M 280. MmUnss mn 7. Dssemlier 1863. Die »kaibache» Zeitung" erscheint, niit Ausnahme dn Sonn- mid Feiertage, täglich, und lostet sammt dm Veilagen im Comptoir gnnziällrlg n fi., halb-jlhrlg e si. 50 lr,, mit Hltuzband im Comptoir ganzj. 12 st., halbj. « ss. Fl!r die Zustellung in'« Hau» sind halbj. 50 lr. mchi zu entrichicn. Mil der Poll partofril ganzj., »ntn Kieuzband und ge-dnicktei Ndresse 15 fl„ tMbj. 7 fl, 50 tr. I»stltlon«gtbllhr lilr eint <^nrmi»,d - Spaltruzeüe oder den Raum derselben, ist für I malige Einschaltung «lr., für 2m«lige8lr,, fllr 8malige l0lr, u, s, w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertion« - Stempel per 30 lr. für eine ledesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bi« lo Zeilen losten l fi. VO lr. fllr 3 Mal, 1 fi. 40 lr, fllr 2 Mal und »0 lr, fill l Vlal (mil Inbegriff de« Inserti°n«stnnpel«). ^laibacher Zeitung. Amllicher Theil. <^e, k, l. Apostolische Majestät lmbcn mit Allerhöchster Entschlicßung uom ^November d,I. dcnpro» visorischc» Direktor des Untrraymmisinmö z» Krai»« bürg, Lanrcnz Krob, zum wirkliche!! Direktor bicscr Lehranstalt allcrgnädigst zu ernciine» geruht. Das Justizministerium hat den Obeistaatsan. walls» Stellvertreter, Johann von Kcdzicrski, zui» Stantsnnwalt bei dem Kreisgcrichte i» N;s<^ou> nnd den Staalsanwaüs-Substituten, Lnciüian Ritter u Krynicki, zum Obcrst.ialsanwalt^Stelluertretcr bei dem Krakauer Obcrlandcsgcrichtc cruamtt. Das Iustizmii'.istcrinm bat die Gerichtsadjnnklen Matiiiaö Czyszczan, Ioha»» Dauecki und Dr, Otto Koppe! z» Staatsanwaüs »Substitute,!, u»0 zwar die beiden Erstere» für Krakau und dcn Letzteren für Nzcsstw ernannt, NichlANtlichtl Theil. Nechberg und Bismarck. Nachdem Graf Ncchberg in der Neichsrathssitzung die an ihn abrichtete Interpellation bezüglich dei schleswig»bolstein'schen Frage beantwortet hat, li^! eine Vcrglcichung dieser Erklärung mit derjenige», welche Herr v. Vismarct uc>r dem preußische» Land» tage abgegeben, sehr »ahc. Wir wolle», zum Vc« Hufe einer solche» Vcrglcichuug nur drn Pimklc her« vorbcben, Zunächst nimmt Herr v. Bismarck davon Umgang, daß Preußen eine deutsche Bundesmachl sei und als Mitglied des denlschcn Bundes bestimmte Verpflichtungc» zu erfüllen hal'c. Graf Ncchbcrg dagegen hat nicht unterlassen, anzudciile», daß bester» reich >»'b Prcnßeu sich nicht in der Lage befinde», dem Londoner Traktat gegenüber ihre Stellung als Großmächte uon derjenige», die sie als Glieder des deutschen Vundes einnehmen, scharf zu scheiden und daß sie, wie sic über die mit der Krone Dänemark abgeschlossenen Stipulations» in erster Linie als Man« dawre des deutschen Vundes verhandelten, sie nun auch den Konsequenzen dieser Stellung, a» welche sie in allen Phasen der Frage festhielten. sich zu ,i». terwerfcn haben. Während ferner Herr u, Bismark allerdings gleichfalls sich auf den KausalueniS zwischen jenen Stipnlaüone» nnd dem Londoner Vertrage beruft, im Uebrigen aber allem der preußischcn Regie« rung ausdrücklich das Recht wahrt, z» »»tersuchcn. waun der Fall der?iich!vcrblndl,chkcit jenes Traktates eingetreten sein werde; nimmt Graf Rcchberg feinen Anstand ausznsprechcii, daß schon jetzt, wen» »am-,^>. c - ^" "änischen Krone jene Stipulalione» d? d<^ ^""ä"d!ss in AnSführu,,., gebracht wür. Beantwortung der Interpellation in Betreff Schleswig-Holsteins. Die uon l!»s schon telegraphisch im Anszugc "ltgethcilte Anlwott. welche Graf Ncchbcrg anf die Interpellation N c ch b a » e r'ö gegeben hat. laute! wörtlich: Es ist dcr hohe» Versammlung bekann!, daß die ^andcscicknlio» i» Holstein bcreitS !,»mi!tc!bar be. dc» Tod des Ki'nigö Friedrich V» ""'"I'danischt Ntrcit die Verhältnisse cinci ern« stcn enropäischen Verwicklung annahm. Eine dc» Terrilorialbcstand von Europa bcrühreude Erbfolge» fmgc ciüstaud unerwartet in demselben Augc»blicke. in welchem dcr deutsche Vuiid im Vcgriffe war. seinen l'l'» dcr königlich.dänische» Negirrung seit einem Ial,r. zehentc beharrlich vcilrßlcn Rechte» durch militärische Vcsehung Holsteins !i»d Lanenburg Geltung zn vcr^ schaffen. Die beiden drutschc» Großmächte standen dieser »rue» Verwicklung in völlig gleicher Stellung gege». über und die kaiserliche Regierung hielt es vor Allem wünschcuöwerlh nnd wichtig, >» dieser Frage sowohl als Mttglild des Amides. wie als sclbstNändigc Macht »icht and.ii! nio gicrung mit den unsrigc» übereinNimmte», und ich darf es als de» gemeinschaftliche» Eiüschlnß Oestcr» rcichs und Preußens bezeichne», an dcn folgenden wcsenllichen Gesichtspunkten festznhaltcn. Der zu London am 8, Mai 1852 zwischen Oesterreich. Frankreich, GrM'iitannien. Prcußc». Rußland uud Schweden eincrscils und Dänemark an» ?Meilö abgeschlossene, und uo» Sr, Majestät dem Kaiser am 24. desselben Monat« raüfizirtc Verlrag, welchem spälcr noch viele andere Regierungen. dar> unter auch unscrc dcutsch« durch förmlichc Accession«. Urkimoc» bcigelrct!'» sind. hat für selne sämmtlichen Theüuehmer posoiuc völkerrechtliche Verbindlichkeiten begründet, Vou diesen Verbindlichkcüc» können Ocster. reich nnd Preußen dnrch die bloße Thatsache, daß der denlsche Vund »icht eingeladen worden ist, dem Londoner Vertrage beizutrctcn, uichl obnc wcilers. und jedenfalls nicht in ihrer Eigenschaft als euro» päische Mächte cntbnnden werden. In ihre» Abstimmungen in Frankfurt lönncn sie sich nicht mit den im Einverständnisse mit fast ganz Europa gegenüber Dänemark eingegangenen Vcrpflich. tnngen in Widerspruch seyen. Der wadrc Stand der Vertragsuerhältnissc zwischen den deutschen Mächten »nd Dänemark läßt sich aber nicht ans dem Londoner Vertrage allein erkennen. Eine lange Rcilie uo» Verhandlungen über die verfassungsmäßige Stellung der Herzogtbümcr SchleSwig.Holstci» uno Lanenburg >» der dänische» Gcsammt.Monarchic war diesem Ver» lragc vorhergegangen. , Oesterreich hat in diesen Verhandlungen auf das bestimmteste ko»sta!irt, daL es sich an einer europäi-»chen Sa»ktio» dcs Grundsatzes dcr Integrität dcr oa»,,chl>n Monarchie. nnd an der Sicherstrllnng dieses 4>>»iz,pcs durch eiuc gemeinsame Erbfolge erst dann zu bclhciligcn gcsouucn sci. wenn de» deutsche» Machten die Zusichcrungen gewährt sein würden. die slc zur Aufrechlbaltuug der Rechlc Deutschlands nnd der v^ogthumcr. >,„d zum Sch„«e dcr deutschen Na„°na»lat zu verlaugen. für recht nnd billig diel-«n, Grst nachdem Dänemark im Dezember 1851 Nch t„l,chlossen hatte, diese Zusage in bindender Weise zn ertheilen, boten Oesterreich und Preußen die Hand zu den Verhandlungt» ,„ Lo„don. welche durch den Vertrag vom 8, Mai 1852 ihren Abschluß fanden. Dcr Artikel I». dieses Vertrage« entbäll zwar nnr den allgemeinen Vorbehalt, daß die gegen« »eiligen, ans der Buudesaktc vom Jahre 18!5 nnd "»s dcm bestehenden Anndesrcchtc hervorgehenden >>"ch!c und Verpfl'chlungeu in Vezug anf die Herzog, lhl'mcr Holstci» und Lauenburg durch den Vertrag >»cht verändert werden solle». Der Stiunlationen u"» !«.'>! geschieht hier keiner Erwä'hnmi>i, Sie sind >» dt» Londoncr Vertrag, wllchsr die Unterschriften w uieler anderer an der Verfassungsfrage der dä»i> !che» Monarchie »icht bethciligter Mächte trägt, nicht ">« eine ausdrückliche Bedingung aufgenommen wor» dc». Allein nichtsdestoweniger euih.iltc» sic crwiese»er. maße» die Voran,setznng. »ntcr welcher die deutscht,' Mächte dem Londoner Vertrage zugestimmt haben. Im Verhältnisse zwischen Deutschland und Dänemark bilden sie mit diesem Vertrage ein Ganzes und die kaiserliche Regierung ist daher des Erachten«, daß, wenn Dänemark dem Londoner Vertrage gegenüber Oesterreich und Preußen anruft, Oesterreich und Preußen berechtigt seien, ihm zn antworten, daß Dänemark vorerst die Voraussetzung zu erfüllen habe, auf welcher die in Anspruch genommene Vertrags» Verbindlichkeit unzweifelhaft bcrubt. Dieser Fall ist im gegenwärtigen Augenblicke vorhanden. Schon während der Regierung des Vor« aäugerö Königs Christian lX hatte der kopeuhagener Hof, wie ich bereits erwähnte, die Langmuth Deutsch, lands erschöpft, »nb unglücklicher Weise liat der uene Souverän, ungeachtet der dringendsten Gegenuorstcl» lnngcn und ungeachtet der vielen warncndcn Stimmen, an welchen cs selbst im dänischen ReichSralhe nicht gefehlt hat, seinen Regierungsantritt durch einen form» lichen Bruch der Vereinbarungen von 1^5)1 bezeichnet, Oesterreich und Preußen bnben sich unter solchen Umständen in Frankfurt für dle Suspension der ho!» stcinischcn Stimme ausgesprochen und sie sind der Ansicht, daß der Bund Angesichts jener offenen Pro» vokation cö sich schnldig sei. ohne allen Verzug zur Ausführung der beschlossenen Enkulion zu schreiten. Auch ist ihnen dcr Einwand, daß diese Maßregel eine Anerksnmina. der Nechtmäßigkeit der Regierung Königs Clii'Nian md Laucnbura. !» sich schließe, durchaus nicht als stichhältig erschienen, nachdem mit dem Elekutionsbeschluße ohne allen Anstand der aus« drückliche Vorbehalt der Prüfung der Erbfolgefrage verbunden werben kann. Einen solchen Beschluß haben sie wiederholt und dringend bevorworlet, Neberdieß hat die laiscrl, Regierung, da sie sich überzeugte, daß es, um den Vollzug der Erekution zu sichern, der Theilnahme österreichischer nnd preußischer Truppen schon an einer ersten Rcielveanfstellung bedürfe, den kais, Militärbevollmächtigten, Generalmajor Baron Nzikowsty. beauftragt, eine solche Aufstellung in Antrag zu bringe» nnd zu erklären, daß Oesterreich bereit sei, auf das erste Auiso von Frankfurt au« die verlangte Trnppenzahl an die untere Elbe abrücken zn lassen. Die laiserl, Regierung lann bei diesem Stande der Dinge »icht daran zweifeln. daß der deutsche Bund mit dem in Kopenhagen schon seit allzu langer Zeit herrschend gewordenen, die Rechte uno daS Selbst» gefühl Deutschlands verletzenden System nunmehr lrättig und entschiede» Abrechnung halten werde, »»» sie wird iu treuer »nd opferbereiter (trsüllung ihrer Buudcspfiichle» das Ihrige >l»in, damit künftig nicht ,»cl>r von Mißachtung der uenassungsmäßigcn. nnler dcin Schußc d,ö Bundes Nebendcn Rechte der Her» zoatbümcr die Rede sein könne. Sie bandelt biebei zugleich in rer Ueberzeugung, daß auch die nicht» deutschen Großmächte der Gerechtigkeit der Forderung, welche der Bund vermöge des Abkommens uou 1851 zwangsweise durchzusetzen l» der Lage ttt. ihre Aner« kennung nicht versagen können, und baH daher vie Elckulion in Holstein den allgemeinen Frieden »ichl gefährden werbe. Sowie aber die kais. Regierung alle Veran!» worllichleit abgelehnt bat für irgend ein weitere« Zögern im Vollzuge der Elekutio», so kann und darf sie sich anderseits anch nicht verantwortlich machen für ein voreiliges nnd gewaltsames Eingrcifen in die streitige Eibfolsscfrage. Denn in dieser letzteren Frage Ücgt nicht, wie in dcr Verfassu»gsfiage, der Rechts» punlt deutlich und offen vor Auge», Tcr Rechts» pnnkt ist im Osgenlheilt nach allcu Nichtnngen hin bcstriltcn, und wie ma» anch nbcr den londoner Per» trag urtheile» möge. so steht doch so viel vollkommen feit. daß dieser Vertrag niemals geschlossen werdc» ware, wenn dcn Herzoge» uon Augustenburg ei» klare» und »»zweifelhaftes Recht nuf die Rfolgc in ganz RR«H Schleswig mid ganz Holstein zustünde. Auf dem Slandpuiikle des BundcS, welcher dcul londoner Vcr« trage nicht beigetrclcn ist, bedarf die Erdfolgefrage einer gründliche» »ud gesetzmäßige» Prüfung. Info« fernc es sich hiebci 1) nm eine förmliche richlerliche Instanz Handel» wild. deren Kompetenz übrigens jedenfalls sich nicht über die Grenze» des Bundesgebietes hinaus er« strecke» könnte — darf dem Richtelspruche nicht durch einseitiges Vorgehen gegen den faktischen Besitzer vor» gegriffen werde». Insoferne es sich 2) um die politische Stellung handeln wird, die der Punb i» seiner Eigenschaft als Gesammtmacht i» einer europäische» Frage c!nz»»chmc» bat. muß er sich gleichfalls von der Gerechtigkeit der Lache, für die er einstehen will. überzeuge», dc»» e« ist sicher nicht erlaubt, bloßc Wünsche, selbst wen» sie dcm lautersten Patriotismus entstammen. mit positiven Rechten zu verwechseln, Je bestimmter aber dle lais, Regierung Recht und Pflicht des Bundes zu einer solchen Prüfung anerkennt, desto sorgfältiger glanbe ich mich vor dieser hohe» Versammlung jeder Aeußerung enthalten zu müssen, in welcher ma» ei» Urtheil über den Werth der verschiedenen Ansprüche finden könnte, welche sich ll. auszustellen sich be» cille. sind nicht nur Ansprüche auf Holstein und Schlcs« wig. souder» , December, Auf der Niinistcrbaut: Ihre Elzelleuzei, dic Herrcu Minister u, Schmerling. Freiherr v. Burger j ferner Frcihcrr v Kalchberg. Miuisterialratl) Maly, Während dcr Verlesung des Protokolls findet dit lebhafteste Diskussion S!»lt, Präsideiü, Ist Icuiand in dcr ^a^c, gcgc» dic Richliglcit dcs Protokolls clwas cinzuwcnccu^ (Große Heiterkeit, — Es wirb »ichls cingewandt,) Abg. Hagenauer rcfcrirt über das Budget der Handelsmarine. Einc Ocncraldcl'aüc untcrblcibt. Die Anträge dcs FinanzausschusscS. für die Sce> ucrivallung 58,!»20 ft, als orteullichcs uno 42 910 ft, als außerordeullichcS Erforociniß, ferner Hafen» uud Sanitätsdienst: Verwaltung ^'<»7,72!> ft,, Erhaltung dcr Hafen» und Hochbauten i'>'.»7 .'>U', ft„ ncuc Hafc»> und Hochb.uülü >.'^> !!.')st, zu bewillige», s>r>>cr für die Folge lic ^,rc»nuug dcr Postcn „Diäicu und Ooudcltostcn" »nd „Lohnuuacn an ''.'guncniuächlcr »no Nachtricus! bci Pci!»»gc»" lind dic Anft^ssuiig ocr Posten bci den frülicren Iospekloratc» ^ricst. Venedig, Finme und Ragusa »'crrcii obnc Dcbaltc angeuomme». Ebenso Bedeckung 27<»,360 ft. Zu dem Antrage: ^Das hohe Hl'uS wollc aiiSsprcche«. daß es die Ueberlraguna der Geschäfte der Ha»rlls»>ari»c a» das Marineniinisteri»»' als eine i» adminislranuer uub volkewirthschaftlichcr Bczicbung nicht zwcck» mäßige Maßregel erachte, daher die AuSgabe für die im Marincministerium dafür bestehende Sektion nur alö außerordentliches Erfordcruiß bewillige;"— ergreift das Wort Marineministcr Freiherr v. Bürge r. Die vicl» fachc» Beziehungen zwischen Handelsmarine und Han> üclsministcrium scien nicht zu längucn, aber die a»< gefochtcuc Maßregel beruhe auf langjährige» gereifte» Erfahrungen, Der Minister verliest das Elposc über rie ehemalige Verwaltung dcr Hanrclsniariiic und die durch Vcrciniguug dcisclbcn mit dc»! Marincl»i»i< stcrium zu errcicheudeu Aufgabe», welchcs jcncm Vcr« eiuignngSbeschliißc zu Grunre lag, Er biltct das Haus, diese Entschließung der Krone aufrecht zu e» hatte» und nicht cinc schleunige Zurückgabe rcr Agende» zu beschließt», Herbst. Der hier gcstcllle Anlrag ist ein Ver« miltluugöanlrag, wclchcr vicl wcilcrgchcnrcn Anträge» vorbeugt. Dcr Ansschuß konnte uichl dic Ucbcrzcu« gung gcwiuucu, daß Die coioculc» Nachtheile rer Trc»»u»g der HaüdclöMlninc vo» dcr Zenlralbehördc. zu welcher sie »aliirgcmäß gcbört, d»ic!> anrcrwciligc Vortheile ausgewogen wcrdc». Die Vereinigung sci cinc ähnliche, als ol» dic Zioilocrwaltnng dem Kriegs» Ministerium übcitragcn würdc, Winter st ein fügte dem hinzu: Dem Recht dcr Krone, die Gcschäflc au die ucischicdcuen Zcnira!« lciluugc» zu übcrirage», e»tsprcchc Rcch! und Pftichl dcö Hauses, es zur Sprache zu bringt», wc»n oic Vcriyeilung dcr Geschäfte als »>chl zlvcckciUsprcchcno erscheine. Nach den> vcilcsenc» Elposi schcinc nbcr die Regierung das Hanvelsministerium gar nicht alö eine rechte Zenlralbehöroe zu bcttachtcn, »no ans Diese» Umstand habe er hauptsächlich aufmerksam machc» wollen, Dcr Mar > nem > nister verireist auf die nntcr »cincr Verwaltung erzielte Ersparung ü»o auf die Schwicrigkcitc». wclche aus der bnuderliährigen Vcr> i.achlässigliug hcroorgclicn. Der Berichterstatter erklärt, daß cr im Ausschusse iu der Minolila't gewcscu. Der Antrag wird angenommen. Es folgt die Verhandlung über ras Budget dcö HaudelSministellumS. Berichterstatter Frechcrr v. Dobdlhoff, I» der Generaldebatte spricht Variti» über die Handelsbeziehungen zwischen Siebenbürgen uud Deutschland u»d anderen Länder», »iid beklagt, daß die österrcichischc» Consulate sich mehr mit I'öhcrcr Polilil a!S mit Hanrclöinlcrcssen beschäftigen. (Bravo.) Er bca»t>ag> folgende Wünsche auöznsprcchsu: l. Erucucrnng deS I^lk abgeschlossene» n»d i» diesen, Jahre abgelaufene» Vertrags mit dcn Do< uanfürstenthümeru^ 2, Nevisio» dcr Tractate mil der Türkci aus dem Ende dcö vorige» Jahrh»». dcrtS in Beziehung auf Haudelsverbindnuge». Post». Paß». Telegraphen, und Straßcnwesen. Niese» Sla 11burg, Es geschehe dnrch Zoll-und Handelsverträge nicht genug für dc» Schutz dcr heimische» Production, Stellt cincu darauf bezüglichen Antrag. Graf Eugen Kiusty bespricht dic Orga»i,ation des Veterinärivcsens und wünscht zu wisse», wcßhalb die vo» dcr eingesetzte» Commission ausgcarbcitcte Orgauisatiou und die übrige» Vorschläge dersclbcu ganz rcsultatlos geblieben scicu. Nach wcuigcn Woltcn ocsBerich lcrsta t tcr« wlvd z»r Spccialdcbattc geschritten. Graf Vrintö fragt. ob cö nicht i» dcr Absicht des Vertreters des Ha»dtlömi»isterinms liege, die Frage des Grafen Kinsky zu beantworten. Sonst werde er sich genöthigt sehen, einzelne Fälle der große» Ver» »achlcissigung des Veleriuäliueseüs anzuführc». Freiherr v Kalchbc > ,1 g! cc l^innscn, vast das HandclSminislcniii» kcinc Oi'ganc dcr Elckniivc h.'bc, cs könne ü'.n' gnic Rathschläge gsbc», dic ^l!)si",hll!,ig sci Sachc dcS Staatsministcrinms, Für die Zciüiallcitung werden .'7! !<»> ft, (ü»b zwar !:'>,<»!<', ss, als vorübcrgchcnd) bcwillig!, für dic landwirll'schaflliche Lchranstalt i» Ungarisch < A!« te»bnr>i 2(i,4i)? fl. für Landeölultur 4.017 ft,, für Vcr^bauplmaunschaftcn '.'N', ll l ft, „„d Bcdccküi'g ',<>!,! fi Vli dcr Pcsiüon Possgcfällc bcfinwl'ttct Danbcl die Erhöhung dcr Gehalte dcr Post« bcaniltn, Nachdcin si.l, F!,i,i!i^N!„isicv v, Plcncr gcsscn dc» A,>!lli^ an-^csrr^lbc». ,l>ilr lcl Antr.ig Danbcl'S al'gclchnt, r,c '.^'in ^lll^schin! bcivilligtc Anfbcsscriii'g rcr <^,'>'>i!!c s>v Off';ialc da,;cqc„ migcnonmicn, Ebenso ,l'clrc» säininllichc Ailffordcrnngc» u»d Wnnschc gcncl'Migt Ei»c cnl'äl'ncnswcrlhe Episode biclct noch die Debaüc übcr die Tclcgraphcuanstalt, iurem cS hier dem Vmrclcr dcr Rcqicru»g. Tclcqr.ipl'cnrirck' tor Bruniicr, gcling!. daß ei» vom Finan;a»sschnß bcaiüragtcr Abstrich nicht genehmigt und die lirspiüng' liche Rcgierungsfordcrunss an^ln^nimcu »,ird. (I»> Abgeorrnctcuhansc gcwiß ein scltcucr Fall.) Dcr Tllcgraphenaints'Dilcltor llieilt bci dicscr Gclcgcnhcü dem Hanse mit, daß d»rch die ciugctrctcne Vcrniiu' dcrung dcr Tclcarapl'cngcl'ührc» dcr Vcrkchr sich vcr« doppelt habe. Mit Bc^ug auf cine Bcmcrknng Pic" fessor Hcrbst's crllärt Herr u. Brunncr ferucr, cs scic» bcrcils Virhandlnngs» in, .',n,ic, dic Druckser« tcu für dic Tclcgraphcüänilcr nicht mehr in dcr Sta.iisdruckcrci. sonder» in cincr Priuatdruckcrci an» fcrti^c» zu lassc» und cs wcrdcn dadurch die Druck« smlcn um !,',,»,»<»«» fl lälnüch billiger wcidcn, — Bc^üglich dcr vom Abg, Brosche gcrügte» Vcrzögc' rung dcr Bcstclliing vo» Dcpcschcu gcstclit cr z», dap im Monate 'Novcnibcr i» Fc-l^e dcr veimchrten De> pcschcn cinc Stockn»., cingcmic» s>i. In Nicn sc> glgcuwäüig dic Zahl dcr täglich ankommcndcn Dc> pcschcn auf 7«X» Stück gcgcn frühcre 250 gcstilgcü, Nnnmchr sci abcr für eine Vcrniclirniig des Peiso« »als nnd Vciciligiiiig aller Unorrnungcn gesorgt wor» den. Dicsc Erklärnngc,! wurden vom Hansc mi! Beifall aiifgcuomnic». Schließlich wurde auch dcr obenerwähnte Auirast Ricsc's abgelehnt, rcr Antrag B.-nitin's dc», Finanz auslchuss» zur Äcrail'nn,, züacwicscn uül» ei» Antra,' Ricsc's. die Nrqicruoa z»r Volwgr f<„sss Fischcrcl', Fcldpl'lizci« und Wasscrgcscncö anf^uforder,!. angs« uoiumcn, Auf ric Tagesordnung dcc morgigc» S>l)»»>i ward die Vcr.M)»»,, übcr das Bndqcl dcs Moiistc« stciiums des Acußern gssc!)!, 5!j. Sitzung des AbgcordnelenlMlseo am < Dcccmbci In dcr Hoftogc: Erzherzog Naincr, Ans der Minislcibanf: Rechbcrg, Schnicrling, Mccscry. Lasscr, Plcncr, Bulger, Hei»; Hoiratb v. Biegclel'en »nd McnShcngcn (Minist, d, Aciißern). Nach Vcrlcsung dcS Protokolls »nd Mittheilung dcr Einlaufe bcanlwortct rcr Ministcr des Aenßcrn, Graf Rcchbcrg, die von Dr, Rcchbauer sciiicrzcit a» ,hu betrcffs Schleswig »Holstti» gciichlctc "»»terpcl' lalion. (Siehe ode»,) Es wirb zur Verhandlung übcr das Vndget des Mliiistelium des Aenhcl» gcschritlc», Bcrichtcrstaltcr ist Graf Eügcn KinSlü, Präsident eröffnet dic Gcncraldcbatic, Dr, Ncchbaucr. Er wollc »»r über ci^c Frage, nämlich übcr SchlcöwiqHolstci» »prechc», D« Antwort, dic auf scinc Interpellation I'cutc erfolg habe ü»! nicht bcfricd!,,!. Der Minister habe l^ Znsainmcngcl's» mit Preußcn nnd lic Ach!ui,g ^' ^techis betont, aber vo» dicsc» Momcnlcn auögebc>^' komnic er zu eincni andere» Rcsnllalc, Ein Zusa>"' mcngchcn m,t dcm preußische» Volke u»d rcsscu Gc>^ würde er freudig bc^lnpcn, abcr ei» Znsan!!»cua.c!>c>' mit dem Ministcrinm Bismarck könne cr linmö^lv befürworien, (Bravo links) Spiicht man vo» Ach" lnng dcS Rcchtcs. so niüssc vor Allcm da« h»n°e>>' jährige Rccht dcr Hcrzogthümer gcltc», Redncr a"> eine» historische» Abriß dcr holsteinische» Ecsctze "» Rcchlc und zcigt, daß die Hcrzogthümcr gcgcn d Rccht lino gcgcn ilncn Willcn Tancmaik lutt'N'" wurrcn, Im londoner Protokoll scic» die M""i über die wichtiM» Rerlüe dcs Voltes u»o ^,^ Agnalcn zur TagcSordnnng gcgangc», ^üas Tbronfolge dcs König Christian i» Dancmail ^,^ trifft, halle cr dicsclbc als lcgal. da das wc!cp Znstimmung dcs dmli^c» Rcichsratl.cs zu '-l" i!n». keineswegs sci dicß i» Holstein der Za , "^ das Volk »ic scine Zustimmnna gab. ^ >"', lemdoncr Protokoll durchaus mcht r ch' il»l. - , deßhalb sci das Bond der Pcrsonalii.no» zw'!". «tZ3 Dmicmmk »üd Holstein zerrissen. Redner sucht noch »"chzuwcisen. laß selbst dcr Wortlaut des Protokolls ü^c» dic U»io„ sei. ta die Vcoingnngen demselben u°» Däncnialk »icl'l erfüllt wnrdcu. Die Bundes» ttckulio» sei eine Anerkennung dc« König Christian U' Holstein, den» dcr Bund ka»» uur gegen eines seiner Mitglieder die Ereluüon führe». Mai, sage, ^"s Zurnckinlen um» londoner Protokoll werbe einen europäische» Krieg bcrvorrufen, aber das müsse man 'ucht fürchte!,, denn man kenne die Achlung der Mächte «or dcr Heiligkeit der Verträge. Die Vorgänge der !ct)tcn Jahre hätten es bewiesen. Aber selbst die Gefahr eines Kriege« könne cine Nation nicht be» stimmen, von ihrem Ncchte abzustehen, Kommt cs zum Kampfe, wird Deutschland diese» Kampf auszu« kämpfen wisse», Redner zeigt auf die Stellung Oesterreichs in Deutschland hin und auf daS von ^r, Majestät u»lcr»o»»nc»e Reformwerk, »»0 sagt, Oesterreich müsse sich i» der vorliegende» Frage a» d!e Spihc Deutschlands stelle». (Hchlüü folgt.) Oesterreich. Wien, 5> December, Ee. k. .Hoheit der durch» '^"chtigste Hcrr Erzherzog Kronprinz Rudolf wurde "cm einem leichten Unwohlsein befalle». Vorsicht«» l^ll'sr winde auch der bekannte Kinderarzt Dr, ?öschner "»ö Prag bichcr berufe». «!, December. Das Unwohlsein Sr, k. Hoheit bcs durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Kronprinzen Rudolf dauert in gleichem Grade fort, Prag, 4, December, .,N«rodni M>)" veröffcnt. lichen cin geheimes ^,ilk»lar des böbnnsche» Ober» Landcsgrrichtcs, wonach diejenigen Ocsterreicher, die es>icricht gestern dc» „Ozaö" auf drei Monate snspcudirt, dic Suspension dnrch zwei frühere Vcrurllicilnngen wegen dcr dic polnische Insurrektion betreffenden Artikel des «Cza«" begrü," dend. Die Verurthciliüsg basirt a»f 8 llN P.'G. (Pr.) Ausland. Frankfurt, 29. November, Schon seit cinigc» Abcnocn fanocn zwischen den hier garnisonilcnoen Nuiidcöiruppc», dc» österreichische» uno baierischeu auf rcr einen, den preußische» auf dcr andere» Seile bedauerliche Rcibimgcn Statt, oic gestern in rcr Fahrgassc ihre» Höhepunkt dnrch eine allgemeine Schlägerei mit blanke» Waffen, »rrcichtc. Vei der Arrcstalion einiger Baicrn nahmen oic Civilisten Partei für dieselben, zogen mit den Patrouillen vor die Hcniptwache »nd verlangte» die Herausgabe der Verlmfletc», Die Menge wuchs immer mehr, daS Lied „Schleswig Holstein", das VaterlaudSlied ivnr» den gcsnngcn nno „Preußen hinaus" gerufen. Petm Erscheinen der bcwaftiiclcn Macht zog sich dic Mcnge znrück und rief: „Bismarck, Viömarck." Ein preu» pischer Palrouillcn > «ührer bcfayl seiner Mannschaft in Der ^cl'irmicnslraüo. Jeden, rcr „Msmnrck" rufe, zu uerhaficil, n„d schickte anch orcl Man» auf den Graben, dic nbcr Niemanden faßten. Hinter der Fronte der Preußen sammelte sich die Menge von Ncucm. Dcr Officicr kommandirtc „Kehrt! Marsch!" Maisch nnt gcfälllcm Bayonnctc ging cö vorwärts »nch der Zc!l. Die Ingeno rief: «Pic ViSmaiclcr kommen", nnd fing an z» pfciscu. Ei» Preuße sprang gegen das Pfaff'schc Haus vor und stach nach meh. leren Personen mii dem Nnfe: „Canaille», ich stech' cuch Allc todt." Hier erreichte der ^ärm sei»e» Hohe» pnnkt. Der Officier ließ laden und zog sich auf die Hanptwache zurück, wo der commandirende General, der Stadlcommandant, dcr Polizei «Senator Spclh, ^°m»Ussär Ncbel, Rumpf und Ulrici sich befanden. ^/' ^^"">°r befahl nun der Schntzmannschaft, die m-s^i,""' ^"">^en Worte» zu entferne!,, was anch !!",«,/::,,«'. 3i7,^»« p°»,.,,ch«»»,,,». aeaa„?c^^'',',,''.^"°'"^'- ^'»e an der Vörsc ein» burger Schlosse an der Gesich.«rose "/' ^'"^' — Das Kopcnhagcntr «Dagblabet« vom !.. ^ovcmbcr meldet: „Eine Dcklaratio» Dä»cmarks ^ cs wcgcn Holslcin nnd «aucnbnrg ans dem den!.' ""» Vi„idc gclreten, schcmt allen Anzeichen nach »al,c "^'»stehend zu scin." Wcun sich dicL bestätig,, dann "^>" Casusxcin, den wcdcr Graf Rcchbcrg »och ^ ^iiz!„,i^ voniü^gesehc» hat, Dann wird Deutsch. " sci'ie ,u»cg^,tät zu wahrcn habcn, bri„ ,^"^^' '"- Dccenibcr. Dcr heutige..Mouilcur' /"''' "n Bericht übcr dic Finanzlage. Dcr Finanz. minister Foult» beantragt .">()<> Millionen Fr. von der uubeoccktc» Schuld iu cousolioirle Schuld zu coiivcr» tireu, wodurch dic Gcsammtziffer der l!>-c«"v<>!'!5 auf 672 Millionen Fr, reducirt wnd. Die Anlcihc wird zur Einlösung der Schapscheinc verwendet werde». Bukarest, A. December. Die Kammer hat de» Gesetzentwurf, daß das HanbclSgesel/ auch in der Moldau einzuführc» sei, mit 4!» gegen -!'> Stimme» angenommen. Dcr (iommerzappellaiionshof in Vnla. rest wird aufgelöst, New - Aork, 'l. November. Depesche» aus Kuofville vom 11.», November bezeichnen die Situa» lion des Generals Burnsioc als gut, obgleich die Vcr» binduug »lit (Niniberland unterbrochen ist. Gc» neral Vauls besetzte am 5. November Vrowuaville. — I» MatamoraS wiro eine Revolution zu Gunsten der Franzosen erwartet; ein Theil vo» Banks'Tr»p> pen ist zum Schuhe des ammlanischen Consuls dahin bestimmt. Tagesbericht. vaibach, ?. Decembei. Die vorigen Samstag stattgehabte gesellige Zu» sanimenkunft der Sänger, Turner und Schütze» im Fischer'schcu i!okalc iu der Sternallce war außcrge» wohnlich animirl und heiter. Dem ernsten Vortrage — über Magnetismus — schlösse» sich mehrere hu» moristische Deklamationen, Musik» und Gesangsvo» träge a», uulcr denen cin großer Turnermarsch für 2 Klaviere, lomponirt von Zöhrel, besonderen Velfall fand. Es wurde beschlossen, eine eigene Syl» vcstcrfcier zu ueranstalteii, die im vorder» Saale, oer Schictzstätte abgehalten werden soll. — Da« Gesnch um die Allerhöchste Genehmi» gung der Statute» für dic slovciiischc »^lutic»« ist oicscr Tage vo» Dr, Ale < wcis und Dr. Toma n Sr. Exzellenz oem Herr» Statthalter überreicht worden. — Gestern Muiag begab sich eine Deputation dcö Vcrcins »cr Aerzte für Krai» zu dem Nestor der Acrzlc i» i!a!bach. Professor Melzer, »m ihm zu sciucm scchüzlgjähilgcn Jubiläum als ^'chrcr die Glüclwünschc »cS Vereins darzubringen. Der arzlliche Veteran cmpfi»g dieselbe tiefgerührt uno danklc >n herzlichen Worte» für oic Theilnahme. — Gestern Hai das Lomit»i lcr Sänger, Turner »nd Schützen für rc» projeküric,! Narrenabend oas Programm — oaö natürlicherweise Geheimniß bleibt -- festgesetzt. — In dcr vorigen Donnerstag stattgehabte» Versammlung des StetiographenvcrmX ivuroe be» schlössen. eincn nnentgelllichc» . l'fffnllichcn ^chikiiif»« i» dicscr «u»st z» cröffne». — Gestern Abend erschien ei» elegant gekleideter Hen, mil vielen Ringen an den ginger», vor der Tabalirasik in der Sternallec, verlangte Virgmia» Zigarre», ergriff, als mau ihm welche znl Auswahl bot, eine Hano voll und eilte davon, — I» dcr „Presse" befand sich kürzlich eine Korrespondenz übcr oas Bcgräbnlß des Leichnam« jcnc« Sparlassebeamicn von hier, der sich in Nabre» sina erschoß. Dcr Gcmeiuoevorslano vo» Nabresina berichtig, nun jene Angabc» dahln. daß nicht der oortigc Pfarrvikar, sondcr» der' Gememdeoorstand, nachocm eine gemischte Kommission des k, k. VczirlS» amleö als Gcrichl aus ucrschicoeuc» Umständen ko». statiric, oaß d.r Unglückliche die That mit Bewußt» se>» bcgaüge» habe. den Leichnam in einem »abc» liegende» und gczicmel'dcn Thalorlc bestallen ließ' — Die k. t. Statthaltern i» Trieft hat Hrn. Professor Lnigi Vicenzo Sandri oie Bewilligung ertheilt, eine Harmonie» und Kompositionsschule ,u errichte». ^ ° Wien, <>. December. — Der U»terrichtsratl) soll gleich »ach Schluß lcr NcichsralhSscssion i» Aktivität lrelen Das Statut bleibt nnvcränrcrt. nnd die Mitglieder dieses Rathe« erhalten je 5(>0 fl. Nemuncraliou jährlich. " Dic deutsche» Studenten i„ Prag l'aben cine mit 4!.'! Unterschriften bedeckte Adresse' au die Kieler Studenten abgesandt. Reurjle Nachrichten nnd Telegramme. össMamm drr „^Macher Heilung" )tt i e n, 7. December. Kronprinz Nlldolf '"ar «estrrn fieberfrei. Die „Vonst. ^»esterr. »"t»nss ' dementirt die entstandenen werulkte »brr Viinisterdemissivnrn. Äus Frankfurt ">rd „emcldet, ^>esterre>«<, und Preuße» erklärten , das; die December (Abends), Eine Vcr< sammlung von ll'O Männern, bei der alle Berufs» klasseu und politischen Parteien vertreten waren, grün« dcte heule einen SchleS»ig'Holstcin»Vercin, und be» stimmten die Gründer zur Fundatio» des Vereins einen sofort zu erlegenden einjährigen Betrag ihrer Staalssteuer». Die Fuudalioussunnne beträgt bei» läufig :'.0,000 ff. Darmstadt, 5. December. Die erste ssammcr hat mit l<> gcgc» 11 Stimmen dem Beschluß dei zwcttcn ssammer iu Betreff Sch!eswig»Ho!steinS zu» gestimmt i sich jedoch einer Erklärung betreffs der Erbfolgcbcrcchtiguug des Herzogs von Augustenbura. cntballcn, welche dem Bundestage zu übeilassen sei. Gaffel, 4 Deccmbcr (Abends). Durch Mini» sterialausschrelbeu vom 2t<. November wird der kur» hessische Landtag auf de» 17. Dezember einberufen. Berlin, 4, December (Nachls). Von der pol« Nischen Grenze wirb heule gemeldet: Vergangene Nacht haben abermals bedeutende Verhaftungen stattgefunden. Unter den Verhaftete» befinden sich: die Gerichts«»» wälle DominSli, Zielinsli, Ludwig Zulewsli »nd Fürst Lubomiröli, der Präses des Armenpflegcvcreius, Verlin, 5. Dcccniber. Von der polnische» Grenze wird gerüchtsweise gemeldet: Staatsrathssecretär Enoch soll in Ungnade gefallen und seines Amtes enthoben worden sein; Hubc soll zum Iustizdirector ernannt wcrdc», Hamburg, 4, December (Abends). In einer heule abgel'allcnc» zahlreichen Versammlung von Vcr> lranensmänncrl! ans Schleswig »Holstein wurde all» gemeine Stcuerverweigerung und Selbstbesteuerung für eine» i,'andesfond beschlossen. Hamburg, 5>, Deceniber, Gutem Vernehme» »ach sind die Versuche Schccl'Plcsseiis, Reiveotlow» Erin,i»,!S, ^'cvetzows »»d Molllc'S mit dem dänischen Ministerium eine Verständigung bcrbeiznfübren, völlig gescheitert. In der gestrigen SlaatsratbSslhung soll bcschlosseu worocn sein, jede Besetzung Holstein« als eincn Kriegsfall anzuseben. Paris, 5». December. ?n einem inspiiirten Artikel über die schlcSwig »holsteinische Angelegenveit vertheidigt daS «Memorial diplomaliauc" die strenge Neutralität Frankreichs in dieser Frage gegen die Auslassungen der englische» Vlätlcr, In demselben Allilcl spricht sich das »Memorial- für den Kongreß »mo tnlschleoc» aeg»» eie Abhaltimg einer Spezial» Konferenz aus, der man oie d'ulsch. vänische Angele» genheit etwa zur Lösung vorlege» wollte. (Pi) Kopenhagen, 4 December (Abends). Der Finanzmlnister hat im Ncichsrathc c!» Gesetz wegen Aufnahme einer Anleihe vo» 10 Millionen Thalern eingebracht, itondvn, 4, December. (Verspätet eingelangt.) Lord Wodeliousc geht nach Kopeuhagen um den König zur Thronbesteigung zu beglückwünschen Er erbält außerdem politische Inslrnctioncn in Vclrcff des gc» genwältigen Zustandes. Markt- und Vcschallsbericht. ilaibach, 5>. December. Auf dem heutigen Markte sind erschienen: 4 Wagen mit Getreide, 2 Wagen mit Heu und Stroh, <«'< Wagen und 7 Schiffe mit Holz, «0 Mctzen Erdäpfel, (W ochcnmarlt»Preise.) Weizen pr. Mescn ft. 5>:«> (Magazins»Preis fi, 5>,5.5»)^ Korn fi. —.— (Ma.z.Pl.fi.::,.'l.'>); Gerste ft .-.- (Mgz.Pr si,2ft'>)^ Hafer ft. -,— (Mgz.Pr.ft, 2,^7)^ Halbfrnchtft,—,— (Mg, Pr, ft, -l «5>)i Heiden ss, — (Mgz Pr, fi. 2> Hirse fi. —.— (Mgz. Pr. ft. 575») - Kuknruh ft. —.— (Mgz. Pr. fi Erdäpfel ft. I,!!.', (Mgz. Pr. fi, -,—); linsen ft 420 (Mqz. Pr. fi, — Erbsen ss, 4.5><» (Mgz, Pr. ft. —.—); Nindsschmalz pr. Pfund kr. 4'.'. Schweineschmalz kr. 40; Speck, frisch kr, 27. dctto geräuchert kr. N»; Butter kr. 47; Eier vr. Stücl lr. 2; Milch (ordinär) pr. Maß kr. 10; Rmdsseisch pr. Pfnnd lr. 18—2^i. Kalbfleisch lr. 2l. Schweine« fteiscl, kr. 22. Schöpsenfleisch lr, K; H, Zir. fl l l" bis ft. 1,40. Stroh lr. 7l > 'ok. baries :j<»". pr. Klafter ss. «. detto weiches ft, «'<; Wcin (Mgz. Pr.) rother, pr. lfimcr fl, 10 bis l.V dctlo weißer ft. K) bis 1 l ^_^__^^^ Theater. Heute Montage Die drille. Morgen Dinstag: Zehn Mädchen und kein Vtann. Die lheaternarren. Dic Vettgeher. Vnantwortlichtl Ncdatlem: Ignaz v. Klciumayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr «t Fedor Vamberg i» ^'.libach. «RR4 3.2191. (6) Die Schlssscrwaaren-, Maschtncn-m,d Deztmalwagcn-Fabrik des .lul.^. VoUmerH^nnn. St. Peters - Vorstadt Nr. 82 in Lailmch. ist nunmehr durch ihre neueste Umgestaltung des Betriebes durch Dampfkraft ihrer früheren und zum größten Theile, neu angeschafften Hilfsmaschinen in der Lage, nunmehr allen Anforderungen eines geehrten Publikums, sowohl in der Erzeugung allel Vau-Hchlosserwaaren, der verschiedenartigsten Maschinen und technischer Artikel, als auch aller Gattungen Wagen lt., zu den billigsten Preisen zu genügen, und alle Bestellungen auf das prompteste und beste zu effektuiren. Zur Bequemlichkeit der />. T'. 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Tiegelpressen Nr. 1..........„ 4 — „ „2..........„ 4.2« /, /, 3.....,;...„ 8. ^ ^ ,, „4..........„ 12 — Hochdruckpressen Nr. 5........„ 2 — Plombir,angen...........„ 2«.— Französische Hchraubenschlüssel Nr. 1 . . „ 10 — ,/ „ Nr. 2 . . . „ 12.— Kasseerelbmafchlnen mit Schwungrad . . . . „ 4«.— Farbreibmaschinen „ „ . . . . „ 3«.— „ ohne „ . . . . „ 23.— Kukuruzrebbelmaschinen mit Schwungrad, einfache „ 2«.— /, „ " „ doppelte,, 30.— Ichlosserwaaren aller Art, sowie komplete Vaubeschlage: a) Fensterbeschläge laut spezieller Preisliste „ 5 . . „ 2.5 „ « - - „ ^'1 e^) Ialousienbeschläge........ . . „ ?-''" e) Spalettladenbeschläge.........„ 3.s« Thnrbeschlüge: für Doppelthüren...........st. 5.^ „ Kreuzthüren........Nr. 1 . . „ s-6" 2 2?" „ Aborte............ „ 1.5" „ Boden- und Kellerthüren....... „ 7^" „ Kaminthüren........... „ ^l^ „ Hausthöre........Nr. 1 . . „ 3«.^ „ „ sehr elegant.....„ 2 . . „ ?<>-^ Iparherde: ». freistehende von Gußeisen.........Nr. 1 . . fl. Ill^ „ EisenblechohneWasserkesselmitBratrohr Nr. 1 . . „12-^ mit Wasserkessel und 1 Vratrohr . . „ 3 . . „ 25.^ /, " „ ^ „»«»,/ 4 ..// 3 /^ „ ,, „2 „ . . . „ 5 . . „ b ' /, ,, „2 „...„».. „«"^ l». gemauerte ^ pr. Pfund............... ^'g<, Nothherdthüren pr. Pfund ......... 95 Dftnthüren............... ^'^ Dunstthüren mit Feder pr. Pfund....... ^'35 Russische Putzthürl............ ^' Bei on ^ro8 Geschäften pr. comptant ein angemessener Skonto. .« <<,,, Wie es aus dem voransscfi'chrten Preis - Courante ersichtlich ist, glaubt die Fabrlk l"" billigen Anforderullgen bestens entsprechen zu können und bittet um geueigten W^ Der heutigen Nummer liegt das Verzeichniß der Theilnehmer des von der Versicherungs - Gesellschaft ^«'e,«'"" Lsns^a/t' verwalteten ^VNltl»«»«»V«»»«l»»« bei. Anhang zur Vaibachee Ieitung. lil«rll»nk^«^t Wien 5, Dezember lWr. Ztg. Nbl>l, Mitta,« 1'/. Ml) Da« rapid. Vteissen d» «rcdit r Altlen «°n aefttl» «uf hnlte r„f ,m Veil»«!» de« Geschifte« groß. R«l» PllrjeNllellchl. sirm.aen he«or. und chließ» ties.« «ffctt nach bedeutenden Tchwanlunge» pr, Slücl um 7 si hüh» a!« g.Nern. An d.eser New.gung nahmen zu!,achN d.e1S«)er-?°s. «ln «HM. die eben^ll« untel „ahmhoften Variationen schließlich noch »m '/.«7» über der gcsirigen Noti, tl!,b.n. In alle» ««deren P»pi.rgattunzen war d«« Oescha,! ruh'g. und di« LulSd.fferei,, g«nj »»'iheblich. Nur Elisabeth - Weübahn - Mtien besserten fich um 2 l>i« 3 ft„ Creditlose fast um 1'/.. dagegen wichen Nordl-ahn - «cticn um nahezu I /., und »»compte.-«Iltie» um I l»« ^ fi Wechsel auf srcmte Plätze und Goldmünzen bei vielfältigen Angebot um circa 1°/» billiger. Sübenurse nrminill. Gelb flüssig. ä- ><» H>«a>e, (für IVN st.) Geld Man In österr, Währung . z» 5>"/« U92'» U9.Ü0 "/» Nnleh. v. 1»U1 mit Nückz'/.9<;,!i5 96 5>0 detto ohne Abschnitt 18L3'/., —.— —.— "«»twnaltAnlehtn mit Iännei'izoupon« . „5°/, H0.80 W90 »lattonal-Anlthen mit «prll.l «erloftmg u. Iah« 1839 142.») 143 bO „ „ 1854 90 50 91-., , 1860 zu 500 st, . Ü26U 9270 ««mo.».«. ? " zuiwsi. 9i<.«0 98.80 ^' >runben>lasl»ng6«Obllga — — Slciermarl.....b . »7— 8«, - Kirn»,. Hrain u Küst, 5 , ^,- x«, Mühren u. Schlesien , 5 „ 68,50 91 - Ungarn......b, 75,— 75,>i0 Tem. Van. Kro«, Slav. 5. 7Z. - 73 5'» Galizien ... . 5 » 7l.b0 7190 Siebenb. u, Vulow. . , 5 „ 70.50 72 50 „ m. d. Verl.'Cl, 18«? 5 „ 70.50 7^,5 ' Vcnelianischl« Anl. 1859 5 „ 93.— -. Aktien (pr. Vlück» Nationalbanl....., 78Ü -. 788 - .ssredit-Anftalt zu 200 f., >' w, 1«4.80 !85 — N. 0, ««com'Wes.,. 50s> sl, ^ ?^ < 4 l - 645 -K. Ferd 'Nordb.z.I000ft ^>Vl. 1t!U0.-^62 — Vtaats'His.-Ves. zu 2O> fl. «M. oder 500 ssr.....1b7. - 187 l>0 Kais. «lis.'Vahn zu200si.«1>.' 189 - 18N50 Eüd.-n°rdd.Verb,-«.200„ „ 128 50 Ii8.?5 Süd, Gtaat««, lomb.'pen.n. centr. ital. >«!s,200st i W, 5^X)^c. mit «inzahlu^___________222 - 2l.3 - Geld Ware> Vali,.,!tarI'k»dw.'Vahn z. 200st. KM mil »jinzahluna. . . lüi»,— l!>950 Oeft, Don,D.,mpfsch,-Ges.«.»: 423,— ^24.— O.üerreich. «loyd in Trieft 3 » 229,— 230,— Wiener Dampsin.-Alt.-Ges,^^ 395,— 3!»8,— Pe,1»r Kettenbrücke .... 392.— 394,- «ohm. Wessbahn ,u 200 si. . 15i,5U 15»,— Theißbahn-Vtien 200 fi (5, M, m. 140 fl. (707.) «iinzahlung. l4?.- —.-Pfandbrief« (für 100 fi.) «atwnal.!^^ ^l» 57. 102 50 103- .?' ,°<> l »cll°«b»re 5 „ 90,25 90,75 MtioWlb!««^^ ""°"b .. 8«,- 86.2k >lua«!lchc VodlN-Hrcdil-Anstalt zu ü'/, pllt.......S8.75 »v." Uose (per Stück.) Kred.-Anftalt für Handel u, Gew, ,» IM si. ist. W, . , . 1Ä9.2', 139.5« Dl>n.'Damftff.«h»„ .. 40.L. M 95.- 95.51 »eld Wa« Salm zu 40 fl, E.M 35 25 35,75 Palffy .. 4«fi «M. . 33.25 »»?5 Mary „40„ ,. . 32.— 82 50 Vi. Venol« „40« ., . 33.25 3375 Windischgrüh „ 20 „ . . 19.50 20.-Waldftein „ 20 „ . . 20 — 2U.5<> Keglevich . 10 . . . 15.- 15 25 Wechstl. 3 «No not,. Veld Vrle< Aug«burg für 100 fi. südd. W. 102 V5 102 !<5 Franlsurt a. M. betto >0'.?5 103.— Hamburg für 100 Mail V»nlo3z90 30 9l 2<> i!°nd«n für 10 Pf. Sterlin» . 120 20 120 80 Pari« für 100 Fran!« , . 47 50 47.!i0 (fours der Geldforten. «eld War, K. Vlünz-Dukaten 5fi, 7? sr, 5 fi 76 Mr Kronen . . . . 16 „ l)0 „ 1»! „ 65 , Napoleonid'or . . 9 „ l!ü „ 9 , L7 . Nuff. Imperial« , 9 „ 95 . 3 „ «»! . N,rein«thal,i . . l „ 82 „ I , H2^. Vllb,r.«8 . . lLI . - - . Ill . 50 . Effekten und Wechsel-Kurje. «n der f. k. öffentlichen Nilrse in Wien. Den 5. Dccemb» 1863. Gffttteu. Wechsel. t>^,Nat.-«»>. «0«0 Viller . . . , I2l-. ^!^!!en ' ^ ' 1^' "°"^n..... 120.50 I8«0er Lofc . . 92,65 K.l. Dulten . 5 75, Lottoziehung vom 5. November. Trieft: Htt 85 8« ,7 N, «fremde,i^ Ä n^z e i „ ». Den 4. December 1863. Hr. Hilschler. Inspccloi, von N!e». — Hi. Vlau. Kaufmann, uo» Pest. — Hr. Geimanu. Agcnl. vo» Tiiest. — Hr. Vacher, Handelsmann, uo» Wippach. — Hl. sslc!», von Vrünn. — Hr. Noalto, vo„ Verona. — Fr. Vulvcrmeyei. ssnnstlenu, von iis„>Nadt__________________________ 3 24«,. Anknndignng. In Gemäßheit dcs ». Alt. der allgemeinen Bedingungen, worauf der am l. Januar I85l eröffnete, <2 Jahre dauernde und von der Bersicherungö - Gesellschaft ^«»le,,rn»t«n» <^v,»«.'«'«>l^) verwaltete Tontinm - Verein für Versicherungen von Capitalien begründet ist, gibt die Unterfertigte, nachdem am »!. October schon der letzt.! Termin zur Einreichung der Documente zum Nachweise, daß die Theil? nehmer 'am 3». December v. I., alS dem letzten Tage de8 Vereines, noch am Lebe» waren, abgelaufen ist, das Verzeichniß als Bei. läge dieser Zeitung kund sowohl der Theil, nehmer, welche berechtigt sind, die als Associations, Prämie geleisteten Einlagen, weil sie dieselben nicht fortsetzten, einfach zurückzuerhalten, als der Theilnehmcr, welche einen Anspruch haben auf die, für die Anzahl der von ihnen besitzenden Actien entfallende veryältnißmäßige Quote des Vercinsvermögens, welches noch erübrigt, nach' dem die oberwähnte Rückzahlung erfolgt ist. Die mit einem Sternchen (*) im gedachten Verzeichnisse Bezeichneten sind die w bedeutendsten Theilnehmer, denen im Sinne desselben obbesagten Artikels das Rccht vorbehalten ist, innerhalb dcs nächsten Monats December die oberwähnte Verlheilungs. Rechnung auf Grund des speciellen Nereinsregisters und der betreffenden Prämicntarife zu prüfen und ,u con« trolircn, indem nach Verlauf diescS Termines die Verthcilung selbst unbeanstäudbar ftin wird. Trieft, den IN. November »8U» Die Central - Direction ^- lioN«. Viäa. — »I. Uorpm-jo — ^. 6i 5. KM. — I'- liovoiwlil,. Der General-Gecrelär: ^ Hnuvt«^,,,^^, f^ g,,ai„ Im Htll» Vlnrcnz ^'uniss, Gladischa»Vorstatt Nr, '«, Z. 2419. (2) Gchter Paffliano-Syrup, » , fi. »» kr.. frische Sendung vom SchucebcM AMtn-Allop, i» > fi. »» kr., und Vieh-, Nihr- und Deilpnlver für Pferde, Hornviel» und Schaft. Kleines Packet 4« ?r., großes Packet »« kr. bei .loll. K,ll«l DonnelNcig von !» — 10 Uhr fortgesetzt. Die Direction des Stenographen - Vereins in Laibach. ,,»!. (2) Die erste Abtheilung von 8allser 5 Ro5moramm a»f dem Eongleßplahe schließt «m v. December Einliilt 20 lr. ö. W. . In der Danksagung rer Famüie Maußer. Lail'acher Zeitung Nr. 27'.'. ist der Vorname des Verblichenen iliigerweis» Franz stall Joses angegebln. « /.. 2W3. fi, Geprüft, attestirt «nd rmpsolen von vielen berühmten Autoritäten der Medizin! j llMH^jksill Dr. Beringuer's aromat. Kronengeisi \m 1 Q"ln« sm ,„ «I Kan de Cologne) SJE»tAi ': pjfETSmWffil ^f bewährt siel, nicht nur als ein \ortreffliches Hu hwasscr, »elches die Lebensgeister ermuntert und jj ^^' i ni ' iii^^ stärkt, sondern auch ill ein herrliches med iei««at*Jei DnUrititiaof ••ittel und ist ?I eina wihre Wohlthat fttf *1* PerMMn, di« u Kopfweh und Migrünc leiden. Vea iMrkannl Nutz'-n bei * SchwLche-Zuattnden d*i Narren-Syitemi uod ate Wnlsuungs-Organe, erapSahH lieh l»r. HrrlniiirrK Lk f a. priv. Hru.....l(elMt ¦'!¦; ein wahrhall lob '"i werthtoUei llausmiltcl; dem W«w »wte, | U stärkt und liclcbt (¦•; Kopf bad Alicen und verleiht ,1er Haut ellstiscbe Weichheit und jiigendlirh.- Pfi« ||™LJ M«J- Dr. BOHCHAllDT- f^£j Hie Mr. BorehardtVhc k k > priv. Krüuter-Seife ist en. roftnKdlM Mittel, die Haul /n itlrken und j i getunil /.ii erhalten; sie ist unbestritten ilas Britr, "»» '» (liei"'m Kl"'1"' J«^«1 wir'1(11) ^"". ^'"(lil1 g««en di '! HUtigen Sommersprossen, Loborner.keii Sonnenbrand l'usleln, Pickeln, HtiitbUteben etc., riMria «ich iur Erhaltung und ; \ Herstellung einer r,;»,en, geschmeidigen Haut in knifl.ger Knsrhe und bdeUwa Kl sie eignet sich gleichfalls mit grosser Erspriesslichkeit U Hadern jeder Art. Das glücklicho Hcsultnt einer vorgeschrittenen. mp»***i winCM*lWi*H1 Krkenntniss, sind 4k pnviU-girten 5L Dr. Hartung'8chen Haarwucbsinittel .^fflg^ l /S^t^ boütimmt, sich zur rationellen Haarcultur in ihr™ Wirkungen gegenseitig zu orgänien . dient <\js & M£7>U f IWnjNC'sl fhlnarlndeii-Orl i^M #$*& * 4JÄ», I iur Co n SOI -v innig lmj „lr Vrrsrhimr i » n « cl ¦'r '" •¦"• ro '"'crhaupt, so ist die mkr^T^^iH ^ I%RNP|/nr Wiedcreiw.M-.kung undÜelchung drs Hau rwn.-l, ^jRJoP^ipr iiiy|iii'Bi'ii'iShiiiil|»'t«toii». '"'"' i'"|iti1 v" ,"'''¦".'' ^>—.y* ¦ k ii~~' und Aushll.n. indem ti. du Epidw Subslan* mittheilt ui.H d,. ^ 8;J ^ | ¦»alkrHaarzwiobelD iuf 10 kr.f»vn44." w" «> nlhrt., "lU"(h I ""'. j jj»^- AHHnverkanf na tatowtdttci Inbrikspnisr Hir di« starlt ¦/all»at-li W »Johann iiraschowitz und Mioinig & BoMChttscn, ww «udi für hCilli: Karl Krhprr. Friesach: Apoll.. W.Euhlvr. lUyr. FeisIriU: -H Uttehan, Klapenfurt: f: Apolh. i4/»/jr lfoi/r<>r nnilj»/iffiin Sunpan. HmuUiÜ: Apoll.. «r»w/. ftlsso«, Spital: «. .>/aj-?; Hcf//«r. Villmh: l/«//,. f',irjrf u. in \Vip|iiiih bei J. A. DolUna.