>' ^ t^H4 N- N. halbj. N. 5 50, gUr b!l ^»fieNun« in« f«»' ^t»^^^«l7l^ ^ s^f> l1»^1* < .^^"" '" ''-' ,^'^r« »el gell« ,« «»»..^ l><>(^ Amtlicher Theil. «llle,^^' ""d k. Apostolische Majestät haben mit d>n> ?'^I ^'ltschliehuna vom 25. September d. I. leiner?'^l'plmanl^ Joseph Pirkl anlässlich i»brri,^"'^unn nach Leilmertz und der ihm dort ^uvt,,! "r" ^^berwachuua mehrerer anderer Vezilks» Elat!?''H"slcn den Titel und Charakter eines !>l v?l^"""hes mit Nachsicht der Taxe allergnädigst ""'hm geruht. __________ Taafse m. p. Pell,.,// cl!' ^' LandeKpräsident in Krain hat den Re-^f^Wal Richard Paschali zum Hilfeämter--l N,,Puncten mit dem Titel «Director", den Mal ^ '^^!^ I°leph Petric' zum Regierung«-^ti, m " "^'erungslanzlisten Adolph Rohrmann w!^st>„ l,)'^ Ludwig St erger zum Rkgieruugstan^-^ "^dkn politischen Behörden in Krain ernannt. ^amtlicher TM ^^ ^r Handels- und Gewerbckammcr. ^ w^ H^l- Kämmn rath Vaso Petrieie' gibt an, >» svilh^ '^"ketc b's zn hinein bestimmten 6iewiehte jch,,^'"' Zeit zollfrei waren. Dies ist seit einiger li,^i., "lchr dor Fall. Die Avisi der mit der Post Mlt k " Mustervakete werden den Adressaten zu. ältlich' °"s ^insterpaket aber dem Zollanite zur M-'ldrcss^ ^^laudliulg iibermittelt, wo es von dem >rhv ^ abgchult werden nliiss. Da dieser Vorgang ^'llleil ^ ^ ^'^ Ansprnch nimmt, so wnrde von dell ^lllichm"? Wunsch geäußert, dass uiau bezüglich der ^'Win .'N, der Mlisterpafete in Laibach denselben "^chte cv^^' ln einigen anderen Städten beobachten ""lclllu'e,^ ^^"' Städten werden die mit der Post '"' ^ltt^ Ainsterpalete in den Amtsstlinden von '«dann "Butten zullamtlich behandelt nnd dieselbell "'H di.> ?^"' Post deil Adressaten zugestellt, welche . Da <^lgebür einhebt. ^l^. ' llach Ansicht des Redners ohne große ^ 'Di? ?^'" durchgeführt werden könnte, beantragt '" da« fanner luolle sich in dieser Angelegenheit ^ ?")e k. k. Handelsministerium mit der Vitte ^hen f /^ieseö möge i»l Eillvernehineli mit dem !^ ,^:/ !- Fluanzministcrinm für die Zollbehandlnng lNeicht^. "' Pust einlangenden Musterpakete dieselben ^üdtr l,a!^" gewähren, wie solche einige andere Nachdem Herr Kammerrath Ioh. Perdan den Antrag unterstützt hatte, wnrde derselbe von der Kammer angenommen. IX. Herr Kammerrath Max Krenuer theilt mit, dass seit Juli d. I. die Avisi der Kronprinz-Rudolf-Bahu deu Parteien nnter Krcllzband durch die Pust zugestellt werdeu. Iufolgc desseu verzögert sich die Zustellung der Avisi in Laibach miudesteus um eiueu halben Tag, am Lande lim eiucu halbeu uud zuweilen um eiueu gauzeu Tag; dies hat zur Folge, dass man-chesmal die Geschäftsleute durch die verspätete Uebernahme der Waren Schaden leiden. Da die Direction der im Staatsbahubetriebe befiudlicheu Vahueu die Wüusche der betheiligteu Kreise soweit als möglich zu berücksichtigen und die Interessen des Handels zn fördern bestrebt ist, stellt Redner den Antrag: «Die Kannner wolle sich au die Direetion der im Staatsbahnbetriebe befindlichen Aahnen mit der Bitte wenden, dafs die Avisi wieder auf die vorher übliche Weise deu Parteieu zugestellt werdeu möchten». Der Antrag wird angenommen. X. Herr Kammerrath Anton Klein stellt folgenden Antrag: «Die Kammer wolle sich an die hohe k. k. Laudesregieruug mit der Bitte weudeu, dass sie sich veranlasst seheu möchte, die politischeu Behörden anzuweisen, dass dieselben die Bilduug von Geuosseu-schafleu fördern möchteu». Der Herr l. t. Hofrath Graf Chor in sky bemerkt, dafs die Regieruug bereits vor 14 Tageu die Ailduug vou Geuosseuschafteu ueuerlich urgiert habe. Bei der Abstimmung wird der Aulrag angenommen. XI. Herr Kammerrath Alois Ienko bemerkt, dass die Genossenschaft der Bäcker die Statuten bereits vor läugerer Zeit vorgelegt habe, ohue jedoch bisher eiue Erlediguug erhalten zu habeu. Der laudesfürstliche Commissar Herr Hofrath Graf Chorinsky theilt mit, dass die diesbezügliche Erledigung in Kürze übermittelt werdeu wird. XII. Herr Kammerrath Aaso Petricik berichtet Folgendes! Die Wichtigkeit des richtigen Ganges der Stadtuhren für die Bevölkerung im allgemeinen dürste wohl kaum in Abrede gestellt werden, wenn mau erwägt, iu wie vieleu Fällen eben Püuktlichkeit uubedingt uothweudig ist. Sowohl die Geschäftswelt als auch das reiseude Publicum muss sich im Eisenbahn- uud Postverkehre an bestimmte Stunden halten, uud jede Zeitverfä'unmis hat in der Regel Geld- uud Zeitverlust zur Folge. Laibach lässt bezüglich des richtige» Gauges der Uhreu viel zu wüuscheu übrig, uud es ist dieser Uebel- staud einer dringenden Abhilfe bedürftig, denn nicht zwei der vieleu Stadtuhreu zeigeu die gleiche Zeit. Ich übergehe die Anfzählnng von weitereu Uuznkömm> lichkeiteu uud die Nachtheilei, welche alls eiuer unrichtigen Zeitangabc erwachsen köuuen, uud erlaube mir uur darauf hiuznwieseu, dass scholl das Mittags' lallten, als noch keine Prager Zeit existierte, zur Präei-sieruug der halbeu Tageszeit eiugefiihrt wordeu ist. Iu neuerer Zeit suchten oiele Städte, wo ein regeres städtisches Leben nnd ein größerer nnd lebhafterer Verkehr im allgemeinen sich entwickelt hat, dem Maugel einer ganz gcnaueu Präcisierung der Verkehrszeit dadnrch abzuhelfeu, dass sie die Mittagszeit durch eiueu Ka^ uoueuschuss sigualisiereu ließeu. Ich will damit nicht bezwecken, dass diese Einrichtignng bei einem jährlichen Kosteuaufwaude von einigen hnndcrt Gnlden in Laibach Eingang finden würde; ich halte es mit Rücksicht auf die Nothwendigkeit einer genanen Präcisieruug der Verkehrszeit für geuügeud, weuu eiu Sigual die Mit tagszeit, wie auf der Südbahu, so auch iu der Stadt, augebeu würde. Dadurch wäre es möglich, eiue auf einem Eentralpnnkte der Stadt, z. B. am Franciscaner-thurme oder dem Nathhallsthlmne angebrachte Uhr täglich zu reguliereu, wodurch eiuem fiihlbaren Bedürf-ilisse abgeholfen werden könnte und welche Einrichtung die Stadtbevölkernng gewifs dankbarst anerkennen würde. Da die befagte Einrichtung mit nnbedentendeu Kosten verbuudell wäre, so erlaube ich mir den Antrag zn stellen: «Die geehrte Kammer wolle sich ill dieser Angelegenheit au deu Stadtmagistrat wcudeu uud deu-selbeu ersllcheil, dass er, alleufalls iul Einvernehmen mit der Kammer, die erforderlichen Schritte zur Behebuug der gedachten Uebelstäude eiuleite». Nachdem Herr M.Michael Pakie diesen Antrag llntersllihi hat, winde derselbe angenommen. Politische Uebersicht. Inland. (Äus dem Reichsraihe.) Ueber den Vet laus der zweiten Sitzung des Abgeordnetenhauses schreibt man uns aus Wien unterm 29. September: Beide Häuser des Reichsralhes haben gestern Sitzungen a.e» halten, die mdessen noch immer uorwiegeno Eonsti« tuiernngsarbeiten uud sonstigen Schritten vorbereitende»-Natur gewidmet waren. DaK Herrenhaus ernannle seine drei ständigen Commissionen und setzte über Cardinal Vangelbauers Antrag einen Ausschuss zur Entwerfuna. einer Adresse nieder, mittelst welcher die Allerhöchste Thronrede beantwortet werden soll. Da« Abgeordnetenhaus ist uoch nicht so weit gelom« Jemlleton. Die „letzte Nose". im Lebkn, die, wie «oldeue , '^"k j, ^l aus dem Meere der Vergessenheit auf° f^lln ^ schmerz oder Lust eine Saite uuserer Seele > ' berll... ^ ^ ^uge noch. wenn schon längst der "? "nd X"' der sie anschlug, in ihr n.chzitlerl. , 'l>l! j"^"ng2loz. um dann lautlos wiedrr zuriick- ^ lu n, °.°^elbe; Augenblicke, die, mö»en wir auch l Erin,« ^^en. doch nie ganz aus dem Kreise un- . '^de d°» 3.^""en Steiermark. Schon zu Vorgel ückler ° ' U'rula. ."^ "ars. T'efe Stille herrschte iu dem >ll >"Nen m "^"'^ ^^ ""ber mir in dem großen. 3 schie, s^onzimmer des Hotels ..Zum Löwen"; ^ai ^l ausgefluchtet in die Gärts», und Allceu. Äil^'e ein -"^lh". wunderbarer Abend. az lag vn! '" den zartesten Wasserfarben gemaltes tb.^lols "c" die Landschaft, liefe Ruhe athmeud. ^"'N u..^'^er Zinne mit seinen zahlreichen )n^2 unn« lker". von den Silberwelleu des i!>el M! N"'' sich scharf von dem tiefblauen ^'"'en "^"d Weiler drüben zog sich m schwär- ^u«' blitz,"zMchtcmliald hin. darunter, in der 'ln ' de^ si^.^ manchmal silbern auf. es war der " "llen ,'7 "'Muthig im Thale hinzog. Nnd ilber "U ausgebreitet eine liefe, heilige Stille, eine Ruhe, die wundersam harmonierte mit dieser köstlichen Sommernacht. Ich versunk in Träumen. Immer mehr und mehr belebte» sich in angenehmer Wechselwilluug meine Gedanken, sie zogen zunlck zur Heimat, und danetieu regle sich eine leise Wchnuit im Herzen, lange nicht hatte ich mich so wundersam er-hoben gefühlt, wie in dieser Slunde — der Sommer-abend, er forderte seinen Tribut auch von mir. Wie lange ich so aetiäumt, lch weiß es nicht, immer von »euem gab ich mich ihm willenlos hin. Da plötzlich schoss eine Sternschnupp.' durch die Nacht herab, und ihr mit den Blicken folgend, ve» „ahm ich fast im selben Moment den Ton einer Geige, der, von den lauen Lüsten getragen, zu mir herüber« schwebte. Erst lcis,, ga»z leise, kaum vernehmbar beginnend, dann immer mehr uub mehi anschwellend, zu leidenschaftlichen Aceordeu sich erhebend, wogten die Töne wie die stürmisch bewegten Wellen des Meeres auf und ab. Ich lauschte mit angehaltenem Athem. Noch nie« Mals halte ich so ergreifend fpieleu hören, es lag eine ganze Mlt von Schmerz und Lust, tiefem Weh und ungestillter Sehnsucht in dies'U Lauten. Wer mochte der Spieler sein? Immer von neuem erhoben sich dieselben, die Klänge der „letzten Rose", dieser tiefsinnigen, schönen Melodie zogen an mir vor» über; wie von Zauberllä'l'gen festgebannt, verharrte ich, und als sie verklungen, war es mir, als wenn ich aus einem Traume erwach!. E8 war am anderen Morgen. Kaum, dass ich mich znm Ausgehen gerüstet, rinrn lleiuen Imbiss zu mir genommen, machte ich mich aus de» Weg, mil dem unbestimmten Verlangen in der Brust, etwas Über den Geigenspieler vom vergangenen Abend zu erfah« ren. Ich gieng die Slrahe hinunter, in welcher reizende Villen, von hübschen Gärten umgeben, aus dichten Gaumgsuppen malerisch grüßten. Vor drr letzten der-srlbeu machte ich Halt. ja hie», hier musste rr wohnen, e» war das einzige Haus, in welchem Wohnungen an Fremde abgegeben wurden. Und ich sollte mich nicht geirrt haben mit dieser Vermuthung. Gibt es Ahnungen, Ahnungen, die uns oft Plötzlich und unblwusst befallen, wenn wir etwas Traurigem entgegensehen, dass uns so bauge und schwer ums Herz wird, dass wir kaum aufzualhmen vermögen vor dem Druck, der aus uns lastet? Fast sollte man's glaubeu; war es mir doch so bange, als ich durch die Galtenpforle dem kleinen, weinumranllen Häuschen zuschritt, in welchem ich das, was ich suchte, silldeu sollte. Ich trat über die Schwelle in das Haus ein, a»f dessen Flur mir eiue alte Frau mit einem Kranz ent-aegenlral; die Thitr des zu ebener Erbe liegende» Gemaches stand weit off?,,, ein grünes Dämmerlicht fiel von orauhe» iu deu Raum. und dort. schon hltle ich es erschaut, lag bleich und »eMuMs r>n Ittng. ling in weißen Kissen: der Geiaenspiclrr von gestern Abend. Niemand halte mil's aesaat. dass er es was Hellene Thirmrede der Nothwendigkeit einer Regulierung der qalizischen Fliissc g.dachte und die letzte kaiserliche Thronre^' demnach nur demselben Erkennt« nisse einen neuerlichen Ausdruck geliehen hat. (Ungarn.) In der gestrigen Sitzung dts ungarischen Reichstages Hut der Abg. Desider Szilagyi die von ihm angekündigte Iuterpellatiol, über die Vorgänge in Ostrutmlicn eingebracht, und Ministerpräsident v. Tisza wird iu der morgigen Sitzung des Abgeordnetenhauses sämmtliche auf diesen Gegenstand bezüglichen Interpellationen beantworten. (Aus dem kroatischen Landtage.) In der vorgestrigen Sitzung des kroatischen Landtages brachte Abg. Vmöic den Dringlichkeits-Antrag ein, die Rumcliolen zur Vereinigung mit Bulgarien zu be« gliickwimschen. Nach längerer Debatte, an welcher sich fast nur die Opposition betheiligte, wurde der Dringlichkeitsantrag abgelehnt. Abg. Staröevik interpellierte über die Entsendung der kroatischen und bosnischen Deputationen an das kaiserliche Hoflager in Pl^ga. Der Antrag des Abg. Tnäkan, den Banus wegen Aus» liefelung der Archival-Acien in Anklagestand zu versetzen, wurde auf die Tagesordnung der nächsten Samstag stattfindenden Sitzung gestellt. Ausland. (Serbien.) Wie der „Politischen Corresondenz" von lnster Seite aus Belgrad gemeldet wird. haben die Cabin>'te der Großmächte bisher der serbischen Regierung keinerlei posiiiv«? Ralhschläge ertheilt, sondern nur der Hoffnung Ausdruck gegeben, Serbien werde eine reservierte und vorsichtige Haltung einnehmen. Von serbischer Seite wird hervorgehoben, Serbien sei bisher allein unter den Ballanstaaten allen durch den Berliner Vertrag ihm auferlegten Bedingungen vollständig nachgekommen, wkwohl diefe Loyalität mit großen finanziellen Opfern und erheblichen ökonomischen und politischen Schwierigkeiten für Serbien verbunden war. Serbien habe allerdings seitens der Großmächte die Versicherung erhallen, dass diese Haltung gewürdigt werden wird. Serbien sei " wird. ^,„M (In Frankreich) finden am nächsten S^,' die allgemeinen Wahlen statt. In den großen "^hl?!' wie Norwegen, sein und eine eigene Flagge > ^, könne. Die untere Kammer hat diesen ÄeschlM ^ N) gegen 15 Stimmen gefasst, die obere mit < « 1 Stimme. Tagesnenistkeiten. , Se. Majestät de, Kniser halien der ^ ^ gatiou der ?. 1'. Laza>,sten in Cllli eine U»!"'' "h^ von 300 sl. au« der Allerhöchsten Privatc^ste 5 willigen geruht.__________ — (Versöhnung am Grabe) A" ft' greifendes Familienereignis, welches j?tzt uiels"" ".^c sprochen wird. meldet man aus Prag: Vor "'» ^. sechs Jahren heiratete der Prager Fabrikant "'^ D<" besitzer H. E. eine vielgefeierte Schönheit der b""' ^ Hauptstadt, die Tochter des Eafctiers und H".'^ '^ P.. und erhielt mit derselben als Mitgift e'" " ßhl< Haus und hunterttausend Gulden in Barem ^. s^ leben der beiden jungen Gatten ließ sich anfa"« ^ glücklich an und eS g'b viele Leute, welche d" ^l' derselben beneideten — ein Glück, das ""^M" störbarer schien, als diese Ehe mit drei """ j >^ !Kinder>:, zwei Mädchen und einem Knaben, geseg" ^' Plötzlich aber erlitt dieses so dauerhaft sch""'' > b"' liche Gliick auf unaufgeklärte Weise eine Trüb"'^ „„ Verhältnis zwischen den beiden Eheleuten ""'„ O^ gespanntes und trotz der Versähnungsversuche " Zah^ der beiderseitigen Familien wurde im vergangen schalf markierte Züge das weiße Linnen fast geisterbleich erscheinen ließen. Friedlich und ruhig sah es aus, als wenn noch in der schweren Todesstunde ein holder Genius mit flüchtigem Kusse sein Antlitz berührt, ein Zug himmlischer Befriedigung lag auf den edlen Zügen, nur um den festgeschlossenen Mund irrte ein schmerzliches Zucken. Oder halte dies vielleicht der Anblick des Bildes hervorgerufen, das, in Medaillon« form gehalten, an einem fchwarzen Seidenbande an seinem Halse hieng? Die alte Frau. seine Wirtin, trat herzu. Sie erzählte, dass er. der Sprosse eines altadeligen pol-Nischen Geschlechts, weder Angehörige noch Verwandte besitze und schon das dritte Jahr die Sommermonate bei ihr zugebracht habe. Ja, ja, meinte sie trübe lächelnd, es war ein guter, edler Herr, aber immer so traurig, so tieftraulig, kein Wunder, dass ihm die kranke Brust vollends zuschanden wurde. Wer weih, wet's ihm angethan hat, das schwere Leid, das ihm im Herzen ruhte. Sie drückte ihm die Augen zu, und große Tropfen perlten ihr dabei die runzeligen Wangen hinab. Ach auch mir war ja so wehe zu Muthe in diesem Augenblick, als ich den bleichen Jüngling vor mir liegen ah: vor wenigen Stunden noch unter den Lebenden, jetzt schon von den schwarzen Fittichen des Todes umfangen. Wie isi es doch so elgen, dafs uns das Schicksal manches Menschen so seltsam ergreift, trotzdem wir von feinem Leben nur den düsteren Schlussaccord kennen lernten. Das Ereignis hatte einen tiefen Eindruck ans »mch gemacht, «och lange nach der Zeit musste ich nmner an den Geigenspieler denken. Das Spiel vor wenigen Stunden, dem ich mit solchem Interesse qe< lauscht, es war sein Schwanengesang gewesen. Nun erst begriff ich das Seltsame, das mich dabei so eigen erfasst; seme zum Lichte strebende Seele hatte in dieser Stunde wohl schon ahnunaslos die Pforten des Ewigen im Fluge gestreift. Als wir seiner krampfhaft gefchlofsenen Hand das Medaillon entwandten, strahlte uns, kunstvoll in zartesten Farben auf Porzellan festgehalten, ein liebliches Frauenantlih entgegen. Von uulieschrrib' licher Anmuth waren die Zilge dieses mit lichtblonden Haaren umwallten. kizidllch-unschuldzvollen Gesichtes, die Lippen von köstlicher Frische, halbgeöffnet, als wollten sie eben zum Sprechen anheben. Mehrere Jahre waren darüber hingegangen, der Vorfall war schon in meinem Gedächtnis etwas zurückgetreten, da wurde ich unwillkürlich daran erinnert, als ich, wieder in dem Orte weilend, eines Tages an dem kleinen Häuschen vorübergieng. Lebhaft stand alles wieder vor meinem Gedächtnis; ich hörte die wunderbaren Laute an mein Ohr tönen, ich sah den bleichen Jüngling wieder neben mir uuf seiuem Lager. Unbewusst lenkte ich meine Schrille nach dem nähe-gelegenen kleinen, romantischen Kirchhof, und bald hatte ich das einfame Grab gefunden. Ein niedriaer halbzerfallener Hii^l, wild'von Gras überwuchert' auf dem Insrcten ihr eintönige» Schlummerlied sanaen und über welches die Falter träumend hinwea.laumelten Keine Blume, kein Zeichen der Liebe war darauf, nur ein kleines schwarzes Holzkreuz. Wie das traurig stimmt, solch einsam verlassener Hügel, auf dem keine Blume, lein Zeichen aus geliebter Hand von sinnigem Gedenken redet. Das ist so der Menschen Los. Er ruht vergessen. vergess» nne Welle, die im ewigen Ocean des Leben»' mancher anderen, spurlos verrauschte. ^„s, ^ Wer einmal in jene Gegend kommt. ^, d? Grab hente noch sehen, es ist das letzte ot, " m rechten Kirchhofsecke. dort in tiefster E"'""" M< von drüben. vom Walde herüber, die düstel^,^„!e> über die Mauer weg so träumerisch ""' ,, Gräber grüßen. " , ________________ «d^ (N.'chbl"F die ruh,gsten Pferde, welche im S'alle a"'^,, M sind, mir zur Verfügung gestellt werden. ^' . ment ist von höchster Lebensbedeulung. gat> ,, Gegen solch eine ruhiae Zurückwe'j'A^ L? keinen fe.neren Einwand. Schweigelw ^,, l> Emil dmi Gcheiß Folqe. Der Wagen '^'^ j» der Verwundete wurde mit höchster D"l,^ Kissen deiselben gebettet. <^.,«v0't '" Langsam sehte sich dann der Tran^ wegunlj. _,.„, Sir 6"' Infolge der angelegentlichen wm . ^ blieb Lord' Ruwson aus dem Schlosse zu» A„ge Sir Emil suhlte, dass. so lange " ^^cher Zeitung Nr. 224 1817 2. Oktober 1885. beides 5w«!"a """zogen, bei welcher der Mntter die alten« H^che" zugesprochen wurden, während daS ling d,z m "" fünfjähriger Knabe, welcher der Lieb. Warb N ^ ^"' ^^ ^lihut desselben übergeben >"i 5in. ? "^sefähr vierzehn Tagen ereignete sich nun selbe ^ Fabrikanten ein grässlicher Fall; der. spielte ^ "'^^ ^" H""^ und in seiner Abwesenheit sindlick, o '^ ^""^ mit einer auf dem Tische be->N'd ^»^^"^^^''nschnchtel. deren Inhalt Feuer fieng HD,, " vemdchtn des Meinen, welches die einzige Um< "NMM^W' bildete, in Brand sehte, so dass das e» ltnk c ^ s" lchwere Brandwunden erlitt, dass 3iM n '"faltiger ärztlicher Pflege noch in derselben plülzlick ^^ ^m Begräbnisse desselben erschien Aden's^"^ als der kleine Sarg in die Erde gesrnkt so l^ ^^' ^>e Mutter, die von dem Todesfalle erst M a,, ^nntnis erhalten hatte. dass sie beinahe zu 'htes?>!""" '"a"' um noch einen Blick auf den Sarg Ul°ß d! - ^" werfen. Die Aufregung war aber so sie s^.^^ >ie dieselbe nicht zu ertragen vermochte, und "hninii^ "°" Schmerz und Aufregung überwältigt dichz s ' "" offenen Grabe zusammen. Die Macht den i>, '"^^baren Augenblickes überwältigte aber auch dass ,r "Hen Grmahl der Geschiedenen in dem Maße. sich ^ . ^ der Ohnmächtigen auf die Knie fiel und Milk, c "^" ""^ Thränen bemühte, sie ins Leben die Z'','"' Am Grabe des verlorenen Kindes erfolgte sunder . '2 der durch ' gemeinschaftliches Unglück WUtde ?^>" ""^ gebrachten Gatten; die Scheidung bieder > ^""liig gemacht, und heute leben dieselben d«t » df„, m'!^^ Dasselbe hatte sich feit vielen Jahren »öd ly,,^'^ einer Familie in Paddington bcsnndcn >v^z °e vom letzten Mitgliede derselben dem gegen-Vildsz .^'aenthümer vermacht. Auf der Rückseite des lieu »nf "^" sich mehrere erläuternde Strophen, da-^phien "^^" ^^ Jahren. Das Porträt ist photo- ^lln^^s drittemal zum Tode verurthcilt.) da« Urtl. !,^^"^^ Wurde in Krakau zum drittenmale ^lproH» '" bekannten rituellen Processe Ritter eilist,.,,?' Die Geschwornen erklärten die Angeklagten zun, Tod ^ schuldig, worauf der Gerichtshof diefelben l"ng son ^ den Strang verurtheilte. Die Iustificie. ^ochlinz, ^erst a" Kittel Ritter, dann an Marcel ^" Die m ^ z"leht an MofeK Ritter vollzogen Wer« ^lch'vcrde ^^iger "eldeten sogleich die Nichtigkeits« Wtiglt,^/n Eindringling) Während der vor-"' Plökl? ^'"6 bes ungarischen Abgeordnetenhauses ^«Itas^ "'" Schulknabe in den Saal, der. mit der >" ^ '^e ,n der einen und mit einem Galleriebillet lhltt, u°'?kren Hand, in der Mitte der Rechten er-" Hand n "!^ "bei Lust zeigte, an dcm Wahlgange — z>hye,, s'ch soeben um die Schriftführer - theil. «>'c»b^ '' ^s kostete nicht wenig Beredsamkeit, um den ^ done» . ^ auf seinen Schein berief, zu bewegen, ^e. it, ^nco zu weichen, mit welcher er aus dem ^"llea,!^ . Hl" er nicht wenig Heiterkeit erregt hatte. .. ^Üben Wurde. "reich ^.^ ertvolle Emballage.) Einen Schwaben-^^^"er Ait lieferte eine Köchin in München, die mit einer auf dem Frühstückslische der Herrschaft liegen-den Obligation ihren Marllkorb autztapezierte, wozu ihr das glatte, kräftige Papier ganz besonders geeignet schien. Als der Herr den Weg in das Geschäft antreten und dabei die znm Umwcchseln bestimmte Obligation mit' nehmen wollte, war diese nirgends zu finden. Das ganze Haus wurde in Bewegung geseht, bis die Küchln vom Markte heimkehrte und unter dem frischen Fleische, garniert mit Kraut und Rüben, das schwer vermisste Wertstück zu allgemeiner Frcude wieder zum Vorscheine kam, — (Eine Scheintodte,) Aus Dalton>in'Furness wird ein Fall von Wiedererwachen vom Scheiulode ge> meldet, Die Tochter eines Mannes Namens N(W?ll war dort vor einigen Tagen nach dreiwöchentlichem Krankenlager anscheinend gestorben und sollte eben ein« gesargt werden, als sie plötzlich die Augen öffnete uud leife Athem holte. Der sofort herbeigerufene Arzt ließ sie sogleich zu Bett bringen und ihr Stärkungsmittel geben, und jetzt befindet sich das Mädchen auf dem Wege der Besserung. — (Kühner Schluss.) Vertheidiger (in seinem Plaidoyer fortfahrend): „Ich gebe zu, hoher Gerichtshof, dass mein Client etwas heftiger Natnr ist, die ihn leicht in Conflict mit anderen bringt; seine Eltern aber hat er stets geehrt, was mir aus der Thatsache hervorzugehen scheint, dass er dem Mit angeklagten gelegentlich des Naufhandels zurief: «Hau' ihm eine 'runter — dein Vater ist's ja nicht." Äcal- und Prouinzial-Nachrichten. Mr. Cumbcrlaud'o Stance. Mr, Cumberland hat also gestern abends auch in Laibach „Gedanken gelesen". Im landschaftlichen Ne doutensaale. den ein überaus distinguiertes Pnblicum füllte, gab Mr. Cumberland seine ebenso geheimnisvollen, als, man muss es gestehen, verblüffenden Kunststücke, znm besten. Es war "/48 Uhr, In dem versammelte» Pnblicum herrschte bereits eine unverkennbare Aufregung; man hat so viel von dem berühmten „Gedankenleser" gehört und gelesen, dass man mit Spannung seinen Pro-ductiouen entgegensieht. Etwa 10 Minuten vor 8 Uhr trat Mr. Cumberland in den Saal: eine schlanke, doch kräftige Figur von mittlerer Größe, blondes Haar und dunkelblondes Schnurrbärtchen, kleine, tiefliegende, lebhafte Augen, der englische Typus uuverkennbar. Mr. Cumberland eröffnete die Scance mit einer in englischer Sprache gehaltenen Anrede an das Publi« cum. worin er hervorhob, dass er infolge der Anstren« gungen der Reise ermüdet sei. sich nervös aufgeregt fühle und darum fürchte, dass ihm die Experimente möglicher Weise nicht mit derselben Präcision gelingen könnten, wie bisher. Nachdem sein Dolmetsch, der den Vermittler zwischen dem Publicum und Cumberland spielte, die Worte des Gedankenlesers inS Deutsche übertragen hatte, bat Cumberland, es möge eine Anzahl von vertrauenswürdigen, allgemein bekannten Herren aus der Gesellschaft ein Ueberwachungs-Comite bilden, um gewissermaßen die gesellschaftliche Garantie dafür zu bieten, dass es bei den Experimenten in der That mit rechten Dingen zugehe. Es betraten nun sieben Herren das Podium, nahmen daselbst in der Nähe Cumberlands Platz, und die gestrenge controlierende Commission war damit constituiert. Die Gesellschaft harrte bereits mit Spannung der Dinge, die da kommen follten. Cumberland erwies sich als echter Gentleman, da er die Reihe seiner Gedanken» lese-Proben mit einem galanten Experimente eröffnete, das ihm. zumal es ganz vorzüglich gelang, die Gunst des Publicums sofort gewann und lebhaften Beifall ein« brachte. Einen der Herren vom Aussichts°Comite er< suchte nämlich Mr. Cumberland, sich eine Dame aus der anwesenden Gesellschaft zu denken, die er, seiner im vorliegenden Falle einzig und allein maßgebenden Meinung nach, für die schönste halte. Mr. Cumberland verband sich nun die Augen und gieng fogleich mit seinem Medium. es stets bei der Hand führend, auf die Suche, Der Erfolg war überraschend. Mit großer Sicherheit durcheilte Cumberland den Saal. begab sich sofort auf die Gallerie und schritt direct auf jene Dame zn, welche das Medium sich thatsächlich gedacht hatte. Dem gelun« genen Experimente folgte selbstverständlich stürmischer Beifall. Das zweite Experiment bildete das Errathen einer schmerzhaften Stelle an einer Person, Ein Herr aus dem Publicum betrat das Podium, und Cumberland versicherte sich vor allem, dass eS nicht Liebesschmerz fei, an dem das Medium leide. Der als Medium sungie-reude Herr vermochte jedoch nach der Meinung Cum« berlauds feine Gedanken nicht mit voller Intensität a»f die fchmerzhafte Stelle zu concentrirren, weshalb auch ein kkiner Irrthum unterlief, indem Mr. Cumberland die schmerzhafte Stelle am rechten statt am linken Fuße zu finden glaubte. Nicht minder überrafchend als die früheren Experi« mente wirkte auch das rasche Ausfinden einer von einem Herrn des Aufsichtö'Comitcs im Saale versteckten Stecknadel, das Aufschreiben der Zahl !«25. die sich der Herr Landespräsident gedacht, die Zeichnung eines Kolibri u, s. w. Viel Heiterkeit erregte die coram pudlieo ausgeführte Mordfcene. in welcher Herr Dr. GratzU aus Gefälligkeit für Herrn Cumberland zum „Mörder" und Herr Dr. Schasfcr zum „Wegelagerer" wurde. Der Gedankenleser stellte nämlich dem ersteren Herrn die Aufgabe, in die sich das Medium wohl schwer hincinzudenken vermochte: er habe einen Neben« buhler, der ihn bei dem Gegenstande seiner Liebe uud Verehrung verdrängt hätte und den er deshalb tödtlich. in des Wortes buchstäblichem Sinne. Haffe. Gedachter Nebenbuhler sei im Publicum an« wesend; er möge nun den vcrhassten Nebelthäter auf das Podium bringen und vor dem P, T. Publicum mit dem Messer, das er in der Hand hält. den Garaus machen, Natürlich nur figürlich! Cumberland verlieh unterdessen den Saal, und Herr Gratzy erwählte sich zu dieser blutigen Tragödie einen im Publicum anwesenden Herrn. Herr Gratzy zeigte nun dem Publlcum. dass. wenn er einmal den Othello spielen sollte, er seinem Opfer das Messer in» Herz stoßen würde. Nach dieser Demonstration nahm der „Oefälliglelts-Nebenbuhler" wieder seinen Platz im Publicum ein, der „Mörder" aber erwartete die Rückkunft Cumberlands. der alsbald den Saal betrat und sogleich, sich der Hand des Mediums versichernd, ans Werk schritt. Durch die Sitzreihen sich Bahn brechend in der Richtung, wo der 1 „Nebenbuhler" saß. schien er, nahe an ihn herantretend, anfänglich feiner Sach« nicht ganz sicher, tastete in nervöser Aufregung umher, bis er im zweiten Gange den Nebenbuhler thatsächlich eruiert und. lhn am Kiazen erfassend, unter dem Gelächter der Gesellschaft aus da« Podium gedrängt hatte. Dafelbst angelangt, bezeichnete ^kh H's.?'den, es ihm unmöglich sein wilrde. nach °"^M°f zurückzukehren; andererseits war ihn, "dezu "' Allein auf dem Schlosse bleiben zu sollen, ,^eg/_ sollte diese Nacht enden? Würde Lmd M d"z "Hnials genesen, oder würde das Morgen« t" b° "^n Tages bereits einen neuen Majorats- ^«lußen? i ^ Tick°.'". dem Krankenzimmer hörte man nur das "Hluna .-"er Uhr. sah man bei der matten Ve-"lni Z °'e «estalt des Barons regungslos auf H "uer llegen. b^dez yW"y saß «eben ihm, hielt das Ha.'d-tü^st dess?«"3?n zwischen seinen Fingem und zählte sck'^en »1" P"l2schläge; man hatte um einen be-Mn ez N ,n der Metropole telegraphiert, doch ^n wü 3 ^"selhaft, ob derselbe noch rechtzeitig ^ itt,n,I"^"de des Vetles, einem Geiste gleich, l^ ^anu-l« der fchimmernden weißm Gewandung, d..^iülw»«' die Augen unverwandt auf das Antlitz ^ der n,^7^^t. den sie. so lange sie zurilckzu-si, Mit V '^ls ihren Vater angesehen hatte. H<,. Hessen. "^ Klasse hatte sie alles verloren, was sie " u,!d nz H"'n. Grunde. Vermögen. Verlobten. ^d"l ^n er i!n^ ""^ doch war es zweifelhaft, ob "ren <>', " Stunden nach der Katastrophe diese W.i.^e N> Ube'le zn erfassm imstande war. L'c> We «^ Silage?, welcher auf sie nieder-"^ ^e sle förmlich betäubt, sie im Moment t»lb,^clor Np''M'ch gemacht. ^ie h^"V beobachttte sie mit wachsender Un° >° gänzlich verfchieden von alleu an- dere» Frauen, die dem würdigen Arzte bis nun im Leben begegnet waren. Klagelos, ohne zu weinen, ohne auch uur irgend einen Schmerzenslaut über die Lippen zu bringen, verharrte sie auf ihrem eingenommenen Platze neben dem Lager, auf wachem der Manu, der sie mit der ganzen Zärtlichkeit eines Vaters umgeben, sterbend vor ihr lag. Vleieru langsam schlichen die Stunden dahin; jetzt endlich begann es zu lagen, und als der erste Sonnenstrahl in das Gemach des K>aukeu M. schlug diefer plötzlich die Au,'.eu auf. Sem Blick hastete auf Manuela, feme Lippen bewegten sich. doch nur unartikulierte Laute vermocht« er hervorzustoßeu. Im Nu beugte sie sich über ihn und brachle ihr Ohr an seine Lippen. ..Geliebter Vater, was wünschest du?" fragte sie mit nameuloser Zärtlichkeit. Er mühte sich vergeblich zu sprechen; wieder drang nur unverständliches Gemurmel ilber scine Lippen. Nach wiederholter Anstrcnguug erst gelang es! dem Mädchen, die Worte „Geheimfach". ..iudische Cassette" zu verstchen. „Du h«st eiu Testament iu der indischen Cassette. Willst du das sagen, lieber Vater?" fragte sie gi-wissermaßeu als AuNvmt auf seinen stehenden Vlick. Er mckte eifrig mit dem Kopfe, es leuchtete auf iu seinen Augen. „Und du wünschest, dass ich dieses Testament hole?" fragte sie. Er nickte abermals. „Nasch!" flüsterte er da»n, und Manuela erhob sich, um srinem Begehren Folge zu leisw,. Die indische Cassette befand sich in der Biblio-lhek. Noch war das Zimmer vom vorhergehenden Abend hell erleuchtet, und sie fah im Geiste ihren Verlobten vor sich, ihn, für deu sie freudig ihr Leben hingegeben haben wilrde und der sie an dieser Stelle erbarmungslos von sich gestoßen halle. Finster blickte sie vor sich hin. «Er wird leben!" flüsterte si?. «Und ich, ich werde, was er mir gethan, nie vergessen!" Sie trat an die groß? indische Cassette und öffnete deren verschiedene Schiebfächer, um das Papier helvorzunchmen, welches sie suchte. Ohne Mühe gelang es ihr, dasselbe zu sinden, und eilig lehrte sie damit iu das Krauleuzimmer zurück. Lord Rosegg lag noch immer schwer athmend da. seine Nugru richteten sich voll zärtlicher Liebe auf seine Adoplivtochter. ..Soll ich dir das Schriftstück vorlesen. Papa?" Er nickte bejahend; sie entfaltete das Document. Der Inhalt debselbcr war äußelst kurz und klar ge» fasöt. Lord Rosegg hinterlieh iu demselben sei»" g^ liebten Adoplivtochter Manuela seiu ganzes Vesm^ll, welches nicht zum Majorate gehöile und sich aufbe^ läusig fünfzigwuseud Psuud St.rli>>g bezifferte. Doch trug das Papier keine Unterschrift. ^. l ^ Mauuela begriff sofort, was der Sterbende "" ^Du möchtest dieses Papier uulerzeichnen?" ^^El- nickte bejahend mit dem Kopfe und Merle abermals: „Nasch!" (Fortsetzung folgt.) Lllibacher Zeitung Nr. 224 1818 2. Oktober 1885^ er alsbald auch die Stelle, an welcher das Messer angesetzt werden sollte, Das staunenerregende Experiment fand i>, rauschendem Beifalle die ihm gebilrende Anerkennung. Durch eine kurze Anrede, in welcher der berühmte Gedankenleser vom Publimm fiir immer Abschied nahm, wurde die glänzende und interessante Söance geschlossen. Mr. Stuart Cumberland verließ heute Laibach, um sich in Trirst auf dem Dampfer „Vorwärts" zunächst nach Egypten zu begebe», Mr. Cumberland gedenkt in Kairo und Alexandrien zwei seiner Söancen zu geben und sodann seine Reise nach Indien fort' zusehen.____________ — (Sonntagsruhe.) Ein Erlass des l k. Handelsministeriums macht bekannt, dass das Gesetz ilber die Sonntagsruhe nicht auf solche Gewerbe-Unter» nehmungen zu beschränken ist, welche Hilfsarbeiter beschäftigen, sondern dass die gesetzlichen Vorschriften für alle Gewerbe-Unternehmmlgen ohne Unterschied, ob dieselben Hilfsarbeiter beschäftigen oder nicht, i» gleicher Weise Geltung zu finden haben. — (A n e r k en n un g) Die k, k. Landesregierung fllr Krain hat dem Herrn Josef Dekleva in Adels« berg für fein verdienstliches und selbstloses Wirken auf dem Gebiete der Karstaufforstung die belobende An« erlennung ausgedrückt. — (Die Vorträge an der hiesigen Theologie) beginnen Montag, den 5. Oktober. Die Inscrl. blerung wird heute geschlossen. — (Die Verpachtung der Theaterfonds-Logen pro 1885/86) findet am kommenden Sonntag beim Landesausfchusse statt — (Hochwasser in den Alpen.) Aus Kla-gen fürt wird gemeldet: Endlich hat der Negen aufgehört und ist eine weitere Wassergesahr völlig geschwunden. Der Schade», den das Hochwasser angerichtet hat, ist sehr bedeutend, besonders im Gail- und Gitschthale. In Ienig und Kirchbach wurden durch das massenhaft angeschwemmte Holz mehrere Häuser vernichtet. Vei Ober^ Drauburg sind noch weite Strecken von Feldern über« schwemmt, ebenso im Orte selbst der Platz bei der Porzia'schen Bnrg und die Keller in der Untergasse. Die Schutzhauten am Klausentofel haben sich außer-» ordentlich bewährt. Die Regulierungsarbeiten stehen unter Wasser. Das Canalthal hat arg gelitten. Die Wasser, masse ergoss sich auf die Reichsstraße bei Seifnitz. Helmlehrende italienische Arbeiter müssen von Tarvis gegen Pontafcl auf dem Bahnkörper zu Fuß gehen. In der Gegend von Raibl ist der Schade an zerstörten Grundstücken. Wasserleitungen. Brücken und Straßen enorm. Nach Meldungen aus dem Gailthale verblieb der Hauplfluss im regulierten Bette. Nach Hermagor sind dreißig Infanteristen und zehn Jäger unter dem Commando eines Officiers über Greifenberg. Kreuzberg und Gilschlhal abgegangen zur Herstellung der Brücken und zur Abrä'umung der Schuttmassen, Auch ein In» genieur wurde zur Einleitung von Entwässerungsarbeiteu dahin entsendet. — (Sie sind da!) Alljährlich, wenn im neuen Lenz die schncllsiügligen Vvrboten des Frühlings, die Schwalben, zu uns herangeflogen kommen, werden sie von Jung und Alt freudig beglüht, und allerurte« tönt der fröhliche Ruf: Sie sind da! Doch nicht diesen lieb« lichen Vorboten des Frühlings gilt die Ueberschrift dieser Notiz deS gewissenhaften Chroniqueurs, der heute ebenfalls zu registrieren hat: „Sie find da!", freilich mit etwas fröstelndem Gefühle und den Ueberrock knapper zuziehend. Sie sind da, die alten Bekannten, die rnß'gen Gestalten an den Straßenecken unferer Stadt, mit ihren glühenden Kohlenherden und rauchenden Pfannen: die Kastanienbrater. diefe Vorboten deS Winters l Das noch üppige Grün der Wiesen. das noch dichte Laub der Bäume — sie täuschen uns nicht. Sie. die „heißen Maroni", sind da. und wenn die da sind. so klopft der Winter an die Thüre mit allen seinen Nachtheilen und Vorzügen. — (Postaufträge.) Vom 1. Oktober d. I. an wird dle zur Einlösung von Postaufträgen im internen Verkehre festgesetzte Frist von vierzehn Tagen auf die Frist von zwei Tagen und die zu demselben Zwecke im Wechselverkrhre zwischen Oesterreich-Ungarn und Deutschland festgesetzte Frist von vierzehn Tagen auf die Frist von sieben Tagen ab^ekülzt. — (Gemeindewahl.) Vei der Mahl des Vorstandes der Ortsgemeinde Suchen wurden Paul Turk aus Suchen zum Gemeindevorsteher. Georg Puje aus Gehack und Lurenz Michelii an« Merleinsrüulh zu Vemeinberäthen gewählt. — (Aus Fiume) Das bekanntlich von der hiesigen Ballgesellschaft als Generallmternehmung erbaute Communal.Theater in Fiume wird morgen mit der Oper Uioa" feierlich eröffnet werden, nachdem vorher am g'le» ', ........... — 50 „ Iligovar « ........... 50 „ Seemann » ........... l — ., Uczcssanel' „ .......... 50 Glashutlen-Lcitung " ........... 2 70 Glasfabrils.Arbeiter „ ........... U 59 Vergarbciter „ ........... 22 <>() Herr I, Milai „ ........... 1 — Fil. Milai „ ........... — ^0 Frl. Müller „ ........... — 60 Herr Fr. Plcvel „ ........... — 50 „ A. DrnovZel „ ........... - 50 ., A. Dornil „ ........... — 50 ., A. Kutiaro ,............ — 30 ., I. Weber « ........... 20 „ A. Kimovc ., ........... — 40 Fran Iosefa Klembas ., ........... 60 Herr M. .«urbar „ ........... ^20 „ G. Iuzna .. ........... - 20 „ Pcrsbnch .. ........... — 50 Pfarramt Primsla», Sammlung......... 9 4li „ Kolovrat. „ ......... 6 « „ Slavina, „ ......... 4 „ Unlerwarniberg „ ......... 1 - „ Waltendorf, „ ......... «20 St, Peter. „ ......... 1 - „ Hinach, „........ 5 — „ Zirkniz, „ ......... 20 — „ sairach. „ ......... 7 — Suuime . . 769 53 Aunst und Aiteratur. - (Landschaftliches Theater.) In der Local-sängcrin Frl. Fannn Wilda » haben wir eine recht brave und schätzenswerte Kraft lcnncn gelernt, welche mit ihrer fri> schen nnd angenehmen Stimme, ihrem prickelnden, hin und wieder sugar aus dem Gebiet der verflachenden Posse heraustretenden Hnmor „die Näherin" mit den vielbelachten nnd, man lann cs nicht unterdrücken, etwas abgedroschenen Couplets und Einlagen znm lcbens° nnd zugkräftigen Dasein aufgefrischt hat. Sehr wacker stand ihr in diesem Bestreben Herr Leo D i -trichstcin als Schreiber Hoch zur Seile; sein dcclaiuatorischcs Können steht außer Zweifel, das hnbsche, hie nnd da etwas unzulängliche Organ wird sich bei allmähligcr Kräftigung gewiss erfolgreich für das komische Genre erweisen. Herr Weiß» müller war ein echter ungarischer Landedelmann, ein ganzer „Schamgcs" (Sombür). Die tlciue Rolle der Rosa, Ferdinands Ehegattin, wurde von Frl. Caroline Lehn er sehr deutlich nnd ausdrucksvoll gesftrochcu; dasselbe gilt von Frau Maria Charles und hcrru Josef Spriuz. Illa und Ferdinand, welche namentlich m der wliluugöuollru ersten Scene des letzten Actes, der bo friedigcndcn Lösung der heiteren Quiproquos, allaemein ae-sielen und durch Beifall ausgezeichnet wurocu. ^ Wenn wir znm Schlüsse des Ulwerwüstlicheu I-'mos ac« dcufcu, welchen Herr N a t 0 w i t s ch zu einer snmoseu Eharal» erstudic gestaltete, so glauben Wir so ziemlich Mrs acsaat n, haben, und hätten wir der launigen Ausführung ..der Mberin" uur cm volles haus gewünscht, dcsscu leere Stclleil wohl nur die (Ulmbcrlaud'sche „Nadelsnchc" verschuldet hat. _.^ UeneftePoft. '^ Original «Tele gramme der Laib. Zeitung. Wien, 1. Oktober. Das Adresscomi'e des Herse,,. Hauses wählte Cardinal Gamzlbauer zu», Olmiann, Fürst Czartolyili zu dessen St'lluertiete, u»d Bason Hilbner zum Referenten. — Das Amtsblal b. ..Wiener Zeitung" veröffentlicht eine MinM^ Verordnung, die Bestimmungen, betrrffend die stallung der Oewerbsarbeit an Sonntagen ^' ^ zelnen Eewelbekategorien ergänzend, beziehunM abändernd. , ,,,. Wien, I.Oktober. Bei der heute hier abgey"' nen Ziehung der Lose van, 1854^r Anlchen ste^ Serie 3039 Nr. 30 40000 fl. und Serie ^ Nr. 28 5000 si; je 2000 st. gewannen S. 1475 A-^' S. 3304 N.'. 47. S. 1480 Nr. 28, S. 2233 ills'^ und S. 2982 Nr. 31; je 1000 st. gewannen S. ^ z Nr. 41. S. 1797 Nr.«. S. 3193 Nr. 27. S. "' Nr. 28 und S. 2082 Nr. 15. «.«. Kaschau, 1. Oktober. Die nach Galizien M digeu Josef und Ferdinand Koisz wurden in A»wei heit russischer Polizeibeamten bei der Fälschung Rubeln betreten und verhaftet. ,,^ Moskau. I.Oktober. Die „Moskovskij" ^ mosti" ist überzeugt, die Wiederherstellung des ^ <1U0 n,uw auf der Nalkan«Halbinfel follle nicht m ^ Vernichtung der Vereinigung Rumeliens und , gariens. fondern in der Reorganisation der »m,^ und äußeren Beziehungen derselben bestehen. ^ ^ ohne bewaffnete Intervention ausführbar, wen" a Spitze des vereinigten Bulgarien lein Abenteurer, > dern ein Mann der That käme. Den Berliner «' trag buchstäblich aufrechtzuerhalten, ohne seine '^ lichen Fehler zu velbefsern, würde die verhäng"" z Nothwendigkeit darthun, den Berliner Vertrag °^. eine ganz andere Ordnung der Dinge, vielleicht ^ ^ aus nicht allein auf der Balkan-Halbinsel, zu er>e^ Nisch, 1. Oktober. Nach vorherigem Gollesd''',,, fand heute die eiste Sitzung der Skupschtin" > z Morgen erfolgt die feierliche Eröffnuug derfelben eine Thronrede. ... .^i, Nisch. I.Oktober. Zum Slupschlina-PrM' wurde KujundZ't ernannt. ,^ü Sofia, 1. Oktober. Alle ehedem in buM'H. Diensten gestandenen russischen Oisiciere habe" "^,^ sioniert und auch bereits die Uniform abgelegt. ^ selben erhalten je 5000 Francs Abfertigung und '^ demnächst nach Rnsslund zurück. Die bulM'^,, Officiele, welche sich in Nussland befinden, '"' telegraphischem Wege zurückberufen worden. , ^ie Coustantiuopel, 1. Oktober. Die Pforte reM. die Eisenbahnlinien Haidar.Ismidt und Constant'" ^ Adriauopel zum Truppentransport. ,:s> Den >! U. Scptembe r, Iohanu llizman. Zi>"^ H.'^' W I, Kralauerdamm Nr. 14. Lnngentnberculosc. ^,.,»lb^ Dimnik. Arbeiterin. 55 I.. Fcldgasse Nr. N, ^»'^ culose. . ,6?^ Den 1. Olt 0 bcr. Ferdinand Kastncr. P"""' Rosengasse Nr. 13. Marasmus. Im Spitalc: ^ Den 28. Septembcr. Joses Kodelnm" ^,^,^i!sl>^ 68 I. tnberculöse Pncllmonie. — Karulina Lapaj'"', ' .61 I, Erschöpfung der Kräfte. Lottozichnng vom 30. September: Prag: 84 9 28 54 ^^-^ Meteorologische ?lI.Mg. 73^s4 4 U luindstill ^b/' ^ßl» 1. 2,N, ?:i?.04 18.^ WSWschw, /,ett", ." » « «h. 735.«« 13.« windstill bcw""^ ^, m Morgens Nebel, tagsüber heiter, abends " ^»" Ncgen. Das Tagesmittel der Wärme ll,9°, «>» ^^ dem Normale. ^^_^-—-^^^ Verantwortlicher Redactenr: I. Na a^^-^ Nein seidene Stoffe 75 kr. M' Metek ,^ sowie k sl. 1.05 und sl. l,3U bis 5.W (f"/'N'/,!,,d H> carrierte Dessins) versendet in einzelnen -^ . uo»^'^ Stinten zollfrei ins Hans das Sciden^ssabril Dcp" , .„>,al>^ ueber« (konigl. Hoflieferant) in Iürich. MM^ .^ i^ Vriesc nach der Schweiz toslcn 10 lr. W Das Leichenbegängnis des verstört,""" ' > U Ferdinand Kastuer ^ > > findet heute Nachmittag mn 4 llhr /""!"' ' ^V ^ gestern nugrzeigt luordcu. ersl u»« .» lu^^^^^^, 18!» Course an der Wiener sörse vom 1. Oktober Ni«5. N°« d.m officicnen C°ur«bl°tte. N"lsicn>, /n/ ' ' - »' " "60 ' X'!r»b,,N«i 1^° ' „- - »»»5 90-50 ' "°>. 0fl.o,W, 1" 50 118 ~ ^°!>.4°/, ,0U st, . , 121-25 ,2100 l'>.»u>','lche '.....""50 --- ^,7 >!»>^,,^,- . - - .105 25 --— s,''°^"st^"ch'l«e , , i°,s.l> 108-25 0'/' ^°"l>Iche UN», i! ' - ' - '0» — — — ' "^nbü.c,^ ll""oi!isch, . l02 - IU4 - "'"" - . 101 2b 10^!'- Ocld Warc ü«/„ Temes» Vnn.N , . , . i«2 25 i<>3 — 5"/„ un^arischr......102-25 10!,-- Andere öffentl. Anlehen. D°!l^!> »leg-Vosc 5"/n 10!» ss, , 115-50 II«'— bto, Anlcihc 1^?«, fteucrsrci . io<-— 106 -Ä„I>.'!>l'!! d, Cladtgcmcinbe Wic» IU225> 102 75 Änledcn b. Kladt,,cmei»d' --'— —— Pfandbriefe «fiir lu» fi) Äo^'i^r. >,N,,.österr,4 >/2"/<>^old, I2475 I25'2ü b<0, i>! 50 „ ,,4 >,, "/„ 99 ?s. 108 25 dto. !N 50 ,, „ 4'/,, , »5— 9Ü-5N diu. PlmnieN'Schulbvcrsch,»"/,, UU i!5. 98-75 Oeft.HyPc>thclcnbaül ini.5 >/, «/„ I0i— —-— Ovst^lin«, Vaul ucrl. 5 <>/« , 102 20 1u2 «0 d!?, „4 '/, n/o 101-— 101-50 b!o. ., 4°/„ , , «8 »0 «.'»'16 Unss. aNg. Nrbcncredit«Ncti»ni,!,'s, in P''ft in ^, l«»!1 verl.5, '/,«/„ 1N270 1N»-80 Priorltiits - Obligationen (fUv ina fi.) «rlisabclh-Westl'ahn I. Emission like» UN — Oerbiuands'Nolbbahu w Süli. INS— lc? — ,fr.nlz-Ioscs°B>>hn.....»i-7o! »2 20 O.ilizischc ilarl Ludwig»Vahn Em, !««! :wu fl. S. 4 '/,"/„ , 100-10 1008» Oesterr, Nonuestbahn , . . . l«3-40l i08 70 Si^l>c»blllg!,-!-......»8bo! 9»-— Geld Wa,-c Staat>!l'>ibn 1, Emission . , . I96'75,o 99 — Diverse Uosc (per Stück) liicl'itl.'k «00 st...... 175-25 175 75 Cl!»l!',i'os>' 40 si...... Ul!'25 3» 75 <"/„ Donan^D^MPfsch. 100 sl. . 114 —lit 75 ^oivacher Piämicn AiNühlü ^>ss, 21 ?b 22^5 Oscuct ^'ose <0 ft...... 4»-8b 41-75 Palfsy Losc o>l»^u>c ü» st..... —- . — ^. 3>,Im-i.'ose ll, f<..... üs, 50 s,u _ St,-Oc!!oi«-^ose 4« f>, . . . 4»-?b 50 25 Waldskin^'ose 20 ss..... 23-— uu-üu W'!!disch,iräy'Lose 2>, ss. , , 88?5 38-7>> »nul-Actien (per Stillt) AngloxOesterl, Van! üuo ft. , . u«-— 9«5o Saillvcrcm, Micncr, il>0 ss, . . lou-s.n INI — Vdncl.'Ansl,, Oest.2Wfl,S, 40"/,, sz,> 5u 22l-s.0 Vlbt,»A»!t. s, band. u. G. I«l>fl. 28175 2«2 — ' dildaxl, ?Mss. U,l,^, L«U fi, . 282 50 288 25 Dcposttenl', Äü„, i!«u II.... 190 5»'< 191 5>l) Eöcomptc Ges., Niedc»-öst.5UU N. 559 — 5«o-— Hypolhefenb,,öst,'/no fl. »5°/°«. 5«-— 58 — >^änb«banl, oft, !i0!!ft, i»ipsschisfc>brts < G-.'s, Ocstcrr, 500 N, ,. L!N,-H»dWei« 200 fl, . . 210-50 2l< — . Sali.«Tnol.III,L,l«?8»aost.T, 201- 202 — ,f«di>ia»d«Norbb. iuuu ss, IHM, »315 i825> Iftan'.^oscf Vahn 20<» fl. Gild. 2IU -. VII — Fii»lttcchcn.Va,-cscl'«!is. 200fl,E,----------------- ch,,l,,ttarl Ludwig B.2O»ff. EM, ^28-50 229 — ^ra».ttö,lachcr G,°V. 2üUss.ö.w, --— — -»ahlc>',bcr>i.E>!cnb. 100 st, , , --— —--»asch.ni'Odcld. Eistnl', 20U fl.O. 14« 2ü 14S 75 bayn-GcjcN. 20U ö. W. . . 228 25 22t 25 ^,'loyd. o'st,»M!g,,Tfiell5NUst.!äM. 555 — 558 — vcslcrl-, Nordwesto. 20» ss. Lild i«a — 1U6 25 bt°. (U»,. U) 200 st. Silber . 1.'.5 «b 155 75 Praa.Hufel Eiseud.i50s1.Gllb. 33 s,a »4 — Nudulf^Ä.ih» 20« st. Lilvrr . . Il>5 — IN5 50 Viebenbik.iei «kisenb, 300 fl. . luu 25 I80-?b S>^al«cisendah>, 2NN fl. ö, w. . 2Ä3-uo 284-20 «elb Vor« Tiidl'.iün 2^N st, Silber . . . I»3 75 134 »5 Süd'Novdd, Äerb.'V.LanstLM, i«o — ,<>1- — Tdei^Äahn 20,» N, ö, W. - - 25» — 251-Tlainwad Ges., Wr,I7» st, ö, M, I«4 40 184 70 W>,, neu luust —— — — Transport Gesellschaft KX» fl. , —- — — ll»,1.er i??,-zz I?« 7!i Un,,, Norb<,'ss1>,ihn 2,, Silber »72 5N 1?»'— >In,1,WeNb (M,ial'-<^si,^2N»ff,G, IN8N0 1«4 — InduftlieNcticn (per Stück) l,«, "/„ 100 _ ,y<, ^^ ,,lz!l'c»,!!l>!". Papiers, u, !«,.O, «^s,y ^ ., Ktontcm-cyeselllch. öfterr, alpine «g,,; ^^.^ l'raaer Eisen»Ino,»<Äes, 200 ^' ,88 — ,»,.— Salno.Tarj. Lisenrafs. 1W i. , g, ^ ,,,__ Wassenf,-«»,, Oiisl, !» W, 100 ".. ,»« .. ,,« ^ Trlfa!ler»oblenw..«c,,70ll . „— _,— Devisen. Deutsche Plälje......»I 95 «zz ,5 Vondo».........125 »5 I»« il» Pari«.........4» 87^ 49 »!,, Petersburg......-------—'— Valuten. Duc.Uen........ t»-9? !l-9» ün ssra„c«»StÜ!7e..... »x9 »0 — Silber......... —- —-— Dcutsch,- Meichsbanlnoten . «1 »5 «2 —