N^ . H H ^M ^ "^- X Freytag den ic>. November 1626. L a i b a ch. ^e.k. ? Najestät hüben mit sllilhöchsier Enkschlie» ßung vsm so. Sept. !32ä folgende Privilegien zu ver» leihen geruhet: I- Dlm Ignsz Wilhelm Iosz, Fabriksgesellschaf. te:, wohnhaft zu Wien, Vorstadt Wizden Nr. i. für die Dauer vo« zwey Iaheen, auf die Vilbisserung in der V«5fertlguttgdel geflochtenen Männer »und Frauen» hüte .Kappen und ähnlicher geflochtenen Galanterie-Ar» beiten, wilcht in deeWksenheit darin bestthi: ^l)dulch sine descndtze Vorrichtung ein mel eleganteres Geflecht hervsrzubllngtn: 2) zu diesem Geflechte theils schon bekannte, thnls unbekannt! Wtoffe einzeln oder in b<» litbiger Mischung anjVwendsn, und die Elfteren auf eine vollkommenere und öconomischere Art zuzuhereiten." II. Dem Franz Joseph Dorer, KlelnuhrmachsI. susKronstadt «n Sitbenbürgen, wohnhaft zu Wien, in der Rabengasse Mr. 6^9, fä« die Dau «uht. Bey der am«. d.M. in Folge des Allerhöchsten Pa, tents vom «l. März iZ!8 vorgenommenen sttbtn und vierzigsten Vetlssung der ältern verzinslichen Staats« schuld, ist die Serie Nr. 22g gezogen worden. Diese S«ri« enthält Hofksmmll» Obligationen von vetfchiebtntm Z?nftnfuß«, und zwü? : Nr. ??,^45 mit der ß'g Nr. 77,649. im Cspitalsdelrags von 1,047.699 fl. ^0 kr., und im ginfenbetrag« nach dew hiradgtfetztets Fuß« von 2b,3l7 ff. zZljs kr. Die ia dieserSelit enthaltenen «injell,«« Obliga« tions'Nummern werden in «inem eigenen VeritichnU« nachtlsgilH bekannt gemacht werden. Rußland. Fortsetzung des (in unftlm letzten Dienstags. Blatte abgebrochen««) officiillen Artikels aus dem Iyurnal ä« Zaint ?ets?8donrg Vom ,7. October : »Gultanith, den 3)l5. July i3Z6.« ^Seik meiner Ankunft in Sultsmeh h3t es m!t den Höfllchklits'Vlzelgungen d«l Pelftl gegen mich «in En» d^. Wein Zelt lst Von Wachen umringt, di« »ll« Vlk» dindung nach Außen hindern. Bey di? öffentlichen Au, d!snz, die mir dez Schah gewählt«, hat man m>« glfllf» fentlich nicht einmahl die für Btschaftstläge«, welch« an diefem Hofe residiren, üblichen Ehttnd«z«igun.qtn«rw!t' sen. obwohl das Cl«msnltll im Voiausfestgesetzt war. Nach dlkftm C«eemsnir vorschlagen wolle, die Gränz, Streitigkeiten nach den Stipulations« van G u l i st a n ju beendigen, diesen ab«r e,ne Deutung zu gkben, eil ;ch nicht würde annehmen können." »Nachdem dieser Entschluß gefaßt war, Übermächte mir A!ajar«Chan du blyftlgende Roce, wVbcyHtl 36 t Vorschlag , den ich ihm am 5. (17,) d. M, gemacht halte, mit Stillschweigen Übergängen, und von Wiederauf. nähme der Verhandlungen in einer Gränzstndt, wo,u er llch ftüherhin verstanden hatte, keine Erwähnung gethan wurde. Meine Antwort ist gleichfalls beygefügt ').« »Ich habe clne Abschrift davon an Adul« Hassa n» ') In der Conferenz vom 5. (17.) hatte der Fürst M e n t sch > k 0 ff, da er sah, daß der Krieg entschie» den sey, und nicht wcllt?« daß die unbedingte Veü wrtfung eines, selbst unzulässigen Vorschlages, Peesitn irgend einen Verwand zur Rechtfertigung der Feindseligkeiten geben könnte, den perstschen Ministern , wie er in stinen Berichten iagt.erklcirt, daß er neue Befehle von feiner Regierung verlangen, und demron Al aj a l-C ha n geäußerten Wunsche beytliten weide,dllUntelhandlungen ineinerGränz-siüdr wieder aufzunlhmen und fortzusetzen. Er hatte sichs sogar zur Pflicht gemacht, feine Beystimmung zu dieser Maßregel >n einet Not« zu erkenn,n zu geben. Dessen ungeachtet richtete Alajar< C ft^a n am 7. (»9.)se undesümmte Anklage geaen die Georgischen Gränz« Behörden. kein« fehl frfundsch^fttlchen Gesinnungen bey den, zwischen den beyden Staaten obwaltenden Gra'nzflrettigkeiten ge» zeigt zu haden. durch Beweise zu unterslätzen. ohne sogar dl« Thatsachen, welche diesen Vorwurf veran« laßten, näher zu dcztichnin — erklärte, daß der Schah Hz, Unterhandlungen nicht mehr anders als auf die Basis des Gullstaner ° Trac^ats wieder anknüpfen würde, und de:i FüeNen Mentschikoff in ge. biethtnschemTone auffordcltc,ihw zu wissen zu chun, od diese Basis von Nußla'ld angenommen würd«, mit dem Beyfügen, düß der Petersburger Hof, wenn sie verworfen wlrden sollce, kein Recht haben würde, sich über dlt wkicerln Entschließungen P^siens zu deklaczen. Die Antwort des Fürsten MentfHik 0 ff war eden so en-.fach, als geschickt derechnet. iH'l ecmnelte daran, oaß det Kaiser, bey feiner Tronbestngung, e>n Demarca!'0ti3«Project. welches am Z8. März (Z. April) 1825 ,m Nahmen Rußlands zur Bellchn« Zung sein:: G»anzen rn'.t Peessen üdeegiden worden, und l,n lm Nahmen des Schal) üderreichtls Glaen» /l^" ^sefunden habe; daß. diesen Documen^ea zuw^g^. ^e Differenzen zwischen den geqinlettig auozevru..c«n Wünschen hmsiäMich der Gränzliniz so unde,.tutend waren, daß sie le'ckt aesHllNtec wer. den konMt^; 3aß die einz.g«, ^^^,^,^^1. weichs we berden ^ao^cttc l.nge beschaft!ase^ dnrcd die FinwlMaunq PelssenZ zu dcmAuslauscb des ÜMo» lsiK des Goktlcha'S e e s gegen das Geblech des ^apant^chg', edel Tschuhet beygelegt worden Chan Übermacht, damk er feinet Aeits den Inhstt derselben dem Schah mittheilen könne." »B u ltanieh, den ^21. October. ,Det englisch« Gefchäfts..«^^. H,. Willock, k?Ht mich diesen Abend besucht "und wir erzählt, der Schal) habe ihn lüftn lassen, um ihn aufzufordern, mit mir war, welch? Einwilligung m einem Schreiben des Sultan Nald. der für den Schah unterhandelte, an den General en Chef Y e r m 0 lo f f in folqen» den Worten ausqesproHen war: „Gämmtliche Vor» „schläge.welche Sie lnnsichUich des Kapancschaz »und des Goktscha gemacht haden, sind von Sr. „Majestät FetH^Al i-S chah b?y seiner letztenRück. ,kehr genehmiget worden, und wir versprechen'"ch-»ncn, daß tl !:e desinitip annshms- ' --^daß'er. Fürft Mentschikoff, dem zufol /tdcm. g«r ven Vorschlägen, die auf dieli ^. .r.,He Ein» willigung gegründet waltn, gewesen sey ;5aß nichts» dtstoweniger selne Eröffnungen verworfen worden seyen; daß übrigens der russische Hof, welcher nur die Aufrechtbaltung hes Friedens wollte, welcher weder die Interessen, noch die Rechte PerssenS au3 dem Aug« verlor, und keine Gedieths « Vergrößerung wünschte, mit wahrem Vergnügn das Anerbiechen annehmen würde, auf dle Basis des Gulistaner TlacratZ zu unterhandeln ; daß de? 2!bqefan2te Sr. kaiskll. Majestät, um über die DemZ'ccatwn der Gtänztn eins zn werden, wiederhoblt dsn Vorschlag äußere, Unterhandlet nach einer Gcanzsladt ;u schicken . wo d;e unerwarteten Forderungen, die in seinen Ilistructionen nicht vorauZgefehe^ werden könn« ten, erörtert werden sollten; daß er, wenn dieser Vorschlag angenommen würde» sich dafür verbürge, daß russische Bevollmächtigte, mit allen nöthigen Befehlen versehen, sich sogleich nach der hiezu de» stimmten Stadt begeben würden ; daß, weundleler selbe Vorschlag verwÄlfen werden sollt?, Persian, wenn es zn den Waffen griffe^ unmöglich behaupten könnte, oaß Rußland ihm auch nur den leisesten Anstoß zur Unzufriedenheit und zum Kriege aeaeden habe. » .. ^ Das v«?sifcht Ministerium hat diese Note h^ ^.^, stenMentschikoff erst am 3a. August (11 He»« lembcr) gerade in dem Augenblicke beantwortet, wo dieser, letztere zu Pferde st eq, um das von dem Feinde besetzte Gebieth zu verlassen, und zu unseren Truppen zu stoßen. In dieser Antwort gwt daß per-fisch« MtlMermm Hoffnung zu: Ani^me deZ^.-r. fchlaqes, in einer Glcknz''ta>e übcrdie T«^^c::<-0!i der Gränze zu unterhandelt,. >:-d s-^ ?---! ).^.ft von fechswöchentlichen si^^t^ - '.->- . und vom offenen Kriege, von I > erc^ G«dietk3 mit bewaffneter Ha^^, ^.- ,.i: ^n^^^ion unserer Proüinzen bis ül?er ^ i l s^ h f t ^ p^c l l'M» aus , von der in allen bln^-! ^rrcn O?ec,e?,"l" ''< ? den mohammedanischen l.ilittlc.'a!'ln ?e-: ^' ' --' Verbreiteten In?u:recl!?n. lZs d^?>'?«! ''cl.'N^r j<'7'!. . sich eine ausgebe,chnetzre Tlfulc^feit i" 5e"lcl'. Note des Journal clllsHiQtpetersdo,,,^. 362 übe? die Mittel zu sprechen, einen Bkuch zwischen beyden Staaten zu velmeiden.mtt d«m Beyfügen, «r b^d« ihn (Hrn. Willock) dazu gewählt, weil er sich aus kelnen feiner Kimster verlassen könne, dii iu )lyftchten und In« teressen y,theilt wären, H?. Willock fügte t)inzu,V«ß ex diesen Auftrag nicht von Amtswegen, son3trn bloß in Folge seines persönlichen Wunschc's. die MMiUigkeu ten, 0ie ssch zwischen RußlanZ und Perfien erhoden da« den, beyzulegen, übernommen habe, und daß c« m'.ch Vorläufig, ehl er in die Sache eingehe, um Erlaubniß ditt?. mie 0en Zweck feuies Besuches auseinandelsetzen zu dürfen. Ich erViedelte'ch». daß ich seinen Votschlag mit ungemnn viel Vergnügen snnebme «und verssKert« ikn, daß die Potttik des Kaders zu sffen und geegde sey. als daß iH alaudtn könnte, meins Schratte dem A^n. ten einee verbündeten Macht verbergen zu müsftn, und daß ich feine freundschaftliche Verwendung annehme, ohne seine Inteeventwn zuzulassen. Nachdem er mich verstHert hatte, daß er die Sache eben so ansehe, und n-, : ^'-'l'r l"»"n Ecöltelung, machte er mir dsn Vor-^'^. clik". p'kstschen Unterhandle? mit mir nach T i« fl >s i^ ! :."7-e., . dessen Sänttte ich unterstützen und l^'l! b r tr ^Lre'i sollte, von dem General Permol o ff t e Rm-Nl.nq des LittoralZvon G ok tsch K wHrinddes n^^ l'ti ^)»nt>?2 zu erhalten, der dazu verwendet wer» d^i hillock zufolge, dt!". >?7 5 l'^ cü'-ln Vor» l^^ «,H ' ^ ^ ind gedin werde, den ??^ ' ' . Tr^.p« pei a: ... /^"., und 2e^ übliaens ü>l!. Hlnnz ^d:» ^ te >U, d»e ich heute an A l a ^ a l ^ ,.> ., -, c°.ir,ch» n i^ »chen Qfficitre und SelZeanfz'n , welche s, Truppen abrichten, habrn pon Hrn- W > l» , ^ . er^Hlten^ dizfin Trlippen nicht zu folgen, f».i' r>i !>l Tauris zubleiben.Hr.Co rm rd von Euro« v'^'. : d>^ ?s ^er Armee, bloß smen Italiener, Nahmens B - r >- a l 5 . welcher als Unte?off:c>e? m der franzö» " -' Alt« ^?le gtdient hat» und während d» hundert T > .i' Olf '«er aoancitt?, nnd vielleicht eine« Er« (^ - vilin ^t'r englischen Artillerie behalten, der gtgfn« r>.i" ' >m Bolde d«s Prinzen sseht. und folglich von d.l. ^''H i'tstcFgee feinö? Regierung unabhängig ilt." , vr. ^z! i l c, ck gedenkt, dem Hofe nach Ardebil !.n folgen, wobey e« jedock dem Schah eMälte . daß«r sich. wenn er (der Schah) stcb unsern G?auzen über die, sen Punct hinaus nähern '^ch Tliest. -- H?. Ioh. Bapl. E.snkl, G.ü: ?, u. Hr. Cif^re Camdioggio,Handlings A^-: , ..».cnTnest nach Wun. — Hr. Michael >i^isl, :)',-, l.!!7,^'2^;ent. von Glatz nach Tllest. — Hk. IoyK.^n C^s^Znc», Hölex der NsVlctn, von Trieft nach Wien. Den H. Hr. Friedrich Richter, Dr. der Medicin, V?n MaNand, Hr. Girslomo Bcari, Dr. der Nechtt, VVN Trieft, bey"- ni^ Wien. — Hr. Carl Ncyet. Großl)Hn5lungs, ?n I^^cl? na.1) Ti'lc''l. D^n 5. Hr. ^..,,,.,,, Hiaf H^yü, 5 ' -' ---'.» in Tllest, mit Fannl'.e, pyn 'HZi.'n naH Csnstancia p. MiieyZku, Gazi .- «, ° CapttänS, mit FamUle, Vön a. — He. IyhHun v. GHpcchhosfen .'H n° Gray. A bg t l ei Z t d e n H. v'> 0 ^' e ' v? ? Hl. Jacob Ferrari, Tnesz^r Bta^: ' Eouro vom 4> November 182' StHHtsfchuldyerfchreibungen zu sy. d. ,' Verloste Obligülioninu.ÄrH^^zuL ^ ' . ^,. 5^>i^ rlal'Odl'igalivnen der Stsnde '?uä 1,. '< v«n Ty^oi..... . .'?i/2 Dal!. mit Verlos, v. I ^3?o ^ - ^ oeuo dec:o ^^^,i. ,.>^ > > > ^ > ^ W>en° K!adt. ^ ,.^.. W s chse l ' C 0 ' 2imstitdam,für!üc)TH!r.Cull.Nt!).l ^ " 1^7.' Augsburg, für 100 Guld. Curr. Guld ^" ^. ^^^ Hambulg. f. :oo Thlr. Banco, Rlhlr. ^" ^^M^ London, PfundStelUng . > . Guld/^'^Vt. 3Mon. Paris, für Zoo Franken .... GuW,^ ^^^Ion. Wasserstand des Laibach ° Flusses am Pegel der gsmautlten CHnalblücke bey Eröffnung der Wehr: Den 9. N 0 v-e m d < r: ä Schuh 10 Zoll 0 bee der S ch le u ße nd st tun g» Igngz Aloys Vdls« v. Kleinmayr, ^' ^ ^'Redacteur.