Nl.ß3. Freitag, 18. Miirz 1898. Jahrgang 117. Macher Zeitung. °Ghri« f> ^pt»U: Nit Postversendungt ganzjährig fl, 15, halbjährig fl. 7 5N. Im Comptoir: "tllit!>»!„'. h°lbilihr!8 fl. 5-5«. Für dle Zustellung ln» Hau« ganzjährig fl. l. — InsertionSgebkr: Für bij zu 4 Zeilen »5 tr., größere p«i Zeile e k,, be, öfteren Wiedevhslungen per geile » lr. Dl« »Laib. Ztg.» erscheint täglich, mit »uinahme der Tonn- und Feiertag«, Die Nd«lniftl»tto» befindet sich «ongre<»plah Ätr. 2. d« «ebactio» Varmherzigergasse Nr, 15. Eprechstunden der «edaction von 8 bU il Uhr vor« mittag«, Ullfranlierte Ärlefo werden nicht angeiwmmen, Manuscriptc nicht zurückgestellt. V.'^^s H.Iosefi.Festcs wegen erscheint die nächste ^^°m Montag den 2,. März. Amtlicher Theil. "llerg^s/ und k. Apostolische Majestät geruhten karl^ ^bernahme des Feldmarschall-Lieutenants Divism.,?^ von Sztankovics. Landwehr-siand ""^ ^ Gr"ä' auf seiu Ansuchen in den Ruheden ^V""dncn und demselben aus diesem Anlasse »ä konorog und die der ^/"^s Geheimen Rathes, beides mit Nachsicht ^le. zu verleihen; Coming "^"lmajor Hermann Ritter von Buss, 12. Infanterie-Brigade, zum di/ 11 ! '""6r in Graz zu ernennen; Leovul^ "nähme des Felomarschall - Lieutenants lerie. ^- " 3 resne, Commandanten der 5. Artil- cl^uo^n ^ °"f sein Ansuchen in den Ruhestand Merlr»" ^ demselben bei diesem Anlasse das , i "es Leopold-Ordens taxfrei zu verleihen: zu ernennen: d,e Oberste: Milled?.^^kel, Commandanten des Corps, stein N' Flments Josef Wenzel Fürst von Liechten-^Ugade u >, ^^ Commandanten der 5. Actillerie- bur^°/ fletsch Edlen von Sidonien-Baiser c>/^^omplet im Corpsartillerie-Regiment 6°nntt f, ^ i^^^. Nr. 8, beim technischen Militär-^rpsartill/ri. ^"'^ung in den Präsenzstand des I°ses Wenzel Fürst von tNeM- ' 9' zum Commandanten dieses Regi- dMen de!!'?c """ ^^ Sommain, Comman« ^r. 23 . ^nsanteriereginients Markgraf von Baden ^ligade' ui^ ^olnmandallten der 12. Infanterie- ^fanw?^"" Kövefs von Kövesshaza. des ^Nlmand2n^5k F'zherzog Friedrich Nr. 52 zum Baden Nr A Infanterieregiments Markgraf von ^^rh?Me/'l?"^^^p°st°lische Majestät haben mit gnädiast , ^Uschl'ehuug vom 12. März d. I. aller-"ud Cbllr^'t"w geruht, dass dem mit dem Titel 6e"cht«^° "emere 400 Meter. Verglichen ^ mit U"'^ INs, wo die Au«. 4W und 650 Meter festgestellt wurden, ergibt sich eine Vergrößerung der obersten Krater-üffnung m einem Sinne um 100 Meter und im andern um 50 Meter. Das sind beträchtliche Unterschiede, welche deutlich zeigen, wie stark sich in 29 Jahren das Bild des Kraters verändert hat. Hand in Hand mit den Veränderungen der Breite des Kraters gehen auch jene der Höhe des Kratersaumes. Es liegt uns eben eine genaueste Reliefkarte des italienischen militär-geographischen Instituts vom letzten Jahre vor, aus welcher ich bedauerlicherweise entnehme, dass ich am Aetna keine 3313 Meter erstiegen, wie es in allen Reisehandbüchern steht, sondern nur eine Höhe von 3274 Meter. Die aller Welt bekannte Höhen-cote für den Aetna mit 3313 Meter wird verschwinden müssen, ebenso wie in nicht ganz 30 Jahren circa 40 Meter Lavaschlacke in die Kratertiefe abgestürzt find, von wo sie gekommen sind. Die Höhe, die mit 3313 Meter cotiert war, nannte man das Horn, dasselbe lag auf der Nordost-Scite. Heute ist die höchste Er» Hebung im Süden des Kraters. Auch ist der ganze Kratersaum unregelmäßig ausgcfressen; die größte Höhendifferenz desfelben beträgt 80 Meter. Was dle grauenhafte Tiefe des Kraters anbelangt, so lst dieselbe sehr schwer nur annähernd abzuschätzen. Selbstverständlich muss sich dieselbe auch fortwährend ver^ ändern" dazu tragen zweierlei Umstände bei: die be-ständiaen Lava-Ergüsse und die cmstürzenoen Krater« Ner Die Grundfläche des Kessels beträgt 162 Meter unter dem höchsten Punkt des Aetna. Vor Jahren bestimmte Ricco die Tiese durch Hineinfallenlassen schwerer, großer Steine und berechnete die Tiefe auf 424 Meter. Diese beträchtliche Tiefe würde unter das Niveau, auf welchem die Sternwarte steht, hinabreichen. Aus der Westseite ist es möglich, ein Stück auf einer sanfter geneigten Fläche gegen den Mittelpunkt des Kraters vorzudringen. Leider war das an diesem Tage absolut undurchführbar wegen der enormen Dampfauswürfe. Wir hätten deshalb auch nichts sehen können. Ich ergötzte mich daran, von verschiedenen Seiten in den Felsencytlus, in das kolossale Amphitheater herabzusehen. Dieser letzte Vergleich wäre noch der bestgewählte — zu diesem Aussehen traaen noch am meisten die regelmäßig stch abstufenden Erdschichten bei, die von weitem so aussehen wie dle steinernen Sitzplätze der alten griechischen Theater, dazu noch der reiche Farbenschmnck dnrch die verschiedenen Inkrustationen und Sublimationsprodncte, von E'ien-chlorid. Salmiak nnd Schwefel, welche die Kraterwände auskleiden, wobei die rothllche und gelbe Färbung die vorherrschende ist. Auch braune, dunkelgrüne und helle Farben sind dazwischen gemischt. Den glutäugigen Schlund, welcher nach genauen Beschreibungen des Ricco einen ^> förmigen Mund hat, tonnten wir wegen der dichten Rauchsäule nicht sehen. Volle zwei Stunden verbrachten wir hier oben an den verschiedenen Punkten dcs Kraters. Carbonario scheint von meiner Wissbcgierde nicht sehr erbaut ge« wesen zu sein. Beim Rückwege musste ich noch einige-male mit den kochenden Erdsprüngen nähere Bekanntschaft machen, insbesondere an Stellen, wo der dichte Laibacher Zeitung Nr. 63. 482 18. Mrz^698^ dadurch zum Widerstände gereizt haben sollen. Dass die von diesen Comite's genährte Aufregung bereits einen bedenklichen Charakter angenommen hat, ist auch aus den politischen Morden ersichtlich, die nicht nur im Vilajet Kossovo, sondern auch in Constantinopel in der letzten Zeit vorgefallen sind. lls ist nämlich mehr als wahrscheinlich, dass die Ermordung des Redacteurs des Organs des bulgarischen Exarchates «Novine», Herrn Makedonsky, gleichfalls mit der macedonischen Agitation in Zusammenhang steht. Unter solchen Umständen ist es erfreulich, dass die Pforte der Gefahr, die ihr in Macedonien drohte, rechtzeitig inne wurde und das strenge Regiment des Vali von Uesküb durch das milde Vorgehen der dahin entsendeten Special-commission ersetzte. Auch darf man auf die weitere Befolgung einer ruhigen und klugen Politik seitens der bulgarischen Regierung hoffen, umsomehr als sie davon unterrichtet ist, dass sie im entgegengesetzten Falle bei keiner auswärtigen Macht Unterstützung finden würde. Die schwedische Marine. Man schreibt aus Stockholm vom 13. März: Die Negierung hat im Reichstage eine Vorlage eingebracht, durch welche einem allgemein empfundenen Mangel der schwedischen Marine abgeholfen werden soll. Die Hauptstation der schwedischen Kriegsflotte ist bekanntlich Karlskrona, an der Südostlüste des Landes, während eine andere Abtheilung der Flotte sich im Hafen von Stockholm befindet. An der Westküste dagegen besitzt Schweden keinen Kriegshafen mit dazu gehörigen Dockanlagen u. s. w., ja nicht einmal einen einfachen, geschützten Zufluchtsort. Das Marine-Ministerium hält es nun für eine unaufschiebbare Nothwendigkeit, diesem Zustande ein Ende zu setzen und hat demgemäß dem Reichstage einen Vorschlag unterbreitet, wonach die große Schiffbau-Actiengesellschaft «Lindholman» bei Gothenburg sich gegen eine bedeutende eiumalige Zahlung verpflichten würde, ihre gegenwärtigen Dockanlagen dermaßen zu erweitern, dass selbst die größten schwedischen Kriegsschiffe in denfelben ausgebessert werden könnten, und den schwedischen Kriegsschiffen vor allen anderen jederzeit den Vorrang zu lassen. Wenn nun gleichzeitig, was als ausgemachte Sache angesehen werden kann, der Einlauf von Gothenburg stark befestigt wird, so würde dies nach der Ansicht der Marineverwaltung für die Bedürfnisse der Kriegsflotte genügen. Von verschiedener Seite wird jedoch dieser Vorschlag eifrigst bekämpft, da man geltend macht, dass ein Vorzugsrecht, wie das erwähnte, sich im Ernstfalle als völlig wertlos erweifen könnte. Wenn die Dockanlagen im betreffenden Augenblicke von Privatschiffen eingenommen sind, so werde es der Ver° waltung der Schiffswerfte selbst beim besten Willen ganz unmöglich sein, einem der Ausbesserung bedürftigen schwedischen Kriegsschiffe Aufnahme zu gewähren. Es wiegt unzweifelhaft die Ansicht vor, dass der Staat selbst unweit Gothenburg einen Kriegshafen nebst Docks anlegen sollte, was freilich einen bedeutenden Kostenaufwand erfordern würde. Sollte sich nun die Mehrheit des Reichstages auf diesen Standpunkt stellen, so wird schließlich der Regierung doch nichts übrig bleiben, als den lehtbezeichneten Weg einzuschlagen. Politische Uebersicht. L « ibach, 17. März, Die Parteien treffen Vorbereitungen für die nächsten Montag stattfindende Eröffnung des Reichsrathes, indem sie für Samstag und Sonntag Clubversammlungen einberufen haben. Neuestens ist auch der Polenclub zu einer Versammlung für Sonntag einberufen worden. Am selben Tage findet die Versammlung der Verfassungspartei des Herrenhauses statt, nachdem Samstag deren Executivcomiti eine Berathung abhalten wird. Gleichfalls tritt die Mittelpartei des Herrenhauses zusammen. Die christlichsociale Vereinigung des Abgeordnetenhauses wurde für Donnerstag einberufen. — Auch die Parteigruppe der Rechten des Herrenhauses wird vor Eröffnung des Reichsrathes die neue politische Lage in Erörterung ziehen. Der Obmann Franz Graf Falkenhayn hat das Executivcomitö' für Sonntag, die Gesammtheit der Parteigruppe für Montag einberufen. Abg. Rltter von Iaworsli richtete an die Clubobmänner der Rechten ein Rundschreiben, mit welchem er dieselben zu emer Conferenz für heute einlud und sie ersucht, die Mitglieder der parlamentarischen Commission zur Vollversammlung auf Freitag einzuberufen. Aus den Berathungen, welche von den Wahl-comitcs und den Vertrauensmännern des verfassungstreue «Großgrundbesitzes in Böhmen, Mähren, Niederösterreich und Steicrmark gepflogen wurden, folgert das «Fremdenblatt», dass die Sprache der Thatsachen, welche sich aus der Zusammensetzung des Cabinets Thun ergibt, volles Verständnis gefunden hat und richtig gedeutet wird. Ueber das Wesen der Cooperation sei nach allen Richtungen Licht verbreitet worden und man werde sie nun richtiger und praktischer auffassen können. Auch die exceptionelle Haltung des steirischen Großgrundbesitzes störe das Ensemble nicht, da den von demselben ausgesprochenen Besorg» nissen durch die Erklärungen der anderen Großgrundbesitzergruppen in vollem Maße Rechnung getragen wurde. Aus den gesammten Kundgebungen der verfassungstreuen Großgrundbesitzer gehe das Bestreben hervor, das Parlament arbeitsfähig zu machen; darin gebe sich die Verfassungstreue am stärksten kund und hiemit werden auch das Wesen und die Grenzen der Cooperation deutlicher als durch jede andere Kundgebung erklärt. Das «Fremdenblatt« zweifelt nicht, dass die Parteien der Rechten ihr Verhältnis zur Cooperation ähnlich auffassen werden, wie der verfassungstreue Großgrundbesitz. Der deutsche Reichstag berieth gestern die Militärstraf process-Ordnung. Bei § 2 wurde der Antrag, des Abg. Munkel, wonach die Offi-cierc des beurlaubten Standes in Zweitampfangelegen-heitcn der Militärstrafgerichtsbarteit zu entziehen seien, bei namentlicher Abstimmung abgelehnt und § 2 in der Fassung der Commission, wonach diese Osficiere der Militärstrafgerichtsbarkeit unterstellt werden, angenommen, ß 3, welcher bestimmt, dass die dem activen Heere oder der Marine ungehörigen Militärpersonell wegen aller strafbaren Handlungen auch vor ihrem Eintritte in den Dienst der Militärstrafgcrichtsbarkcit unterstellt sind, wurde nach Ablehnung der freisinnigen und socialistischen Anträge, denen zufolge die betreffenden Militärpersonen der bürgerlichen Gerichtsbarkeit unterstellt werden sollen, angenommen. Nach Annahme der §§ 4 bis 7 in der Fassung der Commission entspann sich eine längere Debatte über den § 8, welcher in der Fassung der Commission folgendermaßen lau Die Zuständigkeit der Militärgerichte f" "" ^, unterstellten Personen soll noch ein Jahr überdies Militärcontrole dauern, wenn sich eine derartige ^> ! wegen der ihr während der Dienstzeit widersay" Behandlung einer Beleidigung, Körperverletzung Duellforderung gegen einen früheren, noch a .. Vorgesetzten schuldig macht. Dieser Paragraph in der Commissions- sowie in der RegierungM > abgelehnt. Morgen wird die Berathung s^Oey^ Die Budgetcommission des d e u t s ch e n M ^ i /^ tages nahm gegen die Stimmen der Sociaidcmo und des Abg. Werner den in der gestrigen meg^"^ erklärung als annehmbar bezeichneten Antrag oe ^ geordneten Vennigsen und Lieber an, wonach, Ml ^ Ma rineausgaben in einem Etatjahre 117,525.494 übersteigen, der Mehrbetrag nicht durch eme ^ ^ oder Vermehrung der den Massenverbrauch bwl' ^. indirectcn Steuern gedeckt werden darf. Die z Lesung des Flottengesetzes begann heute. . A,- Wie man aus Madrid berichtet, lst M bischof von Valladolid, Cardinal Cascal"' infolge der scharfen Kritik, die er in !"'"" ''^ Hirtenbriefe an den gegenwärtigen Zuständen ^A M geübt hat, in der Presse Gegenstand vieler ^,^ geworden. Der Cardinal ist nun denselben m» .^ neuen Publication entgegengetreten, in b^'/ d-besondere die Auslegung, als ob sich seine "ste " ^ gebung in verhüllter Weise eigentlich geg"!, .„W-schende Dynastie gerichtet hätte, nachdrücklich s .^ weist. Er müsse gegen diese durch nichts oegru ^ Unterstellung aufs energischeste protestieren, ,^ nicht nur gegenüber der Königin-Regentin, del ^ tiefen Danke verpflichtet sei, und gegenMr.^ Königshause jederzeit volle Loyalität bekundet, 1"n überdies unter allen spanischen Prälaten ben 3 c» Eifer entwickelt habe, um den wiederholten ErnmYN" ^ des Papstes an die spanischen Katholiken "N ^ des treuen Anschlusses an die herrschende ^'^. Geltung zu verschaffen. Er fühle sich durch ^ "^ muthung, dass er dem Königshause, ^w vn, während seiner ganzen Laufbahn solche Treue v^^fl und der ausgezeichneten Frau, welche die ^egcl > führt, in seinem Alter abtrünnig geworden sei, tics ^ ^. Wie der Correspondent des «New-Yorl-^ ,.^. in Washington erfährt, habe der neuc M ^ Gesandte Bernabe in einer Zusammentun!, , dem Adjuncten des Staatssecretärs des.Mswal ^. angekündigt, dass Spanien bereit sei, für die Kata> ^ der «Maine» Schadenersatz zu leisten, wenn ^ ^de antwortlichkeit festgestellt würde. Dagegen '" ^. Spanien die Anwesenheit amerikanischer Kncg"!^ in den cubanischen Gewässern und die Krn'gsnW" "s der Vereinigten Staaten als Schädigung des ^l der Autonomie Cubas ansehen. ^ mir den gerichtlich beglaubigten Todtenschem oc Laibacher Zeitung Nr. 63. 483 18. März 1896. . Der ökumenische Patriarch beantwortete ein eigenhändiges Schreiben des Königs Alexander mit der in warmen Worten zum Ausdrucke gebrachten "ersicherung des Entgegenkommens der serbischen Kirche. Die Admirale und Consulate auf Kanea erhellen von der christlichen Bevölkerung in Kissamo die -Utlttheilung, dass sie dem Hungertodc preisgegeben sei, wenn sie nicht mit Lebensmitteln versehen würde, und Hr nicht Wohnungen im Hafen von Kissamo angewiesen würden. Das österreichisch-ungarische Thurm-IM «Wien» ist mit dem Contreadmiral Hinke an ^ord nach Kissamo ausgelaufen. Tagesneuigleitell. — (Regiments-Iubiläen.) In diefemIahre sttern die Infanteric-Regimenter Nr. 48, 6N, 61. 62 das hundertjährige Jubiläum, das Infanterie-"eguuent Nr. 28 das zweihundcrtjührige Fest s^'^ Bestandes. Die ersten vier Regimenter ergänzen UH aus den Ländern der ungarischen Krone, während oas Infanterie-Regiment Nr. 28 seinen Ergänzungsbezirk 'n Prag hat. . -" (Frau Erzherzogin Natalie), Tochter °es Herrn Erzherzogs Friedrich, ist an typhösem Fieber ertrankt. Die jugendliche Erzherzogin ist bereits seit län-gerercr Zeit leidend, so dass Professor Widerhoser schon wlederholt consultiert werden musste. ^ 7^ (Industrie-Enquite in Prag.) Die >5Ndustrie-Enquete wurde beendet. Die Theilnehmer ver-langten für die österreichische Industrie ähnliche Be-?""wgungen wie Ungar«! und Deutschland, brachten vcr-Medene Anregungen behufs Hebung des Unternehmungs-".ewes' Erschließung ausländischer Absatzquellen, Schaffung emes Arbeitsministeriuins vor und wünschten eine Reform , s Zoll- und Tarifwesens sowie Regelung der Credited Arbeitsverhältnisse. ,.^.7" (DerZwischenfall auf deutsch-fran-^U'chem Gebiete.) Die «Mosel- und «Niedzeitung. >«ut den jüngsten Zwischenfall an der französisch-deutschen renze folgendermaßen bar: Montag wurde der Ober-u enzcontrolor Giese bei einem Dicnstgespräch mit einem ""övstschcn Hüttenbeamten an der französischen Grenze d" ^"denrnthen geschlagen. Der Auflauf zog sich auf ^cycs Gebiet. Hie Franzosen schimpften und warfen . ^inen. Der hinzugekommene Grenzaufseher machte Mn des bedrohlichen Andringens der Franzosen das . ^^' lchussscrtig. Die Franzosen zogen sich hierauf frnn s'l ^^eber des Zusammenstoßes wurde von der er^ - Chorde verhaftet. Die «Metzcr Zeitung, sra «-""^ Zuschrift, worin der jüngste Zwischcnfall an der ' j "ö°N1chcn Grenze näher beleuchtet und hervorgehoben dern t ^- ^^' ^°^"^ "'^ a"s französischem, son-a < ""> deutscheln Gebiete abspielte und dass von einem kön, ^""'^" ^^ deutschen Beamten keine Rede sein Äeanl französische Arbeiter, welcher den dentschcn f ",!,?' auf die Schulter schlug, wurde bereits von den '"nzchschen Behörden verhaftet zu k i.^^ Antwerpen) sind die Vorbereitungen b^.e'" dreihundertjährigen Jubiläum von Van Dyck im Auansi s "^' Gelegentlich des Jubiläums, welches im Ratt s ^ tfiudct, "^^ ^^ '^"^ Monumentaltreftpe des ^«lyauses dein Geurancl, übergeben. Die Absätze sind Gr^ü ^mtesse Merttd^^de^Pott^v^sellckM m,^" Steinfels, mit dem Bemerken ein, dass die dem s> k.tnes von ihm gefordert habe, damit ich. ae t^' "" sie selbst in ihrer letzten Stunde ein-NachN ,?"^ Unrecht zugefügt habe, durch die L.l,7^l. lhres Todes das Recht erhalte, mir ein neues Auss^rm zu gründen. Als ich nach Beendigung des Mundes jedoch nach Madrid zurückkehrte, hatte ich aber ^' "?^ Scheit, mich wieder zu vermählen, Di? s.??< ?"'^ ^^n für die Liebe erstorben zu sein. zu 5e s l ^" Schönheiten vermochten es nicht, mich berlpnä r " "" tiesverborgensten Schrein meines rein7« "^^ ^ geheiligte Erinnerung an ein engels-war ^'""^ ^"b, welches mir zwar unerreichbar Sckim« """derholdes Bild aber in so verklärendem Wd ^ "" "'"""' Seele stand, dass ich leine vor .n^c? ^. l"ben vermochte. Da plötzlich traf ich reick?^ ?"^ehn Tagen auf dem Balle des iister-aetrN?' Gchwoten in dem soeben aus Wien ein-SaN«" "'""' Gesandtschafts-Attache^ den Baron Ich A ?' ?"?^r ""'" Bekannten aus früheren Zeiten, dir ,n 5' '" ^^"^ ^ mir auch fiel, nichts mehr von lanaen ^?"' Seraphine. ,nit Absicht alle die endlos aufam^« !-' Korrespondenz init Oswald gänzlich loseR Hi "Ä ^ ^ü^^tc, selbst durch die l)arm-geben ,,^Ä' ^""ds Eifersucht neue Nahrung zu leiten Kn ^ b°om'ch vielleicht trübe Stunden z.l be-einmal dpin l-O ^"" "^lzu glücklich, endlich wieder Hör7n ,u . V ^ ^°^n aussprechen und voll dir h en "ck, ^' ?'^)alb fragte ich den Baron Sal- eduldi ^ast a n ^." ü"^"^n Begrüßung fast un^ Verwandten z?.« 3^ ^'" ^"den meiner lieben Mahlin.' ^"""^ Landsberg uud seiner Ge- (Fortsetzung folgt.) mit Fresken, Episoden aus dem Leben Van Dycks darstellend, geschmückt. Diese Fresken wurden von den Professoren Boom, Dejans, Houben und Verhaert unter der Leitung des Akademiedirectors de Vriendt gemalt. — (Von je 1000 Erdbewohnern) leben 558 in Asien, 242 entfallen auf unser Europa, weniger als die Hälfte davon, nämlich 111, leben in Afrika und 82 in Amerika. 5 befinden sich auf dem Ocean nnd in den Polargebieten und nur 2 in Australien, Darans ergibt sich, dass Asien allein mehr als die Hälfte aller Menschen birgt, während nur eiu Viertel der gesammten Menschheit in Europa lebt. — (Gelbes Fieber.) Aus Rio de Janeiro, 15. d. M., wird gemeldet: In der vorigen Woche brach hier das gelbe Fieber aus. Bis jetzt kommen durchschnittlich 12 Todesfälle täglich vor. Local- uud Prouinzial-Nachrichten. — (Allerhöchste Audienz.) Se. Majestät der Kaiser geruhten gestern allgemeine Audienzen zu ertheilen; es hatten unter anderen die Ehre empfangen zu werden: Geheimer Rath Landesfträsident in Kram Victor Freiherr von Hei» und Landeshauptmann-Stellvertreter Leopold Freiherr von Liechtenberg. — (P e rs on a l n a chr i ch t.) Se. Excellenz der Herr Landespräsident Freiherr v. Hein ist heute früh mit dem Schnellzuge der Südbahn von Wien nach Laibach zurückgekehrt. — (Fünfzigjähriges Regierungsjubiläum Vein er Majestät des Kaisers.) Aus Anlass des Regierungsjubiläums Sr. Majestät des Kaisers wird, wie das «Neue Wiener Tagblatt» meldet, gleichwie für Militärs, auch eine Medaille für Civil - Staatsbeamte gestiftet werden. Diese Medaille (in Bronze) soll auf einer Seite das Bild des Monarchen, auf der anderen die Worte: «giguuin moinorl'as» und die Jahreszahlen 1848 — 139« zeigen. — (Der Czako für die Verpflegs-mannschaft.) Nachdem mit der Gewehrbewaffnung der Vcrpflegsmannfchaft die Verpflegsbranche ausgesprochener den Charakter einer HilfsWaffe, beziehungsweise -Truppe erhalten hat, wird für dieselbe mit heutigem Verordnungsblatt anch noch der Infanterie-Czako als Parade-Kopfbedeckung systemisiert, dieselbe daher auch hinsichtlich der Adjustierung den «Truppen» gleichgestellt. — (Inbiläumsstiftungen und Standarten.) Das «Fremden Blatt» schreibt: Getreu dem Wunsche Sr. Majestät des Kaisers, das Negierungs-jnbiläum ill erster Linie durch Begründung wohlthätigen Zwecken geweihter Unternehmungen zu feiern, besteht, wie man uns lnittheilt, bei mehreren Regimentern die Absicht, Iubiläumsstiftungen für immerwährende Zeiten ins Leben zu rufen. Die Grundsätze, nach welchen diese Stiftungen gegründet werden, sind wohl nicht überall dieselben; die hervorragendsten, den wohlthätigen Zweck ill erster Linie beaücksichtigenden Modalitäten dürften aber bei sämmtlichen ins Leben getretenen nnd noch zu gründenden Stiftungen die gleichen sein. Die Verbesserung der Stellung unserer Unterofficiere zum Zwecke ihrer längeren Erhaltung in der Armee hat schon in den verschiedensten Richtungen Anlass zu Reformen gegeben. Dem gleichen Zwecke sollen nun in erster Linie auch die Iubiläums-stiftnngen dienen; aus deren Ertrag sollen länger dienenden Unterosficieren, die sich im Dienst durch besonderen Pflichteifer und Aufopferung hervorgethan, Prämien ausbezahlt werden. Es braucht nicht weiter erörtert werden, in wie richtiger Art die Frage der Erhaltung und Vermehrung eines tüchtigen Unterofficierscorps hiedurch an-gcfasst wird. Die Truppe fühlt eben in erster Linie selbst den bedeuteuden Nachtheil eines nicht auf der Höhe seiner Aufgabe stehenden Unterofftcierscorps. Durch diese Stiftungen, von denen nur zu hoffen ist, dass das Iubiläumsjahr deren so viele ins Leben rufe, als wir Regimenter haben, wird aber auch der Geist der Zusammengehörigkeit der dem Regimcntc gegenwärtig auch nicht angehörenden Officiere rege erhalten; denn die Stiftungen sollen lediglich von activen Officiercn des Regiments, sowie solchen, welche in dem Regimente vor dem Feinde gedient haben, begründet werden. Unter den ersten Regimentern, welche die Errichtung einer solchen Stiftung ill umfangreichsten» Maße beschlossen haben, tonnen wir das 12. Uhlanen-Regiment Freiherr v. Gagcrn nennen. So mancher Wunsch der Truppe verbindet sich mit dem erhebenden Gefühle, welches alle Angehörigen der Armee anlässlich des Regieruugs-Inbiläums beseelt. Die Aufbesserung der Officicrsgehaltc (welche erst jüngst m Deutschland eine gründliche zeitgemäße Regelung erfuhren!, die Lösung der Adjustierungsfrane, vornehmlich be, der Infanterie, gehören hiezu. Auch die Cavalleric erhofft selmsüchtia die Wiedcrbetheilung mit ihrem altehrwurdlgen Sicacs- und Nuhmeszeichen — der Standarte. Dieser Wunsch tritt umso lebhafter auf. als die Fahnen dcr Infanterie-Negimenter zur Erinnerung an das Jubiläum niit der Medaille geschmückt werden sollen; eine Auszeichnung, welcher die Cavallerie als ehemals ebenfalls fahnenführende Wasfe nur schmerzlich entsagen würde. — (Die Lage der Privatangestellten.) Das Ministerium des Innern hat im vorigen Monate den ersten Theil der Ergebnisse der amtlichen Erhebungen über die Lage der Privatangestellten veröffentlicht. Wie das «Fremdenblatt» berichtet, ist die Bearbeitung des Materials speciell über die bestehenden Vorkehrungen für Alters- sowie Witwen- und Waisenversorgnng scholl so weit fortgeschritten, dass dem Erscheinen des zweiten, abschließenden Bandes schon für April oder Mai entgegenzusehen ist. Die Publication wird auch die Standesverhältnisse der Beamten der Verkehrsunternehmungen und der öffentlichen, aber nicht pensionsberechtigten Beamten der Landes-. Fonds- und Gemeindeverwaltungen «. darstellen. — (Thier ärztliche Wandcrvorträge.) Wie uns mitgetheilt wird, hat das k. k. Ackerbau-Ministerium den diesbezüglichen Vorschlag auf Fortsetzung dcr sehr populär gewordenen thierärztlichen Wander-vorträge im Laufe des heurigen Jahres genehmigt und hiefür einen entsprechenden Kostenbetrag bewilligt. —o. — (Sanitäts - Wochenbericht.) In der Zeit vom 6. bis 12. März kamen in Laibach 25 Kinder zur Welt, dagegen starben 1« Personen, und zwar an Tuberculosc 3, Entzündung der Athmnngsorganc 1 und-an fonstigcn Krankheiten 14 Personen, Unter den Verstorbenen befanden sich 9 Ortsfremde und 11 Personen aus Allstalten. Infcctionskranlheiten wurden gemeldet: Wochenbettfieber 1 und Masern 1 Fall. — (Sterbefall.) Eine edle Erdenpilgerin wurde ihrer segensreichen Lebenslaufbahn allzufrüh entrissen, einer Lebenslaufbahn voll unermüdlicher, aufopfernder Thätigkeit im Dienste dcr Nächstenliebe! Das Hinscheiden von Fräulein Marie Scunig, die so unerwartet vom Schauplatze ihres menschenfreundlichen Daseins abberufe» wurde, bedeutet für die Frauen des Vereines der christlichen Liebe vom heil. Vincentius voll Paul einen schmerzlichen Verlust. Durch lange Jahre war die Verblichene als Cassierin des Vereines opferwillig, mit wahrer Selbstverleugnung und stets bescheiden, jedes Verdienst für sich ablehnend, thätig. Unvergcsslich wird daher das erfolgreiche Wirken der so früh Entschlafene», die ihre ganze Kraft für das Wohl ihrer Nebenmenschen einsetzte, dem Vereine bleiben, der ihrer stets in Dankbarkeit und Liebe gedenken wird! — Am 24. d. M. wird nm 9 Uhr früh eine heilige Seelenmesse in dcr Kapelle des Iosesinnms für die unvergessliche, unersetzliche, edle Verstorbene gelesen, zu der sich gewiss alle Vcreinsmitglieder einfinden werden. ' * (Leichenbegängnis.) Bei der gestrigen Bestattung der verewigten Frau Lcopoldiue Gregorizh kam die Verehrung uud Wertschätzung für die edle Wohlthäterin beredt zum Ausdrucke. Zahlreiche Blumenspenden, darunter ein prächtiger Kranz der philharmonischen Ge-sellschaft, schmückten den Leichenwagen. Die letzte Ehre erwiesen der Verschiedenen die Direction, der Lehrkörper sowie Mitglieder der philharmonischen Gesellschaft nnd viele Honoratioren. Der Männerchor der Gesellschaft trug in der Kirche zu St. Christoph unter Leitung des Musil-directors Herrn I. Zöhrer einen ergreifende» Traner-chor vor. — (Es will Frühling werden.) Der kalcndermäßige Regierungsantritt des holden Lenzes, der Montag die kalte Majestät des Winters ablöst, beansprucht unter allen Ereignissen der letzten Zeit den ersten Platz. Nicht nur weil die Zukunftsmusik, die seine Thronbesteigung begleitet, deren Accorde durch das ganze Weltall hallen und dasselbe ans dem monatelangen Schlafe zu neuem Leben wecken, naturgemäß ein noch viel freudigeres Echo in aller Herzen wachruft, als alle Lobeshynmen, sondern auch seiuer kosmopolitischen Eigenschaften halber, die jeder Schranke spöttelt. Seine in hoffnungsgrünes Gewand gekleideten Boten reden eine beredte Sprache, die in allen Gauen gleich gnt verstanden wird. Ihr Erscheinen wirb freudig begrüßt, wo immer, wie es in der schönen Freudenhymne unseres Schiller heißt, ihr holder Zauber weht, werden alle Menschen Brüder. Wie an so manchen andere» Gräbern, pflanzt auch am Grabe des Winters dcr Mensch alljährlich gernc die Hoffnung auf, dass fich nun alles, alles zum Besseren wenden müsse. Und mit dieser Hoffnung begrüßen wir den Einzug des holden Lenzes. . (Populär-wissenschaftliche Vorträgt Der Unterstützuugsvercin für dürftige Schüler an d^> k. t. Obcrrcalschule veranstaltet unter gefälliger Mitwirkung der Realschulprofessoren einen Cyklus von vier Vortragen und zwar: 1.) «Ueber elektrische Schwingungen und die Telegraphic ohne Draht» von Professor Prost am 2-jstcn März; 2.) «Die Mikroorganismen im Haushalte der Natur ulid im Dienste der chemische» Industrie» vm, Professor A. Vclar am 28. März; 3.) «Ueber Röntgen'sche X-Strahlen' von Professor Proft am 30. März und 4.) «Dantes Wanderung durch die Hölle» von Professor! Laharner am 2. April d. I. Sämmtliche Vorlesungen finden ill dcr Zeit von 6 bis 7 Uhr nachmittags im Realschulgebäude statt. Der Eintritt zu den vier Vor» trägen beträgt für je eine Person 1 si. Ueberzahlungeu werden dankbar angenommen. Karten zu einzelnen Vorträgen werden nicht ausgegeben. Der Unterstützungsvercin beehrt sich höflichst zu ersuchen, m Hinblick auf den wohl- Laibacher Zeitung Nr. 63. 484 13. M6rz 1898. thätigen Zweck die allfällige Theilnahme bei der Realschul-Direction, und aus Gefälligkeit bei der Verlagsbuchhandlung Kleinmayr H Bamberg und in der Handlung des Herrn Petritiö am Hauptplatz in den aufliegenden Bogen zu zeichnen. — (Postdienst.) Die postcombinierte Tele-graphenstation WNabresinai (Ort), politischer Vezirk Sesana, wurde am 16. d. M. mit beschränktem Tagdienste eröffnet. — ^Elektrische Beleuchtung.) Im Laufe der nächsten Tage finden behufs definitiver Uebernahme des Elettricitätswerles an die Stadtgemeinde die Vertrags-mäßigen Garantieproben statt. Aus diesem Anlasse wird es zur Erzeugung einer entsprechenden Belastung für die zu prüfenden Accumulatoren, Dampf- und Dynamomaschinen u. des öfteren erforderlich sein, dass die ge-«sammtc öffentliche Beleuchtung je nach Bedarf auch für einige Stunden bei Tag eingeschaltet werden muss, was hienlit zur allgemeinen Kenntnis gebracht wird. — (Zwei lyrische Clavierstücke von Josef Zöhrer.) Robert Schumann hat bei Besprechung irgend einer Claviercomposition bemerkt, wie sehr manche Werte durch Äetanntsein mit dem Urheber gewinnen. An diesen bemerkenswerten Ausspruch des Meisters erinnerten uns unwillkürlich die in Druck erschienenen zwei Klavierstücke «Albumblatt» und «Romanze», durch deren Herausgabe Musikdirector Zührer seine zahlreichen Freunde und Verehrer erfreut hat. Wohl wusste man seit langem, dass der feinfühlige Dirigent und Pianist vieles geschaffen hat, das er bisher der Oeffentlichteit vorenthielt und nur hie und da gestattete seine Bescheidenheit unserem Publicum einen kleinen Einblick in sein künstlerisches Schaffen durch Aufführung einiger schöner Chöre, die den besten Erfolg hatten und einzelner Clavier-Compositionen, die alle Kenner reizend fanden. Man wird uns daher gerne zustimmen, wenn wir behaupten, dass die vorliegenden zwei lyrischen Blüten durch Bekanntsein mit ihren« Urheber gewinnen, denn die Feinfühligteit und Klarheit, die sein künstlerisches Wirten auszeichnet, ist auch ihnen aufgeprägt. Wie schon die Kennzeichnung andeutet, schreiten beide Stücke in stiller Grazie daher, die weiche Zartheit ist durch einfache, vornehme Klarheit verschönt, geistvoll und originell ist der melodische Gedanke, der ihnen zu Grunde liegt, fesselnde harmonische Wendungen, rhythmische und dynamische Feinheiten erhöhen ihren Reiz. Dabei sind beide Stücke technisch nicht schwierig, Wendell sich nicht einseitig an die mechanische Fertigkeit, sondern hauptsächlich an das durchgeistigte Verständnis des Clavierspiclers. Wir hoffen, dass die schöne Gabe nur den Anfang bedeutet und Director Zöhrer nun auch weitere Schöpfungen der Ocffentlichkeit übergeben wird; sie sollen willkommen sein! — Die beiden Clavierstücke sind, in einem Hefte enthalten, in der Buchhandlung von Jg. v. Kleinmayr , und Pache: «Hüttchen so traut». Deu Schluss der Gesänge »nacht dcr Gesammtchor, Weinwurms: «Lied der Deutscheu^. Die Kapelle des Laibacher Bicycle-Clubs bringt unter anderem Webers Vorspiel zur Oper «Freischütz», Czibulkas «Ständchen», ein großes Potpourri von Friton und den Türkischen Marsch von Eilenberg zur Aufführung. — (Kammermusik-Abend.) Heute findet um halb 8 Uhr abends dcr letzte Kammermusik-Abend dieser Saison im Abonnement statt. Es steht zn erwarten, dass unser dankbares Pnblicum die ausgezeichnete Vereinigung kunstsinniger Männer durch zahlreichen Besuch ehren wird. — (Aus dem Verein slebe n.) Im Gemcinde-und Pfarrorte Podkraj, politischer Bezirk Adclsberg, ist die Grüudung eines sloveuischen Lesevereines im Zuge und wurden die bezüglichen Statuten zur behördlichen Genehmigung bereits eingereicht. —o. — (EineBahn auf denLuschariberg.) Das «Verordnungsblatt für Eisenbahn und Schiffahrt» vcrlautbart: Das l. k. Eisenbahnministerium hat den» Ferdinand Freiherrn zu Aichlburg in Villach dic Bewilligung zur Vornahme technischer Vorarbeiten für eine schmalspurige Kleinbahn von Tarvis über Prisnig oder durch den Luscharigraben auf den Luschariberg im Sinne der bestehenden Normen auf die Dauer eines Jahres ertheilt. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 15. auf den 16. d. M. wurden acht Verhaftungen vorgenommen, und zwar vier wegen Excesses, zwei wegen Bcttelns, eine wegen Herumstreifens in der Stadt und eine wegen Verbrechens des Diebstahls (§171 und 176 II d). —r. 2lvl»io» »»or». Samstag, den 19. März (Heiliger Josef, Nährvater Christi) Pon tificalamt in der Domkirche um 10 Uhr: Instrumental messe «in lwnortiin »uncta,« I^uoiao > von Dr. Franz Witt; Graduate und Tractus voll A. Foerster; Offcrtorium voll I. Poganik. Sonntag, den 20. März (vierter Fastensonntag) Hochamt um 10 Uhr: Messe mit Orgel von Felix, Uhl; Graduate und Tractus von A. Foerster; Offertorium von Dr. Fr. Witt. In der Stadtpfarrtirche zu St. Jakob am 19. März Hochamt um 9 Uhr: Ni»8a in lionorom »t. tag veranstaltet werden. Laibacher Zeitung Nr. 63. 485 . 18. März 1898. Neuigkeiten vom Büchermärkte. , n. Kirchhofs und Fitzner, Vibliothel der Länderkunde, ^Vd,: Antarktis, fl. 3'—. — Zührer, Hoch Habsburg! ^edeuldüchlnn, fl. — 20. — Kerschbaumer, Liedsrauenbilder, ^.A»sl, st. 1 —. - Zdhrer, Für Hütte und Palast, 11. Vd,, ^ylmnt von Wien, fl. 1 50, — Kerschbaumcr. Maria die ^tutw vom guten Rathe, fl. — 60. — Greisfenstein, Io« yanna d'Arc's Maientage, fl. 1-80. — Fürstl, Die üster-«lchijchen Civilproccssgesetze, Bd. ll,'. Execuliousordnung, 1. Lfg., i ^'^' -^ Krönt Hal, Lexikon der technischen Kunst»', j/ "'S.., fl. 1 80. — Hamsun, Redacteur Lynge (Roman), N.,2'10. -. Hamsun, Hunger (Roman), st. 2 10. — Ma rtin, "le Folgerungen der Nodcnreinertragstheorie, 4. Vd.: Die Eiche, 1l. 6'W, — Niessen. Die Pflege des Obstbaumes, fl. —'30. ^7 G v. T., Das Militär. Cabinet in Berlin, fl. —'90. -«chrüter, Die Theorie der Kegelschnitte, 3. Anflage von Sturm, ^.«'40. ~. Eschstrnth, In Ungnade, 2 Bde., st, 6--. — ^'chstruth. Hosluft, 2 Bde,, fl. «-—. — Vorräthig in ^8> v. Kleiuuillyr H, Fed. Bam bergs Buchhandlung in ^llibll ch. Angekommene Fremde. H«tel Ttlldl Wien , ^. Am 16. März. Waller, Reisender, Franlfurt. — Fuchs, Legier, Polazschel, Kflte,; Frisch, Zirovöiö, Mich, Vlcier, Prem, "ei ende, Wien. — Baintofer, Direttor, Trieft. - Schlesingcr. ^"p"°er, Tcineövar. — Kunz, Reisender, Graz, — Reiner, "Sender, Innsbruck. — Micolaschel, jksm., Sternberg. — ^anzl. Postmeistersgattin, St. Andrä Mrnten). — Machan, «aufmllunsgcmin, «lagenfnrt. „. bolcl Elefant. t, m«,," ^' März. Graf Thurn, Gutsbesitzer. Breitcnau. — m^. ^' "' ^ G"ue-Haufttmann, Graz. — Reihen, t. t. Forst-k,,'/"'' 'Vermagor. - Eupiat. Fabrikant, Wien. — Fischt, "" ia, ^^,^.^. lU,,,^,,^ Museal», Hejfel, Wolff, Wctzel, Goldncr. N^'""u>. ttflie,, Wien. - Dchüny, Almady. Kslte.. Budapest. ^'""' ^s'n, Heildlonn. Werbole, Kfm,, Islal. — Leitncr, 5lfm, ^rasbu!. -. ulmar, Kfm, Dorudirn. — Dischrr, ,^sm., Ried, Kf,., ^' Ksm,, Filnne. — Maistcrl, Kfm.. Vleib^irg. - Federer, ^>m ^llg. -> ^il. Kfm.. Rouigno. — Weiner. Kfm„ Tneft. ^ m>"Md,, Kfm., Graz. — Produigg. Ingenieur, Marburg. _ ^lllluschnigg. Besitzer, Feldlirchen. — Mittcregg«. Fabrils-lavi^ ^ ^lagensurt. - Zotosch, Privatier, Divaca, - Don Mil-Qf'"'.""bar, Priester, Krain. — Mitlauich. Private. — ^I^ Privat. Franlfm t. Verstorbene. Udmat Ä ^' ^^z- Maria Iunlo, Postexfteditorin, 37 I., », ^uberculosc. aass. « '.^ ^ ^' ^"rz. Maria Seunig. Private, 64 I.. Ballhaus. Volkswirtschaftliches. lchien?n^n^' März. Äuf dem heutigen Marlte sind er-und 1^'^ "ll^l ">it Gelreide, 7 Wagen mit Hen und Stroh " 'l" ^Uagen »lit Holz. ^^^^^ Durchschnitts.Preise. Mlt.. Miz,- Mlt,. Maz,- N^:, . I>, lr, fl, lr, sl. li. sl. lr, Kotn ^-^ttolit. ^ ^" l2 80 Butter pr. Kilo . . - 84 ^^ Gerste ' ^^ ^ ^ ^ler pr. Slück . . —25 — — Hafer ' 7 50 7 50 Milch pr. L'tcr . . — 10 -!— balbfn,^ ' 7.^ 7 5N Riudfleisch pr. Kilu !ft4 —,^— Heiden -----------!- Kalbfleisch . - ?o ^,- Hirs^ ' 9—9- Schweinefleisch » —70 — — Külunn ' 8-750 Schöpsenfleisch » —40 — — Erdälise, ' l, 60 6 70 Hähudel pr. Stück — 60 -^— Linse" ' 3 50-!- Tauben . >18-- Erbsen ' ^----------- He'l Pr. M,-Ctr. . 1 78------- Fisolen ' ^^----------- Stroh » . . I 60------- ^ndsschmal/l»', ^'^!^---------- H°lz, Halles pr- ! SchwenV^° -94-!- Klafter 7^--------- Speck A"'"z- 74-, -weiches, . 4 80-- ^ ^N)ert : ^« '" " Wein r°ch.,pr.Hlll.------24 - — ^ ^" ' —,b»--------^ — weißer, »-------30 — -"ieteorologilche Beobachtungen in Laibach. -—-_^_ Eeehöhe 306 2 in. L .^ M ft ^ Zi3Z 18^1^M^^^9^^SW. schwächest bewölkt ^.^734.4, 2-8, NO.schwach !theilw?heiteri 0^ ^'^° ilbe/den^N"""^ ^^ ^rigen Temperatur 8 4°, um ^"llntwortlicher Redacteur: Julius Ohm-IanuschowItV - "ittter von Wissehrad. »"ße Mcknmmms-Medaille zuelkannt worden ist ham Josef-Bitterwasser »V'ÜübeMn0^^ «¦!! ba* ^U feiller m anetfannt eraU ct^'tt^». direction in »ubopeft. --------------— _________ (488;') HO—11 2Monatzimmer. i »ogieich zu vergeben. (1042) 1 Aanöesthsater in Aaivach. 100. Vorstellung. Gerade. Samotag, den 19. März MU- Benefiz sür das Chorpersonale ^lly Der Obersteiger. Operette in drei Acten von M. West und L. Held. — Musit von iiarl Zeller. Ansang halb 8 Uyr. Ende 10 Uhr. 102. Vorstellung. Gerade. Montag, den 21. März I. Gast'piel des Herrn Adolf Fröden vom Raimundtheatcr in Wien. Novität! Der Glückselige. Novität! Posfe mit Gesang in uier Acten von Mrl Morre. — Musik von Vincenz Pertl, Soeben erschienen: sehrpläncjur Volksschulen herausgegeben vom hohen k. k. 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(2144) 45 Fortwährend Cravatten - Neuheiton' Genossenschaft der Gastwirte, Cafetiers, Brantwein-schenker and Auskoche in Laibach. Einladung zu der am 22. März 1. J, naohmlttags 3 Uhr, im Glassalon des «Hotel Lloyd» (Petersstrasse Nr. 9) stattfindenden Generalversammlung der gefertigten Genossenschaft. Tagesordnung: 1.) V riesung des Protokolls der letzten Generalversammlung dtto. 11. März 1897. 2.) Thätigkeitsbericht des Genossenschaftsausschusses pro 1897. 3.) Verlesung des Rechnungsabschlusses pro 1897. 4.) Wahl neuer Ausschussmilglieder. 5.) Antrag auf Errichtung einer genossenschaftlichen Krankencassa nebst Verlesung der diesbezüglichen Statuten. 6.) Diverse Anträge. Da obige Generalversammlung von grösster Wichtigkeit ist, so bittet um zahlreiche Betheiligung an derselben hochachtend für die Genossenschaft der Gastwirte, Cafetiers, Brantweinschenker und Auskoche in Laibach Franz Pock Obmann. NB. Falls obige Generalversammlung nicht beschlussfähig sein sollte, so findet die zweite Generalversammlung ohne eine besondere Anzeige am 6. April 1. J., nachmittags 3 Uhr, ebendort statt, wo dieselbe bei jeder Mitgliederanzahl beschlussfähig sein wird. (1033) Sonnenschirme in reichster Auswahl empfiehlt co billifKNtcii PrHsoii L. Mikusch Laibach Rathhausplatz 15 Dllnlsagunll. Schmerzgebcugt über den Verlnst unserer innigst» geliebten Schwester, beziehungsweise Schwägerin, der Frau Leopoldine Gregorizh, geb. Swolwda, erlanben wir uns hiemit auf diesem Wege für all die liebevolle Theilnahme schon während der Krankheit, wie bei dein Hinscheiden, für die zahlreichen schönen Kranzspenden nnd die ehrende große AelHeiligung an dein Leichenbegängnisse der uiwergcsslichi'n Verewigten, den tiefstgefnhlten Dank zum Anödrucke zu bringen. Insbesondere aber danken wir -der Phil-harmonischen Gesellschaft für den ergrelfendeu Trauer chor. Laibach am 17. März 1898. ^ Die ticftrauerndeu Hinterbliebenen, l Waffenfabrik Steyr Alleinvertreter für Krain: Franz Kaiser LAIBACH Schellenburggaflffe 6. ^------ Neue Fahrschule: Maria Tbereslen - Strasse. Gute Reparatur-Werkstätte Alle Zugeliür -Artikel. Waffen- und Opel-Räder McisionsfaMcate I. Ranges. Laibacher Zeitung Nr. S3. 486 18. würz 1898. SoeToen orscliieaae».: Zwei lyriscliB dayierstttcte (Albumblatt und Romanze) für Pianoforte, zweihändig, componiert von Kos. Zöhrer, Musihdirector der Philharm. Gesellschaft in Laibach. Preis beider Piecen in einem Heft 78 kr., mit Postversen- dung nach auswärts 81 kr. Vorräthig in der Buch-, Kunst- und Musikalien-Handlung (964) 4-4 3g. v. Klcinmayr S feö. IJamberg laibach, Congrcssplatz. ___ Depot der k.u.k. Generalstabs-Karten. ajkjjftab 1 : 75 OOO. s#rei3 per Statt 60 fr., in $afd)enformat auf üehmmnb gespannt 80 fr. |0. v. flcinmmjr & |cb. $amber—f_ Iur Photoaraphie ,ür Umatenre. 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Gelb Ware Allgemeine Staatsschuld. «^/„Elicheüllche Meiite 2 25,
    rz,Fcbrliar-N»aust 102 ^» 1«^ 40 „Silber vcrz. Iäimcr-Iull K»li lU^lU^! i!0 „ Nftrll-Oclllbor 102>U 1«^ M> INkier 4°/„ Staat«Iu!e »'><» st. I6ü 50 l»;4 5>„ 1«6 »8«uvr 5"/„ ,. Fiwstcl i«u fl. 1WH5 1«1 75 l8«ler Staatslule . . 1«'» st. lUl— 195 - dto. ,. . . Ü0 st. 1U4 — 1»5 - b°/^ Hom.'Pfandbl. k 180 st. 152'40 1s>»-1U »°/a Oestcrr, Goldrente, steuerfrei 122,55 I2L 75 <"/„ dto, Nl»tc!» Kl'0!le»wH1)r., strucrsreisik ^Nl'MuüciiNon». 1U2«U U>2 «0 bto. dtu, P^r Ullliuo . . IU2 >serl>bllhn 4°/<^il'ro»e»». fteuerf., 400 u. M0U Kr. f. 800 Kr. Nom......100 75 10^75 Z» Staatöfchulduerschrelbun» «rn al»nestcmp. Vise»l>.'Ac«len. ^UWv>'N,l>ill!,i ll«u st, CM, l>^,"/, «u» ^>>»>sl, o, W, pr, S!Ü!l . 85»-.. 254 — btu.^l»^ Vudwel« ^>Prlor^ Obllgattonen. Ellsabetlibahn soa u, 3000 M. 4»/„ ab il>"/„ V, St, . . . 1l«e0ii?li0 Vlisabethlmliil, 400 u. 2000 M. 200 M. 4"/»...... 120-85 121«'. Yiaiij-Iuses.V., Em. 1884, 4»/, 10010 101-10 Kalizlfche Karl - Ludwig - Äahn, diverfe StNcle 4°/n .... 100-15 ini lü Vorarlberger Äahn, Vn:, 1884, 4°/„(div.Et.)S,, f. 100 fl. N. 100 20 101-20 Ung. Goldrente 4"/„ per Casse 121-75 Ilill>5 dto. dto. per UlÜmo , , . . 121-75 i.ii 95 btu. Meute lu Kruiicuwlihr., 4°/<„ steuerfrei sNr 20»Krunrü Nom. 9!155 9!»-7l> 4°/„ dtu, dlo, per Ultimo . . 9»'55 9U 7ü dto,St,fl,,4>/^/, 111) 30 1Ü0-20 bto. bto. Silber 100 fl,, 4>/,"/« 10040 101 40 dtu, Stallls Obli^, (Uug, Ostb.) V, I. 187«,, 5«/„..... 122-10 ,2,^10 dto.^/i'VnSchaulrcnal-Ml, Obl. ,!,0l>0 10! 50 dtu. Pli>I!I,-Aul, il 100 fl. lj, W. 16!) -. 1U0 7!> bto, blll. k KN fl. ö, W. 15!) ÜO 100 50 Thels,-«eg..Lole 4"/« 100 fl. . i4i-25 142 li5 Hrundentl. - Vbligationen (für 100 fl, CM,). <»/n uiioarlsche (100 sl, ö, W.) . »7-15 98-10 4°/„ lruatllche uub slnuouische . 97-75 98 7l> Andere üsseull. Anlehen. Doiiau°Rel>,Lose 5"/„ . . . . 180-75 13! ü» bto. 'Aülrche 187» . . 1W-— . -- Anlelie» der ^i^ib! würz . . nu 50 -^ ^ Aiilelieü d, Slndigeiuriübc Wien ,«435 105 35 Änlrhen b, Sladt«e»>ei»dr Wien (SUber oder Gulo) . , . . 127-50 128 2i> Priwi!!',! A»l, d, St»b>n»i, Wien iß» 5« 189 50 Nililcdlin.AiUeh eii, verlodd. b"/, 100 75 10175 Geld Ware Psandbrieft (für 100 fl.). »«der. allg,öst.l>lboI,vtrl.<°/<, W iu 100- bto, Präm,'Schldu, »"/„, l, Tm. 11950 120 5» bto, dtu, S"/c„ II, Vm, 117 75 N« 5>o N -üstcrr, Uandcs-Hyp.Mnsl, 4°/, !)9 «0 I00«o Ocst,-!»!«, VanI verl. -i°/„ . . 100-40 101 40 bto. dlu, 50jähr, „ 4"/, . . 100 40 10140 eparcasse,I.«st., 30I. b'/,°/»Vl. lU1-50 — - Prioritäts.ybllgalianen (für i«o fl.). 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Ealno Tnrj, Steinkohlen NO sl. 61N-— 622 — „ächl0nlmül)I", Papiers,^00fl. 20» — 212 — „Sttlp^«/', V«p 172- ---------------------------M°^" ^rifaller Kohlenw.-Oes, 70 st. "l ^ ^.^. Waffe!if.'G,.Oest.) Uuse !<) fl, CM. . - > 6N ?° ^ bb »iotlienM-liiz, Oest,»ef,v,, 1»P. 20-l° ^.^. Nöthen Krenz, Un», »es, v., Oft. i0" zß.^- Nndolph Uosc 10 fl..... 2»'— „z,h0 Salm^use 40 fl, CM, . . > «»'17 »g-?» St.-Genois-lluse 40 fl, «V. - 79?» ^.^ Waldstein-Aose 20 fl. CM, . - bs'^ Gewi,istsch. d. 3«/, Pr,-Schuld». .g,^ d, Vudencreditanstlllt, l. ««. 17'25 » ^ bt°, dto, N. <5n. 185« . . 25 b« »°75 Laibncher Lose...... 23" Devisen. ^,,,5 «msterbam....... «/^ hgsb Deutsche Platze...... b« ,'2 <«<,'°0 z°«ri«" . !! :.-1:: "" ^"' St. Petersburg..... —'^ Valulen. ^ Ducaten........ ^» ^,^. LO-Floncs Stulle..... .».^a 5» ^' DeuNche ii.eichsbanlnutell » » l>"/" ^z 1» Italienische Äantnoten . . » 4b"". ,.,?„' PHpler«u>el . . . .' i < l»?« »