../itilili«, K»»«», s»r '?kr. I«. Go««tag v. Aebr«ar IWVV. »» Jahrgang. Die „Marburger Zeit»«-" erscheiiiL icüt!» (Sonntag. Miitlvoch und Kreit.ig. Preise für Marburg ^glinzjcihrig ^st.. h-lbjcih ig 3 ft., viertel,iihrig l fi. 50 kr ; für Suftelluaft tempelgebühr kommen. .n. »au. .»°«^Uch 1°.. - m» ?.. °^«..>iöh!.» Z j> wi.d b-i einm«..«-. awfch.«.^ ___wu 10, ve» zweimaliger mit bei drc,ma-iger Mit 20 kr. berechnet, wozu für jcdesmalit^e Einschaltung so tr. Jnseraten-Stl ..... Zur Geschichte des Tages. Aus dem Reichsrathc kommt eine Entäuschunj;, eS tvird nämlich eilttt in Abileordnetcntreisen mit aller Beftimmthelt auftretenden Nachricht zufolge i>je Wahlreformfrcige während der ditßjährit^en Reichs-rathsscflion gar nicht zur Berathung kommen. DaS Einbringen eines die Wahlreform betreffenden GessKent vurfes soll allerdings von den fitnf Ministern in daS Programm, welches der Krone vor.^elegt wuide, anfge nommen. jedoch ans demselben wieder gestuchen worden sein, al» der Monarch von dem A^Ulenlaffen ditser Reformfrage die Rckonstituirunl, deS Ministeriums abhängig machte Die Auflösung dcs Tiroler Landt^s^eS scheint nun mit Ernst in. Angriff genommen zu iverden. ist der tlrolische Landeshauptmann Dr. Grebmer telegraphisch nach Wien berufen worden und bereits dort« hin abgereist. Dir Verat lasiung dieser Berufung bild t die Frage der Auflöiung deS Tiroler Landtax^eS. Die A d r t ß d e t, a t t e n im bainischrn Abgeordnetenh.ntse ^rrcgen in ganz Deutschland g-oßcS Aufsehen. Die patriotische Partei, die cS auf ien Sturz de» preußenfreundltch^n M'.nisteriumsHohenlolie abliesehen hat. sagt demselben die unanaenchmsten Dittge. Der König soll j.doch fest entschloffen fein. daS Ministerium nicht zu entlassen. u'!v cs gemäß den Grundsätzen der Thronrede zu behalten. Thats^^che ist. daß die P.in zcn Luitpold und Ludwig, Leopold bei Hofe nicht euipfungen wurden, weil sie mit der patriotischen Partei gcgen das Minlüerium gestimmt haben. Die Stellung desselben ,st übri.^enS nicht lanj;e mehr Haltkar. Ntdt dts Fiiaißtrprtßdtiitta Hasner «» »er 17. Sitz», de« «»«e»rd»et»i,ha«se« am 3. Zibruar l««». Hohes HauS l Se. Maj.stät hat mil a. h. Entschließung vom l. d. M. mich zum Präsidenten deS Minister,nmS für die i,n R ichSrall)e vertrrtenen Länder, deil geldmarschaUlieutenant Wagner zum Landee>vertheldli;ttngSminister. den Dr. v. BanhanS zutn Ackcrbauminister, den Dr. v. Stremayr zum Minister für KultiiS und Unterricht zu ernennen geruht. Zugleich hat Se. Maj stät die übrigen im Amte befindlichen Minister in ihren Stcl' lungen belaffen. Indem ich hiemit daS neue Ministerium drm h. Hause vorjustellen die Etire habe, glaubt eS eineS mitbringen zu können, »vaS von Gewicht und Bedeutung ist; daS ist die Einheit der Ueberzeugung und Ablichten im Schöße de» Ministeriums. Es ist dieS uicht alles, aber es ist »ine weseniliche und unerläßliche Bedingung einer kräftigen Aktion für jede Regierung. ^ Was ihm noch Kraft zu verleihen vermag, ist die Wahrheit seines Standpunktes und die Uebercinstimmung desselben mit dem Rechte. Zch könnte, um den Slandpunkt der derz iliqen Regierung zu kennzeichnen, mich einfach darauf berufen, daß die Mehrheit der Mitglieder des früheren KabinetS dem gegenivärtigen angehören und die anderen Herren sich ihren Anschauungen angeschlossen haben. Ich könnte daher den Standpunkt des Ministeriums als bekannt voraussetzen. Ich bin berechtigt lieizufüjien, daß. insofern die Anschaunu-gen. lvrlche daS liohe HauS auf die politische Lage und die einznschla-genden Wege hegt, in der Adresse deSstlben ausgesprochen tvorden sind, die Regierung sich in Uebercinstimmung mil diesen Anschauungen befindet. Es ist aber ivohl der Moment, in welchem eine neue Regierung in das Amt eintritt, ein solcher, wo ee dienlich scheint, wenigstens in kurzen Umrissen den Slandpunkt derselben nochmals gegen jede Mißdeutung zu verwaliren und d.cher zu kennzeichnen. Ich kann dieS mit wenigen Worten thun. Der selbstverständliche Ausgangspunkt sitr alle Thäligkeit ist die Her faffni^g. man kann die Verfassung aber sormel und materiel akzeptiren. Es ist eine Verwirrung der Ansehanuiigen in der letzteren Zeit einge-rissen, insoserne man diese b<^iden Slandpunkte miteinander verwechselt hat. Niemand hat bestritten — denn die Thatsache ist unbestreitbar — daß die frilhere RegieruNj, >« allen ihren Mitgliedern, daß el»enso die beiden Häuser in ihren Adreffen einstinimig darin iv uen, daß der formal verfassungsmäßige Weg der einzige ist, ivelcher in der Weiterentwicklung unseres politischen LebenS eingeljalten werden kann. Dagegen war man allerdings in Beziehung auf den Inhalt der B.rsassung und in Beziehung Viiie Meflphällsche Bauernhochzeit. Vo,i I. D. H. Zemme. (7. Fortsetzung.) ^Oh Mamsell, die Mühe hätten Sie und die Jungfer Vraut sich sparen können. Ich habe Gottlob meine eigenen Betteo, wenn ich rnhen will". - Di^ Mamsell Therese blieb freundlich. „Aber Ihr setzt Euch nickt darauf". ..Nicht zum Spinnen". „Auch sonst nicht —" „Auch nicht zum Kucyenbacken-. „Aber man legt sich auch sonst nicht immer gleich zu Bette, wenn man einmal milde ist —" „O Ma.i.sell, eine hölzerne Bank ist ivenigstenS für eine Leibzitch-terin gut genug." „Ihr lverdet alt —" „Zch kann mit Gott noch immer mehr schaffen als «^ine junge Zierpuppe, auch wenn sie franzönsch parliren kann." Der alte Schulze Sudhof halte sich die äußerste Gewalt angelhan. Die Geduld tiß ihm endlich Er trat Mit seiner hohen, kiäftigen Vest. lt rasch und derb vor. „Dounerlvetter". rief er mit jener liefen Eichenwaldstimme. und die Cichen hinlen auf dem Hofe hallten d.'von wieder. „Dvnnerivetter. Mamsell, geben Sie sich keine Mühe mehr m>t der Kiau. — Aompeersche wenn Ihr da» Ding da nicht haben wollt, so sagt es rund hekauS> Die Mädchen haben eS mit galrm Herzen für Euch angtschafft. und ich ljatie gern meine Einlvilligung da^u gegeben, obichon eS eine Neuernng ist. Denn eine alte, kränkliche Frau, die ihr Lebtage so brav und fleißig gklvirthschaftet bat. ivie Ihr. kann sich auch wohl anf ein so iveicheS DiNg setzen. Also sprecht kurz und rnnd. Aber die spitzen Redensarten laßt hinlertvegS. Ach kann sie nicht leiden, und sie thun nicht gut." Der Schulze schien vollkomtneu den rechten Toi» für die alte Ära« getroffen zu haben. Sie besal, sich noch einmal daS weiche Sopha. und schien Gefallen daran zu finden. „Run. nun. Kolnpeer. lvenn eS denn auS so gutem Herzen kommt —" „Also Blistas — Wir sind fertig mit dem Brautwagen. Gaste-bitter. waS hast Du noch zu lhun?" Der Gastebitter hatte noch Etlvas zu thun. Er stieg auf den leeren Wagen. <^r sah in alle Ecken desselben. Dann sprach er mit lauter Stimme: „Der Brautwagen ist leer. Der Brautstaat ist übergeben von Hand zu Hai'd. Und linn frage i ^, nochmals an. >m Namen des Herrn Brautvaters nnd der Jungfer Braut, ob Jemand da ist. so aussagen und sich bekla« gen Mtig dasi an den» Brautstaate etwlU^ einen Mangel gehabt habe? Der trete aus. und spreche .ö auS. laut nnd frei, jetzt, da eS noch an der geil, ist. daß dagegen B rl^idelung k.uin vorgcin.icht ,»erden. Ich frage an zum erste«, zum ziveiten uno zum diitlen Male. Und da keine Antivort eifolgt und keine Klaj^e g,kommen ist. so n^hme ich (Such Alle deffen zu Gzeugen." Er v rließ den Wagen. Der Brautstaat »ourde in daS Haus gcjchafft. IV. Die Trauung. Die Ai»nahme des BrautlvagenS hatte lange gedauert. ES war bei-nahe l)alb elf Uhr darüber geworden. Punkt elf Uhr sollte in der Dorf-kirche die Trauung vor sich gehen. Um drei Btcrtrl auf elf ivollte man zu der Kirche aufbrechen. Die auf die Grenzen, innerhalb deren derselbe festzuhalten ist, nicht gleicher Meinung und hier steht die Regierunst auf folgendlM Standpunkte: Sie ist der Ueberzeugung. d.ch die Scklagworte Zentraliömuö nnd göderaliSmuS s^leickmaßig auf unsere Berfoffung nicht passend sind, ^on-dern daß sie eine Verfassung, die jrdenfall» ein scl,r wcs'NllichcS söserali-ftisches Ingredienz schon in der Fcbruar.Berfassung entl^alten hat. inso-fern« den Ländern eine legislative Gewalt eingeräumt ist. Znsoferne dirse legislative Grivalt eine Erweiterung der Kompetenz in der Verfassung vom Jahre 18L7 enthalten hat, hat dieser Charakter nun unisomehr eine wettere Ausprägung erfahren. Die Rcgie ung ist da« her der Uebcrzeuqung. daß man ihr. lvenn sie an der Verfassung ihrem Wesen nach festhält, ganz gewiß nicht eine » prioristlsche Feindseligkeit gegen autvnomlstische Bestrebungen imputiren kann. Gleichwohl l)at sie nie behauptet^ und b«haupt>t sie auch heute noch nicht, daß über den Buchstaben der Verfassung, obschon eS ihr scheint, daß er allen ntitionalen und allen Bestrebungen nach Selbstständigkelt der cinz lnen Königreiche und Länder in bedeutendrm Muße Rechnung trägt, gleichwol sage ich. behauptet sie nicht, daß sich über den Buchstaben nicht streitkn lasse, daß die Berfaffung als eia Menschenwerk gleichwohl keine Mängel habe. Wenn in dieser Beziehung auf dem g'setzlichen Wege Wiinsche an die Regierung herantreten, so wird sie sich auf den Standpunkt st.llen, daß, wn» die Zntereflen deS Rcichlö und seiner Kraft nicht absolut schädigt, in der Thal in der Weise in'S Auge gefaßt werden muffe, daß der indi« vidüelle Standpunkt ein Opfer zu bllngen bereit sein müsie. Denn die Regierung wird den Friede»» des R.iches nnd die Herstellung dcSsklben höher stellen, als etwa eine individuelle Rechthaberei in einzelnen Punkten. Dasjenige aber, »vaS sie als eine Forderung deS Rechtes ansieht, dort wo ,S sich um einen reellen Mangel der Berfaffung und deffen Ab-hilse handelt, da wird sie ohne weitere Aufforderung selbständig entgegen-kommen, und eS werden sich nicht bloS die Freunde, sondern auch die Gegner der Verfassung davon übrrzeugen können, wenn sie selbst den ernsten WilllN h»ben, den Frieden d.s Reiches mit Aufopferung unrealisir-barer Standpunkte ainustreben. (Bravo.) Was die Verfassung als Grundlage der weiteren Betvegung anbe« langt, so ist auf derselben das Werk der Gesetzgebung und Verwaltung weiter fortzuführen. - . . . Die Regierung ist in der Ueberzeugung. daß etn gebildetes und wohlhabendes Volk am besten von jenen Rechten und Freiheiten Gebrauch zu machen versteht, welche eine Bersatiung gibt. Es ist allerdings viel-leicht ein weiterer Weg. um zur Verständigung über die Verfassung zu gelangen. Allein er ist gewiß der verläßlichst^' und die Regierung ivird daher mit allem Eifer bestrebt sein, den materiellen wie den geistigen Äntereffen zu ihrer Cntwicklunj^ zu verhelfen. Was die religiösen Angclegenheiten anbelangt, so wird wohl Nie-mand, der billig urtheilt. und die thatsächllchen Resultate nicht zu leugnen beabsichtigt, bestreiten können, daß in den letzten zwei J^chren in» Wege der Gesetzgebung und S^erwaltung gewiß viel «nd wesentliche S geschehen ist. um die Freiheit der Geniflen zu wahren, um ein lichtige,^. prinziplet korrektes Verhältnis; zwischen Kirche und Staat herzustellen. Sollten aber auch mf diesem Gebiete sowohl in der Gesetzgebutig. wie in der Verwaltung Lücken vorhanden scin. so wird die Regierung sich ihrer Pflicht, mit Energie dieselben auszufüllen bewußt sein. Sie wird hiebei von dem Standpunkte auSgchs«. d.iß sie verflichtet ist. die tzoh» Bedeutung, »velche die Religion an sich, und welche sie im StaalSleben hat. erkennen, ihre Psiej,? zu schützen, daß sie aber anderseits auch die Freiheit der Gewissen und die Rechte des Staates energisch zu wahren Gäste hatten sich meist auf dem Hofe zerstreut, bis die Musik daS L ignal zum Ausbruch geben werde. Vor dem Hause war indeß ein großer Haufe versammelt. Er be-stand aus den jungen Burschen, die schon früh vor acht Uhr auf dem Hofe sich befunden hatte», und deren immer mehrere hi«zugekommen waren Sie standen in einer gewissen geheimnißvollen Erwartung beisam« min. Sie hatten auch schon. tbeilS vor. the>lS wätirend. theilS nach der Abnahme des BrautwagenS. Mann für Mann sich heimlich mit irgend einkM Gegenstände versehen, den sie auS den Winkeln drS Hoses hervor-geholt hatten und sorgfältig unter dem Rocke verborgen hielten. — Sie mußten tvobl länger warten, alS sie vermuthct hatten. Im Innern deS Haus.'S waren Braut und Bräutigam bloß mit den beiderseitig n nächsten Vrrtvandten. Die Braut tvurd.-. nach de» alten Sitte, feierlich in die Räume ,t»rtS künstigen häuslichen WallenS und WiikenS eiNj^efthrt. durch alle Stuben und Kammern, durch Küche, Keller und Ställe. Die juNt^en Leute draußen wurden ung duldig. B/^onderS ein grober, großer, vierschrötiger Burfch. der mil seinem großen, frech aufge-worfenen Munde, seiner breiten Nase und srincm plutten und gemeinen Gesichte den Anführer. tve»jgstenS den Renommisten unter ihnen zu Mt'chen schien. — „Teufel", lagte d.r Vierschrötige. ,.die nlten Weiber l>atten vorljin Recht; dc^S geht hier schon recht vornehm her. Na. einem wenigstens werden »vir die Vornehmheit ausklopfen." Cr lachte roh und gfheimnißvoll. Die Anderen lachten mit ihm. zum Zeichen deS EinverftändnisieS. Nur Einer ermahnte: ..Lucht nicht zu sicher. Ihr ivißt. der Pastor eifert dagegen — „Ich kümmere mich den Teusel um den Pfaffen", sc^gt? der Vier- schrötlge. „O. Peter LangenkoMP, prahle nicht zu viel. Und d^inn heißt cS auch, daß die junge Gräfin von Lenhausen komlne." „Ich kümmere mich auch den Teusel um die", rief Peter Langen- verpflichtet ist. und zlvar dann umso energischer, tvenn ihm vielleichtgrö-ßere Gefahren drohen sollten. Bon diesen Staudpunkten ausgehend, tritt die Regierung an ihre Aufgabe herin. sic brdars. meine Herren. Ihrer tvirkfamen Unterstützung, wir stehen in einer schiveren Zeit, und vor einer solchen. Es ist in einem solchen Momente nicht angemesien. Sie zu einem begeisternden Aufblicken in die Zukunft aufzurufen. Allein bitten darf ich Sie. und erwarten darf ich. daß Sie ui,S mit demjenigen Muthe zur Seite stehen, mit welchem tvir an eine ernste Pflicht herantreten, der ein gutes Recht zur Seite steht. Das eine aber, meine Herren, kann ich Ihnen versprechen, daß wir stets eingedenk bleiben iverden. daß wir auS dem Parlamente hervorgegangen sind, daß tvir eS stets alS unsere heiligste Pflicht betrachten werbert, demjenigen Boden, aus dem wir hervorgewachsen. in Gesinnung und That treu zu bleiben! (Beifall links.) Oesterreich S Exporthandel ««d der Tuez-Kauäl Unsere Suezreisenden haben sich von den Reisestrapazen zum Th'ile erholt und in eben dem Maße treten ihre Erzählungen über örtliche Ein. diücke und die Eröffnungsfeierlichkeiten in den Hintergrund, um Berichten von reellem, geschäftlichem Werthe Plitz zu machen. Das «,ilt jedoch nicht von all' diesen Reisenden, und nur zu viele derselben haben der Sorge für daS eigene Ich zu viel. — dem eigent-lichen Ztvecke ihrer Reise dagegen zu ivenig Zeit gewidmet und ftud daher zu spät zur Einsicht gekommen. tvaS sie versäumt haben. Die Konsequenzen dieser Versäumnisse scheinen sich erst jetzt so recht geltend zu machen. E neS der tüchtigsten Fachblätter macht hierüber so treffende Bemer« kunt^en. d.ch eS nnS das Beste dünkt, diese hier dem Wortlaute nach fol» gen zu laffen: „Der Durchstich und feine Befahrbarkeit ist Thatfache. die Schwie-„rigkeit liegt in dem Kostenaufwande für die Verbreiterung und Kertie. „fnng deS Kanals, für die nöthigen Ufelbauten und für die Erhaltnag „deS Status quo durch stete AuSba^;gerung und Baunachhilfe gegen-„über dem betveglichen Wüstensande, den Winden und dem afrikanifchen „Klima". „Dieser Kostenaustvand, ivelcher dem Viceköni^ von E,chpten und „den Aktionären wenig Hoffnung auf Rentabilität deS beigestellten Kapi-„talS bietet, läßt die Gefahr entstehen, eS könnte der ganze Kanal sammt „Fundus instruktus eines TageS durch Kauf in die Hände einer spekula-^tiven HlMdelSnation gelangen, welche schon jetzt sehr lüsterne Augen „macht und die sodann den Kanal für ihre selbstischen Zwecke ausbeuten „tvürde!" „Der Norde» nnd Nordwesten Europa s hat ohnehin schon dem „Handels- und GeiverbSkongresse zu Alexandrien seine Wirksamkeit sauer ..genug gemacht und ohne daS krastigste Auftreten der dem Kanale zu-„nächst wohnenden europäischen Rationen: Griechenland, Türkei. Oester-„reich Ungarn. Italien. Frankreich und Spanien hätten England. Däne-„mark. Preußen und Rußland eS gar nicht zum Kongresse kommen laffen." „Um so mehr ist eS bedauerlich, daß unsere österreichische „Handels, und GewrrbStvelt sich so lau in der Benützung der ge-„botenen Anknüpfungsgelegenheiten zeigt; der österreichische „Lloyd" „will bekanntlich tvegen Mangel an Theilnahme bereits die regel- kamp. „Wir sind keine Eigenbehörige mehr; der Bauer ist selbst Edelmann. Für uns ist solch eine vornehme Gräfin nichts mehr als eine vornehme Puppe.^' Er lachte; die Anderen lachten wieder mit ihm. Während sie lachten, »var von dem Heck des Hofes her ein etwas sonderbar aussehender Mensch in die Nähe gekommen. Es war ein ^^roßer. hübscher junger Mann, der keck und schelmisch, vielleicht auch nur verschmitzt aussah, eine etivaS phantastische, aber auch.schon etwaS vor-kommene Kleidung trug, und von einem ungewöhnlich großen Hunde be glkitet war. auf dessen Rücken ein Affe saß. Der Hund w.ir einer der schöllst n und größten Exemplare der Hunde vom St. BernhardS-Hospize in der Schw-iz. Der Affe auf seinem Rücken schien ein eben so behen. der. als frechrr und tückischer Bursch zu sein Der Mensch sah mit ftinen beidcn Thieren auS. als wenn er irgend einer herumziehenden Me» nagerie wilder Thire angehöre. So war e» auch; denn als die jungen Leute ihn bemerkt hatten, berichtete Einer von ihnen, daß ihm gestern eilt 3"g ivtldee Thiere auf d-r Chaussee durch den Ardey begegnet sei; die möchten heute in Unna sein, «nd dieser wolle sich einmal eine West-phälische Bauernhochzeit ailsehcn. wohl auch Mit seinen Thieren Geld hier verdienen. P.ter Langenkamp tvar dabei wicdrr mit seiner Frechheit da. „Htist Du den auch eingrladen?" fragte er den Gaftebilter. der von der anderen Seite h.rbtigekommen w u'. „Nnn". untivortete der Gastebitter. „So muß ich ihm doch einmal fragen, was er bier tvill." sagte Peter Langenkamp. „Du. binde nicht mit ihm an", warnte Einer. .Meinst Du. ich sürchte diesen Burschen?" „BeNth Dir einmal den großen Hund." ..Ich soll Mich tvohl vor einrm Kt'lde fürchten?" Der FrtMde hatte Halt gemacht. Er sah auf dem Hofe umher, als wenn er etivaS suche. Sein Hund mit dem Affen wich nicht von seiner Seite. Peter Langenkamp trat grob auf ihn zu. „Was wollt Ihr hier, guter Freund ..mkißsaen Pafetbootfahrten vin Suez nach Bombm cinsteke«. »» ,.2n Egypltn selbst gäbe cS gcuug für Oesterreich zu thunk" „Die dortigen Hüuserbauten. dik Möb.l. Equipagrn. Kerzen u. s. w. ..werden zumcist ouS Frankreich, die Maschinen aus England besorgt und ..bezvjM; Witner Wtmren trifft man s<'ss nur in Kleidern. Schuhrn und „etwa in Bier, für dessen Külilhaltung zwar daS meist künstlich erzeugte „Eis in Egypten zu theuer ist. d'aS jcdoch wegen drr l,ohcn Temperatur ..eines sehr niedrigen KühlungsgradeS schon aus Gesundhritsrücksichten „nicht bedarf." „WaS die Kommunikation außerhalb dcS Kanals betrifft, so genießt „Estypteu durch die Intelligenz seines VicekönigS deö BortlieileS sehr „zweckmäßig angeUgter. wenn auch mitunter lässig bekriebtner Transport» „anftalten." „Die Elsenbahnen und Telegraphrn verbinden den Mittelpunkt der „Negierung und des GeschäftSlcbenS, sowie die Meeresküsten nach «llen „nichtigen Richtungen mit dem Lande, und die Telegraphen laufen neben ..den Land' und Wassel Verkehrswegen unterstüke nd einher. Betreffs des ..lttbelstandeS eineS zu hohen Telegraphen TarifsaßeS (40 KrcS.) hat der „Kongreß die Ermäßigung bereit« angebahnt." So weit das Fachblatt. — Uns scheint eS wirklich. al< ob in dessen Bemerkung über die Lauheit d r öfter«eichischen Industriellen und Pro duzenten ein Körnchen Wahrheit steckte. Wie oft schon wurde eS betont, daß Ocslerreichs Blicke besonders in Bezug auf Handel und Industrie nach dem Oriente gerichtet werden müssen, will man an ein waI)rhafteS Aufblühtil und Gedeihen auch nur denken, llnd besonders ist rS ja unser itroalaNd. daS eine Konkurrenz mlt dem Auslände wohrlich am »venigstsn zu jchcucn ijat Reich an denproduktkn fast aller Art. besondeiS an Wein und Holz hat eS mit seinen unerschöpflichen Eisen« und Kohlenlagern vor allen Andern zunächst die Bestimmung, seinen Ezport nach dem Oriente zu leiten und zu dem Ende mit den dortigen HandeiSpläPen Verbindungen t'nzukuüpfcn, derrn Vermittlung die dortiiien k k. Konsulate ja ohne Anstand übernehmen werden. -- Auch die Handttzeugniss«? EteuermarkS dürsten sich getrost hinaus-wagen, könuen sich unbesorgt den tn,,tischen, französischen oder norddeut« schen gegenüberstellen', das dttveisen nnS die Auszeichnunj^en. welche diß-selben bei den verschiedensten Ausstellungen errangen. — Aus also ihr Industriellen, ilzr Pioduzenten unscrcr schönen Steict mark, wagt Euch hinaus über die ^gewöhnlichen engsn Grenzen, suchtt Verbindungen und Absah dort, ivo es Ehre. Reicktlium und Wol>lstaisd für Euere Mühen zu ernten gibt; — breche! den Bann und )hr tverdet Ench um Euch selbst, um Euer Vaterland, ja um das Reich verdient ^e-macht haben! — I^. « Äermischtt^ Nachrichteu. (Eine neue Welt.) AuS dem Zuchthaus in Werden wurde vor Kurzem ein Mann entlassen, der im Jahre 18Ä2 wegen Theilnahme an einem Raubmord zu lebenslänglichem ZnchtlmuS verurthkilt. jetzt nach 38jähriger Hast begnadigt tvorden ist. Er kannte, als er «n Arelheit ge-setzt wurde, iveder Eisenbahn noch Telegraphen. (Lohnt s i ch'S zn lebenf) Die Statistik wird zu einer jürch« terlichen Wiffenschasi, sie mischt sich neuerdings in Alles. Einer ihrer Jünger hat herausgefunden, daß wenn ein Mensch fünfzig Jahre lebt, er 6082 Tage mit Schlafen zubringt. b20 mit Kranksein, 1432 mit Ar- Der Fremde sah den groben Men so unklar als absurd. Gelbst die allgemeine Lebenskraft kann nicht liinreichen. diese Erscheinung zu er-klären. In frülierer Zeit hat die Annahme, daß die Kapillarität oder die Haarröhrchenkraft. — eine Kraft, welche sich in dem Naßwerden eines ganzen Stückes Zeug oder Löschpapier zeigt, wenn nur ein Ende deSsrl. ben im Wasser eingetaucht ist. — ain meisten Anklang gesnndtn. Das Aussteigen deS WasierS vermittelst dieser Kraft findet aber so lan.isam statt, daß das Wasser sieben Monate braucht, urn fich 22 Zoll im Glim-mersande zu erheben, der doch die meiste KapiUar»iÜt zeigt. ES kann deshalb die Einivitkung dieser Kraft nur eine tbelliVeise sein, da sie nicht ganz zu leuj^nen ist. Später hat Durrochet alle Sastbetvesgung durch die EndoSmoie ^u erklären ^v^tsncht. Wenn eine organische Haut ztvei Flüssigk ttrn jcheidet. so gellt ein Austausch der kleinsten Theile durch dieselbe vor sich, welcher je nach den Umständen metir oder tvenitier schleunisl ist. Bei verschiedener Dichtigkeit der stüfsigen Stoffe übergeht hiebli eine größere Menge kleinfttl Theilchen elier nach einer Richtung als nach der aridern. Wenn man j. B. eine mit Milch gefüllte Ä^lase oben Mit einer Oeffnung, in welche eine Glasröhre gebracht ist. in das Wasser taucht so steht mau in kurzer Zeit die Milch in der Röhre aufsteigeu. Es ist ? Gehen und 3303 mit Vergnügungen. Nicht weniger als 1^52 Tage braucht der Mensch zur Echaltun., seines Lebens, d. h. zum Ellen und zum Trinken. Der Statistiker geht ab,r noch weiter, denn er Wgt uns auch, wie viel wir essen, nämlich 1IS4 Pfund Brot. 6031 Pfd' Pstanzenkost, Eier, Fischen. Dazu trinken wir 6930 Gallon Flüssigkeiten. «» „ ^ ut i g e Z i ffern.) Im orientalischen Kriege gingen 256.000 Russen. 107.000 Franzosen. 45.000 Eaqlander und 1.600 Italiener zu Grur,de. Äsr.ka hat Frankreich seit dem Jahre 1830 ungefähr 146,000 'talienischen Kriege fiUen ö9.664 Oesterreicher. .)0.220 Franzosen, 23.610 Ilaliener. 14.000 Neapolitaner und 2370 Mpstliche «Soldaten. — Der itaticnische Krieg hat den drei Mächten die Summe von 1485 Millionen, der orientalische Krieg 2328 M. Rußland 1348 Frankreich. 1:^20 England. 1060 der Türkei und 470 M Fres. Oesterreich gekostet. DaS macht zusammen daS Süminchen von ettvas mehr als acht Milliarden. Marl^nn^er Berichte. Marburg. S. Februar. (E a s i n o - V er e i n.) Generalversammlung am 4. d. MtS. Nach« dem ^s 8 Uhr nur 26 Mitglieder erschienen tvaren. wurde die. Sitzung vorn Vorstande Heirn Dr. MuUv eröffnet; von der Perlesung des Iahies« beril^eS -lurdc Umi^ang genommen, da deiselbe ohnehiii gedruckt bereits zui^ Verthrilnng gekommen war. Bier Komitemitglieder tvurden ausge-schieden nnd mußten dnrch Neuwahl ersetzt werden. AnS der Wahlurne tvngen die Herren E. Tappeiner. Di. Schmiederer. AloiS Quandest urid I'r. Kotzmuth als gewählt hervor. Sodann wurdeu.Aechnungsrevisore» gewählt. -- Punkt 5 der Tagesordnung: „Bestimmung der Subvention für den Theaterdirektor", gab zu einer lebhaften Debatte Anlaß, bei welcher stch die Herren Dr. Mnlto. Girstmayr, Dr. Kotzmuth. l^r. Do-, minkusch. Karl Reuter. JuiiuS Reitter und Dr. Mally betheiligten. ^ schließlich tvurdc folgender Ai>tr»ig angenommen: „Die Easinovirektion darf ^nflighin dem Tl)eaterdirektor die stipulirte Jahressubveution von 200 Gulden nur dann auSliezahlen. wenn durch eine ausreichende Ge-sellschaft. insbesondere ein gutes Operettenpersonale dem Publikum Ge-nüge geleistet ist." — Hierauf wurde zur Verlosung der 36 Antheil-scheine gsschritten und folgende Stummern gezogen: 973 521. 266 158 495. 587. 12. 675. 331. 858. 106. 332. 527. 989. 631. 383. 9o' 405. 63. 427. 941. 88. 560. 75. 686. 704. 18. 778. 439. 48. 899, 293. 961. 56, 375, 93 — Punkt 7 der Ta^^eSordnung wird einftim» mig angenommen. Dann stellte Herr Karl Reuter einen Antrag, die Beschlußfähigkeit der Generalversammlung betreffend, welcher auf die nächste T g ldnung gesetzt wird. Der vom Herrn I. Reitter gestellte An lag we,,en der ausgegebenen GaSbeleuchtungs-Aktien rief heftige Debatte hervor, wurde jedoch abgelehnt und die Sitzung geschlossen. (R äu ch e r p a p i e r e alS B a n k n o t e n f ä l sch u n g.) In den jüngsten Tagi^n tvnrden in einem hiesigen Kausgewölbe Räucherpopitre verkauft, welche die Form voir Künfguldennoten besitzen. Sie unterscheiden fich von echten Noten durch eine scheinbare Einbiej^ung der linken oberen Ecke, viel lebliaftercs Roth im Unterdrucke und daS Fehlen deS Druckes auf der Rückseite. Als das Gemeind amt Kenntniß davon erhi'lt und zur KoilfiSkazion schreittn ivellte. waren schon säinmtl.che Stücke (2bO an der Zahl) verkauft. Es wurden auch schon Betrugsvttsuche damit gemacht und zivar leider auch mit günstigem Erfolge. dies ein deutlicher Beweis, daß daS Wasser durch die Blase eingesogen worden ist und in größerer Quantität zn der Milch gelangte, als diese nach Außen getreten ist. In dem Falle, wo die weniger dichte Flüssigkeit (daS Waffer) die Masse der dichteren (die Milch) vermehrt, nennt Dulrochtt diese Erschei» nung „Ei'doSmose"; der entgegengesetzte Fall, wo der flüssigere Stoff zunimmt, ist die „ExoSmose". Da nun der Saft dnrch daö Zellenl^eivebe. besonders deS Splintes, in der Holzpflanze aufsteigt, diirch die Veränderung deS SafteS in de» Zellen eil'c gelvissc Berschiedenartil^keit stattfindet und namentlich der aufsteigende Saft nach dem oberen Tl)eilc deS Astes zu dichter erscheint, so ist es natürlich, daß der Sast auf diese Weise bedelitend in Bewegung gesetzt wird. Es ist jedoch wed^r durch die Kapillarität, noch durch die EndosMOse Alles esklätt. Denn wenn man an einem GeivächShcnse einen Ziveig, eine Rlbe von Außen nach Innen leitet, so tvird dieser eine sehr ledhaste Beg?^ ation entivickeln. inenn auch die ganze im Krcien stehende Pflanze Mit ihrer Wurzel noch im Winterschlafe odei^ in einer geringeren Tha-tigkeit verbleil.t. Es kann ditseS ntir daher rüliren. daß in dem Inneren des Zweiges. in Zellen Ui»d G säßen, leere Räume entstanden sind, die zum Aufsteigen des Safus »vesuttlich beittageu. soivie sich nun durch die Einwir-kung der WälMe nicht allem Blätter und Knospen entivickeln. sondern auch eine Er>v?iterung deS Zell^iewetieS stattfinc^et. tvodurch ein immer fiäikereS Aufst igen entsteht, bis die Entwicklung vollendet ist. In neuerer Zeil Haiden Brücke und zuletzt W. Hofmeister sehr gründliche Untersuchung'« darülicr angest'llt. ivtlche beiveisen. daß die durch das Wachstlium entstandenen leeren oder mit Luft gefüllten Räume in dem inneren Geivebe der Pflanzen, in Verbindung mit jen«n andere» genannten Kiästen, die Ursache di.s r so auffälligen lZischeinung find. Der verständige Wi.izer aber sor^t dufür. daß er seinen Weinstock frülizeitig schneidet, damit bei dem stärksten Aufsteigen des Saftes die Schnittivunde schon ettvas veinarbl ist. (W i c S t h a le r '< 5. Bortrag über di? Gtichichte der allgemeinen Konzilien) findet heute Abends um 5 Uhr in der „MambrinuShalle statt. (Theater.) Die Mittwochs Vorstellung^: „5>clmon Wein und Teufel SchnapS^^ war eine der mis^rabflftm 0er ganzen Saison ; nicht nur. daß daS Stück eine Anhäufung von schaudercrrej^endrm Unsinn ist. wurde uuch k'em entsprechend die Ausfnhrun^ vorgenommen; die rinzelnen Rollen. wurden zwar gut gcgebln, aber dasilr lvtir das Ensemble sehi schlecht. ^liauskN, IN denen gar niä)t «scspielt wurve. jedensulls durch de» Jttspizientett Schuld helvorgcrufen. erregten qroßcS Mißfallen. Äm Em zelnen >st noch zu bemerken, daß Herr Griin seine Rolle nicht sint inne hatte, und F'.l. BnliowSzty siäi etwaS zu nonchalant t»egeli daS Putilikum benahm. — Die Vencfizevorstcllunl^ des Herrn Holzgarlner! „Der. Sonn-wendhof" war lnder nicht so besucht, wie wir eS dem fleißigen und be-liebten Sch^iuspirltt gewitnscht hatten. Gespielt wurde recttt brav, b'son' ders ist Frau T eumann (Monika). Fean Durmonl (Kreszenz) und Herr Holzqartner (Mathia?) zu loben, K'l. Töldte war manchmal nnverständ' lich; H.rr Griin (Valenun) war gnt. ebenso Herr Rouer scu. (Pf.nrcr) (T h e a t e r' N a ch r i ch t.) Montag; i^en 7. Februar 1870 wirk^ hier die berühmte Clzansonelten Sängerin Frl Louise Plzilippo. du an drei Monate ununterbrochen mit sehr großem Beisalte am Orpheum ia Wie» spirlte, gastiren. 0»Mo w »»rinire. ° viknstas äeu 8. k'edruar^ ^uiavS 8 I^r. 'S SS s 85 S K s Preisgekrönt in 1867. Alle Druflkra«ke mache ich ganz besonders auf den G. A. W. Mäher-s«jen Bruft-Tyrup an» BrrSlau aufmerksam, indem derselbe daS einzige Mittel war, welche» mich von einem sech»wöchentlichen DHarken Husten und Brust-leiden befreite. Dresden, den 16. Juli 1V69. H. Geißler, Hof-Riemermeister. Stets echt vorräthig ist dieses Hausmittel in der autorislrten Niederlage von k«'. in Vor Fälschung und Nachahmung szesichert durch Schutzmarke laut K. K. Potent vom 7. Decbr. 1858 Z 180/645. (7 3 Z' K ^ rs s ' K, Vt» höchst b,achte«sw-rth ««d wichtig!! ^ SS KU8 8iiä-.^menlca (k'raz^-Lvnws) « äer l.i»dig's fIvi»oI>-Lxti'»kt vompsgnio, I^ondn». WW^Ikur äoUt, vsuv jeäsr l'oxt mit äsQ Vvter8olirift6u Ävr lisrrsn profvssorsn v. uuä I^l. v. kkttövt^okvr vei-8vkvll i«t « s LürK»odk5t tür Äiv zuts uuä autksvtisotls ljuklität. Dieser Extrakt, dargestellt aus dem reinsten und frischesten .^Rindfleisch ist frei von Fett undL.imstoff. und cnthciltin einem ^Pfunde alle in heißem Wasser löslichen Vestandtheile von 34 Id. reinem MuSkelfleisch oder 45 Id. Fleisch vom Fleischladen fein-schließlich Fett. Membranen und Knochen). Alle veatlMifcht» Nahrungsmittel (Erbsen, Bohnen. Linsen. Brod. Kartoffeln. Reis, Mais. Hirse), gewinnen durch Hinzu-fügung von gleisch-Eirtrakt. den ci^enthümlichen Ernährungswertl, de» frischen Fleisches'oder der ammalischeu Nal^rung. Der Extrakt l^mit oder ohne Wein) ist das wirksainste Stärkungsmittel fir Krankt, Stnestnde und Veschwiickte. Als Arzneimittel für Militür- und Marint-Hospttüler und Lazartthe« i^berhaupt für Kranktn-Aüuser, für die Verprovianli- A r»»g von ftsten Plähtn, und Ilhisten^sin Nrisendt, NeKanranls, ^ ! b! s s für «arkiilit «n» Familitii a»s dm Liiidr, ist dcr FlkischrktraU «?i> Merfttzbare« Produkt; so wie a^uäi für dic E»loi>itN, wo ^ .....................»I (755 ftischeS Fleisch kaum Haltkar und theuer ist. Gebraucks-Anweisung. Sin viertel Tlieelöffel voll aufgelöst in einer großen Tasse heißen Wassers mit entspre«tieudem Zichch von Salz ist l,inreichend um auaendllcklich kräftige Bouillon zil bereiten. Die Farbe der Bouillon s.'ll dunkel gell», nicht braun sein, nimmt man mehr Extrakt, so wird der aromatische Geschmack des Bouillon für viele zu stark »nd unangenehm. Man erlangt eine anögezeicknete Lnppe, wenn man einfach Snppeu. gemüse (Sellerie, Wnrzeln, Lanch. Zwiebeln. Kartoffel!,, n. f. w.) ohne oder bester mit etwas Speck oder Kettzusatz. in Waffer kocht, und die erforderliche Menge von Extrakt nnd Salz huizufilgt. Der Klelsti'extrakt entliält im tonze ntrir testen Sustande alle Beftaudtheile der Saucen, und ist darnm als V asi» fllr de Zubereitung aller Fleischspeisen von besonders lzohem Wertlie; selir wenig Extrakt reicht s v S' s ^ hwV um d^ie Kraft und den Geschmack der Svcisen, "namentlich der H« ^ gewöhnlichen HauSmannSsuppen augenblicklich zu verbessern. . Mit einer Beilage. Lms. ö8torr. uv6 Icüu. unx. sodr rvLuv ^vruodlo»« »us8ol»lis»1iol> privilOJirt« UQä v»»»eräjol»te M tsSortvtt-SvIlwlvr». kiir ^säos I^eäor, maokt äas 'Kraxen vov Ltummisokuilsn Slltdkkriivk, verdoppelt äis Valisrksktixicsit 6si' 3vklsn. Kttii,. tcön. Privilegs. /ur Vsrtilßsuu^ äsi' Kattsn, lisu»- unä k'slämkuss, N»ulvllrk«. ltkis. leöviKl. G »usvkl. priv. ÜMNäk'TlKkÜES Gand- «ud Veßchtspaßa). Vis kkts Iinpöi »triov bs8vitiKöt »II« Hvrsivislcsjtev uvÄ k^eolesQ ä« kavä, eibt <1vr Ilaut vmv Reicks, ckurol^sioktiz« uvÄ ldlvn» cisväv 6sm 6is nstiirlivl»« k'i'isoks UQ6 kütks uvä «rsstit ftusssräom volllcommou äiv Laiks. Icövixl. O° »ussokl. priv. KSKOU ^kkvsvdmor«. ksstv» I'IsekrvtnlUUnx-mIttel, uaübsrtroMok. Klve«rin-8vik« iiinl KI)^evi'in-<>i'Km«? xexsv Üautunrvmdoit, otkons UkutgtvUsn, 8okuppvu ävr KoptdAUt. k'rans: - Lrannt^viiK. l)«iz 8odllsUgte unä »ioksrsts Ilsilmittsi sss^LN äio moigtsn Lrsvirtisitvv VervuQlluQsev »Nsr .^rt «^urck Lekuss-, Ilied- unct Ktitzd-^sLvv, ^opt-an<1 ^»IiQLovmvrs, alts Kcdsävll UQ«1 otkevs ^unäsn, IV>rIcullx. orientalisches Wasser »on Dr. Walker in Lontton für ttiolit, Kl»s»,mk, Xsrvsniviäon, kvpksokmsrzsn cko. It»Iiii8ede8 Vmer V^VN 6sm ältestsn I)68tillirer I^ar'KrK«, ksok-I^ivferknt I. I. k'rikärivli >Vilkslm IV., Könie voi» ?rvu»8«l» Xilcolttus l., ILki8sr allsr Kvu8«vn, Vilctori», Xönizin vov LuxlsuA ^c. ^ klvilt olino Äle<1ilzi» uool» X08ten allo Xvrven-, kruit-^ I^vdar- I)rii,^vn-, ^ol^lvimliaut-, V!a8vn- una I1vrvvolei6olK, 8«zl»v»nA«uol»t Xstdm», IIu8tev, Vnvor^ulivlllcoiti äLv. Weiss« 8«nillvri>si' von visier xsgssn ^sx«a8Lkmsr2eu, ^»xsnlcrkmpt, soklvollts Vsräauun^, liiÄmpto, dvrisiusll, ölklluvx, ^urmlcrkvlmoitev, Kolilr, Ver^topfuvjs cke. Universal-Kptistpulvtr von Dr. Göltis. Lmptinäot ni«n vSkrsvÄ 6«» L8«öns oäer ciarnaod, «ntvoäor >lspssusekwiic;ks, näer ^veßsvn Huvsrmösksn äis 8poi8sn /u Icauvu, oüvr vv-^vn 6er ^ukllilät otier cisr ßtvnossonen, immer Mr Xamvv l'ijlnvnils», Speisen, eine vom t7vterleil)s auZxelievcle Ilnl)oll»xliol»kvit^ .^uk» treill)un^ oller Naxenäruolc, saure» oäer runsixs« ^ufstosssn, öv»nxstisunK, l^auoiiprimmen, Dvbllel^Iesit, örsct»rei/, ulul: maa nimmt einen xeliäuüvn tvort!i ist, llsss »lien liltil>el»6on Lpeissn unll l)vrsu«ollsndvn lrknlcen ilu e tutkle llv»rt «lurel» ^«»»T K. 2. I?. 8t. v. Verantwortliche Nedattion, Ä)ruck und Verlag von Eduard Ianschitz in Marvurg. zu Rr. 16 der Marburger Zeitung". Geschäftsberichte. vet tau, 4. Febr. (Wochenmarktsbericht.) Weizen fl. 4.20, Korn fi. 2.7V, «erste fl. 0.—. Hafer fl. 2.—, Kukurutz st. 2.5Z. Heiden st. 2.20, Erdäpfel st. l.15 pr. Metzen, Hirsebrein IS kr. pr. Maß. Rindfleisch ohne Zuwage 22, «albfleisch 26. Schweinfleisch jung 26 tr. pr. Pf. Holz 36" Hort fl. N.—detto weich fl. ^.50 pr. Klafter. Holzkohlen hart fl. 0.60. detto weich fl. 0.50 pr. Meden. yen fl. l.50, Stroh Lasier« st. l.lv, Streu« fl. 0.80 pr. Centner. Eingesandt aus purer Laune Beherrscher Aller te. tt.. thun kund und zu wiffen, daß Unsere Hoftapelle wählend der letzten Eanean Borstellunfltt, durch eiilen Fall auS dem Takt sich Unsere Unj^nade zugezogen hat. Da sich Einige bei diesem Fall den Kopf zerbrochen, so lzaben Wir bei der Wichtigkeit dieses Staatsfalles den Ratli Unserer getreukn und erleuchteten Minister huldvollst entgegen zu nehmen geruht und nach reiflicher Ueberlegung haben sich folgende MilderungSgründe geltend gemocht: In Erwägung, daß der Cancan für Unsere liebet, Völker »war sehr verständlich, aber die erlvartetc sittliche Verfeinerung etwaS zu stark aus-drückt, daher die Wirkung eine ungewöhnliche ultd verschiedene sein mußte, so daß schon bei dcr ersten Tour dem Klarinetisten die unrechte Klappe aufging und der Contrabaß seinen Ton von sich gab; in Erwägung, daß den sonst so trockenen Biolinen das Wasser in den Mund kam. daS ftetS ernste F'^got die zärtlichsten LiebeStöne mur- melte und die Trompeten ihren gtlvohnten Glanz verloren; _____________ in Erwägung, daß der Paukenschläger ohnehin schon 11 Ainder! Indem wir anf die Antsprüche der k. k. Prof. Oxtpolzesr u. hat, daß ferners der Taktstock seine horizontale in eine siets steigmde an der Wiener Klinik hinweisen, erlauben wir UN«, unsere allein echten WilhelmSdorfer vertikale Lage verwandelt«', schließlich sogar vorkam, daß ein sonst sehr ?^5'!^5tratte, MalzeLtrakt.B^ibon» und M-^lzeztrakt.El^okoluden (Riederlage für Marburg taktvol!ler ^u^lbauer tveltlier aelvälinlikli feiner 6lZtlläI?te nur mit , i ^rrn A. Kolletnig, Tegttthoffstra§e) vestenH anzuempfehleu und bittett um gefät» rmivouer ou,«auer ivu^el geivoi)Nilry setner Ey^yatsie nur mir einemBerückfichtigung unserer siehenden Inserate. HochachtungAvollst XQÄ»r»te aufwartet, dieselbe Mtt elnem ^Uo überrascht und zu einem! Wjlkelmsdolfer MalM0dvtte»fM» ä» oapo sich willig zeigte: von «ug. So,. Küfferle » So. («!-».) finden Wir UnS veranlaßt. Unserer Hohl-Kapelle die gewohnte Huld wieder angedeihen zu lassen, indem ohnehin dieselbe am letzten Freitag durch ein Concei?t bei Unserem erlauchten Vetter im „Erzherzog Johann", in welätem sie durch ausgezeichnrte Leistungen einen wahren Zturm verdienten Appl^mseS erntete. Unsere volle Alierkennung verdient fithlen Wir Ui,s beivo;ien. Unserem Hof.Knpellmeister Hohl den Orden der goldenen Geduld I.Klasse mit Eichcnlaub zu verleihen und denselben in Unserem ganzen Reiche tragen m dürfen. Gegeben zu Iuxhausen, im Fasching. ______ ________Zoeus XI. Beftheideue Anfrage an die hiesige Theaterdirektion. Warum werden nur immer an ungeraden Datums gute, gediegene Repertoirstücke gegeben? Vielleicht um den Besitzern getheilter Logen an geraden Tagen den Besuch deS Theaters zu verleiden. Wäre eine bessere Eintheilung des RepertoirS nicht möglich und im Interesse der Direktion selbst? Mehrere Logen besitz er geraden Datums. Wer sich bei eincr großartigen Geldverlosung ohne große Kosten zu betheiligen Lust hat. dcn machen wir auf die im heutigen Blatte stehende Anzettle der Ltaatseffektenhandlunj^ A. Gold färb in Hamburg aufmerksam. DiescS Hcius ist durch Auszalilung von Millionen Gewinne überall bekannt und gehen für die nächste Geldverlosung Tausende von Bestellungen zu. heilt brieftich dc> Epeeialarzt für Epilepsie Doktor ö. Xilligvll i« Berlin. Mittelstraße 6. Bereits über Hundert geheill. (»Z NmrstlNZ-LIM für Pferde vom k. k. Thierarzte Oliraust, welches durch competente fachmännische Autoritäten der hohen Sanitäts-^ behörde zu Wien geprüft und in Folge Erlasse» eines hoheu t. k. Mini-steriumA de» Handel» vom 5. März 1869, Zahl 4336/724 als Heilmittel gegen äußere 5trauki»eiten der ^^ferde anerkannt wurde. Ueber die Wirksamkeit de» RecreationS-Aluid» liegen die besten Zeugnisse von sehr vielen Autoritäten vor. Prei» einer Flasche sammt Gebranch»anweisttng l fl. 40 kr. ö. W. Ich halt« e» für meine Pflicht als Arzt, die ?. I'. Pferdebefitzer anfmertsllm zu machen, daß da» privllegirte de» Herrn Johann Kwi»zta zu Korneuluig durchau» kein Heilmittel gegen Krankheiten der Pferde ist, sondern ausschließlich nur als Präservativ, mittel privilegirt wurde; ttberliaupt wurde dem Privilegirten laut des mir fiir mein Heilmittel zugelaugten Bescheide» eine« holien k. k. Handelsministerium» vom 5. März 1869. Zahl 4336/7.^4 aii»driicklich nntersa^ft, diesem in d.n öffentlichen An- kündigungen oder GebrauchSamveisungen Heilwirkungen zuzuschreiben. AlligeWrter Thierheispulver für Hornvieh und Schafe, Prei» eine» Packet» sammt Gebrauch»anweifvss0reu v^polisr lc. Ir. u. smsr. Dvle»!»» cl»r k'AonItRt. v?. V so vis 6sr k'rimaräi'Zitv X0V»0H, IiöNsz^ uaä Dr. IiNsIr, (lI»U8»r2t äos k'irrsten 8vkv»i'z!vlllzsr^) xoseu UIut<»rmutI», kntkrkNuns, it« n u kiir U«'ranvi»Ies>tt»vlcsn äsi' öLtsrrsivdisczksa ^ouArvlüs 2u kssistivu. vis Krosss li'iasoks a S tl., äis tclvins » I il. 55 ke. Okemisok uQtsrsuekt vuräv ä»8 ?ri»p»r»t vov ckeu llsrren ?rofes8orvn u.M. Depot» in allen Apotheken der Monarchie. Depot in Marburg bei G . lioUetniß^, Materiolwaaren« Handlung. Alagenfnrt: Dr. Paul Hauser, Tra,: I. Purg. leitner, „Zum goldenen Hirschen", Johann Tichler, „Aum auten Hirten", Cilli: Franz Rauscher, „Zum schwarzen Adler", Laibach: Wtlhelm Mayer, „Zum goldenen Hirschen", Albert S!amm, „^um goldenen Einhorn". 31 W Iti tri»«!», empfiehlt 4. keiclimez^ei', 21) Eonditor^ ns-»-vi8 „Hotel Mohr." MUMWWWWMWKssW Mit Bezug auf die jrder in Geschäftsverhältnis^en lviinschenSwerthen Deutlichfeit »ntbelirenden Anzeigen der lAencralagentschaft Graz und der Hauptagentschast ?','alburg der B'rsicherungsgtstUschaft „Oesterr. Pliönix" in Wien, in der „Tcige^^post". di-r „Marburger" und ..Klagen-surter Zeitung" brint^e ich zur allgemeinen Kenntniß. d^iß ich selbst es > wtN'. welcher der genannlen Generalligentschoft gekündigt und um Ent-^ Hebung von meiner Jnspettorstelle bis leßtcn Jänner a. e. angesucht hat. um am 1. Februar meine neue Stelle als Direftions-Jnspektor der j „Aktiengesellschaft für Versicherungen Europa" in Wien antreten zu (109 Zoles Eduard itscheligi. können. _________ A»f 8 A«»>tk!l»ign priimiirl. Nach t. r. Prof. HtU» an der Wiener Klinik allein tchl. V..MX 'sM^' ?lW? XZM^^ Sehr nahrhaft und nicht verstopfend, für solche, die Erhitzendes nicht vertragen, besonders Brustleibende. 686° Preise: V». V» und V» Pl'q. von 6 Sorten SV kr.. 70 kr.. 1 fl. 20 kr. 1 fl. 60 kr.. 2 fl. u. 3 fl pr. Pf.s M«erkenn^g: .»Bitte von Ihrer Mal»ztrakt-GesuttdheitA-Cho?olade als " . rist. ' " toler Komitate." Medikament ic. Christkandl zu Szaravolla im Toron- W^^v«^^p«e ßttr DIa?I»RirK^D> bvl k'. IL^ollvtnix, VvKettdoilstrMSso. WilhelmSdorfer M«hpr«d«Util-/rik »»» Aig. A-l Ktsserle » C«. (Wien.) Indem wir ««f die Aiiesvriiilii der I. k. Prof. Oppolzesr» undA an der Wiener Klin t in nnserem Eingesandt ddo. 24. Dezember/ ,1V69 hinweisen, ersuchen wir, unsere echte» Malzextrutt Aabritate nicht miti^ »er Hofs'schen Tharlatanerie zu verwechseln. '^WKMOMWUWKKGNM Ein Lehrjnnge aus anständiger Familie wird bei Kerd. Wagrand l, Glaser-Meister, aufgenommen. (112 Hrigtnal-Gtaats'PrAmien-Lose sind überall gesetzlich zu spielen erlaubt. (114 M«» 4 ft Ve. W. kostet ein t^anzeS Original-LoS der von hoher Staats Regierung genehmigten und garantirten großartigen Geld-Verlosung, deren Gelvinnziehung schon am 10. d. M. stattfindet, wo jedes gezsgene Los unbedingt gewinnen muh, und folgende Gelvinne. als event. SS«.«««, 200,000, 1L»0,000, 175,000, 170,000, 165,000, 162,000, 160.000, 158,000, 156,000, 153,000, 152,000, 150,000, 100,000, 50,000, 40,000, 80,000, 25,000, 20,000, und nahezu an Gewinne k 15,000, «2,000, 10,000, 8000, 6000, 5000, 4000, 3000, 2000, 1000 Thlr. Zc. ze. zur Entscheidung kommen. ?ra«kirte Aufträge tvcrden gcM Einsindung des Betrages, selbst nach de« entferntesten Gegenden prompt und verschwiege« aus geführt, von der mit der mit Versendung obiger Lose staatlich be-auft raten Gtaatseffektenhandluug in Hamburg. Schon in 1« Tagen erfolgt die Ziehung der vom Köniqrriche Gaiizien und dem Großherzogthume Krakau garantirten ^ W>»l> Isli»u Dieselben verkauft ohne Rückkaufsverpflichlung mit fl. 27 und mit fl. 26 mit der Verpflichtung des Rückkaufs zum vollen AnkaufSpreife, lvodurch der Eigenthümer in vier Ziehunge« auf 47,ZV« fi. Gewinne, vertheilt in t«,«««, I«,«««, s«««, «««« Gulden te und zwar auf soigende Weise: Der Gefertigte verpflichtet sich nämlich, alle bei ilim von jetzt bis 15. Kebruar mit fl. 28 gekauften StaniSlau Lose zum vollen, ihm gewordene« Ankaufspreise nach erfolgten 4 gie Hungen, d. i. vom 13. bis 15. Februar 1871 zitrückzunehmen. Gefertigter empfiehlt noch seine Vermittlung zum Ein- und Ber-kauf aller Gattllngen Gold- und Silberinünzen Lose. Aktien tt. u. Abgabe auf alle fremde Plätze zc. Bei geneigten anSlvärtigen Aufträgen wird um gefällige frankirte Einsendung des Betrages und um Beischließung von 20 kr. für s. z. Zusendung der Liste ersucht. O. Vroßhüidltr «ad Wtchslrr, Wien, Graben 13. (V7 KUx M sa« 779! ^Nähmaschin-uhändl-r «. J«d«strie«e. Ausschließlich alleiniger en ^o» Berka«f aller Systeme der anerkant besten Nähmaschinen. ^ Bei einem kleinen Versuch wird flch jeder Käufer bald die M Ueberzeugung verschaffen, daß der Unterzeichnete, sowohl was Lei-MstungSfähigkeit der Maschinen, als deren Preise anbelangt, jeder N Konkurrenz die Spitze bieten kann. M Außer meinem Fabrikat veNr le ich die ersten und größten Fabriken Europ i s und Amerikas, unterhalte stets ein Lager von H vielen tausend Maschinen, so daß jeder Auftrag a ugen blick! ichD ^effektnirt >t)erden kann. A? D Jeder Wiederverkäufer ist durch Bezug meiner Maschinen in ^der Lage, seine Detailpreise bedeutend zu ermäßigen, und wird trotzdem denselben Verdienst haben, den er seither bei theuren Preisen hatte. Zllnflrirte preis - Conrants gratis. «lkwil wild nichts verkauft und finden demnach ^Atlfragen von Privat n keine Berücksichtigung. U. Vur^vl, HUtvn, Mariahilferftraße Nr. 70. U. Exemplare im Zu» uud Auslande vergriffe«! Soeben erschien dritte sehr vermehrte Auflage mit 10 Abtiildungen: Kit geschwüchle Mainikskrllfl, deren Ursachen und Heilung. Dargestellt von RZr. Mitglied der med. Fakultät in Wien. Preis fl. 2. mit Francs Post fl. 2.30. gu haben in der OrdinatioilS-Anstalt für AtljtiMt AtllNdhtiltN sdesonderß Ttß>wA«i»e) d s W1«?n,Ttadt, Eurrentftafse Nr. IZ, Stork. — Tägliche Ordination von l I -4 lihr. Auch wird dnrch Korrespondenz behandelt ttttd werden Medikamente besorgt. Mit Postnachnal)me wird nichts versendet. 64 /^nnoovn>I!»pOäition, Rvusr U»rkt Nr »«mkurjs. krnakkirt «/>. /Itrieli l.ei>»/.ix. ^ vvräs» prompt vormittvit uatvr öv» ö reoknun^ uavli äon 0r»Mii»Iprvi»«u in äie 2situnx«n »U«r Ickoäsr. « .. Zeitunasvtrzeichnisstsr»ti»,tv.v<,o^ »LrliN. ? r üt)sr joäv Inivrtivu «aur u»ok ävn dvi äev Z^oituvxon ß^sltel«Zvll 1I»»noev.^ IL«-te»»n«eItlitAv gtvtisn »uf ^unsvk vorder «u Bewurzelte Weinreben: VtoSler, Wälfch'Risltnft, Gutedel, Braneck find bei dem Gefertigten zu haben. 90 Eisenbahn-Fahrordnung fiir Marburg. Eilzüge. V-rsonenzage. Von Wien nach Triest: Attfllnft l lll)r 59 Min. Rachmittag. Ankunft 8 ll. 8 M. Ariih. Ä ll. 44 M. Abend». Abfalirt '.j lllir 2 Min. Nachmittag. Abfahrt 8 „ 20 „ 8 „ 5L „ „ Von Triest nach Wien. Ankllllst '.-i llhr !t7 Min. Nachmittag. AnknnftSN. ll)M.Krüh, a U. b5 M. Abends. Äbfahrt 2 llhr 4V Min. Nachmittag. Abfahrt L „ iN „ „ 7 „ 7 ,. „ /ttArnttter-Atige. Personen. Nach Villach «bfatirt 8 ll. 45» M. Arüii. Von Viliach Ankunft KU. 82 M.Abend». Wem ischte. Nach Villach Abfahrt 2ll. l»0 M. Nachm. Von Villach Anknnft l l lt. 56M. Vor« Oemiseljke Zitge. Aott Mürzznschlag Bon Adeltberg , nach Adeltberg: nach Milizznschlag: I. lAnknuft l llhr lZ Min. Nachmittag. Anlnnft 12 Uhr 2V Min. Nachmittag. Marvtirg.jAbsahrt 1 Uhr 20 Min. Nachmittag. Abfahrt l2 Uhr 40 Min. Nachmittag.