Nr. 23. Donnerstag, 29. Jänner 1903. 122. Jahrgang. Mibacher Zeitung. AsnumtrallllnSprelÜ: Mit Postveisenbunn: ganzjährig 80 X, halbjährig «5 l<. Im Kontor: aa»z- <"?rlg ^^ x, hallijälirill ll K. Für die Zustellung in«, Hau« ganzMnig 2 ii, — Ixsertiloiogcliulir: Für Neinc Iüseratc biö zu 4 Zeilen ü« l>, größere per geile 1« k; bei öfteren Wicberyolxüge» per geile e K, D>e »Laibachcr Zeltung» trscheint täglich, mit «»«»alime der Kann» und Feiertage, Die Administration befindet sich «ongrebplav Nr.«, die «eboltlon Dalmatingasse Nr«. Sprechstunde» der Nedallion uon 8 bi» l0 llhv vormittags. Unfianlierte Vriefe werden nicht angenommen, Wanu,lrlpte nicht zunxtgesteN Amtlicher Teil. . Den 26. Jänner 1903 wurde in der l. l. Hof« und Staats-°luckeiei das c-Vl, Stilck der italienische», das ^XVIII. Stitck °" rumänischen, das OXX. Stück der italienischen, das LXXI. Stück °" Polnilchen, das ciXXIII. und OXXIV, Stück der italienischen und polnischen nnd das OXXVI. Stuck der polnischen Ausgabe deö "tlchsgesetzblattes vom Jahre l9li2, sowie das I. Stück der pol« 'Men. das IV. Stück der böhmischen u»b da« V. Stück der Ooliüschrn Ausgabe des ReichsgeselMaltes vom Jahre 1903 "Usgegeben und versendet. Nach dem Amtsblatt« zur «Wiener Zeitung» vom 2?. Iän» l 19M (Nr. 21) wurde die Weiteiverbreitung folgender Preß' "zeuynisse verboten: Nr 3 «Linzer fliegende Blätter» vom 18. Jänner 1903. . . Die in Karl Brauns Verlag in Leipzig erschienene Druck» >Mft «Einige Fragen und Antworten für unser deutsches Voll.» Nichtamtlicher Ceil. Die Vorgänge in der Türkei. Aus Belgrad wird von serbisclM Seite gemeldet: -"lit der Art und Weise, in welcher die Reformen in ^'n europäischen Vilajets der Türkei durchgeführt l '^rden, ist die sorbische Bevölkerung der betreffenden ^ ^ovinzen durchaus unzufrieden. Insbesondere ruft l ^6anz ungenügende Verücksicl>tigung des christlichen i Zements, das speziell in: Vilajet Kosovo zwei Drittel ^ G^samtbevölkerung bilde, bei der Organisierimg ' ^ Polizei und Gendarmerie lebhafte Verstimmung , ^or. Die Reformkommission bestimmte die Zahl !, ^ Polizeibeamten im genanntm Vilajet mit 202, ! ^nter denen bloß vierzig Nichtmohammedaner ange» ^ ^ollt werden können. Die Zahl der Gendarmen ,^ "urde mit 3800 festgesetzt, wovon auf Christen bloß ! Ranzig Prozent entfallen dürften. Inzwischen wurde ^ ^?r auch diese Vestimnnmg der Konnnission um° , ^ngln^ indem zn Polizeibeamten bloß elf Christm, ! Drunter zwei Serben, und zu Gendarmen, türkische < ''Stichs, insgesamt sechzig Nichtmohammedaner, wo< >^ ^l fünfundzwanzig Serben, angestM wurden. —- Aus Konstantinopel gehen der „Pol. Kon-." über die Reformen in der Türkei und sonstige Vorgänge folgende Meldungen zu: Nach Berichten türkischer Blätter hat der Sultan die vom Iustizministerinm vorgeschlagenen Gerichts funktionale für elf Kazas der rumelischen Vilajets ernannt. In vierzig Ort" schaften des Vilajets Kosovo wurden Volksschulen er» richtet. Die von der Pforte verlangten Voranschläge der europäischen Provinzen wurden, mit Benicksichti-gung eines fünfprozentigen Abzuges für die auszu-führenden öffentlichen Bauten, von den Behörden der rumelisä)en Vilajets bereits vorgelegt. Aus Monastir wird berichtet, daß dort volle Ruhe herrscht, und aus Gorica, daß die flüchtigen „Missetäter" sich den Behörden freiwillig gestellt haben, so daß das Bandenunwesen in diesem Bezirke aufgehört habe. Die Leiter der öffentlichen Arbeiten in den rume-lisä>n Provinzen find von der türkischen Regierung bereits ernannt worden, und Zwar: der bisherige Chefingenieur von Koma Schefik Bey für das Vilajet Adrianopel; der kaiserlich Kommissär der Sektion Eski Schehir°Angora der anatolisä>en Bahn, Osman Bey, für das Vilajet Salonichi; der ehemalige Chef» ingenieur von Crzerum, Aziz Bey, für das Vilajet Monastir i der Chefingenieur des Vilajets Angora, Sckjefket Bey, für das Vilajet Kosovo; der Chefinge, nieur von Monastir, Raghib Boy, für das Vilajet Ianina und der ehemalige kaiserliche Kommissär der Eisenbahn von Caiffa, Osman Nuri Bey, für das Vilajet Scutari d'AIbania. Der Gehalt dieser Funk» tionäre wurde auf 3000 Piaster monatlich festgesetzt. Zwischen dem Generalinspektor der europäischen Provinzen Hussein Hilmi Pascha und dem Vali von Adrianopel, Arif Pascha, ist wegen der Absetzung des Kaimakams von Miriofito ein Konflikt entstanden, der eine ernste Wendnng anzunehmen drohte. Hussein Hilmi Pascha hatte die Absehung des Kaimakams gefordert, der Vali jedoch seinen Schützling nicht fallen lassen wollen. Durch Intervention des Sul» tans, welcher sich auf die Seite des Generalinspektors stellte und dessen Verlangen erfüllte, wurden dann Hussein Hilmi Pascha und Arif Pasck>a miteinander versöhnt. Auch dieser Vorgang bildet ein Anzeichen dafür, daß vom Sultan die Reformen in den europin-schen Vilajets mit allem Ernst angestrebt werden. Der Ministerrat hatte sich jüngst mit einer cm den Vali von Adrianopel gerichteten Eingabe dortiger angesehener Bulgaren zu befassen, in welcher die Bitte gestellt wird, eine Anzahl von Bulgaren, die im Vi« lajet Adrianopel unter der Beschuldigung, dab st« Uebeltäter seien, verhaftet wurden, in Freiheit zu setzen, da sie unschuldig seien. T-er Ministerrat hat in dieser Angelegenheit noch keine Entscheidung getroffen. Frankreich. Wie man aus Paris schreibt, sind die Veratungen über das Budget für 1903 in der Kammer so weit go» diehen, daß man für die ersten Tage im Februar dis Schlußabstimmung voraussehen kann. In diesem Falle würde auch der Senat sich bemühen, das Budget noch vor Ende Februar fertig zu stellen. Es würde dann mit den für die zwei ersten Monate bewilligten Budgetprovisorien das Auslangen gesunden werden. Die Beschleunigung der Vudgetarbeiten wird dem Finanzminister Nouvier ermöglichen, noch vor den Osterferien der Kammer auch das Budget für 1904 vorzulegen und bei diefer Gelegenheit, entsprechend den Wünschen der republikanischen Majorität, eine Einkommensteuerrcform zu unterbreiten, die mit Be» ginn des nächsten Jahres in Wirksamkeit zu treten hätte. Die Vorlage bildet schon seit Monaten Gegen» stand des Studiums im Finanzministerium und die Vorbereitungen sollen nunmehr beendet sein. Bezüglich der in finanziellen Kreisen dem Fi-nanzminister Rouvier zugeschriebenen Absicht, im Laufe des Jahres 1903 eine Anleihe nach Maßgabe der schwebenden Schuld aufzunehmen, wird betont, daß in der Höhe der Summe weder ein anormales, ^l Feuilleton. Die Brieftasche Bun Octave Mirbeau. . Eines Abends — es war schon spät und am Ende ^eö erfolglosen Tages — entschloß sich Hans Ohne- °ck- nach Hause zu gehen . . . nach Hause! So ^Nte er eine Vank, die er sich im Square der Place "nvers ausgewählt hatte, und auf der er feit länger "5 einrm Monat schlief, mit dem Laub eines Kasta-, Zaumes als Baldachin. Im gegenwärtigen Mo° .^nt befand er sich auf dem Boulevard, beim Vaudc-.^'Theater, ^ ihm die von Abend zu Abend an» Ochsende Konkurrenz, sein Mangel an Agilität und "Uch dnZ Pech einen schlechten Abend eingetragen ^^n. Zwei Sous — und noch dazu zwei auslän-^ ''He Soustücke, die nicht im Umlaufe waren. ^ , ..Zwei elende Soustücke einem armen Teufel, v!° Mir, geben ... ein Millionär! . . . Wenn das "" Jammer ist!" Er sah den Herrn wieder vor sich . . . Ein ele-u5nier Horr, schön herausgeputzt, mit weißer Kra-.^tte. blendenden: Plastron, Goldkrückenstocke. Und '""s Ohnerock zuckte mit den Achseln, ganz ohne Haß. ^ ^lm unangenehmsten war es ihm, auf die Place ''Udors zu gehen. So weit, und er war so matt. Aber ,, .hielt auf fein „Heim", auf seine Bank. Schließlich ,Mno ?r sich dort gar nicht so schlecht und er war ^^. nicht gestört zu werden, denn er kannte die „ "^manner, die mit ihm Mitleid hatten und ihn H Herzenslust schlafen ließen. ^ "Eapristi!" sagte er. „das war ein schlechter Tag. y/u drei Wochen habe ich keinen so schlechten gehabt, 'ni^ ^ tatsächlich recht zu sagen, daß das Geschäft f"l sacht. Doch Noderich, obwohl im ersten Moment ^ schüttelt durch die Trauerkunde, bewahrte eine inäH' liche Fassung, die den Gerichtsbeamten befreindck da dieser den Zusammenhang nicht kannte. Nod^, hatte den Vater verloren, aber dieser, der einst Ans^ likas Vater in den Tod trieb, war wie znr Vergeltu^ alter- Schuld lediglich diesem und Isabella in den ^1 gefolgt. Wenn überhaupt von einer Schuld die 3^, fein konnte, fo war dieselbe jetzt gesühnt. Der ^ versöhnt und gleicht alles aus — gleichviel, ^ immer. 11. Ein Besuch bei der Schwester. Vou der prächtigen Pratcrstrahe — der frühes Iägerzeile — in der Wiener Leopoldstndt zweigen '^ kleine Gassen ab, durch die man nach der Taborstl^,! gelangen kann. Eine derselben ist die dicht an b' Vlarltheater gelegene Komödiengasse. Im dritten Stockwerke eines düsteren H^ derselben wohnte der Agent Spangenberg, ,' Schwager der Frau Müller, der Wirtschafterin ^ Barons Friedheim. Der kleineMann tneb so viele" Laibacher Zeitung Nr. 2.?. 185 29. Jänner 1903. ^'nn. Die hauptsächlichen Symptome sind Schlafsucht, Zit-ein der Zunge und der Hände, das manchmal den ganzen ""Per ergreift, und beständiges Fieber. Die Krankheit ^Ukrt zwei bis sechs Monate, endet aber immer mit dem ner der Vertreter des Vezirlcs Var, malt ausschließlich die ^tofile von Mitgliedern gestürzter Dynastien. Herr Lasies, tlNer der größten Lärmmacher der Kammer, zeichnet, wenn ^ nicht gerade einen Redner unterbricht, die Silhouetten >llner politischen Gegner. Allgemein überraschen dürfte es, °^ auch Herr Camille Pellctan. der Marineministcr Frank-^'chs, in seinen Mußestunden einer scherzhaften Maltunst huldigt. Als er noch Redakteur der „Justice" war, schmückte ^ nicht nur die Wände des Redaltionszimmcrs, sondern uuch alle Schreibtische und alle Türen mit den Bildern mehr ^r minder berühmter Parlamentarier. Charles Gras und "Ndr6 Castelin malen ausschließlich Herrn Clovis Hugucs l^nd leisten auf diesem Spezialgebiete der Vildnismalerei 3ünz Hervorragendes. Herr Viette zeichnet fast immer nur Herrn Pclletan, der allerdings zu den schönsten Malermo-°ellen unserer Zeit gehört. Von Clovis Hugues ist nur ein "llb bekannt — nur eines, aber ein Meisterwert! Es soll !vohl symbolisch sein und heißt: „Wirkung der Zivilisation w der Nacht." Es stellt nichts mehr und nichts weniger dar ^ die Hinrichtung des Mondes mittelst der Guillotine! Aß Herr Waldecl-Nousseau in der Aquarellmalerei ganz Wuchtiges leistet, ist wiederholt erzählt worden. Seit drei fahren übt er seine Kunst aber nur noch sehr selten aus. "in Spezialgebiet hat der Abgeordnete Gustave Adolphe Hubbard, der nur den „Heiland am Kreuze" malt. Als "Plarellist ist Herr von Dion bekannt, als geschickter Zeichner Herr Tournadc, und Herr Bourgeois, der Präsident der Kammer, geht der von ihm geleiteten Schar auch auf dem gebiete der Kunst mit gutem Beispiel voran: Er ist nämlich t'n ganz vortrefflicher Bildhauer. Man sieht, die französische Hammer könnte mit Leichtigkeit einen kleinen „Salon" er-"ssnen. „Salon der Staatsmänner — Parlamentarische Ab-leilung . . ." Wie hübsch das klingt! — (Der Aberglauben des Thcatervöll-chens) zeitigt bekanntlich wundersame Blüten, daß aber auch Vühnenschriftsteller an ein Kismet glauben, an ein glückbringendes Moment, dürfte nicht allgemein bekannt sein. Der Spielplan der laufenden Woche verheißt ein neues Stück don Adolf L'Arrongc im Berliner Theater, in dessen Titel seme angeblich abergläubische Vsrliebe für den Buchstaben ^'rschiM'nc Geschäfte, wie das Jahr Wochen hat. Eeine Familie bestand aus der Gattin und einem einzigen Sohne, dessen schlechte Erziehung besonders ^'r mütterlichen Schwäche zur Last fiel, denn ssrau Aurora hatte von jeher die leichtsinnigen Streiche ihres Goldsöhnchens vertuscht und dessen Hang zum Nichtstun und Herumstreichen entschuldigt. Der kleine, Hausstand war seit zwei Jahren dnrch die Tochter der Wirtschafterin Müller vergrößert wor-don, die, nachdem sie aus der Klofterschule getreten, im Hause der Tante Aufnahme gefunden hatte. Die Witwe Müller zahlte, ihrer Schwester eine Reinlich hohe Pension und diese tat alles, um es der lleinen Veronika, einer munteren Vninette, im Hause angenehm zu machen, damit sie die Nichte noch recht lange als Gast behalten könne. Als sich nun gar der lange Johannes — zu ssrcm Auroras Verdruß nannte Papa Spangenberg den Sohn stets nur nachWiener Art abgekürzt „Schani"— sterblich in seine hübsche Vase verliebte und Himmel und Erde aufbot, um sie sich geneigt zu machen, da >"ard ivrau Aurora die Beschützerin dieser Liebe. Die Familie Spangenberg hatte soeben ihr bescheidenes Mittagsmali! eingenommen. Gerade kam "or Kaffee auf den Tisch, den Frau Aurora auftrug, als die Türglocke heftig gezogen wnrde. Vroni horchte lwch anf, als sie die Stimme ihrer Mutter vernahm. Gleich daranf betrat ^rau Müller das Gemach. Die Wirtschafterin lieft ihre stechenden Vlicke von Io< Bannes zu Vroni Hinüberschwelfen. Der junge Mann zog sich anch bald zurück, nach. ^'m ri- die Tante begrüßt hatte, die seinen Gruß peinlich trocken erwiderte. ssran Müller, der vor allem daran gelegen war, äu erfahren, was Vroni mit ihren, Vetter zu verhau-beln gehabt, wies in ziemlich unfreundlicher Weise O wiederum erscheint: Sanatorium Siebenberg. Damit vergleiche man die Titel der meistenStücke von Adolf ü'Arrongc seit dem Jahre 1866: Das große Los, Mein Leopold, Hase-manns Töchter, Doktor Klaus, Wohltätige Frauen. Hans Loney. Der Kompagnon. Die Sorglosen, Lorcley, Lolos Vater, Pastor Brose,' Otto Langmanns Witwe . . . Sollte dieser Aberglauben von den beiden O in seinem Namen herrühren? — (Ein Ehemann als Lotteriegewinn.) Auf einen originellen Einfall, um zu einer neuen Frau zu kommen, ist kürzlich ein amerikanischer Farmer in New-Jersey verfallen, der seine erste Frau durch den Tod verloren hatte. Er organisierte einfach ein« Lotterie, in der er selbst das große Los sein wollte, indem er sich verpflichtete, die Gewinncrin zu heiraten. 711 Billette wurden auch glücklich abgesetzt. Es kam jedoch ein großes Bedenken. Unter den Villeitverläuferinncn befinden sich auch Negerinnen, von denen jede entschlossen ist. falls ihr Los gezogen wird. auf ibre Rechte zu bestehen. Die Nachbarn des Farmers aber haben erklärt, baß sie ihn boylottieren würden, wenn er jemals eine Farbige heiraten würde . . . Lolal- und Provinzial-Nachrichten. — (Vorbedingungen für den Eintritt in den auswärtigen K on z e p t s b i e n st.) In Betreff der Vorbedingungen für d orten ben Exlurrcndounlerricht von Mottling aus einzuführen, mit welchem in Voxalovo der Lehrer Herr ttonrab Varle und in Kerschdorf der Lehrer Herr Josef Kri5-nar betraut wurden. ". — (Neues Nierdepot.) Die Viauerei Puntl « gam in Graz hat in Untcr^i5la bei Herrn Pov5e vu go Anxot. eine Bierniederlage errichtet und baut daselbst eme,. bretternen Eiskeller, welcher eben der ^Uendung entgegen- fi.aen über größere, schönere und dauerhafter gebaute Eis-^^, — Da indessen der in Frage stehende Keller noch nicht ganz fertiggestellt ist, wollen wir hoffen, daß sich die Gesellschaft entschließt, auch auf dcn äußeren Aufputz des Ncmts zu sehen, nicht sv sehr der Ortschaft wegen, als vielmehr — im eigenen Interesse. (j. Laibacher Zeiwng Nr. 23. 186 29. Jänner 1903. — (17 3 Millionen Kronen verbrannt!) Die größte Notenverbrennung, die bisher stattgefunden haben dürfte, wurde am 16. d. in der Oesterreichisch-ungari-scheu Vant vollzogen. An diefem Tage wurde nämlich die Kleinigkeit von 173 Millionen Kronen verbrannt, eine Summe, die bisher laum überschritten worden sein dürfte. Diese riesige Notenvcrbrennung hat ihre Ursache in der im Zuge befindlichen Einziehung der auf Gulden lautenden Noten. — (Inspektion.) Am 27. und 28, b. M. inspizierte der l. l. Vezirlsschulinspeltor Hcrr Johann Thuma die l. t. Werlsboltsschule in Idria und schloß seine Inspektion am 28. d. M. nachmittags mit einer Konferenz ab, in bev er dem Lehrkörper die beim Unterrichte gemachten Wahrnehmungen mitteilte. R. — (Der I. Hausbesitzer-Verein in Lai» bach) hält morgen um V28 Uhr abends im kleinen Saale des „Mestni Dom" seine Generalversammlung mit der üblichen Tagesordnung ab. — (Die er sie Versammlung der falesia-nischen Mitarbeiter in Laibach) fand gestern programmäßig unter zahlreicher Beteiligung in der Kirche des deutschen Ritterordens statt. Es erfolgte zunächst die Vorlesung eines längeren Rundschreibens des General-superiors, Don Michele Rua, worin die Versammlung mit den.Erfolgen der l'. 1' Salesiancr sowie mit den vielen Neugründungen derselben in der alten und der neuen Welt bekannt gemacht wurde und zum Schlüsse der neuen, vor emem Jahre in Kroisseneck bei Laibach ins Leben getretenen Niederlassung Erwähnung geschah. Ausführlicher noch sprach über die salesianische Kongregation ?. Alois Kovaöiö von der Kanzel herab und beleuchtete die Ziel und Bestrebungen der Salesianer zum Wohle der verlassenen Jugend. Ein gemischter Chor sang das weihevolle: ^,v? vcn-n,n eoi-^u« von Mozart, die Orgelbegleitung besorgte hiebei Frl. Anna R 0 ner, eine Schülerin des Herrn Prof. Anton Foerster. Den Beschluß der Feier bildete ein römischer Segen. — (Vom C ä c i l ie n be re i ne.) Die geänderten Statuten des Laibacher Cäcilienvereines, wonach dieser Verein auch Pfarr- oder Dclanatsfilialen errichten kann, wurden genehmigt. — Dem Vereine sind für das anläßlich des 25jährigen Jubiläums herausgegebene Gedenlbüchlein Anerkennungsschreiben des Fürstbischofs Dr. Napotnil (Marburg) und des Bischofs Dr. Nagl (Trieft) zugekommen, " (Der Bäckervcrein) hält heute nachmittags um 3 Uhr im Gasthanse des E. Vonöar, Petersstrahe. eine ordentliche Vollversammlung ab. — (Die Laibacher Vereinslapelle) veranstaltet heute ein Konzert in der „Narodna, Kavarna". Anfang 9 Uhr abends. Eintritt frei. ' — (Todesfall,) Gestern starb in Graz der verdienstvolle Chefredakteur der „Tagespost", Herr Prof. Karl Raab von Nabenau, nach langem, qualvollem Leiden. Das Leichenbegängnis findet morgen nachmittags statt. — (Leichenbegängnis.) Gestern nachmittags fand das Leichenbegängnis der Frau Verta I a n e x i ö, Gemahlin des l. l. Üebungsschullehrers Herrn Johann Ianeiiö, unter zahlreicher Beteiligung statt. Die Einsegnung der Leiche wurde vom Herrn Pfarrer Martin Malende! unter Assistenz zweier Kapläne vorgenommen. An dem Leichenbegängnisse beteiligten sich die Herren Landesschul-inspeltor Hubad , Gymnasialdireltor Senel 0 0 iö , Oberfinanzrat Dobida, Direktor Levec, l. l. Stadt-schulinspektor M a i c r, der Lehrkörper der k. l. Lehrer- und Lehrerinnenbildungsanstalt mit Zöglingen, Schülern und Schülerinnen, Vorstadtpfarrer Vrhovnit , Beamte. Mittelschulprofessoren, die städt. Lehrer und Lehrerinnen, Lehrer vom Lande und eine lange Reihe von Damen. O. — (Dämmercrscheinung.) Mit Bezug auf die gestrige Notiz über die beobachtete Dämmercrscheinung wird uns aus Littai berichtet, bah dortselbst in der Zeit von 5 bis 1/26 Uhr abends bereits seit drei Tagen eine prachtvolle Dämmererscheinung in der Gegend von Südost gegen Nord-ost beobachtet wird. —ik. — (Handelskränzchen in Krainburg) Die Hanbelsbeflissenen in Krainburg geben Sonntag, den I. Februar, in den ^italnicaräumen ein Tanzlränzchen, das um 1/26 Uhr — bei einer Eintrittsgcbühr von 1 Iv für die Person — beginnt und dessen Reinertrag der Krainburger Studcntenlüche zufallen soll. Die Tanzmusik besorgt eine Abteilung der Militärkapelle des 47. Infanterieregiments aus Görz. —in— — (Gem eindevorstanbs Wahl.) Bei der am 24. v. M. vorgenommenen Neuwahl des Gemeindevorstanbes der Ortsgemeinde Winkel wurden Johann Icrmann in So-dinsdorf zum Gemeindevorsteher, Josef Ko^evar in Nestopelsdorf, Jakob Koc-evar in Trebni Vrh und Matthias Kuhar in Starihov Vrh zu Gemeinberäten gewählt. — (Zur Stillung von Nasenbluten) soll __„ach einer Angabe von A. Fedorowitsch — forcierte Erweiterung des Brustkorbes ein ausgezeichnetes Mittel sein. Der Kranke sitzt dabei vollkommen gerade auf einem Stuhl, legt beide Arme auf den Kopf und führt nun ruhige, möglichst tiefe Atcmbewegungen bei offenem Munde aus. Hic-durch werben die Venen des Kopfes und der Nase möglichst blutleer gemacht und das Nasenbluten steht. Anderseits empfiehlt Roche („Brit. mcb. Journal") in solchen Fallen von Nasenbluten, lvelche nicht auf örtlichen Ursachen beruhen sondern mehr in Allgemeinertranlungen ihren Grund haben, heiße Umschläge auf die Nackengegcnb. welche sehr gute Erfolge ergaben. Dieses einfache Mittel ist besonders fur die Landpraris zu empfehlen, wo eigentliche Blutstillungsmittel nicht immer bei der Hand sind. Diese Umschläge sind auch in sehr hartnäckigen Fällen wirksam; die Wirlung ist noch prompter, wenn man statt der Umschläge mit heißem Wasser heiße Breiumschläge verwendet. Besonders empfehlenswert ist das Verfahren in den Fällen von Nasenbluten bei Gefäßverkalkung. — (In den Grubertanal gesprungen.) Wir werben ersucht, die am 26. d. M. unter dieser Spitz-marle erschienene Notiz dahin richtigzustellen, daß der Malcrgehilfe August Perlo nicht in den Gruberlanal gesprungen ist, sondern daß er nur den ihm vom Kopfe gefallenen Hut aufheben wollte, jedoch hiebei ausrutschte und rücklings in den Kanal fiel. " (Kleine Dieb stähle.) Der Äesitzerstochter Franzisla Ieiel aus Spodnje Pirni^e wurden gestern vormittags vom Milchwagen, den sie auf dem Marienplatze stehen gelassen hatte, verschiedene eingekaufte Schulrequisiten im Werte von 11 X entwendet. — Dem Arbeiterssohne Johann Raöi5, Kirchengasse, wurden aus einem versperrten Schubladtasten eine silberne Nemontoiruhr und eine silberne Uhrlelte entwendet. " (Nach Amerika.) Gestern nachts sind vom Südbahnhofe aus 36 Kroaten und 19 Kramer nach Amerika alisgewandert. Theater, Kunst und Kiteratur. " (Deutsche Bühne.) Die Ursprünglichleit der musikalischen Schaffenskraft, die nicht durch erborgten Flitter den Mangel an positiver Erfindungskraft zu verdecken sucht, läßt uns heutzutage selbst die sogenannten schwächeren Operetten Suppes, die sich den neuesten Erzengnissen auf diesem Kunstgcbiete gegenüber so start und überlegen erweisen, mit wonnigem Behagen genießen. Die Popularität von „Fa-tinitza" hat freilich die gestern aufgeführte Operette „Die Afritareise" nicht erreicht, aber die Vorzüge Suppöschcr Musik: liebenswürdige Melodik, trefflich aufgebaute En-semblesätzc, wirksam angelegte und Prächtig durchgeführte Finale, inzwischen anmutige Walzer und die Spezialität Suppös, temperamentvolle Märsche, kurz, alle wohlbekannten Best and i c ile seiner Partituren, stets in anziehender Gestalt mit reizenden musikalischen Gedanken und glitzernden Orchesterzieraten, findet man in der Operette in reicher Fülle. Das anmutige Werk wirlte gleich einer Novität zündend, dank der sorgfältigen Vorbereitung, die ihr Herr Kapellmeister Richard Staps hatte angcdcihen lassen, und der an seinem Ehrenabende wirklich Ehre damit einlegte. Das Orchester bot eine treffliche Leistung, der Chor bewältigte seine schwierige Aufgabe überraschend gut, die Solisten! waren mit Lust und Liebe bei der Sache, Herr Staps dirigierte mit Temperament und tunstcrfahrcner Umsicht, und das dankbare Publikum rief ihn durch stürmischen Beifall vom Dirigcntenpult auf die Szene, wo er etlichemal? erscheinen mußte. Die weiblichen Hauptrollen gaben die Damen Zinsen hofer und Wert-Hutter, denen die türkischen Kostüme allerliebst zu Gesichte standen, mit fröhlicher Laune und Geschmack, ganz reizend. Herr N 0 ch e l l sah als Maurenfürst famos aus. sang warm und sympathisch und brachte insbesondere die hübschen Duos mit seiner Partnerin zu guter Wirkung. Ein ähnliches Lob gebührt .Herrn Lerchenfeld, der einen leichtfertigen Glücksritter flott spielte und sang, Herr L a n g gab einen Reformpascha mit gemütlichem Humur. Fräulein' Paul m a n n eine heiratssüchtige Schwiegermutter mit drastischer Komik. Sie wurden alle durch lebhaften Beifall wiederholt ausgezeichnet. In kleineren Rollen machten sich Fräulein N c st 0 n . Herr K rall und Herr Walzer verdient. Herr Vachman n erweckte durch seine gelungene Charge große Heiterkeit. Die Szeneric im ersten und Zweiten Alte war effektvoll, im dritten Alte minder gelungen. Die Kostüme der Damen erschienen im erfreulichen Gegensatze zu denen des männlichen Personales geschmackvoll und malerisch. Das Haus war nahezu ausverkauft. Hoffentlich wird sich die Direktion durch den Erfolg dieses Werkes veranlaßt sehen, auch auf andere köstliche Werke des Altmeisters der Wiener Operette zurückzugreifen. — (Eisenbahn- und Postkarte von Oesterreich-Ungarn und den nördlichen Nallanlänbern.) Die von Artaria oder Wiederabdruck erscheinen darf. Die Lyrik, die bisher > ziemlich niedrig im Preise stand, wird also ein teurer Artikel > werden, vorausgesetzt allerdings, daß sich Verleger und Rc-l baltioncn finden, die diesen hohen Preis zu zahlen bereit i sind. Einschneidend ist die neue Forderung besonders für , Anthologien, die bisher meist auf honorarsreie Ueberlassung - der Beiträge der einzelnen Dichter oder Proben aus ihren ' Dichtungen gegründet waren. Dcm Kartell gehören unter ^ anderen an die Herren Bicrbaum. Busse. Falle, Dehmel, Liliencron. Holz. Wildenbruch, Anna Ritter u, s. w. — (Oe ste r rei chi schc Alpen post.) Die in Innsbruck - Wilten erscheinende „Oesterrcichische Alpenpost" bringt in ihrer Nummer 2 wieder eine Reihe von fesselnden Bildern aus den Ostalpen, so z. V. je ein schönes Vollbild von Meran und aus dem Gesäusc, dann ein Doppel-Vollbild: „Der Einsiedl von der Brettfall" von Meister Grützner, weiter Fcldlirch in Vorarlberg und den Värenfall im Salzburgischen von Tony Grubhofcr, Klagenfurt und andere Ansichten von Kärnten sowie mehrere Bilder aus Oberösterreich. Im Texte wechseln Gedichte, Erzählungslapitel, Lanb-schafts-Schilderungen und eine grüße Anzahl von kleineren Mitteilungen aller Art aus den österreichischen Alpenländern vom Vodcnsee bis zum Scmmering, so daß auch die vor« liegende Nummer der „Oesterrcichischcn Alpenpost" als in hohem Grade reichhaltig und interessant bezeichnet werden muß. Als besonders wichtig für auswärtige Aerzte, Sommerfrischgäste ?c. dürfte das im Blatte enthaltene offizielle Verzeichnis von Tiroler Kurorten, Uebcrgangs-Stationen, Heilbädern und Sommerfrischen erscheinen, deren Prospelte gratis von den Frembenverlchrs-Vurcaur in Innsbruck und in Vozen bezogen werden können. — ((Üorkvnni l^ianl, «n ik.) Inhalt der 1. Nummer: 1) Anerkennung. 2.) Festrede anläßlich des 25jährigen Jubiläums des CäcilicnvcreineZ in Laibach. 3) Ueber die Aesthetik der Musik. 4.) Der Chorallurs in Graz. 5.) Korrespondenzen. 6.) Verschiedenes. 7.) Anzeiger. — Die Musilbeilage enthält drei Antiphonen, welche der Autor Monsignor Fr. Walczynski Herrn A. Foerster gewidmet hat. Sitzung des Abgeordnetenhauses. In der gestrigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wur^ den von der Negierung die den wirtschaftlichen Ausgleich mit Ungarn und den gemeinsamen Zolltarif betreffenden Vorlagen eingebracht. Zu Beginn der Sitzung ergriff Seine Exzellenz der Hcir Finanzminister Dr. Ritter Böh m von Vawerl das Wort, um den gleichzeitig vorgelegten Gesetzentwurf, betreffend die Konvertierung der einheitlichen Staatsschuld, einzubegleitcn. Sodann trat das Haus in die erste Lesung der Wchrvorlage ein. Dieselbe wurde, nachdem mehrere Redner gesprochen hatten, dem Wehrausschusse überwiesen. — Ein näherer Bericht folgt. Telegramme des k. k. Eelegrapheu-ßorrespondenz-Zureaus. Die sächsische Hofaffäre. Dresden, 28. Jänner. Das zum Austrage der Eheirrung zwischen dem Kronprinzen und der Kronprinzessin eingesetzte besondere Gericht wurde heute vormittags 11 Uhr im Saale des Qbcrlandesgcrichtcs durch den Präsidenten Loßnihar mit Verlesung der königlichen Verordnung vom 30. Dezember über die Einsetzung des Gerichtshofes eröffnet. Sofort nach Eröffnung verlas der Präsident ein gestern aus dcm Justizministerium eingegangenes Schreiben, wonach der König auf den Absatz 9 seiner Verordnung, welcher lautet: „Das vom Gerichte beschlossene Endurteil ist Uns (dem König) vor der Verkündigung zur Bestätigung vorzulegen", verzichtet. Das vom Gerichtshofe gefällte Urteil wird sofort rechtskräftig. Die Eröffnung der Sitzung war öffentlich, hcrnach wurde dic Oeffentlichlcit ausgeschlossen. Nach mehrstündiger Verhandlung wurde infolge des Antrages der Pro-zehbcvollmächtigten die Verhandlung auf den 11. Februar, vormittags 10 Uhr, vertagt. Als Zeugen waren der Oberhofmarschall von Tümpling, hie Oberhofmcisterin Freifrau von Fritsch und Polizeikommissär Schwarz erschienen. Dresden, 28. Jänner. Das „Dresdener Journal" veröffentlicht die allerhöchste Verordnung, betreffend die Abänderung der Verordnung vom 30. Dezember 1902, in An-gelegenl^cit der Bestätigung des Urteiles durch den König. Vom Inoustricrate. Wien, 29. Jänner. Der Industrierat nahm einstimmig und unter lebhaftem Vcifalle eine Resolution des Inhaltes an, er erachte den Abschluß des Ausgleiches mit Ungarn als für einen dcn Voltswohlstanb beider Rcichshälften förderlichen Staaisalt und spreche sich nach Durchsicht der Vorlagen, insbesondere des Zolltarifes und des Zollgesctzes, welche für die österreichische Industrie von ausschlaggebender Bedeutung sind, dahin aus, bah er die Ausgleichsvorlagen als annehmbar erachte und den baldigen definitiven Abschluß des Bündnisses für geboten erkläre. Kommcrzialrat Io-sephy betonte, das Ministerium Koerber habe mit dem Ausgleiche cin Stück ernstester und gewissenhafter Arbeit geleistet und die Interessen Oesterreichs so gut vertreten, wie dies bisher leider nie der Fall war. (Lebhafte Zustimmung.) Handclsminlster Call dankte dem Industrierate für die freundliche Würdigung bcr Wirksamkeit der Regierung in dei Ausgleichsfrage. C'iscnuahuunfiille. Belgrad. 28. Jänner. Der Nischer Zug, in welchem sich auch der Ministerpräsident Zinzar-Marlovic! und der Minister des Acußern, Lozanic«, befanden, stieß bei der Einfahrt in die hiesige Bahnhofshalle auf zwei in Verschiebung befindliche Wagen, wobei der Ministerpräsident leicht verletzt wurde. Newyorl. 28. Jänner. Bei Gravlanb (New-Jersey) fuhr ein Exprehzug der Baltimore and Ohio-Bahn rückwärts auf einen Lolalzug auf. Die Reisenden des Erpreßzuges erlitten nur leichte Quetschungen, dagegen wurden von dcn Insassen des Lolalzuges 24 gctötct und zahlreiche verwundet. Die Wagen des Lotalzuges gerieten bei dem Zusammenstoße in Brand, wodurch die Befreiung dcr Verletzten unmöglich war. . , . , .^> Laibacher Zeitung Nr. 23.__________ 167 _________ 29. Jänner 1903. Neuigkeiten vom Büchermarkte. Lenz M,. Geschichte Vismarckö. X 9 60. — Reth. wisch C,, Jahresberichte iwrr daö höhere Schulwesen, 16. Jahrg., ^'^' ^ Heiss el, it. v,. Vlömmels Glücl und Ende, X 3, II' «unsen. M. v.. Rueliu, seii, Leben und sein Willen. !s n ^ b"»Vich, Prof. Dr. A., Die Diazoverdindungcn, h 2-U8. — Alsen Fr. A., Dmnftsc Gcfauge. X 2 40. -^»Vpciner, Dr. H. v., Anleitung zu chemisch« diagnostischen Untersuchungen am ltrauleubette, X 1 92. — Schürmayer, ^r. B, Die Nöntgenstrahlen in der Therapie, X Z 60. — «chaarschmidt. Dr. E., Blut und Neivcn. X 1 44. — Aooth I., Die Einführung ausländischer Holzarten. X 6. — «oguölawsti, A. v.. Tallische Folgerungen, X 2 40. — venctell K., Vlus meinen Gedichten, X 1 20. — Lingen ^h>. Am Scheidewege. X 2-40. — «llhuber Franz, «alser.Alieldotm. X— 50. — Scheff, Dr. I,, Handbuch der ilahnheillmide, Bd. 1, X 16 50. — Dolezal Ed., Trigoncx U'ttnsche Punllbrstimmung, X 3 60. — Dolezal Ed.. Fest-faulig eines polygonalen Zuges bei Velwendnng neuer In. Nluuirnte sür optische Distanzmessung. X1 -20. — Äiedenlapp. ^r. G, In, «amps gegen Hirnbazillen, X 3 60. — Ebner» »lchenbllch, Marie o., AuS Späth.'rbsttagen. 2 Bde.. N.9W. - Böhmische Künstler, X 2 40, — Zürn. Pros. Ar. F. A., Das Pferd und feine Raffen, X 9 60. Vorrätig in der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr 6 «ed. Bambcrg in Laioach, Kongreßpla^ 2. Verstorbene. Ain 2 7. Iännrr. Bertha Iane^e. Lchrersgattin, 36 I.. Poianadllmm 14, ^naemia, Innere Blutung. — Eugen Sus-"lt. Spailassa Assistent, 30 I., Schiehstättgasse 2, lubercu!. ^ Am 28. Jänner. Johanna Letnar, Zimmcrerstochtcr, ^/< I-, Nienerstrahe 25, lirouckiti», l^r»I^8. pulm. — Anna N°°del, Näherin, 21 I., Tubcrlulose. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Lustdruck 736 0 mm. ^ .^Z kZ? öZ ^., «ustch. K3Z « ^2 eV^ 8" ^'" b« Himmel« Z^Z 92 2 ll. N. ! 742 2 -l- l - b! SD. schwach ljrttcr "' 8 . Ab, I 742-6 1^-3-?i SW. lchwach heiter 2^l 7 U. F. 744 8 , -5 0^ NO. schwach ! heittl ^ 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur -0 8', Nor« male: -l 9«. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Das Ieitalter der Nerven. Sehr häufig machen Arbeit. Kummer und Sorge nervös. Noch häufiger Luxus und VMrci. Da aber fast alle Menschen sorgenvollem Schaffen oder skrupellosem Günießcn, meistens auch beiden, Untertan, so ist wo^l der gröhle Teil der Menschen nervös. Sondelbar sind oft t»e Millel, zu denen man greift, wenn es verlorene Kraft zu ersehen, überreizte Nerven zu stärleu gilt. Viele glaubn» durch VlNilgung ungeheurer Quantitäten von Fleisch, Bouillon und Eiern dos Verlorene einzubringen. Nicht minder groß ist die Zahl derer, die ihr Hcil »in Genuß slarler Rotweine und rchler Ärmi's erblickn. Erstere überladen und schwächen dadurch noch mehr ihren Magen. Llhtcre erhitzen durch den Alluhol ihr Älui und reizen di? erschlafften Nerven aufs äußerste. Wirtlich rmp. fehlenswert ist jedoch für solche Leidenden daö «Sa na to gen», das in jeder Apolhcle erhältlich ist. Sanatogen ist eine der neuzeitlichen Errungenschaften ans dcm Gebiete der Hygiene, die aar nicht genug empfohlen werden lann. (3s ist ein weißes Pulver, das. in gewissen Dosen genommen, Nerven n»d Mag>n stärlt und anregt. Hunderte von Professoren und Aerzien ver« ordnen es ihien Patienten. Wir verweisen ans unsere heutige Beilage. (884) Krainische Kunstwebeanstalt iternwartgasse 2,11. Stock. — Ausstellung von Geweben ler eigenen Anstalt. Geöffnet täglich vorm. von 8-12 ind nachm. von 2- 5 Uhr. (UW) Eintritt frei. bewährfeste Ja/& *ff lLßiH& V^ gesunde u. I Danlsajzung. ! ! Vom tiefsten Schmerze gebeugt ilber den herben I l Verlust unserer innigstgeliebten Mutter, beziehungS- > l weise Schwieger» und Großmutter, der Frau > Clotilde Smola, geb. Skrem ! Gutsbesiheröwitwe > l sprechen wir allen Verwandten, ssieunben und Ve« ! l lannten sür die vielen Beweise herzlichen Beileides > l während der Krankheit und bei bün Hiilcheiden l l sowie für die zahlreiche ehrende Begleitung der > teuren Dahingeschiedenen zur letzte» Ruhestätte ! unseren innigstm und herzlichsten Dant aus. > Stauden am 25. Jänner 1903. ! (382) Die trauernd Hinterbliebenen. ! Kurse an der Wiener Börse vom 28. Jänner lW3. «dem o^n KursblMe Dlc notierte» Kurse verstehen sich in itronenwÄhru»«, Die Notierung lämllicher Nltie» und ber «Diversen Lose» versteht sich per Stllct. «u,»m«iu, Sl°al°schuld. «»" W°re ""heltl, «ente »» Noten Ma!° «oveinber p, «, i »"/«, l"«'»« l»i-- ">««t,Fedr.«Nul,.pr.K,4 ^ ,uu «u lni - "»lIt>.Iän.°Il!li pr,«,4'2<>/<, l('U «l»,,l>1 - l»^ " llp^l.cll,pr,K,4 l»°/n i1 - ,°^" «>»llat«l<)le i!ü(» sl. « ü"/» l8U'- <»<» - l»«n!^ " 2'o fl. 4°/„ ,!-« »b ,l>7 ^ü l»«^ " ^"l) fl. 4°/, 1^8 - l«» - ^-" „ 1"0 fl, , K48 — Lb» - "»U!,.^sl,nbbr, b ls<) N b°/» , »u«'50 «03 5> ^°nt»schnid der im Deich«. "»«»llreltntn ßüniglticht und zander. l-tstcrr, «olbreitte. stfr., lWsl,, h.^«"!sk.....4°/» «21-25 »2145 "- »ienl, inkronenwähr., ftfr,, l ^"Kal'c.....4°/, 101-75 lUI sü s>^."° dt«, per Ultimo . 4«/° 101 70 ,01 80 ^."^""stitn«.Äen>t,stfr„ "l »as,e .... 3'/,"/° Si ?U l»4 »0 ««stnboh». V<«atKschulb. »erschrcibungen. «! llbethliahn l„ G.^ steuerfrei. H.A,.. ,,„„.„°V""'"' «""""", (d,v. A« ) - - ^"/° l«0'»0 ,01-2' ^"lbernbah» iu Nconenwähr. "^uersi,, 4oy krn.tn . ^"/° »l>0 30 101-80 llt"u ^""^lldnldverschreibun. »" ob8eslemp.«istnb..Nllleu. »to «,< «^.......5,4-K18- °^ "on U00 fl. . __._ ^-_ Geld Ware Vo» Vlaate zur ^nhlnn« llbernommtnt I6— —-- Vlilabethbahn, 40« u »00U M. 4°/„......... 119 60 180 «0 Franz Josefs.. Em, 1884 (biv. 3t,) Vilb., 4° „..... 100 8" ,01 t»l> Galizlsche Karl Ludwig - Nahn Vllb. 4°/« , . , 1UO40 1014N Staelsschn^ der zlndli d«l unglllischen Krone. 4°/<> ung. Volbrente pn llllsse . <«I Ü5 1i!!'4ü bt°. d»o, per Ultimo , , . , <»i zzz lz-i 4l> 4»/. bto. «ente w »roneüwähr., ! steuerfrei, per Kass, ... »us« in« l0 4"/^ dto. bto. ot«, per Ultimo , »3 »l>,i<»u Un«. Ll. «ll.-Nnl, Gold 100 fl. - -- — . dt«. dlo, Silber 100 fl. . . . — — —>-dto, LlllatOOblig, (N»g, Ostb.) v, I. 18?e.......--— --^ dto. Lchanllegal.-Ublös'Obli,,. —'— — - dto. Präm,»«l. il 100 f>. - 200 li 202 — »04 - dto. blo. il b0fl, ^100X «02—^04- the«ß'Mcg..«ole 4°/, . . . . i«i - 1«» -4°/« ungar. Hlundenll.' Oblig. «» ?n 1W 70 4^/o lroat, und slavcn, betto 08 — ^- ^ Ander« Zsstntl. Anl«h«n. b"/n Dvnau'3ieg,.«nlethe »»?« . 10» Lb W9 25 Mleden ber Eladt Gürz . . «9>— ioa - Änlehen der Stadt Wien . . . 106 80 10« 80 dto. bto. (Eilber ob, Volb) 1»3 >b 12»-dtll. dtll. (1884) .... 9S'4U 1 40 dto. dto. (18S8). , . . 100 50 10150 Ubrlebau.Nnlehen, »erlolb. 5°/» iv? — 10t -4°/„ ss^awer Lanb «>"o Ware ßfandbrils» «tl. Vl>dlr,llllll,«ft,ln5NI,verl,4»/° »U 3z 100 35 N..östtri,L«nbe«Hup,'«>!ft,4°/° ^W ^ 101 - 0est.° ung, Bnnl 40' »j«hl. verl ! 4°/, . . . . ... . . "050101 8U bto. dlo. bojäbr, rerl, 4°, 1^0 80 101 l>u »pllllasle, 1,0st..sinI,,vcrl.4"/. l0Uü0 -- EisenbahN'PriliritLl»» Vbliglltian««. Yerb iu» 5« Öefterr, «ordweftbahn . , , 11» 50,ll 00 Vlaatsbllhn....... <44 — !44? - Lüdbabn 0. »«/l,nerz.Iäl!ll,'Iul! 206 — uu» - - btu, 0. 5°/».....l»li 60------- Ung..gllliz, Vabn..... 1«>j?H!ii0 7b 4°» Unterlrainer Nalmen , . »8 zu 100 - gl«° Tonll,!.«eaul..llole . . . «8» - 2«a - Uuvtrzinbllche ««l«. Vüdllp..Vastllca (Dombau) b fl. 1S-4» 20'40 «llditlole 100 sl...... 43? - <4<> — lilary-Lose 40 fl, «M, . - . 18Ü 50 1«8'50 O!ener Lose 40 fl..... 180 - ,80 - Palffv.U°Ie " fl «M. . . >?S - 18» - " «3 5ü'S<> „ .. una. „ „ »fl, «8 25 W2H ^ubolf.Lrse 10 fl...... 74'- ??-- > alm.Lose 40 fl...... «88 — «45 — ^t.-Genuie Lose 4« fl. . . , — - —- Wiener Lomm.'Lose v. I. 1874 48» — 44u'5l» ilewinstsch. b, »"/<> Pr.' Tchulbv. b. Vobeulrebltanft.. Lm, 1888 «8— ?«- '^U)a« «ltieu. ^lllNl^urt.zlnttl' NthlNUNgtN. Nuüig.Iepl, !t>!enh, 500 fl. , . «25' »540' >Uau> u, BetricbO'Gel sür «Hbt. Strahenl,. in Wien lit. 4 . 45 ü" — - bto, bto, dto. Ut, N . 45 5u —- V0l,m «orbba:,» 15» fl. . . 4l>5 - 4N« - Äujcktiehrabei !tü. 50« fl. »M, ,2l>2» «540- dto, dlo (lit. U) L00 !l. 10l8 I0«4-Doüau-Dampsi^ilsatiil«. Gesell. Ocsterr,, 5M> ll KM, , . , 915 50 UI8 — Dul BubeüHaH.r !t,-«, 400 X !5i!? — 530 Ferdinands Nm db, 1000 sl.NM, !bt>50 5580 Lemb.'Czernow, Iassy «tijenb.' Vesellsckast i!00 sl, H, , , . 58? — l,8« 50 LloYb.Oest., Tnrst, i>00 fl.KM. 8^0'— 8W - Orstcir. «0 ''N'cilbal!!! !^00 sl, V. 452 - »55 5^ dto, dto. (!il, l<) ÄUU fl, B. 45» iN »59'!>N Prag.Duier Li!?nb. 100 fl, ab«N. 2«« 40 «ni <., Ktaatielje!,»'«!):, lu« sl. N., . 702 — 703'— Sübdlili» l«« U, S..... bi « 56 25 Vüdnordd, Verb -Ä, «00 fl, «M. 4iu b» 4l» — Tramwny . ritä« «Nie» 100 fl. . . . 147 — ,53 — Ung.-gllli^ltijenli^wfl. Hilber 44!'- 445- UN8.Wcstb,(Rc»<:t>.Giaz)200lI.l2. 448'- --^ Mener lwlalliahnrn'Alt.Vtl. . —— —>— Hank»». «Nglll'Otft, Vanl 120 fl. . . 278 75 »78 70 Nanlvereln, Wiener, 200 fl. . 488 - 4»1 — «obli,.»luft , Oesl,, «00 fl.E. . 870 - 972 — «rdt.-Ansl < Hand. li. A. 1, Nasse,,«,. Wiener 200 fl. 443-^5» Huvntbrll,., 0esi.. »00»lpwe 4,,, — 404 — Vrnger t ValaoTarj. Steinlohlen 10« sl. zhss — z»o — ..OchlOalmalil", Papiers. 200 »l. 2^0-— 210 — ,,Klel>rerm.", Pilvierf. u.Ä'V. »62- »«> — lrüailer l»oh!e»w,»Gesell 70 sl. 38S'— 4ll< — Waffe»!,°O,,0est,In Wien,lonfl. ,»8'— 3b» — Waagon-Leihanst.slla.. ts. 728- ?«,-— Dtnlftn. »urze Eichten. Amsterdam....... 1»? « 18« 4« Deutscht Plätze...... 117 l» 117-35 London........ »33 »7 24» 1» Pari«......... 9»'4ü «>«» st. Peterebur«...... — — — — Dawk». Tulllten........ »t»» US? A»°^rane«.3tl!l7'»i Italienische Äantnoten , . . 85"!» 9555 Nudel'Noten , . , . «5»7, »5»., ^°) Z. 2305. Kundmachung. ^ Laut ErlasfeS des l. l. Ministeriums des die ,?.^" 2 de2elna vlada v Zagrebu nil» l< m- Sl- 465G- zaradi Bvinjske kuge *eV» iTedftlL uvažati PraSi'e iz politifi-voKko J aOmelJ na HrvaSk°-s»a- C. kr. deielna rlada ea Kranjsko. V Ljubljani, dne 27. januarja 1903. l»l0) 3-3 I. 138 V. Sch. R. Lehrer- und Hchulleiterstelle. Nn der einllafsigen Volssschnle in Stru^ wird die Lehr- und Leiierstelle mit den systemi-sietten Bezügen zur definitiven Besetzung ausgeschrieben. Gehörig instruierte Gesuche sind bis 12. Februar l. I. im vorgeschriebenen Wege hierorts einzubringen. K. l. Bezirksschulrat Goltschee am 22sten Jänner 1903. (848)3-2 g. 182 V. Sch. R. Lehrstellen-Ausschrcibung. Nn ber zweillassigen Volksschule in Trata ob Vischoflack ist die erledigte zweite Lehrstelle mit den fustemmähigen Bezügen nebst dem Ge« nusse der Naturalwohnung definitiv, eventuell provisorisch zu besehen. Die gehörig belegten Gesuche sind im vor» geschriebenen Wege bis zum 23. Februar l. I. Hieramts einzubringen. K. f. Vezirlsschulrat Krainburg am 23sten Jänner 1903. Für die Aufführung des Ausstattungsstückes „Frau Venus" werd» n im Landestheater SO ttieo bfnötigt. Anmeldungen werden in der deutsohen Theaterkanzlei täglich von 3 bis 12 Uhr vormittags und von 3 bis b Uhr nachmittags bis spätestens 8. Februar entgegengenommen. (38ÖJ H—1 (339) C. 11/3 Oklic. Zoper nedol. Jožela Fiogolina iz Mrtvic st. 23, zastopanega po oöetu in postavnem zaslopniku Jožefu Bo-golinu v Mrtvicah, kojega poslednjega sedanje bivaliöce je neznano, se je podala pri tej sodniji po nedol. Mt-riji Alba, zastopani po varuhu Av-gustinu Alba iz Mrtvic fožba zaradi oc'et.stva s prip. Na podstavi tožbe doloèa se narok za ustno sporn» razpravo na dan 6. februarja 1903, ob 9. uri dopoldne, pri tej sodniji, v sobi 6t. 4. V obrambo pravic nedol. Jozefa Bogolina se posiavlja x& «krbnika gospod Jotef Hnèiè v (Jor. Skopicah M. 1. Ta skrbnik bo zastopal nedol. Jozefa Bogolina v oznamenjeni pravni stvari na njegovo nevarnost in slroSke, dokJer se ne oglasi pri sodniji njegov postavni zastopnik ali ne postane cm sam samopraven. C. kr. okrajna sodnija v KrSktm, odd. II, dne 23. januarja 1903. Laibücher Zeitung Nr. 23.___________ _____________________168 29 I^ner 1903. (374) 3—1 St. 27 de 1903. Poziv. Podpisana c. kr. notarska zbornica po-zivlja s tem vse one, kateri menijo, da umejo na podlagi § 25. n. r. vsled svoje postavne zastavne pravice plaèilo svojih ter-jatev proti biväemu c. kr. notarju dr. Emilu Burger v Koèevju iz njegove kavcije za-htevati, da iste oglana tekom äestih me-Becev, t. j. najdalje do konca julija 1903. 1. pri nji, ker bi se po preteku tega èasa brez ozira na njih terjatve izroèila ista ime-novanemu nota'ju. G. kr. notarska zbornica za Kranjsko. Y Ljubljani, dne 27. januarja 1903.1. Zbornièni predsednik: Plantan 1. r. 3. 27 de 1903. ©lit. ©on bft (jcfertiqten t. f. SRotariatSTflmmcr werben aUe bifKnigftt, roelcfje nod) § 25 9? O. frost ljjrr« geschlichen *Bfanbreci)te8 Vlnjpmd) ouf ©efrifbiflunq au« ber Kaution bed geroe« fenen f. T. 9?otar8 $>r. ©mil Shirflcr in ©Ottfdjee ju Jjaben bcanjprudjen, tjiemit auf aeforbfrt, benfclben binncrt fedj3 Sflonaten, b. i. bit längsten« GEnbc 3luli 1903 ijieramt« omumelten, tuibrißrnS nadj 53erfauf biefer 3fn[t otjne ftücffidjt auf it)rc flnjprüdje bieielbe bcm genannten Notare ausgefolgt roerben toirb. St. t. 9lotatiat$famraer für 5frl^_ >!/_ O/ st/ \L> \>/ _vl/- -\!/->1<->!>*->1>L^Ia Da die günstigste Zeit für den Ge-nnsB des (3531) 112 »» Culmbacher <^<^ ]Yähr-«naXra|tbieres eintritt, ist en wichtig zu wissen, dass dasselbe pasteurisiert, in Flanellen bei Edmund Kavèic in Laibacli gegenüber der Tramway - Haltestelle „Hauptpost" erhältlich int. Preis samt Flasche 60 Heller, ohne Flasche 48 Heller. 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