ImtS - N! als zur Laibacher Zeitung. ^ 109. Hamnag den li. Kevtember Ml. Viubernial - Verlautbarungen. Z. 1242. "ir. /,^^ Verlautbarung über ausschließende Privilegien. — Die k. k. allgemeine Hofkammer hat unterm 19. Juli d. I., Z. 29218, nach den allerhöchsten Bestimmungen des Patentes vom Z,. März 5832 die nachstehenden PrlUllcgien zu verlechen befunden: 1. Dem Michael Schindler, gewe« scnen Hafnermeisser, wohnhaft in Grälz, Nr. 32?6, und dem L. G. Fischer, bürgert. Han» delsmann, wohnhaft in Wun, Nl.'ßau, Nr. ,, für.die Dauer von drei Iahr,n, auf die Erfindung, aus einer im Inlande aufgefundenen Thonart ohne Beimischung von Graphit feuer« feste Schmelztiegcln für alle Metalle, so wie auch Zlegel, Apparate und überhaupt olle Tö, P'fcr-Vrbciten zu erzeugen, wobei besonders die Schmclzticgeln billiger zu silhcn kommen, als die aus dem Auslande bezogenen, und den Schmelztiegcln von Haflvrzell im Preise gleich kommen, und überdirß noch den Voilhc'l ge, wahien, daß sie nicht, wie jene, die edleren Metalle einsaugen, ^d dah^ de^ Aufwand an Mühe und Zeit fü°- die Ausscheidung der so e^n» yssoge^en edlen Mctaie ersparen. — 2. Dem Anton Mosdorfer, Inhaber des E>sencNw?rke Erfindung, mittelst im In? z lande erzeugter Mittel dle Trock nbrückigscit, ^ Wasserempfangllchkeit und Trl.'ckenstcifhelt des ! fertigen Leders und der Lederwaaren zu besciti« ^ g ^ Farberhabltigkcit mitgetheilt werde. 4« Dem , Joseph Witz, Goldarbciters-Gehilfe, und ^ Carl Krotner, Privatier, wohnhaft in Wicn, j alte W,edcn, Nr. Ic> für dle Dauer von einem ! Jahre, auf d-e Erfindung und Verbesserung: j Glieder-Bracclctts, Roccocos und Colliers aus ^ Gold, Silber und Vronce; ftrncr verbesserte ^ Ohrgehänge undBrochts ;u verfertigen, welcke Z sich bei einer großen Bllligkeil ein-, zwe,- bis 1 viermal verändern lassen. — 5. Dem Johann v. Eronbrrg, k. k. pensionirten Hauptmann, wohnhaft m W>cn^ Landstraße, Nr. 37/z, für d'eDaucr von zwelIahrcn, auf.dieE'fi"0ung: Bücher duvch ein chemisches Vindungemittel, unc> durch ,ine besondere Verfah>ungswe»se in jedem Formale und in jeder Kroße dergestalt einzubinden, daß die einzelnen Blätter nichtge« heftet zu werden brauchen, und bei einer außer, ordentlichen Elasticität des Rück>ne, doch sehr fest mit demselben verbunden seyen, wodurch «s möglich werde, daß dle größten Druck« und Einschreibbücher beim Oessncn nicht die geringste Vert'efung m der Mitte bchalcen, sondern bei« de Seiten des Buches dergestalt stach liegen bleiben, daß man auf beiden Seiten wie auf einem einzigen Blatte Papier schreiben könne, übri« gcns das beim Ojffnen der Brüchir so hausig 684 vorkommende Brechen des Rückens/ selbst in dem Falle, daß die Bücher giftet seyen/ ver, mieden werde. — Ferner hat die k. k. allgemel« l^e Hofkammer folgende Privllegien in der Aus« übungsze't veclangert: i. Das dem Max Uf- fcnheimer, unter der Firma: Max Berger, am I3. August i8)5 velliehcne zlvnjah'ige, und bereits auf wntcre vier Jahre verlängerte Pcl» Vllegium, auf eme Erfindung und Verbesserung dcr Marine zur Erzeugung von Surrogat.- Kaffch, für das siebente Jahr. — 2. Das dem I. Heinrich Schwarz am Z. Iul> 1840 ver. llehene elnfahcige Plivilegium, auf dle Erfin« dung von Dampf-, Maisch-, Desslllir, lmd Dampf- Branntwein ^istllllr-Apparatcn, für das zweite, d^tte, vierte und fünfte Jahr.— I. Das dem Lcopold Henkel am 7. Ium 16^0 verliehene einjährige Privilegium, auf die Ver, bcsserung versilberter Uhrblättcr, auf das zweite Jahr. — Zugleich wurde wegen Mangel dcr Neuhclt das dem Stephan v. Komer verliehene Privilegium vom 4. Jänner ZßI/z auf Frlc. twns- Feuerz uge und Chlor-Zünrhölzchen ohne Schwefel, über <3mspruch des A. Bager und I. Prescht, thcllweise aufgehoben, in so ferne es sich-, nämllch auf den ausschließenden Ge» brauch der Isollr-Maschine bezieht. — Uebn, H«ns hat shrlssian '^chopherr d,< vier Privi» leglen vom 7. December i936, 23. Juni und 3i. Juli 1659, auf dle Verbesserung der me« cbanlschen Werkstühle und der Webmaschine, t.ann auf die Erfindung und Verbesserung der Spul- uno Schlichtmaschine zurückgelegl. — laibach am ,6 August 184». Joseph Freiherr v. Weingarten, Bandes »Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg, Rallen au und P ri m ö r, Vice-Präsident. Dom in »k Brand stetter, t. k. Gubernialralh. AreisämtllOe ^erlamvarungen. Z. 1312. (2) Nr.137N. Kundmachung. Won dem k. k. Kreisamte Laibach wird hiemit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß der für das k. k. Karster Hofgestüt zu Lippiza und Pröstranigg im Verwaltmigsjahre 1842 erforderliche Haferbedarf von beiläufig N888 Metzen im Wege der öffentlichen Concurrenz, jedoch nüt Beseitigung der Licitation, unter nachstehenden Bedingungen werde deigeschafft werden, und zwar: 1) Muß der Hafer vollkommen trocken, r.icht genetzt oder genaffet, vom Staube rein, dickkornig und mit keinen anderea Früchten vermengt, nicht dumpfig, ohne widerlichen Geruch, und jeder niederösterr.Metzen gestrichenen Maßes, im ^eno-Gewichte wenigstens 48 Pfund schwer seyn. — 2) Hat die Einlieferuug in dcr eben bezeichneten Qualität in folgenden Terminen zu geschehen, u. z. nach Lippiza vom 15. October bis 30. November 1811 2500 Metzen; vom 1. December 1841 bis 31. Jänner 1842 2500 Mehen; vom 1. Februar bis 15. März 1842 1700 Metzen; nach Pröstranigg vom 15. October 1841 bis 30. November l84l 2000 Metzen; vom 1. December i84l bis3i. Jänner i842 l600Metzen; vom 1. Februar »842 bis i5. März ,842 l589 Metzen. — 3) Hat dcr Liefernngsübernehmer das betreffende Quantum bis auf Ört und Stelle für eigene Rechnung zu überführen und wirk nur jene Quantität als abgeliefert betrachtet, welche dem k. k. Hosgestütamte qualitatmäßig zugemessen worden. — 4) Wird am l8. September ltt4l bci diesem k.k, Kreisamte um die zehnte Vormittagsstunde über vorsiehende Quantitäten die geeignete Verhandlung vorgenommen werden, zu welcher jeder Lieferungslustige seinen Preisanbot auf einzelne, genau zu bezeichnende Parthien, oder auf das ganze Quantum schriftlich und versiegelt, entweder am ,6< oder 17. September d. I. oder längstens am Tage der Verhandlung zwischen 9 und l0 Uhr Vormittags zu überreichen, und zilgleich-zur Sicherstellung des k. k. Hofgestütamtcs eine aus dem Plx'isanbote und aus dem zu erstehen beabsich, tigen Quantum mit »0^ entfallenden Caution entweder im Baren, oder in k. k. Staatsschuld-verschreibullgen nach dem lctztbekannten Wie-ncr-Vörstcurse, oder mittels Hypothekar-Instrumenten gegen ämtliche Bestätigung um so gewMr beizuschlicßen hat, als später, nämlich am lg. September l. I., nach dem Schlüsse der zehnten Wormittagsstunde eingereicht werdende Preisandote, als auch solche, welche nicht mit der vorgeschriebenen Caution versehen sind, ganz unberücksichtigt werden zurückgestellt werden. — 5) Nach beendeter Concur-renz-Verhandlung werden jenen Lieferungslustigen, deren Anbote nicht annehmbar befunden wurden, die eingelegten Cautionen sogleich zurückgestellt, von denjenigen aber, welche die Mindcstbieter einzelner Parthien oder des ganzen Quantums verbleiben, zurückbehalten werden. — Die Bestimmung dieser Caution soll darin bestehen, daß das k. k. Hofgestütamt im Falle, als der Licferungsü'bcrnchmer zur gehörigen 685 Zelt die erstandene Quantität in der festgesetzten Qualität einzuliefern unterlassen sollte, in den Stand gesetzt werde, die abgängige Quantität auf Kosten und Gefahr des Lieferungsü'ber-liehmcrö herbei zu schaffen, und hat Letzterer im erforderlichen Falle das k. k. Hofgestütamt auch mit seinem anderweiten, wie immer Namen habenden Vermögen schadlos Zu halten. — ^ ?^ d"' Lieferungsu'dernehmer die bald möglichste Ucberkommung seiner eingelegten Cau« tion beabstchten, so wird demselben qestattet statt der Caution von dem übernommenen Ha-serquantum 10"/« in n^m a gegen Empfangs-dcstängung einzuliefern, welches »o°/<, Quantum od.r die Caution im Baren, in k, k. Staatsschuldverschreibungen oder in Hypothekar-Instrumenten, so lange von dem k. k. Hosgestütamte aufbewahrt wird, bis die betreffenden Haferparthicn vollkommen eingeliefert sind. — 7) Der Mindestbitter einer oder mehrerer Par-thicn odcr dcs ganzen Quantums wird zur Erfüllung seiner Verbindlichkeit sogleich bei Ueber« gäbe scmcs schriftlichen oder versiegelten Offertes verpflichtet, das k. k. Hofgestütamt hingegen erst dann, wenn nach Verlauf von längstens 2i Tagen die hohe Ratificirung von Seite dcs hochl. k. k Oberststallmeisteramtcs erfolgte. — Wird diese Ratificirung verweigert, so wird auch der Mmdestbietcr unter Rückstellung der eingelegten Caution seiner Verpflichtung entHoden. — 8) Die Einlicferung einer übernommenen Haferparthie kann binnen dcs bezeichneten Termines auf einmal ganz, odcr thcilweise geschehen, und verspricht das k. k. Hofgestütamt die dare Bezahlung jedesmal nach Maß der erfolgten ganzen odcr thcilwciscn Einlieferung dergestalt zu leisten, daß der Lieferungs-vbernehmer mit Zuversicht darauf rechnen könne, sogleich für jede eingelieferte Quantität sein Geld gegen classenmäßig gestämpelte Quittung zu cihalten. — 9) Das i0"/<, Haferquantum, welches ein Liefcrungsübernchmer als Caution eingeliefert haben sollte, wird erst nach erfolg-ter gänzlicher Einlicferung der zu liefern übernommenen Parthie bezahlt werden. — 10) Im Falle, als zwischen dem k. k. Hofgcstütamte und dem Lieferanten in Betreff der Qualität ein Zweifel entstehen sollte, haben sich beide Theile demAusspruchedel, demAblicferungsamte nächsten k. k. Bezirksobrigkciten, nämlich für Lippiza jener zu Sessana, und für Pröstranegg der zu Adelsbcrg, welcher in jedem Falle der schriftliche Contract zur Einsicht mitzutheilen kömmt, zu unterziehen. — i l) Endlich wird der Ueber- nehmer einer oder mehrerer Haferparthien dew classenmäßigen Stämpel zu dem, demselben von dem k. k. Hofgestütcmtte am Karste auszufolgenden Contractseremplare beizubringen haben. — i2) Sollte ein oder der andere Liefcrungs-lustige von der Concurrenz-Verhandlung nähere Aufklärung über vorstehende Bedingnisse einholen wollen, so hatte sich derselbe mündlich over schriftlich, im letzteren Falle aber mittels frankirter Briefe an das k. k. Karstcr Hofgestütamt zu Lippiza zu wenden. — K. K. Kreisamt Laibach am 4. September i84i. Ktavl. uno lanvrechtliche Verlautbarungen. Z. 1317. (1) Nr. 6695. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Krain wird bekannt gemacht: Es sey von diesem Gerichte auf Ansuchen des Michael Iallen gegen Jacob Marenka, in die öffentliche Versteigerung des, dem Exequirten gehörigen, auf 5340 fl. 50 kr. geschätzten, in der Polanavor-stadt «nb Consc. Nr. 18 neu 10 alt liegenden Hauses, und des auf 190 si. 35 kr. geschätzten Mobilars gcwilligct, und hiezu drei Termine, und zwar hinsichtlich des Hauses auf den 15. November und 20. December 1841 und auf den 24. Jänner 1842, jedesmal um 10 Uhr Vormittags vor diesem k. k. Stadt- und Landrechte, und rücksichtlich des Mobilars auf den 10. November und 9. December 1841, dann auf den 24. Jänner 1842 in dem obcrwähnten Hause jedesmal von 9 bis 12 Uhr Vormittags und allenfalls auch von 3 bis 6 Uhr Nachmittags mit dem Beisatze bestimmt worden, daß, wenn dieses Haus und Fahrnisse weder bei der rrsten noch zweiten Fcilbietungstagsahung um den Schätzungsbctrag oder darüber an Mann gebracht werden sollten, selbe bei der dritten auch unter dem Schätzungsbetrage hintangegeben werden würden. Wo übrigens den Kauflustigen frei steht, die dießfälligen Licitationsbedingnisse wie auch die Schätzung in der dleßlandrechtlichen Registratur zu den gewöhnlichen Amtsstunden oder bei dem Vertreter des Erecutionsführers, Dl-. Kautschitsch, einzusehen und Abschriften davon zu verlangen. Laibach am 24. August 1841. Z^1318l"(1^ ' Nr. 6483. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Krain wird bekannt gemacht: Es sey von diesem Gerichte auf Ansuchen des Lorenz Lentscheg wider Lorenz Rutschigai, wegen schuldiger 1995 si. 55 '/4 kr. sammt Zinsen, in die öffent- 686 liche Versteigerung des, dem Vxequirten gehörigen, auf 830 fi. 5 kr. geschätzten, auf der St. Petersvorstadt zu Laibach 5nb 6on8. Nr. 27 liegenden, dem Magistrate Laibach 8ud Ncctif. Nr. 340 dienstbaren Hauses sammt Garten, ferner des zur Pfarrkirchengült außer Laibach 5ud. Rett. Nr. 29 zinsbaren Ackers pei- volouM pm, und des zur Filialkirche U. L. ff. im Felde 5iil, Rect. Nr. 19 dienstbaren Ackers, welche beide Aecker gerichtlich auf 454 fl. 35 kr. geschäht worden sind, gcwilliget, und hiezu drei Termine, und zwar auf den 27. September, 25. October und 29. November 1841, jedesmal um 10 Uhr Vormittags vor diesem k. k. Stadt- und Landrechte mit dem Beisatze bestimmt worden, daß, wenn diese Realitäten weder bei der ersten noch zweiten FeNbierungstagsatzung um den Schatzungsbetrag oder darüber an Mann gebracht werden könnten, selbe bei der dritten auch unter dem Schatzungsbetrage hintangegeben werden würden. Wo übrigens den Kauflustigen frei steht, die dießfälligen Licitationsbeding-nisse, wie auch die Schätzung in der dießland^ rechtlichen Registratur zn den gewöhnlichen Amtsstunden oder bei Dr. Math. Burger einzusehen und Abschriften davon zu verlangen. Laibach den 17. August 1841. Z. 1325. (I) Nr. 6749. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Krain wird bekannt gemacht: Es sey von diesem Gerichte auf Ansuchen des Handlungshaufes Gebrüder Heimann gegen Maria Venazzi, z?w. 347 st. 25 kr. c. 5. Q. in die öffentliche Versteigerung des, der Exequirten gehörigen, auf 5805 st. geschätzten Hauses Const. Nr. 17, in der St. Pctersvorstadt hier, dann des Kramladens älik Rect. Nr. 21 auf der Schusterbrücke hier, im gerichtlichen Schätzungswert!)«: pr. 484 si. 25 kr. gewilliget, und hi^u drei Termine, und zwar auf den 11. October, 8. November und 6. December!. I., jedesmal um 10 Uhr Vormittags vor diesem k. k. Stadt-und Landrcchte mit dem Beisätze bestimmt worden, daß, wenn diese Realitäten weder bei der ersten noch zweiten Feilbietungstagsatzung um den Schätzungöbetrag oder darüber an Mann gebracht werden könnten, selbe bei der dritten auch unter dem Schätzungsbetrage hintangegeben werden würden. Wo übrigens den Kauflustigen frci steht, die dießfälligcn Licitationsbe-dingnissc wie auch die Schätzung in der dicß-landrechtlichen Registratur zu den gewöhnlichen Amtöstunden, oder bei dem Vertreter der Execu-tionöführcr, Qr. Baumgarten, einzusehen und Abschriften davon zu verlangen. Laidach am 28. August 1541. AtMtlichb Verlautbarungen. Z. 1528. (1) Nr. 5839. Verlautbarung. Es ist die im Testamente des sel. PrimuS Auer «.läo. 23. September 1784 bestimmte Stiftung für arme Knaben oder Mädchen bürgerlichen Standes, bis sie ihren Unterhalt selbst verdienen können, mit dem dermaligen jährlichen Ertrage pr. 63 si. 3(1 kr. erlediget geworden. — Nach dem erwähnten Testamente, und dem hierüber ausgefertigten landes-fürsilichen Willbriefe cjäo. 6. Februar 1796, steht das Verleihungörechtund die Obsorge über -diese Stiftung dem gefertigten Magistrates; und daher werden jcneAeltern und Vormünder, welche zur Erlangung derselben berechtiget zu seyn glauben, aufgefordert, ihre Gesuche bis 15. October l. I. hier zu überreichen. — Ucbri-gens wird bemerkt, daß die Kinder armer Pe? rückenmacher, dann die von des Stifters Be° freundten vorzüglich zu berücksichtigen sind. — Vom Magistrate der k. k. Provincial-Hauptstadt Laibach den 4. September 1841. Z. 1327. (1) Nr. 5827. Min uendo - 3 icitation. Zur Herbcischaffung des für die hiera'mt-lichen Arreste, und jene dcr löblichen k. k. Poli-zeidircction für die Zeit vom 1. October l. I. bis 1. October 1842 erforderlichen Lagerstrohcs wird am 21. September 13N Bormittags um 9 Uhr Hieramts eine Minucndo-Licitation abgehalten werden, wozu die Ucbernahmslustigen mit dem Beisatze eingeladen werden, daß slch der Bedarf beiläufig auf 80 Centner erheben wird. — Stadtmagistrat Laibach am 3. September 1841. Z. 1335. (1) S ch u l e n < A n f a n q. Von Eeite des k. k. Lyceal-Nectorateö wird hicmit zur allgemeinen Kenntniß gebracht/ daß zum glücklichen Beginne der öffentlichen Studien für das bevorstehende Jahr 16^ auf den 1. des k. M, October um 10 Uhr Vormittags die Abhaltung des feierlichen HochaM-tcs mit Anrufung des heiligen Geistes in dhle vorschr,ftsmaßii verfaß, len und gehörg documenlirten Q"al>fic^tio^sl Einaaben an das lombatdlsch'venetlamscbe Ge neral'Comma^do bls halben März jeden Iahts einreiche» mögen. — Laibach am 2l August Ferdinand Graf v. Aichelburg , k. k. Gudcrniat-Secretar. Z. 1276. 0) Nr. 6635. Erinnerung sn dlkAlivcrlrandt n d,eGürllermelsiers Ienko, dann an El sabeth Nawoda, beziehungswelse ihre Nachkommen. Vom k. k. Stadt« und ?andrechte zu laibach wnden über Rlquisitlon des Maglstra» teS der k. l. Hauvstadt Prag nachstehende ke, gatare ^ach dem zu Prag am 22. Februar i8^l verssolbenen Ehyr. Dr. und k. k. Professor, Herrn Iinaz Anlon Fr'y, namentlich: z) De«Sohn des vom I. i?99 b'S zum I. «602 zu saibach in der Sl. Ptt,rs-Vor, siadt dom,c>l'rt habcndenGürllermelsselsIen- ko nebst seiner Stiefmutter, od«r wenn diese gestorben wär»n. ihre nachsän Verwandten; H^ die nach dem Bischof!.'<5.r Schull'hrer h,n- terdlleb'lie Wltwe El,s^,lh Nawoda ge- borne Zcb"l, oder wenn viele n>chl mehr lebte, thr Sohn Uliblkannten Nameis, und falls auch dl'ser todl war,, scin «illestes^ind, hiemit erinnert, es habe jedem derselben der Chpr. Ol. und s. l. Professor Herr Ignaz »n, ton Fritz dm elnja'h.igm Nutzgeruß von der Hälfte feiges Vermögens in dec Art ltglrt, daß ihnen dllsts Vctmattn'ß erst nach Verlaufuon 3 und beziehungsweise von 6 Jahren nach dcm Tode der Fr. Josephine ssriedrlch anzufallen habe: Dieselben werdm demnach aufgefordert, den zu Handen der Dr. Ianaz Anton Flitz'schen Vellassinschaft besthree Bebens und AllfenthaltSortes zu slyen, u^ d bll diesem sich ihrer einstigen Nkfriedigung srcgen zu melden. — kalbach den 24. NugUÜ ^641. Z. 1277. (3) Nr. 6362. Vom dem k. s. Gtadt5 u^d Laliblschte in Krain rv»rb bekannt gemacht: Es seo über Ansuchen der Gertraud Groschcl. als erklärten Erbinn, zur Erforschung der Schuldenlast nach dem am 19 Juli l. I. verstorbenen F anz Gcoschel dle TagsZo2. (3) N.. 7^5i/ll. licitations - Kundmachung Esnnrozur allgemeineliKsNnlniß gebracht, daß der Verzehrungssteuerbezug vom Weine, Neinmoste und Obstmosse, dann vom V-eh-schlachten und Vlehssechen im Bezirke Gallen« bürg auf e>n Jahr, d. t. vom l. November 1641 bls letzten October 1842, mtt der stille schweigenden Erneuerung oder auf d,ei Jahre, d.«. vom 1. November 164» b,s zuwZi.Octo» ber 16/iä, mit Vorbehalt des Rechtes der drel-monalllchen Aufkündigung im Falle liner Aen« derupg ,n den Gestyin und Tariffln, »m Wegs der öffenll'chlN mü^dl,chen Versteig.lU^g und durch Annahme von schriftlichen Osseten ln Pacht gegebcn werde. — D>e Verfte,gerurg wird am 18. September i6/»l von 9 bis 12 Uhr VolMlttags unter den von h,«p yuz am 17. August 1L41, ?. 7000/II, ktkannt gfch machten, ,n den Intelllge^zdlattern de» Kla» genfurter Zeitung vom 2,., 25. und 29. August ,641, 5ul> Nr. 67, 68 und 69 emgc. schalteten Blstimmunae»', bei dieser s. s. Eame, sal'Bezirks.Verwalturg abgehilllen rrerden, wobei ale Aus'Ufspre,s für dcn Wiii-, We,n« most- und Obstmost. Aueschank 2400 si dann (3. Amts - Blatt Nr. 109. d. li. September 1841.) 2 688 fäv denFle s« Forft»^loee'or^ssell,, wildem »ah l ch n Gehalte von nnta^sephG^l» den C. M , »n Ofl«o g-ng qcso!^l»en. — Die» lenigen, wlche sich u» diesen ps^en bew'rben »ollen. h«bcn sich über «he, blsht'lz« Dienst, lettung, lhre höhern fo,st<»,ff,nsch«fll,H,n Henn«msi>, üde» d»e «trva «n »,» ^o»^l'hl< Vn.^ll zll Mar abrunn zUlück^elytenBludle«, «itzer »hs^ Kenns">/s' »n 0,» ?andH«»,unß tze, « nem staalsherischaflllchenVilwHllU^z.WHld« «nsti,e st. C. M. — Magistrat kaibach «m 8. Geptlmber zg^,. Z ,294 (3) "' Nr. 47b. ?,,,tation< » Verlautbarunq. U,«>,»g, wahsend der WlNlelszett ter V«>» waltungslshre ,8^2, ,8/,3 und ,8ä^, zur Vs« s»alinung »»< Schneepsiugf« für dl« Durch« b»echung b»» oerschnelten Aerarlal'FHhrbahncn bet,ufilllende Zugplth. — Die öff,nll,che Ver« sse»ge?ung der Bespannung des Schneerssugei zu« F^H,b«hn«Durchbrttbung der odhlli«nnten St'aienrcule w»rd für d,e Dauer der drei »uf einander folgenden Verwaltungsjahre ,st..2, «8^5 und »3^4, laut der nachsschlnden Tabc.^, für jeden 5,seannung<. Stat,onsjUg für sich und mtt Ausbietung he< Pselses sur jedes emzelne Paar Pferde und Ochsen, be» der b« »s,ffsne,n Bejlstsobs'gtett «n dm belgesehten 3<»ge um 9 llhr Vormittag« abgehalten «ve»« ven. — ^s steht s,lncr< Jedermann frei, auch Hlnbote «uf zw«, oder mehrere Besoannungs» ftatlonen zu richten, wöbe» jedoch bei. j»Vl» ^l«t,on d,e Umsrannung m»t starkem «u.'ö'Eo«lN'ss den Nss.ste«t«n. " » ^ ^i pstug's sammt » ^« der Bespal^nungb ^tat.onen und Dlstanj'N de, ^'A^/'* ons«Olt ^ A Fahrbahn« ^urchbrechunA fur „n P«ai ^^^ ^ ^»m ^_____________ ft. , kl. fi. l^l__________» . , ^ Von der kaibachtl Stlaßcn' Cammlssaslatj, Gränze nach 2 Z » ^ Ob^rlalbach, tx ». vcm D,stanz. Pficcle II b,s gtg
  • 7 Don de» Dissrictsgranz« hinter 02^»»^»,» bi< Planin«! ' - <» d. i. vom Dlftar.zvfiockt V bis V)l2, m der ^ Dieser Zug vom Elmzum^b^ss am ^s n^^ ,.?^D,tge ! x bls Planma ...«'- -^ ^ Äl XHtT?' ""^UMf'^i^i^l a^n .,Z^ »<<«. >^/ ^ts^t t^s hinter ! D . jum genannten Hause btlm ^ln o llch von Vha b,s Vlllö, »n de» käng« von 3,6o * . 2 10 < 5 i^ lÄ Qlt......." ?ug von N i l, h,z ^m 5^^^"^^ ! ------— ^ a ...V,r .........., >o , 5 . ,H Von Kh«lald nach «delsbera zum Üue hmlan c :cn wcrden. Dcr Schnccpsiuq wild anqc. dcl In dic sc I ^ wird fu 'ic B,< ' '' -a « ^ ^ wen. zp"' '" ,''«""- ,.^.. f,2 z .» d.r vnsch»ft«sta.io» ^ """ ^7 ^ ! '^«2 ^ " de dc^avll ^___________,. .z, ___________________v on s bis ron j dz5 j xiaslcrn fi. l tr. ^ fl. > ffr. > , ^ ,, „ l- ' Maqazin ander An die stevrlfchc , <- ^ Fclst!iy,wo sich Gränze ll/l V/l, 15250 tl 48 ' ^ " dcrSchnccpftug " ' ^ ^ ^ in dcr Ausbe- ^ wahrung besin- ^ ^ del , > ^ ? ^ ^ Schuscha e Oswald IV ^ v.» 4W0 «^ _ MW«M" MlW >