^ I»» Irettag» denK. Aeze«ßert87l. X. Z!«h»G»»g. Vit „Marburger Seituna" erscheint jeden Sonntag. Mittwoch und Freitag. Preise — für Mardurg: ganzjähria 6 fl.. halbjährig » fl., vierteljährig 1 fl. 50 kr; für Anstellnnß ins ^uß monatlich 10 kr. — mit Postversendnng: ganzjährig 8 fl., halbjährig 4 fl.» vierteliährig 2 fl. Insertionsgebühr 6 ?r. pr. Seile. Me fchweizerifche Anndesverfaf-fung und die Aefnitm. Maib«lg, ZI. D»ze«der. vi» schm>i»r>scht B«»de»?»rsam«lu»i. welcht >»«bni de« E»t«inl «ioer veidifferl«» Lerfaff>»g berich, Ist auch daraif tedachl, die >«>«» dt« Z»s»ttla z» verschiis««. Dit Biodttvirfiss»»! >»« Jahn lS4S schnitt »»r t „Der vid»» dn «ad »i» tt« asiiliiri«» ^stllschastm diis«» i» tei«« Ä«ile dir vchwiit >«f«al»«t ft»»««.'' Di« »«r-ttttb'Mil Zlsui««» lchUche» ft<>> aber ««t»r allerlei Gewavd»» i» d»t Land ziirick »»d iv«»a der S»»»i««altz j«« Schutze der Ltrsajsilig enlschi«. d«>» M»tr«i>t!» duechfShrte. s« schrie« di« Iisii-tm «»d il>rl>«hii»i>«r: dir« sei schiirnt Uurrchl; t> »«r v>,i»d»«»eisiss»»g ft«ht kii vor« vo« d«« «i»z«l»«» I«si»ile», »«r «»« Ord«»! Ua «i»«r solche» >«tltg«»gtt«»ft »icht d«« g«>>gft«« Och«i« der vertchtig«»» >» >«?««, k« onNagt »»« d«r schweizerische Natiiualrath, a»ch »«» Ä«z«l»«»Mit«li«d«r« »e» Ztsoittuird««! «»d »«r v«r»a»dl«» «srOschast«» i«d« Ltlirslrll« >» Schlle »»d tirch« s»r »erschliss«» <» ertlüe««. ^r»« läht der greisliat die Zesmt«« mchl sni ge»öt'»7 v«r schweit«risch« S>»d tat ». >. »mh de» »Echot d«r Ar«ih«it n»d dii N«chtt d«r Itdg»»»ff«>> i« I'l«« Di«s«r v»»d ttr»h« »us dm Grimdsatze »«» Gtge,» richt« -- ^r gtirisrilig«» Inert«»»«»»; d«r ^s«it«»»rde« ««d sriie ki»j«l««a Mitglieder a« «tÜ»««« aber de« ^eislaat alt solch«» ««d I«i«« frti^itlich«» Ii»nchl«»g«>. di« A«cht« s«i»«r vir» g«r «ich» a»r «icht — Ar detä«ps«a dles«lt«» ,»d »Ssse» I« ihr«« Satz««««« g«»iß th«« »it d» g«»j«« Aisgedst ihr«r >titt«l. Z«Zat«r»ss« d«r S»ldft«rtalt««a, i«Vsticht be»«»«s«ii'. die »erdrirst«« »echt« s»««er virg«r schirm«« j« «isse». hat der L«»d gar t«i»« «»d««« Vahl: «»t««d«r «r — «d«r di« Z«s«it»»l Drr Strchtt« staa« hat d«» Ai«!«» der I«s»»»«« g«g'»dd«r d«» s«lb« N«cht. j« di«I«ld« verp?ichl»ai. wie v «i»«» I^»d« g«g«»>it«r, ««lch« da» »»« ih» ge »Shrltisltt« Mcht d«r p«riö»lich«» Heeiheil «««> letzt »»d di« verl«tz»«g iA«»Ilich l«hrt — d«r Il«cht»staat ta»« «nd dars «>»« salch« Aes«Itschasl »icht d«ld«». M«rt'< Orslrrnich! Am?olM de» Hrafen Aenst. Vit Partei veat ist mit dem Ernst« Benft nicht «ehr jvsriede». wie wir aus einem Pester Briese der „RSlnischen Zeitnng- ersehen. Diesem Schreiben entnehmen wir folgende Stillen : „Graf Beust befitzt den Geist der Zntrigve n»d sncht dnrch Kskettiren und auf Nebenwegen seine Zwecke zu erreichen, während Indrassy ohue Schwanken und vielleicht auch etwas schroff auf sein Ziel lossteuert. Wir wollen aufrichtig erklären, daß die Haltung des Grusen Veuft in den lekleu Tagen die Drat'Partei s,hr unangenehm berührte. Schon der Abschied des Gräfe« Beusl. worin er den Weg für Andraffy bereits gebrochen zu haben meint, erschjfn uns taktlos und zugleich unrichtig. In dieser Hinficht wollen wir nur eine That-sacht anführen, die zwar dem Fürsten Bismarck und andtren Staatsmännern bekannt ist, aber in witteren ltreisen noch wenig erwähnt wurde. Als in den Auguft:agen 1870 die Wiener HosjMtei die Intervention zu Gunsten Frankreichs im Gtinzip durchgesetzt hatte, wurde Audrassy telkgrot)I>isch nach Wien berufen; er bot seine Deaiffion an, indem er gegen eine solche Politik im Interesse Ungarns protestirte. An diesem Akte Andraffy's scheiterte der Plan der Hofpartei. Da Graf Beust tu jener Zeit seine Demis» sion nicht eingereicht, !0 muffen »vir annehmen, daß eben Andraffy de« Weg zur heutigen Politik gebrochen hat. Noch mehr taktlos erschien nns nach dem Abschiede des Grafen Beust seiue Reise nach Heffea-DaeWstadt, wo er in Kreisen, die für Deutschlands Einheit nur wenig sympathisch find, den verloreßßn Illusionen eine lhräne weihte. Intschjeden rückfichlsios und unpolitisch war die Neise des Grasen Venst nach Versailles, weil er hiezu vom Grafen Andraffy keinen Auftrag erhielt und einen Präzedenzfall geschaffen hat, den wir Ungarn zurückweise» müffeu. Wenn es den ösierreichisch-utWrischen Ge-sandten erlaubt wird, auf eigene paust Politik zu treiben nnd ohae Auftrag die fremden Höfe u besuche«, tv wird gewiß das Vertrauen der remden Mächte m die Loyalität unseres aus» wärtilttU Amte» wesentlich erschüttert werde«. Nur der Mßiguug der deutschen Organe es zu verdanken, daß durch die Neise des Grafen Beust nach Versailles kein Rißton in die guten Beziehnngen Oesterreich» und Deutschlands fiel. An dem guten Willen des Grafen Beust hat es nicht gefehlt!" Am Geschichte des Hage». Das .Vaterland- jubelt über den Er folg der de« Wahlen in Böhmen und rechnet aus die Beschlnßunsähigkeit des Neichsrathes. Dieses Blatt vergißt aber, daß die elf „Südländer-, die es zur Partei gezählt, jetzt nicht «ehr auf Seiten der Gräfiich - Ultramontanen stehen — daß also das Abgeordnetenhaus beschlußfähig zusammen treteu kann, auch wenn die Polen nicht erscheinen. grank reich ist durch den Eintritt der Prinzen von Orleaus in die Natronalversamm» luug dem Sturze der Nepublik um einen Niesen schritt naher gerückt. Da die AnHanger dieser Prinjen in der Versammlung die Mehrheit bilden, so können fie ihr Ziel „in verfaffnngsmäßiger Weise" anstreben. Des Ersolges ficherer ist jedoch Napoleon ^ znmal wegen des Heeres. B«r«tscht» Äe«chrtcht«». (Künstlers Erdenwallen.) In Paris hat ftch am lZ. Dezember der bekannte Stahl, ftecher 3. O. Regnoult vergistet. Derselbe lebte schon seit längerer Zeit in schlechten Verhältniffen. als sein. Hund, de,^ ih« nie von der Seite gewichen. mit plötzlichem Tode abging. Diesen Berlnst konnte Aegnaull nicht ertragen: man fand ihn auf seinem Bette mit dem Hunde in den Armen; anf dem Tische lag ein Brief, wori» er schrieb, daß er den Verlust des Eiuziaeu, der ihu nie betrogen habe, nicht überleben könne. Neg-nault war erst vierzig Jahre alt und besaß un-gervöhnliches Talent. Während des letzten Krieges lebte er theils in London, theils in Tours. An dem Kampfe nahm er keiuen Thell: „Ich bin guter Patriot" — «einte er — ^aber ich mag kein Blut vergieße»." (Zur greude der gina»z«i»ifter.) Dem Berliuer Lithog?<^en Gustav Gchwarzwald ist's gelungen, unnachahmbares Papiergeld herzn-stellen, ^ie Unnachahmbarkeit entspringt weder aus der Zeichuung. ndch «ms dem Druck der Scheine, sondern einzig und allem aus der ^arbe des Papiers selbst. Diese Aarb,, auf chemische« Wege hergestellt, soll glerchwohl nach der Verficherung des Erfinders auch in ihren Bestandtheilen nicht zn eMünden sein, ivährend fie andererseits, durch ein Vergrößernugsglas betrachtet, von ollen bisher bekannten Farben sofort fich nnterscheiden läßt. In ihrer Aigenschaft als Farbe läßt fie anch weder ein Nachmalen, noch ein Photogra« phiren, noch ein sonstiges Uebertrngen z». Anßer-dem behauptet Gustav Schwarzivald. daß dnrch seine Arfinduug jeder Staat in die Lage versetzt wird, ftch sein eigenes Geheimniß der Farbenbereitung zu schaffen und daß die Herstellung des Geldes aus diesem Papier nicht größere Rühe und Kosten verursacht, als die jetzige Papiergell^ Fabrikation. lSin Ungarnmüder.) Klapka, welcher seine Stelle als A^eordneter niedergelegt, will seinen bleibenden Wohnfitz im Anslande nehmen. (Oesterreichische Verwaltnng.) Einen merkwürdigen Beitrag zur österreichischen Berwaltungskuude liefert die „Medika«entenregie" mit ihrer jüngsten Konknrsonsschreibnng sür die nächstjährige Liefernng von Shinin nnd Zodknli. Der mnthmaßliche Bedarf, der gedeckt werden soll, beläuft fich auf dreihundert Pfuud khiuin unli zweihundert Pfnnd Iodkali. Bei beide» Artikeln ist eine landesübliche Preisstei^rnng eingetreten uud zwar vou ziemlicher Bedeutung, grüher kostete ein Pfuud khiui» durchschuittlich über SS Gulden, gege»wärtia hat sich der Preis bis zn nennzig emporgeschnellt. Diese Preissteigerung ist vor Allem Folge des vorjährigen Krieges, die Fabriken zur Berarbeituna des ^inins befinde» ftch nämlrch zuazeist i» Frankreich nnd find auch maßgebend im Preise. Ueberdies hatte der große Chininverbrauch in Ungarn gege» die dort herrschenden Fieber eine Preiserhöhnna im Gefolge. Daranf nimmt jedoch eine lobliche „Medikamentenregie" keine Nückficht — der Schimmel Herrschtin den österreichischen Kanzleien, der Schimmel muß immer bereit sein. Mhreud ein verständiger Handelsmann bei raschen Preis-ernngen nur den nöthigen Bedarf einer Waare vezteht und den Niedergang der Preise abwartet, bestellt die Medikamentenregie kurz uud gut die slelg bettt gauze Menge sür das volle Jahr lS72 wenn-l»ich bei dem Geschäfte eine Handvoll Tauseuder öten geht. Marburger Berichts (Mord.) Am l5. DttemberNachts wnrde Johann Savktz. Maier in Ploderberg, erschoß«. ver thSttt iß »och so viel hat aber die U>te?s»ch»»g scho» ermittett. daß derselbe ein Ga»»er »ar. der «it zwei andere« dprt einbre che» wollte »»d d»rch dea Hilser»f des Vedrohte» verschencht wvrde. tNei»ba»sch«le.) Herr Götbe, Wanderlehrer in Klosternnlbvrg. welchen der Landes-ansschnh ti^tlich z»« Direktor der Marb»rger Weinba»fch»le er»a»»t. hat die verlangte Sntlas-I»ng vo» seiner frühere» Stelle erhalten vnd wird de» hiefige» Vofte» a« l. Aebtuar t. Z. anttete». (U»s öe« Lehrerverei».) I» der letzte» «ersaNNluvg des Lehrervereins sprach Herr Profesior Vo«ivtnsch „über zwei Unterrichts-gegeastäade (l»r»e» »ad Gesa»g). a» welche» der Lehrer viel siir sei»e A»»ft ler»ea kann". Hen Proseffor Möller hielt eine» Bortrag «»der das metrische Systew." Beide Ned»er e»tledigte» kch ihrer Ansgabe «eifterhaft. Die nächste Ber-sa«»I«»g findet am 4. Jänner 1872 statt. ^Heimisches Gewerbe) I» der „Weihnachtsscha»". welche die „Grazer S«itv»g" i» der Ha»ptstadt »nseres Heimatlandes vorgenommen, finde» wir anch eine sehr anerkennende Hinweisnng auf den hiesige» Hch«hw>are»-Kabri-tavte» Herrn >. R. Klei»sch»fter; die bezügliche Stelle des Berichts la»tet: „Späth s Riederlage des beka«»tev Marb»rgers Klei»sch»fter mit Kch«hwaare» tSporgasie Nr. 8) dedarf bei der averkannte» Gnte der Kch»herzeug»isse blos der Erwühnnvg. nicht derImpfehln!^. Aa die Ball« schvhe im Kpäth'schen Etahlissewent sei speziell erinnert." (Landwirthschaftliche Ailiale.) In der Gcknng der londwirthschaftliche» Filiale vom 20. Dezember wvrde vorerst tter die Maß regel» verhandelt, „die z» ergreik» find, um das Bedürfniß an edlen Znchtrindern zu befriedigen, ohne das Oberland der Gefahr der gänzliche» U»sde»t»va ansznsede».- Der vb«a»a-vtellvertreter. Herr Dr. Mvllö, welcher in Ndwesenheit d»s Lbma»»es de»Borfiß ichernommea. berichtete, war»« der Ae»tral-A«s sch»t diese Krage gestellt: a»s ßlieder-Oesterreich Mähre», Böhme» . . . avs der Bnkowma sogar kämen Händler nach dem Oberlande, »m die beste» g»chtthiere a»z»ka»fe», wod»rch Gefahr drohe, daß dieses Land alle tongliche» Anchtrinder verliere nnd die Biehz»cht geschädigt werde. Noch einer längere» Berhovdlnng. an wel» che» fich die Herren; Diretior Perko. N»sterer. dampft, vo» Rrieh»ber, Schleicher. Dr. M»llä, ^rtma»» »»d Nilcher betheiligt. w»rde der Unttag des ersteren a»ge»om«en nnd erklärte die Filiale, es sei die LAs»ng dieser Frage der Priv»tkonk»rre»z z» überloße». Bo» arö^rer Wichtigkeit war die ^age: „Welche Obstsorte» habe» fich im U»terla»de als die fr»chtbarsten »nd werlhvollste» bewährt?- Herr Dr. Mnllä tal^lte daß man früher »»r «»gestrebt, mdglichst viele Torten »»d mit de» scho»ste» Name» z» pfiaaze»; »ach mehrere» Sohren habe mon aber gesehen, daß es eigentlich Holzäpfel »»d Holzbir»t» feien. Ss gelte vor Allem. Sorten anzngeben, welche fich für den Handel am beste» eig»en. Herr Direktor Verko befürwortete im Allgemeinen je»e Sorte», welches edles Wi»terobst liefer». well für dieses fich g»ter Absaß fi»de. Herr Sta»»psi machte die Berlamml»ng mit dem Argeb»iß sei»er Erfahr»»gen bekannt. Seit wenigstens zwanzig Jahre befafse er fich mit der Obstya»mz»cht. aber er sei in keinem Zweige la»d«trtdschastlicher lhätigkeit mehr gefoppt worden, als i» diesem: nnter zehn, zwanzig Sorten habe er ka»« eine branchbare gef»»de». Alles ^»ge vo» de» kli»»atische» l?erhüll»iffe» »od vo« Bode» ab »»d es bediige z. V. hiee die Lage südtvirts oder nordwärts der Dran eine» große» Unterschied — Bänme, die im Pickerer Sand-boden vortrefflich gedeihen, liefern im Aweiniker Lehmboden nnr eine schlechte Fracht »»d »m-gekeht. Die Bir»e» trete» jetzt i» de» Hi»tergr»nd «d seien Aepfel die Ha»pts»che. Bor Allem z» empsehlen sei die englische Wt»ter.Goldparmä»e — der tragbarste Rpfelba»«. de» wir , habe«. Als Ha»deliäpfel kämen daa« a»ch noch gaaz besonders in Betracht: die Ehampagner Neinette. der Nosenapfel. der Danziger Kantapfel, dee Pfnad-apfel, der rothe Kardinal, der Goldzeng-Apfel, der Lichtenwalder Wachsapfel, die Ananas Rei -nette, der gelbe Wachsapfel, der Idel-Borsdorser tMaschanzter), die Karmeliter-Neinette. die Mns-kat »Neinette. die trinmpf - Reinette, die graue Reinette, die englische Spitals Reinette, die gimmt-Reinette. Parker's gra»e Rei»ette (Lederapsel, empfehle fich besoyders für Wie« «»d Berli». für die Dranfahrer nicht), die Reinette von Orleans, die Kaffeler-Reinette. der rothe Stettiner, der gwiebel-Apfel (Kloster Apfel). Herr Stampfi betonte wiederholt, daß man bel der ganzen Aepfelzucht ans den Handel Bedacht nehme« n«d das einziae Angenmerk daraus richten müffe. so viel als möglich nnrAepsel von einer Sorte zn pfiegen. Die Birnen aedeihe« hier nvr im Sandboden. nicht im Lehmboden nnd sollen namentlich gepfianzt werden: die Herz-Butterbirne, die Winter - Butterbirne, die große, grüne Winter-Herrenbirne. die Napoleons-Herz-Butterbirne, die normännische Herz-Bntterbirne. die khampag»er-Weinbirne. Bon de« übrige« Obstgattuuge« verdje«en beso«ders hervorgehobe« zu werde«: die Köuigspfiaume. die große Aucker-Ztvetschke. die August öwetschke. die Lauermanns Kirsche, die rothe Maikirsche, die frühe Süß Weichsel, die fra«' zj^fische« Pfirfiche. Herr Schleicher (A«nahof bei St. Georgen an der Pößnitz) theilte mit, daß er seine vorzüglichste Animerksamkeit der Karmeliter Reinette, dem Sdel-Vorsdorfer (Maschanzter) und der englischen Winter-Goldparmäne widme. (Schluß folgt.) (Schaubühne.) Heute Abeub wird hier der gefeierte Heldenspieler des Wiener Hofburg-theaters. Herr Fritz Krastel, im Schaufpieie „Das Leben ein Tranm" zum ersten Male als Gast auftreten. (Arbeiter-Bildungsverein) Sonntag Abends ö Uhr findet eine Sitzung des Ar-beiter-Bildungsvereins statt. Da mit 18. Dezember das Bereinsjahr adgeiaufeu, so muß über dasselbe ein Bericht erstattet, die Rech««ng gelegt und die Neuwahl des Ausschustes vorgeuommeu werden. Nach Erlediguiw dieser Punkte wird Franz Wiesthaler einen Bortrag über Gewerbe-gerichte halten. Aüchertifch „Ptk Pirst-te«. Mchkift ftr WGtzrtzeil, Viid»»g»»d MlUr»»t. Herausgegeben vom steierm. Bolksbildungsvereine. Erschei«t an jedem Donnerstage. Der „Dorfbote- ist ein volksthümlich und schlicht geschriebenes Wochenblatt, freifinnig uud verfaffungsfteuadlich. ein belehrender, unterhaltender uud uützlicher Hausfreund, besonders für deu Landmann ; er entbält das Wichtigste uud Neueste vo» der Politik, Aufsätze über Landwirthschast. Bezirks- uud Gemeinde-Angelegenheiten. Beleh-rendes avs der Naturkunde und audereu Wiffeu-schasten. die jüngsten Marktpreise u. s. f. Die belehrenden Artikel werden dem^Leser durch Zllustratioue» in Holzschnitt verauschanlicht. Kein ^eund der Volksbildung dürfte diesem Blatte, welches einem fast zn spät erkannten Be-durfniffe nachkommen soll, sein Wohlwollen und seiue werkthätige Uuterftützung versagen. Der Preis beträgt ganzjährig 2 st. bv kr.. halbjährig 1 fi. 2S kr., vierteljährig 6b kr. Mit-glieder des steiermärkischeu Bolksbilduugsvereiues. welche den Jahresbeitrag von 8 fi. zahlen, beziehe» den „Dorfbote»^' unentgeltlich. Die Administration des „Dorfboten" be findet fich: Graz, Stempfergaffe Nr. 7. Et«gOfa»dt. T Wie out dt» Ilserat erficht« lich, so erfolgt m «e«»»» Iige» die l.Sieh»»! der Za>»br»ckerl«s». Da «».o00 ß. der HSchfte «» SV fi. der «wdest« Ge«i«» t Lose« find, iberdie« die Wechselstube der Haubeltdaut fich verpftichtel. dieselbe« zum Nakiustprei» wieder i» öahluug ,u «eh««,, so eapsehle« fich diese Lose deAe»« >«« >«ka«f. «etzte Vost. »«» »«thotU,««, »»r v»i»» »« «»«ch,. ritth» «ir» «tt Z» »>» «»»isch», »,», »»« »»» ««ft fich »l« ««knettr«», ,« »»«»»«h»». »«r »»»»»»«»«»chUß »«r fr«»,»fisch.» ««»l»»«l»»rka««I»», hat fich »It ,r»ß» M»hrh»«t,»,»» »«» «a«»»»hr »ach »««» «»rft««yt Zohau» ju». . . . . «ra»> Per»« ......cw-. , Sr. «.recke....... grau Schmid-rer Maria .... , » tappeiuer Nadele.....za , Herr fiolletaig gerdiuaud .... . , PsriNer Robert...... . Dr. «otzwuth ....../M , . »ötz tho«a» ..... . H«t»« K">»t ...... Herrea Pachaer « Söhne...... SV . Herr >lde»«b,r« Ladwi,.....»o ^ , vadl Auto«........ sa^ , Tchramel >arl...... »rau velag« ........ Herr Martiaz I........ . Staik «eorg....... Heire» LrSdabrea<...... „ Erda« Ioliaa»...... . gluchee Zolia»»...... „ «rappel Hciarich ......20 ^ „ Neilte» Zuliiit I. Eatbeleuchluag»-Aktiouir . . . »eupp«» . Zwetler >d. , . « Vr. MuUt .......> , . Dr. «apuik....... . Hau«»» T...... .cM-. „ Gerdes k. sen....... V, theUnehmr. Herr Uldeatberg Ludwig .... s^ , Vadl >uto« ...... Herrea tschampa öd Haalle ... Herr Reiter Zuliu»...... . Virstmayr ju»....... « Schramel t....... grau Delago.......... z x H«r k. ..... „ M«ti»z S. ...... » Utbllbachtr, t. t. Ha»pt»a>« . Hm SchtiN >«t«»...... „ »hiel «Mft ...... „ Ftrli», Aalon...... . Ltym giitdnch „ Pkch»» G»ft«>> ..... . »terg« I»s«f...... » . „ A««ppt»l W. >...... , Gch»m«r L........ . FeMz Sduard ..... . Novik U»tii« ...... . SitsnI J.........S.» „ Vtilt Z«s'f....... W« Gniieß >ii,t«...... Herr »r-i»» gra«,...... „ Asch-ig ......... „ »«pp»i»«r «k,« ..... « ....... . gtlber viiik«»j ...... H«n r. f. . S««,schiß grmz ..... . Hslwda vilhel«..... « »iß Th»«a«......^ « .......... . vr. »ad.»?. ......^ H«rr vr. S«r«etz....... Hm Aaiße» Melchior ...... .. «.ch, ........^ . 5»t»Ich^',»Z.......iZ^, « ....... » vih» I........ » Gericke ........ » «H-S. .......^ . b»I,«S»a»j ...... » Sch»««» 3........ z . „ lnth«« M....... » L»d»ig kitln »»> Muri . . » V«»»ar E. ....... „ Pnsch M........^ „ N»ich«ty«r U........ S . . Vich«I......... var««!» L««»«y ...... Hin , Z«ha»»...... . Sch«i»l Z»h«m.....„ » Giba«r........ . Tscheitschitsch ...... „ wttlei«........ „ Vr. Vtqnsch»»gi Z«t«»> . . ^ . Fra» gritsche R«s» ...... Hm emlitsch Z>«s....... vr. v«chaisch...... lmitsch........ <»ll«t»ia F««di««d .... vr. Domink>sch ...... Pelitaa Jos....... öalbärth........ vr Lackaer, t.t. Stabsarzt . . S . vrZ^ith......^ Dr. Mull^.......l 2 ^ Isepp Haaas ...... Gerbeß Karl ja»...... »öschaigg Mach......^ Sch«iderer Mais..... Aroh« Heiarich ..... Gottsberger Z....... ^rd. varou kaft..... vo«i«ig ....... Seid! Friedrich...... Gruber. t. k. Haaptma»» . . ^ » S.ik«t S.,il „ „ . . . Fiataia S....... ^ S»sa»«» ZZiZ ft. (!a8ioo lilardurK. kür ä« ksseliinz; 1872. 9. ?«»»krAi»od«a. lS. „ »»II. 20. „ I'mikrtitivlleii. 6. ?«dn»»r: 6etto. 12. „ V»II. ^»Luig 8 vkr. »»? Kundmachung. Bom Stadtamte Marburg wird bekannt gtgeben, daß am 2Z. Dtjemb. 1871 WI>i»el!k-«iIle sUr Vd»»l»r » Vi!,»» eett «»M«isel>e ?s^ma8okmov L. Ski uoä kökor. dsi .loll»«»» kollvr ,« w Iä»rdurs, LurW!»t- Xr. S, 1. Stook. VeiliUtdktlLÄtlliiiz. Vvr (Aetvrtigtv «dt sie!» ckiv LKts, äa» ?. I. ?udlilmw TUM ^»uoks »owor mit äsv vlsMmtoatvv »u8gs»t»ttvt«u VGvMU0dt>>^Q»«tGllu»« «QRuIscksu, uuä vrlsudt «ivl» dvsonasrg »uL äiv diUijsvu ?rvisv äeraslbsu »uüaerkaaw «u wsvdsll. LLnsw rsekt L^lrviodsu Vo-8uo1ls ovtsosoll»o1»ouä, »vilckvot 8iod llovk»oktull^voU V. Us»K«r, S44 vO»sltGr, «vtOre I>srrv»D»»iV Kundmachung. Zm I«tmsst dt« k. ?. Pidlikuws btthrt fich da« gkftttigte t. k Postamt b«ka»»t zu aedw, »aß loege» z« s«hr »«r«ehr>»r Ausgabe vo» Krachte» N be« Aeiertagea der Schiaß der Aifgabe sür yahrposlseadaiigea^ von heate bi« iocwfive 24. Dezemder 1S71 beim k. k. gilialp»fta«t« ia der Vtadt a« 4^ Uhr »ad bei« Bahahos-Poftamle sür die Nieaer-Ronte am 4'/, «ad die übrigen Noatea «m S'/» Uhr ftattsiadet. K. k. Postamt Narbarg am S1. v«ze«b«r 1S71. (840 gtgtve um 10 Uhr BormiUagt in der hiesigen neLerhant ichubfuhren pflegung und Begleitung der Schüblinge MN Amttkantlei eine Verhandlung zur Sicher« stellung der Schubfuhren, sowie der Ber- Zn Cilli in der Schubstation Marburafür die Zeit vam 1. Jänner bi? Ende Dezember 1872 sta^nden wird, wozu Unternehmungslustige eingeladen werden. Stadtamt Marburg am 1v. Dezember 1871. szs Der viirgeraeifter: Dr. M. Reiser. vi« vstmng il«f vrkolst TW >. ^tiwchr Z>7> wit vier ^Le-duvßsu äes Zadre8 uvä llaupttressvr: ZIKKI, >00«. ioooo, vte. vvrlvL ()risu»al-1^008s vorlrkuk Ksfertis-t«r Saßtot^ mit BS k., »ut 30 mo-»atlialis katoa » I ü., aut 1b woll»tUedv Rats» ^ H ü. odvv IsebvllLxvdiidr. 8Ä7 F»I». So>»v»no KLardurg, IIvrrsvß»880 123. M Vtihi«ttSttscht»>>t owpüsdit m gr<>88or ^U8H?a^ 8l» ^ vi««. Ich beehre «ich. dem ?. I. Pablikam bekannt za gebea, daß j«>« ssiHit» diverse« «ttd »ad Vifche jeder Größe »d Gatt««g am Kischplatz zu habe» sind. Achtungsvoll 812 Toh E>chö«»ett«r» HSadler iu Ehrenhauseu. Z» AM „Vihlschlliin" lcowwt S«i»«t»U cksa Z4. ck. N. »lt ?ikuer Vier iu Z^iusoluuck. 839 (Haa« Ar. tvs) fiad zw«t scht«e Geschäftslokal« zu vermiethen, vo» welche» eiaes ei» vollkom«en meublirtes iRa»«f«Ä»r-Seschtftslp?Ml nebst M«gazt« all sogleich, das zweite Lokal jedoch vom 1. Närz 1872 ab vermiethet werde». Selbe fi»d am Vavptplatze, wo wöchentlich 2 Märkte abgehalten werde», am frequeutefte» Posten, nächst der Stadtpfarrkirche gelege». — Näheres bei Kra»z in St. George». Südbahustatio». 829 >: X V. X ' > swpüsdlt «llsw Kvvlirtsv?. I. ?udUImw ll»» ^»vel« , Loltl-, Alter- mä er VureiKeseliiK äS8 ^»tov I^sissatti j«. Ilarduni, lle. ZZ, 8Hiv vsusortirtvg ?ol» Gßlb- uuä Zilber'GiIesftäude», ivadsaovävrsAiPP-GtjttlßimDt HD» tl^aßtber iu 80Uävr ^U8A»t»1 2u ?rsisen uuü bit» tet, 8ied vsrtZAUvvsvoU «m odizv k'irw» »u vvaäsv. 825 tiutRUf uoä U»tR»sch voa Solä, Nibvr, L6vl8tswvl» ote. m»6 Ilebsriuttuas voll RtPOrature». AtahExtrakt, vo» kO«Pete»ter Seite als der teste a»erkaa»t. ist täglich frisch zu habe» im Branhause des 832) VI». Ein HanS 8S0 i» der Grozervorstadt. ebeuerdig.ßmit 7 Zimmer», 3 Küchen. 3 Speisetammern, 2 kellern. Schwein« und Kuhstallung. dann 440ZQNst.t^rte». zu jedem GeschüstSbetriel,e geeig»et, mit einem jähr> lichi» Erträgnisse vo» S00 fl.. ist um 7000 si. Verkäuflich und können davon 4000 ß. durch mehrere Jahre liegen bleibe». Auskunft ertheilt der t. k. Notar Dr. Radeh in Marburg. eingesottene feinst Up«t»«», MKIKÄI, (?raokt-8aloa-) IkSrSivI»«« -«A » ik- ^ , öestes,Pf.48k.PM«in«».Pf.4»kr., Pf. 1 4U k., . sowi» alkr Gattungen, f^er _______________Fränkel'sche und Wilhelmlhorfer, feinsten »« «>«» klllljxstvn ?ket«v» »a !d«l WttvrviLvr, KoiÄvuvn k'S88l-. SS» Einladung M Ankavfe L.?«! Ännsbrvcker«« Tiroltt-Lose, welche, wie nachstehend erläutert, besser wie Bargeld, und deren erste und nächste Ziehung schon am ». Iäw««« >»?» «rfolit. ' Die gefertigte Wechselstube erlaubt sich hiermit ihren geschätzten V. T. Privatkinden und «eschSftßfreuaden a«,uzei«kn, dich sie ^ von der Landeshauptstadt Innsbruck gemachte Anleihe im Betrage von 1 Million Gulden öfterr. Vähr. ahernommen und ersichsdeshalb, dteSb«-zügliche allfällige geneigte Aufträge oder Anfragen nlsr an dje gefertigte Wechselstube gelange» zu laffen. Kuue Darstellung einiger der Bortheile, welche diese Anleihe darbletet: j. Diese Anleihe beträgt in Summe bloß 1 Million Gülden uild wird mit 2,d8S.^10 fl. Oe^ V. binnen 40 Jahren rikt«zahtt. S. Ist dieselbe in Theiljchnldverschreibnngen (Lose) gelheilt, wovon jedes mit mindestens »0 fl. ve. «. verlost »erde» «uß, und 3. Haben dieselben 4 ZKlekunAe» Im Z«kr« mit Haupttreffer von ZMWV, K2VW, RVVVV, »t. Oe» »>., »ei^rs 4. Bieteu dieselben, abgesehen davou, daß die Landeshauptstadt Iunsbruck die Sahlungspflicht übernommen, welche gewiß jede Garaitie dieSst noch dadurch, daß die Landeshauptstadt mit ihrem fämmtliche» beweglichen und unbewegliche« .Vermögen im getichttich erhobenen Nertk »s» «tzr wie si. und mit alle» ihr gebührenden Stelierzuschlagen und Gefällen hastet, jede auch nur immerhin «tglch «»»fchemWetthe >d« denkbare Sicherheit und find sohiu in jeder Beziehung jedem anderen Lose aleichnstelleu. llm NN» seinen P. T. Kunden den Beweis zu liefern, welche «nficht die gefertigte vechselftub« selbst über den Verth NNb die Gt. cherheit des PapiereS selbst als Aulage.»api»ai hat, so hat sich dieselbe entschloffen, einen Theil dieser Lose zu de« Sweik zu refervire», öRß ße erklärt uud fich verpflichtet, alle hievon bei ihr von heute bis K. ^»u»Gr IL7S ia SttioiRSw t s. »s s. V. UG^TuttG» SßÄa?t>DOV l>O»G (weuu der Borrath so lange reicht) innerhalb eines Jahres, d. i. bis inel. 1. Sänner 1S7« mit de« »olle« Aiik»>fßP«t>«, da» ist ebenfalls a 30 fl. in Zahlung zu uehmen, wodurch sonach jeder Käufer eines derartigen Loses erstlich U>r kst» »inleo. nachdem er innerhalb eines Jahres selbes Los jeden Moment zum vollm Ankaufspreise i« Sahluna ^be» v»»>, iveiterS somit umsvnnt in 4 Ziehungen auf Haupttreffer von SlwvO, tOGAß. IWW ^ le. spielt. Derart Lose ohne, dieser Berpflichtuna des Rückkaufes verkauft die gefertigte veMelßuve'stets gem« «ch de« TageSkourse und dermalen mit L6 st. ö.W. pr.Vtück. Diele Lose find auch iu den meisten vechselßube« fowahl i« Nie«, als auch in den Provinzen nach dem Tagest.,« rfe zu haben, llm jedoch de,» Ankauf dieler Lose Zedermann zu ermöglichW, so hat die geferti^e Wschselßube et« «itere Anzahl dieser Lose ausgeschieden, welche sie auf 80 monatliche Raten mit bloß 1 fl. Oe. W. verkaust und wobei man nach Zahlung der ersten Rate de» nur 1 ß. «chHir gesetzlichen Stempelgebühr schon allein in den nächsten Ziehungen auf die Haupttreffer lind überhaupt auf alle Treffer spielt. Die gefertigte Wechselstube, nachdem fie, u»i ihre fteehrteu P. T. «uudeu auf diese außergewöhnlich große« «ortb?ile, welche mit dem >>ta»f« dieser Lose aufmerksam zu machen und zum baldigen Ankaufe (um aii diesen Begüustigungeu Theil zu nehmen, da die znm Rückkauf de inmte Au^hl Lose bald vergn^ sei« dürfte) ei» zuladen fich erlaub», glaubt annehmen zil können, daß wohl kaum irgend Jemand (welcher überhaupt an solchen Losen Theil nimmt) sein dürfte, der sich »tcht Dera»laßt fetze» würde, eines oder auch mehrere dieser Lose anzukaustn, da hiermit gar kein Risiko verbunden, man umsonst in vier Siehlmgen s.>i»lt und diese Lose, wie obeNVtbvt, bi»ne» eines Jahres zum vollen Ankaufspreise in Zahlung genommen werden. Bei geneigten auswärtigen Anftragen beliebe man deshalb gü'i^ s: den entfallenden Vettaß »ebst kt. für 4 Ziehungslisten des Jahres 1872. welche sodnnn franco zugesendet würden, wenn hierauf restectirt werden sollte, franeo an die geferii. te Wechselftube Gelange» z» laffe». 71» Rivolisslstuds d r k t priv Riivnvr >i»n«lsl«d»nll, vorma» M. L. Zotl«» i» Wim. «rabni «r. I,. Derlei Lose sind unter den gleichen Bedingnissen zu haben bei ^^HlA^ Ik tb^. 125. ?adixö1öLöii!iöitöii! Die ergebenst Gefertigte beehrt sich dem verehrten ?. Publikum anzuzeigen, daß ihre Fahrgeltj^enheil in und außer der Stadt zu jeder Stunde bereit ist. Die bezüglichen Bestellungen werdc n im Sattlergewölbe am Sophien platz freundlichst entgegengenommen. 841 Um geneigte Aufträge bittet __Slis« A«rr LizitattonS-Edikt. Bon dem löbl. f. k. Bezirksgerichte Marburg lvurde mit Bescheid ddto. 1. und 15. Dezember 1871 Z. 20001 u. 20682 die freiwillige Sffent-liche Versteigeru IIg der auf Namen deS verstoi^be-nen Michael Lorber und der Maria Kraschowitz gebornen Lorber grundbüchlich vergewährten Re> alilät Urb. Nr. 110l aä Burg Marburg bklvllligt. Diese Realität, bestehrnd auS Wohn« und WirthschaftSgebäuden und Grundstücken, welche zu Bauplätzen vorzüglichst geeignet sind, liegt an der Komnurjialstraße knapp vor dem Mauthge-bäudt inneryall) des PomöriumS der Sladt M.»r. bürg in der Trazervorstadt und wird um den gerichtlich erhobenen Schätzverth von 6143 fi. ausgerufen. Die Lizitation wird hiermit auf den ZV. Dejkmber d. I. Bormittags N Uhr an Ort und Stelle der Realität Mlt dem Be« merken angeordnet, daß die LizitationSbedingnisie und der Grundbuchs-Extrakt in der Kanzlei deS ^gefertigten Gerichls-Kommiffärs eingesehen werden können. Marburg am 21. D-zcmber 1871. Dr. Mullv, V45 k k. Notor ali» Gericht?kommiffär. Ein tüchiger Rafir- «nd Krtfe«rgehtlf- unst rin aus solider gamllie wird aufgenommen bei Friseur, Stadt, Herrengasse und Grazervorstadt, Tegetthosfstraße. 842 ^usvorlraur ru bsäsuteml lwrabgveotitmi?rvl«an „2ur 'tirolvrili-, llvrrvvAasiSH 119. 2u rvollt Laklreiokea kosuvk !»ck«t «rLkvd«ll»t_«IsilA URRs. Ati Hnr« Karl Purlthert in der Grazervorstadt. auch in der Fleischbank, sind zu jeder TaiicSzeit sehr schAne / lscht, bes. Karpsen zu haben. (8S1 keche llsrröMsäsr unck Stwlke zur Anfertigung >» grosser eivpüokit (7?l> 8el»eik1. Geschiifts - Eröffullug. Der Geserligte liat sein «kchsenmacher «ewerbe in der Haus Nr. b1 nächst der Frciliaus-Käsern? eröffnet. Dkrsrlbe s'ittet ein geehrteS ?. I. Publikum um geneigtet, Zuspruch und wird strtS bemüht sein, prompt und aus dllS l>il!igste zu b'diktlen. 843 Auch wird daselt,st ein aus- l^tnommen. Büchsenmachermeifter. Soebk« erschien: (S. sehr vermehrte Auflage.) Zu haben in der Ekdittv»» Aißitt flir KnmUIwlt«» (besonders Gchwtche) von läsÄ. vr. »I»«««. Wien, Stadt, Rurrentgasse Nr. IS. TiitUch» vrUuti« »»11—4 W. Auch wird durch Korrespondenz behandelt und werden die Vtedikamente besorgt. (OhneDift« Nachnahme.) sl^ SelkDehandtung geheimer Krantheitenl d»»«»», d«r awUiIßtff« ««chU» dt» Utenfilien uud Medikamente sammt belehrende» Instruktionen filrSelbstbehandluna deSTrip» perS ohne weitere äntliche Hi^i zu ^ziehen von der vrdtnatioa» Anstalt des W«^. Vr. Ml»«»». Mitglied der vr. med. Fakultät, vien. Gtadt, Kureutgaffe 12. — Preis KV A. d «erantwortlick» ßtedaNio«. Druck und verln« »o« Evuard Sautchttz i>