.v! 28,3. Freitag am ><> December «85« Die „V^il'nchcr Icituna" erscheint, mit Aü/n^h"«- dcr Sl'»n- >»ld ssclcrla^ t^,l,ch, »»d koilet .'aximt ds>, «.'ilaqen i,i, Co,»vtoir c, a » , j', s.r i g 1l il,. s»>, lh,'ä s'rig 5 ll Z« sr mit ,ltrs»ib«»d »n (5o,»,'tl,ir qau,iäh>,i« 12,!., bal^al.riq tt ss ss„r d,e 3i<.^ll>n,q in'H b.ius ssnl' l,a l l', ä l> l i q ^<» li. uxln z» fi.tticht.,.. wi , t de r 'ijo !^ ..r r to» frei qc>!!,j.is,ri^ i.,,t.r ,ssr.,>^ba»i' >»,d ^mncklrr ^rc,,. l» ,1 l, a ! l',.1 l, ri g < ,l .'.<> lr. - In , .i a t i o u .'s,cl',< s> r fi.r ei». 2l>a,' »mliqc Ei»M'<,'t»»q .'i l.,, si.r ^w.,»ni,i^ ^ lr „>r on'.m» .«<>., lr (5 W Iottnitc l'.^ 12 ^il«, so,1,n > ss. siir 3 Mal. 5« s>, fs>, 2 Mal ,mv H. chalte > Zil di.s>» M.'l'iil,!,!, 'st »ach d>»! ,,,'>'i'v!!M',,ch.'» l"^!chc ^'m» <». '.'il'v.»>!'rr l^l) ,,»- .'»i.rtlmisftainp.j" „,,'ch l<» si. si'r .in,' jsds^,,!.ilige <^i:,sch.i!!q >»i,^f.,^ ^ ^ i 5Mi ^^ sangen i» nn «^ zw'iten I) ""ksamkeit gesetzt wird. Die in dem schriften lche" da^c.^ ^^'" erhaltenen Vor-die giltige AbsMe^. "" ^"^'" i'doch, "'sofern sie die Uugiltigkeit ein E,/'"'. ''' ^"b"'dl"'g "ber ^de, dle Scheidung von Tisch und Bett, MV die Trennung der Ehe betreffen, auf dem Civilstande anglhöiige Unterthanen der römisch--katholischen, dann der griechisch unirten und nichl-unirten Religion in den vbbeztichneten Kronländern keine Anwendung. Die Vcstimmnngen deü allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches über die gesetzliche Erbfolge sind bei Todfällcn, welche sich nach der Ein-führnng desselben ergeben, auch wenn es sich nm Bauerngüter handelt, anzuwendeu, wobei allenfalls erforderliche besondere Anordnungen vorbehalten werden. Jedenfalls sind bei der Theilung der Bauerngüter sowohl, als unbeweglicher Güter überhaupt die über die Beschränkung solcher Theilungen bestehenden Vorschriften zu beobachten. H<^ ÜN',§'.'/ 76V^/deS allgemeinen bürgerlicheu Gesetzbuches erwähnte Recht zur Emziehnng erbloser Güter kommt künftig nnr dem Staate zu. Iu Absicht auf die Verpflichtungen zu Geldzahlungen soll es ferner bei der Verfüguug, daß denjenigen Grundbesitzern, mit deren Vesitzchum eine nunmehr aufgehobene Urbarialilät verbunden war, die ihnen vor dem Monate April 1^^ dargeliehenen Capitalien, mit Ansnahme der ans Handelsverbindungen herrührenden Wechsel nicht ausgekündet und blos, die nicht bezahlten gesetzlichen Zinsen im Wege des gerichtliche» Verfahrens emgetriebeu werden dürfen, bis mif weitere Alwldmmg z„ l'l.iben haben. Die Bestimmungen über die noch übi-ige», Rechtsfolgen aus der aufgehobenen Ariticität, i,l»er die Wirkung der noch vor der Emsichrung dcS allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches errichteten leptwilligeli Anordnungen und geschlosseneu Erboerträge, dann über die zu beobachtende gesetzliche Erbfolge, in Fällen, wo der Erblasser noch vor der Wirksamkeit des all> gemeinen bürgerlichen Gesetzbuches ohne Errichtung einer letztwilligen Anordnung gestorben ist, sind iu dem Gesetze über die Regelung der Aviticitätsverhält-nisse enthalten, welches diesem Patente sich zuversichtlich bald anschließen wird. * Mehrere deutsche Blätter unterließen nicht, darauf hinznweisen, wie die eventuellen Erbai'sprüche des russischen Kaiserhauses auf Theile des zum deutscheu Bunde gehörigen Herzogthums Holsteiu Nußland die Aussicht eröffnen, ein Glied des deutschen Bundes rücksichtlich jenes LaudeStheiles zu werden, und wie damit die Gefahr obwalte, daß eine fremde Großmacht eine Stimme am deutschen Bunde und einen gesetzlichen Einfluß auf die Verwaltung deutscher Angelegenheiten gewinnen könne. Es fehlte bei die-seu Bemerkungen uicht an Seitenblicken, daß es eben die von Oesterreich befolgte Politik sei, welche mit dem Zwecke der Erhaltung der däuischeu Gesammt' Monarchie die Beseitigung der herzoglich Augusten-burg'scheu Familie uach sich gezogen, und damit den Eintritt der eoentuellen Erbansprüche Nnßland's näher gerückt habe. Wir si>,d zweifelhaft, ob diese Anffassuugsweise auf absichtlicher Entstellung oder auf wirklichem Verkenneu der thatsächlichen Verhältnisse beruhe. Wir wolleu die F^ge über die Erbfähigkeit der Augustenburger unerörtert lassen, und uns nur darauf beschränke,,, die aus der Erhaltung des däui-. schen Gösammtstaates fi,^ hz« allgemeinen Verhältnisse hervorgehenden Consequenzeil iu's Auge zu fassen. Das russische Kaiserhaus hat, um die dänische Monarchie anf eine dauernde dynastische Grundlage zu stellen, bereits ein Mal, nnd zwar unter Kaiser Paul, auf seiue Erbausprüche m Holstein und Schleswig, und zwar zu Gunste», des Königs Christian Vll. sammt seiner und seines Bruders männlicher Nachkommenschaft verzichtet. Dermalen, wo durch Erlöschen dieses Mcmns-stammeS obige Erbansprüche wieder aufleben würden, verzichtet Nußland das zweite Mal auf seine Nechte zu Gunsten des Prinzen Christian von GlmkSburg uud seiner männlichen Nachkommenschaft, uud zwar für denselben Zweck wie im I. 1767, nämlich für die Erhaltung der dänischen Monarchie. Rußland legt; also ktiue Hast an den Tag, durch den Vesiy vmü Holstein sich in den deutschen Bnnd einzudrängen, es beweist auch nichts weniger als eine Sucht nach nenem Territorialbesitze, sondern es ordnet dem großen, von ihm consequent verfolgtem Ziele der Er» Haltung der europäischen T«rritoriall»eständc alle anderen Fragen, alle einseitig zil erreichenden Vortheile unter. Wenn wir einerseits einer solchen für die Erhaltung des allgemeinen Friedens wirkenden Politik unsere Anerkennung nicht versagen können, so müssen wir doch zugleich hervorheben, daß die Verzichtleistung Rußland's auf die Erbrechte in SchleS-wig und Holstein im untrennbaren Zusammenhange steht mit der Erhaltung der Integrität der dänischen Monarchie. Insoweit nnn die Politik Oesterreich's dazu beigetragen hat, diesen Staat zu erhalten, hat sie auch die Verzichtleistung Rußland's ermöglicht. Dieje,,,^,, also, welche d,n Besitz von Holstein in .Nxßlauo's Hand als eine Gefahr für Deutschland hin« lallen, mögen col,seq„ei,ter Weise auch zugebe», daß Oesterreich's Politik iu De«ischlattd'« wohlverstandenem Interesse gelegen gewesen sel. -. Um dem Näuberlmweien i„ Ungarn mit voller Energie zn begegnen, bat daS dortige Militär- u„t> Civilgourernemeut einige Verfügungen erlassen, deren Wirkung ohne Zweifel sich als zweckdienlich bewähren wird. Es werde,-, demgemäß die Civilstandgerlchte »nnmehr auch im Heoeser Comitate, iu Iazygiei, u»d Cumanien aufgehoben; au ihre Stelle treten allenthalben Militärstandgerichte, und die Strafe der Hinrichtnng wird bei Raubmördern und Räuberu nicht mehr durch Puloer und Blei, sondern durch den Strang vollzogen werden. Nur Diejenigen, welche mit der Waff^ in der Hand ergriffen werden, oder den Uebelthätern irgendwie Vorschub leisten, sollen, wen» sie militärstandrechtlich verilitheilt werden, de>, Tod durch Erschießen erleiden. Der unerlaubte und verdächtige Waffenbesitz wird in den gefährdeten nnd bezeichneten Gegenden auch schon der militär-standgerichtli-chen Beurtheilung unterzogen. Diese Bestimmungen sind nnnmehr anch auf die Comitate von Pesth'Pllis, Pesth-Solt, Csoluock, Csongri'd und Csanad auSge-dehnt worden. " Zwischen TürkischAlbanien und Montenegro hatte ungefähr seit einem Jahre ein Waffenstillstand bestanden. Seit den letzten blutigen Ereignissen wirft ein Theil dem andern dessen Bruch vor, und Manche bebanpten, daß die Monteiiegriner denselben durch die früher vorgekommene Niedersäbelung eines Convoys von 2l)l) irregulären Arnauten zwischen Garczko nnd Nlkoich, in der Herzogewma, zuerst verletzt haben. Factisch ist, daß seit einiger Zeit von beiden Seiten namhafte Nullungen gemacht wecden, daß der Vezir von Skutari alle Muselmänner der Provinz zum heiligen Kampfe auffordert und sam, melt, — daß andererseits 3-0000 Montenegriner, deren Zahl sich täglich vergrößert, zwischen Piperi und Habljak aufgestellt sind, und daß 300 Montenegriner 121ft die Feste Habljak, welche ungefähr eine Stunde von dem Nordufer des Scutarier See's entfernt liegt, in der stürmischen Nacht vom 23. auf den 24. eingenommen haben, daß die ganze Besatzung gefangen genommen, der Commandant schwer verwundet wnrde. Fürst Daniel Petrovich und seine Oheime Peter und Georg, Präsidenten des Senates, sollen als Sieger in Habljak bereits eingezogen sein. Der Kampf scheint sich weiter spinnen zn wollen, und man spricht von einem sehr heftigen Zusammenstoße bei Podgo-rizza. Der Fürst von Mouteuegro hat das kaiserlich russische Consulat zu Nagusa von diesen Ereignissen in Kenntniß sehen lassen. Durch diese Mittheilung wird sonach der Inhalt einer kürzlich veröffentlichten telegraphischen Depesche aus Cattaro vollkommen bestätigt. Wien, tt. December. Wie aus Prag berichtet wird, ist Se. Maj. der Kaiser Ferdinand beinahe vollkommen hergestellt. Se. Maj. macht bereits taglich nnd nach Znlaß der Witterung auch längere Spazierfahrten in die Umgebung Prags. — Der k. k. österr. Gesandte in Berlin, Herr Graf v. Thuu, ist gestern mit der Nordbahn auf seinen nenen Posten abgereist. — Die neue Iurisdicliousuorm, welche durch die Orgauisatiou der politischeu und richterlichen Behörden nothwendig wird, ist bereits vorbereitet und wird, wie verlautet, gleichzeitig mit den Organlsatiotts-statliteu publicirt werden.''"" ^"' ö"^" ui(N — Den umsichtigen und energischen Vorkebrnngen der Behörden und der Geusd'armerie ist ee gelungen, die Räuber, welche wohlbewaffnet anf Wagen nach Tengelitz gefahren kamen und in dem nahe gelegenen Walde sich zur Ausführung des in dem Hause des Gutsbesitzers Gyndl beabsichtigte» Raubes theils ma?-kirs, theils vermummt hatteu, in kurzer Zeit zu entdecken und zn verhaften. Die Aussagen der Ergriffenen führten auf die Spur der übrigen an diesem Morde Betheiligten, welche in Pcsth ergriffen wurden und bei denen Waffen, Munition und Masken in großer Menge gefunden wurden. Es sind somit alle an dieser That unmittelbar betheiligten Individuen bereits in den Händen der Gerichte. — Nach weiteren Nachrichten über den Brand am Salzberge zu Aussee ist in Folge der energisch getroffenen Vorkehrungen ein günstiger Wechsel im Zuge der Gasarten erzielt und dadnrch sofort ermöglicht worden, in der tiefsten Berg-Etage bis zn den sogenannten Ablässen von drei Sooleneinschlagswerken vorzudringen und somit den Abfluß der Salzsoole zum Betriebe der dortigen Sudwerke für wenigstens vier Wochen zu sichern. — Vor nahezu Einem Jahre haben wir das Erscheinen des ersten Heftes „Serbischer Melodien," einer vom Herrn Alois Kalauz aus dem reichen Schafte südslawischer Volksweisen gewählten Sammlung von Nationallledern und Tänzen angezeigt. Was wir damals zum Lobe dieses Werkes erwähuten, wird durch das eben vorliegende zweite Heft im vollsten Maße bestätigt. In demsclben tritt das eigentlich nationale Element vielleicht noch schärfer hervor, während in dem ersteu Hefte dem städtischen, von fremden Anklängen nicht ganz freien Elemente mehr Nanm gegönnt war. Manches der mitgetheilten Liederchen erscheint änßerst einfach und schmncklos. Wir bemerken jedoch, daß der Serbe gerade die einfachsten Melodien mit ganz besonderem Anodrucke vorträgt. Durch einen eigenthümlichen Gebrauch von Viertel- und Achtel-Tönen, ein originell angebrachtes llvnwio oder »ic/x« voco uud noch andere, durch die gewöhnliche Semio-graphie nicht wohl anzugebende Nüaucirungen singt sie der Serbe interessanter und ergreifender als andere umfang- und gehaltreichere Lieder. Wien, 7- December. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung <><>"-Schönbrunn 16. October l. I., den neueu Statute,,-Entwurf der Douau - Dampfschifffahrt - Gesellschaft all er gnädigst zu genehmigen, zugleich aber anzuordnen geruht, daß in den Statuten die Verpflichtnng der Gesellschaft ausdrücklich angeführt werde, zn jeder Erhöhung der Tarife die Genehmigung der Staatsverwaltung einzuholen. Dieser allerhöchst angeordnete Beisay wurde von der Gesellschaftsadministration dem K. 2 des den Statuten beigefügten Geschäftsregle- ments angeschlossen, womit sich das k. k. Handelsministerium einverstanden erklärte. Brück an der Leitha, 4. December. Vor wenigen Tagen wurden wieder zwei Dankadressen, oie eine von den Gemeinden des Gelichtöbezirkeo Großenzersdorf, die andere von deu Gemeiuden aller, die Bezirkohauptmanuschaft Brück an der Leicha bildenden drei Gerlchtsbezirke Schwechat, Brück uud Hainburg durch eigene nach Wien eucseudece Deputationen Sr. k. k. apost. Maj. ehrfurchtsvoll überreicht, welche allerhöchst Se. Maj. Mopoft anzuneh-men geruhten. v Die unten folgende Dankadresse wurde von der Deputation aus der Vezirkühanptmaiinschaft Brück an der Leicha mit folgender Ansprache begleitet: „Wir — die Abgeordneten treuergebener Be-wohuer dreier Gerichtsbezirke: nämlich Brück au der Leitha, Schwechat uud Hamburg, welche die mit ihrem Gebiete bis an die Linien dieser Haupt- uud Residenzstadt anstoßende Vczirkshanptmannschaft Vruck au der Leitha bilden — erscheinen vor Eu. k. k. apostolischen Majestät mit den Segenswünschen dankerfüllter Herzen, welche die durch Eu. Majestät weisen Spruch ihnen zugegangeneu Wohlthaten der Gruno-entlastnng nicht mit gleichgilligem Stillschweigen hin-nehmen können, sondern uns entsendet haben, nm hier an der erhabensten Stätte vor En. Majestät Zeng-niß zn geben von den Gefühlen der Rührung, welche die freudezitternden Herzen Elj. Majestät treuesten Unterchanen bewegen.^, ^^, ^ „Nichc etwa des Presigescpis mit Beschlag belegt, nnd nach H. lil) „nter Anklag gestellt werden, worauf das compcteute Gericht über die Fortdauer oder Aufhebung der Beschlagnahme, so wie über die Frage, ob die Schrift zn vernichten sei, zn entscheiden hat, und nach H. 43 kann gegen diejenigen Personen auf Strafe erkauut werden, welche sich ungeachtet der verfügten Beschlagnahme mit dem Verkaufe ooer der Verbreitung solcher mit Beschlag belegten Schriften befassen. Der beregte Gesetzentwurf soll nun vor Allem dem Minister dcS Innern die ihm entzogene Vefngniß zum Verbot ei-uer ausläudischen Druckschrift wiedergeben. Der mit den Staaten deS thüringen'schen Zoll« bundes abgeschlossene Zolloertrag hat von mehreren der betheiligten Regiernngen bereits die Ratification erlangt. In künftiger Woche werden die Natifica-tionsurkuuden hier ausgewechselt werden. Sowohl ans dem Schooße der Kammer» selbst, als auch im Wege der Petition durch verschiedene Gemeiudeu uud Iuuuugeu größerer Städte sind Anträge auf Nevisiou der Gewerbstener-Gesetzgebung zu erwarten. Die Negiernng selbst hat, dem Vernehmen nach, schon seit längerer Zeit einige Abändern«» ge» der jetzt bestehenden Gewerbesteuerverfassung in Erwägung genommen. Eine vollständige Revsiou derselben, oder der Erlaß eineS nenen Gesetzes, dürfte jedoch für jetzt schwerlich die Zustimmung der Negiernng erlangen. München, 1. December. Die von einigen baier'schen Blättern in den jüiigsten Tagen gebrachte Nachricht, es seien die Beurlaubten der in der Pfalz stehenden Trnppen-Abtheilungen einberuft» n'l"-ren, entbehrt nach der „Allg. Ztg." jeder Veg>l,"dl"ig. Dem „(5. V." wird die Nachricht bestätigt, daß die brasilianische Regierung die Verhandlungen wegen Ankanfs einiger Stücke der deutschen Flotte abge-brocheu habe. Der brasilianisch'- Unterhändler soll. nach seinen Instructionen. außer Stande gewesen seiu, auf die für "die Liquidation aufgestellten Bedingungen der Bundesversammlung einzugehen. Vtiincken, 2. December. Der k. baier. Geueral-Lieutenant, Graf Tascher de la Pagerie, uud dessen I2Rl Sohl,, der k. Kämmerer Graf Tascher de la Pagerie, werden sich Ende dieser Woche nach Paris begeben/ wohin sie von ihrem Verwandten, dem Prinz-Präsidenten, eine äußerst schmeichelhafte Einladung erhalten habe,,. Frankfurt, 30. November. Gestern führte der k. k. österreichische General v. Schmerling. Obercommandant dahier, den französischen General Lamoricn're in die beiden Caserncn, die von den österreichischen Trnppen und dem baierischen Iägerbalaillon besets sind. Der französische General besichtigte in Gegenwart der betreffenden Offiziercorps mit sichtbar lebhaftem Interesse die Bewaffnung, Ausrüstung nnd Monturen der Mannschaften. V e l g i e „. Brüssel, 3. December. Die erste Kammer trat vorgestern wieder zusammen; der Minister v. Bron-ctere nahm daS Wort, um das Programm des neuen CabinetS mit kurzen Worten vorznlegen. „Das Ca-blnet." sagte er, „wird ein liberales sein, nnd daß es unveränderlich so sein wird. das verkünde ich gern vor einer Verscnumlnng, die vor Allem Loyalität und Aufrichtigkeit von den Vertretern der Krone verlangt. Das Cabinet ist frei von allen Verpflichtungen in seinen Entschließungen, und so wird es seine Freiheit zu bewahren wissen, sich keinen Zwang gefallen lassen, von welcher Seite er auch kommen möge. Seine Aufgabe sieht es darin, die Leidenschaftlichkeit der Parteien zu beschwichtigen uud Kämpfen vorznbeugen, die uur zur Verbitterung der Leidenschaften dienen. Unsere Politck stellen wir auf den Boden der Versöhnung. Die Geister zu politischen Verbesserungen hinführn, ist eine edle Aufgabe, und wir rechnen darauf, das; die erste Kammer in der Erfüllung dieser patriotischen Aufgabe uns ihren Beistand nicht versa-, gen werde." Die Discussion des Geselmuwnrfs über die Presse hat hente in der Repräsentantenkammer ihren Anfang genommen. Der Minister der auswärtigen Ana/legcnheiten las eiue geschriebene Rede ab. Er bestrebte sich hauptsächlich, festzustellen, das; die Negierung bei der Vorlage dieses Geseyentwnrfes uur aus eigenem Willen handle. Er läugnete nicht, daß der Regierung Sr. Majestät des Königs durch die Repräsentanten der Machte, mit welchen Belgien freuudschaftliche Beziehungen unterhält, freundliche und officiöse Vorstellnnqen gemacht worden seien, doch noch sei eine officielle Forderung an daö Ministerium nicht gemacht worden. Der Iussizminister vertheidigt den Gesepentwurf. als dem natürlichen Rechte und den von allin Ländern anerkannten Principien entsprechend; er schlug noch ein neues Ameudemeut vor, welches bezweckt, den Verlust der bürgerlichen und politischen Rechte nur im Wiederbttretungsfalle nnd nach einer früheren Verurtheilung von mehr als einem Jahre anwendbar zu macheu. Dieses Amendement wurde mit großer Befriedigung aufgenommen. Hr. de Percival. einer der vorangeschrictensten Liberalen der Kammer, griff deu Gesepentwurf heftig an. Der Abi" de Haerne antwortete ihm. I r a n k r e i ch. Paris, 3. December. Unter der Aufschrift: „Einzug Sr. Majestät Napoleon's III. in Paris", schildert der „Moniteur" die gestrige Feierlichkeit, die, wie er sich ausdrückt, an die schönsten Tage des Kaiserthums erinnerte. Er schließt seinen Bericht mit den Worten: „Paris hat das Kaiserthum herrlich eingeweiht. Nie hatte diese hochherzige Bevölkerung einen lebhafteren, zuneigungsvollcren Enthusiasmus gezeigt. Ihre Acclamationen kamen vom Herzen : es war der Ruf der Dankbarkeit und Lttbe. Das Volk schien glücklich, sein Werk so ruhmreich beendet zn sehen." Gestern Abends war in den Tuilerieu ein Diuer von 6(j Gedecken gegeben, dem die kaiserliche Fami-'° ""d die höchsten Würdenträger beiwohnten. Nach Staat^kk'^ ^^" war großer Empfang der hohen Militärs^dlr 7^" Notabilitäten des Civils nnd h"t ersch'ienene./d !"'^'^ ^ «n ft'ner Gesammt-ausländische., ^ u"d mehrerer ^I77^-^-->--^^''''''e. Um «'/2 Uhr trat der Kaiser, von Jerome nnd dessen Sohne begleitet, hinter ihm Lucian Bonaparte nnd die Minister, in die große Gallerie. Alle Anwesenden reihten sich sofort in zwei Linien, welche ter Kaiser mehrmals durchschritt, iudcm er im Vorbeigehen au alle ihm bekaunten Personen wohlwollende Wort« richtete. Der Empfang war so zahlreich als glänzend. Die kardinale trugen ihr großes Costume, und die Diplomaten waren sämmtlich in Gala-Uniform. Gegen !1V, Uhr, gerade als der Kaiser sich zurückzog, durchschritt Abd-el-Kader mit seinen zwei Gefährten die Säle. Er erregte die theilnehmendste Aufmerksamkeit, und wnrde von mehreren Generalen lc- mit Händedrücken begrüßt. Nachzutragen ist noch, daß gestern Nachmittags der Kriegsminister den auf dem Caroussel-plape versammelteu Truppeu die Proclamirung des Kaiserreichs vorlas, worauf dieselben ein allgemeines Kaiser-Vivat erschallen ließen. Heute Mittags bcgab sich der Kaiser in's große Spital Hotel-Dieu, und besuchte, vom Seine-Prafec« ten und mehreren Spitalbeamten begleitet, der Reihe nach sämnuliche Säle. Beim Scheiden ließ er ansehnliche Gaben zurück. Von der draußen versammelten Volksmenge wnrde er mit Kcnser-ViratS begrüßt. Der Unterrichtsminister hat gestern eine allgemeine Amnestie erlassen, nämlich an allen Schulen des Kaiserreichs für die von den Zöglingen begangenen Vergehen. Die Inschrift an der Nationalbibliothek ist bereits geändert worden; sie heißt in Zukunft: Kaiserliche Bibliothek. Die Theater haben ihre Namen aus der Kaiserzcit ebenfalls wieder angenommen. Die große Oper nennt sich: ^»(»»''mi,! im^l-ml M«i. !10. In der heutigeu Siyuug des gesepgebenden Körpers theilte, nachdem das Protocol! der vorgestrigen Schung verlesen und angenommen worden war, der Präsident sofort der Versammlung ein ihm vom Staatominister Fould eingehändigtes kaiserliches Decree vom gestrigen Datum mit, durch welches die außerordentliche Session des gese<)gebeudeu Körpers für geschlossen erklärt wild. Der Präsident forderte dem-gemäß die Deputirteu anf, den Saal zu verlasse», uud Dieselben entfernten sich unter dem Rufe: „Es l.'be der Kaiser!" S p a n i e n. Madrid, 2.'i. November. Die „Gacetta de Madrid" enthält ein von dem Minister der auSwär-tigen Angelegenheiten, Hrn. Bertram de Lis. gegengezeichnetes königl. Decret, nach welchem das gegenwärtige Fremdengesel) gänzlich umgeändert wird. Das erste Capitel des neuen Gesehes enthält die Classification der in Spanien sich aufhalteudeu Fremdeu. Das zweite die Bestimmungen, nach welchem sich die Fremden bei ihrem Eintritte oder ihrer Niederlassung lu Spauieu zu richteu habeu. DaS dritte regelt die bürgerliche Stellung der in Spanien ansässigen oder sich dort aufhaltenden Fremden. Dasselbe enthält überdieß noch die Vestimmuug, daß für den Fremden keine andere Religionsausübung als die römisch-katholische Religion gestattet wird. Das vierte Capitel hat Bezug auf die ausländischen Schiffe. Das fünfte enthält allgemeine Vestimmuugen. Großl'nwnttn'tt und Irland London, ^. December. Der „Morning Herald" schreibt: „Es ist wahrscheinlich, daß die K000 Mann. welche für das laufende Jahr als Reserve im Flot-tendieust verwendet werden sollen, den regulären Ma-rinetruppen beigesellt werden nud, wie wir hören, werden auch die für Schissödampfmaschinen zu voti-renden Summen verhaltnißmaßig außerordentlich groß sein. Es wurden nämlich m den lepten 2 oder 3 Jahren für Dampfmaschinenwerke bloß K0.000 Pfd. St. votirt, eine Summe, welche für die Bedürfnisse uuserer Kriegsflotte ganz unzureichend gewesen ist; wir glanbeu jedoch, dast in Anerkennung dieser Bedürfnisse die Regieruag dießmal nicht weniger als 380.000 Pfd. St- fordern wird, um auf Dampfmaschinerie verwendet zn werden, um unserer Flotte die lhr aebühreude Stellung zn geben, Die Votirunq größerer Summen für Bauholz und sonstige Vor« rätbe, mn unsere Dampfer zum activen Dienst branch» bar zn machen, wird, wie wir hoffen, ebenfalls in den Vorlagen von 1862 — 1863 eingeschlossen sein. Wir können nicht umhin, zn bemerken, daß, hätte man die Landesvertheidigung gebührend in'S Auge gefaßt, wir gegenwärtig in der Lage wären, unsere Flottenmacht beliebig zu verstärken, ohne bei unseren Nachbarn Neid, Eifersucht und Vesorgniß zu erregen. Werden wir nach langem Vernachlässigen anf ein Mal geschäftig, so geben wir allen Denen, die den wirklichen Zustand unserer Hilfsquellen im Kriegssee-dienst nicht kennen, zu j. abgestattet. M>t dem ägyptischen Dampfboote „Nil" sind reiche Geschenke von Seite des Pascha von Aegypten für Se. Maj. den Sultan und die Sultanin Valide hier angelangt. D Telegraphischer El urS.Vericht der Staatspapiere vom 9. December 1852. StaatSschuIbverschrelbunssin N't 9/^6 detto ^l/2 . . 8^7/lli D>irlkl,m >»itVsllosu»a u.I. l«:N. für 50N ff. 22« t/2für ltX'ft. dettu dctto «83», „ 250 „ 13 8 für 100 ft. N.ucs Aulchcn t^iltor» ^........ 95, 1/4 5"/» 1852.............953/8 Vcmf-ylctieu. vr. Stück l35<> fi. i» >r lU0 OwldeuGur., Hold. l 15 1/1 Ns». ssranfsurta.Äi., (s!,r<2ttfi. südd. Ver) eios-W^ihr, i,»2^ 1/2 st. ss»si, Guld.) N^ t/2 Vf. 3 Mvuat. Hambuva, für NW Thaler A.iueo. Ntbl. 17l 1/4 Bf, 2 Mona'. Liuorxo. für 3Utt Toscanischl Lire, Guld. l l2 l/2 Vf. 2 Ml'üa'. « >. . . c». ^ -^^ ,' ^I. « l N'l« 2 Monat. London, fur 1 P,uud ^tcrliu, Gulden i , ,20 !'. Monat Lym>, für 30ftFranfcn, . . Gulb. 13.» 2Mon>,t. Mailand, für 300 Oesterreich. Lire. Guld. l l 5 Vf, 2 Mon t. Marseille, sür üNO Franscn, . Guld. 134 3/4 Vf. 2 Monat, 'üaris, sür 300 Franke» . . Vuld. 13', 1/4 Vf. 2Mom,l. K. K. Miluz-Ducate» ..... 10 3/4 ^'apolroüsd'or'S „ .... — i».<0 So»vera!!i!?d'or's „ .... — l6 3 Nuß. Iml'erial ...... — 9.2? Friedrlch>3d'c'<'>l „ . . . . — 9.30 ^n^l. Soueraiugs „ . . . . — 1l.28 Eilberagio . . „ .... — 151/4 Z. I7l4. (l) Nr. 4^66. Edict. Vo:n k. k. Bezirksgerichte I. Classe in Treffen wird hicmit lickaintt gemacht: daß die mit dcm Be> scheide vom .'l0. Scplcmder l. I., Nr. 3651, bewil. liqte, imd auf den 13. l. M., «5. Jänner lind 17. ^cdrliar k. I. angeordnete executive Nealfeildictung slfiilt wolden sei. Tressen am 5. December l852. Bekanntmachung. Die Direction dcs bürgl. Schützcnuereines bringt zur Kenntniß, daß di.' W^hl der Directions-Mitglieder für das nächste Solarjabr l853 am nächsten Sonntage, d, i. am l2. d. M, Abends, in den Schießstatt- Localisälen, im Sinne des H. 2!> der Gesellschaft« « Statliten, vorgenommen werden wird. Die !>. ^. V reinsmitglied,r wer. den ersucht, sich an dieser Wahl zahlreich zl> bltheiligen. Lailiach den e :»erk!vüri)iqe, >„ da« Gebiet der Haus- u,id ^al,dl0>rthschaft einichla^n e Mn-l^eüuüsseu zum Nutzen und zur Uuterhaliunq. Preis »ur 2ä 'r. Q,7" Von diesem nützlichen Büchlein sind be reits >«,tttt« Ex abges tzt worden. Enthüllte Geheimnisse der Sympatdle und dcsM^nctismus. Ein Kunst- und Wllnderl'llch, eiithatteud lie wichigste» sympathetischen Mittel geqei, schw re Kr^ilklicitei' und Gcdrecke». z. B.: gegcu den Stein, Strebs, das Podagra, Fieber, die (Epilepsie, Vruche, Gelbsucht, Wassersucht, Abzehrung u , w. Nedst wundersame» Gelelüniissel! ^lil" Nütze,, und Ver. gnüqc» !Ür Jedermann, bcsc»ni)ers fur jcde >ßal, innere »,"d äußere Krankheitc,,,; V.: qe e»Auqei,-e,uzü,'dunqen, Vran,', Hal-einuuiduu.en, Gicht, H.iri-l'oriqkeit, H riK'i'tzllüdiül^en. Kl'P^l'eü j!rebssch.id,.'>', Ninfqrathschmcrzen, NcrvenzufäU.,', Ohr^isch^^zcn, Nh »-l»ülitz!»l>K. Uuterlcidseinzüi'dM'qen.Hal)!!schmerzen Braud- wunden. Verwundungen aller Art :c. Preis 15 kr. <^^ William Lee's Mitt.l ist in Enqland und Frank. relcy mu dem «"geheuersten VeifaU aufgenommen worden. uno »ollte „amextlich auf dem Landc iu keinem Hause fehlen- 3. »7l3. l!H))O Nr. ,5.720. Kicitation von R Rtttt Gimer Wein in Marbnrg. Vom k. k. Bezirksgerichte Marburg, als Abhandlungsinstanz nach dem am It. October d. I. verstorbenen hierortiqen Handelsmanne und Realitätcndesiher, Herrn Anton Altmann, wird bekanntgegeben, daß die zu dessen Verlasse gehörigen 1100 Ei.- mer Weine, von den Jahrgängen IMl, IWj, 1iW, 1NZ0, 1tt51 und 1852, zum Theile mit, und zum Theile ohne Gebinden, wovon ein großer Thcil vom Luttenberger und Radkersburgcr Gebirge herrührt, am ltt. und erforderlichen Falles am 17. December d. I., mit Beginn 9 Uhr Vornnttags, un Altmcmn'schen Verl^ßhause und Ma-gazinsgebaude hlerim Wege der öffentlichen Versteigerung gegen aleich bare Bezahlung veräußert wcrdcn. Marburg am 30. November 1tt52. 8. l7l5. (l) ^teue Bearbeitung des seit Iahreu im Buchhaudel vergviffeueil Werkes: Hcranreisend in seinem Geschlecht. 2 Bde. mit feinen Abbild, broch. I fi. Octcw. 1«:',3. Ed. Audewia'« N.rla,, i» Gral;. Erster Hand. Der Jüngling! Practischc Darstcll nng dlr vernünftiss steil, auf n»itiir-gnnäßc Griiüdsähs ^ostichtcr fthysischlil u»d inoralischc» Achandl >l >l^ dcs Iilügliügü bie> ^u ftincr Pubertät »üd rcifcn M,iü»barfl!t; inl'st Veuehmuugsvorschrifteu c) l-gl'N das aiidcrc Gc schlecht. ^! o n Dr. I. (f. ttilieubrunn. Mit Tuüdrnck-ftjcmälrc. 1«."i:l. ^!l u»,sch!a^. :ll» sr. Iweiter V«nd. Die Jungfrau! Prac tische Darst cl l»n^ der v, e riiün ft iq st,',!, a»s initur-qeiuäsic Grmldsätze ^esliihte» physische» inid >» >,'r >i l > sch c n Ächandlniiq de/ Iuü^frciil vml ihrcr («ülstlyu»^ mid Geburt au bis zu deu Jahren der Pubertät. » V o n Dr I ^ Lllienbrlllll». Mit Tmidruck ^eiuälde. «tt53. 7,„ Unischl.ig. 3<> lr. Vorräthig d.i «F»/««^F« ^i»F«f//«« ill Laibach. ^. i728. (!) Einladung.;ur Subscriptian auf die „Oesterr. illustrirteZeitung" ll >i d „Wicner sticgendr Nättcr." lll. Jahrgang. So'n Schueioer ist doch fürchterlich. Jede illustriste Zeitung ist eine wandernde Decoration der Gegenwart, eine s'somn-ll oll^oni-.',, ix wclche die Ereignisse der Zeit als Schattenbilder fallen nnd wie in «inen» Dagncrrcotyp festgedl'lten we» den; sie ist ein Archiv der Zeit, l,i welchem diese Alles, was sie geschehen läßt, in Bild und Wort niederlegt, zur Ncnlitzunq für klinst^e Geschichtsschreiber, »nithin ein Vrinnerui'gsbllch oer G^elnvart und Vergangenheit. (3i»e illustrirtr Zeitung kümmelt sich um Alles, erfährt Alles und berichtet Alles, sci es nun der Th>o„, der ^ehr- odcr Webstuhl, kurz sie stellt alles nebeneinander und läßt j.dem sein Necht widerfahren. Die ..Ocsterreichische Illustsirte« ist d^is einzisse Journal de5 Vate>la,ides, das in seiner siqcnthum-lichen Wcise eine Menge von M"te>iallen zus'MMlNlrägt, die nur auf heimischem Boden wuchsen. Aus >>Uen Gauen des große,,, schönen Oesterreichs bringt sie die interessantesten Ansichten von Gegenden, B.,u. denl-mälern, Städten, Fabriken, Instituten, Kirchen, Nuinen lc,; ferner die Porträts und Biographien alisgczcichn.tcr Persönlichkeiten, erzählt die würdigen Bestrebungen des Wissens, der Kunst, des Gewcrl). fleißcs, die Triumphe des Gedankens und der Aibeit, und nöthigt anch dem Ernstesten in den dcigege, bcnen humuiislische» und launigen „Wiener fliegende» Blättern« ein Lächeln ab. Durch die Beiträge der geachtetsten und beliebtesten Schriftsteller u, Künstler hat das Journal einen bcdcutendcn Lesekreis sich erworben und unser redliches Streben allqcmeine Tlicilnahmc und Anerkennung gesunden. — Man lese und urtheile! Jedem engern Familienkreis können wir unsere „IU"' stritte", wovon jeder h.'Ibe Jahrgang eixen Band mit einigen Hundert der schönsten Tilo^raphien b'lvc — als cin gutes Hausbuch f,ewissenh,,ft empfehlen, indem Ernst und Scherz, Belehrendes und U'>"' haltendes ?c. darin zu slnden ist und für die äußere Ausstattung d.,s Ausgezcicl nctste geth.n, w rd ^^ g.nane Kenntniß des Vaterlandes mich den verschiedensten Richtungen hin gehört zu den "^'" ^ ^,h,t nissen eines jeden Bürgers, und die Geschickte d.sselbcn würdig in Bild nnd Wert zu "^""^ Dankes uns.re Hauptaufgabe. Wer uns dabei mit Beiträgen unterstützt, möge sich unseres '""'' ' ;/,„,!,,' versicbert halten. Man subscript in den Provinzen, mit portofreier Zust.llunq ""l''/^ ' ^" 8 fi,, halbjährig 4 fi. 24 kr.. viertel,äh'ig 2 fi. >« kr. E. M, Jahres A bo..nc.N^ e^" du .velthvolle Beilagen, Briefe u. Gclder franco. - Tdätigen Agenten, die sick '^., Sub^ v V .. journals bemühln. bewilligen wir eine sehr anständige Provision. Briefe ^'"' ' ieder Zeit Statt finden, In unserer rilographischen Anstalt wird >''"/ "^ "U,. Beste prompt, l>. w.r um 3.^'/, «/« billiger als bisher für dergleichen künstlerische Ardcttc" n W.n gefordert wurde, au ' geführt, von sämmtlichen Original-Stichen aber zu sehr soliden Prc.se.'(^llche. fur Kalendern s w. abgegeben. Die Erpeditian >»cr .,Wcstcrretch,fchen illustrirten Icitu»g" i»l Wien, Kupserschllttdgajsc 1U71.