LmlmcherMMllmg. VlN i» « si. ,,. h.il!',. N.5.50. ffUr d!« .^»fteUnn» in« Hau« ^l)NN^l«l^,!.''.,5. ha"!.".?.«, l zu verleihen geruht. Se. t. und l. «postolischc Majestät haben mit Aller, höchster Entschließung vom l». Februar d. I, den Mi> nisterialrälhen im FlnanzministerlUl» Hollhard Freihllr»» o. Vuschmann und Joseph Neiblinger bei ihrer Uebernahme in dc„ bleibcndcn Ruhestand in Anerkennung ihrcr vitliahrigen, vorzüglichci, Dienstleistung das Nüler lreuz des ^copolo-Orden« mil Nachsicht dcr Taxen aUer-gnädigst zu verleihen geruht. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Aller, höchster Enlschl,ehung vom U. Februar d. I. dem Mi» nislerialsecrelär im Finanzmluisterium Franz Freiherrn v. Stiefel das Ritterkreuz de« Franz-Iostph-Ordens »llergnädigst zu verleihen geruht. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchster Entschließung vom i>. Fcbiuar d. I. dem Ml» nislerralhe im Finanzministerium Dr. Julius Fier-linger eine systennsirle SeclionSchefslelle in diesem Ministerium aUergnädlgst zu oerlechcn geruht. Prellt m. p. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Aller' höchster Entschließung vom !i. Fcbruar d. I. allergnä» digst zu verleihen geruhl: den Sectionslälhen Rudolf Ritter v. Prechll, Anton Pelikan o. Plauenwald und Dr. Eduard Schön systemisirtc MmistelialrathSslcllcn im Finanzministerium; den SectionSrülhen im Finanzministerium Karl Ritler Schwabe o. Waisensreunb und Karl Hamppe den Titel und Charakter eine« Ministerlalrathes tarfrei; dem mit Titel und Eharaller eine« SeclionSralhes bekleideten Ministerialsecrelär und Generalsecrelür der Görsclammer Dr. Joseph Vezecny. dann den Mini» sterialsccrctüren Ferdinand Vuchaczel und Wilhelm Groß syslemisirle SlclionsrathesteUen im Fiuanzmini« sterium; den Ministcrialsecletären Ludwig Malfalti von Rohrenbach, Franz ^yset und Heinrich Auer» Hammer den Titel und Eharaller eines SeclionSrathcS mit Nachsicht der Taxen; dem mit Titel und Eharaller eine» Ministerialsecre' türS belleidtlen Htmislerlal.oncipistln Karl v. valour zu Thurmburg und dem Ministerialconlipistcn Theodor PichS syslemisirte MinistcrilllselrelärSstcUen im Finanzministerium; dann dem mit dem Titel und Rang eines Ministerial-stcretiirs bekleideten Mmistcrialcc'l'cipisten Emis Ehertel auch den Charakter eines MinistcrialsecrelärS und dem Ministerilllconcipisttn Karl Kleinrath den Titel und Eharakler eines Min,ster,alslistlüls mit Nach-stcht der Taxen. Pretiö m. p. ^isl^/>.!"^ ''^"'lausche Majestät haben dem Linien. sch>fls.Fal).u.ch jl.,h..s <^^„ Sermage die ,. k. «ümmerciSwurde allergnädias,'z„ verleihen geiuhl. Dtr Minister d:S Innci«, h«l auf O^nd der er-haltenen Allerhöchsten Ermäch.iauna «,,d 7m Einvernch. men mit den bcU'ciliglcn andiren l. l. Ministerien den Herren David ^. Thorsch u„d Eduard Rosen' dach er die Vewilligung zur Errichlun^ einer Acliln-«tseUschast uulll der Firma ..Vöhmischcr Sparvereln" m,l dV'S deS VllfllfsungSausschussc« bezüglich der galizischen Ansprüche aus sie hervorgebracht hat, bereits Worte verliehen. Da« Urtheil delselbcn gehl im Allgemeinen dahin, daß im fraglichen Elaborate das Acuhtlste an Lonces-, sioiicn gebolen werde, was bei dcr Hochhaltung der Neicheintercsscn dem ^ande Gallzien gewühr! werden könne. «DaS Elaborat des SubcomilöS," sagt die „Presse." ..qchl bis zu dcr äußersten Grenze dessen, wa« da« Reich zu gewähren im Stande ist." Da« genannte Nlatt weiSl darauf hin. bah in dem Elaborate beS Sudcomit^S mehreren Wünschen Galiziens Rechnung getragen worden sei, welche sclbst in der OrocholSll'schen Vorlaae unbe-rüctsichligt gcbli^ben waren, und gibt der Zuversicht «usdluck. daß mmmehr auch scitcns der Abgeordneten aus Oalizicn ci>, freundliches Entgegenkommen zu Tage llllcn wcldc. Die ..Dculsche Zcilung" kennzeichnet das Elaborat deS Subcomil«- al« ein Substrat für erfolgreiche Unterhandlungen und spricht dic Mcinuna auS, daß die Mög» lichlcit einer Verständigmlg mit Galizien. welche so vielfach angezweifelt wurde, nunmehr zu einer Wahr schemlichlcit geworden. ..Da« Elaborat de« Subcomit^S deS VlrjassungsauSschusses über die galizischc Resolution — schreibt die ..Tagespressc" -- dürfte «rohe Befriedigung in allen palriolischcn Kreisen hervorrufen. Es ist nach unserer Meinung der ernstliche und ehrlich« Schritt zu einer dauernden Verständigung mit Galizien. Dem ^ande werden darin »erlhoolle autonome Zuge« ständnisse gemacht und dabei doch überall auf die noll> wendige Einheit dcS Reiches «ücksiä.! a.e,lr>mmen. Die Verfassungspartci lann dies« Zligcstandnissc gewähren und Galizien kann mit denselben vollkommen zufrieden sein, wenn auch nicht alle Forderungen dcr bekannten Resolution darin erfüllt werkn." Auch das „Fremden blalt" erklärt sich vm, den Ergebnissen dcr Pcrhandlun< gen im Subcomilö befriedigt und meint, baß die Zu-geständnisse. welche darin dem k»nbe Gilizlen gemacht würden, zwar bedeutende seien, aber doch in leiner Rich, lung wichtige Reichsintercsscn sch«digcn. Alle« dies gelle allerdings nur unter der Voraussttznng. daß die Abge-ordneten au« Oalizicn die ihnen gemachten Zugeständnisse nicht als eine Abschlagzahlung, sondern al« eine be-finilive Ordnung dcr Dinge entgegennehmen, ein Moment, welches auch vom „Neuen Frcmdenblatt" in be. «immtesler Wcije betont wird. In ähnliche» Weise äußert sich auch das ..Tagblalt" über baS Elaborat de« SubcomilV'5. in dessen Veslimmun^en es das äußerste Maß von Zugeständnissen an Oalizien niedergelegt fin ' del und deshalb der Zuversicht Ausdruck gibt, daß die Abgeordneten auS Galizien demselben ihre Zustimmung geben würden. Die ..Vorsladl'Ztilung" glaubt dem Sud« comil''' und dcr Regierung, wtlchc in demselben inlerve» nirtc. ihre Anerkennung nicht versagen zu können. In dem Elaborate sei die rechle Mitte zwischen den Förde« rungen Galizien« u»d den Geburfmfs'n deS Reiche« ge» trofft« und die Polen hälltn allen Gruxd. sich mit ben^ ih„ei gcwähllcu Evticcssioncn zusriedcnzusttllen. Auch die ..Morgenpost" weist auf die Erweiterung deS Wirkung«, lrciscs hin, welche dem galizischen Lanbtaqe im Eomilü-elaborate zuzestanden wird. betont aber inSbcsondere. daß in demselben auch da« ReichSinlettsse strenge ge> wahrt sei. Die Journale außer Wien beschäftigen sich nun» mehr mil dem Entwürfe eine Zusatzbeslimmung zum 8 l> des StaatSgrundgesl^s über die Reichsverlrctung. Der ..Mährische Eorrespondenl" meint, die Voltage sehe sich wcil einsacher an als die seinerzeit vom Eabinel Hasncr tis,gedrachle. und doch sei sie bei näherer Ve» lrachlung weitgehender als dieselbe, da sie alle Fälle oer MandatSerlöschung. freiwillige wie unfreiwillige, er» schüpscud umfasst. Der Entwurf, zum Gcsctze geworben, werdc au«reichen. um Sliikcs ein Ende zu machen und die Ausnutzung dcr Verfassungeformcn zur Vernichtung der Verpflichtung möglichst zu verhindern. Der ..Pestcr ^loht>" llbli v»u der normalen Vahn der Entwicklungen abzuweichen, habe das Ministerium damit dcn Schwierigkeiten begegnet, welchen die Verfassung in Folge des Mißbrauche« deS Wahlmandates bisher stet« ausgesetzt war. E« bedürfe keines VeweiseS, daß da«, wa« man Elürlung der Verfassung nennt, zunächst auf'« engste mit der Stärkung des ReichSralheS verbunden sei; erlange die Regierung die Zweidrittelmajorilät für ihren Entwurf, so habe sie den ReichSralh gegen die Secessionen der Parteien so sichergestellt, als die« nach der heutigen ^age nur lmmeihin möglich sei. Die Vorlage lasse er-lennen, daß der Action dcr Regierung ein klar durchdachter Plan und die beste Absicht zu Grunde liege. 13. Sitzung des Ibgeor>»e!e«hauseß. Wien, I.'j. Fcbruar. Präsident R. v. Hopfen ervffnet die Sitzung um l 1 Uhr -V Min. «uf der Ministerbanl: Se. Durchlaucht der Herr Ministerpräsident Fürst Adolf «l«er«perg. Ihre Ex. cellcnzcn die Herren Minister Freiherr von besser, Dr. v. Slremayr. Dr. Glaser, Dr. Unger, R. o. Ehlumccly, Dr. vanhan«. Da« Protokoll der leßlen Sitzung wird verlesen und genehmigt. Die sehr zahlreichen Petition« (240 an der Hahl) werden den bettcffcnden «««schliffen zugewiesen. Si« sind fast auSschlieljllch theils gegen die Einsührung de« regaliftrungSzwangeS gerichtet, theils wünschen sie die Einführung directer Wahlen. Abg. Dr. o. Mayr hofer und Genossen inter-pelliren die Regierung hinsichtlich de« in Frankreich b«. schlossenen Ochhe«. wonach die zur See unter fremder Flagge eingeführten Waaren »it eine» hiiheren Zoll be« lastet werden sollen, Vezug nehmend auf den dieser Mah-> regel entgegenstehenden, rn« zum Jahre 1577 dauernden Vertrag zwischen Frankreich und Oesterreich. a. ob der h. Negierung bereit« Eröffnungen von ' Seite der französischen Regierung üver d»e Mehroela, stung der österreichlschen Waaren gemacht »oroen sind; !i. »elche Stellung dieselbe hmsichllich derselben einzunehmen gedenkt. E« wi.ro zur Tagesordnung übergegangen. Erster Gegenstand derselben ist die erste Lesung de» '.'iolhwahlgtsetztS. Dasselbe wird über Antrag de« Plü-stdenten dem Verfafsung«»u«schujse zugeviesen. Zweiter Gegenstand ist die Wahl de« «u«schusse« zur Veralhung bc« Antrage« deS »vg. Dr. Knoll, die Aufhebung de« ^egalisilungsznxulgl« für Grundbuchs-Urkunden und Gefuche bezweckend. Gewühlt erscheinen die Abgeordneten: Dr. Ruß, Dr. Knoll, I«sin«si, Dr. v. Demel, Dr. Kaifer, Dr. Steinbrecher, Wolfrum, Dr. Groß E« erschtinen somit nur acht Mitglieder gewühlt, weshalb zur A«ch»«hl eine« Mitgl»ebcS geschritten wctdcn muß Da n»aweyl nur ^'» Stilninz) Parlanenlarisches. Wien, 13. y«5n,«l. Die ^N.-E." oerössentlicht »u«zu««wtist z»ei ve-rlchte au« den Eommissionen de» Herrenhause». und zwar dcn Bericht der politischen Eo»misfion be. treffend den Geschenlwurf, womit die auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung erfolgte Repartition bei zur Erhallung de« stehenden Heere« sKlieasmarine) und der Ersatzreserve vereinbarten Rcsiü «enle ge« Nlhmigl und d,e Aushebung derselbci' ne 1^72 bewilligt wird. und den Gericht dcr lurtdischen iio». Mission über den Entwms eine« Gesetze«, womit zur Durchführung de« «llllel« i^ de« Gtaalsgrundgejetze« vom 2l. December 1«"?, R> G. V. Nr. »44. über die richterliche Gewalt, da« Klagerecht der Pallcie» wegen der von richtcllichcn Veamten in Nusübung ,! " «mllichen Wirssamleit zugefügten Rechtsverletzungen ,«. regelt wird. Was den ersten Verichl anbelangt, so enshült der-selbe den Antrag, das Herrenhaus wolle dttn ^s>'psi! würfe, wic er aus den Veralhungcn des Hauses he,vorgegangen ist. feint Zustimmu,^ ll ^,s" Dem vorliegcnden Verichte über den zweiten G-' ,s.hentwurs entnehmen »i,- Folgende« Die juridische Eommisfion l»,« Herrenhauss« hat die Verathung d:« Gesetztntwurfes. womit zur Durch 252 führung des Artikels 9 des Staalsgrundgesetzes über die richterliche Gewalt das Klagerecht der Parteien wc gen der von richterlichen Beamten in Ausübung ihrer amtlichen Wirksamkeit ihnen zugefügten Rechtsverletzungen geregelt wird. ebenfalls beendcl. Oer Gericht der Commission äutzcrl sich im Großen und tanzen zustimmend über das Gesetz, stellt aber doch ml Einverständnisse nill dem Instlzminister zwei Abänderungs-Anträge zu den Paragraphen 9—11 des Gesetzes. Die Commission ging nämlich von der Ansicht auS, daß die Erfatzklagen. von dtncn hier die Rede ist, nur dann durch ein dem Klüger günstiges Urtheil ihre Erledigung werden finden können, wenn erwiesen vorliegt, daß der Rechtsverletzung, aus welcher ein Ersatzanspruch gegen einen bestimmten gerichtlichen Bcamtcn hergeleitet wlrd. die Ucbertretung ciner Amlepfticht von Leite cben dieses Beamten zu Grunde liege, oder — falls die Klage gegen den Staat allem erhodcn isl. wenn wenigstens so viel erwiesen vorliegt, daß die Rcchtsvirlctzung nur durch die Uebel« tretung einer Amtspflicht von Seite eines oder mehrerer, wenn auch unbekannter Beamten desjenigen Gerichtes erfolgen tonnte, von wclchcm ine als pflichtwidrig be-zeichnete Amtshandlung ausgegangen war. Der Commission schien es daher nothwendig: u) dem § 10 des RegierungS-Entwurfes, welcher bei seinem meritorifchen Inhalte zwischen den rcin proccssualischen Anordnungen der Paragraphen 9 und 11 nicht wohl am Platze steht, als § ^ feine richtige Sielle anzuweisen, das in beiden Alineas dieses Paragraphs gebrauchte Wort „Nachweis" aber — da es sich hier nicht etwa um einfache Be« scheinigung. sondcrn um die gcrichtsordnungsmätzize Be-wahrb/llung der entscheidenden Thatsachen handelt — durch das unzweideutige Wort ..Beweis" zu ersetzen-b) den Hingang des H 9. welcher den in dcr Klage aufzunehmenden Thatbestand bespricht, nach der obcn prücljirten Allffasfang zu berichtigen, womit die im 8 11 vorkommende Berufung auf den H 9 erst ihre volle Vedeutung erhält. Der Ausschuß des Abgeordnetenhauses zur Vorbc« rathung der Gesetzentwürfe über die E« n z e lha ft, die ständigen S t r a s o o l l z u gs« Eommissionen und die widerrufliche Entlassung der Sträflinge hat bisher drei Sitzungen gehalten und die Specialdebatte über die beiden erstgenannten Gesetzentwürfe fast voll slündig erledigt. Der für diese Gesetzentwürfe gewählte Beri^lerstalter Dr. Ruß beantragte beim Gesetze über dle Einzelhaft einige Abänderungen in den Paragraphen 4. 5>, 6 und A so wie die Einschaltung eines neuen Paragraphs, betreffend den Unterricht in den Strafanstalten. Es wurden im Ganzen nur unwesentliche ilcn derurigen vorgenommen. Im § 7» wurde über Antrag des Berichterstatters das imperative Moment der Ardett als R.gel hervorgehoben und die lhunlichste Berücksichtigung des bisherigen Berufes, der früheren Bcschäf« llgungsweife und Arbeitsfähigkeit des Sträflings eingeschaltet und bci § 9 kam die Frage zur Sprache, ob das Gefeh über die stündigen Strafvollzugs »Commis» fionen m»t Rücksicht auf die Dringlichkeit des Gesetzes Uder die Einzelhaft nicht besser in dieses letztere tinge» schaltet werden sollte. Es wurde aber auch diese Frage bi« nach Anhörung des Herrn Iustizminister« vertagt. Das (Ycsetz über die widerrufliche Entlassung der Vträflnge wurde, als noch vielfacher Porerhebungen und Bvlberalhungen bedürftig, bisher noch nicht in den Kreis der Berathung gezogen, um so mehr, als man der Dringlichkeit des Gesetzes über die Emzellihaft bei dem Umstände Rechnung tragen zu müssen sich verpflichtet glaubte, als die beiden Strafanstalten in Karlsau und Stein in der Anzahl von <>00 Zellen thtlls jetzt, theils in allernächster Zeit belegbar sein »«den. Der am 12. d. M. stattgehabten Sitzung des Finanzausschusses wohnte von Seile der Re> gierung Se. Excellenz der Herr Unlerrichsminister Dr. v. Stremayr bei. Abg. Dr. o. Perger beantragt folgende Resolution: „Die Regierung wird aufgefordert, die verheißenen Vorlagen zur Ausfüllung der durch die Lösung der Mit dem heiligen Stuhle geschlossenen Convention in der Gesetzgebung über da« Verhältniß zwischen der katholischen Kirche und der Staatsgewalt entstandenen bücken noch in dieser Session einzubringen." Bei der Abstimmung wird die von Abg. Dr, Per» ger beantragte Resolution angenommen. Berichterstatter Dr. Benesch rcferirt bezüglich der Verwaltung der Güter des Religionsfonds. welche in die Agenden des Ackerbauministcriums übergehen sollen, und ist der Ansicht, daß die Verwaltung der Religion«, sondsgüler im Cultusministerillm concentrirt werden m0g«. Bei diesem Anlaß berichtet er auch über die 2»; Pttilionen des Clerus der Diöcese Linz um Wieder, einsetzung des dortigen Bischofs in den Nutzgeuuß der Rtligionsfondsgüter Garsten und Gleinl und stellt den Antrag, über diese Petionen zur Tagesordnung iliier« zugehen. Dr. Groß bemettt. da« Erteägniß der Güter Garsten und Gleinl entspreche nicht dem Werthe dieser Outer. Man solle sie verlaufen und man werde eine äußerst günstige Rente für den Religionsfonds herein« bringen. WaS die Wiedereinsetzung des Bischofs in den Nutzgenuß diefer Güter betrifft, so hab« da« «bgeord« nelenhaus schon im Vorjahre über die Rechtsfrage sich dahin ansgcsprochcn, daß der Nuhqenuß dem Religions fonds und nicht dcm Bischöfe gehurt. Hierauf erstattet den Bericht Dr. Venesch über die Petitionen der Marburger Bezirlsvertretung um Aufbesserung der Bezüge des niederen Clerus und spricht die Ansicht aus, daß diese Aufbesserung mit der besseren Verwaltung der Religionsfondsmitlel Hand in Hand gehen müsse, weshalb er folgende Resolution beantragt: „Die hohe Regierung wird aufgefordert, unverzüglich Emleilutlgm zu treffcn. domit allen zur Zahlung der RcligionSfandsstcuer Verpflichteten die nach ihrem der maligeu Reineinkommen entfall ende Religlonsfonds- und geistliche Aushilfssteuer schon für das Verwaltungsjahr 1873 zur Zahlung vorgeschrieben werde." Weiter möge die h. Regierung ersucht worden, die Reorganisation der latholisch-lhcologischen Faculläten in der den Gc» dürfnissen der Gegenwart entsprechenden Weise vorzu» nchmcn. Die wesentlichen Gestimmungen der allgemeinen Studicnordmmg, insbesondere bezüglich der Maturities' Prüfung, hibe auf die katholifcy.theologischen Facultäteu Anwendung zu finden." Beide Resolutionen so wie der Antrag des Berichterstatters, ,.daß die Petition der Bezirlsvcrtrelung von Marburg wegen Erhöhung der Bezüge des niederen Clerus der Regierung zur eingehenden Würdigung abgetreten wilde", werden nach kurz r Debatte angenommen. Dagegen wurde bei Resolution 2 der Zusah bclrcffend die Maturitätsprüfung abgelehnt. Hierauf schreitet der Berichterstatter zum Vortrage über dcn eigentlichen Voranschlag für das Cultusmini« sterium und beantragt, cs seien in das Finanzgesetz für das Jahr 1872 einzustellen in die Rubrik ..Staats' Vorschuß zu katholischen Religionsfonds" für Oesterreich unter der Enns ein Uebcrschuß von 72.000 fl,, für Olier-Ocherreich ein Ueberschuß von 21.000 fl.. für Mähren ein Ueberschuß von 14.000 fl., für Schlesien weder ein Ueberschuß noch ein Abgang, für Salzburg nach der Regierungsvorlage ein Slaatsoorschuß von 7:'i,000 fl., für Tirol ein Slaatevorschuß von 12.000 fl.. welche Anträge sämmtlich angenommen werden. Hierauf erfolgt Schluß der Sitzung. Politische Uebersicht. Vaibach, 14. Februar. Das l. ungarische Handelsministerium beruft eine Enquete zur Ausarbeitung eines Gesetzentwurfes über Flrma-Prototollirung ein. - Das t. un« «arische Justizministerium unterbreitete dem Monarchen den Vorschlag zur Ernennung dcr Beisitzer des Obersten Gerichtshofes für die Fiuminer Angelegenheiten mit Rücksicht auf die croalischen Forderungen. Die lönigl. ungarische Regierung beabsichtigt, den Reichstag Mttte März, also fünf Wochen vor dem gesetzlichen Ablaufe der Wahlperiode, aufzulösen. Der Beschluß findet bei der Deat'Partei großen Anklang, da diesfalls die Wahlen nicht in die Erntezeit fallen. Das Organ der croatischen Nationalpartei, „Ob-zor," bringt einen Bericht über daS Resultat der jüngst in Ofen gepflogenen Unterhandlungen mit den Mit« glieoern der croatifchen Opposition. Dieser Bericht macht es unzweifelhaft, daß die croalische Na» tionalpartei hente nicht nur im Principe die Idee der Union zwischen Ungarn und Croatien annimmt, sondern an dem 1868er Nusgleichsgesehe selbst nur solche Modificationen zu erzielen wünscht, welche das Wesen desselben unangetastet lassen und daher um so eher an» nehmbar erscheinen, als die allgemeine Befriedigung nur zur Kräftigung desselben beitragen lan». Se. Majestät der König von Württemberg hat, nachdem der am dortigen Hofe beglaubigt gewesene l. und l. österr.'ung. außerordentliche Gesandte und be« oollmüchtigte Minister Freiherr u. WalterStirchen uon seinem Posten ibbcrufcn worden isl. dcn an Stelle des genannten Gesandten in gleicher Eigenschaft neu accre« dirten Ritter v. Pfusterschmib-Hardtenslein in Audienz empfangen und dessen Beglaubigungsschreiben entgegen^ genommen, DaS vom preußischen Abgeorbrietenhause angenommene Schulauf sichtsgeseh lautet: H 1. Un« ter Aufhebung aller in einzelnen Landeslheilen entgegen« stehenden Bestimmungen steht die Aufsicht über alle öffentlichen und P.ivat-Unterrichts» und Erziehungs» Anstalten dem Staate zu. Oemgemäß handeln alle mit dieser Aufsicht betrauten Behörden und Beamten im Auftrage des Staates. § 2. Die Ernennung der Vocal« und Kreis« Zchulinspectoren und die Abgrenzung ihrer Aufsichlsbezirle gedührt dem Staate allein. Dcr vom Staate den Inspcctoren der Volksschule ertheilte Auf. trag ist. sofern fie ries Amt als Neben« oder Ehrenamt verwalten, jederzeit wiederrnflich. Alle entgea/nstchenden Bestimmungen sind aufgehoben. H .'!. Unberührt durch diefeS Gesetz bleibt die den Gemeinden und deren Organen zustehende Theilnabme an der Schulaufsicht. — Die „Kreuzzeitung" meint, die geringe Majorität im Abgeordnetenhause für das Schul'Nufsichtsgesctz gleiche einer Ablehnung, die Regierung möge das Gesetz zu» rückziehen, da die Mehrheit deS Landes dagegen sei. Die Conservativen verlangen für daS Opfer ihrer Ue« berzeugung in der deutschen Frage, daß man ihr Fest. hallen an den altpreußischen Grundsätzen für Schule und Kirche nicht unlcrschiltze. - Zwischen Vismarck l,nd dcr el'sslislml Regierung tnohl ein Conflict, Eng land beabsichü^t starte Befestigung Helgolands, das erforderliche Malciial ist bercitö auf die Inseln gebracht. Bismarck protcstirt gegen die Armirung, weil Deutsch« land die Iperrung dc > (ilbe Mündung nicht zu lassen lünne. Die „Independance vclge" berichtet über die ^agc in Frankreich ,5o!ge»5t,:ltuu ljiio velliert langsam, aber unausgesetzt a:l Terrain, und oer Waffen« stillstand von Bordeaux hat tcine Geltung mehr. Mehrere monarchische Auslunftsmttlcl sind nach cmanoer in An« trag gebracht und wieder verworfen worden Im rechte»» Centrum reabsichtigt eine gewlffe Anzahl Mitglieder die Prinzen von Orleans z.l einer coristitulionellcn Mani« festation, zur Kundgebung einer Arl von Programm zu drängen, das die Antwort auf die Eisprüngen des trafen von Chambord und auf die Charte, die derselbe zu octroyiren vorbereitet, bilden soll. Oicse Bestrebungen werden jedoch leinen Erfolg haben. Die Prinzen von Orleans, die, zum Glücke für sie, nicht dcn Muth zu einer That haben, welche i>n gegenwärti« gen Augenblicke eine veibrechcrische wäre, die sich jedoch leider auch nicht entschließen tonnen, ih.e Entsagung laut zu verkünden, weroe« gewiß schweigen. Auch ist daß rechte Centrum sehr uneinig, so daß einige Mit« glieder dieser Partei einsam, oaß nur noch die Rcpndllt möglich ist, und daher der, sehr vernünftigen Meinnng lein sollen, für die Auflcchthallung dieser SlaalSf^rm und deren Fortentwicklung m dcn Oahncn der Maßi» gung zu wirken. Wenn man jedoch auch erkennen muh. daß sich diese Ueberzeugung in der Nationalversammlung allmälig Bahi» bricht, so glaubt man doch nicht, daß sie schon Kraft genug gewonnei, hat, um die Versammlung zu zwingen, einen Entschluß zu fassen. Die Kaiuvncr wird es nicht wagen, die Monarchie zu decretiren, und auch nicht zustimmen, die Republik zu gründen. Es wird jedoch ein «ngcnblick lammen, wo diese Ohnmacht so augenscheinlich sein, wo diese Unentschlossenheit die Nationalversammlung »n ihren eigenen Äugen so slras< bar machen wird, daß sie nicht mehr wird widerstehen können, ihre eigene Auflösung zu occretiren. Dieser Moment ist allerdings noch nicht da, doch ist er näher, als man es glaubt, und wir sind bereits sehr we>l von jener Phase entfernt, in der die Nalionaloersammluug ihre Unaushörlichkeil zu bestätigen und die Rolle einer Eon« slltuanle in Anspruch zil nehmen schien. Der „Siecle" veröffentlicht eine Petition an die Nationaloersammllma. «cgen den obligatorischen und weltlichen Unterricht, die von den sran zösischen Bischöfen gcgenwäitig in Circulation gcsetz! wird. DaS Schriftstück protestirt gegen den obligalo» rischen Vaienunlerricht, verlangt, daß der Unterricht nnr für die Armen unentgeltlich sei, und schließt mit den Worten: ..Mo^c dcn Familienvätern die Freiheit ge> lassen werden. nach ihrem Glauben und nach ihren Grundsätzen die Erzichungemelhooe zu wühlen, welcher sie den Vorzug geben; mögen sie in jeder Gemeind« souoerain entscheide,, zwischen dem Unterricht durch ^aien oder durch CongregaUonist^n. und möge in allen Gt» meinden, wo mehrere Schulen bestehen, die osficielle Subvention verhällnißmäßig nach der Zahl der Schüler für jedc Schule festgestellt werdcn, so werden die Wi!n° sche der Unterzeichneten erfüllt sein." — Das genannte Blatt schreibt weiter- „Man versichert unS. daß der Kriegsminister soeben mehrere Officierc, darunter auch einige höhere, welche der Theilnahme an Bonapartist" sehen Intriguen überführt worden waren, aus den Ar mee.Visten gestrichen hat. Das «Journal Officiell' soll nächstens diefe Verfügung, jedoch ohne Angabe der Mo> live, veröffentlichen." Ein Pariser Telegramm meldet: Es ist laum mehr zu bezweifeln, daß die Regierung mit der Roth schild'schen FinanzEombinlltion in Betreff der drei Milliarden Kriegsschuld sich einu^r standen erklärt, aber Thiers und Pouyer.Querlier be stehen darauf, daß vorher die vierte Halbmilliardc ab gelragen werden muh. Es wird fomit das Geschäft kaum vor dcm 15>. April perfect werden. Der „Univers' veröffentlicht eine Depesche aus Rom l^. d.. welche die Nachricht, daß Cardinal An tonelli das auf Elsaß^olhringcn bezüglich« Eoncordal vom Jahre 180l gekündigt lpbe. als unrichtig erklärt. Die „Eorrespondclicia" meldet: ^n Madrid hat am 7. d. eine lange Eonferenz zwischen den Herren Sa» gasta, Topcte. Serrano und «yala stattgefunden. Das Blatt versichert, daß. odwohl für den Augenblick mini stericlle Veränderungen nicht in Aussicht genommen seien, dennoch zwischen der Regierung und der conferva' tioen Partei da« beste Einvernehmen bestehe. Die >" dcr oberwähnten Eonfercnz ausgetauschten Erklärungen seien durchaus zufriedenstellend gewesen. Es bleibt ab« zuwarten, in welchem Zusammenhange diese Nachrich« ten mil den Mittheilungen über ein von Seiten dcs Marschalls Serrano angeblich dem Ministerium vora/' legtes Programm mit sechstägiger Bedentfrlst stehen. Der Mlnisterrath ist noch am Abend desselben Tage« zu einer längeren Konferenz zusammengetreten. 253 Die ..Officitllt Zeitung" in Velgrad oervfient. licht den Prüliminarverlrag mit Oaron Hirsch wegen der serbische», Bahne« und fordert etwaige iion» current«« auf, innerhalb vier Monaten vom W. Februar an ihre Bedingungen bei der serbischen Regierung ein-zureichen. Der Adjutant des Fürsten von Montenegro, Vtadonic. ist in Scutari angekommen, um die Unter-ze.chnung des abgeschlossenen Glcnzvertrages zu uraircn; bis dahin hat Fürst Nikola adcrmale die Grenzsperre an^eoidnet. Die Vollll.achten aus Constanlinopel werden täglich erwartet. Ueber die «labamgfrage sagt ..Heralb": ..Sollte der Versuch, die »labanafrage durch das Schied«, gerichl in Genf zu lösen, scheitern, so sind es nicht die Bereinigten Staaten, die (iilc haben, die Rechnung in Oldnuug zu brmgen. Im Falle einer Provocation wer» den wir uns Canada's bemächtigen lönnen. Dasselbe Glatt bedauert, daß der Senat den Amncslit'Entwurf verworfen habe ; dicS sei eine Herausforocrmlg des Südens im gea.ennastia.cn lritischcn Momente. Was Ir» land fur Hnglanü im Falle eines Krieges ist, nämlich die Quellt von Vtsorgnissen, dasselbe ist der Süden tür die Bereinigten Staaten. England tonnte die Unzufriedenheit im Süden schmen und wieder einen Aufstand heraufbeschwören, den wir mit allen Anstrengun« llen nicht zu unterdrücken vermöchten. — Die ..New Zorl TimeS" sagt. daß das amerikanische Boll in der Ansicht übereinstimme, daß die Diplomaten die bestmöglichste Grundlage zur Vösunz der Schwierigkeiten gcfun den haben. Wenn.England dic Vösung zurückweist, so ist es England, das sich Gefahren ausseht, nicht ablr wir. „World" schlügt einen Bergleich vor. wonach England eine erhebliche Summe Amerika anbieten solle gcgen Verzichlleistung auf jenen Theil des Vertrages, welcher sich auf die Alabamafordelunqen bezieht. Amerika könnte ein solche« Anerbieten annehmen, ohnc seiner Würde etwas zu vergeben. «lle Journale glauben an eine fried« liche ^üsung bcr obschwebenoen Differenzen." Der Dampfer „Vaane" brachte folgende Nachrich ten aus Rio de Janeiro vom 22. Jänner: Das SlaalsralhSmilglied Viscondc Ilaborahy ist aesloiben In Iondil, in der araenlischen Republik, wurden ^li Ausländer durch Gauchos, welche von einem «ewissen Soedane fanatisirl wurden, ermordet; 16 Mörder wur» den hingerichtet, 14 bcfinden sich noch in Haft. Mllausjllllullg l873 in Wicn. Im ^aufe düser Woche haben vier Abtheilungen der kaiserlichen Eummission. sowie mehrere Subcomil^s Sitzungen atigehaltcn. Zum erstenmale versammelt hatte sich die «Theilung XVlll (sl!r die Betl'tiliguna des Nusllindcs) am icht< Nber die Vorbereitungen, die bisher von Seite des Au«. landeS fur die Gcschickung der Ausstellung getroffen Wurden, llbei Gestellungen der General Kommissäre und die Ernennung der Eommissionen der verschiedenen aus» wältigen Regierungen, an welche Mittheilungen eine eingehende Discussion aeknllpsl wurde. Die Abtheilung I (Fii'anzwesen, Verwaltung des Wtllausstellungssonds, qesammle Geldgebahrung. ssasst' Wesen, Eontrole und Vuchhal»na). welcher die Herren Dr. F. Ritter o E.Mr. H. Ritter v. Oödel. M. Vomperz. D. «bt Hclfrrstorfsr. ss. Ritler o. Hopfen. Th. Ritter v. Hornboslel, Sam. Iögermaycr. Joh. Graf ^arisch-Mönnick, Dr. E. »Freiherr n. Mayran. I. Freiherr v. Pipitz. Jg. Edler v. Plener. M. v. Pollal. I, Ribarz. Ans. Freiherr v. Rothschllb. Emil Sel)bcl, M. Freiherr v. Wodiancr. E. Ritter o. Zim< mermann Göllh im angchoren, lnelt am 7. d. M. eine Sitzung ab, in welcher Se. Excellenz Herr Dr. Jan. Edler o. Plener zum Piäsioenlen und Se. Excellenz Herr Josef Ritter v, P.pih zum Bice.PrÜsidenlen ge« wühlt wurden, «ls Referent fungirte der Vanlgouvcr-neurs^Stelll'tstrcter Herr Joh. R.barz. ^n,m.l7««^^"°'^'""°r entwickelte ein «ill» des F«. N,. , 7/mm^/""^""''«' ldcill. den Wortlaut des 7^.7. '"^ '" ^"ditanstal, mit und sprach unter A.e em d.e Erwart...« a..o. d,ß .bleich, das r>e. der Ausstellung e.n,.lfl.hr«t Eheclwestn beitragen werde, ^httlem. w.e d.eS ,m «..«lande der Fall ist auch in Wlen allgemclmren Em^ang als bisher ,., verschafscn Herr Joh. Ribarz ttstallcle den Rechenschaftsbericht über den von ihm organlsillen Kasse». Controls, und GuchhallungsdiciNt. sowie nber die Gcldgebahrung vom l- Juni bis .'!l. September 18?l, aus welchem erficht llch ist. daß der lAcsammlauswand filr die Ausstellung ln dieslm sechsmonalliltcn Zeilralline 2l2.22:j fl. 75, kr. be'rug. wovon :V<.2<^ fl !>>'l kr. Regie. 134 5>44 fl. °«l den Van kommen und 18.424 fl. 83 ,r sich in lchwtbender Rechnung befinden. Der Vtneral'Director lezle fer«r une Expos« vor, welche« in dem Antrage gipfelte, im Prater fur den bereit« jetzt fehr lebhaften und täglich sich mehrenden Vesuch oes AusslellungSge. bäudc« ein Eintrittsgeld einzuheben; demzufolge wurde beschlossen, schon dom 1i). d. angefangen, den Vesuch nur ge^en Ella^ von W kr. zu gestalten. H,erauf schritt die Versammlung zurVilbung dreier, je au« drei Mitgliedern bestehenden Subcomil6s. und zwar: eine« Efecutio» comic's, eines zweiten zur Vchandlung aller aus den Ga. ranütsond« sich beziehenden Fragen und eine« dritten für dle Organisallull. Durchführung und Ueberwachung des Kassedienstes im Prater. Uns der Wahl gingen hervor: für das ersterwähnte Eomil« die Herren: Johann Ribarz. Zimmermann-Göllheim und Pollack; für das zweite (5onnt<; die Herren: Hopfen, Hödl, Egger, und für das drille Eomit«' die Herren: Iügermayer, Seydel und Oomperz. In der uuler dem Vorsitze Sr. Durchlaucht de« Fürsten Schwarzenberg stattgehabten sechsten Sitzung der «blheilung XIV (^andwirlhschasl) wurde sür die Ab. Haltung der Ausstellung von Rindern, Schafen, Schwci. nen :c. die Zeit vom 31. Juni bis 9. Juni festgesetzt. Weiler wurde beschlossen, die Platzmiethe (Standgeld) sür die Tage der Ausstellung, inclusive der Nuf. und Ablrlcbslagc für ein Rind mit 10 fl. und für einen Schaf» oder Schweineslano ebenfalls mit 10 fi. zu nor. miren. Sodann wurde zur Wahl von zwei Eomilüs geschritten: 1. zur Vcgchlmg und O.slimmung des Platzes sür die Thierschau; 2. sür die Bestimmung dcS PlatzcS, auf wclchem dic Errichtung des für die Bl» mcnausstcllung erforderlichen Glashauses vorgenommen werden foll. O,e Pieroe.Nussttllung soll in dcn Tagen vom l^. b,S ili7. September stattfinden. D«e unmiltel. bare Veilung derselben Hal ein Spec unter dem Borsitzt seiner Excellenz dc« Generals der Eavallerie. Karl Glasen Glünne, übernommen Einer Mcldung au« Berlin zufolge isl die Er. nenuung der AusstelluilgS.Eommission für d,e setheili. gung des Dculjchcn RclcheS an der WellauSsteUung be« reils c,flössen. Die Eammiss,on wird am l.'i. d. ihre erslc Sitzung abhalten. Der Herr Präsident der würt. tembesglichcn Ecntralslclle sür Handcl unl» Gcwclbe, Se. Excellenz Dr. o. Sleinbeis, l.,ffl morgen aus Slutl. gall t)icr ein, um sich ül'cr Wicn nach assessor Herr N'cbcrding- Verlrelcr vom Königreiche Sachsen: dcr l. sächsische Regierugsralli Herr Dr. Wiesner; Vertreter vom Königreiche Baiern: Herr Dr. Professor Rudolf Wagner; Vertreter von »önig. >eiche Württemberg: dcr l. wurtlembergische Präsident Herr Dr. v. SlelnbeiS; Verttctcr von Baden: dcr grohhcrzoglich badische Milnsterialralh Hcrr Turban; Vcllrclcr von Hessen: der Präsident der hessischen Een. lralstclle sür Glwcrbe und Handel und der ^ande«ge< uicrbtvercine, Herr geh. Rath Schleiermachcr; Vertreter von Mccklenburg.Schwerin: der v. m. schw, Minislerial. rath Hcrr v. Dippc; Vertreter v. Braunschweig: der g. b. Prof. Or. Warrentrapp; Vertreter von Sachsen. Mcinigen: der h. f. Regierung«rath Herr Dr. Helm. Oagesnmigkeiten Ihre lais. Hoheiten Kronprinz Rudolf und Erzherzogin «lsela sind am 12. d. in Ofen eingetroffen. ^ Ihre lais. Hoheiten Erzherzog i« ainer und dessen durchlauchtige Frau Gemalin find am 12. d nach Bozen abgerei«. — Der Fieberzust.ind dei Ihrer lais. Hoheit der Frau Erzherzogin Antoinette hat sich dermmoerl. — Die regierende Herzogin von Sachjen»Meinlngen, Heooore, ist in der Nacht auf den l^. d. M. c»« Scharlachfieber gestorben. — Kronprinz Humbert von Italien soll gegen Ende Februar Sicilien und Sardinien besuchen. - Prinz Als onS von Asturien, der illtche Sohn der Lx Königin Isabella von Spanien, w«d in bei Thcresianischen Akademie in Wien erzogen. — Z» de« Hofballe am 12. d. in Neapel wurden 5000 ltinla-düngen ausgegeben. — (Unter den neu ernannten Mitgliedern fur die Weltausstellung) befinden sich außer dem Präsidenten des Obersten Gerichtshofes, dem Keiler de« i'andesoerlheidigungS'Ministeriu«» und den Necloien der bei, den Mener Hochschulen eine Anzahl Namen au« der lech' nischen und commerziellen Welt. — (Das Herrenhaus) hält am Freitag den 16. Februar l. I. 11 Uhr Vormittag« seine vier« Sitzung. — (Die Assentirung in den Ländern der ungarischen Krone) wird mit 10. Februar beginnen, und es soll selbe, nach ergangener Weisung an die sämmtlichen Iurisdiclionen, mit aller Strenge durchgeführt werden, um den fast unauSroilbar scheinenden Mißbrauchen gründ« lich zu steuern. — (Fur Grillparzer« Vesa»«!»« rle) hat die Cotta'sche Buchhandlung 25 Tausend Gulden l» S.'M. angeboten. — (Die Zahl der Schubliugc) in Wien steigt alljährlich, lts werden monatlicb im Durchschnitte 1x00 bis 2000 Personen aus unterschiedlichen Gründen von dort nach ihrer Heimat m die Provinzen und über 0le Grenze zwangsweise abgeschafft. — (Die Grazer frelwilllge Turner-Feuerwehr) zählte nach »bfchluh des Jahre« 187l, wie Orazer Blätter berichten, 115 active unv 386 unter-stlchende Mitglieder. Sie wurde im Verlaufe de« Jahre« 14 mal allarmirl und ruckte 13 mal mit Gerathen au«. — (lliu Magnetifeur origineller Nr t.) Die Einzel „Tagesprefse" erzählt: gesunden. Der Mord wurde mit einer Stange verübt, die zu« Aufhängen der Kleider dient«. D»e Stange war in mehrere Stücke zerbrochen und mit Vlul besteckt. Als mulhmahlicher Thaler wurde chr eigener Sohn v« der Gendarmerie verhaftet, welcher mtt den Ellern »eg» d«D ihnen auszufolgenden «usgeding« in Streit zerielh und schon öfter erklärte: ,ltr werd« der Mutter da« Leben«-lichl au«dlasen." Der Sohn leugne« zwar die that, doch waren bei seiner Verhaftung die Kleider mit Vlut besu-bell und er kann lein Alib» nachweisen. ! — (Mit neuen Gewehren) wird die gesummte deutfche Infanterie noch im Laufe diesr« Jahre« ausgestattet werden Da« Kaliber der Gewehre ist conform dem i^hassepotsystem und da» Gewicht elwa zwei Pfund leichter, al« da« be« gundnabelgewehr«. — (Die schwerste Frllu,^ Namen« G6niol. n« Stechviehhändlerin in Pari«, ist am 7. d. gestorben, sie »oß 514 Pfund. . — (Ein großer Topf voll Goldmünzen) wurde am >!. b. zu Venevenl im Neapolitanischen auf-gefunden Die MU„zen sind sämmtlich an« der Heil König Manfred« und tragen auf der einen Seile da« Wappenschild, auf der andern den Adler der Hohen, staufen. -^ (Mißoerständnißj In eine» slsenbahn-Coupu befindet sich eine alle Dame. Der Irain hält. und zwei junge Herren, Cigarren dampfeub, nehme» in demselben Koup5 Platz Die Dame. ob de« Qualme« er. zUrnl, fragt den Conducteur .Ist e« denn erlaubt, in die. sem koup^' zu rauchen /" — .Wenn die Herren drin nicht« dagegen haben." antwortete dienstwillig der 4on-bucleur, .so tonnen gnädige Frau getrost rauchen " Locales. Verlebt üb,r die ilandeSausschuftfitzung »W» V Februar Die Mittheilung de« l. l. 5'an - lim«, baß da« vl-m krainischen Randlage schon wil -lchlossen, l»e- setz in Velllft del Nnlerrichl«jprachs an , den Hiupt^mrmden ganz besonders den Gegenstand der Erörterung bilden werten. — (Zur Dotation de« niederen Clerus.) Telegramme melden, daß die österreichischen Bischöfe ein« geladen wurden, sich des ehesten« über die Frage zu äußern, ob die Aufbesserung der Beziige der Seelsorger dringend nothwendig s« und wie dieselbe zu bewerkstelligen wäre. Dem Vernehmen nach ist auch dem hiesigen hochw. Herrn Fürst'Blschofe eine derartige Einladung zugekommen. — >^Di« ^albacher Seminaristen) habe», wie die Grazer „Tagespost" erzählt, einen Protest gegen die Resolution des hlchgen constlluttonellen Vereins wegen Aushebung dcr Seminarien veröffentlicht. In demselben Wird behauptet, „daß o»e Geistlichkeit und das Jesuiten-thum immer alle ihre Kräfte der Wissenschaft, und zwar der wahren, rncht der Lugenwissenschasl, gewidmet haben. Tie päpstliche Unfehlbarteit werde trotz Döllinger und seinem Anhange, trotz dem constitutionellen Vereine, trotz Teufel und Großmutter vom Aufgang gegen Untergang, von SU) gegen Acro gelehrt werden, so lange die Erde sich um ihre Uf« drehe." — l^liine slooenische Gewerbeban l) mit dem Sitze in Laibach soll demnächst gegründet werden. Der Zweck derselben soll darin bestehen, die heimatlichen Helder nicht fremden ausländischen, sondern einem Heimat« Uchen Geldinstuute zuzuführen. — (Spende.) Herr Franz Mally, Lederer, hat sur die freiwillige Feuerwehr den Betrag von 4 fl. gespendet. — (Aus dem Vereinsleben.) Hiesigen Be» amtenlreisen lhcilen wir mit, daß der erste österreichische Beamlemag in Wien nachstehende Resolutionen mit Stim-mtneinheil angenommen hat: 1. Es ist eine Existenzfrage der ^ffcnllichen und Privatbeamten, daß eine den Zeilver« hällnissen entsprechende Erhöhung der Bezüge sogleich durch, geführt welke. 2. Im Hinblick auf die im Jahre 1878 ins Leben tretende Weltausstellung, durch welche voraus« sichillch eixe noch größere Steigerung der Preise der nö» lhigsten Lebensbedürfnisse Play greifen wird, ist es drin» gend ndlhig, oaß nedst der allgemeinen Erhöhung der Be» züge der in Wien und Umgebung domicilirenden öffentli« chen und Privalbeamten eine ausgiebige Theuerungszulage für jenes Jahr bewllllgt werde. .'j. Es ist im Interesse der Privalbeamten dringend geboten, ein Gesetz zu erwirken, nach welchem nur em Trillheil der Bezüge des Privat» beamlen der gerichtlichen Execution unterzogen werden lann. 4. Der erste allgemeine Beamtentag erklärt es als eine pa. lrivlische Pflicht, öffentlich auszusprechen und anzuerkennen, datz in Würdigung der auf Leistung und Gegenleistung basirlcn Stellung der Beamlen von Seiten Dleser. bei gewährler Verbesserung ihrer gegenwärtigen Lage, eine er« höhte geistige Thätigkeit überhaupt entgegengebracht werden «uß. 5. Der erste allgemeine Beamtemag erkennt jedoch die Erreichung dieses Hieles nur dann für möglich, wenn die sociale Stellung oer Beamten durch eine Dienstprag, manl oer öffentlichen Beamlen und durch eine gesetzliche Regelung des Dienstverhältnisses der Privatbeamten gesichert wird. 6. Die letzte Resolution betont die Nothwendigkeit der alljährlichen Einberufung eines Beamtentages zur Hebung und Wahrung der Standes Interessen, gleich den Juristen- und Lehrertagen. — (Theaterbericht.) Die gestrige Vorstellung — eine Wiederholung des erst vor zwei Tagen gegebenen ! Schwankes „Müller und Miller" und der Operette „Fitz. liputzli" war sehr schwach besucht. Ter Aschermittwoch äußerte auf das Publicum und theilweise auch auf die ! Schauspieler seme Wirkung. Aach dem vorausgegangenen ^ viertägigen aufregenden Faschingsleben mußte nothwendig ein Tag der Abspannung eintreten. Einstssclldct. 4!len kranken liralt unä 6e3llnäneit onne llleäiciu ! nnH oune Ko3teu, kevzlezciire lln Larr? von l.onäon. Alls» leidenden Gesundheit dnrch die delicate Il^v»!,!!«',!»^« ,!u llüü v, »xlchc ohne Anwendung von Medicin und ohne Kosten dle nachfolgenden Krankheiten bescuigt: Magen-. Nerven-, Vrust-, Lungen-, Leder-, Drüsen-, Schleimhaut., Athem, Glasen' und Vlicrc»!e,dc!!, Tulierculose, Schwindflicht, Asthma. Husten, llnvcr-danlichtctt, Verstopfnng, Diarrhöen, Schlaflosigleit, Schwäche. Hilmorrhoiden, Wassersucht, Fieber, «chniindel, Blulaussteigen, Ohrenbrauseu, llcbelleit u»ld Ordrechen selbst ivährcno der Schwan-gcischaft, Diabetes, Melancholie, Hbinagerung, Rheumatismus, (Älcht. Bleichsucht. — Aussig ails 7^,'XX) «ierllficaten Über Ge' nesilügm. die aller Medicin widerstanden: Bertis, cat Nr. 4^421, Ncustadl, Ungarn. 2eit mehreren Jahren jchou war meine Verdauung stet« gcsliirl; ich halle mit Maa/nilbcln und Bersch!e,mung zu lämpsen. Buu diesen liebeln b>» ich nun seit dem vierzehnlilgigen Genuß dcr !>»!>-<;. wie sie von vie-len Feil,-» t>elannl gemacht worden ist. Dieses vortreffliche Mü» lel hat mich von elllseylichen Älhembeschwero^ü, beschwerlichem Hllsten, Vlähhal« u»d Mclgenirclinpfcu, woran ich lange Jahre gelltlcu habe, ganz vollständig befreit. Vlilcenz Staining er, penfionirter Pfarrer. Nahrhafter al« Fleisch, erspart die «ev,!«»,-^!-« bei Erwachsenen und Kindern 5«) Mal ihren Preis in Arzneien. Hn Vlechbüchfen von ; Pjund ft, 1.50, 1 Pfund fl. 2.50, 2 Pfund ft. 4.5<), 5 Pfnnd sl. 10, 12 Pfund fl. 20. 24 Psund fi. 36. l<«!v,<«««!!«!-« <^nu Innsbrnck Diechll H Fraill, m ^inz Hasclmayer, »n P«st Tücüs, in Prag .j. Fltrst, in BrNnn F. Eder, faw,e i» allen Städten be< glllen Hpolhelern »no Specereihändler''; auch uerseildel da» Wiener Hau» nach allen Hegenden gcgen Pcstanlvcisnng oder Nachnahme Ucucstc Post. Wie n, !4. Februar. Fürst Nuersperg hat die Deputation des OcamlenlagtS wärmslells empfangen und unl selnem Wolle oerdürgt, bis zur gründlichen Rc-gulliuu^ alltr (Älbühren dcm Bcamlenslailoe in lüljt-sler Ze t eine lindrmgliche Velbesscrung angedcihtn zu lasscn. Pest, 14. Februar. Der Kaiser lommt am ^)ten d. M. zu längerem Aufenthalle nach Ofen. die Kaiserin wird dasclbsl Mille Mittz lrwartet. Das Ganlcom,«^ des Dealclubs erledigt« vollständig die gesammle Bank« angeltgenheit. Hralau. I.'j. Februar. Das durch dit «Deutscht Zeitung" bclannl gewordene Elabolat des Hubcomlt^ö wnd in Oalizien trotz mancherlei Ausstcllutigcn nnt Zufrleoerchtll angenommen. Ullglmein herrscht die Al,-sicht, daß es Pflicht deS Polen«^lubs sei, im Neichs» illlye zu bleiben, wozu übriglns, laut Meldungen aus Wien. dtistlbt entschlossen ist. ____________ lelear«vhlsehe» W,tl»selso,,rH N0U' 14 Februar .'»peic. Msioüi ls<^ ttl>, - l»ve» Melalllque« nul Htal» mid Navcmlier .^>u'en.^.»'»0. s,perc. Nalioxal ^ Unl^en ?I.l5'. I«60>r Staali Huletjfl! lol. «anllNctien 84«. Crebtt» »ctien 3.^. - ^'0!ldou Il.l.j^. - Silber III 75. — lt, l MU,,,, Ducaten 5.4',d'oc !».l)2 Handel nnd ZolksVirtljschaslliches. Vaibacb, t4. Februar. 7l»j dem heutige,, Marlte slnd er- schicueu: « Wagen mit Oetteide und >4 Wage» Mit Holj, D >llchichHü,«-Preise. st. lr.jft. li. fl. lt. ft. Weizen pr. Htehen <> ^» 7 l:'» Oullcr vr. Pju»t, —42.— - Kocli-Saat ,. < 20 4 «2 «iicr pl Kil! l — 2j - — Gerste « 3 ^> .'j 5>« Milch pr. Mau - l«) -. Hafer « 2 2<1 2 .l2 Rlndsteisch pl Pit> —22—- Halbsrnchl ,. -j 5i s,ii ilulbftcisch „ — 2«.------- Hell>eli ,, .i^0, !l !<2 Vchlueüiejlniii,,. 27 ^. Hirse ^ ^'.)> 4 »! Hch<>plellfis!,^ „ — 1«'_ . HulilNltz „ 4 4« 4«« Hähndel pr. 5'llcl —40' ^ Erdäpfel „ 2A0^-------tauu,u ,. Ill____ r'insen « «20,------- Heu pr, Ltmner 15»0 >_ Erbsen „ »i2<»!— Slvoh „ 140 . _. Flsulen „ U50,------- holz, hart., vl it'll.-------<; ^,> !ji,nd«schmalz Pfd - 5,^ — weichc», ^2" -5»'^» Schweineschmalz,, —46------- Wein, rnty.,Hlm,i >^ _ öpecl, frisch, „ — 5l»>s«UN». Slalja, Besil;., , Ht Marein, - Pocernii, Be scher, St. Marein, — Poternit, Anton, Uesit)sl. St Mareiü. — Htamermeyer, Kausm., Pest — Hoebel, Kansm,. Wien. — Äopor. Marburg. - Pollas, Kaufm, Wie», t HVl»»»,. Hopper.^r. ttaus,,,,, ^lssvcim. itulilara. Kaufin. Aiilcim, - illc!l',niill!, ^ngellieur^ Äiadmann«dl,'i<, Preindel, Aansm.. Wien. ^,'mdnei, Kansm, Dregdr» ^ecbner, Kaufm., Wien. h.iniscb, Montanist,l,r. Johanns ldal. Vater, Fabricant, ^'>>lsn. !?>»>»>'«>», Trombeta, (se^meter, Görz. Theater. Heute.' Zum Porlheilc der z7pctcltcnsllngslin Cäcilie über: h a r d l: Die Hockicit bei der Vaterne. il perette in ei>,e»i Act von Offenbach Der Mord in der .^lol,lmesseraasse Posse in einem Acl vo,i Velger Kraniosisc»,. ^'nftifXl! i» einem Act von würncr. ^ rß ßß U , ^ i^ »i ll. Mg. 731.47 -i- <>., mmosllll "<.....' 14. 2 ,. N, 7^?.!.! ^> l.» wi«,'!l!ll ^ ' 10,. Ab, 7'5??l, f .,., windstill ''^' Seit 2 llhr M^lg<»< öchnerslill bis Nachmittag anhauend, frische Schneedecke .'t Zoll mächtig. Das Tagesmillel der Wärme -<- 0<". um 10' Ober dem Normale. «Utraülwolllichsl NedacMlr: ^gnaz o. ll l e i n m a u r. Danksagung. Filr di, gr.ilj^ Theilnahm? während der itluulheit. sowie fllr bl, zahlreiche ehrende Vegleilllilg beim kli chenblgängnisse der Frau Katharina Mayr gel. Mally sagsn den herzlichen Danl die trauernden Hinterbliebenen. ! ^lubach. an, l.l. ^sbü!, >s„ici''" «i",',„ PlMlUUllllljl. bei welchen sich die Thätigkeit der «pecnlaNon concentrirtt. an« Ursachen, welche mil !«m Stande de« ungarischen «iisenbahngeschäste« züjammenhängen. ^. Allgemeine Gta«»4s«huld. j»>!r UX1 ft. V,«d Va«r' Einheitliche Tta»t,schnld ,» k ptt- in ^toltn verzi,l«l. Mu» NüNembel 62 5)0 62 60 , „ .. ss?bruar-«uc,uN 6^5^) 62 6" „ Kilber . Jänner-Juli . 7l 10 71.25 ^ klpnl.octobei 71.1U 71,30 l«l, » :' l^i)..... 307.- 305.- . , 1854(4'«) ,,u AM f.. 93 7.^ i>4 -I860 ,U 500 fi. . . 1l>2,75 10.< »' I860 ,u !0<) st. - 12150 I^ 1^!1 -" ''"' ft. . , 146 - 14^,., Blaate.Hon '"'^ <« 120 sl. « ^v „ ber . . 1<«1 ' ^» " «. «ft»u«»entlas<„na«'Vl>liaatlonen. FUr NX) ft. <«"" «N°«r' «»hmln . . . . zubft«t 9650 975« Gal,z,n,.....l> „ 75 ^5 76 — «ltdtr-0lfwllich. . , » , 35. - ?6. 0ber-0ener«ich . . , h , 93. - 94-Siebenbürgen ... „ b , 75— 76 — Ottern,«' ... ^ 5 . 90 -- 91.— Ungarn.....5 „ 80 81, - C'. Andere öffe,,tli«b< «nlel»,n Iollaursgnlirung«lost zn 5 p. «antvernn.......30?.- Ä09. Voden^rebitallstalt .... 2^3.— 2X7 — irfditonslalt f Handel u. Gen,. . 34". - 348 50 Hredilauftalt, allgem. »ngar. . . i?1.— 172 — ' mote-Htstllschllst. » 299- Pereinsbanr ..... 114 50 115. Verlehrsbant.......«02—203. >L. Nctlen «on ^rausportunterneb» mungen. Äeld Waare «liöld-Fiumaner «ahn . . I83.l>0 184... V^hm, Weftbahn.....-'65.— 267 — «ar.-«udw«s-Vahn.....2"2 50 263.- Donau Dampfschiffs, «ejellsch. . ^- 638. . Llisadeth-Wcflbahn.....247.50^48.- «lisadeth-Veftbahn (Lm,-Vud, weiser Streckt).....211.-212.- tzerdMllnd«-!N°rbh»hu . . . 2295—2300.— ff«ull«««N'^«eser'V<'l,u . 183 75 184 25 <«»ls »ftaar»! »r ^ml>er«:«,^»..Iassyer»«»hn . 163 75 164 25» ttoyd. öfterr........44!. 445.— s Oefterr. Nordwessbahn . . .221.25 22175 Uudolf«-V<,bn......1705«, !7l — Iiebenblirner V«hn .... 186 .'<0 1"?.— StaatSbahn.......402 - 403- sudbahn........211 — 211.25 Bilb-nordb Verbind. Vabn , . 186.— 187 — theiß-Nahn .... -'9l - 291.50 Ungarische Nordostbahn . . . 164 - 165.— Ungarische Oftbahn ..... 154.50 155.— tr»m»»y. ....... 243- 24350 ?. Vfandbriefe 4 dt°.in33I.rUck,.zu5p«l,inü.W. 87,25 87.75, Nationalu. ,u 5 p«t ». W. . . 89 75 90 - Ung. Vob.-llrld.-Anft. zu 5'/. ptt. 89.60 89.90 «. Prloritälsobliaatlonen. !ub».V.l.«.vtr».'.s«. 105— 105.50 2est,n. «,rd»tüd«bu . . I0I.30 101.60 Fr. „l «m. l.i4 5»<> I35,,'.<> KUdb.G 3'. « 5^»0»rc. pr SMck N4. 112 5<) Kildb, -V.^ 2'X) st.,. 5°, für KX) fi 9»i 25, W 5»lj G'tdb. Von« 6'. («870-74) <> l^)N Frc« pr. Stltck . , — — >.. Un« Oftbahn fUr 100 st . . ^H) »475» «. Prlvatlose London, sttr 10 Pfund Kterlina :i.'l.l>5. >I3?<' Pari«, s«r 100 gr«le« . . . 44 25 44 5" (ll,ur4 de» Geldsoete» lt. Vtilnz bucaten . 5 st. 44 lt. 5 st. 4^ lr. !Nap°leon«b °r . . 9 ^ 04 . 9 ^ 05 « Preuß. «lassenscheine l « 69 . l . 69j ^ Kilber 112 . - . lI2 . »^ - »ramilche »ruuoentlaftuna.« ' 0l.lil,at>oneu. P"