.M Mj. 8nmsilu; ulll 22. Mm'mlw l863 Die ^kaibach« Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Ssnn- und Feiertage, tNglich, nnd lostet sammt dm Beilagen im Comptoir gnnzjährig 11 fl., halb» jährig 5 si. 50 lr., mit üreuzband im Comptoir ganzj. 12 fl., halbj. 0 fi. Für die Zustellung in'« Haus slud halbj. 50 lr. niehr zn entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., Ulltn Kreuzband und gedruckter Adresse 15 si., halbj. 7 fl. 50 kr. Insrrttonsgebilyr sttr eine Garmond»Spaltenzelle oder drn Raum derselben, ist sttr I malige Einschaltung Skr., für 2,nalige8lr., fiir Amaligc 10lr. u. s. n>. Zu diesen (^cliühren ist uoch der Insntioil^-Strlupel per 30 lr. für nue jtdcsinalige Einschaltung hiuzn zn «chnen, Insnate l'is 10 Zrilen losten 1 ft. 90 kr. fllr 3 Mal, 1 fl. 40 lr. fi!r 2 Mal und 90 lr. silr 1 Mal (mit Iubessrifi dcs Insertioncslempela). Amtlicher Cheil. e^ie k. k, Obersle Reäinungö » Kontrolsbehörde hat den Registrator der MarinebüchhallüNg. friedlich Steinebach, zum Rcchnungsra d, und den Rech« nungsoffizia! Joseph Schreyer zum Registratur dieser BuchhalNing ernannt. Die k k. Oberste Rechnungs-Konlrolsbehorde h,it elnc bei dcr obdercnnsischcn Staalsbuchhaltnng erle» digte Rechniingsrathsstelle dem Rechnn»gsoffi;ial eie« scr Slaalsbnchhaüung. Lndwig Reifs er. verliehen. ^^ilichtamtlicher Theil. itaibacl), 2l. November. Die Lösung der siebenbürgischen Angelegenheit, dlc Einberlifung des Landtages, unl von demselben dr» Reichsratb beschicken zu lassen und hiermit den» sclbcn zum „erweiterten" zu machen, ist wieder in's Stocken gerathen. Wir dic „Presse" schreibt, ist nach allen l'ereils vorgenommcncu Erforschungen der dor» tigen Slimnniüg, slatt der endlichen kräftign Initia« tive. ein „euer Erforschungskommissär zum Studium der Parteistelllingen »ach Siebeübürgen eiltssüdlt n'l'i« d,n. Das ge»li„nle Blatt knüpft d.ir.ni den Wmisch. die Rl-gierung uiöge den gordischen knoten zerhauen, bevor Mißtrancn dic versassnngslrsnen Sachsen in das entgegengesehn Lager treil's. Vezügl,ch der Hallung Oesterreichs gegenüber der griechischen Angelegenheit heißt cs: Das Wiener Kabinet, welches den Loudoncr Vertrag länglich Griechenlands nichl unterzeichnet bat. beobachtet in ^tr griechischen Frage ciuc sehr vorsichtige Haltung, "lld yat sich bis jcpl jeder direkten Erklärung eni. ^nlten. Indirekt bat Oesterreich sich nnt dem Vor» llthen der drei Schußmächte einverstailden erklärt, ""b spricht es sich in Betreff des griechischen Thro» lles wcder zu Gunsten eines Prinzen aus den» Hause Nlttelsl'ach, noch eines anderen Prinzen aus; doch /euilleton. Laibacher Plaudereion. (sin seltener «csuch - kicht — Dcr erstr Schnce - Nintcr- dti Ph.lharm°».,chcn Gesellschaft - Dcr Dammchov - Eine Verschwörung.) Wir l'atten in disscr W.'chc tinen sehr seltenen Vesuch- eine ln'he und illustre Dame. die sich seit vierzig Tagen nicht halte ftl'en lasscu. erschien auf einen Moment vor unseren Viickou und lächele so bold, daß es uns ganz warm um'g Hlrz u»o heiter '" unserer Seele wurde. Dieser hohe Vrsuch war "^ dic Frau Sonne. Seit dem zehnten Oktoln-r l>at Ue sich mittelst cincs grauen, dichten Schleiers, dem ul'erdieü taaelang ein unendliches Naß enltlopi'te. un. ttr^m Angesicht entzogen, und erst am 19. November lächelte sie uns wieder an. Daü sie zn ihrem Wie» ^erscheinen gerade diesen Tag wäl'lte. an welchem ^e Völker Oesterreichs das Namensfest der geliebten Malierin festlich begingen, erschien n»s als ein gun« U^gcs Omen. dem wir die schönste Denlung geben Seit jenen, Tage bat die Frau Sonne ihren grauen Wolkenschleier wieder vorgezogen. Wann werden wir ne wieder scheu? Wir sehnen uns n^ch ihrem Lichte. Der Wnnsch nach mebr ^'ichl ist allcntbalben "orhanden, an einigen Stellen jedoch wird semc (3r< nlüuitg zlim unabwcislicheu Bcdnrfnisi So ist ^, ^ln Schranken, wo die (Mubahn dic Wicncr« und wnrdc es tbeils i,n Hinblick auf sciu eigenes. theils im Hinblick ans das Ocsammt>Intcrcssc gegen die Olhcbung eines italienische» Prinzen auf den gricchi« schen Thron nicht entschieden genng Protest erheben können; denn durch cinc solche Vesctmng des griechi» schen Tdrones würde Oesterreich seine eigenc Sicher« l'eit uild die Nnbc Europa's bedroht sehcn. Oester' reich lönne zu »lichts dic Hand bieten, was dazu bei-tragcu würre. die Gefabren der orientalischen Frage heraufzubeschwören. )„ der schlcswigcholstcinischen Frage scheint nnn endlich der Grinun. dcn das denlschc Voll ein Iadr-zehcnt lang über dic schmähliche Unterdrückung eines seiner tüchtigsten Slämmc empfindet, anch in böheren Regionen sich geltend machen zu wollen. Sclbst ofsi> ziösc Federn fangen jrpl an. den früberen lanwarmen Ton mit einem schärferen zu '.'erlauschen. So wird der „Pr. Zt>i." darüber aus Wien geschrieben: «Die schleswig'holsteinischc Frage ist. nachdem die dänische Regiernng dcn preußisch ^ österreichischen Forderungen eine Tbat — dic Errichtung einer besonderen Regie, rung fur Holstein — hat folgen lasscn. welche den dcnllichen Vcweis liefert, daß sie entschlossen ist. so» fort allc Konscqnenzen jener ablehnenden Erklärung zu ziehen, augenscheinlich in ein Stadinm getreten, »reiches der weilercn frellndlicheu Diskussion der Stlsilfra^s« l'o» K^l'iix-t ;il K.il'iort fciiien Naiiin l'iclct. smir-rrl« alls' d«cl Vlstiiüüitcüc- zu dsl (5lil'ä< gung anssoroert, wie und wit irelchcu Mltcln dcr Ocsammtinbalt jener Slipnlationcn zu realisircn, wclchc Oesterreich nnd Preußen seiner Zeit vcraii' laßten und berechtigten, dic Pazisilalion der Herzog, thümer als beendet zu bctrachlcn. Es dürften zn dicsem Bcbufc schon gegenwärtig zwischen Wien und Berlin Verhandlungen eingeleitet sein, und sobald dieselben ein Resultat ergeben, dieses Resultat zur Kenntniß des Blindes gebracht und glcichzeilig am Bnndc diejenigen Anträge grstclll wcr< den. n'elchc die gegenirärlige Sachlage erheischen möchte, dic sich übrigens in so fern wesentlich gun» stigcr gestaltet hat. als M' Zeit bereits dic Ueber» zeugung hat gewonnen werden können, daß die Klagenfurtcr» Straße schneidet, eine Beleuchtung in dnüklen Nächten unbedingt nolhweudig. damit die Passanten sshcn. ob dic Schranke geschissen ist oder nicht; denn es ist schon vorgekommen, daß nach M" gang oder Anlnnft eines Znges die Barien geschlossen blieben und Fubrwerl!,' Gtt'abr liefen, a» diesclbe an« ziipraUeu. Ferner sind in manchen Häusern die Stiegen scür schlecht oder gar nicht beleuchtet. wor< über dic Parteien zunächst Klage erheben können; wir crwälmen dieses Uebclstandcs nur im Intcressc der Allgemeinheit. dc>m nicht nur ist der Geschäfts» verkehr nicht auf die Straße beschränkt, sondern man betritt die Häuser iu den Abendstuudcu jetzt viel hän< figcr. sei es im Geschäfts« oder im Blsuchwegc. Ist doch dcr Winter dic Jahreszeit, wo das Familien' ^,'eben ein lebhafteres ist. wo mail näher zusammenrückt und im warmen Zimmer sich mil ^cltürc. Spill, lurz in geselliger Weise unterhält. Daß der Winter begonnen hat. dafür zeugte der weiße Auslug, der gestern Früh Dächer und Felder bcdecktc. Er war zwar mir wic cin Hauch und uer-schwand während des Tages wicdcr. indcß. es war dcr erste Schnee. Die Bora, wclchc dic beiden Tagc vorher »nil ziemlicher Heftigkeit blies, bat ibn ge< bracht. Wie leicht fmdtt man sich in das Winter» leben! Die Nalnr hat keinen Reiz mehr. ibr Wal» desgrün. ihr Blülbtüschnuick. ihr tausendfältiges ^,'eben ist dabin; man wendet den Blick von ihr ab und zicht sich in das Innere zurück, in dic Fami!icn;im' mer. Dort snchl der Mensch Ersah für dic Freudeu im Freicu. und manchmal findet cv ihn reichlich. WlM, Tarock. Musik, Ouartettgesana/. Deklamation, sämmtlichen Großmächte sich in der Anschanniig be« gegnen. cinestbeils. daß das dänische Gouvernement dcm Buude, respellioc dessen Mandatarcil gegenüber auch in Vezn^ auf Schleswig bestimmte Verpflichtun« geu eingegangen, uno daß eo diesen Verpftichtnngen seither entweder gar nicht oder doch nicht in ausrei-chcndcin Maße nachbekommen ist." Seit einiger Zeit meldet man p^^ enormen Nü« stnngcn, welche Sardinien ^ornehiuc. Der »Boisch « bringt einen Brief aus Turin vom !6. d. M.. den er als vollkommen glaubwürdig bezeichnet. Es beißt dar,n: „Die Rüstungen in diesen, Lande nebmen nachgerade einen so kolossalen Maßstab an. daß man annehmen muß. entweder das Köni^reich Italien sehc sich in die unvcrmcidliche Nothwendigkeit versetzt, sofort einen großen Krieg zn beginnen, oder aber es h.mdlc sich dabei um eine Art von Verzweig lungscoup. Angesichts dcr trostlosen Finanzen näm« lich könnte Nlöglichcr Weise die Regierung in rcr Manier gewisscr Geschäslsleute, ihren zns.nnmenbre« chcndcn Credit durch geräuschvolle Spekulationen und Hlänzendes Auftreten aufzuhelfen versuchen. In dcr That, wcnn nnsere Regierung slatt l>00 Millionen eine doppelt so große Snmmc geliehen bekämc. sie würde kaum damit ausreichen, um die nngcheurcn Bcstsllungen von Waffen nnd Kriegsmaterial aller Art zn bezahle», wäbrend sie olmebin in der bit:er-sten Fi!i^!i;>!l'lh sich befindet. Dabei bat sie noch ein fcllsames Mißgeschick. So wurden, um nur ei» Vcl« spiel von vielen anzuführen, zwei „Monitors" in Amerika bestellt; nm aber ;u sparen, ließ man dic Külottirnng in Gcnna anfertigen; als nnn die fcrti« gen Schiffe mit den nach Amlril.l geschickten Platten bekleidet waren, erklärten die Amerikaner, die «Mo« niwrs" für jel)t nicht entbehren zn können im Kriege mit den Südstaalen! ^Was dic Anschaffung von Waffen für das Land» hecr anbclangt. so betreibt man dieselbe mit einer Hast lind einem Eifer, als wenn die Arsenale von Alessan< dria nicht mit allen» nöthigen Kriegsinatcrial reichlich versehen wären, lind die französische Regierung nicht eine großc Mengr von Gcwcyrcn und gczogcncn Ka- selbst theatralische Versnchc werden zur Uüterbaltung betrieben, Gcwiü bat der Winter der Annebmlich-leiten viele, man muß sic nnr zn genicßcn verstcbcn. Wie Alles in der Welt, so wird auch das Fa. milienlebcn von gewissen Lcuten ausgebculet Was dic Abenteurer und Industrirrilter im Allgemeinen sind, das sind die Familicnvarasilen im Besondern. Sic haben drei bis vier Familien, wclchc sie als ihre Domänen belrachtcn, aus denen sic einen dop' pcltcu Nutzen zicben. einen nlateriellcn und eine» unterhaltenden. Ans der einen Domäne erscheinen sie gewöhnlich. wcnn dic Familie noch beim Mittag« Mahlc sipt. und eben dem Auftragen der Mchlspcisc entgegensieht. Natürlich wird der Familienfreund ein» geladen, und da er sich ball) zum Hanse zäblt, so schlägt er's nicht ab. Auf der zweiten Domäne cr« scheint er zur «Jause". Da feiert er die Hauptcrnte. Anf der dritten Domäne bleibt er dann' bis znm Nachtmable. Nebenbei liest er dcr Fran vom H.'iü'c iülcressantc Geschichten uor. mit dcn Kindcrn spielt er Soldaten, den Töchtern l'ält er dcn Garnst'ä!'!,. singt mit ibnen Duelle, spielt ibnen auf dem Piano die neuesten Tänzc vor. trägt ilinen den TriMlr.nsch aus der Stadt zu u. s. w ' H^r ist er glübeüder Verehrer der Frau. sittt stundenlailg bei ibr und lst auf der Promenade nur an ihrer Scitc zn lehen,-dort liebelt er mit der Tochter, seufzt ibr seinen >>r. zensjammer zu und sicht vor Allem daraus, daß dle ^»le seine Passio. merken. u.,d ,hn fur emen un. widcrsteblichcn Adonis hallen; an e-n^n dritten Ort, schmeichelt cr der Tantc nnd verdrcht der Nickte deu stops'. Alles um dcn Conner mit dcr Familie zu 5V?4 none» geliefert bäüe Die französische Regierung ist i nun nicht in der ^>:ge. weitere Aushilfe zn leisten, i und so bat nian sich an die französische Privalindu« , strie gewandt Zn St Elieline und in andern Fa< ! l'riken wurden nm l. November 200 l)0U Gewebre > b,stellt; die Bestellung sollte zwar doppelt so großs' sriii, cic Fabriken aber erklärten nicht mebr überncl)< ' inen zu löiuleu ; ler Prcis >rar biebei kein Hinder» nil!, denn man ivar bereit die böchsten Preise zu zal>le». ll'l'bl aber gab der Umstand den Allsschlag, daß die Nrgikrnng a»f der Bedingung der Anv-süh-rung der ^'ieferling binnen vier Monaten strenge be« stand. Es isl nun soeben tin Mililärbeamter nach i'üllich abgegaügs» . »m zu verslichen, ob die dortigen Wasssüfabrifei! auf eine so lnr, bemessene ^ic-ferzeit eingebcll würde» " Der ivälschen Politik gegenüber kann man nicht vorsichtig gcnug sein, sie d.'.l deüs^Ibcn Wcrlb wie die pnnische ^rcne. Wir balic» darlin» auch den Warnnngsrus für gllt. den las Blatt, welche», wir den Brief sillllbnell. auöstößl: Hüten wir uus, sagt es, daß wir nicht überrascht werden! Sitzung des ZWsts dcr Abgcorduclcu von« 2U, Noveniber, Präsident Dr. He in eröffnet die Sitmu^ uu, 10 Uhr li0 Min. Auf der Miuisterbank: Herr v. Schmerling, v. Plencr, v. Lasser. v, Meciery. Ministe» rialrath v, S ch wa rzwa I d. Ein am l l. Inli d, I gefaßter Beschluß des Hansel, dnrch welchen die Verkänfe gewi^cr kleiner Vestandthcilc des Staatseigeulhunis genehmigt ivnr» den. gelangt i>, Folge eines nachträglich erhobenen Bedenkens bellte znr driltcn ^,'csnng, nnd wird in die« ser bestätigt. Lie Spczialdebatte über da? Gebübrengssel) nnd zwar übcr Tarifpost 1l)ü: Vermogensubcrlraglingen „ird fortgesetzt, und diese Post nach langer Dralle mit vier Aniendements von Bischof ^itwinowicz. dem Fi!icm;minister. Mandeldlnb nnd van der Straß an« genommen. Zwei andere AmendemenlS werden an den 'Aneschnß vsrwiesen Die gemischte Kommission für das Geseh nder das Vcrglcichsvlvfaln-cn wird nnch Seitrns diescS Hanse« >nit fnnf Mitgliedern l'eichictt. Schlnst der Siyllng um 2 M>r 20 Minnten. Nächste Eißllng: Morgen 1l) Ul'r Tagcsordllllng: Zorlfttlnng der hentigm. Kvrrespoudenz. I,Vien, 20. November. nU'ic>al>lr nin den griechischen ^bron die Möglichseit eii?er nencn 'N'^sl t>^' orientalische!^ ssrage n'ittcrl. bald nach dem Westen, in dessen Nela< Honen nut den, Norden man die Wicderanfnal'ine der allen Pläne uon den natnrlichen Grenzen v.'r« mnlliet Da,;l> koinmen noch aliarmirende Veri^'le nn^ Belgrad nnd Warschan n»d au^ Ilalien. Die dadnrch erzeugte Stinlmnng greift immer l.iel'r lim slch. macht sich immer mrl)r gellend. Zncrsl hal'en die sinanziellen Kreise diesen Ein sinL sinpfliüdrn ?lnf nnferer Börse von dente nnd gestern nadm man ber.vl^ jene znirartende Slel lllng ein, ivelchc »'iiuin be wollte n politischen Horizonte linlerhalten. Dabei macht er sich selbst interessant, spielt hente den Lebemann, niorgen den Blasirten. ist liente tranrig, schmachtend, morgen agil, lieiter. redselig, aber. wie der Italiener sagt, xmi»^' nl.'«ii>cv Solcher Pa< rasiten gü'l e^ überall, üc gehören zn den sieben Plagen Egypten^. Wo sie sich fsstgesept liaben. sind >ie schwer wegzubringen. Wenn elwas fnr den engen, geistigen ZnsaM' menl'ang nnserer wirklich gebildeten Gesellschaftsreise. m,t denen in Dcnlschland einen nenen Beioeis zn liefern vermochte, ^ »^,^ ^ i.'on dem Tode Nl'!and>>. Wer an den Brüsten der deutschen Kliünr getrunken, wer sich mit den Schahen der poeti-scheu Literatur verlrant gemacht l'atte. ren beschlich ein lvsl'mütl'iges Gesüli!, als er oon dcm Tode deS Dichlcrö l'ö'.te. der nächst Schiller wobl der pop», lärste geworbn Nas Ubland. der noch Zeitgenosse jener Manner war. denen die Kunst und die ästhe. tische Bildling l'ber Alle^ gi"^. "!5 Dichter gilt, das fleht mit glänzenden Ottern aufgezeichnet; wa5 cr als Mensch wav. olldient auch Ändern zum Vorbild gesagt ;u werd von dem gewöhnlich sebr wob! linler» lichlellü «Bolschafier" gebrachter Brief über ganz >N!.'slbäIl!!>i>N!äßlgs Ilüslnngen PirlnontS legt die I."ee lal'e. d.iß diese Rüstung,!! rilileicht n'chl auf Rech« '.ung deo Königc' oon Sarliliien allein zn seyeil seien. Hs ist bier ?l!ll,,and rellegen' zu sagen, auf wessen schilling sonst sie gen-acht wlnden. Nnr über da^ Hn^ziel derselben ist man zircifelhaft. Die Chauec /on der 3hronlandidalnr in Griechenland Anlaß zu ubmen. sich um die Hegemonie im adriatischen Merre ;»! niesssn. wird mit in lie Konjeklnr gezogen. Man sagt, diese herrschende Sliinmung habe inch auf die Kreise der Abgeordneten ibren Einftuß ^enoininen, Wenn es wahr ist, daii die Einigung m Finanzanoschlisse bezüglich der in dem Militär-Budget abzustreichenden Summe ourch diesen Einfiuü 1/iördert ll'urde. so h^ttc derselbe allerdings auch sei» Nuleü, Man ist auf die Schlußerklärung dc5 Hcrrn Nriegsnunistels im bohen Grade gespannt. Es darf l,'ier nicht Übergängen werden, wic sehr nian bier ^llglmeill erstaunt war. Herrn Dr, Wiescr, sonst der Mann dcr Vermittlung, diesmal als den Vertreter der sflremsten Forderung deo Abstriches oon lii Mi!" lionen zn seben Iin llcbrigen haben die Erklärungen Der Herren Minister Graf Rechberg und Degenfcld. die Situationen, wenn auch uicht besser nnd lonsoli» dirter. doch anch nicht schlechter und bedenklicher ge« schildert, als zur Zeit der Beraibnug des Bndget-5 l,ion lk()2, Die oberste Hoftheater-Direklion hat nun Hebbels '.'ielgelesene Tragödie i die «Nlbelnngen" definitiv zur Aufführung nngsnoiNluen. Das dramatische Gedicht wird zwei aufeinanderfolgende Abende füllen. Die ersten Kräfte werden beschäftiget, die Ausstattung eine würdevolle sein. Der Tod Uhlands bat so manche Erinnerung aus «halbvergangener Zeit" wieder wach gerufen. Als dem gefeierten Dichter bei seiner An< Wesenheit in Wien die damals so pielgelesenc Karolinc Pichler, eine der hervorragendsten Eelebriläten Oester« reichs. jener Tage vorgestellt wnrde, verweilte d^r. Dichter in gewohnter Weise eine geraume Zeit gai'z stumm, dann sagie er, wie in dämmernder Erinnerung: Ach ja, meine Frau liest Ihre Geschichten! Oesterreich. I.Üieu, l!». November. In der heniigen Hipung dcö Finmizmiöschusscö lvnrde die Vcralhnn^ stt'cr daö Kriegöl,'n^gct gsschlossen Vei Vcginn Der Dcl'allc gab der Kriegsminister die Erllärnng ab. das, die böchste Sumiül, die dem für ll>li^ vorgelegte» Er-fordcrllisse gegenüber erspart werben könnte, fünf Millionen betragen dürfte, da er zn einem grö^ren Abstriche slch durchaus nicht berb ilaneu könne. Der Min ster sprach sich zugleich entschieden dagegen ans, daö das lanm erst festgcseple Friedeu^bud^et schon ivieder herabgesept werden soll — Dr. Stamm forderte den Referenten Dr. Giskra auf. seine»seiis zu beantragen, um wie viel er eigentlich das Kliegö. budget herabmindern wolle. Giskra formulirl zuerst den in der gestrigen Sipung vo» Tschabuschüigg ge> stelltsn Aittrag. daß im Ganzen vom heurige» Er« fordernisse des Kriegsministerinms ein Abstrich zu er« folgen habe, und daß es den, Ministerium zn über. lassen sei, wie es diesen Abstrich heuer zwischen dem Ordmarinm und Erttaordinariiim vertheilen wolle. Es soll dieser Beschluß jcdoch die künftige Regelung und Abminderung des Friedensbudgets nicht präjndi. zire». Der zweite Antrag Giskra'5 geht dahin, eine» Abstrich von acht Millionen z>' machen. — Bei der Abstilmnnng wird der erste Aulrag angenommen hierauf wird Wieser's Antrag, fünfzel'n Millionen ,zn streichen, verworfen; für densclben »lmunen nur zwei milder über die Leistungen Anderer nul> strenger über rie eigenen Werle urlbeilen. Mar Ring erza!,!t. daß. als die Berliner Theatermtenda»; zu Ehren seiner Anwesenbeit in der preußischen Hauptstadt, sein Trauer» spiel «Einst von Schwaben" habe anffübren wolle», er gebelen habe, es nicht zu lbun. «weil er glanbe. daß es nicht dramatisch sei: ts wäre Schade um d'e verlorene Mübe." Ob wohl ein moderner draman« scher Schriftsteller, der weit schlechtere Sachen ge> schrieben hat, so anfrichtig über seine Werke sprechen wird? Wie wir hören, soll im nächsten Konzert der pl,i!harn!0»ischen Gesellschaft eine Deklamation anf'ö Program,,, gescyt werden; es wäre nicht mehr ols schicklich, daß hierzn dießmal eine der schönen Uhland'. schen Balladen gewählt würde. Aus den Kreisen der pbilharmonischen Gesellschaft boren wir nur Erfreuliches. Es werden Ton-werke einstndirt. auf deren Genuß wir uns aufrichtig frenen. Im nächsten Konzert wird auch der zahl-reiche Damenchor allein und vereint mit dem Man-nerchl'l singe». Das wird nicht »nr sin Ohrenschmaus, sondern ,nich eine Augenivei^e werden, denn Aumutb nnd Liebreiz sind mebr als gewöl'nlich vertreten Wenn wir nicht fürchteten, als Traditorc erdolcht zu werden, würden wir von cincr Verschwörung erzäb» Abgeordnete. Für den von Giskra beaulragten Abstrich von acht Millionen stimmen 8 Simmen gegen l > . ter Antrag ist somit verworfn. Hierauf wird Schindler's Anirag. sechc< Millionen zu streichen, mit ltt Stimmen augeuommeu. Givkra beaulragt ferner, es möge anerkannt werdeu. dap das Kriegömiuisterium zwar das aner« keunensweribe Bestreben au den Tag legte, bessere Gebabllülg und Ersparungen einzuführen, daß jedoch den bci Erledigung des Erfordernisses für 1W2 vom Abgeordnelcnhallse geäußerten Wünschen noch nicht genügende Rechnung getragen worden sei. und daß man bei Vorlage des Erfordernisses für <8(i4 darüber detaillirle Nachweisungell erwarie. Auch dieser Antrag wird genebmigt. — Znm Echlnssc interrelült Dr. Giskra noch den Kriegsminister, ob er sich mit den Abstrichen uon sechs Millionen einverstaüden erklär.'. Graf Dcgeiml? erwidert, er müsse sich darüber noch mit seinen Kollegen besprechen, er wünsche aber. daß es möglich sein werde, sich im blähenden Sinne auözusp'.echen. Iudenburss, 15. Nov. Vci dcm hiesigen Un. tcrsuchnngsgcrichtc erschien vorgestern dcr Stcucrcin-nchmcr Ht. alls dein bcnachbartcn Ttädtchcll Kniltcl^ fcld lind llagtc sich sclbcr nn, Steucrgcldcr unter« schlagen zn haben. Derselbe soll nach und nach bci !NXX) fl. nrarischcr Gelder für sich bcnützt habcn und war seinen Angaben zufolge entschlossn, cinc ^ccalität, wclchc er besitzt, zu verkanfcn, um mit dem Ellöö derselben den in der 5cassa abgängigen Betrag zu decken. Ehe. er jedoch scin Vorhaben ausführen tonnte, erschienen zwei Ncvisorcu, wclchc ihm dic Kassaschlüsscl abnahmen nnd ihin bedcntcn, am solgcndcn Tage znr Sfontrirnng zu erscheinen. K. begab sich statt dcsscn noch des Nachts uo.ch Knittcl--fcld, nin sich selbst ailznzcige». Ocrsclbe ist verheiratet und im Besitze eincr zclhlrcichcn Familie. Pest, 1^. Novcmbcr. Im Wicsclbnrger ^o^ mitat fand ant N. d. M. eine osfcnllichc Bcaintc». sitziinf! Ttatt. )»ach der Erossnnngsrcoc erhob sich der Wcdcncr Dechant Andr. Pccho: Es sci Zcit, das; auch dieses jlomitat dazu mitwirke, das; dcr go gcnwärtig stagnirendc Znstand ein Ende nehme. Dcr ^adcn müsse wieder da nnfgcliomincn N'crden, lvo er nbgcrisscn. Dcr Monarch habe jüngst durch dic der Hypothclcubant crthciltc Antwort sci>,c wohlwollenden Äbsichtcn fcierlich klindgcgcbcn. Eö lnögc dahcr eine a. n. Rcplasentation an Sc. ^nijcstiit mit dcr ^^ittc gcrichtct wi.ldcn, »ach Münlichtcit daS Provisorium jc chcr anfznhcbcn nnd ihre InriödiNiun in ihr..' alten Rechte allcrguädigst wieder cinziisctzcn. Der Antrag wlird.' ziiül Äeschllis; crhobcn, wogegen ein weiterer Antrag des Herrn Dechanten, diesen Beschluß alle., übrigen Jurisdiktionen mitzutheilen, keine Unter' stichung fand. Su berichtet man dem „Györi Nözl." alls llngarisch'Altcnburg. .Deutschlaud. Die Depesche. welche Graf Nufsrll unterm 24. Septeinber d. I, in Bezng anf die schlsswig-bolstcin'« schen Ailgslegenbeiten au den britischen Gesandte,: in Kopenhagen, Herrn Page!, gerichtet hat. faßt dlt gemachten Vorschläge folgeuderlliaßcn zusammen: >. Holstein und Lanenburg sollen Alles haben, was der deutsche Bund für sie fordert. 2. Echleswi.i soll die Macht baben. sich selbst zn regiere», nnd nicht im Rcichsrath vertreten zu sein. 3. Ei» Normalbndget soll von Dänemark. Ho!« stein, ^aneilburg uuo Schleswig geuelnnigt sein 4. Anßerordrmliche Ausgaben solle» vom Reichs-N.'tl, und den gesonderien Stanvevers^nmllN'^'" Holsteins. i.'allenblirgs uiw SchlcsivigS genehmigct werden. , len. dic in dcr philharmonischen Gesellschaft angezettelt worden ist. Nicht etwa. daß sich die Damen verabrcdct halle», ei» weibliches Blcchiüstrumenle»« Orchester zu bilden, wic Herr Alphons S ar .j'in'm-in Paris vorschlägt, der das Blasen von Blechinstru« meitten als scbr gcsnnd cmpfieblt n»o Damen-Blech« Instrumente erfunden bat. Es liegt doch auf l-er Hand. daß Damcnwangen beim Posanncnblasen ibrc schöne Form einbüßcn. daß Dainenlippcn. dnrch Trom« petenschmettcrn angeschwollen, nicht mebr reizend sind. nnd daß das Hanchen in das Bombardon eine zn übermäßige Anstrengung der ^ungc nnd des Tborar beansprucht. Nein. dic Verschwörung ist im Männer« Eborc. „Dcr Sänger zwanzig schwuren auf den Knieen, kein Schliß" — nicht doch. sie l>abc» sich >>l etwas Andcrm verpflichtet, das während des Faschings zur Ausfübrung gebracht werden soll. Sie wolle» — die Feder sträubt sich. das prosaische Wort nieder-zuschreiben — aber das kann versichert werden, daß mir Damen, welche imc Gesangskräfle dem Verein widmen, es sind «deren Spuren sie folgen, denen sie das Schönste auf den Fluren suchen woUcu". wie dcr Dichter sagt. Das habcn sic gelobt. Ü<>?5 — Dic, (3rklärnngcn der prcnsnschcn Ncgicrnng an dic Kavinctc z:i Manchen und Ltlittgart in An-gclcgcnhcitcn dcr schwcbcudcn Zoll< und Handclsfra-gcii sind dcin Vernehmen nach bcrcits abgegangen und in drr Hauptsache :nit cinandcr nbcreinstimmcnd. An die Darmstädtcr Ncgicruug wird in den nächsten Tagcn cinc bcsoudcrc Note crlasscu w.-rdcu. Außerdem soll an dic sämmtlichen Vertreter Preußens bei drn Zollvereins ' Rcgicruugen cine Zirklilar ° Depesche ergehen, in welcher der Standpunkt tlar gelegt wird, den der preußische Bevollmächtigte ans dcr Geucral^ ^oll'iioufcrcn; ciunchmcn soll. Dic fünfzehnte Gc-ncwl-Zoll-Konferenz wird im Iannar in Älünchcn zusammentreten. Tübingen, U'. Nov. Abends. So cbcn geht Ludwig Uhlands Vcichcnfcicr zu (5ndc. Sie war cbcu so großartig als würdig, bcgaugeu von zahlreichen Notabilitäten jeder Art, nntcr Theilnahme ciucr Mcngc von Frcmdcn ans nächstcn nnd fcrncvcu Thci-lcn Wurtlciubcrgs. Detan Georgi zcichnctc in schr feiner geistvoller Weisc und in lebenswahren Farben ein uortrcfslichcö Bild des Verstorbenen, scinc Äcdcn< tnng für die Nation, sein Wesen im Privat- und Familicnlcbcn. Er holi insbcfoudcrc hcrvor, daß, in cincr Zeit da Männer von gleichcin sittlichen Ocrth, von gleicher geistiger Äcgabnng auf entgcgcngcsctztcn Wcgcn dem nationalen Ziel cutgegcnstrcbtcn, Uhlands Name, glcich gcfticrt in Palast nnd Hüttc, beinl schlichtc-n Bürger nnd bcim Gclehrtcn, dci allcn Parteien als cin wahres Kleinod sür das deutsche Volk sich darstcllc, als cin Symbol, welches alle znm Fricdcn nud znr Verständigung mahnc. Alsdann wurde dcr Sarg in die Gruft gcscntt, uutcr dcin Schwcnken zahlreicher Banner, welche sämmtlich nm-fiort warcn. Dcr pcrsöulichc Frruud und Verwandte Uhlauds, O. I. Maycr, ricf llun cincn dnrch scinc Wärme und einfache Wahrheit ansprechenden dichterischen Scheidcgruß dcm Verstorbenen nach. Darauf sprach I. G. Fischcr in lurzcr ausdrucksvollcr Ncde znr Bcrsaiuuiluug, Nlld äußerte dic Gefühle, welche die Umstchcndcn jcdcn in sciucr Weisc am Grabe dcS unvcrgäuglichcn Dichters bcsccltcn. Nachdem noch Stadtschnlthciß Sick von Stuttgart cincn Vorbcrkrauz dcm „(öhrcnbnrgcr Stuttgarts" nicdcrgclegt und dcr Danlbarlcit nud dcn. Stolze dcr crstcn Gemeinde dcs Bandes anf ihrrn einstmaligen Vcrtrctcr Ausdruck gc< gcbcn hattc, f^icrtc Ludwig Sccgcr in einem poetischen Nachruf dcn Verstorbenen. Dic Ordnung des ZugSwar: 1) Akademische Liedertafel; 2) Studenten; !l) Universität; 4) Ständckammcrn; 5) Gerichtshof und Bczirksbcamtc; <>) Lchrcr dcr öffcntlichcu An. stalten; 7) dic bnrqcrlichcu Kullc-aicn von Stuttgart; 8) Stadtanrdc: !») dic dlirgcrlichcu Ftollcaicn von Tübingen; NY Musik; l 1) Abgeoldnetc des Sän-gcrbuudcs nud andcrcr nusU'ärtigcu Gesangvereine; 12) Tübinger Gesangvereine; 1!>) Bürger von Tü-dingen nnd Stnttgart; 14) Thcilnehmcr ans andern Orten; 15>) Turn^ und Schutzcuvcrcinc; 16) Fcncr-wehr. — Cbcn sammeln sich dic Studierenden znm Fackclzug an das tanm geschlossene Grab. Türkei. Scutari, 10. Nov. ös gährt scit cinigcr Zcit "! ganz Albanien. Allerlei Faktorcn sind thätig, nm ^ Agitation zu nähren nnd dic Völkerverhältnissc sind 'chwicrigri- als in irgend einer andern türlischcu Provinz. Dic herrschende Kation, dic Osmauli's sind hier am schwächsten vertreten, in dcr Armcc nnd im Beamten« standc, dann ein paar Hundert itauflcutc und privi-ligirtc Professionistcu; denn das Gewcrbc dcr Sattlcr, Waffenschmiede, icasschsicdcr, Barbiere nnd Bader ist ein Monopol drr Türken. Die Arnaulen oder Albaucse-.i bilden die Hauptmasse dcr Bcvollcrnng in dem nordwestlichen uud westlichen Theile der Provinz. Das ^rabancdiiac sondert dic bcidcn ^anplslälmne: die , ordl.chen latholifche.i <^l>egen uud die südlicher woh-licndcn gr>cch,,ch-mthodo,en T,slcn, die schon in rcli-gw,cr Hln,.cht m.t den Gnechcn sy.npat isiren. Die Zahl dcr Ghcgcn wird auf clwa .j(XUX<) geschätzt. Viele derselben huldigen öffentlich dem Islamismus, um dcr Kopfjtcncr zn entgehen. Dic Ghcgcn sind vom tiefsten Hassc gegen dic Scrbcn uud Moutcncgrincr erfüllt, und selbst dcn nugcstammtcu To^kcn aus ^cligiottsrücksichten abgeneigt. Sic sind aber auch dcu Türken nicht aufrichtig crgcbcn nnd noch immer stolz auf ihren Helden Dzurc Castriotic, dcn sic als das Ichild Europa's gcgcn die Tiirlcu verhcrrlichlcn. Dic ^oökcn bc»vohi,cn nnr vicr Ortschaften in Albanien, U)r eigentlicher Sitz ist südlich vom Flusse Uslomobien ln Nicdcralbanicn nnd im Epirns, so daß cinc Verständigung ulit dcn Griechen leicht möglich wärc. In dcn vicr crwähntcn Ortschaftcu zählen sie ctwa 'KXX) Seelen. Sic lieben dcn ilricg um dcr Beute willeu wld verdingen sich jederzeit an den Mcislbictcndc». <>c Eerbcn habcn ihrcn slavischen N'alioualcharatter vollkommcn bewahrt. Sic hassen in glcich hohem Gradc ble Osinancu nud dic Aruauleu. Sic lcbcu in dcn Nordwestlichstcu und in dcn östlichen Theilen dcr Provinz, ohne sich jc mit ihrcn Nationalfeiudcn zu vermischen. ^ic Gcsaullnlzahl der christlichen Slaven in dcr Provinz beträgt ctwa NO.(XX), die dcr mohamedanijchcll Slaven über I5.(XX> Ecclcn, zusaunuc!, also gcgeu 12^.(XX>, cin Sechstel dcr Gcsammtbeuollcrnug. Die Zigeuner lcbcn nnr in einigen lleine» Gemeinden. Die Griechen sind nur iu llciucr Zahl vor^lüdi», abcr sic hadcn ein großes Netz um die Provinz gezogen n»d halten die Fäden dcr Volksbewegungen i>l Hänocn. In frühern Zeitcu warcn fic gcwandtc Wcrlzc'ngc dcr Ncgicrnng, ob sie cs hcntc sind odcr ob sic nutcr dcr Declc gc-gcu die Regierung agiiircu, wcr kann das wissen? (iin wichtiger Vollsstainiu sind dic Mn-oitcn, wclchc ^- bis '.MX1 Iviann in's Feld stcllcn lönucu. Sic habcu schon im Jahre 1lls Gouverneincuts. Marschalis Sa^owsky und dcr Vczirlsiuarschälie (lzerwiu^i uud Rozora'. zeivöki. wclchc diescö ^os getroffcu yat. Sie wurocn nächtlicher Weilc von c>cn Gcuoarlncn ergriffen, und ^'lmc oaß ihnen grstaltet wurde, von il'reu'Angehört« gen Abschico zu nehmen, in aller Stille auf drr Po^ tcrsburger Slraßc fortgeführt. Griechenland. Die vou der provisorischen Ncgieruug in Athen zurückbeyalteuc Korrcspoudcuz ocs Köuigs Otto soli von einer Kommissen geprüft und ein Vcricht carübcr an rie künftige Nationalversammlung abgc< staltet iverocu. Ein Mitglied dieser Kommission ist DoswS. c>cr vcrurthcillc Königsmöroer; gewiß die bcstc Bürgschaft für die Unbcfaiia/nheit ocr Prüfung. Tagesbericht. Laibach, 22. November. Zur Feicr des li. Cäcilicll'Zcslcs wird dic pl,'il< harmonischc Gesellschaft Morgen Vormittag um ll) Uhr eine Mcsse uon Vcit. Gradnalc von Lorenz uno Osfcrtorililn von A. Ncdvcd. in dcr Donilirchc zur Auffülmmg bringen. 2Vien, ^l. N'ourml'er. Idrc Majestäten dcr Kaiser uud ric Kaiserin l.'aben den Allfcuthalt in Schönbrunn verlängert uno ivcrdcn eist bei ccin lHinivillc dcr strengeren Kälte nach Wien nbcrsicocln. Ihre Majestät die Kaiserin, Allcrhöchstlvelche sich forliväyrcno aufgezeichnet wohl befiuoct. macht täglich Miüags nut oem Kronprinzen NuDolph nno rlr Prii'zcfsin Gisella Spazicrgängc im Schloßparlc. — Sc. Maj, ocr Kaiser haben gestern Vormittags Audienzen crlycilt. an^h den Msgr. Priu« zcn von Hoyculobc empfaugcn. — Vorgestern versauliuelteu sich dic Mitglieder des Alpcilverclus zuiu ersten Male im „Orüucn Saalc" oer Akademie der Wlsscuschafleu. Die Versammluug ivar vou zahlreichen Freunden ocr Alpeuwclt besucht, liüler auderu auch voi» Priuzcil von Württemberg, vom Minister Wasser, Uuttrstaatosekrctäc Hclfcrt uno ulchrcreu Damen. Ter Alpeurciliil zählt gegellivär« tig K3u Mitglieder; zu Auö!chilß>!lii^^c>^„ wurdeu glwäl'lt: Dr. Feuzl, ^i>uoiii, Nulyüer. Grodmann, Süeß, Mcliugo. Mojsisovlcö. Sommaruga, Fr. von Hauer, Kllin. Dr, Ficker und Türk. St a ch t r a ft. Wien, 20. November. Am Vcginuc dcr hcn. ligcn Hißung dcs Finauzansfchllsses wurdc demselben die Mitlyeilung geniacht. daiz Sc. Maj dcr Kaiser das Ministerium ermächtigt babc. vou den, in dem Staatvooranschlagc sür l80^ festgsstslllcn Armec. Aufivandc nach dem Antrage des Finanzausschusses sechs Milliouen in Abstrich zn bringen. Pest, 2U. November, Die Generalversammlung der Boden. Kredit > Anstalt ist henlc l2 Ul>r znsam< luengelreleu. Es ware» et,va 2M» Mitglieder au« weseud. Das ciuiiviiligc Prasidiuin hat Georg von Majlalb übernommen. Graf Nadiisdy erstattete Vc> richt über dru (5,ul"'aug der Deputation bei Sv. Majestät. Dic Aul-vort des Kaisers >vl>idc mit Eljen begrübt, Gr.n' Desst-,vffy berichtete übcr die Zeich« Nliiigeu zum Garaiiiis» i)0!>d; es wurden !>l)l) 0>j(> st. mehr als ursprünglich vrälimlüirt war. gezeichnet. — Morgen soll z,ir Wab! dcr Vorstände geschritten weldeu. — Dic Amnsslie ha! alla/mein auf das Frcli« digstc überrascht, Turin, 20. November. In dcr heutigen Kam'-mcrsilllassuugs,icsilch des Ministeriums wurde angenommen. Das bisherige Ministerium versieht sinstivcilcu dic Geschäfte. Dic Stadt ist ruhig. E-5 ist uoch Nichts darüber bclannt. ans w,Icheu Män-ucru das nenc Minislcriuin bcstedeil wiro. Kassel, 20. November. Aul Ersnchcn der Laud-tags » Koinuiissiou sano beute ciue anLcrordeulliche Stände-Sißnug Statt, in welcher die Staude im Auftrage dcs Kunürstcu durch reu Landtags < Koin< missar Hchülcr alif uübestimmle Zeit vertagt lvnrdcn, Turin, 20. Novcmbet. Der ^Diski,ssio!ic" zu» folge, trachtet man einc Versammlung dcr Deputirtcn der alteu Majorität und des linsen Zentrums zu ver-anstauen, um tiueu Versuch zur Vcrsöynnog zu machen. 9tew-Aurk, 8. November. M'EIellan fährt fort vorzurücll»; es ist nicht) über die Stellung uud Veivcgling der Armee dcr Kom'ödcrirtcu bekannt, dic Vuudcötmprcu ballen Marrcuton uud alle Zligänge von Manassaö bcsel)t. Der „Richmond «Wl)ig" sagt. das Konskription^delrst, ivelchcs dic Ali^)ebu>ig für, das Alter rou l8 l'is 4.'» Jahren anorduet. ist im Lüde» iinl'l'pulä!', i>: scll'st uerbaßt. Die Demokraten haben l'ei dcii Wahlen iu IlliÜDis dcn Sl'cg dli>.'on< getragen. 3?elU')le slnmlllimsche Mst. Konstantinopel, ^.November. Im Finanz^ Ministerium wurden große Uutcrschlcife entdeckt. Dic Pforte bcfadl die Vlschleliiiigiiuq dcs Äaues der Blockliäuser im Zctatlialc. Gegen 70 Personen wlirdcil wegen Vctbniluug falscher Gerüchte über das Vc» finden des Sultans verhaftet, Wcgcn. angeblich vom rilsstschcu Konsul bc^üii« stigtcu Widerstandes dcr Montenegriner gegen c>en Vau der VIockbäiiser, crbielt eille Truovl'üdi'.'isic'u Vefebl. in Mouteucgro zu bleiben, Der ersjc Dragomau dcr hiesigen giiechischen Gesandtschaft wurdc wcgcu t'.ncr, i Korrespondeu; mit König Otto ciUlasscn, Dcr Sultan ^ eutließ alic, vier Kä'mmercr u^d crsc^te sie durch Adjulallllu Es hcißl, dcr Finst vo,l Montenegro beabfich» ligc. nächstes Fiül'jadr nach Koi'.s'anliuope! zn kom« ^mcn uud dann mit dcr Fürstiu Darinka uach Iern« salem zu wallfabrten. Der Sultan schenkte Aali Pascha nnd Kiamil Pascha jc cine Milliou Piaster. Tclegrapbeu'Ingeiiieulc sind zur Vollcuduug dcr ^i» . nie von Vagdad nach Vassorath al'gegaugcn Dic Eröffnung der ^iuic vou Vcirut uach Diabckir cr< folgt uächsttus, Theater. Samstag: Drei Frauen Mal, oder: Viu Lustspiel, ^istspiel i>, ^ Auszügen, von Nodrich Veuedir. Sountag: Die beiden Nachtwandler, oder: Daü ')tl,thwendi,,e und daö Uederilussitte, Posse mit Gcsang iu 3 Aktcu. von Iol», Nest>oy. Metcorolllgischc Beobachtungen in ^aibach. ll». November « Uhr Ml^. <^?.21 -^ 5. 3 Gr. X0. obr» leicht brdrclt 2 „ Nchm. 327.00 ^-7. 0 .. 0. ;im,lich ilw, l^itrr 0,00 10 ,. Abd. 325. U.) f- 4 . 7 „ dcllo laicht dcdrckt )ruck M'.5 Verlag von Ignaz v. Kleinmayr st Fcdor Vamberg/ — Vcrantwortlichcr Nedaktcus: Ignaz v. Klcinma»,r. Anhang zur 55aibach«.'r Icitung. ^^il^.i'l.^..,^ ^.,„chl. '.'tcs^.,h.-> , ^^»uch. W.„- .»>o ,'i.>>.! ^,dw>.,-1'>il'^^sl!.n l,^!,^, : d,,,,.<,» ,^..t'it..'« liln ,V!» sl,n> »-.d s ,,„.^ V.>!»tt» um '/..'/. th'urtr, ^,,b schr fl»ssi- ..„,d billig. Dessen,"i^lie ^li)ulI>. ^. Vc« «»laills (sur n»o st.) 3ll ^stcrr. )!<.ih>!!!!>> . ^, 5)"/, (>5, !).! !i.'».7(, b°/, «n!> sstto ol)Nl ','ll,,l<'N!.l 1^02 . '.i.'j.öo !>3(i!> N^ll^'N«!^ ^t:!,!^n uiil Nation^! l'XnIcl),» »lit «plil.^l'u^'l'üS . . „ 5 „ 8^ l)0 83 — Mltallqul« . . . . „ ü „ ?l.i!0 71 ^» t>lllo mi! ^»'ai-Loup. „ 5 „ 7l.^.'» ?l o5» dclto.....« 4j^ 615) 0^ - Mit ^lllosu».;?, ^ahr, 1«3l) 1.')^» 5,0 14'^ „ 185l i,1^ Kl 75 „ ' ., 1«60 zu 5>i0 8»5»<> „ j!ll»X)ft ^»^(I i'0,7», T»I»c < 3t^>. j>! i^ l.. «Uiill. I? 75» 15 — lj, >,l Hrouläildsr ^sür lou st ) ^IUll^clulallUNgs-Oblig^lioNsll. 9tit ll'i>!jll! I.'lljl'. z» 5", t)4.- l>< 5>l! '^01>n»sil , . . . 5> ., 8'i — k<>:;<> Hllicvnl^if , , . . 5 „ 8«! s»<» i>?.:',()' >l>!^len u. Hch!,sil» , 5 ., «? s)U 88 - ^ ll»>,arn...... 5 „ ?I 75 7^! 15>' Tlm. Äa» ,Ki.v u Slav, 5. l.» 7<', <.«aliz!sn..... 5) „ ?l. - 7l ^'> Sirbent'. u. Aul^v, . . 5 ., <7.»,^ü >ii) ?,'> VlNlti^lilschl« Aul. 1859 b„ U^- ^:'> i,l) Äktirn (pr, Slü.f) '^alioinill'anl ..... 79» — 7l>2,— Kl.dit-'.instnlt <» ÄX) fl, >>. W. ^l'.'70 üiW — >.'i. ö ^<,com,-Oes. z, 5(X) fl. ö ^, 0^'.) — (j^,— ». g.sd >')iorlb.z, 1OX) >!. ^Ü'i. 1«^'^. 1'»^) — Ht.iatS-His.'Hss. zu ^(X» sl. (52,'i. oder 5A1 Fr......2ö8. - 2.'58 50 Kais. M!,,-'6aI)ii zu 200 ft, (i>nl«h!ung ^85!. — 290.- ^.' !,,Ka,!- V »s>l> -V^s)!, z. 200 ft ^'i. m. 180 ft. lW'.) (iinj. 2'4 - 224,2.', iDl,'<. Dl n.'D.i»iP,sch .O.s. !^^ 40'.».— 4l0 — Oollllrich. ^'! in Tlicü^ ^ 280.— 2^1,— Wi,NtrD.,,!!p,!!i.-Mt.-Ols. ^V 38l).— ^jW — i!c,lcr ,K>ll>!>!'r»lt' M. >». 140 st. (70'/.) (5i»j.ihlu»g, 147.— —.- «Pfandbriefe (sin 100 fl.1 Dlalicua!- 0jäh.l'. ^. 1^7z 5)"/« I0l,— 104,.",0 danl ^u, 10., d.tlc' ü „ 100 — 100,^0 '!il'nalb.»i,ifl'. W vüll,^'!',.^ „ 85 >>» 8.V6» Vos.' (^r Zluck.) llr«d.-?ln!ialt sin H»ü,ts! u Gew. zu 100 fl. ö,i. W. . , . 1Zl,20 l.)l.!(> Dl'ü -Daiill',,.,^. j« 1 l.<4 75 äl^lgci». Osci! „40.. ^. !l)l. ^6,— ij<» ^,''' <.i,lcll)^ju .. 40 „ „ U8.— !iv ' L,,I'n ,. 40 sl. ^st W, ^0 2.'i 3>^ 71' 'l'alssy ju40ft, <52'l. . 35,5.0 36- 6l>iry „40., ., . «5,- :l550 sl, ^lnois „ 4<) ., ., . 35 — 35 25, Windisc!'>,r5h „20., ., . 21.75 2225, W,Ud^ni „ 20 ., „ . 20.75 21.25 Kcglcvich ^ 10 , ., . 15 25 1550 Wechsel. 2 M 0 »i a t,. Geld Vritfl «il^buig für 100 st. südd. W. 103 80 104,10 Hlan suit a. M. drtto W4 10 101.35 Hamming flir 100 Milf Vanlo l»2 20 92 «.0 ^l'i'dl'ü ,üi 10 Ps. Sterling . I2ii 5,«» 12^70 ^.,ri«i sin 100 ^ranls . '. . 48 ')llr. 'lll'Ns,, .... 16 „ 85 „ 1«; „ 88 „ '.»t.ipl.'!,^,i>)d'ov . . '.» „ 80 „ <) „ «1 !«llff. ^m/erial« . 10 „ U ,. 10 ., 8 ^' !UilN!i>,ll).,I, 1 « 82 „ Lllbcr-Agio . . 121 ., 50 „ 121 „ 75 „ E,fclvlen- mi) Wechsel-KlU'jc a» der k. k. össetttlicheu Vorse in H^tien Dtli ^l. IlV'^ml'er i«0i. Effel'tcu. Wechsel. 5"/. iue« 71.35 Tildcr.....181 25 ü'. »iat "Hnl. 82 !,»5 , kc'n» ll ...13^,- ««,.f^l,<»i . . 7^l K.l.DulattN . 582 Kt.l'ltastlsN . . K21.20 ', Dr» 20. N^'emdsr 1U62. Hr. u. Ziilllly. vl)i» Hunne. — D>e Herlc'.i! ÄillschMl^ K.mfm^lüi, — 3ist>^>, H^ilt'llii'gsifisl-iids!, — Il'cn'tlll'crH, ^!gs!ü, von Wie». — Hs. Tariul, Knufmaiu«, vo» Ilv^>!nzl'. — Hr. Hcmrl, HlNirclö» ma»». mm Pell. — Hr. Wuncina. voi» Essck. — Hr, Pilß. Mödlll^'ällklcr. ro» Tr„st. — Fr. Vl.» sch>p. Rr^'I lälrlil'tsißsrin. v<.'ii Prllcnl. — Fl. Hl!0l'< Vcljtorlicuc. Den »H. Vtovember »>ittH. Panl'^Iil'.ä No;!». T.i^Iodücr, oll 'i 1 Ilibri', i«», Zioil' S^'il.U Nr. 1. am S?l,'iln!t. Din 1!>. Tt,l> Hl». T l,'l!ov Al^'s V.'Is"l.i. l, l, Pll'ssstor dci Gr!.'llrl0l)l!fe. scüi ^i»o mäüllllchc» Gc< jll'Icchlcs, l'Ii li',^ Slxlll'e. »,,'ih^l.nifl. >„ dti Olli. disch.) «VorNlidl Nr. 2lj. c>>, A^güaliü, — Do» Flo» liail Hll>', HiNi^lilsipfr. seine G,iNlii Elis.ll'lla. »l> ill ^.il'ls, i» l'l'r Tlili.üi ^«.'isl.iol ilir. 24, cii! dl! lill^ciüfliili! W.'si'l'lsiichl. — Z>.'s f Taol.!>lt)ili^ T.ls^ Iöl.'».r, .'I! ."0 ^^i>lt. <>! s,r Hladllzly > Vmst^rt Nr, !^, >ni rcl i/lli>,i!i',s!>chi. T^> 1l> Triii Hliill Herii^ü» H»,ll»ll>stei!ln llr Ll. Pltllr^Voil^^l Nr. 2^. .in r«r allllc» ^lüi^tlillil'lrslllos,. — Trm Hs,ril Il"/»n>n Pelrüich l. k. ^nislS^iichlSNUye-Selielal. scill ,";r^»Il!!> Tc'li,'« » lt> )>,l'lt. in lll Ll.icl Nl. 2i)ti. an dcr ^ili>^f!,l.U'!l>!!i!g. — Tsln Icch.nu! H»tl,»l in ^ a i li a ch zu hadcil: Den lrockcucn und llüjscndcn /ltchtcn dcl' 5lnpfcl'nasc, dcni Salzslliß, dc» (^csichtösiiun'N und m,d>,'l>, liavtuäckigcn X>autauSschlliisscn als migcahntc ssc>lgc von Driisenleiden u>ld H»amor« rhoiden lcicht zll l)c^eg»cll durch die einfacticn Viathschlässe dc^ Dr. 8ckön, ^. Auflngc. lirochirt 42 tr. i)st. W. Die Hnnwrlhmdcn odri dn Hlllnorrhoidalpr^csi auf dem Mastdarme, der Schleimhaut der Blase, den weiblichen Genitalien, der?tase und der Schleimhaut der Lunsse, nebst ihren Symptomen, aw: M^cndriickci,, Sodlncnncu, Hiimonhoidal^lif, ^cbcv- nud Mil; - Anschwellung ^lppctltioslglctt, nnrcqclmäßigcr Stuhlgang, pichen in dcn ^cildcn, «olltschmcrzcn, Schwindel, Angst, Urinln'Mlicn, Ansschlag, Lalzfluß, Hypochondric, übclricchcüdcv ^ußschwcls; :c., deren Ilu^tt"Nf, in volle Gcnesunss natnrqcmäß uorgczeichnct von ^ Voiss, l>'-. I'l'il. und Apothclcr 1. «lassc. 4. Anfl' Iiroch. 42 lr. öst. W. _____ Wcr bleibt schlmn>süch»ig un> wer nicht? c>t>fr dic neue Nel)l,Mlmg tle.5 Vslllsjieien5 und tle5 AruMstellg nach dcr brwähvtcn Praxis des vcrstorwicll berühmten l>>-. Baillant in Havre. Mit Oenchmissllng dcr^rbcn l ins Deutsche übcrscht. ölcg. broch. 42 lr. ö. W. > Z 20.-;ü. (2) Ciussescndct. ). G. Pc>pp's An^therin. Mundwasser. V^r N'eingcn Wochen crst hat daö von Herrn I. G. P>'PP, Stai>t, Tnchlalldcn Nr. K57. erzenste Anathe» rin» Mnndwasscr und dessen Anmherin . Zalmpasta ln c>er großen Weltausstellnug zll London einen Trilinipb gefeiert, nnd schon wieder siuo wir ui der angenehmen ^!agc, von einer nelttn Än^zeichnnng zll lurichtcn. Wie wir soeben ersahren, isl dao Popp'schc Auatlie« rill - Mnlldwasscr nnd ric Analherin < Zahnpasta mit cinem königlich englischen PrinÜegmin, gillig fiir dael ganze britische )leich. beehrt wordc». nin oiese(j niu'lber» troffcne Präsewaliu gegen ^ahü< und Mnndkrankhci-ten vor Nachahmung zll schützen. In dcr kl,r;en Spanne ^eil von kallm einem Iabrc haben dic zwei größteil Staaten der Well: Amerika uno (5»glan?. die Vmznglichfeil »r« v>on uno seit vieleil Jahren empfohlene» Aiialberin-Mnndwasserö. welcheü sich oort wie hier tansen^saltig bewälilt hat. auerkanitt, lind man kann deobalb dies«'»! Aualheri» « Mlindwasser mit vollster Vercchlignng die (Eigenschaft eiile^ Univer> saliiuttclö ^r^cn Zah» « und Mun^kiankheilcn l'eilcgrn, GegcniU'cr l>cr sich immcr orcilmachciwell <5l'ln!>i' tanerie, welche stelö aus ^toslen oeö Vcslen 3^'allin z» gewinnen snchl, werden wir fort und fort die glänzen» den Eifolgc I'll'lchtcn, welche rndlich nach dreizehnjäh' rigem Riiigcn dem Popp'schen Anath/rin »Mundwasser zn Tbei! werdl», ^ür alle Jene, welche das AnatheriwHtundwas' ser aii^ was immer fnr einem Grunde l!nbe:!Ül)t ge> lasssn b^ben, diene znr gefälligen ttennt,umnähme, daß daß Popp'sche 'AnatberiN'Mnuowasser das vorzüglichste Mittel lst. seine Zäl'ne gesund zu erbalten, vor ^>i5en zu bewabren, nud selost wenn das Nebe! schon vorgeschritten i,'t. delnsellen (5inhalt ;n tblin. (s^< ^ient zur Nllni.,!li!g überbaupt, selbst in denjenig n ^^!isl,. wo bereits der Weinstein sich abzulager» l'e> ginnt; es g'l't den Zabnen ibre s>i öne natürliche i^arbe wieder, bewäbrt sich auch iu Nciuerbaltling küusllielicr '^adne: e.i beschwichligt Sch'l'erzen Hobler und bran-diger ^ahne und l'tilt im Beginne deö .^nochensra. ßes; e'^ beilt s.1nvammigeö Zahnfieisch. festigt locker npendc Zabne. und ist ein sickeres Heilmittel bei leicht l'lutcudem Zabnfieisch. C^ bewä'brt sich ferner gegen Fälilui'i; im Zabnsieische. bei rbeumalischen Schmer« zen, nn!' ist endlich nbcrauö schät/enswertb in ErbaL tung l>cö Wol'lgerucheö des Atbemi<. sowie Hebung und gänzlicher (5n t fern n na. ei-n e ^ il belriechenden A t h r m ^. Die linantastbaren ^engnisss der Heroen derMediziil. de^ höchsten und h^l,en Ädc!^.Z''brikanlcn.^anflcnte nnd Beamte, welche wiederlwlt in allen Zeitschriften der Monarchie und des Ailölandes veröffentlicht worden si,'.d. und im Originale bei dem Privilegim!^ > Il>ha< l'er eingesehen weroen können, sprechen sich über die vollste Wahrbcit der eben berührten Eigenschaften dls AnatheriN'Mnndwasscrs genügend aus. Z. 22Ü2. (2) Den verehrten Mitgliedern deö Caswo,-Vereines wird bekanntgegeben, daß in den Vereinslokalitäten Mittwoch am 2«. November d. I., Abends k Uhr, eine Tanzunter-Haltung mit Tombolaspiel stattfinden wird. Von der Direktion des Clilnw-Vcreines. ^'ail.ich nil, 1l>. Oklc>d,r !8U2. Z. 2!i0<>. RH^ Zum Verkaufe werden mtzlclrngell i durel, dai< l^eschäMnirean des Ioh. 2l. Schütter in Vaibach : 9<>!» Herrschaften, ^aildgnter, Fabriken, Vl'üh« lcn,^old',Sildcr<,Älci, .Quecksilber ,Ai!^, Eisen-, ^teinlohlei, Bcvgwcvtc/Hcineral'Bädc^^otclö, Däuser mit nnd ohne Gärten; mehrere Hundcrt"Elintr ^'ein n. andcrc Vandc(. T'. Kundell hiemit bekannt/das; ich mein Gewölbe im H^ust Nr. l) in der Stadt aufgegeben, und inS neue 5!okal H.:")tr. ^ am Hauptplatzo ncbcn dem Magistratsg^bande übersiedelt bin. Indem ich daö Warenlager bedeutend vermehrt habe, gebe ich zugleich bekannt, daß ich für die bei mir gekauften Waren ein ganzes Jahr, so wie auch für di? Echtheit der Waren garantirc, und ^auch bei mir angekaufte Waren das erste Jahr unentgeltlich in Aufbewahrung üdernehme. ^ Laibach am 2l. November 1tttt2. « «F*»$ef UTiischak. KülschNirmrister, ^2,9«;. (^) ........ ....... R'. ^. PV3V. ^lW^tt!)n-l O^^3^e^n^ Auf der Vaustrecke der Kärntner Vahn werden bei Unter-Drauburg, in Prävali, bei Stein und Grafenstein nächst Klagenfurt zur Aufstellung eiserner Brücken über die Mies, Dran, (Hurk und Glan hiezn geeignete Schloffer, Heustfchmiede, Bieter, überhaupt Giseuarbeiter sammt Helfer und Zimmer-leute benöthiget) solche Arbeiter ledigen Standes werden je nach ihrer Verwendbarkeit und schnellem Eintreffen nicht nur sehr gut bezahlt, sondern bel der Aufstellung dcr Dräu- und Gurkbrucke, welche im geschlossenen Naume geschieht, sowohl blS zum nächsten Frühjahre ununterbrochen verwendet, als auch für deren fernere Beschäftigung gesorgt werden. . «, -^ Hierauf reflektirende Arbeiter wollen stch dießsalls an die nut den Vrucken- Aufstellungen betrauten Bau- und Werfführer wenden. Draubrücke bei Stein, den N. November 18<>2. Fischer v. Nöftlerstamm, ^ Inspektor.