kalb ach er «üü Wochenblatt z « n, Nutzen und Vergnügen. Freit« g den 23^ Jänner 1818^ Heinz hott Plaßmanlt und Hlise Die Dirnen gasten lüstern hin , M l. bon Gall^' Wo sewe Nüsiung blinkte, W ems BaNade von I. Ritter v.Kalchbtrg. ""'Äl sch^^e^w^^ ^) Doch unsrem Ritter hat allei« D Hommts nahet euch und Hort mich an, ^ . Elist nur gefallen ; ^ Ihr weich geschaffnen Seelen? El'se ^ zärtlich, sittsam ^ fein, Von ein«n tapftrn Rittersmann Vom edlen Stawm der Gallem M WM ich euch was erzählen 5, W Wie ftold unb schön das Madchen war ^ Von elnew Fräufew,, schön und hold ^ Der Erdbeer, glich ihr M.'ulchen l ^ Mit echter deutscher Sitte, w,d ibre Acuqlein sonnenttar Bey der um süßen Mwnesold Im Wiesengrmld den Veilchen l Manch IHnKliug. einst sich nmhte. Nuf seiner Burg im ^iner^and,, ^^5.^^^^^^' ^wM Nach scbwcreu Turken-Kr.egen, Dee Schwanenbusen . für ibn volk Saß Heinz von Plaßm..,,,, wen bekannt ^oi, treuer Geg ,.l eb . Ob sewem Much und Slegen; ^ ^«„l«eve. Venn mancher brave Ritter san? Des hauten Ritters Veste sag M Durch seinen Speer beym Nennen, « Ntcbtmenvon,bremschlösse;- W Oft seine durn'ge Klwgi: trank Drum borte ^e auch jeden Taq Das Blut der Sarazenen. ^en Huf von seinen» Rosse. Dtmn war auck manches M<1dchö,»hcrz 3br schwanden da in Himmelsülfk Dem Ritter sehr ergeben ,, Die schönen Jugendstunden That mit geheimem Liebesschmerz An isires Ucben Heinzens Brult Nach seum: wbe strebe». Gleich fiüchtigeu Serundeu. Ost schlich die Mitternacht horan, „Leb wohl, wir sind 5« Sottes Hand, Und goß den süßen Frieden „Drum hoffe gute Dinge; Herab; oft krakle schon der Hahn, „Schnell ist meiu Roß , siark diese Hand, , Eh' unsre Lieben schieden. „Und schneidend meine Klinge." Einst, als in dieser Seligkeit Cr sprachs, und husch, als wie der Wind? Ein froher Tag verflogen; Saß er auf seinem Rosse; Gchon lang' auf blaue Hiinmelshaid' Noch ch' das Fraulem sicb besinnt, Die gold'nen Sterne zogen; War er hinaus zum Schlosse. Da wollt', bis Morgen wiederkehrt, Da ging es weiter sonder 3dast, Heinz heut das Spielchen enden; Als hätt' er Schwalben singet, Er nahm die Rüstung, band das Schwert Und unter ihm entftoy'n in Hast Um seine straffen Lenden. Die Brücken und dte Hügel. (Die Fortsetzung folgt.) „Schlaf sanstmeln Kind!—Gott schütze dich! _______ „Nur noch drey einz'ge Küsse! — ' -" „So! — lebe wohl, bis wieder ich , „Dich m die Arme schließe!" , Kobias Gruber, Wcltpriester und Warum, mein Trauter, willst du heut ^. k. VüU - Ultd NaVigativns-Duec- So früt) von dütmen eilen ? tor lm Temeswarcr - Vanat, uder ue« „Mein Liebchen , es ist hohe Zeit, Fluß Laibach, ül)cr Caualbau Utld ,/Ich kann nicht länger wellen." Mvrastaustrocknung, aus stmen Bezc- „Horch! von dem Thurme brummt die Uhr feu gezogcu. „Die Stunde der Gespenster, .-----------^ ,,Im Todesschlaf ruht die i^atur, <« ,<- '^ „Ein )lor umhüllt die Fenster." (Fortsetzung.) ^ Man stelle sich eine Flache vor von O Lieber, Kuter! bleib bet mir, Obsr-Laibach bis Laibach, die in ihrer Ich zttt're vor Gefabren, «^ y deutscke Meilen. in ikn-er Nre»-l von einem Aettena/ou'^a.3, das mehrere Sieh, eine schwarze Wolke hüllt aus - und einspringende Winkel machr, um- Des Mondes bleichen Schimmer; aeben. Man den^e sich am Ende dieser Horch, wie der Sturm so gräßlich brüllt! Alächs, wo die Stadt Laiback sieht, ei- Dumpf knarrt s tm wetten Zlmmer. ^ ^^^ von Hng.ln, die einmal an- Ach Heinrich , bleib , ich bitti dich , einander müssen gehangen haben, die aber Ach, bleib bey deinem Mädchen; itzo au zween O^ten unterbrocken sind, Ich habe Naum für dich und mich nähmlich da , wo der^Laibach - Fluß durch In meinem weichen Beuchen. die Stadt fließet, und wo ein Thal den "'"'i.3'.«'».!!«"»' 3?,!"«.:?. 3?:/:K:^ „Denn nur mit dewem Ehemann ge anderes lchließen , als daß einmal (und „Darfst tz« h^tn Lager theilen." w« wird nicht diese Epoche nahe an die Zeiten der allgemeinen Revolutionen un- dis er dermahkn nich: vc welcher aber in zwei Thälern seinen Dis^ F.lseuart ist eine ails abgerundeten Abfluß Md, nehmlich da, wo die Stadt großen und klcincn'Fliißsieincn mit en,em' st,f, und hmter dem Schloßberge. Zwar kalkartigen Äitte verbundene Masse, wor^ ko^nts er anfangs durch diese 2 Ocffnuu- unter die meisten 5talksteine von verschls« aen nur Kommunikation mit einem an- dcner Härte sind. Wenn man einzeln« >em See haben; denn das nach dem Stücke davon ^sindet, so glaubet lyan, mit Schloßderg gelegene und bis an den Gau- Mörttl vermischte Klumpen eingestürzter Mauern zu sehm, (Kälkoreccia), die so « das ebeu '.nit Bergen umgeben ist, was fest^ zusammen gebacken ist, daß ma» W kann es anders gewesen seyn , als ein See Mühlsteine daraus macht. Jeder Felsendes Saustromes? Der Schloßberg nulßre gründ, den die Wässer um Laibach aus-damals eine Insel seyn, die wie eine waschen, besteht aus diesem Gesteine. Barriere mitten in der Kommunikation Der Felsengrund bei der Garzarolli-stand. Die hie und da auf der Morast- schen Mahle gibt also ^einigermaßen die fiächs' gähe aufsteigenden kleinen Hügel Normaltieft dieses Flußes, wornach das mit waldtgten Wipfeln haben wirklich noch Wassergefälle von Obe laibach bis Hieher das Ansehen zerstreuter Inseln. Nachdem so klein wird, daß es auf einer Lange nun der Saustrom das Lalbacherfeld zu von ,1,30^ nicht mehr da«n einen Schuh, verlassen anfing, so ward auch diesem zwei Zoll vermög eines ciqenvs a/miach-See durch die I Thäler die Thüre geöss- ten Nivellements haben wlle. Bei der ner. Der Ablauf hinter dem Schloßber- Stadt selbst sind beider,eits des Flußes ae aber muß vsnmlthüch bald sey» ver- die Häuscr so nahe tzelcmgebaut, daß kaum lassen worden, weil der nach demselben eme Breite von 13 Klaftern üorlg bleibt, aeleaene Grund mit g-obsteinigtem Schot- Noch vor wenigen Jahren als rn gjnster) 8pnrtwm zcoparium). Dieses sin- Essig oder Salz eingemachte Blüthen- det sich allenthalben in ganz Europa, und knospen sind, die etwas bittere, zusain- amh bei uns, häufig an sandigen, der so sieht man Sonne ausgesetzten Örteir, an Abhanqen^ leicht ein, daß es eine Menge Pflanzen- an den Enden der Wälder und gehört lörper gibt, die statt ihrer eingemacht unter die sehr nutzbaren Gcwmhse. Seine werden können. Nicht blos Knospen,, ^f und lnit in die Erde gehenden.zahl- sondern selbst Blätter und Wurzeln wer- reichen Wurzeln befestigen den Boden,, den sie,, im Fall sie etwas zusammen- im Schatten desselben können al?dere Ge- pehend imd nicht zu hart sind, erletzen. nmHss wachsen^ und es gewahrt durch Wirklich hat man sckon mehrere eiipfohc s^n-e äußerst zahlreichen Blüthen emew 3en und geb:'an1)s, besonders nachstehelt^^ f^^n Anblick, ») Die Knospen des ^r«pa^lun, m.)u., ^. ^^ ^ stelle des Brennholzes: der indischen oder spanischen Kresse, die vertreten^ und macht einen scmdigen Bo- bei uns gebaut lverden kann, und in hen^ mit der Zeit fruchtbar. Fast das Frankreich die c?ap«-e- (^^ncin^ gibt. Ihre ganze Jahr trägt es Blüthen und Echo- junqsn Früchte f die aber harter und un- ^n, wovon ei'stere sehr fein sind,, mid angenehmer als die jungen unentwickelten ^n^ , fast eben so wie ungekochte Boh? DlMhenkiwspen sind, können ebenfalls nen schmecken^ Die ganz jun-gen Knvspew hierzu gebrauet werden. könnten mit, großem Vortheil eben so wie Kapern eingemacht werden, und werden) eder- Flieders 83ml,ncn5 >ni,-3). Sie wer- h^fe ganz ersetzen, da- sie in außerordent-- den noih qrün, ehe sie aufbrechen, in Es- sicher Menge eingesammelt werden fön- sig und Gaswasser ein^mackt und haben nen. Man hat sie scbon öfters zu die- dieselbe Wii kunq wie die Hollundevkeimev s^n Zwecke empfohlen , und vielleicht wur^ Man neimt sie Flieder oder Hollunderka- ^^ ihre Güte du-rch vocheriges Koxhm P-ern "). Die umsiftn' grünen Beeren «och vermehr '^) ?u>el-pm.iß^,ci' wäre es' Salz? oder M> ^ '""" stafsicder, n„d bei den folgenden Sclz-ginftev ?c. stnlt C1 p.'ri: zu sage >i , so, ^v ^ MKn EshH.U^H Salzgurkn.sag^