A « Nr. 2S2 / SS. Äahrg. ^»«/«Nsaussfo^e I^r^ßs ?>?»H K SchnktlettAng, V«?««>w«g vuchdruik«rel, Maridor, Zurtttevo uiica 4 selep»»oi> 2< vezug» preise r ttddoien. monallich . . vin Zujlsllen . . . 2l vmch Pos« , . . , 20 ttutlani», monatlich . . . ZO. Cinzetnumme» Vm I'— dl» 2'» vei Verteilung der Ieilunq ist de? ttbonnemenlsdetrag kür Slowenien für mindestens etnen Monat, autzer« Ziald für mindesten» drel Monate einzusenden. Zu beantwortende vriek? okine Marke werden nicht derücksich» tigt. Inseratenannadme m Maridor bei der ^dminislraNon der Zeitung, jo«le bei o»en grstzeren i^nnoncen» expeditionen des ln« und ttuslande». ts. Oktober t92S „Graf Zeppelin" im Kampfe mit GegenfMrmen Star? k'nlzeschrän?tk K?s1^w;nh!iz??tt — Notwendige Nevoratmen an der Ballon-hülle ^ Kursänderung nach Glldweften? ^ Lakehurst fiebert... VorousfZchtlicfte Ankunft Montag mittags oder nachmittags T^U. F ri e d r i ch Ä h a f o n, Oktober. Bon der ameri^aniichcn Funkstation ist nachstehende Depesche cinnclonsen: Gras Zeppelin befand sich h7Utc un: 2 lNir morqcns Meilen nürdNch von d)ln. TN. N ewnl> ? k, 14. Oktoder. Die Radio« station ist Lakehurst erhielt von der Funkstation Hnrbor nachstehnede Melduttg: Soeben um tL.lv sameritanlschec Zeit) erhielten ni?r von der ^^nnksti'tion des „Graf Zeppelin" sol^'i'nde Meldnnq: „Tas Luftschiff un: 5.L!) s?!!'''.ivri^ens di: VcrmudaöUiseln passiert. Aord cllcs in Ordnung". TU. N wnc, rk, s-i. Oktober. Nach einer V'ittcilntm d ? amerikanischc'u Funkstatlsn der Ze-^nelin" um Ii! Nhr mirtel-eUti^räi'^ r .'nt sollende Position 34.40 n'!rd!'-^er Breite und K3 Grad westlich?? Vänl^o. D5S Li:sts6)'ff befindet sich demnach '«uwskt der anicrikanischen Küste. TU. II d o n, 1-1. Oktober. Wie aus Vake'n'rst l'cr?chtet wird, sind die ossizi-'Zen Pcrsöusi ^ des sslui^?)afens Lakehurst derder „Gras Zeppelin" um Itt Ubr as''k?HS (mitteleuropäischer Zeit) in Neu^york eintreffen wird. N l'iv t, o r k, 14. Oktober. Das Luftschiff „Grs-f Ze??'?^in" hat zwischen Madeira und de? uordain?ri?qnifchen Ktiste durch eine BL einen Skh^!?en an der Stabilifiernnqsfläche erlitten, d?r aber während der Fahrt repariert w."rd^. D?e .araturarbeZt wurde »mter ftrof^en Svo eine riefige Orientkerungstl'.sel viertelstiindlich den augenblicklichen Stand der Flugroute de,° „Graf Z«ppel»n" anzeigt. Vorläufig fehlt aber jede weitere Nachricht, da das Luftschiff wahrscheinlich vor dem Nbend nicht in Lake-hurst eintreffen diirfte. Spätna^Znittag waren bereits Menseln auf dem Flug-plk?tz, darunter auch der Ozeanflieger Lind-b e r g h. Lakehnrst, 14. Oktober. Zmn (Änpfang des „Grafen ^ppelin" find in dem Neinen Stiidtckien Lafehurst und Umgebung Vorbereitungen im Gange, wie fie auch in Amerika ntcht alltäglich zu fein pfleqen. Zehn Meilen vor Lakehurst, auf dem Wege von Newyork, trifft man auf die ersten Anzeichen. Duj^nde von Telegrapljenkabeln werden neu gelegt. An jedem zweiten oder dritten Telegrapl)en-mast baumeln Monteure und befestigen in grosser Eile neue Porzellanglocken. Auf den Sommerwegen neben der Fahrstrahe ficht man endlose Schlangen neuen schönen Kup-ferdrahts. Fünszehn grobe amerikanische Zeitungsagenturen scheuen nicht die Ausgaben fllr daö Legen einer eigenen Drahtverbindung, NM ihre Berichte Über die Ankunft des „Zeppelin" schnell zu erlangen. Durch die Riesenhalle, deren eine Hälfte die „Los Angeles" und zwei kleine Armeeluftschiffs einnehmen, führt der Weg zum Pressezimnier, das der Pla^kommandant Kapitän Jackson in Vorahnung der koinmen-den Dinge hat einrichten lasien. Dieser Raum hat die Ämensionen eines recht ansehnlichen Ballsaales. TU. ??. e w ») o r k, 14. Oktober. Nack) einer Nkeldung aus Bermudas herrschen zwischen der Jitselgrtlppe und der amerikani-sckzen Küste starke Winde, die den „Graf Zeppelin" wahrscheinlich zu einer Kursänderung gezwungen haben mochten. Das Schiff fliegt mit einer Geschwindigkeit von 22 Stundenmeilen. Die Radioverbindung mit dem Luftschiff stützt deshalb auf Schwierig-kerten, weil die Station auf dem Schiff dauernd Wetterberichte entgegennehmen muß. TU. N e w y o r k, 14. Oktober. Weitere Standortmomente lagen bis 14.36 (amerikanischer Zeit) nicht vor. Es wird angenommen, das; das Lnftfchiff mit ganz vern^nder-ter Fahrtgeschwindigkeit an die amerikanische Ltüste heranzufliegen versucht. Der „Graf Zeppelin" wird offenbar durch die Karte zum Amerlka-Flua des „Graf Zeppelin" / o» auf der Oberfläche der Ballonhülle notwen» digen Reparaturen im Fluge beeinträchtigt. Die ttursänderiulg nach, Siidwesten ist nil^ ausgeschlossen, wiewohl eine Bestätigung dieser Annahme nicht vorliegt. Wann das Lnftfchiff in Lakehurst eintreffen wird, läht sich znr Stunde fchiverlich fagen. Newyork, 14. Oktober, Mitternacht (mittelcurop. Nach den letzten Berich-tne wird hler bereits damit gerechnet, dah der „Graf Zeppelin" erst Montag mittags oder nachmittags mitteleuropäifcher Zeit in Newyork eintreffen kann. Um 19.3l) (mittel-europ. Zeit) sei der Zeppelin unweit der Küste in einen derartige,, Sturm geraten, dasj er sewe Geschwindigkeit stark einbüßte und zeitweise sogar zuriickgedrängt wurde. Die ungeljeuren Menfchenmaffen in Lake-hurst beginnen fich allmählich zu zerstreuen. Die Lage in Bevgkuo LM. N e o r a d, 1!. Oktober. .Hettic vorinittacis fanden längere .iionferenzen zwischen den einzelnen Führern der Regie-ruttgskoalltion statt. So llnterhielten sich zuerst ?)r. o r o ?i e c nnd M arin k o-v i <>, der, wie verlautet, nnt der Politik Ljuba Dauidoviü' sehr unzufrieden ist. Anderseits fnnd eine Aussprache zwischen V u-k i e e v i nnd Dr. Svah o st/ltt, eitw Unterredlluq, die iil erster Linie dem Konflikt zwischen den Si'rbischradikalen nnd den bosnischen Moslints gegolten hat. Die Atmosphäre ist sehr geladen. Man spricht vsn Veränderungen personaler ?katur im Mrbi-nett, doch können die näheren Hlnris'e noch nicht erll^unt iverden. SewerttchaftskongreH der jugoslawischen Arbeiter LM. Z a g r e b, 14. Oktober. In den Nällmen der hiesiqen Arbeiterkanimer fand heute ein t^ewerkschaftskoniirest der Arbeiterschaft in !^ngoslaioien statt, an der sich über 1W Delegierte befanden, darunter auch ausländische t^^äste, so e r t e n s fiir die Am-sterdlitner Internationale nnd das Arbeits-büro in Genf, P ayerle für die Tschecho ssowakei, M a t; n n fsir ?^ntschland und a l l für Ungarn. Als Präsident der Tagung fungierte der Laibacher Delegierte T o k a n. T-er Kongres; beschäftigte sich aus-schließlich mit Geiverkschnftöfragen und wird noch zwei Tage in Anspruch nehr.ien tteberprüfung der Neubauten LM. a g r e b, 14. Oktober. Der Za» grober t^ennnnderat hat mit Riicksicht auf die in der letzten Ze^t in Prag und anderswo erfolgten Nenbau-Einsturzkatastronhen die komntissionelle Ueberpri"N"n i neuen (Gebäude angeordnet. Schneefall LM. B e o g r a d, 14. Oktober, .s^eute l)errschte hier sehr kaltes, regneriscl)es Wetter. Nachmittags fiel init Schnee vermengter Regen. LM. L j n b l s a n a, 14. Oktober, .^üeaie vormittags I^errschte in Ljnbljana ein sehr kaltes A^tter. Nachinittags trat kursier Schneefall ein. » MontagSaußyave der „Mardurger iittil'er noiil Ursachen und Wesen der südslawischen Gtaatskrise omfana der Staatskrift — Dle Ausbeutung der ÄenseUlgen — Fehler in der Verwaltung — Der Schwerpunkt de» Staates Von FI»»«. In wenigen Wochen ^Verden 10 Jahre ver gangen sein, seit t»i« Slowenen, Kroaten und Serben sich zu einem einheitlichen Staate zusammenschlössen. Allein kein Mensch denkt daran, diesen Gedenktag festlich zu begehen, deiln das Land widerhalle von den Feldrufen der sich befehdenden Par teien, und die Staatsntänner bemühen sich vergeblich, einen Ausweg aus der schwierigen Lage zu finden. Man hat im Auslande oft den Eindruck, daß. es sich bei den inneren Kämpfen, die Südslawien durchwühlen, nur um einen Streit zwischen den Kroaten und Serben handelt, allein die Krise reicht in Wirtlichkeit viel weiter. Es sind nicht nur die Kroaten mit ihrer Lage unzufrieden, sondern nahezu a l l e B e w o h n e r der Ländermasse, die nach der Zerstörung der Habsburger-Monarchie an Serbien gefallen demokratische Koalition" gebildet wurde. Die Partei des Abgeordneten PribiSevi« besteht zumeist aus den Vertretern der in Kroatien-Slawonien wohnenden 600.000 Serben, und deren Anschluß an die Kroaten sollte für die ferbianischen Kreise ein ernstes Memento bedeuten, denn es besteht nun für Beograd, das sich bisher mit. Geschick des alten Grundsatzes „Divide et impera" bedient hatte, die ernste Gefahr, daß sich auch nun die Serben in der Woj-wodina, in Bosnien und in Süddalmatien, die bisher imnrer durch die Anrufung der Stammesgemeinschaft von den Serbianern bei der Stange gehalten wurden, der bäuer-lich-demokratifchen Koalition anschließen, was natürlich auch auf die in der Woiwo-dina die Mehrheit bildenden Deutschen und Maayaren, auf die Slowenen und auf die bosnischen Muselmanen nicht ohne Einfluß bleiben könnte, so daß Beograd eines Tages tatsächlich einer geeinte» Front der „Jenseitigen" gegenüberstehen könnte. Was das bedeuten würde, kann man aus den Ziffern der Volkszählung entnehmen, die besagen, daß Nord- ud Südserbien zusammen rund vier Millionen Einwohner zählt (darunter dreieinhalb Millionen Serben und eine halbe Million Arnauten und Türken), während die nach dem Weltkriege neu hin- zugekommenen Gebiete 8 Millionen Seelen umfassen (drei Mllionen Kroaten, zweieinhalb B!illionen Serben — unter diesen 600.000 serbisch sprechende Muselmanen —, eine Millionen Slowenen und eineinhalb Millionen Deutsche, Magyaren, Rumänen und Slowaken). Trotz dieser Gefahr zeigen die serbianischen Politiker bisher lvenig Verständnis für die Wünsche und Beschweren der „Jenseitigen" und sind geneigt, deren Unzufriedenheit auf die austrianisl^ Mentalität zurückzuführen, die ihnen noch immer in den Knochen stecke. Da auch die Kroaten nach ihrem Ausscheiden aus der Skupschtina noch keinerlei programmatische Erklärung darüber abgegeben haben, wie sie sich die Neugestaltung des auch von ihnen gewünschten gemeinsamen Staates vorstellen, so ist die Krise des Staates vorläufig einem unentwirrbaren Knäuel vergleichbar. Es wird einer sehr geschickten Hand bedürfen, eine alle Teile befriedigende Entwirrung herbeizuführen. Dr. Gte Mazedonischen Studenten Äogreber tlniverfitSt Ter Zagreber „H r v a t'^ verSfsentUcht nachstehende Zeilen e:n?6 lozischerweise anonym unterzeichneten Mazedoniers: S t i p, 13. Oktober« Reben dem schrecklichen Terror, täglichem Verschwinden und Morden der ehrlichen ma» zedonischen Bevölkerung, des Ausslackerns und Jnszenesetzens verschiedener „Assären", ist zum Schluß noch das Verbot des Stu-diumss an der Zagreber Universität für zedonische Studentek ausgetaucht. In Wirklichkeit besteht seit dem Jahre 1923 ein Er-lah des Unterrichtsministers, wonach den Abiturienten aus Mazedonien das Studium an ausländischen Universitäten untersagt und ihnen das Studium an inländischen Hochschulen empsohlen wird. Der Zweck der Verfügung war, den Studenten die Inskription an der Hochschule in Sosia unmöglich zu machen. Dieser Erlaß wurde nun aus diese Weise unerträglicher gemacht, daß die mazedonischen Studenten auch nicht in Zagreb mehr studieren dürsen, sondern ausschließlich an der serbi>si!^n Universität in Beograd. Man hat auf diese Weise Kroatien zum Ausland hinzugezählt. Es handelt sich aber in diesem Falle nicht um einen Erlaß des Unterrichtsministers, vielmehr um etwas Schrecklicheres. Die Polizeibe^rde ladet nämlich die Eltern jener Studenten, die sich siir das Swdium an der Zagreber Universität vorbereiten, vor, wobei ihnen dargelegt wird, daß es „staatliche Interessen seien, die das Studium ihres Sohnes an der Zagreber Universität unerwtinscht erscheine« lassen". Sollte der „staatlicheWunsch" nicht berücksichtigt werden, so würde man sich umsehen können . . . Man möge die Folgen dann selbst tragen ... Man braucht an dieser Stelle nicht zu erörtern, was dies (i. Mazedonien nämlich) bedeutet. Daß dies kein Märchen ist, sondern die pure Wahrheit, mö wird das Studium av der unmöglich gemocht! ge der nachstehende Fall die ersorderlichh Illustration abgeben: Ljubomir HadZki Dimite/jew (oder wie die» unter dem gegenwärtigen serbischen Regime richtig Dimitrijevi6 ^^ißt), Abiturient aus Ktip, beabsichtigte sich an der Zagreber Hochschule zu inskribieren. Als der Bezirkshauptmann DragaLeoac davon Kenntnis erhielt, beries er den Großva. ter des Studenten Arsa L a z i 6, den ehe, maligen Skupschtinaabgeordneten und Alterspräsidenten der Skupschtina zu sich. Dra-gaeevac legte ihm nahe, er möge seinen Enkel „überreden", nicht in Zagreb sondern in Beograd zu studieren. Im anderen Falle werk^ er wissen, tvie er seinem Enkel den Weg nach Zagreb oersperren werde. Wie er dies machen wird, das wissen wir Mazedonier in diesen Gebieten ganz gut. Denn: we, he Arsa Lazio und seinem Enkel, wenn er wirNich nach Zagreb sich begeben sollte. Ein Mazedonier. 2i.'oicrvveii X» r Radio U-dN«»» 566 m i.!; Xv. VI«» «» m. Id »L«». v?»» LÜ7.I m. 0 5 I»«»» m, 10 ?r»U !t4S 9 m. 5 ic«. 0»v«i»trv Ion 1K04 m. Lb Statt»»»» 279'? w, wicv. ?r»»Il»u?» N. 4^S.6 w, 4icv. kr»»» 441.^ w. Z le«. ^ w» 4 v«r>t» 4L3.9 m, w Kv. >v»eli«» lütS.? 4 Ii,», »I»tl»»6 5tv m. 7 le,». 555 « V»k>vll»» m, 10 Montag, 15. Oktober. L j u b l j a n a, 12 Uhr: I^>eproduzierle Musik, Börsenberichte. — 16. Französisch. _18.30: Hygiene. — W i e 16: Nachmittagskonzert. — 20.30: Kow^rt der Wiener Philharmoniker. Anschließe.rd: Tanzkonzert. — Graz 19.35: Weno.bend H. Appeles^ _ 30: I. Larrics Komö!>ie „Oelausch". L1.30: Konzert__Breslau 16.30: Ballettmusik. — 20.20: Konzert. — 31.30: Das lachen!^ Mikrophon. —- Prag 17.45: Deutsche Sendung. — 20.30: Wiener Sen^ dung. — Daventry 16.20: Konzert. — 21: Kammernntsik. — 22.35: Militärkonzert ^ 24: Tanzinusik__Stuttgart 16.35 NachmiUagskonzert. — 20: Kirchenkonzert. — 21.15: Heiterer Abend. — Frankfurt 16.35: Konzert. — 19.30: Englisch. _ 20: Serenaden. Anschließend: Konzert _Brünn 17.55: Deutsche Sendung. —» 20: Schachecke. — 20.30: Prager Sendung. — Langenberg 19.40: Elternstunde. — 20: Abendmusik. — 21: Marcell Salzer-Abend. Anschließend: Tanzmusik. — B e r-l i n 18.30: Englisch für Anfänger. — 20.30 Wiener Sendung. Anschließend: Tm?zmusik. — München 16.30: Teekonzert. — 10: ^französisch. — 20: Sologuartett. — 21: Alte Musik. — 22.30: Schachfunk__Mailand 17.20: L^'inderlieder. — 20.55: Ope-rettenübertragung aus dem Theater. —» 23: Jazz. — Budapest 17.30: Ungarische Weisen. — 19.30: ^nzert. ^ 22: Jazz. — W a r s ch a u 18: Leichte Musik. —^ 20.30: Wiener Sendung. — 22.30: Leichte Musik. — Paris 20^30: Abendkonzert. / 7 SSM "N5/VMM Das Signal zur „Gäubemng" ,Bulgarien im Leichen erbitterter Kämpfe zwischen den beiden Flügeln des Mazedonischen Komitees Was gedenN die Regierung »u unternehmen? LM. Beoqrad, 14. Oktoiber. Nach Aussaffe von Reifenden, die über Zaribrod aus Bulgarien einMeist sind, spielen sich fast in ganz Bulgorlcn erbitterte Kampfe zwischen den beiden Aliij^eln der illegalen "Innerei^ mazedonischen revolutionären Organisation"' ab. Die Anhänger des Führers VanLe Mi-hajlov hielten kürzlich iil einer Ortsck)aft deS Bezirkes Pctrie eine i^elielme Sitzung ab, bei wel6)er Gelegenheit beschlossen wurde, alle Anhänger des bereits sriiher ermordeten jgNcnerals Protegerov, des Anfül)rcrs der ^i^Kompromitzbereiten", zu ermorden. Die am ^^reitag in den Straften von Sofia wider-^^Mnden Schüsse malen nur das Signal fiir Beginn der „Säuberung", l^iesteru denn bereits der Kampf an mehreren Stellen . 'S Landes. Von allen Seiten trejsen Nach-^ hten über Terrorakte ein. Neber die De-^lls kann nichts ns'^hcrl's in Ersahrmlg ge M lie. acht werd?n, da die Behörden die Ge-lehnisfc verschweigen. Hente wurde die ^^^ichricht verbrettet, dah die Anhänger der otogerov-Fraktion ein Attentat auf den iegsminister Vltov und den Zaren Boris u^lnen. Eine zweite Version wuszte sogar ^".erzählen, da^ in Varna ein Attentat ans Zaren reriibt i^^ardett sei. Diese Nach-^'cht wurde amtlich dementiert. Es scheint d'doch, das^ die VersSimörung von seiten der ^lihajlov-Gruppe d^'sf'alb inszeniert worden ist, um sie der Protogerov-Gruppe zu unterschieben und zumindest noch auhenhin die Aktion des Kabwetts gegen die eigene Gruppe rechtsertigen zu können. Aus diesem Grun de wurde beschlossen, einig« ?tachrichten über das al^^liche Attentat aegen den Zaren und gegA Mihgjl^M,^ lanciereil, damit au6i die Negieruilg^lyrerseits die Protogerov-Anhänger verfolgen möge. TU. S ofi l7, 14. Oktober. Die Reciierlings presse verurteilt in schärfsten Tönen die ^I-reitacisschießerci bor uwzedonischen Revolutionäre in einer der Hauptstraszen der bulssariscs>^'n Hauptstadt. Ossiziell werden Mastnahmen anql?kündisst, die eine Wieder--howns^ der ma^zodonischen Terroralte auf bulstarischc'ni ^^vheitsgebiet unmöglich machen sollen. Es wird von offiziellcr Seite betont, das; das Leben mibeteiligter Bulc^aren vor dlZlu Terror der inazi'donischen illeqlalen Or-gailisation gchhützt werden mi'lsse. Innerhalb von ?4 Stunden wurden Zl) Verhaftungen vorgenolinmen. Es verlautet, daß der Re--l^ierullg eiil Gesej.-^, welches besondere Maß--nahnien gesien Re AiazedonischeN VeMndc enthält, unterbreitet werden wird. Zwei Benvundete wurden in polizeilichen >Kewahr slnnl geilonnnen. Ein Attentäter namens Trajkov wurde getötet, die anderm flohen. Ein unbeteiligter Bulgo-re ist an den Folgen einer Verwundung erlogen. LM. Sofia, 14. Oktober. Die heutige „Svobo>dna Rev" schreibt, die lei^Uen schehuisse in Sofia und anderswo sc-ien ei^i Benvis dafür, daß die Mazedonier ständig Bulgarien vor der ganzen Welt in Schande uud Schumch hüllen. Das Blatt fordert die Negierung auf, diese Frage endlich einmal zu bereinigen Nnd die Ordnuugsstörer aus dem Lande auszuweisen. Bulgarien mü^se sich vor der Welt wieder reinwaschen, damit man Sofia lind Bulgarien nicht etiva als Zentruui der Balkanräuber ansehe. In hiesigen diploniatischen Kreisen herrscht die Ansicht vor, die illegalen K^omitadschis seien nur eine Räuberbande, die unter der Maske eines falsch ansgelegten Nationalismus das Land terrorisiere. In diesen Kreisen heistt es, Vauöe M i h ai lo v habe diesen Kampf im (ü^invernehnien mit dem Kriegsuunlster (^'»eneral V l k o v hervor-gernfen, um genreinsanl mit ihm den Kampf gegen die Protogerov-l^rnppe M sichren. Mihailov will die Negierung zwingen, mit irgendeinem Nachbarstaate einen Konflikt vo:n Zaune zu reißen. Wenn die Negierung dafflr nicht zu haben sein Mvd, dmn? werde die Negieritt7g Lsapöev znm Rücktritt zwin-gen. «I» tlilillN (tv. ONober tS2S — Vrunkfaal der Brauerei «Union") Die Bt'zeichnung „K o m p o s i t i o n s« b e n d H e r m a n n F r i s ch" bedeutet !für uns bereits seit Jahren ein geflügeltes x^Wort i?n Sprachschatze unseres Konzertpn-!^bliknms, einen feststehenden Begriff, ivelcher notwendig eine Anzahl Gedanken zur AuS-' ösung bringt, deren Inbegriff sich zur Vr-'enntnis summiert, daß uns der geniale komponist und Dichter einen Abend ganz ..'ltener Genüsse bereitet, die von einer ab-olut souveränen Note beherrscht werden nd eben aus dieseul Grunde konkurrenzlos n ihrer Originalität und iu: Geschick ihrer Zusammenstellung, kanui. gleichwertiges fin-'>en können. Meister Frischs Genialität lerfügt jlber so gewaltige musikalische Aus-drucksmittel, daß es ihm geradezu spielend selingt, alle Empfindungen, welche eine L!enschenseele beherrschen können, klar und inscheinend mühelos zum Ausdruck zn brin-.en. Er ist einer der n>enigen Auserwählten NlS der auch nicht übergroßen Schar der berufenen, der von (^ott belehrt lvurde, . ie mannigfachen und schier unzähligen Re-ister unseres Innenlebens richtig zu bedienen und in nns die von ihm gewollten Emp. ndungen hervorzurufen. Seine ernste Mu-e ist von berückender Schönheit und be--herrscht von der Kühnheit unvorstellbarer >^sdankenflüge. Seiner heiteren Mise ge-. 'iricht es nicht an Mnstlerischem Ernst, wenn ^ie auch den Stempel unserer Zeit trägt, oelche mit heimlichem SadislnuS belastet, >as Grobsinnliche oft allzu realistisch zu^nn-erstreichen beli^t. Der Humor seiner . plets, oft skelettartig trocken, ist von geradezu. zab die Schlange im Paradiese sich davor gekrochen hätte. Seine dramatischen („Seli-Ende") unid seine humoristisrh^dramati-^en Lieder („Abendsegen", „Die jodelnden c/hildnmchen") sind bald tief und würdevoll, iÄd eilig und nervös, ritartando da, acce. )ttando dort, aufpvlternd robust, ganz ein-chlafend in der s^^erne. yernitrnn Frisch ^mmt dem Ernst der Zeit seine erschreckend cohlichcn Konturen, sein Wih macht die ^rheit zur Wahrscheinlichkeit, den An--^»ur Tbh-mmg. Me trefflich läf^t er ^M Eavaluzzi auf Brünhildens Grane ^T'^n nnd dann polternd von dannen die glücklich znm Ausdruck ge-M ^Äisti? im Zwischenspiel seiner „jo X^MHMchildivachen" könnte Meister ^rund selbst unter denen Nei- K»' der finden, die bereits als Fixsterne am Komponistenhimmel seit" Jahrze^ten gut bekannt sind. Es würde zu iveit führen, jedes Kind seiner Mnse so eingehend zu wllr-digen, wie es der Schöpfer verdient. .Hervorgehoben sei nur noch die überaus glücklich gelungene Vertonung des Liedes „Ue-ber den ^rgen" (Karl Busse). Die Größe des darin zum Ausdnick gebrachten Gefühls läßt sich nach irdischen Maßen nicht inehr ausdrücken, sie ragt bereits in überirdische Sphären, die sich vor uns als Menschen voin Weibe geboren, dem in, Weltenrauni taumelnden Ball, Erde, verhaftet nur selten vorbehaltlos öffnen . . . Als Verfasser geistsprühender Couplets ist uns Meister Frisch bereits wohlbekannt und er hat in seinen neuesten Erzengnissen lachenden Humors das gehalten, was er bereits seinerzeit in seiner ersten Opera heiterer Richtung versprochen iMtte. Daß jn ihm außerdem noch eine nlächtige poetische' Ader schlägt, bewiesen seine Gedichte „Er-innenlngen", „Die Brücke", ,Min Rande der Welt", „Nachtimpression" und „Re-lsuiem", welcbe von .Yerrn Josef P e t e l n, einem ganz vortrefflichen Rezitator, znnl Vortrag gebracht wurden. Die Poesie dieser 'Schöpfungen ist n>eltentrückt, ihr Inhalt schöpft ans dem Nnendl^ichen und umhüllt sich mit zehrendem Weltschmerz, wie ihn selbst Mörirke nicht besser, malen konnte. Der Tonfall seiner Verse rüttelt im „Recsniem" mit titauisck^er (^^walt an den-bleiern schweren Ketten, welche n:enschliche Unzulänglichkeit um unsere Seelen geschmiedet hat, stM-bolisiert schmerzlichen Aufschrei eines zermarterten Geistes, welchem nur eigene Erlebnisse solch tiepgehLnde Wirkuug eiu-prägen könnten. Den Piibltkumsevfolg seiner an sich ausgezeichneten Scböpfnnsten hat aber der Mnr Ponist nicht in letzter Änie der ibrqven Sck>ar von Mitarbeitern zn verdanke»!, welche mit Freude dein oft schwierigen Stndinln unterzog und beswwglichste artistische Leistungen bot. Das voNkomtiuenste Instrument dessen sich Meister Frisch zur Reproduktion seiner Werke bediente ist der von ihm geschaffene unk von den Damen Annt? R u h r i, Ruth S ch w a b, Herta S P i t t a u, Elfriede W a ß h n b e r, Alma Weilanditsch und den Herren Bernhard, Kel-b l t s ch, O 8 l a g, S ch r e y nnd Tscharre gebibdete Aainmerchor. Die Klangfarben seiner To^'s vou den Domen Ruth Schwab nnd Alma W e i l a -n d i t s ch geradezu uirübertrefflich zum Vortraig gebracht »vurde. Tie beiden Damen haben mit seltener Vollkoni-menheit den ll)ri.schen Gehalt dieser reizenden Dichtung auszuschöpsen gewußt ilnd gaben uns ein unver^rrtes, ja gerade,zu ein Spiegelbild der lieblichen Ml-der «die dem «Schöpfer wä-hreud seiner Arbeit vorgeschwebt sein mußten. IFräulein Wei land i t s 6)! eine stimm begabte, schauspielerisch vornehm arbeitende Künstlerin hat. in Fränicin Nuth Schwab eine ebenbürtige Partnerin gefunden, die viel versprechende künstlerische Vercinlagung be-sitzt. ^ 5babarett vornehmster Form boten unS die Derren Anton O 8 la g und Mag. Euiil Teig neniartijN.Jn der Miwik jeder in seiner Art vollkommen, stiulmlich jedoch ungleich begabt, fllmfen sie Leistungen, auf welche auch die i^rühmtesten Kamiker unserer Zeit st.olz sein könnten. Herr Oi^lag, unser Robert Koppel, veMgt außer über seine mi mischt'n Talente noch Über eine volunnnöse,-wohlklingende Stl^uime, welche Eigenschaften ihn: ein unsMi^ein reiches künstlerisch^^.» Da- - 5 ? ru/imte 5^. ' c/t'ul/c/ll' tigkeitsfelld offen halten. .Herr Magister Seig^ nemartin weiß de-n Mangel einer guten Stimme geschickt durch andere Efsekte cm^L-zugleichen nnd dadurch seine humoristischen Darbiettingen auf ein respektables Niveau zu heben. Beide zusamuien bildeten mit dem stimmgewaltigen Herrn Leopold Flori . a n, dessen »veichen angeliehm dunkel gefärbten Bariton wir im ersten Teil des Pro-grammes gar so gerne gehört hätten, em urwüchsiges Trio, ivelches durch seine äußere AufmcHnng nicht weniger als durch die drollige Komik t^r Vorträge die Lcrcher cmf seine Seite zwang. Um auch die Seele des modernen Kabaretts, eine Jazzband, nicht vermissen zu milssen, verdroß es Meister Frisch nicht, eine ulkige Burleske zu verw-nen, nielche voui Trio gesungen und von den Herren Emil P e r z, Dr. I v a n 8 e k, Nerat und Tscharre gejazzt wurde. Der Abend beivies neuerlich die Universalität der genialen Begaburtg unseres Her-tniann Frisch, welche die Entwicklung unserer musikalische,? Kultur bereits seit Jahren rickitunggebend beeinkfkußt. Dr. E. V. -o- Lokals Drei neue Ehrenmitglieder Ve» Museumvereines in Marlva' Vergangenen Sonntag vornrittags fa«d im Kasinosaale eine außerordentliche'Gene-rcrlversammlung des Museumvereines in Awrrbor statt. Die Tagesordnung der vs> hwltuismäßig gut besuchten und vom OK» Mannstellvertreter Herrn Prc»s.'V a'l e s ge-Mieten Versannnlung enthielt insbefondeee die Ernennung von drei EhrenmntsMderi^ und zwar der Herren i^Milseumsdirektor D^ , A'b r ami 6 (Split),.Konservator S? v'»-b ahr nicht bewußt und fuhr mit allzu scharfem Tempo in die 5turve, so daß der Wagen infolge des glitschigen Terrains ins Schleudern kam und über die Ztraßenböschung stürzte, wobei er sich glücklicherweise an cine-ni Steine knapp an der Bahnstrecke verfing. Mml muß wirklich von einsm glücklichen Zufall sprechen, daß alle drei Insassen mit dem bloßen Schrecken davonkamen. m. Unfall, l^icstern vormittags stürzte der 13jährige, in der Aleksandrova cesta wohnhafte Schüler o ö e v a r vonl Rade und zog sich dabei eine schwere Gehirnerschütterung zu. In bewußtlosen: Zustande nlußte er ins K'rankeqil^us überführt werden. m. Ein tragikomischer Borsall spielte sich vlm Samstag in einem Kasthause in der Ve-trinjska ul. ab. Einige Gäste gerieten nämlich untereinander in Streit und schließlich warfen sie sich gegeilscitig auf die Straße, was dein (^stlvirt jedenfalls gelogen kmn, da er nicht den Hausknecht aktivieren brauch te. Auf der Straße wurde aber die Rauferei fortgesetzt, bei welcher Gelegenheit ein Teilnehmer verleht wurde. Die Angelegenheit bechäftigt nun auch die Polizei. stauchende Natten Los Angeles hat sich seit drei Iahren der Aufgabe gewidmet, die Wirkung des Taöak-rauchens auf den menschlichen und tierischen Organismus zu prüfen. Da leider die Älcit-tel fehlten, um ein« Anzahl Nienfchen als ^Versuchskaninchen anzustellen, sie unter ständiger Kontrolle Tabak rauchen zu lassen -und sie mit Nichtrauchern zu vergleichen, so .mußten zu den langwierigen Versuchen weitste Ratten benutzt tverden. Bis jehr hat jeder ^Raucher die Erfahrimg gemacht, daß eine Mte Zigarre beruhigend wirkt; denn zum Attribut eines gemütlichen?)^nschen gehört ßeit Urväterzeiten eine Zigarre oder eine Pfeife. Im Occidental College hat man die tvelterfchütternde (^tdeckung ge-«macht, daß nichts von dem wahr ist, daß vielmehr das Tabakrauchen aufregt, die körperlichen Funktionen beschleunigt und Aett verzehrt. Um zu diesen Ergebnissen zu /kommen, wurde ein ?lpparat, eine „Rünch-ir-Zammer", geschaffen, in der die unschuldigen Ratten bis zu se<^mal am Tage durchschnitt illch je fünfzehn Mi,mten lang unter Tabak-ivmch ^etzt wurden. Nach dieser Prozedur Jamen die Versuchsratten in einen Stall, t>er mittels elektrischer Leitungen mit einem Vewegungsmesfer in Verbindung stand. Jede Bewegung, die von den verräucherten Ratten in ihrem Käfig ausgeführt wurde, konnte auf Papier genau verzeichnet ner-den. Um die Tiere nicht zu beunruhigen und etwa falsche, durch fremde Gesichter hervorgerufene Erregungslinien auf das Pap'er AU zaubern, durfte,: die Ratten in der ganzen Versuchszeit keinen Besuch empfingen:. Zum Vergleich imt den Raucherratten lebten in anderen ebenso eingerichteteil Käsigen Nichtraucher von: gleiten Wurf. Drei Jahre lang wllrden die BewegungAinien der beiden Rattenkatogorien miteinander ver glichen. Dabei stellte es sich heraus, daß die Rmlcherraten bedeutend lebendiger waren als ihre enthaltsameren Art.ien^tsi'n und äußerem an Gewicht diesen gegenüber verloren hatten. — Die Wissensck^ft in allen Ehren! Aber um festzustellen, daß Ratten auf Tabakgenuß l^in aufgeregt werden und in ihrem Käfig herum laufen und abmagern, dazu hätte es keiner dreijährigen hoch-, gelegten Untersuchung bedurft. terglllgt In den Ringwällen der „VoStela" Taufende und Tauseilde sind schon durch die „P o 8 t e l a" gewandert; denn wer von unserer Stadt aus zu Fuß /zhne Benützung der Bahn einen Ausflug auf den Ostbachern, zur ^rrlichen Rast- und Ruhestätte St. Wolfgang und von da weiter unternehmen will, und dem steilen Iägersteige, der vom Pickerndorfe dort hinaufführt, lieber aus dem Wege geht, muß durch die „PoStela" ziehen. Auffallender Böschungen im Gelände, in die Augen springender Wälle und Gräben ist allda so mancher der Durchziehenden gewahr geworden. Das Ge heimnis der „PoStela" blieb und wird den nieiften verborgen bleiben. .Hinter der Militärschießstätte, zwischen d'.!n Dörfern RadvanZe m:d Razvanje, neigt sich der .Hauptkamm des Bacherngebirges nlit zahlreichen, gegen Nord und Süd abfallenden Abzweigungen stufen- un-d terras-si'.nartig, l,is er allmählich einerseits im ?)rautale, andererseits im Pettauerf^lde ver schwindet, ähnlich wie sich das dalmatinische Felsenqestade in der Adria verrenkt und verliert. Etwa eine Viertelstunde über der Schießstätte liegt auf der ersten Bachernterrasse, ringsum von dichten Fichten, Föhren und Buchen eingesäumt, das liebliche Anwesen R o b n i k. Mitten hindurch führt uns der sorgsam markierte Weg. Linker Hand grüßt uns aus dem kühlen Schatten fruchtbelade-ner Obstbäume und lächelnder Rebengewin-de das schmucke Bauernhaus, zur Rechten aber ladet den Wanderer neben einem kühlen Brünnlein zu kurzer Rast eine Bank zu Füßen eines blumengeschmückten „Marterls" ein. „Habakuk" nennt's der Volls-mund. Vonl „Habakuk" führt der Weg in einenl stark nach rechts gekrümmten Bogen durch tiefausgehöhlte, teilweise sehr steile Straßenwindungen in der Richtung nach Sankt Wolfgang weiter; dort, wo der Weg am engsten und steilsten ^vird und infolge dcr ^rechts und links sich auftürmenden, aute ü Meter hohen Ueberreste des einstigen Ringwalles eine enge Klainni bildet, nur einige Minuten über dem „Habakuk", beginnt die „P o 8 t e l a". ^s heimische Lrlk kennt noch den alten Eingang zu chr und hat ihn auch richtig mit dem Namen „Pri vratih" („Beim Tore") belegt. Dort, wo die „Poötela" beginirt, „Am Tore" ist der noch erhaltene RinMvall am höchsten und am massivsten; von der Sohle bis zur Krone init Waldbäumen überwachsen, doch so steil, daß er an mehreren Stellen auch jetzt noch schwer zu erklimmen ist. Hier befand sich affenbar seine, beW. dcr ganzen Anlage wundeste Stelle. Die flache Kuppe, die auf ihrem breiteil, tvelligen Rücken die „Pogtela" trägt, war durch die natürliche Beschaffeilheit des Bodens sehr leicht zu verteidigen, denn sowohl gegen Süden, gegen Razvanje, als auch gegen Norden, gegen das Sumpsland hinter Rad-vanje, aber auch gegen Osten hatte sie steilabfallende Böschungen, die die günstigsten Bedingungen für eine wirksame Verteidigung boten; hier w^r denn auch der Wall so unbedeutend, daß jetzt stellenweise kaum uoch dessen Spuren erkenntlich sind. Im lvest lichen Punkt der ganzen Unlwallung aber bildet der höchste, steil aufragende Teil der Kuppe eillen bogenförmig gekrümmten Rücken, der naturgemäß hier die Stelle des Walles vertritt. Hoch über dem jetzigen Toreingange, rechts von dem durch die ganze „Po^tela" nach St. Wolfgang führenden ZSege, breitet sich, von dem hier bogenförmig- belaufenden Ringlvalle eiH^^, xin re?I!^nd gelegener weicher Ras?Vplatz aus, mit einer brunnenartigen Vertiefung in der Mitte, mit wucherndem Waldgras, mit weichem Moos und hohem Farnkraut bedeckj. An geheimnisvoller Friede herrscht allda. Doch die hastigen, zahlreichen Bachern'anderer, die scharenweise, aber auch selbandi^r jahraus, jahrein hier durch- und vorSsizie' hen, suchen nicht Friede, nicht Rast und Ruhe. Rastlos zieht eS sie weiter; der qe-heinmisvolle Fviede, die märchen^fte Ru« ^ dieses Rasenplätzchens in der „PoStela* bleibt ihnen verborgen und unbekannt. Ausgelassene Schr'ättelchen, angetan mit grünen Höschen und mit grünen Kävpchen auf den Köpfchen, führen nun den ermüdeten Wanderern ihre Ringelreihen auf, we'in er auf den duftenden Moospolstern ein« schlummert, und beschenken ihn mit reichen Gaben und Schätzen oder weisen ihm wenigstens den Weg zu ihnen, soferne er gutt^n Herzens ist und die Berggeister ihm gut gesinnt sind. Denn reiche Schätze von Gold ^ so kündet die Sage — liegen hier tief unter der Erde in einem Brunnen mit schwarz schäumenden Wasser vergraben; war doch die „PoStela" einst eine reiche Ansiedlung, eine feste Burg; nlitten drinnen erhob sich ein altes Heiligtum mit hellklaren V^hgeschen-ken für die Gottheiten der Kelten. Und in den Zeiten der Türkeneinfälle war die „Po-Stela" eine Zufluchtsstätte, eine Fliehburg, in der die Leute nicht nur sich, son^dern auch ihre Schätze, Gold und S^r, verbargen, so daß man nach den Schätzen noch jetzt graben kann. Ja, die tanzenden Schrättchenz ^rsprechen und verheißen dem träumenden Bachernfreunde in ihrer Freigebigkeit sogar die großen Schätze, die im Grabe des .^nnentönigs Attila aufbewahrt sind. Unter dem Ringwalle, im Wald beim „Habakuk", über der „PoStela" am „Gaönik" und an den Siidabhängen des Bachern über Razvanße liegen aber in den dunkleil Wäldern verborgen, Hügelgräber init kostbaren Geschenken für die verbrannten Tot^ aus jenen verschollenen Zeiten, da in den Ringwällen der „Postela" Jllyrier, dann Kelten und schließlich Römer in diesein fagenumwo-benell Städtchen hausten, känlpftpn und starben. Und wenn den Schlummernden der tanzende Chor der Schrättel allso mit reichen Gaben beschenkt, gesellt sich zu ihnen noch Bacchus mit der Weinrebe und Sänger Orpheus mit seiner Harfe. Wahrlich, süß und airgenehm ist's, mitten in dieser lustigen Gesellschaft zu ruhen und zu rasten auf dem grünen Rasenplatz der „Postela". Doch ist der schlunlmernde Wanderer ein Taugenichts, gottlos und verdorben, koimnt, gleich der Frau Berehta, der feuerglühende „ökropnik" mit einem Birkenbesen über die k^c)öt Dr. Fr. M Der Landwirt Da< Anlegen von Treibvaufel Treibhäuser müssen iimner von Os^^ nach Westen gerichtet sein, daß sie den gri^ ten Kreis, den die Sonne beschreibt, im 2 ge behalten; höchstens ist ein Nordwes oder Nordosten erlaubt, aber nur ein nig, und je weniger, desto besser, soslst tr. ben die Pflanzen nicht und die Blum^ entbchren ihrer natürlichen Farbe. — Li^ ist für die Pflanzen Lebensbedürfiris Licht, und sollen die Blumen gut gedeihe^ so müssen sie jeden Tag Luft haben; nc türlich kann man auf sie in Wöhnzinrmeri llicht die Rücksicht nei^nen, welche die Men fchen für sich selbst beanspruchen, des!hal> wird in kälteren Jahreszeiten die Blum im Zilnmer ein kümmerliches Dasein ho ben. Wo sie aber auch stehe, dürfte man ei nigernlvßen wmigstens auf regelmäßige LÜ tung der Zimmer durch Oeffnung der Fen ster und bisweilen auch der Türe bedach sei«, um eine freie Zirkulation der Luft zu ^ fördern.Dies sollte in bestimmter Ausdeh nung jeden Tag geschehen, je nach' dem Stm de ^cs Wetters, mit Ausniahme des stren gen Frostes, wo es nicht ratsaan wäre, Luf von draußen einströmen zu lassen. "Z^uer das schlechte Wetter jedoch längere Zeit, s» muß man die Zimmer durch Oeffnung tx Türe auslüften und auf dem Flur eine Luiftzug bewerkstelligen. Bei strenger Kalt oder bei fortwährendenl nebligen Wettc sollte man Ilm der Pflanzen willen ein mä ßiges Fener miachen, weiln sie in nicht bc nützten Zimmern stehen. Die Fensterladei müssen bei Nacht geschlossen sein. Nachhaltige Wirkung des Kalkstickstofss au Wiesen und Weiden. Wcgen ferner, nachhaltigen Wirkung is der KaMtickstosf der beste Herbstdünger fii Wesen und Weiden. Wcchrend von d Wirkung des Chilesalpeters im zweiten Ja' nichts mehr zu verspüren ist, zeigen sich d Düngewirlungen der im Kalkstickstoff enth tenen Piflanzennäihristoffe (16—31^ Stick fboff und 50 bis 60^ Kalk) auch noch ir zweiten Jahr auffallend. Kalkstickstoff wir und stellt sich im Preise billiger als alle an deren Stickstvfs'dünigemittel. Die Tatsachr daß in jedem Waggon Kalbsvickstosf auch bis 70 Metergenwer wirksa-nren Kailkes enl halten sind, sollte seden denkenden Loirdiwii veranlassen, den ^lfstickstoff zur Dünglmc seiner stickstvsf- und 7alkarnlen Wiesen unL Mideböden heranzuziehen. Im Spät berbst gibt man auf Wiesen, die der Ueber schiwenlinun^ nicht ausgesetzt sind, pro Hek tar 150—Lö0 kg Kalkstickstoff, den ma' lscharf eineggt, um ihn nliZ^liclI mit de, Boden zu vermischen. Ans Weiden soll ma nrrt «der Kaltstickstoffdüngung insoferne vo' sichtiq sein, daß man nicht snlher t>aS We devich die Weide betreten läßt, bevor nic! der K'alkstickstoff vollstäindig viml Bo-dell au genomlmen worden ist. Aus diesem Grun! ist auch die Herbstdüngung mit Kalkstic' stoss der Frühjaihrsdüngung vorzu^ichen. „Maribor" — Vokolsieger t928 SK. Waribor — SA. Aelezniear St 2 (t: S) — Jnlereflanler Ablchl«b der heurige« Pokalspiele Trotz der kalten Witerung hatten sich heute aus dem „Maribor"-Sporplatze zahlreiche Zuschauer einqeftlndeu, die dem Abschluh-spiel der diesjährigen Polalkonkurrenz ein ganz bestZnderes Interesse entgegenbrachten. Entbehrten die bereits erledigten Vorspiele joder spannenden Kampfführung, so lieferten sich heute die Finalisten, „Maribor" und „^elezniöar" einen sehenswerten, an technischen Feinheiten wie an> taktischen Einfällen überaus reichhaltigen Kampf. „M a r i b o r s" Team unterschätzte offensichtlich anfangs seinen Widersacher und mußte so auch die erste .Hälfte mit einem Miheefolg beschließ. Nach Seiten^vechsel ließen jedoch die Weißschwarzen bald wieder ihre alten Vorzüge in reichlichstem Maße aufleuchten und lieferten ein hochklassiqes Spiel. Waren beide Verteidiger stoßkräftig und ungen^ein sicher und hatten die Stürmer einen großen Ta^, so bildete doch die .'halfreihe den besten Mannschaftsteil, nicht durch Einzelleistun gen, sondern durch das vollendete Zusalnmenwirken. Angenehm überraschten diesmal die E i-senbahner. Durch ihr flottes und eifriges Spiel, konnten sie das Gehäuse „Maribors" immer wieder in drohende Gefahr bringen. So kam es «uch, daß sie nach ersprießlichen Leistungen die erste .^>albzeit fiegr^ch beenden konnten. Erfolgreich hielten diesmal die routinierten Halves durch. Desgleickien vollbrachten wieder Wagner w der Verteidigung und P a u l i n im Angriff Extraleistungen, die sie wieder zu unseren besten Fußballern stempeln. Bei grö^- Das Derby von Ljubljana „Pnmorje" - „Jlirija" 6:4. . In einem schweren Kmupfe siegte der Meister von Slowenien iui MeisterschaftS-treffen gegen „Ilirija" mit 5:4 (3:2) Treffern. „Priinorje" kämpfte nrit bewundernswertem Geist und Eifer. Diie beste Manu-srhaftsformation war die Stürinerreihe, in welcher wieder Erma n zu «ußergewöhn-ltcher Fovtn auflief. „Ilirija" hatte zwar einen guten Tag, konnte aber nichts ausrichten. Trotz t^r Ueberlegenlheit in der zweiten Spielhälste Mußte sie gesck)lagen das Neld rüumen. Das Treffen leitete Schiedrichter Frankl aus Maribor streng oi!^ektiv, konnte sich aber trotzdeul nicht fehlerlos seiner Aufgabe entledigen. Die Nadberomeißerjchlift von Slowenien Gestern kaum vuf der 12 Kilometer langen Strecke Pijacist Kiemit nachstehenden Stand auf: I. Italien (7 Punkte); 2. Tschechoslowakei (5 Punkte); 3. -Oesterreich (4 ^nkte); 4. Un garn (4 Punkte); 5. Schweiz (ohne Punkt). Italien liegt nun klar in Führung und kann wohl kaum meihr überholt werden. Auswärtige Spiele Ljubljana: Svoboda—Grafika 4 : 1. Festspiel anläßlich der Druckausstellung. 8trsLeoseI»iiI>e ?ouristeo»e!«il>e Ltrspszcsciliille ^szckscliulle l8lt!sel»ul»e sinll unsere LpexwlitAten Zagreb: Meisterschaftsspiele der zuzeiten Runde: Gradjanski-Sparta 6 : 2 (3 : 0); HaSk—Croatia 4 : 0 (4 : 0); ^lje^niöar— Derbt, 2:0 (1:0); Concordia—Biktoria 0:0. Beinl Treffen Hazk-Croatia kain es zu Tätlichkeiten, so daß die Polizei einschreiten mußte. Beograd: Zsveite Runde der Fußballmeisterschaft: Soko—Jedinstvo 2 : 1 (1 : 1); B. S. K.—Obiliä 4 : 1 (2 : 0). Budapest: Meisterschaft: Hungaria—1'jpest 3 : 3 (1 : 0); Ferenzvaros—3. Bezirk 3 : 0 (1 : 0); Bockay—33. Ofner 4 : 2 (1 : 1); Kis- pest—Vasas 2 2 : 1 (0 : 1); Nemzeti_Ba- stya 3 : 1 (3 : 1). Wien: Meisterschaftsspiele: Rapid—F. A. C. 5 : 1 (3 : 0); Austria—Vienna 2 : 0 (1 : 0); Admira—Wacker 5 : 1 (1 : 0); Ni-cholfon-^Slovan 2 : 1 (1 : 0); .Hertha—Sim mering 2:1(1:1). Berlin: .^ertha-^Wacker 5:1, Tennis Borusiia—Weißensee 3:1. Mailand: W. A. E—Anrbrosina 2 : 2. Sin franzöflsches A Boot gesunken Das französische Unterseeboot „Ondine" wurde in der Nacht vvnl 3. auf den 4. Oktober um 23 Uhr in der Nähe von Porto von dem griechis6ien Dampfer „Iekaterina Coulandaris" überfahren. Die Besatzung des Unterseebootes bestand aus drei Offizieren und 40 Mann. Von der Benennung dürfte niemand gerettet worden sein. Der Dampfer traf nun in Rotterdain ein. Der Kapitän desselben erklärte, daß das Schiff in der Nacht vom 3. Oktober bei stürmischer See unweit von Vigo auf ein Unterseeboot fuhr, dessen Nationalität aber nicht festgestellt werden konnte. Hilfe war nicht moqlich, da das Unterseeboot sofort unter d. Wasserfläche verschn>and. Der Dampfer blieb zwei Stunden am Ort des Zusammenstoßes. Zur Suche nach dem Unterseeboot sind z'.vei Kreuzer, vierzehn Torpedoboote und drei Hochseeschlepper ausgelaufen. Außerdem sind sämtliche Flugzeugstaffeln Brest, Bizerta und Boulog-ne alar7niert worden. Surchtbarer Mamenwd einer Familie Aus Arternach Uichrut (Sachsen) wird gemeldet: Donnerstag abends braä) iui Hause ldes SchirmnmcherS Bonn airs noch unbekannten Gründen Feuer aus. Vorüber-gehcilde, die in das .Haus eindrangen, fanden dort den mit Braildwunden bedeckten 6jährigen Sohn Bonns, der noch in der Nacht seinen Verletzungen erlegen ist. Als nmn später in die Brandstätte vordringen konnte, fand nian darnnk deni echten Schmuk ke täuschend gleichen. Brachte man ehenmls ornanientale Pl)an-tasieagralfsen sowie verschiedene Tierembleme, so hat nmn setzt eine sieuo Richtung eingeschlagen, die kunstgewerbliche Tendenzen verfolgt, wie überhaupt die Juwelier-Ar-beiten se^r häufig durch Phantasiereichtunr und Verwendung vielfarbiger Steine eine ganz neuartige Note erhalten. In unserer Skizze zeigen ivix die le1,ten Errungenschaften auf diesen: Gebiete: links oben eine entzückende Schnnickiniidel in Pal-MAiforin, wo!^ man sich den Roden in Hellem grün, den PalmUMt in thopaS-braun und die Krone in einen: satten grün zu denken hat. Vielfarbigkeit der Segel des rechts oben skizzierten Schiffes wird diesein Sch'nuckstücke einen ganz besonders interessanten An strich geben. Neu ist auch eiue aineriknnisch^ Mode, die Platinbroschen bringt, die ein markantes Ge lbäude wiederzugebm haben: etwa den Eiffelturm, die große Oper, den. Triumphbogen oder die „Colonne Vendonle". Ob nian diese Stücke als besonders sinnreich nno geschmack voll bezeichnen kann sei in gestellt, doch seien sie ihrer großen V.'rüreitnng in Amerika wegen, die sich sicherlich auch hier bald anöwirsen wird, erwähnt. W. lt. -o— Au« a«er Wii Ein schwarzer Kater nainens „Nick", der Liebling der musikalischen Gesellschast in St. I o h n s W o o d in Wales, erweist sich als musikalischer .^iritiker, der von der modernen Musik nichts nnssen will. Er hat hierüber ganz bestinnnte Ansichten und tveiß genau, was ihm gefällt und was nicht. ^ Er ist allerdings auch in: .Har kann man ihm das Vergnüge?:, das er beim Anhören dieser Mnsik empfindet, gerade vonr Gesicht ablesen. Als wir kürzlich bein: Ueben unseres Musikvereins unverniittelt von der klassischen zirr n:odernen Mi'sik übergingen, zerrte er mich wütend an: Nock, al? wenn er mir zu verlteben geben wollte, daß ich mit dieser Musik, die ich am .silavier begleitete, allfhören sollte." Etwas äbnlicbes erzählt übrigens auch Weingartner in seinen „Erinnerungen" von dem H:lnde seines Freilndes. Vdutagsaußgave be? „Marbttrqer ??nmmer 2V vMk K. VktoNex IgM. Ä» Äwillsatlon v«r Mühe wett? swd uns die Wunder der Menschheit in der mechanischen Entwicklung der Welt auch von Ruhen? Bon <1:. Der Mensch war nicht immer daS, waS er heute ist. Als er vor Hunderttausenden von Iahren, vielleicht aber noch fvicher, zuerst auf dieser Erde erschien, unterschied er sich von dem heutigen Wesen, Mersch genannt, in jeder B^ichung, im Aussehen, in Gestalt, in Gewohnheiten, in seiner «Drache und denl Lebens^eck. Er gehi^rte zu ^n Baumbewohnern des Urwalds, schlich fich durch das Gebüsch, kroch durch Grotten, versteckte sich auf den Bäumen, jagte, kcknpfte und schlief auch schließlich t>ort. Später, nachdem manc^ Zeitalter vergangen waren, kam er aus seiner luftiigen ^he herunter, um «us der feisten Erde zu leben. Er suchte fich Höhlen nu§, um darin Schutz und Unterklinft zu finden. Er begann Fleisch zu essen lind aufrocht zu gchen. Alle andere Tiere und iiberhaupt nklcZ, was sonst noch.lebend ninherkroch oder gilig, ttlch was schwächer als der Mensch war, fiel iiknn zur Bente: Raupen, Kröten, Fische, Schlangen, Eier, Grashiipfer, Vvgcl, Hunde, etc. — und ani>ere Wünschen. Aber der Mensch -fencr Zeit war nur eine V e st i e, wie andere Bestien auch, -sinnlich, versÄ)la-qen, wild, vocr Mordlust. Er schlich sich umher, stahl, was er bekamilnen konnte, künlpste, -marterte seine Opfer, tötete andere und wurde selbst mngebr es, und>es.gelmig. Und dmnlt «ar^dZe^größte/Erfindung alfer Zeiten ge-nmiMi'wiarhen.'Dte^ r f i n d u n g deS F e u e r^S. Div MDMHttt ging ihrer Entwicklung entyegon.' AÄs^W sie heraus lmd,bauten^fich'?HMit t e n, um dnrin zu lebw. SjÄ^fer. wurdien aus den Hütten H!^;u«stelr.^,Der.M^1ich entwickelte sich vom Mest/WM^Mld^, lvvtm Wilden zum Bar-kkrrensundiyiqs^s^z^^ ü g e r. Mch lle-lbtxrwinduny^tÄ^es Stadiirms wurde er H'-r-r-^t e, nnd?dttrnach begann er den B o-bZe^n A.u p^f^if,»g e n. Er z^Ihmte die HiWNmd verwandte sie in .Hitnt ä d t e, die er durch Stramm iM^ilnmder verban^d. Brücken schilug ^er üb^ t!^e Flüsse, Teni^^l baute er und^verehrtekGt^t e r, viele Götter zu-«D. T^.ih,t?e'»rnvurde?, geboren. Er liebte und' lachte,'^machte Ki^. und Frieden. Er Plün-de?te, raubte, mordete. Er entdeckte den Blütkrekslauif und'die Knnft des D r u k -k^E n S. Er erfand das S ch i e f; p u l -.v e r, D»m Pf nnd^ l e k t r i z i t a t. Jetzt spricht, er durch!-die-Luft. und mmi vernimmt seine Etimme tausende von Meilen entfernt, klar und deutlich, bestimmte Laute-Worte. Tunnelc« hat er durch die tiefsten Berge gebohrt und Straßen unter möch tigen Strömen angelegt. Sumpfland hat er trocken gelegt und es in blühende Kornfelder vernxlndelt. Die Wllsten Hot er bewässert, bis sie endlich in Gartenpracht prangten. »Seine Eisenbahnen kreisen um die ganze Erde und seine Schiffe durchpflügen die Meere. Boote hat er erfunden, die in die Tiefen sinken, wohin sich nicht einmal die kühnsten Tiere des Meeres begeben. Flugzeuge steigen über die schneebedeckten Kuppen der Anden und i'ibcr die zackige Alpengipfel, höher als der Adler schwingt sich der Mensch. Das ist Z i v i l i s a t i 0 n. Das nennt die Menschheit ihre Taten. Der Fortschritt vom Biest bis fast zur (^,ottheit. Der Mensch hat den Wsn: ttiberwunden, seinen alten Nachbarn. Seine Vettern, die Gorillas, der Orangutang, sie alle find auf derselben geistigen Stufe stehen geblieben, auf der sie einst standen; der Mensch aber hat seinen Beistand entwickelt. Er hat alle. Tiere des Landes mrd Fische des Meeres und Vögel der Luft übertrosfen. Seine Lei>swngen kennen keine Grenzen. Und nach den Himmeln streckt er seine kühnen .Hände. Er hat Gläser erfunden, die die Sterne herabziehen, sodaß er sie betrachten kann. Er mißt die Berge, die der Mond trägt und kriecht mit den Augon in die tiefsten Höhlen hinein. Die K'rater des Mondes kennt er wie seine eigene Erde und gibt ihnen Namen, er weiß wie viele Ozeaire es i>ort gibt und welche Müstengebiete. Der Mars iist wie ein guter Nachbar, den >mou zwar nicht besucht, den nvan aber sehr gut kennt. Kanäle hat man darauf, gesehen und geanessen und den Wechsel der Jahreszeiten gezetck)net. Der Äiensck glaubt, dvß er auch bereits die Bewohner Mars klassifizieren könne und sein Verstand hat das Firma>ment in Plänen festgelegt und den geheimnisvollen Lauf der Kometen entdeckt. All das nennt er Zivilisation. Der Mensch hat Buchstaben, Gesetze und Literatur erfunden. Er hat Schulen für die Philosophen gegründet, die den Zweck haben, den Ursprung und das Ende der Menschheit utid des Universlrms zu entdecken, aber jede dieser Schulen liat bisher versagt. Diese Schulen wurden durch die größten Denker gebildet: Zeno, Sokrates, Plaw, Aristoteles, E^ikur, Epiktet und andere. Der Mensch hat Religionen gestiftet und Aberglauben gesät. Kein Glanlbe stimutt aber anit dem andere,^ überein. Jede Religio,! hat ihren Pro pheten gehabt: Zoroaster, Buddha, Konfuzius, Christus, Mol)ammed. Und das ist, was der Mensch Zivilisation nennt. Städte haben die Menschen gebmlt, wir spreckien heilte von ihnen als alt: Assur, Memphis. Heliopolis, TZHeben, Ninive, Babylon und Cartliago. Es waren Städte, in denen der Weltpulsschlag spürbar war. Städte, die einstens standen und versankni^ Städte, die heute vergessen sind, begraben in Schutt und Moder. Es waren stolze Plätze, schwelgend in Ueberfluß und Reichwm und gl^chlagen mit .Hunger und Armut. Städte ^t der Mensch gebaut mit prächtigen Straßen und schimmernden Palästen und hängen!^! Gärten, und Städte mit schmutzigen winkligen Gassen, in denen KranHeit und Verderben herrschte. Städte, w denen die Reichen lac!^ konnten und sich an iljrem Gelde freuten, wo aber die Arsnen stöhnten und litten. Es gab Städte der Zauberer imd Alck)emisten und der Haschisch-Esser, Städte voller Schwindler, Erpresser und Räuber. Vas war'damals: Städte, die sauber, sthtön, lbegueml und sonnig waren, und Städte, die schmutzig gemein, verdorben, ausgehungert und hoffnun-gslos verloren waren. Damals inmnte der Arensch all dieses Awilisation. Und mlch/mvd^e StWteihat der Mensch gebaut: Newt)»rk, Paris, Chikago, London, Berlin, Wen, V-uenos Aireö, wilde Strndel der^Ai'vilrsativn,,in denen die Menschen um-hergeschleudert »Verden, in ewigem Wechsel fonrmend, gehend und verschwindend, ^r Mensch Wolkenkratzer anfgetürint, 7lX) Nlch .hoch^ und dort oben,-.dort-.leiben. Men- schen. Tief unter den Städten aber liegen große Straßen, «in Netzwerk unterirdischer Gänge, durch die die^ Millionen von Menschen auf kreischenden Rädern in rasender .Hast ihrer Bestimmung zugeführt werden. Zn diesen modernen Städten hat man weite, offene Plätze angelegt, schöne gesunde, breite Straßen, aber man schuf auch enge winklige Gassen wie Bergpässe, durch die sich die Menschen zwängen müssen. Große Parkanlagen wurden geschaffen, zoologische Gärten und Hospitäler wurden gebaut. Aber daneben gibt es feuchte Kellerwohnungen, stickdge Dachkammern,'Jrrenanstalten u. Gefängnisse. In Viesen Kellergoschossen werden Kinder geboren, die weder den blauen .Himmel sehen, noch frische Luft zu atmen bekommen. Mütter leben dort, die niemals ihren Fuß auf grüne Wiesen gesetzt haben, denen der Wald ein Geheimnis geblieben. Und mich das heißt Zivilisation. Die Entwicklung der Menschheit hat auch den Verbrecher und die Verbrecherwelt gestlMsfen. .Hier werden die Knaben zu Dieiben erzogeit, die Mädchen zur Prostitution, hier ist die Welt der Rauschgifte, der Perversen, der Räuber, Plünderer, der Unseligen, hier leben diejenigen, die während der Nacht wie Irrlichter hin und her eilen und bei 'Morgeni>!s!mmern verschwinden. Sie leben in Schmutz und Verkomm-nis. Hier, außerhalb der strafenden Hand der Gerechtigkeit, . außerhalb des Gesetzes werden Morde begangen,' die Schwachen mißhandelt, die Men^n geciuält und die Jugend verdorben. .Hier drängen sich die gemeinsten Instinkte zusammen, ^er gibt es keinen Klassenunterschied, keine Nationalität, alle sprechen eine Sprache, den Jargon der Verbrecherwelt. Me sind sich gleich, Chinesen, weisze Frauen, Mädchen, Neger, Zigeuner, Japaner, Mexikaner, Matrosen, A:iarchistel^, Mörder, Bettler, Schwindler u. Schnnrggler. Diese Plätze des Lasters finden sich in allen gros^n Städtcm und bilden gewissermaßen den Untergrund für Reichtum und Lu?,ls der Gesellschaft. Gesellschaft, Gesetz und Presse, sowie .Kirche sehen nur die Lichtseiten menscs?licher Errungenschaste,:, wenn sie von ihnen sprechen. Nur die Besten gehören zur Gesellschaft, so heißt es, u. uian vergißt zu leicht den Schatten, die Armen, Elent^n, Verworfenen. Und doch miif-sen wir auch diese binzu^Mlen, wenn wir von der Zivilisation sprechen, denn es ist die Gesamtheit, die die Zivilisation ausmacht u. nicbt die Aluswahl der Besten. Manchmal wundere ich micki, was wohl die Bewohner des Mai's oder Jupiter denken nvögen, wenn sie diesen kleinen Planeten be trachten und durch ihre gewaltigen Teleskope unser Leben und Weben betrachten, v-orailSgesetzt, daß sie solche Instrumente haben. Sicherlich n>ar eS ihnen rätselhaft, wes-halb Plötzlich ein Weltkrieg ausbrach und welchen Änn er haben sollte. Denn den hat noch feiner erfaßt. Da sahen sie, wie von allen Teilen der Erde, dieser zivilisierten Welt fBarbairen haben so etwas nie getan), unM^ige Menschen sich auf einem tteinen Streifekl Lande? sanimelten und dort tiefe, lange GrKbvn auSschachtetien, Hinewgingen nnd nun darin jahraus jakhrein lebten. We-se Menschen hatten schöne Heime, MÄb und Kind in Trauer verl>assen, um in dem Schmach :md Schlamm und Moder d^ser GrÄben zu leben, i^atrkheiten traten auf, ihre Hallt wurde davon zerfressen, Ratten krochen ül>er sie im Schlaf l?imr»eg ilnd fra-' ßen ihre Leicf^ an, nnd doch blieben,sie in diesen Gräben. Die Bewohner der anderen Planeten konnten solche? Gebaren wiM kaum verstehen. Und dann sahen sie wohl gelegentlich durch ihre Riesenfernrohre, wie die Mwner auf, der Erde sonderbare Masken vor ihre Gesichter banden, bis sie eines TaigeS den Sinn dieses Verhalten«^ entdeckten. Gasangriffe, Mstgase wurden' gegen einander verwendet llnd' rafften Dmisende in gualvollem Äeiden dahin. Auch daS war den Planetenbewohnern wohl unverständlich. Die Luftsck/iffe, die Bomben warfen, die Kanonen, die ^d und Verderben streuten, all das Töten, all die Vernichtung, mit all deim^ElevS»^ der.ti^anken. 5kvüilitt!^.Ml!d.Ver- lorenen, dieser Kampf gegen den Bruder, ge gen sich selbst, gegen die Seuchen, Krankheiten und täe Schrecken, der ^nger und Durst, der die Menschen zum Dettrwm trieb, all das war ZiviliMon. Und weise Männer, gelehrte Mwner, ern ste Männer erhoben in ^n verschiedenen Parlamenten ihre Stwunen ««d forderten alle auf, diesen Kampf weiter fol^usetzen, diese üls^te der MSrdevorgien, und so ging es weiter joihraus, jahrew, zum Nutzen und Frommen der M^schheit, hieß es, müsse eS fortgesetzt werden, diese Ält des Wahnsinns. Und all das mußte jenen Sternbewohnern ivohl sonderbar, seltsam und unfaßbar erschienen sein. Mr aber mmnten es stolz Ai-vilisativn. Ist Zivilisation gut? Ist sie der Mühe wert? Ist Zivilisation besser als Barbaren^ tum? Diese Fragen find erishaunlich. Jeder wird sie sofort mit Ja beantworten, manchmal aber kommen mir Zweifel. Der einzig Sinn der Zivilisation besteht darin, dt« Menschheit glücklicher zufriedener zu machen. Glücklicher als sie war zu der Zeit, da der Mensch noch als Wilder hauste. Gelingt chr daS ni^, jo bedeutet ste ein !F ehlschl a g. !Mv^ die Zivilisatt-on den Menschen glücklicher? Wer»n ich die Entwicklungsstufen menschlichen Gesellschaft von der Spitze bis zum Beginn KU-rückverfolge, so finde ich, daß man, je näher man sich dem Urzu!stvnd nähert, auch größere Zufrilcdenheit findet. Der einsog Geschäftsmann ist Mckliiher alßi der Leiter eines Me-senkonzernes. Der Mann mit einem mäßigen Einkotimnen schätzt sich Mcklicher als es iDwltimillionSr. ist. ^^r klewe Magistratsbeamte ist zufri^dener^als der große Staatsmann und Politiker. Der kleine Bauer , lebt frohgemlzter als der Rittergutsbesitzer, und der BarÄar zufriedener als der Bauer, Vielleicht hat der^Wilde von sewem Leben mehr als der . zivilisierte Mensch. Er rennt und läuft umher w der U^bltnben-heit seiner Jugend, während der Mensch der Zivilffntton lernt und arbeitet. Wenn der moderne Mensch mit 3S Iaihren'feine Studien beendet hcrt m;d nun inS LÄen tritt, mn es kennen zu lernen, so hat der Wild« bereits viel durchlebt'und Freude am Dasein gehabt. In den Tropen find'dieMädchen mit IS i Jahren heivatDfähiig und sie gehör-chen der Natur und ge^ fichzzden Freuden und Erlebnissen der jungen,Frau vollkommen hin. Mt l3 haibm sie d^^Freuden der Mutterschaft erlebt. Mit 17 tritt der junge Mcrnn bereits in die Reihen der Männer ein. Er ist ein Mann. Gr kennt sewe FrÄ-heit und war niemals ein Gefangener, l^n-venttonen brauchen iihn nie Au kümmern. Er reitet auf den wilben Pferden und schlägt sich mit dem Büffel. Durch weglose Urwiälder, gleich dem Panther, führt ihn sein Schritt. Am Flusse lieA er im Frühling und flüstert seiner MeNebten beim Gchet ne des Mondes glühende AebeSworte zu. Er sieht in den Kcnnpf zur Vevteibiguilg der Freiheit und des'HÄns. Im Winter sucht er nach Nahrung in den verschneiten Wäldern und DicmhteN und tStet den heiß-hungl^igen Wovf.'Wmn er dann älter wird, so schaut er'wohl/auf zu den^Sternen und wundert sich über dk unendlichen Weiten deszHimmM. ErtdeM^o» den Motzen Mist", dm^er^»dhch^Mhtj!erfas^ — und keiniGhiil^ph'wivd eS^^. können.'Der Gedanke 1 dertEwigMZiwerkomjmt.ihn, aber mkh der lSßtWch'^nichtliit MarmÄn-br^en, und wer.kAnyk;eS? Niichl jeder^deNkt wer^hllltves «?MinmMlUmen>?^,., auMNAHt die Äeologsn. »Uns«.WtS^^Mäyt,iw'ie'^^ Uni»msum^entskm^ uzchknMnmyd^giVtjl^ Antwort: «uchi-uns tte>lMsung diesertTrage. Der Mlde fikWst dm^Tod' und so. der iMenfch der^iM^atton. Er^lÄt sein Leben ^undi.vernwhM soiue Rasse und schließlich>le^^er.sich niever,. wn^.^hfterben. Welöh^Unterschied besticht zwißch«r.Mn und' uns? Wer will I^h>l«ß^^,daß' eS^.unS ser^gcht als ihi^^Wer woG'^eS^ Ändi'wenN nns^^ieW^Mcckkon nicht glücklicher gemacht hat, .niW'glkWhe'r im^vl^ und besser im Döde, G»1ie^töbechaupt d'erMllihe wert? »1» t Sl oo:n 12. 5cklslWgen w.« KNmlnalromon von Hanns Zomas Lopz^rltkt dz5 ^srttil k'eucktvsneer» ttsNe so 6er Salle. 11 Als der Professor gegangen war, nahm er wieder an seinem Schreibtischsessel Platz, und starrte gedankenverloren vor sich hin. „Arme Grace", flüsterte er nach einer W«Äe, „das wäre ein schrecklick)es Unglück, wenn Johnsons Ansicht iiber den Fall die rechte wäre." ^ Grace Woermann ^ die Gattin eines Mörders! Nein, niemals, es konnte, es durfte nicht sein! Hans von Droykemen war kein Mörder! Je mehr er sich im Geiste seinen Schwie gersohn vergegenwärtigte, umso stärker wuchs der Glaube an dessen Unschuld in ihm. Nur ein unglückseliger Zufall konnte hier im Spiele sein. Woermann sprang auf und ging erregt im Zimmer auf und ab. Irgend etwas mußte geschehen; er mußte alle Hebel in Bewegung setzen, um Hans zu retten. Aber welcher Weg war hier der gegebenste? Die Polizei? Nein, die Beamten schienen bereits alle fest von Droykemens Schuld iLberzeugt zu sein. Sie suchten nicht mehr nach dem wirklichen Täter, ihre gonze Arbeit bestand nur noch darin, HanS als Mör der völlig zu überführen. Also musite die schnelle Hilfe ganz wo anders herkommen. „William Erkens." Der Name dieses berühmten Privatdetektivs durchzuckte plötzlich die Gedanken des alten Herrn. William Erkens mußte helfen. Er wollte ihn morgen in aller Frühe aufsuchen, um ihtti den Fall anzuvertrauen. Etwas erleichtert, setzte sich Woermann in seinen Klubsessel und zündete sich eine Zigarre an. Er versank dabei wlieder in tie-ses Grübeln. Ein Geräusch ließ ihn aufschrecken. Es war, als wenn irgendwo im Hause ein Möbelstück gerückt würde. Woermann lauschte mit angehaltenem Atem. Jetzt hörte er direkt in dem Zimmer über dem seinen leise Schritte; dann war alles still. Das Zimmer über ihm war Hans von Droykemens Arbeitszimmer. Er hatte das erste Stockwerk des Palais für seine Tochter und seinen Schwiegersohn als Wohnung einrichten lassen. Sollte Grace vielleicht im Arbeitszimmer ihres Mannes gewesen sein? Das arme Kind, auch sie fand sicher keine Ruhe in dieser Nacht. Eine halbe Stunde mochte vergangen sein, als Woermann sich endlich erhob, um sich zur Ruhe zu begeben. Es war bersits drei Uhr morgens, als er sein Schlafzimmer betrat. « Am anderen Morgen gegen neun Uhr ließ Woermann sein Auto vorfahren. Er war igerade im Begriff, einzusteigen, um den » cism lnkalt! ! »ilsin toN»ts» ! ^lugsrlsdnl» ! »oi>ulzc?.?iksk>.c», l msnics, l.oosc u.». ^snn KOilnnor lisdon von snc7> s>^«oi»»iogn6mls vis muk leiH «lsnnvnisrnsn », », M. Detektiv William Erkens aufzusuchen, als ein Diener auf ihn zueilte und ihm meldete, daß ihn drei Beamte von der Polizei wringend zu sprechen wünschten. Aergerlich wandte sich Woermann um u. kehrte ins Palais zurück. Drei Herren der Kriminalpolizei werteten im Vestibül auf ihn. „Verzeihen Sie die Störung,* sagte der eine von ihnen, der kein anderer als der Oberkommissär Florians war, „wir kommen in einer sehr peinlichen, amtlichen Angelegenheit." „Was wünschen Sic?" fragte Woermann kurz. „Ihr Schaviegersohn, .Hans von Droykemen, wohnte hier in Ihrem Palais, Herr Woermann, und ich ersuche Sie deshalb, mir zltvecks einer Haussuchung die Zimmer des Herrn zu zeigen." „Herr, waS soll das bedeuten?" brauste der alte Herr wütend auf. „Daß Droykemen als Mörder eines gewissen Francois Aubris verhaftet worden ist, dürfte Ihnen wobl nicht mehr unbekannt sein. Ich muß Sie deshalb dringend bitten, sich nicht meinen dienstlichen Maß-nahnien zu widersetzen," entgegnete Florians nicht ohne Schärfe. „Mein Schwiegersohn hat diese Zimmer noch gar nicht bewohnt. Dies sollte erst nach seiner Rückkehr von der Hochzeitsreise der Fall sein." „Aber die ihm gehörigen Sachen sind bereits in die Zimmer gebracht worden, Herr Woermann, und diesen gilt mein Interesse," antwortete der O!^rkomntissär bestimmt. „So tun Sie, was Sie müssen, mein Herr, icl? werde es mir aber nicht nehmen lassen, bei der Haussuchung zugegen zu sein. Kommen Sie," sagte Woermann eisig, und ging, gefolgt von den drei Beamten, die Treppe hinauf. Er stieß eine Tür auf und sagte kurz: „Dies hier ist daS Arbeitszinl'.ner uieincS Schwiegersohnes, anschließend folgt da? Nauch- und Spielzim.ilt^r, die anderen Zimmer bavohnt meine Tochter." Florians trat mit seinen Begleitern ein, während Woermann unt?r dck? Tür stehen llieb und ihrem Beginnen folgte. Plötzlich erschien Gra-e in der Türöffnung. Bleich, mit großen erschrockenen Angls., starrte sie «auf die drei Be.imtsu. „Was wollen die Herren hier. Väterih??»?" fragte sie angstvoll. „Geh', mein Kind, das ist nichts für dich," wek,Ue Woermann hastig ab. „Nein, Vater, ich bleibe, -^enn ich sehe, c? hcmdelt sich um meinen armen ^»ans. durchsucht seine Sachen. O. wie schr^cllichl" en:gegnete die junge Frau entrüstet. Woermsnn nickte nur stumm. Florians hatte mit^lorwe^le den Schr«:ib-tisch durchstöbert und einige Briesschaften DrcykemenS zur später:n Prüfung in eine Aktentasche geschoben. Iez^t gZng er nach dem gros^n, eleganten Bücherschlunk, öffnete ihn und befahl den ?.wei Beamten, alle Nl^cher auszuräumen. Schon waren zwei Fächer völlig gelcut, als ein Gegenstand, der zwischen einem Stoß Büchern gesteckt haben «lochte, klirrend zu Bodeir fiel. Florians bückte sich schnell und hielt iin nächsten Augenblick ein kurzes, scharfes Dolchmesser in seiner Hand. Mit triumphierender Miene trat er damit auf deil altm Woermann zu und sagte: „Sie sehen, mein Herr, dai; diese Haussuchung dringend nötig war. soeben das letzte Beweisstück gegen Trovte-men gefuuden. An der Klinge klebt Bll't; es ist der Dolch, mit dem der Mord au^^ge-führt wurde."^ Woermann lvar schreckensbleich auf einen Stuhl gesunken und starrte auf die Vasfk. „Mein Gott, es muß ein Irrtum sein!" stöhnte er entsetzt auf. „Wie sollte das Messer nach der Tat hier in das Zimmer gekommen sein, .Herr Kommissar? Ihr ^ed.inke ist absurd, ich begreife nicht, wie Sie darauf kommen, daß der Dolch hier d.'rselbe ist, mit dem der Mord verübt wurde." vielleicht l«mn die gnädige Frizu darüber Auskunft geben," sagte Floriaas, indem er mit seltsamem Lächeln auf Grace von Droykemen zuging. Die junge Frau stieß einen Entsetzensschrei aus und umklammerte den Arm ihres Vaters. Woermann hatte in diesem Moment seine Fassung wiedergewonnen. Er sprang aus und rief empört: „Lassen Sie gefälligst meine Tochter aus dem Spiel! Was sollte Ihre eigentümliche Frage soeben bedeuten? Ich wiinsche Aus-ttärung!" „Ich werde Ihnen diese nicht vorenthalten, Herr Woermann," entgegnete Florians ernst. „Noch kann ich es nicht völlig beweisen, daß der Dolch mit jenem identisch ist, der zum Mord benutzt wurde. Der Chemiker des Gerichts wird sehr bald feststellen, ob die dunklen Flecke an der Klinge ton Blut herrühren, wenn ja, dann miißte ich allerdings an Frau von Droykemen meine vorige Frage wiederholen." Der Oberkommissar zuckte nur leicht die Achsel und verließ ohne eine Entgegnung, nach höflichem Gruß, mit seinen Begleit>:rn das Zimmer. Woermann beugte sich liebevoll über G:a-ce, die weinend in einem Sessel saß. „Grace," fragte er mit fast tonloser, zitternder Stimme, „Grace, sage mir, ob du diese Nacht hier im Arbeitszimmer deines Mannes gewesen bist?" Erschrocken blickte die junge Frau auf und sagte: „Wie meinst du das, Vater?" „So, wie ich es sagte. Warst du eine Stunde nach Mitternacht hier im Zimmec?" „Nein, Bater," entgegnete Grace mit ruhigem, klarem Blick. Woermann kannte sein Kind viel zu gut, er wußte, daß Grace ihn nie belügen würde. Also mußte sich in der vergangenen Nacht jemand anderer im Zimmer zu schassen gemacht haben. Aber wer mochte es gewesen sein? Vielleicht der Mörder, der den Dolch gebracht hatte, um Droykemen damit als Täter zu stempeln? „Was ist dir, Vater?" fragte Grace, die angstvoll! m i>es Baters erregtes Gesicht sah. „Grace," entgegnete der alte .Herr erschüttert, „wenn du es nicht gewesen bist, den ich heute nacht in diesem Zimnier hin und her gehen hörte, so muß ein Fremder heimlich im Hause gewesen sein. Ich saß unten in meinem Zimmer und hörte deutlich über mir Schritte. Ich nahm an, daß du eS seiest, und habe mich deshalb nicht darum gekümmert." „Und nun denkt dieser furchtbare Mensch, der Oberkommissär, daß ich den Dolch heimlich an mich genommen und hier versteckt ha be. Nun wird man mich auch verhaften; o Gott, was foll ich beginnen?" „Geh' jetzt aus dein Zimmer, Grace, ich »verde Rat fchaffen," entgegnete Woermann hastig und eilte davon. Z^vei Minuten später saß er im Auto, das ihn zu der Wohnung William Erkens brachte. Ein Diener meldete ihn. Erkens war zu Hause und empfing Woermann sofort. „Vielleicht wissen Sie, was mich zu Ihnen führt, Herr ErkenS, mein Nanie dürfte ihnen nicht unbekannt sein, besonders in den zwei letzten Tagen?" William Erkens verbeugte sich zustimmend und bot dem alten Herrn höflich Platz an. „Ich habe mich über den Fall Droykemen bereits zienüich genau informiert, Herr Woermann, und bin jetzt schon beinahe der festen Ueberzeugung, daß die Polizei mit der Verhaftung Ihres Schwiegersohnes einen Mßgriff gemacht hat, während der wirkliche Mörder sich noch aus freiem Fuß befindet." „Herr Erkens, Sie^mar^n mir das Herz leichter, aber sagen Sie, wodurch Sie zu dieser Ansicht gekommen sind?" „Rein gefühlsmäßig vorläufig, Herr Woermann. Der Fall ist höchst konipliziert, ich nlöchte sagen, daß ich es nur instinktiv fühle, daß .^rr von Droykemen unschuldig verdächtigt wird." „Ich bin gekommen, Herr Erkens, uu, Sic um Ihre tatkräftige Hilfe zu bitten. Wollen Sie versuchen, die Unschuld meines Schwiegersohnes zutage zu fördern?" „Ich übernehme den Fall, Herr Woermann," sagte der Detektiv. „Die nötige Orientierung besitze ich ja sckon, ich werde also mein möglic^teS versuchen." l/ss in unoi /oi'sc/lllnAs/» mac/ksn, ivsnn L/s vo/Zsn/ zv? L/s //sösi- s/F'/sn?). Ain«/ t//s p'oi'/as /n am — L/o »vsF't/eTi „Es hat sich aber inzwischen etwas Neues, Furchtbares ereignet, Herr Erkens," ant wortete Woermann ernst. „Etwas Neikes. Herr Woermann? Um was handelt es sich?" „Meine Tochter ist in Gefahr, der Mitschuld anl Morde verdächtigt ,^u werden. Man fand vor einer knal'p?n stunde bei einer Haussuchung im Arbeitszinimer meines Schwiegersohnes ein blutiges Doläimes-ser. Es steckte im Bücherschrank zwischen einigen Büchern." Erkens war bei dieser Nachricht aufgesprungen und starrte auf den alten Herrn, als wenn er ihn nicht richtig verstanden habe. „Nun kann es passieren, daß n,an niir mein arnies Kind auch noch ins Gefängnis schleppt. Er erzählte nun weiter von dem seltsamen Geräusch in der vergangenen Nacht und den Schritten, die er über sich vernom-^ men habe. Erkens hatte sich inzwischen in einen Sessel gesetzt und sah, in tiefe Gedanken versunken, vor sich hin. Auch Woermann schwieg. (Fortsetzung folgt.) Rätsel-Ecke Diamant-Rätstl Richtig geordnet ergeben die wagerechten Reihen: 1. Vokal, 2. Körperteil, 3. Mädchenname, 4. Knabenname, 5. Einsiedelei, ti. nnlitärischer Ausdruck, 7. Kopfbedeckung, 8. türkischer Titel, 9. Vokal. Die mittleren Reihen wagerecht und seulrecht — sind gleichlautend. Auflösung des Näisel« » NilMwt'? ??V vom 1?^. ^^ffk'l'er ssM S^LIL s^z:uc;8czu^i.i.e! pkiel8U8Iss. Qk/^IIL ^.vlpputiee« «/^kiLo«. Miicicev^ s neben äer ^»rd. i?eltunx Ttabile ?Iill!!l!!IIIl!ltt fte^en ein Monatsfirnm, wer« den für einen lukrativen Artikel sulgsnommsn. 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ISO. n«cd äer l-o»e. öetrilxx« senäen .'?ie " eri per retcomrn»nc!ierten Lkiti« Z». SALsicitK » eo.. .......................ZV»»»» «»>«. 12??-' nwkes^nuie Sa«/» unter lien biskeriM» preisen, vexen /^u»verll,iik i«» vriviiiftiis«^ t» »ad» Ikr kuck »«>»«« cj»88 MSN dei GikkenMsuche JateSigenteZ Fräulein, im U>. Jahre, nnt Klaviertenntnlsseu, sucht Stellt' zu >^!uderu. .Hilst auch l»ei leichten Hausarlieileii NN!, viefl. Zuschriften erlieten unter „Selbsttiudiq" an die Verwaltung. ^ i:Z7W !^uae intelligentes, jüngeres, de»l>chspreriiendes Kindcrfräu-leiu unt gutt-'u Jahreszeiiinns-seil .',» einem 4jährigeit Müderl Ll'ind'.'rgartenkurs u. Nuhkennt-nisse erwünscht. Offerte samt Zeugni^abschriste» nnd Liäil-l bild an solgeude Adresse zu sen-! den: Herma Toluaucr. Osijct 1, Adamovit^a 5. 1ö7ij4 Blcchjchlosser für Blechsparher-d? llnd Bratri^l»ren, sell'stlindige >»^(ifte, gesucht. Anfr. l'?j „'^e« ljezo-prometno d. d. Bistrica l«. Limbuk^^'^ _____127tj!j Große hiesilie Firma braucht p. 1. 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