einzusehen beginnen, daß sie das Spiel verloren haben. In Burgos glaubt man, daß Negrin in dem Moment kapitulieren würde, in welchem Frankreich ein entschlossenes Wort sprechen würde. Frankreich wartet andererseit wiederum darauf, daß die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen ohne allzugroße Forderungen und Bedingungen ermöglicht werde. TRinWernräfiAmt S)ro0iia In '3t\i Feierlicher und herzlicher Empfang des Regierungschefs B e 0 g r a d, 20. Feber. Ministerpräsident und Innenminister DragiSa C v e t-k o v i c ist nach Eröffnung des Balles der Nationen nach Aleksinac und NIS abgereist. Sowohl in Aleksinac als auch NiS wurde dem Regleuungschef ein herzlicher Empfang durch die Behörden und die Be völkerung zuteil. In NiS traf der Ministerpräsident mit dem Simplon-Orlent-Expreß um 11,30 Uhr'ein. Dem Ministerprä sidenten, der in Nl§ lange Jahre hindurch erfolgreich als Bürgermeister gewirkt hatte, wurde von der Bevölkerung ein überaus freudiger und festlicher Empfang bereitet. . ©nolotit)^ $aiil)clg= niiniftcr öefiidit Serliti Handel«minlster Stanley für einen inten* siven Handelsaustausch m^t dem Deutschen Reiche. London, 20. Feber. Reuter meldet: Heute wird in London die englische In-dustrieauistellung eröffnet werden. Aus diesem .Anlaß hielt Handelsminister St an I e y ge'^tern im englischen Rundfunk in deutscher Sprache eine Rede, in tler er hrsseri' I l.'indelshcfzichunren zwi^clien PinanaatiSSchuB der Skup^htina. B e o g r ä d; 20. Feber.r Heute, nacli-mittags . tritt ;def Fioalizausschiiß der Skupschtina zuSarnnien, um, den Staatsvoranschlag iftir, das staatliche Rechnung« jähr 1939-1940"inV Beratung-zu nehmen. Der tschachor9lowa1cische Qeneralstabs-cHaf .KreJdi pensioniert. Prag, 20. Feber. Der Chef des tsche-oho-slowaklschen Generalstabes General K r e j ö i ist auf eigenes Ansuchen, motiviert mit seinem Gesundheitszustand, in den dauernden Ruhestand versetzt worden, Staatspräsident Dr. Haha richtete aus diesem Anlasse an General KrejCi ein Schreiben, in dem ihm der Dank für die Verdienste zum Ausdruck gebracht wird, die er sich als Chef des Generalstabes erworben hatte. TItallanO rQfirt sur £fonaröo-3lu0|ifnung Folianten aus britischem Besitz als Leihgabe eingetroffen. Die Stadt Mailand wird demnächst eine große »Mostra di Leonardo« zeigen, eine Ausstellung der Werke und auch der Pläne und Entwürfe dieses genialsten und vielseitigsten unter den Malern. Einen höchst wertvollen Beitrag dazu hat jetzt nach längeren Verhandlungen England zugesagt, entgegen der Gepflogenheit und entgegen dem bestehenden Statut, solch Schätze nicht außer Landes n\ geben. Aus dem Victoria- und Albert-Museum sollen drei kostbare Folianten mit Leonardos eigenhändigen Aufzeicli-nungen, Notizen, Zeichnungen und Plänen verschiedenster Art nach Italien gesandt werden. Es handelt sich dabei sowohl um Skizzen wie auch um Zeichnungen von Apparaten mit Reflexionen und erläuternden Notizen — kurz, die ganze innere vorbereitende geistige Arbeit Leonardos für sein so mannigfaltiges Wirken tritt uns darin entgegen. Unter diesen Werken befinden sich auch Festungsbauten und Flugzeug-Entwürfe, Maschinen-Skizzen und ähnliches. Die übersandten kostbaren drei Bände enthalten insbesondere auch Leonardos Studien über die Zerlegung fester Körper, über die sich der große Denker und Künstler tiefgehende Gedankengänge aufgeschrieben hat. Wir können ihn in den Schönen Künsten wie in der Physik, Chemie, Mechanik und Architektonik jeder Art in verschiedenen Punkten als bahnbrechend betrachten. Er eilte seiner Zeit um Jahrhunderte voraus. Das Schicksal dieser drei kostbaren Manuskripte ist schoii an sich merkwürdig. Sie wurden aus dem Nachlaß dc^ Meisers, den sein bedeutender Schüler Francesco Melzi sorgfältig sammelte und hl se'nem Landsitz Vaprio bei Mailand betreute, durch dessen Sohn Orazio AAel-' 'n alle Winde verstreut. Die Bändf ge langten vermutlich auf dem lirnwcf iilu'i-Spanien nach Wien. Dort wurden sie !'ni l-'nde ties 18, J'ihrliiinderls vnn l.nnl l.yl- ton angekauft, der unter dem Namen Bul-wer ener der beliebtesten englischen Schriftsteller war, besonders bekannt durch seinen großen Roman »Die letzten Tage von Pompeji«. So gelangten die Manuskripte nach England, Hier geriet das Leonardoerbe dann zu dem Antiquar Forster. Es gelangte 1876 durch Schenkung in das Kens nghton-Museum von London, von wo es an das Victoria- und Albert-Museum abgetreten wurde. Mit dieser Leonardo-Ausstellung in Ma'land wird wieder einmal das Genie dieses wunderbaren Künstlers und Denkers in das Gedächtnis der Gegenwart treten. 3.'fe^!«1)albrriti fin rnglitcOen 9rauen-£uii(or90 Frau Henderson, eine Mutter von zwei Kindern, wurde mit der Leitung der Aufnahme, Ausbildung und verwaltungstechnischen Betreuung der Frauen beauftrag^ die in dem weiblichen Luftkorps Englands dienen soll. Mit dem Kraftwagfen Ins Meer gestürzt. D u b r 0 v n i k, 20. Feber. Gestern gegen 9 Uhr abends ereignete sich bei Rizeka Dubrova^ka ein folgenschweres Autounglück, welches glücklicherweise kein Menschenleben gefordert hat. Ein Kraftwagen der Leichenbestattungsanstalt Bacelj, der vom Inhaber Blasius Bacelj gelenkt wurde und in dem sich auch der Bezirkssekretär Dejan Balid aus Dubrov-nik befand, stürzte in einer Kurve infolge eines Volantdefektes über die Böschung und direkt ins Meer. Die be'den Insassen, die zum Glück nicht verletzt wurden, hatten die Geistesgegenwart, d e Tür des .Wagens zu öffnen und durch Schwimmen ans Land zu gelangen. Der Wagen versank einige Meter tief im Meer. (StDenfe: Oer 9lntituberfuloien«2iaa! 3>{r frierll(l5t ^eife^ußg XHapft Uiiud xi. in 6t. ISirter waren- nie eine Hölle wie Cayenne. Es Ist sonderbar, daß erst jetzt in Frankreich, wie kürzlich der Kolonialminister erklüi-t hat, die Verbannung nach den Kolonieii eingeschränkt und In kurzer Zeit ganz beseitigt wird. Wie bitter sich die Verbannung rächen kann, erfuhr England in seinen Kolonien. Australien, das zum großen Teil erst von Sträflingen besiedelt wurde, erlebte schwere Krisen durch diese gewissenlose Bevölkerung, die den freiwilligen einwandernden Kolonisten das Leben schwer machte. Neukadelonien steht heute noch unter dem Druck dieser Verschickten. — Es gehört keines wegs zum guten Ton, einen hundertprozentigen Australier nach seinen Vorfahren zu fra.n:en, gar zu leiciit kann einer darunter sein, der in Ketten aus England herUbertransporliert wurd^\ Eine Strafe, die dazumal sch^n [ür Einbruch oder Ueberfall verhängt wurde. Zum ersten Mal seit fast 100 Jahren wurde ein Papst wieder im Hauptchor der Peterskirche zu Rom beigesetz*. Unser B*!d gibt einen Ueberblick über die Be'set-zungsfe?er im St.-Peters-Dom. Die allgemeine Oeffentlichkeit war von dieser Feier ausgeschlossen. San der OTaüonen in 3eoara^ IMPOSANTER VERLAUF DES BALLS DER AUSLANDSPRESSE IN BEOORAD. — I. K. H. PRINZESSIN OLGA UND DIE HERZOGIN VON KENT ALS BALL- OÄSTE. B e o g r a d, 20. Feber. Samstag abends fand im Gardeoffiziersheim der von der Vereinigung der Auslandspresse zugunsten der Beograder Winterhilfe veranstaltete »Ball der Nationen« statt, zu dem um 10.15 Uhr auch 1. K. H. Prinzessin Olga und I. K. H. die H e r z o-gin von Kent erschienen waren. D!e beiden hohen Gäste begrüßte der Präsident der Auslandspressevereinigung und Presseattachee der deutschen Gesandtschaft Dr. Franz Hribovschek gemeinsam jTiit dem Vizepräsidenten C a-steran. Das Spalier bis zum Saale bildeten Damen in Nationaltracht und Offiziere in ihren Galauniformen. Vor dem Eingang zum Ballsaal begrüßten die ho- hen Gäste Ministerpräsident C v e t k o-V i c, der griechische Regierungschef M e-t a X a s u. Außenminister Dr. C i n c a r-Markovic mit ihren Damen. An dem überrus feierlichen Hall nahmen zahlreiche Minister und das gesamte diplomatische Korps teil. Im Konzertteil brachte das Orchester der königlichen Garde eine Festouvertüre von Biniökl zum Vortrag, worauf Frau Franziska von D o l a y Lieder von Richard Strauß und Arien aus Opern von Richard Wagner zum Vortrag brachte. Daraufhin eröffneten die köni^rli-chen Hoheiten den Kolo-Tanz. Punkt 12 Uhr verließen die königlichen Hoheiten un ter stürmischen Ovationen des Ballpublikums das Gardeoffiziersheim. off er 2Bdt Straf« folohien Cayenne, Solwetzky, Liparische Inseln... La Rochelle (ATP). Eine schwere Meuterei unter den 673 Bagnosträflingen, die auf der dem französischen Hafen La Rochelle vorgela";er-ten Insel St. Martin de Re auf ihre Verschickung nach der TeufeÜnsel warteten. 3>le Oetf Dapüt« Oat begonnen Nach der Beisetzung Papst Pius XL kommt das Kardinalskonklave zusammen, von dem der neue Papst gewählt wird. Alle Eingänge zur Sixtinischen Kapelle, dem Tagungsort der Kard'näle, werden vsrschlossen und von der Vatikanswache streng bewacht. Rechts sieht man den Ofen in einem Netjenraum der Kapelle, in dem Jewe'ls n^ch den Wahl^ftnaen, die keine Zweidrittel-Mehrheit ergaben, die Ab-Stimmungszettel verbrannt werden. verzögerte den Abtransport der Vereurteil-ten um einige Tage, so daß erst einige Tage nachher »La Martiniere« mit ihrer Fracht an Verbrechern in See gehen konnte. ~ Alle Versuche, die Strafkolonien aufzulösen, büeben vergeblich. Verzweifelte Versuche, einzeln oder in Gruppen zu entfliehen, Selbstmorde, tobender Aufruhr — das sind die Aeuße-rungen, mit denen die zur Verschickung Verurteilten ihr Los beantworten. Verschiedene große internat'onale Verbände haben gegen diese Art der Bestrafung, die Verbrecher in Gefrenden mit mörderischen Klima zu verschicken, in zahllosen Aufrufen und Demonstrationen Stellung genommen. Alle diese Versuche blieben vergeblich. Die Hölle auf der Teufelsin-sel ist nicht die einzige, gegen die zu Felde gezogen wird. Was sich hier unter tropischer Sonne, zwischen Sümpfen und fieberschwangeren Urwäldern abspielt, das erleben die Verschickten auf den Sol-wetzky-Inseln im Weißen Meere an Kälte, eisigen Orkanen, weißer Frostwüste von Schnee und Eis, wejin offiziell auch das Bestehen mancher derartiger Verbrecherkolonien geleugnet wird; ihr Vorhandensein läßt sich nicht verbergen. Einigen d2r Gefangenen gelingt es doch einmal, lu entspringen. Und wenn ihre Schilderungen auch vielleicht nicht wahrheitsgemäß ausfallen; ohne jede parteilose Sachlichkeit sind wenn man auch fünfzig Prozent der Greuel zu streichen hat, es bleibt doch genug übrig. Frankreich steht im Begriff Cayenne von Sträflingen zu befreien. England, das früher gern seinen Kolonialbesitz zu Verschickungszwecken gebrauchte, hat diese Art der Strafe völlig fallen lassen: Spanien und Portugal minderten die strengen Vorschriften für ihr«? Verbannten; Italiens Liparische Inseln ®er Sel'er JJap::-Slonflcöcit Monsignore Mella di Sant'Ell, wurde als Leiter des Konklaves für die Papstwahl bestimmt. Unter seinem Vorsitz werden also die Wahlversammlungen der Kardinäle aus der ganzen Welt durchifefiihrt. Bekanntlich muß eine Zweiclrit'el-f.teh.heit für den neuzuwählende Papst zuuiande-kommen'. 5loc6 30-|äl&riger (Sß? 5rn >wied:i amol« war längst ein *>n() nmr»), no amol-' geworden . . . , Cpfrr örr £ei5enf(Daft VATER VON ViER UNMÜNDIGEN KINDERN INFOLGE ÜBERMASSIGEN ALKOHOLGENUSSES OESTORBEN. In H 0 b r 0 z j c verursachte gestern irüh ein Leichenfund nicht geringes Aufsehen. Im Streuschuppen des Besitzers Heinrich P rater in der Vrazova ulica, wurde die Leiche eines jüngeren Mannes aufgefunden. In dem Toten konnte man alsbald den 32jährigen Hilfsarbeiter Josef Ters aus der Nova ulica 14 erkennen. Wie die Erhebungen der sofort verständigten Gendarmerie ergaben, hatte Ters, der stark dem Trünke ergeben war, gestern mehrere Gasthäuser aufgesucht und reich- lich übers Maß getrunken. Allein in einem Gasthause goß er dreiviertel Liter Branntwein und überdies noch Wein und Most hinter die Binde. Da er nicht mehr gehen konnte, schafften ihn mehrere Burschen in den Streuschuppen des obgenannten Besitzers, wo sie ihn liegen ließen. Ters, der Vater von vier Kindern Im Alter von 4 bis 11 Jahren ist, starb bald darauf infolge übermäßigen Alkoholgenusses. Die Leiche wurde in die Totenkammer des Friedhofes in Pobrezje überführt. OHon(ag. Ctn 20. Stbruor Publikum brachte ihm lebhafte Ovationen dar. (ifberreid^ung &(r (Shctn-bürßeruriun^t an 'Dr. ftotoitc in £iu6ljana Ljubljana, 20, Feber. Senatspräi-i-«lent Dr. Anton Koroäec ist gestern mit dem Beograder Expreß in Ljubljana eingetroffen, wo er von einer mehrtausend-köpfigen Menge begeistert begrüßt wur-(ie. Am Perron wurde er vom Banus Doktor N a 11 a c c n, Bürgermeister Dr. A d -lesi c und zahlreichen anderen Persönlichkeiten feierlich willkommen geheißen. Heute um 19 Uhr tritt der Stadtrat von Ljubljana zu einer Festsitzung zusammen, In der dem Senatspräsidenten Dr. Koro-sec als Ehrenbürger der Stadt die Urkunde in feierlicher Weise überreicht werden wird. ^er53aiiat^üornnfd)lofl tierolifdiiekt Saiii>tag abends schloß der Banatsrat seine diesjährige Tagung. Vormittags sprach Sektionsvorstand Dr. R a t e j in Besprechung des Voranschlages für Han ilel, Ocwerbe, Industrie und Fremdenverkehr über die Wirtschaftslage Sloweniens w<^bL'i er\jeden einzelnen Zweig eingehend hcharulltc. Er verwies hiebei darauf (♦aß die Verordnung über d;e Selbstverwaltungssparkassen einige schädliche Be Stimmungen enthalte, weshalb die Banats Verwaltung beim Handelsministerium eine Aenderung der Verordnung im Sinne der Beschlüsse de^> Sparkassenverbandes angeregt habe. In der Aussprache wurde diese Angelegenheit näher beleuchtet und es wurden weiter Resolutionen zur Sparkassenverordnung eingebracht. Sektionschef Dr. O r e 1 erstattete sodann ein F.xposee über die B a n a t s-f i n a n z e n, wobei er insbesondere ein /eine Taxen, Verbrauchssteuern usw. besprach. Der B a n a t s n 0 t s t a n d s-1 n n ü belauft sich auf f5,ft50,000 Dinar, \vovon für öffentrche Arbeiten 3,fi50,00Ü D'nar bestimmt sind. Für d'e ünterstüt-7ung der sfcller.losen Intellektuellen sind HöO.CMJÜ, für die Unterstützungen bei Wet lerunbiklen 400.(X)0, für die Verpflegung der Arbeitsunfäh'gcn 1,IOO.O(X), für die öffentlichen Küchen 450.000, für den Reservefond für .\rbeitslose 250.000 und als Beitrag zu den Ausgaben der Arbeitsbör-."^en 150.000 Dinar vorgesehen. In der Nachmittagssitzung wurden ver sehiedene Wünsche und Beschwerden all geme'nen Charakters vorgebracht, insbesondere in der Frage der in Aussicht gestellten vollkonmienen 11 t o n n m i e in der Selbstverwaltung, worauf Banatsrat N 11 V a k ilem Hanns Dr. N a t I a- banconne auf einer Brüsseler Bühne einen unerwartet ijjroßen Krfolg. Sie wurde zur Nat'onalhymne erhoben, allerdings nicht iti ihrer ursprünglichen Form, die sehr heftige Worte gegen Holland und sein Könighfeus enthielt. D e Regierung verordnete zweimal Streichung von gegen Holland ger!thteteii Zellen. Auf di«isi'hi' Reaktion c e n im Namen seiner Kollegen für die ersprießPche Leitung der Tagung seinen Dank aussprach. Der Banus resümierte sodann über die Ergebnisse der Tagung und schloß die jahrestagung des Banats-rates. @enittll)cau§ftellung in Großes Interesse für die Werke des akademischen Malers Prof. France MIhelKS. Im Studentenheim in Ptu] wurde Sonntag vormittags im Rahmen der Volksuniversität die erste Kollektivausstellung der Werke des dort wirkenden akademischen Malers Professors France M i h e 1 i ö eröffnet. Anwesend waren u. a. auch Bürgermeister Dr. R e m e c und Bezirkshauptmann Dr. V i d i c. Die Gäste wurden vom Schriftsteller Professor C a j n k a r begrüßt, worauf Universitätsprofessor Dr. Stele aus Ljubljana die Führung durch die Ausstellung Übernahm. Hiebei erläuterte er den künstlerischen Werdegang des Ausstellers und seine neuesten Schöpfungen. Die Ausstellung, die eine hübsche Amüsantes und tustiges Faschingsprogramm Im Grajski kino Das P. T. Publikum wird darauf aufmerksam gemacht, das wir ab fraßChlngdlöMiBg bis einschließlich Frella«, den 24. Pebar den großartigen Sensatlons - Revaeschlager ii ff ■ m ..Es leuchten die Sterne vorführen, in den HauptioUen treten unter anderen Fdmsternen auf: La Jana, Jenny Jugo, Anny Ondra, Hans Moser, Petei Bosse. Max Schmelmg, Theo v, Lwgen. Paul Hörbiger, Itene v. Mevendofff. LH Dagover, Paul Kemo, Ida Wüst Olqa Cebova, Ceotg Äleksander, Käthe Dorsch, W. Forst llrttttffäörutifj im ^Iieater Silbernes Bühnenjubiläum des Regisseurs Valo Biatina. ^ Im vollbesetzten Mariborer Theater ging Samstag abends das neueste Bühnenwerk des Görzer Schriftstellers France B e v k »Die Schachpartie« zum ersten Mal In Szene. Die Uraufführung gestaltete sich gleichzeitig zu einer herzlichen und eindrucksvollen Ehrung für den Regisseur Anzahl von Aquarellen und Gelen, größtenteils neueren Datums, aufweist, spricht überzeugend vom starken Talent des jungen Künstlers, der seine Motive hauptsäch lieh am Draufeld, in den Slow. Büheln und in der Kollos sucht. Der zufriedenstellende Besuch bei der Eröffnung der Aiisstellung zeigt, daß die Bevölkerung für heimisches künstlerisches Schaffen lebhaftes Interesse bekundet. Die Ausstellung bleibt bis Ende Feber geöffnet. — Valo B r a t i n a, der dieser Tage sein 25-jähriges Jubiläum d{?r Zugehörigkeit zu den Brettern, die die Welt bedeuten, feiert, Daß das Jubiläum gerade in Maribor gefeiert wurde, hat seinen Grund darin, daß Valo Bratina in den ersten Nach-kriegsjahren durch mehrere Jahre unser Thalienheim erfolgreich geleitet u. darin als Intendant, Regisseur und erster Schauspieler gewirkt hatte. Der Jubilar war Gegenstand überaus warmer Sympathien. .Auf offener Bühne beglückwünschten Valo Bratina zu seinem Jubiläum Intendant Dr. B r e n C i ö, Regi'i-seur J. KoviC für das Ensemble sowie der Schriftleiter und Kritiker R e h a r ftir den Kfinstlerklub. Gerührt dankte der gefeierte Künstler, dem zahlreiche KrBnze und Rlnmcnstränsse überreicht wurden, lür die thm zuteil gewor^ienc Ehrung. Das „SBiföa omol.. Faschingabend des Mariborer Männerge-sangvereines. Faschingsanistag ist kein Tag für Gries gramm und Grillenfangerei — da heißt es, hinaus aus dem Haus, dorthin, wo man fröhlich ist und guter Dinge' Und so ist auch vom Männergesangverein der Ruf ergangen: Laßt uns »wieda amol« lustig sein, »Wieda amol« tanzen! Man ist solchem Ruf gern gefolgt, den tanzen und lu stig sein, da tut jeder wohl mit, und wenn dabei ein Gläschen über den Durst gelrun ken wird, so ist's eben der richtige Faschingsamstag . . . Der Saal der »Za-druzna gospodarska banka« hatte ein freu diges Kleid angelegt, das aus der Werkstatt Meister N 0 n n e r s hervorgegangen war. Rot, die Farbe der Freude, leuchtete rings von den Wänden und vom Podium, wo ein Weinschank (V. H a u s m a n i n -gc r jr.) seine sorgenbrechende, frohsinnerzeugende Tätigkeit entfaltete. Von allüberall lachten uns Clownköpfe, Symbol des Schabernacks und Ulks, zu Hunderten entgegen. Farbige Bänder zum Netzwerk verflochten und bunte Ballons hingen von der Decke. ' Für.stille Zecher, die den Trunk in Zurückgezogenheit lieben, war mit zwei gemütlichen, als Heurigengärtchen aufgemachten Plätzchen gesorgt. Ganz besonders anheimelnd war jedoch die Bar, deren rosa Bekleidung die rosigste Atmosphäre ausstrahlte. Rotbefrackte 'Mixer walteten ihres verantwortungsvollen Amtes. Echt aus »St. Pauli, ahoi!« meisterte ein Matrose (Ing. Rudi Lötz) sein Schifferklavier und brachte Leben in die Bude. Er mafhtc Musik in bester Stimmung und schuf beste Stimmung mit Musik, das verrieten (iesang und Lachen nur. drn lau „Ttadbt öer ScKme Faschingsat>end d?8 Sokol Maribor Ma-I tica. Zum erstenmal hat der Sokol Maribor Matica m se'nem neuen Heim eine großangelegte Faschingsunterhaltung veranstaltet, und das Motto »Nacht der Boheme« klang anregend und verheißungsvoll. Es gibt weiten Spielraum und jeiler Üebt es, sich einmal im Jahr loszulö? aus dem einengenden Kreis des Alltags und nach Herzenslust a la Boheme auszuleben. Dem Motto entsprechend war die überraschend schöne Ausstattung des Saales, für die in erster Linie d e Herren B u r e § und Kral] verantwortlich zeichneten. Dem Podium, auf dem die Jazz in neuartiger Anordnung zum Tanz ausp'elte, entwuchsen silberne Säulen, "glänzende Girlanden schwebten von der Decke, und aus dem Dunkel der Wände leuchteten silberne Sterne in diese Nachl des buntesten Faschingstreibens. Interessante Gruppen von Beduinen mischten sich mit Vertretern aus dem Fernen Osten, aber auch russisches und ungarisches Bauernvolk gesellte sich dazu. Zir geuner, Clowns, schöne Dominos tanzten um die Wette. Der Photograph hatte viel Arbeit, die vielen orginalen Phantasiekostüme festzuhalten. Den ersten Schönheitspreis als Einzelmaske erhielt Frau Grete K u k o v e c als »sternüber-sähte Nacht ini'.n werden. | ni. Ünfallschronik. .Am Rosunliügel im Siadtpark glitt der 50jiihrigc Musiker Josef F i 1 b i n g e r am vereisten Weg aus und brach sich das linke Bein. — In Sv. Troiica (SIov. gor.) erlitt die 25jährige; Bcsitzerstochter l.udniilla V o 1 a r cin:n .'ihnlichen Unfall und zog sich eine Fraktur des rechten Armes zu. Im städtischen Vt'rsorgungsliau> liel die 75ijlhrige !>arb:u'i( R e g o r ä e k zu Boden und erlitt einen AiTnbruch. — In Hofe stürzte der ITjähripe Knecht loh.irui (} a j s e k vom Heuboden und blieb mit Kopfverletzungen imd gehroehcnem rechten Arm bewußtlos liegen. — Die Verletzten wurden ins Kran kenhaus überführt, m. Der Dachbodendieb macht sich weiterhin unangenehm bemerkbar. In den letz tcn Tagen suchte er den Dachboden eines Hauses in der Frankopanova ulica heim und Heß einige Kleidungsstücke mit sich gehen, während er gestern deni Wohnhaus der Beamtenschaft der Ersten Kroatischen Sparkasse beim Stadtpark einen unerwarteten Besuch abstattete und am Dachboden 50 Paar Würste entwendete. • Faschhigdienstag: schönster Kame-val8at>schluß bei KatMirett md Masken in der Vellka kavama. • 1550 m. Polizelrazzia. Die Polizei veranstaltete dieser Tage eine Razzia und verhaftete insgesamt 22 Personen. Größtenteils handelte es sich um arbeitsscheue Elemente. m. Verloren wurde Samstag (zwischen 16 und 18 Uhr) auf 'dem Wege vom Hauptbahnhof zur »ZadruZna gospodar-ska bankac^ ein Ehering mit dem Datum 26. 12. 1937. Der ehrliche Finder erhält eine Belohnung im Werte des Ringes. in. Den Höhe|Mnkt der heurigen Fa-schingsveran&taltungen in Studenci bildet zweifellos die Faschingsunterhaltung der Freiw. Feuerwehr von Studenci. die am Fasch'ngdienstag im Feuerwehrhe'm abgehalten wird Für reichliche Unterhaltung ist vorgesorgt ebenfalls für einen 5Uten Tropfen, der ebenfalls dazugehört ♦ HeringSchmaus bei Konzert und Ka-barett in der Velika kavama, Restaurant. Alle F1«ch8peziaHtäten, WeJnkostprobe. * Hoatel »Orel«. Dienstag Faschingsun terhaltung. Mittwoch früh saure Suppe. — Mittwoch traditionelle Kochkunst- u. Weinausstellung, Ljutomerer Auslese. — Abends Heringschmaus. Salvator-Bier. Mäß'ge Preise. 1376 ♦ Cafe »Promenade«. Am Faschingdienstag Konzert Gemütlicher Abend bei Otto. Schrammelquartett. 1540 * Im Gasthof »Ziata kronac< (Vetrinjska uiica) am Faschingdienstag Konzert. tkati&om Ikeaiet g. Trauung. Der Besitzer Anton K a-I i § n I k aus Sv. Duh wurde dieser Tage mit.der Besitzerstochter Frl. Marie M i k 1 a u t z getraut Wir gratulieren! ,g. Die Filiale Dravograd der Wirt-schaftsgenossenschaft wurde aufgelöst u. an ihrer Stelle eine selbständige Anschaf-fungs- und Verkaufsgenossenschaft gegründet Vorsitzender derselben ist der GroßgriTndbesitzer Franz K o r a t aus OJstrica, Schriftführer Pfarrer Franz S m 0 n und Qeschäftsleiter Leonhard P o r o c n i k. g. Ein Requiem für Papst Pius XI. fand im vorigen Freitag in der hiesigen Prop-steikirche statt dem auch die Vertreter der Behörden beiwohnten. c. »Telegramm« zum Maskenrummel des CMOV, Die Weltumsegelung auf dem Phantasie-Schiff KdF war ein Erlebnis von unbeschreiblich. Reiz. Alle Nationer und Stämme in prachtvollen Kostümen u. Masken stürmten das Schiff. Eine Person mehr — und das Schiff wäre mit Mann und Maus gesunken. Endlich ein wirklicher Maskenzauber, wie man ihn seinerzeit im alten Rom erlebte. Man hat te den Eindruck, daß der Abend ein Ventil für die bisher unterbundene Geselligkeit bedeutete. Die Stimmung war überschäumend. Alle, tanzten, als ob sie das versäumte Jahr in einer Nacht einholen müßten. Nächstens alles weitere. Während diese Zeilen abgehen, wird gesungen, gejubelt getanzt —Ende scheinbar nie! — Lnttspeich. c. Kino Metropol. Heute, Montag zum letztenmal der Ufa-Film »Das Nordlicht« mit H'Ide Sessak und Fritz Kampers. — Von Dienstag bis Donnerstag die entzük-kende Operette »Der Mitternachtssänger« mit Jean Lumiere. Außenaufnahmen an der französischen Riviera. c- Kino Union. Von Müiitag bis Mittwoch »Verträumte Lippenv, ein fesselnder Ausschnitt aus dem Leben einer hero 'sehen Frau, die zwischen zwei Männern steht .\ls Hauptdarstellerin wirkt die be--ühmtc Elisabeth Bergner mit. c. Kino Dom. Bis Dienstag »Schuld und Sühne« mit Harry Hanr. — Ab Mittwoch »Der König der Abenteurer« mit Ronald Colman. Hauptz'ehunq der st^atl. Klassenlotterie 7. Tag der Hauptziehung (18. d.) üin Din üin Din DIn L>in ♦iO.OOO.—: 30.000.—: 25.000.—: 28161 4781H 33943 22381 34200 Montagi 20. Feber: Geschk>8sen. Dienstag, 21. Feber um 20 Uhr: »Alles zum Scherz«. Ermäßigte Preise. 20.000.—: 19744 15.000.- 23197 26915 91651 2677 46530 70ti4H 37253 ms 17 12.000.—: Diu 10.000.—: 21500 2862S 45370 50315 69332 S2()f)7 94272 96920 , Din 8000.—: 7242 20002 22378 36683 405Ü5 431)öH !I34 U 93629 04060 :«832 96001 96324 99251 Din 6000.—: 1453 2705 10890 17920 24747 26Wii ;-UH33 35209 43300 46795 48878 53544 57341 57425 fi0774 73109 73534 82412 95853 96749 W921 27576 Din .5000.—: 5352 8054 10766 13548 22284 29863 30154 31386 36432 45836 48946 54689 57594 fi1990 67272 77077 83427 92615 DIn 3000.—: 4Ö00 5279 11345 23740 39836 44032 48063 51533 59101 73259 91385 (Ohne Gewähr.) Bankgeschäft ßezjak, Maribor, Gosposka ulica 2$ (Tel. 20-97). Bevollmächtigte Hauptkotlektur der Staatsklassenlotterie. ^olf^uniöerfttöt Donnerstag, 23. Februar: Sektionschef a. D. Dr. A. S t a m p a r (Zagreb) spr.'-:' über China. Filmvorfiihnmgcn! Ioh-^UM Burg-Tonkino. Heute, Montag, zum letzten Mal der Paramount-Großfimi »Bu-kanir« niit^Franziska Gaal. — Dienstag Premiere des bunten deutschen Revuefilms »Es leuchten die Sterne...«. Als Darsteller erscheinen die bekanntesten deutschen Filmstars am flimmernden Band: La Janj^ Jenny Hugo, Anny Ondra, Max Schmeling, Hans Moser, Peter Bosse, Paul Hörbige". Irene v. Meyendort't Lil DcTgover, Paii: Kemp, Georg Alexander, Hans Söhnkrv U- 3. —■ in Vorbereitung »Gibraltar«'. Esplanade-Tonkino. Heute, Montag, zum letzten Mal, der herrliche Luis Tren-ker-Film »Liebesbriefe aus dem Engadln« mit Luis Trenker und Carla Rust. — Ab Dienstag der prachtvolle Farhenfihn »Schönheit und Mode« eine wunderbare Revue schöner Frauen und herrlichcr Toiletten. Union-Tonk-ino. Bis einschließlich b.u, tag »Die Festung des Schweigens«, ein Sensationsfilni französischer Produktion mit der berühmten Schauspielerin Anna-bella in der Hauptrolle. Der Inhalt In*-handelt die große Liebe einer Frau, d:^ mit Selbstaufopferung und großem Wage mut ihren Verlobten aus dem Gefängnis des Schweigens befreit. Ergreifend sind die Schilderungen des Elends der zum ewigen Schwe'gen verurteilten polnischen Frciheitshelden, packend die Bilder von deren Befreiung durch die Re-volut'on. — Es folgt das äußerst unterhaltende Lustspiel »Die Liebesschule«. 3tD0t&efenna^>t&ien't 1 Bis Freitag, den 24. versehen die Stadt-npotheke (Mag. pharm. Minarik) am Hauptplatz 12, Tel. 25-85, und die St. Rn-chus-Apotheki' (Mag. pharm. Rems) an der Ecke der Aleksandrova und Meljska cesta, Tel. 25-32. den Nnchtdiensj. . , t 'C •S"''f i. } vk Dienstag, 21. Februar. Ljubljana, 11 Schult'unk: Labtnacht. Ii Bunte Musik. 13.20 Gesang (Akad. Ges.-(ijuintett). 18 RO. 10 Nachr., Nationalvortrag. 20 Bunter Abend. Beograd, 17 Konzert. 10.30 Nationalvortrag. 20 Vokal-konzerL Prag, 17.30 Blasmusik. 19.15 Vortrag. 19.25 Kabarett. 21.10 Hörspiel. -Paris, 10.05 Kcmzcrt. 21.30 Oper. — Rom, 19.20 PL 21 'Lucia Lamnicrmoorv, Oper [Von Dnnizctti. - Mailand, 10.20 l'l. 21 Hörspiel. - Wien, 18 Vortrag. 18.20 Blas i musik. 19.30 Vortrag. 20.10 Bunter Abeiiu. !— Berlin, 18 Tanzmusik. 10 PL 20 Tanr labend. — Leipzig, 18 Gesang. 18.50 Kon-jzert. 20 Faschinfjsabend. München, is i Vortrag. 10.15 PI. 20.10 Komödie von ' Nestrov. Die Trophäen-Sammlung -v.Mle bejjn Preisskat gewonnen!« ' Neffe dekoriert seinen Onkel. i Bin Familienfest im französischen Stadl 'Chen .Angers an der Loire erhielt durch ,die Teilnahme eines höheren General-Istabsoffiziers eine besondere Auszeichnung. Mit Windeseile sprach sich in der iBürgerschaft die Ankunft des General-!stäblers herum. Noch neugieriger wurde die Einwohnersehalt, als sich herausstell-jte, daß der Offizier cm Neffe des Kriegs-■ invaliden Ordonneau sei, der 1914 ei» Bein verloren hatte. Der Neffe aus Paris brachte zu dem Familienfeste zur allge-jmeinen Oherraschung eine hohe Auszeicli ,nung iv = ', F-ir überbrachte dem Kriegsin-valide; Kreuz der lihrenleg'on. So ereign. . sieh der seltsame Fall, dati einmal der Neffe den Onkel dekorierte ifn Gegensatz zu den allgemein iMicheu .umgekehrten Verfahren. daU ein Onkel seinen Neffen auszeichnet. >Mariborer ZeKmig« Nummer 42. Dienstag, den 21, Februar 1939. S36-jlämpfe in 3afopanr {xrnöel PLANICA-REKORDEUR BRADL — SIEGER IM SPRUNGLAUF. — SMOLEJS UNVERGLEICHLICHER ERFOLG ÜBER 50 KILOMETER. — 30.000 ZUSCHAUER IM SKISTADION. päer D e ni e t z (Italien) wurde in 3:19.50 Zwölfter. , 30.000 Zuschauer hatten sich am Sonntag, am Schlußtag der FIS-Kämpfe 1939, im großen Skistadion in Zakopane eingefunden, um dem SpezialSprung -lauf beizuwohnen. Tonangebend waren wiederum die Vertreter der nordischen Staaten, wobei sich insbesondere die Brüder Birger und Astbjörn Rud, Kongsgaard und Myrrha (alle Norwegen, der Schwede Eriksson und der Finne Valonen hervortaten. Alsbald traten auch der Welt-rekordeur von Planica B r a d I (Deutschland) und die Brüder Maruszarz (Polen) hervor. Das Endresultat lautet: 1. Bradl (Deutschland) 224.7 (80, 76.5 Meter) 2. Birger Ruud (Norwegen) 224.2 (72.4, 81.5) 3. Arnhold Kongsgaard (Norwegen) 223.1 (76.5. 79) 4. Sven Eriksson (Schweden) 222.2 (76.5, 79) 5. Stanislav Maruszarsz (Polen) 219.5 (77, 78.5) Bradl errang damit den achten Meister titel für Deutschland, dessen Vertreter auch als beste Mannschaft hervorging. Nach dem wunderbaren Erfolg Pface ks im Slalom, gab es am Samstag l>ei den FlS-Kämpfen wiederum eine jugoslawische Sensation. Franz Smolej, Jugoslawiens Langlaufmeister, ließ Im Dauerlauf über 50 Kilometer nach einem großartigen Rennen die gesamte mitteleuropäische Läuferelite zurück und placierte sich als Neunter als erster und bester Mitteleuropäer, wobei er alle Rennkanonen Deutschlands, Italiens, der Schweiz usw. zurückließ. Franz Smolejs unvergleichlicher Erfolg fand in der gesamten internationalen Sportwelt den nachhaltigsten Widerhall. Der Sieg fiel an Lars Bergendahl (Norwegen), der' die 50 Kilometer in 2:57.43 Stunden durch eilte. Außer Smolej befinden sich unter den zehn Besten nur die Vertreter der nor dischen Staaten. Zweiter wurde K a r p-pinen (Finnland) in 3:00,27 und Dritter G j ö s 1 i n (Norwegen). Smolej durchlief die gewaltige Strecke in der hervorragenden Zeit von 3:16.14, Aber auch die übrigen Vertreter Jugoslawiens hielten sich ausgezeichnet. Mrak wurde in 3:29.39 an 15., K n a p in 3:30.13 an 17., P e t r i c in 3:35.52 an 19. und K n i f i c in 3:38.30 an 34. Stelle unter den 50 Wettbewerbern postiert. Der vorjährige beste Mitteleuro- 4. SSK. Maribor IL (Jev§nikar, Hren, Kompara, Sgerket) 4:26.46. Die siegreiche Staffel des SSK. Mari-bor erhielt den Ehrei>preis des Maribor^r Wintersport-Unterverbandes, während den Gästen aus Ljubljana der SSK. Maribor einen schönen Pokal überreichte. Den Übrigen Mannschaften wurden Diplome zu erkannt. Die Rennl^tung mit Sektlonslei- tcr Q 01 u b 0 v i £, dem technischen Leiter P u r k e 1 c sowie mit den Übrigen Funktionären Rudi und Otto P o I a k und V 0 g I a r trug viel zum schönen Erfolg des Rennen« bei. 2>r. XorO'^r'Siofal enfigaitig an Der Fußballwettbewerb um den Doktor Torbar-Pokal wurde im letzten Augenblick noch um ein Spiel »Gradjanskis« ge gen »Hajduk« erweitert, das gestern in SpHt zur Durchführung kam. »Gradjanski« behielt nach aufregendem Kampt mit 2:1 (2:0) die Oberhand und gilt auch als haushoher Favorit für das Rückspiel in Zagreb. XriumpD im 6Ia'om MARIBORER SLALOMSPEZIALISTEN ZERSTÖREN DIE HEGEMONIE OBER-KRAINS. — MIRAN CIZELJ - B AN ATS MEISTER. — SPD MARIBOR IM MANNSCHAFTSWETTBEWERB SIEGREICH. »i Auf den bekannten Steilhängen des ^Aedvedjak« oberhalb der lieblich gelege 6fffi(Q flpflen £'u&'4ana DIE »iVlAR!BOR«-STAFFEL NATS. ERRINGT DIE MEISTERSCHAFT DES DRAUBA-DER »KLOPNI VRH« WIEDERUM HAUPTQUARTIER DES KLASSISCHEN LAUFES. Am »Klopni vrh«, dem klassischen Bo-1 Eine angenehme den des Skllaufsporles am Bachern, fand tete wieder Legvart gestern wiederum ein eindrucksvoller Ski- in der zweitbesten Zeit des Tages »Ma-testtag statt. Der SSK. M a r i b o r brach-' ribors« Vorsprung um 10 Minuten erhöhte, te zum ersten Mal einen Staffellauf Einen Zweikampf lieferten sich K o r e n i n über 4X10 Kilometer um de M:i-! (Ljubljana) und KramarSiä (2el.), sterschatt des Draubanats zur Entscheidung. Für das Rennen machte sich ein leblial'tes Interesse bemerkbar. Von den S angemeldeten Mannschaften erschienen 4 am Start und zwar ie eine des Skiklubs > L j u b I j a n a« und des Sportklubs >^2 e-1 bor II.) 1 e z n 1 c n rc sowie zwei des SSK. M a-r i b 0 r. In das Vordertreffen rückten alsbald die Staffeln des SSK. Maribor und des Skiklub.s »Ljubljana«, die sich einen aiifreibunden Kampf lieferten, aus dem die Mariborur Läufer als überlegene Sieger hervorgehen konnten, obwohl in den Reihen der Gäste zwei ausgezeichnete ober-krainische Läufer mittaten. Die technische Durchführung der Veranstaltung ließ keinen Wunsch unerfüllt. Die Trasse war mustergilt'g angelegt und auch riiü Schneebeschaffenheit ließ nichts zu wünschen übrig. Die Route, deren Start und Ziel sich bei der Alpenvere'nshütte am »Klopni vrhMarfborer Zeftongf Ifornraer '42. n 0 V i ö von A s z b o t h mit 6:4, 0:6, 6:3, t>:2 geschlagen wurde. Der Schlußstand lalltet 3:2 für Budapest. ^eltmdfier'cOoften im en haben. Die besten Bewerber treten ?:u einer zweiten Ausscheidung »mit offenem Visier« an, und schließlich geben die Preisträger unter Begleitung des bekannten »Orchestre de la Suisse Romande« ein Konzert, das durch den Rundfunk übertragen wird. Als Prämien sind ausgesetzt sechs Preise von je 1000 Franken für den besten Pianisten, die beste Pianistin, den besten Geiger, die beste Geigerin, den besten Sänger, die beste Sängerin; vier weitere Preise von je 500 Franken sind für vier Blas'nstrumente, nämlich Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott, ausgesetzt, wovon die Veranstalter eine starke französische Beteiligung erhoffen; schließl'ch sind zwei Preise von je 1000 Franken für den besten schweizerischen bzw. genferischen Bewerber vorgesehen. Der Ehrenausschuß der Veranstaltung soll unter dem Vorsitz Paderewskls aus Vertretern der hichtigsten schweizerischen und genferischen Behörden sowie aus Di plomaten der wichtigsten Länder bestehen, während der Patronatsausschuß sowie das Preisrichterkollegiuni auf namhaften Persönlichkeiten des internationalen Musikleiwns ^'ebildet werden. HuiUe h. Einfach zu bereitende Faschingskrap-ifcfl. 50 Dekagramm griffiges Mehl, 2V$ Dekagramm Germ, 4 Dikagramm Zucker, 4 Dekagramm Butter, 2 ganze Eier, Salz, leine Zitronenschale, 1 Eßlöffel Rum und lauwarme Milch nach Bedarf. Die Germ mit Zucker bestreuen, mit Mehl und lauwarmer Milch nach Bedarf zu einem weN chen Dampfel anmachen und an einem warmen Ort stehenlassen; und wenn dann tias Dampfel sciiön aufgegangen ist, gibt man es ^um übrigen etwas erwärmten Mehl, bringt alle anderen Zutaten dazu und so viel laue Milch, daß ein halbwei-i'her Teig entsteht, der tüchtig abgeschla-Kcn wird, bis er sich von Löffel und Geschirr löst. Hierauf stüzl man ihn auf ein l)estaubtes Brett, läßt ihn zugedeckt zehn Minuten rasten, rollt ihn dann fingerdick :ius und sticht daraus Scheiben, die auf i'in bestaubtes, auf einem warmen Tuch liegendet^ Brett mit der Unterseite nach unten gele^^l werden, worauf man sie wieder bedeckt und ;in einem warmen Ort um die HailtL' höher werden läßt. Nui iiäckt man die Krapfen in einer Mischuni,' von Schweine^ und Rindschmalz schön ;;o!dßelb und legt sie auf Löschpapier. Oiese Krapfen werden dann auf der Seite mit einer Schere nur so weit eingeschnit-ii'ii, daß iinn sie mit Marillensalse, die man in ein Pai'iorstaiiilzel ^em'hen (lat, icielil ITilk'n kann. (liit /lu'kern! Skpreffion fm ^enDan&el no(D nicDt ODertounDen BEDEUTENDE STEiOERUNG DER AUSFUHR AUS JUGOSLAWIEN Aus Berlin wird berichtet: Im zwischenstaatlichen Warenaustausch wurde auch im vierten Vierteljahr 1938 die Depression noch nicht völlig überwunden. Nach den Berechnungen des Statistischen Reichsamtes hat der Umsätzwert — in Reichsmark — von 53 Ländern, auf die über 90 Prozent des Welthandels entfallen, vom 3. zum 4. Vleftel 1938 zwar um 6.5 Prozent und das Umsatzvolumen um 10 Prozent zugenommen. Aber es ist zu berücksichtigen, daß eine Zunahme des Güteraustausches in diesen Monaten üb-IJch ist, und daß die jetzige Zunahme hmter der in früheren Jahren zurückbleibt. So stieg der Welthandel vom 3. zum 4. Viertel im Durchschnitt 1925-28 um 11.3 Prozent und im Durchschnitt 1925-28 um 10.5 Prozent. Bei Ausschaltung der jalireszeitlichen Einflüsse dürfte also der Umsatzwert des zwischenstaatlichen Güteraustausches weiter zurückgegangen sein. Das Umsatz voIumen scheint indessen die saisonübliche Belebung früherer Jahre erreicht, wenn nicht leicht überschritten zu haben. Aber der Preisrückgang ist noch nicht zum Stillstand gekommen. Der Durchschnittswert der im Welthandel umgesetz ten Waren liegt im 4. Viertel 1938 um 3 bis 4 Prozent unter dem Vorvierteljahr und um 10 bis II Prozent unter Vorjahr. Eine jahreszeitliche Zunahme des Umsatzes zeigt sich sowohl in den europäischen als auch in den überseeischen Ländern, Aber die Umsatzwertsteigerung gegen das Vorvierteljahr (plus 6.6 Prozent bzw. Prozent) bleibt in beiden Län-dergruppeii gegen früher erheblich zurück. Am wenigsten hat sich die E i n f u h r der europäischen Länder entwickelt; sie hat gegen das Vorvierteljahr nur um 3.2 Prozent zugenommen, während früher eine Steigerung um 10.9 Prozent zu verzeichnen war. Es fällt be- sonders auf, daß die Einfuhr Großbritanniens zurückgegangen ist. Zwar ist der Rückgang nur gering — er beläuft sich auf 3.8 Millionen RM oder 0.1 Prozent — aber es ist zu bedenken, daß Großbritannien vom 3. zum 4, Viertel 1937 eine Stelgerung der Einfuhr um 376.7 Mill. RM verzeichnete. Die Ursache dieser Ab-schwächung liegt größtenteils ' in dem Rückgang der Wirtschaftstätigkeit. Auch in Belgien und den Niederlanden, in den meisten nördlichen (mit Ausnahme Schwe dens), östlichen und südöstlichen Ländern (mit Ausnahme Ungarns und Bulgariens) hat die Einfuhr abgenommen oder doch nicht den üblichen Grad der Steigerung erreicht.'In der Tschecho-Slowakei Ist die Einfuhr infolge der Gebietsverkleinerung erheblich zurückgegangen. Andererseits ist die Einfuhr in einer Reihe von Ländern über den Durchschnitt gestiegen, so in der Schweiz (plus 7.5 Prozent), im Deutschen R»?ich (plus 7.1 Prozent), in Großdeutschland (plus 8.1 Prozent), in Frankreich (plus 7.9 Prozent), Schwaden (plus 11,2 Prozent), Bulgarien (plus 12.3 Prozent), Italien (plus 13.1 Prozent), Irland (plus 13.7 Prozent) und in Ungarn (plus 22.2 Prozent). ' Die A u s f u h r der e u r o p ä 1-s c h e n L ä n d e r hat sich gegenüber dem Vorvlerteljahr fast allgemein gut ent wickelt; sie stieg um 9.8 Prozent, während früher nur eine Zunahme um 8.8 Pro zent zu verzeichnen war. Frankreich, Bei gien, die Schweiz, Italien, Norwegen,'Polen, Jugoslawien, Rumänien und Bulgarien haben ihre Ausfuhr erheblich', über das saisonübliche Maß hinaus, steigern können. Niir in wenigen Ländern ist die Ausfuhr zurückgegangen. Es sind dies — außer der Tschecho-Slowakei — Irland, Dänemark, Finnland, Estland, Litauen und Ungarn. Zum Teil spielt allerdings auch hier die Jahreszeit eine Rolle. SSaren iier pn^en Seit in einer 8tal)t Alle 5 Kontinente als Aussteller auf der Leipziger Frähjahrsniesae 1939. Die von 9800 Ausstellern beschickte Leipziger Frühjahrsmesse 1939 wird auf der Angebotsseite der Rekord messe des Vorjahres noch erhellch übertreffen. Auch die Erzeugnisse des Auslandes werden in diesem Angebot vielfältiger als 1939 vertreten sein. Schon Mitte Januar liegen 17 Kollektiv-Ausstellungen" des Auslandes fest, Verhandlungen mit «wei weiteren Ländern stehen vor den» .A.bschluß. Ägypten wird im Textilmeßhaub mit der nunmehr auf der Leipziger Messe schon traditionellen Ausstellung seiner Baumwolle vertreten sein. Die Ausstellung wird dieses Mal durch eine Anglte-derung von Fertigerzeugnissen aus Baum wolle bereichert werden. Die Mehrzahl der ausländischen Kollektiv-Ausstellungen beherbergt das Ring-Meßhaus: Im Vordergrund des a l g e^r i s c h e n Angebotes stehen Südfrüchte, Fisch- u, Obstkonserven, Weine, Olivenöl, Crin vgg^tal und viele andere algerische Erzeugnisse sowie an Fert'gwaren Tcppiche und Bijou terien. Belgien wird für den Verkehr über den Antwerpener Hafen werben. Außerdem* nimmt das Brüsseler Handelsamt teil. Wie schon in dmi vergangenen Jah-'•on hat auch Bulgarien wieder eine roße Fläche belegt. Hier werden besonders Landes- und Rohprodukte sowie die hochstehenden Erzeugnisse der Volkskunst anffnMen. In Fortsetzung seiner bisherigen Tradit'on ist auch Brasilien wieder beteillf?t. Seine agrarischen Erzeugnisse. Rohstoffe und Ausfuhrgüter (Kaffee, Tabak, /riichte, Kautschuk) werden lIit Aussk'llun^ ilas Gepräge^ ge- ben. Zum zweiten Mal nimmt Ce y I o n an der Leipziger Messe teil. Es wird Graphit, Tabak, Gewürze, Pflanzenöl, ins besondere Kaneel und Produkte aus Kokosnuß zur Ausstellung bringen. Umfangreich wird auch wieder die Ausstellung Griechenlands sein. Neben Leinen, Früchten und anderen agrarischen Erzeugnissen werden Teppiche, Stickereien und Keramik zur Ausstellung gelangen. Das Ministerium t^ür Tourismus wirbt für den Besucht des Landes. Als ältester Aussteller innerhalb (ter offiziellen Länder-beteil'gungen kommt Italien wieder, dest>en Ausstellung alle Gattungen italienischer Industrieprodukte einschließlich Lebensmitteln und Rohstoffen sowie Verkehrswerbung umfassen wird. Ebenso ist Japan einer der ältesten Kollektiv-Aussteller der Leipziger Messe, Es bringt ein vollständiges Angebot der gesamten japanischen Fertigwarenerzeugung und daneben eine Werbung der japanischen Staatseisenbahnen. Sehr groß wird die ebenfalls seit einer Reihe von Jahren in Leipzig eingeführte Ausstellung von J u-goslawicu. Auch hier tritt neben dem Angebot in Roh- und Landesproduk-ten das Kunstgewerbe des Landes und die Verkehrswerbung. Erstmalig beteiligt sich Lettland an der Leipziger Messe. Es plant die .^usstellung von Saaten, Flachs, Branntwein, Holz, Süßwaren, Käse, verschiedenen Konserven, Knochen-; uiehl, Häuten und Gipsplatten. Madeira, das regelmäßig init einer Verkehrs-werbeschau an der Messe beteiligt war, beabsichtigl zur Frühjahrsmesse 1939 auch Waren Weine und Stickereien zur Ausstellung zu bringen. Die in einein gemeinsamen großen Raum vereinigten Ausstellungen der Nied e r 1 a n-d e und NiederUind'seii-lnclii'ii bringen neben Verkehrswerl)ting einen umfassenden Überblick iibor ilie Wirli^chalk'n bei- der Länder. Auch steht das landwirtschaftliche Angebot im Vordergrund. Zum ersten Male beteiligt sich die Ts c h e -cho-Slowakel mit einer staatlichen Kollektiv-Ausstellung. Die Südafrikanische Union nimmt mit einer Ausstellung von Wolle und Baumwolle im Textilmeßhaus teil. Im gleichen Meßhaus stellt auch das I n t e r n a t i cv-nale Wollkomitee aus. Hier wird eine Vielzahl von Firmen Wolle aller Provenienzen aus den dem Komitee angeschlossenen Ländern ausstellen. Neben den innerhalb der Kollektiv-Aus Stellungen stattfindenden Verkehrswer-beschauen sind mit einer Werbung für den Verkehr noch beteiligt d ä n i s c h und englische Eisenbahnen. Reichhaltig ist auch das Angebot aub-ländischer Einzelaussteller innerhalb der einzelnen Gruppen der Mustermesse und Technischen Messe, Hier erscheinen u. a., vertreten durch einen Londoner Großimporteur, aus Ägypten Messingwaren, Baumwollzeug, Läufer, Ducken, aus China Teppiche, Matten und Schmuck, aus Indien Messingarbeiten, Haushaltartikel, Erzeugnisse aus Sandelholz, Kaschmirstoffe, Läufer, Decken, Teppiche und Schmuck und aus Iran Seidenstrickerelen, Decken und Vorhänge. Eine belgische Firma bietet photographische Platten und Filme an. Aussteller aus Dänemark zeigen innerhalb der Mustermesse Photorahmen aus Holz und Metall, Geschirre, Tafelgeschirre, Schalen und Teller und innerhalb der Großen Technischen Mess5-ser an den iiberscliriftlich genannten Industrien wiirde sieh da^ l'runi^ösisehe Kapital auch an unseren öffentlichen Arbeilen beiciligen. Zur Bedingung wurde d:r Transfer der evL-nhu-ll er/ielten ClewinfM' gemacht. Sollte dicMMn Verlangen v.ber erhebt sich die Gestalt der BMdhau-erin Hernia Bercnwig zu zeitloser Bedeutung. b. Berlin und Wien mitten im Fasching! Fröhlichste Stimmung in Frack und Kostüm, Uniform und Zivil. Ueber die ver-klungenen und kommenden Faschingsfe-ste berichtet das soeben erschienene Heft Nr. 4 der »W 1 e n e r Bühne« in amüsanter Form. Neues Wiener und Berliner Theater, kommende Filme, bunte Wiener Mode, interessanter Leseteil, Roman, Rätsel, Humor ergänzen den Inhalt 'dieser schönen Wiener Bilderzeitschrift. — Preis 60 Pfennig, Verlag Wien IX., Canisius-gassc 8—10. b. »Siethen Saphire«. In dem neuen Heft der bilderreichen Illustrierten »Neue I. Z.« beginnt ein abenteuerlicher Roman voller Spannungen und Geheimnisse. In dieser Ausgabe sieht man die neuesten Aufnahmen vom Großdeutschen Reichstag und vom Berliner Presseball. Wir hören weiter vom Schäfer Ast, dem Wunderdoktor chen Praxis als Schafhüter, später eine solche als Heilkundiger betrieb und es; zum mehrfachen Millionär brachte. Ein te Zeitschrift für Garten, Haus und Hof noch nicht kennt sollte versäumen, sie sich einmal zur Ansicht kommen zu lassen. Dazu genügt die Anforderung einer kostenlosen Probenummer auf einer einfachen Postkarte bei Hugo H. Hitsch-nianns journalverlag, Wien 8., Hamerling platz 10. Heitere Ecke Je nachdem.*. Gerda: »Würdest du einen Verschwender heiraten, Frieda?« Frida; »Das kommt ganz darauf an! Wieviel hat er denn zu verschwenden?« Unter Freundinnen. »Dein Mann hat ein richtiges Mondgesicht!« »Nicht nur das! Wenn er ins Gasthaus geht, fängt er mit einem ersten Viertel an. Das zweite kommt. Das dritte. Und beim vierten ist dieser Mond ,voHV. Gespräch im Zoo. KlalfM AnB«lMn SO ßf dar RMkHta .Korr» •pondMia** I Dinar i Ol« O Dinar kl« 40 Wort« 7*BO Dinar «r« Ans«lfl«n) «fird b«Bond«ra b«r«ehn«t t DI« vilndaattax« fOr «In« l(l«lna Ant«lq« b««r&ot 10 Dinar i Für dl« Zu-Mndunfl von ohlffr. ■rl«l«n l«t •ln«0«böhr von tO Dinar lu «riwflsn Anfrafon lal «In« Oabühr von 3 Dinar In Pcatmarlfn li«l«ua«hll««a«r Die beuten u. bllllxtlea Wel« ne, Verllauf Aber die StraBe mit bedeu:end£in Nachlaß erhältlich bei Senlca. Tatftenba chova uHca. Vor%äslichcr Mosler«. roter Burgunder, sor tierter Rieslins, erstklassig. Sylvaner» FniSkof^orskl bi^r echter hausgebrannter Sliwo Witz, feinster heimischer Kog nak. .1502 Am faschlnidleiistag gehören auf jeden Tisch Triester FaschiogskrapfMi« S.ück nur 1.— Dinar. Bäckerei Cebokli Qlavni trg 9. 1542 Im Baschenschank Sturm, Poiehova, erstklassig. Wein von 5 Liter aufwärts zu Din 7.— pe^ Liter. 1541 2» vukaufiu Pianino, kreuzsaitig, sehr gut erhalten, preiswert zu verkaufen. Anfragen bei Spedition »Transport«. Meljska ce-sta. 1508 KUcheneiarlchtunx und verschiedene Möbel verkauft Magastineur. Meljska 29. 1480 2ll MMillilll Großes, sonniges Zimmer u. Küche um 250 Din. zu vergeben. StrellSka c. 1, Maribor. 1544 Dreizimmerwohnunie. Bad. in Neubau, per 1. Anril zu vermieten. Principova 5, 1543 SUiUk Mädchen für alles gesucht und Bedienerin zur Aushilfe. OregoröiCeva 8-1. rechts. 1547 Möbl Zimmer mit separiert. Eingang an zwei Herren zu vergeben. Dravska ul. 8-1., rechts. 1546 Schönes Zimmer, möbliert, separiert« Parkaussicht, zu vergeben. Adr. Verw. 1545 Gesucht wird für iWaribor gut eingeführter, tüchtiger Platzvertre er. Tvornlca I, Jarc, Marlbor-Kogaki. 1548 Lebende Karpfen Forellen, Hechte, Schleien, für Aschermittwoch in bekannt bester Qualität billigst bei 1551 Ferdinand Grdnor Maribor, Gosposka ul. 2. Gedenket der Antltuherkulosenllea I »Komm, Männe, wir wollen uns nun von Radbruch, der nur seiner ursprüngli-|die Bären anschauen!« »Ach, Elfe, ich finde es bei den Affen interessanter...« »Du — du denkst bloß immer an dich!« Dank allen jenen, die unseren lieben Vater, Grofivater und Schwiegervater, Herrn Johann Slaael dasOeleite zu seiner letzten Ruhestätte gaben, sowie für die vielen schönen Blumenspenden. Besonders danken wir der Abordnung des Städtischen Gaswerkes unter Führung des Herrn Dir. Ing. Tom$i5 und dem Musikvereine der Eisenbahner, vor allem jedoch Herrn Med. unlv. Dr. Kopriv-nik, welcher unserem lieben Dahingegangenen während seiner schwe ren Krankheit liebe- und aufopferungsvoll, nicht nur als Arzt, sondern auch als Mensch zur Seite stand. 1539 Die trattemd Htaterbllebefien. Hand In Hand Roman von 42 Hans H.rthammar Urhebar ■ Rechtsachuti durch Ver a- Cskar r • ster. Werdau mit Marlene Sie klopfte. Es rührte sich nichts. Sie klopfte noch einmal. Dann drückte sie die Klinke nieder. Aber die Tür war nicht ohne weiteres aufzukriegen, ein Hindernis lag dagegen. Frau Külcke mußte Gewalt anwenden, und als sie endlich den Kopf durch den Spalt zwängen konnte, prallte sie mit einem entsetzten Aufschrei zurück. Hinter der Tür lag Marlenes Körper. >0 Jotte nee, die arme Frau!« iammer-te Mutter Külcke, schob sich vollends ins Zimmer und schleppte dann mit vieler Mühe die Ohnmächtige zum Bett. Sie öffnete ihr die Bluse, zog ihr die Schuhe vnn den Füßen und wußte vor Aufregung gar n'cht erst, was sie mit der Frau anfangen sollte. Endlich besann sie sich, daß sie von Ihrem Geburtstag her noch Kölnisches Wasser im Hause hatte. Das mochte gut sein. Sic rannte, soweit das bei ihren stattlichen Umfang möglich war, in ihre Schlafstube und kam mit der Flasche zurück, deren Inhalt ausgereicht hätte, ein ganzes Regiment Soldaten zu erquicken. Und da sie annahm, daß sie ie größer die Menge, desto sicherer die Wirkung sei, so mußte Marlene geradezu ein Vollbad über sich ergehen lassen. Die scharf riechende Essenz tropfte alsbald von Stirne und Wangen, rann über den Hals hinab, ja nicht einmal der Ausschnitt der I^luse blieb von Frau Külckes hilfreichen Segen verschont. Soviel Mühe hätte sogar einen Toten ii>s Leben zurückrufen müssen. Es dauerte n'cht lange, dann schlug Marlene die Augen auf. Erst blickte sie verständnislos um sich, dann bekam Frau Külcke ein dankares Lächeln ab, doch plötzlich schien dje Erinnerung zurückzukehren. Aufschluchzend warf sie sich auf die Seite und vergrub das Gesicht in die Hände. »Aber liebe Frau Burmester, was ist denn bloß mit Ihnen? Was haben Sic denn?« »Er ist ... nicht gekommen!« stammelte Marlene in die Kissen hinein. »Ach so! fetzt verstehe ich! — Nu beruhigen Sie sich doch1 Er kommt schon noch. Wer wird denjp gleich mutlos sein? Natürlich kommt er. Gott, er ist durch irgend etwas verhindert gewesen. So ein Mann, wenn er allein ist — tscha, der nimmt es nicht immer so genau mit dem Nachhausekommen. Hat vielleicht ein biß chen Anschluß gefunden, Freunde und so, hat irgendwo in einer Kneipe gesessen und hat die letzte Straßenbahn verpaßt. In Berlin ist das eben nicht so. daß man einfach nach Hause gehen kann, wenn sich die gehörige Bettschwere eingestellt hat. Wo denken Sie hin, Frauchen, wenn da einer in Halensee bei seiner Molle sitzt, und er wollte sich nach der Frankfurter Straße auf den Weg machen... Der käme bestenfalls am anderen Vormittag zu Hause an. Nee, nee, wenn die letzte Straßenbahn oder der letzte Stadtbahnzug durch iüt, dann gibt's nichts anderes, als bis zum Morgen durchzubum-meln und dann mit mächtig brummenden Schädel an die Arbeit. Tscha, sehens 'Sie, kleines Frauchen, und so wird das wohl auch mit Ihrem Mann der Fall gewesen sein.« Für eine Weile schien es, als bliebe die wohltuende Wirkung des sanften Wort-geplätschers nicht aus. Aber kaum hielt 'frau Külcke inne, um einmal gehörig Atem zu schöpfen, da wurde Marlene von einem neuen Verzweiflungsanfall erfaßt. »Das ist ja ... alles nicht wahr!« schluchzte sie. »Mein Mann ... ist kein solcher, der treibt sich... nicht in den Wirtshäusern *rum. Nein, nein, er kommt überhaupt nicht mehr. Es — ist ihm etwas zugestoßen.« Ha, nun hatte Frau Külcke wieder ein Stichwort. »Zugestoßen?« begann sie, nachdem sie tief Atem geholt hatte. »Was sollte ihm wohl zugestoßen sein? Hach, haben Sie eine Ahnung, liebes Frauchen! Wenn ihm etwas passiert wäre, dann wären Sie bereits eine Stunde später davon in Kenntnis gesetzt worden. Jawohl, was unsere'Polizei is, die kriegt das alles sofort 'raus! Ich habe da mal gelesen, daß von tausend Toten bloß zweie sind, die sie nicht indentizieren können, det heeßt, wo sie die Namen nich 'rauskriegen tun. Das ist nämlich--c< und im Verlauf der nächsten Viertelstunde erhielt Marlene eine sich auf alle Einzelheiten erstreckende Schilderung der Organisation des Erkennungsdienstes. Ein Laie mußte den Eindruck gewinnen, daß Frau Külcke entweder einen grundlegenden Aufsatz aus einer Fachzeitschrift auswendig gelernt hatte oder mit einem höheren Polizeioffizier verheiratet gewesen war. In Wirklichkeit war weder das eine noch das andere der Fall, sondern die gute Frau schöpfte aus dem unversiegbaren Brunnen ihrer Phantasie. Aber wieder war alle Mühe umsonst, und in diesem Augenblick, da Frau Külcke ■ zu allen Heiligen um Erleuchtung flehte, klingelte es erneut, diesmal mehrmals hintereinander. »Ach du meine Jüte!« rief Frau Külcke in freudigem Schreck. »Das ist Magda! Meine Tochter, wissen Siel« Sie eilte hinaus. Marlene vernahm eine begeisterte Begrüßung. Dann begann ein halblautes Raunen, das eine ganze Weile währte. Und dann kam Frau Külcke wieder herein, und hinter ihr folgte eine junge, sehr nett gekleidete pame mit brünettem Haar und zwei schwarzbraunen, schelmischen Augen. Magda wirkte auf den ersten Blick fast schüchtern, Aber wenn man mit ihr sprach, wurde man schnell davon Uberzeugt, daß diese Schüchternheit nur eine Art Maske war, mit der sie sich zudringliche Schwätzer vom Leibe hielt. Mutter Külcke strahlte vor Stolz über das ganze Gesicht. »Das ist meine Tochter Magda Helling. — Und hier Frau Burmester! Guck dir bloß den Jungen an! Ist er nicht süß?« Zuerst drückten Marlenes Züge offensichtliche Abwehr aus. Es war doch etwas zudringlich von der jungen Dame, so mir nichts dir nichts ganz ungebeten bei ihr einzudringen. Aber da trat Magda Helling mit einer impulsiven Bewegung auf sie zu und reichte ihr die Hand. »Verzeihen Sie mir! Meine Mutti erzählte mir eben . . . und da ich weiß, wie — ungeschickt sie sich bei solchen Gelegenheiten benimmt, so wollte ich —« Sie sprach nicht zu Ende, aber das Zucken ihrer Mundwinkel und ein hilflos gütiges Lächeln verrieten, was sie sagen wollte. Marlene hatte bei den an sich bedeutungslosen Worten verwundert aufgehorcht. Sie war seltsam gefesselt von dem klingenden warmen Alt dieser Frauenstimme, von dem gütigen Liebreiz dieses Gesichtes. In einer jähen Regunp; des Beglücktseins erwiderte sie den Druck 'hrer Hände. »Hör mal, Mutti, ich möchte dir vorschlagen, uns einen schönen Kaffee aufzubrühen! Inzwischen werde ich Frau Burmester Gesellschaft leisten. — Wenn es Ihnen recht ist!« fügte sie, zu Marlene gewandt, hinzu. (Fortsetzung folgt.) Chefredakteur und tiir die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. — Druck der „Mariborska tiskarna" in Maribor, — Für den Herausgeber und den Druck verantwortlich Direlclor STANKO ÜICTEI^A. — Beide wohnhaft in Maribor