Nr. 216. Mittwoch, 22. September 1909. 128. Jahrgang. Mlmcher ^ Mum VrHnuniclatlonsvrli«: Mü Poftvcrlsndnnss: nanzjäbriss 30«. balbMril, 15, l<. ,^m ,«o„c> Ii. ssröhrrc psr Zsilr >i!l>; bs> gflrrrn Wisdrrtioliluss,'» pel Zi-ilr 8K. Dis »Lnibachrr linn' rrjchlint lünücti. niil ?!»o»a!inir brr Eonn- uni> .^risrwyr, Dii- Vldminiftlalion hlfmt>sl sich Millrkn'strakl Nr, 2«: dis Mldaltion 2'iillo«il'Nrafts Nr, 20, 3plrchsw»»rn drr ^etiallim, vi>n « bi« il> Uhr vl'rniillllsst-, Uüfraxlii'r!!' Bri'!''llt. Telephon-Nr. der Redaktion 52. MchtanMcheu Hcir. Kreta. Da der ehemalige Ministerpräsidenl Theolotis >n einer vonl Blatte „Athina" veröfsentlichten lmtorrcdung die Auflösung der gegeinoärtigen „auto-l'tätvlosen" und „linier denl Drucke der Offiziere neheuden" Kanlmer als notiveildig bezeichnet und "^.>u< hatte, nach seiner Ansicht oblvalte gegen dic Auflösung lcin auswärtig-politisches Hindernis U'e^'n Kreta inehr, loandten sich Athener Politiker !,"^wpliiich all Michelidakis und Veniselos nnt der '".'frage, lvelche Haltung Kreta i,n Falle der Auf-wittily der griechischen Kannner beobachten lvürde. darauf erwiderte, wie man aus Athen schreibt, --^chelidakis aus Kandia: Solange unsere Frage nicht elldgiillig und entsprechend unseren nationalen Pünschen gelöst wird, werden wir, wenn inzwischen "U' llriechische Kammer aufgelöst werden sollte, gleich-äl'til^ lNlch hier Neuwahlen ausschreiben und Kreta ^>rd dann seine gewählten Deputierten nach Athen entsenden. Veniselos antuwrtete aus Kanea: Ich '^'>j; nicht, ob die Ursachen behoben sind, die mit 'NUcksichj auf die kretische Frage bis seht den Aus. chub der Neuwahlen in Griechenland bis zum äußer-"u verfassungsmäßig zulässigen Termin notwendig mnchtoll — aber das weis; ich, daß im Falle von "annnerneuwahlen in (Griechenland auch die Kreter ^arau teilnehmen und ihre Vertreter nack Alben 'U entsenden sich beeilen werden. , Die von der türkischen Negiernng >owie von ^'n Konsuln der vier Schutzmäch'te Gretas bezüglich ^' ^nnorduug zweier ^l'ohammedaner in Ne-Wiino veranstaltete Untersuchung hat, wie man " 's Konstantinopel schreibt, ergeben, das; es sich " cin genieines und nicht um ein politisches Ver-< i m handelt. In den Berichten der Konsuln an >! ^ ^'^"' b">"' Viächte in Konstantinopel lvird ^^leilt. das; die muselnuinische ^Bevölkerung den ^^rden ihn'n Danl für das unparteiische Vor- gehen in dieser Tache und die rasche Verhaftung der schuldigen ausgedrückt hat. Älzyptcn. Wie man aus Kairo schreibt, ist nach der Rück-lehr des Khedive aus dein Auslande der Ministerpräsident Vutros Pascha (hali zur Erholung nach (Europa abgereist. (5s ist ein offenes Geheimnis, daß der Ministerpräsident nicht mehr auf seinen Posten zurücklehren wird. Nach den vielen Anfeindungen, die er über sich hat ergehen lassen müssen, verspürt er leine Lust mehr, in seiner Tlellung zu verbleiben. (5r ist in eine für ihn unglückliche >',eit hineingeraten. Lord Cromer hatte eben Ägypten verlassen und sein Nachfolger, Sir Eldon Gorst, der das ihm aufgezwungene Amt nur mit Widerwillen annahm, tonnte dem neuen Ministerpräsidenten leine 3iüke sein. Vei seinem Souverän, dem Khedive, konnte er diese nicht finden, denn der Herrscher hat sich ganz in die Gewalt der Engländer begeben müssen. So war der Ministerpräsident hauptsächlich aus sich angewiesen. Das neue Preßgesek ist ill dem Sinne, in dem es geschaffen wurde, noch gar nicht zur Anwendung gelangt, trotzdem die Negierung schon öfters Gelegenheit gehabt hätte, dies zu tun. Der Chefredakteur Eheich Ehacuiche des „Lewa", des ,^auptnationa-listenblattes, wurde wegen Verleumdung und Beleidigung des Iustizministers kürzlich zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Selbst in diesem äußerst krassen Falle hielt man sich nicht an das neue Gesetz. Die Nationalistenblätter, d. h. die Blätter, die die Sache des Volkes vertreten oder vertreten wollen, haben setzt eine andere Taktik eingeschlagen und es berührt fast komisch, diese zu verfolgen. Früher, vor der Schaffung des neuen Preßgesetzes und auch uoch in jüngster ^eit, als einige nationalistische Blätter in dem Echeinbesitz von Europäern ^ die das Gesetz nicht treffen sonnte waren, ergingen sich diese Blätter in den heftigsten Angrissen auf den Khedive. Jetzt haben sie den Spieß umgedreht. So schrieb eines der ersten einheimischen Blätter kürzlich: „Die Annozeit unseres Ministerpräsidenten geht ihrem Ende entgegen. Unser vielgeliebter Herrscher und die fiir ihre Interessen beflissenen Engländer verbleiben uns. Einem Manne ist es unmöglich, unsere Interessen gegen eine ganze Nation zu verleidigen. Der Präsident des gesetzgebenden Nates hüllt sich in Tchweigen. Er weiß, daß unsere Nation in ihrem Nechte steht. Ägyptisches Volt. wisse, daß über all unseren Streitigkeiten ein Mann steht, dem all unsere Herzen entgegenschlagen. Dieser Mann ist sehr begabt und obwohl er noch jung ist, ist er der Märlyrer unseres Vaterlandes. Seine Seele und Wünsche sind den unseren gleich und stehen an unserer 3pitze. Ägyptisches Volk. dieser Mann ist dein Oberhaupt, dein geliebter Khedive, der für unferen Fortschritt kämpft und unter seiner Abhängigkeit seufzt." Diese Sprache steht in seltsamstem Kon-liast nach all den Anrüpelungen. die das Blatt dem Khedive hat zuteil werden lassen. Das führende englische Blatt Ägyptens hat denn auch sofort das Wort. ergriffen und die Sprache des „Lewa" in rücksichtsloser Weise getadelt. Es hat den Ministerpräsidenten Butros Pascha Effendi in Schutz genommen und stellte die Behauptung auf. daß er diese Anfeindungen nur deshalb zu erleiden hätte, wetl er Kopte sei und nicht Mohammedaner. — Hoffentlich geht man bei der Neuwahl eines Ministerpräsidenten etwas vorsichtiger zu Werk und wählt einen Mohammedaner. Bei einer Nasse, bei der das religiöse Gesühl so stark ausgeprägt ist, wie bei den Mohammedanern, muß man diesen Faktor in Ve< rültsichligung ziehen. Politische Uelierllchl. Laib ach, 21 September. Ta5 „Fremdenblatl" führt in einem Artikel zur Begrüßung des deutschen Neichslnnzlers Herrn von !^c t " '" die Negennacht hinausblickte. „Gott w.'.^ . ' murmelte er. ..in einer halben Stunde '"de .ch abgelöst." loiwl ',"" " '"'^ sonst recht diensteifrig war, so >nn N " ^' l''" Elches Hundewetter die Freude ">ehi '"'' rauben. Außerdem fühlte er sich gar nicht Witt^ ^ widerstandsfähig gegen die Unbilden der N'ittw !^ seit jenem Mittwoch, jenem Unglücks-scine^S' ^" be», Tage, an dem ihn der Lehrherr daß st^^U's mit der Botschaft niedergeschmettert. ^ipalV ^ leichtsinnige an der Kasse seines Prin socljsl ""'Nrifsen und geflüchtet war. hatte der Alte War ?,' " körperlich einen „Knar." bekommen. Er schnell '^"'"ch'ner Mann geworden: und sein , ^ /' ^"t jener ^eit hieß er bei seinen Kol- ' " ^ater Schröder. cr sich wohl pensionieren lassen; lchen "' r ' "'" tu'" Fehlbetrag zu decken, ein Dar-wurde l5 ,"""'""' dch"' Tilgung ihm sehr sauer ausrücken, die Schuld abtragen, neu w .x """' ll"'"" Stadt zur Nuhe setzen kön-^schliekc, ""' '" ^^'n seinen Lebensabend zu Seine Beförderung war ihm fast zur firen Idee geworden. Und der Inspektor, der dem Alten wohlwollte, halte Mühe, ihn zu vertrösten. „Sowie sich die Gelegenheit bietet, werde ich für Sie sorgen," Pflegte er zu sagen. „Vielleicht tritt bald ein Ereignis ein, bei dein Sie sich auszeichnen können." Schröder wartete auf das Ereignis, das ihm Glück, das ihm die Beförderung bringen sollte. Man sonnte wohl kaum einen Pflichteifrigeren Beamten finden als ihn. Aber er fand keine Gelegenheit, sich Hervorzulun. Und er glauble bald selber nicht mehr daran. Der Negen prasselte in Strömen. „Ich will noch einen Nundgnng um den Häuserblock machen," sagte Schröder zu sich und tral auf die Straße hin aus. Wie ausgestorben lag sie da. Das Klatschen des Negens war das einzig hörbare Geräusch. Schrö der zuckte zusammen. Er glaubte das Klirren eines eisernen Gegenstandes gehört zu haben. Er horchte aus. Er halle siel, nichl getäuscht. Aus den Pnrlerre-räumen der Versicherungsgesellschasl im Eckhause schien es zu kommen. Vorsichtig schritt er näher. Die Fensterladen des Geschäftslotales waren geschlossen. Doch dem anfmerksamen Späher tonnte nicht der matte Lichtschein entgehen, der durch den mittleren Laden drang. Schröder überlegte. Angestellte der Gesellschaft waren um diese Zeit wohl kaum in, Bureau tälig. Also Perbrecher? Wagemutige Burschen mußlen es schon sein. die hier am Werke waren. Schröders Herz klopfte vor Aufregung. Jetzt fand er vielleicht Gelegenheil, sich auszuzeichnen. Aber sollte er. der Alte. nicht lieber auf den Beistand seines Kollegen warten? Doch die Minuten waren kostbar. Wenn die Verbrecher entwischten, dann war es wohl mit der Beförderung für immer aus. Er trat auf die Haupttür zu. Sie war unverschlossen. Leise lastete er sich die Treppe hinauf. Durch die Bureautür hörte er Geflüster. Er faßte den Türgriff. Die Tür war angelehnt. Leise drückte er sie auf. In demselben Moment fühlte er sich an der Kehle gepackt und hörte, wie jemand rief: „Das Licht alls, daunt der Hallunle nichts sehen kann." Schröder suchte im Dunkeln seinen Angreiser zu packen. Doch der schien Niesenkräfte zu haben. Vergeblich versuchte sich Schröder loszuringen und seinen Nevolver in die Hand zu bekommen. Er sühlle, wie ihm der Atem verging, und mit einer letzten Kraftanstrengung dräugte er wieder zum Tür-eingang. Doch der andere zwang ihn nieder. Da, ein Nuck, Schröder warf sich gegen die Tür, die nachgab, und instinktiv faßte er seine Flöte und Preßte sie sich in den Mund. Schrill gellte der Pfiff durch das Treppenhaus. Da erhielt Schröder einen 3chlag über den Kopf und sank lautlo3> zu Boden. Schröder schlug die Augen auf. Er lag m> Bett, und um den Kopf fühlte er einen Verband. Er wollte sich aufrichten. Doch eine Hand druckte ihn fansl nieder, und jemand sagte freundlich: „Zollen wir wohl ein wenig Geduld haben. ^ Schröder sah den Sprecher grof; an. Heme Erinnerung lehrle langsam wieder. „Herr Inspektor?" fragte ". „Jawohl, mein Lieber, entgegnete dicker und schob "sich einen Stuhl ans Bett. „fühlen Sie sich besser?" Schröder blickte seinen Vorgesetzten fragend an. „Ich will Ihnen zu Hilfe kommen," sagte dieser herzlich. „Sie haben gestern in der Allgemeinen Ver-sicherungsgesellschaft zwei Geldschranteinbrecher bei der Arbeit überrascht. Dessen entsinnen Sie sich nock,. Laibacher Zeitung Nr. 210 _________________________________1934 __________________________22. September 1909. kanzler bringt nach Wien das beste Akkreditiv mit, das es hier geben kann: das Vertrauen, das ihn zu seinem hohen Amte berufen hat. Tenn das; der Vertrauensmann Baiser Wilhelms ein Vewahrcr der Tradition sein will, die der dritte deutsche Kaiser erhalten und gefestigt hat, ist für uns im voraus gewiß. Graf Äehrenthal und Herr v. Veth-mann Holllveg werden zu der ersten Begegnung, die ihnen eine mündliche Aussprache Mattet, die Gewißheit mitbringen, einander zu verstehen; sich miteinander zu verständigen, haben die Leiter der äuße» ren Politik Österreich-Ungarns und des Teutschen Reiches nicht erst nötig, denn ein vollkommenes Einvernehmen der beiden Mächte ist ihnen ein kostbares Tepot, das jeder von beiden mit seinem Amtsantritt übernommen hat und getreulich verwaltet dereinst zu übergeben haben wird — ein Depot, anvertraut durch die Monarchen, welche die bleibenden Richtlinien der Politik vorzeichnen. Nach der Lage der Dinge kann die Unterredung zwischen dein deutschen Reichskanzler und unserem Minister des äußern nicht den Zweck oder Erfolg haben, neuen Vereinbarungen den Weg zu bahnen. Tennoch wird ihre Politische Bedeutung nicht unterschätzt werden: man wird es bei uns und in Teutschland erfreulich finden, daß die leitenden Staatsmänner der verbündeten Reiche, so wie sie von Annes wegen freunde sind, es auch durch Persönliche Kenntnis und Wertschätzung werden. Tie „Neue Freie Presse" erklärt sich entschieden dagegen, daß die ungarische Forderung nach Aufnahme der Barzahlungen ohne Prüfung einfach zurückgewiesen werde. Allerdings gehöre zur wirtschaftlichen Barzahlung auch die politische Barzahlung. Nenn Tr. Wekerle will, daß ernsthaft mit ihm verhandelt werde, müsse er zunächst selbst politisch zahlungsfähig sein. Wenn der ungarische Reichstag keine Regierung und leine Mehrheit aus sich herausbringen könnte -und sein Atem für den Berg der Wahlreform zu kurz wäre, würde es geradezu finnlos sein, von der Barzahlung zu reden. — Tie ,/^cit" erinnert an die wiederholte Erklärung des Tr. Nekerle, daß seine im Zustande der Temission befindliche Regierung jetzt keine Entscheidung treffen könne, weil sie sonst ihrer Nachfolgerin präjudizicren würde. Und gerade zum gemeinsamen Budget mit seinen riesigen Mehrforderungen habe er Samstag seine Zustimmung gegeben. Wenn seine Abstimmung ernst genominen werden soll, müßte die ungarische Krise bereits im Sinne der Wicdcr-ernennung des Kabinetts Wekerle gelöst sein. Tavon sei aber nicht die Rede. Tie aus dem türkischen Minister des Äußern, Rifal Pascha, und dem ehemaligen Kriegsminister Nazim Pascha bestehende ottomanische Mission, die den Kaiser Nikolaus in Livadia begrüßen soll, wird sich, wie man aus Konstantinopel meldet, an Bord der?)acht „Stambul" am 2'5. September dahin begeben. Wahrscheinlich wird sie von einem Mitgliede der russischeu Botschaft begleitet werden. Einen Tag vor der Abreise der Mission wird der Botschafter s'arykov an Bord des Stationsschiffes der Botschaft die Fahrt nach Livadia unternehmen. Die Frage des Besuches des Zaren in Konstantinopel wird in Livadia entschiedeil werden. ___ Am 17. d. M. sind es hundert Jahre gewesen, daß im Frieden von Fredcrikshamm Finnland an das russische Reich von Schweden abgetreten wurde. Anläßlich dieses Sätular-Gcdenttages hat Kaiser Nikolaus ein Schreiben an den Generalgouverncur von Finnland gerichtet. Ter Kaiser spricht darin seine Genugtuung über den geistigen und materiellen Fortschritt aus, den Finnland seit der vor einem Jahrhundert erfolgten Einverleibung in das Reich genommen habe. Ter Kaiser gibt der Hoffnung Ausdruck, daß die arbeitsame Bevölkerung Finnlands auch fernerhin auf dem friedlichen Pfade kultureller Entwicklung ihre Lebenshaltung vervollkommnen werde, und spricht die Erwartung aus, daß die Finnländer eifrig mitwirken werden an der Erfüllung der Aufgaben, die von der Vorsehung dem russischen Reiche vorgezeichnet seien, denn nur in unerschütterlicher Ergebenheit dem Throne gegenüber und in allmählicher Festigung der untrennbaren Bande, die es mit dem Reiche verbinden, tonne Finnland das Unterpfand eines glücklichen Gedeihens finden. Tagesnemgleiten. — Wner, der vom Nordpol nichts wissen will,j ist dl'r kleine Harry Peary, der Sohn des große» Pearl), des Nordpole»tdecters. Tic Vegeisteruug und das Interesse, mil dem die gcmze Welt die Euldecluuli, des Puls und de» Streit zwischen Eook und Pearl) verfolgt, findet bei ihm leine» Widerhall. Mit seinen sechs Iahreu ist er über das alles erhaben. Obwohl er die aller»e»esle» Nachrichte» haben löinile und eineu vo» vielen beueideie» Platz mitten im Lager der Peary. freunde hat, ist ihm nichts uuaugeuehmer, als vom Pul zu höreu. Seit die Nachricht vo» des ^alers'Sieg lam, isl's aus mit den schönen Märcheugeschichle», die oie Muller erzählte in aller Ruhe u»d Vehaglichteit. Die Zeiluugsschreiber belagern das Hans lind belästigen ihn. Deshalb wurde Harry auch einem Ausfrager gegenüber ganz energisch uud sagte- „Wuule man denn nicht end» lich 'mal vo» etwas cmderem sprechen?" — jEine einträgliche Prise Tabat.j lHiue Prise Tabak, mit der ein Geistlicher einst Ludwig XVlll. er» freute, briugl dem französischen Slaate heute »och jähr» lich 820 Franke» c-i». Der .Nöuig liebte das Schnupfe». Als er eines Tages seiue Tabaksdose vergessen hatte, reichte ihm ein zuoorlliuimeuder Prälat, der dem König seiuen Wunsch von den Augen ablas, seine Dose, und der König war hierüber so erfreut, das; er dem Geist» lichen eine G»ade erwies. Und zwar erlaubte er einer armen Nichte desselben, im Garten der Tuilerien iu eiuem kleineu Kiosk (5rfrisch»»qe» und Näschereien zu verlaufen. Vis zu ihrem im Jahre 1859 erfolgten Tode war die Nichte des Geistlichen Besitzerin dieses kleinen Geschäftes. Das Publilum hatte sich mit der Zeit so au den Kiosk gewöhnt, das; der Staat den Perkauf uichl eingehen lassen wollte uud, wie der „Gaulois" erzählt, scil jener Zcit den Kiosk jährlich für 320 Franken ver-pachtete. — lDer Visenbahnwagcn.j Ein hübsches Stückchen aus der Türkei wird der ^.Frcmkf. Ztg." im folgenden mitgeteilt: Eine schlesische Waggonfabrik iu Grüuberq halte r>or einiger ,^eit einen qrößere» Auftrag von Eisen» bahnwagqons für eiue türkische Vahiwerwaltuug aus» zuführen. Die Lieferuug erfolgte, uud auf alleu Waggons war fein säuberlich in deutscher Sprache uud deutschen Ziffern, darunter aber auch in türkische» Schriftlichen, jede aewünschte Auciabe über Naum- inhalt, Ladegewicht usw. aufgemalt. Uilgliicklicherweiie war seitens der Fabrik, die »atürlich lediglich mecha-»isch »ach der Vorlage, ohne Verstä»d»is der tür» lischeu Schrislzeicheu, hatte arbeite» müsse», bei eiuer Zahleuaiigabe eiu winziges, etwa fünf Zeulimeter hohes Zeichen statt uach linls nach rechts unigebogen worden. Darauf setzte sich der die Wageil i» Ko»slauli»opel emusaugeude Veamle hi», schrieb ei»e e»ergische Ve° richtigimg »nd — schickte de» gcmzen Wage» die weile Strecke vo» Ko»sta»ti»opel »ach Grüilberg wieder zurück, damit der gewichtige Fehler dort ausgebessert werde. Auf den Gedanke», das; dies einfacher uud bil> liger mit etwas Farbe und eiuem Pi»sel besorgt werde» toime, war der Wackere cmschemeud gar »ichl gekom» men ... — iTuffra.qettcs.j Das Treibe» der englischeu Suffragettes, die bemüht fiud, das Slimmrechl für die Fra»e» zu erfrawalliere», war lcmqe Zeit eiue Quelle der Heiterkeit. Es war wirklich lustig, zu lese», »oie die englische» Fraue»rechlleri»»e» feierliche Prozessionen durch die Straße» ^oudous oeraustaltete», dem Pre» miermi»ister Ascniith bei jeder Gelegenheit ihr „Woll" so,- ^omun!" i» die Ohre» heulte», a»s der Parla« meutsgalerie tobte», sich mit Kette» a» die Barriere» seslbi»de»d >md ^inqscimpfe mit de» Diener» lind Poli' zisten aufführend. Aber es scheint ei»e falsche Tattil ge» Wesen zu sein, das; man ihre Ermesse humoristisch »ah»', den» sie werde» immer wiloer, uud was sie kürzlich >» Virminqham aufführte», wo Ascmith ei»e Äersammluusi abhielt, das ist wirklich lei» Spaß mehr. Die Suffra» gelles halle» sich mit Äxte» bewaffnet, die sie droheud gegen die Polizei schwangen. Auch ueuiitzle» sie die Äxte, »»> das Dach der Nersammlimgshalle zu demolieren, woraus sie die Trümmer des Daches als Wurfgeschossl' gegeil die Polizei beuützte». Eiuige Frauen warfen kleine, boml'e»äl)»liche Knallkapsel», die mit lcmler De» ttmatio» explodierte». Zwei Suffragettes trafeu mil Dachziegel» das Automobil des Miilisterpräsidenle» vuüi Dach der Versammllmqshalle aus. Die Feuerwehr wurde herbeigeholt uud richtete den Schlauch gegeu dil' Suffragettes, die vollständig durchnäßt wurde» »»d laul cinflreischle», aber i» ihrer Kampfwut nichl abgekühll N'urdeu. Es blieb nichts anderes übrig, als das; Poll» zisteu auf Leitern auf das Dach kletterten uud dil' Cuffragetes mit Gewalt heruulerhcille». Die Demo»» slratio»e» wiederholten sich, als der Ministerpräsident Virmiiiccham verlies;. Ein Stei»w»rs traf sogar den Salonwagen »»d zertrümmerte ei» Feusler. — lHumor deö Äuslnnbes.j Mrs. Day: „Weißt d» de»», »oeu» du qemig hast?" — Mr. Day: „Nein, we»n ich genug habe, weis; ich überhaupt »ichts mehr." „Sie werde» jedenfalls auch si»de», das; ei» VadY das ganze Ha»s hell macht?" — „Ja, wir breime» jetzt des Nachts zweimal so viel Gas wie sousl." „Ehe ei» Man» dreißig ist, verliebt er sich in jedes hübsche Mädche», das ih» a»siehl." — „Ja, u»d wen» er über dreißig ist, verliebt er sich !» jedes hübsche Mädchen, das ihn 'ansieht." Im Seebade. — Er: „We»» dei» Papa a»> Sanislag lomutt, Schatz, glcmbsl du »icht, daß das einc gute Gelegenheit loäre, >»it il»» z» reden?" — Sis-„O ja! Denil'we»» Mama ihm erzählt, wieviel wir hier ausgegeben habeil, wird er froh sein, eiue von »us los zu werdeu." ^ lDer Schreibmaschinen.Automat.l Die Anicri» kauer habe» es so herrlich weil gebrachl, das; sie »ichl mehr mil Feder »»d Tinte umzugehen wisse», weil sü' im allgemeine» nur die Schreib maschine zum Schreibe» verweude». N»» ka»» sich aber llicl t jeder ei»e Schreib« »laschiiie leiste» »»d desN'ege» ist ei» findiger Aim'r!» la»er auf deu Gedaule» verfallen, de» uilgliicklichcn Opfer» der Schreibmaschine, die mit /,-eder u»d Ti»u' nicht lvahr^ Tanit sind Sie mit einein der Burschen in einen.ttampf verwickelt worden, stimmt das?" Tckröder nickte. „Nun, und schließlich hat er Sie niedergeschlagen. Das wisseil Sie. Und jetzt will ich Ihnen sagend was Sie nicht wissen. Willers, der Sie ablösen wollte, hatte Ihren Notpfiff gehört, diesen weitergegeben und ist Ihnen mit Nendt und Han-scn zur rechten Zeit zur Hilfe gekommen... Zur rechten Zeit, sage ich, Schröder. Denn der Bursche hätte Ihuen sicher sonst das Lebenslicht allsgeblasen. Nun, er hat selber daran glauben müssen. Er hat wie ein Rasender um sich gestochei), und da hat ihn Nendt in der Notwehr mit dein Revolver erschossen. Sie selber haben wir dann verbinden und in Ihre Wohnung schaffen lassen. Doch, mein lieber Schröder, das wichtigste vergesse ich ja ganz." Und der Inspektor leichte dein Alten die Hand hin. „Ich gratuliere zum Wachtmeister, Sie sind befördert worden." Schröder drückte wortlos die dargebotene Hand, und sein Auge leuchtete auf. Plötzlich fragte er: „Herr Inspektor, weiß man wohl, wie der Bursche lueß. der mir ans Leben wollte, und den Wendt erschossen hat?" „'Auch das kann ich Ihnen sagen. Ter Tote datte in seiner Tasche einen Ausschnitt aus einer Nlustrierten Zeitung, die augenscheinlich seinen ^'^ckbrief^nit Bild'enthält." ^er Inspektor liattc seiner Brieftasche ein Zeitungsblatt entnommen und reichte dies dem Alten bill. >lamn hatte dieser eincn Blick darauf geworfen, als er aufschrie: „Es ist mein Tohn!" — '____ Zirkuslcutc. Roman uoil Karl Muntzmann. Einzige autorisierte Übersetzung. ^6. Fortsetzung,) i«a.l,drl>cl uerbll!«!!!.) Ill diesem Augenblick öffnete sich die Tür, und der von zwei Knaben begleitete Artistcnvater trat ein. Ter eine Junge war Little Jack, der mit einer gewissen Sicherheil austral, der andere war ein hübscher Mensch von etwa 14 Jahren mit einem etwas befangenen und unsicheren Wesen. Er machlc einen aufgeweckten Eindruck, und man sah es ihm all, daß er seine Augen überall hatte. Es schien, als habe alles, was er sah, das Interesse der Neuheit für ihn und als setze es seine Phantasie lebhaft ill Bewegung. „Frikandellen, Frikandellen, bironemann/' rief der Tircttor mit dein Mund voller Speisen. Auch aus Gronemann schienen die Frikandellen einen tiefen Eiudrnck zu »lachen. Er setzte sich neben den Tirektor und führle die Gabel in die Schüssel. Tas Brot und die Teller mit Wurst und Käse wurden den Knaben hingeschoben, die gierig danach griffen. Als sie wohl eine Viertelstunde gegessen und ein Glas Milch dazu getrunken halten, sagte Grone-mann: „So, nun ist es wohl am beste», wenn Ihr zu Bett geht." Die Knaben reichten Herrn Groncmann die Hand und verbeugten sich, worauf sie beide verschwanden. Little Jack warf noch beim Fortgehen einen sehnsuchtsvollen Blick auf die Schüssel mil den Frikandellen, während diese seineil Gefährten durch- aus nicht interessierten, dessen Aufmerksamkeit ganz von dem Affen mit der wollenen Jacke und der Sparbüchse in Anspruch genommen war. Anf einen Wink des Arlislenvaters verschwanden die beiden Knaben durch eine Tür hinter der Schenke. 7. Kapitel. Als die Knaben das Lokal verlassen hatten, blieben der Tiretlor und der Artisteilvater noch eine Weile am Tisch sitzen, während sie ein Glas Grog lranken. Ter Tirektor gähnte unaufhörlich und streck» e mehrmals sei lien vollen Leib. Nachdem er sein Glas ausgetrunken hatte, erhob er sich und grüßte mit Feldherrnmiene nach allen Seiten. Dann verschwand er. Dies war der Augenblick, auf den Harald F^l'> gewartet halle. Er wußte alls Erfahrung, daß dl'i' alte Gronemann «licht zu denen gehörte, die fuu) schlafen gehen. Der Journalist stand deshalb voü seinein Platze auf, trat an den Tisch heran und stellte sich vor. Ter Artistenvater erhob sich mit vieleil Ver-bcugungcn. „Es ist mir eine große Ehre, eineil Herrn lw>' der Hauptstadtprcsse zu begrüßen," sagte er, si"' immer und immer wieder verbeugend. „Haben Sie uns die Ehre erwiesen, unserer bescheidenen Voi'' stellnng beizuwohnen?" „Ja, ich war im Zirkus. Wir kennen uns übrigens noch von früher, alls der ^eit, als Sie now bei Renz waren." „Beim Altmeister, ja, das war eine schöne ^'''' 'Also Sie erinnern sich meiner wirllich iwch? Dan> Laibacher Zeitung Nr. 216. 1935 22. Scplembci 1909. nur ein unleserliches Gelritzel z>»vege brächteil, Schreib. maschineu-Automalen zur Versüguugzu stellen. In den ssrußen Hotels, Nestauranls, Cases' und uatiirlich auch iu den Foyers größerer Vergnügungslolale sieht mail ic^zt die Schrei bniaschineu.Automaten stehen, liegen Eliuvurs eines Quarters setlva einer Marl) kaun n'ian 1>e eine halbe Stunde lang benutzen. Sie haben den Mußen Vorzug, daß sie auf fahrbaren Pulten stehen, so daß mau zum Schreiben einen uugestörleu 57rt auf» 1»cheu taun. Im Hotel fann man sie sogar iu seiii Zimmer fahren. Lotal- und Prouinzial-Nachrichten. Laibachcr (ijemeindcrat. ^ 3er Laibacher Gemeieuderal trat gesteru abends »Me,r den, Porsitze des Blirgermeislers H r i b a r zu rincr ordenilichen Pleiiarsitznug zusammen, an lvel» ^icr 23 Gemeinderäle teilnahmen. AIs Vertreter der ^ l- Landesregierung fuugierle Laiidesregieruiigsrat -- no vo» T e l e l a. Zu Verifikatore» des Sitzungspro» "kulles wurden die Gemeinderäte Likoza r ul,d' M i -^hu ^ j a nominiert. ^. Äiirgermeisler H r i b a r gedachte zu Beginn der schling dl'r vorjährigen Seplemberereignisse und machte ^,>c Mitlciliing, daß er aus diesem Anlasse ans den slad» l>Ichen (Gebäuden ^ranersahnen hissen ließ^ am Grabe ^r Gefallenen wurde iiu Xiamen der Sladlgemeinde Ml Kranz niedergelegt. Der jüngst ill Laibacl, verstor» ^ne Hansbesitzer Ludlvig Busiuaro hat fiir den I'adlischl'i, Arme»fo»ds den Betrag vo» 2<><» K testiert. Eodann wurde zur Erledigung der Tagesordnung ^schritten. Über Antrag der ^inanzsellion wurde eiu «'"dlisch^ Grundstück an der Marliusstraße iiu Ans» ">"ße du» 22l Quadratmetern zum Preise von 12 K pl" Quadratmeter der Ersten (Grazer Allienbranerei 'U'gelrelen > Referent Geiueiuderat M i I o h n o j a). T^ür 3.'^' 'lnschaffilng von Zeichenersordernissen für die Lehrer» ^^nenlanlen des ^eichenuuterrichtskurses an der f. l. Lehrerbildungsanstalt in Laibach »ourde fiir das laufende ^ahr ei,, N^j^^^ ^ K»l, l< inil dem Beisätze votiert, bnß in Hinlunst die Stadtgemeinde nur für die '>richen^sorder!lisse der städtischen Lehrerschaft auf. ^'kommen bereit sei. Der T^rau Maria Ko5elj uunde ^'!? Vaugvuud auf der ehemals Gestriusche», jetzt släd» Elchen ^,'ealilät an der Poljanastraße i,u Ausinaße vou "'^ Quadratmeter zum Preise r>on 15) l< pro Quadrat-Meter iiberlasseu. Schließlich wurde über Autrag der ^'.""''zseklion beschlossen, die Mietzinsauslage iu den wichsten zehn Jahren im bisherigeu Ausmaße ein» »be». (5s bleibeu somit die Mietzinse bis zum v^hrcsbelrage von 99 K auslagesrei, während für die Erträge bis'2<»l» l< 2 I, pro Krone und für höhere Be-»rage 4 >, p^^ Krone eingehoben werden. AIs Referent ?^. Finanzseltion fungierte der Obmann der Finanz» !"l,uu Gcmeinderat K n e z. . Geml'inderal Turk berichtete uameus der Bau» "nun über die Zuschrift des Sladtmagistrates, be» Essend die Errichtung eines Straßenlanals in der ^lMou Gregor<-u-»Straße, und stellte den Antrag, daß i>urcks Erricl^nng dieses Kauais eiu Kredit von U2<»<» K ^' deu städ!i,chen Voranschlag pro 1910 eingestellt werde. sf ^ -^utrag wurde ohne Debatte angenommen, 7^-ür die ^rweill'rilng des Turnunterrichtes am städtischen --lndchriii^^m »vnrde für das laufende Jahr ein Bei- l"N von ,,,<» i< und sür die Erössnuug eiues Kurfes >'l dir böhmische Sprache an dieser Lehranstalt ein ^rnrag ^,u 142 X votiert lFiesereul Gelueiuderat '.mnis^ „,^ endlich der Leitung der äußeren "limiiu'riniu'nschulen für die Beschaffung vou Schul- ,''"/ "Nissen ein Beitrag von 2«l» K belvilligl lRese- ^"l Genie'»dercü ^ i f o z a r). Vizebürgermeister Dr. Tav<':ar referierte über »e Neschlverde des Fleischhauers (5 i r >u a n ans Sankt Veit gegen das Vorgehen der Direktion der städtischen Verzehrungssteuerpachlung, bezw. der Direktion des städtischen Schlachthauses, belreffeud die üiuhebimg i)er ^leischbeschaugebiihr. Fleischhauer (5irmau, »velcher im Koliseniu eine ^leischverlanssstelle innehat, pflegt Das uuverkauste fleisch uach St. Veit zu transportieren und es dann abermals nach ^aibach zum Verkauf zu bringen, wobei er im Sinne des Schlachthausregnlalivs dieses fleisch durch Schlachlhausorgane nochmals be° schauen und fiir diese Amtshandlung die vorgeschriebene, (hebühr entrichten muß. Die gegen dieses Vorgehe» von (5irman eingebrachte Beschweide wurde als nnbegrün» del abgewiesen, da leine wewähr dasiir gegeben ist, daß das unverkaufte fleisch mittlerweile verdorben, eventuell auch gegen anderes fleisch umgetauscht worden sei. Schließlich begründete (hemeinderal M ilohuoja seineu selbständigen Antrag, betreffend die teilweise Abänderung des Regulieruugsplanes in der Weise, daß die Projektierte neue Straße, welche an Stelle der der» zeitigen Koliseumsgasse die Bleiweisstraße mit der Wiener Straße verbinden soll, insoweit verlegt werde, daß z» deren Herstellung nur ein Teil der ^rohlichschen Realität, nicht aber anch die Demolierung des Smole. scheu Hauses erforderlich wäre. Die Kosten der projel. tierten nenen Straße würden dadurch erheblich ver» ringert und die Durchführung des ProjelleS somil we> sentlich gefördert werden. Der Antrag des Gemeinderales Milohnoja >vnrde der Regnlierilngsseltion zur Vorberaluug zugeivieseil uud sodann die össeutliche Sitzung um 7 Uhr abends geschlossen. Der Aulrag iu belress einer Tienslespragma-lil siir die Beamte» nnd Bediensteten der städtischen Sparkasse wnrde vorläufig von der Tagesordnung ab» gesetzt. — ii/ '^' l'"" denen die eine mit einem grü-!v„^ "'^"e üli l ei nein roten Licht versehen der "'l^ ^'»lliu'i nennen wir die.Najüte," saqte' ''UN' näM"''^"' "?"' Wirt hat sie für sich und zu eri ,.'' " '""lnde eingerichtet, um sich der Zeit isl der^. "' ^n- Tee fuhr. ^ur bisweilen^ "nelu ln.'i?""^""^ liier hoch genug." fügte er mit ""nn kacheln hinzu. Der Wirt trat ein und setzte zwei Bläser mil dampfendein (^'irog auf den Tisch. Dann verschwand er wieder. „Ihre Lehrlinge scheinen flinle Jungen zu sein," sagte Harald Foß einleitend, l^ronemann brach in ein schallendes Gelächter aus, so das; sein lwller Magen Wellenbewegungen machte. „To - das finden Tie auchV Tie stehen mit Ihrem Urteil nicht allein. Neulich war ein Polizeidiener bei mir. der mir dasselbe sagte. Er wollte seine rote '.icase in meine Verhältnisse stecken, hatte aber damit wenig Glück. Er suchte einen kleinen Burschen, der von Hause fortgelaufen war, uud meinle. daß dies einer meiner beiden Lehrjungen sein müsse. Ich nahm ihn mit in den Zirtus und lies; ihn erst Alexis Petrowski als Teillänzer und dann Liltle Jack als Jockei bewundern. Er giaubie. das; es zwei verschiedene Burschen feien, und ale er sich aus allen Plakaten davon überzeugt hatte, daß die beiden Jungen schon über ein Jahr aufgetreten waren, verschwand er mit vielen Entschuldigungen." ..Das haben Tie sehr gescheit gemacht." sagte Harald ivoß. der sich jeyt darüber klar war. wes-hals die Nachforschungen nach Hugo durch die Polizei zu keinem Ergebnis sseführt hatten. „Ich sehe es aber sehr wohl. das; Alexis und Little Jack eine und dieselbe Person ist. und das; der andere kleine Junge noch nichts gelernt hat. Ich lnnn Ihnen sogar seinen Namen nennen." „So?" sagte Gronemann uud starrte den Journalisten erstaunt an. Fortsetzung folgt.j ^ur Tupplenliu au der Volksschule iu St. Narthelilm ^stellt. — Der f. f. Bezirksschulrat in Tschernembl Hal )ie bisherige Tupplentiu au der Volksschule in Semi<' Fräulein Anna Ogulin zur provisorischen Lehrerin »nd Leiterin der eiullassigeu Volksschule in Kerschdors ernannt. — Der k. l. Bezirksschulrat in Nadmanusdurf lial an Stelle der krankheitshalber beurlaubten Lehrerin Fräulein (Gertrude Bisjal die absolvierte Lehramts, sandidatin Fräulein Marie I e g l i <' zur Supplentin an der Volksschule in Mitlerdors in der Wuchein bestellt. mehr, als ihr daraus uur geringe Kosten erwachse». Nach de» Ausfichruuge» des Herrn Berichterstatters sollen mit der Fachschule organisch verbunden werden: I.j eine Tagesschnlableilnng fiir Schiller und Haupt» sächlich Schülerinnen zn gemeinsamem, gleichzeitigem Unterrichte in den Handelsfächern- Korrespondenz und Konlorarbeiten, knnfmännisches Rechnen, Nuchsührnng, Handelsgeogrnphie, Handels, und Wechsellunde, Ma» schinenschreiben und Stenographie' 2.) eine Tagesablei» lung siir Weißnähe» nnd Kleidermachen lals serial» knrs>i A.j eine Tagessclinlableilung u>i< dem Programm eiuer Hnushallungsschule oder eines Hauswirtschafts» kurses, vorläufig bloß mit theoretischem Nuterricht. Herr Direktor Knabl betonte, daß das Miuisterium für össentliche Arbeiten solche Bestrebungen gerne uuter» stütze, jedoch eine Gegenleistung verlange, die im gege» beneu ^alle dariu bestehe» kö»»e, daß sich die Gemeinde verpflichte, die Uuterrichtsräume, deren Beheizung, Be» lolchtung »»d Reinigung uueiilgeltlich beizustelle» u»d für billige Woh». uud Kostplätze der arme» auswär» ligen Schüleri»»e» z» sorge». Die Gemeindevertretung nahm diese Ailsfiihrungen mit großem Beifall zur Keimt» »is »»d gab ei»s>immig die Erklärung ab, die gewünsch, ten Bedingimge» bereilwillig zn erfülle». — iHauohallunqsschulc in 3"bcrlaibach.j Ini Nach» ha»ge zu unserer gestrige» Noliz voni Schulschlusse uud der Tchlußpriisuug am Molkereikurse in ilberlaibach sei »och erwähnt, daß die Persönlichkeiten, die der Schluß» prüsuug beigewohul halle», auch die Haushnltuugsschule eiuer eingehende» Besichtiguug uulerzogen. Die Haus» hallnngsschule in ^berlaibach - - die erste Schöpfung dieser Art nicht uur iu Kram, sondern in Österreich überhaupt — wurde vom trainischen ^audesausschusse gegrüudel uud mil 15). März l. I. eröffnet. Der Zweck dieser Schule ist hauptfächlich der, Mädchen bäuerlicher Herkuusl zu gute», läudliche» Hausfraue» hermizubilden uud sie mit ^ust uud ^iebe für die wirtschaftliche Tätig» leit auf der heiniatlichen Scholle zu erfülle». Hieriu sind »uu, »vie sich die Besucher der Vorwoche mil Be» friedigung überzeugen kounleu, iu der verhältuismäßig geriugen ^eit des Bestandes dieser Schule unter der gewissenhaften Leitung der Schulschwestern bereits sehr chöue Erfolge erzielt worden. Die Schule wird vou ünszig Banernmädchen, welche alle im Gerichtsbezirke überlaibach ihren Wohnsitz habe», frequentiert, und zwar tagsüber, da die Schülerinnen sämtlich zu Hanse bei ihren Eltern wohnen. Die Besucher besichtigten die verschiedenen Arbeilsableilungen, die Zubereitung vou Speiseu iu der 5lüche, das Eiumnchen von T^rüchle», die Auserligung von Wäsche» und Kleidungsstücke», die Bügeleieu, die Gartenarbeite» n»d dergl. nnd waren überall iu der ^age, ein berechtigtes Wort des ^obes zu erteile». Herr ^aiideshaliplmaiin voi, .^ u l l j e hob >» eiuer lurze» Ansprache hervor, wie wichtig derartige Schulen sür die Hebnng »ud Besserung der landwirt» schasllichen Verhältnisse seien, da sie ja durch Heran» bildung tüchtiger ländlicher Hausfrauen die so notwen» disie Grundlage sür eiuen guten Banernstand schassen, uiid gab der Hoffnung Ausdruck, daß derartige Anstalten nach und nach in jedem Gerichtsbezirle erstehen werden. Die Besucher schieden mil dem besleu Eindrucke. Sympathisch berührte es insbesondere, zu sehen, mit welcher Freude und Geschicllichkeit die Mädchen unter der Leitung der Schiilschwestern zu Werke ginge». - iDic Legitimationen für Hochschüler.) Das Mi» »isterium sür Kultus »»d U»lerrich< hnl angeordnet, daß die bisherigen ^egilimatioiiskarle» für die Univer» silälshörer, die i» ei»em einsache»!, aus Leinwand auf» gezogenen Papier bestanden, durch solche mit Photo» graphie des Iuhabers erseht werdeu müssen. Diese Ver» süguiig erstreckt sich auf sämtliche österreichische Hoch» schule». " lTtaato!>bvcntion.j Seine Exzetle»z dei Herr Ackerbanmi»ister hat zu den mit 19.76" 1< veranschlag, ten Kosteii der Herstellung vo» zeh» ^isterul-.'i .»I'll Gemeinde Großdors, politischer Bez„k Stem, cim» Staalsbeilrag vo» 7!>"4 K beuulligt. ^- ...... lltrlcbiqtr MiliiälstiftunzSplätzc j AuS der Naldrich.Sl.flm.g e,n Platz m.l ^b l< und e.»-.»aliger B<'teilu»g siir arme verwaiste Tochter nach Artillerieoffiziere,, vom Hauptmau» abwärts. Even» luelle Nachkomme» der ^amilie Naldilch, ,veun ne pch n», diesen Stiftungsqeuuß bewerbe», werden bevorzugt. Die stemprlsreie» Gesuche siud bis 30. September bei der Euideuzbehölde fällig. — Aus der Oberst Gustav S ch i » dler. Stiftung ein Platz mit 8<> l< und ein» maliger Neteiluug sür alle Suldateu aus Niederöster» reich, welche entweder blessiert oder durch Kraukheil lierabgekommen s,»d, Geniesoldaleu und jene, die im Laibacher Zeitung Nr. 216. 1936 22. September lWi^. Pfarrbereich St. Johann am Steinl'eld bei Nenn-lirchc» iin Viertel unter dem Wiener Wald geboren sind, haben den Vorzng. Gesnche sind bis 10. Oktober an die Evidenzbehörde einzusenden. — Aus der S a r a . jevo » Stiftuug voni k. u. k. Major Franz Iait n e r für Osfizierslviuoen und »Waisen ein Platz mit 250 lv und einmaliger Beleilullg. Ailspruchsberechtigt sind in erster Liuie hilssbediirftige Wilwell und elternlose Niai» seil jener mobilisiert gewesenen k. u. k. Reserveoffiziere des Soldatenstandes, ».selche im Jahre 1878 im Okku» palionsgebiet gefallen oder an Verwundnilg oder Krank» heil gestorben siild, in zweiter Linie hilfsbedürftige Winven und elternlose Waisen der vor dem Feinde ge> sallenen Berufsoffiziere des Soldatenstandes, mit Be» vorzlignilg jeiier, deren Gallen, bezw. Väter lvährend der Olknpalion iin Jahre l878 gefallen sind. Tie sleillpelfreien Gesuche sind bis 20. Oktober bei der Evidenzbehörde fällig. — Alis der Heinrich Wilhelm und Marie L a m p r e ch t. Stifl»ug ein Platz mit 100 lv und einmaliger Beteilung für einen pensionierten oder aktiven, verheirateten, mit unversorgten bindern belasteten, ohne sein Verschulden bedürftig gewordenen k. n. k. Offizier, ohne Unterschied der Konfession. Ge-suche sind bis 2s». Oktober bei der Evidenzbehörde fällig. — lAus her Tiozese.j Herr Pfarrer Thomas P o » to^nif, Pfarrer in Brezniea, ivnrde zum fürst-bischöflichen geistlichen Rate erilannl. — Ernannt werden! Adalbert G r u n ,v a ! d , Vauoberloulmissär und Vorstciiidstellvcrlreter der Bah!,erhallnngssektion Aßliilg, zum Vorstände dieser Sektion- Emil Pall a s -»nanu, Baukommissär bei der Direllionsabteilling 3, zur» Vorstalldstellverlreter der Nahnerhallungsseklion Liezell; Moritz Fuchs, Revidenl bei der Slaalsbahn. direktion Wien, zum Kassenrcvisor der Direktion Triest; Zdenko Strial, Offizial nnd Vorftandstellverlreter bein, Bahnbetriebsamte Amstelten, zum Verkehre» konirollor der Direktion Trieft' Jakob Höltei, Mosch!nenobertommissär nnd Vorstandstellvertreter der Nahnerhaltuugssettiou Görz I, zum Vorstand der Bah»erhallu»gssektio» 3arvis; Julilis S a n d e r I y, Revideill bei der Staatsbahndireltion Villach, zunl Vorstand des Malerialmagazins Görz. — Versetzt wer-den- Ingenieur Hermaun Verger, Maschinen-adjunki der Direktioilsableiluilg 4, in deil Amtsbereich der Nordbahndirektion: Ignaz P e r n e, Adjuukt beim Nahilbelriebsaiillc Laibach, zum Bahnamte 2t. Lucia-Tolinein als Vorstand; Johann Kelee, Adjunkt und Vorstand beim Nahnamte St. Lucia-Tolmei», zum Bahnbeiriebsamte Laibach; Friedrich Step h a n , Assi» stein beim Bahnamte Pola, zum Bahnamte Veldes; Wilhelm Feichtlnaul,, Veamtenaspirant beiin Balinainle St. Taniel-Kobdil, zum Äahnanue Pola; Johann Brax, Beamtenaspirant beim Vahnamle Op'-ina znm Bahnamte St. Taniel-Kobdil; Josef Mo» ravec, Assisteiu beim Bahnamle Trieft St. V., in den Anitsbereich der Nordbahnoirektion; Franz Pod-bregar, Assistent beim Nahnamte Veldes, zunl Bahnamle Laibach als Verkehrsbeamter; Marius Nuda, Assistent beim Bahnamle Trieft zur Tiret-tionsableilnng 5; Franz kokalj, Osfizial lind Rech» uungsleger beim Bahnamte Laibach, zu», Bahnamle Krainbiirg als Vorstand; Karl Ogorentz, Adjunkt und Vorstand des Bahnamles Podnarl-Kropp, in glei» cher Eigenschaft nach Vischoflack; Frailz I e b a «^ i n , Adjunkt beim Bahnamte Aßling, zum Nahnamte Podnart-Kropp als Vorstand; Alois Prevec, Ober-offizial uud Vorstand des Vahilamtes Vischoflack, zlim Bahnamle Laibach als Rechnungsleger; WMbalo Slary, Beamlenaspirant beim Vahnamte Trieft St. V., ill den Amtsbereich der Nordbahndireklion; Oskar EngIis ch, Inspektor nild Vorstand der Bahn» erhallungoseklion ^aibach II, in gleicher Eigenschaft znr Baluu-rhallnngsseklion Graz. — In deil Staalöbahn-dlensl treteil ein: Ingenieur ^elii,- Spiegel und Architekt Josef E ck st ein, als Bauassislellien bei der Dnektionsabtciluil^ 3. — lVom Postbicnste.j Zu Postamtspraktitauleil unlrdeu ernannt der absolvierte Handeloakademiker Io» hann «ersovani solvie die Abiturienten Franz Pettek, Justus Gherscl, Johaun 6 oler, Eiuil (>) olje o,^ 5 e l, Match. 5 u / i <':, Michael V a len -^i<"', Blasius Nku^io und Andreas D u 5 a. ^ i(^in sauberes Brautpaar.) Vor einigen Jahren brachte ein 32jähriger Anstreicher die 30jährige in Klau-seil in Tüdtirol geborene Maria Fistenedcr nach Laibach. Sie nahmen eine gemeinsame Wohnung in Waitsch, von wo sie im Angnst !. I. nach Laibach in die Tirnaner Vorstadt verzogen. Der Mann arbeitete, teils als An-streicher, teils als Zimmermaler, während seine Geliebte als Neiberin in verschiedenen Hotels nnd Gasthänsern Beschäftigung erhielt. Sie benutzte diefe Gelegenheit, um ill einem Hotelrestaurant 25 und in einem Gast» Hofe U)4 Paar feine Eßbestecke im Werte von über 300 K zu entwenden. Am 5. Juni wurde sie durch die Sicherheitswache verhaftet, indes, weil sie leidend war, ails freien ^nf; geseztt. Tie Untersnchung ergab, daß die Neiderin acht Nestecke nm den Spottpreis von 4 !< auf dem Trödlermartle veräußert und einen Teil davon in ihrer Wohnung verdorgen gehalten hatte. Vor kurzem fand wegen dieses Tieb'stahl'es beim Landesgcrichte eine Verhandlung statt, die aber wegen einiger noch crfor» derlichen Erhcbuugeu vertagt würde. Vorgestern wurde mm die^isteneder neuerlich nebst ihrem Geliebten ver-Haftel. 2le wird verdächtigt, der in Veliki Stradou wohn-haslen Han5desil>'ritt Ursula Narlin, die einen Wein-schank über die Gasse hat, cms offener Geldlade durch wiederho te Emgrisse einen Geldbetrag von über 160 K, ferner Zucker. Wagestücke, 5olzschanen sowie ^cld- fruchte gestohlen nnd mit ihrem Geliebte» gemeinschafl' lich verbraucht, bezlv. veräußert zu haben. Bei der Turchsuchung fand die Polizei u. a. eme neue silberne Tamentascheunhr nebst silberner Halskette vor. Das saubere Brautpaar, das in einigen Tagen seine Hoch. zeit hätte seiern sollen, wurde dem Landesgerichte ein» geliefert. — lHcrbstaufau.q. — Mauritius.! Heute nimmt der astronomische Herbst seineil Ansang, die ^eit der Tag» und Nachlgleiche ist gekommen. Mit Beginn des Herbstes wird ill vielen Gegenden Äiiederöslerreichs die Aussaat des Wintergetreides vorgenommen nnd damit die bis znm Eintritt der Weinlese bestehende Lücke in den wichtigsten Wirlschaftsarbeiten ausgefüllt. Mancherlei aberglänbische Meinnngen nnd Branche herrschen be» züglich des Herbstanbanes noch im Volke. Vielfach ist llamentlich bei den Slaven noch der Glaube an die Machl gewisser „schwarzer" Tage verbreitet. Iu oem eingesprengten slavischen Landesteile des Königreiches Sachsen, ill der Lansitz, wo starker Getreidebau herrscht, hütet sich der Säemann am Mauritinstage <22. Sep° temberj Korn auszustreuen, „weil Mauritius, der Mohr, alls die Saat abfärbt und das Getreide schwarz >brandig) mache". Ill der Nheinpfalz steckt oer Bauer vor Vegiun der Aussaat des Getreides einen goldene» Ring an den Dinger, dadurch glanbl er die Macht des Bösen zn para» lysieren nnd das Nrandigwerden des Getreides, das gif» tige Mutterkorn von seinem Feloe hinlanznhalten. In Bayer» finden wir noch den Branch, daß der Naner bei der Allssaat drei Weizentörner in den Mnnd nimmt, „damit die Vöglein die Gelreidelörner »ich! alispicken". — lDie Wciu» und Obsternte.j Nach dem Saalen» standsberichte des k. k. Ackerbanmiilisterillllls sür die erste Hälfte des Monates September sind die Aussichten der heurigen Weinlese infolge der ungünstigen Wiite-rungsverhällnisse leine erfreulichen; das Ergebnis der Henrigen Weinlese wird qnalitaliv wie auch quantitativ geringer sein als im Vorjahre. Bei ilbst hat die naß> lalle Witterung die Reife sehr verzögert. — sDie steile» Nferwände des Taveflusses von klraiuburqj aufwärts beherbergen eine Unzahl von frei» sehenden Tohlen. Man hört laute ,^lageu, daß diese zu» drillglichen Vögel die in der Umgebnng nistenden Sing» Vögel stark belästigen nnd sie zum Verlassen dcr Gegend zwingen. Eine erwiesene Tatsache ist es bereits, daß oie von Tohleil benutzte» Landstriche arm ci» Singvögel» arten snw. Ko—. " lTanitäres.j Wie man nns mitteilt, sind in der Ortschaft Ribnil, Gemeinde Tschermoschnitz, politischer Bezirk Rudolsswerl, mehrere Persoileil an der Ruhr er» lrailkt. Behufs Hintanhalluug der Weiterverbreitung der Krankheit wurden sanitätspolizeiliche Vorkehrungen getroffen. —>'-. " sNlinder Feucrlärm.) Vorgestern abends gegen halb 8 Uhr sahen Passanten in der Judeugasse aus dein dortigen ^riseurladen Rauch oringen. Es sammelte sich alsbald eine große Menschenmenge an; z^ndem wurde dcr freiwillige Feuerwehr- und Retlungsverein herbei-gerufen. Ta derLadeninhabe;' dasGeschäsl zeitlich abends abgesperrt halle und nicht anwesend war, mußte die Tür durch einen Schlosser geöffnet werden. Nnn wnrde man gewahr, daß der Ranch nur, vom Winde gelrieben, durch den Schornstein »nd sodann durch den Ösen in den Laden gedrungen war und diesen angefüllt halle. " <(5in vierbeiniger Arrestant.) Henle nachts sahen die Sicherheilswachm'änner alls der Zentralwachlstnbe im Hufe des Rathauses einen Hasen herumspringe». Es wurde sofort eiu Kesseltreiben veranstaltet »nd Meister Lampe in die Wachtstnbe gedrängt. Hier wollte el sich mit gewaltigen Sätzen, die er über Tische und Belle» gegen die Feilster machte, ans seiner nnangeneh» men Lage befreien. Als er endlich gänzlich erschöpft unter dem Tische sitzen blieb, wurde er iu den ebenerdig gelegellen Arrest gebracht. Hier machte er sich's aus einem Strohsacl bequem, sprang aber bei jedem A»f-leuchten der elellrischen Lampe hinter den Ösen. Über das Schicksal des Hase» wird hente Beschluß gesaßl werdcu. " Mne empfchleuonicrte Kostgängerin.! Ein dienst. loses 22jähriges Stnbenmädchen aus Oberkrai» nahm zwei Monale'bei einer Gastwirtin in der Bahnhosgasse die tägliche .^ost. Als es zur Zahluug von 108 l< 40 !, kam, fälschte das Mädchen eine Erklarnng, laut M'lcher sich eill Gewerbetreibender verpflichtete, für sie die Schuld zu begleichen. Um der Erklärung den Schein der Echtheit zu geben, drückte sie einen Slempel darauf nnd fälschte die Unterschrift des angeblichen Giranten. Das Mädchen wnrde gestern dein Landesgerichle übergebe». " llwe»dele mehrere Wäschesliicke solvie eiil Paar Hausschuhe nnd verbarg die gestohlenen Objekte in ihrem Koffer. Bei ihrem Dienstesaustrille kam der Diebstahl an den Tag, woranf man ihr die Benle abnahm lind sie selbst durch die Polizei verhaften ließ. !?b ihrer Jugend nnd bisherigen Unbescholtenheit setzte die Polizei das Mädchen ans freien Fuß, erstattete aber gegeu fie die Anzeige. — III Krapina-Töplitz siud in der ,'jeit vom 10. bis >(i. d. M. l73 Personen znm Nnrgebranche eiugctroffen. '' sVerlorcn.j Eine goldene Brosche, ei» goldener Ring mit Brillanten im Werte von 450 I< »ltd eine silberne Zahnbürste. " sGefnndcn! wurde eill vierrädriger Handwage». Theater, Kunst und Literatur. — Wn österreichisches Tlieaterqescl>> Die zur Vorbereiluug eines österreichischen Theatergesetzes ein» gesetzte Enqnele ist bereits im vollen Zuge. Die General» inlendanz der Huftheater und der Osterreichische Thealerdiretloreuverbaud sind mit der Beantwortung des ihnen vom Präsidium des Abgeordneteuhauses zngesandlen Fragebogens beschäftigt. schichle für die leicht gerührte Galerie wird »nter Peitschenknall »nd Rüdengebell entwickeil. Geschäftszeit«»,,. - iPN'rdcvertauf in Villach.j Die Verlvallnngs» koinmission der s. n. k. ?ra,»c>ivision Nr. 3 in Graz teill der hiesige» Handels, nnd Gewerbel'alnmer mil, daß am .",. Oktober »m 8 Uhr früh am Viehmartlplatze in Villach, Ilalienerstraße, ellva 200 ärarische Ausmuster» Pserde iin Lizilalionswege gegell Narzahlling und E»>» richtnng der skalamäßigen Slempelgebühr veräußert werden. lOllsternteaussichteu '»i Herbste l!)«!).j In den bcnachbarlen deutsche» L ä li d e r » habeil Blätter» meldimgen zufolge die Obstbänme reichlich geblüht lind hliben Anssichl aus eine rechl gnle Ernle gegebeil; doch )vll!len später die anhallende nngünslige Willerung und die Garlenschädlillge ans den Frnchlansatz verderblich ein, so oaß ei» ergiebiger Äpselerlrag nicht zu erlvarte» is! lind deshalb »lit inillel bis geri»g bezeichnel ivird. Die Virilen stehen ans gnl bis miltel, die Zivetschle» auf mittel, somit etwas besser als im Vorjahre. Auch m der Schweiz ist leine bessere Obsternte zu erwarle»; die Äpsel stehe» linter mittel, die Birnen auf miltel. I» Italien fleht hener im allgemeinen eine reichlich«' Obsternte in Aussicht. Iu deu österreichische» Ländern wird der Äpfelertrag als miltel bezeichnet; die Birnen stehen gu>, die Zwetschken mittel bis gut. U » g a r ll dagegen wird eine» schwacheil Ertrag liefer». I» B osuien uud in der H e r eegovi n a sind oie Ernteaussichten in Anbelrachl des sehr geringen A»-satzes keine besonders günstigen; am schwächsten stehen die ^,wew heuer nur i» 5lrain nnd in Südlirol ziemlich gnl, >» Niederösterreich millel, sonst überwiegend schwach millel verlrele». Erdäpfel stehen in fast ganz Österreich gnt, in Ungarn vorzüglich lnach der „Müllerstnbe" „phäno->»enal"j. — Das eben genannte Blatt bezeichnet die heurige Getreide-Ernte in Österreich im Durchschüttle mi! mittel in Weizen, mittelgnt .u Roggen, sehr gut ill Gerste »nd vorzüglich in Hafer. - Der Erdäpfel-erlrag i» Ungar» wird von Eingeweihlen anf >»>»-deslens 80 Millionen Meterzentner geschätzt. ('>. Telegramme des l. k. Telegraphen-Korrespondenz-Äureaus. Dcr deutsche Reichskanzler in Wien. Wien, 21. Seplember. In wiederholten Untc'r» lcdlüige» habe» sich Graf Aehrenthal lilld der denlsclX Reichskailzler v. Vethmailn-Hollloeg über die Fragc-» ausgesprochen, die für die auswärtige Politik der beide» mitteleuropäische!, Kaiserreiche de» Gegenstand beso»° derer Ansllierksamleil bilde». Daß das Bundesverhäll' nis der beiden Staaten zneinanoer lind zu Ilalie» >>.'l'>' »er »uie bisher die »»verrückbare Grundlage ihrer enru-Päischen Politik darstellt, bedars keiner Erwähn»»^ Dabei lourde festgestellt, daß Deulschland »nd Öst"' reich.Ungarn bestrebt sind, den Status quo im nähere» ^ rienle ausrecht zu erhalle» uud daß sie vom nem'U Regime in Konstantinopel eine dauernde Konsolidier»!«!'! erhoffe». — Für beiue Regieruuge» beslehcl, die Griinde forl, aus deilen sie gegenüber der lrelischl'» Frage und der Krisis im hellenischen Königreich »ml" bnndessreilndlicher Würdigiülg der aktiveren Teilnah»n' Italiens ,'inrückhaltung beobachten. Die beide», Swats-niäiiner konnteil die Änffassnng zum Ansdrnck bringl'»' daß sich die Neziehnngen Denlschlallds nild Österreich' Ungarns z» alle» Mächten in normaler »nd sre»"^ schastlicher Weise entwickeln. Nachdem an leiner Stt'!"' die so »ölige Eintracht unter den Mächten bedroht c'r» scheinl, haben Belhlnann.Hollweg lind Graf Aehre!' Äcilcqlmc, ocs lnilio!uilc'li >ii,nif!ill^ in Viihim'il ql'schafsl'li U'l'vdcll solll'!,. ^unächsl wird sich der ^alidlc^ »lit tu'v cinr Äl,i. älldcrmiq der ^andc^ndmm^ ln'inliaitcndl'ii V^rllU^' zi> beschiifliqcn haben, welche eine ttmislilliievliiiq des ^andesmisschusseö evüüiqlichen s^ll. Dieser (^esevenllvnif Ichafn die Tlelle eines z>l.,eile» TtelwenreterZ des DbeisUmidüinvschdllc' nnd erhöht die ^ahl der Bandes. auciViniszdeisitzer mis zehli. Tie vier linderen Vmla^en sollc» ersi nach erf^lqler Mnslilniernnq ,^>r ^erhand->unq qellinqen nnd bezwecken eine nmflissende ^lnde» nm^ t,^>^ ^cindes^rdnlün^ die Schassunst einer nenen '-andla^wlihll.ndnnn^ die ^^e^elnnq drs Spradien. ^'urauches bei den cillt>.in>.'lnen Vehmden nnd deren ^>Mien, s^oie die Errichtnnq 0on ^rei^ertretnnlieil. ^l>! t>ie Anss^rdernnq des Oberstlandmarschalls, zur ^'»sliliiiernnq der ,V>rien l,i,d /,nr Wahl des Verisika-uuüöangschnsse^ ,',n schreiten, erllärl Abq. P ach er nanieno der dentsel,en Abgeordneten, das; diese lanl Ve-!ch>»jsee> der Voll^ersainlnlnnq der denlschen ^andlaq?-aliqeurdnelell an der .^onslillliernng der .^nrien sich nicht bl'leili^o^ uwrans der ^bersllandinarstliall die Cit.'.nnq Ichliehl. Die nächste 2itzn»q!l,nrd ans schriftlichem We^e ^'lanniqeqeben »veiden. Praq, i_'l. ^e^teniber. Die ,^unseren,', der ^ bmä». ^^ sämtlicher ^andlagsparleien, die henle nin ha /> ^ uln nacljniillaqs ,',nsa>nl»entra<, währte bis '",,5 Ul/r. -'Nchden! eine (iinigling nicht erhielt n.'erden tunnte, wnroe die nächste Sikiuni, ans ^reilaq sriih anberaninl. Praq, 21. September. Nach der Plenarsiknnq des '.mi^aqc^ wnstilnierten sich die einzelnen .^nrien. Die ^'»Ischen Abgeordneten nahinen daran nicht teil, wurden "lu'r qleichniohl ins Präsidium der Mlrien qeioählt. Ei» VntschllldistNllsssschrclbcu des Grafen Itcrubcrg. Wien, 21. Teplember. Abgeordneter Gras Tlern» A'^ Hal all den Präsidenten des Abgeordnelenhanse'?, ^- Pallai, l,acl)slehendes Schreiben gerichtet! „Herr -pwsidenl! Nachdem nnn dnrch deil Spruch des Ossi-zu'roliirps des 1. ^andnx'hrinfanterieregimenls nieine ^hrenhasligfeil oolllonlinen anßer Zweifel gestelll wurde ui,d nachdeu, anch die bis zn diesen, ^eilpnnlle Guebenden Ehrenangelegenheilen ritterlich ausgelragen worden sind, siihle ich mich verpflichtet, auch meinerseits "lles Unrecht, das ich im dampfe »m meine Ehre be» Zangen habe, so lveil es möglich isl, wieder gutzumachen. >'"> glaube es jel.'.l, in diesem Augenblicke, wo niemand "U'hr „»ich .„^, Rechenschaft ziehen lann, lnn zn diirsen, l'l)üe das; jemand mir unlautere Motive unterschieben wnnte. ^n cistl'v ^iuie lvill ich Seme Majestät den 3".'< l'r »lx'gei, meiner Angrisse auf seine geheiligte -Person um ^er.'.eihnng bitten, da ich dieselben einzig "w allein wegen meiner verzweifelten Lage gemacht ^l'e „^ ^> i„^esamt widerrufe. Auch die Angriffe lM'ü ^'im, kaiserliche Hoheit den Herrn Erzherzog 'lluner !,ehme ich bei diesem Anlasse zurück und spreche mcm tiefstes Vedanern dariiber aus. Weiter luus; ich ^-. ' wo meine Angelegenheit trotz aller Angrisse gegen u' /lrinee und gegen so viele (Generale in objesliver ""^behandelt wlirde, diese Augrisse gegeu die Armee ^,'w die Gc„l>va:e, solveit sie nicht eine Kritik enthielten, ^ ,'ch >a als Abgeordneter zu machen verpflichtet bin, ?ck ' '^"'' und' entschuldige mich, indem ich aus die SM" ""^', '" b" '^ '"'^' befand, hinlveise. ^niu iü ^'^^ "kläre ich, daß ich alle Veleidignngen, die ich ^>< ^'l"len oder indirelteu Zusammenhang mit meiner s/"'^ulichel, ^l'rnrleilnng im Parlalnenl gegen Mini-'n ^'l>e Veamle, Abgeordnete und Journalisten aus-'^'."l>"! habe, soweit sie nicht den Eharaller der ikr'is > ^"^'», nnn »oiderrnfe. Ich ersuche Sie, v>err /,, . l.'^' dl^se Erllärung dem hohen Hause mitteilen ?>> wolll-u. Ich hlilie mich siir verpflichtet, nach Er^ die ' .'^ -""' ""glücklichen ehrenrätlichen Affäre durch nuö > ^^""^ "lle noch fortbestehenden Dissonanzeil >>"xm!7 ^^'^ ''" s^"ff">, !"" so nach Nückkehr in das '» />>. „' ^"^' dcu, Interesse meiner Wählerschaft nnd bittl' k'^^^ !.^'^ ^"' dienen zn sönne». Indem ich Nliw,, ? ^'llläl,„i^ den Äcitgliedern des hohen Hanfes ^teicl,.- " '"^ >" '''>si>"cl, jetzt dnrch die offizielle >ch ,, '/"^^^^'Ipl-Nldenz verlautbaren zu lafse», schliesze s'de, >l'" Ausdrucke meiner Hochachtung, Herr Prä-' ^")r ganz ergebener Adalbert lNraf Sterilberg." Ein juusstürkischcr Äougrcß. lenlb^^""'^.'' "'. Seplelnber. Die für den 19. Sep. «yess^ '^'^l'sagte Eröffnung des jungtnrsischen >lon. ^Werl,', ""'b "'^'l "f"lgt/>veil noch nicl,t alle 52 Te-Eid ^l''/'"!lnnmell find. Alle Delegierten muffen einen ^'schliiss?"'' strengstes Geheim»is ilber die gesnhteil gresz ,,., f ^' beivaliren. Es verlautet, das; dem Kon-der P«' "W'"l'he5 Material vorliege. Nacl) Beendigung semen »/^"^'"'U'!"' U'nd die Neiüvahl der leitenden Per-qebcim l'nden. ^l'"»n' m,d Doinizil derselben N'eroen ^ "'' ehalten. V^ Der Fcldzust in Marokko. f"lqend. A'^' ^'"w'ch"'. Der „Matin" verösfenllic!,, Mawttu s.'^"'!'"!-,' llber die Absicht der Spanier in Niv lön,,»" "' ""schiedensten Geriichte verbreitet, von her V ^'"'>'^"l>' das; Minister Picho» wiederholt "halte» b,< ^ r ^^'"»>'g die amtliche Milleil»»g ^'" )wett l ! ^" ^p"atio»en i>» :1iifgebiete nnr du> TV.,p^,/"s,I'!.' ^ Ttänlme zu znchllgen uud das; 'i'^'ck "reicht sein ,vird. zurück- Madrid, 21. September. Amtlich wird mi5 iviel'lla unter dem 2<». d., 1<> Uhr 45 Min. abends, gemeldet! Die im Westen operierenden Kolonnen bemächtigten sich zweier Ortschaften. Der ^eind, der sehr starl lvar, erlitt große Verluste. Die Spanier hatte» 16 ^ote nnd 70 Verwnndele. Präsident Taft in Gefahr. Bonbon, 21. September. Aus Newyors unrd be. richtet! Präsident Taft befand sich ans der Eisenbahn-fahrt nach des Moines in ^enersgefahr. Der Schlaf-»vagen, in den« sich der Präsident befand, geriet infolge '1,'eibnng der Achsen in Brand. Erst nach erhebliche» Aüslrengungen gelang es, den Nrand zu löfchen. Präfi-dem ^afl war von der großen Nundreise derart er» »lüdet, daß er trotz des große» ^ärms ruhig weiter-schlief, ohne von der (Gefahr etwas zn abnen. Cooks Anknnft in Amcrila. ^icwyorl, 21. September. Dr. Eool lvtirde von seinen freunden, den Mitgliedern des ArlliMubs, uiit deui Dampser „Orand Nepublik" nach Brooklyn gebracht, wo »hin ein gläuzeuder Empfailg bereitet nnd er im ^riumphzuge ill sein alles Heim geleilet winde, Stürme. Ncluljort, 21. September. Ei» heftiger Slnrm hat gesler» i» de» ,^üslenbezirlen der Staaten Misfissippi. ^onisi.lna und Florida großen Schadeii angerichtet. Auch zahlreiche Menschenleben sollen dem Slnrm zum Opfer gefallen fein. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. DIE ENGLISCHE KRANKHEIT zerstört die Gesundheit Hires Kindes, wenn Sie nicht sofort ein sicheres Mittel gebrauchen. SCOTTS EMULSION enthält alle dio erforderlichen Bestandteile, um die Knochen /u kräftigen und sie mit festen, gesunden Muskeln zu bekleiden. Ein Vorzug von Sootts Emulsion, den sorgsame Eltern voll anerkennen, ist der, daß sie von den kleinen Patienten, in- f folge ihres angenehm Büßen Geschmackes, außerordentlich gerne genommen wird. Selbst wenn die Kinder nicht einmal die Milch vertragen, verdauen sie Sootts Emulsion ohne die geringste Schwierigkeit. (H210) 5- 1 SCOTTS EMULSION erweist sich in allen diesen Fällen als Echt nur mit dieaer dje unjn,ertrefflirhe Musteremulsion. Marke— dem Fisc!;er -¦¦•«"«•"•»ichon Preis der Originalflasche Z K 50 h. fahrens! In allen Apotheken käuflich. Ausweis iiber den Stand der Tierseuchen in it rain für dir Zeit vom II. bis 18 September U)W. ES herrscht: der Nottauf der Schweine im Vczn'le Gottschcc in den Gemeinden Mitteldorf il Gel,,), Niederdorf (5 (Yeh.); im Veznle (^urlfeld in der (tteliinude Groszdolina (l Och.) i in, Vezirle Littai in den Gemeinden Deonidol il Geh.), Ober» ssurl i^i Gel,,!, Zalnn (I Gel»- im Pezirtr Nadmaimsdorf in der Gemeinde Natschach (13 Geh. ; die Vchweinepest ii» Vezirte («ottfchee n, drn Gemeinden Dane ^ Geh.), Miltcldlirs (^ Gcl).), Niederdorf ( GrI,.', Soderschil) (1 Geh.); im Bezirle Gurlfcld in den Gemeinden Grohdolina (N Geh.), Gurlseld (.', Geh.), Hciligcntreuz, 15 Geh.), Tschatesch (16 Geh,), Zirkle (2!' Geh.); im Vczirle »raiilburq in bei, Gemeinden Flödniss l3 Geh.), Hciüsscnlrcuz l^ Geh.). Prcdasscl (4 Geh.), St. Georgen (« Geh.), St, Iodoci (1 Geh), Sminec (!i Geh.), Winllcrn (l Geh): im Vezirle Littai m den Gemeinden Dob (I Geh). Großssllbcr (1 Geh.»; im Vczirlc Nadmaunsdorf in den Gemeinden Vrcsnch (ili Geh.), Vormarlt (^ Grh.); im Vrznlc Nudolfswert in den Gemeinden Döbernil (1b Geh), Haido» Witz (I Geh.); im Äezirte Tjchernembl in den Gemeinden Vozalooo (1 Geh), Mütlling (1 (^eh.). Tschernembl (3 Geh,), Erloschen ist: der «otlaus der Vchweine in, Nezirlc Adelsberg in den Gemeinden Adelsbcrg (1 Geh). Gocc li Geh.). Tlavina (1 Geh.); im Vezirle Gllrlfeld in den Geineindrn Gurlfeld (1 Geh.), St. «antian (1 Geh.), St. Nuprecht (1 Geh.); im Bezirke Mrainburg in den Gemeinden Flödnis, (2 Geh.), Mantschitsch (I Geh.), Naklas <1 Geh.); im Äezirle Littai in der Gemeinde Obcra.nrt (1 Geh); im Bezirke Loitsch in den Gemeinden Altcnmarlt <1 Geh.), Unterloitsch (1 Geh.»; im Bezirke Nadmannsoors in den Gemeinden Aszlina. (1 Geh.», Obergürjach(11 Geh.), .ftarner.iUeNach (1 Geh.», Lrnssenfclb (1 Geh.), Reifen (1 Geh.). Veldes (13 Geh.); im Bezirke Nudolfswert in der Gemeinde Großlack (1 Geh.); im Bezirke Tschernembl in der Gemeinde Lolwitz (I Geh.); die Gchweinepest im Bezirke Adclsbcr« in der Gemeinde Grafenl'llmn (<^M Meteorologische Veobachtunssen in Laibach. Seehohe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. Z z« iZt!! D Uwd ! «"lich. '^ „< 2Ü. N. ,735-4 MZ S. schwach heiter ^' 9U. Ab. 736 l> 14 8 22 l 7 Ü. F. 738-h! 9 4 Nebel "M) Da8 Tagesmittel der gestullrn Telnperatur beträgt 15 3», Normale 14-1°. Wettervoraussage für den 22. September für Steier-mark, Kätntcn nnd Kr a in: Meist heiter, stellenweise Bode», nebel, schwache Winde, mäßig warm, unbestimmt, herrschende Witterung anhaltend,— Für das Küstenland: Schönes Wetter, meist heiter, schwache Winde, mäßig warm, unbestimmt, Herr. schendcr Wittcrung^charaltrr anhaltend. ^ ^m fc Natürliohes Arsen -Eisenwasser. ^^M SliirkMeR in Arwnik. Krsolpreirbsl hei Blut-, ^ ^^H Verven-, Haut-, Frauenleiden, Malaria ^k ^^M un>l Fieber, Ar/Ilicli ('riij>ro)i|cn. /u )i;uik1 i'hfii PM ^1 'Jrinkktir.-n ütcnill crlii.ltli'-li ^M ^m Bade- uml Luftkurort Ronoeg-no iSiidtiroli ^1 ^ :>».') in. KurhaiiK. Orand-Hotel« I. B. J'ark ^^^^^^^^J 1.r)O.O(K) m«. Snhalpinws Klimn Dolomitenpanorama. ¦¦iB^iBlBIBlB Mlüf.i Mjii-Oktolier. FJroK|M'klc gratis. '&\ I« Hinweis. Unserer heutigen Nummer iStadtauflage) liegt ein Pro» spett über dir in Hessrs Klassilerverlag neu herausgegebene Ausgabe von Schillers sämtlichen Werten bei; man wolle sich der bcigebossenen ÄrsteNlarte freundlichst bedienen. ninemaTograpn Karne iiruner toisonj. ProKramm T301H) vom 22. bis zum 24. September: 1.) Der tanzende Kürbis (komisch). — 2.) Mehr als Armut (Drama). — 3.) Die Zusammenkunft der Monarchen in Venedig (nach der Natur). — 4.) Die Braut des Cowboys (Drama). — 5) Zum Schir/. verrückt (komisch). DiUrndiwipl M »Wotel „an Wien']. Proframm d«») vom 22. bis im 24. September: ) ) Die Hutfabrik (nach der Natur;. 2.) Nicola de Lapi (ein Pamiliendrama). - 3.) Von, Ei bis zum Brüten (nach der Natur). — 4.) Der beraubte Polizeikommissär (koniiRch). _^^^_^^__^__^^^^___^^^^ m MonatzimmeF - ^7?ISr^ an eiI1(I" solids.,! Herrn zu vergeben: VÄÄT^y Villa Nettach, I. Stock linhs. Lmbacher Zeitung Nr. 216. 1938 22. September 1909. Neuigkeiten vom Büchermärkte. Wellner G.. Die Flugmaschinen, Theorie und Praxis, Verechnung der Drachenflieger uud Zchraubenfliesser, mit 100 Abbildungen und 8 Tafeln. K !^-. — Nicgler Gid., Der Amateurastronom, geb. lv 220, — Canter O., Die Haus- und Hotel.Telegraphic und Telephonic, li 3 30. — Veyse I., Katechismus der Uellerwirtschaft für Weinprodu' zenten, Wcmhändler und Weinwirte. 5, Auftage. K ^^0. — Toede.mann A. u.. Salzwasscr und Brise. Briefe von einer Tegelreise um Cap Horn. K 180. Andes ^. Edq., Die Fabrikation der Kopal», Terpentinöl und Spirituslacke, 3. Auf. läge. k 6-, — Hacnig A,. Iu^., Der Graphit, X 4'40. — H asterli l Dr. Alfred. Der Tafelsrnf und die technische Verwertung der Senfpflanze, k 3 30. — iiehner S., Die Kitte und Klebemittel. l( 2-. — Miller I. B., Die Glas-äherei. X 2'—. — Richter K,. Zint, Zinn und Blei, eine ausführliche Darstellung der Eigenschaften dieser Metalle, ihrer Legierungen untereinander und mit anderen Metallen, s^wie ihrer Verarbeitung aus physikalischem und chemischem Wege, Z.Auflage, Iv3ft0, — Conradin P., So baut man sich ein Torpedo und ein Unterfeeboot, X l Ü0, Bahr Hermann, Dalmatinische Reife, K 3 60. — Kap pst ein Th.. Rudolf Eucten, der Erneuerer des deutscheu Idealismus. X 180. — Berolzheimer Dr. Fr., Deutschland von Heute. K 7 20 — Hoppenstcdt I,. Sind wir triegsfcrtig?, X 480. — Hoppenstedt I.. Die Schlacht der Zulnnft, K 4-«0. — Nullen Franl T., (^ut «i trom tlio ^orl,!, K 1«0, — Wilde Oskar, 1'I>o b^pp) pr»nc(! Hud.utl^llr tilll»», K I i^)2. — Rita. 'I'de Iiouse e^IIoä Nurrink, X I ^2. — Meyer Prof. Dr. Fr., Grammatisches Wörterbuch der englischen Sprache, X I'l-O. — Wie baue ich viele und gute Kartoffeln? X — 72. — Siuapius Ad.. Zehn Unterrichtsbriefe zur vollständigen Er» lernung des Hypnotismus, Magnetismus lc., X —'72. — Sinapius Ad.. Der persönliche Magnetismus, X -72. — Hildebraud K., Nachweis der Urkraft der Welt mit der Erklärung des ganzen Weltgebäudcs und aller Naturerscheinungen durch die Wirkungen einer einzigen Kraft, X 5 40. — Nuß Dr. 5t., Der Graupapagei. seine Naturgeschichte, Pflege, Ab» richtung und Züchtung, X 2 70. — Rohrmann Hubert, Kulturfiruis. X 150. — Ni'ct lisch Dr. H., ttartellbetrieb. X 720. — Knetsch Berth.. Allgemeine Musillehre, X —36. — Klett Dr. Alfred. Das Auge, seine normale Funltiun, seine Erkrankungen und ihreBehandlung, X — 36. — Sinapius Ad.. Wie veranstalte ich hypnotische Vorstellungen? X — 72. -Giffard P., ^ piüto 6u '1'»»r, X 160. — Hachet-Souplet P., Untersuchungen über die Psychologie der Tiere, X 3 60. - Schmidt Lothar, Die Renaissance II. Baud, X 6—. — Bagatella A., Regeln zur Verfertigung von Violinen, X 1 80. - Landy ssriedr,, Eine viermal bezahlte Rechnung, X 2-40. - Meili Dr. F.. Lehrbuch des inter« nationalen Aonlursrechtcs, X9 —. — Collrad Prof. Dr, I., Grundriß zum Studium der politischen Ökonomie IV.: sil.: / l: Gewerbestatistik. X 10 80. - ^tosch Prof. Dr. W, Die Deutschen in Österreich und ihr Ausgleich mit den Tschechen, X 2 40. - Grotthnß Ieannot Emil Freiherr v., Aus deutscher Dämmerung. Schattenbilder einer Übergangslultur, 4. Auflage, geb., X 4 80. — Mühl «., Larven und Käfer, X 168. Migula I., Allg. Pilzkunde. X 120. - Marzell H.. D,e Pflanzenwelt der Alpen, X 1 20. - ttirchner Prof, Dr. Martin, Die Tuberkulose uud die Zchulc. X — W. Krügel und v. Ehrenlrentz, Praktischer Reitunterricht, X ^40. -^ Bosto C., Der weltberühmte Zauberlünstler und Taschen» spieler, X 2 40. — Lichtenstädt S., Die Piachtfinken, X 120. — Niedermayr H., Der meisterhafte Nillardspiclcr, 1 80. — Härtung A., Die wunderbaren Kräfte der Sym-pathie, X 1 20. — Siebcrt Dr. F., Ein Buch für Eltern, den Vätern heranwachsender Söhne, den Müttern heranreifen« der Töchter. X 2 16. — Woodworth Jos. V.. Die Herstel» lung von Werkzeugen und die Massenfabrikation nach amerikanischem System, gbd. X !«. — Vr. O. G., Die Symbole der Freimaurer, X 1'80. Schröder Chr., Der Klempner mit Atlas, X 14 40. — Hartmaun Dr. Franz, Hermetische 5tw-dergeschichten. X 120. — Böhme Edwin, Das GedankcN' leben und seine Beherrschung, X 1 20. Vorrätig in der Buch», Kunst, und Musikalienhandlung Iss. v. Kleinmayr s. Fed. Vamberg in Laibnch, Kongreßplah 2. Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblatte) vom 2l. September !W9. Pie notierten Kurs« verstehen sich in Kronenwährung, Die Notierung sämtlicher Aktien und der ..Diversen Lose" versteht sich per Vtücl. Gelb Ware NUgemeine Staatsschuld. tinheitliche Rent«: ^", lonver. steuerfrei, Kronen (Nai-Nou.) per KnN« , . 9ü — 9b ^c detto (Iünn.-Iuli) per Kasse 9b — 9b 2l »««/, i>. «. Noten (Febr.-«ug.) per «lasse......9!1 1° s« 3( , 2«„ ö, W. Lllber (NvrilOlt/, per «äffe......«8 u< 98 k ißSUer ktaatslos, 500 fl. 4" „ :ß3 b0!S? b< >8««er ., 100 fl. 4°/„ 82^ - 238 — l8»4«I „ 10U st. . . 3>)> - 307'- »8»4« ., 50 fl. . . ,c:-307- kom.-Pfandbl. ^ 120 sl. b", »«,«b29l 2l Vtaatsfchnlb d. i. «eich»' rate vertretenen König» reiche und Länder. ^Nerr. «oldrente steuerfr., «old per Kasse .... 4°/„ ,17 Ob,17-».' ^steri. Rente in Kronenw. stfr., per Kasse.....4"/, 94 9b 9b 1l detto per Ultimo . , , 4"/„ 94 ub 9b il ^N, Investition« Rente, stfr., Nr. per Kasse . . 5'/,°/« 84 30 »4 bl Gis»nbllhN'H<»»t»schnl>> otlsch«U>nng»n. tlisabeth-Vahn i. G., steuerfr., zuio.ooofl.....4»/u — — — - Hranz Ioseph-Vahn in Silber (div. Lt.) , . . , 5'//»/» 118 —l 19--«aliz. «ail Ludwig Vahn (dlv. Stücke) Kronen , . , 4°/« »4 «2 9b« ^udolf-Vahll in Kronenwähr. stenerfr. (div. Vt.) . . 4"/, »4 7« 9b 7< Vorarlberg» «ahn, stfr., 400 und 2N'Almen tI»!abeth-B. 200 fl. «M, 5'.°/, detto einz-Vlldwei« »0 fl. ». N. «. 5'/^°/, .... «a-«2 .. d,rko Glll»b«r«-Trr°l «o fl. ö. «. V. ü°/n .... «L - «« -Mre«M»l«> u. ««»lrr. 4"/„.........NN ^ l!« - ! Geld Ware P«m Htallle zu» Zahlung üb«» no»«»«« GNlnbahN'VliorUät»' Pbl!g»tl»n»n. Nöhm. Westbahü. Em. 189b. 400,200« u. t0.no« Kr. 4"/„ »5'4ü 96 4b Elisabeth Bahn 600 u. »000 Vi. 4 ab 10"/„......iiS05l17'0b «lisabcth Bah« 400 u. 2000 M. 4°/«........11b 75 «I« 7H fferdinands-slordbahn detto 4 96 2" »7 20 Franz Ioseph-Aahn Gm 1884 (bio. Et.) Vilb. 4"/« . . . 9k üb 96 «b Valiztfche Nar! Ludwi« - Bahn /,"/n »? « ««'öb Vorarlberger Bahn Em. 1884 sdiv. Lt.) Nilb. 4"/„ . . ««'15 97 1b Staatsschuld der Lander der ungarischen Krone. 4"/„ ung. Goldrente per Kasse . 1l3 3b li3'üb 4"/, detto per Ultimo 113 3bii3 !>b 4"/„ ungar. Rente in Kronen- währ. stfr. per Kasse . . 9'^vb 92-2b 4" <, delto per Ultimo 92 c>ü 92-2b b>/,"/„ dettu per Kasse 817b 8iUb Ungar. Vrämien.«nl. k 100 fl. 2,0 —ü,4- dettu k 50 fl 81 u - , 4"/<>troat. u. slav. Vrbentl.-Obl. 94— 9b- Andere öffentliche Anlehen. Bo«n. Landeö-Anl. idiv.) 4°/<, 9«-80 9g «0 Bosn.-heiceg. kisenb, -Landes- Anlehen l.blv.) 4>/,«/, . . U9 20l00-Ll) 5",, TonauReg. Unleihe jg?8 l0l-50<02 50 Wiener Nerlehrs-Nnl. . . 4"/„ 952b 9S 2b detto 1900 4«/« 9b 2b 9Ü25 «nlehcn der Otadt Wien . .iO!b0l«2b0 dettll (E. oder G.) 1874 120-— ,21 — detto (1»94).....9275 9I-7b detto («a«) b. I. I8S8 . 84-8b 9b'«,b dtttll (Elcltr.) u. I. 190« 95 bo 8«b0 >»», O>N».M.)V.Z».l»» »e>40 «7 2« Vbrsebau-Nnlehen verlosb. 4"/, 96 7l> »? 75 «ussiHe Vtaatsanl. v. I. 19« f. 100 Kr. p. ». . . 5»/« — -. - — de»»« Per UIri«« . . 5»/, »9 80100 30 Vnlg, swats - Hypothelar Änl. ,«»2......«'/, ,21 bO,22 bv Veld Ware Vulg. Staat« - «oldanleth« ,!»07 f. 100 lll. . . 4>/,"/<> «ll b<> 94 bo Pfandbriefe ufw. Bodcnlr..all«.üst. i.5l>I.vl.4"/n 95- 9«-- Böhm. Hhpothelenb. Verl. 4«/» 9?bv 97°7b Zei!tral-B°d..Kred..Bl., österr., 45I. verl.....4'/,°/« 10,'bn 102 b(> betto «5 I. veil. . . , 4"/» 97 — 98--Kred.Inst.. österr.. f.Veri.-Unt. u. öffentl. Arb. Kat. X. 4°/„ 9b'4V 9«>i0 Landesb. d. Kön. Galizien und Lodom. 57'/, I. ruckz. 4°/„ 94b« vb'b» Mähr. Hypothelenb. verl. 4°/„ 9»«5 9^ 35 N.-östrrr. La»de«-H»,p.-Unst.4"/« 9L'?t> 97'7b detto inll, li"/„ Vr. veil, »'///o 8?b0 «»-50 dctto K.-Echuldsch. verl. »>/,"/<> 8?bc, 8«-b0 detto verl......4"/<> 96-bu 97-50 Osterr.-ungar. Ban! 50 Jahre verl. 4"/« ö. W..... 9«-- 99- detto 4»/n Kr...... 9« 2b 9« 2l> Eparl, Erste üst..«OI. verl. 4^ <<9-2b i,»o 25 Eisenbahn-Prioritäts-Obligationen. Ostcrr. Ütordwestb. 200 fl. N, , ,03 !0 !04'10 Etaatsbahn t><»0 Fr..... 3i»2- 3S4-- Nüdbahn ^ 3"/„ Jänner-Juli 500 Fr. . 1880 284 bu 292 bO detlo Em, I889 271 >7b 277 7b 5"/„ Donan-Reyul.-Lose 100 fl. L70>- 27«-— Serl>.Präm.-Unl.p.100Fr.2«/„ «b — I01-— znverzwlllch« Kos«. «udap.-Nasilila (Dombau) 5 fl. 23 - 2b-- Kreditlose 100 fl...... 201'- 511- Clary-Lose 4» fl. KM. . . . I?b-— lijb- Osciier Lose 4« fl...... --'— -'— Palsfy Lose 40 fl. «M. . . . 2- ?,-- Salm-Lose 40 fl. KM, , , . 2sb— 27b-lürl. sl.abgst, 224-— L2b-- Staalselsenb. üN0 fl. S. per Ult. 759 7b ?«U 7b Züdbah» 200 sl. Silber per Ult. ,84 bO ,25 b« Südnorbdeutsche Verbinbungsb. 200fl. KM...... - - —-. Iraueport-Ves., intern., N.-E. 200 Kr........ 9b 115 — Ungar. Westbah» (Raab-Vraz) 200 fl. 2....... 4,0 - 412-' Wl. Lolalb-ANien-Ges. 200 !l. 225 - 2»b-' Vaulen. Anglo - Österr. Banl, 120 sl. . 3,2 lb 3i«Lb Bankverein, Wiener per Nasse —'— —>— detto per Ultimo 544 - b45 — «odenlr.-Anst. üst., 300 Kr. . ,188'- 1,94-- Zentr.-Bob.-Kredbl. üst, 200 sl. b?9'— b81'-lireditanstall für Handel und Gewerbe, 320 Kr., per Kasse —' - ->> - dettu per Ultimo «ß? 2b ««8 »ü Kreditbanl, ung. allg.. lion fl. 773 bO 774- Lepusitenbanl, allg., !iO0fl. . 4ö?--- 4b? bO Mlomptc - Gesellschaft, nieder- üsterr,, 400 Kr..... »A« — «81'— Giro- u. Kassenverein, Wiener, 200 fl........ 4«5_ 4«9 __ Hypotheleubllnl. üst. 200Nr. 5"/„ 30«- 3>>8-Länderbanl, österr., 200 sl., per Kasse....... 494 ko 4»b eo detto per Ultimo 4<>b I« 49e-'0 „Merlur", Wechsclstub..«ltie!i- Vescllschast. 200 sl. . . . «2b'— S29 - Osterr.-ungai. Banl I4«o o sl. 3l>b' 3»7'— Gleltr.-Gesellsch.. intern. i!00fl. — - -'^ ltleltr.-Oesclllch., Wr. in Liqu. ««»-! 339 b2 Hirtenbcrncr Patr.-, Zündh. ». Mcl.-Fabril 4«0 Kr. , . 1089'— 10«» — ^ieslnger Brauerei 10« fl, . . «l4-., L<8— Montan-Wes., öst. alpine 100 fl. 73« ?b! 7I?'?b ..Polbi-HNtte", Tiegelgußstahl- ff-N.-«. 200 fl..... bOS- biLbO PragerLisen-Indilstlic Gesellsch. 200 sl........ 2884'— 287 l — > üiima- Murann Salgo-Tarjaner Lisenw. 100 sl..... 696 2b en?Lb Valgo-Tarj. Steiülublcn 100 sl. - «79 50 Wr. Ballgesellschaft, 100 fl, . . 17,- 17L5O Wienerberge Ziegelf.-Alt.-Ves. 7b»'-, /bz^- Devisen. Kmze )> Scheck». 5 Amsterdam....... ,9825 «984b D«utsche Baulplätze . . , . ,i?bL' ,17-7»' Italienische Äanlpläht , . . 94 «b 9b 0» London........ «3» 7b l4l>—^ Pari»......... «b üb »^ 47' Nt. Petersburg...... 25b — 2ü« ^- gürlch und Basel..... »lj'L?' 9b « Valuten. Dulaten........ 11-37 N'4> 20-Franlen-Elücle..... 1»0»' 19,1^ 20-Marl-Vtücle...... 2»-b0 25'bb Leutsche Reichsbaüliwten . . 117'47>,,'70 Ilallcuische Banlnoten . . . 9b — 95-30 Rubel-Note», . . , . >-bb" 2 b6^^ vonR«nt.^lnpfanddbri:rfen"fprior.taten( QJ. C MaVCr QPrlvat-DepotS (Safe-DepOSlts) I Aktien, koien etc.^evHen und Vtluton. -g- Banlt- und Wechslergeschäft J unter «igenem Vmchlul d.r Mrtu, I