Nr. 5. Montag, 7. Jänner 1907. 126. Jahrgang. Mbacher Zeitung ?/l""A^°,"^<"!?' Mit Post verse »dung: ganzjährig 30 X. halbjährig 15 X. Im Kontur: gMzjährig ^ «., yalbiahrlg li li. Für die Zustellung l»s Haus ganzjährig 2 «. - Inscrilonsgebühr: Mi Ileinc Inserate 1 vls zu 4 Zeilen 5N K. größere per Zeile 18 k i bei üjtercn Wiedcrhulungen per Zeile 8k, 1 , Die «Laibacher Zeitung» erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, Nie Administration befindet sich Kongrebplay Nr. 2, die Medallion Dalmatingasje Nr, 10. Sprechstunden der lkcoaltiu» von 8 bis lat den Steuereinnehmer Felix Nits ch zum Haupt st euerem nehm er für den Bereich der Finanzoirettion in Laibach ernannt. Nach den, Amtsblatte zur «Wiener Zeitung, uom 4. Iä«. »er 1907 ^Nr. 3) wurde die Weiterverbreitung folgender Preß. »rzeugm,se verboten: Nr. 36 »I/I^m»,n<:jli2,i!l0uy, vom 29, Dezember 1Wl>. Druckschrift: «Iloöuik 1806/7. rrnkine« 1806. öanopig «k>SK6I>0 8tUli0llt8tVll. ^I^jitLl » 77ll!1V2toi iilllvi 1.l)ö^ll. 'I'läll. Nr. 86 «6e8ll/ 8nvor» vom 29. Dezember 1906. Nr. 1 «UaciHu» vom 1. Jänner 190? (Auflage für das «omgreich Polen). ^ ' u > Nr. 1 «llocillu» vom 1. Jänner 1907. Nichtamtlicher Heil. Bulgarien und Rumänien. , Die Bemerkungen, die das bulgarische Re-Yienmgsorgan „Novi Vek" an den jüllgsten Besuch des Fürsten Ferdinand beim rumänischen Königshofe knüpft, verdienen, wie man aus Sofia schreibt, emc ausführlichere Wiedergabe. Das Blatt betant, daß die Aufmerksamkeiten, welche bei dieser Gelegenheit dem Fürsten erwiesen wurden, jeden Vnl-yaren, dein der Fortschritt seines Vaterlandes und dessen Zukunft teuer sind, mit Freude erfüllen müssen. Seitdem wir eine politische Partei bilden, siud wir stets dafür eingetreten, daß die richtig verstandenen Interessen des bulgarischen sowie des benachbarten rumänischen Volkes eine aufrichtige und dauernde Verständigung beider erfordern. Dies 'N auch durch die Geschichte und die geographische ^age der beiden Länder erhärtet worden. Es ist überflüssig, zu wiederholen, daß ohne die großherzige Gastfreundschaft, welche die ersten aus der Sklaverei erwachten Vulgären in der Moldau und -ldalach^i gefunden habeil, unsere nationale Wiedergeburt, wenn nicht gänzlich vernichtet, so doch gewiß fiii- lange Zeit verzögert worden wäre. Für oie Unterstützung, welche die ersten bulgarischen Patrioten, jenseits der Donau gefunden haben, wird unser Volk dem Nachbarlandc unvergängliche Dankbarkeit bewahren, lind je mehr bei uns die Erkenntnis hervortritt, daß die damals dargebotene Unterstützung eine aufrichtige war, frei von politischen Hintergedanken, desto mehr wird auch die Überzeugung befestigt, daß die Zukunft der beiden Völker in deren Verständigung liegt. Nach Begründung des Fürstentums haben wir einen noch überzeugenderen Beweis der aufrichtigen freundschaftlichen Gesinnung Rumäniens für unser Volk erhalten. Die Haltung Rumäniens in dem serbischbulgarischen kriege, wie auch in den kritischen Momenten, die Bulgarien während des Interregnunis durchzumachen hatte, haben unsere Überzeugung aufs unzweideutigste bestärkt, daß das rumänische Volk von uneigennützigen Gefühlen für uns beseelt ist. Das künstlich erregte Mißverständnis, welches für kurze Zeit zwischen beiden Ländern aufgetreteu war, kann diese Sympathien durchaus nicht beeinflussen. Nachdem dieses Mißverständnis ausgeglichen war, haben die Gefühle aufrichtiger Freund schaft für Rumänien bei uns an Intensität noch gewonnen. Der Kanlpf des Nachbarvolkes für die Verteidigung seiner nationalen Sache fand im Fürstentum die größte Teilnahme. Dem Fürsten von Bulgarien, als höchsten Vertreter seines Volkes, konnten dessen Gefühle für das brüderliche Rumänien und sein Herrscherhaus nicht fremd bleiben. Die in letzter Zeit verbreiteten Nachrichten über die angegriffene Gesundheit des Bönigs Karol mußten beim Fürsten die gleiche warme Teilnahme erwecken, die alle gnten Bulgaren dein weisen Herrscher unserer Nachbarn entgegenbringen. Seine königliche Hoheit wurde der wahre Dolmetsch nnserer Gefühle für das rumänische Volt, als er sich persönlich von dem Befinden des Königs überzeugen wollte. Der Fürst war höchst erfreut über den ihm in Eotroceni bereiteten herzlichen Empfang, wie auch darüber, daß das Befinden des Königs Karol ein viel besseres ist, als nach den ins Ausland gedrungenen Nachrichten, zu erwarten stand. Die völlige Wiederherstellung des Bönigs wird bei uns mit gleichen Gefühlen begrüßt werden, wie in Rumänien, weil seine Weisheit eine Bürgschaft für die gute Nachbarschaft der beiden Völker und für die Realisierung jener Verständigung derselben bedeutet, in welcher deren, Zukunft liegt. Möge die Begegnung der beiden Herrscher l)cn ersten Schritt i» dieser Richtung bedeuten. Politische Uebersicht. Laib ach, 5. Jänner. Das „Wiener Deutsche Tagblatt" bemerkt, an-t'nüpfend an die Meldung, daß die K a iferr eis e ii a ch P r a g mit dem Plane verbunden sei, eine nationale Verständigung zwischen Deutschen uud Ezechen herbeizuführen, der czechischerseits unternommene Versuch sei nichts als ein politischer Schachzug. Die Grundlagen für einen nationalen Ausgleich in Böhmen seien heute uicht vorhanden liiid werden so lange nicht vorhanden sein, als die Ezechen sich weigern, den Deutschen zu geben, was ihnen gebührt. Der bulgarische Minister des Äußern, Doktor Stanöev, begibt sich, wie man aus Sofia, meldet, mit dem neuen diplomatischen Agenten, General Paprikov, nach Petersbnra, um sein Abberufungsschreiben zu überreichen und den General persönlich bei der russischen Regierung einzuführen. In politischen Kreisen hegt man die Zuversicht, daß Dr. Stcmöev es verstehen wird, durch Aussprache mit dem russischen Minister des Äußern, Herrn von Izvolskij, die durch die Differenzen zwischen dem russischen Vertreter in Sofia, Herrn ^eglov, und dem gewesenen Ministerpräsidenten Petrov entstandenen Mißverständnisse, die zu Gerüchten über eine Erkaltung der Beziehuugen zwischen Rußland und Bulgarien Anlaß gaben, endgültig aus der Welt zu schaffen. Der Bau der vier Linienschiffe, der vom französischen Parlament im Laufe des Vorjahres angeordnet worden war, ist nunmehr Feuilleton. Zwischen Abend und Morgen. Von Ilse Firste». (siachdiuit «iboiel!.^ ß^'f^ ^ langen, gewölbten Gängen des alten Dustes waren die Lichter gelöscht, nnd von unten ?^u^tam die Dunkelheit gestiegen. Sie füllte das " ^/"v.v"chaus und lag darin breit und unbe-",'")"" vor sicheren Ruhe eines, der sich in ^ "n ^ "^ '""^ Das Stift schlief. Nur Sabine ""./"^uighausen wachte. Eine eiserne Ampel mit nV^Ü gelben brannte in ihrem Zimmer, und ihr Gea I 3 ^)l verwischte die harten Umrisse der ^nstande zu weichen! schwanken Linien. die A^n >!" !"U '" ihrem Stuhle, laug ausgestreckt, Ncaen die ^'! f'!' ?"" '^ verschränkt nnd die Füße werkV.. ^°'^^^ gestemmt. Das eiserne Gitter-sckl, „„ Ä"l w"'f geheimnisvolle, seltsam ver-!Z, '^e Schattm' an die gegenüberliegende mid n^"" l"l) diesen Schatten nach, die zitternd und N' ^iberhnschten. Dann sprang sie auf vorscho i. , ^Lmnpe an, um diese Schatten zu Ep,,,7" V ^ Blick fiel dabei in den großen "'^' ^'"" "Ude spöttisch zn: Iiinine^^^^"^ sandte sie sich ab und schritt im eines "w"c l " "^"' mit den müden Schritten sich ae^i'^/"r' ^ "ne Kette am Fnß trägt, und Kett^ UZ" ,l)at. behntsam zu schreiten, um die schlaitt n i /'"!! '" hören. Sie war groß und ^ "" nnt abfallenden Schultern und schmalen Hüften und trug ein Kleid von der Farbe welkenden Laubes. Dreißig Jahre war sie jetzt alt, nichts hatte sie geleistet und war so überflüssig im Leben! Sabine dachte an Schloß Recklinghausen. Der Freiherr Hans Jochen, ihr Vater, lvar wie seine Vorfahren ein fröhlicher Kavalier gewesen, dem Vferd, Weib und Spiel das Leben bedeuteten. Voll ihrer Mntter wußte sie wenig, sie lvar früh gestol> ben, und nur die alte Kinderfrau halte dem hoch aufhorchenden Mädchen erzählt von der bleichen, stillen Frau mit den freuolofen Augen und der müden Seele, die eines Tages erloschen war wie das Licht einer Ampel. Vor Sabine tauchten alte Erinnerungen auf, der stete Kampf mit den Erzieherinnen, der Abschied von dem drei Jahre älteren Horst, der ins Kadettencorps kam, und alle jene blitzartigen Einblicke in des Vaters wildes Leben, die ihrem frühreifen Herzen eine zeitige Erkenntnis uud einen bisweilen unüberwindlichen Ekel erweckt hatten. Auf einer Fuchsjagd lvar der Freiherr beim Sprung über den Graben tödlich verunglückt. Für Sabine hatte in der Art dieses Todes ein ritterliches Moment gelegen, das sie beinahe nnt dein Vater ausgesöhnt hatte. Sie dachte an das Prophctenwort von der schweren Kunst, zur rechten Zeit zu gehen. Hier hatte das Schicksal wenigstens rechtzeitig eingegriffen. Schloß Recklinghausen war unter den Hammer gekommen. Für Horst sorgte kaiserliche Gnade, und für Sabine war eine Freistelle in einem adligen Stift vorhanden, verbunden mit einer Rente, die ein stairdesgemäßes Aufkommen sicherte. Sabine mit ihren achtzehn Jahren hatte geschaudert bei dem Gedanken, in das '^tift einzutreten, und da die Rente reichlich genug war^ um auch anderswo zu leben, war sie nach der Schweiz zurückgekehrt in die ihr liebgewordene Familie des alten Professors, in der sie vor des Vaters Tode bereits ein Jahr zugebracht hatte. Sie hielt inne in ihrem ruhelosen Wandern. Wie weit lag das alles zurück! Welchen Zweck hatte es, daran zu denken?! — Die alten Erinnerungen hatte Horsts Brief aus ihren Gräbern aufgescheucht. Sabine nahm ihn vom Tische und trat näher zur Lampe: „Es steht verdammt schief mit mir. Hinter mir steht eine Schnldensumme von fast 5l).l)(X) Mark und dabei die Unmöglichkeit, daß em preußischer Oberleutnant nnt Kaiserzulagc sie decken kann. Vor mir stehen die rettenden Möglichkeiten: Amerika, Kngel oder reiche Frau. Amerika? Hausknecht mit Avistolratenallüren! Plebejerarbeic tun! Inkliniere nicht nach diefer Richtuug. >tugel durch den Kopf ist.einfach und immer standesgemäß, anderseits lebt es sich hervorragend mit viel Geld. Also eine reiche Frau! Hab schon eine auf Lager, natürlich senntisch. — Vianka, Freifrau von Recklinghausen, geborene Nußbaum! — Pfui Teufel! Elitschuldige den Flnch, aber es klingt schauderhaft stilwidrig. Eh bien! nons verrons. Jedenfalls muß ich mich schnell entscheiden, die Sache brennt ellig. Ehrenschulden! Perde nicht moralisch, Sabine! Wofür? Mein Gotl. das alte Familienlaster, die Karten, nnd dann - -die lieben Frauen - Zur Hochzeit zu kommen ev-lasse ich dir. Dein Bruder Horst, vorläufig noch ohne Vianka." Sabine zerknüllte den Brief. Daß Horst Schulden machte, wußte sie, sie konnte nicht dagegen tun. Aber Bianta! Gab es keine andere Rettung? Laibacher Zeitung Nr. 5.________________________________^40________________ 7. I^„ 1907. vom Marincminister an die französischen Pnvat-werfftell vergeben worden. Das ursprüngliche Programm umfaßte sechs Linienschiffe von je 18.000 Tonnen, deren Bau auf vier Jahre berechnet war und von denen zwei, „Danton" und „Mirabeau", unverzüglich an die Ttaatswerften von Vrcst und ^orient vergeben wurden. Die vier anderen, die die Namen „Voltaire", „Diderot", „Condorcet" und „Vergniaud" erhalten, sind nun gleichfalls bestellt worden. Die für die neuen Schlachtschiffe vorgeschriebenen Dimensionen sind folgende: die Wasserverdrängung 18.350 Tonnen, Länge 1-15 Meter, Breite 25 05 Meter, Tiefgang 8 44 Meter, Turbinen von 22.500 Pfcrdekräften, 4 Schrauben, Geschwindigkeit 19 Knoten. Kohlellproviant 2010 Tonnen, Fahrtweite zu 10 Knoten 81W Seemeilen; Artillerie: vier Kanonen von ^05, zwölf von 240, 16 von 75 und acht von 47 Millimeter Kaliber; zwei Torpedoschleuderröhren. Panzer von 277 Millimeter Dicke an den, Seiten und 200 Millimeter an den Vnden, von ll00 Millimeter an den, großen und von 220 Millimeter an den kleinen Türinen. Bemannung: ."1 Offiziere und 650 Mann. In der „Dublin Review" macht Lord Hugh Cecil den Vorschlag, daß Lord R o s e b c r y aus seiner Passivität heraustreten nnd eine neue Par-lamentspartci bilden solle. Sowohl in liberalen wie in konservativen Kreisen Englands gebe es viele Männer, die gemeinsame Ansichten hätten, diese Ansichten aber in ihrer eigenen Partei schlecht znm Aufdruck gebracht fänden. Diese Leute würden in Lord Rosebery einen Führer von glänzendein rednerischen und literarischen Talent finden. Hoffentlich warte Lord Nosebery lediglich einen günstigen Allgenblick ab, um den Hoffnungen und den Überzeugungen einer großen, bis jetzt noch nicht deutlich ausgesprochenen Partei Ausdruck zu geben. Zu den j ap a n i s ch am er ik a n ischen! Beziehungen wird den „Times" aus San Francisco gemeldet, daß die Agitation gegen die Japaner wachse. Die Ausschließung der Japaner von den Schulen ill Oakland sei wahrscheinlich, und es sei sicher, daß die kalifornischen Mitglieder der Nationalversammlung würden gezwungen werden, die Ausschließung japanischer Arbeiter zu verlangeil. Die Zeitungen in Sail Francisco drohen mit Aufruhr, falls sich die Negierung bei Behandlung der Schulfrage auf Atoosevelts Standpunkt, stellen sollte. Das „Chronicle", die konservativste Zeitung m San Francisco, schreibt: „Wenn die Konstitution als ein Werkzeug betrachtet wird, das die Macht verleiht, einen weniger bevölkerten Teil des Landes durch deu mehr bevölkerten Teil in Angelegenheiten zu maßregeln, die der lokalen Kontrolle überlassen sind, dann werden die Tage der Republik voll Un ruhe und vielleicht nur wenige sein . . . Das Verhallen Noosevelts zur Schulfrage in Kalifornien würde dazu führen, daß der westliche Teil des amerikanischen Kontinents die föderierte Regierung haßt, wenn nicht die tiefe Überzeugung obwalten würde, daß seine Politik lediglich eine persönliche ist und durch den Kongreß, dnrch seine Partei und dnrch die überwältigende Mehrheit des amerikanischen Volkes wird zurückgewiesen werden." Aus Kairo wird geschrieben, daß aus H o -deida eingetroffene Nachrichten die Lage der gegell Mahmud ^jahia im Felde stehenden türkischen Truppeu neuerdings als bedenklich schildern. Die Anhänger des ersteren halten mehrere strategische Punkte zwischen der KMe und Sanaa besetzt, wodurch die Verbindnngen immer schwieriger werden. Der Telegraph funktioniert nur mit Unterbrechungeil und Altarschall Fcizi Pascha ist oft darauf angewiesen, dein Gouverneur von Hodeida seine Meldungen durch Boten zukommen zu lassen. In seiner letzten Mitteilung soll er sich über die Unzulänglichkeit und Demoralisation der ihm zur Verfügung stehenden Truppeil sehr beschwert und erklärt ha-bell, daß es unmöglich sei, Sanaa noch mehrere Monate zu halten, wenn ihm nicht ueue Verstärkungen nachgeschickt werden. Insbesondere durch die Einschließung der, Abteilung des Generals Mssuf Pascha in dem gebirgigen Gebiete des Ain-Mzid hat sich die Situation gefährlich gestaltet. Aussuf Pascha konnte schon seit mehreren Wochen keine Meldungen nach Sanaa gelangen lassen und man besorgt, daß es zu einer Katastrophe kommen könnte. Die Offiziere in Hodcida erklären, daß der Fall von Sanaa uud der. Vormarsch der Anhänger Mahmud Mhias nach dem Nordeil unvermeidlich sei, wenn nicht fünfzehn bis zwanzig Bataillons regulärer Truppen türkischen Ursprungs sofort nachgesendet werden. Tagesucuigleitm. - (Plastischer Augenersatz.) Aus Wien wird gemeldet: Dem hiesigen Primarius Doktor Zirn ist die erste plastische Augeuoperation gelungen. Ein Kranker verlor infolge einer Augenentziwduug die Sehkraft, fo daß er nicht einmal mehr feine eigenen Finger wahrnehmen konnte. Kurz vorher war einem Knaben ein Auge entfernt wordeil. Der Primarius schnitt aus der Hornhaut deo Kranken zwei kreisrunde Stücke und ersetzte sie durch klare Hornhautplatten aus dem operativ entfernten Auge des Knaben. — (Di e Neförderun g des K o nfuzius.) Man ist aus oeiu fernen Osten auf merkwürdige Nach« richten gefaßt, aber die feierliche Nangbcfördcrung des Neligionsstiftcrs Konfuzius dürfte dock) noch feltsam berühren. Durch kaiserliches Edikt ift in China feierlich verkündigt worden, daß der gute. alte Konfuzms in Zutuuft denselben Rang befitzt wie der Himmel und die Erde, oic voll dem Kaiser allein angebetet werden. Es heißt, dieses Edikt sei dadurch veranlaßt worden, daß die christlichen Chinesen in den Hochschulen Vedcnkeu getragen hätten, vor den Tafeln des Konfuzius, oic in allen Staatsschulen aufgestellt sind, Kotau zu machen, wie es seit undenklickM Zeitcn Sitte i,st. Es ist nicht zu bezweifeln, daß viele Mi,ssic>. ^ näre dadurch einen Fehler begehen, daß sie an chwesi- ! schen Sitten rütteln, die eigentlich mit der wirtlichen Religion nichts zu tun haben. Dieses Verhalten führt Edikte wie das erwähute herbei, und ini. der - artigen Edikten liegt der Keim zur Verfolgung ol> stinater Christen. Daß aus öieser Verfolgung einheimischer Christen eine Verfolgung der Ausländer ' werden kann und meistens wird, ist bekannt. — (Kochen als U n te r r ichts gegen » stan d.) Die Zeit der Gesellschaften und der geselligen Zusammenkünfte, bei denen ein gutes Essen nicht die tleiuste Rolle spielt, steht jetzt auf der Höhe. Da dürfte eo denn auch alle Freunde eines guten und schmackhaft bereiteten VissenZ interessiereil, daß das Londoner Vlatt „Worlds Work" den Vorschlag macht, die Kunst eines Vrillat-Savariu zum offiziellen Lehrgegeilftande in den Schulen zu machen, o an lit die Kochkunst allgo mein auf der Höhe steht. Wie das Vlatt ausführt, wird aber cmch die ganze Veranlagung des Schülers, der kochen lernt, vorteilhafter ausgebildet und gehoben. Sein Geruch wird feiner werden durch die subtilen Dämpfe unö Dünste, die ans den Kochtöpfen nnd Pfannen aufsteigen, denen er sofort anriechen muß, ob Gefahr des Aubremlens oder Verbrennens vorhanden ist. Sein Auge wird sicherer lmroeu durch das häufige Anschauen all der verschiedensten Gegenstände uuo ihrer verschiedenen Farben, die zmn Nixrum <><»uz p<»«iNnn einc-5 Gerichtes gehören. Das Gehör wird empfiüdliclM', wenn es stets dao Geräusch des Feuers hört und darauf achteil muß, daß das Knistern und Knastern der Flammen nicht so hestig und laut wird, daß die Gefahr des Verbrennens vorliegt. Endlich wird auch die Hand besser ausgebildet, wenn sie ständig abwiegt nnd mißt. — (Guter Nat.) „Ick) möcht' schon noch cine Maß trinken, aber ich fürchte das Mundwerk meiner Frail, wenn ich gar zu fpät heimkomme!" ^ „Mach' eö so wie ich. Wenn's einmal recht spät geworden ist. dann komm' ich meiner Alten zuvor , . . ,Himmel krcuzdonuerwetter', so sag' ich ungefähr, ,nuu ist's richtig wieder zwei Uhr geworden! Die verdammten Wirtshausorüderln soll der Kuckuck holen! Aber da heißt es: Vleib noch! Trink uoch! Wirst öoch keine Gardinenpredigt fürchten? Stehst wohl gar unter dem Pantoffel? Dann wird mail fuchtig und bleibt hocken, vertut fein schönes Geld lind zu Haufe haben die Kinder nichts zum Anziehen. Du orallchst schon längst einen ueueu Hut, der Zins steht vor der Tür, man kann sich nicht ausschlafeu usw.' Wcnu dann meine Alte sieht, wie ich aufgeregt bin, säugt sie selber an, mir zuzureden, ich soll es uicht so tragisch nehmen, einmal wär' keinmal. Uud nnter ihren Trostworten schlaf' ich danu allmählich fauft ein!" fT> ieKamele d e 5 G e n e r a l g o u v e r -neurs.) Folgende hübsche Geschichte erzählte, wie aus Paris geschrieben wird. der frauzösische Votschaf ter Cambon aus der Zeit, in der er Generalgouver neur iu Algier war. Das Gespräch kam auf die Schwierigkeiten, die man in jenen fernen Ländern hat, Uni bei gewissen bedauerlichen Vorkommnissen Karte,, und - die lieben Frauen! Sie lächelte bitter. Horst glich feinem Vater in allem. Er war auch nicht wählerisch in seiller ^iebe. Was sollte sie für Horst wünschen? Vor ihr stieg ein Vild auf: Horst steht vor seiucm Schreibtisch, (ir öffnet den Pistolenkasten, nimmt eine Pistole Herali?' und setzt sie an die Schläfe.-------- Sabine strich mit der Hand über die Augeu. (5ill Frösteln kroch an ihr empör. Sie trat vor den Ofen, öffnete die Tür und hielt ihre Hände über die Glut. Durch ihre weißen Finger fchimmerte es rosig, sie sah, wie das Vlut in ihnen cntlanglicf. Sie kniete vor de^u Ofen nieder und steckte die Hände tiefer hinein, daß sie ganz durchglüht wnrden, und das erwärmte Vlut rascher pulsierte. Wo war die Zeit hin, da es keiner änßercn Wärme bedurft hatte, um ihre Pulse schneller schla^ gen zu machen? Wie sie da in Sturm und Unwetter herumgelaufen war, der Wind hatte ihr das Vlut durch alle Glieder gepeitfcht und fie hatte jubelnd in den Sturm hinausgefungen. Oder sie war hinaus-geschwommen in den großen Bergsee und hatte den Wellen mit den weißen Spihenhaubeu die Arme entgegcngebreitet, um sie alle an die Brust zu drük-ken, berauscht von dein Bewußtsein ihrer Kraft. Damals hatte es in ihr gesungen und geklungen und tiefe, geheimnisvolle Ströme waren über sie hingebrochen, und seder Tag war wie ein ueues Wunder gewesen, das sie staunend betrachtet hatte. Ihe ganze Seele hatte geglüht, und aus dieser, Glut hatteu hoch empor die Flammen einer heißen Liebe gelodert und zusamnn'ugeschlagen mit der wild werbenden Mannesliebc. (Schluß folgt.) Unrecht Gut. Roman von N. Corony. (33. Fortsetzung.) (Nachdruck vtlbole,,,) Er zog ein altes, buntes zerrissenes Taschentuch hervor und fuhr fich damit über die Augen. „Konntet Ihr Euch bei eurem früheren Herrn gar nichts ersparen?" „Als Pferdeknecht? — I wo denn?" „Er wird Euch doch oft lvas geschenkt haben." „Der? ^- Wer selbst nichts hat, kann muh nichts verschenken." ..Er ist ja ein steinreicher Mann." „Damals war er's nicht. Da ging's gar schmal her," „Damals? — Ja, sagt nur, es gibt Einiges, was mich lebhaft interessiert. Ihr wäret noch auf dem kleinen Gut bedienstet, als der Vruder des Herrn dort eintraf und bald nach seiner Anlunft verstarb." „Ja," erwiderte Fränkel gleichgültig, ein Priem» chcil Kautabak im Mund hin- uud hcrschiebeud. Der Varon legte sich über deu Tisch und fragte, eine gewisse gutmütige Vertraulichkeit fingierend: „Er ist wohl gar nicht so arm gewesen, wie es heißt, fonderu übergab seinem Verwandten eiu schönes Stück Geld?" „Der? ~ Auf'u Kopf hätt' mau ihn stellen können und noch wär' kein Pfennig aus seiner Tasche gefallen. Nein, nein, Herr, wie der aussah, fo zerlumpt geh' ich hellte noch »licht herum," „Man fand ihn eines Morgens tot?" „Ja, der Herr hat ihn so gefunden." „Ohne daß ein harter Todeskampf vorausgegan. gen wäre?" „Ich weiß nicht—" „Mir sagte jemand: Ihr wüßtet so manche darüber." „Mein Gedächtnis ist schwach und läßt immer mehr nach, da ich es mit nichts auffrischen kanu." „Nuu, heute sollt Ihr einen vergnügten Abeud haben." „Herr Jesses, wie lang hat's deu nicht mehr für mich gegeben!" Noiseuil verließ das Knnimc-rcheu und gab Auf trag, ans der nächsten Gastwirtschaft Essen und ein paar Flaschen Wein zu holen. Der Armeuvater meinte dem Wunsche eines so vornehmen Herrn willfahren zu müssen und mahnte nur bescheiden, dem Fränkel uichl allzu oft einzuschenken, da diefer sonst Unsinn schwatze, auch wäreil ihm geistige Gc-träuke überhaupt schädlich. Es war etwas Tierisches iu der Art, wie Iobst sich über die gefüllten Teller stürzte und deren In halt mit unheimlicher Schnelligkeit verschlang. Drei-mal hatte er scholl das Glas geleert uud hielt eZ eben zum uiertenmalc hin, als der Varon erklärte: „Ich schenke jetzt nicht früher eiu, als bis Ihr mir erzählt habt, was in Paul Hubers Todesnacht vorging." „Wie soll ich deun das wisseu?" erwiderte .>r Armenhäusler mit einer Art zornigen Heuleus. „Sucht Euch dock) zu besinnen!" „Ich weiß nichts." „Nun, danu gute Nacht!" „Hier steht ja uoch eine volle Flasche," „Die wird der Armenvatcr nicht verschmähen." „Der ißt und trinit eh' gut genug. Der braucht sie nicht!" Iränkel streckte seine hageren, zitternden Finger gierig danach aus. Laibachcr Zeitung Nr. 5. 41 7. Jänner 1907. festzustelleil, wen die Veianttvortung träfe. „Da ist nnr", sagte Cambon, „in der Veziehililg eine ganz eigentümliche Saclic passiert. Ich hatte für einen Mili-tärposteil im Innern eine größere Haf^versendung zn ni^en. Zwanzig italnele wurden beladen und abgesandt. Einige Wochen später erhielt ich den Bescheid, daß meine Sendung geradezu lächerlich unzulänglich gewesen sei. Bei näherer Erkundigung erfuhr ich, daß nur ein nnziges mit Hafer beladenes Kännel an einen Vestumnnngsort gelangt wäre. Ich leitete eine Untersuclmug ein und öa stellte sich heraus, daß von den zwanzig Kamelen nur dem letzten seine Ladung geblieben war, weil jedes den Vorrat seines Vordem mannes verzehrt hatte. Die ,Wüstenrosse' waren alle d'S auf das erste in wohlgenährtester Verfassung eingelangt, nur Nummer 1 soll gauz jämmerlich gegen die anderen abgestochen haben. Ich habe mir seitdem oft gesagt," fügte Cambon lächelnd hinzu, „daß es blole Fälle gibt, bei oenen es gut ist, nicht der Erste zu sein." Lolal- und Promnzial-Nachrichten. Rciscskizzen aus Dalmatic«. Von F. I. Weiilwur m. Dalmatien — üu Dornröscl>en an der Adria, lange, lange schläfst du schon in Schönheit hingegossen hier an den Gestaden der blauen Adria, gekommen wäre nun wohl die Zeit, daß du zu einem schaffens freudigen Leben erweckt würdest. Hier vom Vord des die spiegelblanke, glitzernde See durchfurchenden Lloyddampfers zieht an meinem Auge deiue reich-gegliederte Küste, deine fruchtbaren Gehänge, deine grimmig kahlen, von der Vora nackt geleckten Gebirgs-äuge, deine Inseln und Eilande vorbei. Welch Wechsel-Volle Geschicke hast du im Laufe der Jahrtausende er» lebt, Zeiten des Ruhmes, Zeiten des Verfalles, geschrieben mit Vlut und Wehe. Lyburner und Iyllrer, geteilt in manck)erlei Stämme, tummeln sich in längst vergangenen Zeiten an diesen fischreichen Gestaden, in den wildreichen Urwäldern, die damals deine Verge bedeckten, trutzige, mit dem Meere vertraute Völker. Phönizische Galeeren segeln in deine Gewässer, handeltreibend, kultnrbringend. Kadmos mit, seiner Gattin Harmonia kommt, von Böotien vertrieben, in die Bocche zu den Enchelcern, oic ihm, einem Oratelspruch folgend, die Herrschergewalt übertragen, und sein Nuhm erfüllt die Gestade des Ionischen Meeres, das erst später nach der von altersher als Vernsteinlegeplatz alisgezeichneten Stadt Atria der Atrias benannt wurde. Vorbei! Dort segeln griechische Schiffe heran. Sie tragen Medea und Iason mit seinen kühnen Argonauten, die in der Bncht von Fiume die verfolgenden Kolclier und ihren Führer Absyrtbos, den Bruder der Medea, erschlagen haben, wesn>egen diese Inseln, zum Andenken an diese grause Tat, die Absyrthen hießen. Iason kommt hilfs-bedürftig zu den Hylliern, in der heutigen Landschaft Zaras, die sich rühmen. Abkömmlinge des Sohnes oes Herakles zu sein. der hier anf seiner Wanderschaft su den Hesperiden dnrchgezogen war. Iason schenkt ihnen zum Dante für die freundliche Aufnahme einen der beiden Dreistühle Apollos, die die Zauberkraft haben, den Feind vom Lande fernzuhalten. Vei der lieblichen Stadt Hulleis wird er vergraben; seine Zauberkraft hat sich allerdings nicht bewährt. Der Trojaner Antenor zieht, begleitet von den paphlagonischen Waffengefährten, den rossekundigen Hennetern, durch diese Lande. Ein Splitter dieses Volkes bleibt zurück, während die übrigen dein er» oberten Lande am Po den Namen geben. Auch der gefeierte Diomedes aus Troja beherrscht die südlichen Teile des Landes und noch lange trägt das Vorgebirge bei Tran seinen Rainen. Vorbei! Griechische Kultur verfällt. Ungeheuere Züge keltischer Völker uahen sich, besiegen die Iapuden, wodurch die verschiedenen illyrischen VölkersäMten, wie Aromaeer, Anthariaten und Triballer zum Weiterwandern ge° zwungen werden. Vorbei! Roms eiserne Faust streckt sich nach der lachenden Küste aus, der Vorwand ist bald gefundeil. Die seefahrenden Issaer (Lissa) helfen Duillius den ersten Sieg gegen die Karthager er^ erringen und suchen nun Schutz bei Nom gegen die lybnrnische» Übergriffe, itönigin Teuta, die mit ihren verwegenen Kriegern in der Bocche haust, läßt die römischen Gesandten ermorden. Und mm beginnt ein furchtbarer 1K? Jahre währender Kampf, der schließ lich die ganze Küste mit dem Hinterland nnter römische Herrfchaft zwingt, und der letzte lyburnisä>e König Genzio wird in 3tom im Triumph aufgeführt. Doch das Land war dieser furchtbaren Opfer wohl wert. Es liefett bald Roms Macht vorzügliche Krieger und Seeleute, fodann eine Reihe von Heerführern und schließlich auch Imperatoren, darunter Docle alls Diocle bei Salona, später Diocletian genannt. Vorbei die Zeit der Blüte! Es kommt der Verfall Roms und die verheerenden Wanderungen der Völker. Wieder hebt ein gewaltiges Ringen in diesen fruchtbaren Gestaden an. Immer wieder kommen aber anch sla^ vische Völterwellen, die die dezimierte stammesverwandte einheimische Vevölkernng stets vel-stärken nnd auffrischen. Die Völterwellen verrinnen, doch dem Lande will kein Frieden blühen. Das Land Uiechselt wiederholt seine Herrscher, bis schließlich das aufblühende Venedig die wertvolle Küste, nach langwierige» Kämpfen mit den ungarischen Füllten fiir fich gewinnt. Hier findet es reichlich Holz fiir seine Schiffe und für diese eine ungemein seetüchtige Bemannung. Doch wieder hebt fürchterliche») Blutvergießen an. Die Türkenkämpfe - das Heroenzeitalter Dalmatiens — sodann eine nene slavische Völker-welle, die Morlaten, die die dnrch Krieg und Pestilenz stark verringerte einheimische Bevölkerung ergänzeil. Venedigs Macht schwindet dahin nnd in Dalmatien rücken damals herzlich bewilltommt öster- reichische Truppen ein. Noch einmal wechseln Tal-matiens Geschicke. Französische Trnppen rücken in Dalmatien ein und auf französisches Dekret fällt die Republik Nagusa, die bis dahin an die zwölf Jahr Minderte sich eine ruhmvolle Unabhängigkeit zu be wahreu verstanden. Doch bereits 1tt14, »ach Napo leons Fall. kommt 0as ganze Land endgültig a» Qsterreich. „Leider", höre ich einen Alihänger der „Nein, mein Bester, so geht das nicht," ries Noi-seuil, sie ihm mit raschem Nnck entziehend. „Den Wein da bekommt Ihr nicht, und ebensowenig das Pfund Tabak, luela>'s ich holen ließ, und diese Zigarren, die Euch zugedacht waren. Ich kam Haupt» sächlich, weil es mich interessierte, etwas über Paul Hubers Ende zn erfahren und weil mir gesagt wurde, >M- wüßtet so manches von jener Nacht. Da es jedoch mcht der Fall ist und Ihr außerstande seid, Euch auf ^rgendetivas zi, erinnern, so will ich mich auch nicht langer hier anfhalten. Adieu!" Iobst hing sich all ihn. „Herr Gott, mein Kopf ist schwach geworden, wie's mcht anoers sein kann bei der miserablen Verpflegung y^r Nonll ich aber reckst angestrengt nachdenke, fällt ur dieses und jenes wieder ein ich kann nur nicht W »cinder Reihe erzählen." -^oll lch lieber fragen?" ^..v ^' "^ blM" noch 'n paar Tropfen und eine 11N> ''""l füllte Fränkels Glas nur bis zur Hälfte «no relchte cme Havanna hin, deren Dnft der Armenhäusler gierig einsog. "Aw der kranke Mann kam an -" ^ "^lwun lveiß ich nichts. Er war da und nnter^ Sprach , rhe ich da5 mindeste erfuhr." "Aer pflegte ihn denn?" f.. ."Dn Fran. Sie selbst trug Essen und Trnrken m> ""s hatte keiner Zutritt." wusi^?"^er wißt Ihr denn dann, daß er so verlumpt na^"-^ ^ Lumpen, ill denen er kam, crm Tage ""I innem Tode anf Vesehl des Herrn verbrannt wurden. Der Rock - na — Lappen an Lappen war da geflickt. Wer im Pferdcstall hantiert, kaim fchon was vertragen, aber das Zeug hätt' ich doch nicht an-fassen mögen." -^ „Martin Huber kam wohl oft zu feinem Brn der?" „Nein; nur ein einziges Mal, am Morgen »ach feiner Ankunft, dann nicht mehr. Die Fran »var immer um den Kranken, nur in der letzten Nacht nicht, weil sie mit dem Christoph nach Saarbrücken fnhr. Wir waren alle seit fünf Uhr morgens auf dem Felde ge-Wesen, todmnde und durften deshalb früher zu Nett gehen." „Da HM Ihr natürlich geschlafen wie die Vöur-meltiers." „Was mich anbelangt nein! Ich hatte kein Geld, mir Schnaps zu holen, und ohne den konnte ich damals schon nicht schlafeil, weil mich der Durst gar zu arg quälte. Ja wenn sich eitler mal dran ge-wohnt hat, dann ist er wie ein Kind, das nach der Flasäie schreit. So ist's nun einmal, Herr. Da kann einer nichts dafür. Er muß, ob er will oder nicht, und lvenn's die ewige Seligkeit gilt. Wie wenn das ganze höllische Feuer im Innern brennen tät, so " „Meinetwegen! Das kümmert mich wenig. Ich dachte. Ihr hättet mir andere Mitteilungen zu machen." „Hab' ich auch!" „Nun?" „Aber der Durst, Herr, del' Durst! Wenn ich so viel reden muß, wird mein Hals trocken wie Stroh," „So feuchtet ihn an!" (Fortsetzung folgt.) Fiumaner Resolutionspartei sagen, „leider, denn seitdem ist fiir unser armes Land nichts mehr geschehen". Darüber zu rechten, ist allerdings nicht der Zweck dieser Zeilen, denn politisch Lied, ein garstig Lied; der Zweck meiner Neise war ja nnr, Land und Leute, Handel und Wandel im Dienste des ersten europäischen Austunftsinstitutes zu studieren. (Fortsetzung folgt.) — (Änderungen bei der Finanz» direkt ion.) Die hierorts in Umlanf gesetzten Gerüchte, über angeblich bevol-stehende 'Änderungen bei der hiesigen Finanzdirektion sind nach unserer Information vor Juli I. I. wohl nicht zu erwarten, da Herr Hofrat und Finanzproknrator Lubec sicherlich vor Ablauf seines Quinauenniums nicht in Ruhestand treten wird. Alle daran geknüpften Ver-nintungen bezüglich seines Nachfolgers find daher verfrüht. ^ (P e r s onatna ch r i cht.) Bürgermeister Hribar ist fiir eine Woche nach Wien und Prag verreist. «Umbau o e s Laib a ch e r 2 üdb a h n ° Y o f es.) Blättermeldnngen zufolge lvnrden die Ver« Handlungen zwisck>en der Südbahn und der Regierung wegen Aufstellung des Investitionsprogrammes zum Abschlüsse gebracht. Das bis 1l)12 fixierte Baupro-gramm umfaßt unter anderem auch bauliche Herstellungen der Ttationsanlage Laibach. — (Ehrung.) Der Gesangsverein „Slavec" veranstaltete vorgestern abends Herrn Draiil, der ihm nun seit 15 Jahren als Obmann vorsteht, eine Serenade sowie einen Ehreilabend. Bei ersterer brach, ten die Vereiilösänger, die unter dem klingenden. Spiele der Laibacher Vereinskapelle vor der Wohnung des .Herrn Draiil erschienen lvaren, drei Gesangsnummern zum Vortrage, worauf sie sich iu die Nestanra-tionsränme des „Narodni Dom" begaben. Dort ent° wickelte sich ein fröhliches Leben und als Herr Draöil, mit stürmischen ^iviornfen begrüßt, eintraf, ergriff alsbald Herr K opitar als Vizepräses des „Slavec" das Wort, um vorerst die Vertreter der Gesangsvereine, namentlich jene des Agramer Vereines „Zlo» boda", sowie alle sonstigen Gäste herzlichst zn begrü» ßen, woranf er anf das verdienstvolle Wirten des Herrn Draiil im Vereine übergiug. das stets anf die Hebung dessen Ansehens gerichtet war. Zum Schlüsse überreichte er ihm einen prachtvollen siltiei-nen Lor° ueerkranz mit einer Lira, del, die Vereinsmitglieder ihrem verehrten Obmnnne gespendet hatten. Die Ausführungen oes Herrn Kopitar fanden kräftigen Wi oerlmll. der sich nach Schlnß der Festrede zn rauschenden Ovationen für Herrn Draiil steigerte. Herr Pro-fessor l5'tritof als Obmann des Verbandes der slo-venischen Gesangsvereine fowie als Obmann des Chores der „Glasbena Matira" wies ans die positive Detailarbeit hin, ohne die weder im „Slavec", noch bei den sonstigeil Gesangsvereinen ein FortMitt denlbar wäre. lind erhob sein Glas auf Herrn Dra5il als Sänger. Ausschußmitglied und Obmann des „Slavec". Es sprain sodann der Reihe »ach die Herren Dröar namens des Gesangschores „Merkur". Zirkelbach namens des Gcsnngsvercines „Ljub ljanski Hoon". Iernej Bahobe c namens der Grün» oer des „Slaoec", Kornitzer namens des Gesangs-Vereines „Sloboda", l5'turm namens des Gesangs-Vereines „Ljubljana" und Na loh namens des Gesang sve reines „Lipa". Herr Kornitzcr überreichte unter jnbclndem Beifalle dem Jubilar einen silbernen Lorbeertranz als Zeichen der Sympathien, oie sich .^err Draiil i» kroatischen Säilgerkreisen erworben. Herr Dra 5 it dankte in zu Herzeu gehenden Worteln für all die ihm zuteil gewordenen Ehrnngen, von denen ihm nnr ein kleiner Teil gebühre, nnd gelobte auch fernerhin seine besten Kräfte für den „Slaver" einzuseke», anf daß er die ihm gewidmete Kranzspende ratsächlich verdiene. Es gab dann noch eine Neihe von Trinksprüäien, mit denen Vortrüge des Gesangsvcr-eines „Slavec" und der Laibacher Vereinskapelle ab^ wechselten. Man schied erst in sehr vorgerückter Stunde mit dem Bewußtsein, einen angenehmen Abend verbracht und überdies einen Mann, der seinen Ehren, platz voll nnd ganz ansfüllt. nach Gebühr geehrt zu haben. — (Der Ges a n g s v e re i n „L jnblia n a") beging gestern die Feier seines fünfzehnjährigen Be-standes. Vormittags nm 10 Uhr fand im kleinen Saale des „Narodni Dom" eine Festversanmr-lung statt, der Fran Bürgermeister Hribar als Fahnenpatin, Herr Pfarrer V rhovni k als Ehren Mitglied des Vereines, Aboronnimen verschiedener na tionaler Vereine und sonstige Festgäste beiwolinten. Nachdem der um die Vereiusfahne gescharte Chor unter Leitung des Herrn Veniüek Ienlos „Mo-litev" lueihevoll zum Vortrage gebracht hatte, hielt der Vereinsolmmnn, Herr Nado 8türm, die Festrede, worin er der im Jahre 15W über Initiative des Herrn Laibacher Zeitung Nr. 5.______________________________________42 7. Iä„„er 1907. Zalaznit erfolgten GriindNllg des Vereines gedacht«? und fohin ans dessen weitere Tätigkeit bis auf den heutigen Tag hinwies. In ausführlicher Weise besprach Herr kturm das nach den ersten fünf Jahren veranstaltete Fahnenweihfest, zu dem sich 8? Vereine aus nah und fern cingefunden und um das sich Frau Bürgermeister Hribar und Herr Pfarrer Vrhovnik besondere Verdienste erworben hatten. Gegenwärtig sei der Bestand des Vereines so gesichert, daß ein Niedergang kaum zu befürchten stehe, Herr kturm appellierte an die Vertreter der brüderlichen Vereine, der „Ljubljana" treu zur Seite stehen zu wollen, daimit der Verein seine Mission in nationaler und kultureller Beziehung vollauf erfüllen könne. Nach der sehr beifällig aufgenommenen Festrede heftete Fränlein Lekan mit einer Ansprache ein von den Laibacher Damen gespendete» prachtvolles Band an die Vereinsfahne unö daranfhin stimmten die Vereinssänger Ger-bi<5' „Zastava naäa" an, womit die Festvcrsnmmlnng ssegen l l Uhr ihren Abschluß fand. - Nachmittag um 1 Uhr versammelten sich die Festgäste, gegen 80 an der Zahl, darunter auch die um halb 1 Uhr nachmit tags eingetroffenen Abordnungen der Agramer Ver-eine „Kolo", „Merkur", „Sloboda" und „Cyrill-Method-Manrer"^ zn einem Bankette in den Restau. rationslotalitäten des „Narodni Dom". Die Neihc der Trinksprüche eröffnete Herr K t u r m nnt einer Vo grüßnng der kroatischen Gäste sowie des Vertreters dcr Kärntner Slovenen, Herrn Ekar, nnd schloß mit einem Toaste auf die flovenische Heimat. Herr Land-tagsabgeordneter Zatluka, Vertreter ds kroati-schcn Vereines „Merkur", trank auf den Fortschritt des Vereines „Ljnbljaita" fowie anf die slovenisch-kroatische Wechselseitigteit, worauf alle Teilnehmer bo geistert die Hymne „Leva naßa domovina" anstimme ten. Herr Navnikar erhob sein Glas auf die brüderliche Liebe zwischen den Kroaten und den Slove-nen; Herr Redakteur Ekar an5 Klagcnfnrt besprach die politischen Verhältnisse in tarnten und trat dafür ein, daß nationale Festlichkeiten nicht nur in Laibach, sondern auch in Kärnten veranstaltet würden. Herr Dr. N avni h a r brachte namens des Verbandes der slovenischen Gcsangsvereine einen Trinksprnch auf den jnuilierenden Verein aus; Herr K 0 pitar trank im Namen des Arbeitergesangsvereines „Slavec" auf die kroatische Nation; Herr Vre5ko feierte die Be> deutung des Liede-, für die allgemeine kulturelle Entwicklung des Volkes- Herr A r m i ? befürlvortete, anf die Rede des Herrn Ekar zurückkommend, gemeinsame Ausflüge der slovenischen Gesangsvereine zn den Kärntner Slovenes Herr I a n <"'i g a i dankte na-:nenö der (''italnica in ^iöka den, Vereine „Ljubljana" für dessen Mitwirkung bei den Veranstaltungen in kikka nnd erhoffte fie auch für fernerhin, zumal die dortigen nationalen Vereine sie angesichts der geänderten Verhältnisse dringend bedürfen werden; Herr Zatlnka toastierte auf Herrn Ekar als Vorkämpfer der Kärntner Slovenen sowie auf Herrn Draiil als Förderer des kroatisch-slovenischen Liedes: Herr Ter-seglav trallk auf das slovenische Lied nnd anf das Ideal der Schönheit, das alle einigt; Herr Ekar dankte für die den Kärntner Slovenen in Aussicht gestellten Besuche der slovenischen Gcsangsvereine: Herr Draxil toasticrte auf die slovenisch-kroatische Liebe, Herr Ukovi<-, Schriftführer des Gesangsvereines „Sloboda", auf den Verein „Ljubljana" fowie auf die Stadt Laiback) und anf das flovenische Volk. Es tranken sodann noch Herr Oriani sitzende, Herr A. Li11eg, begrüßte besonders herzlich die Vertreter des kaufmännischen der gewerblichen Vereines ans Görz sowie jene des slovenischcn lauf-männischen Vereines in Cilli nnd gedachte der im verflossenen Vereinsjahre verstorbenen Mitglieder, deren Andenken die Versammlung dnrchs Erheben von den Sitzen ehrte. Der Sekretär, Herr F. G 0 I 0 b, borich tete über die Tätigkeit des Vereines nnd warf zunächst einen Rückblick anf die den kaufmännischen Stand be» treffenden Ereignisse des Jahres 1906. Redner verwies auf das Scheckgesetz, die neuen Zollgesetze, das Gesetz znr Errichtung von Gesellschaften mit be Ichränlter Haftung, auf das Gesetz über die Pensions Versicherung der Privatangestellten und die neue Gc-werbeordnnng, die für einige Branchen des Handels den Befähigungsnachweis einführen wird. Der Aus-schnß hielt 13 Sitzungen ab nnd anßerdem fungierten 7 Ausschüsse. Eine rege Tätigkeit entwickelte insbesondere der Neoattionsansschuß, dem die Herausgabe des Vereinsorgans „Slov. Trgovski Vestnik", des kaufmännischen Kalenders und in Verbindung mit dem Unterrichtskomitee die Veranstaltung von Lehrknrsen und Vorträgen oblag. Die Dienstvermittlnngsstelle des Vereines erhielt 298 Anbote uud vermittelte in 104 Fällen giinstig. Im verflossenen Jahre wurde ein sehr gut besuchter Lehrkurs für die italienische Sprache abgehalten. Im Saale des „Mestni Dom" hielt Herr iiij»'. c-Iiem. I. T u r k einen Vortrag über das Thema „Einiges aus der Chemie des täglichen wirtschaftlichen Lebens". In kurzein wird im Verlage des Vereines ein Buch über die kaufmännische Korrespondenz in slovenischer Sprache erscheinen. In Adelsberg wurde über Initiative deo Vereines eine vielbesuchte Versammlung von Handelsleuten Innerkrains abgehalten, zn der auch Vertreter aus Görz und Trieft er« schienen waren. Der Verein veranstaltete im Vorjahre einen Ball und eine große Unterhaltung im Freien zugnnsten des „Trgovski Dom". Den Mitgliedern standen nebst einer reich besetzten Bibliothek 35 Zeitungen zur Verfüguug. Die Fonoe znr Unterstützung erwerbsunfähiger Mitglieder uud zur Erbauung eines kanfmännischen Hanfes „Trgovski Dom" sind im Vor. jähre sehr angewachsen, insbesondere sind dem letzteren ständige Einnahmen dnrch die zn seinen Gunsten in Verkehr gesetzten Kaffeesnrrogate des Herrn I. Je-bm-in zugesichert. An Subventionen sind dein Vereine vom Greminm der Kaufleute iu Laibnch Ml K und von der Handels- und Gewerbekammer 500 I( zugeflossen. Der Mitgliederstand belief fich zu Eude des Jahres 1906 auf ein Ehrenmitglied (kaif. Rat Ioh. Murnit), 487 ordentliche nnd 71 unterstützende Mitglieder sowie 188 Abonnenten auf das Vereinsorgan. Der Tätigkeitsbericht wnrde mit großem Veifalle angenommen. Über Antrag des Herrn Karl Megliö wurden zNx'i Mitglieder, die in einem hiesigen Tagblatte zu wiederholten Malen heftige, indes unberech-tigte Angriffe gegen den Verein veranlaßt hatten, stimmeneinhellig aus dem Vereine nnsgeschlossen, ^-Dem Berichte des Vercinskassiers entnehmen wir, daß die Einnahmen 22.552 1v 59 I, und die Ansgaben 7697 K 84 ll betrngen. Vom reinen Vermögen per l4.854 X 75 k entfallen aus den Untcrsiützungsfono .»880 K 13 Ii und auf den Fond zur Erbauung des „Trgovski Dom" 78U6 X 24 Ii. In den Ausfchuß wur^ den por »<^i;lln:ltls>n<>lii stimlneneinhellig folgende Herren gewählt: zum Vorsitzenden kais. Rat Ioh. M ll r n i k, zum ersten Vorsitzenden-Stellvertreter Alois Li I leg und zum zweiten Vorsitzenden-Stellvertreter O. Schaff er sowie znm Vorsitzenden des schiedsgerichtlichen Allsschusses Dr, K. Triller. In den Ausschuß wnrden weiters gewählt: aus der Ka tegorie der selbständigen Kaufleute die Herren: Ivan Iebaöin, Ignaz K e ß l e r, Ivan K 0 st e v c, Karl Megliö und Andreas ^arabon; aus der Kategorie der Angestellte» die Herren: Franz Aerjak, Ios. D r 5' a r. Albert Gabe r, Franz I an c, Franz Kova?, Ios. Kraigher, Ios. tzelovin, Ludwig Vasi H. Ivan Volt und Josef V l ach; aus 8er Mitte der unterstützenden Mitglieder die Herren: Franz G 0 I 0 b, Dr. Viktor M n r n i k ulld Dr. Franz Winoischer; zu Nechnungsrevisoren die Herren: Barth. A a h over und Leopold Legat. Herr Alois Li I leg sprach für das ihm erwiesene Vertraue,: seinen Dank aus und ermunterte die Mitglieder zn Ein-tracht und gemeinsamem Wirken. Der Verein „Mer-knr" befasse sich nicht mit der Politik, er stehe über den Parteien; ihm liege nur die Förderung des Hanoels-standes mit fachlicher Arbeit am Herzen. Herr A. Medvcd überbrachte die Grüße der Kaufleute ans Görz und empfahl den Anwesenden das Lernen der italienischen Sprache, denn in Görz habe man keine slovenischen Angestellten und überhaupt auch keinen Nachwuchs. Herr I. ^eleznikar stellte den Antrag, der Verein soll für die Regelung des Öffnens ulld Schließens der Gefchäfte anf dem flachen Lande eintreten, denn die Angestellten auf dem Lande arbeitet, täglich 15 bis 17 Stunden. Weiters einPfahl er dem künftigen Ausschnsse, mit Hinsicht anf die Ans steltnng, die anläßlich der 60jährigen Regierungszeit Seiner Majestät des Kaisers nn Jahre 1W8 ver anstallet werden wird. auf einen gemeinsamen Besuch dieser Ausstellung bedacht zu sein. Zn diesem Zwecke soll namentlich ein Modns gefunden werden, wonach die Angestellten mit kleinen monatlichenSpareinlagen die Reisekosten bis dahin aufbringen könnten, Abends veranstaltete dn Verein im Turnsnale des „Narodni Dom" unter Mitwirkung der Laibacher Ver einskapelle einen ausgezeichnet besuchten Familien abend. Die Vereinssänger traten teils nüt j5hor Nummern, teils in Oktetten anf; weiters erfrenw Herr Rus das Publikum durch zwei Solonnmnnrn (Hlurnkr und ^rotM »nixu). Die Vorträge unter Leitung des Herrn Sachs zeugten von fleißigem Studium und ernster Pflege der Gesangskunst, wa6 mit Vefriedignng anerkannt werden niag. Im Säule herrschte fröhliches, frifches Leben, woran di^ La^ bacher Vereinskapelle durch ihre flotten Weifen ihren reichlichen Anteil hatte, Unter der linksseitigen Galerie hatte sich ein Weinschallt etabliert, woselbst sich die Weine der bekannten Firmen Juvanöiö, Lenöe und Zajcc großen Anspruches ,ersreuten; überdies gab es dort Flaschenweine von hervorragender Güte, während Herr Charcutier Hieng ein reiches, abor sehr rasch dahinschwindendes Lager von Eßwaren auf-gestapelt hatte. Nach Schlnß der Gesangsprodnktioncn wnrde trotz des beschränkten Raumes fleißig gelanzt; cm der ersten Quadrille mochten sich über 80 Paavo beteiligt haben. - (R eIi g i 0 l, S p h i l 0 s 0 p h i s ch e V 0 r -trag e.) Jeweils Dienstag abends 8 Uhr sollen auch im neuen Jahre wieder in, evangelischen Gemeinde^ saale. Maria-Theresia-Straße 9, religionsphiloso-phische Vorträge gehalten werden. Dienstag den 8. Jänner über Ralph Waldo Tnne, Tienstag den 15. Jänlier über Houston Stewart Chamberlain, gehalten von Herrn Professor Dr. Jancker. — (Ali f for stun g sprämieu.) Vom kraii-nisch-klistenländischen Forstvereine.erhielten im Jahre 19W für die gelungene Aufforstling kahler Flächen' nachstehende Waldbesitzer Prämieu zuerkanlit: August Adamiö ill Laibach, Franz Tr^ar in Oberlaibach und Franz Vor^tnik in Franzdorf jo eill Anerkennungsdiplom, Johann Montel in Niedermösel 4l) Iv, Matthias Stangel in Niedermöfel 4l) K, Ioh. Pctfchuuer in Pöllandl 40 K, Jakob Solez in Saj,ov5-e 40 iv, Franz Gorjanec in Sajovöe 80 1^, Poul Lenassi in Sajovöe W X, Antoil Dolenc in Brülldl !!0 K, Mat-thias Zakrajöek in ßknföe 30 K, Johann ^nidcr^iö ill Podcerkev 30 X, Gwrg Zorman in Slavina 30 Iv, Johalitl Ko«ir in Krollall 20 lv, Allton Jento i-n Piiljane 20 l<, Fran Joscfa Krebelj ill Sajov?e 3l> X nnd Frail Marianna Nerbi5 in Ober-Suhadol 20 K. * (Weibliche Lynchjustiz.) Eine verwit wetc Zigarrenfabriksarbeiterin, Mutter von vier Kindern, unterhielt seit geraumer ^eit ein Verhältnis mit einem verheirateten Zigarrensabriksarbeiter, der anch eine zahlreiche Familie zn ernähren hat. Als Samstag nachmittags oie Arbeiterinnen von der Arbeit gin^ gen, überfiel die betrogene Gattin ihre Rivalin auf £cn6acf)er Bettung 9žr. 5. 43 7. Sautter 1907. dcr ^ncstor Straße imd dcrs<'tzl> ihr t»jt ihren, Regen-Miuin nu>l,rcro Cchlägo jiber den Kops. Da sich )i? ^"lMnffem' >nit ciner Vierflasche auf die Fran Nurzte lrefen ihr twi hnn^'lt Fabritsnrb.'iterini^ln durch den Hof des Kasthauses „Zur Stadt Görz" ans oen 3 X'„ Haaren, Eiueni herbeigerufene,! SicherlMö-wachnwnne gelang os nur mit der äußersten Anstrengung. o,e Uberfallene aus den Händen der wüteten Me.ige zu befreien nnd sie in oen Hof des Fabriks-gebaude. zu bringen. Ans der Menge wurden gegen !>; ^7 ^"' ""^ '""lU^'n Entrnstnngsrufen geqen d:e Eh^breäierin Echnc'eballeu geworfen. Die Arbeit lmn wnrde endlich durch eiuen telephonisch hcrbei-A'rufenen Fiater in Begleitung des Sicherheitswachmannes auf die Zentraln>achtstubr und sonach in ihre Wohnung gebracht. (Verei n s w e s e n,) Das l. l. Landespräsi-onn!! nlr .Ul-nin hat die Vildnng des Vereines „5i-lilliii« n v i'1-iiovi.'m nil Kinii^k^ll". mit dem Sitze m Dorn«gg in, Beerte Adelsberg, nach Inhalt der vorgelegten Statuten, im Sinne des Vcrcinsgesetzes .nn- Kenntnis genommen. —c>. ,ä6?' °" dmnals war Petrovöu- leidend. A,n da^ ^^"^' verschliinnierte sich sein Zustand derart, starb" ^'^ "'^ fortsehei, tonnte. Am 1. Jänner Theater, Kunst und Literatur. " '.UN, *.'' ^? ^ utsch o B il h n e.) Samstag wnrde ZU 'Um ten Male die zngkräftige Operette „Die M'iiln^!^ "^ ^l)' gnt besetzten, Hause m,f-drn bi!-'l/ ' '^^""^' stand diese Anffnhrnng N'tt^e w?!''^" "'^lgreichen Vorstellungen der Ope-von Lilien- t^'' ''"'^U^ besonders in, letzte!,, Akt.' ^M'oinblenm,. "^""'^ oberflächlichen Anöfiihrnng der bm- neuei ^^ "^ das Ballett N'urde von offen-"bne ^'"^'"/oumen Chordamen augenscheinlich "'""en verschm.7^ 'ued'rg.tanzt. Die Solisten wl, ''atur.I. '^^ "lid diese, Verschnupfnng teilte ./mg ma,; auch den, Pnl'Iitnn, mit. l'" "n fein,'," ^'!'! ^'''" u '' ^ b e n d.) ^nti-effend '"it vier fs' ^ "^ Streichquartett als einen Leib "U'ssen sirl//?"^" Seelen bezeichnet, denn es l'uden, u„. ^"'achl,ch tiinstlerisch ver,vandte Eleinent^ ^U's^Gl>„/U"^"lisch gleichsan, znsammenznwachsen. bei der K ^"^"'Ul^ ">'^s ^nten Qnartettes lrifsl schen Gei..s und üöhrl mit ihren, Pri-b"" vor^n..' ^^rstner an der Spitze, wird von '^'oiegW^ G^-tze der Übereinstimmung be- herrscht, und damit erfreut sich kmbach eines streich qnartettes, das sich null cmch an Pflegcstätteii veir Kunst in anderen Städten Lorbeer», geholt hat nnd noch holen wird, Das Programm des Abends brachte gestern Robert Schnmanns herrliches Streichquartett in ^ i». l! nnd Christan Sindings lebens-frisches, eigenartiges Klavierquintett in <>-äur, np. l)l^. Die Ausführung wies die oft gernhmchen Vor-ziige l>es Quartettes auf, aus dessen Vorträgen warmes ^eben, ^nst an Klang, verbunden mit schöner Innerlichkeit entgegentritt. Als Mitwirkende hatte die Kaminerinusikverelnignng die Pianistin Fränlein Marie Gcs,elfchap gewonnen, die im Vortrage der Waldswin-Sonate von Beethoven nur dem eminent schwierigen Klavierparte i>es Sindingschen Werkes hauptsächlich mit einer brillante,,! Technik glänzte. Ein näherer Bericht folgt. — Freunde der intimen Knust hatten sich in stattlicher ^ahl einge funden und spendeten nach jeden, Satze herzlichen Beifall. Das Konzert beehrten Seine Exzellenz Herr Divisionskommandant D i l l m a n n von Di,l° mont. Herr Finanzproknrator Hofrat Dr. von Na5'i<' sonne andere Honoratioren mit ihrem Besuche, ( ^ l <> v c ii >> I< i l^ <>!<<>!.> Inhalt der l.) Mitteilungen der sloveuischcu Sokol-vereine. Telegramme z>es l. l. Teleglllllllen-zlllirtsPnilcllz-VlllM. Sofia, 6. Jänner, ^eiwnden nlazedonifäM, Kreisen zugekommene Nachrichten aus Mazedonien melden, dasz Tainian (^rnev, der fnr das eigentliche Haupt der iuneren revolntionären Organisation gilt, bei den, Torfe Nnsenovo tGebiet '.Vcale^evo) ,nit fünf Begleitern von türkischen, Militär getötet worden fei. Obgleich die Nachricht amtlich nnbestätigt ist, ruft sie allgemein den grös;ten Eindruck hervor. A n c o n a , 2. Jänner, ^m hiesigen Hafen wnrde infolge eines heftige», Windes der a.ns Genua gekoim ineue griechische Schooner „Urania" an einen Felsen getrieben und scheiterte. Die Besatzung von zwölf Mann sowie die Ladung sind verloren. K o n sta n ti n o p e l, -">. Jänner. Alle Details der Meldung des „Daily Telegraph" über türkische Nüstnngen find unbegründet, Washington, 5. Iännei'. Alle farbigen Truppen der regnlären Armee sind zum Dienste auf den Philippine», kommandiert worden. Geueralstabs-chef Bell erklärt, die Entsendung dieser Truppen erfolge, weil fie an der Reihe feien nnd nicht etwa nm fie wegen des Vorkommnisses in Browuville anszer Landes zu schaffen. Lottoziehlmss am 5. Jänner 1907. Trieft: «3 85 2 70 53 Linz: 37 15 81 22 14 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Scehöhe 80« 2 m. Mittl. Luftdruck 7W 0 mm. ß 5" - ^". «"' T ". !i Ü'"N7" M"6"'1)^"O7schwllU^! Nebel ! " 8 U.Ab. 74b 3 -60 NW. schwach » ?"U7F^"745-? -8 9 N. mäßig heiter 6. 2 UN. 74^6 -1'1 NO. schwach bewölkt 0 0 9U. Ab. 7414 -4 0 SO. schwach___^ heiter ^_____ ^7> 7 U. F. 1742-0 ^8^NO. mäßig > halb. beiv. > 00 Das Tagesnnttel der Temperatur vom Samstag beträgt -24°, Normale -2'?°, vom Sonntag -4 7°, Normale -2 7°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtek. In gutem Hause werden Studenten oder Zimmerherren eventuell auch in Verpflegung, aufgenommen. Näheres Deutsche Gasse Nr. 6, II. Stock, rüekw. Trakt. (88) 3—1 Ein besseres Mädchen gesucht aufs Land als «Stütze der Hausfrau*. Dieselbe soll gut nähen, bügeln und einfache Kocherei verstehen. Anfängerin hat Gelegenheit zur Ausbildung. (86) 2-1 Anfragen samt näherer Auskunft nachmittags Auerspergplatz Nr. 4, III. Stock. llasino-Verein in Uaiback. Der llasinoverein veranstaltet im Kom-menäen faschmg folgenäe dnterdaltungen: 12 Jänneri Srökknungsball als Veilckenball. 2. februar: liränzcken. 9. fedruari Schlussfest: Sin Masken-fest zur llongsesszeit m l^aibacb. Taiback am 5. Jänner ,yob. (89) Die Direktion Paula, «dolf.Kleofa und Gabriel Urabec ! D gebcu allnl Verwandten, Freunden nnd Ackmmten ! R davon Nachricht, buh es Gott dem Ällinächtigen gc° ! > fallen hat, ihre innigstgeliebte, unvergeßliche Mutter, « I bezw. Schwester, Tante und Schwägerin. Frau ! ! Vauline Urabec I t. l. Finanzrechnungörales Witwe ! > heute nm 8'/< ^^ir nachmittags nach langem, schwe- ! > rem Leiden, vcrfchcn mit den heil. Sterbesakramenten, ! R im <>4. Lebensjahre zu sich zu berufen ! > Das Leichenbegängnis der Unvergeßlichen findet ! > Dienstag den 8. d. M. um '/, '5 Uhr nachmittags l » vom Trauerhause Gradisce Nr. 7 auf den Gottes« l > acker zum Hl. .Kreuz statt. l > Die heil. Seelenmessen werden in mehreren ! » Kirchen gelesen werden. ! ! Laib ach, am 6. Jänner 1907. » Besondere Parte werden nicht ausgegeben > BocrdigmManstalt ds un3 8ei5te5leben5 in einem U > > D^ «U UM llumori5N5cl»>52tiri5cllen 2eit5piegel detracllten R DH »D ^^ »H» OH unö verfolgen M. 2er le5e jeöen Z/lontag ^> DD Hü HD WA W^G ilie neuezte Mmmer 2er Mnckner W^W>M^GM,^MMM»M»»»» Sn^elverkauf un2 ^ldonnementz dei I3. v. XislnuiH^r H rsä. 2a.iuberF in I.2.iba.oli, 3(ongre55pl2tx flr. 2 un3 !ü2b2llnkof M05K) 5ovie in Ltvind^iolr, 5ü2b2knkof M05K). («"«» Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kürsblatte) vom 5. Jänner 1907. Die notierten Kurie verstehen stch in Kronenwährung. Die ^o'ierunq sämtlicher lllt und der „Diversen Lose" versieht sich per Stück. Geld Ware Nllgnneine Stunts» schuld. Einheitliche Rente: lonv. steuerfrei, Kronen (Mai.Nüv.) per Kasse . . «9 iä 9» 4.' dtlto (Iün.»Iuli) ») 4< 4-»°/« ». ». Silber («pril^ON.) per Kaff« ...... ion «5 100 4! i«««ri Slaatilose boo ll. 4 °/„ lüö 75 158 7^ l»«0er ,. 100 sl. 4»/<>l!l«-^ '"»'-!»»4er ., IUN fl. . . 2«? 5« 2«u 5< l»«4er ,, b0 fl. . . ^?-.°><> ü69ü» Dom.'Uandbr, k i»o fl. b°/» 291 25 2«2-»i Gtaatsschuld d. i. Reichs. »ate vertretenen König« reiche nnd Länder. Öfterr. Eoldrenle, stfr., Volb per Nasse .... 4°/« 11? üu 11?4l Öfterr. Rente in Kronenw. stsr., Kr. per Kasse . . . 4°/« H9üb 9»4l detto per Ultimo . . 4°/„ 89 30 U» Zl vft. Investltl°n«,Mente, stfr.. «i^. per Kasse , 3'/,°/,, »9 85 9u i: ßfts»nbat,n>zt»!,t,schuld' »tlschltibung»». »l isabethbahn in E., feuerfrei, zu 10.UOU sl. , . . 4"/„ 11? 20 118 üc gränz Joses Bahn in Silber (biv. Et.) . . , b»/<°/l, 124-bN iz»b--»öl. Karl Lubwig-Vllhn (biv. Stücke) Kronen . . 4°/« 99'2b 1 ilw'Ul Vorarlberger Vahn, steuersrei, 40U Kronen . . . 4°/» 994« 1U0 4< z» >lllal»lchnldoelschl»iiun»ln »b>lst»«,tltt Glsn,l>»l,».AKtien. «lisabeth.B. 200 sl, KM. b'/<°/° von 400 Klonen .... 460 — 46? ül betto Llnz.Uubwei« !i«o sl. ö. W. L. b'/."/n .... 433- 4.1b-^ detto Salzburg Tirul ii00 >. ö, W S. b"/» . , . , ^«N - 481!- Geld Ware Po» Staate zu» Zahlung ubll» nommtue Lisenbülin'llllorllät»' ßbliglltionen. Böhm. Weftbahn, »m. 188k, 4«« Kronen 4°/„ . . . . 99 4b 1U0 4l> «Ilsabethbahn «N0 und 800« M. 4 ab IN»/«......11b'?b 118 7b Ellsabtthbahn 400 unb 2000 M. 4°/«........liß'yo 11? 9< Franz Josef-Bahn Vm. 1«84 (biv. St.) Sllb. 4°/<> . . 99'4U 10« 40 Aalizische Karl Ludwig-Nahn sdiv. Et.) Silb, 4°/„ . . 99 50 lvo b> Unn.'lializ, Vahn 800 sl. S. k°/n 111 75 n» ?!, Vorarlbeiger Vahn !tm. I8«4 (dlv. St.) Silb. 4°/, . . 99'7t, 100 !ii> Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4°/u ung. Guldrente per Kasse . 114 7o 114 l»» 4°/, detto per Ultimo 114-80 11 ü'- 4 °/u ung. Rente in Kronen- »llhr. stfrel per Kasse . . 9L'i^ 9ü 30 4«/„ detto per Ultimo 9« Lo r«>>< »>/,«/„ detto per Kasse . »s, ob 8,°» 2t, Ung. PrämieN'Anl, k 100 fl, . 208 ^0 205 t>« detto lt bo sl. . ÄUU 50 ^!!:, b'^ Theiß-Reg.'Lose 4°/» . . , . ln« Lb ,L5 ii 4"/u ungar. Orunbentl.-Oblig 8«'85 9?«ü 4"/u lroat. u. slav. Vrunbentl.^ lüblig........9Sl0 — — Andere öffentliche Anlehen. «o«n. Lanbe«.«lnl. (dlv.) 4°/« . 9b - 8« - Äosn. ° l,er«g. Gisenb, - Landes» Nnlchen (div.) 4'/,°/° - - 99"?b ,o«?b 5°/u Dl)!!au°Neg.°«nlelhe 1878 10b- I0ß-- Wiener «erlehr«°Unlelhe 4"/«, 9l» 40 l00 4> detto 1900 4°/u 99 bn 100 l>0 Nnlehen der Stadt Nlen . . 103 - l04 -detto (S. od. G.) . . . ILl'bo l!i2'5l> detto (1894) . , . . S? 90 98'!", dtttll (1898) . . , . 99 i!N l«0 1! dctto (1900) .... 9920 100-8' betto Inv,'«l.) 1902 . 99 40 I0U 4! ttorsebauAnleben verlosb. k»/« 99 - ^oo - «ulg. Staatseisenb.-Hyp.'Nnl. 18«9 Gold . . . . S«/u 113 75 ,19 ?l> Vulg, Staat«. Hypothekar «nl. i«8!i .....«"/« li9 — 120 — Gelb Ware Pfandbriefe «. «ubentr,.allg.öst.iNb0IU»l.4»/» 8875 995» Mhm. Hl,po 98- 99--^andesb. d. Kön, Ealizlen und «obom. b7^/, I. ruclz. 4°/(, 98'— 9U ^ Mähr. Hupolhelcnb. ocrl. 4°/« 99 rb 1N0 2k> !i..österr.La»bes.b>,P.'Änst 4"/» »»i>0 i«0t>^ detto/,°/« 92- 9L- de!t»K.'Schuldsch.verl.3'///° 9175 «2'7b dettu Verl. 4°/« 89 40 10U4, dsterr,.ungal. Bank 50 Wr. vcrl. 4°/« ö. W..... 99'4« 10«4« dettu 4°/« Kr..... 100 - 101-- 2parl. I.öst., 60 I. Verl. 4°/« luo ib 101 lt. Eifenbahn-Prioritäts-Obligationen. 5erdl«ands.Nordbah!l Ein. 1886 — — — - detto Vm, 1904 — — -- dsterr. Norbwestb. ivo fl. S. . 105 25 105 7i> ^llllllsbllhn 500 ffr..... 42l bo 42i - öüdbahn il 2°/« Iünner.Iul« 50« Fr. (per Lt.) . . . 8is> 2k> 3172!' Zübbahn i> 5°/«..... 12b 50 12«b<> Diverse Lose (per Stuck). z»rzln,llche lose. >»/,, Vobenlreblt'Lose Em. 1880 8?b — L84-- delto «89 —-— - ->°/u Donau > Regulierung Lose 100 sl. ö. W. . . . 2b?'- ^65— 5erb.Prüm..»lnl. V.10N c,2°/» ioi— 103 50 An»tizln,lichl fos 3ubap,.Vasilila (Domb Y5fl. 28 «0 24 6< «editlose 100 fl...... 44» ?t> tl,» 7b llary.Lose 40 fl, K. ' . . . 141 — 145 - Dfener Lofe 40 fl..... i«b— I71-- >zalssy.Lose 40 sl. K. M. . . 176— 184 - >>ote» iireuz, ost, Ges. v., 10 fl. 4« 25 4« 2^ lluts» Kreuz, ,!„«. Ges, v., 5 fl. »7 bi) 2» bu «udolf.Lose lo fl...... b? — b» - -alm.Lose 4U fl. K. M. . . 19b — 199 — Veld Ware Türl. E..B,.«nl. Pram.'Obltg. 400 Fr, per Kasse , . . — - - - detto per M. ... I«ü »5 ISS 2 Wiener Komm,.Lose v. 1,1874 501 — 511--Gcw..Sch.d. 3«/„Präm,.Schuldu, d. Vobtnll..«lust, ltisenbahn» Gelrlllchaft. 200 fl. E , 5?g öN 580- Lloyb.üstcrr..Trieft.,500fl.KM. 80I— 8,3-- Osterr. «ordwestdahn Ä00 fl. S. 468— 4?«- detto (lit. U.) 200 fl.O.P.UIt 4N8 - 4»',5- Prag'Duxer Eisen b. 1W sl.abgsl, 2L3-5« 2s4 5" StaatKeilb. 20« fl S. per Ultimo «92 50 693 50 Sndb, 200 l>, Silber per Ultimo 17? 6o i?» «0 Sübnorddeutlche Verbindung«», 200 ll. KM...... 40?-.- 41ll- Tramway.Ges., neue Wiener, Priorilitö.Mtien 100 fl. . —-- —--Ungar. Westbahn (Raab.Oraz) 20" fl. S....... 4N4-- 4«»-- Wr. Lolalb.'Ultien.Ges. 20« fl. 190 —------ Vanlen. Ang!o.ßsterr. Bank, 120 fl. . . 817 10 318 b< Vllnlverein, Wiener, per Kasse — - — - betto Per Ultimo . . . b«i.'>0 i>»!2 ü< Äobenll.'Nnst. osler».,200fl.S ,»8b'- I0l»i ^ gentr..Vod.'Krebb, Kst., 200 fl. b58— bl»0--Kreditanstalt für Handel und Gewerbe, 1K0 fl., per Kasse —— — — detto per Ultimo «90 10 sül 10 Krebitbanl allg, ung., 200 fl, . 843 - «44- Depositenbanl, aN«., 200 fl. . 458 — 458 -EKlomplc. GeseNschall, nicber» Ssterr.. 400 Kronen . . . 597 — eoe -Giro« unb Kassenverein, Wiener. 200 fl........ 468-50 4?0'b<> Hypotbelenbanl, österreichische, 2U0 fl. 3U°/u E..... 296— 301 5! Linderbanl, «lterr,, 2c>0 fl. per Kasie....... 468«n 4<ü< «'> detto per Ultimo . . , . 4«9 ,'w 470 3«> ..Merkur", Wechselst, «tlien. «elelllckait. lioo fl. . . , 63« — «41- Veld Ware i>sterr,.ung, «anl 1400 Kronen 1777- !7»7 — Inionbanl 200 fl...... b??— b7s — !, 345 b« 3noustr»e.zlnttrnth»nn«en. Mangel., all«, «ssfrr., loa fl, . i«?-— izeb — !'r!!lcrKohI»'nbergb..Gel,lnofl. 747— 758 — ^seubahuw'Leihg., erste, lou fl, «0U— 2"» — .Elbemühl", Papiers. u.V.'G, l?u^ ,80-— ilettr.Ges., allg.üslerr,, 2ou fl, 444 50 44S Ü» delto iut«r«at.,200sl. «i?- «»»-— ?irteuberger Patr.», Zünbh. u, Mel,.Fabrll 4«u Kr. . . 11.18- - ,141- ^issmaer Brauerei 100 sl. . . 2««- 8>»!:-— l1tu»tll».G<'!elIsch,,ostcrl..lllpl»e 63, - b3L- — .Pulbi.^ülle", Ticgclgußltahl. F..A..G. «00 fl, ... 529 - 533 — träger Eisen. Ind.. Ges. «m. 1905, 200 fl...... 2US2 — 270^ — tlmll'Murany > Ealgo.tarjaner Elsenw. lau fl..... ü?5 — b?S' — öalgo.Tarj, Stelnlohlen ton fl, «43 — S4ü b<» ,2chlöglmühl", Papiers., 2oufl, 3l>?-50 382 50 ,Lchodnica", A>G. f. Petrol.. Ind.. ban Kr..... Ü08-— 612 b« .Steyrermühl", Papierfabrik und N »0...... 4«',-— 4»i? — crifailer Kohlenw.»G, 70 fl. , 283- »87 — cürl. Tabalregle.Ge!. L»0 Fr. per Kalse , — — — — betto per Ultimo 483 - 434 — Laffenf..Ges,, osterr,. in Wien. ino fl........ dbu— ü«4-- AaggoN'Leihanstalt, allgem., in Pest, 4on Kr..... —-— —-- Ur. Vaugesellschllst 100 fl. . . 1b?-- 16«.. »tenerberger Zle8elf,.AN,.Vef. 812- 8lü — Devisen. >»lZl Klchtrn «no Kchlck». lmsterdam....... 19s 9« ivs lb )eutsch« Plätze...... 117 l>» n? »0 !°nbon........ 840-««» L41-05 klallenische Nanlplühe ... 3b 5?^ gb-?7» jari«......... »» bb 8v«7» lürich unb Basel..... »ü 42» S5 b?» Valuten. )ulaten ....... Hüb 1183 u-ssranlen-Stuckf..... 1910 i»i» li.Mart Stücke...... 2» 4» «»-!>« Icutsche Reichsbanlnoteu . . 117 60 ,1?«0 !lalitl,i!che BanlnoN'n . . . 8l> 50 9i»-?ü !ubel^>loten , . . . 2'bÄ" 258" IEiaa.- und "Verkauf W ^1 lWBTs»'^^'Ä^"»« I Privat - Dei)ÖtS (Silic ~ DcDOSÜK^ I von Renten, IMnudbri« tVn, l»riurltiU«u, Aktien, mM • W>>m IwMäI^^M" ,. x nv»t x/t-iioift \n,iu in powilb; ¦ Losen etc., ItevlNCii und Vulnteu. 1 Bank- und T77"eclislexg-escll.ä,ft I I V:llter elgenomVeroclilnDa der Fart'eL I (4) Los-VerücheruiiR. l.ttlbnt-h, SfriinrKXNMo. ' Verzinsung von Barainlagea Im Konto-Xarreot and aas Glro-Konfo. |