tiflfii il>lm »«Mt plO>» oin 1 so »rl 2S2 pfeltSg, aSis 21. <)>»t (Vi fjf. 2S70) »«Mi» v»k«»lwng ua^ 0«tickii»lMMl (?»iOso« wwwch« >G.>lMchI V^Kioo«. .t«5öiö»v» M.4; ssUt»k»6»KV»« I» »I0a«ckv» ««w» »l.W^ vi:-.» I» IMIIim: »1.4 «oimtt. 2Z vln, «I«t»tt»« 24 l)!n, 6ufek f'o^t 51? W 0l>. M? ö» ükktAG man»«. M VI». Liiaelnunm»», l dt» Z s)t» «»? »lvllt s»wm!»f^ IWM» NkiliMM ^»>»>>» »»««>«W« «»e»O» »l«»L s»wml»f^ llÄomKeUu MW d«r Milwlm Zur heutigen Eröffnung der Sknpschtina und des Senats Die altkn Präsidien bleiben ' ji 8ie KM besten im u 8. „Titanismns" Icr t>chechc'slom.ill''ch? Äu^cnmiu ster Tr. e n « Ii l)jelt i» d?r P.^uicr cics ^^ienee» mornlex ct «.'>« t''.?'i.'ll '^'«.N'lr^i.l, Ü1 de:n cr j sich T <' m o l r a t i e un>! ? ! ? tutur '.vi^ scilfst ^ stehen an der Wende; es ist zwar niriu dl^s (iltd? der sozialen Atlasse der aber loir jchen einen stärkten i.iN'f i^in den ^.'llisstiest nener Atlassen. Uc-I't'lli (5' II r o p a bcjindet sich in N e-I' I tt t l v n. Tie (-tn^Uen Zentraleuropa-Z tils /.unl !>trieqe keine grof^e Revolu--k^urcha^'iul'r nirlttc!, was der cuj^lis^lien, u' t.'.uijcheil oder sran.'i'sischen ^)ievvlnli^n ^ ' c!>n nnnde 'I)e" e l t k r i e g war im >"''n > er ,) n s a in ni e n st o s; dieser e ! I «' l>^ Millll- und Osteur>^ipa lza-s'.'i! . !e '>)'ied.".Iasie erlitten und niachen als > ie eist l'".!'e eiüe Nevolutil^'N durch. Tie-.'.',es^ isi hl'ul'' nem nicht ztnn Stillstand .' nüneii. in '>'! klichleit sind wir nicht! 'i: s('ii!,'!N (^!'.de. ^Al'.eö ist Bewegung. > ' 'Nl'ii Ni'lit die »"vrusie, od sich die neue l-' iiüsl l'aüen oder c'b sie nicht durch pl)» ,'n!) s^".iiile Aktionen, durch interna-nnd Streitic^keiten umge-t :".'ld!'n N'ivd. Droht hier für Europa k ' tt' >7'.-''.!? t^^esahr? .^irieg? Revolu« iV i't lehten Endes der stärkste ' " i l'i'ntiqen niirnhiql'n Zeit. ' nt d r l^illiss'e I n st i n k t i v i s m u s '.'v >er niesUir'ie Nationalismus '.ail!le'..1;'?. der praktische Empirismus nnd der belgische, liolländisch.', <^^at Oswl^ld S P e n e r lniii der «i^sointe ycachkrietlSnlnstizismn'^ lit d.'in !,t!!lt der Leldt.'nschast, deZ Cijefi'llili?, ('.'ivlilt iiud der soxienannten befreien-I' , T"!" de-z '1!assen- und nationalen „Ti» .i'i'.iuii.''' lind dcv politischen Absolutisinus die westeuropäische Demokratie 'ncl .illen. lndoni sie sich der Zelt anpaszt d ii'iierlic^) nach der sozialen und morali-.n ^eiie auierstel)t'^ Cc; n'erden Musler in Rußland, im fasch!» üichen Italien, ja auch in Teutschland qc» le!Tie 7^deale der Demokratie und der ^dl".'l!'q!e v.)n 175;v. werden für erschüttert lU'l)aIlde^I>'lile s>ei' internationalen und mensc!^ !ch?u 5i'lidaiität werden perhorresztert. Äau snricht vmn Mißerfolg der sozialisti, s>^^!ien 7'>doen, da? ist all das, was die Erb-chast «irvner Nevolntionen ist. lZ^^egen den .l>''i!ii''mlic'lnils der stroßen Revolution ft»?l-len sich liier der Instinkt und die Leidenschaft des nu'dernen Menschen ssegett die de« liinkratische l^leichs^eit des selbstbewußten "^lirsterS der sollektive Mtntizismns, in welchem das Individunnl -zu einer Maschine reduziert ist. (^egen die kosmopolitische .^Humanität N'ird das Prinzip des Kampfes und ^''rvansivu einer einzelnen Ncition oder einer bestiutmten sozialen Masse gestellt. Es han- B e o g r a d, 20. Oktober. Im Gin«e der verfassungbeftim-mnngen ««rd« gestern die auberordeutli-che Tagung der ^kupschtina und des Ze-nat< fiir beendigt erklärt. Hente wurde die ordentliche Herbsttagung der beiden Hüu« ser durch die Wahl der Präfidisn eingeleitet. Der Senat trat um v Uhr N» zujam-men. Den !ttltersvorsift führte Senator ^van H r i b a r, der nach Darlegung der VerfassunqSbeftimmungen die Wahl an» ordnete. Zu wählen waren der Prösident, zwei Piiepräsidenten und drei Sekretäre, llm ll Uhr war die Wahl beendet. Gewählt wnrde restlos der alte Vorsitz, und zwar Dr. Sinte Pavel iö zum Vorsitzenden. ?^ranz Rovak und Ante Parmakoviözu Vizepräsidenten und Dr. G m a j n e r, Bekoslav G l n- i a und Mlan P o p o v l 6 zu Sekretären. Dr. Ante Ü^velic dankte in einer kurzen Ansprache fiir daS Vertrauen, worauf die Sitzung geschlossen wurde. Der neue ^natSpräsident begab sich hernach int Aönigsschlok, wo er vom König in Audienz empfangen wurde. In ähnlicher Weise ging die Prüsidi-umßwahl in der Skupfchtina vor fich, wo der Abg. Mita I s a k o o i e den Vorsitz iibernahm. Die Wahl des neuen P?ä-siÄumS war um 12 Uhr beendet, gewählt wurde baß alte Präsidium mit Dr. K v-m « « « di an der Spitze. Der neue Vorfitzende dankte für das Vertrauen und appellierte an die Abgeordneten, alle Kräfte für die wirtfchaftspolitifche und kulturelle Konsolidierung des Landes ein-znfetze». (Ovationen für den König.) Daraufhin wurde die Sitzung geschlossen. sieln. Iin Gebiet d<'^? Rio d'ZDro, welcheo ?va uien gehört, soll das csros;e nordnfrikani'chl.' Treppenrcsernoir Frankreick^Z von der ?^lan« ke her T^'ckunt^ sindci^. Vor allen? al'er u>ir> >>errlot versuchen, ciix^ !stoinx'ntion über d,«.' Benü!,^unq der spanisch^'« Eisenbahnen ab-5uschli?f;en, deren ^sinanzen vo.m französi-. schen Lkapital kontrolliert werden, d:i?^rans-reich diese Eisenbahnen iin Truppentransporten benü!>.'n inörs'te. ?irauf lvich will, das', Madrid in den plan Aoncours einties^l'Iosscn irir^v : soll Spanien in s^ieni <'ine arni^ere gennesen erhalten. Von spanischl^r ^^ite ist die Stollnnqii.i?-^ IN? zu diesen Wün'ch.'n der rran'i^niciicil -t^iernng noch nichs sieäu''.<'rt worden, aiicii die in diesem ^^nsamnK.'nk'ansi nich! l'elii"-lo'e italienische Stiulme iit bish^^r nicln icnt gen'orden. Frankreichs Budgetdeslzlt Alls dem siestriften Pariser Ministerrat — Weiteres Sinken der Stcnereingänge -- Ein Arbeitsbeschaffungsplan Henderson —. Peer. o n d o n, -0. Wie ,.3tlir" beri-chle^, soll d^'r der i^'i'nf<^r Abri'istnnqcloüsereuz Arl.nir >> ende r ' o n in i)e>l ^^'?rrstani> e..')e.l"n werden. ?t'ach Plnlivv" ^ n o iv d e n. n^.'r öen Titel eine^^' Vi.'counx iiuv hatl'^mitfllicd wurde, ist .<>?udcrson der v n te Poüliker der !!^'abvur Parni. d od betrifft, wird derselbe vorläufig kein Portefeuille übernehmen. Maniu will aber später, wenn die Paktverhandlun-gen mit Nuszland abgeschlossen sind, Vajda-^w<:vod einerkehr Mirto; Ackerbau Madgearu; .^>a,rdel und Industrie Lugosa-nu; öffentliche Arliciten.^)aciogo; Unterricht Konstantinescu; Krieg General Zmnsono. vici. vpanisch-feonzvMches Sicher-deltsodtommen Vor der Abreife Herriots nach Madrid. ^ Sinfchaltung Spaniens in den französischen Sicherheitsplan. P a r i S, 2(1. Oktober. Die bevorstehende Madrider Reise d^'s franzi^siichen Ministerpräsidenten wird, wie man erfährt, hochpolitisclien Zwecken dienen. Frankreich hat die Absicht, die spanische Republik in den Rahmen keiner Sickx'rheitspo-litik zu ziehen und die für die französische Landesverteidigung so wichtige Frage der Veweglichkeit seiner nordasrikanischen Truppen im Einvernehmen mit Spanien zu l'e- Herriot für Schuldenstreichung. Pari s, 20. r In einem Erposee nor d.'r 'Ansivär.!'" ^toiuiulssion der .^tauiiner evrläne >> e r i o t auf die Fraq^', loelch^ 5!.i' Frankreich zu der Fracie der lllNfl mit USA einn?bme, dast di" s?s,ulden Frankrei^ in den ? ve-ni'.. Staaten pünktlich ^lezablt wiird.'!?, 'rs? aber die poiitisch^'n Schulden detiviv. iiv. de die Regierung eine Politik in der tung der Herabsetziung tezw. Stvei -nn i behalten. Die Weltwirtfchaftskonserenz. L o n d o n, 20. Zl^ftc'bn Nach Mitteilung«'n ans Resi!crunc^>5?re' '^7 wird die in London stattfindende schaftkonferenz nicht vor Beginn Menden Jahres eri'finet werden f'nn i-Eine offizielle Erklärunc^ dari'iber wird in einigen ^ag?n erfolgen. BSrfenberlKt L s u b l i a n a. '-0. Tevijett. Berlin Züri^, I London W3.9C.—ls»'. !.i. r' 'Scheck 5715.20—5713. IC', l., - I2ii.5ü, Prag 170.01—170>7, —?95..'D. Zagreb, l9. ^^tol'cr Devisen.-lin m';2.06—IlZ72.'?9. Mailand 2i>5.W, London —10!'». -check 5722.1 l—^,7.''0.-t0. Pari'. 226.4-!, Prag 17t>.l2-.170.N'>. U0«..^.'-.U 1^.^5. Z ür i 6', 20. !7fto!-.'r. Devisen: .? 20..'^.'^75, London 17.."-, Mailand 20. Pia.^ ^!'.'rlin i2'^ < 7.'-. delt sich wahrhaftig um eine neue Revolution, um einen Kampf des modernen europäischen Menschen überhaupt. Die große Revolution tvar eine Revolte des Verstandes, daher verstand sie der Re-! volution Einhalt zn tiln und ihre wirklichen ! Werte zu bewahren. Tie rnssische, die dent-sche und die italienische Revolution sind R e^ v o l t e n de? e f ü h l s. des I n st i n k-! tes und der beleidigtet» S e n s i b i l i- t ä t. Diese lassen sich nicht so leicht zum Stillstand bringen. Wird diese Revolution ihre geistige Ordnnng zu schaffen verstehen, die (Europa ganze Iabrbnnderte beherrschen wird? Nach nieinem Urteil wird der traditionelle westenropnische Rationalismus seinen Kanipf nnt dein i^^stlichen In- entsprecl,enden '^'rüsnng wird unter'^ielien sein wird, ebenso wie er den Mnt >"'rd ben müssen, sicii mit den derec^'I^c'ien T^cr« dernngen des vierten Standes 'de<' tariatsi definitiv ansrinander^i:se".n. ?e! zeigt si^li das ganze enroväisctie ^^^robtein nnd die '?tnsgabe des lieutigen !>rantrelä'. ?ie .^li'fsiln'igen der kleineren enronaische'' stinktivismns gewinnen. Es ist w.ilir, dasz er milsien, ivenn er sindet, dlis; dies notwendig '^!atione.n wende», sich voll.zu ilnn." die I)eut!gcn Institutionen einer neuen nttdj ^?^?irvnvvttr vruRwet zss.^ Herriots Rede Besorgnis um Ara«kr«ich» Sicherheit. Par l S, 19. Oktober. Zllimsteripräfident H e r r i o t hat bei einenl Bankett der Provinzpreffe eine Steg-reisrede gehabten, in der «r sich auch mit «uficnpolitischen Fragen beschäftigte. Wir befind uns, sagte Herriot. in einem Augenblick, in dem gewisse augenscheinlich ^«^drohliche Anmassungm ^ie bis zum Heu tigcn Tage eingeschlagen waren, wirder a-lf tauchen. Unser Land wird von gewisser anaegrissen und ist von gewisser 5eite anqesiriffen und ist von anderer Seite schlecht l^»erstanden worden. Frankreich be-darf seiner ganzen Wachsamkeit, um nicht nur seine persönliche Ruhe, sondern auch jene der anderen zu genÄhrleisten. Dsr friede ist gewist der Aui^nd, den alle Menschen wünschen. Leider ist dieses Programm nicht so einfach. Wenn man sich ^droht so gebietet der Anstinkt, alle Bertei-Äistungsmittel unverzüglich und ohne Bor-bekialt soweit als möglich ausz-ubauen. Die BerMchtungvn ^ fuhr Herriot fort ^ die Mr übemommen haken, die Art und Weise, wie das Problem sich darstellt, zwingen uns, sowohl die Sicherheit des Rechtes wie die Vorteile der Tatsachm au? unsere Eeite zu wringen: denn einerseits darf eS nicht so weit kommen, das, Frankreich ''e-uials vor irgendeinem Gerichtshof —. und vielleicht nierden gewisse Gerichtshöfe in einem bestimmten Augenblick unsere Zuflucht sein — angeklagt werde, so dag es Geringste seiner Verpflichtungen, die uttt seiner Unterschrist ver'e^en sind, mifx-ach-tet habe. Wenn man anderseits die Ber« antwortung ffir das Leben und die Interessen Fran'kreichs hat, darf man nicht versessen. das; wir im Falle ernster Ereignisse st?uöti!-tt wären, nicht nur mit uns selbst, sondern auch mit anderen zu rechnen. FreNag, dm 21. Oktober UiZS. Z?os bringt die Wsntttmode? Beginn der HerbstWon Das Ende der außerordentlichen Tagung von Skupschtina und Senat — Heute Nemahl des Präsidiums B e o g r a d, 19. Oktober. Mt her httttiDe« GIt»ng der Gk«P-schti», in her«» Verkttise MnanzminWir Dr.Gjorijs»iS «ck Aiterba»«i. »ißerD««et r«»i^ eine Reihe«« Interpellationen heOntwAiettu, erschewt die a»herordentliche rnAmg beendigt. D«< Plenn« »Shlte viher noch hie Ve-ratungSausschöffe sür hie Vehanhlnng einer Reihe von »onoentio««. «» stilgte her V»^ he» JnmumitStSaasschnsses betreffenh hie ««AlieftrnnG einiger Ah-geordneten an ha» Gericht, wobei ewige «ntrSße »er»orfen, anher« wiehern« he-ftittigt »nrhen. In einer znsammenfafien-den Resolntion beschloh schließlich ha» Hau» die Uedertragnng he» gesa«t«n Ar-heit»penfmn» her «knPschtina an die morgen zn «rlffnende orlientliche Herhst-tagnng he» Parlament». Vor «eenh^nng der S^ung Verla» her Innenminister hen Ma» he» «önig», mit Mlche« «e orhent-liche Herbsttagung erlfsnet wird. Die Verlesung de» Uktse» «nrhe von hen «hge-ordneten stehenh entgegenqenommen und wurden he« ßNinig Vvatione» harge-hracht. Uo «Hchste GitzNUG findet ««Wen «» S llhr »o statt. Der Senat genehmigte w sei«r Rck^ mitt»g»fitz»«g »ach erfolgter Verichter, stattNng hie v^ her W^schtinU »»Dega». genen Konventionen «it Oesterreich (Zn-satz Mn Hanhel»vertrag «it Oesterreichs. Vei hieser Gelegenheit «achte Hanhel»-minister Mohoriö Mitteilnng über hie «rheiterverßcherung i« Ingoflawien «it dem Vemerlen, hah in Viilhe eine Novelle zum Seseg Mr die Arheiterver-sichernng nnterbreitet «rden »iirde.. Der Minister verwie» in seiner Rehe auf hie Schwierigkeiten her Arbeiterverfichernng, die ein Defizit von 37 Millionen a»»weise. V» sei zn hefürchte», hah hie Reform viele» vernichten werhe, wa» bi»lang al» g»t zn betrachten gewesen fei. Der Se. nat !^chl^ ähnlich wie die Slnpschtina die Uebertragnng he» Vorlagen«aterial» ans hie orhentliche Herbsttagmig. woranf der Innenminister ben Uta» he» König» iiber hen Veginn her Herhsttagnng znr Verlefnng hrachte. Sofolnlkovs Pläne Odessa — polnischer Haien im Schwarzen Meer - Eine neue Emissionsbank der Sowjetunion? — Vor angeblich großen BerSnderungen der WirtschastS« und Währungspolitik Ini Rahmen des letzten Grunewald-Rennens wurden die neuesten Wintermodelle gezeigt, auf unserem Bild Wintermäntel mit Persianerverbrämung. Der Ehrenrichter de» englischen PferdefPort» In London starb dieser Tage Loz^ W o l» verton, der vermögende Banrmagnat, im Alter von 71 Jahren. Lord Wolverton, der eine interessante Karriere hinter sich hat, war bei Hofe und vor allem in Sportkreisen eine bekannte Persönlichkeit. Er war selbst Besitzer von mehreren beriihlnten Rennpferden, und sein ?!ame wurde im Zusammen« hang mit dem Riesen-Derby-Skandal von 1013 in der ganzen Welt genannt. Damals hatte er in seiner Eigenschaft ulS Leiter des „Jockey Club" eme halbe Stunde nach Schluß des Rennens den siegreichen Favoriten „Eraganour" disqualisiziert. Sein Richter» svruch verursachte Millionenverluste und trug ihm eine Flut von entrüsteten Briefen auS aller Welt ein. Aber das bestärkte ihn nur in seinem Vorsah, unter allen Umständen die Fairneß auf dem Rennplatz aufrecht zu erhalten. Noch während der letzten Jahre hat er manches berühmte Rennen in England gewonnen. Leine Karriere begann der Lord als B.jch' Halter einei^ Bankhauses m Woll Street. Noch W a r s ch a u, 19. Oktober. Einem Ärakausr Blatt zufolge beabsicl>-tigt S o k o l n i k o v, der als Botschafter ln London abberufen wurde, um die russi, chen Finanzen und die Wirtschaft zu erne uern, die DurchfllhruNi? eines Hrob<.n Planes, und zivar mit Hilfe des amerikan:schen und englischen Kapitals. Die gesamte cuflische Finanz- und Wirtschaftspolitik soll nach dem Plan Sokolnikovs auf eine vollkouunen t»eue Plattform transmittiert werden. Jil diesem Zusammenhang!: verlautet, daß Sokolnikov das Vertrauen des ausländischen Finanzkapitals durch Gcwä.)rung großer Konzessionen gewinnen wolle. In erster Linie lvÄrde nian Polen die Ausbeutuilg des Odessaer Hafens au^. die ^uer von Jahren überlassen. In diesem Falle ist eine beträchtliche Er»veiterung des südlvestlichen Eiseilbahnnetzes geplant, da Polen auch einen Teil der Eisenbahnen, die die Ve> bindung mit Odessa bilden, in eigliner Regie übernehmen würde. Die Aonzessions-ei. eiiung an Polen würde in diesem Falle eine feste Garantie Ar Enaland bilden. Nach anderen Mitteilungen sollten die Einnab-men des Odessaer Hafens in die neue Emissionstan? der Sowjetunion fließen Die Sicherstellung der Bank Mrde auf! wichtig zu nehmen ist Grund eines Fünftels vom Gesamteinkommen d?r Naphtaa^sfuhr in fremden Valuten und ein Viertel der russischen Gold-Produktion a-bgeben. Die neue russische Emis slonsbank ivürde in diesem Falle ein neues Zahiungsnrittel „Leni" herausgeben, welkes neb?n dem „Lervone:" im Umlauk zu bleiten hätte. Zentrale der Emissions!« bank würde in London errichtet werden. Das eingezahlte Gründungskapital würde durch amerikanische und englische Banken in einer Hö)e von 3 Millionr das Pi??« lamentsgebäude beendigt werden. Die 3'^'« gierung ist entschlossen, den Arbeiterfordc« rungen so weit als mSgttch entgegenzukommen, da ihr sonst a?s Ausweg nur mehr die Ausschreibung von Neuwahlen übrig bleibt. Das Wohnungs-Problem in der Residenz —0^ Seit Beginn dieses Jahres sind in Beograd AX10 Wohnungen ^ertliggestellt vnö bezogen worden. Bis Ende September wurden 474 Häiuser schlüsselfertig übergeben und bis Ende Novem^r sind weitere Neubauten bewo'hnbar. Damit ist die Wob. nungSkrise in Beograd zum größten Ttil behoben, umso mehr, da schon am 1. Mcii mehr als 200 Wohnungen bezogen werd.n konnten und der Rest, soweit er noch nick: fertig war, am I. November seine Beivoli-ner erhäilt. Dieser Umstand hat natürlich zu einer Herabsetzung der Mietzinse geführt, die teil weise sogar recht bedeutend ist. So bezahlt man für kleiner? Wohnungen mit wenige? Komfort um 7 bi» 1ÜX weniger als iin Vorfahre und bei größeren Wokinungen beträgt die Verbilligung sogar bis zu Heute bekommt man in einer der N.'u'ia.l' ten in Beograd eine Wsbnung mit zwei ZimMrn um 14cl0 bis 16gra^ bemerkbar, der alle vorl^ndenen Räumlich« leiten aufnimmt und dadurch die Preiie wieder hinauftreibt. Man konnte beobachten, daß Häuser, noch e)e der Plan au? ds? Hand der Architekten gelangt war. schon »Freitag, den 3l. Oktober lS3S. ,MarWsrer.Rettung' Nummer L82. vermietet waren und in vielen Fällen direkte Lizitationen veranstaltet nmrden. Au^ diese Wels« bleiben die Mietzinse künstlich hoch. Man ist in Beograd schon seit langem gewölhnt, ?Zeu.bauten noch vor der Fertiststellunq zu vermieten. Da^i bleiben die Häus?r, ^ren Laqe nicht günstig scheint, unvermietet und die Wohnungen werden dort billister abgegeben. Davon kommt auch dius?s gar nicht so ungünstig ist und die uachso^'lzenden Meter kommen auf diese Weise zu billigen Woh^lun-gen. Aus dein ?lng«führten sieht inan. daß die -grl'sz.'rcn Sohnungen verhältnismäßisj viel liilsiacr sind als die kleineren. Das koinmt daher, tveil die Nachfrage nach den kleineren W»hlnln?cn sehr arost ist und es kommt sc)r oft vor, dah in Neukmiten die kaum fertig-g'est<'llten grösseren Wohnun^^n geteilt iver-den mi'lfs^n. In der letzten Zeit hat sich eine Nencin-^ül^rung beinerkbar gemacht. Die Beograder .'i^iiiiner Hill ten bisher keine Herde. Jede Partei hatte ihren eigenen «is^rn.'n Tpacherd, <^n den sie bereits gewöhnt war und der bei jeder Uebersiedlun-g miti^enommen wurde. HeißerSommer ^wlterWinter Vor einer schweren Kältewelle in diesem Winter? Soweit es iiderhaupt möglich ist, schon vorzeitig ein Urteil über die gesamte Wetterbildung einer Jahreszeit zu treffen, inutz man sagen, daß alles dafür spricht, daß wir einen st r e n g e n und h a r t e n W i tl-ter bekomnlen. Die vergangenen Sonimer-monate haben unseren Meteorologen gute Handhaben fiir die Boraussage gegeben. Der Sommer, der zwar trotz der uns nuch allen in Erinnerung befindlichen Hitzeperiode leine Rekordtemperaturen brachte, wies doch eine ungewöhnlich große Zahl von Hochsommertagen auf, d. h. von solchen Tagen, an denen das Thermometer auf über 25 Grad stieg. Der Juni blieb verhältnismässig kühl. Die größte Hitze war im August. Sehr warm ist auch noch der September gewesen, so dafj in Verbindung mit der großen Zahl von Hochsommertagen der Sommer als Ganzes als recht warm angesprochen i'.'erden mus;. Nun ist eS Tatsache, daß im Laufe des Jahres ein natürlicher Temperaturausglcick) und ebenso ein Ausgleich der Niederschlaqs-niengen einzutreten pflegt. Zeichneten sich ein paar Monate durch besondere ^ürre Se5un6er Sclilv?, rudlgs» Nerz, starke Ilerven.«« ckaiu vst-kiltt ttakkse likjz. geringfügigen Schwankungen ausgesetzt ?st. Das Gleiche gilt für die Niederschlagsmengen. Eine alte Bauernregel, die eb?nm'ls >ür die Nachtkaffees, ging in Naäitklubs, nur den Eintritt eines strengen und kalten Win- , um die Zeit totzuschlaaen — uui) lehri^e u»r ters spricht, sagt: „Heißer Sommer — kalter Winter". Im übrigen hat man die Beobachtung gemacht, daß kalte Winter ebenso periodisch austreten wie milde Win-yr. .nld zwar in einem Ablauf von etwa drei Jal)-ren. Die vergangenen Winter, die hinter uns liegen, waren alle verhältnismäßig milde. Die Tatsache allein, daß die vergangenen Winter milde waren, ist natürlich noch kein gens noch Hause zurück, um sich zu w.-schn?, zu rasieren unc> dann wi.'d?r ins Vüri) gehen. 50 tat er es sait acht .V'lhre hindurch. Nach 1N8 stellten 'ich iinlner yiiusl^v'r itnpf-schmerzen ein. 7^ehr erst griff oer ^c'^lafl'si: zu Rauschgiften, uin von d^^n vielen ^schmer.;en erlöst zu seiil — liic' der Moraen wieder graut.'. U^brioens versichern ^ ter, da^ der Unglüäüchc an iedeni Taae vine Beweis dafür, daß der setzt kommende he-> bi:stliil:nte A'it gehavr habe, die er ria-sonders streng ausfällt. Aber in Verbindung ^Is^ud zubrachte, in der er aber für Tie der Wohnungen mit gemauertem! l^us, so regnete es in anderen umso mehr. Auf Grund statistischer (Erhebungen stcht fest, daß die durschnittliche Jahrestemperatur für einen Ort bezw. auch für ein Land im Laufe von vielen Jahrzehnten nur ganz Epirf.erd war sehr gerinst. Di? neuen Häuser baben da eine Rekorin gebracht, denn nnin beiuerkt überall schöne, ^zum Teil auch sehr sirof;e Lparherde. ?ehr oft 'leht man ab?r anch Zparherde in einer Zweizimmer-wvhnnn^ dl? für eine i^amil'e l-on 1.^ Per, fvnen lil??reichen würden. Das ist ein Beweis daii'ir, daß die Beo-grader Architekten nach nicht genügend NeblNst besieit sind, den Heizeffekt und dil^' '^>?iv>.'esen den Ansprüchen d?r Parteien ai",!is,leicsicn. '^^ielmals verlangen die Partei.'n selbst recht große Herd'', lvo5ei sie sich an die offenen Herde in den Vau-sin'än'ern erinnern. Jeden'all^? 'ckieint der .^^?rd -^n'neist als Schmuck zu dienen, denn s'.^l'^'n 'ich die ?^amil?en me^?r in Gast-s' ''s '-n nnd ?.'rivatknch'n verp'^^eat wie l?en!e. '-lülfallend ist auch die znnek.mende moderner Vadezilnmer. die zumeist mit dem neuesten Üt^omso;'- ein'sevichtet sind. -«'Il't im ^)Snlrunt der T!^idt H^^user, die fast dnrchwesis von armm ^ent^'n -r'n^bnt sind ^ii? direkt sierr'chaftli^'e Bade^^ini-nu"" be>i'>l?n. die '^ant^tii-skei^ in Beograd '^br 'ri-s; ist. 'i'ld noch immer solcher nnn''"'u r^'^r^'ii'.den, bei n'elckien fch?n '^''r s''staest?fft Wierde, daß sie i'nb:-'ind. mit dem Wetterumschlag, der in diesem Sommer eingetreten ist ulid der darauf hindeutet, daß wir uns in einem Stadium neuer Wttterungsbildung befinden, kommt dem erwähnten Umstand besondere Bedeutung zu. Die amtlichen Wetterstellen weigern sich, schon jetzt ein Urteil darüber abzugeben, wie der kommende Winter wird, was aber nicht ausschließt, das; man trotzdem schon mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit den künftigem Wetterverlauf voraussagen kann. Alles spricht dafür, daß wir einen strengen, vielleicht fogar einen durch besonders schwere Kälte ausgezeichneten Winter bekommen. Die älteste Aeltung der Welt gefunden Eine Art offizielle Römische Amtszeitung aus der Zeit des Kaisers Trajan Eindrücke unempfindli6)cr war al-z ioin'l. lLr „döste" — nln es mit einein hier !<'hr treffenden deutscl>en Wert ^'>u bezeichnen. Tit: Natur schuf sich so wenigstens einen 'a-chen Ausgleich iür die sehlende völliqe schaltnng von Äewnßlsein und Äuinahüle-fähigkeit. Die geistige Spanntrast >mts;te selbslv.^r^ ständlich schnell erlahnden bei dieieiu d^ucru-den Wachsein^ Trof; allew hielt der i^U'ain^ Mann dieses Leben Ii, I.ihre ano, ^he leiu s^^ehirn nicht mehr niitnl>.:chen motltv '?"an stellte bei ihm keine direkte Tode^i^nriach.' ! st. >5s Nxir, wie wenn ein ^i6)r verli^sckit. bis zuletzt Iva? er wach, so wach, wie er diL letzten IlZ Jahre hindurch geive'en war. sah und hörte alles, er tolnite denken un^ fühlen und spre6)en. Plötzlich sank er ^ nachdem die Nerzte ein ^chwächeriverden seiner Blutzirtulation bereits seit ei?- a.'ir Tagen festgestellt hatten — in sick men und ivar tot. lneckliche Bluttat In dein rumänischen Dorfe l^omaresti hat sich eiile entsetzliche Blnttat abgespielt. Die '.^^rüder Alexander und Nikolaus Barowiczi ermordeten ibre Stiefschivester, die S4jährige .Hansfran (5'ndoria Beliste, deren ?)?ann und deren drei im ?l>tcr von 2, 3 und i) Jahren stehe'idnn siinder. Die Mordgesellen drangen des Nachts, als das Dorf schon im Schlafe lag, nnter einem Borwande in das neben der .^iirche gelegene Haus ein, schlugen ^^uerit ihren Schwager, der ihnen öffnete, im .'»^a is-flnr nieder und stürzten dann in das Wohn-zimnier, nm auch ihre Schwester und deren .'^iinder niederzumachen. Die entsetzte ?vran, die dnrch die Todesschreie ibreS Mannes ans dem Schlafe geweckt worden war, warf sich, als sie ibre Brüder mit blutigen Mefsern eindringen sa7?, vor die schlafenden Kinder, NM diese zu schützen, aber daS entinenschtc Arnderpaar tannte teilten Pardon. Sie stie-ßen die Mntter zur Seite, rissen die Kinder aus den Betteu und ermordeten sie vor den Angei^ der Mutter. Dann töteten sie auch ibre Stiefschwester durch Mesierstiche und ergriffen danach die Flucht. Die Mordtut halte das ganze Dorf noch in der Nacht auf die '^^eine gebracht und es gelang den vertilgten ')^ei!liihnngen der Bevölkerung und der (^endarinerie bald, das Mörderpaar fest-zunehinen. Sie gestanden die Mlvrdtat ohne tveiteres ein und gaben an, sie hätten Nache an ihrer Stiefschlvester nehmen wollen, iveil sich diese in die Erbschaft nach ihrer Mutter gesetzt hätte. Es handelt sich um ein kleines .Häuschen nnd einige Joch Feld. Aus Rom lvird berichtet: Ein bedeu-tullgsvoller Fund ist denl Leiter der Aus-gvabuilgön in Ostia bei Rom, Prof. (^'>uido a l z a gegllickt. Man stieß bei deil Ausgrabungsarbeiten ous einen beschrifteten ^tein, dessen Inschrift eine Art Chronik der Ereignisse unter t^r Herrschaft des jlaisers Trajan im Jal)rfünft w8--t13 enthält. Die Inschrift verinerkt die großen öffentlich.'n Arbeiten, die der Kaiser in Rom ansführen i A lleß, wie die Trajanslhermen, das Trajans' forllm und die Basilika Ulpia, die gerade itn vergangenen ^''^ahre durch Corrado Ricci in i.hre!n vi'llezl Uuifang wieder ausgegraben wurde. Ferner erwähnt der aufgefundene Stein die Stiftung dcr Trajanssällle, die Wiederherstellung des Tempels der Aesta am dein Caesar-?orunl, nach dessen Resten eben setzt gesucbt wird, sowie das Trajanäuin, dessen Spuren sich auf der eben jetzt fertiggestellten nenen Straße vom Eoloffeum zur Piazza Beilezia finden. Ferner wird die von Trajan angelegte Wasserleitung vom 5ee von Braeciano nach Roin erwäl)nt, weiters der Tod der Schwester des staisers, Marcella, sowie ein großes Volksfest, das vom W. Augllst bis zuln 1ö. Oktober des Jahres litt n. Ehr. dauerte. Wie Prof. Ealza den Journalisten mitteil-! te, wurde die Marmorinschrift a>n vergan-' gellen Sonlltag durch einen Zufall gefunden. Der Stein, der ein Ansnlaß von IM X58 Zentimeter hat, nmrde offenbar in spä terer Zeit als tiken Tempels Aus Lelie Aus dem Gsmeinb??«;?!! Auf der letzten li)e'.neinderatösiizuu^'. vergangelien Freitag stattfand, wurd ^ ^ neue V e r iv a l t n n g o r a i d < r c^chivellellstufe eilles spätan« S t a d t s p a r k a s s e gewalUt. T^ voraele!-!:. Art offizielle Römische Amtszeitung ansehen,! ivählt wurden folqende Herivii/Z." i! da die darauf verzeichneten Ereignisse nicht!vermalter ^"os^'f Ti-^iak, ^lauimai'n erlva nach Jahren zum Andenken verzeichnet Vorlak, Notar ?;ranz ivurdcn, solldern sofort nach dem Geschehen ' :n ^^ilrger, >^auün.aiul Franz Dobovilmik, Viirgernleisier ^!ve^ l.m-in dieser F-orm der Oeffeiltlichkeit zur .«.ieimt-^ walt Dr. Goriean, Rechtsanwalt Tr. Iiis gebracht lvnrden. Sie stellen eine Art.Schinietiemeister Fran^ !,to'ch':er, Urbis" sEreignisse Rotn-)) dar, für.^^'^i^'r /oief Kranmr, uanfniann Lee- Redaktion ein Prokurator des ^iai-iiiik^ ^taulmann Franz Le^level, uaus''ann „Acta deren sers, eilie Art Pressechef, verantwortlich war.^? fünf Iahren nicht mehr. Der Arzt j'iüer-wachte ihn nnd lnnßte feststellen, daß ?ze-kel^? auch dann noch deni Schlafbedürfnis widerftalld. als er, dcr Arzt, von der Müdigkeit schon überlvältigt wurde. Das Seltsainfte dabei war nuu, daß der ^iriegsbefchädlgte keilleslvegs arbeitsunfähig n>ar, foudern in Budat'est iin statistischen Aint ununterbrochen tätig ivar. Er versah seinen Dienft, in dem man iliin freilich möglichst lnech«nische Arbeiten zuweisen muffte, sehr frakt. Ab<'ndS, wenn ai^dere L.'ellte sich zur Ruhe legte,,, ging Szekely aus, besuchte Priin.^uuv Franz Srein'elser, ^'chliiver^ ai.-ter Franz Voglar, .Hotelier Josef Für den P e r s e» il a l a ii s i eh u n ' richtete darauf der Referenl, .u Direktor M r a v I j a Au stelle d. > ^ ^r-storbenen Jnkaf'antelr dc>5 Eleltrizitätc''er tes und ')er E'-asfabrit .^toren wurden diese stelle ernannt der Allgesr.'llle 'i» Elektrizitätslverkes Joses ^ rjan ^ der reduzierte Eisulbahnüeanrte i^Xar o l e!<. ,^)UM städtischen Marttill'vcttor .rur>e der frühere Marktinspektor ^>akol' o i n i elnannt^ Die (^)emeinde wird die ile«^ Maschinennleisler!? iin 'lädliiclx'u Hause ausschreiben. Für den R e ch t s a n s i cli n beri^'s'^ tete der Referent (^)emeii:derat Dr. .>! a ! - u. In 'den H<'iiilat-.':>erl'and ivurden lnen: der Zahnarzt Dr. Rudoli 5adiii!. d.l Haildele-j^ehilfe Joief Danen, die ^''.^laria .Herniann, der ^^''.inaiangenellie Antoll Zitocllvan. die M^'di'lii^ '.lnna -ta^idin-ger, die Urinacheriii M.N'ia der lerilleister Alois '.^eievnik. die Aroeile.in Maria ?eskov^ek, der ^chmiedein.isler Hann s^obee, die Pril'ate ^.^'^'rlrild Pilk.', der Schneiderineister Aloic- ^pur, der ^iou'".'unn Franz Berger, der !>ianflnanll .'^'tarl Flor-janl'il", die '^>>rivate Aqne.> ^ios, der Ziinui^^-manll Anton Mirnil, der s^-en.'^arinerie-lentnant i. R. Stephan Pa'. der C^xis^wirt Anton Robek und der Dielistlnann ^^^'I'ann ^V'dnit. Einein Alisuct>.'nden lvnrde die ''lnf-nalnne in den Hi'imnt'^verdand ^u^'iesicherl für den Fall, dasz er die 5taarsbnrliers1'a°t erlangt, 7 Ansuchen lvurdeu alx'r abg sen. — Die Zilrkhnttc lvird der ^tadtael.i'. rn de für die Bennt^ulng de-? Wassers .iiic> >''r W.ilserleitilng ^nr die Zeit i'oin ^.''/n-e !'.'-7 bis Ende 1L3I einen Panschalbelrag von Dinar bezahlen, vom 1. Jänner Ik^S iveitcr einen icrhrkichen B^tra^ von 16.0lV Tittar bei einem täglichen Höchstverbrauche von W ^^ubikmeter Wasser. Dieser Bertrag vis Ende 1993. ?iilr de»! Finanzausschuß be« lichtete der Referent, Gomeiderat Doktor 1 c ^ k v. Der Gemeindcrat genehmigte die '^lbrechnung des Bezirksstraßenausschus-für das Jahr 1931-32, die 515.000 Di. luehr Ausgaben aufweist als im Bornim schlag vorgesehen war; der Ueberschnß beilädt ^<>.000 Dinar. — Der Bau von zwei zll Fcuerlöschzw?lten beim Mge-sirantcnhause und beim ehemaligen tliiiderqart-.'il in der De^kova cesta wird bis qin'i ^'^ahrc i934 aufgeschoben. — Dem Ca-sttil'r Jc'.niiz Lebiö nmrde die Gemeindever-^ si.i^gln'jistarc für dic Sommermonate bis l. Zcptember d. I. auf dic .'^'^älfte her-^'gesetzt. — Der i^ffentliche Anstandsort in d<'r ^a!noftciw?fa ulica wird aufgelasseir w.'vdeu. — Tie städtische Gaefabrik wird der ?^reiw. ^^'«'ucnvehr z:v«i Rechnungen für ciej i.scrten ^oks iiil Betrage von 2476 Dinar streichen. /siir d^n Wi r t s ch a f t s a u s s ch u ß der Referent Gemeinderat Direktor 'I>c r a v l j a k. Das Ansuchen der Frau 7)an>i Zintcux'r um Herabsetzung des Kauf-pr.'lsl.'S für die Banpar^^elle am Ilnterlahn-h^'f murdc abg!?tvl>?sett, cs wird ihr nber nach M^^lillchkeit ein kleinerer Bauplatz zu einem g.'riilg^ren Preisc angewiesen lverden. — Tie stelle eiues 5'^auslnelstcrs im chemali« g<'n .^tind erst arten in d'.'r Deckova cesta wur-d'.' dein VaÄinanlle Vinzen,z Drozg verlie-hl'n und ihnl >al'? Entschädigung für seine Ärücit der Mii'lzins herabgese^t. — Für die Nönlg 'Mrandor^^wserne wird eine neue 8 Met'.'r lange Fahne angeschasft. — Die Heu-i!lal?d «iNlf den Wiesen am Unterlahnhof wurde illn ^090 Dinar verkauft. — Den Bau der Iosefiberg^tra^e wird die Ztadtge-überm'hnien. Zu den Kosten wird di'v '^esiftcr Herr Teutsch-Mno?l'^ki 20.000 Tlucir beisteuern, währ^'nd von der wn^e-buuzi^gemeinde ein Beitrag von 10.000 Dinar gefordert werden wird. Dic Etadtge-in'.'inde wird noch sriihcr die Basserleitung nl'.f ?>osesil'erg einleiten. Mit den Ar-Iic.tvn wird in kur.^ster Zeit bego^men »ver« drn. D.'!il jtaufinnnn^ Povales wird auf der ulica eine kleine Parzelle gegen eiuen iährlicheu Anerkennungszins von 10 Titwr zuerteilt. — Das neuerliche Ansuchen des PrösidiikM'? des Kreisgerichtes um H«r-alneluing der Miete sur die AmtsriLume in der s^irafei unrd abgelehnt. — Das H-aus auf dem ehemaligen Solarikawvescn unter-der „Celjska koöa" wird abgetragen ux'rden. — Die Oblakova ulica wird für den V<'rkehr gei^ffnet werden, -doch wird die Ka-nalisi!.'rung und die Einleitung der Wasserleitung in diese Gasse auf nächstes Jahr verschoben. — Das Ansu6)en der Textilfa-brik „Met^a" beim Unterlahnhof um Uvber-lassttng einer Parzelle neb^ dem Fabriksgebäude zu Arrondiernngszwecken wurde abs,eleen werden. Die Äosten werden gegen 25.000 Dinar betragen. Auf dem Josefibsrge erhielten neue Bauparzellen Janko ^ramar, Anton Aa»a und Professor Bitenc bzw. A-lois DerZck, wenn Prof. Bitenc auf seine Parzelle nicht mehr reflektieren n^ürde, tvei-ters Karoline Jak«: und Mihi Cuieö, ivelch letzteren auch die Baupläne für ihre .Häuser geilehmigt wurden. — Die Gemeinde wi^d dem 3tc,dttk>cater unentgeltlich Brennholz für 1i)00 Dinar liefern, desgleichen der Glasbena Matica 5 Klafter Brennholz. — Dem .^!^otelier ^umer wurde die lZrhi^hung seines Hauses in der Gofposka ulica um ein Storkwerk gestattet. 7. Aus dem Schuldienste. .?>err Anton L e n a s s i iu Celje lvurde zum Professor an der Staatli6)en ziveiklassigen .^>andels. schule ernannt. c. Schriftsteller Ponten kommt nach Celje. In der nächsten Woche wird im Rahmen der Ortsgrlippe des Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes der deutsche Romanschriftsteller ^osef o n t e n aus eigenen Werken Spott Wer spie» SonMoo? Ungeachtet der jüngsten Ereignisse wird das arg in Mitleidenschaft gezogene Programm der Punttekkmpfe weitergeführt. Sonntag spielt hier der ASK. P r i m o r-j e aus Ljubljmia, dessen Mannschaft nach wie vor als ernster Anwärter für den Endsieg in Betracht gezogen werden muß. „P?i-morje" ist nicht nur der gefährlichste Rivale „Jlirijas", sondern dürfte auch unserer Mannschaft eine harte Aufgabe stellen. Diesmal trifft sie mit „2 e l e z n t L a r" zusammen. Behält die Papierform Recht, so muß man den Eifenbahnem die bestmi^glich-sten Chancen einräumen. „ZelezniLar" besiegte vergangenen Sonntag „Svoboda" auf fremdem Boden, gegen die „Primorje" in der zweiten Runde kann: ein Unentschieden zu erzwingen vermochte. Allerdings hat „Pri-nwrfe" in de,l letzten Spielen eine gewisse Beröesierung aufgezeigt, so daß die Sieges-auSsichten so ziemlich ausgeglichen erscheinen. Der für kommenden Sonntag angesetzte Meisterschaftskampf „R a p i d"^„e a k o-v e c" wurde über Nacht in ein Qualifikationsspiel verwandelt. Beide Bereine haben in den bisherigen Punktekämpfen bewiesen, daß ihr Platz nur in der ersten Klasse ?st. „Rapid" schlug „Jlirisa" einwandfrei und hat auch den übrigen Vereinen hartnäckigsten Widerstand geleistet, Die Chancen der Schwarzblauen sind daher recht günstig, wenn man auch „öakovec" als ernsten Anwärter betrachten muß. : ^ugenb'Gymnastikkurfe des EportNnbS „Rapid". Die Gymnastikkurse für die Ju^ gend haben bereits begonnen und ladet der Sport'klub „Rapid" alle Eltern ein, ihre Kleinen zu denselben zu schicken. Gerade dle Gymnastik ermöglicht eine gute Entwicklung des ju^ndlichen Körpers, trägt auch zur Abhärtung bei und lassen daher fürforgliche Eltern ihre Kleinen fleißig Gymnastik betreiben. Frl. Erna K o v a ö, die bekannte Gymnastiikerin, hat die Leitung der Kurse bereits übernommen und üben die Mädchen jeden Montag unt» Donnerstag von 18—10 Uhr in der Turnhalle Razlagova ul., d!c Kinder lBuben und Mädchen bis zu 10 Jahren) jeden Montag und Donnerstag von 14 —l5 Uhr in der Turnhalle Cankarjeva ul. 'Jamswg. den 22. d. beginnt auch ein Kur? für Knaben unter der Leitung des Herrn Walter Schrei in der Turnhalle Cankarjeva ul. Die Uebungsstunden finden jeden Mttwoch »md Samstag von l8—IS Uhr statt. : Eroß-Em»ntty des EG«. Marachon. Der SsK. Marathon veranstaltet am 6. November ein Querfeldeinlaufen für Junioren u zw. sind startberechtigt Wettbewerber der Jahrgänge l9l5.191« mtd 1917. Die Strecke betriigt 3000 Meter, der Start erfolgt um 11 Uhr am Sportplatz des SZK. Marathon (Livada), woselbst auch daS Ziel festgesetzt ist. Teilnahmsberechtigt sind verisizierte und und auch unverisizierte Leichtathleten. Wintersportler un'd Fußballer. Der Erstplacierte erhält eine Läukerstatue, die beiden Mchst-placierten aber Diplonic, ebenso auch die Siegermannschaft (drei Mann). Dic Preisverteilung wird gleich am Ziel vorgenommen. Anlneldnngen sind gleichzeitig mit der Nenngebühr von 5, Dinar bis zum 31. d. an den ^K. Marathon, Alcksandrova c. 6, zu überweisen. vorlesen. Pontens Roinane haben gerade in letzter Zeit besondere Aktualität erlangt. e. Der Männergesangverein in Celje bringt zur Voranzeige, daß seine diesjährige Herbstliedertafel am 5. November im Kino-faale stattfindet, bei welcher eine Anzahl auserlesener Chorwerke zur Aufführung gelangt. Än der Liedertafel wird auch der bekannte Wiener Konzertsänger Ladislaus Kemeny mitwirken. e. Die «ereinigung der «ausleute in Selje macht alle Mitglieder, dic Hausbesitzer sind, aufm-erksam, daß sie die Bausteueranmeldun gen bis zum 31. d. M. bei der Stouerver-waltung in Celje anzuinelden haben, da sie sich sonst einer Bestrafung aussetzten. In der Rubrik 13 muß die sährlick^e Brutto-miete angefithrt werden und die Rubrik am Ende addiert iverden. Von dieser Summe wird der Wasserheller nach dnn Büchel ab- gezogen und ein Drittel daza gettchnet. Dom Reste wird der Zinsheller abgezahlt, der schließliche Rest wird nnt 100 nnilti-Plizittt und dann mit 10t dividiert. Die erihaltene Summe wird in die Rubrik 6 eingetragen. e. Urs»lamarkt. Freitag, den S1. d. findet in Eelje ein Jahr- und Vielhmavkt statt, der unter dem Namen Ursulamarkt bekannt ist. r. Da« BahnhofgebAnde wird re»o»iert. Nachdem das Hotel „Union" am Krekov trg renoviert worden ist, wurde dieser Tage an dent gegenüberliegenden Bahnhofgebäude ein Gerüst aufgestellt, da die Fassade deS Bahnhofes gründlich renoviert werden soll. c. des GtiKubS Eelje. Bergan- genen Sonntag nachmittags fand der erste Waldlauf des SkiAubs Cebje statt. Die Strecke ^tte eine Länge von 5 Kilometer. Alle Teilnehmer bis auf einen kamen in guter Kondition ans Ziel. Es starteten 23 Läufer und zwar 3 für den Mariborer „Maraton", 1 für den Skiklub Ljubljana, 12 für den SK. Olhmp-Celje, 3 für den Ächletikfportkkch Telje und 4 für den Sk»-klub Celse. Als erster placierte sich Ste^ait GrmovSek (Maraton) in der Zeit v. 15.25, zweiter war Franz Strucl (Maraton) 15.38, es solgten Emil GvrSek (Skiklub Celje) 16.02, Albin Debenjak (SK. Atbleti?) 16.08. Ivan Sekulee (Maraton) 16.16. c. Sl« komplizierter Uufal. In Sv. Iurij ob ju! Sek. überfiel ein Hund den 26jähri-gen Zimniermann Stefan K o » t o m a f. Kostomaj zog ein Messer auS der Tafche und verfuchte sich zu wehren, schnitt sich aber dabei mit dem Messer in den rechten Oberschenkel bis zum Knochen. Aber auch der .Hund brachte ihm eine Bißwunde bei. Ko-Stomas mußte ins Allgemeine Krankenhaus gebracht werden. Aus Vol^ikl^ne Po. Der Vpyrtklvb gegrkildet. Bergangenen Samstag sand im .Hotel Mahorie die gründende Hauptversammlung des hiesigen Sportklubes statt. Zum Borsitzenden wurde Herr Alfred Geuer gewählt, dessen Stellvertreter ist Herr P. P r i st o n i k. Als Kassier fungiert Herr Fritz L n s ch a n, während mit dem Amt des Sekretärs Herr HanS Z; i t n i k betraut wurde. Den Posten eines Zeugwartes nimmt .Herr Ludwig B i-iint in ein, während in den Ausschuß folgende Herren gewählt wurden: K. S i-m a, Fr. F o q l a r, I. P n ö n ik, M. Rabis, St. Marovt, W. Schmelz und F. B e z j a k. Po. Totschlag. Der 23iährige Bauernbursche I. K i t wurde am Montag früh bei der Kapelle in Gabernik bewußtlos aufgefunden und starb bald darauf, ohue das Bewußtsein wieder erlangt zu haben. Kit wurde daS Opfer eines Anschlages, da man neben ihm einen langen armdicken Stock fand, mit welchem ihm die Schädeldecke eingeschlagen worden war. Die Gendarmerie von Rog. Slatina hat die nötigen Schritte eingeleitet, um diese traurige Angelegenheit aufzuklären. Aus Automer Ij. Die Weinlese hat dieser Tage allgemein begonnen, während in der Borwoche nur kleinere Weinbauern ihre Fechsung einheimsten. Die Qualität des Weinmostes dürfte der Qualität des Borjahres nahekommen. Die Preise sind jedoch bei weitem nicht befriedigend, denn es wird von K—7 Para Pro Zuckergrad und höher gesprochen. Es ist den Weinbauern dringend anzuraten, daß sie sich mit dem Verkaufe der heurigen Fechsung nicht übereilen und daß sie, was den Preis betrifft, die Weisungen des Weinbauvereines befolgen, der einen Mindestpreis von 4 Dinar Per Liter anrät. — Der Traubenverkauf geht nun mit der allgemeinen Lese zu Ende. In den letzten Wochen wurden täglich bis zu 5000 kg Trauben an inländische und ausländische Käufer abgegeben. Der größte Teil wurde auf Lastenautos abtransportiert. Besonders Gutedeltrauben waren sehr gesucht. Der Preis war 1.80 bis 2 Dinar per Kilogramm. lj. Gefltigeldiebftahl. Längere Zeit schon klagten die Eimvohner der Nachbargemeni-den über Geflügeldiebstähle. So wurden in einigen Tagen vier Truthähne gestohlen. Die Gendarmerie leitete Erhebungen ein und konnte als Täter die Angehörigen deS KeKg, ^n St. Oktober 1932. KeuschlerZ M. in KamenSLak feststellen. Bei einer Hausdurchsuchung wurden drei lebende und ein schon ge^lachteter Truthahn auf gefunden. Der letztere befand sich schon halbgebraten in Backofen und sollte die Weinlese der Familie festlich beenden. Das aufgefundene Geflügel wurde dem rechtmäßigen Besitzer auSgefolgt. Der Familie M. werden noch andere Diebstähle zur Last gelegt. lj. Versuchte Vraadftistung. Als der hiesi. ge Tischlermeister Mathias Dajear Montag morgens in seine Werkstätte trat, die sich im Gebäude deS Ztmmermeisters Pe-öar befindet, bemerkte er zu feiner Ueberra-schung, daß jemand versucht hatte, die Werkstätte in Brand zu stecken. Der Täter hatte Hobelspäne zusammengerafft und in Brand gesteckt. Bielleicht wegen mangelnden Luftzuges ging das Feuer jedoch aus und richtete weiter keinen Schaden an. Sonst wäre auch die anstoßende Säge abgebrannt und das nahe .Holzlager in Gefahr gewesen. Der Verdacht der Täterschaft fiel auf den Lelir-jungen F. P., der anfangs auch gestand, die Tat begangen zu haben, später aber wieder alles ableugnete. Zeit/ a«L /Vatten u,lo? l?ie5 tann /eten »»»??? v»u» «»«»o» « K>k«?G«v« » W Nadio FreUag, de« LI. Oktober. 18.30: Kapitel aus der heimi-scken Geschichte. ^ 19.iZ0: Haushaltungsstunde. — 20.30: Aammertrio. — Beograd, 20.30: Sonzertzyklus einheimisÄier Komponisten. — 21.30: — Xylophonkonzert. — 21.50: RationalliÄ>er. gesungen von Mile MlutiNlwiö. — Wen, 16.50: Musik ter Gegenwart. — 19.35: Schlageriieder. — Heilsberg, 20: Deutsche Meister der Mlckk. — Brtw«, 22.20: Nächtliches Konzert. 23: Mhrisches Bläserkonzert— Mühlacker, 20.05: Symphowekonzert. — Bukarest» 20.45: Gesangsvortrag Frau Aca de Barbu, — Verli«, 18.15: Der Bürger als Edelmann von Rich. Straiuß. 19.10: Vokiz Kintopp bis zum Toni'ilm, heiterer Abend. — Äockhol«, 20: Wagner-Konzert. — 21; Chorkonzert. ^ Ro«, 17.30: Gesangs- und Jnstrumentalkonzert. — 22: Gemischtes Konzert. — Langenberg, 23: Lied und Tanz im Rokoko. — Prag, 15.30: Russische Arien und Lieder. — Oberttalien, 20.^5: Svmpho niekonzert. — KidiigSwnfterhauft», 19.20: Stunde der Arbeit. — M.05: Symphonie-konzert. Aus aller Welt N«tzbal als MljsionSaitsang. Der deutsche Missionar R i b b a ch berichtet von seinen Erlebnissen im tibet.mi-schen Himalaya, wo er im Auftrag der Brüdergemeinde MissionStätigkeit ausübte. DaS köstlichste Erlebnis hatte er im Dorfe Sheh, in dem er eine Missionsschule einrichten wollte. Die Widerstände der (^n)oohner waren außerordentlich groß. Teils fürchteten sie die Lamas, teUs das englische Militär, nicht zuletzt auch die Kosten. ^ kam dem Mssionar ein glänzender Gedanke, ist nänrlich selber ein ausge!-zeichneter Fuß!!^spiÄer, und unter sekn^n Gehilfen befanden sich ebenfalls zwei, die das !^der zu meistern verstanden. Ohne ein Wort zu sagen, begab er sich eines TageS oulf ein F^ in der Nähe des Dorfes Sheh und ^>ing an, Fußball zu shielen. Der Eriolg war geradezu verblüffend. Vinnen klirzester Zeit war die gesamt Einwohnerschaft von Sheh zugegen. Alle wollten mitspielen und taten es schließlich auch. Areilich mit mehr Vifer als Geschick, aber die Begeisterung war enorm. Diesen Augenblick benutzte Ribbach zu ei-ner kleinen Ansprache und der Ausford^ung die Missionsschule M besulhen. Nur wer an iihr teilnehme unld sich eifrig letät^ige, dürfe Fußball spielen. Seitdem gehört die Missionsschule in Sheh zu den bestbesuchtchen in ganz Tibet. Als Bogelsteller zeigte sich ein Blitzstrahl, der in Rumfletlh bei Itzehoe in einen Bauernhof schlug ulch nicht weniger als ein hal-lies T^isend Sperlinge tötete, so daß der Hof mit SpatzenleiHen wie übersät war. Freitag, kim Sl. VRo?^ fSN.' »Marivorer Zeitung- V?ummer ?8S. QSk«ii«c Donnerstag, vi» 20 ONoder Dlt Straßenftage Notwendigkeit weiterer Straßenarbeiten — Pflasterung der Koiosla cesta — Erweiterung der Tattenbachova uUca Lange, sehr lange hat es gedauert, bis die Frage verschiedener öffentlicher Arl-eiten in der Draustadt spruchreif geworden ist und an deren Lösung geschritten werden konnte. Die nijtigen Summen wurden in den Voranschlag der Stadtgem^einde ausgenomnien und kanden bei den übergeordneten Behörden die entsprechende Genehmigung, lvcnn auch mit einigen Korrekturen. Aber dann begann der Leidensweg. Wegen der schweren Krise konnten die niitigen Mittel nicht gleich beschafft werden. Nach langwierigen Perhanblungen und zahlreichen ^Nerven« tionen ist es endlich gelungen, die Bor-streckung der nötigen Mittel zu erwirken. Nun tonnte tnan an die Durchführung deS Arbeitsprogramms schreiten, allerdings nick)t in vollem Umfang. Das diesjährige Bauprogramm umfaßt vor allem die Errichtung der A 0 l l p 0 st und die P l a st e r u n g einiger »Ächtiger Verkehrsadern, hauptsächlich in der Nähe des HauPtkshnhofeS. Die eher, lige Lampisterie ist bereits abgetragen und wer-den gegenwärtig die Grundmauern für das neue Gebäude aufgeführt. Mit dem Fortschreiten der Arbeiten soll auch das daneben stchende Gebäude akgetragen werden, um Platz kür den großen Bau zu gewinnen. Es kann damit gerechnet werden, daß die Zollpost bis zum nächsten Sommer fertig sein wird. Die Pflasterarbeiten dauern nun schon gute zwei Monate. Bor allem ist es die Aleksandrova cesta, di-e vor dem Bahnhof und weiter nördlich bis M Stadtgrenze Granitpflaster erhält. Allerdings hier die Arbeiten nur langsam fort, da vorerst noch ein guter Teil der Straße kanalisiert lverden muß. Hand in Hand damit erhält auch der weite, einige Mter über dem Etraszenniveau liegende Platz vor dem Au^-nahmsgetäude samt den beiden Zufahrt-rainpen eine Pflasterdecke. Die südliche ^am pe ist für den Wagenverkehr bereits gesperrt, sodaß alle Fuhrwerke von Norden ^r zum Bahnhof kommen können und beim Rückweg dieselbe Richtung einschlagen müssen. Leider reichen die vor^nd?nen Mittel nicht aus. hier das Bauprogramm restlos durchzu^ich-ren. Bekanntlich bestand ursprünglich die Absicht, vor dem Bahnhof eine monumentale T r e P p e zu errichten, die als Fortsetzung der Kolodvorska ulica gedacht ^var. Desgleichen sollte an dieser Stelle ein unter irdischer AnstandSort errichtet iver-den. da seinerzeit das in der Nähe befindliche Klosett entfernt werden nnußte. Im Zusammenhang mit den im Zug? befindlichen Arbeiten wären die Kosten für diese beiden Objekte bedeutend niedriger. Ho^fent lich wird die Realisierung des gesamten Planes nicht lange auf sich warten lassen. Die Dovozna cesta, die zum Kütermaga-zin führende Zufahrtsstraße, erhielt bereits in ihrer Mnze die neue Granitde^^e. Die Fuhrleute, die Gnter zum Magazin Koroiika cesta und die Tattenbacho?»a ulica, die den stärksten Verkehr auftveisen. Diese beiden Berkehrszüge wurden zwar vor einigen Jahren etwas modernisiert, indein sie kitonistert wurden und teilweise auch einen Asphaltüberzug erhielten, doch ist damit die technische Seite noch imnler nicht restlos gelöst. Me Kitonisierung und Ma-kadamisierung der Straßen im Weichbi^de der größeren Städte bewährt sich nicht, aut »venigsten dort, wo der Wagenverkehr außer ordentlich groß ist. Aolche Verkehrswege müssen eben Pflaster erhalten, dann erst erscheint die Berkehrsfrage auf lange Jahre hinaus gelöst. Das Bauprogramm der Stadtgemeinde enthält auch die Erweiterung des östlichen Teiles derTattenbachova mi:a. Zwischen der Joie BoZujakova und der CvetliLna ulica springt um mehrere Meter ein Garten vor, der einen großen Stein deS Anstosses bildet. .Hier muß die so stark frequentierte Gasse unbedingt erweitert werden, da es sonst früher c^der später zu einem großen Unglück kommen muß. In den Morgenstunden bewegen sich lange Wagenzüge in beiden Ricfttungen,Scharen von Arbeitern basten gegen Melse zu den Betrieben, Schulkinder winden sich zwischnl Passanten m^d WlVsen durch, um den Unterricht nicht zu versäumen, und zum Ueber^mß nehmen auch Trupr'en?olonn'?n diesen Wsg, um eher aus der Stadt herauszukommen. Es bleibt der Gemeinde nichts mtderes übrig, als die Regulierunq dieses Teiles der Tattenbachova ulica sobald als miiaiich in Angriff zu nehmen >und an die Pflasterung dieses Ber-k:'hr?we'^S, wie auch der Ai^roZka cesta zu denken. Nötig ist an^ die P^lasteritna anderer wichtiaer ?^erkel^röad<'rn. doch dürfte dies wohl nur Zukunftsmusik ^in. jedoch nichts, da ihre Schuld nachgewiesen werden konnte. Nach längerer Beratung des Seimts verkündete dessen Vorsitzender Oberlandesgerichtsrat L e n a r t, das Urteil. Michael Ivanug wurde zu 20 und sein Komplice Jakob Rozman zu 15 Jahren schweren Kerkers verurteilt. Mch b»d'rou«kellnnq Der Photosport kann auch in Slotvenien auf einen raschen Entwicklungsgang zurück-bliclen. Schon vor deni j>lriege waren Berthold, BrinSek u a. ul., die sich unter den Lichtbildnern einen Namen machen konnten Einen ungeahnten Aufschwung nahm aber die Amateurphotographie nach di-nn Kriege. Die Zahl der Photoamateure ist derart angewachsen, daß die Organisation derselben eine Notwen'diakeit geworden ist. Besonders agil »varen die Lichtbildner in Ljubljana; der im Vorjahre gegründete Photoklub „Ljub lzana" erregte mit seinen zwei Ausstellungen viel Aufsehen. Dank der Initiative einiger hiesiger Amateure wird nun der Klub am ?2 d. auch in Maribor eine Ausstellung veranstalten, nm auch unseren Photographen und Freunden der schönen Natur die Wunder der Kamera zu zeigen. Es erübrigt sich, die propagandistisch/.' Wichtigkeit und den künstlerischen Wert der Photographie hervor- zuheben, denn schon die bist)erigen, allec-, ^ ^ . dings in nur bescheidenem Rahmen veran- von dort zu b-kördern haben. n»-rd.>n crltich stalteten Ausstellungen Haien dies hinrci. t<^rt tiufalin^n, da die va imd der M<''i?ka ce'sta sowie der Betrinsska uliea. d'<' 'n da? Bnnuvoiramm schon nor me'brev^n Iahren einbezogen wuvden. sind es vor allem die serenl erfolgreichen Amateur !^rrn Blado Ci zel j an der Spitze mitwirken, dem man ailch das Zustandekommen dieser groß» ten bisherigen Ausstellung zu verdanVen hat. Die Attsstellunq. die im großen Kasino'aal untergebracht ist, wird Samstag, den 22. d eröffnet. Schwer? Strafe für die Mörder JvanuS mch «ozman vor ihr«« Richtern. Die Hauptverl>andlung in der Angelegen heit der Ermordung der betagten ÄuSzüg-lerin Anna T 0 m a ! i L in Pavlovski vrh, über die wir in der gestriM Folge auS-filhrlich berichteten, dauerte bis nach 13 Uhr. Die beiden Angeklagten, die Besitzer Michiel I v a n u 8 und Jakob Rozman» ver- m. Viertelfohrt nach Maribor. Das Ver-kehrsministerium hat siir den Besuch der Veranstaltungen anläßlich des Konzertjubiläums ar.i 6. November eine 75?Sige Ermäßigung des Fahrpreises auf deil Eisenbahnen gewährt. m. Frei« Fahrt «och Veograd genießen jene Mitglieder des Kriegsinvalidenverban deS, die der am t. November in Beograd stattfindenden Bannereinweihung beizuwoh nen wünschen. Interessenten mögen Montag, Mittwoch und Samstag zwischen 9 und N Ubr in der hiesigen Jnvalidenkanzlei zwecks Ausstellung einer Reiselegitimation vorsprechen. m. V«t«g von ausländischen Zeitschristen. Die Mariborer Buchhändler teilen mit, daß der bisher übliche Bezug von Zeitungen, Monatsheften und Journalen auch nach dem 1. November unverändert bleibt. m. Der erste Vintersportvortrag findet heute, Donnerstag, um Uhr iui Saale der „Zadruina gospodarska banka" statt. Am VortragStisch erscheint der bekannte österreichische Skilehrer Herr Ernst R i t t m a n n, der uns die winterliche Pracht der Radstät-ter Tauern schildern wird. Das landfchaftlich und sportlich in jeder Hinsicht einzigartige Skigebiet der Radstädter Tauern ist weithin bekannt. Der Bortragende wird auch eine Reihe von herrlichen Lichtbildern zeigen. m. Der Photo-Vewerb des hiesigen Sokol-gaues anläßlich der letzten großen leichtathletischen Wettkämpfe wurde nun abgeschlossen. Den ersten Preis, eine Dolly-Kleinkamera der Fa. PeLar, erhielt Herr Marjan I u r s a v ö i L, den zweiten sPhotokamera der Fa. C. Th Meyer) .Herr Ivo 6 e l h a r, den dritten (Kodak-Appa rat) .Herr Ludwig Miheli , den vierten seine Zeit-Bor-Kamera der Fa. Ma. Kanc) .Herr Zlatko Z e f uud den fünften (Einsig. Cupid-Kamera der Fa. Bla8i) Herr Cyrill H 0 S e v a r. m. Abgängig ist schon seit nlehreren Tagen die 2sjski!hrige StefaniL Pue 0 nja aus Maribor. Das Mädchen ist von schmächtiger Gestalt, blond und trägt ein grünes Kleid und einen hellgrauen Mantel. Die Mutter befürchtet, daß der Tochter ein Unglück zugestoßen sein könnte. ni. Ein unvorsichtiger Fahrradmardnk-n schafft das ütevm» «tld«' oattrlilh« »St««z-Jojef". Vittenvaßn regRlmähigen Stuhlgang, gute Vn dauvilg mch erhöhte Nach Erfahrungen berühmter Nervenärzte lft der Gebrauch des Atonz-Aiftf'Aalier» «ich tit Erlrankungea des Gehirns und des Rückenmarks aufs angelegentlichste zu empfehlen. ^m,«.;hiiei".vttt«wager iN in «vo-theten Drogerien und Svezereihanidtungen erhältlich^^ hielt Herr Schriktleiter Dr. V a t 0 v e e aus Maribor, der in kurzen Umrissen das Wesen und die Bedeutung SlomÄ?ks skizzier-te. Das Wort ergriff auch der Ztadtpfarrer Herr ä 0 l i n c, der das zahlreiche Publikum herzlich willkommen ')i«ß. Es folgten verschiedene Gesangs- und Orchestralst-icke, die den Mitwirkenden reichen ^ifall eintrugen. Der Reingewinn der Veranstaltung wird für die Unterstützung armer Schulkinder verwendet. Au« Wuj P. Interessant« «»mersunde. Bei Grabungen vor der Propfteikirche in Ptuj stießen Arbeiter in geringer Tiefe auf einen sehr gut erhaltenen Votivstein aus der Rij-merzeit. Der Stein datiert aus der Mitte des dritten Jahrhunderts nach ChriK und wurde von einem gewissen Valerius Verus gestiftet. In .Hajdina wurde der untere Teil eines Altars, ebenfalls aus der Römerzeit, entdeckt. Der Altar trägt ein Relief mit der Wölfin und Zwillingen, die Romulus und Remus, die Gründer des römischen Imperiums, darstellen. Die Funde werden im La» pidariunl iixs Museums untergebracht wer-dett. p. «nrents Leiche «nrde obduziert. Die von den Gerichtsärzten .Herrn Dr. V r e L-k 0 und Hernl Dr. M r g 0 l e in Anwe-senheit des Richters Herrn Dr. Muha vorgenommene Obduktion des beim Straßenunglück in Nova vas tödlich verunglückten Besitzers Michael K 0 rent stellte schwere Verletzungen am Gesichte, des Schlüs selbeins und am rechten Fuß fest. p. Der bekannte «raphologe «armah weilt sür einige Tage in Ptuj und empfängt im Hotel Osterberger. HI 0 l. 17 0 «. Au« «lov. Akrlco slb. GlomSek-Feier. Der K'ulturverein von Ilovenska Bistrica veranstaltete vergangenen Sonntag nachmittags anläßlich des 70. Todestages des Bischofs Anton Marlin ZlomZek eine Gedenkfeier für den grossen Kindersreund und Pionier auf dem v'^eüiete suchten sich dadurch zu entlasten, daß ^ie die ^ der Volksaufklärung. An der Veranstaltung Schuld am gewali'amen Tode der alten ^ wirkten die Volks- und die Bürgerschule Frau einander zuschoben. Es half ihnen sowie der Orchefterverein mit. Die Festrede Tkeaterm» Kunst StavonoiMeater «n Martdor Nipertsire: Donnerstag, den 20. Oktober um 20 Uhr: „Die NENgierigen Weiber". M. B. Zum letzten Male! Freitag, den 21. Oktober: Geschlossen. TamStag, den 22. Oktober um 20 Uhr: „Aried«rike". Operette von Lehar. Erstaufführung. Kino Vurg-Tonkino: Heute, Donnerstag, letzter Tag „Sehnsucht 202". — Ab Freitag der Groszfilnl „Heilige Flamme", ein wunderschöner Film mit Dita Parlo und Gustav Fröhlich in den Hauptrollen. Ein herrlicher Filnl, den jedermann sehen ein Film von qualvoller Liebe, Msik, Tanz, Oper, Golf und wieder Lie^. — In Vorbereitung: Emerich Kalinanns Operette „Träsin Maritza". Union-Tonkino. Ab heute, Mittwoä) die Preunere des lange erwarteten Gros;-films des berühmten Regisseurs Joe May „Zu zweit ist es schöner" (Zwei in einen: Auto) mit der reizenden Magda Schneider nnd Karl Ludwig Diohl in den Hauptrollen. Ein wunderbarer, lustiger Schlager, bei dem Inhalt, Darstellung, Musik und prachtvolle Naturaufnahmen ein vollendetes Ganzes bilden, ^r Film, voll gesunden Humors und mit kolossalem Tempo, amüsiert das Publikum unaufhörlich. Von unvergeßlicher Schönheit sind die Naturaufnahmen der malerische:: Landschaft der Zchtveiz und der französisä>en Riviera. Der Film wurde überall imt großer Begeisterung aufgeno^nnen. l^nterbtütiet clie flMubeli^liloZensi'qZ! Zeitung'^ Rümmer ZSj, Frtlkag, den 2l. Okloier >gZ2. Wirtschaftliche Rundschau Der richtige Weg Wie vorauszusehen war, ist im Echoße der Regierung beschlossttl worden, die Geltungsdauer des Gesetzes über den Cchutz der Landwirte bis auf weiteres zu verlängern, um für die endgiltige Lösung Zeit zu gewinnen. Auf Grund der von ver-sthiedenen Seliten ermittelten Daten hat die Regierung inzwischen einen Entwurf für diese Regelung ausgearbeitet, der demnächst der Skupschtina vorgelegt werden soll. An dieser Stelle sind schon wiederholt Bedenken ilber die Objektivität der erhaltenen Daten geäußert worden. Die Propaganda hat sich im guten Willen, der Wirtschaft zu helfen, zu tendenziösen Aeusterungen hinreißen lassen, ein Umstand, der, hätten wir genaue Uebersichten und Statistiken, niemals eingetreten wäre. So ist die Einseitigkeit ein Beweis der eigenen Unsiclierheit, die mangels genauer Unterlagen mit Brusttone der Ue-bei^cugung — überzeugen wollte. Ganzotjektiv gese^n, muh man ztvei Arten von Bauernschulden unterscheiden. Die erste ist die Verpflichtung Banken, Kreditgenossenschaften und anl^ren öffentlichen Geldinstituten gegenüber. .Aer sind die Zinssätze im allgemeinen nicht übermäßig hoch, wenn auch Fälle vorkamen, daß Landwirte von gewissenlosen Kleinbanken zu relativ hohen Zinsverpflichttmgen geMungen wurden. Tie Gefahr k^stand hier in t^r leichten und rücksichtslosen Eintreibung der Termine, in den Lizitationen und der Vertreibung der '-^wuern von ihrer Scholle. Sol-. che Fälle sind jedoch nur sporadisch aufge--treten. Die Großen Geldinstitute, Sparkassen und ^Kreditgenossenschaften haben den Vauern nur selten zum Aeußersten getrieben bestehende Bauernschutzgesetz hat auch Iner zum gröszten Teile Ordnuilg geschaffen, wenn diese Ordnung auch nur eine vorläufige ist. Tie Verpflichtungen der Landwirte den genannten Instituten gegenüber sind leicht in Evidenz zu führen, ^st iminer sind die Gründe der Krediberteilung festzustellen, ebenso die Hi^e des Zinssatzes und der ?lmortisatlonsqnote. Ebenso leicht ist es, die Gesamtziffer dieser Verschuldung festzustellen, da jeder ein.zelne Fall kontrollierbar ist, wobei theoretisch jeder Zweifel ausgeschaltet werden kann. Denn, genau genominen, kann die Konskription der Bauernschulden nur insoweit auf ihre Richtigkeit überprüft werden, als es sich um Verpflichtungen gegenüber Unternehmen handelt, die gesetzlich zur Führung von Büchern und Aufzeichnungen verpflichtet sind und zur Erteilung von Liicsditen Berechtigung besitzen. Die zweite Art der Bauernschulden, sicher lich die drückendste, betrifft zedoch die Verpflichtung privaten Personen gegenüber. Meist sind dies Leute, die keinerlei genaue Aufzeichnungen über erteilte Kredite führen und sich mich hüten, Notizen über die Zinsverpflichtungen der Bauern zu besitzen. Es sind hier also weder die Schulden, noch der Zinsendienst kontrollierbar, noch besteht bisher eine .Handhabe, das gewiß sehr einträgliche Geschäft dieser Privatgelder zu unterbinden. . Die Bauernschulden sind hauptsächlich aus drei Gründen entstanden. Aus der Aufstel-lung der Agrarbank ist zu entnehmen, daß die stärkste Verschuldung bei jenen Landwirten zu finden ist, deren Besitz bis zu zwei Joch beträgt. Diese Bauern, die ihren Lebensunterhalt auch unter normalen Umständen schwer «'us dem Bodenertrag bestreiten konnten, benötigten Gelder zur Bezahlung verschiedener Erfordernisse, zum Ankauf von Saatgut, in zahlreichen Fällen zu Investi-tionszweckcn, oft auch für Aerzte, Medikamente, sodann für Bekleidung, Beschuhung, Mitgift, Feierlichkeiten, Schulung der Kin. der und spekulative Zwecke. Dort, wo der Grund nicht genügend Dek-kung für einen Bankkredit bot, wurden die Darlehen von privater Seite und zumeist ohne Rllcksicht auf die Bedingungen aufgenommen. iMielfach waren auch Verkäitfe ,.anl Halm", die nachher nicht abgeliefert wer^ den konnten, die Urfache. In allen Fällen aber, in denen das Privatkavital in Anspruch genommen werden mnk^te, sind un-überlejite Verpflichtungen eingegangen worden, die zur Folge hatten, daß das Kapital schon längst und mehrsack) zurückbezahlt ist und der Landwirt heute nurniehr unter dem wüvg7iid::n Zinsendii'nst zn leiden hat. Man lveiß, daß der Geldgeber sich zumeist nicht mit oder 20?« begnügt, sondern oft bis zu 30?« Verzinsung berech^ net, ohne daß der Bauer oder eine dritte Person in der Lage wäre, den Schuldendienst zu kontrollieren. Auch der Sraat konnte diese Verpflichtungen nicht kontrollieren, iveil sich die Wucherer hüten, ihr Material aus d<'r Hand zu geben. Glücklicherweise blieb Sloivenien vor solchen Wucherzinsen bewahrt. Es ist klar, daß der Banernschntz hier ein» setzen muß Und das wird kannl anders gehen, als daß jede einzelne Verpflichtung des Bauern abgestempelt wird, daS heißt, daß jede Verpflichtung auf ihre Dauer und ihren Zinsendienst zu überprüfen ist und daß Verpflichtungen, die ihrer Natur nach schon erledigt sind, heute nurmehr in einem nach-tniglichen Ztnsendienst bestehen und demzu« folge einen Rente für den Bodenwuchere? darstellen, aufgehoben werden müssen. Auf diesem Gebiete kann keine Maßnahme zu hart sein, den das Wuchertum diskreditiert unsere Agrarwirtschaft und schädigt unsere Valuta. Diese Kredite untergraben den Wohlstand der Landwirte, vernichten lhre Kaufkraft und machen aus ihnen Zinssklaven, der nicht einmal in der Lage ist, seine ordentlickien Verpflichtungen dem Staate gegenüber nachzukommen. Es handelt sich also hier nur darum, die Schutzmaßnahmen an ^r richtigen Stelle anzusetzen, nicht um de,, Krankheitshero herumzugehen und vor allen Dingen keine Rücksicht auf die Position der Wucherer zu nehmen, nmsomehr, da dieses Ansehen nur auf der Rente aus der ewigen .^insverpflich-tung unserer Landwirte besteht. nehmigung der Nationalbank zu beschaffen. Dadurch, daß der Exporteur den Börs.'n-schluß erhält, ist bereits die Bewilligung für die Mwickwng der Kompensation erslossen. prwki ciearina ml» SeNerrelch Da der gekündigte juqoslawisch-österreichi-sche Clearing am 2l). d. abläuft und eine neue Vereinbarung über den gegenseitigen Zahlungsverkehr noch nicht getroffen worden ist, tritt am 2!. d. der von den jugoslawischen Wirtschaftskreisen geforderte Privatclearing in t?raft. Aus dem bisherigen Clearing ergibt sich für Jugoslawien ein Saldo von etwa 80 Millionen Dinar, der auf dem Wege des Privatclearings hereingebracht werden soll. Für unseren Staat war der bisherige Clearing sehr ungünstig, da wir nach Oesterreich beiweitem niehr Waren ausführten, als wir von dort bezogen. Im Sinne d..'s Clearings wird in jedem Staate dem Cr-porteur die von der Gegenseite iin Wege der Nationalbank eingezahlte Summe nach Maßgabe der seitens der Importeure erlegten Beträge ausgefolgt. Tie jugoslawischen WirtschaftSkreise haben demnach lnehr onn Oesterreich zu erhalten, als sie den dorti.zen Lieseranten schulden. Tie Differenz nmcht eben den erwähnten Saldo aus. Nack» den neuen Bestimmungen deS Finanzministers erhalten die Exporteure ^0'^» der von den Importeuren eingezahlten 'Beträge. wäbrend der Rest für den Ansgleich des Saldos von W Millionen Tinar verwendet wird. Nach den neuen Verfügnngen entfällt für den Ervortenr die Verpflichtung, sich vor Absendung der Ware die Ge- X Borgehen bei Lieserungsausschreibun. gen für öffentliche Körperschaften. Der Han-delSminister richtete an seine 5tollegen ein Schreiben, in welcliem er diesellien auf die Bestlinmungen des Gewerbegejetzes aufmerksam macht. Tarnach sind bei Lieferungen für den Staat oder die Selbftverwaltungslörper-schaften in erster Linie heimische' Gewerbetreibende und Industrielle zu berücksichtigen. Erst wenn die erste Lizitation ergebnislos verlief oder die Angebote um 10 bzw. lii^ die Weltpreise übersteigen, ist eine zweite Lizitation auszuschreiben, zu der aucli ausländische Firn«:n zugelassen werden. Ter Handelminister ersucht in diesem Schreiben seine Kolleg.'n, die untergeordneten Organe auf diese Bestlinmungen des ewerbegesehes auf merksam zn machen und streng darauf zu achten, daß in erster Linie lieimiiche Genvr-betreibende uud Industrielle bei Lieferungen für den -taat oder die Selbstverwaltungen berüch'ichtigt nx'rden müssen. X Ansteigen der Jnfolven^enwelle. Nach vorliegenden Taten waren in den ersten Mo naten des laufenden Jahres in ganz Jugoslawien !!?23 Insolvenzen zn verzeichnen gegen in der Vergleichsp^riode des Vorjahres, somit um 597 mehr. Auf das Tran-banat entfallen 33V lllS) Insolvenzen, d. h. um mehr als in der gleichen Zeit des Vorjahres. Den absolut gri^j^ztl'n Zuwachs der Insolvenzen lveist das Donaubanat und den relativ größten das Vrba'?banat auf. X Stand der Nationalban? vom il». d. (in Millionen Tinar, in ^tlaininern der Unterschied gegenüber der Vorwoche). A k t i-v a: Metalldeckung SM7.4 (—l.9). davon in j Gold l7ti3 (0). Wech'elportefeuille ^s>l2.I), Lombarddarleben 352.3 M), Vor. ! schnsse an den Staat sti». — P a s s a: Banknotenumlauf 479si.7 (— Verbindlichkeiten gegen Sicht 7W.3 ' verschiedene Verl'indli5'!>eiten !n Gi??- I 378.Y s_l3.ft) und anderen N<'ck»nnn''.en ^4l0.3 f-s-W.S), l'esristete Verp-lichtiinien ! 1479.4 Bedeckung ; davon in Gold 31.ÜZ?/: ! X Gute Bohnenernte in Ungarn. Tie diesjährige Bohnenernte in llnaarn i''t außerordentlich groß, sodaß ein bedenten^-'oe Ueberscknlß für die Ausfuhr sreibleilit. ?'iZ-lier wnrden (5rvortbewilli'^unaen sür etnm l0M Waggons unter der B.'dinl'ung erli'ilt, daß die Bohnen nur in jenen Ländern ati-j^eiotzt iverden, mit denen Ungarn leine Clea ringverpslichtungen besitzt. X Die diesjährige Znikerkampagne dm ste in Europa etwa 3?,^ Millionen Tonnen ergeben. Ans Iuaoslawien entfällt ein s.!!-«'?-tnm von rnnd 70.000 Tonnen, während oas-'elbe in der Kanipagne 1931-32 82.0W Tonnen betrug. Roman von Hermann Hilgendorff. Lopvriekt dv Qrelner öii Lc).. Vorlln dlVV 6. (27 ?^orts.) Nachdruck verboten. Er stieg nachdenklich die Treppen herauf und er sa^te dasselbe zu sich, lvaS Hildegard gesagt sMtte: .....sie ist stark! Stärker als . . . er!" Und Louginus' Hand ^uhr 'n die Tasche, Uln sich zu vergewissern, ob sein Browning griffbereit sei. . . . „Beobachtungen sind unsere Speziautät!" sagte, der Mann, der noch immer ein lvenig erstaunt am die Frau blickte, die im Klubsessel seines Privatbüros saß. Irgendwie erschreckte ihn das Aussehen dieser Frau. Das Gesicht war starr, unbeweglich wie eine Maske. Nur u, d^'n Augen sasi ein wilder Brand. Ter Brand des Hasses. „Ich möchte nicht ihr Feind sein'.'' sagte der Direktor des Detektivbüros Argus und senkte selbst den Blick vor diesen flammenden Augen. „Sie müßten uns allerdings den Namen des Herrn. . .!" „Selbstverständlich ^ Benno Aram!" Kalt und rnhig kamen die Worte. Fast tonlos und doch so viel Drohung in diesen wenigen Worten, daß der Mann vor Inge Anso'.nm?nznckte. »Aram^" Es schien, als wolle er etwas lagen. Inge winkte ab. „Nichts interessiert nnch! Ich mechte nur, daß Sie ihn beobachten lassen. Von dieser St,lnde an, und mich telephoni^ch auf dem laufenden halten. Ich wünsche seine Beobach tung . . . auch nachts!" „Wünschen Sie auch nachts unterrichtet zu werden, ?alls — falls — etwas ^ v^r-fällt?" „Natürlich! Falls er sein Palais verläßt, bitte ich, ihn Ku verfolgen und mich zu informieren. Sie brauchen wohl z^vei Beamte dazu?" Inge riß ihre .Handtasche hervor und warf Geldsche'ine auf den Tisch. Achtlos. Gleichgültig. Mit der Gebärde eines Menschen, dem Geld nichts liedeulet, um ein Ziel zu erreichen. Der Tirektor^ sprach in ein Telopli-on. Eine Minute später erschienen zivei Herren. Große, kräftige l^talten mit scharfen-markanten Y!esichtern. „Damit Sie ni^ssen, wer Ihnen eventuell Hilfe leistet!" sagte der Direktor zu Inge. „Ich brauche kein/' Hilfe _ nur Informationen!" sagte sie und erhol» sich. Kurz ber?^isch Zatten ihre Worte geklungen. Tann N'ar sie gegangen. Die l'eiden Detektive scbant-l'n ihren Clx^ an. Der war ein ivenig bleich. „Ich fürchte für das Leben des Mannes, den tiiele Frau baßt!" sagte er. „Nicht unsere Sacli«!" sagte der eine Detektiv unid zuckte die Schultern. „Sic l)aben recht, Tetlev'eu. Nin so mehr, wo der Mann — Araul heißt!^ „Vitriol oder Kugel . . warf .^xlz.'rs, der zlveite Detektiv, ein. „Diese Frau gebraucht kein Vitriol!" sagte Detlevsen und dachte an das charaktervolle (^sicht Inges. Und er hatte recbt, denn um diele Zeit kmlfte Inge von Grabow eine sechs'chiissige autoinatisckie Pistole . . . !7. K a p i t e l. Zwei Männer und ein dunkler Plan. Der Mann, der in den späten Nachmit-tagsstunden die kleine verschwiegene Bar der Madaine An-^ele betrat, trug einen auf'al^ lenden, gros'^karierten U-s-berzieher. Schäbige Eleganz! Er benagte sich etwas unsicher in der fei-nen Uingel'ung und ließ sich erst nach einigem Zögern in einen, der roten Samtsessel nieder. Es N'ar sonst kein Gast mehr in dem Lokal. alter Zigarettenrauch hing in der Lnft, Es ivar eine ungemütliche Atmosphäre. Der Mann ick Sessel streckte seine Beine lang von sich und tr»uimelte mit den Fingern auf die Tischplatte. Es waren ^«icke klobige Finger, mit einem schwarzen "'.auer rand nnter den Nägeln. „Hallo, Bedienung!" Die blonde Barmaid sc'^^'lür^te hieran Sie war wütei,d, daß man sie um diese Nach-untlaasstunde störte. „Was wollen Sie denn?" „Schnaps!" Tie Stiiiuue klang heiser und vers>.nfl?n. Der MatP hatte einen NackcD^ wie etne Bulle. .Heimtückisch und oerschl'agen blinzelten die kleinen Augen. Katja, das Barinädchen. das mit seinem .virklichen Nauien Eli'e ?.^iüller hieß nnd sich für die Bar der „Madmae An'iele^' sclb't zur rusiischeuEmigrantin gemacht hatte, trat neugierig heran. Donnernx'tter, das nxlr noch ein Mann, anders wie die schlappen Lauseiungens, die sich Abend für Atiend an der Bar heruni-ll'mmelten und denen sie und ihre ilollegin-nen mit bewunderungswürdigem Geschick das Geld aus der Tauche zog. „Also, was soll's denn sein? Eura^ao-Eointrean, Black and Wbite?" „Schnaps", sagte der andere wieder, — „dalli, dalli, oder ich muß dir Äine machen?!" Katsa trat einen -chritt znrück. „Sie wisien wolil nicht, wie nian eine Dan?e behandelt. Sie feiner Kavalier Zie?" „Dame? Taß ick nich lache!" Der Mann 'pnclte auf den,Teppich. Katja quitschte auf. Im Hintergrund erschien Madame Angele, die Inhaberin der Bar persönlich. Eine dicke Person, mit hängenden Brüsten, die Haare in Papilotte" gedreht. „Was ist denn bier füm .^rach?" „Der lv.'nnoi^e da ba^ »nich beleidigt un> aii-k den Boden gespuckt!" Drohend trat Madame Angele näher. In die^enl Augenblick ö'snete sich die Ti)r der Bar lantlos. Ein Herr tn einem kostbaren l^cisi^ies^ trat ein. Mf'dome Angeles schniamini-^es Gesicht l'er^og sich zn einem breiten Grinlen. Hrmsz, »MÄ. vrMk'ÄÄ?» Die HaMuMagb Der Herbst bringt dem Weidmann nebst anderen Freuden eines der reizenidsten Jagd vergnügen — die Lockjagd auf den Hasel-hahn. Ein Hauptanziehungspunkt derselben liegt in den: volllomnien unM''Unden.*reien, weder durch Zeit noch Ort einschränkten Uniherstteisen im Walde, dem Dom des Jägers, der dem Auge und hundert alte und neue Dinge zur Anregung bietet. Ohne das Revier zu beunruhigen, durchstreifen wir es ohne Haist. unabhSncxig, selbständig handelnd, die Verantwortung etwaiger Fehler allein tragend, die Freien des l^elingens allein geniehend. Die .zahlreichen Ruhepausen auf den verschiedenen Ansitzplät zen lassen auch in beschwerlichem Terrain eine Ermüdunq kaum au^toinmen und stem. Peln den Iasdtag zu einem becsuemen. Die Erwartung steigert sich zur gespanntesten Au'regung, zum förmlichen Jagdfieber, wenn wir den krausenden M^ielschlag oder das Melden des nahen Hahnes vernommen. Ne'.che Strecken lassen sich freilich mit ^er Lockvfeife nicht erzielen, ^ür „Tchie^r* tai'.iqt di?se? WeidVerk nicht. Bescheidene Zsn'^rQck'?, bavfi^e Entsaaung, Ausdauer, l^'^dilld sind erforderlich. In sewissein Z'n-ailt auch hier: „In der Beschränkung z-e''' sich der Meister." '^'ie .^a'el!?>i1bner melden ljauvtsöchlich im und im Herbst. Im ??rü1)lln>i ist es die VWu'Y?rl" nachgeahmt. Die Pfei^erl werden aus Oberarm' knochn: von Kahen und Hasen, aus RSliren-knr.chen qrAkierer Vog-el. aus Horn. ?lfen' bein. Hei^z »der Metall her-aestellt. wobei >ie richtige Dimensionierung und s^sulluna -am besten mit Wachs — die ^ö^te 5?olle spielt. ,^ur Nachahmung des ^i'chenden H.'n-nenrnfes b?nuht man Wulperl, '^lanaliche edTr kreisrunde ^^nlinderck^n auS M<'kals init runden ^^ffnunaen an beiden seilen, die zwischen die Lippen q?ksemmt werden, wobei durch kurzes, kräftiges Herausst?sl^ii>f.n die UNal'iüblichsten Lmmen die einen aanz irre werden lassen. Im Frsi'''!'^rbst sind jene 7aa<' am ungünstigsten, an denen bei ^nnst klarem Himmel in den böberen Lu^tschib-ten warme ^ii^westwinde we^en. An sol- ch:n 7aa^n sind die Hübner _ausgenom- Mc'.: die ersten Moraen'ltunden ^ qanz nn-zuaänglich. Die besten Daae im .Hervst sind sene. wenn nach mebrtä>kn«?em Reqen- u»?d B^ind^tter wieder klare rubiye Witteruna eintritt; dann wollen scheinbar die Hasil-bükiner daS Ver^äirmte wieder einbringen. Pl"'^'liche. heutige Gewitter und Neaen-ausse bilden nicht immer Hindernisse für den Er-fola. M der Boden »u na^. so konrmt der .Habn lieber anivsti^ichen. Bei vorzeitigem Cr^meefall o^ine stark berab^edri-'l^te Tenn^e-ratnr stehen die Haselbüliner ebenso hit^iq zu wie in >er miten Herbst^eit. «Sie verlas» sen im (^etirae bei solchem '-"ms iM'-schlaii aerne ibre ichattenieitigem Lieblings stcind"l5<,e. um sich vorübergehend auf sonn-seitigen Plätzen einzustellen. Der stelle, wo ein ^ockrx'V'ii.ch in ficht aenommen ist, hat sich der ?^äaer n5a-lichst aeräuschlos zu näbern und niindesten« fttn? Mimlten ganz ruhig zu verharren^ damit sich ein in der Nähe b?nndliches Ha-ko.l5-ul)n wieder beruhi'''t. Von gr>?f:er Be- deutung bleibt die Wahl des Ansitzes. Hinreichende Deckung muß mit halblvegs er-träAlichem Anschuß vereinigt sein. Kehlerhaft ist eS, an Waldräi^rn oder in der Mtte des WalideS in schütterem Hochivalde oder auf Blößen anzusitzen. DaS angelockte Huhn wird bis gegen den Rand der Dickung heranlausen, von dort den Jäigcr wahrnehmen und nicht herauSlommen. Ebenj» leicht bemerkt es den Feind im ^ien Walde mit tahl^ Boden und streicht dann sofon weiter oder bleibt mißtrauisch. Zehr günstig ist hingegen dichter Jungwald, in den man sich einige Schritte hineinstellt, wenn man nur ab und Au kleine Lücken frei hat, die man l^cht bestreicht. Dort läuft daS Huhn meist sehr vertraut an. Da es dazwischen sichernd stehen bleibt, findet sich Gelegenheit AU einem sicheren Schuß. Ob das Haselhuhn überha.u>pt im Flug oder auf dem Boden Austtht, das hängt mniger von der TagieS. ui^ Jahreszeit als von den örtlichen Verhältnissen ab. Jist der Boden durch s^gen oder starken Tau gar zu naß, so zieht es den Flug rryelmähig vor. Zind die Zweige gleichfalls wasserperlenreich, so sucht das Huhn durch die obersten Zweige zu streichen, die durch Wind, Sonne usw. schon sher getrocknet sind. Bevor man zu locken beginnt, mache man sich schußbereit, sonst kann der geringste Feh ler das Wild vergrämen. Auge und Öhr des Jägers müssen für diese!^d oft erst geschult werden. Auf ^cuchtem Boden läu't das Huhn oft so leise und unvermutet, es ist gege^nensalls ebenso lautlos und ra^ch verschwr.mden. daß mir gespannte Aufmerksamkeit dassl^lbe rechtzeitig wahrnehmen kann. Oft freilich täu'cht uns ein fallendes Banmblatt, ein Kleinvogel, ein E^netter-llng. wenn wir hinter ^m Bilsch oder im Mätterwerk ein l^rä-usch auffangen, eine kaum merkliche Beivegung er^c^n. Im Laubwalde ist im Herbst das Mstehende Huhn natürlich leichter zu erblickien als im Ra^l)olzjbestande. Kommt ein Stück nur zögernd heran, so stellt es den Schützen i^t «lif die härteste G«^uld>prv.be. Sollen Hich. nern gegcnÄ^r wird schließlich der Jäger als Siager hervorgehen, welcher der Borsicht des Wildes die gleiche Eigenschaft in doippelteni Maße entgegenstellt. Wenn ein Haselhuhn bauint, wird man es in der Rege^ leicht erblicken. Es bietet dann Gelegen-hsit AU einem sicheren Schuß. Denn es ist durch Auffußen und das eigene Geräusch so weit in Anspruch -genommen, daß es zumeist die rasche Wend-ung deS JSfler? erst zu Mt wahrnimmt. Wenige Sekunden nach dem Baumen entwickelt es die höchste Auf-m^amkeit und mustert genau die Umgebung, um bei Verdacht soifort abzustreichen. Ist in Schußnä^ anfgebaumte Stück d«rch Teste usw. ged^, so verharre man vollkommen schußbereit. Sehr häufig über-Mt es sich ein wenig oder verrät sich durch eine Bewegung am Aste oder beginnt zu ,Mttern". RÄhrt sich dasselbe zu vnge nicht, so stimmt man den Hennenru'> an. Das Huhn pflegt dann näher zu überbau-n«n oder sich au', den Boden zu werben. Der Schs-lß muß dann rasch gelingen, sonst hat der Weidmann das Sipiel verloren. Nur ganz ausnahmsweise läuft das Huhn in ei nem Zuge heran; meist bleibt es oft sichernd ste^n und bietet Gelegenheit zu sii^rem Schuß. Laufende Hühner bieten ein unsiche res Ziel. Im allgemeinen ist dringend anzuraten, nur durcha^-is sichere Schüsse abzugeben. Werden doch auch bei gewissenl^aft abgegebenen Schüssen ni^ manche Stücke versessen. Die schönste Entsernung bleibt die zwischen M bis 30 schritten, weiter als auf 40 Schritte schieße man auch mit besten Gewehren u:Ä richtigster Munition nicht. Das Huhn, auf das wir eimnal in mk'd-männischer Entsagung verzichtet haben, ist ia kürs Revier nicht verloren. Bei zu nahen ^chlslssen ver'l'^cht man den K'opf M tre'l'en, der dann freilich rasiert wird. (Schluß folgt.) ,^MS?lbyM?Z?ikW'^^MUMr'S8S.X hältniSmäßig nur wenige Fälle mird inan ftnden, wo schwere Fehler an den Hiden die Ursache der Bildung von ö'ümmere-genlxn. hen und von ZeuHungsunfäihigkeit sind. Oft liegen beim Kümnierer überhaupt keine lör perlichen Mängel und Beschädigungen vor, ^Shalb muß angenommen werden, daß die. se Böcke sich vererben. Ruscher GebwuchShundesuche in ptuj Vergangenen Zonntag fand im Reviere des Rechtsanwaltes Herrn Dr. Kalamun in Breg bei Ptuj eine Gebrauchshundesuche statt, an der zahlreiche Hundebesitzer teilnahmen. Die Leitung der Preissuche lag in den Händen deS Herrn Dr. K a l a m u n, der in seiner mustorgültiffen Arbeit von Herrn Maz lu unterstützt wurde. Als Preisrichter fungierten die Herren Inspektor Justin, I. Köder und Anton Schuster aus Lsubliana sowie Direktor Klobuea r aus Maribor, ferner die Wchteranwärter Herr Dr. Eberl und Herr Jng. Weinberger aus Ljub-liana. Die Preissuche ergab folgende Resultate: Den 1 a Preis erhielt „Bonnie von der Bilde" sEig. Oskar KoSler aus Ortnek) mit 191 Punkten. Den erste» Prei» schielten: „B-oj KrSki" (Dr. A^m Ban auS Or- mo!) mit 187 Punkten; „'Tiri Poetovio" (Aladar von H u n k a r au- Turniö) mit 18t Punkten; „Aera Poetovio ' (Franz Urbane aus Ljuölsana» mit 188 Punkten; ,Banl Zuvoborski" (Josef Iakil aus mit !7l Punkten; „Ria Dravska" (Josef P i r i ch auS nii: 170 Puntt^n. '^weiter Preis: „Asta Poetovio" (Forstmeister DvorSky auS TurniS) mit 153 und ..l^reif-Weis'.hofen" (Othmar Sche i-chenbauer aus Ptuj) mit 150 Punkten. Dritter Preis: „Pan .CrZki" (Dr. Vilko Pfeifer aus BaraZdin) mit 145 und ..Ris Dravfki" (Janko Krefl auS Kac-lovacj mit 140 Punkten. Belobende Anerkennung erhielten schließlich „senta Poetovio" (Ivan R e gu l aus TurniS) und „Blitz Nc^tel" (Dr. F r a-netoviL aus ier der Seidenß'chnur an Dauerha-^tigkeit über« legen. Es gibt auch Süßwasier, in denen seidew'chnü« trotz allen Imprägnierungen und trotz sorgsamster Behandlung ia auf-lallend kurzer Zeit verderben. Der Unkun« dige ist nur zu leicht geneigt, dies a-uf schu^ch te odn abgelegene Ware zurückzuführen, bis er mit i^r neuen Schnur die g^ichk» Erfahrung macht und es einmal mit einer Hanfschnur ver^t. Allein das sind Ausnahmen, die nur die Regel bestätigen, daß im allgemeinen für unsere 'Süßwasserfische' rei die Seidenschnur nicht nur die stärkere, sondern auch die dauerhaftere i^st. Zur Flug-fischerei Ämn die Hans, die Sei>dens(j^ur niemals ersetzen, auch nicht zur Grund- und Spinnfischerei auf un^e Salmoniden. Die meisten Seidenschnüve in den für ?>ies« Angel, und Fischarten notwendigen dünnen Stärken kosten auch so wenig, daß selbst der Wenigbemittelte nicht auf eine Hanfschnur angewiesen ist. Für Barben und sonstige Aeißfis<^ und Hechte tut es schließlich auch eine stärkere Hanfschnur. Für Wurf- oder (^abelzeuge wird ausschließlich die H.in^-schnür verwendet. Fiir die Handschleppangel (ohne Rolle) werden 'asr immer .Hanfschnüre verwendet, nicht Mr weil lTeidenschnüre in den dafür benötigten Längen und starken Nummern sehr teuer smd, sondern weil fiir die Angelart eine dicke und wenig elastische Schnur vorzuziehen ist. Unter den oers<^edenen Marken von Hansichnüven steht die rundgeknöppelte Hanfvollschnur hinsichtlich Güte an er'ter Stelle. Aus bestem r-ussischem Wasserlianf hergestellt und gleich den Seidenschni':rLii auf heißem Wege mit vollkommen unschäd-li<^n Fettbasen und Harzen imprägniert, ist sie wohl zu untersc^iden von den gewöhnlichen, NM mit Wachs gestrichenen und meist aus geringerem Material gearbeiteten Schirüren. Sie schmiert nich't in der Hand und bleibt in Sonne und Wasser immer gleich geschmeidig. Vorgenrnif^ten oder 'nit Leinöl präipariertei; Han^schnüren sei ein. dringlich gewarnt. F. P. KümmererimRehrevier Das Anslprechen von Aimnierern, von denen es in manchen Rehrevieren oft lneh-rere gibt, ohne daß der Jagdberechtigte dies bemerkt, ist nicht gerade leicht. Es gehört ein besonders geübter Blick dazu, den merer zuverläsftg als solchen anzusprechen, denn nur zu oft wird er für eine Geiß gehalten und geichont. Er'ichrene Birschjägcr richten, um keinen Kümmerer M übersehen, ihr Augennierk deshalb keinesfalls allem auf das Hauipt des Rehes, um das betreffende Stück nach der Knine sowohl hinsichtlich des (^schlechtes als auch der S<^ßbzr-keit anz-usprechen. Sie schauen sich vielme^ die Gestalt des Stückes genau an und sehen nach dem Pinsel oder nach der Schürze. Ein mit dem nötigen Scharfblick ausgerüsteter Weidmann, den ein gutes Glas 10ch entsprechend unterstützt, weiß dann bald ?^escheid. ^'^'t IS doch eine alte Tat»a6)c, daß der Bock an der gedrungenen Form des Halses und deS Kopfes vom Kenner unschwer als solcher anzusprechen ist. Wenn dann in einem solchen Aalte noch das Erkennen des Pinsels oder die durch die verkümmerte (^weihandeutung an dxr Ztirn sich bemerkbar machende,! kleinen Erhöhungen die Gewißheit a-ur deil Vefinid geb^n, kann man ruhig die Büchse sprech.'N lasicn. Jenen Revierivchabern. die dies bisher verabsäumt haben, sei dringen/» geraten, auf Kümmerer ein scharfe? Augcnnlcrk zu richten. Denn in vielen Revtere.-l werden sie sahraus, jahrein ^ür Geiß^in i^ehalten und entrinnen immer wieder dem Abschus,. 'tüin merer sind bekanntlich für das Revier lnß'. kern ein großer Schaan, als sich die schlechte Geweihbildung vererbt. Die Annahm?, daß sich KÄmmerer nicht fortpflanzen, ist leider Irrtum. Es gibt nänilich gerade gemlg von ihnen, deren Ge''chlecht5!.^rk. zeuge vollkommen in Ordnung sind. Äer. Heitere Jagdgeschichten Unzählig sind die Geschichten, die sich nlit Jagd und Jägern befassen. Immer wieder lauscht mun den Erzählungen der Jäger ^ern, und das Jägerlatein ist für die Zuhö-rer keine fremde Sprache. Im nachstehenden wollen wir einige wenig bekannte, lustige Jagdanekdoten wiedergeben. Es war auf einer Dachsjagd. Ein Land-mann wollte einen Tachs. der sich in seine Höhle zurückgezogen hatte, sangen und streckte zu diesem Zweck seine Hand l^inein. Ein vorübergehender Jägersmann sah dies und fragte: „Hast du den Dachs?" In demselben Augenblick biß das Vieh zu, so daß der Gefragte schmerzerfüllt aufschrie und antwortete: „Nein, aber er hat mich." » Ein französischer Gutsbeji^er, der einiger« maßen verschuldet war, lud zu seiner Jagd eine größere Gesellschaft ein, worunter sich auch einige seiner Gläubiger befanden. Er wollte den Herren eine Freude machen und sagte il)nen, daß ein prachtvoller Zehneuder zu erlegen sei. Tie Hunde jagten der Wit-terung nach, immer wieder glaubte nian in der Nähe des prachtvollen Tieres zu sein, aber alles war umsonst, und schließlich muffte die Jagd als ergebnislos abgebrochen werden. Erst einige Zeit nachher ergab sich, dank der Geschwätzigkeit eines Treibers, des Nät sels Lösung. Ter Gutsbeiiyer hatte, um sei-nen Gästen gefällig zu sein, einen Treiber veranlaßt, einen geräucherten .Hering i'.n den Schweis seines P^erdev zu binden und nnt diesem in» Walde iieriiinzureiten. Tieie „feine Witterung" war von den Hunden und der folgenden Iägerschar aufgenommen den. Begreiflich, dah der Zehnender auf ^tch warten liek. Ein alter Oberförster beliebte zu erzählen: Sic können sich keine Borstellung milchen, meine Herren, wieviel Bären es in Rußland gibt. Ich jagte einmal mit einem Freunde in eineni finnischen Jagdrevier, als uns ^^lvei mächtige Bären entgegentraten. „Säniell," flüsterte mir mein Freuu!' zu. „dil ninnnst den linken und ich den rechten ans'.' Korn." Gesagt, getan. Unsere Klinten Jrau zu lüftvn wagt, Gefahr läuft, geti^tel zu werden. Was sich unter dem Schleier verbirgt. ist Geheimnis und os^bart sich nur d^m angetrauten Mann. Auch ihm erst dann» nxnn sich alle Gäste ^rückgezogen habe« und ivenn das Paar allein ist. Die ^fetze sind eben streng. So ist also die Heirat bei den noch nicht inodern denkenden Arnauten an der jugo-slawisch-albanischen Grenze ein Glücksspiel. Bis zum zwanzigsten Jahre sind di^ Frauen hübsch und nachl)er sind sie es nichs mehr. Danach richtet man sich. Alks andere wird dem Zufall überlassen und d«n lieben Gott. kna!l'^'n, und schon wälzten sich die Bären in Ein bischen auch denl Brautführer, der das isnem Blut. .Kaum waren die beiden Bären sietötet, so erschieilen schon wieder neue Bären. Wieder krachten unsere Schüsse, wie> der sielen die Büren um und kaum dag ei Mädchen in den Jahren gekannt bat, in dem es noch keinen Schleier t'rng. Seither hat er aber auch nur Stoff gesehen, Leinen und Kattun. Denn die MuSlimanin darf nc Minute vergangen war, hatten wir eiw weder Hände noch Füße zeigen. Tut^^iid Bären zur Strecke gebracht. ^ Djevid, ein Witwer aus Andrejevo, woll- „In, aber Herr Oberförster," suchte einer einmal heiraten. Auf ei.i ?1kädchcn einzuwenden, hatten Sie den Zeit, immer er keinen Anspruch mehr, er wollte ei-wieder aufs neue die Gewehre zu loden?' ^else Frau, eine arme Frau, denn er „Taran haben wir in unserer Aufregung Geld genug !lnd sic sollte nur arbeiten gar nicht gedacht," gab der alte Weidmann x^^nen, und da wäre ihm aiO eine Bett-^ur Antwort. Gerade eine Bettlerin, s^ln grosser Afrikasäger war in die Hei-^l^,eil die mu anspruchslosesten ist. ^r sprach nmt z-iriulgelehrt und erzählte von seinen'also zu den Brautsi'chrern Misim und Zej-aewnltisien Abenteuern. Die Freunde hör-!nula davon und bezahlte ihnen 2lM Ä-ten ihm aufmerksam zu. und einer derselben nar für eine nene Frau. Ii!t! ilm n», NII ktiikr Aa-idparlic tcilzuiich- j Mislm imd 3-jnul- ftiilgeit aus die Suili«. nieii. Äl'i'r Iin Mtinn, der in Afrika waren ciar kcine Äraiitführer, dastei^cn luid nudne Raudticre crlcqt »alte, schültelic > Gaun«. Sie warc» Holzschncit«» dci, tlopf »nd erilärte! ,.Ei»k Jagd, die nicht waren weit in der Seit umhergeivan-nn> Äbknssi-lahr verbunden ist, interessiert l war sogar schon bis nach -kop. nlich nichl.^ Tarans erwidert ihm freundlich ijx geiommen und nannte sich Pctsckialbar. löchelud der Ja-idherr: „Ta kannst du bc.>>lbcr Braut für Djevid hallen sie nicht. niit »lir loniiaen, denn ich Hab' erit Zo verging di« Zeit. Man darf nicht da-vl-^rgesteril meinen Schwager auf der Jagd .... sügeschossen." Die Bettlerin von Odri —Man Inns? wissen, dasj die Musli-Tiianin ihren Schleier vor fremden Männern nicht lüften darf und mufi wissen, das; der Mauu, d^'r den Schleier einer fremden von sprechen, wenn man eine Fran sucht, das darf nicht bekannt werden, höchstens dem Manne, dessen Tochter man kaufen will, gibt er sie nicht, dann ist es eine Schande und der Mann, der die Braut ha-'ben Wils, kann daslir Genugtuung verlan-g^'n und sogar Rack?e schwören für die Schmach. Man muß gut vorausdenken, wenn man nm eine Fran wirbt. Darun! nimmt man sich sa den Brautführer. Dem Pstschaibar brannte das ^ Geld »»» der Dkjch?, er sMß vor seiner Dtesva und Zejmla mit ihm und ^iner wuPe einen Rat. Djevid mahnte schon und wenn sie ihm auch die Borzüge seiner künftigen Frau im schönsten Licht« und in der blumenreichsten Sprache gesWldert hatten, die Frau war nicht zu finden. Bis sie beschlossen, durchzugehen. Djevid mußte auf den Schwindel kotmnen m?d dann war ihnen seine Verachtung sicher, wenn nicht eine Kugel. Djevid ivar jähzornig und wie das schon so Sitte ist, er sprach von setner künftigen Frau und malte sie noch schöner, als sie die beiden Gauner geschildert hatten. Der Petschalbar hatte die AXX) Dinar schon angelegt und sich Opanken gekauft und sein Freund einen neuen Rock. ElneS Nachts gingen sie auf und davon. Aber in Odri, im nächsten Dorf, bekamen sie Gewissenbisse. Ein Arnant betrügt ni6)t, lieber geht er in die Berge. Als sie an der Straste eine alte Bettlerin fanden, nahmen sie sie einfach mit und schleppten sie nach Andrejevo. Die Bettlerin schrie, aber es war kein Mensch auf der Straße. D»e z'vei Gauner sprachen ihr zu, erzählten ihr Wunderdinge vom Reichtum des Djevid und davon, wie schön es sei, nicht zu betteln und es war sck>on spät abends als sie in Andrejevo ankamen. Djevid war bereits ungeduldig, aber als er die Brautsi'chrer mit der Bettlerin jal), wurde er gliicklich, gab den Leuten noch Geld und zog die Frau ins Haus. Und bei dieser liX'leaenheit sah er, daß die Bettlerin — ein Mann war. Wütend verprligelte er ihn und warf ihn aus dem !^use. D'.e „Bettlerin" packte ihre Zachen und lief, soviel sie laufen konnte und ihr nach Misim und Zejnula, die beiden Gauner. .Hinterdrein lief Djevid, der um seine 2N00 Dinar gekomulen war und auszerdem noch zum Gespött der ganzen Gej^end wurde. Den Bettler konlüe er nicht erwischen, aber dasür den Petschalbar und der gab ibiu NX» Dinar zuriick. weil er nicht mehr hatte, denn der Zejnula hatte den Rest zu sich genoinmen. Jetzt übernahm die Gendarmerie den Gaunex, der selbst düpiert war und Ilicht wußte, daß sich unter den Frauen-kleidern ein Mann versteckt gehalten hatte. Nach der „Bettlerin" wird gesucht. Kein Mensch hat sie seither in der Gegend gesehen und auch die Gendarmerie kann sie nicht finden. Djevid wird wohl ledig bleiben müssen, biß ihm der Zufall eine Frau ins HauS bringt, die wirklich ein Weib ist. 5Wl!« lem Unter8tljl?unk5> verein öer kZtinclen in l-lukliang. postsclieclt I^r. l4.NK«. Die bösen Slrelche von veter Luftig und Sosef ENenbaw Text von I. M. Zeichnungen von B a r t o I t d. (Nachdruck yerl'c'sen.) Lll. Rutsch? Mit einem Sprung sliichieten die beiden durchs of'ene Fenster in den Garten, sprangen über den '^aun und rannten davon, als ob ihnen ein Lön'c aus den Fersen aemesen wäre. Da die Villa des Bürgermeisters am Rande der Stadt gei.'i^c'n war, befanden sie sich bald im Freien, und es dauerte ni6>t lange, so hatten sie einen Bauernhof entdeckt. Kleiner /^nieigsr sinct 2 DiKVf m mZrken tzsi^uleciesi, cts ssisonsten ctie /^c^miniLtsstion niciit in cler l.3fl6 ist. Le^ünsciits efleciiqesi. Ninderwagen liillia zu verkiiufen. i Adr. Nerw. 14l!8 »»AchOOAAAAAAAchAA 5 TonniaeS. möbl. «Limmer» V-.ide Of/Sav SFeFF«» «ijchln, perfekt, ehrlich, lehr rein tich. fiir qrös^eres Primtli^^us ne den Stubenmädchen bei iebr au« tem Lt'>sin filr I. November ae- Fiir die Minlese: Polilzen. Äu ^ielt?upf. Miichbrol. Lpüzlai-jtornlirot. :!^actlzauS Schmid. Iuröieem ulica. Hiiuser. Villen von.A).M) Tin. lNlfwärts. — Befiti. S Joch, «u-le Gebäude, in ^4, 1. <5ioci. ^ ^ NaiZifr.ilie wvllen .^u^chrifien im- ar'°!>-s. i-cr.« ->l«. >"'''""v?''/» ' ' i" di'r ^--r «tt an solide Dame veriiiio- i^^tuna binlerl^aen. 141-1 ten. ?ldr. Berw.__Nettes Mädchen für alles. dt^5 Mödl.. iepar Zimmer, ionnici m.d Mrm. °crmi°I-n !'U! N°«mb°r milUonen.itck i»ut lief flSNUGi» HVsIß verbreitet. i'l. lg/ü. ^ ^ Äparherdzimmer m Uo'arieva i4N2 Brautleute crl)^Ulen die Aussteu er. bcile!>i.'Nl^ l.iu.z ScliltoroLer. Ti'chlerc-l. FrankovlNiova 15. bei. verml^'l'.n. 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Ml« etwi,^ imi i^urseluivrgnaoalexikon ° . lVIsrkem'öiii'e eine Verlsnt!«» sie nocd deut« Kostenlo5e probenum» mer vkin ckes ^uslMisii. ti'ile Iv'itUiovk^ »ilunune lnle»t.sdulilc l.rk-tlire reict»lis lt«ek leLlmist-ker lell ttitiisnietiun-een ltuki« V^rllen lantlim Snrsctikukkie 8van-a-'nc^o vivlo Kuptektiruckillustritticinev S/SFFeFis«sucHe ttvch n für alles, mit !^ak)reZ. i^uanissen. lucht Ste'.'le u! kl' u Familie. Slvn?.'kl>o tra v/l. 14127 Tüchtiae Kellnerin, mit ?^as>reZ« ^euanis. keine Arbeit scheuend, oder als Stubenmädäien uckt Ztelle. auch auswärts. ^ln>lir!f« ten erbeten an Kummer. (^e>ta na Brezie 8. 'Stet unl.) vervrelle. ». .e anliartt W«««'' 'Z' Verkaufe aebranchte Weinsäfscr in allen Gröben. Kralia l.^etra tra I/l^_l« Kanzlei« und Geschästsiuventar für Manufaktur und Sp?''!?rek biNiast zu verkaufen. An^i'.iraa. ?Ileksandrl>na 4!?.__1^21 Verschiedene Ttelaaen. Pulte. Dezimalwaage nkw. zu verkau fen. 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