PrSxumerationö- Preise: Für Laibach: «anzjShrig . . 8 fl. 40 kr. Halbjährig . . 4 „ 20 „ «terteljährig . 2 „ 10 „ Monatlich... — „ 70 „ . '* i. Mv Jltv Post: «anzjLhrig . . ... 12 st. Halbjährig............... 8 „ vierteljährig 3 „ Laibacher Für Zustellung in- HauS viertelj. 25 kr., monatl. 9 kr. TJ Einzelne Nummern 6 kr. "flßblott Anonyme Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. Redaetton: Bahnhosgaffe Nr. 15. ExpeditionS- * Jnseraten-Bureau: Longreßplatz Nr. 2 (Buchhandlung von Jg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg.) z«sertionsvreise: itr die einspaltige Petitzeile 4 tr., bei wiederholter Einschaltung ä, 8 kr. Anzeigen biS 5 geilen 20 kr. Bei größeren Jnseratea^uM-x öfterer Einschaltung mttott» chender Rabatts , W Für complicrerten Satz beson- . dere Bergütung''^^ Nr. 4. Freitag, 5. Jänner 1877. — 10. Jahrgang. K Die nächste Nummer erscheint des wegen am Montag den 8. Jänner. Ueber die Lage des Gewerbes in Oesterreich. „Das Auskommen de« Gewerbestandes in Oester, reich ist auch eine Vorbedingung für die politische Consolidierung und wirthschastliche Regeneration unseres Staatswesens." Mit diesem Satze begann Heinrich Reschauer, der Gründer des Verbandes der Gewerbetreibenden Oesterreichs und der eifrigste Agitator für das Zustandekommen eines österreichischen Gewerbetages, am 27. November v. I. im Saale de« mährischen Ge* werbevercins seinen, die Lage des Gewerbestandes in Oesterreich betreffenden Vortrag. Leider ist die Zahl derjenigen, die am öffentlichen Leben eifriger theilnehmen, eine kleine; selbst in republikanischen Staaten, die Schweiz und Nord-Amerika nicht ausgenommen, ist die Mehrheit der Staatsbürger in erster Linie mit dem Kampfe um das eigene Dasein, um die Existenz ihrer Familie und Hausgenossen beschäftiget und hält sich den öffentlichen Angelegenheiten möglichst ferne. Die Mehrzahl arbeitsamer und fleißiger Männer vermeint ihrer Bürgerpflicht genügezuleisten, wenn sie in gewissen Zeiten von ihrem Wahlrechte Gebrauch macht und bei der Wahlurne erscheint. Zu bedauern ist, daß der Ge werbe stand von dem Vereins, und Versammlungsrechte so selten Gebrauch macht. Warum begeht dieser Stand diese Unterlassungssünden? Hauptsächlich deshalb, weil er der Erwartung stch hingibt, in seinem Erwerbe nicht gehindert zu werden und immerhin in der Lage sein werde, die Früchte seines Fleißes, seiner Arbeit ruhig zu genießen. Nach Ansicht des Gewerbsmannes feien dies sehr bescheidene Anforderungen, die jeder Bürger an den Staat, dem er angehört, zu stellen berechtigt sei. Leider begegnen wir der Thatsache, daß es Staaten gibt, die selbst diesen bescheidenen Anforderungen nicht gerecht werden; es liegt jedoch noch kein Grund vor, an der gedeihlichen Zukunft solcher Staaten zu verzweifeln. SS existierten bereits Staaten, z. B. Norwegen, die in gewerblicher Beziehung gänzlich herabkamen, jedoch gelang es einer Verbindung verschiedener Parteien, in kurzer Zeit eine Gesundung des kranken Staatswesens herbeizuführen. Diese Parteien bezweckten nothwendige Ersparungen im Staatshaushalte, «dotierten das Defizit und trafen Einrichtungen, durch welche die Production und Consum-tion gesteigert, der gesunkene Volkswohlstand und herabgekommene Staatskredit allmälig gehoben wur den. Auch Sache des Gewerbestande» ist es, Reformen in der Gesetzgebung anzubahnen. In der Metropole de» Reiches, in Wien, herrscht ein Elend, wie es in diesem Jahrhunderte noch kaum erlebt wurde, die Zahl der Arbeite- und Unterstandslosen ist eine riesige, die von reicher und wohlthätiger Hand geübten Spenden reichen zur Befriedigung der hungernden Familien nicht mehr aus, Regierung und Parlament werden die Beseitigung des NothfiandtS in Oesterreich im Auge halten müssen. In Oesterreich muß eine Wirtschaft ein geführt werden, die für die Gegenwart sorgt, aber auch aus die Zukunft Bedacht nimmt. Die Frage: ob in Oesterreich bisher gut gewirlhschaftet wurde, muß mit einem entschiedenen Nein beantwortet werden. Das Ministerium hat noch immer nicht die Erfahrung gewonnen, was noth thut; es hat beispielsweise der Vorstellung einer Deputation gegen die Besteuerung der Erwerbs- und Wirthschafts-genosienschaften keine Folge gegeben und durch diese Abweisung die Existenz von mindestens einer halben Million Steuerträger in Frage gestellt. Der Gesetzentwurf, betreffend die Besteuerung der ErwerbS-und WirthschaftSgenofienschasten, erzeugte viel böse« Blut. Zu bedauern ist e» weiter, daß auf volle» wirthschaftlichem Gebiete nicht mit dem gebotenen reformatorifchen Eifer vorgegangen werde. Ein Blick auf Frankreich belehrt une, daß ein Staat trotz erlittener ungeheurer Schläge durch fleißige Arbeit und guten Willen groß und mächtig wird; Frankreich setzte seine Nationalehre darein, der franzv. fischen Industrie auf dem Weltmärkte eine dominierende Stellung zu verschaffen. Ee ist hohe Zeit, daß Feuilleton. Ein Besuch beim Maharadja von Aohore. Von W. W i d m a r aus L... Orig.-Lorr. aus $)olpote, 3. Juli 1876. Nachdem man den südlichen Theil der Malacka-Straße verlassen und die Inselgruppe der Brothere passiert, liegt vor den Augen de« Reisenden die reizende Insel Singapore (zu deutsch: Löwenstadt) mit der Hauptstadt gleichen Namens. Einst im Be. fitze des Fürsten von Uohore, mußte sie derselbe 1836 der englischen Krone gegen eine jährliche Gratifikation von 1000 Pfund Sterling abtreten. Der praktische Geist der Engländer erhob Singapore binnen kurzer Zeit zu einer gewinnbringenden Plantage, die Stadt selbst zu einem der ersten Handelsplätze Ost-Astens. Zwischen dem Festlande der Halbinsel Malacka und der Insel Singapore zieht sich der Kanal von Uohore und bespült die an der Südspitze Malacka'S gelegene Hauptstadt gleichen Namens und einen großen Theil dee wenig genannten und gekannten Reiches dee Maharadja von Uohore. Dae Gebiet dieses selbstständigen FürstmthumS erstreckt sich vom 5.° nörd- licher Breite und umfaßt den ganzen, von jenem Breitengrade südlich gelegenen Theil der Halbinsel Malacka mit einer Einwohnerschaft von 80,000 theil« malayifcher, theilS mongolischer Seelen. Einer offiziellen Einladung vonseite des Maharadja nachkommend, steuerten wir unser Kriege-schiff von Singapore gegen Uohore. Wir umschifften die Ostseite Singapore'« und gelangten nach einer zweistündigen Fahrt in den Kanal von Uohore. Prachtvoll ist der Anblick, den die Küsten dieses wenig befahrenen Kanals gewähren; linker Hand die Insel Singapore mit ihren unabsehbaren Palmenwäldern und Pfefferplantagen, hie und da unterbrochen durch eine Lichtung, auf welcher ein niedliches Gebäude mit englischer Flagge thront (wie man uns versicherte, englische Polizeistationen), rechter Hand die Halbinsel Malacka in ihrem noch größten-theil« unkultivierten Naturzustände. Allmälig lichtet sich die Küste Malacka'S, hin und wieder blickt ein Häuschen, dessen Baustil einen langbezvpsten „Sohn des Himmel«" als Eigentümer erkennen läßt, aue den üppigen Reie- und Baumwollfeldern hervor. Ein Fabrikekamin fesselte plötzlich unsere Blicke; näher gekommen, entdeckten wir ein großartige» Fabrik«-gcbüudt; au« den vor demselben geschichteten Bret-tern zu schließen, eine Dampf - Sägemühle. Eine Dampf-Sägemühle im Fürstentum Uohore 1 Doch, wir sollten noch Staunenetoerthere« erblicken, zum Beweise, daß Intelligenz de« Fürsten Fortschritt und Kultur de« Lande« bedingen. I» der Nähe de« erwähnten FabrikSetablissement« erstreckten sich etwa 300 Hütten und Häuser, theil» im malayischen, theilS im chinesischen Baustil: die Haupt- und Residenzstadt Uohore. Dieselbe zählt gegen 6000 Einwohner, zur Hälfte bestehend au« Chinesen, deren Einwanderung der Maharadja klüglich protegiert. Westlich von der Stadt, nahe am Meeteeufet erhebt sich auf einer Anhöhe ein statt-lichee, den Klimaten unpassend erbautee Schloß, die Residenz dee Fürsten. Unsere Anker donnerten in den Grund und 21 Schüsse begrüßten dae indische Fürstenthum. Kurz darauf erhielten wir an Bord den Besuch zweier Engländer, der Minister dee Fürsten, die une im Namen des letzteren zum sofortigen Besuch in« Refidenzschloß luden. Wir leisteten der Einladung Folge und betraten mit gemischten Empfindungen dae fürstliche Schloß. Nachdem une die beiden Minister in dm ganz nach feinstem europäischen Geschmacke möblierten Empfangesalon geleitet und Sr. Hoheit angemeldet hatten, erwarteten wir in größter Spannung dae Erscheinen dee Fürsten. Mittlerweile unterhielten wir une damit, die im Salon aufliegenden Prachtalbum«, die die Herrscherfamilien der ganzen Welte enthiel- Oesterreich sich auf diesem Gebiete aufraffe und mit großer Anstrengung an die Arbeit gehe, denn eS dürste wol keinen zweiten Staat geben, in welchem da» Bewußtsein der Interessengemeinschaft bei den einzelnen «lasten der Bevölkerung so wenig entwickelt, in welchem so wenig Gemeingeist vorhanden ist, wie in Oesterreich; jede Berussklasse geht ihren Sonder-Interessen nach, die einzelnen Erwerbskategorien stehen sich feindlich, schroff entgegen, wir erblicken vor un« rin Lager, bezogen von mit einander schmollenden und grollenden Brüdern. Ausvübe de- Staates wäre es, dem Klein-ge werbe aufzuhelfen. ES gibt in Oesterreich große, umfangreiche Gebiete der Arbeit, auf welchen Hunderttausende von Kleingewerbetreibenden nicht nur für jetzt, sondern auch für alle Zukunft eine gesicherte Existenz finden könnten, denn in allen jenen Produktionszweigen, wo die Fertigkeit der Hand, der Geschmack, die Individualität des Arbeiters sich Geltung za schaffen vermag, hat da« Kleingewerbe einen sichern Boden. Oesterreich hat auf dem Gebiete des Gewerbe Wesens einen Rückgang zu verzeichnen. Vorzug» weife tragen daran die Gewerbetreibenden selbst Schuld. Die Angehörigen de- Gewerbestandes unter, ließen es, sich um ihre Angelegenheiten lebhafter zu bekümmern, bei der Wahl von Parlament-abgeord-mten traten feit dem Jahre 1861 andere Interessen als jene des Gewerbestandes in den Vordergrund. Der Gewerbestand erfuhr stiefmütterliche Behandlung, mqn wollte sich mit dem Schicksale des Vetters Schuster und des Gevatters Schneider durchaus nicht eingehend beschäftigen; weit wichtiger erschien e«, zu berathen, ob die neue Zivilprozeßordnung eintausend oder dreitausend Paragrafe enthalten solle? In neuester Zeit trat, wie bereits eingangs bemerkt, die Idee eines Verbandes sämmtlicher Ge> werbetreibender in Oesterreich auf. Zweck dieses Verbandes, dieser Verbrüderung ist, dem zerrütteten Gewerbestande in Oesterreich auszuhelfen. Der Weg zur Erreichung dieses Zwecke« ist: öffentliche Di sc uff io n — Besprechung und Erörterung — gewerblicher Fragen, an welcher alle Gewerbe» treibenden, deren Interesse berührt wird, theilnehmen sollten, gleichviel, ob Deutsche, ob Czechen, ob Slo-venen, ob Polen. Auf die Tagesordnung dieser gewerblichen BereinSversammlungen würden ausschließlich gewerbliche Fragen von universellem Charakter gesetzt werden; im Kreise dieser Versammlung gäbe es weder hohe noch nationale Politik zu machen, sondern einzig und allein nur eine Frage — die Hebung des Gewerbes in Oesterreich. Herr Heinrich Res chauer tritt für die Gründung eines Verbandes der Gewerbetreibenden Oesterreichs eifrigst in die Schranken, er hofft auf ein einmülhigeS Zusammenwirken sämmtlicher Gewerbetreibenden von ganz Oesterreich. Die Mission dieses Vereines bestände darin, daß der Gewerbestand die Verbesserung seiner Lage anzustreben und behufs Erreichung dieses Zweckes einen gemeinschaftlichen Weg einzuschlagen hätte. Vor allem würde es sich um eine Reform der gesammten Gewerbe-Gesetzgebung handeln, der Gewerbestand müßte organisiert, das Lehr-lingSwesen zeitgemäß umgestaltet, das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geregelt und schließlich eine entsprechende Vertretung gewerblicher Interessen bestellt werden. Die in Oesterreich bestehenden Handels- und Gewerbekammern werde i Gelegenheit haben, der Idee Reschauers auf den Grund zu sehen und die Frage wegen Bildung eines Verbandes sämml-ltcher Gewerbetreibenden in Oesterreich und Einberufung eines allgemeinen österreichischen Arbeitertage« in nähere Erwägung zu ziehen. Politische Rundschau. Laibach, 5. Jänner. Inland. Die Entscheidung in der schwebenden inneren Frage dürste, wie die „Deutsche Ztg." erfährt, in den nächsten Tagen zu erwarten sein. Mit der bevorstehenden Entscheidung hängt sogar die Verschiebung der Pester Reise des Kaisers zu summen, welcher darauf dringt, daß noch vor seiner Abreise in die ungarische Hauptstadt eine entschiedene Erklärung des cisleithanijchen Kadinets erfolge. Die Kanzlei des österreichischen Abgeordnetenhauses hat gestern Einladungen zu Aus-schuß-Sitzungen versendet. Der Strafgesetz» Ausschuß wird am 8. d. um 11 Uhr vormittags, der Steuerreform-Ausschuß am 15. d. M., um 6 Uhr abend« die Berathungen wieder aufnehmen. „Közvelemeny" rrsährt, daß der un garische Ministerrath die Ablösung der Re galrechte beschlossen hat. Nach offiziellen Daten beträgt das Erträgnis des Schankregales sieben Millionen, jenes der übrigen zwei Millionen. Von dem elfteren entfallen auf den Privatgrundbesitz vier Millionen, das zu 5 Perzent einem Kapital von achtzig Millionen entspricht, das im Wege der Ablösung den Grundbesitzern zuzuführen wäre. Wie der „Pester Lloyd" meldet, hat der ungarische Ministerpräsident Tis za inbelreff der Juden-Verfolgungen in Rumänien an das Ministerium des Aeußern das Ansuchen gestellt, ofort auf amtlichem Wege über die von dem Korre-londenten de« „Pester Lloyd" gemeldeten Vorfälle Erkundigungen einzuziehen und da» Resultat betreiben der ungarischen Regierung mitzutheilen. Der katholische Episkopat in Ungarn beschäftiget sich sehr eifrig mit der Organisation der konfessionellen Schulen, indem er Lehr-ilan und Stundeneintheilunz für diese Schulen cststellte. Der Lehrplan stimmt, bis aus den Um-’land, daß die HauS-Jndustrie in denselben nicht ausgenommen ist, mit jenem der Regierung überein, «ls Cukiosum wird hervorgehoben, daß der Lehrer gehalten ist, dem Unterricht des Katech:ten fortwährend beizuwohnen, denselben nötigenfalls zu vertreten und mit den Kindern Nachübungen zu halten. Ausland. Die Gegenvorschläge der ijohen Pforte lauten: Die Pforte ist erbötig, ür Bulgarien eine christliche Verwaltung zu accep« tiecen, lehnt aber die Verpflichtung ab, Bosnien und die Herzegowina immer und ausschließlich durch christliche Gouverneure verwalten zu lassen. Sie weist nachdrücklich die militärische Occupativn irgend welcher Provinz und unter welcher Form immer zurück, bezeichnet die Entwaffnung der Mohamedaner für überflüssig, nachdem die Christen fortan selbst Waffen tragen dürfen. Die Pforte ist bereit, die Drina al« Grenze zwischen Serbien und der Türkei festzustellen, fordert jedoch die Schleifung sämmtlicher serbischer Festungen und eine Kriegsentschädigung. Die Pforte anerkennt die Legitimität der Forderung' Montenegro'« nach einer Grenzberichtigung und will selbst den Hasen von Spizza unter der Bedingung cedieren, daß der Fürst von Montenegro sich zum Vasallen de« Sultan« erklärt. Die Bevollmächtigten nahmen diese Gegenvorschläge am 31. v. M. zur Kenntnis und beschlossen, das Konferenz-Programm aufrecht zu erhalten. Dieses besteht aus fünf Punkten: 1. Friedensschluß mit Serbien und Montenegro; 2. Neuorganisation von Bosnien und der Herzegowina; 3. Reorganisation von Bulgarien; 4. Ernennung einer internationalen Kommission; 5. Instructionen für dieselbe. Am 1. d. fand die vierte Konferenz statt. Im Laufe der Debatte zählten die türkischen Bevollmächtigten die Punkte auf, über welche sie nicht verhandeln zu können glaubten, namentlich über die Organisation der lokalen Gendarmerie mit fremder Hilfe, über die Befugnisse der internationalen Kommission und über die Vergrößerung ©et« Fortsetzung in der Beilage. ten, zu bewundern; in dieser Arbeit wurden wir durch da« geräuschvolle Oeffnen der Flügelthüren, die zu den Appartements Sr. Hoheit führten, unterbrochen ; vor uns stand der Maharadja von Aohvre: ein Mann von fünfzig und einigen Jahren, angenehmen, südlich gebräunten Gesichtszügen, in betten man vergebene die malayische Abstammung sucht, das schöne Haupt, umwallt von fein gekräuseltem, schwarzem Haupthaar, in welches sich hin und wieder schon ein Silberlöckchen drängt; ein mächtiger, doch auch bereits zweifarbiger Schnurrbart beschattet die wollüstig aufgeworfenen Lippen, hinter welchen zwei Reihen prachtvoller Perlenzähne hervorschimmern, unentstellt durch das landesübliche Betelkauen. Die kräftige Gestalt, schon etwas zur Körperfülle neigend, bekleidet ein grauer, zugeknöpfter Rock, der ein violette» Gilet durchblicken läßt, desgleichen graue Patttalon» mit violett-sammtnen Gamaschen und schwarzen, mit Silberschnallen versehenen Schuhen Auf dem stet» bedeckten Haupte thront ein blau fommtne», mit schwarzem Sammet turbanartig umwundene» Käppchen. Nicht» an seinem Aeußern kennzeichnet den Fürsten; selbst die höchsten Feierlichkeiten pflegen ihn zu nicht» anderem al» zum Trage» von zwei bi» -drei Commandeurkreuzen zu veranlassen. Schmuck und anspruchsvoltzr Prunk, wie diese die indischen Fürsten so sehr lieben, ist bei ihm verpönt. Im erstem Momente frappierte mich die unerwartete Erscheinung; wie ganz ander» mutte mir die Fantasie den Fürsten von Iohore, und nun der Eindruck eines wohlwollenden, behäbigen Hausvaters oder eines genialen, heimatlichen Generals außer Dienst. Nach Beendigung der üblichen Vorstellungen ließ der Fürst Erfrischungen umherreichen, unter-hielt sich sehr liebenswürdig in englischer Sprache mit allen Mitgliedern der Expedition, welche er sich schließlich zum Diner erbat. Mit größter Zuvor > kommenheit erbot er sich sodann, in höchst eigener Person uns die Sehenswürdigkeiten in der nächsten Nähe von Aohore zu zeigen und so die Zeit bis zum Diner auf ebenso angenehme als nützliche Weise zu verbringen. Se. Hoheit geruhten uns vorerst in die Dampfsägemühle zu geleiten. Diese« großartige Etablissement, in welchem gegen 1000 Arbeiter, größtenteils chinesische Kuli«, beschäftigt sind, ist bestimmt, da« au» dem nächstgelegenen Urwalde entnommene Holz zu Bauholz zu verarbeiten und somit den zweifachen Zweck, als der Lichtung des Urwaldes und der Erzeugung einer genügenden Quantität Baumaterial« zur Erbauung von iöohtv Häusern für die massenhaft einwandernden Chinese», zu erfüllen. Die wichtigsten Posten in dieser Fabrik werd-n von Engländern bekleidet. Nach einem Rundgang durch die Stadt geleitete un« der Fürst in feinen, gegenwärtig noch im Bau begriffenen Krönungspalast; derselbe ist im arischen Stile erbaut und im Innern Pracht- und glanzvoll auögestatiet, in einer Weise, die vom Kunstgeschmacke des Besitzer« da« beste Zeugnis gibt. Nach Besichtigung des Palastes begaben wir uns gegen die Küste westlich von der Stadt, allwo unser eine neue Ueberraschung harrte. Wir erblickten hier zu unfern Erstaunen, hier in der Wildnis., in einem Lande, dessen selbst die Geografie kaum und dann noch mit der obligaten Unsicherheit aller Daten, erwähnt, welches mit Unrecht allerorts übergangen und in die Kategorie der unzivilisierten Staaten unter der Herrschaft der sogenannten Eingebornen eingereiht wird, wir erblickten hier zwei Lokomotive! Der Fürst erklärte uns die Absicht, eine Bahn in« Innere erbauen zu wollen, um auf diese Weise die Emigration in die gegenwärtig nur schwach bevölkerten Distrikte zu lenken. Englische Ingenieure leiten die Bahnarbeiten. Da« Terrain selbst bietet weniger Schwierigkeiten, einige jedoch die finanzielle Lage de« Fürsten; doch wie englische Ingenieure nie um ein HuekunftflmUtel verlegen find, so auch hier. Die bei unseren Bahnen au« Eisenschienen konstruierte» Geleise find dort aus sehr dauerhaftem imprägnierten Eichenholz sehr sinnreich angelegt, Entgleisungen „Laibacher Tagblatt" «r. 4 vom 5. Jänner 1877. Beilage zum biens. Dir B voumüchliglen fragte», ob bitjc (St* Hütung tintr absoluten Steigerung gleichkomme, worauf die türkischen Bevollmächtigten erwiderten, daß sie nothwendig hätten, hierüber an die Pforte zu referieren. Lord Salisbury rieth der Türkei, dir Vorschläge E u t o p a's anzunehmen. Der Groß-vezier antwortete, er könne in einigen Punkten nachgeben, er lehne aber alle der Würde der Türkei widerstrebenden Bedingungen ab. Im Falle der Weigerung der Türkei werden Salisbury und Jgnalieff sofort von Konstantinopel abreifen. Die fünfte Konferenz fand gestern statt. Wie der „Leoant Herald" erführt, ließ die griechische Regierung den Mitgliedern der Konferenz ein neues Memorandum über die Wünsche Griechenlands über« reichen. Die Türkei trifft thätigst militärische Vorbereitungen. Zia Bey wurde zum Gouverneur in Syrien, Mukhtar Pascha zum Gouverneur auf Kreta ernannt, Khalil Scherif Pascha soll als Botschafter nach Berlin gehen. Die Regierung soll demnächst sieben Millionen Livres Papiergeld emittieren, wovon ein Theil zur Amortistetung der schwebenden Schuld und theilweiscn Einziehung des Kupfer» gelbes dienen soll. Die serbische Regierung ließ demPeterS» bürget Kabinet erklären, daß sie den Krieg gegen die Pforte nur unter der Bedingung forlsetzen könne, wenn ihr die Kosten de« Krieges von Rußland vollständig ersetzt werden. Auf theilweise Subftdien könne sich Serbien nicht einlasien, da die Hilfskräfte de» Landes aufs äußerste erschöpft seien.__________________ Zur Tagesgerichte. — Ein neuer Stern. „Sllenöt" empfängt vvn bn Sternwarte in Pola nachstehenden Bericht: „Die Wiener und nach ihnen einige ungarische Blätter haben vor einigen Tagen die Entdeckung eine» neuen Sternes gemeldet. Ich bin in der Lage, übet diese Sache etwas eingetjeiv ton sprechen zu können. Die interessante Erscheinung hat Schmidt, Direktor der Sternwarte in Athen, zuerst beob achtet. Schmidt, der schon früher alle Sterne bi* zu jenen fünfter Größe verzeichnet hat, bemerkte am 24. November einen bisher noch nicht gesehenen Stern dritter Größe im Sternbilde de« Schwans. In Pari« wurde der Stern am 2. Dezember nur mehr als Stern fünfter Größe beobachtet unb ebenso in Wien am 5. v. M.; zugleich wurde konstatiert, daß der Stern, wenn er auch bisher existierte, keinesfalls so groß erschien, wie gegenwärtig. Mir gestattete die beständige Umwölkung deS Horizonts erst am 25. D. M., mich eingehend mit diesem Phänomen zu beschäftigen, und meine Beobachtung zeigte mir den Stern nur mehr als einen siebenter Größe. Ich durchforschte zugleich jene Himmel» gegend genau, verglich meine Wahrnehmungen mit den vor handelten Lternkatalogen, und kann infolge dessen erklären, daß dieser Stern, wenn er überhaupt früher schon von der Erde aus zu sehen war, kleiner gewesen sein mußte als ein Stern neunter Größe. Die plötzliche Veränderung seiner Größe, beziehungsweise seine- Glanzes, läßt sich nur so erklären, daß der Stern in seiner ganzen Masse in glühenden Zustand überging und in Brand gerieth. Dafür sprechen auch die speciroskopischen Beobachtungen. Nach dem „Bulletin international de l’obsemtoire de Paris“ haben kazin unb Lornu glänzende Linien gesehen (welche dem Hydrogen, Magnestnm unb Natrium entsprachen), was dafür zeugt, daß über der glühenden Oberfläche de» Sternes sich keine dichtem Gase gebildet haben. DaS Spectrum war ganz in zwei Theile gespalten, zeigte die indigoblaue und die grüne Jarbe und, durch die Weingeistflamme geprüft, einige von den Ftauenhofet'jchen Linien (darunter Nr. 31, 48, 65, 79 :e.), einige von der Ehromosphäre der Sonne, ja auch von jener überaus interessanten Erscheinung (Nr. 632), welche bei Sonnenfinsternissen die verdunkelte Sonnenscheibe umgibt und die „Corona" genannt wird. Nach alledem ist es zweifellos, daß seine Oberfläche eine der unserer Sonne ähnliche Ehromosphäre bildet, mit großem ftatriuminhalt, welche dem ganzen Stern die ausgesprochene gelbe Farbe leiht. Das Feuer verlor binnen einigen Tagen viel von einet Intensität, doch läßt sich daraus noch keineswegs vot-aussetzen, dasselbe werde nicht noch durch Jahrtausende an-halten.* — Ein witrdigerPriester? DasÄppellations-gericht in Augsburg hat den katholischen Pfarrer Ludwig Beck von Burghagel wegen acht Vergehen im Amte und eines Vergehens der Unterschlagung zu anderthalb Jahren Gefängnis und vier Jahren Ehrenverlust verurteilt. Der genannte Pfarrer, der vom Bezirksamte als leichtsinniger, trunksüchtiger und lügenhafter Mensch geschildert wird, hatte Gelder, die ihm gläubige Seelen für das Lesen von Jahres» messe» übergeben, statt sie reniierlich anzulegen, für sich verwendet und den Kirchenpfieger zu unrichtigen Sintra> gungen in die Bücher veranlaßt. — Zum Eisenbahnunglücke in Nord Ohio. Bon 175 in den Waggons befindlich gewesenen Personen wurden 100 getvdtet und 60 schwer verwundet; kaum einet ist ohne Besetzungen davongekommen. Biele waren entsetzlich verbrannt, eine Menge änderet ertrank; ein Theil wurde |u Tode gedrückt. Wenige Körper waten erkennbar. Der Trümmerhaufe brannte bis Mitternacht; der Sturm wiiihete bis 1 Uhr morgens unb verhinderte dadurch bas Anlangen von Hilfe. Ein von Eleveland, 55 (englische) Meilen westlich, abgesendeter HilfSzug mit Aerzten und Krankenpflegern erreichte Afhtabnla erst gegen Morgen Der Schneefall währte zwei Tage hindurch, und fast unaufhörlich blies ein scharfer Winb vom Srie-See her. Die schneidende Äälte der Nacht, wie sie in solcher Strenge seit Menschengedenken nicht vorgekommen, verursachte den »er mundeten und sterbenden Reisenden schreckliche Qualen. Lola!- unb Provinzial-Anzelegenheiteu. — (Ernennung.) RechtsptattikantRaimund Pol-lak wurde zum Gerichts-Auskultanten in Irain ernannt. — (Beränberungen im Militärstande.) Der Oberlieutenant Michael Nov akaviL von Ghnraboi be* Jnfanterie-RegimentS Erzherzog Leopold «r. 63, bisher bem militär-geografischen Institute in Wien zngethetlt, würbe in ben Stand des Regiment« eingekeilt. — Der Haupte mann erster «lasse Franz Molli! des 19. Felbjägtr-Beteil» Ions wurde mit Wartegebühr beurlaubt. — (Der Handlung» ball) wird a« 1. Feintet l. I. in den Lokalitäten bei hiesigen »estnoverein« statt-toben. Der Reinertrag desselben wird dem hiesigen Hand, (ungs-»tanken« unb Penfionsvereine gewidmet werden. — (G o l d t e n t e.) Die vollbezahlten gnterirnsscheioe der 4petzentigen österreichischen Goldtente werden bom 4te* b. 3R. an den »affen, wo beten Ausgabe unb Bollbezahlnng lattfond, gegen die definitiven, mit Coupon* versehenen Obligationen mngrtoufdjt. — (Unglücksfall.) In der Papierfabrik zu Josef*-thal wurde einem Arbeiter von der Maschine ei* Fuß abgerissen. — (Blutiger Exzeß.) In Stuben» nächst Laibach fand ein Raushandel statt, bei welchem scharfe Meffer die Hauptrolle spielten. Ein junger Bursche wurde lebensgefährlich verwundet. — (Sin neuer Gendarmerie» Posten wird in villichgraz errichtet. — (Promenadekonzert.) Bei günstiger Witterung spielt die Regiments-Musikkapelle morgen von halb 18 bis 1 Uhr mittags in der Cternallce nach» stehendes Musikptogramrn: 1.3ntro»nction zur Oper „Koma" von Bellini; 2. „Girofte-GitofU“, Walzet von Strauß; 3. Duett ans der Oper: „Un billo in miscbera" von Verdi; 4 „Angot«.Qnadkille von Strauß; 6. UebnngSmatsch-Pot-poutti; 6. „Flederrnan»«-Polka von Sttanß. — (Friedrich Brandstetter) beendet stch noch immer in Eilli, feine »ränklichkeit verzögert die Transferierung in die Strafanstalt Ratleu bei Graz. Der genannte Sträfling beschäftigt fich mit Zeichnen unb Malen und soll in diesen Fächern Bedeutendes leisten. Die Strafanstalt wirb das Talent Brandstetters zu veroetthen wissen. — (Nationale Sondergelüste.) „SlovenSft Natod" kritisiert unseren Leitartikel vorn 2. b., worin de» Sondergelüften der flavifchenPartei entgegengetreten wird. DaS genannte Blatt wird stch bequemen müssen, zn gestatten, baß daS Organ der liberalen, verfassungstreue« Partei jeberzeit gegen im nationalen Lager austauchende, mit der Reichseinheit nnd den Satzungen der Verfassung unverträgliche Sondergelüste in die Schranken treten wird. Das nationale Blatt gibt fich der Hoffnung hin, daß „mit Gottes Wille" denn doch^jene Zeit kommen werbe, wo die in den national-klerikalen Blättern gegen bas Deutschthum fast zur Unmöglichkeit machend. Die Bahnstrecke ist erst wenige Meilen weit vollendet; dieselbe dürfte bis zur gänzlichen Vollendung noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Dies die Eisen- oder vielmehr Holzbahn von Iohore. Nach einer kurzen Probefahrt, der wir, inSge-fammt in eine Lokomotive gepfercht, unter der Leitung englischer Ingenieure beiwohnten, kehrten wir zu dem improvisierten Bahnhofe zurück, allwo wir uns zum allgemeinen Entsetzen am ganzen Körper tußgetüpfelt einsande». Wir kehrten nun verzweif-lungsvoll ins Restbenzschloß zurück. Je näher wir demselben kamen, desto komischer gestaltete sich die Situativ». Der Ruß, durch ben reichlich fließenden Schweiß in flüssige Form gebracht, überflutete Gesicht und Hals; MuSkitvS veranlagten oft ein energisches Einschreiten, wovon die schwarzen Finget-spuren, die die entblößten Körperteile zierten, reich, lich Zeugnis gaben. Wir durchschritten in größter Eile den schönen, nach englischem Muster angelegten Park, der sich an der Rückseite de« Schlosse« aus-dehnt, ohne von demselben noch von einigen Elefanten, die auf den Rasenplätzen umhergetummelt wurden, weiter Notiz zu nehmen. Der Fürst ließ uns in die Fremdenzimmer geleiten, allwo wir un« fett Toilette wieder in salonfähigen Zustand vet- uns mittlerweile um die nöthigen setzten. Ein Malaye wurde von an Bord des Schiffes gesandt, Toilette-Artikel hetbeiziifchaffen. Allmalig fand sich die ganze Reisegesellschaft, unter anderen auch zwei englische See-Offiziere, in einer reizenden Beranda des Schlosses wieder ein. Mit dem Schlage der siebenten Abendstunde erschien auch der Fürst in unserem Zirkel, indem er uns ersuchte, ihm in den Speisesaal zu folgen. Wir betraten einen langen, von Marmorsäulen getrogenen, in allen seinen Ausdehnungen mit Marmor bekleideten Saal. Große, kostbare Spiegel in Pracht-vollen Rahmen zierten dir Wände. In der Mitte stand eine lange, gedeckte Tafel, auf welcher maffive Gold- unb Silbervafen mit duftenden Bouquets in großer Anzahl prangten. Der größte Theil de« Tafel-Services bestand aus Gvld und Silber. Wir nahmen die uns zugewiesenen Plätze ein, und nach kurzer Zeit, während welcher sich noch einige englische Ingenieure, Malaien und Chinesen, Nolabilitäten Uohores, als Gäste einfanben, nahm das Diner feinen Anfang. Ich übergehe die Einzelnheiten des-selben und glaube nur erwähnen zu müssen, daß das Mal ein lukullisches, der englischen und französischen Küche ungehöriges gewesen. Die feinsten asiatischen und europäischen Weine wurden in goldenen Bechern serviert. Der Fürst selbst trank während des ganzen Diners, getreu seinem mohamedanifchen Glauben, nur Waffer, weshalb Toaste unterbliebe«; auch das Sammtkäppchen blieb stet» auf feinem Haupte. Mit dem Beginne des Dessert» wurde die Convetsation lebhafter und allgemein, die Stimmung heiterer. Wie auf Eommandowott verstummte plötzlich die ganze Gesellschaft, um den Tönen einer kräftigen Instrumental-Kapelle zu lauschen, die eben die österreichische Bolkshhmne vom Stapel ließ; derselben folgte sodann die englische, worauf mit kurze» Zwischenpausen Werke von Strauß, Offenbach und Wagner folgten. Unter tauten, für den Fürsten sehr schmeichelhaften Beifallsäußerungen wurden die Piecen ausgenommen und der Wunsch au-gedrückt, die Kapelle iu Augenschein zu nehmen. Der Maharadja führte un» in die an den Speisesalon stoßende Borhalle, wo die Kapelle must» zierte und beim Erscheinen ihre» Fürsten sogleich die Hymne von Aohore intonierte. Die Musik-Kapelle zählte achtzig Mann; fämmtlich junge, intelligente Malayen, die unter der Leitung eint» englischen Kapellmeister» hetangebildet wurden. Sämmt« liche Musiker paradierten in scharlachroten Uniformen. Obwol einerseil« die Birtuofität der Kapelle noch viel zu wünschen übrig ließ, muß anders«!» uub gegen tote Bersafsnng gerichteten Hetzaxtikel goldene Frtchte trugen werden. Wir-ndpnLedst darin, daß zwischen 6e«t und »rate »iw tiegs stnp der Gedanke endttch auch in nationalen «reisest Wurzel fMen muß, d-ß auch da« flovenische Her» von österreichischem Blute Nahrung erhStt und dir Tpchter Slovenija nur in der Pflege der Mutter «nstrie gedeihen kann. -7-(Die GemejnderathSwahlen in Stein) fielen im »erfassungsfreundlichen Sinne aus .Novice" find darüber höchst entrüstet und fordern nichts geringere-, als die Annullierung dieser Wahlen. „Novice" hätten fich ihre «andidaten lieber im -onvente der Franziskaner erkoren. Die liberale Partei kann Pas Ergebnis dieser Wahlen mit doller.Befriedigung freudig begrüßen. Der Wahlakt gibt Zeugnis, daß daS national-klerikale Gängelband in den «reifen der Steiner Wählerschaft zerrissen ist und der Magnet des Liberalismus seine wohlthätigen Wirkungen äußert. . sr («uä dem erein8leben.) Der Geselligkeit», klub in Rann feierte den Sylvesterabend mit Theater-Vorstellung, Tomdolg »ud Tanz. „Slov. Narod* schwingt sei« Geißel auch »her den in Rann bestehenden „Lese- und Geselligkeit-Verein," er rügt, daß die Mitglieder diese- Ber-eines, welche der Rationalität nach her Mutter „Slovenia" angehüren, deutsch sprechen, türkenfreundliche Blätter lesen und au» diesen „unverMmten" Zeitungen .deutsche Sprache und deutsche Änltnt" Jtch aneignen wollen. Die „Pillier Ztg.- bemerkt, daß die Mitglieder dieses Beteins sehr zu bedauern wären, wenn sie nur auf jene armselige geistige Kost -»schränkt blieben, dir fönen »Slov. Narod* bietet. Leute, welche der Kaltur bedürfen, müßten dieselbe aus anderer Quelle schöpfen, als au- dem seichten Brunnen des rfSlefc.itarod." — (Rreujb andfeub u ugtn.) ®a inbetveff 6er Äuuj--banbsenbungm noch vielfach unrichtige Anschauungen im Publtkum herrsche», bringen wir in Erinnerung, daß vom 1. v. M. an hinsichtlich der ungenügend frankierten ober de» v»s-eschrjAe«en Bedingungen nicht entsprechenden Kreuzband, seuduugeu nachstehende Bestimmungen jn Wirksamkeit traten: I. Zeitungen unter B°»d >inb optt den sonstigen Drucksachen die Grenlasiefi und Anzeigen bi« zum Gewichte von 260 9?ayun werden, wenn sie ungenügend frankiert ober sonst t(fl|j60}entl|mbtig beschaffen sind, nicht abgejenbei, sonberu bem Ausgeber zurückgestellt, unb wenn die« au» irgend einer Ursache nicht thnnlich ist, al« unanbriiigliche Sendungen behandelt! 2. ffreuzbaydsendungey mit Büchern, Musikalien uqd tpmctwbogtn bi« zum Gewichte von 250 Gramm ntertw, wenn sie uugenügenb frankiert sind ober den für bie lugestenbcne Porto»Ermäßigung ausgestellte» Bebingungen Nicht eatsprechen, wie bisher auch künftighin abgrsendct und wie unfrankierte Briefe taxiert unb behandelt; 3. Äreiizbaub» senbnngen, Reiche har Gewicht von 250 Gramm über-schrkitt», wesden im Falle ihrer vorschriftswibrigen Beschasscn-heit »drr niigfiiiigiiitrii Frankierung reicht mehr wie bisher tn Erwägung gezogen werden, daß die Krüfle einem ^lMme entnommen find, dessen allgemeine Bildung tlnt sehr nothdürftige, dessen Ausbildung viel Zeit und Mühe erfordert, und daß sich dieselben noch nicht ein volle« Jahr unter der Drille befanden. Durch lebhaften Applaus schmeichelten wir der Eigeplirbe des Fürsten und ermunterten ihn, den einmal angebahnlen Weg kühn weiter zu verfolgen. Wr lauschten noch gerotime Zeit der Musik und verabschiedeten uns sodann unter den konventionellen Höflichkeitsbezeugungen beim Fürsten und dessen Ministern, um an Bord zurückzukehren. Der Maha-rMa bedauerte lebhaft, uns unseres kurzen Aufent. Haltes wegen nicht das Vergnügen einer Tigerjagd verschaffen zu fönntn, drückte jedoch den Wunsch und die Hoffnung au«, bei einem unserer nächsten Besuche auch dieses Verlangen befriedigen zu können. Wdxr sollten wir den Biedermann nicht mehr sehen. Den nächsten Morgen beehrte uns der Maharadja mit |^nem Gegenbesuche, musterte Schiff und Bemannung und verließ sehr befriedigt unter herzlichen »tschjedStzrüßen die Korvette. 21 Kanonenschüsse donnerten ihm noch das letzte Lebewohl zu. Die flforottU lichtete sogleich die Anker und verließ, stolz die Wien durchschneidend, Aohore und dessen Kanal, um nie mehr wiederzukehren. al« Fahrpostftücke qhAesertigt, fotibzr« be;t Sbsenb-rn zurück-gestellt, und wen« dje« nicht möglich ist, gleich nnenbriyglichen Lsftdungen ^handelt. Hinsichtlich btt sür Äreiizbanbfeubuu-gen geltenden Laxen uub 9tn)id>l»btßimmungtn für de», internen verkehr nnd für den Wechfelyerkehr mit Deutschland, Luxemburg und Helgoland tritt eine Aeubernug nicht ein. --(Die slovenische Bühne) ist heuer, tro immenser Subvention, schlecht bestellt. Die letzte Borstellnng glich einem leb- und anebrmjt$|psep *utomaten[piel; mit wenigen Ausnahmen war kein Schauspieler, keine Schauspielerin rollenfest; die Regie wird flau und oberflächlich geführt, kein Ernst, kein Fleiß, kein Letzen unter den Mitgliedern der Bühne; die Gagen werden im wahren Sinne hinausgeworfen und Engagements als Sinecnren betrachtet I Die oberste Leitung schweigt über solche Zustände und erfährt — mit Recht — im eigenen Lager, in eigenen nationalen Journalen die herhile abfällige «jcitil. Der Landesap--schnß spendet eine Subvention von 100 fl. für jede Vorstellung; die letzt« war nicht 100 Neukrepzex werth! — (Landschaftliches Theates.) Gestern wurde Rosms Schwank: „£), diese Männer I" bei gut besuchtem Hause wiederholt. Herr Direktor F r i tz s ch e kann sich mit den hiesigen Theaterergebnissen immerhin znsrieben-stellen. Ein Blick aus die mißlichen Th^ateroerhältnisse Wiens möge Herrn Fritzsche Trost gewähren. Man wollte der epidemisch werdenden Theilnahmstosigkeit des Wiener Publikums durch Herabsetzung der Eintrittspreise und gesteigerte Leistungen entgegenwirken, aber auch dieses Mittel wollte nicht ganz verfangen. Im Burgtheater hatte von neun Rvvitäten nur eine Erfolg; die Hofoper konnte sich trotz aller Rührigkeit eines Desizites nicht er. wehren, im Larltheater haben von zwanzig Novitäten nur drei augesprochen, im Theater a. d. Wien von ebenso vielen gar nur eine („König Sarotte“). Relativ am besten gings im Stabttheater; es hatte die meisten Novitäten und die Ptemiöteu dieses Hauses gelten als kleine Ereignisse, denen alle«, was sich für Ännft interessiert, beiwohnen will. Die komische Oper lebt von der Hund in den Mund und die Josrsstabt von Woche zu Woche oder von @tü£ zu Stück. — (Die vernünftige Ort ograste der Gegenwart) von Pros. *. Heinrich (Laibach 1877, bei v. Kleinmayr & Bamberg, 50 fr. — 1 M.) ist zugleich eine Geschichte der ortografischen Bewegung unserer Zeit, indem sie bie Beschlüsse der Berliner ortografischen Konferenz und die seither dazu erschienenen Verbesserung-Vorschläge registriert und sie mit der bisherigen österreichischen und mit der Schreibung Weigands und bei Fremdwörtern auch mit der italienischen vergleicht und im Wörterverzeichnisse diejenige durch den Druck hervorhebt, welche den vorher ausgestellten Regeln, die nach Vereinfachung nnd Sonsequenz streben, entspricht. Alle im Deutschen zulässigen Fremdwörter sind ausgenommen und bei ihrer Schreibung aus die einfache Ortograsie bet nichtdeutschen Völker Rücksicht genommen. In Nt. 53 heißt es: „In der italienischen oder stavischen Letstunde schreibt das ttinb: Cristo, ginnaaio, lira, laberinto, tesp. Kristus, gimnazij, lira; unb in bet daraus folgenden deutschen: EhtistnS, Gymnasium, Lhta und gerät in ein Labyrinth.' In den Schluß, bemerknngen heißt es: „Die bisherige Gelettenortograsie muss einer deutschen Bolksortograsie platzmachen. — Seit bem Aufschwünge bet realistischen Studien und seitdem wir mittels der eigenen Litteratur unsere Jugend vielseitiger und in jeder Hinsicht besser erziehen können, als die Griechen mit ihren Werken die ihrige, zält die Nazion zu ihren besten viele Männer, die nicht Griechisch und Latein gelernt haben. Wie peinlich ist nun für diese (und wvl auch sür viele, die einst alte Klassiker gelesen haben) bie Unsicherheit, ob unb warum ph oder s, da- hässliche y oder da« gefällige i, ob th oder t, das dem Laien lächerlich verkommende th ober r gesetzt werben solle. Man vergleiche beispielsweise in den nach der Berliner Konferenz geschriebenen Wörtern die Silben: P o l i tik und P o l y technik, Prose ss und Pro phet, Proselyt unb Lhryso lith rc. Eine derartige Ortograsie ist für einen vernünftigen Solls» schulunterricht unbrauchbas." — Diese wenigen Sätze werden genügen, das äußerst nette und doch so »olseile Buch jedermann zu empfehlen. Ein,ese«-rt. Die über eine der bedeutendsten SliikituS-Ertiokt-Firme« Oesterreich-Ungarn» seit den jüngsten Tagen hier kursierenden Erzählungen, baß nämlich bieselbe den Detailverkauf ,n firatn kultiviere ober gar für ben Absatz der^Erzengmsse obscerer Essenzen-FaMken Propaganda mache, werben, obwol das Lächerliche dieser «ehauptuna jedem denkenden »aufmanne, welchem daS Etablissement j‘Sir 8>rma bekannt ist, sofort in bie Augen springt, einer, seit- alS ein einfältig erfundenes Geschwätz, anderseits als eine ans gewöhnlichem Brodneide stammende Lüge bezeichnet in olange, bi« nicht die erforderlichen Beweise für die Wahr.' heit obiger Verleumdung erbracht werben. Der Disponent. Umftüw ^ W!Äcn «-brechen, bie unter Umständen sehr gefährlich werben können und bei Groß und Äletn häufig Vorkommen, stehen in vorderer Reihe die »ls ein vielfach mit außer-Xhrh?« OThf,1?*1? begleitetes, ganz und gar »n- ««»nieh e# 0eflen ®irb die Bruelisalbe von L7Ä S.N'N'L«.-'" «E.» Witterung. r liegen, tagüber trübe, ab>Äe?nd^Re?en^ein. zelne Sonnenblicke, schwacher SW. Temperatur: morgens s Uhc + nechmittagg 2 Uhr + 118« C. (1876 -* ! I b t?' ^ 6) Barometer im Fallen, 728-89 mm. Das Urige TageSmitt-l ber Temperatur -4- 8 7«, um Regen! JbtmaIc ? bet gestrige Niederschkag 2 80 mm. Gedenktafel aber dt« am 10. Jänner 1877 stattfindenden Liei. tot tonen. n m. Laibach. - 3. geilb., Benkpkschx pt>e,l., veibleitje, BG. Laibach — 8. Feilb., Fakui'sche Real., Ustie, 8(5. Wippach — g ».! Feilb., Starmann'sche Wiener Börse vom 4. Jänner. Staatsfonds. I ®eib iprrc. Rente, öst.Pap. 6110 bto. dt», oft. in 6lto,l 66 60 io[c von 185* . . . 104-60 ioje von 1860, ganjf lii ss io|e von 1860, Sünft.119'50 Prämiensch. ». 1864 . 181-60 Ornn*ent.-Obl, Siebenbürg. '.ingar» Aotten. IngtOfSant . . . Kreditanstalt . . . Lepofitendanl. . ttcompte-Snstalt §ranc»-Ba»I . . panbetebant . . . «ationalbant . . Oe», «inlgeselll. Union > Bank. . . iieriehrSbank. . . . »Iföld.«ahn . . Statt Llldwigbabn «atf. Eft,.-Vas» Half. 3ofcf«6 SiaatSbahn . . . Liidbahn.......... 71-76 78-86 74-60 14C-40 1*9 -«66-- 818-- 68 60 77.60 Ware 61-80 66-70 106-60 111-60 180-60 181 — 7»-. 78-76 76— 146-60 ISO- 666-- 820* 64 78-60 »4 6»; 96— 804 85 804 76 136—1186-60 188— 188-60 «60.60*151--78—1 78 tO Pfandbriefe Äüg. oft. Bod. -Eredit. bto. in 88 3. . . Nation, k. W....... Unj. JBot.»Rente 61-35. — Gilber-Rente 66 90. @„lb Rente 72-20. - 1860er Ttaats-Anlehen 11075. - Bank octien 818. — Ärebitactien 141—. — Lonbon 126—. — Silber 114 28. — ff. (. Münzdnkaten 5 97. — SO-Kräncs Stücke 9 97. - 100 Reichsmark 6150. Neuester Wiener Marktbericht. In Baumwollgarnen geringer Umsatz bei festen Preisen; in Honig schwaches Geschäst; Hopsenpreise wie in der Vor-woche; Berkehr in Häuten wie in der Vorwoche; in Hörnern flaue« Beschäft; Kaffeepreise steigend; in Leder reger Berkehr; in Leim geringer Umsatz; in Pottasche andauernde Beschästsstille; in Riibensamen beschränkter Verkehr; in Schweinsett flaue Stimmung ; SpirituSgeschäst anfangs leblos, später reger Verkehr bei anziehenden Preisen; in Stärke schlechter Geschäftsgang; in Zucker wegen der Feiertage ver-«inzelte Umsätze; in Zwetschken geringer Absatz ; für Schlachtvieh keine Kauflust, Preise weichend; für Stechvieh billigere Preise; auch für Borstenvieh niedrigere Preise; Viktualien-preise im Steigen; nach Mehl mäßiger Begehr bei höheren Preisen; Heu-, Stroh- und Holzmärkte minder lebhaft; Körnermarkt sehr flau, für Weizen vorwochentliche Preise, Sür Äorn niedrigerer Anbot, (Serfte gesucht bei besseren Jreijen, in Mais guter Absatz, Haferpreise finkend. Verlosung. Kreditlose, öti bet am 2. Jänner staltgehabteu 75. Verlosung diese« Priimienaiilehen« romdeu 14 Serien gezogen, und zwar: Nr. 2 390 751 1321 1951 2263 2322 2631 2725 3049 3057 3095 3288 und 3467. Au« diesen 14 Serie» wurden 52 Gewinnummern gezogen, und zwar fiel der Haupttreffer mit 200,000 fl. auf S. 2 9fr. 40, der zweite Treffer mit 40,000 fl. aus S. 1321 Nr. 5 und der dritte Treffer mit 20,000 fl. aus S. 2 Nr. 52; ferner ge- wannen je 5000 fl.: S. 2631 Nr. 9 und ®. 3095 Nr. 7; je 3000 fl.: S. 2725 Nr. 26 und S. 3467 Nr. 5; je 1500 fl. S. 2 Nr. 9 und 65 und S. 19 >1 Nr 3 ; je 1000 fl.: S. 390 Nr. 5, S. 761 Nr. 22, S. 2725 Nr 73 und S. 3288 Nr. 79 ; endlich gewannen je 40» fl.: S. 2 Nr. 3 10 14 43 61 70 und 85, S. 390 Nr. 11, S. 751 Ne. 34 und 100, S. 1951 Nr. 10 39 51 und 88, S. 226) Nr. 18 33 und 76, S. 2322 Nr. 17, S. 2631 Nr. 44 und 88, S. 2725 Nr. 3 42 71 79 89 m;6 100, S. 3049 Nr. 81, S. 3057 Nr. 8 72 und 73, D. 3095 Nr 25 28 39 und 48, S. 3288 Nr. 67 unfc 68 und endlich S. 3467 Nr. 24 und 44. Alle übrigen 1348 Gewinn-Nummern der verlosten 14 Serien gewinnen je 200 fl. ö. W. _______________ Theater. Heute: Rum vortheile der Schauspielerin Anna Schub ert Bar bien. Zum ersten male (ganz neu): Sit I li d i » Oo n Worms. Historische» Volksstiick in 5 Auszüge» von Th GatznialM. Samstag: „ Fledermau 8." Sonntag slovenische Vorstellung. Montag: Zum ersten malt (ganz neu): Große außetordent Uche Bastvorsttllung des Ausstattungsstückes „Die Reise um die Erde in 80 Tagen* in 5 Akten (vierzehn Tableaux) und einem Vorspiel von A. d'Lnnery und Jules Verne. Deutsch von Treumann. Musik von Lzenty. Attest. Seit längerer Zeit an Magenkatarrh leidend, welcher im Lause deS WinterS durch ärztliche Be Handlung nicht zur Vollkommenheit gehoben wurde, bekenne ich hiermit daß mir die Heilmethode des Herrn I. I. F. Popp in Heide (SchleSwig-Hulsleili) segensreich bekommen ist und ich dadurch so bergestellt bin, daß ich mit meiner De-s,ndheit wieder vollkommen zufrieden bin, weshalb ich meinen tief gefühlten Dank hiermit abstatte, auch allen ähnlich Leidenden zu ihrem Wohle diese Heilmethode bestens empfehlen werde. Naß olti, Post Potis (Ungarn), 28. Mai 1876. Stefan Holdamps, Mühlenbesitzer. In ungarischer Sprache roiid der Inhalt anerkannt und bestätigt von (670) Paly Pal, (L. S > «sag<> Jozses. Seelsorgspriester. OrtSrichter. Auf der Philadelphia-Weltausstellung errangen die amerikanischen Original Wanzer- die internationale nebst SKptom, ferner die Clllilp In Philadelphia Auf Nähmaschinen er-theilte goldene Medaille, eine Auszeichnung, volpho koine andere.lNäh- JiVlllV maschlne auf zu weisen hat. ' 5ur Krain ist die alleinige Niederlage dieser besten und billigsten original-amerik. Nähmaschinen bei Ernst Stöckl, ©amen-Moden-, Meiß- und Mollwaren - Uandfutiß, Sternallee. (626) 9 Anempfehlung. Der ergebenst gefertigte Kunst- und HandelSgSktaer beehrt sich dem geehrten p. t. Publikum zur allgemeinen »enntttis zu bringen, daß fki ihm Bouquets für Hochzeiten, Bälle und Nameirsseste, so auch Todtenkrii«,«,'« «rschiedenen «rGen au« frtfche» Blumen, elegantest und schnellstens hergestellt, zu sehr herab» gesetzten Preisen zu bekommen sind. Ferner steht er zur Decoriernng bei Bällen, Leichen-aufbahrungen und sonstigen Feierlichkeiten mit mehreren Hunderten der schönsten Deeorations-Pflanze» zu Diensten. Zahlrei^en Zuspruch erbittet hochachtungsvoll Alois Korsika, (5) 3—2 HandelSgSrtner, Polanastraße Nr. 12 neu. Echtes, geruchloses, wohlschmeckendes Leberthran-Ocl aus Wergm in Norwegen. frische FUllnng. (668) 10—10 Bewährtes Mittel gegen Brust-und Lungenleiden. In Flaschen fammt Gebrauchsanweisung ä 70 lt. Echt zu bekommen bei Victor Trnltoezy, Hausplatz, Einhorn-Apotheke in Laibach. C «D .S2 "55 i— ex co Im Gebrauche mehr als 1V2 Million Stück. Ueber f 50 Ehrenpreise. inttrteibs-|rad)leibenbt finden in der durchaus unschttdlleh wirkenden Bruch« salbe von Gottlieb Stiirzenegger in Herisau (Schweiz) ein überraschendes Heilmittel fowol gegen Unter lelbsbriiehe als Mnttervorfälle. Zeugnisse und Dankschreiben sind der Gebrauchsanweisung beigefügt. Zu beziehen in Töpfen z» 6. W. fl. 3 20 sowol durch G. Sturzenegger selbst, als durch die Landschafts, apotheke des Herrn E. Birschitz in Laibach. (574) 12-7 Die ÄapetEe des (lädt. Mufiibeteins (jetzige Theaterkapelle) empfiehlt fich für die Faschingszeit zur Besorgung von Aallmustkm etc. angelegentlichst. Dieselbe kann je nach Wunfch als vlechhar-monie oder a!6 Streichmusik spielen. Bestellungen wolle man an Herrn Franz Doberlet, FranziSkanergafle, richten. (1) 2—2 E PILEPSIE (Fallsucht) heilt brieflich der Specialarzt Dr. Killisch, Neustadt, Dresden (Sachsen) Bereits über 8000 mit Erfolg behandelt. (1) 95 (S'titttrtftTItOt* lillphenid,, bestes wiener Fabrikat,ausgezeichnet durch Schönheit und große Dauerhaftigkeit; von dem echten Silber gar nicht zu unterscheiden: 6 feine Eßlöffel nur ß H., 6 Tischmesser oder Gabeln fl. 280, 6 ffaffee« oder Theelöffel fl. 1*50, Rahmschvpfer 80 kr., Snppenschvpslöffel fl. 2T)0. Besonders bemerken«, werth: 1 elegant eingerichtetes Etui mit 6 Messern, 6 Gabeln, 6 Löffeln und 6 Kaffeelöffeln, alles zusammen nur fl. 10. 1 Stück Silberseife 25 tr. Einzig und «Dein pr. Nachnahme oder Borherfendung des Betrages zu beziehen durch das Exporthaus Bettelheim, Mar-garethenstraße 9ir. 10 Wien (Schwenks Nachfolger). Ausführliche Preiscourante gratis. (610) 12—10 -ö 03 CO 03 cn CO .03 INI k AlleiiveiM in Krain bei (148) 23 Franz Detter, Hauptplatz 168, Mally’eches Haus. Glück auf nach Braunschweig; 1 Die 88. rMNlrhtoch. UMdes-MMrit >von hoher Regierung genehm!-,! u. gorantirt, enthält wieder Gewinne im Betrage von ca: 8 Millionen 700,000 Mark, ibatuntet evont. 450,000 epeu. 300,001 1150.000 — HO,000 — 60,000 — 2 - 140.000 etc., die innerhalb welliger Monate ,ur Entscheidung kommen. Die 1. Ziehung beginnt schon am 18. Januar 1877 |nub versende hierzu^ Cri^ittaUoeft V» (725) 9-4 l$u Ö..W. fl. 9,50 4,75. 2,40. 1,20. •ließen Einsendung de» Betrage« (am Bequemsten per Postanweisung). Amtliche Pläne Ijedem Theilnehmer gratia. Gewinnlisten lund Gewiuugctdcr pünktlich versandt. I Wiederum hat Fortuna meine f ■(eine der älteste» in dieser Branche» i ^jüngst beendeten Lotterie begünstigt; I Jitfl daher für das mir so reichlich geschenkte »Vertrauen danke, bitte, mir solches bei b«: »schon eingetretenen starken Nachsrage dura »umgehende Ordre» zu erneuern. |l!L Reiss, Kauptcollecteur in Braunschweig. Laug ert» of No. 6. Damenpulver ! parfumirt (it l’llang-Ylang) weiß & rosa, \ am »cgelabikifAen Satflanie» jutereitet, gilt der J fieut dlnfliciliit und