LmbacherWMtlmg. Nr. 36. Prllnumelationsprci«: Im Comptoir ganzj. si. li, halbj. sl. 5>.5«. Für die ^ustcllun.i in« Haus halvj.50lr. Mit dcr Post „anzl- fl. !5, haldj.fi. 7.5U. Mittwoch, 13. Februar Inlcltl onügcl'ithr bill IN Zellen: imal «0 lr., «m.80lr., 3m. i sl-! l°»st Pr. Zeile im. 6 lr., 2M. 8lr., 3m. lu li. u. s. w. Hnsertionsstempcl jcdesm. 50 li. 1887. Nichtalntlicher Theil. Laibach, 13. Fcbrnar. Wir stehen cm dcr Schwelle dcS Ausgleichs mit Ungarn, der sich übcrcinstimmcudcn Nachrichten zufolge in der allernächsten Zeit schon vollziehen soll. Die Frage, was angesichts dieses bcdcntnngsoollcn Ereignisses nnn diesseits dcr Lcitha geschehen solle, beantwortet das „Wiener Ionrnal" in nachstehender Weise: Die politische Einigung der cislcithanischcn Hälfte dcr Monarchie ist die große Anfgabc, nach der jetzt die besten Geister streben. Die Schwierigkeiten sind so namhaft, daß jeder Ursache hat, sich vor einem zn starren Programm zn bewahren, nach welchem er dic Lö-snng suchen will. So streitig nnd bcstrittcn ist alles, was jede Partei für sich selbst vorznbringcn hat, so nnmöglich ist cS fiir jcdc derselben, diejenigen, welche ihr gegenüberstehen, zn einer vollen Aclchrnng zn bringen, daß die Einignng, welche gcsncht werden mnß, nnr in einer Ncisc erreicht werden kann. Nnr dnrch verständige Nachgiebigkeit, nnr dnrch gegenseitige Concessionen läßt sich ein Eompromiß erzielen, welches dcr künftigen staatlichen Organisation znr Unterlage dicncn kann. Wer staatsklng ist, wird anch versöhnlich sein wollen. Wer Patriotisch ist, wird anch bereit sein, einer allgemeinen Einignng manchen nncrfüllbaren Wnnsch, manche nncr« rci6)barc Hosfnnng znm Opfer zn bringen. Wenn die große nngarische Frage zn einem endlichen Abschlüsse gebracht worden, so müssen allerdings die Hoffnnngen anf einen politischen Ausgleich zwischen den Parteien diesseits dcr Leitha bcdcntcnd zunehmen. So schroff wie dieselben anch gegen einander zn stehen scheinen, eine Thatsache läßt sich nicht hinwcglcugncn, daß sie Jahrhunderte lang friedlich ncbcn einander gelebt haben nnd daß ihre materiellen Interessen so nahe mit cmandcr verschlungen sind, daß eine politische Trcnnnng auf dlc Dauer undcntbar ist. Wenn nnr niemand sich der Völkchen Discussion zn entziehen strebt, wenn die Deb^^n.i ""^ l"' ^n"'e ""fittNmn nnr die große D ba tc mtt c.naudcr crösfuen, so bangt nns wenig im den Ausgang Icder vertheidige, was ihm der V thc.d.gnng werth erscheint; jeder bringe die besten Arm. mcnte herbei für feine Ansichten nnd Fordern an ab ülschen den!^'^"" smmn Gegner sich ans^nand " zusetzen, denn ans dem Parlamentarischen Kampfe wird ""' Nisten der staatliche Frieden "^ laner^C^?^? '^ ""^ ''nc Ncnßcrnng des Kra° lancr Ezas , des hervorragendsten Organes dcr Polen n er d.e gegenwärtige Situatiou. Die Poleu sagt r „Ezas haben niemals ciue Ausuah.nsstcllnng in Reich Mtt^S e m.tt" ^c beanspruchen eine'solche^ ach mcht.S.e wollen nur cnc Stellung, w lch allen 3 öl fur c.ne solche Eoustituirung dcr Monarchie, welche a cm gerechtes Ansu.aß von Rechten für alle Völker d s Reiches basirt ift. Die Ansnahmsstclluug, die ein Vri vllcginm ist, hat leinen Werth, da sie leine Gewähr der Dancr in sich trägt, weil sie eben cinc bloße Eombina tion des Angenblicks ist. Denkschrift hohe^?^nl!^^^^b.ekammcr in Laibach an das yoye ^ ^ -Vandelönttnlsterium, betreffend die Laibach. Vlllacher Eisenbahn. " (Fortsctzuug.) Abcr nicht blos t^ i ^ s? ' c . . . . darfnnnmgangl ch„o ^^.^.'^"ltrie be-mnuicationsmitt s ^^/«d.csesCom. andere Indnstriezweig'c "^'w^^."'^' völternng sich vorzüglich'erhäl?/s,,^ s^^^^^ ben. Es werden mehrere Fabrikszwcige erwälnt so ^ die ncn angelegte Knnftwollcn-Fabrik in ^wischcnwässe^' die nen angelegte große Bicrfabrik zn '.'aibach d? N ' fabril in Görtschach, die bcdcntcndc Sicbfabrication 'wi^ schcn Krainbnrg nnd Lack, die Lcinwandfabrication in der wacker Gegend, die Töpfcrwaarcnfabrication mu Kah. lcnbcrgc nnd in bansen, dic Gcwcrbszwcigc dcr Färber, dcr Lcdcr, Schnh-, Strnmpf- und Kotzcncrzcngnng vor^ Mich in Ncnmarktl nnd Krainbnrg, dic noch immer vttncbcnc Handtuchs und Schafwollen-Fabrication in der Radiuannsdorfcr Umgebung, die znm Theil bestehende nnd anszubildcndc, zu verbessernde Holzwerkzcngs-Fabri> cation nm Vcldcs u. a. in. Alle diese nnd viele andere ncnc Erwcrbszwcigc würden dnrch die Eisenbahn cinc ncnc Vclcbnng erhalten, weil sie dann im Stande wären, in Eoncnrrcnz mit an» deren Prodnctioncn zn treten. Dicsc Zweige habcn einst besser prosvcrirt als hcntzntagc, obwohl sie doch nicht dcr große Fortschritt dcr Erzcngnng durch Maschiuen ganz zn Grunde zn richten vermochte, nnd es ist daher zn erwarten, daß dnrch die Eisenbahnverbindung anch diese Industriezweige cinc ncnc Kräftigung nud Erwccknng in manchen bisher nicht benutzten Richtungen erfahren werden. Abcrnicht n u r f ü r u n s c r c n A b s a tz w ii r d c sich die Eisenbahn günstig darstellen, son. dcrn wir wiirdcn anf derselbe n Lcbc n s ln i t< tcl aller Art, Getreide, Vieh, Wein ans Eroaticn und überhaupt anS dem Süden bekommen und so auch wcitcr vermitteln können. Eroaticn ist reich an solchen Mitteln, wie die letzte Indnstric.Ansstcllung in Agram genugsam bo wiesen hat. Ein weiterer Grnnd ist dcr, daß dic bcdcntcnden Wasserkräfte in Obcrkrain, die Menge dcr Brennstoffe, alS: Torf, Steinkohlen nnd dcr Waldrei chthnm, nnd die viclcn Arbeitskräfte das Land zu Fa° brikcn sehr qnalificircn, daß dicFührnng dicscr Bahn durch dicsc Theile von Krain ganz gewiß bedeutende ncnc Erwcrbsqncl-lcn für das Volk hervorrnfen wird. Die gegenwärtig durch das Land gehende Südbahn von Wien nach Trieft bcstreicht nur dic sterilsten Theile des LaudcS nnd berührt nur wenige größere Fabriken, wie die Po-nowitschcr Spiritusfabrik, die Kohlcngcwerlschaft ain Savcstrome und dic Papierfabrik in Ioscföthal. Dann spricht anch der weitere Grund für dic fragliche Bahnlinie, daß wir ohne diese Eisenbahn dnrch dic Gebirgskette, welche zwischen Krain nud Kärntcn licgt, ssauz abgeschlossen sind, und wenn die Linie Villach Udinc oder Villach'Görz nach Trieft durchgeführt werden sollte, Obertrain zwischen zwei Aahncn rein ver» lassen nnd verödet, ohne Bertehr nnd ohne mögliche Ent-wicklnng dcr Indnstric dastcht. Aber anch noch ein Grnnd, dcr im ersten Augen blicke vielleicht leine solche Wichtigkeit zn habcn scheint, aber uach den Erfahrnngcn anderer Länder ganz gewiß Berücksichtigung verdient, soll angeführt werdend Das schöne romantifche große Thal von Oberkrain, welches der berühmte Natnrhistorikcr Sir Humphry Davy das schönste Thal, das er auf Erden gesehen, nennt, würde mit den viclcn noch unbenutzten Mineralquellen, mit seinen außerordentlichen Natnrschönheileu, mit seinem reizenden See Vcldcs ganz gewiß wic das Salzlam« mcrgnt, das baierisch-sächsischc Hochland nnd die Schweiz, eine Menge fremder Reisenden heranziehen nnd fesseln, wenn dcr Äesnch dnrch die Eisenbahn Laibach-Villach erleichtert werden würde. Die Bewohnerschaft würde dnrch dic viclcn Zuzüge derselben, wic auch die auderen genannten Länder einen nicht nnbcdentendcn angemessenen Nntzcn ziehen können. Dcr Fremdcnbesuch ist aber übrigens in anderer Vc-zichuug von Äcdcutnug; es wcrdcu mauchc Industriezweige auf iudircctc Art durch die Fremden hcworgc-rnfcn, so z. B. die Holzschnitzerei, die Metall-, ^tcin-nnd manche andere Gcsch'ncidc-Erzcngnng, wofür die Obcrkraincr von Natnr ans sehr mcl Anlagen haben. Daß dcr Frcmdcnbcsuch cinc Qncllc des Erwerbes l,t, das beweisen Rom, Florenz, München mtt chrcn Knnst-schätzen, daS beweist vorzüglich die Schwclz, welche da-dnrch erfinderisch, erwerbsani, wie kauni ein andcrcö Land industriell geworden ist. Ans allen diesen und anderen Gründen ist daher eine Eisenbahnlinie von Laibach nach Villach im Interesse des Landes Krain nnd im Interesse des Oberlandes vor« züglich nothwendig. 2. Belangend die weiteren Erwägungen rücksichtlich dieser Linie in dcr Richtn u g, daß sic dic lürzcstc nnd natnrlich stc Vcrbindnng dcr östcrrcich i schcn N ord - nnd anderer cnltnrrcichen Länder mit dcm adria« tischen Mcerc ist, sci es gestattet, Nachstehendes vorznbringen. Dic'Vcstrcbnng dcr vorzüglichsten Hafenplätzc an, adrialischcn Äiccrc, nnd zwar dcr Hafcnplätze von Ve^ ncdia, Trieft nnd Finme, eine Eiscn"bahnverbindung mit! den westlichen und nördlichen Ländern zu erringen, fcr» ncr dic Bestrebungen dcr Hinterländer, besonders von Kärntcn, Stcicrmark und Obcröstcrrcich, habcn verschiedene Eiscnbahnprojcclc hcrvorgcrnfcn, von dcncn einige sich in einem sehr vorgeschrittenen Stadinm befinden, wic z. B. dic Stcycr-Haag»Villach projcctirtc Prinz-Rndolfsbahn. Dic Tricster Handels- nud Gcwcrbckammcr hat schon vor drei Jahren eine Eommission zur Erzielung einer Vcrbindnng zwischen Trieft nnd dcm Aodcnscc cingcsctzt, welche die Dnrchführnng dcr Villach-Bri^ncr Eisenbahn, die Untcruchmuug einer Bahn nach Vorarl» bcrg, nach Kemven oder Immenstadt uud die Ausfüh-rnng der Bahn von Villach über Udiue, Görz oder Laibach zum adriatischcu Aiccre voraussetzt. Iui Vortheile Vcucdigs ist dicsfalls cine andere Bahn über Bassano nach Tricnt, zwischen dcr italienischen nnd Tiroler Bahn nach dcm Bodcnsec angeregt worden; znm gleichen Interesse Venedigs ist wieder cin andcrcs Project hervorgerufen worden, welches dnrch das Amftczzo-Thal von Trcviso längs dcr Piave führen würde. Wollte man dicsc Bahnen im Interesse für Trieft anbringen, so hätte man die größten Tcrrainschwicriglcitcn, die weit größer sind, als jene über den Brenner, zn besiegen. Diese Erwägnngen haben sodann die Triestcr Handels- und Gcwcrbelammer ,znr Ansstellnng jenes Projcetcs bestimmt, nach welchem Tricst mit dcr Rudolfsbahn in Vcrbindnng gebracht wcrdcn würdc, und zwar dnrch dic Fortsetzung dcr Linie von Villach dnrch das Pontebathal über Udinc, odcr über den Predil, dnrch das Ifonzothal, über Görz znr adriatischcn Küste. Die Udincscr habcn sich dem erstcu Plane sehr gcruc augeschlosscu und haben anch zugleich ihrc Soudcrintcrcssen gcltcnd gemacht, daß dic Erstrccknng dcr Bahn bis Eervignano ausgesprochen werde, wodnrch die Linie cinc Vcrlängc^ rnng von Z'''/,«, östcrrcichische Aicilcn erfahren würde, nnd habcn als Ausgangspunkt hicfür den Hafen Porto-Bnso vorgeschlagen. Dic Bcstrcbnngen dieser Eisenbahnunternehinnng gingen offenbar alle dahin, dic Äodensee.Läuder und die nördlichen Länder Oesterreichs über Villach mit dcm adriatischen Meere, nnd zwar mit Umgehung der Süd-bahn, dnrch eine parallele Linie mit Beseitignng von Tricst nnd Finmc zu verbinden. Insofcrne dicsc Pro-jcctc von Westen uud Norden bis Villach gehen, sind sie offenbar uud unbezwcifelt von hoher Wichtigkeit, weil eines Theils die Verbindung mit den Bodens« Ländern uon außerordentlicher Tragweite ist, und weil die Linie Villach-Prag eisen- nnd kohlcnrcichc Länder passirt nnd Prag mit Villach in geradester Linie verbindet. Dic Hauptfragc cntstcht nun r ü cks i ch t-lich dcr Wcitcrführnng dcr Linie von Villach zum adriati scheu Mccrc, welche, wic oben bemerkt wnrde, nur drei Wege nehmen kann, entweder durch daS Pontcbathal über Udinc, odcr jenen über den Prcdil durch das Isonz othal und übcrGörz, odcr von Villach über Laib ach nach Triest nnd Finme. Bei der Frage, welche dieser Linie die wich» tigstc, die zweckmäßigste nnd im allgemeinen nützlichste ist, mnß man sich auf den objectiven Standpnntt stellen nnd das allgemeine Interesse ins Auge fasfen. DaS allgemeine österreichische Interesse geht aber nun ent< schieden dahiu, daß die Verbindung der fraglichen Länder mit dcm adriatischcn Meere nicht an dcr äußersten Vncht desselben, sondern an den besten diesseits gelegenen Häfen, nnd zwar in Finmc nnd Tricst erfolge. Durch dic Führnng dcr Bahn über Udine nach Eervignano und an den Hafen Porto-Bnso würdc aber das Gegentheil erfolgen, es würden Tricst uud Fiumc beseitiget wcrdcn. Daß die Intentionen der italienischen Städte auch dahin gehcu, ist ans dcm uuumchr auftauchenden Plane, wornach Udinc mit Venedig in größerer Nähe am Meer, als durch die Bahn Udine-Trcviso, vcrbnudcu und cm großer Hafcuvlatz, allenfalls in Latisana oder Portogrnaro, errichtet wcrdcn soll, klar ersichtlich. Es ist daher nur begreiflich, daß Tricst in Betreff dcr Bahnlinie Villach-Udinc-Tricst (nud wcgcn dcr obigen Abzwcignngcn) seinc Wünsche geändert nnd eingesehen hat, daß dnrch dicsc Bahn dcr Stadt Tricst dcr größte Schadc zngcfügt werden dürfte. Daß die hohe t. k. Rcgicrnng dcm Plane dcr Vlllaa> Udinc Bahn, insbesondere seit dcr Abtretung Veneziens an Italien, kanm hold sein wird, dafür bürgt daS ojM-rcichischc Staatsintercsse. 230 Dieses Interesse müssen aber auch alle österreichischen Länder, insbesondere aber jene, welche die Nudolfs-bahu so sehnlich gewünscht und erreicht haben, anerkennen und unmöglich wünschen, daß der große Waarcuzug Oesterreichs sich nach einem ausländischen Hafen bewege und daß Trieft nnd Finnic, unsere besten vaterländischen Hasenplätze, beseitiget werden. Es scheint daher nicht zn besorgen zu sein, dah die Anhn Villach - Udinc' Tricst ihre Rcalisirnug finden werde. (Fortschung folgt.) Oesterreich. Wien, N. Februar. Ihre Majestät die Kaiserin sind gestern den N). d. M. Vormittags uon Zürich nach Wicu zurückgctommcu. — N. Februar. Die „Wicucr Abcndpost" schreibt: Die gestrige „Presse" bringt einige Andeutungen über den Abbrnch der ö stcrrcich is ch - p rc nß i sche n Zollvcrhandlnngcn und wünscht nähere Anftlä-rnng. Wir töin^cn die Anfrage dahin beantworten, daß die Verhandlungen in der That vorläufig vertagt siud und, mau übereingekommen ist, sich nach vier Wochen gegenseitig bekannt zn geben, ob die bisher bestehenden Hindernisse behoben find oder nicht. Uusland. — Ein von Paris der „Lcitha" zugekommene Mit« theilnng erwähnt, daß die ftrcnßische Ncgicrnng sich unn endlich cutschlosseu habe. die Negelnng der Grenz-Verhältnisse gegen Dänemark nicht mehr länger zn vcr-zöger». Prcußcu soll geneigt sein, N ord schlesw i g wieder an Dänemark abznlreicn, jedoch nntcr der Vc-diuguug, daß das ?aud mit Däncinarl nnr durch bloße Personalnuiou verbuudcu werde nnd daß König Christian als Sonvcrain desselben in den norddcntfchcn Annd trete. Venedig, 10. Februar. Der Gemeindcrath hat den Antrag anf cinc Unterstützung vou 45>,(XX) Francs für die Gesellschaft des Fcniccthcatcrs, nnd zwar die Eommcrsnison, abgclchllt. — DaS für hcntc angesagte Äiccting gegen das Scialoja'schc Projekt wnrdc uon der Polizei verhindert. Der „ftatriotischc Verein" hat des« halb beschlossen, dem Parlamcutc einen Protest zn über reichen. Vleapel, :l. Fcbrnar. Der „Ccusorc" von Palermo berichtet folgenden Fall von Secränberci, der zn den ernstesten Bedenken Vcranlassnng gibt. Aul 20. Iäuucr fuhr der „Sciabccco," Eigenthum des Herrn Anton Aiula von Palermo, nach Castcllamarc, nu, daselbst Wcin au Bord zu nehmen. Als aber das Schiff in den Gewässern von Capo del Gallo war, näherte sich ihm eine Barke ohne Nummer mit circa acht Mann Besatzung, welche anf die Aufforderung der Maunschaft des „Sciabecco" sich nicht entfernten, sondern Fencr gaben nnd mit Gewalt an Bord desselben drangen. Die Matrosen des Sciabecco waren über solche Kühnheit verdutzt und vermochten nicht zn widerstehen; die Sccränber wußten gcnan die Snmmc welche für die Ladung am Bord sein mnßtc, uud erzwängen so 1(>,^l gewesenen „Chemischen Koch« nnd W i r th s scha st ö' buchs" von Dr. Mcd. Herm. Klenle erwähnt. Nu" liegt das ganze Wcrl in 5> Lieferungen complrt vor ilns, und wir ergreifen gern den Anlas,, die Frauenwelt aus diese verdienstliche Albeit ausmerlsam zu machen, durch welche dic Ernährung des menschlichen Körpers aus liner bloßen (5l< fahrungssache zn eincr wirtlichen Wissenschaft wird. Wen" man überdies auch den nahen Znsammenhang der .ssochlm^ mit dcr menschlichen Gesundheit erwägt, so wird man de«> Unternehmen auch Wichtigkeit in sanitätlicher Beziehung nicht absprechen können. Besonders bcachtcnswcrtb erscheint dc^ Eavitcl : „Kranken! ü ch e," welches sich nicht etwa blos aus Bereitung der Speisen süt Kranke bezieht, sondern diäle' tische Vorschriften für alle lranlhaften Zustände enthalt» Bei dcr Neichhalligleit und dcm gcmeinnükigcn Inhalte dics^ Werkes kann dasselbe allen Familien bestens cmpso^" werden. — (Ein unterirdischer See.) 5Ius Gains"'' schreibt man: Vci dcm ncugcbanteu Hause dcs Herrn ^' wird ein Brunnen gegraben. Als die Arbeiter zehn Kla! tief dcn Felsen gesprengt halten, lamen sie plötzlich auf "'^ Höhle, welche so hoch ist, daft man darin fast aufrecht st^ kann. Wie lief die Hohle sei, ist noch ganz «"belannt, der Arunncnmcisler, als cr einige Klafter wcit die >v untersuchte, auf einen See lam, welcher schr klares "'^5 hat und auch einen großen Umsang, sowie eine betrü'lh .^ Tiefe zu haben scheint. Auch findet sich in dieser v ^ Tropfstein in grober Menge vor. (5s würc sehr '"""'^el< werth, wcnn diese Hohle von -Italursütschelll a/""" sucht weide» wülde. 237 — ((5 in Clubb für Gourmands) hat sich soe« ben in Paris gebildet, dessen Mitglieder in bestimmten Zwi» schenlümnen zusammen speisen zu dem Minimalpreise von 2 NapoleonSd'or per Kops. Den Vorsch fühlt der Varon Vrisse, der bekannte Verfasser des Menu in GiraN)in'2 „Liberia." Der Cludb bat sein Bureau und bezahlt ^ccre-tare, um Anfragen <>bcr die große Kunst des Essens zu l'sanlwortcn. 5 Frs. müssen eine solche Frage begleiten. — (Ein bemerlcnswctber Schreibfehler.) Der Pariser „Avcnir national" berichtet einen allerdings etwas eigenthümlichen Schreibfehler, wachen neulich ein aus Newport eingelaufenes Telegramm gebracht halte. Es war darin gesagt worden, Herr Sumncr habe sich im Cenat gegen den Präsidenten Johnson des Ausdrucks „Ungeheuer der Zwietracht" (uwi^tro (I0 äikom'äu) bedient. Der „Messager France'Americain" bringt nun abcr den Wort« laut der Rede Sumuers, n» welcher es nicht moiil,tw, sondern imui^ti'« «'„il err Leopold Vürger, Handlungsgcscllschastcr: Schrift- und Vuchführer: Hcrr Otto Vinceuz Lincinqcr, Privatier. INr die Dom Pfarre: Vercinsccissier: Herr Anton M i -tlauciö , Hauöbcsijzrr 1 Auöschüssc: Herr Felix Waidiu -ger, Hau^besillcr i Herr Ferdinand Macct, Hausbesitzer uud Vergoldcr. Für die G r a d is ch a v 0 r sla d t - Vcr-cinscassier: Herr Iohaun Mauser, Hanö- und Realitäten-bes.tzcr : Ausschüsse: Herr Jakob Sp 0 liaric, Hausbesitzer und'-chlossermcistcl; Herr Wilhelm No st, Hausbesitzer n„d Vlndermeistcr. Für die Sladtpfarrc St. ^atob-Verei^cassier: Hcrr Franz Dcbeuz, Hausbesitzer uud Hutmachermcister; Ausschüsse: Hcrr Paul Pole g eg Hausbesitzer: Hcrr Thomas Piruath, Hausbesitzer.' Iü/die Pfarrc (2 t. Pclcr: Vercinscasfier: Hcrr Ioh. Novak Hausbesitzer und Tischlermeister 1 Anöschüsse: Herr Malthän^ Schrclncr, Hausbesitzer und Gürtler: Hcrr Jakob Su« pan^ic, Maurermeister. Für die Kapuzinelvor-stadt: Vcrcm^assier: Herr Franz Naidhauser, Gastgeber. An'sMsc: Herr Franz Legat, Hasnermeister: Herr Andreaö Z, ttcrcr, Echuhmachermeislcr. Für die Tirnau er Pfarre: Vercinscassicr: Hcrr Johann Ko-Mar, Haus- nnd Ncalltätenbesitzcr; Auhschüssc: Hcrr Franz Tomz, Haus- und Nealilätenbcsitzer: Hcrr Johann Zit< terer, Haus- nild Nealitätenbcsitzer. — (Benefice.) Samstag findet die Vcneficcvor- stellung des verdienstvollen Orcheslerdireclors unseres Theaters deS auch in weitern Kreisen beliebten Violinisten Herrn Kar! Zappe statt. Hcrr Zappe hatte die glückliche Idee, zu seinem Benefice die Oper „Faust" zu wählen, die sich bicr einer ganz vorzüglichen Ausnahme erfreute un> nun nach einem Zeiträume von zwei Wochen gewiß wieder gerne wird gehört werden, üs wird daher das Publicmn eben so wie Herr Zappe mit der getroffenen Wahl zufrieden fein. — Ver d.esem Anlasse tonnen wir, nicht umhin, darauf aus. merksam zu machen, dab im Publicum schon mehrseitig der Wun,ch ans e.ne „ederholu.g des „Freischütz" uud .Robert" laut geworbn .st daher wir insbesondere die erstgenannte Oper der ^healerle.tnng zur beigen Reprise empfehlen würden. — (Theater.) Die Pikante Osfenbach'sche Operette „OlPheuä" halte gestern t.inen so durchschlagcuden Erfolg, wie in früheren Jahren', dies aus dem ganz natürlichen Grunde, weil man dieser seichten Musik schr bald auf den wrund ficht, und dort eben — nichts findet. Tas ewige Gesumme macht anfangs wohl Spaß, doch der darf nicht lu lange anhalten, wenn cr uns untcrhaltcu soll, und '>t cr nickt mehr neu, dann ist's mit seiner Wirkung vollends zu Ende. Ncdrigens wurde dic Operette ganz gut Negrbc», „nd ernteten namentlich Frl. Uetz („Enrydüe"), °s"u Name sonderbarerweise gestern flinf vermieden!», eben ">cht durchgehend^ correcte Lesarten erfuhr) und Herr Find ei sen („Pluto") mehrfachen Vcifall. Daß Herr Fredy als „Orpheus" ein recht gutcs Spiel entwickelte, freut uns hier constatiren zu tonnen. — (Den p. t. Herren Mitgliedern des Beamten» Vereines in Kram) wird die aus'den 17. v. M. anbe-räumte Localvcrsammlung in Erinnerung gebracht. Aus« sührlichcs Programm im morgigen Blatte. — (Uebersicht der Witlernua, dlö Monates Ilinuer 1867.) Der umtlerc Baromclersland i's!lä>;! 32l.^ Pariser ^iuieil uud ,st um 2,5.?'" uiedrigcr als daS MumUmittel von ^6 «,->'" der dreizehnjährigen Beovachlnng^re.he, Das Marimum des 5'uft-drucleö war 32!»«!,"' den <;, „ln « Uhr Murcien^, das Minimum >^..„"' dcu12. ulu<; Uhr Morgens — Die'milllere Temperatur dc? Mouateö ist -z- ().^< " l, ^ ,„„ <^^ „ ho!^ "^ da? dreizehn, jährige Moualmiltel von — 2 1 ° Du gröhle Wärme' war ^ "^,^" «,', '^" ^ Uhr Nachm,. du- gcrimiste -- «,« dcn 23. um b Uhr Mmgril«. Seit dem '^ahrc l^',5> N'cisct nur der Miller vou 1»(!:j mit 'l- i>4 " uud"jr»sr von I«05i mit -s- 1., ° cinc höhere mittlere Mc>nllltc»,ftcra!nr anö. Da« Tagrömülll rr-hielt sich au 1i» Tag!>u li»^ dmi O^slieipniiltc. Dic mittlere Tagci'tcmpcratur war uur iu dru ^aacn vom 4. diö «. uud vom 20, bis 21 uullr 0, Dic Cisliildm'ia an stehcndcu Gcwäsftrn crrcichlü laiuu 2 ZoN MächtilMt - Der mittlere Dlinstwicl brlrägl 2.11 Panscr ^'»uru. die mittlere sscinhtiqtVtt l<0,-'. Dcr Grsammt-im-dfrschlag dc^ Monath rrrrichie dic H^h^ uon 110.^. Pariser ^iil^li, ssil i.'i Iayrcii dfr r^^ovichst^ ^iiuu^r; mich dcm drsiz.'hü. 1lU,rinm Dlirchlchüittc dstriig't dcr ^licde.schl.iq für dcil Iänucr mir ,^>.7?'". Da,; Maximum dca Nirdsrschlaglö biiiiicil 21 Stuu-dcu war 1').7,/" dcn 1,'!. P^„ ^„ ^1 T(UU'N >»>l M'drrschlägm culsalll'il 5 a» Schucc. 12 auf NclN'N, t a»f Ncgc.i und Schnee zugl^ch 3imh der Anficht dcö Hi»,»,cl Wtinislerij fiir .^.»dcl und Voll^wirlhschcisl vom .'il. Jänner l«,!7 übcr^cit Vollzug der lmscrlichcn Bcrovdllliiig. Borlälifig gcbcn wir nach cincm in dein nichtamtlichen Theile 'der Wiener Zcitmig" enthal-lencit Aüffatzc einige Erliniternngcn über diescö nclie besetz. Es wird, wie im Postveveine, in Zntimft für jede inlälldlschc Scndling ohne Unterschied ein Gewi ch t 5-Porto nnd, wenn ein ^crth deewrirt ist, anch cin ^ c)' thft 0 rt 0 cingehoben. Die Handhabimg dcö neuen ^arifeö ist iinßcrst einfach und l'cicht; mau hat ebeu u'chts Weiler zu thiln, ,ilc< nn<< de,n auögcrechuetcu (^c< wlcht^portotarlfc da^ uach dem Gewichte nud der ^ieilen-eutsernilug sich crgcdcudc Gcwichtsftorto zu cutuehmen und bei Scnduugcn niit dcclarirtcm Werthe das i,n Wcrthportotarifc angesetzte Wcrthftorto hinzuzuschlagen. Nach den ncncn Bcstimmuugcu ergibt sich eine durch« gäugige nud großen theils sehr dedcntendc Herabsetzung des Fahrftostftorto. So werden Schriften, besonders anf geringe nnd mittlere Enl^ fcrmingeu, sehr erheblich, hänfig um mchr als ein Dritt-lhcil, jn um die Hälfte billiger als jetzt, iu dcr Regel "»ch billiger als i>u Poslverciuc. kleinere Sen-du »gen mit Aau knoten und Äargcld, die schou bis jetzt sehr ntäßig belastet wareu, werden nach dcm ueucn iutcrncn Tarife fast durchgchcuds noch etwas mlligcr; vou 200 fl. auswärts wird die Ermäßigung immer bedeutender nnd für Scudungeu von l(>()0 sl. aufwärts lst iu Zutunst häufig »ur die Hälfte, ja bei Aankuotcu nnd (Md in schr hohen Beträgcu nnr dcr dritte oder vicrtc Theil dcr gegenwärtigen Gebühr zu ent. richten. Zu crwähucu ist hicbci, daß das ermäßigte Gcwichts-porto für Scudnugcu bis li Zollluth im Gewichte nud "l> fl. im Werthe (5 3 der kaiserlichen Verordnuug) uameutlich iin Interesse dcr llciucu Gcldscuduugcu zuge-staudeu wurde. Dem Publicum muß cs daher auhcim-gcgebcn werdeu, derlei Senduugell so cinzurichtcu, daß sie das Gewicht von 5 Zollloth uicht überschreite!!. Gewöhnliche Frachtstücke bis zum Gewichte vou 7 Zoll-ftfnud werden durchgehcuds billiger als jetzt, häufig nm ciu Drillthcil und darüber, oder doch um cin Vierlheil. Vci schwereren Frachtstücke» beträgt die Ermäßiguug durchschnittlich ciu Viertel bis ciu ssüuftel dcr bisherigen Taxe. Für Sendungen mit Aaukuoten uud Werthpaviereu, danu snr llciuc Sendungen mit Gold und Silber, so wie für llciuerc Frachtstücke wird iu Zulnnft im In. lande in der Regel auch weniger zu zahlen sein, als im Poslvcrciue- uur bei Bargeld nud Frachten von höherem Gewichte bkibt das Vcrciusvorto bis IU) Meileu billi-gcr als das neue iuteruc; - doch ist dic Differenz l,el wcilem uicht so bedeutend wie früher, nnd^von 110 Meilen ' aufn'ärts ist die Gebühr fnr iulcruc ^euduugcn jeder Gattung wieder geringer als fnr Veremöseudnngeu. Durch die neuen 'Bestimmungen »ft seruer der bisher ziemlich nnsgcdchutc Frantirungszwaug bei Fahrftost-scuduugcu auf die Seuduugeu ohne Werthaugabc uud an ftortosrcie Behörden beschräukt wordcu. Ncbcrciu-stimuieud mit der Ermäßigung des Fahrftoslftorto wurde die Provision für Nachnahmen nm ungefähr ein Dritt theil, fnr manche Beträge sogar um die Hälfte ermäßigt. Dem lleiuen Geldvcrlehre ist cudlich ciuc sehr wesentliche Erlcichternng dadllrch zngcwcudet, daß Geldbeträge bis ciusch!icß!g 25) fl. bei nnd nach allen inländischen Postämtern gcgcn die änßcrst gcringc Gebühr von 10 Ncnlrcnzcrn angewiesen werden k 0 n nc n. Es wird darauf Bedacht gcuommen wcrdcu, den MaMalbctrag dieser billigen Auwlisuugcu nach nnd nach, nnd zwar mindcslcns anf dcu im Poslverciuc festgesetzten Betrag von 75> fl. zn crhöhcu, wicbald nur erst die mit dcr neuen Ein- richtung anfänglich vcrkm'lftftcn Schwierigkeiten einiger^ maßen überwunden sein werden. Bei jeueu Postämtern, wo dermal schon das Gcldanweisuugsgcschäft mit Velrä-gen iibcr 2b fl. ciugeführt ist, wird dasfclbc übrigeus iin bisherigen Umfange aufrecht crhalteu. Die Gebührcu für solche Anweisuugcu höheren Betrages werden i» Znlunft nach dem ermäßigten ncncn Fahrposttarife be rechnet, hievo», abcr das Porto für ciiicu gewöhulichcn Brief nicht mchr in Abrcchunug grbracht, wcil die Ucber-senduug dcr Anweisnug nicht mehr dem Aufgeber zu-gcniulhcl, soiideru durch die Postaustalt selbst bewerl-stclligt wird. Anßerdcm werden für die Folge nach Maßgabe der finanziellen Ergebnisse noch weitere Erleichterungen im Fahrvostvcrlchr zugesichert. Die desiguirtcn nngarischcn Minister sind in Wien ciugctrofsen nnd hatten gestern Mitlag eiuc Eonfereuz Nlit Freiherrn von Äcnst. Sie sollen in corpora sich Sr. ^cajcstal dcilt ^c'aiscr vorstellen nnd bis Donnerstag iu Wieu vcrwcilcu. sÄtitl'."och siudct belauullich die deulsch-öslcrreichische Äbgeordiieteuconfercnz nntcr Vorsitz dcs Frciherru v. Pratobevera slatt.) Tclcgrmnme. (Driginal'Tele»MMm der „Laibachcr Zeitunq.") Wieu, l2. Februar. Dic „Wicucr Abcudpust" dementirl die insbesondere vun der „Presse" be;iisslich des Ausgleiches mit Ungarn gebrachte Mittheilung. Flvrcn;. Das Ministerin«! Nicasoli, das anlasllich der Beschrankung des Versammlungsrechtes ilu Veuezianisclien Gcgeus»«»^d eiues Tadelövotumö Heitenc^ der Kammer ^e-^ worden, gab seine Demission. Verlitt, l i. Februar. Gegeuuber cutgcgeuslclie» den Zeiluugsuachrichtcu wird vou uuterrichtelcr Scite versichert, die Räumuug Dresdens i>'erde jedeilfal-is nicht früher rrsolgcu, als dis das ftreußifchc Dislocalionsrecht übcr alle Buiidcstruftften uach dcr formalen Feststellnua. dcr Buiidcövcrfassuug durch das Rcichsftarlnmeu« zur zweifellosen nud uubedinglen Geltung gekoiüiueii seiii wivd. München, N. Februar. Nu das ssalumcrdivcc' toriuni ist ein znstimmcuder Beschluß des deulscheu Na tioualvereins zn Voudon zu dem Programme dcs Finsteu Hohcnlohc mitgetheilt worden. Die Vorlage des Gc^ setzcntwurfcs über die lüuftigc Heeresorgaitisalioii nnrd in dcr nächsten Knniincrsitznng bcstimiut crwarlcl. Paris, ll. Februar. Der „Ä^oniteur" verösscut licht cin taiserliches Decret, welches besiehll, die scchsle Escadrou bei den Earabiuiers-, Enrassier-, Dragoner-uud ^anciers'Regimeuteru dcr Garde wieder aufzustellen uud ein neues Regimciit EhansscrS d'^lfrignc zn errichte». Dcr Bericht dcs Kriegsministers weist darauf hin, daß diese Maßregel im Iutcressc der Osfieicrc getroffen werde, deren Avanccmcut durch die im November 1^»'s) dnrch geführte Reduction dcr Eadrcs verzögert wurde. Der Kriegsminister glaubt, daß cs zuvörderst angemessen wäre, diese Maßnahme bei den Reserve und ^iuieu^ Eavalcrie'Regimentcrn dcr Garde in Auwcudung zu briugcu. __________ Telearaphische Wechselcourse vom 12.Fcbrnar. s>prrc. Mrtnlliqne« l!2.25>. — s.pcrc. Mctalliqncö mit Mai- uud Novmibcr^iusm lll,5»<». — fivero. National Anlryru 72.— Vanl-acticu 775, — (lrrditactim 1!'5>,5>0. — 18l!0cr StaalSaülchm iM,7<> — Silbrr l20 — London 127.30. — K.l. Dncate» ,l^!n., van Schlai uiüsi. — Frun Dcu, Onloli^si^crlli, von ^il'Nüunltl. Baiser voll Oesterreich. Die Herren: Freisinn, vou ViVnbnrq. - ^re!!ha!!p!, Äierdräncr, uon Sech^hans. Vaicrischcv Hof. Die Herren: ^^ollmann, Gastwirt!), vou Kormmis. — Heftel, Agent, von Wien. Theater. Heute Mittwoch den l ll. Fcl, rnar : Das Urbilv dcs Tartuff. Lustspiel in -"> Acten von (HMow. Morgen D 0 uu ers t a c> den 14. Febrn >i r: Dou Iuau. Große Oper in 2 Acten von Mozart. AtewirliüMscho AfMichllliMil ill ^lulinch <; ll. Mc,. :i2« .,5 , -I' 4.0 SO.' schwach Zcegm , ^z ^, 12. 2 „ ^it. ^:;s'.:.o ! ^' A.4' EO. schwach ganz l,"". ^ „ 10 .. Ab. 8^0.«8 ! -^ 1.« ^ N. s, schw. ^ benwltt , Nm'millnq Regen, der ,»n 5» Uhr Morgens eintrat. Na,I:,n. die Wolkendecke mM geschlossen. Gegen Ave.id etwas gelicht.!, Vcrcultwortlicher Nsdact.,ir: Ig»a,, v. Kle« « maur.