V flw« pk-ess oin 1 so 70. IvkrgOng WWWW lif. 147 vkenTisg. 6vn 2. lunl 1930 Tl^lDUGWWA >>>^ IWWWDWH« I> WInW^Z ^W^öWfM M» 4 Von»»H«»v ». »iet»6nie»r«,»i (V«I. »Ww»d. »: N>nvp»>I»>: ^^dkoli». mon,«. 23 Vki. owistt«, 24 vi«. ck»«k k-o^t moü»«. vki,«. ^«»,0-» I^aMp«w dsUss«. »iwmckilli«« ««,»« »»Otzch 2S VW. «r 4» aww« >^n6 mon«t». « vt». Sn«<»v««» ^ MrilMr KeUilU Hein!'« JebkAiwt« It«kk««m>>eb«»z^vn ^l5Lkunl? Vll lce 12.— ^isckunL VI . , ......ke 14.— I^!!>c!iunle V 16.— ^Isckunxi IV ke 18.— i^lsekun« III Ire Zl).— /Vllsekun? II ,...., I Ks: Z4.— ^Izc^lmtk I I Ks? ?6.— 5!pec:Isl . , » ......Ice 29.-» ^dfeestAss ».,».... )^ Ir? 32. Mio MMl. KatkvS'lmvort 5oer. 1S62. ÄnternoNonaler Kongreß de» Senfer Ardeltsamtes LM. B e o F r a d, 8. Juni. tlm lg. Juni wird in Genf der 14. internationale Kongreß des Arbeitsamtes eröffnet werde«. Die jugaflamifche Delegation »ckrd fich neben den Vertretern der Regierung auch aus Vertretern der Arbeitnehmer und Ari^itgeber KU^ammenseM. M der Gpitze der Delegation wird der jugoslawisch« Ge« sandte in Bern, Ilisa Sumenkovi^ stehen. »Daily Ehronitle" und „Daily StewS" fusioniert. Börfenberlchte Z ü r i ch, 2. Juni. Devisen: Veograd 9.125, Paris 20.2625, London 25.11 ein Achtel, Newyork 516.80, Mailand 27.875, Praq 15.325. Wien 72.205, Bilda^st 90 W, Berlin 123.33. Ljubljana. 2. Jum. Devisen: Berlin 1351.75, Budapest S89.g7, Zürich 1095.W, Wien 798.9«, London 275.21, Newvor? 5«.5.V, Paris 2W.06, Prag 1S7.9ö, Lriest 296.72. Attentat auf Xaröieu Dkk SNzug auf der Stre«»e Varls-MarselNe bei Montreau entgleist - Eln Anschlag der Kommunisten — 7 Tote, s Schwerverletzte LM. P a r i s, 2. Juni. Wie die Blätter berichten, ist gestern in der Nähe der Station Montreau auf der Strecke Paris — Marseille ein Anschlag auf den Eilzug verübt worden, in dem man den Ministerpräsidenten Tardieu vermutete. Es war nur einem Zufall zu verdanken, daß Tardieu, der nach Dijon fuhr, ursprünglich wohl den verunglückten Zug benützen wollte, fich aber dann alles überlegte und mit einem früher abgehenden Zug die Reise fortsetzte. Unbekannte Täter hatten aus das Geleise, welches der Zug passieren muhte, ein kleines Bahnwägelchen schräge ausgestellt. Die Lo» komotive des mit 50 Meilen fahrenden Zuges stieß mit aller Wucht auf das Hindernis und wurde aus dem Geleife geworfen, eben» fo auch drei Waggons. LM. M o n t r e a u, 2. Juni. Das Sisenbahnunglttck, welches aller Wahr fcheinlichkeit nach auf einen Anschlag auf das Leben des Ministerpräsidenten Tardieu zurückzusiihren ist, forderte 7 Tote und 5 Schwerverletzte. Einer der Paffagiere, der sich im Moment der Katastrophe gerade im Slofett befand, wurde zwifchen den Wän- den derart zerdrückt, daß man die Leichenteile noch gar nicht finden konnte. Der Zustand der Verletzten ist fehr fchwer. Der Arbeitsminister ist bereits an Ort und Stelle eingetroffen und hat eine umfassende Untersuchung eingeleitet, wobei er de« Verdacht aussprach, dah es sich milglicherweisc um ei-nen Sabotageakt handeln müsie. Bemerkenswert ist, daß vor dem Abgehen des Zuges ein mit Steinen schwer beladenes Floh auf die Eisenbahnbrücke zu abgelassen wurde, in der Absicht, den Pseiler zu beschädigen. DaS Floß jilitt aber vorüber und zerschellte an einem Felsev Umbildung des Labour Kabinetts? ZigeftSndniffe a« de« Unken L>bo«r-Nttgel — Aeln gSnstl- ger M»«en» > i' n, ? Juni. Premierminister Macdonald hatte gestern längere Besprechungen mit Snowden, Lord Arnold und anderen einslußreichen Politikern. Die Besprechung dauerte "beraus lange und wurde eine vollständige Einigung in der Frage der UuMldung des Kabinetts er» zielt. Wie in politischen Kreisen verlautet, soll der linke Flügel der Arbeiterpartei bei dieser Regierungsumbildung mehr zur Geltung kommen. Mit Rücksicht aus die ernste Lage, die sich in der Frag« der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ergeben hat, will die eng- lische Regierung jetzt zu radikaleren Matznah men greifen. Die Umbildung des ldabinetts wird daher in Bälde vollzogen werden. In englichen politischen Kreisen ist nean der Meinung, daß diese Umbildung außenpolitisch sür England nachteilige Folgen haben könnte. Aus diesem Grunde sind die op. pofitwnellen Parteien geneigt, in einem gewissen Maß« mit der Arbeiterregierunq zusammenzuarbeiten, um die Probleme lösen zu helfen, die gegenwärtig für das britische Reich von größter Wichtigkeit sind. „Dolly Edronlcle" und „Daily Mw<" fusioniert LM. L o n d o n, 2. Juni. Heute erschienen die zusammengelegten liberalen Blätter „Daily Chroniele" und „Dal ly News" zum ersten Male im neuen Gewände. Das neue, mit einer gigantischen Auslagenzisser ausgerttstete Blatt heißt jetzt „Daily Chrvnicle and NewS". Der Terroristenvrozeß M. B e o g r a d, 2. Juni. Bor dem StaatSgeril!^SHof zum Schutze des Staates plädierten heute die Vert^di- kin kültrsuz war vrior^vrllc^, um sin 5o vValjevo ein schweres Automobil^ Unglück, welches zlvei Menschenopfer forderte. Gin mit verschiedenen Explo-siv'ftosfen be-ladems Lastauto, auf dem sich der Gendarme rieseldwebel Tihomir Beselig und der Vhau« feur Peter Petroviä befunden, stürzte um und begrub die beiden. Während Beselin sofort getötet w-urde, erlitt der Waqenlenker so schwere Verletzungen, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Die Ervgasquelle von Moreni brennt nicht mebr -MM MRMWWMZZMM Nach genau einem Jahve gelang es, den am 29. Mai 1929 entstandelrcn Brani» der Erdgasquelle von Moreni zu löschen. Ein ?<.hr lang sind schatznngstveise fünf Millionen Kubikmeter Erdgas, die einen Kalorien wert von blXO Tonnen Erdöl haben, verbrannt. Die Löschung des ungehlouven Bran des, von dem unser Aild nur eine schnxiche Vorstellung gibt, gelang unter unerhörten Anstrenljungen und nach dem Verlust zahlo reicher Menschenleben durch das Einpumpen von Schlamm durch eine an die Ausbruch« stelle unterirdisch herangeführte Bohrlei« tnng. „Frankreich ist stiebilch' „Weil es stark ist" Lemerkeovwerle W»rte der sranzö» stschen Finanz«i«ister« Reyna»» gee war untröstlich, um-sc»mehr, als zuletzt noch die Stimme des Teufels lsebbst laut wurde und von ihr die Silmme von IM Äronen forderte, wogegen er ihrv'n Mann freic^eben ivollte. Äe ganze Nacht schloß die Aermste kein Aucse, da es sich NM ihr ganzes Vermögen handelte, aber schließlich kam sie doch zn dem Entschluß, den armen Mann loszukaufen und ging zur Bank, NM das Geld zu holen. Weinend erzählte sie "dort 'das Unglück ihres Mannes und ein skelptischer Beamter kam auf d^n guten Gedanken, dem teuftisch-en Spiel ein» mal a-uf den Grund zu gehen. Er benack)« ri'gtilgte die Pol-izei und dieser gelang cS auch, die spiritistische' Gesellschaft ihrer Be-trÄgersien überführen und den Teufel zu'verhaften. Seine einzige Chance. Der Vorhang soll im nächsten Moment laufgeh'en. „Ich 'kann heute nicht auftreten," jamnv.rt i«r Schauspieler, müssen jemand an meiner Statt spielen lassen." „Mensch, sind Sie wa^sinnig!" sti^hnt der Regisssur. „Wenn Sie nicht auftreten, ist >^r heutige L-ustf^pielabend ruiniert!" „Ich kann beim besten Willen nicht, ich fühle mich' lheute so komisch, ich . . „Herr," Mt der Regisseur ins Wort, ^-und die Chance wollen Sie v^^rsäumen?" Larlottavunker 23 Roman von Elisabeth Ney. colirrlzdi b? reuciltviaeer. UaUo lSa»le). „Miz^^i, wo steckst du ^denn?" unterbrach sie die Stimme Carlottas, so das; sie. ei^-chrecken hinLuMprungen kani und den Koffer .zum Wagen schleppte. "'Der alte Stockinger hatte mit einem ehr-fürchtigen „Grüß Gott" seine Mütze gezogen und stieg 1MN beinahe haftig auf den Kutsci^r bock. Noch ^»euor s?ch der Wagen in Bewegung fetzte, zog Mizzi Hochlehner einen Brief aus ihrem weißen Schürzenlatz, und sagte: „Ich >.^a'b) ihn gleick) mitgebracht, gnädil^e Frau. Es ist ein Brief, .'den der Herr b^i seiner Abreise schrieb, und er beauftragte mich, ihn sofort der gnädigen Fraiu aus-zu händigen." Earlotta schob das Schreiben lässig in ihre .Tasche; ihr Gesicht war jedoch einen Schein ibleicher, als» sie jetzt fragte: „Weißt du, ob der Herr lange fortbleiben wird. Mizzi?" „Nein", llang es etwas zögernd zurück. „Vielleicht steht es in dein Briese. Der .Herr hat nänllich die zwei großen Koffer mitgenommen. Ich mußte alles, n^^s ihm gehörte, einpacken, uli'd da denle ich mir nun, daß er doch eiTie große Reise ""ir l?atte, wo« tu er alle Anzüge benötigte." Earlotta nickte stumm, und gab dem Bauer einen Wink, daß er zufahren i'olle. Um ihren Mund aber vertiefte sich für einen Moinent die bittere Leidensfalte, ahnte sie doch nun, daß Hannes Fürst ihrer nicht inehr bedürfe, d-aß er für immer geganzen war. Fast hastig riß sie jetzt seinen Brief aus der Tasche und überflog beim Schein der trüi'e flackernden Wagenlaterne die kurzen Zeilen. Der Inhalt bestät'igte ihre Annahme. Zwar vermied Hannes Fürst jedwede Abschiedsworte; er schrieb ihr nur kurz, daß er seiner Arbeit n>egen einige Wochen ini Süden verbringen müsse, und daß es dann iangasm Zeit werd'en würde, wieder nach München zurückzukehren. Aber Earlotta konnte natürlick) alles daraus nshuien. Hannes Fürst war für immer gegan^gen, hatte sie ein ziveites Mal >gedemütigt. Dieses Mal nur noch tiefer. Hr Stolz, ihre Frauenehre lag zerbrochen vor ihr. Doch nur für wenige Minuten flackerte der bohrende Schnlerz ihres schweren Leides anss neue mit aller Macht in ihr auf. Dann aber ü>berkaui sie der tröstliche Gedanke, daß sie Hannes Fürst nun nie wieder im Leben zu begegnen brauche, nnd dies brachte ein unendlich wohli<;es Gefühl der Befreiung mit sich. Mochten die Menschen sagen, was sie wollten! Nun, da die Würfel endgiUtng gefallen waren, regte sich in Earlotta wieder die alte Energie. Sie wollte das Schicksal meistern, und das Kind, das sie gebären würde, sollte nur ihr Kind allein sein. Hannes Fürst hatte kem Recht, keinen Anteil nlchr daran, und er sollte ihr Geheimnis nie erfahren! Mizzi Hochlehner hatte während der Fahrt verstohlen und ängstlich ihre .Herrin beobachtet und erstaunte immer mehr, daß in ihr erst so trauriges Gesicht allmählich ein !m-mer freudiger Ausdruck kam. Sicherlich hat i.)r >der .Herr einen sehr lieben Mschiedsbrief geschrieben! So konstatierte sie, endlich innerlich befriedigt. Dennoch, das Gespusl mit der roten Steffi vom „.HirscH" konnte sie ihm <)och nicht verleihen, t * Earlotta Dunker schlief in dieser Nacht da-heini im Bercshause zum ersten Male seit langer Zeit wieder traumlos und fest urrd erivachte schon an: frühen Morgen frisch und gekräsbigt. Ihr erster Gang galt der alten Kirche im Berggipfel. An den: kleinen Seitenaltar kniete sie lange in inbrünstigen: Gebet, -und a>ls sie sich endlich erhob, lag ein friedlicher Ausdruck auf ihren Zügen. Leichtfüßig, wie seit langen: nicht, verließ sie das däminerige Gott^^hauS und sab. an _Dlenslag, oen 3. il'ca, Bevölkerung von Eger einen Aufruf erlassen, den Sokol-Kongreß als „Provokation" hinzunehmen und dagegen auf diese Weise Protest zu erheben, daß die Stadt am Kon-greßtage „tot" gemacht werde. Sänitliche deutschen Vereine verließen heute früh niit ihrer Anhängerschaft die Stadt zwecks Unter nehmung von Ausflügen. Die Fenster in d?n Straßen, die der Sakol-Festzug passierte, wurden geschlossen und demonstrativ dicht vechängt. Die Staatspolizei hatte verschärfte Bereitschaft angekündigt, doch kam es zu keinen Zusammenstößen. Dos Urbild de< SderloS Holme« Eonan Doyle, der berichmte und trotz aller Nachfolger nird Nachahmer immer nocl> unübertroffene .^riminalschriflsteller, erzählte kürzlich einem englischen Journalisten, nach welchem Muster er die Figur deZ Sherlock.^lmes geschaffen habe. Vor fünfzig Iaihren, als Student der Medizin in Edinburgh, hörte Eonan Doyle der einem hervorragenden Diagnostiker der dortigen Universität Vorlesungen. Dieser, ein Dr. Bell, vermochte in zahlreichen Fällen richtige Diagnosen von Krankheiten zu stellen, wo andere Aerzte znvor vergeben? versucht hotten, Klarheit zu erlangen. Sehr häufig genügten dem Dr. Bell unmerkliche, von den übrigen Aerzten zumeist unbeachtet gelassene Sympwme, die obendrein für sich allein betrachtet völlig nebensächlich gewesen wären. Mit Hilfe einer nngewölhnli-chen Kombinationsgabe und einer durchdringenden Logik zog Dr. Bell ans solchen scheinbaren Nebensächlichfei^en oft weittragende, für den Uneingeweihte^ rätselhaft aussehende Schlüsse, dij? sich qbex bei. Nachprüfung fast immer als richtig, erwiesen. So gelangen ihm Diagl^osc^n vo^r erst im KeuMe vorhandenen oder vor Jahren fckieinbar gehc:il-ten, in irgeccheiner Fwim erneut zum Ausbruch kommenden Leidc^n.. Dieser geniale.Arzt, und. sc^ine Methode schwebten später Eonan Doyle vor, als er daran ging, die Figur seine? in der ganzen Welt so populär gewordenen Sherlock .Holmes zu entwerfen. Er ließ seinen Detektiv die Spuren von Perbreckien in vermeintlich gleichgültigen Erscheinungen suchen, genau so wie Dr. Bell nych den .Krankheiten geforscht hatte. Er erfand fo die wissenschaftliche, auf logischen Deduktionen, auf oft unscheinbaren Tatsache« fußende Diagnose ldeZ Verbrechens. Es ist nicht überall bekannt, daß Eonan Doyle diese Methode nicht nur in seinen Romane-i demonstrierte, sondern au6i reck>t häufig in der Praris ersolgreich anwandte. Mehr als einnml hat er durch kühne logische Schlußfolgenmgen den 'Schlüssel zu Verbrechen gefunden, wo die Geschicklichkeit der Berufskrinnnalisten nichts hatte ausrichten können. Seine berühmteste Leiswng war der Beweis -der Unschuld des vor zwanzig Iahren wegen .Wördes zu Tode verurteilten, später begnadigten Deutsche,: lZlater. Daß >dieser in: vorigen Jahre nach neunzehnjähriger Zucht- der Brüstung des Steinplateaus gelehnt, noch lange hinQUs in die Berge. Es lvar ^ute ein ibesonders klarer Tag. Auch nicht der kleinste Nebelfetzen verhüllte die schneeigen Gipfel »der'Berge, die in der aufgehenden Sonne glitzerten. . Fast eine Stunde verirrte Earlotta so in andächtiigen: Schauen versunken. Wie schön, wie unendlich schön war doch die alltt:ächtige GotteSnatur. Angesichts dieser gewalti-gen Berge kain ihr die eigene Not plötzlich so,klei.n «und nichtig vor, daß sie sich ihres N-einmiits zu schämen begann. Der allmächtige Schöpfer,^ der all " Herrlichkeit ringsumher schuf, würde auch wiffen, weshalb er ihr das Leid aufgebürdet hatte, ni:d er würde ihr Kraft verleihen, alles zu ertragen. Etwas wie Liebeshunger wucherte in dieser Stunde wieder in . Earlottas Innern empor. Wie hatte sie nur einstmals daran zu den» ken vermocht, dieses Leben von sich werfen AU wollen! Nein, sie wollte leben, »nn des KindeZ Wille:: leben, dessen Werden sie jetzt beinahe schon mit leise erwachten u:ütterlichen Lie-besen:pfindungen in sich fühlte. Nur schwer riß sie sich hcmte von dieser Fernsicht loS nnd stieg die Stufen hinab, die auf den Weg zu rh??:» Hause führten. (^rttetzung foW. VtaMch, se« s. Mk rom. ^MmÄor^ ZMmy- «mnmtt 147. hausstrafe freigelassen un^ mit einsm gro-Geldbeträge entschädigt wurde, hatte er lediglich der unwider^glichen BeweiSkroift von Doyles Argumenten zu verdanken — sowie der diagnostischen Methode, die der Arzt Dr. Bell voT einein halben Jahrhun-Conan Doyle gelehrt hatte. w. ?WckttiN d« boUvianIschen StoatsprSsldenten Rückkauf der Ostchina Bahn? Der sal«le quo »nt« — Na«ki«g will die Bahn mit eig««en MIleln «ü»ka»I«n — Wer ist der V«l»ieb«r? Der Präsident von Bolivien, Dr. Fernando S i l e S, ist überraschend zurückg?' treten und hat die Regierungsgoschäste dem Kabinett übergeben init der Aufforderung, tne Wcchl eines neuen Präsidenten vorzube-reiten. An der Oftchinefischen will uwd bestrebt ist, die Abhängigkeit von woc>d abzuschiitteln, ist Anton Asquith, der Sohn des berühmten englischen Staatsmannes. Auch der jun-ge Asquit^l sollte Staatsmann werd?n und tra>t in das Auswärtige Amt ein. Alles schien doraits hinzuweisen, daß ihm die Karriere seines Naters beoor-stehe. Asguith stammt aus eine? der ersten Familien Englands und hat eine glänzende Bildung genossen. Er ist t«:r Typ des borrok testen unt> zu? Filmkunst, oerbrachte längere Zeit in Deutschland und betätigte sich sogar in den Ateliers der Ufa als Filmregisseur. Dann kehrte Asquith in seine >?>eimat zurück, um 1()0proj^ntige englische ^ilme zu dre'M. Beine Filme genießen in England große Polpularität. Sein k^ilm „Die Villa in Dortmore" hatte ungeheuren Eri-olg. In diesem ?^ilm wird der tonsilm mit dem ftummon s^ilm auf raffinierteste Meise kombiniert. Man sieht auf >er Leinwand den ^^ilschtiuerraum eines ame ci^linischen Kinos, in d«^ ein kitschiger Tsn-^ilin gespielt n>ird^ Dieser k^-ilm im Film lvird allerdings wicht stszei^t, man hört ihn klur und sicht die Wirkimg auf das Publikum. Der Effekt ist ganz neu und vollfzm-men.. Mr. Asquith isb Übrigens der Mei-luing^ da^ man die Bedeutung des Tonsilms .hat ein Flugzeug, das von einem Ersilider in St. FranziSko konstruiert wurde. Ti'.' Stellung der Schaufeln, iiie nach Art von Paddeln wirken sollen, kann vom Führersitz aus geregelt werden, so daß eine fast senkrechte Landung erreicht werden soll. Vorläufig wird das Schau!fels lug zeug noch erprobt. Dir Vermißtm des Weltkrieges D>s lriurigste »»d bUlerste FlapNel ^ Si.vvv Mensche« »h«e »esttmmie» Schicks«! Eines der traurigsten und bittersten Kapitel des Weltkrieges ist jenes der Vernvigten. Von Granaten .zerrisien, in Sümpfen und (^w^ssern versutiken, vom lkrdreich verschüttet, in Wäldern verwest — so figurieren in nicht ül>.l'chä<;en sollte. Wer amerikanische Tonfilnic' iNit ihrem oft unmöglichen Text Hört, kann sich dieser Meinun-g leicht anichlie Ken. Menschenkampk statt GNei'kan^Vf Iu der fran>iisis6)en «Stadt Melun wurde »ie Vorführung eines StierkainipseS durch ^ Mitglieder i>es Pariser Tievschutzverei-tes gewaltsam verhindert. <^t berittene ^lizei konnte die Demonstranten aus der lrena hinausdrängen. Wie leidenjchastl^ die (Gegensätze der Anschauungen aufeinander Prallten, zeigt das anf unsersm Bilde deutlich erkennbare Gerailse, das Gegner und Anhänger des Sticrkainpses sogar 'durch die Umzännunt^ der Arenn hindurch auSfochten. der Verlustliste der Menschheit 8.').sXX) Men schen als VevschoNene und Vermißte, deren Ungehöri'ie nicht wissen und niemals ersah ren nvrden, >)r»elches ihr Schicksal >war. Jetzt wird von London aus ein letzter Versuch ge nmcht, das Schicksal möglichst vieler dieser Verniißten festKustellen. Die englische Hilf? ^leroinigung ehemaliger Kriegsgefangener hat sich nnt einem Aufvufe an alle Kriegs teilnehmer getr>en'det, Anyaben -Mr den Verbleib Vermißter, so weit er bekannt ift, zu nmcheil. Frankreich vermißt 48.l)lX) M'n schen, Englan'd U»0. Italien hat den Ver 'bleib seiner Vermißten bis auf 5<3 bis ö Uhr svvnn.). Der Besuch Skizze vonLieSbetDill Er hat sich so aus dieses Diner gefreut, daß er den ganziZn Ta^ mcht dazu kam, etwas zu essen. der „Mittagspause", die sein Büro, in dem er eine untergeordnete Stellung einnimmt, gewahrt, ist er herumgelaufen, zum tL:chneider und zuiu Friseur. Er will einnuil wie-der „nienschlich" aussehen, glattrasiert un^ das .Haar gestutzt. Er ^t die Putzfrau, die seine unbehagliche Au-de aufräumt, seinen Frack in die'hand ge-drückt zum Aufbügeln ... Ein Diner im Fracl, wie laisge ist das her? Ver Schnitt seines Fracks kann zwar nicht mehr als modern bezeichnet ivevden. die ^idene» Aufschläge sind schon ab^enietzt _ aber er ist vom ersten Petersburger Schneider aus seinen M-anzbagen, das siehr man ihm sicher noch an. Eine große »oeiße Nelke hat er dem Blun,enmüdchen an der Ecke abg^uft und unterwegs einem alten Mütterchen «in Geld stück in die Hand gedrückt, wie einst, als lNQn das Geld wegwarf imd es nicht achtete. Wie peinlich ist es, auf Geld achten zu Müs-sen! Er kommt fich oft wie ein Geizhals vor, wenn er seine letzten Groschen vor dem Ersten zusammenkratzt in den Taschen, bei Aschinqer zu effen. Und es ist töricht, 'Venn man fich immer noch nicht inran ge-wi7hnt hat, SN gescheuerte Holztische und Alumimumbestecke--Er muß dann im- mer an die festlich geschickte Tafel -denken mit den Blumen aus eigenen Treibhäusern, an das schin:mernide Tischzeug und ach an seinen alten Diener, der auf der Fwcht uuikam, der i7in dreißig Icrhre bediente, der bei Tisch hinter ihm stand, wie sein Sck)ot« ten. An diesen guten alten Mann, der so diskret und so schweigsam war und so vernünftig und tre^i, muß er oft denken, denn er hat später selten 0)eIegenheit gehabt, solchen Men.srf)en zu begegnen. Ach ja... er suc^ im Schreibtisch nach den Orden. Es sint» viele da, aber mmn^ kann man nicht Nlehr ttagen, denn sie sind von denen geschenK, die ihm alles genoininen haben, „enteignet^ steht in den Akten. Seine vier grohen Güter, das schone Schloß mit dem Park, in dem man ritt, die Wälder, in d«n?n man jagt«, der Teich, auf dem man ruderte, »n dem nian badete und fischte ... Er teilte die Orden ein in solche, die man noch tragen kann, und 'in andere, die man nicht me<)r trägt. Da schiebt sich ein Papier heraus, darauf steht: „Mein letzter Wille". Wie lange ist t^s her, daß er daS da mit seinem Notar aufliesetzt! Jetzt hat er keinen „letzten Willen" mehr. Es ist nichts meh7 da zum Verschenken. Nur einen Wunsch hat er ^zu gesetzt: er will in aller Still? begraben werden, ohne Blumen und ohne Nachreden, „statt lvsouderer An^^ige" wir^d drei Tage später in der Zeitung nichts als sein Naine stehen und das Dawm seines letzten Tage?. Und darunter: Letzter Fideikonnnißbesitzer der nach den, Kriege enteigneten Güter Ugaten, Virgalen. Anslo uldd Sarrikow in Zdurland. . . Das kommt auf seinen Le-chen-stein, hat er bestimmt. Für diesen Stein liegt eine kleine Sumiue bei seinem Notar. Er schiebt das Testament nneder zu den Orden, die man nich-t mehr anlegen kann. Nun steht er in seinem Frack vor dem Spiegel der Garderobe der reichen Verwandten. Er füllt diesen Frack aus. Er i^ ihm etwas eng genx>rden, er hat keine Aeit mehr, um zu trainieren. Er sitzt den gcmzeu Tag auf einem Drehschemel in einem kleinen, dumpfen Büro. Die Orden ttrahlen am breiten Band und die ir^iße Mnme . . . es ist ihm festlich zumute, fall seierl'ch^ Wie !>at man einst ü>ber diese „ewigen Diners^ gestöhnt. Jeden Abend mußte ma.n sich in den Frack werfen, die Orden umh^'in.gen. .^lte atmet er mit Genuß den feinen der Treibhauslblumen, die ihn schon in der Garderobe vor den Spiegeln begrüßten, im Salon in allen Ecken leuchten frische Nosen. Und die Tafel ist blau von .Hyazinthen. Es find viele Gäste dersammett. man geht zu Tisch. Er unterhält seine Damen, liebens wÄvdig wie einst. Seine Tischreden waren berühnrt, er wird eine Rede auf die Damen halten. Die Cousine mustert ihn mit der Lorgnette und nickt ihm zu. Er sieht wirklich noch ganz gart auS, man kann ihn doch vor» ^Vigen, Onkel Alex, desien großziigige Gastfreiheit früher die zanze Familie genoß. 5ör hat sich heute kein Sein E viel. Nun erhebt er sich und rlopft ans Glas und 5)ält eine wi^ige Rede auf die Tamen. Er hat etn>as zu sagen, «r ist galant, die Bonmots spriihen, er hat Erfolg. Er spiirt, das; er zwei Tage kaum etwas Richtiges zu sich genommen hat. Und das geht hier alles so rasch ein Gang nach d«m anderen crs6)elnt, wird angeboten und weggezogen. Es ist wie ini Vkärchen. Älle diese feinen (Berichte kennt cr kaum nc>6) dem N-amen nach, cr wei^ gar nicht mehr, was das für ein Ragout ist . . . si'ir ein Fisch? Wie hat er früher getafelt, feierlich, eine ganze Etunde in dem ir'ißen ^aal, dessen Tiiren weit geössnet waren nach dem Park, oder im Winter nach deni gläsernen Winiercsarten mit den leuchtenden Azaleen« .gruppen . . . Schöne Bilder der Heimat ziehen an seinen Augen vorbei, die blühen^ -de steppe, rausäiende Wälder — ein Fluß mit schissen. Der Tekt ist kalt, der Hummer ist etwas schiver, aber köstlich . .. Nein, bitte, geben Sie mir das ruhig noch einmal, die Dame nimmt auch noch etwas. Weine funkeln in geschliffenen Gläsern, bluinige, schwer? Pfalzweine und si'lste alte Rheinweine. Mau trinkt ihm zu. Er ist wie benomnlen von den: Glanz der Kronleuch« jer, den flackernden Äer.^n — es sind zuni.'l Lichter da. Sie flimmern vor seinen Augeil, >sie flackern so unruhig — der Sekt ist zu ?alt ilN'd der Mokka zll stark — die schlieren .Havannas, >die vielen blauen Hyazinthen — .Was hat nur sein .Herz, dag es i'o jagt und ihämmert? Er iveitz nicht, wie ihm wird. Plötzlich logt er seine Zigarre hin und sinkt am Rauchtisch im Sessel zusamn^en. Iemaild Mt ihm die .Hand, fühlt seinen Puls; er atmet niühsam. Zum Glück ist ein Arzt da — jeniand sticht ihm etwas in das Fleisch — er zuckt kauin, alles tauuielt vor ihm, Lichter, Gläser, Gesichter, diese .Hvazinthi'n ersticken ihn. Kragen mif, Fenster auf, frische und kalte Nachtluft strömt herein. Er hört die Stimme seiner Eousine, die den Dienern etivas befiehlt. Man Packt ihn an, will ilin .forttragen, alber er hält sich i^st. Er fühlt, es ist aus. Er denkt an das Testament. Er «will et>ivas sagen. Eine Frau neigt sich i'll»er ihn: „Onkel Aler, was ist mit dir?" Der alte Herr schlägt noch einnm! die Augen auf, blaue, müde, umwitterte Augen, er versucht 'zu llächeln, greift nacki ihrer Hand, die er Ästt und fallen läßt. Es ist aus-- Wie peinlich bei einem Diner! Die Flügel >'tiiren.n>erden i^schlossen. Man saigt den Gasten, es sei Besiuch fleko»nnien . . . 'Es ist jemand zu Besuch gekoniuien er hat schon auf ihn geivartet, eine ganz? Zeit. ,iEr stand dicht hinter ihn: an der Tafel, hat Mchelnd zugesck>zut und ihm noch ein? kleine .Frist «gegMn, ihm noch einmal schöne Bil« ^der vorgespiegelt aus glücklichen Togen. Das Nachher war nicht niehr diel wert. Es war Echwanengesang, diese wikiql' Rode. Dann — ha.t der Andere zugepackt . . . Sechzig Jähre . . . Viele werden älter, aber wozu? WlWMv?iwr Der Vlutaberglaube spielte beinnders im Mittelalter eine wichtige Rolle, ist oker auch heute noch nicht gan'^ verschwunden. Er er-streckte sich besonders auf die .'^X'ilfähigleit und Zauberkraft des Mutes unschuldiger Kinder, Jungfrauen und .Hingerichteter, also jener Existenzen, die entweder erst an der Schwelle der Erlebnissähigkeit oder be» reits an ihrer Gronze stehen. Das Nlut wurde auch zinn Bannen und Erkennen von Dieben >und zu Weissagungen und bc»i an« deren leben'^wichtigen Vorgängen benutzt. » Die nach einein Schlag oder Fall an un« sercin ^ilörper auftretenden blauen Flecken, die sich dann gelb und grü„ verfärben, ent^ stehen durch Umwaitdlilng des roten, eisen-Ihaltigen Blutfarbstoffes, dei7 durch die beim Schlag bedingte Blutgefäf'.oerletzung in die lumg^enden Gewebe ausgetreten ist. « Dil' En.ergie der Sonne schätzt man auf .M> Billionen PS. Bon einer ein ü^uadrat^ 'kilometer gros;en von der Sonne bestellten Fläche bei 1s) Prozent ?lUtzesfekt könnte man noch Berechnung ^ahre-'pferdestär- kcn erzielen. Hin die Zahl der durch Kohlen erzeugten Inilirespserdesl.'^rken zu erreichen, genügte der Fläcl>enraum, der nicht größer wäre, als ein Drit'tel der ^'ln'i'iz l vm den Eneraiev-rbrn'"-^» der Welt ^.u befriedigen. j Es ist begreiflich, daf; man in hiesigen Kreisen, wo man General Stramlitsch kannte und schätzte, für die ive-itere Entivick-lung dieser lbetrüblichen Affäre nocs> immer das iet>haftefte Interesse bekundet. Aber nicht nur die vielen Bekonnten und Freunde, sondern auch die breite Oeffentlichkeit überha.upt interessiert sich rege für den we-iteren Verlauf der Untersuchung, die imnrer deutlicher zeigt, daß General Stramlitsch ein unschuldiges L)V^er seines Mieters Baleskini wurde. Der noch iminer laufende Prozeß betreffend die Widerrufung des eigentlichen Schenkiiertr a g e s, von dem l>ercits des öfteren die Rede war und der sich zu einem nicht zu unterschätzenden Moment der ganzen Affäre berauszubilden beginnt, führ te in der Sanistag beim Oberlandeegericht in Ljublsana stattgesund-enen Berufung? v e r a n d l u n d, der der bekannte Mariberer Rechtsanwalt Herr Dr. .'ii i m o-vee als Vertreter des verstorbenen Klägers lberwohnte, zu einem gänzlickien Erfolli? des Generals Stramlitsch. Der Schenkuiigs'.ier« trag erscheint nunmehr we-gen grobe n Undankes wider r n f e n und -bat Valeslini das unistrittene Ha>us den Erben Stramlitsch' z.u übergeben. Aus all den: ist klar ersichtlich, das; einerseits General Stramlitsch h i n r e i ch e n d U r-1 a ch e hatte, den Schenkungsvertrag zu widerrufen, und das andererseits davon keine Rede sein kann, daß Baleskini den Kansschillin!? an lV!en'eral Stramlitsch ausbezahlt habe. Uebrigens war es Voleskini im Tanz- und Liederabend des Männergewngvereinea Entgegen anders lautenden ('!^rüchten wird nochnials mitgeteilt, das^ der einen wirklich nicht alltäglichen künstlerischen Genuß versprechende Tanz- und 5iederaüi.'nd des Männergesangoereines bestiuimt am li. Juni NM 20 Uhr im großen Götzsaale stattfindet. Die junge, schöne Tanzkünstlerin, nebenbei bemerkt eine Dame a>us bestem .Hause (ihr Bater ist Inhaber der Dresdener Chokoladesabrit gleichen Naniens) weilt k>e-reits se>it Sanv7tog in unserer Stcidt nud hat durch Kostproben ihrer Tanzkunst .gelegentlich einer Beleuchtungsprobe bei einem kleinen .^^reis von Zanirgästen hellstes Entzücken hervorgerufen. Die herrlichen Lieoer des .Herrn l^rasen Friedrich P a ch t a-R a l) h o f e n, eines schönen, seingesci^ulten Baritons, werden sich gewiß auch liöchst begrüßenswert in den Rahmen des vornehmen stilisierten Abends fügen. .Karten in der Mlsikalienhandlunz .H ö f e r, Ulica UX oktobra. W-llMO Der ArbkttsmarN 7^n der Woche vonl 2',. bis Z!. Mai suchton bei der Arbeitsbörse in Mari bor 5)2 >mä Steinmetz«', 1 Gä'^t ner, 1 Zigeleinieistcr, 1 Zeuunitlirboiler, l '.'»a^ner, 1 Elektromonteur, 1 Wagner, l Lause des Pro.zesses nicht im geringsten gelungen, seine Behauptung über die angebliche Erlogung des KausschiNings auf irgend« welche Beweise zu stützen, im (Gegenteil, Valeskini führte stets Tatsachen an, die von vornherein an der Gla-ubwürdigkeit zweifeln ließen. Tie samstägige Berufungsverhand-lun^ hat n>un auch diese Frage restlos geklärt. Die aZMsührten Tatsachen werden gewiß viel zur Beruhigung der Gemüter und zur Aufklärung des tragischen Falles beitragen, iiber den unmittelbar nach seiner Ereignung bedauerlicherweise so verschiedene und falsche Ger lichte im Umlauf waren. .Heute erscheint die Bovgeschichte der schreckilchen Untat, ^der eiil Mann, der für jederurann stets nur Gutes zu tun bestrebt war, bereits vollauf 'ins richtige Licht gestellt. Doch dürste die behördliche Untersuchung der Asfäre noch weitere Details zu Tage fördern, die von nei.'eni zeigen werden, General Str.nn-litsch diesen schrecklichen Tod wl»hl nicht verdient hat. Der bsdauernslnertc alte Mann starb mit den Aorten: „Ich bin ehrlich, ich habe von: Mörder nichts erhalten", Worte, die in ihr.'r erschütternden Einfachljeit vielleicht n^ehr bedeuten als alles andere. Von den V « r w a n d t e n des so tra-c?isch verschiedenen Aenerals Stramlitsch, die sich persönlich am Be-^.räbnis beteiligt haben, Vierden wir erfucht, dem S t n d t ko m-ni a u d o für die ehrende militärisckie Teil' nnl?me ain Leichenbegängnis aus diesen: We'ge den ^herzlichsten Dank auszusprechen. Gatterist, 1 Sattler, 3 Schnhmacher für Näh ^arbeiten, 1 Schneider, 1 Fleischhauer, 1 .Koch, 1 Eheinisch-Reiniger, l? Maurer für Akkordarbeit, 1 Anstreicl^er, 5) Schrifteniua-ler, 1 Maschinist für eine Ziegelei, 1 Provi» fionsreisender, mehrere Lehrlinge (Schlosser, Spengler, Schini^de, Faßbinder, Tischler, Tapezierer, Schuhniacher, Müller, Bäcker, Schneider und Zuckerbäcker). — Ferner 6 Köchinnen, 27 Dienstmädchen, 4 Stubenmädchen, 1 Erzieherin, 5 Köchinnen, 27 Dienstmädchen, Stubenmädchen, 1 Crzie-lierin, Köchinnen zur l^endarmerie, 2 perf. .Hote!?löchinn?n, ? .Hotelstubrnmädcheu, 2 Serviere, innen, 2 Stepperinnen sür Schuh oberteile, 1 Kindernmdchen, welches nähen konn, 2 .Kleidermacherinnen, 2 Wirtschafterinnen, 1 Zal)lkellnerin, 1 Unterläuferin, je Z^öcli'innen, Diemtnlädclien, Stnbenmäd chün sür !>^roatien, I Bedienerin, 1 Abwafch-mcidel, 2 Lehrmädchen (Näherinnen). ni. Ein neuer Baumeister. In unserer ^onntagsnummer brachten wird aus Versehen die Melduug, da-ß 'der Maurerineister und gerichtliche Sachverständige .'^i?rr Franz K P e s jun. die Bauleiterprüfung bestanden l?at. Richtig soll es lheißm, daß .Herr KP es die BaumeisterPrü f n n g abgelegt hat. ni. Las Verzeichnis der Erwerbsteuerpflich tlgen und der Steuergrunölagen liegt vom 3. i^-is 1l). Inni zwischen halb 8 und 14 Uhr am Stadtnmgistrat, Ziuimer Nr. ä» ^eder-nianil zur Einsicht auf. Die Sitzungen dcS Steuerausschusses, der diese Stenergrund-lagen in Verhandlung n Walil ^es Gewinners), gLwann die Winzerin Anna c? aus Meljski hrib, die zwaite Tombola (eine Nähmaschine) Engelbert Verglcs, Schüler aus Pragersko, die dritte Tomboia (ein Fahrrad) die Arbeiterin Rosa Fingert aus Nova vas, die vierte Tombola (eiin Grammophon mit fünf Schallplatten) der Eisen-baeil von Ptuj von der Drau eine männliche ch? angeschwemmt, in welcher der Kvjährigk Schichinachermeister Stefan V o j v o d o agncsziert werden konnte. Bekanntlich ver» übte Bojvoda vor 14 Tagen Selbstmord. NI. Tierquälerei. Ein hiesiger Fleischer« geselle schlug gestern früh in ^der Stolno ulica a.uf sein ib>n onvertrautes Pferd sc» un-barmherzilg drauf los, daß es schließlich gau^ verstört Reißaus niachte und in die Ecke de^ Hauptpostamtes hineinrannte, wcbei bal> ein daherkommender Radfahrer unter da» Fahrzeug gekommen wäre. u,. Ein guter Fang unserer Polizei. De? Polizei gelang es gestern, einen gewissen Anton Z u p a n c auszuforschen und fest-zunehluen, ivelcher im Laufe der letzten Zeit eine ganze Reihe von frechen Einbrück>en in der Umgebung von Eelje sich zuschulden kom» nren ließ. Den letzten Einbruch verübte der Mann im Dezember vergangenen Ihlt jede Spnr. ni. Wetterbericht vam 2. Juni. 9 Uhr: Luftdruck 757, Feuchtigkeitsmessi'r ^15, Barometerstand 731, ÄlNlperatur Wind«" richtung NW, Bewölkung 0, Niegerschltig 0. * .Heute, Montag und Mittwoch Kabarett» Abend in der Velika kavarna. 7600 -- Kino Burg'Aino. Bis Montag wird ein herrl^icheZ Doppelprogramm gezeigt. Von erschüttern den Sensationen und lustigen Abenteuern erzählen unS Buster Keaton und der Liebling der amerikanischen Eowboysilme Tom M i x. Dienstag beginnt der große Seefilm „Im Zeichen deS Sturmes". (5in hervorragendes Seemannsdrama mit Herr lichen Aufnahmen und spannender Handlung. ?^n Borbereitnmg: „Dr. Gift" mil DietiSkaA. Pen Z.' Mal ISM/ ^'^eitunA' ?7umml'r i;?. A^nvad V e i d t und Jack C a t e l a i. n e in den bekannten „Balalaikanächten". Unil»n»Atno. BlZ Mont-ag läuft der »herrliche Lya Mara-Filnr „Mein Herz ist eine Jazzband". Ein entzückender Operetten- ' film voll von mitreißendem Humor und herrlicher Eleganz. Al^ nächste5 Werk gelangt die „Ungarische Rhapsodie" mit Lil Dagover, Willy Fritsch und Dita Parlo (als Repvii'e) zur Borführung. Der SensationSerfolfl dieses Werkes bei der Erstvorführmng läßt auch für die Reprise ein starkes Interesse vormiSschlie^en. Tfteater und Kunst RoNonaltveater tn Marwor Repertoire: Montiig, 2. Juni: Geschlossen. Dienstag, 3. Juni um 20 Uhr: „An der Front der Schwerter 2iva". Ab. ?l. Kupons. Zum letzten Mal. Mittwoch, 4. Juni: Geschlossen: Donnerstag, 5. Juni um 20 Uhr: „Biberpelz". Erstausführung. Feierliche Bege« himg des ZSMrigen Bühnenjubiläums der Frau Dragutinovi<<. Stadttdeater tn Seile Mittwoch, 4. Juni um Zg Uhr: „Mörch-i, .vom Paradiesvogel". Gastspiel des ?)lL-riborer ThcaterensemblcS. Srazer Muflk- und Tdeaterbrief Taß i>as Wort vom Propheten, der nicht.^ 'im Vaterland'.' gilt, nicht iinincr Aurrifft, l^ewies der Biolin-Klavierabend der Küu't-ler Karl B altz und Guido P t e r >?, zweier gebürtiger Grazcr, die ater seit Iah-ren in Wien wirken. Düs Interesse siir dieses Konzert war «derart rege, das; d?r liiain-mermttsitsaal die Zahl d-'^r Erschienenen laum fassen konnte und!Zeitensitze ausgestellt werden nwßten. In der Z-Tnr-^onate von Vkozart liegt das Schwerl'ewicht ini silavier Part, in den sich Peters als bekannt vor^ Kglicher Interpret klassischer Werke init .Hingebung versenkte. Die seingearbeitete, klußerovdentlich klangvolle Sonate in A-i0i:oll von Peters gab hingegen beiden Spielern volle Entsaltungsnlöglichkeiten. Der satte, warme Ton und die hervorragende technische Sicherheit des l^eigerS kamen hier vortrefflich zur t^ltun'?. Eine Pracht-leistung in jeder .^^insicht bildete die Wie^ t»ergabe der E-Moll-Tonate Op. 3o von B?ethc!>oen^ ein NZlllsizieren aus den: Vollen, das diese beiden Künstler in schönstem Glan ze zeigte. Für den nicht enden wollenden Beifall zeigten sie sich durch die Zugabe eines Tatzes aus einer Schub^rt-sonatine erkenntlich. Im Echaivspiel.'iause brachte die Aufsiih-rung von Ztrindbergs Zchauspie! in 8 Bildern „Rausch" den Darstellern qrosten Erfolg, allen voran Frau-I n: l e und .'i^^rrn T 'h e r w a l. Auch die Vertreter der übrigen ^Hauptrollen: Frau Z o r e l, die Herren B a ch, lZ z i m e g und Tpielleiter Sankel hatten für starken Beifeall zu sanken. Das unter der Leitung ^des Ing. Kusch' n i e r - K u s 6) n a r e w stehende „Nus-siscbe Komitee", das sich die Unterstützung bedürftiger russischer Emigranten zurPflicht gemacht hat, veranstaltete im ^I^ittersaale ein WohMigkeit'5konzert, das durch die Mit Wirkung hervorrag-ender BerufSkünstlcr be-scmderes Interesse ernieckte. Die Opernsän-«r T i s ch, D o l l f u h und Rehchan kirachten ihre schönen Stinimen in Lie!!>er-vorträgen vorzüglich zur Geltung und vereinten sich mit dem Tenor Rexei S zu einem voirbildlichen Viergesanste. Nereis glänz te auch als gediegener Geiger. Die Damcn M u s i l, G ch a ld e k i', I. N e y ch a n und d'A v r i e r erwiesen sich mit russi' schen !?iedern als ausgezeichnete Vernnit-I.erinl^n dieser Kunstgattung. Die .Klavierbegleitung ^besorgte in feinkünstlerischer -?L?i . se Fr. Th. Kauf ni a n n, der sich auch als Solist als ganz hervorragender Pianist bewÄ^rte. Lobende Erwithnunq verdient auch das russische Nationalorchester „Balalaika" für eine gediegenen Vorträge. E'n? willkommene Abwechslung brachte Frau Karin Schneider mit Tonzvorfiihrun- öekiekt kseiivn v/äsekt silein. sckont c^ieV^ssede! ^lrtscksktlicke kuncisekau Elne Schwenkung in unserer MrtstkastspMtk Für dl« T«h»flrie soll etwas geschehe« Es gib: keinen S'aat, der ein ausgesprochen einheitliches, wirtschaftliches Gepräge aufweist. Jeder Industriestaat v.?ifüzt i'lbcc cine mehr oder wenige? an'ehnliche Agrar-w:r:.sch0l''^, ebenso, wie js>er .^«la^daat 'ich b?tt!Üyt, eine eigene gut or.!^an:!icrlc Indl»"-strie zu erkialten. Ueberiisl sind es Wirtschaft? politische lV.rjzudc, die den Ausbau des anderen Produktionszweiges nach Mö.?lichkeit zu fiirdern trachten. Im Agrarstaat ist es die Serge um die linterbrinqung iiber-schüssiger ArbeitSkräste der Unternehttnnrgsgeist >,md die sukzessive Umschichtung der Berufs- und Intelligeuz-klassen, neben der Absicht, die Haildelcibilanz durch Verminderung der Einfuhr von In-dustrieprcdutten, zu verbessern, die Industrie ist wieder bcmilht,. die Urundlage sür die Bodenständigkcit der Konsumtrast zu schassen und d^nnit die ^oilfkrai! zu ben. Ai'ch bier. ist es die Beinilsiiing, dem Diktat der ^m.portn->!rts6nst. auszuweichen lund gleichzeitig das Velk>'veruiögen durch Nentabilisierilng der verklig>baren Anban" fläche zu vergriis;ern. Kann man deshalb in der Theorie von einem Jndustrieftnat oder einem Agrcr. staat sprechen, so verlangt de Praxis immer die Rücksichtnahme auf die andere Prodl'ktionsgrnppe. I u g o s l a >v i e n ist insofern ein A'grarstaat, daß bei 80??^ der Bevölkerunli von der Landwirtschaft und dn'en Neben' Predukteu leben. 2V7» der Bevölkerung hoben atil-r direkt oder indirekt Ante'! an der Industrie. Die n-iird dazu kompliziert, daß das aa.i5e ^-''nd feine einlieitliche struktur meist. Donn.v^rt in einem Landeeteil die Land absolut, m> dies in der Mjn?r'»ina der Fag ist, so gibt es wie. der andere Gebiet«?, wie Slnweniens 'N welchen die Industrie eine absolut vor-herrscheiide Rolle spielt. Die '^eruch'ichtigung einer Produktionsgruv-pe bedeutet somit hier die Zurückse^ung gnu-.^er L-indesteile. Diese Tatsache, die in Ztaa ten mit starker Durchinischung der Prodiik« tiensgruppen keine No^le spielt, mus; iu I'^-goslamien fiir 'die Führung der Wirtsch'ifts^ Politik ausschlaggebend sein. Wenn auch zugegeben werden mus;. daß die .'»?>auptsorge der Regierung de Erkenntnis setzt mehr Plak gewinnen wird. gen ikirer Grippe, b^'i denen man die »^räch ti^ge Diszipliniertheit der suir^en Danken wundern sonnte. Der Alend trug allen '^tns führenden reichen Beifall ein. doch ':nn nicht veriu'lilt werd'n. daß die Vortrai<-folse !ür ein Ä^n^^^rt entschieden z" ','in'l-ch und daher evinii^'-^ v^'sorg G. Müller. umsomcs)r, wo aus der Rede, diö Handelsminister Demetrovie vor einigen Taqen gehalten hat, ganz deutlich der Kanrpfruf: (^was sür die Industrie! iherauszulwren war und wenn man sich nicht irrt, hat diese Äede auch program nl a t i-s ch e n C h a r a k t e r gehabt. Kein Wort gegen die Landwirtschaft. 5ie „ernährt" heute 10 Millionen Mensckien in Jugoslawien und bedarf der kräfti>gsten Unterstützung, uui aus der katastrophalen Lage heraus zu koni-men. Es dreht sich aber auch um die Industrie, deren Kampf nach drei Fronten hin geht und die in dreifacher Weise unter den Verhältnissen leidet. 5^ie leidet unter dem T ch w inden der .'ä a u f k r a f t, unter dem Druck der a u c'-ländlsche n o n k u r r e n z und unter ^.enl m angelnde n Z o lls ch n tz. Der e u r o u.' ä i s ch e Z o l l f r i e d e n richtet sich offen gegen uniere Industrie. Die 'durch den D n ni p i n g gedopptc .K onkurrenz ninnnt einen großen Teil der.->uiuskrast für sich in Ansprust, und nw? übrig bleibt, >ist wenig. 7^eder!slillo viel zu wenig, um cinen7 Fcrtschritt dienlich zu sein. Die einseitige Untcrstützun!^ der Landwirtschaft kllk».« kann die Industrie nicht wi'.'''«c h?chdringen. Tizu bedarf es sction ."er Durchführung von Maßna')men, die direkt auf die Industrie ihre Wirkung ausüben. In der letzten Zeit ist mcn auch in Iu« goslcw'en daran ^em^hnt worden, kcr Mtttj6)>iftlichen Einsicht der Regierung Glauben zu schenken. Diis l?!ibeu die bisher getrofsenen V-o>',iiah-nieu l'envei'en. Die Nede des .^'>andelv>unni-ster..' ist doher mchl nur alo .>ia>npfruf zu betrachten, sond. iastal'? ein Persprechen, daß mon jetzt a'.ich darin geht, eine Indiistrie-Politik zu sübre und daß diinit die Fe^)ler ven I:? Ia.'pen verbessert werden. Und das wäre iur Interesse unserer slowenischen Industrie, die diese Fehler uiehr als genug zu spüren bekommen hat, sehr zu begrüßen __Fd. Gaotenstandberilftt Da.> Landwirtschattsmilnstcrium veriif-sentlicht liente den offiziellen Bericht über den Ttand der Maaten >n den einzelnen Ba Noten, k'^nr da? Draubanat ineldet der Be« richt: « e li r gut: Weizen, Gerste, Nog-gen, Wirke, alle Gemüse, Fl och.?, Hopien, !^lee, Weiden, Wiesen; z w i j ch e n g n t n nd se li r g u t: Vie>hri!t?eo. Weingärten, Aepsel, Äirnen; s ch w o ch: Pslonmen. Nüsie. Frürlile und Obst anßer Psiaunien n. !)!nssen versprechen sehr guten Ertrag. ?? i e--d er s ch > ä g e waren an-Arricherd. D'e e I d a r b e i t e n sind trotz oftmaliger Unterbrechung (infolge Regen) entsprech<'nd. Größere E l e n: e n t a r s ch äden sind Glicht zu verzeichnen, nnßer dafz Regen nnd leichte Fröste ans die Blüten einig''r en?!"-sindlickier Obslsorteu eingewirkt hc^tien. An 'P flanze n s chädl : ngen nuirden ''veldnmuse in ei-nigen Gebi«'ten in Prekmur-je b?l.'i'ar.,let, die bauvtsächlicl' iin Weizen u. ^iorn ^cl, iden verursacht haben. Der Vieh st a n d ist sowohl in Bezug auf Ernährung, als au6) gesundlieitlich entsprechend. Langfristige Anleihen der Hvpotdekenbanl Aus der letzten Sitzung wurde beschlossen, datz mit 1. Juni neuerdings Anlei^gesuch« für langfristige Anleihen bei der Zentrale und allen Filialen übernommen werden. Die Gesuche dürfen jedoch eine Summe von Dinar nicht überschreiten. Nachtrag« liche Anleihen werden nicht bewilligt. Anmeldungen von Wassergenossenschasten sowie Anmeldungen von landwirtschaftlichen Gü« tern werden nicht übernommen. Ausgenommen hievon sind nur die Fälle, in denen Städter Anleihen auf ihre Landgüter suchen, da in solchen Fällen die Agrarbank keine Kredite erteilt. Oefterreichische Setrelde-zöNe perfekt Aus Beograd wird gemeldet, daß die neu« en österreichischen Zölle mit l. Juli in Wirk somkeit treten. Der Zoll auf Weizen sM einst weilen « Goldkronen betragen, so das; der Landwirtschast in Oesterreich ein Preis von 48 Schilli,^ Dinar) garantiert ist. Meljl erhält einen Zollschutz vo« 7 Goldkro« nen, Kartoffeln 2 Goldkronen, ebenso wird auch der Einfuhrzoll auf Wein und Holz er« holst. Zukker ertialt cincn Zoll von 2 Gold« trotten. Außerdem wird auch der Zoll auf bestimmte Jndustrieartitel besonders Textilwaren erhöht. » Auch Frankreich erhöht Getreidezölle. ^-rankreich hat eine neuerliche Erhöhung der Getreidezölle vorgeuounnen. Die Erhöhung beträgt weitere 3.'» Fr. pro Zentner uin> l>eträgt somit heute Fr. Im Vorsah--re u>ar dieser Zoll bloß .?l) Fr. Tie Tschechoslowakei bleibt nicht zurück Ueber die Viehzoll-Erhöhungen liegt sol« gender Vorschlag vor: Zoll pro 1lX> kg Le« i'endgewlcht: Ochsen 2^0.—, Ttiere. —, — Eingesalzei:es Fleisch 819.—, Würste —. Die Miuimalziille würden das?er sür Staaten, mit denen die Tsä^echo-slowokei .^Handelsverträge besitzt, lauten: Ochien und stiere , ^^ül)e l-ll).—, Kälber lW.—, Achweine bis 120 kg 129.—, frisches Fleisri) .'^29— Die Zollmauern wachsen ins Riesenhaft-Der Zollfrieden ist- inr Anmarsch. X Beogroder GeWerbeausstellung orrscho« den. Die lv,r.werbeouöstellung in Beegrad, die in d.er Dauer des Zokolkongresses h;alb our!» die Nachfrage zurürkgeganie gefährlichen Hindernisic nicht recht zeitig bemerkt und entfernt ivoi^den wären. Im Zusammenhange damit wurde bereits eine Person verhastet. Herrn Smrekar gebührt für jeine Anordnung vollste Anerken-nun-g. - Aus Eelje Sitzung be< Umgebung«-gemeinderate« Der Gemeindevat von Celje-Umgebung hielt am Mittwoch, den 28. Mai um 20.15» bis 21 Uhr eine Sitzung ab, die vom Bürger-n^iister .^rrn Mil)elöiL geleitet wurde. Der Bürgermeister berichtete eingangs, daß mit der Anlegung des Kanals zwischen den .Häusern der Herren KokoSinek -und Tkalöiö in Gaberje das Bauunternchmen Gvlo^ranc betraut n>orden sei. Die Arbeiten sollen in kiirzester Zeit in Amrisf genommen werden. Zu den aus li00.0lX) Dinar berechneten Kosten für die Verlegung des Mitljtürmuni-tionsmagazines vom „(^algenberg" in Sp. Hudinja nach Peöovnik wird t>ie UniHsbungS gemeinde, ähnlich wie die Stcrdtgemeinde, Dinar !^isteuern. GtrahenauSschuß: Der Parzellierungsplan des .Herrn Jindra für den Wiesengrund bei der neuen Wohnhäuserkolonie unter deni Umgvbungsfriedhof wurde bestätigt. Nach dem Plan sollen 18 Bauplätze gewonnen und die dorti>se Straße reguliert werden. Die Umyebungsgenveinde wird fortan Ba-ubewil« ligungen nur gegen Vorlegung der von Fach' leuten ausgearbeiteten Pläne erteilen. Personalausschuß. In den Heimatsverband wuvden folgende Bittsteller auf-genommen: Katharina OgrajenSek, Anto-n Lesnik, Franz Kotnik, Simon Klampser, Johann ReniSak, Johann Stantc, Martin Po^rc, Anton Sre» boöan, ^lnHela IaneSie, Franz GoruSan und Emanuel IaneSik. Diesbezügliche (besuche der Bittsteller Maria Voga und Josef Jane« iiö wurden abschlägig befchieden. .^rn Alois Marußiö wllvde die ?lufnahnle in den HeimatSvevband zugesichert, wenn er die ju'goisl'awische Staatsbiirgerschaf't erlangt. verschiedene Anträge. Einige Straßenab-schnitte, für die im GemeindevoranMag Tricht vorgesor^t worden ist, werden ebenfalls «beschottert werden. Die Umqebun-gsgemeinde wird die Säubevunig des Voglajna-Bettes bei der Eisenbahnbrücke in Gaberje zu erwirken suchen. GR. Gvetlieiö beantragte, daß die für den Wagenverkehr gesperrte Straße hinter ldem GasthaiUse Confidenti in Zavodna wieder freigemacht werden solle. DiesbezüWch wurde kein Beschleuß gefaf;t. c. Personalnachricht. Herr I. Motina, Gefangenihaitsverwaltung i. R. und st!iiÄti-scher l))emeindcrat, ivurde zum Sekretär des städtischen Antobnsnnternehmens ernannt. c. Der Slowenische Richterverein wird am Sonntag, den 15. d. nm l1 Uhr vormittags in den Räumlichkeiten 'des ^Preisgerichtes in (5elje eine ordentlich? HallptVersammlung abhalten. c. Mkmung. Fürstbischof Dr. A. Karl in traf am Samstag, Mai von der Firmung in Teharje in Celie ein. -Um 16 Uhr w>urde ihm vor 'der hiesigen Pfarrkirche ein festlicher Empfang bereitet. Bald iach seiner An^nst begann die Fir?nung. welche noch am Sonntag, den 1. d. M. früh fortgesetzt wurde. In Eelje wurden heuer i'iber 1200 Knaben und Mädchen gesirmt. Beide Tage herrschte in Eelse ein außerordentlich reges Leben und Treiben. c. Die Sonntagssperre der Geschäfte aus« geHoden. Der Banus des Draubanats hat angeordnet, daß in der Stadt Celje tton! Sonntag, ben 1. Juni an die Geschäfte auch an Sonntagen, u. zw. von Uhr vor- mitt<»gs ge^fnet sein müssen. Ausgenominen find der Neujahrstag, die HI. drei Ki^n'ge, der Oster- und PfinMonnta,g, der Frohn-leichnMnstag, Allerheiligen, der 1. und 17. Dezember sonne Weihnachten. An den übrigen kirchlichen und Staatsfeiertagen werden die Gef^fte vorin '^--"''^. an den nnnder wichtigen aber den ' - Tnii geöffnet bleiben. c. Der Gehilfenchor beim Handelsgre. mium in Celje überreichte am 31. Mai der Banalverwaltung e^ne von der Mehrzahl der hiesigen Kaufleute unterzeichnete Liste, in welcher die Kaufleute erklären, daß sie ihren Augestellten bie SonntagSriuhe ni^ be- einträchtigen wollen. Die Banalverwaltung hat bekanntlich angeordnet, daß die Geschäfte in Celje an «^nntagen von 8 bi» 10 Uhr vormittags ost'en bleiben dürfen. e. Das Gebüulie der PenfionSanftalt in Celje gesichert. Die Pensionsanstalt in Ljub-Ijana hat in ihrer am 31. Mai abgehaltenen Hauptversammlung den Bau eines eigenen Hauses in der Razlaggasse in Celje gegenüber dem Gebäude der Tlrbeiterkanimer beschlossen. Der Kostenvoranschlag beträgt 3.9 Millionen Dinar. Im ireuen (^^e^bäude soll außer Wohnungen und Geschästslo^alen auch ein Ainosaal errichtet iverden. Den Bauplatz hat bekanntlich die Stadtgenieinde unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Mit den, Bau soll noch Heuer begonnen ^verden. c. Bautätigkeit. Im Hofe des StadtamteS wurde dieser Tage mit ldem Bau eines xvei-stöckjc^n Traktes begonnen. Im Neubau lver den die s^reiwillige Feuerlvehr, die Polizei und einige Kanzleien des Stadtamtes unter gebracht »Verden. Der Bau der serbischorthodoxen Kirche auf der Ljubljanska cesta wird seit einigen Tagen wieder sortgesetzt. c. LSblicheS Ungllick. Den 6<>jährigen Besitzer Peter 8 k r a b l in Podvr) bei Bras-lovöe, der seit einigen Jahren an einem Leist^ruch litt, stieß dieser Tage eine Kuh mit den Hörnern in den Bmlch. Da Komplikationen eintraten, wurde Skrabl sofort in das hiesige Krankenhaus überführt. Trotz der sofort vorgenommenen Operation 'rlag er am Freitag, den 30. Mai den Verletz-lin-gen. c. Einbruch in ein Gasthaus. In der Nacht vom 30. auf 31. Mai brach ein unbekannter TÄter vom Garten aus in das Gasthaus des .^rrn Svetel in (^berje ein und ent-loendete der Kellnerin ungefähr 80 Dinar Kleingeld, 400 Zeta-Zigaretten und l ^ Liter Wein. I «oknell «pur!«» LRI»? 0R!?0l. W W ^pvtkelceo, Oroxeri«», Depot: W W r«!. ^9 ?0 t0?Z W c. Ein diebischer Bettler. An, Freitag, d)atte. c. Warnung. ^ Die Spaziergänger, ivelche die üHlGaberjc mit dem Rade nieder. Als ihn Kislinger zur Rede stellte, begann ihn Z. zu beschinvpsen. Kislinger snhr nach C«lje und brachte den Borfall in der Poli-zein>achstube zur Anzeige. Z. folgte ihm in die Wachstube. Da er dort Kislinger und auch die Wachleute beleidigte, mußte er im Pvli-zeiarrett itbernochten j Aus Bmvograd g. Todessall. Jnr schönsten Jünglirrvgsaltsr von 20 Jahren ist in Dravograd der Sohn des Hausbesitzers und Sattlernieisters Herrn Josef Mandl nach lmlgem Leiden verschie den. R. i. p.! g. Einbruch. In die Baracke des Südfrüch tehändlers Herrn S i t e c wurde nachts eingebrochen. Die bisher bekannten Täter ließen verschiedene Waren im Werte von etwa 2000 Dinar mitgehen. Die Gendarmerie hat die Nachforschungen ausgenommen, doch war es ihr bisher noch nicht möglich, die Diebe zu fassen. g. Renovierung. Der Gastw'^rt und Holzhändler Herr Jakob P e r n a t t i hat sein Gasthaus und das angießende Postgebäu-de gründlich ausbessern lassen. Herr Pernat-ti ist ein tüchtiger Geschäftsmann und scheut keine Mühe und Mittel, um die Gäste in jeder Hinsicht zufrieden zu stellen. Dienstags 3. I'.' sinden am 4. d. M. ab 17 Uhr aus deul „Rapid"-Sportplatze leichtathletische Wettkäinpfe statt. Die teilm'huienden -!i:naben versannneln sich, nwuii^glich ni'.t dunkler Hose und weißem Leibchen, Punkt 17 Uhr bei der Tribühne nnd es wird in 2 Abteilungen geübt werden, sodaß allch die Anhänger leicht teilnehmen können. Alle Angehörigen nnd VereinSniitglieder sind zu diesen Wettkämpsen herzlichst eingeladen. --«»««>'-- Heitere Ecke Der Papst hat im Laufe des „Heiligen Jahres" 1925 mehr als 1000 Ansprachen gehalten. Moschus wird auS den Banchdrüsen des Moschushivsches gewonnen. Zur Römerzeit besaß die Stadt Tri«^r ein Amphit.'ioater mit 30.000 Sitzen. T^r Lachs verniag strömaufivärtS inner-halb 24 Stunden 40 Kilometer zurückzule« gen. Man hat berechnet, daß sich ltngefähr 7000 verschiedene Farben bezw. Farbtöne l>erstel-len lassen. » „Waruln siehst du mich denn iinmer so bös an, Kurti?" „Weil Sic uns zweimal in der Woche alle Ka'kes ivegessen und doch keine von «meinen Schtvestern heiraten!" 3 .Inj — 20 I^lir — LrUcs ^iieer — (Zrst I^scdts, Bücberschau ö. Im neuesten Band 246 der bekannten Sammlung „Wie baue ich mir selbft^^, Hermann Bayer Verlag, Leipzig C 1, beschreibt DiPl.'Jng. Prof. Riemenschnoider einen sogenannten Radioschrank mit Netzansckstuß. Der Preis RM. —.80. Ausführliche Verzeichnisse versendet der Verlag gerir kostenfrei. b. Kosmos, .Handweiser für Naturfreunde. 27. Jahrgang. Monatlich «in Heft mit lebeMgen, klaren Aufsätzen, vielen Bildern und sarbigcn, ganzseitigen Abbildungen. — Preis nur RM. 2.— im Vierteljahr, dazu ein Buch. Franckh'sche Verlag-Handlung, Stuttgart. — Aufsc^s aus iiem letzten Heft, wie „Die Ausgrabung und Bergung eiszeitlicher Großsäugetiere", „Der weiße Kontinent des eisigen Südens", „Der Planet jenseits des Nepwn", „Natur- und Einge-borcnenschutz auf Neuseeland", „Moderne Alchimie", alles mit vielen teils sarbigcn Bildörn illustriert, mögen einen Begriff von der Vielseitigkeit und Lebendigkeit der Zeitschrift geben. b. In acht Jahren um die Welt. In cicht Iahren? — werden man6ie erstaunt fragzn. Das ist doch heute im Zeitalter des Rekords nichts Besondreres. Aber wenn eine junge s^rau ohne nennenswerte Geldmittel acht Jahre lang um die Welt reist, im Zwischen deck unter Schwarzen, Gelben und Mischlingen, so ist das doch etwas Besonderes, ein Rekord sozusagen. Wenn man das neue spannungsreiche Buch von Alma M. Karlin „Im Banne der Südsee". Die Tragödie einer Frau (36t Seiten Text, m Ganzleinen gebunden RM. si.,')O. Wilhelm Köhler Verlag, Minden i. W.) liest, so muß sich die Bewunderung ihrer erstaunlichen Leistung, die schon ihr erstes Werk „Einsame Weltreise" erweckte, noch steigern; dünn wv ist der Forscher, der Aehnlichcs leistete? Die Ti'ldsee, sonst die Domäne oon Mnn-nern — in ihr hat Alma M. Karlin zwei Jahre gelebt, unter Menschenfressern, auf einsamen, weltentleaenenen Inseln, bei Pflanzern, die kaum je einen Weis^^en seh.'N? im Cingeborenen-Kanu, allein unter einem Dutzend nackter Wilder fährt sie non ?^n!el M Insel. Wilde verfolgen sie, sie ist tod-kran!k, oft bereit zu isterben . . . abcr sie kommt durch. Ueber den Motaiischen .'lrchi--pel, Niederländisch-Indien, Birma gelangt sie nach Indien, dem Wunderland. Beide Teile „Einsauge Weltri>ise" und ,.Im Banne der Eüdsee" führen mit Reisit den i^en^ein-!samen Titel „Welterleben und Aelterlei-den". (720 Seiten Tert. 2 Ganzlcinenbände 11 Reichsmark. b. Robert Skute^ky, Treppauf, treppab. Ein Schicksal am lM^fenden Band. Roman aus der werbenden Welt; Vorlag: Die Versicherung, Wien, 1., Stubenbastei I. — RM 2.80. C-Z ist noch niemandeni gelungen, in eitlen: Atem init gleicher Eindringlichkeit die tausendfältige irrende Meinung der Welt über die Vers^Heruug und den innersten Kern des Versicherungsgedankens aufzuzeigen; dazu muß inan eben selbst mit Leib und Seele Versicherungsmann sein. Robert lSkutezky hat keinen Schli'isselroman gesch'af-fen, sondern ein Abbild der Menschen und Verhältnisse, die mu uns wachsen und denen zumal der treppauf, treppab wandernde Apostel der Assekuranz in^iner wieder be-gegnet. b. Wie Ton Boseo seine Buben erzog. Von D. B. Faöcie. Uebersetzt von Otto Zkiar» rer. 1?^. 1l)2 Seiten u. N Bilder in Kupfertiefdruck. Halbleinen. Mark /L.M. Verlag „Ars sacra" Josef Müller _ München 13, Werueckstraße i) und Friedrichstraße 18. — „Meine Erziehungsmethode soll ich erklären", sckircibt Don Bosco. „Aber wenn ich sie selbst nicht kenne?! I6) bin immer so vorgegangen, wie Gott es mir eingab und die Verhältnisse es erforderten." — So mag «das Büchlein fiel Freude ausstrahlen und viele HerM erobern. b. Otto Karrer, Bleibt in uuincr Liebe. Gebete der Neuzeit. II»". M Seiten Tc^t. 21 Tiefdruckbilder. Leinen. Mk. 4.20. Verlag „Ars saera", Joses Müller, Mi'mchen, Wer-neckstras;e 9 und Friedrichstraßc 18. Das Beten dieser modernen Christen ist eine Bereitung zum Leben, nicht ein „weltverlorenes .^reisen um Gott in sich". Uebcrall spürt man den praktischen Zug dieser Gottverbundenheit: jenes Ineinander von Gottes-und Nächstenliebe, darin die Reife des religiösen Lebens liegt. Dr. A. b. schöne Auffassung vom Wunder unseres Werdens. Erster und zweiter Teil. Erster Teil: Für Kinder von 8 bis 12 Jahren. Zweiter Teil: Für Liinder von 10 bis 10 Jahren. Mit vielen Bibdern. Preis je -W Psenig. Verlag „Ars sacra" Josef Müller — München 13; Friedrichstraste 18. b. Weltstammen, die schönsten Weltbücher in Uinrissen. Monatlich ein Heft mit span-nend-klaren Umrissen von seck)s bis acht wesentlichen Werken der Weltliteratur und mit vielen guten Bildern. Preis 00 Pfg. — Frankh'sche Verlagshandlung, Stuttgart. b. Neues aus Paul Kellers „Bergstadt". Mit erzählenden Beitragen, mit Romanen, Novellen und Skizzen sind i.m Maihsft vertreten: Plliul Keller, (^eorg v. d. Gabelentz, Mar Iungnickel, Brunno Hans Witte?, Michel Becker, Luiso Schwcnger-Cords. — Von Aufsähen, die zumeist reich illustriert sind, seien genannt: „Neues Bauen", „Die-Zanberzelle", „Der Fischismus und Europa", „Der Maler Hans .Herzing", „Liechtenstein", „wlalaria, Gold und Opium". Mos natlich ers6ieint ein Hest der schönten Zeitschrift, etwa 100 Seiten shark, zum Preise von 1.50 RM. (BergstadtverlaA> Wich. Gottl. Korn, Breslau 1.) ----- Kleiner ^nieiqer Nrmlmgsgeschenke! Erstklassiger Plwtoapparat, Gc»ldu.hr samt Kette, goldener Rinq und son-itige Mld« »lnd Silbc-rwuren. Ädr. Verw. 7tils> Uufputzlnöpfc, au6) sehr kleiue, ina^zt tadellos u. schön Plankl, Tattenbachova ul. 16/^. «lisjl Die seit 23 Iahren anerkannt vorzüglichen Larutin - Kapseln werden mit bestem Erfolge tei Leiden der Harnwege, eitri-zem AuSfliist fTripper), weiß. Flusj der Frauen, verwendet. Erhält lich in allen Apotheken. Schach« lel 25 Din, Postversand Apotheke Blum, Subvtira. Z^3Z«1 60 reizende Aufnahmen von Maribor und Umgebung nvu ?kür Wiederverkäufer entsprech. Preise. Gi>5poZka 9. Verlag von Ny OrtSansichten. b79l) Photoamateure! Garant, frische Platten, Ortoch., 1 Dun 6>9 1k Din, 9X12 26 Din. Entwick lung meinen Kunden gratis — ^'^eueste Hochj^^anzmaschine. ' — Foto-Zentrale VlaZiö. 7111 Wollen Sie sich überzeugen, daß Sie Möbel, Matratzen, Ottoma-nen, Drahtelnfätze, Messingstan« gen, Roßhaar, Gradl, Möbelstof fe am billigsten kaufen im MS. belhauS E. Zelenka. Ulica w. oktobra b. 1(104 Für die Mrmung tun Sie gut, 5^rem Firmling einen Photo-opparat zu schenken, denn da« damit werden Sie ihm die gröh te Freude bereiten. Photo-Zentrale VlaZiö, Trg svobode 6. _KS32 Blumenpslaitzen sür B^Zlkon, Fenster und Garten, Petonien, Pelargonien, Salvi-en, Begonien usw. bekommen Sie billig in der Gärtnerei Ivan Jemec, Preeernova ulica. 0805 Gestrickte Kleider in allen modernen Farben in gröstter Auswahl in d. Strickerei M. B e z« j a k. Maribor, VetrinjSka 17. 12^83 »^irmlinge tun am besten, wenn sie ihren Photoapparat im einzigen PhotospezialhauS am Platze, bei P h o t o m e Y er ka'..ifen. Apparate zu Din. 50. vv, löv, 185 uni'^ höher, ca. Etülk ou? Lager. ?!eues Haus mit Wirtschafts-gebäiid? zu verkaufen. Stnden-ci, Stritarjcva ul. ». Kinderwagen, gut erhalten, billig zu verkaufen. Gosposka ul. 38/S., links. 75W Echte Pinzgauer-Kalbin, hoä)« trächtig, zu verkaufen. Anzusr bei Areiluer, Rogoza (Rogeis) Post Hove. 7i»79 Eisernes Kindergitterbett, weik emailliert, billig zu verkaufen. TvorniSka cesta ?<), Parterre links. 7551 2 große Kosten mit Doppclflügel, für Kanzlei geeignet, zu verkaufen. Ad. Vw. 7390 Sehr lauten Apfelmost verkauft billigst Karl Pugel, .Maribor. Trg svobode 3. 7393 Reinrassig. Wolfshund, einjährig, wegen Platzmani^elS preiswert abzugeben. Frankopanova ulica 61. 7314 vvwv V V V V V V w V V V V VV < Schönes, grußr? Zimmer an zwei Personen zu t,l'rges'!'n. — Alelsandrova cesta 7.'>9<> Kleines, nett nwbl. Zimmer, elektr. Licht, an ein soli^eS, angestelltes Fräulein zu vermieten MeljSka cesta 23/1 7599 Wohnung und quts Verpflegung an ein solides Fräulein um 550 Tin zu vergeben. Tattenbachc>va 10/3., Tür 19. _^05 Fräulein oder Frau wird aufs Bett l^enommi'n. Adr. Verw. 758« Naturolwohnung s^parlierdzim wer), zentrale Lai^e. wird an kinderlosen Pensionisten verrze-den. Bedingung: der Mann mns; im Geschäft behilflich sein. Adr. Verw. 7^21 Möbl Zimmer, separ, sofort zu vermieten. Auch geeix^net für Sommerfri'^chlcr. VetnavSka 73. 751t Mi^l'l.. gassenseiti^es Zimmer ist sofort zu vermieten. Haupt« Platznähe. Adr. Berw. 758^» Graves, sonnige? Zimmer sofort zu vermieten. MliuSka ul. Zt. Part. Tür 2 1 Möbl. Zimmer, elektr. Li6?t, an einen soliden Herrn sofort zu vermieten. Ob jarku 2/1.. über den Gang. 7582 ?!ett möbl. Zimmer, separ. Einklang. elektr. Licht, ^^u vermie' ten. Adr. Verw 75?^ Pferdestall zu uermieten !>^rief-liche ?lirjrags uni. ..Pferdestall" an die Perm. 7591 Reines, möbl. Zimmer» Parkett, elektr. Licht, Klavierbenützung, mit 1—2 Betten, Parknähe, zu vermieten. Adr. Berip. 7592 / von lovekim K!nge1n»t-. Vom lonLIm ksnäelt 6er vettra« .Va» kropkon vlZ erriet^er'. Vab e, no. 7ittcht Adr. Verw. 7s;<)3 Lediger Schaffer, nüchtern, mit längerer PrazciS i. Weinbau u. Landwirts6)aft, wird aufgenom men. Adr. Verw. 7570 Jüngere, fleißige, eyrliche Be« dienerin wird voir 3 t!iS 1! Uhr aufgenommen. (!:opova ul. l Tilr 3. 7Ll)C» Stepperin für Schuhobertsils! mit sofortigen Eintritt ge>sucht. Liiko Blatnik. MzljSk^i 7583 5tsst5Kls55eN'!.ottene Lorlckt äer Verksuisstolle ^nton (Zoloi, ^sribor, /^lelc8sn6rovÄ eosts 42. l9. I^otterie. V. Klasse, äen l8. lieklunsstse sm ZV« 19ZV. llri-tümer vorbelisitea.) Ztt.W Mn: 405Z6. vln: 80379. 86488. 20«st I)!n: 3535. l^MI. '^384. ^2901. 3910?. 3ie1iunj? ain 2. .lulii 1930. — Die erstsi ^ieliun? für öle 20. I^otterie bc:j?innt -j.ni 8. ä. .s. öestellt die I^s)5e kür die iiäcliste sclioi) jet^t. >velelie IIinc:n per ?c)5t ^usesenäet weräen^ Postkarte eeitüLt. 644? 7N7 vutckemcksnlc vvorticv 1S29-Or. kUbsrsko 6ru8ivo ^aribor ei füllt Iiiemit clie trauriLL ?flic!it. ?^!^c!iriLiit sebeii von clem ^l?Ieben seinem verclienstvoll^'ii ^usscltulZmitsIieäes un'ä kül^rers. cles Herrn kaäo Xopic Oberlekrers Z. ?. Wir betrauerit in äern Oaw'njxesclneäeneii ein. kür äie Vereinssacke vercllentes ^itLliecl unä >veräen ilim stets ein elirencles ^nseäenken be>valiren. Der .^llssekuL äos vl^l^SlV0. 5en 5. 4', ttvster 470. kir. lA-22 VI» ZS— ^ 23^'"?6 Diu 39»-^ ^ 27—>30 v!n 49.^ l(!a6»r. LpUmromekiit aus I^emen in vot-öer unÄ jxrsvvr ?arde mit (Zummisokle. l»N 79 - Muster IlX). ^v!l!vr»?'urn»ellud mit veilZsr Okromsokle. i8t be5onäer5 leiekt unä praktisch. >Vir emp-kvkivn 6io5en besonävrs l'umerv. vin 89°- Ajiuster 179. Belker I^elavnseduk mit Qumm!5(>KIe. verliert clurcd verscklsclenkarbise Lummi-sinsät^. vin 169 - A^U8ter 763. vsmoa - I^vllerselluli mit Lpanxe unÄ nieÄ-riikem )^dAatr. Vvrveibe ist leiekt unä kommod vis Lanäaien. Mn S9'- ^U5ter 903. l^oickter voiövr ^elnsnscliull mit l^eäer-sokiv 2UM einkeitüeken Prel5 Wr äie I^r. 25 b!8 34. VW 59 - b^uster 470. Welver. «r»uer oäer sek^arrer I^elnen» sckuk mit (ZummiZykle. vlastisck. ieickt unä desonäers diUijx. V/ir veriertlsen äiese In al-len fardon. «n 99 - A^uster 270. vsmonsekiuk SU8 bestem tZckeckiseken f!aek8leinsn in v^ellZer. xrauer unä ärap-färbe, mit vulkanisierter (Zummisoble unä ^bsat?. Visse Scbui^e sinä anxenekm unä kommoä Liir äen täxlieken Oebraueb. oin 229' Mster 931. 8ekr elexanter vsmensebuk mit Lpanxe unä bokem ^dssti. t^ovität äer Sommer-moäe. Vin 99'- Muster 205. Kinäerkreuäe ist okne sneenebmen unä leickten Scbuk nickt ?u äenken. Verkertixt slnä äiese aus I^aci< oäer feinstem Lox, in äem Xinäerkuö sicli anpA^senäer I^asson. Oed preis äieses Lcilukes ist jeäermann er-seb^inxiicb. vin S9' lauster 170. k^ür l'ennis: Vamen- unä Nerrenscilukls aus eneiisebem I^einen in ^veiker ?arbe. mit I^obsummisokle. VIn 99 - ^ustsr 175. vamon - I^elnensekub --um scsiniiren. mit (lummisoble. ^r ist äurcb versckieäenkarbixe (lummiein8ät?e verliert. oin 229 - Muster 181. I.eäoi' - l.uxu88e»iuk au8 versckieäenem Qekleckt. Herrlieke Nüster xveräen '^üräie Ikre frijbjabrstoilette vervo1lst^n6ij?en. «n 2S9' vin 129-- VIn 199 - A^uster 634. Herrlicker Ilerren - klaldsekiull aus feinstem I^eäer in brauner oäer sck^arzier k^ar-de. Noäerne ?a5son. Nugter 171. Nvrre« - I.elnen!i»lbsckuli mit (^ummisob-ie in v^eilZer. xrauer unä ärap-k^arbe. Ist an-xenebm unä äauerkait. iViuster 663. HvrrenIisilzLcbulie (Neicsible). verliert äurcb Fesciimaclivniie I^erkorierun? unä k'sr-benkomblnation. 8inä leieiit unä kommoä xvie 5an6a1en. «^l«. v.r.u.tv-rw«'': v<>° «c^SPL«. - Dru-K .«..idor-k- >° ^d°r. - k-Sr ck°,. »-.....--«b-r 0.» 0»°k Olreirtos 8t»vteo »- k^eiäv 1o /^1»rU?vr.