SchfifHeltung, Verwaltung und Buchdruckerei Telephon 23-07, 25-68, 25-60 Marburg a. d. Drau, Bidgasse Nr. 6 ♦ Anzeigen und Abonnemfints-lAnnthme in der Verwaltung • Bei Anfragen Rückporto beilegen KtnMmhffkmuiBßfmfM: wo€hmntmgM 10 Rpi Samsfag-Sonnfag 15 flpf Prschelnt wüchcntlicli scclismal a!» Morgeii/.uiluni; (mit Aii«-tnhntc der Feiertage), — Bezugspreis; Abhuien monatlich RM 2.—, bei Zustellung RM 2.10. — Unverlangte,Zuschriften werden nicht zurückgesandt Minigtr 3ntun Otr. 135''136 TRorburg a. &. s>rau 6am4(ag/@onniag, I4.'i5. ^uni i94i 81. ^adrgatio Erfolgreiclier Hanilelshrieg gegen England Vier SchHfe mit 28.000 brt von der Luftwaffe versenkt, vier weitere grosse Frachter beschädigt Haifa wieder im Bombenhagel VOM 9. BIS 12. JUNI VERLOR DER FEIND 37 FLUGZEUGE Berlin, 13. Juni. | poleon in St. Helena umkommen ließ, das Das Oberkominaiido der Wehrmacht Frankreich aus dem Sudan verdrängte gibt bekannt: Im Hafidetekrieg gegen Großbritannien erzielte die l^iftwaffe erneute Erfolge. Katnpfflugzeuge versenkten int St. Qeorgs-Kanal vier bewaffnete feindliche Hanoelwchifle ttiH zusammen 28.000 brt und beschäd^ten im gleichen Seegebiet und an der schottischen Ostküste vier weitere gio6e Frachter. Lelehte Kampfflugzeuge griffen In der letzten Nacht mehrere Flug^tze in Süd-und Mittelengland mit guter Wirkung an and schössen hierbei zwei mehrmotorige britische Flugzeuge ab. Im Mittelmeerraum war ein Angriff der deutschen Luftwaffe auf Haifa in der Nacht zum 12. Juni besonders erfolgreich. In NoRlafrHca kein« besonderen Kampf-handkuigen. Bd Versuchen des Feindes, nach Norwegen einzufliegen, schössen Jäger zwei britische Kampfflugzeug ab. ■ Der Feind warf in der letzten Nacht an verschiedenen Orten Westdeutschlands Spreng- und Brandbomben, durch die mehrefc Zivilpefsonen getötet oder verletzt wurden. Einige Wohngebäude wurden zerstört oder beechädigt. Brände konnten durch den Sicherheits- und Hilfsdienst und den Werkluftschutz schnell gelöscht werden. Nachtjäger und Flakartillerie schössen vier der angreifenden Flugzeuge ato. In dw Zeit vom 9. bis 12. Juni verlor der Feind zusa>nimen 37 Flugzeuge. Hiervon wurden 26 durch Nachtjä(?er und im Luftkampf, sieben durch Flakartillerie und vi^ durch Einheiten der Kriegsmarine abgeschossf»n. Während der gleichen Zelt fingen sieben eigene Flugzeuge verloren. England und Frankreich Anklage gegen den britischen Raubstaat I Genf, 13. Juni. | Die Zeitung »Effort« kommt, wie Vichy gemeldet wird, in einem Kommen, tar unter der Überschrift: »Britisches Fair Play« nochmals auf den englischen Angriff gegen Syrien zurück und schreibt in die* Sern Zusammenhang: Frankreich hab« nach Englands Ansicr offenbar noch nicht genug gelitten. Zwei Dritteln Frankreichs besetzt, zwei Millionen Kriegsgefangene, Zerstörung, Elend und Trauer seien für England zu wenlf? und um den Sieg im Weltkrieg betrog. Was, so schließt das Blatt, bedeute für England der Alliierte, der sich in Verdun, an der Somme, an der Meuse und In Dün* kirchen geopfert habe. Was für England zähle, wären einzig und allein seine In' teressen. Mögen Frankreich und die Well zugrunde gehen, vorausgesetzt, daß England lebe. Die Franzosen müßten endlich einsehen, daß sie vom britischen Imperium nichts zu erwarten haben. Belagerungszustand in Alexandria Die Stadt unter britischer Verwaltung Genf, 13. Juni. Die britischen Militärbehörden in Ägypten haben am Donnerstag über Alexait-dria den Belagerungszustand verhängt. Die Exekutive in der Stadt ist aus. schließlich auf die britischen Trupp'Jn übergegangen. Die Spitzen a'er ägypti., sehen Stadtverwaltung Alexandrias werden durch britische Beamte ersetzt. Die Durchführung der Evakuieruui; d'.-r StacH ist den Ägyptern aus der Hand genommen wora'en und wird von britischen Sachverständigen geleitet. Damit ist Alexnn-dria praktisch eine Stadt geworden, die ausschließlich unter britischer Verwaltung steht. Von Cflge 3U Cfige Churchills neuestes Heldenstück Nun hat Churciilll vor dem Unterhaus seinen ürabgesang aui Kreta gesungen. Zunächst versuchte er der unbequemen Kritik eins auszuwisclien, indem er erklärte: Kreta sei nur ein Teil des Ge-samtkanrpfes im Nahen Osten gewesen und könne nicht als Maßstab für die ge« Samte Kriegführung dienen. Man müsse die Dinge im gan/cii sehen und das sei nur den führenden Männern möglich, nicht aber ihren Kritikern. Und dann stellte er zu seiner Entschuldigung und zum Staunen der Welt, die bisher in London stets die englische Überlegenheit preisen hörte, fest: Deutschland iiabe den Vorteil der inneren Linie. Ks könne seine Luftstreitkräfte im Besitz eines diclitmaschigen Systems von Flugplätzen leicht und schnell verscliieben, während England in dieser Hinsicht überwiegend an den Seeweg gebunden sei und dabei die Transporte um das Kap der (iuten Hofiiumg leiten müsse. Womit er bescheiden zugab, dali England nennenswerte Transporte durch das Mittelmeer nicht zu leiten vermag. Wer aber glaube, betonte Churchill weiter, England verfüge über große Mengen an Flakgeschützen und Flugzeugen, der sei »ein schöner 1 )unmi-ko'pf«. Die Deutschen, so klagte er dann, stellen Kriegsmaterial am laufenden Bande her und haben in den ero-berten Ländern mehr erbeutet, als sie überhaupt nötig Ilaben. Dazu komme, daß Luftkampf Uber Malta IN OSTAFRIKA STARKE FEINDLICHE ANGRIFFE ABGEWIESEN R () ni, 13. Juni. Der italienische Wehrniachtsbcricht vom I'reitag hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: Unsere Jäger haben Donnerstag in heftigen Luftkämpfen über Malta acht Hur-ricane abgeschossen. Ein Saniiätswasser-flugzeug wurde, obwohl es deutlich sichtbar die internationalen Abzeichen des Roten Kreuzes trug, von fünf englischen Jägern angegriffen, zum Wassern gezwungen und noch nachträglich mit MG-Feuer belegt. Außer dem Sanitätsflugzeug fehlen zwei unserer Jagdflugzeuge. Im Ägciischen Meer haben englische . - „ Flugzeuge die Insel Rhodos bombardiert. P Vi. Loyallttit [ pjn. feindliches Flugzeug wurde von un- gegenUber dem )»großmütlgen« Albion perer Luftwaffe abgeschossen. den Kampf gegen Deutschland fortsetze», die vollkommene Besetiung des französischen Gebiets annehmen, das französische Kolonialreich unter englische Kontrolle steilen, einige Tonnen Gold an England abtreten, kurz anerkennen «ollen, daß Frankreich und sein Imperltim nunmehr ein britisches Dominium wären. Frankreich habe das nicht gewollt, Nnchilf^m es erkannt halte, daß der Kampf gegen Deulsclilanrl unniöRlich geworden war, habe es um den Wnffonstlllstund er. siirht. Sl' tliL'r sei kaum ein Tag vcry[4ui_ gon, ohne d;»ß •'rankreich riie »Fürnnrge lünglaiids- giv.püri liälle, Gegenwärtig fließe l'ran.'ii;; Khit in Syrien. Alle FrrdU'Oäi'n iiiül^teii endlich dir Auger Oiinun über die britische Politik, Sie mtiß-f(,Mi .'lieh hownß! werden il iO d'i^; fiejrc' v>". l'iighuu! da'- ijU'iklR' sc , wie uas j von lJoich<»flt nrlatt ahqewle«;en. die f'^lnd diis 'eüinie il'Arc verbrannte, das Frank-iHchen Verluste helniifen sich auf mehrere leicii Kanada und Indien raubte, das Na, I hundert Mann. Weitere feindliche Forma- tionen haben, von Bomben- und MG-An-grlffen der Luftwaffe unterstützt, unsere Garnison von Dedra Tabor mit starken Kräften angegriffen. Sic wurden zurückgewiesen, nach Gegenangriflten verfolgt und von unseren Jägern mit MG-Feuer belegL Im Gebiet von Galla und Sidamo nehmen die Bewegungen unserer Truppen Ihren Fortgang, die mit beweglichen Kolonnen bei Gegenangriffen dem Feind beträchtliche Verluste zufügten. Acht britische Flugzeuge weniqer Rotn, 13. ,Iuni. Acht schwerbeschädigte Flugzeuge wurden, wie Stefani aus Madrid erfährt, von dem in Gibraltar festgemachten Flugzeugträger »Furlous« an Land gebracht. Die Meldung besagt weiter, dajJ ein großer Transporter unter größten Vor-slchtsmatinahmen Kriegsmaterial für die Festung Gibraltar auslade. Versenkt N e w y o r k, 13. Juni. AsÄOiiiated Press zufolge verlautet in Newyorker Reederkreisen, daß der britische Frachter »Athelstane« (5571 brt.) im Nordatlantik torpediert und versenkt wurde, Er ist Eigentum der Athel Lines in London. N c w y o r k, 13, Juni. Die Nachrichtenagentur Associated Press erführt aus Newyorkor Reederkreisen, daß der Dilnenfrachter »Monberg«, treffen luincro SteilMtK*»"'12301 brt groß, der nneli ik r doiitschiMi Besetzung Däneiinrks von den l-^nglän-tiorn geraubt worden war, im Atlantik versenkt wurde. In Nordafrika an der Tobruk-Front beiderseitige Artillerietätigkeit. Verbände unserer Sturzkampfflieger haben Stellungen, Luftabwehrbatterien, Barackenlager und Truppen bei Tobruk wiederholt bombardiert. Eine Batterie erhielt einen Volltreffer. Weiterhin wurden Brände und Explosionen beobachtet. Eines unserer Flugzeuge ist nicht zurückgekehrt. Feindliche Flugzeuge haben erneut einige Bümbeii auf HengasI und benachbarte Ortschaften abgeworfen. In Ostafrika sind am Morgen des 11.. Juni anglo-indische Flottenstreitkräfte vor Assab erschienen und haben die bereits von unseren Trupiien gerflumtp •^tpclt bombardiert tind besetzt. *ni Abschnitt von Oonrlar wrden An-"♦"Iffpvers'Ti^ »die Deutschen in Tagen das ausführen können, was bei uns Wochen oder noch mehr Zeit in Anspruch nimmt«. In dieser Rückzugstaktik fuhr Chui-Chili eine Weile fort. Auch den Anklagen wegen des Versagens der britischen Luftwaffe und Kriegsflotte suchte er zu begegnen: »Der Kampf in Griechenland hat uns sehr viele Flugzeuge gekostet und wir wollten in Kreta doch nur einen gewissen Prozentsatz an Verlusten der Marine erleiden...« Er schloß diesen Abschnitt seiner Rede: »Kreta war ein außerordentlich wichtiger Punkt unserer Verteidigungslinie! Man hat daher dem Kampf dort nicht ausweichen können. Die Niederlage ist bitter. Es hilft nichts, wenn man versucht, eine Niederlage näher zu erlvliiren. Die Leute lieben keine Niederlagen.« Und dann kam der überraschendsie Teil dieses Nekrologs. Churchill widerrief seine Lüge von den neuseeländischen Unii'ornien der deutschen Fallschirmjäger! !»Es ist niclit wahr«, bekannte er. »daß die Deutschen ihre Soldaten, die auf Kreta absprangen, in neuseeländische Uniformen kleideten.« — Aber ein Cliur-chill kann eine alte Lüge nicht zugeben, ohne diesem Eingeständnis gleich eine neue Lüge hinzuzufügen. Und so sagte er denn, er habe damals dem Oberhaus den Bericht so gegeben, wie er vom Oberkonnnandierenden im Mittleren Osten eingelangt sei. »Jetzt berichtet mir dieser jedoch, der Irrtum beruhe darauf, daß die deutschen Fallschirmjäger, naclidem sie an einem I^unkt gelandet waren, vor sich eine Anzahl neuseeländischer Verwundeter marschieren ließen, die noch imstande waren zu marschieren. Die Deutschen ließen diese Oe-fangeneii aucli bei ihren Angriffen zu ihren Seiten marschieren und erweckten dadurch den Eindruck, daß sie selber neuseeländische Uniformen anhätten.« Damit erhebt Churchill gegen die Deutschen den völlig erlogenen, infamen Vorwurf, daß sie Gefangene als Dek-kung benützt hätten. Es geiiört die eiserne Stirn und die ganze innere Korruptheit eines Churchill dazu, den siegreichen Gegner bei jeder Gelegenheit mit Jauche zu überschütten. Begriffe wie Ritterlichkeit und Anständigkeit sind ihm fremd. Er kann nicht anders. Und er wil! mit dieser unerhörten und durch nichts erweisbaren Anscluildigung iedenfalls die großen Verluste der Neuseeländer und Australier bemänteln, die England von einem Blutbad ins andere schickt, während es die eigenen Truppen das Heil in der Flucht suchen läßt. Erwartungsgemäß lenkte Churchill dann auf Syrien ab. Bisher, so ließ er sich vernehmen, sei es iimi noch nicht möglich gewesen, Einzelheiten über die Ereignisse in Syrien zu berichten, jetzt aber könne er versichern, daß die englischen Truppen in gleichmäßigem Vormarsch auf Damaskus und Beirut seien. _ Es entsp^mn sich dann im Unterhaus eine Debatte über die letzten Vorgänge im Nahen Osten, wobei reichlich Kritik an der Kreta-Niederlage geübt wurde. Der frühere Kriegsminister Horc Belisha erklärte leise tadelnd, die Luftwaffe müsse zu einem untrennbaren Teil dos Heeres genKiciit werden. Mim müsse ein bewcgliclies I'liegerkorps schaffen, das an verschiedcneii Stellen — je nach Bedarf — schnell eingesetzt werden könnte. Seite 2. Nummer 135/136 Die Presse im neuen Europa EMPFANG DR. DIETRICHS ZU EHREN DES BULGARISCHEN PRESSECHEFS DAS GELÖBNIS BULGARIENS Mail mü-ssc zu kräfti^crcu und wirksameren Malinahincn greifen. Der Labouroartciler Lee Siiiilli war schon schürter. Cr äußerte sich niilibilli-.ueiid über die Viclzulil der FcldzÜÄC, die man zu xleicher Zeit habe meistern wollen. Er verglich dieses Unterfangen mit einem Mann, der eine Hand voll Bälle mit der selben Hand liochwerfen und wieder auffangen wolle. Der Kampf auf Kreta sei nach der offiziösen Darstellung ein Verzögerungsmanöver gewesen. Solche Verzögerungsmanöver seien aber nun schon seit dem Zusanunenbruch Frankreichs im Gange und würden anscheinend bis in das nächste Jahr hinein fortdauern, während die englischen Waffen nicht wirksamer würden. Schließlich wurde von verschiedenen Rednern unter anderem gegen das Oberkommando in Kairo auch der Vorwurf erhoben, nicht genug Kriegsmaterial von Kreta gerettet oder wenigstens unschädlich gemacht zu haben... Ansonst fand sich das Unterhaus mit der Churchiirschen Methode der »zielbewußten« Nachrichtenfälschung vortrefflich — und wie man hinzufügen kann — schon ans Gewohnheit trefflich ab. An f"""rnnkreicli, das für Fngland gelitten, geopfert und geblutet hat. schien man nicht zu denken. bleibt also den Franzosen überlassen, sich damit abzufinden, wemi sie nun am eigenen Leibe nicht nur die feige Hinterhältigkeit ihres ehemaligen Bundesgenossen, sondern auch dessen systematisch betriebene Politik der Lüge zu spüren bekommen. So sieht sich nun der französische Oberkommissar in Syrien, General Dentz, genötigt, gegen, die englischen Lügen, mit denen der Überfall auf Sy^ rien zum Teil »begründet« werden soll, einiges ziemlich eindeutig festzustellen. Fs sei falsch, erklärte Dentz, daß sich deutsche Soldaten in Syrien befänden, diiLI sich 4000 Franzosen im Gebiet des Djebel Dnis den britischen Streitkräften angeschlossen hätten, daß die britische Flotte und die britische Luftwaffe über völlige Aktionsfreiheit an der syrischen Küste verfügen und die Lage beherrschen. Diesem Dementi ist die Erklärung eingefügt, daß die britische Kampagne von I^alschmcldimgen offensichtlich auch dazu bestimmt sei, die durch den Widerstand der französischen Truppen in Syrien geschaffene ^Lage zu verbergen und die Londoner Enttäuschungen hierüber zu vertuschen. Wer hätte vor einem Jahr daran denken können, daß Mister Churchill Molche Wahrheiten ausgerechnet von amtlicher französischer Stelle gesagt werden müssen! Ein harter Schlag für England Monitor »Terror« und Flußkanonenboot ^>Ladybird« an der libyschen Küste verlorengegangen Stockholm, 13. Juni. In London wurde, wie Reuter meldet, amtlich bekanntgegeben, daß die briti-sehen Kriegsschiffe »Terror« und »Lady-bird« durch feindliche Handlung während des Kampfes an der libySchen Küste verlorengegangen sind. Df'i' »Ttrror« ist ein älterer, aber sehr .'■tnrk bestückter Monitor, eine Schiffs, klassr. von der Fngland überhaupt nur flrej Kinheiten besaß. Bei einer Wasserverdrängung von 7200 Tonnen hatte die. st's Kriegsschiff, das während öes Weltkrieges für die Beschießung der flandri. sehen Küste erbaut wurde, zwei Geschütze von 38.1 cm und solche von 10.2 cm, ferner hatte es Flugabwehrgeschütze und Maschinengewehre an Bord. Die Besat_ /cung betrug 300 Mann, Bei der >'Ladybird« handelte es sich um ein Flußkanonenboot von 625 Tonnen. Schwerste »schwimmende Batterie« Berlin, 13. Juni. Die Versenkung des 7.200 Tonnen gro_ ßen Monitors »Terror« bildet für die im See^ebiet de^ norclafrikanischen Küsten operierenden briti&t,iien Flottenstreitkräfte einen besonders empfindlichen Verlust, da Monitore vor allem für Küstenangriffe geeignet sind. Man kann diese Einheiten als schwerste ^schuiinniende Batterien« bezeichnen, denn sie sind wie clic stärksten Schlacht, schiffe mit Geschützen bis zu 40 cm Kaliber bestückt. Das Kennzeichen dieser Monitore ist ihr außergewöhnlich geringer Tiefgang, sodaß sie auch in seichten Gewäs.sern operieren können. Im Weltkrieg hatte Großbritannien sieben Monitore gebaut, die ausschließlich bei Beschießungen und Angriffen auf die flandrische Küste eingesetzt wurden. Nach dem Verlust der ^Terror« besitzt die britische Kriegsflotte jetzt nur noch zwei von diesen Einheiten, Berlin, 13. Juni. Rcichspresscchef Dr. Dictrich gab Freitag mittag im Kaiserhof zu Ehren des zurzeit in Berlin weilenden Pressechefs der bulgarischen Regierung Dr. Ni-kolaeff einen Empfang, de'r im Zeichen der deutsch-bulgarischen Freundschaft und der Zusammenarbeit beider Völker auf dem Gebiet der Presse stand. An dem Empfang nahm auch der bulgarische Gesandte in Berlin Draganoff teil. In einer kurzen Ansprache hob Dr. Dietrich die freundschaftlichen Gelühle hervor, mit denen Deutschland den Weg Bulgariens in die Zuicunft des neuen Europa begleitet. Die Ideen der neuen europäischen Ordnung hätten auch eine neue Idee der Presse hervorgebracht. Die gewerbsmäßigen Fachleute der Völker Vergiftung, der Kriegshetze und Nachrichtenfälschung seien im Zuge der großen Ereignisse vom europäischen Kontinent Genf, 13. Juni. Wie aus Vichy gemeldet wird, hat das französische Oberkommando In Syrien bekanntgegeben, daß an der Küste starke britische Seestreitkräfte die Beschießung der französischen Stellungen fortgesetit haben. Ab Donnerstagabend um 9 Uhr habe man kein neues Vordringen des Feindes festgestellt. Im Gebiet von Merdjayom sei ein An_ griff feindlicher Panzerstreitkräfte auf das Litani-Tal zu Beginn des Vormittags zu. rückgewiesen worden, ebenso ein Vorstoß östlich der Straße von Saida nach Kis-soue. Die französische Luftwaffe habe in der Nacht vom 10. auf den 11. Juni u. n. erfolgreich feindliche Ziele im Gebiete von Sanainaia angegriffen. Gefangene Engländer sind „enttäuscht" Weil sie in Syrien nfcht gegen Deutsche kämpften Genf, 13. Juni. Wie OFI nus Beirut meldet, liegen neue Gefangenenaussagen über die britische Agitation vor, die den eigenen Solda,tcn eingeredet hatte, daß sie in Syrien gegen Deutsche kämpfen würden. Ein schottischer Soldat erklärte, er sei ^tenttäuscht«, keine Deutschen getroffen zu haben. Ein anderer Soldat bekundet, man habe ihm gesagt, daß drei deutsche Panzerdivisionen die Verteidigung Syriens iibcrnommen hätten. Als er und seine Ka- N e w y 0 r k, 13. Jun\ Die USA.Presse fängt an, die Unter. haus.Erklärung Churchills kritischer zu behandeln. »Christian Science Monitor« schreibt, daß vieles an Churchills Worten mehr rhetorischen Wert habe. In England herrsche tatsächlich ein ziemliches Durcheinander. In Kairo Ansässige tierichten, daß die britischen Kriegsmaßnahmen unter der Reaktion von Kastengeist und Alkohol litten. »New York World Telegrain« findet, daß Churchills Rede die Verwirrung in den Vereinigten Staaten noch verstärkt habe. Die Zeitschrift »Times« ist der .\n, sieht, Curchill habe sich vor allem durch Beredsamkeit die Anhänglichkeit der Mehrzahl der Engländer erhalten, trotz Narvik, Dünkirchen, und trotz des Ver_ sagens der enghschen Luftwaffe in Li. byen, Giechenland und Kreta. Das Blatt zitiert die Kritik des englischen Labour-Abgeordneten Laski, d'aß Churchill auf wirtschaftlichem Gebiet den revolutionä. ren Charakter des Krieges nicht verstehe. „Vogel-Strauß-Politik" Blutenlese aus engHschen Zeitungen Madrid, 12. Juni. Die Londoner Zeitungen führen, wie der r>ABC«_Korre5»pondent berichtet, einen heftigen Feldzug gegen die Vogel.Strauß. Politik derjenigen, o'ie mit Schlagwörtern hausieren gehen, wie »England gewinnt immCf die letzte Schlacht« oder »England kann nicht verlieren«. Diese Leute wolHen den Ernst der Lage nicht sehen. »Daily Herald« schreibt zu dem Thema u. a.; England sei unter dem Zeichen des Regenschirms in den Krieg eingetreten und lebe jetzt im Zeichen der VogeLStrauß-Politik. Di« engHschen Zeitungen fordern, vertrieben worden. »Ihrem System des hemmungslosen VotlksbeirüK&ns setzen wir — so erklärte Dr. Dietrich — die Idee der nationalen iournaUstischen Verantwortung und der vertrauensvollen pressepolitischen Zusammenairbeit von Volk zu Volk entgegen.« Der bulgarische Pressechef Dr. Niiko-laeff brachte in seiner Erwiderung die politische und kulturelle Verbundenheit Deutschlands und Bulgariens zum Ausdruck. Der ewige Dank des bulgarischen Volkes gegenüber dem deutsche Volke und seinem Führer habe sich in Dank und Liebe für den deutschen Soldaten verwandelt, der nach kaum 24 Stunden das Herz des gesamten bulgarischen Volkes für sich gew^n. Das Gelöbi^ »Treue um Treue«, so schloß Dr. Nikolaeff, sei die stäricste Prophezeiung für die Zukunft Bulgariens. meraden sich französischen Soldaten ge. genübersahen, seien sie zunächst über, zeugt gewesen, daß es sich um Deutsche in französischen Uniformen handle. Ein Fliegeroffizier erklärt, er habe geglaubt, mit deutschen Flugzeugen zu tun zu haben, und er sei erstaunt gewesen, französische Apparate mit französischen Besatzungen bekämpfen zu müssen. Ein Korporal sagte, seine Abteilung habe Befehl erhalten, das Feuer nur auf die Deutschen zu eröffnen. General Huntzinger an die Bevölkerung Syriens Vichy, 13. Juni. I>er französische Kriegsminister Qe-tieral Huntzinger richtete im Namen Marschall Petains einen Aufruf an die syrische und libanesische Bevölkerung, worin er sie auffordert, Frankreich treu zu bleiben, ganz gleich, wie der Kampf ausgeht. Syrien und der Libanon erlitten jetzt die Schrecken eines ungerechten Krieges, der unter allerlei Vorwänden entfesselt worden sei. Trotz des großen Mißverhältnisses zwischen Angreifern und Verteidigern leisteten die französischen Truppen mutig Widerstand gegen einen Eindringling, der unter allen möglichen Versprechen nur Gewalt und Elend bringe, Angesichts der Ereignisse könne er — General Huntzinger — die Bevölkerung der Levante nur auffordern, ihren Glauben an Frankreich zu bewahren. wie es in dem »ABC«Bericht weiter heißt, 7Ur Nachahmung des Beispieles der USA auf, mit Militärgewalt gegen die Streikenden vorzugehen, und' schreiben, immer noch gebe es in England eine große Anzahl von Menschen, die sich von ihren Pflichten drückten, andere benützen in einer Zeit, da England gegen den gesamten Kontinent kämpfen müsse, ihr höheres Einkommen-dazu, um ärmeren ihre Kleiderkarte abzukaufen, und' wieder andere machten mit der Lebensmittelrationierung' schwunghafte Spekulationsgeschäfte. Vollmacltlen liir Dr. Malan Bedeutsame EntschHefiung der national-biirischen Vdksportel San Sebastian, 13. Juni. Wie aus Pretoria gemeldet wird, wurden auf dem kürzlich abgeschkyssenen Unionskongreß der nationalburischen Vol'kspartei bedeutsame EntscWießungen angenommen. Neben der Ablehnung des Snuitssobea Imperiatlsmus, der nur das Ziel verfolge, das Afrikamtertum durdi Zusammen-schtuB mtt aitdereti Gebieten zahtenmfißis: zu schwächen, iofxlerte der Kongreß anstelle der »Demokratie« ehie wahrhafte VoHcsregierufts. Der bekannte Na-tkMaHstenfÜtarer Dr. Maian wurde zum Leiter der Partei aus«erafen tnid erhielt gleiihzelttg aufierordeiftflohe VoOmach-ten. Der Kongreß richtete einen Aufruf an alle Afrikaner burischer Abstammungr sich in der Volkspartei »als einziger politischer Organisation des Afrikander-tums« zusammenzuschließen. General Hertzog übernahm die Ehrenführutig den Alriikanderpartei in Transvaal. Eichenlaub zum Ritterkreuz Telegramm des Führers an Kapitänleut-nant Scholtze Berlin, 13. Juni. Der Führer und Oberste Befehlshaber dCf Wehrmacht verlieh dem Kapitänieut-nant Hert)ert Schultze, Kommandant eines Unterseebootes, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eiserne Kreuzes und übermittdte ihm f^gend^ Telegramm: »In dankbarer Würdigung Ihres helden-haften Einsatzes im Kampf für die Zu. kunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen anläßlich der Versenkung von 200.000 brt. feindlichen Handelsschifferaumes als fünf,, zehntem Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. gez. Adolf Hitler«. Wie im Bericht des Oberkommandos der Wehrmcaht mitgeteilt wurde, hat Kapitänleutnant Herbert Schultze eine Versenkungsziffer von 200.000 brt. überschritten. Hierzu erfahren wir, daß dieser erfolgreiche U.Bootkommandant insgesamt 29 feindliche Handelsschiffe mit 202.500 brt. versenkte. Neue Ritterkreuzträger Berlin, 13. jun«. Der Führer und Oberste Befehlshaber a'er Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, GeneraL feldmarschall von Brauchitsch, das Ritterkreuz des Eisemen Kreuzes an SS.Sturm-bannführer Kurt Meyer, Kommandeur dCf Aufklärungsabteilung Leibstandarte »Adolf Hitler«, Oberfeldwet>el Walter Meyer, Stoßtruppführer in einem Infanterieregiment, und OberfeloWebel Peter V e e s e r, Stoßtruppführer in einem Infanterieregiment. MilltSrItch» Festlich« kelton In Agram VerekHgung der ersten Absolventen der Agramer Mllitäraikadenile Agram, 13. Juni. Eine große Militärparade und die Vereidigung der ersten Absolventen Im Freien kroatischen Staat bildeten den Höhepunkt der Agramer Festlichkeiten, die am Freitag zum Gedenken an den Ahnherrn der kroatischen Freiheitsbewegung, Dr. Ante Starcevic, und zugleich zur Namenstagehrung des Vollstreckers der Starcevic-Ideen, Dr. Ante Pavelic, abgehalten wurden. Nach den Huldigungen des Vorabends für den Po-glavnik widerhallte die kroatische Hauptstadt hoch viele Stunden von Hochrufen auf Dr. Pavelic sowie auf Adolf Hitler und Mussolini. Am Freitag war Agram seit den frühen Morgenstunden von einer festlichen Stimmung erfüllt. Viele Zehntausende säumten die Straßen und jubelten dem Poglavnik, den deutschen und italienischen Ehrengästen sowie den durchziehenden Truppenverbänden begeistert zu. Der iPoglavnik würdigte in einer kurzen Ansprache die nationalen Verdienste des Marschalls Kvaternik und überreichte ihm den Marschallstab, den dieser mit Dankesworten und einem Treuebekenntnis der kroatischen Armee zum Poglavnik entgegennahm. Hierauf folgte die Vereidigung der ersten Absolventen der Agramer Kriegsakademie im selbständigen Kroatien. Nach der Eidesleistung umriß der Poglavnik die Aufgaben der kroatischen Offiziere als Verteidiger der kroatischen Rechte und Erzieher der kroatischen Jugend, deren djerster Grundsatz »Ehre und Treue« heiße. Anschließemi erfolgte der Vorbeimarsch vor dem Poglavnik, dem Marschall und den Ehrengästen. Unter den Klängen des Prinz-Eugen-Marsches trugen Weltkriegs teilnehme r die alten kroatischen Fahnen voran, die in heldenhaftem Kampfe gegen Osmanen im 16. und 17. Jahrhutidert und später i;e3:en Napoleon die kroatischen Regimenter zum Siege führten. Es folgten kroatische lofanterie, Kavallerie, Artillerie und Fliegermannschaften. Weiter marschierte viel ibeiubelt auch ehie Ehrenkompanie der deutschen Wehrmacht vorbei, während eine Ehrenstaffel der deutschen Luftwaffe durch die Luft brauste. riumäntens Bevötkerutig 13b5 MMkwon B n k a r e s +, T3. Juni. Nach eraer amtlichen Mitteilung beläuft sich die Bevölkerung des heutigen rumänischen Gebietes auf 13,493.983. Rund ein Viertel der Bevöl-kerimg wohnt in den Städten und' rund di»ei V^iertel auf dem 'Lande^ Der Kampf um Syrien WEITERE ANGRIFFE STARKER FEINDLICHER STREITKRÄFTE Allerlei Kritik an Churchill USA-BLÄTTER MACHEN GLOSSEN Nummer 135/1.16 »Marbtirger Zeituncc* 14./15. Juni 1941 Seite 3. Ruhmesblatt der deutsclien Luftwalte Albion d«r Luitmacht Deutschlands unterlegen PK. Kreta ist ü:efall6ul Gegen einen wüit überlegenen Feiiid, der mit schweren und schwersten Waffen den Angriff — durcli Gelände und Klima begünstigt — in gut ausgebauten Stellungen erwartete, errangen die dcuts:'chen Fallschirm-jüRcr und Gebirgsjäger mit Unterstützung der Luftwaffe einen Sieg, der als einer der schwerst errungenen, aber auch glorreichsten dieses Krieges in die Qe-schichte eingehen wird, ein Sieg, der das Wort des Führers wahr werden ließ: »Es gibt keine Insel mehr!« Er zeigte aber auch, dali das inccrbeherrschendc Albion — obwohl die Engländer stärkste Teile ihrer Mittelmecrflotte in diesen Kampf einsetzten — der Luftmacht Deutschlands unterlegen ist. Stukas zertiämmerteu ©nglisctie Kric«s-schiffo Üeutsclie Stuka zerhämmerten die Kriegsschiffe der Engländer und zwangen sie zur Flucht in sichere Häfen Ägyptens, so daß sie den auf der Insel kämpfenden eigenen Truppen keine Entlastung bringen, ja nicht einmal — wie 8UÜÜ britische Gefangene beweisen — einen »glorroiclien Rückzug« decken konnten. Gewiß, der Kampf war schwer gegen die sich hartnäckig verteidigenden und in allem begünstigten Briten. Gerade auf Kreta bewies aber der deutsche Soldat aufs neue, daß er der beste der Welt istv der vor keiner noch so schweren Aulgabe zurückschreckt und der todesnnitig jeden Widerstand bricht, bis der lindsieg unser sein wird. Höchste Anforderutigen für den einzelnen Mann Die Eroberung der Insel Kreta, dieser wichtigen Schlüsselstellung der Engländer im östhchen Mittelnieer, hat die Schlagkraft der deutsche» Li^ftwaffe in allen iliren Teilen überzeugend unter Beweis gestellt. liier tiäben Führung und Truppe gleiclien Anteil am Erfoilg. Am Morgen des 20. Mai begann das größte Unternehmen, das die deutsche Luftwaffe in dieser schlagkräftigen Form sicher durchführte, mit der Absetzung von Fallschirmjägern auf den strategisch wichtigen Punkten der Insel, Man muß dieses FelsencHand kennen, um sicii einen Begriff von den Schwierigkeiten machen zu können, die dem Schlag der deutschen Luftwaffe hier entgegenstanden. Vom Meer aus leicht ansteigend ist dieses hügelige Land, das bis zu -^500 Meter ansteigt, für einen entschlossenen Verteidiger geradezu ideal zu nennen. Hinzu konnnt, daß subtropische Hitze — nur wenige Olivenhaine bieten Schatten und Schutz — geradezu lähmend wirkte und liöchste Anforderungen an jeden einzelnen Mann stellte. Außerdem fanden unsere Fallschirmjäger eine von den Engländem stark verhetzte Bevölkerung vor, die sich selbst am Kampf beteiligte. Vor diese Situation sahen sich die deutschen Fallschirmjäger gestellt, die unter dem rasenden Abwehrfeuer glücklich gelandet waren und zäh kämpfend an die Erfüllung ihrer Aufgabe gingen. An Hunderten von Beispielen zei'gte sich hier der Wert des deutschen Soldaten und seine Unübertrefflichkeit. Der Flugplatz (Assoclnted-PrcU-M,) Eine Wand fällt ein Die Fassade oliies Londoner Geschäftshauses wird nach einem deutschen Vcfgel-tnngsangriff auf dio hritischc Metropole aus Sicherheitsgriindcn von AiisräunnniRStruppB zum liinstiirz gebraclit Malemes wurde mit kühnem Ansturm' genommen, und während ringsum die Engländer von den das Gelände beherrschenden Höhen mit schwerer Artillerie den Flugplatz ständig unter stärkstem Feuer hielten, landeten bereits die ersten Transportflugzeuge, deren Besatzungen an Heldenmut und kühnem Einsatz keinem der anderen Teile nachstanden, Gebirgsjäger auf Kreta, die, nun vereint mit den Fallschirmtruppen, den Westteil der Insel vom Feind zu säubern begannen. Meter um Meier erkämplt Meter um Meter mußte erkämpft werden, Gebirgszüge überschritten, in den Tälern schwer ausgebaute Stellungen der Engländer ausgehoben werden, die zum Teil vorher von deutschen Kampf- und Sturzkampfverbänden sturmrdf gemacht worden waren. Und trotzdem ging es zügig vorwärts. Der Feind mulUe sich Zug um Zug zurückziehen. Er war dem Ansturm der deutschen Luftwaffentruppen nicht gewachsen, und während schwere Kämpfe im Wes.tteil der Insel tobten, hatten deutsche Fallschirmjäger bei Rethynmon und Candia einem übermächtigen Feind zu widerstehen. Besonders in Candia, der Schlüsselstellung im Ostraum Kretas, versuchte der Engländer mit allen Mitteln den Erfolg der deutschen FaHschirmjäger zu vereiteln. Als aber am 28. Mai erneut deutsche Stuka die Anlagen der Stadt mit einem Boin-benregen belegten, flüchtete der Engländer Hals über Kopf im Schutze der Nacht auf die bereitliegenden Schiffe, und am Morgen des 29. Mai, nach neuntägigem zähen Ringen, konnten die deutschen Fallschirmjäger als einen ihrer stolzesten Erfolge ihren Einzug in die .schwerstunikäinpftc Stadt halten. Damit war auch der Weg frei für die weitere Verfoljjung des ins Landesinnere geflüchteten Feindes und für die endgültige Säuberung und Inbesitznahme der Insel. Die Achscumächte haben mit dem Sieg auf Kreta und im Kampf um das östliche Mittelnieer eine Position gegen England errungen, gegen jenes England, das wir dort schlagen, wo wir es treffen! Kriegsberichter G. Hart m a n n A, {'K. IJiscIiliiiiis-Wcl'hilcl (M). tfin Uefechtsstand unter der heißen Sonne Kretas • • Haifas Öltanks brennen ülitzani^riff deutscher Sturzkampfbomber auf die Ölsilos von Haifa — Uroßfeuer lodern kilometerweit PK. Im östlichen Mittelmeer liegen Englands lebenswichtige Depots. Kein Bollwerk schützt die Arsenale von Alexandria oder die Olsilos von Palästina mehr. Der Weg zu diesen grollen Zielen ist frei. Nun haben deutsche Sturzkampfbomber zugeschlagen und die Öltanks von Haifa mit vernichtendem Biitzangrüf getroffen. Es ist wieder eine neue Straße, auf der die bonibenbeladenen Flugzeuge gegen England ziehen. Sie führt über das Mittelmeer, durch Wolkenvorhänge nach Osten, und an ihrem Ende stehen die ölgefüllten Tanks von Haifa. Zum ersten Mal überfliegen deutsclie Sturzkampfbomber die Küsten von Englands gelobtem Lande, sehen die Besatzungen der Flugzeuge unter sich die biblischen Stätten, die der Engländer zu höchst modernen Zentren seines Welthandels machte. Nach Haifa "fließt das öl der Quellen von Mossul und noch warten auch heute dort im Hafen die Tanikschiffü auf den Treibstoff, um ihn zu den englischen Stellungen zu transportieren. Es jjeht hier in Haifa für England um alles. Eine Menge leichter und schwerer Fküvartillerio ist aufgefahren und richtet heftigstes Feuer auf die angreifenden Sturzkampfbonrber. Als die ersten Bomben fallen, wandelt sicli schlagartig das nächtlich stille Bild. Stichflammen steigen auf, und plötzlich bricht ein riesiger Brand aus. Ein Vulkan scheint sich aufgetan zu haben. .ledc neue Bombe entfacht weitere Feuer. Standen vor dem Angriff die Reihen der vielen Öltanks als dunkle Hauben da unten, so herrscht jetzt ein riesiges Chaos, wüten liöllisclie Feuer! IVlit breiten dunklen Rauchwolken verbrennt das Mossulöl. Nicht getroffene Silos gehen in der Gluthitze in die Luft. Volltreffer verwüsten Rohrleitungen und zerstören Pumpwerke und Raffinerien. Der Scliein der ungeheuren Brände, der aus zahlreichen neuen Herden genährt wird, steht vor der Bucht von Haifa, leuchtet bis nach Aka hinüber. Und immer neue Bomben detonieren genau in den ^)lanlagen. richten ein Unheil an. das der ■ dännnernde Morgen nach dem letzten [ Angriff iiocii in seiner Furchtbarkeit enthüllen wird. Tausende Liter Öl verbrannten in den Nachtstunden. Die Gebäude der Ölgesellschafteii wurden ebenfalls getroffen und in kurzer Zeit mit einem einzigen Angriff unermeßlicher Schaden angerichtet. England wurde damit an einer seiner empfindlichsten Stellen getroffen. Riesengroß ist die Gefalir für die britischen Stützpunkte im östlichen Mittei-niGcr geworden. Kriegsberichter K. H o l z h a u s e n Bßsutk in Zum zw'-Mlen Mal sit/.e ich uun schon seit dem Ende des Balkanfeldzuges in tleni Personenzug, der in dreizehn Stunden von Agrain nach Senilin fährt. Ks ist eine lange gemächliche Reise, bei der man viel Zeit zum Nachdenken hat. Der Zug hält an jeder kleinen Station. Überall steigen lA'tiie ein: Bauern und Hau erinnen in der bunten Tracht ihrer Heimat, mit vollbepackten KörbLMi und Kisten. Oazwisehen Soldaten dt-r jungen kroatischen Wehrmacht, allerdings noch in den alten grauen jugoslawischen Liniformen, doch auf den Mützen tragen sie schon die Kokarden des kroatischen' Staates. Ein frischer Wind bläst von der Save und Donau her, ilie einen großen Teil des flachen Landes überschwemmt h'-ben. Vor dem Bahnhof Semlin erwarf;M uns ein Wagen, der uns über ilic ungar' sehe Pontonbrücke nach Belgrad brin-;' dessen Stadlbild von Senilin aus geselu'ii nicht die gerinijsten Kriegsspuren auf- weist. 1 "2 Stunden dauert es, bi - wir die Brücke passieren können, da Mihtärko-lonnen aus der entgegengesetzten Richtung die Zufahrt versperren Eine zweite ist jetzt in diesen Tagen von deutschen Pionieren fertiggestellt worden, so daß der Verkehr sich in Zukunft schneller abwickeln kar.n. Rettung vor dem Chaos Zu Fuß gehen wir durch die Straßen der Stadt, die heute ebenso wieder luit Menschen belebt sind wie in der Vorkriegszeit. Tausende von Familii'n, die schon vor Kriegsausbruch in die Provinz: geflüchtet waren, kehrten bereits zurück und der Ri.'ickwandererstroin hält weiter an. Auch die Geschäfte sind wieder geöffnet. Die Plünderungen haben sich zum großen Teil nur auf die Auslagen l>e-schränkt, während die Lager unversehrt blieben. Der Geschäftsverkehr, der sog ir sehr lei)haft ist, spielt sich hint^-r Bretterverschlagen ab, da alle Schaufenster-Scheiben zerstört wurden, (jleichzciti'i haben auch die Restaurants und andcj Lokale ihren Betrieb wieder aufgenommen. Vor dem Kaffeehaus »Ruski Zar iin Zentrum stehen wieder die Tische und Stühle. Nur das Publikum hat gewechselt. Statt der Juden sieht man jetzt die feldgrauen Uniformen der deutschen Lnndser, die aus kleinen Tassen den landcsiihüchen türkischen Kaffee trinken. Jeden Mittag zieht hier mit klingendem Spiel die Wache vorbei, bewundert von der Bevölkerung, die über die korrekte Haltung unserer Truppen außerordentlich überrasch^ schien. Es wird heute von vielen Serben offen zugegeben, daß Belgrad ohne das Hingreifen der deutschen Wehrmacht nacii dem Bombardement zugrunde gegangen wäre. Alle deutschen Maßnahmen kanun in der Tat nur der Bevölkerung zugute, die, von der Regierung im Stich gelassen, das Schlimmste zu erwarten hatte. So konnte beispielsweise die Nahnmgsmittel-versore^ung gesichert und die .Ausbreitung von Infektionskrankheiten durch vorbeugende sanitäre Maßnahmen verhindert werden. Die Wehrmacht sorgte in den ersten Wochen r« Zwischen tler Terasia und tiem Kale-mcgdan ist wieder der übliche Korso, der nur durcli die feklL^rauen Uniformen eine neue Note erhält. Auf der Knez Mi'iailov i bieten Blunienverkäuferinnen Ma 'ih'ick-chen feil und '/wischen den verl.uhlten Trümmern einer Käsern: erinnert man sich, daß Frühling ist. In den Gärten vle-^ Kalemegdan, auf dessen Hef''sti'!-'n"'en stärkster Bonilnaihagel nied^'rging. blühen die Tulpen. Vor den BlunM'nbeete" sitzen wieder die sfrickendi-n und h?'keln-den Bonnen, unter deren Aufsicht tbe Kinder sp'.'len, aber nicht mehr Ringel-reih und Knickerspiele, sonil'>rn Krieg. Die Soiuie breimt w irm imd sübern fl'm-nuM'l das Wasser. Nur die Ruinrden in Zusammenarbeit mit der deutsrhrii A\'. - '1 liihrung e:elö-.' v\on|!'n Nene \i'f"'bon stehen bevor, um vor allem die Wirt- Seite A. »Marüjurser Zeffuirs:« f4./lS. Juni 1941 Nummer 135/13l sLiiatt wieder so in Gang zu UrinKen, daß die Existenz der Eievölltilchtungen an die Städtischen Bühnen in Graz. Intendant Dr. Rudolf Meyer verpflichtete für die kommende Spielzeit in den Kunstgattungen der Oper und des Schauspiels folgende Damen und Herren: Annemarie Faber de Faur (Stadttlieater Eger) als erste Heldin und schwere Sentimentale; Ore-tel Grammersdorff (Städtische Bühnen i Litzmannstadt) als erste jugendliche Salondame; Silvia Kraus (Stadttlieater Aussig) als muntere Liebhaberin und Naive: i:va Zilcher (Städtische Bühnen Köhl) als erste jugendliche Sentimentale und muntere Liebhaberin; Karl Bosse (Stadttheater Aussig) als jugendlicher Held und jugendlicher Bonvivaut: Walter Brandt (Städtische Bühnen Königsberg) als Schaus|>ieler für besondere Aufgaben; Eduard" Cossovel (Städtische Bühnen Kiel) als erster Held und Liebhaiber; Bernhard Müller (Landestheater Meiningen) als erster Char^ensipieler; Peter Otten (Stadttheater Bielefeld) als erster jugendlicher Charakterspieler und Spielleiter; Rudi Schlpipel und Willi Star! als Anfänger? Maria v. Barth (Staats-o«per München) als erste jugendliche dramatische und Zwischenfachsängerin; Maria Reininger (Landestheater Linz) als Spielaltistin; Manfred Petri (Staatstheater Danzig) als seriöser Baß und schwerer Spielbaß; Joachim Stein (Städtische Bühnen Dortmund) als erster lyrischer Tenor. r-F Halle üfeginnt seine Freilicltts(>iele. im schönen alten Burghof des vielbesungenen Giebichenstein wird wieder Komödie gesipielt. Das hallische Stadttheater hat hier, zu Füßen des ragenden Turms, den am Abend die Mauerstfgier um-schwirren, die Bretter aufgeschlagen und über dreimalhundert Jahre grüßt ein Sipa-nier die Gäste: Moreto y Cabana. »Donna Diana« heißt sein immer noch entzückendes Musenkind und ist so stolz und klug als wie am ersten Tag. »Kunst der Front« in JVlünchen. Eine bereits in Stuttgart, Karlsruhe, Frerburg und Straßburg gezeigte Ausstei-lung »Kunst der Front« von SoWaten des Luft-gaues VII wurde in d'er Neuen Staais-galerie in München am Pfingstsamstag eröffnet. Die Dartsietumg umfaßt 250 graphische, malerische und bildhauerische Werke. Waldemar Frank wird uraufgeführt. Der Bühnenautor Waldemar Frank hat unter dem Titel »Riviera-^xipreß« ein neues Lustsipiel geschrieben, das von der Meokleniburgischen Lanideslbühne zur Uraufführung Mitte Juli In Güstrow angenommen wurde. + Erfolgreiche . Winterspielzeit der Unzer Sommerbäbne. Am Schltiß einer besonders erfolgreichen Spielzeit legte das Landestheater Linz seinen Arbeitsbericht vor. Das Theater hat in der vergangenen Spielzeit an 268 Spieltagen 431 Vorstellungen gebracht, darunter 155 Schauspiele, 76 Opern und. 125 Operetten. Für die neue Spielzeit wird der Aufbau und Aufibau der Bühne weiter fortgeführt. Zum ersten Mal gibt,es eine Sommerspiel-zcit, die am 16. Juni beginnt und am 31. August endet. Gast^iele in den Kiirorten des Salzkammergutes, Gmunden und Bad Ischl werden wöchentlich durchgeführt. Die Spitzenleistung des Sommerspielpla-nes dürfte die Einstudierung des »Zigeunerbaron« von Johann Strauß' sein, zu der die Gesamtausstattung vom Reichs-bühnenbildner Professor Benno v. Arent geschaffen wird. Welter bringt die Sommerspielzeit Opern und Schauspiele. -f' »Mazeppa« —• eine selten gespielte Tschaikowsky - Oper. Das Oper.ih.ius Hannover setzte sich für die selten gespielte Tschaikowsky-Oper »Mazeppa« ein. Dr. Hans Winckelmann hatte die Inszenierung des Werkes, am Dirigonten-pult stand Arno Graus. Die Oper beruht auf einem Libretto Puschkins. Ihr war ein durchschlagender Erfolg b"eschied.?n. Die schwarzen Pferde Roman von Tarjei Vesaas (18. Fürtsetzinig) Er antwortet nicht, bleibt flach auf dem Boden sitzen und schluckt tien Heuduft. Viv stellt ihn auf die Füße, nimmt ihn heim Kinn und kehrt sein Gesicht zu ihr herauf, versucht zu h'sen, was seine großen, ängstliihen Lisleaiigen zu erzählen haben. • B!>t du krank?« Er ist nicht krank. Hast du vielleicht etwas angestellt?/ Das tr'fit ihn \vo|il lust dort, vvo er mit f^einen Gedanken ist, denn er fährt auf: xNein, ich habe nichts angestellt!« )>Aber, mein Bub, dann ist ja alles gut, nicht?'i: ^^Aber Vater ist trotzdem böse auf mich — Da setzt siih Viv auf den Türsloek und rimmt Kjell in den Arm. Er läßt es willig mit "Sieh geschehen, d.i es hier niemand sieht. Viv ist um eine Antwort verlegen. Kiell sagt alles, und seine Stimme zit-t('rt:v -Zu dir ist 'er gut und /u mir nicht.v V)v kann ihren kleinen Hruiler nur sir'''ichelr: ;»ie sitzt feiSt. ■ Aber tili und Leiv, ihr dürft ."dlesljf *chUhh/t der Ankl^g'^r und türmt seine Sor"en zu eine^m P^rg., ■i'Das ist nur, weil du noch klein bl^it«. versucht Viv zu trösten. >Da glaubt man so vieles. Es wird dann anders, du wirst sehen.« Sic ist erschrocken über Kiells Anklage, es packt sie jäh, wie es wahr ist, was er sagt: sie und Leiv sind mit dem Vater ein Herz und eine Seele, immer die Lieblingskinder, bekommen Geschenke in Hülle und Fülle und sind jetzt beim Fahren und im Stall Vaters Kameraden, während ^ Kjell zwischen den Gebäuden herum-. schleicht und zusieht. Iis geht auf dem Hof etwas vor. Sie denkt daran, wie der Vater kürz-I lieh sinnlos betrunken aus Dalakvam kam j und schrie, ob Lisle ihn gern habe. Er bat ' darum. Abrechnung mußte sein. Und Viv I denkt mit Schaudern daran, wi'e es werden wird, hinterher, nach der Abrechnung. Weil sie weiß, was der Vater erfahren ' wird. i »Vater ist nicht böse auf dich, er hält 1 dich bestimmt, genau wie ich, für einen . netten Burschen.« I >Ncin«, sagt Kjell. :^Du darfst es nicht zu genau nehmen, wenn er einmal etwas härter spricht.« — I Hm, sie merkt es selbst, welch schwa-'chcn Trost sie gibt, wie wenig glaubwür-I di-c das klingt. I >'>|a, was sollen wir denn tun, Kjeil?<' I y-.r schweigt und klapp' nur mit den j Lidern. ! yJ)u mußt eben dem Vater zeigen, daß ' ilu ihn 'i;ern hast, denn da'^ hast du doch j gew iß! ■ "i.Woiß nicht'«'. Hilstert Kiell. über sich I selbst erschrocken, »er ist oft so schreck-! lieh, der Vater —.« I Viv läßt ihn los. I "»Bist du verrückt, Jung/?? Das darfst du j nicht sagen.« Und sie läßt Kjell wieder i mit seinem ganzen Zerwürfnis allein. I Etwas später kommt Mabb vorbeige-] tappt, Sveinson ist für heute mit dem 1 Einfaliren fertig, es gibt also keine Fuhren mehr, auf denen sie hätte sitzen können, und da sagten Ketil und Falte, daß sie jetzt doch auch Hunger haben müsse, j vLauf nach Hause!« sagte sie, I Mabb horcht. Jemand weint im Stall-, cingang, sie erkennt Kjell an der i Stimme. Sie vergißt. daB sie nach Hause j und essen soll, und geht zu ihm. — »Was I hast du denn?« fragt sie, wie die Er-I wachsenen sie zu fragen pflegen. j Kjell verstummt, bis er sieht, wer ge-^ kommen ist, dann beginnt er wieder. Mabb stellt dicht var ihm und hört zu. »Warum weinst du?« »Dir will ich es nicht sagen«, heult Kjell. Mabb kann Kjell unmöglich länger weinen sehen, jetzt beginnt sie initzu-liculen. i.aut und langgezogen. Kjell hört auf. -Aber weshalb weinst denn du?« AVciß nicht«, heult Mabb. Und dann beginnt Kjell wieder. Der Stall hallt vom Geheul wider. Und was darin nicht Platz hat, dringt zur Tür und durch die Ritzen der Wände hinaus zu Ingers Ohren: sie kommt. Inger ist resolut und kräftig und fünfzig Jahre alt. Sie dient bei Anibros seit seiner Heirat mit Leivs und Vivs Mutter. Sie schweigt häufig. Jetzt kommt sie rasch und entschlossen auf die Kinder zu. »Was in des Herrens Namen ist denn los?« Sie dringt erst in Mabb. »Weiß nicht!« weint Mabb. Dann mustert sie Kjell scharf, aber auch an ihm ist nichts zu sehen, er ist ganz. »Was ist euch denn eingefallen?« »Vielleicht nichts!« schreit Kjell und stürmt an Inger vorbei ins Freie. Inger bringt Mabb rasch zum Schweigen, die beiden sind gute Freunde. Mabb lächelt und erzählt: »Ich hab' bloß ein bißchen mitgeweint —.« Drinnen findet Kjell die Mutter, siQ deckt den Tisch nach einem l^eisenden ab, wohl nach dem Agenten prager. Kjell hört sowohl dessen wie seines Vaters Stimme aus dem Nachbarzinnner, wo die Leute nach dem Es.sen zu rauchen pfle-Ken. i'rager ist ein alter Bekannter auf f^ör-nes. VVenn er bei Henrik Norncs Waren abgesetzt hat, dann kommt er hiehcr. Jetzt sitzt er da und erzählt dem Vater Cjcschichten. »Was ist denn mit incineni Kjell?« fragt die Mutter. Sic hat noch ein leises Lächeln auf den Wangen über einen von Pragers Witzen. Bevor Ambro.s kan^ Nummer in.Vl.lO »Marburjer Zcitiin?:- 11/15. Juni 194t feite 5. AUS STADT UND LAND Gross-MarJiurg EHi alter Wimsoh d«r M^iiburser erfnHt Die Einsemeindung der Umgebmigs-iiemeirden war seit Jalirzehnten ein Traum vieler Marburger, die sich aus der VerKrößerung des Stadtffcbietes und der damit verbundenen Wirtschaftstpla-MinK und BaureRulierung mit vollem Recht einen AuKsciiwunc der Stadt ver-i^prachen. Die CinRcmeiiidunff stieß aber bcsondcr.s in der jugoslawischen Zeit immer wieder auf Hemmnisse, unter denen die Angst vor der VermiiKlerung der Pfründen. Btirgermeistcrposten usw. wohl ausschlaggebend gewesen sein mag. Parteipolitische Erwägungen waren in jener traurigen Zeit maßgeblicher als das (jemeinwohl der Stadt- und der Um-';ebungsbewohner, obwohl alle Momente für die Einbeziehung sprachen. Die Verordnung des Gauleiters jst ein Beweis für die rasche und-kl^re Überlegung,'mit der die nationalsozialistische Zivilvcr^ waltung der UnteFSteiermark das Einge-meindungsfproblem erfaßt und mit einein Federstrich auch geregelt hat. Die Eingemeindung wurde als eine für die Entwicklung Marburgs notwendige Voraussetzung cii^funden und wurde deshalb auch verwirklicht. Nicht nur die Stadtbewohner, auch die Bewohner der Umgebungsgemeinden sind dem Gauleiter und Reichsstatthalter dafür zu Dank verpflichtet. daß er diesen alten .Wunsch aller kommunalwirtschaftlich richtig Deiukenden erfüllt hat. Damit ist der Grundstein für die Entwicklung Qroß-Marburgs gelegt. Die be--^ügliche Verordnung erschien im »Ver-ordnungs- und Amtsblatt« Nr. und enthält schon im einleitenden Satz den lirundgcdanken dieser hocherfreulichen Maßnahme des Chefs der Zivilvcrwal-tung. Der Stadt Marburg wird nämlich /:um ersten Male in ihrer vielhuudert-"ährigen Geschichte der »erforderliche Lebensraum für ihre weitere Entwicklung gegeben«. Die Eingemeindung umfaßt die nach-•itehenden KatastraJgemeinden: Brutm-Jorf, Garns, Tresternitz, Koschak, Frei-iiegig, Potschgau, Meilingberg, Kartscho-win, Roßwein, PivoTa. Oberkötsch, Un-rcrkötsch; Wochau, Rogeis, Lembach, l'ickerndorf. Hrastje, l^bersch, Thesen, >^wettendorf, Leiidorf, Unter rotwein, Oberrotwein und die Katastralgemeinde Roßbach (Gemeinde Gams) südlich der Wasserschekie. Alle diese Gemeinden werden in den Stadtkreis Marburg ein-icegliedert Die Gemeinden Gams, Ko-^chak, Kötscli und Lembach bleiben, soweit sie in den Stadtkreis Marburg nicht eingegliedert werden, nach der Verordnung vorläufig als selbständige Gemein-lUn bestehen. Die Durchführungsbestimmungen zur Verordnung über die Einge-)neindung werden durch besondere Anordnung geregelt werden. Die Eingemeindungsverordnung selbst tritt am Juni 1941 in Kraft. Der Lebensraum der Stadt Groß-Mar-'burg wird nach dem Umfang der erfaßten Katastralgemeinden zu urteilen rund 70.000 Einwohner zählen. Dadurch wird die Voraussetzung für eine Entwicklung gegeben, deren Ausmaß wir vorderhand noch gar nk:ht ermessen können. Eines aber ist gewiß: Marburg als Stadt verdankt nun den Auftakt zu einer großen städtebaulichen Entwicklung dem Führer, der uns in den historischen Apriltagen heimgeführt hat in das Groß-deutsche Rcicli Siadttheater Marburg Wie bereits angekündigt, wird heute Johst liuths Lustsipiel »Die vier Gesellen« als Gastspielabend des »Steirischen Landestheaters Graz« aufgeführt und Sonntag, den 15. d. wiederholt. Es erübrigt sich, auf die Vorzüge des »Steirischen Landestheaters Graz« hinzuweisen. Jeder Theaterbesucher konnte sich überzeugen, daß die beliebten Gäste es verstehen, sich in die Herzen des Publikums zu spielen. Um einem allgemeinem Wunsch des Publikums zu entsprechen, werden die Theatervorstellungen ab heute, den 14. Juni nicht, wie bisher um 19.30 Uhr, sondern um Uhr beginnen. Karl Hermann Wolf gestorben Im hohen Alter von 79 Jahren ist am 11. d. in Wien der ehemalige Reiclisruts-abgeordnete und Staatsrat a. D. Karl Hermann Wolf gestorben. Mit ihm ist einer der letzten und bedeutendsten Führer der deutschnationalen Bewegung im alten Österreich aus dem Leben geschieden. Wolf war am ?8. Jänner 186J in Eger geboren und studierte an der deutschen Universität in Prag Philosophie. Schon als Student nalim er an den ieidenschaftiidien Kämpfen der Deutschen gegen die Unterdrückung durch die Tschechen teil. Später wandte er sich ganz dem politischen Leben zu und wurde politischer Schriftleiter 'bei mehreren Kampfblättern, so auch hei der »Deutschen Wacht« in Cilli. 1891 gründete er die »Ostdeutsche Rundschau« in Wien, die viel© Jahre später als »Dcutsch-östcrreicliische Tageszeitung« das Organ der NSDAP in Österreich wurde. Im Jahr 1897 wurde er in Trautenau in das österreichische Abgeordnetenhaus gewählt, das danvals im heftigsten Kampf gegen die Sprachenverordnungen des Ministerpräsidenten Grafen Badeni stand. Als im Herbst dieses Jahres der Obstruktionssturm der deutschen Abgeordneten gegen diese Sprachenverordnungen einsetzte, war Wclf einer der leidenschaftlichsten Vorkämipfer der vereinigten Oppositions(parteien, Es kam dabei zu einem persönlidien Zuiammeiistoß zwischen rbm und dem polnischen Grafen, der durch ein PrstolendneU ausgetragen wurde. Durch dies© Ereisatissc wunde Wolf, der der Partei Sohöneretrs angehörte, 211 einem der populärsten dcant-schen Parlamentarier in Österreich. Et hielt in fast allen größeren deutschen Städten Österreichs Versammlungen ab, darunter auch in Graz, bei denen er stürmisch bejubelt wurde. Später kam es zu schweren Zerwürhüssen zwischen ihm und Schönerer, in deren Verlauf er aus dem Alldeutschen Verband ausschied. Seit 1907 leitete er den politischen Teil der »Deutschen Rundschau« in Wien. Dem Abgeordnetenhaus gehörte er auch weiterhin an. Beim Zusammenbruch war er als Staatsrat an der eindeutigen An-schlußcrklärung der Republik Deutsch-Üsterreicli führend beteiligt. Untersteirlsche Mädel erleben die Gemeinschaft Zwei Monate Führerinnen-Schutuiif^ in der Unterstctermark. Als die Organisation der Deiil>clic:n Ju-^iciul innerhalb des Steirischcn Heimat-bundos geschaffen war, begann die Schulung der voliksdeutschen Mädjl. Nachstehende Zahlen geben eine kurze Übersicht von den Leistungen auf diesem Gebiet in den ersten zwei Monaten: In rund 40 mehrtägigen Laigern wurden insgesamt 880 Mädel erfaßt, die zum Teil schon im Kulturbunde führend tätig waren, zum Teil erst jetzt als FühreranWärterinnen eingesetzt worden. In Marburg, Pettau, Cilli, Miahremberg und Radein führten die einzelnen Unter-gauführerinnen ihre Woch?nendschulun-gen durch, in denen Anleitungen über die Gestaltung der Sportstunden und Heimabende gegeben wurden. Während an diesen Kurzzu mehrerem Gedächtnis« wollte, den Namen Stutz durchs Loben tragen mußten. Und lang hernach war noch am Len-hartaltar zu Jürgen ein großes Bild aus Eisen zu sehen, das einen Mann darstellte, der auf seinem Nacken ein Tier hatte; das Tier konnte man wohl für einen Hund gelten lassen. Dem eisernen Mann aber j fehlte die linke Hand und seinem HumI das linke Vorderbein. " I All das erzählt der Waldhüter Slutz, und er behauptet dazu steif und lest, daß er einer von den Nachkommen jenes Klosterbauern von Sankt Jürgen sei; er könne das beweisen, denn er habe •>>w.is Geschriebcnes«r. Und das ist ein altes Büchl, vielmehr nur noch ein Teil davon. Aus diesen Blättern hat der Waldhüter Stutz sein Wissen über die längst vergangenen Zeiten. Steht aber noch ein weiteres Stück von jenem ersten Stutz und seinen Kindern in dem Buch und das sagt: i>Aniio Domini 1428 ist dem Sankt Jürgener Kloster-sassen Stutz, so ehemals der Rottleitiu^ geheißen und dem zwanzig Jahr zuvor bloß die eine Hand war gnädiglich gekürzt worden, der zwölfte Bub zur Welt gekommen, und zur selben Stund hat sein älteste Tochter einem Mägdlein das Leben geschenket. War am Martinitag. Und haben seine Kinder und auch dies Tochterkind, an-sonst alle wohlbeschaffenen Leibes, an der selben Stell ihr Merkzeichen. Wo den Alten an der linken Hand d^s Eisen troffen, dieweil er wider des gnädigsten Herrn Herzogs ausdrücklich (le-bot seinen Hund gleich einem Herreii-hund mit vier Füßen wollt haben, da geht, hart an> Knöchelbcin, jedem Kind ein brennroter Streif rundum. Ist gar seltsam zu schauen und sichtbarlicli ein ern'^t-hafte Gottsmahnung für die Bauern alkl.i, solch freventlichem Übermut allzeit zu entsagen, dafür ihrem gnädigsten Herrn, dem Herrn Herzog, und seiner r:hrwlir-digkeit Herrn Pröpsten als ihrem Hirten und dem heiligen Kloster als ihrer giitigen HerrschafI allcrweg und ewiglich Dank, Sehe 64 AMarüurjrer Zeitung« 14./15. Juni t941 Nummer 135/136 Nach der Besichtigung der Schulemrich-lungen brachte der Gebietsführer den Leitern, Obergf. Karner und Pg. Pfingstl seine Befriedigung über die bisher geleistete Arbeit zum Ausdruck. m. Die Volksbewegung in Marburg Im ersten Monatsdrittel. In den drei Stadtpfarren wurden in der Zeit vom 1. bis 10. Juni nachstehende Volksbewegungsfälle verzeichnet: Stadtpfarre: 8 Geburten (hicvon 5 Knaben), 4 Todesfälle (hie-vx3n drei werbliche) und 7 Eheschließungen. — Franziskanerpfarre: 2 Geburten (2 Knaben), 4 Todesfälle (hievon zwei Männer) und 5 Eheschließungen. — Magdalenapfarre: 3 Geburten (3 Knaben), 11 Todesfälle (hievon 8 Männer) und 19 Eheschlicüuiieen. ni. Erfreuliches aus dem Stadtpark. Die ^'rolien Ereignisse der letzten Wochen haben naturgemäß manche an sich wichtige Aufgaben der Stad^flege in den Hintergrund gedrängt. Wichtigeres und Dringenderes hatte den Vorzug. Auch die Pflege der öffentlichen Anlagen konnte heuer nicht so gründlich und zeitgerecht durchgeführt werden, wie man es wohl sonst getan hätte. Nun wird auch in dieser Hinsicht manches nachgeholt. was bisher zurückgestellt werden mußtet Die vielen Freunde des schönen Stadtparkes werden es dankbar begrünen, daß nun dieser für die Stadt wertvollen und segensreichen Anlage alle Sorgfalt zugewendet wird. Das Gras, das schon eine beträchtliche Höhe erreicht iiatte, wird gemäht und die hübschen Hlumenanlagcn werden neu bepflanzt. Auch die Grünanlagen auf dem Doniplatz werden derzeit wieder instandgesetzt und der Rund-platz um das Tappeiner-Denkmal erhält frischen Blumenschmuck, im Stadtpark erfreuen sich die beiden Schwanenmütter mit ihren putzigen Jungen nach wie vor der allgemeinen Beliebtheit, Den ganzen Tag über haben sie bei ihrer Kindererziehung und -Fütterung viele Zuseher und immer wieder werden Fotoapparate gegen sie gezückt, besonders wenn die Mamas im Wasser kopfsteheM, um für di« Jungen allerlei I.eckerbissen aus der Tiefe zu hoien. m. Dl© Geschichte einer Hausnum-nierntafel. Aus Pettau schreibt man uns: in Pettau gibt es viele Gassen, darunter Linige, die Jahrhunderte lang ihr Antlitz bewahrt haben. Die Ungartorgasse ist Pettaus Einfallstraße von Ungarn her und trägt ihren Namen nach dem Stadttor. das bei der jetzigen Post stand und jeden Tag seine Pforten für die vielen iu der Stadt Handel treibenden Kaufleute und Landwirte öffnete. In dieser schönen (lasse steht ein großes Haus, seine Haus-nunnnertafel zeigte Jahre lang die Nummer 13. Die aus Zhin gegossene Hausnummertafel wurde noch vor dem Weltkriege hergestellt und sollte recht lange ihren Dienst tun. Im Jahre 1918 kam aber auch für sie »die schwere Zeit« und sie mußte ihren Platz verlassen, nur deshalb, weil sie in einer Sprache abgefaßt war, die Jahrhunderte lang m dieser Stadt geherrscht hatte und die nun nur einmal verboten war. Der Hausherr nahm sie in seine Obhut und beschützte sie vor jenen Leuten, die kein deutsches Wort mehr sehen wollten. Oft hat der Mausherr in den langen Jahren die Tafel TURNEN UND SPORT iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiniiiiiiifiliittiimiinniiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiMiimtiiiiHiiiiiiiiiiiimniiiMiiiiiiiiiiiNiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiitiiitHiiiiiii Erstes Bannsportfest in Pettau Am Sonntag, den 15. d. findet in Pettau das erste Bannsportfest der DJ statt. In kurzer Zeit ist es nach intensivt'r Arbeit gelun^n, einen solchen Sportlag zu veranstalten. Aus allen Ortsgruppen ^:ind bereits Meldungen eingegangen. Das Programm ist vielseitig, Joch dürfte es am meisten interessieren, Jaß .Ilster anderem auch ein »Rund um den Schloßberglauf« stattfindet. Dieser erstreckt sich üiber eine Strecke von 1000 Meter und wird von sechs Läufern bestritten. Er führt ütber Stiegen und schmale Pfade und in "Seinen anderen Teilen über mit Katzenköpfen gepflasterte Straßen. Nach dem Schloßberglauf finden leichtathletische Wettkämpfe statt, die bis 11 Uhr dauern werden. Um 17 Uhr findet noch ein Fußballspiel der DJ-Mannschaft gegen eine Lehrermannschaft statt. Mit der feierlichen Verkündung der Sieger wird dieser erste öffentliche Sporttag der un-tersteirischen Jutgend beendet. ^ Schon sechs rußball-Landesmeister Nachdem die Schweiz den FC Lugano als ihren neuen Fußballmeister gemeldet hat, stehen nun insgesamt von sechs Ländern die Meister fest. Es sind dies im einzelnen: AC Bologna (Italien), Ferenc-varos (Ungarn), SK Bratislava (Slowakei), AC Aviacien Madrid* (Spanien), Frem (Dänemark) und FK Haelslngborg (Schweden). Karten zunn Endspiel ausvericauft Die Eintritt-skarten für das Endspiel um die deutsche Fußballmeisterschaft zwischen Schalke 04 und Rapid-Wien sind restlos vergriffen. Rund 50,000 Bestellungen über das Fassungsvermögen des Olympiastadions hinaus konnten nicht mehr erledigt werden. Das Fachamt Fußball im NSRL bittet daher, von weiteren BestellUTKgen abzusehen. troffen. Es wurden die für die Schweinemast notwendi'gen Maismengen zur Verfügung gestellt und überdies wurden auskömmliche Schweinepreis'd festgesetzt, die den Aufbau der Schweinezucht fördern werden. X Das Gefüge des slowakischen Wein-b«ues. In der Slowakei gibt e« 8317 ha Weinland, wovon 85% auf Kkinlandwirte und Weingartenbesitz mit höchstens 10 ha Gesamtfläche entfallen. In Normaljahren erntet man rund 200.000 hl W'ein, 1939 waren es 207.000 hl, 1940 aber nur t)9.536 hl. Der slowakische Eigenbediarf beträgt jährlich etwa 80.000 hl Wein, so daß eine beträchtliche Weinmenge in normalen Lesejahren ausgeführt werden kann. Im Durchschnitt trin'kt jeder Slowake jährlich 3,3 Liter Wein, was sehr wenig ist, da der Weinverbrauch in Ungarn pro Kopf 40,5 Liter, in der Schweiz 47 Liter und in Frankreich sogar 153 Liter beträgt. Ein Großteil der Weingärten um Preßburg gehört Volksdeutschen. WIRTSCHAFT iiiiiiinitiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiMiiiiiiiiiiiiHiiiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiniiiniiiiiiiiinhiiiiiiiiiilifiiiiiiiiiiiiinniiiiiiinniiniii Zusammenarbeit der europäischen Automobiiindustrie Am 5. Juni 1941 hat in Berlin unter dem Vorsitz des Generalbevollmächtigten für das Kraftfahrwesen, General von Schell, eine Sitzung zwischen der deutschen, italienischen und französischen Kraftfahrzeuigindustrie stattgefunden, in der die Grundzüge für eine Zusaanmen-aribcit im Rahmen der kommenden Wirt--schaft.splanung festgelegt wurden. In Übereinstimmung mit der deutschen Kraftfahrzeugindustrie, vertreten durch den Leiter der Wirtschaftegruippc Fahrzeugindustrie, Herrn Direktor Egger, der italienischen Kraftfahrzeugindustrie, vertreten durch den Präsidenten der Anfra, Herrn Acutis, der französischen Kraftfahrzeugindustrie, vertreten durch den Präsidenten der Coa, Herrn Minister Lehiideux, ergab sich in allen Punkten eine einheitliche Auffassung über die zukünftige Zu-sammenaTt>eit. Zum ersten Mal in der Geschichte der europäischen Kraftfahrzeugimdustrio wurde damit die völlige Übereinstimmung festgestellt, daß für die Kraftfahrzeugwirtschaft der beteiliigten Länder und damit für die gesamte Motorisierung Europas weitgehende Auswirkungen zu erwarten sind. Die damit begonnene, sehr zu begrüßende Zusammenartieit wird für die liiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiitminiiiinniiiiiKiniiimtHiiifliiiimtiniiiiiiiii angesehen und ihr zugesprochen, noch zu warten. Der Glaube, daß dieses schöne Land wieder frei werden wird, ging nie verloren. Heute hat nun die alte Hausnummertafel wieder ihren früheren Platz eingenommen und zeigt an, daß Pettau und die Untersteiermark wieder deutsch sind und bleiben werden. (ichorsam und ehrerbietige Lieb zu erweisen ...« Haben sich schon manche Leute darüber gewundert, wie es der Waldhüter Stutz stets getrieben, wenn er daheim an seinem festen Eichentisch mit dem Lesen zu diesem Absatz gekornmen ist. Puterrot wird er vor Wut und dann tobt er gamz schrecl,M.irbiir;:er Zuittfn'H'- 1 l./t.r Juni 1011 "Nuninicr l35'l.Vt Per Chet der Zivilver-waltung in der Untersteiermarte Bekanntmachung Listenmässige Erfassung der Schwerarbeiter SäinHichc Betriebsführer in der Unter-slciermark haben sofort 4\c in ihren Betrieben beschäftigten Schwerarbeiter li-stcnmäßig zu erfassen und diese Listen der Außcndienststelle des Gewerbeaur-sichtsamtes Graz in Marburg, BürRor-Rasse 12 längstens bis 20. Juni 1941 in doppelter Auisfertipung vorzuliegen. Die Formblätter der Listen (Anlage 1) können von den Bctriebsführcrn selbst hergestellt oder von der Marburger Druckerei in Marburg, Badgasse bezogen werden. Für die Reichsbahn besorgen die Reichsbahn-Betriebsämter Marburg und CilU, das Reichsbahn-Ausbesserungswerk Mfirburg, das Verkehrsamt Graz, das Ma-schinenaint Graz und die Reichbahndirektion Villach, für die Reichspost die Auf- ! baustelle Marburg der Reichspostdirek- j tif)n Graz in Marburg, Postamt 1, die Ein- i rcichung der Listen an die Außendienst- i >lclle des Gewerbeaufsichtsamtes. ! Als Schwerarbeiter gilt: 1. Wer dauernd schwcre körperliche Arbeit zu leisten hat. Wer nur stundenweise oder an einzelnen Tagen schwer.; Arbeit leistet oder bei seiner Arbeit nur eine körperliche ' rbeitskraft aufzuwenden braucht, die über das in der Regel von gewerblichen Arbeitern zu leistende Maß nicht hinausgeht, ist kein Schwerarbeiter. 2. Wer durchschnittliche körperliche Arbeit unter erschwerenden Arbeitsbedingungen zu leisten hat, z. B. Arbeiten bei großer Hitze, bei großer Staubentwicklung, mit angelegtem Atemschutzgerät oder unter Einwirkung gesundheitsschädlicher Stoffe. Wer nur vorübergehend solche Arbeiten ausführt, ist kein Schwerarbeiter. Die Erfassung der Schwerarbeiter er. folgt nach ci'en in de^ Anlage 2 gegebenen Richtlinien. A n t a c I Liste der Schwerarbeiter Ernährunpsamt Betrieb. ___________________________________ Straße _______________________________ Ich vcrxiehvrc hiemif, Haß div nach.stclipud angeführten Gcfolgschaftsmit-glieder in nieniem -- unserem — Rctn'eh als Sehwerarboiter besehüftigt find: Rr. Name lind Vornamt Wohnort und Straße Regelmäßig ausgeübte Tätigkeit Abteilung des Betriebes Anlage 2 SCHWEIURBEITER. A. Ai^iemejn. Transportanbeitor (Verlader, Stauer, Schauqrleute usw. für schwcre Güter und Rohmaterialien mit hohem Schuttgewicht) Kesselheizer an Kesseln mit Handbc-schlckung und Handstochung Achsenzieher, Schlackcnzieher, Aschenfahrer, Feuerputzgrabenreiniger- Rauch-kammerentleerer Arbeiter an Generatoren Kessel rein ige r Schlosser für schwere Montagearbcitcn Rohrschlosser, Rohrleger und Rohrbi«-ger mit schweren Arbeiten Reparaturschlosser für sch-were Arbeiten Schmiede, Zuschläger und Kesselschmiede Schweißcr und Autogenschncider unter erschwerenden Arbeitsbedingungen Sandstrahlbläser Farbspritzer (Spritzlackierer) an großen Werkstücken Lokomotivführer bei Dampflokomotiven mit Ausnahme von Feldbahnen Lokoniotivheizer Rangierer, Kuppler, HeinnjschuWegcr, Schlaucher, Weichenwächter an handbedienten Weichen, alle diese jedoch nur bei starkem Verkehr Kraftwagenführer im Güterfernverkehr Mülllräger, -Verlader und -entla'der Arbeiter in Abwässerkanälen B. Bergbau. Arbeiter an der Hängebank, in Srcbe-reicn, in Aufbereitungen und bei der Verladung Brikettabnehmer und -Verlader Ofen- und Teervorlagcnarbeiter Tagebauhäuer und -Ichrhäuer sowi? Füller im Tagebau beim Füllen von Hand Sal'/kocher in Ammoniakfabriken Fördermaschinisten an Hauptschächten Alle unter Tag Beschäftigen einbchließ- lich der technischen Aufsichtspersonen Arl">eiter, die unmittelbar an den Koksöfen beschäftigt sind Arbeiter an Röst-, Sinter- und Glühofen Arbeiter an Rolleöfen in Schwelereien Pecharbeiter in Steinkohlenbrikettfa-briken C. Industrie der Steine und Erden. Aufbereitungsarbeiter, soweit sie schwcre Körperarbeit zu verrichten haben Bruch- und Grubenarbeiter, die bei der GewinrFung und der Verladung des Materials beschäftigt sind Pflastersteinmacher Schotterniacher Steinmetze, Steinhauer in Steinbrüchen Steinformer (Ziegelstreicher) Steinschleifer Ofenarbeiter aller Art Ofenmaurer bei Reparaturen Kapseldreher in der Porzellan- und Steingutindustrie Glasätzer, soweit dabei die Glaswaren von Hand getaucht werden Glasgrobschleifer Hafen- und Steinmacher in der Glasindustrie Gemengeeinleger, Giasschmelzer, Glas-.schürer Glasbläser, (jlasmacher vor dem Ofen D. Eisen- und Mctallfi[ewtnnung. AusbereitungsanlK-iter, soweit sie schwere Körperarbeiten verrichten Former und Kernformer Kranführer in den Stahlwerks-, Walzwerks- und Gießhallen sowie in der Thomasschlackenmühle Pfannenmacher Sto(pfmastiemacher .Arbeiter an der Gichtgasicitung, z. B. Staubzieher Kanalarbeiter Ofenarbeiter, z. B. Hoch-, Martin-, I Glüh-, Wälz- und Tiefofenarbeiter j Arbeiter an der SchmClzelektrolyse i Ofen- und Konvertermaurer h^\ Rcpn-raluren Walzer, Zieher, Presscr \rlTciter an Warmsägen und -schcrcn Adjustagearbeiter (Zurichter), soweit •io schwere Körperarbeit verrichten Beizer I Verzinner, Verzinker und Verbleier Muffel- und Vorlageformer in Zinkhütten * Gießer und Schmelzer Mischerleute Gußputzer, Blockputzer Hammerleute E. Eisen*, Stahl- und Metallwarenhersttl-lunji^, Maschinen-, Stahl- und Fahrztujc^ bau, Elektrotechnik, Optik und Feinmechanik. Former uikI Kernformer, soweit sie schwcre Körperarbeit verrichten Gußputzer Walzer, Hammerleute und Zieher (mit Ausnahme des Kaltfeinzuges) Presser und Stanzer an schweren Arbeitsstücken Härter, GlUher und Vergüter Nagelhandschmlede Feilenhandhauer Beizer und Ätzer Metallisierer nach dem Spritzverfahren Bleilöter Emaillierer Verzinner, Verziiiker und Verbleier Warmnieter, Preßluftnieter und Gegen-halter Stemmer Schiffbauer Kalbelimprägnierer, Bleipressenarbeiter Massemischer und -Schmierer, Formic-rer für Akkumulatoren Dreher, Bohrer und Schleifer an schweren Werkstücken, soweit ihre Tätigkeit schwere Körperarbeit erfordert Gießer und Schmelzer Knieschleifcr F. Chemische Industrie. üfenwärter in anorganischen Betrieben Karbidabfüller Kies-, Kalk-, Klinkerbrechcr, Gips-müller usw. Abbrandfahrer Arbeiter in Kohle-Trockenanlagen Kontaktarbeiter, Kontaktverlader Apparate-, Anlage-, Maschinen- und Pumpenwärter unter erschwerenden Arbeitsbedingungen Arbeiter in Graphitofenhäusern und Graphitwerkstätten Arbeiter in Chlorfabriken und Chlor verarbeitenden Betrieben unter ersch-we-renden Arbeitsbedingungen Pressereiniger, Zentrifugenfahrer, Mühlen Wärter bei schwierigen Arbeiten Arbeiter in Trocknereien (Aufblecher, Ausblecher, Schrankzieher usw.) Barytcure, Emulsionansetzer usw. Arbeiter bei der Herstellung von Beta-naphthylamin, Phthalsäure und ähnlichen chemischen Produkten Bleilöter Ofenmaurer bei Reparaturen Arbeiter in Schmelzelcktrolysen (Aluminium, Magnesium) Sonstige Fabrikationsarbeiter, soweit sie schwcre Körperarbeit verrichten oder unter erschwerenden Arbeitsbedingungen arbeiten Ofenarbeiter G. Textllmidastrie. Wollwäscher Reißer und Wolfer Arbeiter am Öffner und Brecher Krempelputzer Walker Karbonisiercr H. Papicrerzeugung und Paplervef-arbeitung. Holzschäler, Holzhacker, Holzschleifer, soweit sie schwere Körperarbeit verrichten Steinschärfer Ofen- und Kochermaurer Röstofenarbeiter Abbrandkarrer Sodaofennrbcitcr J. Druck, und VervieHiltigünirsgcwerbe. Schriftgießer und -schmelzcr Stereotypeurc Rotatiosinaschinenarbcitcr Fiefdruckmaschincnarljeitcr K. Lederindustrie. Naßarbeiter in der Wasser- und Gcr-berwerkstatt, soweit Großviehhäute verarbeitet werden Handstoßcr, Handpuffer und Handblan-chierer L. Kautschuk- und A^besthidustrie. * Gummimischer, -walzer und -knetcr, soweit sie schwcre Arbeit leisten, z. B. an Walzwerken von 1.50 Meter und mehr 1 Breite Aufbauarbeitcr für Autoreifen und schwerere Reifen Heißvulkanisierer, Presser und Heize? Gummistreicher M. Holz- und Schnttzstoffgewebe. Holzfäller, Holzschäler, Sägewerksartoeiter, soweit sie glaich-zeitig Transportarbeiten verrichten Arbeiter in HoIzimprMgnierungsanstal-ten Böttcher für schwerc Fässer (Faßbüttner) N. Nahrungs- und Oenaßmittelgewerbe. Müller, soweit sie auch Transportarbeiten verrichtcn Arbeiter an Schnijizelanlagcn, Batterie-füller, Arbeiter an ^hl^mm- und Filterpressen, Arbeiter an Trocknungsanlagen Zentrifugenarbeiter in der Zuckerindu-strie Kopfschlächtcr, Lohnschlächter Pressenarbeiter in Ölmühlen ÖhnUWer, soweit si-e auch Transportarbeiten verrichten Zichoriendarrer und -röster 0. Bekleidungsindustrie. • Wolfer, Fächer, Wickler und Anstoßer in Huffabriken, soweit die Arbeit nicht maschinell erfolgt Handmatrizenzichcr und -presser P. Bau- und Baunebengewerbe. Einschalcr Eisenbiegcr und -flechtcr im Beton- u. Eisenbetonbau Stein-, Mörtel- und Wasserträger, Zementträger, Zemcntverlader Aftieiter nn Tief- und StraSenbau, soweit sie von Hand ausschachten oder verladen Arbeiter an Baumaschinen, soweit sie schwere Körperarbeit verrichten Bohrkolonnen im Rohrleitungsbau Eisenbahnoberbauarbeiter Arbeiter an Preßluftwerkzeugen und Handrammen Pflasterer, außer für Kieinpflaster Abbrucharbeiter Naßbaggereiarbeiter Druckluharbeiter (Caissonarbeiler) Taucher Q. Gaswerke. Arbeiter an Generatoren. Retorten-, Koks- und Kammeröfen Kanal- und Grubenreiniger Apparatewärter und -reiniger unt(*r erschwerenden Arbeitsbedingungen R. Binnenschiffahrt. Die Besatzung von Fracht- u. Schleppschiffen (ausgenommen aufgelegte unH Lagerschiffe) Besatzung der Flschereifahrzcjig.? Flößer Maschinisten Trimmer Heizer S. Forstwirtschaft. Waldarbeiter bei der Holzfällung und Holzbringung Wegebauarbeiter, soweit sie unter C oder P fallen Steinbrecher Arbeiter der Wildbach- und Lawinen» VC rbauung. 3477 in \ Or. MUller-Hocclu« Nunrmer 135^136 « an den InliaJber: Paul Demak. Jaworburg bei AßHng 3287-4 Günstig zu verkaufen; Zwei Pauteoils und em Diwan mit Teetischerl, Biedermeierstil, gut erhalten, und eine alte »Singer«-Nähmaschinc. Po-berscht Fraustaudnerstraße 36 3615-4 Verkaufe gut eingeführtes Konfektkmsgeschäft am besten Platze in Cilli. Großer , Kundenstock, reich sortiertes hochwertiges Lager, sowie schöne Auslagen vorhanden. Notwendiges Kapital 50.000 RM. Anträge und Anfragen an Karl Wret9ahitsoh, Cilli Bahnhofstraße 1, '3629-4 Schlafzimmer' zu> verkaufen. iWaWgaisse 3-1.; links. 3628-4 Einzelne MSbelstücke werden verkauft. Anzufragen zwischen halb 13 und halb 14 Uhr. Frauengasse 9-1., Tür 3. 3627-4 Schwarzes. Pianino zu verkaufen. Anzufragen in der Verw. .3625-4 Couch, neu, Ottomane und Klavier zu verkaufen. Anfragen beim Hausmeister, Bad-gaase 17. 3fi24-4 Sport-Kinderwagen zu verkaufen. Praprotnikova 16-11. 3623-1 Billard für Gasthaus,, moderne Möbel und Verschiedenes zu verkaufen. 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Professor bereitet .Mittel-Schüler zu den Prüfungen aus Deutsch vor und erteilt auch K r w ach sc n e n g r ii nd 1 i ch e n Deutscliuntcrriclit. (janiser-straße 12 .>.8()-ll Zwei Handelsangestellte werden bei Spezerei- und Le-bensmittel-üroB Verteiler auf dem Landci aufgenommen. An-trägp unter »Tiicliti);« an die Verw. d. Bl. 3591-8 Schuldireklor 1. R. unterrichtet Volks-, Bürger- ;i. .Mittelschüler in der deut.sclien Srache zu mälHgen Preiseti Adr. Verw. -W.vll SItzkassicrin wird in einem grollen Lebensmittel-Dctail-geschäft auf dem Lande auf-gcnonunen Anträire unter »Vertrauenswürdig« an die vVerw. d. Bl. .1S90-8 D i r Marburser 2eitun9 gehört in /ede familie | des Unterlandes g Elsenhändler. gute Verkäufer, und ein Hilfsarbeiter werden sofort aufgenommen, tlscn-handlung Andraschltz- Marburg, Schmidplatz t .3682-8 Wirtschafterin für (iutsf-er-waltun« gesucht, (int, einfuch kochen, event. Pensionistin oder Witwe, deutsch, verläßlich. Zuschriften unter »Nähe l'ettau« an die Verw. .3<)79-8 Kontoristin mit langjähriger Praxis sucht Stelle. Angebote erbeten an Mitzi Grundner, Studenitz bei Poltschach. 3599-7 Ptnstonierter . Eisenbahner sucht. Beschäftigung, ev. im IVtegazin. Adresse: Theodor-•Körnergasse 79, 3.568-7 .lüncere nausgehilfln sucht Posten. Anfr. bei .Icler, Obe-rc Hcrrcntfasse 2i>. .^(>,^n-7 Chef der Zivilverwaltung in der Untersteiermark Dit Bcauftraj^tc für das iioiiere Schulwesen: Die Schüler der eheinalii^cn .staatlichen HanLlelsakademic in Marburg und des einjährigen Handclskurse:- Hernie.^ werden aufgefordert, sich ihre Zeugnisse in der Zeit von 9—12 Uhr in der Kanzlei, Elisabethstraße 26-11. abzuholen. (Jegen Einsendung eines iraiikierlen und adressierten Briefumschlages mit Angabe der Klasse wird das Zcuf.fnis auch an auswärtige Schüler zugesendet. 6384 Der Beauftragte für das höhere Schulwesen; Dr. Straka Vermiete FHelschhauerel im Zentrum des Marktes Ro-hitsch. Anfragen an Mitzi Bresinschek. Gasthof und Fleiscbhauerei. Rohitsch. 3670-5 .1 i Schöne reine Zweizimmerwohnung, abgeschlossen, mit o. Dhne Garten, für 3 Personen gesucht. Anträge erbeten u. »Sofort oder später« a. d. Verwaltung. 360fU") Kleines Landhaus oder kleine Bauernwirtschaft in der Nähe von Cilli zu mieten gesucht. Anträge unter »Tüffer« an die Verw. 3660-6 Anordnung Ober den Absatz von Wein in der Untersleiermarlt Zur Sicherung eines geregelten Absatzes von Wein in der UnlersteierniarU ordne ich an: 1. Wein darf beim Erzeuger oder Händler nur eingekauft unil von diesem abgegeben werden, wenn der l<äufer einen Weineinkaufsschein für die Untersteiermark, ausgestellt vom Beauftragten für Ernährung und Landwirtschafi bjini Chef der Zivilverwaltung in der Untersteiermark, besitzt. Als Weineinkaufsschein wird ein besonderes Formblatt verwendet, welches bei den I'>nährungsänitern in Marburg, Cilli, Pettau, Rann und Radkersburg (Außenstelle l.uttenberg) bezogen werden kann. Im Weineinkaufsschein sind Sorte, Herknnft und Jahrgang anzugeben, ebenso sind die Mischsätze zu vermerken. 2. Die Einkaufsscheine sind vom Verkäufer und Käufer zu unler/.eiiiinen und innerhalb 3 Tagen nach Einkauf an den Beaultragten für Ernährung unci Landwirtschaft beim Chef der Zivilverwaltung in der Untersteiermark einzusenden. 3. Für den Verkehr mit Wein und für (Oualitätszusehläge gilt die Verord-jiung über die Preisgestaltung in der Untersteiermark vom 9. Mai 1941 (Ver-ordnungs- und Amtsblatt des Chefs der Zivilverwaltung in der Untersteiermark Nr. 12) Anlage Abschnitt XVL Wein. 4. Zuwiderhandlungen gegen die Anonlnung werden nach Nr. 9 iler Verordnung vom 14. April 1941 bestraft. Nähere Einzelheiten sind bei dem Politischen Kommissar (l.andw. Kachberater) einzuholen. Marburg a. d. Drau, den 14. Juni ItUl. Der Chef der Zivilverwaltung in der Untersteiermark, Der Beauftragte für Ernährung und Landwirtschaft. Im Auftrage: 3687 gez, Hainz Seite 10. »Marburger Zeitung« 14./15. Juni 1941 ■ - — ■ r—- ... ■" ---»t:—« . ■ ■■ ■ Nummer 135/13i Wir suchen Tiefbau'Tethnlker oder Ingenieur Vierzimmer • Wohnung als Geschäftsräume Boton- und Monierbau A. G. Marburg a/D., Schmiderergasse (Kloster) 36,S8 Ferienaufenthalt tür junge Mädchen (von 14 |alircn aufwärts) ab 1. Juli in Graz, ab 10. August in St. Radegund, für Knaben (bis zum 12. Jahr) ah 10. Juli bis 9. August in St. Radegund (Höchstzahl 10 Knaben). Tägliche deutsche Sprach- u. Übungsstunden. Institut ANDERL-ROGGE, GRAZ, l.esslngstraße 19. 3652 Dr. iuris Absolvent dc3' einjährigen Abiturientenkurses der alten Wiener-Handelsakademie und der Reichsfinanzschule Berlin, bisher selbständ^, im Rechlsunterricht tätig, fast 3 Jahre Gerichts- und Anwaltspraxis, interessiert sich für neuen entsprechenden Wirkungskreis. 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Medinger & Co., Stahl-, Kurz-', Galanterie- und Leder-waren-Großhande), Wien 110., Türkenschani-strasse 18. 3589 Viele Tausende Marburver Zeitung! c s e n d i^e Und Du? — Hast Du Dein Helmmtbimli athpn beMtmlllt Die alteingeführte f Reaikanzlei Briefmarken von Kroatien chcm, Jugoslawien usw. kauft Briefmarken Greif Leipzic| C 1 Tauchaer Str. 6 3654 Gras, Mariahilferitrasie 3 (im eigenen Hause) empfiehlt sich zur Durchführung sämtl. Realverkäufe in der Südsteiermark. Fachgemäße kostenlose Beratung. 3653 Fischereiverein CiilL Die vom obigen Verekle ausgestellten Flschereibercchtigungen werden bis auf weiteres außer Kraft gesetzt und sind beim kommissarischen Leiter des Vereines Ing. Erich Greiner,' Fabrik Westen, Gaberje, abzugeben. Die netierliche Ausgabe der Fischereibercchtigujigen wird durch Aufruf bekanntgegeben. Die Bevölkerung wird aufmerksam gemacht, daß ein unbefugtes Fischcn streng geahndet wird. Der koinmissarisGhe Beaof-tragtc für Fischereiwesen im Kreis Cill|; 3683 Ing. Erich Greiner Weilere Pferdeverteiinnq in Windiscli-Feistrltz 1. in Kroatien stehen ca. 500 Pferde, die gegen Ablieferung der Reverse der jugoslawischen Arm'ee an die Untersteiermark zurückgegeben werden solieii. Die Mufbrandnunimern sind festgestellt und nachstehend verzeichnet. Die Pferde stammen vorwiegend aus den Bezirkwi Pettau, Marburg und Liittüiiberg Alle Besitzer von Reversen mit den angegebenen Nummern müssen diese Reverse gegen Aushändigung einer Quittung umgehend an die zuständigen I ohtischen Kommissare abliefern, soweit sie nicht.bereits an den Politischen Kommissar in Gill! eingesandt wurden. Die Ausgabe der Pferde iii UP iigcntumcr eifolgt in Windjsch-Fcjstritz gegen Er.'itattung der Gebühr von Pferde, deren Eigentümer trotz Hufbraiidnummern nicht er- mittelt werden können, werden als Leihpferde an Bauern mit rund 20 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche ausgegeben, wobei in erster Linie die Bezirke Miirhiirg. f^eltaii und Luttenberg berücksichtigt werden. Entsprechende Ausweispapiere und Halfter sind mitzubringen. „ Hufbraiidnumtnern der Pferde, geordnet nach Standorten: 15 6 VII. 3P 49 10 42 36 13 74 63 50 II. 74 iV. 14 VI. 4 969 15/8 10 74 130 122 197 130 H. 298 335 401 473 408 400 565 500 635 639 616 630 685 773 777 773 719 741 773 769 701 702 077 935 979 975 990 989 974 931 977 1017 1334 1501 1855 988 539 990 300 846 717 398 821 H. X. 29/4 456 74 17 (530 558 19 638 960 1>81 883 4 4—103 844 • 82 819 1825 898 1008 77 70 983 558 841 560 1001 70 864 621 212 792 478 828 936 982 780 779 854 842 923 . 976 1000 882 909 1026 367 561 1019 899 626 720 081 675 840 934 71 f>10 7S3 U 18 4/5B 1S6'1 39 10 2S2 883 47 35 188 199/1 65/4 880 210 13 1/20 4/3 4/332 770 37 458 33 456 36 '786 112 • 32/2 563 6 196/1 1029 455 32 12 983/32 369 2120 UM 1/44 969 631 38 39 325 331/8 479 34 40 393 617 137 41 43 102 992'27 804 241 10/176 162 845 461 1, 539 467 214 402 691/12 281 50 159 49 441 365 1500 14/4 692 8/55 614 1000 711 125 2/675 115 496 1/462 24 G77 625 971 78 835 555 1022 827 1303 881 557 1655 960 71 1020 1811 82 359 •1370 439 807 136 106 1023 972 669 615 1018 37 1 157 630 729 429 868 961 632 965 180 781 906 706 III. 706 1285 85 1289 1282 1284 1288 1285 103 1947 1631 1862 42 1015 136 445 78 27 701 32 974 1891 465 1835 36/1 855 33 1811 883 19^ , 769 1826 471 ,435 1803 787 1865 639 4 1888 724 44 771 677 735 968 2 778 53/4 497 217 586 ,999 563 262 201 234 613 73 674 127 lO/n/14 627 1246 825 1858/Ö4 24 718 83 27 15/S 485 84 ^ 4/2 1016 452 23 374 8 • 389 614 985 485 781 ■175/1 1000 . 672 80 153 ■ 35' 940 768 ;06 772 907 711 53 196 333 44 422 671/10 405 886 III 1005 457 203 196 015 10/11 754 213 ' Q90 . 35Ö, 756 53 13 943 82 629 1511 54 972 157 74 670 36/1 210 :m 428 74 1820 48 557 430 486 8 54 971 67 464 930 485 2,rm 1389 815 1/158 I?/4 327 70 848 559 4/6 1000 179 798 757 32/2 89 1002 967 48 12 60 205 667 1856 983/32 586 449 206 S"S8 1/44 629 68/4 203 10 455 71 28 105 20 1029 1806 639 624 1868 13 825 1947 ' 194 2070 909 195 718 966 554 1017 30 38 980 988 S40 405 631 8 508 115 233/1 186 673 15 835 614 934 463 938 827 ] '462 10. 804 (öl 1 072 2. Früher ausgegebene Leihpferde, die nicht mehr beiiötigt werden und alle Leihpferde aus Betrieben, die inzwischen ihre Eigentuinspfcrdc zurück- Pferdehestand ergänzt-haben und dadurch mehr Pferde als vor dem 1. 4. 1941 besitzen, niilssen ihre Leihnferde am 24. 6. 1941 in Windisch-Fcistritz wieder abliefern, damit sie an andere Betriebe ausgegeben werden können. 3. Kleine Betriebe, die nicht voll ausgenützte Pferde besitzen, können diese Pferde der Pferdeverteilungsstelle in Windiisoh-Peistritz vorführen und zum Kauf anbieten. . < 3f)47 Der Beauftragte für Ernährung und Landwitischaft. i. A. gez. Dr. Franz. Nummer !35/t3ß >ffiagbuig&r Zettüns:« Juni W4t Seite 11. CAFE RATHAUS r: 3639 DipL RIb. I. Riter Hmm aU. IkMiylati Nr. » EhemaHger Treffpunkt der Mitglieder Staubfreier Sn^zj^artM — Stt4n>aiaiisfsm-usik ^ — Erstklassige Weine — S^e-ziaHtä I je kg »H»*!tllH!»je kg *ii**«0i»»je kg • t!*s»ini«je kg • H H I » • . je kg I» • n • » P je Büschel f H « H »t * • • je kg ■ • > h . je kg . je Büischel zu 5 dkg i . . >e kg Walderdbeetien ^ k « N « » ■ H • l> » <1 < !• It • ^ H « fe 4 « » « Kirschen: Knorpel- und Herzkirschen . , * n >> . * • • Wasserkirschon, klcinfrüchtige und sonstige geringwertigere Sorten 1